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Aktuelle Meldungen der Deutschen Bischofskonferenz
Aktualisiert: vor 2 Stunden 39 Minuten

Multimediales Volontariat an der katholischen Journalistenschule ifp

5. Februar 2018 - 10:24

Regierungsbildung in Berlin, Papstreise nach Südamerika, Seenotrettung im Mittelmeer: Wo es etwas zu berichten gibt, sind Absolventen der katholischen Journalistenschule ifp (Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses e. V.) dabei. Sie blicken hinter die Kulissen des Kanzleramts, begleiten Krisenhelfer bei der Arbeit und sprechen mit denen, die öffentlich wenig Gehör finden. Dafür sind solides Handwerk notwendig, eine gestandene Persönlichkeit und ethische Leitlinien. All dies lernen angehende Journalisten im Volontariat beim ifp. Bewerbungsschluss für die nächste Ausbildungsrunde ist der 1. März 2018.

Redaktion und Journalistenschule

Die Volontäre werden multimedial ausgebildet und nach Tarif bezahlt. In ihren Redaktionen arbeiten sie an den jeweiligen Publikationen mit. Hinzu kommen drei Monate Praktikum bei einem anderen Medium. In den Seminaren beim ifp mit einer Gesamtdauer von zwei Monaten vermitteln erfahrene Referenten die journalistischen Grundlagen. Am Ende steht den Volontären der Weg in alle Medien offen. „Volo bei einer Nachrichtenagentur, Praktika im Lokaljournalismus, Hörfunk- und Videokurse, Austausch mit erfahrenen Kollegen und ein geistlich-spirituelles Angebot – beim ifp kann ich mein ganz eigenes journalistisches Profil entwickeln“, sagt Volontärin Dana Kim Hansen. Und ihr Kollege Sebastian Kirschner ergänzt: „Ich bin jedes Mal wieder über das Netzwerk erstaunt, wenn ich sehe, wer alles beim ifp war.“

Mentorenprogramm, Sprechtraining und persönliche Begleitung

Zusatzangebote wie ein Mentorenprogramm, Journalistenreisen oder Sprechtraining erweitern die Kompetenzen der Volontäre. „Medien müssen sich das Vertrauen der Menschen immer wieder erarbeiten. Dazu braucht es einen qualitätsorientierten Journalismus. Den gibt es nur mit einer guten Ausbildung. Das ifp leistet diese erfolgreich seit 50 Jahren“, erklärt Bernhard Remmers, Journalistischer Direktor der Katholischen Journalistenschule. Zentral ist die individuelle Begleitung der Volontäre: „So findet jeder seinen persönlichen Weg in den Beruf“, sagt Studienleiter Burkhard Schäfers.


Hinweise:

Weitere Informationen zum Volontariat gibt es unter www.journalistenschule-ifp.de. Die Volontäre bloggen unter http://voloblog.journalistenschule-ifp.de.
Kontakt und Informationen zum Volontariat: Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses e. V. (ifp), Studienleiter Burkhard Schäfers, Telefon: 089/549103–16, E-Mail: schaefers(at)journalistenschule-ifp.de.

8. Künstlerisches Werkstattgespräch in Siegburg

2. Februar 2018 - 13:13

Unter dem Leitwort „Begegnung mit dem ANDEREN in Dichtung und Kirche“ findet derzeit in der Abtei Michaelsberg / Katholisch-Soziales Institut in Siegburg das achte künstlerische Werkstattgespräch statt. Es wird von der Deutschen Bischofskonferenz und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) veranstaltet und endet morgen (Samstag, 3. Februar 2018). Seit 1995 sucht die Reihe „Künstlerische Werkstattgespräche“ den Dialog zwischen Kirche und Kunst in wechselnden Kultursparten.

Die Tagung geht von dem Literatur und Theologie Verbindenden aus, um das Andere und das Fremde zur Sprache zu bringen. Die Tagungsteilnehmer diskutieren über die Spannung von Fremdheitserfahrung und Identitätsfindung in der Literatur sowie über ihre Zusammenhänge und Differenzen zur Rede von Gott in Theologie und Liturgie. Dabei fragten sie nach gelingendem Erzählen angesichts unterschiedlichster Entwicklungen im Zuge der Digitalisierung und nach einem angemessenen Sprechen von Transzendenz, das nicht banal oder überkomplex und doch verständlich wie zeitgemäß bleibt.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, stellte die Frage, wie der Mensch heute mit dem jeweils anderen umgehe. Dabei müsse man für das gegenseitige Verstehen des Anderen werben, um aus Fremdheit Vertrauen wachsen zu lassen: „Letztlich geht es im mitmenschlichen Tun und im gesellschaftlichen Handeln immer um Kommunikation. Das gilt auch für die Kirche, die ein zutiefst kommunikatives Geschehen mit Gott ist. Im Hören und Sprechen mit Gott kann ich ihn erkennen. Im Hören auf den Anderen, kann ich – trotz möglicher Fremdheit und Unsicherheit – den anderen erfahren.“ Gerade deshalb sollten Predigten keine abgeschlossenen Abhandlungen sein, sondern immer offen für Begegnung. „Wir brauchen Texte und Worte, die neugierig machen und die uns anspornen, uns auf die Suche nach dem Anderen zu begeben“, so Kardinal Marx. Dabei könne man vielleicht nicht alles mit Worten sagen, auch nicht in der Literatur. „Aber man kann Worte so formulieren und nach ihnen suchen, dass sie helfen, das Unaussprechliche auszusprechen.“

Prof. Dr. Thomas Sternberg, Präsident des ZdK, stellte heraus: „Die Gegenwartsliteratur hat uns in der vergangenen Zeit viele Texte des Ringens um Worte angesichts einer Suche nach Gott geschenkt. Ich sage bewusst geschenkt, denn ich empfinde es als Gabe, dass die Gottesfrage und der Gotteszweifel viele Autorinnen und Autoren nicht loslassen und in ihren Werken einen sprachlichen Ausdruck finden.“ Dies geschehe nicht im Sinne eines affirmativen Sprechens, als vielmehr im Modus des Tastens, des Zweifelns und Suchens und sei für ihn, so Sternberg, die angemessenste Form, heute von religiösen Erfahrungen und einer Hoffnung auf Transzendenz zu sprechen.

Das künstlerische Werkstattgespräch widmet sich dem theoretischen Diskurs und dem praxisbezogenen Erleben der Kunst. Damit entsteht der typische Werkstatt-Charakter. Wichtige Bestandteile sind Lesungen, Impulsreferate, Diskussionen und Gottesdienste. Unter den rund 50 Teilnehmenden waren neben Bischöfen und Vertretern des ZdK unter anderem auch Autoren, Literaturwissenschaftler, Buchblogger, Lyriker, Slammer, Storyteller und Verleger.

Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz vom 19. bis 22. Februar 2018 in Ingolstadt

2. Februar 2018 - 10:00

Vom 19. bis 22. Februar 2018 findet im „Hotel NH Ingolstadt“ in Ingolstadt (Bistum Eichstätt) die Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz statt. An ihr nehmen 64 Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz unter Leitung des Vorsitzenden, Kardinal Reinhard Marx, teil.

Während der Frühjahrs-Vollversammlung werden die Bischöfe einen Studientag zum Thema „Verständnisgrundlagen des Dialogs mit den Kirchen in Mittel- und Osteuropa“ durchführen. Im Mittelpunkt der Beratungen stehen des Weiteren die Vorbereitungen für die Bischofssynode im Oktober 2018 in Rom sowie aktuelle Fragen der Flüchtlingsarbeit und ein Bericht über Art und Umfang der kirchlichen Flüchtlingshilfe im Jahr 2017. Die Entwicklungen in der Notfallseelsorge sowie der weitere Umgang mit der Schöpfungs- und Sozialenzyklika Laudato si’ von Papst Franziskus stehen ebenfalls auf der Tagesordnung.

An der Eröffnungssitzung der Vollversammlung am 19. Februar 2018 werden der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Dr. Nikola Eterović, sowie als Gäste Bischof Niranjan Sualsingh (Sambalpur, Indien) und Weihbischof Theodore Mascarenhas, (Ranchi, Indien), Generalsekretär der Indischen Bischofskonferenz (CBCI), teilnehmen.

Heute laden wir Sie herzlich zur Berichterstattung ein. Derzeit sind folgende Pressetermine geplant:


Montag, 19. Februar 2018:

14.30 Uhr    Pressestatement des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz,  Kardinal Reinhard Marx, zum Auftakt der Vollversammlung.

Ort: Hotel NH Ingolstadt, Raum Nibelungen (Erdgeschoss)


15.45 Uhr    Bildtermin im Sitzungssaal zum Auftakt der Vollversammlung.

Ort: Hotel NH Ingolstadt, Raum Nibelungen (Erdgeschoss)


18.30 Uhr    Eröffnungsgottesdienst der Vollversammlung im Ingolstädter Liebfrauenmünster (Kreuzstraße 1, 85049 Ingolstadt).
Predigt: Kardinal Reinhard Marx (München und Freising), Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz


Dienstag, 20. Februar 2018:

7.30 Uhr    Gottesdienst in St. Moritz (Moritzstraße 2, 85049 Ingolstadt).
                    Predigt: Kardinal Rainer Maria Woelki (Köln)

11.00 Uhr    Pressegespräch zur Internationalen Ministrantenwallfahrt nach Rom im Juli/August 2018 mit

  • Bischof Dr. Stefan Oster SDB (Passau), Vorsitzender der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz;
  • Johanna Funk (Eichstätt), Teilnehmerin bei der Internationalen Ministrantenwallfahrt aus dem Bistum Eichstätt;
  • Jonas Ferstl (Preith), Teilnehmer bei der Internationalen Ministrantenwallfahrt aus dem Bistum Eichstätt;
  • Alexander Bothe (Düsseldorf), Referent der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj), für den CIM international wie bundesweit zuständig für die Ministrantenwallfahrt nach Rom;
  • Dr. Klára Csiszár (Rumänien) Vizepräsidentin des Internationalen Ministrantenbundes CIM.

Zur Internationalen Ministrantenwallfahrt werden allein aus Deutschland mehr als 50.000 Teilnehmer erwartet. Im Pressegespräch werden die aktuellen Planungen vorgestellt.

Ort: Hotel NH Ingolstadt, Raum Nibelungen (Erdgeschoss)


13.00 Uhr    Pressegespräch zum Thema „Jugend und Kirche: Von der Bischofssynode zum Weltjugendtag“ mit

  • Bischof Dr. Stefan Oster SDB (Passau), Vorsitzender der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz;
  • N. N. – Die gewählten Vertreter der Vollversammlung für die Bischofssynode;
  • Thomas Andonie (Regensburg), Bundesvorsitzender BDKJ und Delegierter der Deutschen Bischofskonferenz für die Vorsynode in Rom;
  • Magdalena Hartmann (Rottenburg-Oberndorf), Delegierte der Deutschen Bischofskonferenz für die Vorsynode in Rom;
  • Paul Metzlaff (Düsseldorf), Referent der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) und zuständig für den Weltjugendtag in Panama.

Für die vom 3. bis 28. Oktober 2018 in Rom tagende Weltbischofssynode wählt die Vollversammlung ihre Vertreter, die sich im Pressegespräch vorstellen. Bereits vom 19. bis 24. März 2018 findet in Rom eine so genannte „Vorsynode“ statt, zu der die Deutsche Bischofskonferenz zwei junge Erwachsene nominieren konnte. Diese werden in Ingolstadt mit Blick auf die Vorsynode erstmals vor die Presse treten.

Ort: Hotel NH Ingolstadt, Raum Nibelungen (Erdgeschoss)


19.30 Uhr    Einladung des Bistums Eichstätt für die akkreditierten Journalisten zu einem Abendessen mit weiteren Mitgliedern der Deutschen Bischofskonferenz.

Ort: Kolping Akademie Ingolstadt, Johannesstr. 11, 85049 Ingolstadt


Mittwoch, 21. Februar 2018:

7.30 Uhr    Gottesdienst in St. Moritz (Moritzstraße 2, 85049 Ingolstadt).
Predigt: Erzbischof Dr. Stefan Heße (Hamburg)

13.00 Uhr    Pressegespräch zum Studientag der Frühjahrs-Vollversammlung mit dem Thema „Verständnisgrundlagen des Dialogs mit den Kirchen in Mittel- und Osteuropa“ mit

  • Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz;
  • Prof. Dr. Tomáš Halík (Prag); Professor für Soziologie an der Philosophischen Fakultät der Karlsuniversität Prag;
  • Prof. Dr. András Máté-Tóth (Szeged), Professor für Religionswissenschaft an der Universität Szeged;
  • Pfarrer Dr. Christian Hartl (Freising), Hauptgeschäftsführer Renovabis.

Ort: Hotel NH Ingolstadt, Raum Nibelungen (Erdgeschoss)


Donnerstag, 22. Februar 2018:

7.30 Uhr    Gottesdienst im Ingolstädter Liebfrauenmünster (Kreuzstraße 1, 85049 Ingolstadt).
Predigt: Bischof Dr. Franz-Josef Bode (Osnabrück), stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz


14.00 Uhr    Abschlusspressekonferenz mit:

  • Kardinal Reinhard Marx (München und Freising), Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz;
  • Pater Dr. Hans Langendörfer SJ, Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz.

Ort: Hotel NH Ingolstadt, Raum Nibelungen (Erdgeschoss)


Hinweise:

  • Tagungsort: Die Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz tagt im Hotel NH Ingolstadt, Goethestraße 153, 85055 Ingolstadt. Sie ist nicht öffentlich.
  • Akkreditierung: Für die Pressetermine ist eine eigene Akkreditierung der Journalisten erforderlich. Nutzen Sie dazu bitte ausschließlich das Online-Formular unter www.dbk.de/presse/akkreditierungs-portal/. Bitte beachten Sie, dass eine Akkreditierung nur online möglich ist. Die Akkreditierung muss spätestens bis zum 14. Februar 2018 (12.00 Uhr) erfolgen. Die Akkreditierungsausweise können Sie ab Montag, 19. Februar 2018, ab 10.00 Uhr im Foyer des Hotel NH Ingolstadt abholen. Eine Nutzung der Arbeitsräume oder ein Besuch der Pressetermine ist nur mit dem Akkreditierungsausweis möglich!
  • Fernsehaufnahmen und Fotografieren während des Eröffnungsgottesdienstes im Ingolstädter Liebfrauenmünster (19. Februar 2018, 18.30 Uhr) und während der morgendlichen Gottesdienste am 20. und 21. Februar 2018 um 7.30 Uhr in St. Moritz sowie am 22. Februar 2018 um 7.30 Uhr im Ingolstädter Liebfrauenmünster: Für die Gottesdienste im Ingolstädter Liebfrauenmünster und in St. Moritz ist eine Dreherlaubnis erforderlich (erfolgt über die Pressestelle des Bistums Eichstätt pressestelle(at)bistum-eichstaett.de). Um den Ablauf der Gottesdienste reibungslos zu gestalten, müssen sich die akkreditierten Kamerateams auf zwei abgekordelten Positionen rechts und links vor dem Altarraum verteilen, die am Ende der Predigt geräumt werden. Ein Wechsel zwischen beiden Positionen ist während des Gottesdienstes nicht möglich. Am Ende des Gottesdienstes können beim Auszug der Bischöfe wieder Filmaufnahmen gemacht werden.
  • Eucharistiefeiern: Zur Teilnahme am Eröffnungsgottesdienst im Ingolstädter Liebfrauenmünster/„Zur Schönen Unserer Lieben Frau“ am 19. Februar 2018 um 18.30 Uhr sowie an den morgendlichen Gottesdiensten am 20. und 21. Februar 2018 um 7.30 Uhr in St. Moritz und am 22. Februar 2018 um 7.30 Uhr im Ingolstädter Liebfrauenmünster sind Sie herzlich eingeladen.
  • Journalistenabend – Einladung des Bistums Eichstätt: Bischof Dr. Gregor Maria Hanke OSB lädt alle akkreditierten Journalisten am Dienstag, 20. Februar 2018, um 19.30 Uhr ein zu einem Abendessen mit weiteren Mitgliedern der Deutschen Bischofskonferenz in die Kolping Akademie Ingolstadt (Johannesstr. 11, 85049 Ingolstadt). Eine Rückmeldung ist notwendig. Kreuzen Sie dazu bitte das entsprechende Feld im Online-Formular an.
  • Pressestelle der Deutschen Bischofskonferenz: Die Pressestelle ist von Montag, 19. Februar 2018, 9.00 Uhr, bis Donnerstag, 22. Februar 2018, 17.00 Uhr, im Hotel NH Ingolstadt zu erreichen (Tel: 0841/503–155, Fax: 0841/503–159,E-Mail: pressestelle(at)dbkdbk.dbkde).
  • Pressearbeitsraum: Der Arbeitsraum für Journalisten befindet sich in der 6. Etage im Hotel NH Ingolstadt.
  • Stellplätze: Falls Sie auf dem Gelände des Hotel NH Ingolstadt einen Stellplatz für einen Ü-Wagen benötigen, melden Sie sich bitte umgehend bei der Pressestelle der Deutschen Bischofskonferenz bzw. vermerken dies im Online-Akkreditierungsformular.


Weitere Informationen zur Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz finden Sie auf unserer im Pressebereich sowie auf der Themenseite „Vollversammlung“.

Deutsche Bischofskonferenz präsentiert sich neu im Internet – für Kirchennahe und Kirchenferne

1. Februar 2018 - 10:59

Die Deutsche Bischofskonferenz hat ihren offiziellen Internetauftritt komplett überarbeitet: www.dbk.de zeigt sich im zeitgemäßen Layout sowie mit einer neuen und klaren Struktur. Die Internetseite der Deutschen Bischofskonferenz richtet sich an Kirchennahe, aber auch an die breite Zielgruppe derer, die der Kirche fern stehen oder sich weniger mit religiösen Themen auskennen. Die Nutzer können sich auf www.dbk.de über wichtige Initiativen und Ereignisse, Dokumente und Entwicklungen der katholischen Kirche in Deutschland informieren. Das moderne, leichtere Layout mit einer stärkeren Bildsprache soll dabei auch eine jüngere Zielgruppe ansprechen.

Der Einstiegsbereich der Startseite verweist direkt auf umfangreiche Themenseiten, die häufig diskutierte Fragen rund um Kirche, Glaube und Gesellschaft aufgreifen – wie beispielsweise „Kirche und Geld“, „Bischofssynoden“ oder die „Flüchtlingshilfe der katholischen Kirche“ in Deutschland. Zahlreiche weitere Themenseiten sind nur einen Mausklick entfernt. Aktuelle Pressemitteilungen und Erklärungen der Bischöfe sind ebenfalls unmittelbar auf der Startseite von www.dbk.de zu finden. Im Servicebereich weisen acht Bildsymbole unter anderem auf das Lexikon „Kirche A–Z“ mit über 160 Begriffen, auf den Terminkalender oder eine neu gestaltete Bistumskarte hin. Onlineausgaben von Bibel und Katechismus werden dort ebenso verlinkt wie das „Adressbuch für das katholische Deutschland“. Ein neues Element der Startseite ist der Gebetsimpuls. Jede Woche findet sich dort entweder ein selbstverfasstes Zitat, ein Bibelspruch oder Worte von Heiligen beziehungsweise Philosophen, die ein Mitglied der Deutschen Bischofskonferenz ausgewählt hat. Im ersten Gebetsimpuls greift Bischof Heinz Josef Algermissen (Fulda) den Sendungsauftrag der Bischöfe aus Sicht des heiligen Bonifatius auf: „Die Kirche fährt über das Meer dieser Welt wie ein großes Schiff und wird von den Wogen hin und her geworfen. Wir dürfen das Schiff nicht verlassen, wir müssen es lenken.“

Da immer mehr Menschen über mobile Endgeräte wie Tablets oder Smartphones online unterwegs sind, wurde der Internetauftritt auch für diese Art der Nutzung optimiert. Zudem können sich Menschen, deren Seh- oder Lesefähigkeiten eingeschränkt sind, mit der Funktion „Readspeaker“ Webseiten, pdf-Dokumente und Formulare vorlesen lassen. Inhalte werden damit besser zugänglich und können schneller erfasst werden. Bei der Realisierung des neuen Internetauftritts wurde die Pressestelle der Deutschen Bischofskonferenz unterstützt von der Kölner Agentur i-gelb GmbH.

50 Jahre Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses

30. Januar 2018 - 11:06
Vor 50 Jahren, im Jahre 1968, riefen die deutschen Bischöfe die katholische Journalistenschule, das Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses (ifp) ins Leben. Zum Auftakt der Feierlichkeiten anlässlich des 50-jährigen Jubiläums diskutierten gestern Abend (29. Januar 2018) der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und einer der ersten Absolventen der katholischen Journalistenausbildung, Thomas Gottschalk, in München. Sie gingen unter der Moderation von Anne Reidt (ZDF, Mainz) der Frage nach: „Reden wir über Gott?!“

Kardinal Marx wünschte dem ifp und dessen Absolventen, dass sie auch trotz künftiger Herausforderungen der Zeit ausharren: „Das ifp muss ein attraktiver Ausbildungsort für junge Menschen bleiben, die sich fragen, wie wir – auch als Kirche – Öffentlichkeit gestalten können. Wenn die Kommunikation und damit Öffentlichkeit in der Gesellschaft nicht mehr gelingt, ist das eine Gefährdung für unsere Demokratie“, so Kardinal Marx. Die Professionalität aber auch die Spiritualität, die im ifp vermittelt würden, zeichneten die Journalistenschule aus. Dazu gehöre auch eine kritische Auseinandersetzung mit kirchlichen und politischen Themen. „Ich wünsche mir, dass es dem ifp und seinen Absolventen gelingt, eine mediale Öffentlichkeit herzustellen, in der ein – auch intellektueller – Diskurs möglich ist. Hierzu zählt für mich auch die Frage nach Gott und seiner Beziehung zu den Menschen zu stellen“, sagte Kardinal Marx. Gerade bei der Frage, wie die Welt gestaltet werden könne, damit sie den Menschen diene, spielten Medien eine wichtige Rolle. Für die Zukunft des ifp hoffe er auf Journalisten, die Neugierde und Interesse am Menschen hätten, um den Dingen auf den Grund zu gehen, wie sie seien: „Was ist die Wirklichkeit, wie ist etwas zu erklären, was ist die Wahrheit – um diese Fragen muss es gehen“, so Kardinal Marx.

Thomas Gottschalk erinnerte daran, dass sich Journalismus der Wahrhaftigkeit verpflichtet wissen müsse. „Damals als ich im ifp begann, spürte ich: jetzt bist Du in der dunklen Welt der Medien da draußen und musst lernen, mit ihnen umzugehen.“ Was er an Wertevermittlung durch das ifp erlebt habe, präge ihn bis heute, bekannte Gottschalk. Deshalb brauche es in der Gegenwart mehr Mut, in der Öffentlichkeit über Gott zu reden. „An dieser Vermittlung von Gott in der Gesellschaft und den Medien trägt das ifp einen Anteil“, sagte er.

Während der Veranstaltung in München wurde auch der neue Geistliche Direktor des ifp, Bruder Helmut Rakowski OFMCap begrüßt. Der Journalistische Direktor des ifp, Bernhard Remmers, betonte, dass Journalismus auch 50 Jahre nach der Gründung des ifp in der Verpflichtung bleibe, wahrhaftig zu berichten, „damit Menschen besser verstehen, was sich tut und sie sich im Idealfall motiviert fühlen zum Engagement in dieser Welt. Dann kann der Journalismus dazu beitragen, dass die Welt ein bisschen besser wird, sich zum Guten entwickelt“. Mitarbeiter, Schüler und Absolventen des ifp, so Remmers, wollten daran auch in Zukunft mitwirken.

Die 50-jährige Geschichte des ifp ist in einer Online-Festschrift nachlesbar in der 50 Personen, die mit dem ifp in Verbindung stehen, über die Journalistenschule berichten: www.50jahre.journalistenschule-ifp.de.

50 Jahre Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses

30. Januar 2018 - 10:34

Vor 50 Jahren, im Jahre 1968, riefen die deutschen Bischöfe die katholische Journalistenschule, das Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses (ifp) ins Leben. Zum Auftakt der Feierlichkeiten anlässlich des 50-jährigen Jubiläums diskutierten gestern Abend (29. Januar 2018) der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und einer der ersten Absolventen der katholischen Journalistenausbildung, Thomas Gottschalk, in München. Sie gingen unter der Moderation von Anne Reidt (ZDF, Mainz) der Frage nach: „Reden wir über Gott?!“

Kardinal Marx wünschte dem ifp und dessen Absolventen, dass sie auch trotz künftiger Herausforderungen der Zeit ausharren: „Das ifp muss ein attraktiver Ausbildungsort für junge Menschen bleiben, die sich fragen, wie wir – auch als Kirche – Öffentlichkeit gestalten können. Wenn die Kommunikation und damit Öffentlichkeit in der Gesellschaft nicht mehr gelingt, ist das eine Gefährdung für unsere Demokratie“, so Kardinal Marx. Die Professionalität aber auch die Spiritualität, die im ifp vermittelt würden, zeichneten die Journalistenschule aus. Dazu gehöre auch eine kritische Auseinandersetzung mit kirchlichen und politischen Themen. „Ich wünsche mir, dass es dem ifp und seinen Absolventen gelingt, eine mediale Öffentlichkeit herzustellen, in der ein – auch intellektueller – Diskurs möglich ist. Hierzu zählt für mich auch die Frage nach Gott und seiner Beziehung zu den Menschen zu stellen“, sagte Kardinal Marx. Gerade bei der Frage, wie die Welt gestaltet werden könne, damit sie den Menschen diene, spielten Medien eine wichtige Rolle. Für die Zukunft des ifp hoffe er auf Journalisten, die Neugierde und Interesse am Menschen hätten, um den Dingen auf den Grund zu gehen, wie sie seien: „Was ist die Wirklichkeit, wie ist etwas zu erklären, was ist die Wahrheit – um diese Fragen muss es gehen“, so Kardinal Marx.

Thomas Gottschalk erinnerte daran, dass sich Journalismus der Wahrhaftigkeit verpflichtet wissen müsse. „Damals als ich im ifp begann, spürte ich: jetzt bist Du in der dunklen Welt der Medien da draußen und musst lernen, mit ihnen umzugehen.“ Was er an Wertevermittlung durch das ifp erlebt habe, präge ihn bis heute, bekannte Gottschalk. Deshalb brauche es in der Gegenwart mehr Mut, in der Öffentlichkeit über Gott zu reden. „An dieser Vermittlung von Gott in der Gesellschaft und den Medien trägt das ifp einen Anteil“, sagte er.

Während der Veranstaltung in München wurde auch der neue Geistliche Direktor des ifp, Bruder Helmut Rakowski OFMCap begrüßt. Der Journalistische Direktor des ifp, Bernhard Remmers, betonte, dass Journalismus auch 50 Jahre nach der Gründung des ifp in der Verpflichtung bleibe, wahrhaftig zu berichten, „damit Menschen besser verstehen, was sich tut und sie sich im Idealfall motiviert fühlen zum Engagement in dieser Welt. Dann kann der Journalismus dazu beitragen, dass die Welt ein bisschen besser wird, sich zum Guten entwickelt“. Mitarbeiter, Schüler und Absolventen des ifp, so Remmers, wollten daran auch in Zukunft mitwirken.

Die 50-jährige Geschichte des ifp ist in einer Online-Festschrift nachlesbar in der 50 Personen, die mit dem ifp in Verbindung stehen, über die Journalistenschule berichten: http://50jahre.journalistenschule-ifp.de/.

Vorbereitung zum Weltjugendtag in Panama

30. Januar 2018 - 9:41

„Oh, wie schön ist Panama! Das kann ich vollends bestätigen“, hat Weihbischof Jörg Michael Peters (Trier), stellvertretender Vorsitzender der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz, zum Abschluss einer Pilgerfahrt zur Vorbereitung des XXXIV. Weltjugendtags 2019 in Panama gesagt. Vom 17. bis 29. Januar 2018 hatten sich 21 Vertreter der Jugendpastoral aus den deutschen (Erz-)Diözesen, Verbänden und Bewegungen auf den Weg nach Panama und Nicaragua gemacht, um gemeinsam mit der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) und Adveniat, dem Lateinamerika-Hilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland, die kirchliche und soziale Realität des Gastlandes zu erleben.

Die Delegierten hatten Gelegenheit, Absprachen mit den Verantwortlichen vor Ort für ihre Fahrten zu den „Tagen der Begegnung“ zu treffen. Diese „Tage der Begegnung“ – unmittelbar vor dem zentralen Programm in der Weltjugendtagsstadt – sind ein fester Bestandteil des Glaubensfestes, bei dem die jungen Pilger das Leben in den Pfarrgemeinden kennenlernen. 2019 werden diese „Tage der Begegnung“ nicht nur in Panama, sondern auch in den Nachbarländern Nicaragua und Costa Rica stattfinden. Paul Metzlaff, Referent für Glaubensbildung in der afj, ist sicher: „Unsere Pilgerinnen und Pilger können sich auf eine lebendige und junge Kirche, auf rhythmische Glaubensfreude und beeindruckende Persönlichkeiten freuen. Dieser Weltjugendtag lohnt sich besonders!“

In Panama-Stadt sprach die Delegation mit dem lokalen Organisationskomitee über pastorale und logistische Aspekte und besichtigte zentrale Orte des Weltjugendtags. Im Fokus von Gesprächen mit der deutschen Botschaft standen wirtschaftliche, soziale und gesellschaftliche Facetten des Landes. Zudem besuchte die Gruppe die ärmere Diözese Colón und eine überwiegend aus Indigenen aus dem Volk der Kuna bestehende Gemeinde am Rand von Panama-Stadt. „Panama ist ein Land mit sehr großen Unterschieden zwischen Arm und Reich. Das zeigt, dass auch in den weiterentwickelten Ländern Lateinamerikas die Armut noch nicht besiegt ist“, fasste Stephan Jentgens, Geschäftsführer von Adveniat, zusammen. Mit seinen Projekten in Panama (44) und Nicaragua (166) habe Adveniat im vergangenen Jahr mit mehr als zwei Millionen Euro die Arbeit der Kirche bei den Armen unterstützt, berichtete Jentgens.

Im Anschluss reiste die Delegation nach Nicaragua und kam dort mit Kardinal Leopoldo José Brenes Solórzano, dem Erzbischof von Managua, Jugendbischof David Albin Zywiec Sidor OFMCap und Verantwortlichen der Jugendpastoral zusammen. Die Delegation um Weihbischof Peters informierte sich in der Hauptstadt Managua über die Planungen für die „Tage der Begegnung“, das speziell entwickelte zweijährige Jugendpastoralprogamm und die soziale Realität junger Menschen. Er zeigte sich beeindruckt von der Lebenssituation der Menschen in der Diözese Estelí im Norden Nicaraguas, ihrer Gastfreundschaft und der intensiven Vorbereitung auf den Empfang der Pilgerinnen und Pilger im Jahr 2019.

Pfarrer Dirk Bingener, Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend, stellte mit Hinblick auf den kommenden Weltjugendtag fest: „Die Teilnehmenden des Weltjugendtags werden erleben können, wie unterschiedlich die Realitäten sind, in denen Menschen hier leben und was es heißt, sich am Evangelium auszurichten, um an der Seite der Benachteiligten auf junge Art und Weise Kirche zu sein: glaubend, konkret, politisch. Und die Lebensfreude und Gastfreundschaft der Menschen wird unsere Jugendlichen sicher begeistern.“

Den Abschluss der Pilgerfahrt bildete die Teilnahme am „Encuentro Nacional de Renovación Juvenil“ in der panamaischen Stadt Chitré, zu dem rund 10.000 junge Menschen, zahlreiche (Erz-)Bischöfe und die Verantwortlichen für die „Tage der Begegnung“ aus 23 (Erz-)Diözesen Panamas, Costa Ricas und Nicaraguas angereist waren. Für Weihbischof Peters wurde auf dem Festival und in den zahlreichen Gesprächen deutlich, dass sich eine ganze Region auf den Weltjugendtag freut und vorbereitet: „Das Jugendfestival hat die Begeisterung der jungen Menschen spürbar werden lassen, sich als Kirche zu zeigen. Ich lade alle jungen Menschen aus Deutschland ein, die Hindernisse zu überwinden, die sich durch den Termin im Januar ergeben, und sich auf den Weg zu diesem Glaubensfest und in die Realität dieser Länder zu begeben!“

Hintergrund

Der Weltjugendtag wurde von Papst Johannes Paul II. ins Leben gerufen und findet alle zwei bis drei Jahre auf internationaler Ebene statt – zuletzt 2016 in Krakau und nun vom 22. bis 27. Januar 2019 in Panama. Die Tage der Begegnung in den (Erz-)Diözesen gehen dem zentralen Weltjugendtag in Panama-Stadt voraus und finden diesmal auch in den Nachbarländern Nicaragua und Costa Rica statt. In Deutschland wird der Weltjugendtag durch die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) koordiniert.

Vorbereitung zum Weltjugendtag in Panama

30. Januar 2018 - 9:03
„Oh, wie schön ist Panama! Das kann ich vollends bestätigen“, hat Weihbischof Jörg Michael Peters (Trier), stellvertretender Vorsitzender der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz, zum Abschluss einer Pilgerfahrt zur Vorbereitung des XXXIV. Weltjugendtags 2019 in Panama gesagt. Vom 17. bis 29. Januar 2018 hatten sich 21 Vertreter der Jugendpastoral aus den deutschen (Erz-)Diözesen, Verbänden und Bewegungen auf den Weg nach Panama und Nicaragua gemacht, um gemeinsam mit der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) und Adveniat, dem Lateinamerika-Hilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland, die kirchliche und soziale Realität des Gastlandes zu erleben.

Die Delegierten hatten Gelegenheit, Absprachen mit den Verantwortlichen vor Ort für ihre Fahrten zu den „Tagen der Begegnung“ zu treffen. Diese „Tage der Begegnung“ – unmittelbar vor dem zentralen Programm in der Weltjugendtagsstadt – sind ein fester Bestandteil des Glaubensfestes, bei dem die jungen Pilger das Leben in den Pfarrgemeinden kennenlernen. 2019 werden diese „Tage der Begegnung“ nicht nur in Panama, sondern auch in den Nachbarländern Nicaragua und Costa Rica stattfinden. Paul Metzlaff, Referent für Glaubensbildung in der afj, ist sicher: „Unsere Pilgerinnen und Pilger können sich auf eine lebendige und junge Kirche, auf rhythmische Glaubensfreude und beeindruckende Persönlichkeiten freuen. Dieser Weltjugendtag lohnt sich besonders!“

In Panama-Stadt sprach die Delegation mit dem lokalen Organisationskomitee über pastorale und logistische Aspekte und besichtigte zentrale Orte des Weltjugendtags. Im Fokus von Gesprächen mit der deutschen Botschaft standen wirtschaftliche, soziale und gesellschaftliche Facetten des Landes. Zudem besuchte die Gruppe die ärmere Diözese Colón und eine überwiegend aus Indigenen aus dem Volk der Kuna bestehende Gemeinde am Rand von Panama-Stadt. „Panama ist ein Land mit sehr großen Unterschieden zwischen Arm und Reich. Das zeigt, dass auch in den weiterentwickelten Ländern Lateinamerikas die Armut noch nicht besiegt ist“, fasste Stephan Jentgens, Geschäftsführer von Adveniat, zusammen. Mit seinen Projekten in Panama (44) und Nicaragua (166) habe Adveniat im vergangenen Jahr mit mehr als zwei Millionen Euro die Arbeit der Kirche bei den Armen unterstützt, berichtete Jentgens.

Im Anschluss reiste die Delegation nach Nicaragua und kam dort mit Kardinal Leopoldo José Brenes Solórzano, dem Erzbischof von Managua, Jugendbischof David Albin Zywiec Sidor OFMCap und Verantwortlichen der Jugendpastoral zusammen. Die Delegation um Weihbischof Peters informierte sich in der Hauptstadt Managua über die Planungen für die „Tage der Begegnung“, das speziell entwickelte zweijährige Jugendpastoralprogamm und die soziale Realität junger Menschen. Er zeigte sich beeindruckt von der Lebenssituation der Menschen in der Diözese Estelí im Norden Nicaraguas, ihrer Gastfreundschaft und der intensiven Vorbereitung auf den Empfang der Pilgerinnen und Pilger im Jahr 2019.

Pfarrer Dirk Bingener, Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend, stellte mit Hinblick auf den kommenden Weltjugendtag fest: „Die Teilnehmenden des Weltjugendtags werden erleben können, wie unterschiedlich die Realitäten sind, in denen Menschen hier leben und was es heißt, sich am Evangelium auszurichten, um an der Seite der Benachteiligten auf junge Art und Weise Kirche zu sein: glaubend, konkret, politisch. Und die Lebensfreude und Gastfreundschaft der Menschen wird unsere Jugendlichen sicher begeistern.“

Den Abschluss der Pilgerfahrt bildete die Teilnahme am „Encuentro Nacional de Renovación Juvenil“ in der panamaischen Stadt Chitré, zu dem rund 10.000 junge Menschen, zahlreiche (Erz-)Bischöfe und die Verantwortlichen für die „Tage der Begegnung“ aus 23 (Erz-)Diözesen Panamas, Costa Ricas und Nicaraguas angereist waren. Für Weihbischof Peters wurde auf dem Festival und in den zahlreichen Gesprächen deutlich, dass sich eine ganze Region auf den Weltjugendtag freut und vorbereitet: „Das Jugendfestival hat die Begeisterung der jungen Menschen spürbar werden lassen, sich als Kirche zu zeigen. Ich lade alle jungen Menschen aus Deutschland ein, die Hindernisse zu überwinden, die sich durch den Termin im Januar ergeben, und sich auf den Weg zu diesem Glaubensfest und in die Realität dieser Länder zu begeben!“

Hintergrund
Der Weltjugendtag wurde von Papst Johannes Paul II. ins Leben gerufen und findet alle zwei bis drei Jahre auf internationaler Ebene statt – zuletzt 2016 in Krakau und nun vom 22. bis 27. Januar 2019 in Panama. Die Tage der Begegnung in den (Erz-)Diözesen gehen dem zentralen Weltjugendtag in Panama-Stadt voraus und finden diesmal auch in den Nachbarländern Nicaragua und Costa Rica statt. In Deutschland wird der Weltjugendtag durch die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) koordiniert.

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