Sammlung von Newsfeeds

Elternbriefe du+wir jetzt auch als App

Ab sofort sind die Elternbriefe du+wir auch als App verfügbar: Die 45 Briefe, die Eltern von der Geburt bis zum 9. Geburtstag ihrer Kinder vertrauensvoll und wertschätzend begleiten, werden im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz von der Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung (AKF), dem Fachverband für Familienbildung und Familienpastoral in der katholischen Kirche in Deutschland, herausgegeben.

Die Elternbriefe werden von einem Team von Fachleuten aus Erziehungsberatern, Ärztinnen, Theologen und Journalisten erarbeitet und regelmäßig aktualisiert. „Die Elternbriefe wollen das Großwerden der Kinder liebevoll begleiten und dazu beitragen, dass das Leben in Ehe und Familie gelingt“, erklärt der Geschäftsführer der AKF, Hubert Heeg. „Die Inhalte spiegeln daher die ganze Bandbreite des Zusammenlebens mit Kindern mit all seinen Höhen und Tiefen.“ Ein besonderer Akzent liegt dabei auf Sinn- und Wertfragen. „Denn die Geburt von und das Leben mit Kindern bedeuten für viele eine Neuorientierung ihres Lebens. Manches, was vorher wichtig war, rückt jetzt an den Rand, anderes gewinnt plötzlich an Bedeutung.“ Die kostenlos zur Verfügung gestellten Elternbriefe begleiten bereits die vierte Elterngeneration durch die ersten neun Lebensjahre ihrer Kinder.

Die ebenfalls kostenlose App ist sowohl für Android- als auch für iOS-Smartphones verfügbar. Mit ihr können Eltern jetzt noch bequemer die Elternbriefe passend zum jeweiligen Alter ihrer Kinder nutzen. Aktuelle Erziehungsthemen und eine Suchfunktion zu Familienthemen ergänzen das Angebot. Alle zwei Wochen gibt es außerdem eine Push-Nachricht mit aktuellen Informationen und einem Impuls für Eltern oder die Familie. Ausführliche Informationen rund um die Elternbriefe inklusive Material für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Links zum App Store und zu Google Play sind unter www.elternbriefe.de zu finden.

Salzburger Hochschulwochen in diesem Jahr zum Thema „Angst?“

Sommeruniversität vom 30. Juli bis 5. August 2018

Konversion zum Christentum im Kontext des Asylverfahrens

Fachtagung der Deutschen Bischofskonferenz und der EKD in Münster

Grußwort des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, anlässlich der Weihe von Prälat Dr. Franz Jung zum Bischof von Würzburg am 10. Juni 2018 in Würzburg (1)

Lieber Bischof Franz Jung!
Liebe Gläubige des Bistums Würzburg!
Liebe Brüder und Schwestern!

Das Bistum Würzburg hat seinen 89. Bischof bekommen. Das ist ein Tag großer Freude und des Dankes. Von Herzen gratuliere ich Ihnen im Namen der Deutschen Bischofskonferenz zu Ihrer heutigen Weihe und heiße Sie herzlich in unserem Kreis willkommen. Seien Sie sicher: Im Bistum Würzburg wartet viel Arbeit auf Sie. In der Deutschen Bischofskonferenz auch.

Wer Ihnen in den vergangenen Jahren begegnet ist, der spürt Ihre dem Leben zugewandte Art, Ihren feinsinnigen Humor, Ihre Gelassenheit und den tiefen Wunsch, Seelsorger für die Menschen zu sein. Ihre beachtliche Biographie ist engstens mit dem Bistum Speyer verbunden, das Sie nun verlassen. Nach den theologischen Studien und der Priesterweihe in Rom waren Sie als Seelsorger und in der kirchlichen Verwaltung in Speyer tätig, bis Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann Sie 2008 zum Generalvikar berief. Ich weiß, dass er Sie nur ungern ziehen lässt, was für Sie spricht. Umso schöner ist es, dass die Gläubigen des Bistums Würzburg in ihrem neuen Bischof einen Vollblutseelsorger erwarten dürfen, der sich auch im Dickicht der manchmal vorhandenen kirchlichen Bürokratie auskennt. Die Deutsche Bischofskonferenz ist Ihnen, lieber Bischof Franz, dankbar für das langjährige Engagement, das Sie schon bisher in die Gremien des Verbandes der Diözesen Deutschlands eingebracht haben. Wir wissen Ihren Rat und Ihre Weitsicht gerade dort sehr zu schätzen.

Der erste Bischof von Würzburg, Burkard, hätte an einer Persönlichkeit wie Ihnen seine größte Freude gehabt. In der wissenschaftlichen Theologie sind Sie ebenso zu Hause wie in der pastoralen Arbeit. Wer Ihre Predigten hört, weiß, dass Sie ein Mensch sind, der das Wort Gottes nicht nur vorliest, sondern verkündet, erklärt und so verstehbar in unsere Zeit hinein transferiert. Das ist es, was wir brauchen: Bischöfe und Seelsorger, die den Glauben und die Theologie verständlich machen in der Gegenwart. Nur wenn wir eine Sprache sprechen, die die Menschen verstehen, werden wir als Kirche unsere Akzeptanz auch im öffentlichen Leben  weiter behalten können. Dazu möchte ich Sie ermutigen, eine Kirche zu präsentieren, die verstehbar ist und erklärt, wofür sie da ist und wofür sie lebt.

Mit Ihrem bischöflichen Leitwort „Eine Hoffnung als Anker der Seele“, das dem Hebräerbrief entnommen ist, drücken Sie aus, worum es Ihnen geht: Die Seele braucht einen Hoffnungsanker. Der Begriff Hoffnung ist eng mit dem Ort dieses Doms verbunden. Vor über 40 Jahren fand hier die Würzburger Synode statt und wurde hier der wegweisende, noch immer aktuelle Beschluss „Unsere Hoffnung“ gefasst. Dieser Beschluss gab und gibt der Kirche eine Perspektive und ich wünsche mir, dass Sie mit dieser Hoffnungsperspektive Ihr Amt und Ihren Dienst ausfüllen.

An dieser Stelle gilt mein Dank dem Vorgänger im Bischofsamt, Bischof Friedhelm Hofmann. 13 Jahre hat er das Bistum mit Umsicht und Weitsicht geleitet. Für seinen hingebungsvollen Dienst in der Deutschen Bischofskonferenz sind wir ihm dankbar. Hier nenne ich den Vorsitz in der Liturgiekommission und vor allem seine Verantwortung für die Herausgabe des neuen Gotteslobes, das sich in allen Gemeinden erfolgreich etabliert hat.

Mein Dank gilt aber auch unserem Mitbruder, Weihbischof Ulrich Boom, der als Diözesanadministrator in der Sedisvakanz das Bistum ebenfalls um- und weitsichtig geleitet hat. Lieber Mitbruder, Dir danke ich für Deine Wegbegleitung in dieser wichtigen Phase, sowohl in der Freisinger als auch in der Deutschen Bischofskonferenz. Für Dein weiteres Wirken wünsche ich Dir Gottes Segen im Bistum Würzburg und danke Dir, dass Du immer wieder offen bist für neue Aufgaben und Vorhaben in unserer Bischofskonferenz.

Liebe Gläubige des Bistums Würzburg, lieber Bischof Franz! Von Speyer nach Würzburg – es ist ein durchaus längerer Weg, den der neue Bischof zurückgelegt hat. Es war ein Weg des dankbaren Abschieds in der von ihm geschätzten Diözese, es war zugleich das Ankommen in den Mainauen, wo Sie herzlich empfangen worden sind. Ich wünsche Ihnen, lieber Bischof Franz, dass Sie hier bald heimisch werden, die fränkische Lebensart annehmen und – gemäß Ihrem bischöflichen Wahlspruch – „eine Hoffnung als Anker der Seele“ auch für die Gläubigen sind, die das Gespräch mit Ihnen suchen. Danke, dass Sie das „Ja“ zu Ihrer Ernennung gesagt haben, und nun gehen Sie hinaus in das Bistum, um von dieser Hoffnung und diesem Anker zu verkünden.

 

(1) Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz ist bei der Bischofsweihe terminlich verhindert. Das Grußwort wird vom Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, Pater Dr. Hans Langendörfer SJ, verlesen.

Jahrestagung Weltkirche und Mission mahnt besseren Schutz der Religionsfreiheit an

Rund 140 Vertreter der weltkirchlichen Arbeit in Deutschland und Gäste aus Indien, Pakistan, Kirgistan und der Arabischen Halbinsel haben sich auf der diesjährigen Jahrestagung Weltkirche und Mission, die vom 4. bis 6. Juni 2018 in Würzburg stattgefunden hat, für einen engagierteren Schutz der Religionsfreiheit in allen Teilen der Welt ausgesprochen. Dahinter steht die Sorge um bedrängte religiöse Minderheiten, zu denen in einigen Staaten auch viele Christen zählen. Kirchenvertreter aus Indien, Pakistan, Kirgistan, Saudi-Arabien und Bahrein berichteten über die Situation in ihren Ländern und machten deutlich, welchen Herausforderungen die Glaubensgemeinschaften gegenüberstehen.

In einer gemeinsam verabschiedeten Erklärung zur Religionsfreiheit heißt es: „Wir müssen feststellen, dass die rechtlichen Instrumente zum Schutz der Religionsfreiheit nicht ausreichen, um dieses Menschenrecht umfassend abzusichern. Deshalb drängen wir auch in unserer Gesellschaft und in unserer Kirche darauf, für das Recht auf Religionsfreiheit im nationalen und internationalen Dialog mit mehr Nachdruck einzutreten, nicht zuletzt bei den Vereinten Nationen.“

Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, machte in seiner Eröffnungsrede deutlich, dass die Kirche als Anwalt derer fungiere, die unter religiöser Diskriminierung und Bedrängung leiden. Dazu gehörten weltweit in großer Zahl Christen, aber auch viele Gläubige anderer Religionen. „Das Recht auf Religionsfreiheit als ein Menschenrecht ist von zentraler Bedeutung. Aber der universale Geltungsanspruch dieses Menschenrechts wird in vielen Teilen der Welt in Frage gestellt, uminterpretiert und ausgehöhlt, so dass die Schutzinstrumente, die im Rahmen der Vereinten Nationen entwickelt wurden, sich oft als unzureichend erweisen. Es liegt an uns Christen, allen Menschen zu helfen, die ihren Glauben, ihre Weltanschauung nicht frei leben können. Ihr Leid lässt uns nicht unberührt! Wir beten für diese Menschen und wir bringen uns ein, ohne dabei die eine Religion über die andere zu stellen.“

Sebastian Francis Shaw OFM, Erzbischof von Lahore, lenkte den Blick der Konferenzteilnehmer auf die Situation religiöser Minderheiten in Pakistan. Statt 25 Prozent zum Zeitpunkt der Staatsgründung im Jahre 1947 gehörten heute weniger als fünf Prozent der pakistanischen Bevölkerung anderen Religionen als dem Islam an. Das Engagement zur Durchsetzung der Religionsfreiheit sei dort deshalb von existentieller Bedeutung.

Prof. Dr. Heribert Hirte MdB (CDU/CSU) berichtete vom Engagement des Stephanuskreises, eines Forums innerhalb der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, dem in dieser Wahlperiode über 80 Abgeordnete angehörten. Weltweit setze sich der Kreis für die Religionsfreiheit ein, wobei der Fokus besonders auf der Situation bedrängter Christen liege. „Uns Mitglieder eint die Überzeugung, dass für die Religionsfreiheit auf internationaler politischer Ebene noch stärker hör- und sichtbar eingetreten werden muss – und zwar in allen Bereichen: In der Entwicklungs- und Wirtschaftspolitik ebenso wie in der Bildungspolitik. Deshalb freuen wir uns, dass es in dieser Legislaturperiode auf Regierungsebene einen Sonderbeauftragten für Religionsfreiheit gibt. Um die Öffentlichkeit besser für die Brisanz dieses Themas zu sensibilisieren und den interreligiösen Dialog zu stärken, brauchen wir auch die Unterstützung der Medien. In Deutschland wünsche ich mir angesichts wachsender religiöser Vielfalt eine breite Debatte über die hohe Bedeutung von Religionen und deren mögliche Grenzen in einem säkularen Staat.“

Prof. Dr. Roman Siebenrock wies darauf hin, dass die Religionsfreiheit als Menschenrecht nicht allein Folge der Aufklärung gewesen sei, sondern u. a. auch aus zahlreichen katholischen Traditionslinien hervorginge. Prof. Dr. Rotraud Wielandt verdeutlichte am Beispiel der Erklärung islamischer Gelehrter aus verschiedenen Teilen der islamischen Welt, die 2016 in Marrakesch zusammengekommen waren, dass auch Muslime durch Rückgriff auf genuin islamische Überlieferungen im Lichte der Erfordernisse des Lebens in der modernen Welt einen Beitrag zur Durchsetzung der staatsbürgerlichen Gleichheit der Angehörigen verschiedener Religionen leisten könnten. Prof. Dr. Heiner Bielefeldt, bis 2016 UN-Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, sieht die Anerkennung der Religionsfreiheit als Menschenrecht auf mehreren Ebenen bedroht: „Zum einen gibt es zahlreiche konkrete Verletzungen der Religionsfreiheit, unter denen vor allem Minderheiten, Dissidenten, Konvertiten oder Angehörige angeblich ‚landesfremder‘ Religionsgemeinschaften leiden. Zum anderen sehen wir aber auch Bedrohungen auf einer Grundsatzebene – etwa, wenn autoritäre Staaten die Religionsfreiheit zu einer Art ‚Ehrschutz‘ bestimmter Religionen ummünzen und auf diese Weise ihren freiheitsrechtlichen Kern verdunkeln.“ Dabei stellte er klar: Nicht die Religion als solche sei das zu schützende Objekt, sondern jeder einzelne Mensch, der frei seinen Glauben und seine Weltanschauung wählen und leben können müsse.

Hintergrund

Veranstalter der Jahrestagung ist die „Konferenz Weltkirche“, in der die Deutsche Bischofskonferenz, die deutschen (Erz-)Bistümer, die Hilfswerke, die Deutsche Ordensobernkonferenz (DOK), die Verbände, das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) und andere weltkirchlich tätige Einrichtungen zusammenarbeiten.



Hinweise:

Die Abschlusserklärung der Jahrestagung Weltkirche ist untenstehend als pdf-Datei verfügbar.

Weitere Informationen zur Jahrestagung und zum Thema Religionsfreiheit sind auf der Internetseite der „Konferenz Weltkirche“ unter www.weltkirche.katholisch.de verfügbar.

Die katholische Kirche einigt sich mit der GEMA auf neuen Gesamtvertrag

Der Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) hat sich mit der GEMA auf eine neue Regelung zur pauschalen Vergütung von urheberrechtlich relevanter Musik bei Aufführungen auf Gemeindeveranstaltungen und Konzerten verständigt. Die Kirchengemeinden müssen die Vergütungen für die musikalischen Aufführungen nun nicht mehr selbst zahlen.

Der neu ausgehandelte Vertrag zwischen der katholischen Kirche und der GEMA hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Das gibt den katholischen Einrichtungen langfristig Planungs- und Rechtssicherheit bei der Durchführung der Veranstaltungen. Durch die Pauschalzahlung sind zahlreiche Veranstaltungen der kirchlichen Einrichtungen abgedeckt. Konzerte der Ernsten Musik oder Gospelgesang unterliegen lediglich einer Meldepflicht. Nur Konzerte der Unterhaltungsmusik sind vom Vertrag nicht erfasst und sind sowohl zu melden als auch zu vergüten. Zudem wurde der Vertrag mit Rückwirkung ab dem 1. Januar 2018 geschlossen. Somit sind bereits durchgeführte und gemeldete Veranstaltungen nachträglich von der neuen pauschalen Regelung erfasst. Bereits gestellte Rechnungen werden von der GEMA storniert, gegebenenfalls bereits bezahlte Rechnungen werden zurückerstattet.

„Wir freuen uns, dass es gelungen ist, mit der GEMA wieder eine vertragliche Regelung für die Musiknutzungen bei Aufführungen in kirchlichen Einrichtungen zu erreichen“, sagt Pater Dr. Hans Langendörfer SJ, Geschäftsführer des VDD.

In den Verhandlungen in 2017 konnte zunächst keine Einigung über einen neuen Pauschalvertrag zur Abdeckung von Musiknutzungen auf Kirchenfesten und in Konzerten erreicht werden. Zu weit lagen die Vorstellungen über die Geltungsdauer des Vertrages, über den Umfang der vertraglich zu vereinbarenden Meldepflichten und über die Höhe der jährlich zu zahlenden Vergütung auseinander.

Die Kündigung des bisher geltenden Pauschalvertrages durch die GEMA hatte vielfach zu erheblichen Verunsicherungen in den Pfarreien und Gemeinden geführt. „Ich bin der festen Überzeugung, dass mit dem neuen Pauschalvertrag eine gute Vereinbarung sowohl für die Urheber der Musikwerke als auch für unsere Einrichtungen gefunden wurde“, so Langendörfer.

Der VDD hat das Mandat, für die (Erz-)Diözesen und deren Einrichtungen in Deutschland Verträge mit den Verwertungsgesellschaften zu schließen.

Hinweis:

Das aktualisierte Merkblatt zur Nutzung von Musikwerken bei kirchlichen Feiern (GEMA) sowie der aktualisierte Fragebogen zu Musiknutzungen bei Konzerten und Veranstaltungen von Kirchengemeinden (VDD, GEMA) sind unter „Über uns – Verband der Diözesen Deutschlands – Dokumente“ verfügbar.

Kardinal Marx würdigt Bischof Heinz Josef Algermissen

„Das besondere Augenmerk für das ungeborene und sterbende Leben“

Erklärung zum Brief der Kongregation für die Glaubenslehre an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz

Zum Brief des Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre vom 25. Mai 2018 zum Dokument „Mit Christus gehen – der Einheit auf der Spur. Konfessionsverbindende Ehen und gemeinsame Teilnahme an der Eucharistie. Eine pastorale Handreichung der Deutschen Bischofskonferenz“ an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, erklärt der Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp:

„Der Brief des Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre vom 25. Mai 2018 hat den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, heute Abend (4. Juni 2018) erreicht.

Beim Gespräch am 3. Mai 2018 in Rom wurde den dort teilnehmenden Bischöfen gesagt, dass sie ‚im Geist kirchlicher Gemeinschaft eine möglichst einmütige Regelung‘ finden sollten. Der Vorsitzende ist deshalb überrascht, dass noch vor dem Finden einer solchen einmütigen Regelung jetzt dieses Schreiben aus Rom eingegangen ist.

Der Vorsitzende sieht auch nach dem Brief weiteren Gesprächsbedarf innerhalb der Deutschen Bischofskonferenz, vor allem auch im Ständigen Rat und in der Herbst-Vollversammlung, aber auch mit den entsprechenden Römischen Dikasterien und dem Heiligen Vater selbst.“

Kardinal Marx feiert Gottesdienst zum Fronleichnamsfest

„Ein fröhliches Bekenntnis, nicht ein Fest der ängstlichen Selbstbehauptung“

Kardinal Marx beendet Reise nach Südafrika

„Die ganzheitliche Entwicklung des Menschen zu fördern, bleibt Aufgabe der Kirche“

Apostolisches Schreiben Gaudete et exsultate als Broschüre veröffentlicht

Das am 9. April 2018 vom Vatikan veröffentlichte Apostolische Schreiben von Papst Franziskus Gaudete exsultate – über den Ruf zur Heiligkeit in der Welt von heute ist ab sofort als gedruckte Broschüre verfügbar. Im Zentrum der Überlegungen des Dokumentes steht die Berufung aller Christen – letztlich aller Menschen – zur Heiligkeit. Das Kernanliegen von Papst Franziskus ist es dabei nicht, eine Abhandlung über die Heiligkeit mit Definitionen, Unterscheidungen, Analysen oder Normen vorzustellen. Vielmehr geht es ihm darum, die Christen dazu anzuhalten, auf den Ruf zur Heiligkeit in der heutigen Welt zu hören. Dabei ermutigt er sie, Heiligkeit nicht nur als ein wirklichkeitsfernes Ideal der kanonisierten Seligen und Heiligen der Kirche zu betrachten, sondern sie in ihrem eigenen Alltag zu suchen, als „Heiligkeit von nebenan“. Die Broschüre ist in der vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz herausgegebenen Schriftenreihe „Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls“ als Nr. 213 erhältlich.

Hinweis:
Das Apostolische Schreiben Gaudete et exsultate von Papst Franziskus ist als pdf-Datei zum Herunterladen in der Rubrik Publikationen verfügbar. Dort kann diese auch als Broschüre (Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls Nr.  213) bestellt werden.

VIII. Deutsch-Afrikanisches Bischofstreffen auf Madagaskar beendet

„Verpflichtung, gemeinsam für eine gerechtere Welt zu arbeiten“

Reden von Erzbischof Schick und P. Luber SJ beim VIII. Deutsch-Afrikanischen Bischofstreffen auf Madagaskar

Beim VIII. Deutsch-Afrikanischen Bischofstreffen, das vom 23. bis 27. Mai 2018 in Antananarivo (Madagaskar) stattfindet, haben heute (26. Mai 2018) Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, und P. Dr. Markus Luber SJ, Komm. Direktor des Instituts für Weltkirche und Mission, Phil.-Theol. Hochschule St. Georgen, Frankfurt am Main, gesprochen. Beide Reden sind untenstehend als pdf-Dateien verfügbar.

Das Deutsch-Afrikanische Bischofstreffen endet morgen. Es wird dazu eine Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz geben.

Weitere Informationen zum Deutsch-Afrikanischen Bischofstreffen sowie die Teilnehmer und das Programm finden Sie auf der Themenseite Bischofstreffen Afrika. Dort steht für Medienvertreter auch Fotomaterial zum Download bereit.

Apostolische Konstitution Veritatis gaudium von Papst Franziskus über die kirchlichen Universitäten und Fakultäten als Broschüre veröffentlicht

Die am 29. Januar 2018 vom Vatikan veröffentlichte Apostolische Konstitution Veritatis gaudium von Papst Franziskus ist ab sofort als gedruckte Broschüre verfügbar. Die Konstitution behandelt das umfassend novellierte kirchliche Hochschulrecht, die kirchlichen Universitäten und Fakultäten sowie die inhaltlich neu ausgerichteten theologischen Studieneinrichtungen. Im Sinn einer an die Peripherie der Gesellschaft gehenden Evangelisierung sind sie in den Dienst einer missionarischen Kirche „im Aufbruch“ gestellt. Nach Anpassung der rechtlichen Normen an gegenwärtige Entwicklungen und normative Vorgaben im Wissenschaftsbereich stellt die Apostolische Konstitution Veritatis gaudium nach Inkrafttreten zum Wintersemester 2018/19 die normative Grundlage des kirchlichen Hochschulrechts dar. Sie ist in der vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz herausgegebenen Schriftenreihe „Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls“ als Nr. 211 erhältlich.

Hinweis:
Apostolische Konstitution Veritatis gaudium von Papst Franziskus ist als
pdf-Datei zum in der Rubrik Publikationen verfügbar. Dort kann diese auch als Broschüre (Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls Nr. 211) bestellt werden.

Elisabeth Keilmann ist neue Sport- und Olympiaseelsorgerin der Deutschen Bischofskonferenz und DJK-Bundesbeirätin des katholischen Sportverbands

Elisabeth Keilmann, Pastoralreferentin im Bistum Essen, wird neue Sport- und Olympiaseelsorgerin der Deutschen Bischofskonferenz sowie Geistliche Bundesbeirätin im DJK-Sportverband. Sie folgt auf Pfarrer Thomas Nonte, der das Amt des Olympiapfarrers bis 2014 und das des Bundesbeirates bis 2015 innehatte.

Die neue Sport- und Olympiaseelsorgerin ist seit 2006 als Geistliche Beirätin im DJK Diözesanverband Essen tätig und seit 1997 als Pastoralreferentin. Seit 1997 ist sie außerdem als Vertreterin des Bistums Essen im Arbeitsbereich „Kirche und Sport“ der Deutschen Bischofskonferenz aktiv. Elisabeth Keilmann wurde auf der Bundesbeirätekonferenz am 25. April 2018 einstimmig gewählt, nachdem zuvor der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz der Kandidatur zugestimmt hatte.

Die Theologin ist gespannt auf ihre neuen Aufgaben: „Sportseelsorge ist ein wichtiges pastorales Handlungsfeld. Die Kirche ist ein ganz bedeutsamer Partner für den Sport und ein wichtiger Anwalt für die menschliche Würde und Freiheit. Dazu gehört die vorurteilsfreie Begegnung von Menschen im Sport, weil jeder Mensch einzigartig und wertvoll ist“, so Elisabeth Keilmann. Es gehe nicht immer um „schneller, höher, weiter“. Die wichtigsten Fragen im Sport hätten mit dem Menschen zu tun. „Kirche und Sport ist eine aktive Partnerschaft, die sich einsetzt für Toleranz, Respekt, Fairness, Inklusion, Integration, Solidarität, Frieden und Gerechtigkeit. Die gemeinsamen Bemühungen bestehen in der Entfaltung der Persönlichkeit, in der Förderung der Gemeinschaft und Verständigung, unabhängig von Rasse und sozialer Position, und im Aufgreifen von Fragen, die Menschen bewegen“, erklärt Elisabeth Keilmann. Das sei auch der Anspruch der DJK, die als werteorientierter Sportverband versuche, christliche Werte in den Sport einzubringen und sich dem Auftrag „Sport um der Menschen willen“ verpflichtet fühle.

Hintergrund
„Sport um der Menschen willen“ ist das Leitbild des katholischen DJK-Sportverbandes, in dem rund 500.000 Mitglieder in mehr als 1.100 DJK-Vereinen sportlich aktiv sind. Im Jahre 1920 in Würzburg gegründet, unterstützt die DJK qualifizierte Sportangebote, fördert Gemeinschaft und orientiert sich an der christlichen Botschaft. In der DJK treffen Menschen von unterschiedlicher Herkunft und Kultur zusammen und erleben gemeinsam Werte im Sport.

Hinweise:
Ein Pressefoto zur freien Verfügung erhalten Sie nach einer E-Mail an pressestelle(at)dbk.de. Interviewanfragen an die neue Sport- und Olympiaseelsorgerin koordiniert die Pressestelle der Deutschen Bischofskonferenz (E-Mail: pressestelle(at)dbk.de). Anfragen an Frau Keilmann in ihrer Funktion für die DJK koordiniert die Pressestelle der DJK (E-Mail: presse(at)djk.de).

Katholischer Kinder- und Jugendbuchpreis 2018 verliehen

Lauren Wolk und Birgitt Kollmann werden für „Das Jahr, in dem ich lügen lernte“ ausgezeichnet