Augenblicke der Besinnung

Wir brauchen die kleineren oder größeren Hoffnungen,
die uns Tag um Tag auf dem Weg halten.
Aber sie reichen nicht aus ohne die große Hoffnung,
die alles andere überschreiten muss.
Diese große Hoffnung kann nur Gott sein,
der das Ganze umfasst
und der uns geben und schenken kann,
was wir allein nicht vermögen.

Papst em. Benedikt XVI. / Spe Salvi
















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Aktuelle Meldungen
Aktualisiert: vor 55 Minuten 46 Sekunden

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) zum Besonderen Kirchgeld bzw. zur Berechnung der Kirchensteuer in glaubensverschiedener Ehe

6. April 2017 - 12:16
Zum heutigen (6. April 2017) Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) zur Heranziehung zum Besonderen Kirchgeld bzw. zur Berechnung der Kirchensteuer in glaubensverschiedener Ehe auf Grundlage des gemeinsamen Einkommens im Fall der Zusammenveranlagung von Eheleuten erklärt der Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp:

„Die Entscheidungen des Gerichtshofes entsprechen unserer rechtlichen Bewertung. Diese kann sich auch auf die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts stützen.

Jedes Kirchenmitglied soll entsprechend seiner Leistungsfähigkeit zur Finanzierung der Kirche beitragen. Dieser Grundsatz, dem das besondere Kirchgeld Rechnung trägt, ist durch die heutigen Entscheidungen bestätigt worden.“

Aufruf zur Palmsonntagskollekte 2017

5. April 2017 - 11:32
Die deutschen Bischöfe rufen auch in diesem Jahr zur Palmsonntagskollekte für die Christen im Heiligen Land auf. Sie kommt der Arbeit des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande und des Kommissariats des Heiligen Landes der Deutschen Franziskanerprovinz zugute. Beide Organisationen haben die diesjährige Palmsonntagsaktion unter das Leitthema „Es würde etwas fehlen … Gemeinsam den Christen im Heiligen Land eine Zukunft geben“ gestellt. Durch die Unterstützung von pastoralen Angeboten, sozial-caritativen Projekten und Bildungsprogrammen der Kirche soll den Christen, die unter  schwierigen Bedingungen im Nahen Osten leben, geholfen werden, den Glauben lebendig zu halten.

„Bis heute leben die Christen im Heiligen Land in beeindruckender Weise in der Nachfolge Jesu“, so die Bischöfe in ihrem Aufruf. Die Palmsonntagskollekte weist darauf hin, dass ohne christliche Präsenz dem Heiligen Land und auch der Weltkirche Entscheidendes fehlen würde. Das Zeugnis vom Evangelium Jesu Christi, um das sich die Kirchen an den Ursprungsstätten des Glaubens bemühen, ist dabei stets auch darauf gerichtet, die nahöstlichen Gesellschaften zu erneuern. Diesem Ziel dient der Dialog zwischen den Religionen, die caritative Arbeit für an den Rand gedrängte Menschen und die kirchliche Arbeit im Bildungsbereich. „Im Zusammenleben mit Juden, Drusen und Muslimen stehen die Christen für das Gute ein, das mit Jesus in die Welt gekommen und bis heute lebendig ist. Dabei brauchen sie unsere Unterstützung“, so der bischöfliche Aufruf.

Die deutschen Bischöfe laden die Gläubigen in Deutschland dazu ein, das Evangelium an seinen Ursprungsorten selbst zu erleben und von den vielfältigen Angeboten von Pilgerreisen ins Heilige Land Gebrauch zu machen. Sie bitten darum, die Solidarität mit den Christen im Heiligen Land in Gebet und materieller Unterstützung besonders am Palmsonntag (9. April 2017) zu zeigen.

Mit der Feier des Palmsonntags wird die Karwoche eröffnet. In den Gottesdiensten wird die Passion Jesu gelesen, die mit seinem feierlichen Einzug in Jerusalem beginnt.
Hinweise:
Den Aufruf der deutschen Bischöfe finden Sie untenstehend als pdf-Datei zum Herunterladen. Materialien zur Palmsonntagskollekte sind auf der Internetseite des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande unter www.palmsonntagskollekte.de abrufbar. Alle Aufrufe der deutschen Bischöfe sind der Rubrik „Katholische Kirche“ verfügbar.

Aufruf zur Palmsonntagskollekte 2017

5. April 2017 - 11:32
Die deutschen Bischöfe rufen auch in diesem Jahr zur Palmsonntagskollekte für die Christen im Heiligen Land auf. Sie kommt der Arbeit des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande und des Kommissariats des Heiligen Landes der Deutschen Franziskanerprovinz zugute. Beide Organisationen haben die diesjährige Palmsonntagsaktion unter das Leitthema „Es würde etwas fehlen … Gemeinsam den Christen im Heiligen Land eine Zukunft geben“ gestellt. Durch die Unterstützung von pastoralen Angeboten, sozial-caritativen Projekten und Bildungsprogrammen der Kirche soll den Christen, die unter  schwierigen Bedingungen im Nahen Osten leben, geholfen werden, den Glauben lebendig zu halten.

„Bis heute leben die Christen im Heiligen Land in beeindruckender Weise in der Nachfolge Jesu“, so die Bischöfe in ihrem Aufruf. Die Palmsonntagskollekte weist darauf hin, dass ohne christliche Präsenz dem Heiligen Land und auch der Weltkirche Entscheidendes fehlen würde. Das Zeugnis vom Evangelium Jesu Christi, um das sich die Kirchen an den Ursprungsstätten des Glaubens bemühen, ist dabei stets auch darauf gerichtet, die nahöstlichen Gesellschaften zu erneuern. Diesem Ziel dient der Dialog zwischen den Religionen, die caritative Arbeit für an den Rand gedrängte Menschen und die kirchliche Arbeit im Bildungsbereich. „Im Zusammenleben mit Juden, Drusen und Muslimen stehen die Christen für das Gute ein, das mit Jesus in die Welt gekommen und bis heute lebendig ist. Dabei brauchen sie unsere Unterstützung“, so der bischöfliche Aufruf.

Die deutschen Bischöfe laden die Gläubigen in Deutschland dazu ein, das Evangelium an seinen Ursprungsorten selbst zu erleben und von den vielfältigen Angeboten von Pilgerreisen ins Heilige Land Gebrauch zu machen. Sie bitten darum, die Solidarität mit den Christen im Heiligen Land in Gebet und materieller Unterstützung besonders am Palmsonntag (9. April 2017) zu zeigen.

Mit der Feier des Palmsonntags wird die Karwoche eröffnet. In den Gottesdiensten wird die Passion Jesu gelesen, die mit seinem feierlichen Einzug in Jerusalem beginnt.
Hinweise:
Den Aufruf der deutschen Bischöfe finden Sie untenstehend als pdf-Datei zum Herunterladen. Materialien zur Palmsonntagskollekte sind auf der Internetseite des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande unter www.palmsonntagskollekte.de abrufbar. Alle Aufrufe der deutschen Bischöfe sind der Rubrik „Katholische Kirche“ verfügbar.

Einladung zur bundesweiten Eröffnung der Woche für das Leben 2017

4. April 2017 - 11:59
Die „Woche für das Leben“ ist seit mehr als 20 Jahren die ökumenische Aktion der evangelischen und katholischen Kirche für den Schutz und die Würde des Menschen vom Lebensanfang bis zum Lebensende. In diesem Jahr findet die „Woche für das Leben“ vom 29. April bis zum 6. Mai 2017 statt und wird am 29. April 2017 in Kassel eröffnet.

Unter dem Motto: „Kinderwunsch – Wunschkind – Designerbaby“ setzt sich die diesjährige Woche für das Leben mit den Wünschen nach einer sorgenfreien Schwangerschaft, einer glücklichen Geburt, einem gesunden Kind und einem guten Heranwachsen des Kindes auseinander.

Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, eröffnen die bundesweite Aktion mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Martinskirche in Kassel. Auch Bischof Martin Hein (Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck) und Bischof Heinz Josef Algermissen (Bistum Fulda) werden im Gottesdienst mitwirken.

Wir laden Medienvertreter zur Berichterstattung ein am
Samstag, 29. April 2017, um 11.00 Uhr,
in die Martinskirche
(Martinsplatz 5A, 34117 Kassel).


11.00– 12.00 Uhr Martinskirche
Ökumenischer Eröffnungsgottesdienst unter der Leitung von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und Kardinal Reinhard Marx. Im Anschluss daran findet ein Empfang für alle Gottesdienstteilnehmer in der Alten Brüderkirche (Renthof 3, 34117 Kassel) statt.
  • Interessierte Medienvertreter werden gebeten, sich bis zum 28. April 2017 bei der Pressestelle der EKD per E-Mail (presse(at)ekd.de) anzumelden (Stichwort „Gottesdienst“).
  • Für O-Töne zur „Woche für das Leben 2017“ stehen Kardinal Marx und Landesbischof Bedford-Strohm sowie Bischof Martin Hein und Bischof Heinz Josef Algermissen vor dem Eröffnungsgottesdienst nach Absprache zur Verfügung. Wir bitten Sie, uns Interviewwünsche bis zum 27. April 2017 unter pressestelle(at)dbk.de oder presse(at)ekd.de mitzuteilen (Stichwort „O-Töne“).
  • Themenheft, Info-Flyer und Plakate (in den Größen DIN A2 und A3) zur bundesweiten Auftaktveranstaltung der „Woche für das Leben“ stehen als pdf-Dateien unter www.woche-fuer-das-leben.de zum Herunterladen zur Verfügung. Dort finden Sie auch weitere Informationen.
Erstmalig findet bereits am Vortag der Eröffnung, 28. April 2017, ein Schülertag mit sieben Workshops zum Jahresmotto „Kinderwunsch – Wunschkind – Designerbaby“ statt. Auch zu diesem Projekttag mit 110 Schülern sind interessierte Journalisten herzlich eingeladen, sich bis zum 27. April 2017 unter presse(at)ekd.de zu akkreditieren (Stichwort „Workshop“). Der Projekttag findet statt am
Freitag, 28. April, 9.00 bis 14.30 Uhr,
in der CROSS Jugendkulturkirche Kassel
(Lutherplatz 9, 34117 Kassel).

Hintergrund zum Schwerpunktthema der Woche für das Leben 2017:
Bei der „Woche für das Leben“ geht es in diesem Jahr um Themen wie Zeugung, Schwangerschaft und Geburt und die damit zusammenhängenden Fragen der reproduktionsmedizinischen Techniken und der diagnostischen Verfahren zum Erkennen genetischer Defekte und Krankheiten vor Implantation oder Geburt. Außerdem werden aktuelle Diskussionen unter anderem zur Veränderung der DNA eines Menschen (Genome Editing) und zum Einfrieren von Eizellen (Social Egg Freezing) aufgegriffen. Hierbei stellen sich vielfältige ethische Fragen, etwa die nach dem Umgang mit „überzähligen“ Embryonen, nach dem möglichen Auseinanderfallen biologischer, rechtlicher und sozialer Elternschaft oder die nach der Gefahr von Selektionen. Die immer wieder diskutierte Öffnung der mit dem deutschen Embryonenschutzgesetz aufgewiesenen klaren Grenzen ist eine mit der Thematik verbundene ethische Herausforderung und steht im Mittelpunkt der diesjährigen „Woche für das Leben“. Die „Woche für das Leben“ setzt sich für ein „Ja“ zum Leben ein. Dabei sind gerade auch die schwierigen Lebenssituationen im Blick, in denen Paare stehen, die sich sehnlichst ein Kind wünschen oder sich um die Gesundheit ihres noch ungeborenen Kindes sorgen. Den Seelsorgern begegnen vielfach Menschen, die über verschiedene Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin nachdenken und vor wichtigen Entscheidungen stehen. Bei diesen Überlegungen möchten die Kirchen Gespräch und Orientierung anbieten.

Einladung zur bundesweiten Eröffnung der Woche für das Leben 2017

4. April 2017 - 11:59
Die „Woche für das Leben“ ist seit mehr als 20 Jahren die ökumenische Aktion der evangelischen und katholischen Kirche für den Schutz und die Würde des Menschen vom Lebensanfang bis zum Lebensende. In diesem Jahr findet die „Woche für das Leben“ vom 29. April bis zum 6. Mai 2017 statt und wird am 29. April 2017 in Kassel eröffnet.

Unter dem Motto: „Kinderwunsch – Wunschkind – Designerbaby“ setzt sich die diesjährige Woche für das Leben mit den Wünschen nach einer sorgenfreien Schwangerschaft, einer glücklichen Geburt, einem gesunden Kind und einem guten Heranwachsen des Kindes auseinander.

Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, eröffnen die bundesweite Aktion mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Martinskirche in Kassel. Auch Bischof Martin Hein (Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck) und Bischof Heinz Josef Algermissen (Bistum Fulda) werden im Gottesdienst mitwirken.

Wir laden Medienvertreter zur Berichterstattung ein am
Samstag, 29. April 2017, um 11.00 Uhr,
in die Martinskirche
(Martinsplatz 5A, 34117 Kassel).


11.00– 12.00 Uhr Martinskirche
Ökumenischer Eröffnungsgottesdienst unter der Leitung von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und Kardinal Reinhard Marx. Im Anschluss daran findet ein Empfang für alle Gottesdienstteilnehmer in der Alten Brüderkirche (Renthof 3, 34117 Kassel) statt.
  • Interessierte Medienvertreter werden gebeten, sich bis zum 28. April 2017 bei der Pressestelle der EKD per E-Mail (presse(at)ekd.de) anzumelden (Stichwort „Gottesdienst“).
  • Für O-Töne zur „Woche für das Leben 2017“ stehen Kardinal Marx und Landesbischof Bedford-Strohm sowie Bischof Martin Hein und Bischof Heinz Josef Algermissen vor dem Eröffnungsgottesdienst nach Absprache zur Verfügung. Wir bitten Sie, uns Interviewwünsche bis zum 27. April 2017 unter pressestelle(at)dbk.de oder presse(at)ekd.de mitzuteilen (Stichwort „O-Töne“).
  • Themenheft, Info-Flyer und Plakate (in den Größen DIN A2 und A3) zur bundesweiten Auftaktveranstaltung der „Woche für das Leben“ stehen als pdf-Dateien unter www.woche-fuer-das-leben.de zum Herunterladen zur Verfügung. Dort finden Sie auch weitere Informationen.
Erstmalig findet bereits am Vortag der Eröffnung, 28. April 2017, ein Schülertag mit sieben Workshops zum Jahresmotto „Kinderwunsch – Wunschkind – Designerbaby“ statt. Auch zu diesem Projekttag mit 110 Schülern sind interessierte Journalisten herzlich eingeladen, sich bis zum 27. April 2017 unter presse(at)ekd.de zu akkreditieren (Stichwort „Workshop“). Der Projekttag findet statt am
Freitag, 28. April, 9.00 bis 14.30 Uhr,
in der CROSS Jugendkulturkirche Kassel
(Lutherplatz 9, 34117 Kassel).

Hintergrund zum Schwerpunktthema der Woche für das Leben 2017:
Bei der „Woche für das Leben“ geht es in diesem Jahr um Themen wie Zeugung, Schwangerschaft und Geburt und die damit zusammenhängenden Fragen der reproduktionsmedizinischen Techniken und der diagnostischen Verfahren zum Erkennen genetischer Defekte und Krankheiten vor Implantation oder Geburt. Außerdem werden aktuelle Diskussionen unter anderem zur Veränderung der DNA eines Menschen (Genome Editing) und zum Einfrieren von Eizellen (Social Egg Freezing) aufgegriffen. Hierbei stellen sich vielfältige ethische Fragen, etwa die nach dem Umgang mit „überzähligen“ Embryonen, nach dem möglichen Auseinanderfallen biologischer, rechtlicher und sozialer Elternschaft oder die nach der Gefahr von Selektionen. Die immer wieder diskutierte Öffnung der mit dem deutschen Embryonenschutzgesetz aufgewiesenen klaren Grenzen ist eine mit der Thematik verbundene ethische Herausforderung und steht im Mittelpunkt der diesjährigen „Woche für das Leben“. Die „Woche für das Leben“ setzt sich für ein „Ja“ zum Leben ein. Dabei sind gerade auch die schwierigen Lebenssituationen im Blick, in denen Paare stehen, die sich sehnlichst ein Kind wünschen oder sich um die Gesundheit ihres noch ungeborenen Kindes sorgen. Den Seelsorgern begegnen vielfach Menschen, die über verschiedene Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin nachdenken und vor wichtigen Entscheidungen stehen. Bei diesen Überlegungen möchten die Kirchen Gespräch und Orientierung anbieten.

Zweiter Zwischenruf im Wahljahr 2017 von Justitia et Pax

31. March 2017 - 11:43
Die Deutsche Kommission Justitia et Pax, getragen von der Deutschen Bischofskonferenz und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), veröffentlicht heute den zweiten Zwischenruf zu aktuellen Fragen im Wahljahr 2017. Bereits zu Monatsbeginn hatten der Vorsitzende der Deutschen Kommission Justitia et Pax, Bischof Dr. Stephan Ackermann (Trier), und der Präsident des ZdK, Prof. DDr. Thomas Sternberg, die Initiative eröffnet.

Der zweite Zwischenruf ist ein Interview mit dem Erzbischof von Luxemburg, Erzbischof Jean-Claude Hollerich. Darin fordert er eine Rückbesinnung auf die Römischen Verträge, die vor 60 Jahren die Grundlage für die Gründung der Europäischen Union waren. „Ich hoffe, dass das Jubiläum der Römischen Verträge dabei hilft, wieder neue Fundamente für ein Zusammenleben in Europa zu legen. … Wenn sich die EU nicht weiter entwickelt, dann zerfällt sie wieder, doch das wäre für Europa das Allerschlechteste, was es gibt“, so Erzbischof Hollerich.

Mit Blick auf die Flüchtlingsarbeit ermutigt Erzbischof Hollerich in seinem Zwischenruf dazu, die damit zusammenhängenden Fragen europäisch zu lösen: „Es ist ganz klar, dass das politische Problem der Flüchtlinge nicht national, sondern europäisch gelöst werden muss. Dazu gehört auch eine starke europäische Stimme in der Außenpolitik, die sich vermehrt gegen die Fluchtgründe einsetzt“, betont Erzbischof Hollerich.

Hinweise:
Der zweite Zwischenruf von Erzbischof Hollerich ist auf der Internetseite katholisch.de verfügbar. Die Zwischenrufe sind monatlich auf katholisch.de verfügbar. Außerdem werden diese über den Facebook-Kanal von katholisch.de zur Diskussion gestellt.

Zweiter Zwischenruf im Wahljahr 2017 von Justitia et Pax

31. March 2017 - 11:43
Die Deutsche Kommission Justitia et Pax, getragen von der Deutschen Bischofskonferenz und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), veröffentlicht heute den zweiten Zwischenruf zu aktuellen Fragen im Wahljahr 2017. Bereits zu Monatsbeginn hatten der Vorsitzende der Deutschen Kommission Justitia et Pax, Bischof Dr. Stephan Ackermann (Trier), und der Präsident des ZdK, Prof. DDr. Thomas Sternberg, die Initiative eröffnet.

Der zweite Zwischenruf ist ein Interview mit dem Erzbischof von Luxemburg, Erzbischof Jean-Claude Hollerich. Darin fordert er eine Rückbesinnung auf die Römischen Verträge, die vor 60 Jahren die Grundlage für die Gründung der Europäischen Union waren. „Ich hoffe, dass das Jubiläum der Römischen Verträge dabei hilft, wieder neue Fundamente für ein Zusammenleben in Europa zu legen. … Wenn sich die EU nicht weiter entwickelt, dann zerfällt sie wieder, doch das wäre für Europa das Allerschlechteste, was es gibt“, so Erzbischof Hollerich.

Mit Blick auf die Flüchtlingsarbeit ermutigt Erzbischof Hollerich in seinem Zwischenruf dazu, die damit zusammenhängenden Fragen europäisch zu lösen: „Es ist ganz klar, dass das politische Problem der Flüchtlinge nicht national, sondern europäisch gelöst werden muss. Dazu gehört auch eine starke europäische Stimme in der Außenpolitik, die sich vermehrt gegen die Fluchtgründe einsetzt“, betont Erzbischof Hollerich.

Hinweise:
Der zweite Zwischenruf von Erzbischof Hollerich ist auf der Internetseite katholisch.de verfügbar. Die Zwischenrufe sind monatlich auf katholisch.de verfügbar. Außerdem werden diese über den Facebook-Kanal von katholisch.de zur Diskussion gestellt.

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