Visus Conferentiae Episcoporum Germanorum

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Aktualisiert: vor 31 Minuten 17 Sekunden

Interkulturelle Woche 2018 mit ökumenischem Gottesdienst in Hannover eröffnet

23. September 2018 - 9:59
„Vielfalt verbindet: Wir sind Hoffnung. Wir sind Zuflucht. Wir sind Vielfalt.“

Dialog als Grundprinzip kirchlicher Bildungsarbeit

21. September 2018 - 13:30
9. Bundeskongress Katholische Schulen: „Lernen im Dialog – Katholische Schulen in der pluralen Gesellschaft“

Zum Welttag des Tourismus am 27. September 2018

21. September 2018 - 10:48
Kostenfreier Eintritt in vielen katholischen Diözesanmuseen und Schatzkammern

Hinweise auf zentrale Telefon- und Online-Beratungsmöglichkeiten für Betroffene von sexualisierter Gewalt

21. September 2018 - 9:00
Zur Berichterstattung sexueller Missbrauch im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz

Einladung zum Katholischen Medienpreis 2018

20. September 2018 - 10:38
Preisverleihung am 4. Oktober 2018 in Frankfurt am Main

„Marsch für das Leben 2018“

19. September 2018 - 10:21
Kardinal Marx: Pflicht des Staates zum Schutz menschlichen Lebens

Kardinal Marx feiert Gottesdienst in Schönstatt

16. September 2018 - 11:34
„Wir stehen an der Seite der Betroffenen sexuellen Missbrauchs“

Bischof Ackermann zur Studie „Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“

12. September 2018 - 15:27

Aufgrund der Indiskretion und damit verbundenen Veröffentlichung der Studie  „Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ (MHG-Studie) durch mehrere Medien in Deutschland am heutigen (12. September 2018) Tag, erklärt der Beauftragte für Fragen des sexuellen Missbrauchs im kirchlichen Bereich und für Fragen des Kinder- und Jugendschutzes der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Stephan Ackermann (Trier):

„Ich bedauere, dass die bisher vertraulich gebliebene Studie und somit das Ergebnis vierjähriger Forschungsarbeit zur Thematik ‚Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz‘ durch das Forschungskonsortium um Prof. Dr. Harald Dreßing (Verbundkoordinator, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim) heute durch Medien veröffentlicht worden ist. Der Vorgang ist umso ärgerlicher, als bislang noch nicht einmal den Mitgliedern der Deutschen Bischofskonferenz die Gesamtstudie bekannt ist.

Gerade mit Blick auf die Betroffenen sexuellen Missbrauchs ist die verantwortungslose Vorabbekanntmachung der Studie ein schwerer Schlag. Für die Woche der Herbst-Vollversammlung (24.–27. September 2018) haben wir geplant, ein Beratungs-Telefon für diejenigen zu schalten, die aufgrund der Berichterstattung aufgewühlt sind und mit jemandem sprechen möchten. Diese Menschen bitten wir, sich bis zur Bereitstellung des Beratungs-Telefons an die Telefonseelsorge (Tel. 0800/1110111 oder 0800/1110222), die Internetseelsorge (www.internetseelsorge.de) sowie die Missbrauchsbeauftragten der Bistümer (Liste auf der Themenseite www.dbk.de/themen/sexueller-missbrauch/informationen-fuer-betroffene) zu wenden.

Wie geplant wird sich die Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz am 25. September 2018 mit der Studie und den daraus zu ziehenden Konsequenzen befassen. Wir werden die Studie gemeinsam mit dem Forscherkonsortium am Mittag in einer Pressekonferenz vorstellen und erläutern.

Wir wissen um das Ausmaß des sexuellen Missbrauchs, das durch die Ergebnisse der Studie belegt wird. Es ist für uns bedrückend und beschämend. Vor vier Jahren haben wir die Studie in Auftrag gegeben und gerade wir Bischöfe stellen uns den Ergebnissen. Dazu wird als erstes die Vollversammlung in Fulda dienen. Ziel der Studie, an der sich alle 27 Diözesen Deutschlands beteiligt haben, ist es, mehr Klarheit und Transparenz über diese dunkle Seite in unserer Kirche zu erhalten und zwar um der Betroffenen willen, aber auch, um selbst die Verfehlungen sehen und alles dafür tun zu können, dass sie sich nicht wiederholen. Es geht uns um eine verantwortungsvolle und professionelle Aufarbeitung. Ich bin davon überzeugt, dass die Studie eine umfangreiche und sorgfältige Erhebung ist, die Zahlenmaterial und Analysen bietet, aus denen wir weiter lernen werden. Das gilt auch für die Erkenntnisse, die eine vertiefte Einsicht über das Vorgehen der Täter und über das Verhalten von Kirchenverantwortlichen in den zurückliegenden Jahrzehnten ermöglichen. Nochmals betone ich: Die Studie ist eine Maßnahme, die wir nicht nur der Kirche schuldig sind, sondern vor allem und zuallererst den Betroffenen.“

Einladung zum 9. Bundeskongress Katholische Schulen

12. September 2018 - 10:11
„Lernen im Dialog: Katholische Schulen in der pluralen Gesellschaft“

Erklärung des Sekretärs der Deutschen Bischofskonferenz

11. September 2018 - 12:45
Urteil des Europäischen Gerichtshofs über die Kündigung eines Chefarztes des St.-Vinzenz-Krankenhauses in Düsseldorf

Deutsche Bischofskonferenz übermittelt Aleviten Segenswünsche zum Muharrem-Fasten und zum Aşure-Fest 2018

10. September 2018 - 13:00

Der Vorsitzende der Unterkommission der Deutschen Bischofskonferenz für den Interreligiösen Dialog, Bischof Dr. Georg Bätzing (Limburg), hat den Aleviten in Deutschland zum Muharram-Fasten und dem anschließenden Aşure-Fest am 23. September 2018 die Glück- und Segenswünsche der Deutschen Bischofskonferenz in einer Grußbotschaft übermittelt:

„Am 11. September beginnt für Sie in diesem Jahr das Fasten im Monat Muharrem, an das sich zwölf Tage später das Fest Aşure anschließt. Im Namen der Deutschen Bischofskonferenz und der katholischen Christen in unserem Land sende ich Ihnen anlässlich Ihrer Fasten- und Feiertage meine herzlichen Glück- und Segenswünsche.

Das geistig-religiös begründete Fasten schenkt dem gläubigen Menschen die Möglichkeit innerer Einkehr und eröffnet ihm damit immer wieder neu einen Weg, mit sich selbst, seinen Angehörigen, seinen Freunden und auch mit seiner Umwelt wieder in Einklang zu gelangen. Das religiöse Fasten kann uns als Kompass dienen, der uns auf unseren Wegen  Orientierung gibt – und dies insbesondere dann, wenn wir spüren müssen, das Ziel nicht mehr vor Augen zu haben. So kann das Fasten unseren Blick für die wirklich wichtigen Dinge im Leben schärfen und uns vor den Versuchungen des Lebens wie Hochmut, Gier, Neid und Egoismus bewahren.

Hacı Bektaş Veli, den Sie besonders verehren, wird der Satz zugeschrieben: ‚Vergiss nicht, dass auch dein Feind ein Mensch ist.‘ In dieser einfachen Aussage liegt tiefe Weisheit. Sie lenkt den Blick auf das Wesentliche, indem sie das die Menschen Verbindende in den Mittelpunkt stellt. In eine ähnliche Richtung weisen die Zeilen von Papst Franziskus, der 2016 einen Text über die Sorge für unser gemeinsames Haus, unsere eine Welt, mit dem Titel Laudato siʻ veröffentlicht hat. Darin heißt es: ‚Wir müssen uns stärker bewusst machen, dass wir eine einzige Menschheitsfamilie sind. Es gibt keine politischen oder sozialen Grenzen und Barrieren, die uns erlauben, uns zu isolieren, und aus ebendiesem Grund auch keinen Raum für die Globalisierung der Gleichgültigkeit‘ (Nr. 52).

Mir scheinen diese Aussagen sehr wertvoll, denn sie mahnen uns gerade in schwierigen Situationen und in den Konflikten des Lebens, das Wesentliche nicht aus den Augen zu verlieren: dass alle Menschen, ohne Unterschied, Geschöpfe Gottes sind. Wir sind berufen, mit unseren Mitmenschen und mit der Natur so gut wie nur möglich in Einklang und Harmonie zu leben. Es darf uns kein Hindernis davon abhalten, uns für das Wohl unserer Mitgeschöpfe und für die Erhaltung unserer Erde einzusetzen: Wir sind eine Menschheitsfamilie und tragen die Verantwortung dafür, dass auch die kommenden Generationen eine bewohnbare Erde vorfinden.

Verehrte alevitische Gläubige! Genau an diesem Punkt prägt und verändert das religiöse Fasten den Menschen. Denn es schärft die Sinne und eröffnet den Weg zum Schöpfer und zum Einvernehmen mit allen seinen Geschöpfen.

Möge Ihre Fastenzeit Ihnen auch in diesem Sinne Segen schenken und in ein frohes Aşure-Fest hinüberleiten. Die süße Speise, die Sie zur Erinnerung an das Überleben in der Arche Noahs bereiten, möge uns allen ein Zeichen für die Güte Gottes sein. Gott, der Schöpfer und das Ziel unseres Lebens, nehme Ihr Fasten an und gewähre Ihnen in den Gemeinden und Familien ein besinnliches, frohes und friedliches Aşure-Fest.

Friede sei mit Ihnen!“


Hintergrund
Die Fastenzeit der Aleviten im Monat Muharram, dem ersten Monat des islamischen Kalenders, dauert in diesem Jahr vom 11. September bis 22. September. Während dieser zwölf Tage, deren Zahl an die zwölf Imame erinnert, gedenken die Aleviten insbesondere des gewaltsamen Todes des Imam Hüseyin und von 72 seiner Familienangehörigen und Anhänger im Jahr 680. Im Anschluss an das Fasten – in diesem Jahr am 23. September – feiern die Aleviten das Aşure-Fest, an dem in Erinnerung an das Überleben in der Arche Noah eine Speise aus zwölf Zutaten (Aşure) zubereitet und mit Nachbarn und Freunden geteilt wird. Das alevitische Aşure-Fest ist nicht mit dem Aschura-Tag der Schiiten und der Sunniten zu verwechseln, der in diesem Jahr auf den 20. September fällt und mit dem sich zum Teil ähnliche, zum Teil andere Überlieferungen verbinden.

Vatikanisches Dokument „Cor orans“ in deutscher Sprache

10. September 2018 - 8:33
Rechtliche Regelungen für kontemplative Frauenorden

Gratulation von Kardinal Marx zum Jüdischen Neujahrsfest Rosch haSchana

7. September 2018 - 9:13
Besorgniserregende Entwicklungen in den vergangenen Monaten

Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz

5. September 2018 - 11:39
vom 24. bis 27. September 2018 in Fulda

Bischof Dr. Gebhard Fürst zum Welttag der sozialen Kommunikationsmittel

4. September 2018 - 10:30
Fake News und Journalismus für den Frieden

Internationales Sommer-Camp im ehemaligen albanischen Arbeitslager Spac

3. September 2018 - 13:24
„Für die Zukunft ist Wahrheit über die Vergangenheit unabdingbar“

Kardinal Marx beendet Besuch in Polen

1. September 2018 - 12:37
Die Kirche muss ihren Beitrag zur Einheit und zum Frieden in Europa leisten

Weihe von Pater Dr. Heiner Wilmer SCJ zum Bischof von Hildesheim

1. September 2018 - 12:00
Grußwort des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, anlässlich der Weihe von Pater Dr. Heiner Wilmer SCJ zum Bischof von Hildesheim am 1. September 2018 in Hildesheim

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