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Deutsche Bischofskonferenz und die EKD rufen zur Teilnahme am Weltgebetstag der Frauen auf

Visus Conferentiae Episcoporum Germanorum - 28. February 2017 - 11:59
Weltweit wird am kommenden Freitag, 3. März 2017, der ökumenische Weltgebetstag der Frauen begangen. Unter dem Leitwort „Was ist denn fair?“ wird die globale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt gestellt. Christinnen der Philippinen haben den Tag vorbereitet. Allein in Deutschland werden Hunderttausende Mitfeiernde in zahlreichen Gottesdiensten erwartet.

Anlässlich des Reformationsjahres 2017 laden die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) gemeinsam zur Teilnahme an dem Weltgebetstag ein. Die Vizepräsidentin des Kirchenamtes der EKD, Bischöfin Petra Bosse-Huber, und der Vorsitzende der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Franz-Josef Bode, erklären dazu:

„In Gemeinden in ganz Deutschland veranstalten Frauen seit vielen Jahrzehnten mit bewundernswertem ehrenamtlichem Einsatz den Weltgebetstag. Über Konfessions-, Alters- und Ländergrenzen hinweg treten sie ein für globale Gerechtigkeit, Frieden und Geschlechtergerechtigkeit in Kirche und Gesellschaft. Damit bringen sie wichtige Impulse in die Gemeindearbeit ein und leisten einen wertvollen Beitrag für die Ökumene insgesamt. Nicht nur im Reformationsjahr 2017 ist dieses Engagement von großer Bedeutung für die Einheit der Christen und für ein respektvolles Miteinander der Menschen weltweit.“

Im Vorschlag zum Gottesdienst kommen drei philippinische Frauen zu Wort, die über Armut, Ausbeutung und Migration aus wirtschaftlicher Not in ihrem Land berichten, aber auch die dramatischen Folgen von Taifunen, Überschwemmungen und Klimawandel beschreiben. Der Weltgebetstag setzt als Kontrast zu den ungerechten Strukturen das biblische Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg (Mt 20,1–16).

„Der Weltgebetstag der Frauen fordert uns auf, die Ausbeutung von Natur und Mensch zu beenden. Die ökumenischen Vorbereitungsgruppen in den Gemeinden zeigen, wie unser konsumorientierter Lebenswandel ungerechte Strukturen stärkt. Zugleich ermutigen sie jeden von uns dazu, sich im Sinne des Evangeliums für Gerechtigkeit und ein Leben in Fülle für alle stark zu machen. Für diese immer wieder ,not-wendigen‘ Impulse danken wir allen in der Weltgebetstagsbewegung engagierten Frauen sehr“, so Bischöfin Petra Bosse-Huber und Bischof Dr. Franz-Josef Bode.


Hintergrund Der Weltgebetstag ist eine weltweite, ökumenische Basisbewegung christlicher Frauen. Immer am ersten Freitag im März feiern in über 100 Ländern der Erde Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche Gottesdienste zum Weltgebetstag. Deren Gebete, Texte und Lieder werden jedes Jahr von Frauen aus einem anderen Land zusammengestellt. Im Jahr 2017 kommen sie von den Philippinen. In vielen Gemeinden Deutschlands organisieren und gestalten Frauen verschiedener christlicher Konfessionen und Altersgruppen ehrenamtlich den Weltgebetstag. Unterstützt werden sie dabei vom Deutschen Weltgebetstagskomitee, in dem Vertreterinnen zwölf kirchlicher Frauenverbände und -organisationen aus neun verschiedenen Konfessionen zusammenschlossen sind. Christlicher Glaube, Gebet und Handeln für eine gerechte Welt gehören beim Weltgebetstag untrennbar zusammen. Ein sichtbares Zeichen dafür sind die Kollekten aus den Gottesdiensten in Deutschland, die neben der Internationalen Weltgebetstagsbewegung vor allem Frauen- und Mädchenprojekte weltweit unterstützen. Darunter sind acht Partnerorganisationen auf den Philippinen, die sich unter anderem für politische und gesellschaftliche Teilhabe sowie die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Kinder engagieren.
Hinweis: Weitere Informationen zum Weltgebetstag sind auf den Internetseiten www.weltgebetstag.de sowie unter www.facebook.com/weltgebetstag zu finden.

Ökumenischer Buß- und Versöhnungsgottesdienst in Hildesheim

Visus Conferentiae Episcoporum Germanorum - 24. February 2017 - 13:14
2017 wird erstmals seit dem Reformationszeitalter ein Reformationsjubiläum in ökumenischer Gemeinschaft gefeiert. Unter dem Leitmotiv „Christusfest“ haben die evangelische und katholische Kirche in Deutschland zahlreiche gemeinsame Projekte für das Jahr 2017 verabredet. Zentrale Bedeutung hat die Heilung der Erinnerungen, die durch eine gemeinsame schuldbehaftete Geschichte belastet sind. Daraus erwachsen Versöhnung und die Stärkung des gemeinsamen Zeugnisses. Rückblick und Zukunftsperspektive: Beide Aspekte prägen den zentralen Ökumenischen Buß- und Versöhnungsgottesdienst, den die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland in Hildesheim feiern.

Der Gottesdienst findet am Samstag, 11. März 2017, in der Kirche St. Michaelis in Hildesheim statt; er beginnt um 17.00 Uhr. Gern laden wir Sie zu diesem Gottesdienst ein.

Gemeinsam geleitet wird der Gottesdienst von dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und dem Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm. Weitere Mitwirkende sind als Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), Bischöfin Rosemarie Wenner und Erzpriester Constantin Miron, außerdem die Präses des Rates der EKD, Irmgard Schwaetzer, und der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Thomas Sternberg.

Bundespräsident Joachim Gauck, Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie Bundestagspräsident Norbert Lammert, der Präsident des Bundesverfassungsgerichtes, Andreas Voßkuhle, und Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil haben ihre Teilnahme an diesem Gottesdienst angekündigt.

Über Ihre Teilnahme und Berichterstattung würden wir uns freuen. Bitte melden Sie sich mit dem untenstehenden Formular an. Die Anmeldung muss bis spätestens Montag, 6. März 2017, erfolgt sein. Eine spätere Nachakkreditierung ist nicht möglich.

Die für den Einlass erforderlichen Unterlagen und Informationen werden Ihnen schriftlich mit Ihrer Akkreditierung zugesandt.

Der gesamte Gottesdienst wird als Fernsehgottesdienst der ARD live übertragen. Für Bildberichterstatter gibt es vor dem Gottesdienst die Möglichkeit, ein Foto der am Gottesdienst beteiligten Personen zu machen.

Während des Gottesdienstes sind keine Bild-Aufnahmen möglich. Fotos vom Gottesdienst werden als Pool-Lösung angeboten. Bewegtbildaufnahmen stellt die ARD kosten- und rechtefrei zur Verfügung. Arbeitsmöglichkeiten für Journalisten sind in der angrenzenden Tagungsstätte vorhanden.

Hinweis:
Den Rückmeldebogen finden Sie untenstehend als pdf-Datei zum Herunterladen.

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