Augenblicke der Besinnung

Herr, Jesus Christus!
Täglich und so auch heute
dürfen wir in schwierigen Situationen
auf Dich als den Gekreuzigten schauen.
Wir wollen neu von dir Gehorsam lernen
und dir nachfolgen,
ganz und sofort.

Maximilian Maria Kolbe

 













Sammlung von Newsfeeds

Erklärung zur Notfallseelsorge: „Komm zu uns, zögere nicht!“ (Apg 9,38)

Visus Conferentiae Episcoporum Germanorum - vor 7 Stunden 33 Minuten
Dokument der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz veröffentlicht

Neunter Workshop der Maximilian-Kolbe-Stiftung in Oświęcim/Auschwitz beendet

Visus Conferentiae Episcoporum Germanorum - 16. August 2018 - 11:37
Erzbischof Schick: „Wer nicht an das Gute im Menschen glaubt, wird nicht für Versöhnung wirken“

Neuntes Weltfamilientreffen in Dublin mit Papst Franziskus

Visus Conferentiae Episcoporum Germanorum - 13. August 2018 - 10:27
Erzbischof Koch: Engagement für die Familie ist herausragende Aufgabe der Kirche

Arbeitshilfe Katholische Kirche in Deutschland – Zahlen und Fakten 2017/18 veröffentlicht

Die Deutsche Bischofskonferenz veröffentlicht heute (9. August 2018) in der Broschüre Katholische Kirche in Deutschland – Zahlen und Fakten 2017/18 weitere Daten aus der kirchlichen Statistik. Die Publikation aus der Reihe Arbeitshilfen (Nr. 299) informiert über Zahlen des Jahres 2017 und aktuelle Entwicklungen bis in das Jahr 2018. Die Eckdaten der (Erz-)Bistümer, die die Deutsche Bischofskonferenz bereits am 20. Juli 2018 veröffentlicht hat, wurden für die Broschüre aufbereitet. Einordnende Beschreibungen ergänzen das Gesamtbild der katholischen Kirche in Deutschland und geben so Antworten darauf, was diese in Deutschland leistet.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hebt in seinem Vorwort hervor, dass die Kirche vielfältig in ihrem Handeln und in ihrer Verkündigung sei und „Zahlen und Statistiken bei Weitem nicht alles abbilden (können), was das kirchliche Leben ausmacht“. „Weit mehr als die Statistiken sagt beispielsweise das starke Engagement von Ehrenamtlichen (…) aus über das Wirken der Kirche und die Ausstrahlung des Evangeliums“, würdigt Kardinal Marx den umfassenden Einsatz vieler und ist überzeugt, dass mit der Arbeitshilfe deutlich werde, dass Kirche in der Öffentlichkeit weiter gefragt sei. „Ich will damit nicht Probleme und Krisen kleinreden“, schreibt Kardinal Marx. „Aber ich meine, dass die Zahlen überzeugen mit dem, was wir als Kirche für die Weitergabe des Glaubens, die Gesellschaft und die Welt leisten.“

Schwerpunkte der Arbeitshilfe sind der Blick auf die Jugend in der Kirche – von Papst Franziskus durch die Bischofssynode im kommenden Oktober angeregt –, sowie das ehrenamtliche Engagement, ohne das vieles in den Pfarrgemeinden und darüber hinaus nicht möglich wäre. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Auszeichnungen der Deutschen Bischofskonferenz. Das Kapitel „Leben im Bistum“ präsentiert übersichtlich Daten von der Taufe bis zur Bestattung und erläutert Zusammenhänge. Auch das Thema „Kirche und Geld“ hat mit Angaben zur Kirchensteuer und zu Kirchenfinanzen seinen festen Platz in der Broschüre.

Hinweise:
Die Broschüre kann in der Rubrik Publikationen bestellt oder als pdf-Datei heruntergeladen werden. Weitere Informationen sind in der Rubrik Kirche in Zahlen verfügbar.

Kardinal Marx würdigt Erzbischof em. Robert Zollitsch zum 80. Geburtstag

„Versöhnung ermöglichen, Dialog fördern“

Neunter Europäischer Workshop der Maximilian-Kolbe-Stiftung in Oświęcim/Auschwitz

Erzbischof Schick: „Europa braucht Erfahrungsräume“

Abschluss-Pressekonferenz zur XII. Internationalen Ministrantenwallfahrt nach Rom

Bei der XII. Internationalen Ministrantenwallfahrt sind in dieser Woche (30. Juli bis 3. August 2018) mehr als 60.000 Ministranten aus 19 Ländern in Rom zusammengekommen. Die jungen Pilgerinnen und Pilger haben die Stadt und den Vatikan mit ihrer Begeisterung und ihrem Engagement für den Glauben im Sturm erobert. Neben besonderen Höhepunkten wie der Sonderaudienz mit Papst Franziskus am Dienstagabend (31. Juli 2018), zu der 90.000 junge Menschen kamen, prägten Katechesen und Gottesdienste die Wallfahrt. Aber auch persönliche Begegnungen mit „Ministranten-Kollegen“ aus anderen Ländern kamen nicht zu kurz. So konnten sich Ministranten aus unterschiedlichen Diözesen und Ländern beim Blind Date am Mittwochabend (1. August 2018) kennenlernen. Die Wallfahrt steht in diesem Jahr unter dem Motto „Suche Frieden und jage ihm nach!“ (Ps 34,15b).

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Hinweis: Die Fotos können für die Berichterstattung zur Ministrantenwallfahrt kostenfrei mit dem jeweils angegebenen Copyrighthinweis verwendet werden.

In der heutigen (2. August 2018) Abschluss-Pressekonferenz hat der Präsident des Internationalen Ministrantenbundes CIM, Bischof Dr. Ladislav Nemet SVD (Zrenjanin/Serbien), eine positive Bilanz gezogen: „90.000 junge Menschen haben auf dem Petersplatz gemeinsam für den Frieden gebetet – das ist ein eindrucksvolles Zeugnis für den Glauben und die Gemeinschaft der Weltkirche. Auch wenn einige leider nicht auf den Petersplatz gekommen sind. Papst Franziskus war zu 100 Prozent da. Er war überaus aufmerksam und bemüht mit Jugendlichen, die ihm die Geschenke gebracht haben, ins Gespräch zu kommen. Er hat die Ministranten in ihrem Dienst für die Kirche gestärkt und ermutigt. Wenn die jungen Pilger die Begeisterung, die auf dem Petersplatz unüberhörbar war, weitertragen und gestärkt nach Hause fahren, dann haben wir unser Ziel erreicht.“ Dass sich 60.000 junge Ministranten auf den Weg in die Ewige Stadt gemacht haben, sei ein beeindruckendes Zeichen. „Wir haben gespürt: Der Glaube ist lebendig“, so Bischof Nemet.

Der Vorsitzende der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Stefan Oster SDB (Passau), betonte: „Diese Woche in Rom war und ist eine große Freude. So viele tausend Jugendliche aus 19 Ländern feiern trotz großer Strapazen voller Enthusiasmus ihren Glauben und ihre Gemeinschaft – und sie feiern mit dem Papst. Das ermutigt. Es zeigt uns auch: Die Kirche ist jung, sie hat Zukunft. Aber freilich gilt: Wir wollen den Jugendlichen nicht nur schöne Events anbieten, wir wollen ihnen auch helfen, im Kleinen des Alltäglichen ihren Glauben weiterzupflegen. Dazu brauchen wir auch in Zukunft vor allem Menschen, die bereit sind, echte Weggemeinschaft und Freundschaft mit jungen Menschen zu leben, von ihnen zu lernen. Das hängt natürlich vor allem von einzelnen Menschen ab, die bereit sind, sich einzusetzen für sie. Und wenn es dann gelingt, starke Gemeinschaftserfahrung entstehen zu lassen und eine spürbare Atmosphäre geistlichen Lebens, in die hinein zugleich das Evangelium authentisch verkündet wird – mit allen Herausforderungen und ohne es weichzuspülen, dann gibt es meistens auch Wachstum, nach innen und außen. Dann können Jugendliche in echte gläubige Identität hineinwachsen und auch darin bleiben. Ich erhoffe mir dazu auch einiges von der kommenden Jugendsynode: Antworten auf die drängenden Fragen, wie das heute gelingt, dass Jugendliche auch im guten Sinne bleiben und in der Kirche und mit ihr reifen können.“

Dr. Klára Csiszár, Vizepräsidentin von CIM, hob die verschiedenen Angebote der Länder hervor: „Die Gottesdienste, Katechesen, die Beicht- und Gesprächsangebote haben die Ministranten geprägt. Die Ministranten waren voller Stolz für ihren Dienst.“ Die Ausprägungen des Ministrantendienstes seien deutlich geworden: „Das Österreichfest war wie ein Festival mit Spielen, Interviews und Interaktionen. Ganz anders war es in den ungarischsprachigen Gruppen (Ungarn, Slowakei, Serbien, Rumänien, Ukraine): Der Gottesdienst war traditionell gestaltet. Wobei man wissen muss, dass in diesen Ländern, die Ministrantenpastoral zur Berufungspastoral gehört und nicht zur Jugendpastoral.“ Das Echo der verschiedenen Nationen zu der Audienz mit Papst Franziskus war eindeutig positiv, so Dr. Csiszár. „Viele Nationen waren in die Liturgie eingebunden. Es gab viele Elemente in verschiedenen Sprachen. Trotz aller Verschiedenheit ist die Einheit der Kirche sichtbar geworden. Diese Erfahrung ist die Voraussetzung für ein friedliches Zusammenleben.“

Alexander Bothe von der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) und zuständig für den CIM international wie bundesweit für die Ministrantenwallfahrt nach Rom, weist auf die Verantwortung der Kirche für die Jugend hin: „Drei Jugendliche aus der ganzen Welt haben dem Heiligen Vater die Pilgerzeichen überreicht, durch die er in dieser Woche mit den Ministranten verbunden ist. Die Push-Nachricht, die der Papst am Ende auf die Smartphones gesendet hat, sendet sie aus in ihren Dienst für den Frieden, der Jesus Christus selbst ist. Auch darin ist sichtbar geworden, dass die Kirche jung, bunt und mitten in der Welt unterwegs ist. Unsere Aufgabe als Kirche ist es, sie für diese Erfahrung in ihrer Lebenswirklichkeit zu begleiten, ihnen in Kirche und Gesellschaft Stimme und Raum zu geben. Pastorale und liturgische Begleitung müssen dafür von einer Vision, einer Idee durchzogen sein, was Kirche und Glauben eigentlich sind.“

Hintergrund
Die Teilnehmenden der XII. Internationalen Ministrantenwallfahrt kommen aus 19 Ländern: Antigua und Barbuda, Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Kroatien, Luxemburg, Österreich, Portugal, Rumänien, Russland, Schweiz, Serbien, Slowakei, St. Kitts und Nevis, Tschechien, Ukraine, Ungarn, USA. Die rund 50.000 Ministranten aus Deutschland werden begleitet vom Vorsitzenden der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Stefan Oster SDB (Passau), sowie zahlreichen Mitgliedern der Deutschen Bischofskonferenz. Die internationale Wallfahrt der Ministranten steht in diesem Jahr unter dem Motto „Suche Frieden und jage ihm nach!“ (Ps 34,15b).

Hinweise:
Fotos der Ministrantenwallfahrt (exklusive Bilder der Papstaudienz, Pressekonferenzen, Blind Date, etc.) in Druckqualität sind kostenfrei verfügbar.
Link zur Foto-Auswahl: www.joernneumann.pixieset.com/ministrantenwallfahrt2018 
Die Copyright-Angabe ist: © Deutsche Bischofskonferenz / Jörn Neumann

Closing Press Conference on the XII International Pilgrimage of altar boys and girls to Rome

At the XII International Pilgrimage of altar boys and girls, more than 60,000 altar servers from 19 countries have gathered in Rome this week (30 July to 3 August 2018). The young pilgrims have taken the city and the Vatican by storm with their enthusiasm and commitment to faith. In addition to memorable highlights such as the Special Audience with Pope Francis on Tuesday evening (31 July 2018), attended by 90,000 young people, the pilgrimage was marked by catechesis and religious services. But also personal meetings with other altar servers from various countries were possible. Thus, altar boys and girls from different dioceses and countries could get to know each other on the blind date on Wednesday evening (August 1, 2018). This year's motto of the pilgrimage is “Seek peace and pursue it!” (Ps 34:15b).

At today's (August 2, 2018) closing press conference, Bishop Dr Ladislav Nemet SVD (Zrenjanin/Serbia), President of the International Association of Altar Servers (CIM), has given a positive summary: “90,000 young people prayed together for peace on St. Peter’ Square – this is an impressive testimony to the faith and the community of the universal Church. Even if some of them unfortunately did not come to St. Peter's Square, Pope Francis was there all the time. He was very attentive and tried to get into conversation with the young people who brought him gifts. He strengthened and encouraged the altar servers in their service to the Church. If the young pilgrims spread the enthusiasm that was so evident on St. Peter's Square and go home strengthened, then we have reached our goal”. It is an impressive sign that 60,000 young altar boys and girls have set off for the Eternal City. “We have felt that faith is alive,” said Bishop Nemet.

The President of the Commission for Youth Ministry of the German Bishops’ Conference, Bishop Dr Stefan Oster SDB (Passau), emphasized: “The week we have spent in Rome has been and still is a great joy. So many thousands of young people from 19 countries celebrate their faith and community with great enthusiasm, despite great strain – and they celebrate with the Pope. That is reassuring. It also shows us that the Church is young, that she has a future. But of course: We do not only want to offer the young people beautiful events, we also want to help them to cultivate their faith in the small details of everyday life. To this end, also in the future, we need above all people who are prepared to live in true companionship and friendship with young people and to learn from them. This, of course, depends primarily on individuals who are willing to stand up for them. And if we then succeed in creating a strong community experience and a tangible atmosphere of spiritual life, with the Gospel being proclaimed authentically at the same time – with all challenges and without watering it down, then there is usually also growth, both internally and externally. Then young people can develop a true religious identity and keep it. I also hope that the coming Youth Synod will provide some answers to the urgent questions of how young people can remain in the Church in a positive sense and mature in and with her.”

Dr Klára Csiszár, Vice-President of CIM, underlined the different offers of the countries: “The altar servers have shaped the church services, catechesis and the offers of confession and conversation. The altar boys and girls were proud of their service.” The characteristics of the altar service have become clear: “The Austrian Festival was like a festival with games, interviews and interactions. The situation was completely different in the Hungarian-speaking groups (Hungary, Slovakia, Serbia, Romania and Ukraine): the church service was traditionally structured. One should know that in these countries, the ministry of altar servers belongs to the pastoral care of vocations and not to the pastoral care of young people.” The response of the different nations to the Audience with Pope Francis was clearly positive, said Dr Csiszár. “Many nations were involved in the liturgy. There were many elements in different languages. Despite all differences, the unity of the Church has become visible. This experience is the prerequisite for peaceful coexistence.“

Alexander Bothe, in charge of the Office for Youth Ministry of the German Bishops’ Conference (afj) and responsible internationally for CIM and nationwide for the Pilgrimage of altar boys and girls to Rome, stresses the responsibility of the Church for the young people: “Three young people from all over the world presented the Holy Father with the pilgrimage signs that have connected him this week with the altar servers. The push message that the Pope sent to the smartphones at the end, sends the young people out in their service for peace, which is Jesus Christ himself. This also shows that the Church is young, colourful and present in the heart of the world. Our task as a Church is to accompany them in their everyday life so that they can have this experience and give them a voice and space in the Church and in society. Pastoral and liturgical accompaniment must be permeated by a vision, an idea of what Church and faith actually are.”

Background
The participants of the XII International Pilgrimage of altar boys and girls come from 19 countries: Antigua and Barbuda, Austria, Belgium, Croatia, Czech Republic, France, Germany, Hungary, Luxembourg, Portugal, Romania, Russia, Serbia, Slovakia, St. Kitts and Nevis, Switzerland, United Kingdom, Ukraine and the USA. The approximately 50,000 altar servers from Germany are accompanied by Bishop Dr Stefan Oster SDB (Passau), President of the Commission for Youth Ministry of the German Bishops’ Conference, and many members of the German Bishops' Conference. This year’s International Pilgrimage of the altar servers is dedicated to the motto “Seek peace and pursue it!” (Ps 34:15b).

Notes:
Photos of the altar server pilgrimage (exclusive of pictures of the Papal Audience, press conferences, blind date, etc.) in print quality are available free of charge.
Link to photo selection: www.joernneumann.pixieset.com/ministrantenwallfahrt2018
Copyright: © Deutsche Bischofskonferenz / Jörn Neumann

XII. Internationale Ministrantenwallfahrt nach Rom hat begonnen

Die XII. Internationale Ministrantenwallfahrt nach Rom hat heute (30. Juli 2018) begonnen. Unter dem Motto „Suche Frieden und jage ihm nach!“ (Ps 34,15b) verbringen 60.000 Jugendliche und junge Erwachsene gemeinsam eine Woche in Rom, in der sie über internationale Grenzen hinweg Spiritualität, Gemeinschaft, Zusammenhalt und Freude erleben und dem Papst in einer Audienz begegnen.

Bei der Auftakt-Pressekonferenz in Rom hob Bischof Dr. Ladislav Nemet SVD (Zrenjanin/Serbien), Präsident des Internationalen Ministrantenbundes CIM, hervor, dass Messdiener aus 19 Ländern in Rom seien, aber noch mehr Nationalitäten. „Und trotzdem befinden wir uns hier sozusagen alle unter einem Dach: dem Internationalen Ministrantenbund Coetus Internationalis Ministrantium – CIM. Vor dreißig Jahren war es viel einfacher so etwas zu sagen, aber heute, nachdem die Grenzen auch in Europa langsam aber stetig geschlossen werden, ist es eine mutige Aussage und eine Folge des Glaubens, dass wir Christen – und unter ihnen wir Katholiken – zusammenbleiben und ein Zeugnis unserer lebendigen Gemeinschaft in der Kirche und auch in der ganzen Welt ablegen können.“ Die Programme und Gebete, die diese Wallfahrt begleiten, spiegelten diese Internationalität wider. Er hoffe, dass die farbenfrohe Wallfahrt für alle Teilnehmer bereichernd sein werde. „Wir schätzen bewusst die Gaben und die Einzigartigkeit der anderen. Obwohl wir versuchen, unsere eigene Kultur und unseren Glauben zu vertreten, tun wir dies dennoch nicht auf Kosten anderer, indem wir andere ausgrenzen oder dämonisieren. Wir überbrücken unsere Verschiedenheiten und führen sie hin zu einem harmonischen christlichen Zusammenleben. Wir bauen keine Mauern und Zäune zwischen verschiedenen Gruppen oder Nationen.“

Bischof Dr. Stefan Oster SDB (Passau) betonte, dass die Wallfahrt die eigene gläubige Identität vertiefe, die Gemeinschaft stärke und den Jugendlichen die weltweite Dimension ihres Dienstes zeige. „Und sie lässt hoffentlich jeden Einzelnen erahnen, dass der Zugang zur Liturgie und zur großen Gemeinschaft der Kirche tatsächlich ein wesentlicher Zugang zu einer lebendigen Glaubens- und Christusbeziehung sein kann.“ Als Vorsitzender der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz sei er dankbar und froh um diese starke Präsenz junger Menschen in der Kirche und vor allem in den liturgischen Feiern. Das Motto der diesjährigen Ministrantenwallfahrt sei passend für eine Zeit, in der sich so viele Menschen nach Frieden sehnten, in der aber zugleich so viele Gefährdungen für den Frieden am Horizont erscheinen. „Ich bin sicher, dass vor allem auch der internationale Charakter dieser Wallfahrt ein wichtiges Zeichen der Verständigung unter jungen Christen und Christinnen in der ganzen Welt sein wird. Und ich erhoffe mir, dass viele von ihnen ein Sauerteig für Frieden und Verständigung und gegen Spaltung und Fremdenfeindlichkeit in ihren eigenen Ländern und Wohnorten zuhause sein werden“, so Bischof Oster. „Die Freude der Jugend ist ansteckend – und so wünsche ich uns allen, dass wir einen Funken davon auffangen und dann nach Hause in unsere Gemeinden tragen.“

Die Vizepräsidentin von CIM, Dr. Klára Csiszár, hob hervor, dass sich der Internationale Ministrantenbund seit seiner Gründung im Jahre 1960 als eine internationale Gemeinschaft von Interessenten und Verantwortlichen der Ministrantenarbeit auf Diözesan- oder Nationalebene verstehe. „Als solche stärkt CIM die Ministrantenarbeit in Europa auf verschiedensten Wegen mit dem Ziel, sie immer mehr so zu gestalten, dass dadurch die weltverwandelnde Kraft der Liebe Gottes zu den Menschen vom Altar in die Welt getragen wird.“ CIM versuche seiner Verantwortung aus der Überzeugung heraus gerecht zu werden, dass Ministranten Missionare seien. Dr. Csiszár betonte: „Hier liegt die Kraft der Weltverwandlung, die Kraft des Friedens, dem wir hier in Rom mit etwa 60.000 Ministranten und Ministrantinnen in den kommenden Tagen nachgehen/jagen wollen, indem wir unsere kleinen Schritte für ein gutes Leben in Frieden gemeinsam machen.“

Alexander Bothe von der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) und zuständig für den CIM international wie bundesweit für die Ministrantenwallfahrt nach Rom, erklärte die Pilgerzeichen, das nach Ländern und Diözesen differenzierte Pilgertuch, das Pilgerarmband und die Pilgerpins, die für Gemeinschaft und Begegnung miteinander stünden. Diese Erfahrung der Gemeinschaft im Ministrantendienst, im Glauben und im Pilgern werde auch die Woche der Romwallfahrt prägen. „Eine besondere Rolle, um die große Gemeinschaft der Ministranten zu erleben, kommt auch den diözesanen oder Ländergottesdiensten zu sowie den Länderfesten. Auch die Aktion ‚Blind Date‘ der deutschen (Erz-)Diözesen und einiger weiterer Länder setzt auf Begegnung. Am Mittwoch, 1. August um 18.00 Uhr, treffen sich drei zufällig zusammengebrachte Pilgergruppen an über 300 Orten in Rom für Spiel, Segensgebet und Austausch.“ Ebenso würden in dieser Woche einige Teilnehmerländer die mit ihren Nationen in Rom verbundenen Kirchen für die Pilger öffnen: Gottesdienste oder offene Gebete, Begegnung, Erfrischungen, Beicht- und Lebensgespräche sowie Extrapins des Pilgerarmbandes würden dort jeweils zu den Angeboten zählen. Besonders hob Bothe den Höhepunkt der Wallfahrtswoche hervor: die Sonderaudienz mit Papst Franziskus. Bereits am Nachmittag werde ein musikalisches und festivalartiges Vorprogramm die große Vorfreude aller Minis aufgreifen. „So setzen wir gemeinsam auf eine Wallfahrtswoche, die das spürbar macht, was Papst Franziskus gesagt hat: ‚Gott ist jung!‘ –, dass die Ministranten erleben, dass die Kirche jung ist und sie mit ihrem Dienst die Botschaft des Friedens über die Kirchentüren hinaus und alle Grenzen hinweg tragen“, so Bothe.

Hinweise:
Die Papstaudienz wird ab 18.00 Uhr live im Internet unter www.vaticannews.va übertragen. Außerdem wird Vatican News die Audienz übersetzen. Erreichen können Sie die Übertragung über die App Vatican Audio. Ab 18.00 Uhr ist die Audienz im Livestream unter www.ewtn.de und www.katholisch.de zu sehen.

Die Statements von Bischof Dr. Ladislav Nemet SVD, Bischof Dr. Stefan Oster SDB, Dr. Klára Csiszár und Alexander Bothe finden Sie untenstehend als pdf-Dateien.

The XII International Pilgrimage for altar boys and girls to Rome has begun

The XII International Pilgrimage for altar boys and girls to Rome has started today (30 July 2018). Using the motto “Seek peace and pursue it!” (Ps 34:15b), 60,000 adolescents and young adults will spend a week together in Rome, experiencing spirituality, community, unity and joy across international borders. They will also meet the Pope in an Audience.

At the opening press conference in Rome, Bishop Dr Ladislav Nemet SVD (Zrenjanin/Serbia), President of the International Association of Altar Servers (CIM), emphasized that altar servers from 19 countries are in Rome, but that even more nationalities are present. “And still we are here under one common denomination: CIM –  Coetus Internationalis Ministrantium (International Association of Altar Servers). Thirty years ago it was much easier to say something like this, today, after borders even in Europe are slowly but steadily being closed down, it is a courageous statement and a consequence of the belief that we Christians, and among them we Catholics, we can stay together and give a testimony of our living community in the Church and indeed, in the whole world. The programmes and prayers of this pilgrimage reflect this internationality.” He hoped that the colourful pilgrimage will be truly enriching for all participants. “We consciously appreciate each other’s gifts and uniqueness. Although we try to emphasize our own culture and faith, still we do not do it at the cost of others, through exclusion or demonization of others. We bridge over our diversities, bringing them into a harmony of Christian coexistence. We do not build walls and fences between different groups or nations.”

Bishop Dr Stefan Oster SDB (Passau) emphasized that the pilgrimage deepens the own religious identity, strengthens the community and shows the young people the worldwide dimension of their ministry. “And it will hopefully make everyone feel that an approach to the liturgy and to the great communion of the Church can indeed be an essential approach to a living relationship of faith and with Christ.” As the President of the Commission for Youth Ministry of the German Bishops’ Conference, he was grateful and happy about the strong presence of young people in the Church and especially in liturgical celebrations. The motto of this year’s altar servers pilgrimage is appropriate for a time when so many people are longing for peace, but at the same time so many threats to peace seem to be appearing on the horizon. “I am sure that above all the international character of this pilgrimage will be an important sign of understanding among young Christians all over the world. And I hope that many of them will be like a leaven for peace and understanding and against division and xenophobia in their own countries and places of residence”, said Bishop Oster. “The joy of youth is contagious – and so I wish all of us that we may catch a flicker of it and then carry it home to our communities.”

The Vice-President of CIM, Dr Klára Csiszár, emphasized that since its foundation in 1960, the International Association of Altar Servers has seen itself as an international community of interested parties and persons in charge of the work of altar servers at diocesan or national level. “As such, CIM strengthens the work of altar servers in Europe in various ways with the aim of developing it in a way that will help to carry the world-changing power of God’s love for people from the altar into the world.” CIM tries to meet its responsibility out of the conviction that altar servers are missionaries. Dr Csiszár stressed: “Here lies the power of world transformation, the power of peace, which we here in Rome with about 60,000 altar boys and girls want to pursue/hunt in the coming days by making small steps together towards a good life in peace.”

Alexander Bothe, in charge of the Office for Youth Ministry of the German Bishops’ Conference (afj) and responsible internationally for CIM and nationwide for the Pilgrimage for altar boys and girls to Rome, explained the meaning of the pilgrim signs, the pilgrim scarf designed according to the respective countries and dioceses, the pilgrim bracelet and the pilgrim pins, which stand for community and encounters with one another. This community experience in the service at the altar, in faith and in pilgrimage will also shape the week of the pilgrimage to Rome. “A special role in experiencing the large community of altar servers is also attributed to diocesan or country church services and country festivals. The ‘Blind Date’ campaign of the German (Arch)dioceses and some other countries also focuses on encounters. On Wednesday, August 1, at 6 p.m., three groups of pilgrims gathered at random will meet at over 300 places in Rome for plays, prayer of blessing and exchange.” Also this week, some participating countries will open the churches linked to their nations to the pilgrims in Rome: Services or open prayers, meetings, refreshments, confessions and life talks as well as extra pins of the pilgrim’s bracelet will be offered there. Bothe especially emphasized the highlight of the pilgrimage week: the Special Audience with Pope Francis. Already in the afternoon, a musical and festival-like supporting programme will reflect the great anticipation of all altar servers. “Thus, together, we will focus on a week of pilgrimage that makes us feel what Pope Francis has said: ‘God is young’ – hoping that the altar servers will experience that the Church is young and that their ministry will carry the message of peace beyond the church doors and across all borders,” said Bothe.

Notes:

The Papal Audience will be broadcast live on the Internet from 6 p.m. at www.vaticannews.va. In addition, Vatican News will provide translation services for the Audience. You can access the transmission via the Vatican Audio App. The Audience can be seen in the live stream at www.ewtn.de and www.katholisch.de from 6 p.m.

The statements of Bishop Dr Ladislav Nemet, Bishop Dr Stefan Oster, Dr Klára Csiszár and Alexander Bothe can be found as pdf files below.

Solidarität mit den Menschen und der Kirche in Nicaragua

„Zeigen Sie der Welt, dass Sie Ihrem Volk dienen und seine Freiheit respektieren!“

App goRome! zur XII. Internationalen Ministrantenwallfahrt nach Rom

Social-Media-Kanäle – Übertragung der Audienz

App goRome! to the XII International Pilgrimage for altar boys and girls to Rome

Social media channels – transmission of the Papal Audience