Augenblicke der Besinnung

Wenn wir nach Empfang des Sakraments
die Liebe Gottes in uns schwinden fühlen,
lasst uns geistigerweise
mit dem lebenspendenden Leib des Heilands
uns wieder vereinen!
Können wir nicht in die Kirche kommen,
so wenden wir uns dem Tabernakel zu.
Der liebe Gott kennt keine Mauer,
die ihn hindern könnte.
Eine von Liebe durchdrungene Seele
entschädigt sich,
indem sie voll heißer Sehnsucht
immer aufs neue sich mit ihm vereinigt

Johannes Maria Vianney - Pfarrer von Ars















Ein Wunder - Zwei Heilungen

"Deine Sünden sind dir vergeben" - Jesus heilt zuerst die (unsichtbaren) Wunden der Seele. Erst dann kommt die Aufforderung "Steh auf und geh" - die spektakuläre Heilung der sichtbaren Lähmung. Pfarrer Peter Kieweg erklärt in gut verständlicher Weise, was in der Biblischen Heilungsgeschichte alles steckt. Nicht nur die Lähmung durch unsere "Selbständigkeit", unser "Selber" und die Stellvertretung der Freunde, die für den Kranken die glaubensstarke Hoffnung tragen, sind der Aspekte, die Pfarrer Kieweg ausdeutet. In unseren Sakramente und im Fürbittgebet sind die Elemente aus dem Heilungsbericht gegenwärtig. Seine Katechese führt tiefer in den Glauben der Kirche und enthält gute Wegweiser als Impuls für unser persönliches Leben: Zulassen  Für alle, die nicht zur Katechese kommen konnten, haben wir diese wieder aufgezeichnet.

Die Katechese zum Nachhören: Die Heilung eines Gelähmten erklärt von Pfarrer Peter Kieweg

Für die Kinder gab es auch die Heilungsgeschichte via Video einfach erzählt. Hier der Link zum "Filmchen"

 

Gebet in Krankheit

Herr Jesus Christus,
du hast deine Liebe und Barmherzigkeit den Kranken und Schwachen gezeigt.
In deiner Nähe konnten sie atmen und neue Hoffnung schöpfen.
Durch dich haben sie Heilung, Friede und Versöhnung gefunden.
Herr, wir bitten dich, sei auch hier bei uns.
Lass uns deine segnende Hand spüren und schenke uns dein Heil.
Gib uns Geduld und Kraft, diese Zeit zu bestehen.
Lass uns nicht verzagen.
Hilf uns, die Zeit zu nützen für gute Worte und Gesten der Liebe.
Öffne unsere Augen und unser Herz für deine Wunder.
So segne und bewahre uns der Herr, unser Gott,
durch seinen Sohn, Jesus Christus, in der Kraft des Heiligen Geistes.
Gotteslob 17-4 / Margret Schäfer-Krebs

Was glaubst Du?
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Hat Jesus den Aussätzigen geheilt? Was sind Heilungswunder? Können wir heute noch an Heilungen und Wunder glauben? Welche Konsequenzen ergeben sich für mich daraus? Bruder Ernst-Konrad Mackenbrock OFMCap hat sich diese Fragen gestellt und in Blick auf den biblischen Bericht der Heilung eines Aussätzigen ausgedeutet. Am Samstag, 20. Juli 2019, um 15 Uhr wird Br. Ernst-Kornad Mackenbrock OFMCap die Katechese im Filmsaal des Altöttinger Marienwerks halten und uns zum Nachdenken über die Heilung eines Aussätzigen anregen.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2019 ein, anhand von Biblischen Heilungsgeschichten dem Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" nachzuspüren.
Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks: Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

Maria, du Pforte zu Christus
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"Mutter, wir bitten, dass du uns bereitest, Antwort zu geben dem Rufe des Herrn: "Mir geschehe, wie du es gesagt." Lass Kirche uns sein als verlässliches Zeichen, als mystischer Leib Christi des Herrn. Auch wir werden tun, wie er uns gesagt.
So erwarten wir hoffend das Wunder von Kana, dass Tränen sich wandeln in Freude und Wein und Wein uns werde zu Blut und Leben. Möge die Freude uns alle erfüllen, und Christus neu leben in jedem von uns, Anfang und Ende des Einklangs der Welt.
Du bist, Maria, die Pforte zu Christus, fruchtbarer Boden, der ihn gebiert, du, die lebendige Wohnstatt des Wortes. Gott, dem Vater, dem Sohne, dem Geiste, danken wir freudig mit jubelndem Herzen für die Erwählung der niedrigen Magd." wie P. Davide M. Turoldo es so schön in Worte gefasst hat, wollen auch wir uns am Gnadenort an die Mutter des Herrn wenden, um durch ihre Fürsprache und an ihrer fürsorglichen Hand unseren Weg zu Gott zu finden. Sie ist der sichere Weg an unser Ziel, die ewige Heimat in der glückseligen Nähe unseres Schöpfers.

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wenden wir uns gemeinsam mit allen Pilgern am Kapellplatz in Altötting und allen, die im Herzen mit dem Gnadenort verbunden sind, besonders an Unsere Liebe Frau von Altötting, die alle Gnaden des Himmels vermitteln zu vermag.
Um 11.50 Uhr beten wir als Mittagsgebet den Angelus vor der Gnadenkapelle. Mit den Worten des Engels wollen wir Maria, die Gnadenvolle, grüßen. Wir wissen uns dabei mit Papst Franziskus und der Weltkirche verbunden.

Um 14 Uhr halten wir vor der Gnadenkapelle zur Marienandacht inne. Unseren Blick, unsere Herzen und unser Flehen richten wir dabei gemeinsam auf die Gnadenmutter, die ganz durchlässig ist auf Gott hin.Nach ihrem Vorbild wollen wir uns neu ausrichten und uns für die Worte Gottes als Anleitung für unser Leben öffnen. Danken wir Gott, dass er uns seine Mutter, Tochter und Braut auch uns zur Mutter, Fürsprecherin und Mittlerin gegeben hat.
Der priesterliche Einzelsegen wird allen nach der Andacht am Gnadenaltar erteilt – damit alle Wallfahrer und Wallfahrerinnen wirklich zu „wandernden Boten Christi“ werden.

Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
„Was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ Diese wichtigste aller Fragen wird im heutigen Evangelium so beantwortet: „Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken, und: Deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst.“ Mit dieser Formulierung hat uns Christus das Hauptgebot der Liebe gegebene, das Neue Gebot, das mandatum novum. „An diesem Gebot hängt das ganze Gesetz samt den Propheten“, sagt Christus an anderer Stelle, das heißt, wer liebt, erfüllt alle anderen Gebote des Dekalogs automatisch mit oder wie Augustinus es formulierte: „Dilige er fac quod vis“, auf deutsch: „Liebe und dann tue, was du willst“; der Liebende kann eigentlich nichts falsch machen. Liebe im Sinne Jesu ist das Gegenteil von Egoismus: Der Egoist sucht in allem seinen Vorteil, er will sich auf Kosten anderer bereichern und profilieren. Der Liebende im Sinne Jesu bemüht sich, dem anderen, dem Nächsten dasselbe zu gönnen und zuzugestehen wie sich selber; die Freud des anderen wird zur eigenen Freud, das Leid des anderen wird zum eigenen Leid.
Wer mein Nächster ist, wird im zweiten Teil des heutigen Evangeliums, im Gleichnis vom barmherzigen Samariter beantwortet: Mein Nächster ist grundsätzlich jeder Mensch, ob jung oder alt, ob arm oder reich, ob Landsmann oder Ausländer, ob Mann oder Frau. Mein Nächster in besonderer Weise ist der, der mir in diesem Augenblick n a h e  ist, im Bus, im Büro, im Klassenzimmer, usw.. Mein Nächster in bevorzugter Weise freilich ist der, der auf fremde Hilfe angewiesen ist und dem ich helfen kann wie eben der barmherzige Samariter; alle Hilfsdienste in Kirche und Gesellschaft, von der Feuerwehr bis zu den Rettungseinrichtungen stehen in der Tradition des barmherzigen Samariters. Mein Nächster schließlich ist aber auch mein Feind, der, der mit zuwider ist, der mir schon geschadet hat, der mir Böses will: „Liebet eure Feinde, tut Gutes denen, die euch hassen und betet für die die euch verfolgen“, sagt der Herr. In der Feindesliebe wird unsere Liebesfähigkeit und Bereitschaft auf ihre eigentliche Bewährungsprobe gestellt.
Ich wünsche Ihnen allen, mir selber und meinen Mitarbeitern die Kraft zur authentischen christlichen Liebe.
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Altötting am Wochenende

Für dieses Juli-Wochenende haben sich folgende Wallfahrtsgruppen angemeldet, die wir am Gnadenort herzliche begrüßen:

Berlin / Apostolische Nuntiatur, Gelsenkirchen-Buer - Frauenkreis, Linz (Österreich) / Herz-Jesu - Jugendliche, Rottenburg / Laaber PB, Ortenburg-Dorfach PV - Erstkommunionkinder, Steinau-Ulmbach / Hl. Dreifaltigkeit, Donauschwaben / St. Gerhards-Werk Stuttgart (60. Gelöbniswallfahrt), Köfering / Radwallfahrerverein (28. Mal), Scheyern / Kath. Frauengemeinschaft, München / Slowakisch griech.-kath. Gemeinde, Deggenhausertal SE, Unterwössen / PV Oberes Achental, Gruppe aus USA, Roding / TSV Strahlfeld, Iles de las Reunion (Frankreich), Markt Indersdorf / Erzb. Realschule Vinzenz-von-Paul - 6. Klassen

Unser Willkommensgruß gilt ebenso herzlich allen unangemeldeten Gruppen und den zahlreichen Besuchern Altöttings.

Wir freuen uns, Sie bei den Gottesdiensten und Veranstaltungen persönliche begrüßen zu dürfen.

Wallfahrtsprogramm Nr. 19 / 16. - 22. Juli 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 19  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 19  als PDF-Datei

Heilung eines Gelähmten
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Immer wieder hört man "Hautsache gesund" oder Gesundheit ist das Wichtigste. Aber was machen die Menschen mit Einschränkungen? All jene, die körperlich nicht fit sind? Oft hört man, dass gerade das Kind mit Behinderung eine überströmende und ansteckende Freude in die Familie gebracht hat. Gerade dann, wenn das Leben die Menschen aus der Bahn wirft, zählen plötzlich andere Werte. Pfarrer Peter Kieweg wird am Samstag, 13. Juli 2019, um 15 Uhr im Filmsaal des Altöttinger Marienwerks die Biblische Erzählung der Heilung eines Gelähmten auslegen und unseren Glauben in die Vollmacht Gottes begründen. Kommt und lasst Euch von den Gedanken mit auf den Weg nehmen und Euch zu einer vertiefenden Begegnung mit Jesus Christus, unserem Heiland und Erlöser, inspirieren. Jesus heilte damals und heilt auch heute. Die Frage von Jesus an das murrende Volk können wir uns auch heute stellen: "Was ist leichter zusagen: Deine Sünden sind dir vergeben oder steh' auf und geh?" Glauben wir an die Kraft der Vergebung, die den Frieden Gottes im Herzen schenkt?

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2019 ein, anhand von Biblischen Heilungsgeschichten dem Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" nachzuspüren.
Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks:
Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

An das pilgernde Volk Gottes in Deutschland

Papst Franziskus schreibt an die katholische Kirche in Deutschland. Der am 29. Juni 2019 veröffentlichte Brief ist nun als pdf-Datei verfügber:

Papst Franziskus "An das pilgernde Volk Gottes in Deutschland"

 

Die Wortmeldung zum Brief von Papst Franziskus "An das pilgernde Volk Gottes in Deutschland" von Bischof Stefan Oster SDB "Ich bin dem Papst dankbar für sein Schreiben" zum Nachlesen

Viel los in Altötting - und wir mittendrin
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Die Katholischen Pfadfinder Europas haben sich am 06. und 07. Juli 2019 zur Bundeswallfahrt in Altötting getroffen. Über 1.000 Kinder, Jugendliche, Eltern und Freunde haben die Einladung angenommen. Ein abwechslungsreiches Programm wurde für alle geboten: Spiel und Spaß für die Wölflinge, die nach dem Motto "Viel los in Altötting - und wir mittendrin" in das Wallfahrtsleben eingetaucht sind, die längste Burg Europas war hingegen das Ziel für etwas größeren Pfadfinder/-innen, auf den Spuren von Papst Benedikt waren schließlich die Raiderinnen & Ranger unterwegs und für die Erwachsenen, Eltern & Freunde gab es Vorträge und freie Mußestunden am Gnadenort. Gemeinsam haben sich alle Teilnehmer am Samstagabend der Lichterprozession angeschlossen und durch ihre Echtheit beeindruckt. In der Stiftspfarrkirche war dann die ganze Nacht bis 7 Uhr morgens Anbetung, bevor es auf nach Heiligenstatt ging. Für die sportlichen und naturverbundenen Pfadfinder/-innen stand am Sonntagvormittag die Fußwallfahrt von Heiligenstatt nach Altötting am Programm. 6 km singend und betend sind sie nochmals zur Gnadenmutter gezogen, um als Höhepunkt der Bundeswallfahrt gemeinsam mit Jugendbischof Dr. Stefan Oster SDB in der Basilika St. Anna den Pilgergottesdienst zu feiern. In seiner Predigt ist Bischof Stefan Oster auf die Wallfahrt, die anspruchsvollen Grundsätze der KPE - der Katholischen Pfadfinderschaft Europas - und die Notwendigkeit einer echten, lebendigen Jesus-Beziehung für ein christliches Leben eingegangen.
Am Ende der Festmesse stand die Marienweihe der Gruppen und die Weihe der KPE an das Unbefleckte Herz Mariens am Programm. Das Bundeslied erklang zum Schluss, in dem es heißt:  "Unsere liebe Frau vom Weg, heilige Maria vom guten Pfad, deinen Mantel über uns leg, bewahr uns vor Sünden, bewahr uns vor Schad. Führ uns durch das Dunkel der Zeit, durch die Nacht empor zum Licht; unser Weg ist mühsam und weit, stärk uns, dass nie es an Mut uns gebricht... Heilige Mutter führ uns zum Herrn, geh mit uns den schmalen Pfad. Zuflucht der Sünder, leuchtender Stern, hilf uns erlangen, die göttliche Gnad."
Es war ein lebendiges Zeugnis für Christus und ein großartiges Fest des Glaubens - ganz im Schutz der Gnadenmutter und mittendrin im Wallfahrtsgeschehen am Gnadenort.

Das selbsterklärte Ziel der KPE ist Jugendarbeit als Beitrag zur ganzheitlichen Erziehung zu christlichen Persönlichkeiten: Wachsen einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus, freie Entscheidung für den katholischen Glauben als tragfähiges Fundament für das Leben, Entdecken der eigenen Berufung, Streben nach Heiligkeit mit Jesus Christus als Mittelpunkt des eigenen Lebens. Dazu gehört neben der Gottesbeziehung auch das Kennen der Glaubensinhalte, denn "nur was man kennt, kann man lieben und wertschätzen."
Missionarisch, Mutig und Marianisch - die Jugend ist der Hoffnungsträger für die Zukunft und wir durften in Altötting ein kraftvolles Zeichen davon erleben.

Impressionen von der KPE-Bundeswallfahrt - Einzug und Festgottesdienst
 

 

Mosaik aus der Wallfahrt
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Altötting war dieses Wochenende wieder das Ziel zahlreicher Pilger und Wallfahrer. Einige Impressionen haben wir für Sie mit der Fotokamera eingefangen, weitere Eindrück und Berichte finden Sie im Altöttinger Liebfrauenboten, der katholischen Sonntagszeitung.

Bildergalerie mit Impressionen aus der Wallfahrt

Die Heilung des Besessenen von Gerasa
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... entschlüsselt von Prälat Günther Mandl. Katechesen sind Unterweisungen, die theoretisch und praktisch den christlichen Glauben erklären und vertiefen. Die Bibel ist voll von Erzählungen, die uns ebenso in den rechten Glauben einführen wollen. Um diese Erzählungen auch heute noch gut verstehen zu können, sind die Zusammenhänge und Hintergründe wissenswert. Vielschichtig werden die Verbindungen entblättert und uns für unser Leben vor Augen gestellt. Der Glaube bietet die Lösungen für die Probleme auch in unserer Zeit an. Die Katechese als Impuls zum Nachhören haben wir wieder für alle, die sich von den Ausführungen beschenken und stärken lassen wollen, aufgezeichnet:

Prälat Günther Mandl und "Die Heilung des Besessenen von Gerasa"

Das Gebet "Maria Knotenlöserin" von Benedikta Hintersberger OP zum Nachbeten:

Maria, Schwester im Glauben, Knotenlöserin du!
Dein heiliges, unwiderruflich gelungenes Leben spricht mich an.
Du kennst sie, die leidvollen Situationen,
wenn Enttäuschung lähmt,
wenn das Herz in Glassplitter fällt,
wenn sich alles verkrampft, sich zuschnürt,
wenn nichts mehr gelingt,
wenn keine Lebensenergie mehr strömt.

Maria vom Knoten,
mache mir Mut, weck Hoffnung und zeige mir dann Wege,
gute, heilende, erlösende Wege,
um Verworrenes zu entwirren,
Verknotetes zu lösen,
Verletzungen zu heilen,
mit viel Geduld, mit kraftvoller Zärtlichkeit,
mit treuer Offenheit,
und mit großem Vertrauen darauf, dass alles gut wird.

Maria, eine von uns, steh zu uns!

„Diakon“ kommt von dienen
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Am Samstag, 06. Juli 2019, wurden zwei Legionären Christi in Altötting zum Diakon geweiht: Br. László Erffa LC und Br. Wolfgang Dichgans LC

Die frischgeweihten Diakone werden vom REGNUM CHRISTI Legionäre Christi vorgestellt:
Br. László Erffa LC wurde am 28. Mai 1988 in Coburg als Zweitältester von fünf Geschwistern in einer katholischen Familie geboren. Bereits in der Schulzeit nahm er an Sommercamps der Legionäre Christi teil, später auch als Betreuer. Nach dem Abitur 2007 trat er in das Noviziat der Legionäre Christi in Bad Münstereifel ein. Erste Profess 2009, danach Studium in Spanien und USA und vier Jahre als Ausbilder im Seminar der Legionäre Christi in Cheshire, CT, USA. Seit 2016 studiert er in Rom Theologie. Über die Zeit als Diakon sagt Br. Lászlá Erffa LC: „Vor der Priesterweihe ist das Jahr als Diakon sehr wichtig, um diese Dynamik besser zu begreifen: Gott beruft mich zum Dienst an den Menschen; als Diakon ist man in erster Linie Diener. Und das hört nicht auf mit der Priesterweihe, das soll fürs Leben gelten".
Br. László wird in diesem Sommer im Noviziat in Neuötting-Alzgern von P. Nikolaus Klemeyer LC die Aufgabe des Assistenten des Novizenmeisters übernehmen.

Diese Ankündigung der "Stabsübergabe" möchten wir gerne zum Anlass nehmen und uns bei P. Nikolaus Klemeyer LC aus ganzem Herzen für seinen Einsatz und seine Verdienste um und in Altötting bedanken. Für seine neuen Aufgaben in Mexiko möge er Gottes reichsten Segen und die schützende Hand der Gottesmutter erfahren.

Br. Wolfgang Dichgans stammt aus Überlingen in der Erzdiözese Freiburg. Er wurde als viertes von insgesamt sechs Geschwisterkindern 1988 geboren und hat drei Brüder und zwei Schwestern. Mit 18 Jahren trat er direkt nach dem Abitur in das Noviziat der Legionäre Christi ein. Seine Entscheidung für die Legionäre Christi begründet Br. Wolfgang Dichgans "An den Legionären Christi hat mir gefallen, dass sie sich wirklich darauf konzentrieren, Menschen zu Jesus Christus zu führen. Aber auch, dass die Priester in Gemeinschaft leben. Dass sie außerdem im Apostolat mit den Laien – als große Gemeinschaft – zusammenarbeiten. Das Gemeinschaftsleben hat mich wirklich sehr angezogen. Ich hatte auch den Eindruck, dass die Priester der Gemeinschaft für Christus brennen."  Nach humanistischen Studien in Spanien, begann er Philosophie in New York und Rom zu studieren. Von 2013 bis 2016 absolvierte er das apostolische Praktikum in Düsseldorf und Dublin (Irland). Seit 2016 studiert er in Rom Theologie.

Für diese Weihe ist der H.H. Erzbischof Nicholas Thevenin, Nutius aus Guatemala, nach Altötting gekommen und hat die Pontifikalmesse mit der Weiheliturgie gefeiert. Im Anschluss wurden alle Festgäste zum Empfang im „Klostergarten“, neben der Basilika St. Anna eingeladen.

Am Sonntag, 07. Juli 2019, haben die beiden Diakone dann in Altötting ihre ersten Predigten gehalten. Die Gläubigen waren von der Ausstrahlung und den mitreißenden Predigten sehr angetan. Die Worte der Diakone waren gut nachzuvollziehen und trafen ins Herz. Es war spürbar, dass die beiden jungen Männer von einer tiefen Beziehung mit Jesus Christus getragen werden. Wir wünschen Gottes Segen für die Zeit als dienende Diakone!

Foto: R. Dorfner

Selig, die geglaubt hat
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Lukas hat uns in seiner Frohbotschaft aus dem Leben Mariens ihre Begegnung mit der schwangeren Verwandten berichtet: "Und es geschah, als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du unter den Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Denn siehe, in dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Und selig, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ." (Lk 1,41-45) Das Mädchen aus Nazareth hatte ein offenes Ohr als der Engel ihr von Elisabet berichtete und hat sich trotz der eigenen Sorgen und Problem auf den weiten Weg gemacht, um der Freundin beizustehen. Maria eilt auch uns zur Hilfe. Unsere Mutter im Himmel hört auch unsere Bitten und möchte die Knoten in unsrem Leben lösen. Mit offenen Armen begrüßt sie uns. Wenn wir den ersten Schritt auf Gott zu machen, nimmt die Gottesmutter uns schützend an der Hand und führt uns. Glauben wir wie die Kinder, wenden wir uns unserer Himmelsmama vertrauensvoll zu und lassen uns von ihr durch das Leben hin zu unserer ewigen Heimat bei Gott leiten.

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wenden wir uns um 11.50 Uhr beim Angelus vor der Gnadenkapelle gemeinsam an Maria, unsere Mutter und die Hilfe der Christen. Wir wissen uns dabei mit Papst Franziskus und der Weltkirche verbunden.

Bei der Andacht zur Ehre der Gottesmutter um 14 Uhr vor der Gnadenkapelle beten wir nochmals gemeinsam um Schutz und Hilfe. Der priesterliche Einzelsegen wird allen nach der Andacht am Gnadenaltar erteilt – und gibt Kraft und Stärke für den Alltag. Lassen Sie sich diese Quelle nicht entgehen.

Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Juli 2019

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater

für die Integrität der Justiz:

Jene, die in der Justiz tätig sind, sollen rechtschaffen arbeiten, damit das Unrecht dieser Welt nicht das letzte Wort hat.

 

Videobotschaft vom Papst

Grüß' Gott in Altötting

Altötting ist das Ziel vieler Wallfahrer, die am Weg nach Altötting sich bereits an Gott wenden. Betend und singend sind unzählige Gläubige auf den Wegen und Straßen unterwegs. Am Gnadenort angekommen werden die Gebetsanliegen dann der Mutter Gottes und Jesus, gegenwärtig im Allerheiligsten Sakrament, anempfohlen. Wir freuen uns, dieses Wochenende folgende Wallfahrtsgruppen in Altötting begrüßen zu dürfen:

Worms/Eisbachtal, Eichendorf-Aufhausen PV, Tittmoning-Asten PV, Aschau/Inn PV, Mehring / St. Martin, Kirchdorf-Julbach-Seibersdorf PV, Biecz (Polen), Marktl-Stammham PV, Weiden / Dekanatswallfahrt, Auerbach / Opf., Bundeswallfahrt der Kath. Pfadfinderschaft Europas (KPE), Kufstein (Österreich), Töging / Inn PV - Firmlinge mit Begleitung, Legionäre Christi aus Neuötting-Alzgern, Landshut / St. Jodok, Landshut / St. Pius, München-Laim, Obertrum am See (Österreich), Garching-Engelsberg PV - Erstkommunionkinder mit Eltern, Hollfeld / PV St. Salvator Hollfelder Land (32. Mal), Lindenberg / Allg. Burkhard-Reisen, Velden / Vils - Burschenverein, Schönberg PV, Ackermann-Gemeinde / Diözesanstelle München (73. Sudetendeutsche Wallfahrt, München / Erzbischöfl. Ordinariat - Kath. Seelsorge für Ethnische Minderheiten / Sinit- und Roma-Wallfahrt, Nova Gradiska (Kroatien) - Zupa Kraljice Krunice, Trier, Linz (Österreich) / St. Konrad

Unser Willkommensgruß gilt ebenso herzlich allen unangemeldeten Wallfahrtsgruppen und allen Einzelwallfahrer sowie allen Besuchern des Gnadenortes.

Wallfahrtsprogramm Nr. 18 / 09. - 15. Juli 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 18  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 18  als PDF-Datei

Magnificat anima mea Dominum

Meine Seele preist die Größe des Herrn,
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten.
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.
Er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen.
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen,
das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

Zum Fest Mariä Heimsuchung ein Zitat von Papst Benedikt XVI. aus der Enzyklika Deus Caritas est, 41 und 42:

Herausragend unter den Heiligen ist Maria, die Mutter des Herrn, Spiegel aller Heiligkeit. Im Lukasevangelium sehen wir sie in einem Liebesdienst an ihrer Kusine Elisabeth, bei der sie ,,etwa drei Monate’’ bleibt (1, 56), um ihr in der Endphase ihrer Schwangerschaft beizustehen. ,,Magnificat anima mea Dominum’’, sagt sie bei diesem Besuch — ,,Meine Seele macht den Herrn groß’’ — (Lk 1, 46) und drückt damit das ganze Programm ihres Lebens aus: nicht sich in den Mittelpunkt stellen, sondern Raum schaffen für Gott, dem sie sowohl im Gebet als auch im Dienst am Nächsten begegnet — nur dann wird die Welt gut. Maria ist groß eben deshalb, weil sie nicht sich, sondern Gott groß machen will. Sie ist demütig: Sie will nichts anderes sein als Dienerin des Herrn (vgl. Lk 1, 38. 48). Sie weiß, daß sie nur dadurch zum Heil der Welt beiträgt, daß sie nicht ihr eigenes Werk vollbringen will, sondern sich dem Wirken Gottes ganz zur Verfügung stellt. Sie ist eine Hoffende: Nur weil sie den Verheißungen Gottes glaubt und auf das Heil Israels wartet, kann der Engel zu ihr kommen und sie für den entscheidenden Dienst an diesen Verheißungen berufen. Sie ist eine Glaubende: ,,Selig bist du, weil du geglaubt hast’’, sagt Elisabeth zu ihr (vgl. Lk 1, 45). Das Magnifikat — gleichsam ein Porträt ihrer Seele — ist ganz gewoben aus Fäden der Heiligen Schrift, aus den Fäden von Gottes Wort. So wird sichtbar, daß sie im Wort Gottes wirklich zu Hause ist, darin aus- und eingeht. Sie redet und denkt mit dem Wort Gottes; das Wort Gottes wird zu ihrem Wort, und ihr Wort kommt vom Wort Gottes her. So ist auch sichtbar, daß ihre Gedanken Mitdenken mit Gottes Gedanken sind, daß ihr Wollen Mitwollen mit dem Willen Gottes ist. Weil sie zuinnerst von Gottes Wort durchdrungen war, konnte sie Mutter des fleischgewordenen Wortes werden. Endlich: Maria ist eine Liebende. Wie könnte es anders sein? Als Glaubende und im Glauben mit Gottes Gedanken denkend, mit Gottes Willen wollend kann sie nur eine Liebende sein. Wir ahnen es an den leisen Gebärden, von denen uns die Kindheitsgeschichten aus dem Evangelium erzählen. Wir sehen es in der Diskretion, mit der sie in Kana die Not der Brautleute wahrnimmt und zu Jesus trägt. Wir sehen es in der Demut, mit der sie die Zurückstellung in der Zeit des öffentlichen Lebens annimmt — wissend, daß der Sohn nun eine neue Familie gründen muß und daß die Stunde der Mutter erst wieder sein wird im Augenblick des Kreuzes, der ja die wahre Stunde Jesu ist (vgl. Joh 2, 4; 13, 1). Dann, wenn die Jünger geflohen sind, wird sie es sein, die unter dem Kreuz steht (vgl. Joh 19, 25-27); und später, in der Stunde von Pfingsten, werden die Jünger sich um sie scharen in der Erwartung des Heiligen Geistes (vgl. Apg 1, 14).

 Zum Leben der Heiligen gehört nicht bloß ihre irdische Biographie, sondern ihr Leben und Wirken von Gott her nach ihrem Tod. In den Heiligen wird es sichtbar: Wer zu Gott geht, geht nicht weg von den Menschen, sondern wird ihnen erst wirklich nahe. Nirgends sehen wir das mehr als an Maria. Das Wort des Gekreuzigten an den Jünger, an Johannes und durch ihn hindurch an alle Jünger Jesu: ,,Siehe da, deine Mutter’’ (Joh 19, 27), wird durch alle Generationen hindurch immer neu wahr. Maria ist in der Tat zur Mutter aller Glaubenden geworden. Zu ihrer mütterlichen Güte wie zu ihrer jungfräulichen Reinheit und Schönheit kommen die Menschen aller Zeiten und aller Erdteile in ihren Nöten und ihren Hoffnungen, in ihren Freuden und Leiden, in ihren Einsamkeiten wie in der Gemeinschaft. Und immer erfahren sie das Geschenk ihrer Güte, erfahren sie die unerschöpfliche Liebe, die sie aus dem Grund ihres Herzens austeilt. Die Zeugnisse der Dankbarkeit, die ihr in allen Kontinenten und Kulturen erbracht werden, sind die Anerkennung jener reinen Liebe, die nicht sich selber sucht, sondern nur einfach das Gute will. Die Verehrung der Gläubigen zeigt zugleich das untrügliche Gespür dafür, wie solche Liebe möglich wird: durch die innerste Einung mit Gott, durch das Durchdrungensein von ihm, das denjenigen, der aus dem Brunnen von Gottes Liebe getrunken hat, selbst zum Quell werden läßt, ,,von dem Ströme lebendigen Wassers ausgehen’’ (vgl. Joh 7, 38). Maria, die Jungfrau, die Mutter, zeigt uns, was Liebe ist und von wo sie ihren Ursprung, ihre immer erneuerte Kraft nimmt. Ihr vertrauen wir die Kirche, ihre Sendung im Dienst der Liebe an:

    Heilige Maria, Mutter Gottes,
    du hast der Welt
    das wahre Licht geschenkt,
    Jesus, deinen Sohn — Gottes Sohn.
    Du hast dich ganz
    dem Ruf Gottes überantwortet
    und bist so zum Quell der Güte geworden,
    die aus ihm strömt.
    Zeige uns Jesus. Führe uns zu ihm.
    Lehre uns ihn kennen und ihn lieben,
    damit auch wir selbst
    wahrhaft Liebende
    und Quelle lebendigen Wassers
    werden können
    inmitten einer dürstenden Welt.

Impuls-Katechese zum Nachhören

Die Heilung Naaman ist eine Heilungsgeschichte die im Alten und im Neuen Testament vorkommt und mit sehr vielen Symbolbildern hinterlegt ist. Diese "alte" Geschichte ins moderne Heute unserer Zeit übersetzt hat Kanonikus Edward Gardner im Rahmen der Impuls-Katechesen Was glaubst Du? 2019 - Biblische Heilungsgeschichten. Sein Impuls ist eine Anregung für alle und lässt uns Gottes Wirken in unserem Leben erkennen. Hören wir auf die Kirche als Boten Gottes und nutzen wir die Sakramente, dann werden wir Heil und Heilung erfahren.
Für alle, die sich von den Ausführungen nochmals anregen lassen möchten, und für alle, die leider nicht dabei sein konnten, haben wir die Katechese wieder aufgezeichnet. Diese ist nun als Audio-Datei verfügber:

Kanonikus Edward Gardner - Naamans Heilung vom Aussatz

Heilen, was verwundet ist
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... ist das Wallfahrtsleitwort 2019. In der Bibel finden wir zahlreiche Berichte von Heilungen, denn Jesus ist in die Welt gekommen, um uns zu erlösen und uns zu heilen. In Gerasa heilt Jesus einen Besessenen. Diese Biblischen Heilungsgeschichte wird Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl am Samstag, 06. Juli 2019, um 15 Uhr im Filmsaal der Altöttinger Marienwerks ausdeuten und uns auf die Spur unseres Heilands und Erlösers Jesus Christus führen.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2019 ein, anhand von Biblischen Heilungsgeschichten dem Jahresmotto "Heilen, was verwundet ist" nachzuspüren.
Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks: Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

Monatliches Triduum in Altötting
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Herzliche Einladung wieder gemeinsam für die dringenden Anliegen der Welt zu beten:
für den Frieden in der Welt
für die Familien und den Schutz des Lebens
für Priester und geistliche Berufungen
für alle Anliegen unserer Zeit
und im Juli 2019 besonderes um brennende Herzen für alle in der Diözese Passau

Priesterdonnerstag - monatl. Gebetstag um geistliche und kirchliche Berufe
09.00 Uhr                Gnadenkapelle           Altöttinger Marienwerk - Hl. Messe für alle lebenden und verstorbenen Mitglieder: Domkapitular Msgr. Josef Fischer
18.00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für Priester- und Ordensberufungen mit Neupriester Magnus Pöschl, Passau
19.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Heilige Messe mit Predigt und Beichtgelegenheit im Anliegen um geistliche und kirchliche Berufe (Orgel / Volksgesang)
                                                               Zelebrant: Neupriester der Diözese Passau Magnus Pöschl
                                                               Prediger: Regens DK Martin Dengler
                                                               anschl. Primizsegen durch den Neupriester, der am Hochfest Petrus und Pauls in Passau geweiht wurde
22.00 - 23.00 Uhr     Anbetungskapelle       "Ölbergstunde mit Jesus im Garten Gethsemane" - Gestaltete Heilige Stunde mit eucharistischem Segen, mit den Novizen der Legionäre Christi
anschl.                    Anbetungskapelle        stille Nachtanbetung in den Anliegen des Gebetstages

Herz-Jesu-Freitag (immer der 1. Freitag im Monat)
14.30 Uhr                Stiftspfarrkirche          Rosenkranz für die Kranken
15.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Krankengottesdienst mit Krankensegnung (auf Wunsch auch Krankensalbung): WR/Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl 
                                                               anschl. Begegnung im Innenhof des Kreuzgangs der Stiftspfarrkirche
18:00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für die Familien und den Schutz des Lebens; Litanei zum Hl. Johannes Paul II. mit Möglichkeit zum Einzelsegen mit der Reliquie des Hl. Johannes Paul II.
19:00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Hl. Messe mit Herz-Jesu-Weihegebet, Beichtgelegenheit, kurze eucharistische Anbetung: Stiftskanonikus Alois Schießl
21.30 - 01.00 Uhr     Anbetungskapelle      "Mit Jesus und Maria durch die Nacht" - Gebetsnacht mit musikalisch gestalteten Anbetungsstunden, Heilungsgebet und eucharistischen Einzelsegen 
                                                               21.30 - 22.30 Uhr Beichtgelegenheit in der Stiftspfarrkirche
                                                               22.30 Uhr Heilungsgebete und eucharistischer Einzelsegen mit Pfr.i.R. Hubert Hintermaier
                                                               23.30 Uhr Powerprayer - Gebet für die Diözese Passau zusammen mit der Jungend von "Nightfire"
                                                               00.00 Uhr betrachtender und musikalisch gestalteter Rosenkranz im Geiste Fatimas
                                                                               für den Frieden in der Welt sowie den Anliegen der Zeit
                                                                               zusammen mit der Jungend von "Nightfire"

Herz-Mariä-Sühne-Samstag
08.00 Uhr                Gnadenkapelle            Friedensmesse mit Friedensgebet (zeitgleich in Lourdes, Kevelaer und Altötting)
 
Foto: R. Dorfner

Jesus Biker und die Papst-Harley in Altötting
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Der PEACE-RIDE® - das sind ca. 1900 km für den Frieden, eine 7-Etappen-Wegstrecke von Würzburg nach Rom, ein Angebot an alle Biker und Bikerinnen, das sind rund 40 JESUS BIKER® im Auftrag ihres Präsidenten Jesus Christus unterwegs und mit dabei: eine Harley Davidson für Papst Franziskus. Am Samstag, dem Hochfest der Apostel Petrus und Paulus - dem Petrustag, sind sie in Aschaffenburg gestartet und haben am Sonntag, den 30. Juni 2019, in Altötting Station gemacht, bevor es ab Montag weiter über Kloster Heiligenkreuz und dann über Padua und Assisi nach Rom geht. Ziel der Fahrt ist das Angelus-Gebet am Sonntag, 07. Juli 2019, mit Papst Franziskus am Petersplatz. Dann soll Papst Franziskus das Motorrad als großzügige und einzigartige Spende endgültig überreicht bekommen. Das Bike ist eine Sonderanfertigung von Miro, der seine Überzeugung in den Bau der Maschine mit sensationellen Ideen und viel Liebe zum Detail wie einer Dornenkronenverzierung , einen ledernen Motorrad-"Sattel" mit Christussymbol und vielen goldenen Teilen wie u.a. die Lenkergriffe. Rund 2000 Arbeitsstunden stecken in diesem Bike. Das Motorrad ist dazu bestimmt, meistbietend versteigert zu werden, um den Erlös für einen Waisenhausbau in Uganda zu investieren, einem Missio-Österreich-Projekt von Pater Karl Wallner. Ebenso soll die indische Missionsarbeit des Bikerbruders Domkapitular Babu George, der seit vielen Jahren indische Familien der untersten sozialen Kaste aus ihrem Elend holt und ihnen durch Schulbildung, Arbeit und medizinische Betreuung neue Lebensperspektiven eröffnet, unterstützen werden, wie auch das brasilianische Kindergartenprojekt der Franziskanischen Gemeinschaft von Bethanien. Eine tolle karitative Aktion von den glaubensstarken Bikern und Bikerinnen!!!! 

"Die JESUS BIKER tragen ihren Namen bescheiden auf einer kleinen Schulterspange. Auf dem Rücken ihrer Kutten steht nur der Name ihres Präsidenten: Jesus Christus. Ihr Road-Captain ist der Heilige Geist und Prospects sucht man bei ihnen vergebens. Jeder getaufte Christ - gleich welcher Konfession - der sich bekennt und bereit ist, mutig die Kutte zu tragen, ist willkommen!" lautet ihre Einladung. "Mit der Aktion des PEACE-RIDE® wollen wir die Menschen wieder für den Glauben an Gott sensibilisieren und ihnen zeigen, dass sich die Liebe zum Motorrad fahren und zur Friedensbotschaft Jesu nicht ausschließen müssen. Wir JESUS BIKER® verstehen den PEACE-RIDE® als ökumenisches Projekt für eine gemeinsame Sache, die uns als Christen wichtig ist." ist auf der Homepage zur Aktion Peace Ride 2019 zu lesen.

In Altötting hat alles angefangen, erzählte Dr. Thomas Draxler, der 2014 die JESUS BIKER gegründet hat. Vor 3 Jahren bei der Motorrad-Dankmesse ist die Idee, zum Papst zu fahren, in einem Gespräch mit einem motorradfahrenden Priester aufgekommen. 2018 bei Mission Manifest Altötting hat Dr. Thomas Draxler dann die Mailnachricht aus Rom erhalten: Papst Franziskus erwartet sie am 07. Juli 2019 in Rom. Daher war es für den tiefgläubigen Christen und großen Marienverehrer ganz klar: Altötting muss auf der Wegstrecke nach Rom liegen. Mit dabei sind zwei Brüder der franziskanischen Gemeinschaft von Bethanien, nach deren Rezept das dazugehörige Pilgerbier (rund 800 Liter) gebraut wurde, und der Sponsor Christoph "Chicken" Repp. Zu jedem Road-Trip gehört auch die passende Musik, wofür Johannes M. Roth und Stefan Stumpf alias "Buffalo Steff" mit der JJB, der Jesus Biker Band, sorgen. 

Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl und Kapuzinerpater Bruder Georg Greimel, der mit dem Initiativkreis Junge Wallfahrt alljährlich zur Motorrad-Dank-Messe am Kapellplatz einlädt, habe diese einmaligen Pilgergruppe herzlich begrüßt. Ein gemeinsamer Wortgottesdienst in der Klosterkirche St. Magdalena wurde von der JESUS BIKER Band musikalisch gestaltet und hat den Frieden in die Herzen der ökumenischen Bikergruppe gebracht. Als Gruppe, die Frieden ausstrahlt und spürbar macht, das Gemeinschaft, Einsatz für die Armen und Friede der Wille von Jesus Christus ist, machen sie sich wieder auf den Weg nach Rom. Dabei darf sich jeder Biker der Aktion gerne anschließen. Die Reiseetappen sind dazu auf der Homepage von Peace Ride 2019 zu finden: https://www.peace-ride.eu/de/content/Etappen/~nm.32~nc.18/Etappen.html.
Die traditionelle Ehrenrunde mit der Papst-Harley rund um die Gnadenkapelle durfte natürlich auch nicht fehlen und wurde vom Initiator Dr. Thomas Draxler gedreht. Dafür wurde die Harley erstmals gestartet und hat mit ihrem sattem Sound das Herz der Biker erfreut.
"Das weiße Unikat", wie die Harley für Papst Franziskus liebevoll genannt wird, wurde dem Papst in einer Audienz am 29. Mai 2019 bereits gezeigt und bei dieser Gelegenheit vom Pontifex am Tank signiert. Vom Sozialprojekt der Friedensfahrt von Deutschland über Österreich und Italien in den Vatikan wer Franziskus beeindruckt. Dabei hat er den Jesus-Bikern folgende 22 Worte als große Bitte mit auf den Weg gegeben: "Vielen Dank für Ihren Besuch. Vielen Dank. Beten Sie für mich. Nicht vergessen! Diese Arbeit ist nicht einfach. Ich brauche die Gebete!"

Respekt - eine einzigartige, unüberbietbare Aktion!

Interesse, ein JESUS BIKER zu werden? Info sind auf der Homepage www.jesus-biker.de zu finden

Fotoalbum aus Altötting

Der live-Block von Veronika Schreck (Main-Echo)

Maria im Blick

Wie Jesus bei der Hochzeit zu Kana auf die Bitte der Mutter sein erstes Wunder tut, so kann schlägt Gott auch heute noch keine Bitte der Mutter aus. Maria ist die Mittlerin der Gnaden und unsere Fürsprecherin bei Gott. Sie steht uns immer hilfreich zur Seite und geleitet uns durch das Leben, damit wir sicher in die Ewige Heimat zu Gott kommen. Denn auf Gott hin ist sie ganz durchlässig. Wenn wir auf die Gnadenmutter schauen, lenkt sie unseren Blick immer zu Jesus hin. Lassen wir uns von ihr begleiten und empfehlen wir uns ganz ihrem Segen an. Dann wird alles gut!

Wie jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison beten wir uns auch heute gemeinsam mit allen Pilgern am Kapellplatz in Altötting und allen, die im Herzen mit dem Gnadenort verbunden sind, um 11.50 Uhr das Mittagsgebet vor der Gnadenkapelle. Wir wissen uns beim Angelus mit Papst Franziskus und der Weltkirche verbunden.

Um 14 Uhr wenden wir uns nochmals vor der Gnadenkapelle Maria zu um sie zu Ehren und ihren Schutz zu erflehen. Im Anschluss sind alle Menschen guten Willens eingeladen, am Gnadenalter durch den priesterlichen Einzelsegen den Zuspruch Gottes zu erfahren. Durch die geweihten Hände des Priesters will uns Gott unter dem liebevollen Blick der Mutter mit Kraft und Heil erfüllen. „Ebenso wenig wie man Jesus und Maria trennen könne, könne man Jesus und die Kirche voneinander trennen – eben weil Maria Kirche ist, weil sie ihr schlagendes, geschaffenes Herz ist, in dem Gott wohnt. Sie ist ‚voll der Gnade‘ (Lk 1,28) – so wie die Kirche in sich das Geheimnis des Herrn und seiner Gnadenfülle trägt und verschenkt.“ hat es Bischof Stefan Oster im Vorwort des von ihm herausgegebenen Buches „Papst Franziskus. Maria – Gedanken über die Mutter Gottes." geschrieben. Lassen wir uns von Maria zur Gemeinschaft untereinander und mit Gott führen. Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!

 

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrmitglieder, liebe Pilger aus nah du fern!
Christsein bedeutet Jüngerschaft, Jesus ähnlich werden im Denken, Sprechen und Handeln. Anders ausgedrückt Christsein bedeutet Jesus-Nachfolge, bei ihm bleiben, mit ihm gehen, in seine Fußstapfen treten, sein Werk der Evangelisierung fortsetzen. Christsein heißt mit einem andern Ausdruck Berufung, vom Herrn gerufen sein in die Gemeinschaft mit ihm, in die besondere Verantwortung für das Reich Gottes, für die Kirche.
Durch die heilige Taufe sind wir alle in die Nachfolge Jesu berufen, man spricht vom allgemeinen Priestertum; durch die Weihe sind wir in die besondere, sakramentale Gemeinschaft mit dem Herrn berufen als Diakon, als Priester oder als Bischof. Jeder Christ hat also seine individuelle Berufung und seine persönlich Begabung und Ausstattung mit Charismen zur Ehre Gottes und zum Heil der Mitchristen.
Gestern wurde im Hohen Dom von Passau unser einziger Neupriester der Diözese, Magnus Pöschl von Bischof Dr. Stefan Oster zum Priester geweiht; an diesem Sonntag feiert er seine Heimatprimiz und am kommenden Donnerstag kommt er zu uns nach Altötting, um die Abendmesse zu feiern und uns den Primizsegen zu spenden.
Wir freuen uns mit ihm über seine besondere Berufung und Erwählung; möge er immer die Nähe des Herrn spüren.
Im heutigen Evangelium stellt Jesus harte Forderung an die Berufenen: Sie dürfen nicht auf materiellen Besitz bauen; sie müssen frei sein von irdischen Bindungen und sie müssen mit ungeteiltem Herzen dem Herrn und der Kirche dienen: „Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes“.
Mit den besten Wünschen und Grüßen verbleibe ich
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Wallfahrtsprogramm Nr. 17 / 02. - 08. Juli 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 17  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 17  als PDF-Datei

Herzlich willkommen in Altötting

Dieses Wochenende werden am Gnadenort folgende angemeldete Wallfahrergruppen begrüßt:

Emmerting-Mehring PV - Grundschule 4. Klasse, Lalling PV / Erstkommunionkinder III., Burgkirchen / Alz PV - Erstkommunionkinder, Feichten / Alz PV, Gars / Inn PV, Weiden-Rothenstadt / St. Marien, Rosenheim-Kastenau / Hl. Familie, Kirchdorf / Amper - KDFB, Mühldorf / Inn - Stadtkirche, Waldkraiburg PV, Massing-Staudach-Oberdietfurt-Huldsessen PV, Regensburg / Kroatische Kath. Mission - Nationalwallfahrt der Kroaten aus Bayern, Tourismusverband Inn-Salzach / Rad-Event, St. Ottilien, Worms / Eisbachtal.

Ein herzliches Grüß Gott gilt aber auch allen unangemeldeten Gruppen und allen individuellen Wallfahrern und Besuchern Altöttings.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Der Syrer Naaman wird geheilt und findet zu Gott
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Die Heilung des geachteten und angesehenen Kommandanten der syrischen Armee Naaman ist nicht einfach eine wunderbare Geschichte aus weit entfernter Vergangenheit, sondern gibt auch für uns heute Zeugnis von Gottes Wirkkraft. Gott kann auch die unlösbaren Probleme lösen, wenn wir tun, was er uns sagt. Der Prophet Elischa war zu jener Zeit das "Sprachrohr" Gottes; der Rat eines ausländischen Mädchens weist den Weg. Die Reinigung Naamans ist eine wunderbare Illustration von Erlösung, die durch Reinigung von der Sünde und durch die vollständige innere Erneuerung, die aus dem Glauben an Christus erfolgt, geschieht. Über diesen Ausschnitt aus dem 2. Buch der Könige wird H.H. Kanonikus Edward Gardner am Samstag, 29. Juni 2019, um 15 Uhr die Katechese im Filmsaal des Altöttinger Marienwerks halten. Seine Auslegung der Geschichte zeigt den Glauben der Kirche auf und gibt uns einen Impuls für unser eigenes Leben. Glaube ich, dass Christus mich erlöst hat und mich heilen möchte? Bin ich bereit, auch die einfachen Gebote und Dienste anzunehmen?

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2019 ein, anhand von Biblischen Heilungsgeschichten dem Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" nachzuspüren.
Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks:
Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

Kirchenmusikprogramm für Juli 2019

Das Kirchenmusikprogramm für Juli 2019 ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Kirchenmusik in Altötting

Dürfen wir für Sie beten?

Altötting ist ein Ort des Gebetes. Das Gebet ist ein mächtiges Werkzeug, ein Schlüssel, der das Herz Gottes öffnet - so hat es der Heilige Kapuzinerpater Pio formuliert. Ein Charaktermerkmal des Christentum ist die Stellvertretung. Wir haben unsere Charismen nicht für selbst, sondern für die anderen. Im Gebet treten wir vor Gott für andere ein und tragen so die Sorgen und Nöte der Nächsten mit. Wir bitten, damit andere Heilung, Glaube, Erlösung, Frieden, Erleichterung und vieles mehr erfahren können. Mit dem Blick auf die Gottesmutter Maria, die mit den Jüngern im Gebet verbunden war, und auch für uns fürbittend im Himmel eintritt, wenden wir uns an Gott, um in den Anliegen unserer Geschwister im Glauben und aller Menschen zu beten. Viele wissen um die verbindende Gebetsgemeinschaft und wenden sich mit ihren Anliegen an uns. Sie schreiben ihre Gebetsanliegen in den Anliegenbüchern bei der Gnadenkapelle auf oder werfen die Gebetsanliegen in die Prayerbox der Anbetungskapelle ein.
Jeden ersten Donnerstag im Monat werden diese Gebetsanliegen in der Heiligen Messe in der Stiftspfarrkirche fürbittend vor Gott gebracht.
Das Gebet im Sinne der Bittsteller der Anliegen steigt aber auch nochmals beim Verbrennen der Gebetsanliegen zum Himmel empor. Wie der Feuerrauch nach oben steigt, so erklingen unsere Lieder und Gebete, um das Herz Gottes zu öffnen und damit er, der Allmächtige, Hilfe in verschiedensten Anliegen gewährt. Wir beten dann für alle, die ihre Anliegen an den Gnadenort gebracht haben. Die Gebetsanliegen werden dabei ungelesen verbrannt - Gott kennt auch das Verborgene und weiß um die Anliegen, für die gebetet wird.

Die Heilung des bessessenen Knaben im Bild erzählt
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Raffael da Urbino gilt als einer der bedeutendsten Künstler der italienischen Hochrenaissance. In seinem Gemälde "Transfiguration" bringt er in einzigartiger Weise zwei Szenen aus dem Neuen Testament zusammen: die Verklärung Christi auf dem Berg Tabor und die Heilung des besessenen Knaben. Für die Katechese zur Biblischen Heilungsgeschichte hat P. Dr. Martin Linner SJM dieses Kunstwerk den Zuhörern als Grundlagen vor Augen gestellt, um die vielfältigen Aspekte auszufalten. Mit der Betrachtung lädt P. Dr. Martin Linner alle ein, sich Gott als den unübertroffenen Künstler unseres Lebens anzuvertrauen. Für alle, die sich in seine Aufführungen nochmals vertiefen möchten, und für alle, die nicht dabei sein konnten, haben wir die Impuls-Katechese wieder zum Nachhören aufgezeichnet:

Impuls-Katechese über die Heilung eines bessessenen Jungen von P. Dr. Martin Linner SJM

Jungfrau, Mutter Gottes mein

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wenden wir uns gemeinsam mit allen Pilgern am Kapellplatz und allen, die im Herzen mit dem Gnadenort verbunden sind, besonders an die Gnadenmutter, um sie zu Ehren und um ihre Fürsprache und ihren Schutz zu erflehen.

Um 11.50 Uhr beten wir vor der Gnadenkapelle den Angelus. Wir wissen uns dabei mit Papst Franziskus und der Weltkirche verbunden. Lassen wir den Gruß des Engels und das einfache, demütige FIAT der Jungfrau aus Nazareth in unserem Herzen nachklingen.

Um 14 Uhr halten wir zur Marienandacht vor der Gnadenkapelle inne. Maria will uns an ihrer mütterlichen Hand führen. Sie will mit uns gehen - wenn wir uns ihr anvertrauen und ihr zuwenden. Sie ist die Mutter Gottes und auch unsere Mutter, sie hat Jesus durch sein irdisches Leben begleitet und begleitet auch uns.
"Durch die Gegenwart Christi bestärkt (vgl. Mt 28, 20), schreitet die Kirche in der Zeit voran auf die Vollendung der Geschichte zu und geht ihrem Herrn entgegen, der kommt. Aber auf dieser Pilgerschaft - das möchte ich sogleich hervorheben - geht sie denselben Weg, den auch die Jungfrau Maria zurückgelegt hat, die »den Pilgerweg des Glaubens gegangen ist und ihre Verbundenheit mit dem Sohn in Treue bewahrt hat«. - so hat es Papst Johannes Paul II. in seiner Enzyklika Redemptoris Mater beschrieben.

Nach der Andacht besteht die Möglichkeit, den priesterlichen Einzelsegen am Gnadenaltar zu erhalten. Als Christen sind wir zum Zeugnis berufen und mit der Mission des Glaubens beauftragt. Damit alle Wallfahrer und Wallfahrerinnen wirklich zu „wandernden Boten Christi“ werden, legt ihnen der Priester die Hände auf und vermittelt die Zuwendung Gottes, der uns mit seiner Kraft auf die Fürbitte seiner Mutter stärkt.

Kinderrosenkranz mit Friedensgebet in der Gnadenkapelle

Mit Kindern zu beten ist schön und geht tief ins Herz. Gemeinsam mit Kinder zu beten und den Kindern so das Vertrauen auf die himmlische Hilfe ins Herz zu legen, ist die Aufgabe aller Eltern, Großeltern und Paten. Im Gebet lernen die Kinder sich Gott und Maria anzuvertrauen. Sie können aussprechen, was sie bewegt: ihre Freude und ihre Enttäuschung, ihre Ängste, ihren Dank, ihre Klage und sogar ihre Wut.
Jesus hat vor über 2000 Jahren die Einladung ausgesprochen "Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn solchen wie ihnen gehört das Reich Gottes. Amen, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie." (Mk 10,13-16) Eine Einladung, die auch 2019 noch gilt.

Jeden Freitag (außer in den Ferien) um 14.30 Uhr beten wir in der Gnadenkapelle gemeinsam um den Frieden in den Familien und um in den Frieden in der Welt.
Der nächste Kinderrosenkranz wird am Freitag, 28. Juni 2019, um 14.30 Uhr gebetet. Kommt alle und begleitet Eure Kinder!

Herzliche Einladung zum Kinderrosenkranz mit Friedensgebet in der Gnadenkapelle!

Wallfahrtsprogramm Nr. 16 / 25. Juni - 01. Juli 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 16  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 16  als PDF-Datei

 

Fronleichnam 2019

Das Fronleichnamsfest 2019 wurde in Altötting traditionell gefeiert und die Prozession durch die Stadt hat ein wundervolles Zeugnis für die Gegenwart von Jesus Christus im Hier und Heute gegeben.

Um das schöne Hochfest nochmals nachklingen zu lassen und für alle, die nicht dabei sein konnten, gibt es die Predigt von Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl zum Nachlesen:

Predigt - Fronleichnam 2019

Grüß' Gott in Altötting

Dieses Wochenende werden wieder viele für einen Besuch bei der Gnadenmutter nutzen. Herzlich willkommen heißen dürfen wir am Gnadenort folgende angemeldete Wallfahrergruppen:

Ortenburg / Wallfahrtsverein Sammerei, Martk Indersdorf / PV Indersdorf, Rednitzhembach / Hl. Kreuz, Cirkovce (Polen), Aichach-Griesbeckerzell / PG ZEGOS (69. Mal), Cham/Opf. / PG St. Josef - St. Martin, Mercedarierorden / Real Compagnia della Mercede, Hambrücken (55. Mal), Neukirchen b. Haggn / St. Martin, Waffenbrunn KAB, Passau / Pro Sancta Ecclesia, Bernhardswald-Lambertsneukirchen / St. Lambert, Gruppe aus Polen, München / Herzogliches Georgianum.

Unser Willkommensgruß gilt aber ebenso herzliche auch allen unangemeldeten Gruppen und den vielen einzelnen Wallfahrern und Besuchern Altöttings.

Wir wünschen allen eine segensreiche Zeit am Gnadenort und freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Alles kann, wer glaubt
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Ein verzweifelter Vater bringt seinen kranken Sohn zu Jesus, um Hilfe zu erbitten. Der Knabe leidet schon von Kindes Beinen an und sein Vater mit dem Kind. Es ist für den Vater schwer, an eine Heilung zu glauben und so lautet seine zweite Bitte: Hifl meinem Unglauben!
P. Martin Linner SJM hat sich dieses Heilungswunder für seine Katechese ausgesucht, die er am Samstag, 22. Juni 2019, um 15.00 Uhr im Filmsaal des Altöttinger Marienwerks als Impuls für alle halten wird. Seine Gedanken und Auslegungen passend zum Wallfahrtsleitwort "Heilen, was verwundet ist" sind Inspiration und Vertiefung für alle, die glauben, dass Gott auch heute noch Wunder vollbringt und für alle, die Gottes Kraft und Liebe alles zutrauen (möchten). Aber beten, beten müssen wir darum...

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2019 ein, anhand von Biblischen Heilungsgeschichten dem Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" nachzuspüren.
Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks: Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

Impuls-Katechese zum Nachhören

Über die "Heilung eines Mannes von unreinen Geistern" hat Kaplan Michael Osterholzer im Rahmen der Impuls-Katechesen "Was glaubst Du?" 2019: Biblische Heilungsgeschichten gesprochen. Jeder ist erlöst, wenn er nur fest an Jesus Christus glaubt. Das Evangelium ist eine Botschaft für alle. Mit fester Überzeugung und in wunderbar klarer Darlegung hat Kaplan Osterholzer die Hintergründe der biblischen Erzählung aus Markus 5,1-20 aufgeschlüsselt. Als Anregung zum Nach- und Weiterdenken hat er den Zuhörern Fragen als "Hausaufgabe" mitgegeben: Was würde ich machen, wenn ...?
Für alle, die die Katechese nochmals hören möchten, oder die nicht zur Katechese kommen konnten, aber sich von den Ausführungen gerne inspirieren lassen wollen, haben wir die Impuls-Katechese als Audio-Datei festgehalten:

Kaplan Michael Osterholzer - Heilung eines Mannes von unreinen Geistern

 

Fronleichnam - das Hochfest des Leibes und Blutes Christi

"Il est lá! - zu Deutsch: Er ist da! Er ist da! Er ist da!" predigte einst der Heilige Pfarrer von Ars, um den Gläubigen die Gegenwart Gottes in der Heiligen Eucharistie deutlich zu machen. “In keiner anderen Handlung erscheint der Erlöser zärtlicher und liebevoller als in dieser, in der Er sich selbst entäußert und sich zur Speise macht, um tief in unser Inneres einzudringen und sich mit Herz und Leib seiner Gläubigen zu vereinen.” sagte der hl. Franz von Sales über die Eucharistie.
Im Allerheiligsten Altarssakrament begegnet uns Jesus Christus, hier und heute. Am Hochfest Fronleichnam feiert die katholische Kirche den lebendigen Christus, die wahrhafte und bleibende Gegenwart Gottes. Seit dem 13. Jahrhundert wird das Allerheiligste am Hochfest des Leibes und Blutes Jesu Christi in einer feierlichen Prozession durch die Straßen der Stadt getragen - so auch in Altötting.

Der Pfarrverband Altötting lädt alle Gläubigen der Pfarreien ebenso wie alle Wallfahrer und Gäste zur Feier des Hochfestes am Donnerstag, 20. Juni 2019 ein:
Um 08.30 Uhr wird die Festmesse mit Chor und Orchester in der Basilika St. Anna gefeiert. Hauptzelebrant und Prediger wird Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl sein. Die musikalische Gestaltung erfolgt durch Kapellchor und Kapellorchester mit der Missa in G von M. Filke.
Anschließend ziehen alle Gottesdienstteilnehmer in feierlicher Prozession, begleitet von der Altöttinger Musikkapelle, der Altöttinger Hofmusik und dem Kapellchor durch die Straßen der Wallfahrtsstadt zur Gnadenkapelle.
Der Prozessionsweg für zu den vier Altären:
1. Altar am Basilika-Vorplatz, vorbei an der Bruder-Konrad-Kirche über die Kapuzinerstraße und Marienstraße, vorbei an der Hofmark bis zum Tillyplatz,
2. Altar am Jubiläumsbrunnen, weiter zum Kapellplatz, vorbei an St. Magdalena, am Kongregationssaal und am Rathaus,
3. Altar vor der Bischöflichen Administration, vorbei am Dekanatshaus bis zum Kapuzinerberg und von dort zur Gnadenkapelle,
4. Altar vor der Gnadenkapelle
und Schlusssegen in der Stiftspfarrkirche.

Herzliche Einladung an alle unseren Herrn Jesus Christus zu feiern!

Musikergruß am Kapellplatz
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Die Altöttinger Hofdult hat viele Attraktionen zu bieten. Ein ganz besonderes Highlight davon ist das traditionelle Hell-Bräu-Blasmusikfest am 1. Dult-Sonntag. Am Kapellplatz spielen die Musikkapellen aus dem Landkreis zum Standkonzert auf. Zünftig spielen die Kapellen abwechselnd und zeigen, wie die Musik alle vereint - besonders dann, wenn die Musikkapellen gemeinsam aufspielen, ist am Kapellplatz diese wunderbare Musikerverbundenheit hör- und spürbar. Die Blasmusikanten haben auch einen ganz besonderen Musikergruß: da werden die Instrumente in die Höhe gehoben und allen "Griaß Gott" zu sagen. Die zahlreichen Konzertbesucher am Kapellplatz haben die traditionellen Klänge der Heimat sichtlich genossen. Der anschließende Festzug führte Musiker wie Gäste zum Dultplatz, wo der Nachmittag mit freiem Musizieren im Festzelt ausklingt. Vielen Dank an Familie Hell für diese musikalische Einlage am Kapellplatz!

Impressionen vom Standkonzert

Maria ist das Meisterwerk der Allerheiligsten Dreifaltigkeit

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wird vor der Gnadenkapelle um 11.50 Uhr beim Angelus und um 14 Uhr bei der Andacht zur Ehre der Gottesmutter gebetet und ihr Segen erfleht.
Zu Maria flehen die Gläubigen in aller Welt mit inständigem Gebet darum, dass sie, im Himmel über die Engel und Heiligen erhöht, bei ihrem Sohn für uns Fürbitte einlegt, "bis alle Völkerfamilien, mögen sie den christlichen Ehrennamen tragen oder ihren Erlöser nicht kennen, in Friede und Eintracht glückselig zum einen Gottesvolk versammelt werden, zur Ehren der heiligsten und ungeteilten Dreifaltigkeit" (LG, 69) hat Papst Benedikt einst beim Angelus die Marienverehrung unterstrichen. Maria freudig anzurufen, bedeutet für jeden Gläubigen, Trost im Leben zu spüren.
Folgen wir der Einladung von Papst Benedikt: Wenden wir uns mit kindlichem Vertrauen an Maria, damit wir mit ihrer Hilfe in der Liebe wachsen und aus unserem Leben einen Lobgesang an den Vater durch den Sohn im Heiligen Geist machen können. (Angelus, 11.06.2006)

Alle sind daher sehr herzlich zur Mitfeier und zum gemeinsamen Gebet eingeladen!

Im Anschluss an die Marienandacht besteht die Möglichkeit, am Gnadenaltar den Einzelsegen zu empfangen. Jeder Getaufte soll segnen, aber der priesterliche Segen ist besonders kraftvoll, da Christus selbst es ist, der durch den Priester kraft der Weihe segnet.

Dreifaltigkeitssonntag

Ein Versuch, die unfassbare Heilige Dreifaltigkeit zu erklären, von Basilius von Cäsarea: "Der Vater ist der Ursprung von allem, die Ursache dessen, was ist, die Wurzel alles Lebenden. Aus ihm strömen Leben, Weisheit, Kraft, das mit dem unsichtbaren Gott vollkommen identische Abbild: der von Vater gezeugt Sohn, das lebendige Wort, das Gott ist und beim Vater war (1 Kor 1,24; Hebr 1,3; Joh 1,1). Durch die Bezeichnung „Sohn“ erkennen wir, dass er von gleichem Wesen ist. Er ist nicht geschaffen auf eine Anordnung hin, sondern leuchtet unaufhörlich aus seiner eigenen Substanz heraus, ist in Ewigkeit vereint mit dem Vater, ihm gleich an Güte, ihm gleich an Macht, hat Anteil an seinem Ruhm. Und wenn unsere Erkenntnis von irdischen Leidenschaften gereinigt sein wird und alle wahrnehmbare Geschöpflichkeit verlässt, wie ein Fisch, der aus der Tiefe zur Oberfläche auftaucht und ihm die Reinheit seiner Erschaffung wiedergegeben wird: dann wird unsere Erkenntnis den Heiligen Geist dort erreichen, wo der Sohn ist und wo der Vater ist. Der Geist, der seiner Natur nach von gleichem Wesen ist, besitzt auch alle Güter: Freundlichkeit, Redlichkeit, Heiligkeit, Lebendigkeit. So wie Brennen mit Feuer zu tun hat und Leuchten mit Licht, so kann man dem Heiligen Geist nicht absprechen, dass er heiligt oder lebendig macht, dass er die Güte und Gerechtigkeit ist."

Altöttinger Hofdult
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Altötting feiert ein "uraltes" Fest - schließlich geht die Urkunde für die Dult auf das Jahr 1383 zurück. Zur Geschichte ist auf der Homepage der Altöttinger Hofdult zu lesen: „Wir Fridreich von gotes genaden Pfallenzgrafe bey rein und hertzog in Beyern Bekennen und tun chunt ...“ lautet der Beginn jener Urkunde, mit der Friedrich Pfalzgraf von Rhein und Herzog von Bayern 1383 das bereits bestehende Marktrecht auf 8 Tage verlängert. Aus dem ursprünglich kirchlichen Fest entstand eine Veranstaltung, die zunehmend kommerziellen Charakter annahm. Über Jahrhunderte hinweg wird auf dem heutigen Kapellplatz ein fröhliches Markttreiben veranstaltet, das später noch mit Pferde- und Hornviehmärkten sowie im 18. Jahrhundert mit einem Pferderennen ergänzt wurde. Dieses farbenfrohe Treiben der Hofdult mit Gesangsflöten, Zauberapparaten, Schuhen und Schirmen, Brot, Fleisch, Obst und Getränken und auch „der schwersten kolossalsten Riesendame der Welt“ führte immer mehr zu Lärm- und Geruchsbelästigungen, die sich sehr störend auf die Wallfahrt und deren Umfeld auswirkte.1881 gingen die gesamten Dultrechte mit dem Besitz der Buden vom Staat an die Gemeinde über. Und 1897 endlich konnte die Dult auf ein Grundstück der Stadt an der Burghauser Straße verlegt werden. Deo gratias! Nun ist die Hofdult schon seit über 110 Jahren an der Burghauser Straße beheimatet und zieht Besucher aus der gesamten Region an.

Traditionell zieht am ersten Dultsamstag der prachtvolle Dultauszug durch die Stadt über den Kapellplatz und unter den milden Blicken von Papst Benedikt XVI. und Papst Johannes Paul II. zum Dultplatz. Für das leibliche Wohl ist in den Festzelten bestens gesorgt und der fröhliche Dultbesuch gehört für viele Altöttinger und Hofdult-Fans aus der näheren und weiteren Region einfach zur bayerischen Gemütlichkeit dazu.
Am Sonntag, 16. Juni 2019, findet um 12.30 Uhr am Kapellplatz ein Standkonzert der Musikkapellen statt.

Bildergalerie vom Dultauszug

Ein herzliches "Grüß Gott"....

...allen Wallfahrern und Besuchern hier am Gnadenort Altötting.

Dieses Wochenende dürfen wir folgende angemeldete Wallfahrergruppen herzlich willkommen heißen:

Meckenheim-Lüftelberg / Bruderschaft "Maria Hilfe der Christen" (36. Mal), Main-Weisenau / Mariä Himmelfahrt, Bamberg / Kath. Landvolk - Diözesanstelle, Biberbach / St. Jakobus d.Ä. - Jugendwallfahrt, Pfakofen / Expositur Allkofen, Dorfen / Maria Dorfen, Roitham (Österreich) / Frauenbewegung, Weißenkirchen / Wachau (Österreich) - Mariä Himmelfahrt, Herz Jeus Familie im Dözesanbereich Passau, Nördlingen PG, Vilsbiburg PG, Langenpreising PV, Reulbach bei Fulda, München-Sendling / St. Margaret, Ebensfeld / Mariä Verkündigung, Gruppe aus Südkorea, Si Racha - Provinz Chonburi (Thailand) / Sacred Heart Jesus

Unser Willkommensgruß gilt aber ebenso herzliche auch allen unangemeldeten Gruppen und den vielen einzelnen Wallfahrern und Besuchern Altöttings.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Wallfahrtsprogramm Nr. 15 / 18. - 24. Juni 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 15  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 15  als PDF-Datei

 

Die unreinen Geister legen Zeugnis ab
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Jesus heilt - er befreite einen Mann aus der versklavenden, beschwerenden Macht der unreinen Geister. Die unreinen Geister bekennen Jesus, als den Sohn des Höchsten - und müssen der Kraft Gottes letztendlich gehorchen. Gott ist der Stärkere. In Jesus ist Gott gegenwärtig und er allein vermag alle anderen Mächte zu bannen. Am Samstag, 15. Juni 2019, um 15 Uhr im Filmsaal des Altöttinger Marienwerks wird Kaplan Michael Osterholzer über die Befreiung sprechen. Sein Thema ist die Heilung eines Mannes von unreinen Geistern. Die Erzählung aus der Bibel ist die Grundlage für seine Ausführungen über den katholischen Glauben und wie Jesus uns auch heute befreien möchte. "Wo Gottes Geist ist, da ist Freiheit." (2 Korinther 3,17)

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2019 ein, anhand von Biblischen Heilungsgeschichten dem Jahresmotto "Heilen, was verwundet ist" nachzuspüren.
Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks: Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

Neue Provinzleitung der Deutschen Kapuzinerprovinz

Die Deutsche Kapuzinerprovinz feierte im schwäbischen Kloster Reute/Bad Waldsee ihr Provinzkapitel. 70 wahlberechtigte Kapuziner aus ganz Deutschland kamen dort vom 2. bis 7. Juni zusammen, um eine neue Provinzleitung zu wählen und die Weichen für die nächsten Jahre zu stellen. Auch Provinziale aus der Schweiz und Österreich, sowie aus Indien und Indonesien, mit deren Provinzen die Deutschen Kapuziner zusammenarbeiten, waren als Gäste dabei. Leiter der Ordensversammlung war Generalrat Bruder Pio Murat aus Rom. Zum Auftakt des Kapitels gab der ehemalige Abt der Schweizer Benediktinerabtei Einsiedeln, P. Martin Werlen OSB, einen anregenden geistlichen Impuls.

Die Kapitulare wählten Bruder Christophorus Goedereis zum neuen Provinzialminister. Der 54-Jährige hatte das Amt des Provinzials bereits von 2004 bis 2013 inne. Er löst Bruder Marinus Parzinger ab, der nach zwei Amtsperioden nicht mehr zur Wahl stand. Die letzten sechs Jahre war Bruder Christophorus als Provinzvikar stellvertretender Provinzial. An der Liebfrauenkirche des Frankfurter Cityklosters übernahm er im Januar 2014 die Aufgabe des Kirchenrektors von Bruder Norbert Schlenker, der seinerzeit nach Altötting berufen wurde.
Der Provinzialminister wird für drei Jahre gewählt. Er leitet mit einem vierköpfigen Rat die Geschicke der Deutschen Kapuzinerprovinz, zu der 117 Brüder in 13 Niederlassungen in Deutschland gehören - darunter prägnante Orte wie Münster in Westfalen mit der Ordenshochschule und der Pflegestation für pflegebedürftige Mitbrüder, das „Kloster zum Mitleben“ in südbadischen Stühlingen oder das Citykloster in Frankfurt am Main und natürlich Altötting mit dem Kloster des Hl. Bruder Konrad und der Wallfahrtsseelsorge. In Altötting leben zurzeit 29 Kapuziner, das ist rund ein Viertel der ganzen Provinz. Sitz der Deutschen Kapuzinerprovinz ist München.

Zum Provinzvikar und damit zum Stellvertreter des Provinzials wurde Bruder Helmut Rakowski (57 Jr.) gewählt. Er hat langjährige Erfahrungen als Missionar in Mexiko, als Missionssekretär des Ordens in Rom und als Mitarbeiter im päpstlichen Rat zur Förderung der Neuevangelisierung ebenfalls in Rom. Seit gut einem Jahr lebt er in München mit den Aufgaben des Provinzsekretärs und des geistlichen Leiters des Institutes der Deutschen Bischofskonferenz für publizistischen Nachwuchs (IFP).

Weitere Mitglieder des Provinzrates sind Bruder Dr. Bernd Beermann (51 Jr.), der als Guardian das Kapuzinerkloster Münster in Westfalen leitet und durch seine frühere Tätigkeit reiche Erfahrungen aus dem Weltorden hat.
Bruder Norbert Schlenker (64 Jr.) ist in Altötting stellvertretender Wallfahrtsrektor und Guardian der beiden Kapuzinerklöster St. Magdalena und St. Konrad.
Bruder Dr. Stefan Walser (38 Jr.) lebt ebenfalls in Münster. Er ist Dozent für Fundamentaltheologie an der Ordenshochschule der Kapuziner und arbeitet an seiner Habilitation. Außerdem leitet er die Kommission für Berufungspastoral der Deutschen Kapuzinerprovinz und ist stellvertretender Hausoberer des Klosters Münster.

Außer den Wahlen standen noch verschiedene andere Themen auf dem Programm wie Berichte aus verschiedenen Kommissionen, die Frage der Grundausbildung der jungen Brüder, Prävention in der Mißbrauchsthematik, die Perspektive der Klöster und Infos aus dem Gesamtorden. Eingerahmt waren die Kapitelstage durch die morgendlichen Eucharistiefeiern und das Abendlob der Vesper. Auch die brüderliche Begegnung im Gespräch und Feiern kamen nicht zu kurz.

Text: Br. Norbert Schlenker OFMCap
Foto: Tina Trippens, Frankfurt
Die neue Provinzleitung von links nach rechts: Br. Norbert Schlenker (3. Provinzrat), Br. Helmut Rakowski (1. Provinzrat, Provinzvikar und Provinzsekretär), Br. Pio Murat (Generalrat, Vertreter aus Rom); Br. Christophorus Goedereis (Provinzial), Br. Bernd Beermann (2. Provinzrat), Br. Stefan Walser (4. Provinzrat)

Wir ziehen zur Mutter der Gnade zu ihrem hochheiligen Bild
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Die Textzeilen des Marienliedes haben am Pfingstmontag wieder zahlreiche Wallfahrer umgesetzt und sind nach Altötting gekommen. Das Wetter war perfekt für den Weg, aber auch am Gnadenort konnten alle Wallfahrer den Tag genießen. Pfingsten ist gehört Altötting ganz den Wallfahrern und Wallfahrerinnen. Ein paar Impressionen der ankommenden Wallfahrtsgruppen haben wir wieder für alle, die nicht in Altötting sein konnten, und alle, die sich an diesen wunderbaren Tag noch lange erinnern möchten, im Bild festgehalten:

Fotoalbum

Pfingstwallfahrt der Legio Mariae nach Altötting
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Die Legion Mariens ist eine 1921 von Frank Duff in Irland gegründete katholische Laienbewegung. Der Grundgedanke war einfach: Gutes am Nächsten zu tun im Auftrag der Kirche und unter Führung der Mutter Gottes. Heute würde man das Ziel dieser marianischen, papsttreuen und aktiven Gebetsgemeinschaft mit Evangelisation der Welt angeben. Einfach gute Christen zu sein, ganz im Vertrauen auf Maria und als Sauerteig in der Gesellschaft zu wirken. Als engagierte Katholiken der Einladung Jesu folgen und das Evangelium den Menschen gemäß dem Auftrag Jesus verkünden (vgl. Mk 16,15). Heute, bald 100 Jahre später wirken die „Legionäre“ weltweit in über 170 Ländern mit über 3 Millionen aktiven und über 10 Millionen betenden Mitglieder.
Der Name Legion Mariens ist der römischen Legion entlehnt, die zu ihrer Zeit ein erfolgreiches Heer war. Das Geheimnis ihrer Unbesiegbarkeit lag in der Haltung ihrer Soldaten, die sich durch Gehorsam, Treue, Mut und Ausdauer auszeichneten. Doch Sinn und Zweck einer Legion unter der Führung der Mutter Jesu und des Sohnes Gottes, der die Liebe ist, kann man nur im Hinblick auf das ewige Leben im Reich des Vaters richtig verstehen. Die Legionäre Mariens sollten also im Eifer für das Reich Gottes die gleichen Eigenschaften wie die Legionäre des römischen Heeres haben, natürlich in verwandelter Form und im Hinblick auf das Vorbild Marias, die jedem Gläubigen mütterlich das Geheimnis des liebevollen Dienens lehren und so Wegbereiterin und Begleiterin in der Nachfolge Christi sein kann und will. (Quelle: https://www.legion-mariens.de)

Zu Pfingsten laden die Gruppen der Legion Mariens in Bayern und Salzburg zur Sternwallfahrt nach Altötting ein. Zu Fuß und bei jedem Wetter gehen sie betend und singend, um ihren Dank und ihre Bitten nach Altötting zu tragen. Das Motto 2019 für die Pfingstwallfahrt ist "Heilen was verwundet ist". In Altötting wartete am Kapellplatz der Wallfahrtsrektor Prälat Mandl und die Kopie des Gnadenbildes, um die wackeren Wallfahrer zu begrüßen. Wenn die Gnadenkapelle umrundet ist, ziehen mehr als 5.000 Teilnehmer mit samt der wartenden Freunde und Familien in die Basilika St. Anna zur Pilgermesse ein. Als Hauptzelebrant hat der H.H. Weihbischof Bernhard Haßlberger aus München mit den Marienkinder die Heilige Messe gefeiert.

Impression vom Einzug am Kapellplatz

Marienandacht und Segen am Pfingstmontag
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O Maria, Braut des Heiligen Geistes,
deinem unbefleckten Herzen empfehlen wir die ganze Menschheit an.
Zeige ihr den Weg zur Erkenntnis des einzigen und wahren Erlösers Jesus Christus!
Bewahre sie vor allem Unheil, vor aller Sünde und ihren Folgen.
Gib der ganzen Welt den Frieden in der Wahrheit, in der Gerechtigkeit, in der Freiheit und in der Liebe.
Amen.

Gemeinsam beten wir am Pfingstmontag um 14 Uhr vor der Gnadenkapelle die Andacht zur Ehre der Gottesmutter Maria und erflehen ihren Schutz für uns und die ganze Welt. Maria führt uns zu Jesus. Unser Ziel ist der Himmel - bei Gott sein. Maria ist der Wegweiser, der uns die richtige Richtung zeigt.

Anschließend wird am Gnadenaltar der priesterliche Einzelsegen erteilt. Der Segen ist die Kraftquelle, die uns heil werden lässt.
Gott heilt, was verwundet ist. Maria ist unsere Fürsprecherin bei Gott. Ihr milder Blick sieht die Wunden, mit denen wir zu ihr kommen. Kommt alle, um die himmlische Fürsorge zu erfahren!

Altötting erleben - zu Pfingsten
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Wallfahrer und Wallfahrerinnen machen immer wieder die Erfahrung, dass der erschrittene Weg im Gebet und Gemeinschaft ein ganz besonderes Erlebnis ist - aber Vorsicht: Es besteht Suchtgefahr! Wer einmal dabei war, den zieht es immer wieder nach Altötting. "Man muss nicht gläubig sein, um den Zauber des Ortes aufzunehmen!" und "Eines der schönsten Erlebnisse ist es, wenn man nach dem langen Fußmarsch ankommt und singend um die Gnadenkapelle pilgert." Diese Worte können wohl die Tausende von Wallfahrern am Pfingstwochenende bestätigen. Viele brechen früh auf, manche gehen gar nachts. Altötting als Ziel und am Weg umsorgt durch viele fleißige Pilgerleiter und ihre Helfer gehen die Gläubigen betend, singend und meditierend durch die schöne bayerische Landschaft. Vergelt's Gott für das große Engagement im Dienste Unserer Lieben Frau von Altötting! Jede Wallfahrt beginnt mit dem Pilgersegen. Höhepunkt jeder Wallfahrt ist die Pilgermesse. Wer kann, verweilt am Gnadenort, um Altötting wirklich erleben zu können.
Das Pfingstwochenende mit einer Vielzahl von Wallfahrtsgruppen ist ein Zeugnis für das ungebrochene  Vertrauen auf die Gnadenmutter.

Impressionen aus der Pfingstwallfahrt am Kapellplatz

Pfingsten - Das Fest des Heiligen Geistes

Was geschah an Pfingsten? Fünfzig Tage nach seiner Auferstehung schickte der Herr vom Himmel her den Heiligen Geist auf seine Jünger herab. Die Zeit der Kirche begann. Am Pfingsttag machte der Heilige Geist aus angstbesetzten Aposteln mutige Zeugen Christi. In kürzester Zeit ließen sich Tausende taufen: Es war die Geburtsstunde der Kirche. Das Sprachenwunder von Pfingsten - "in Apg 2,4.6b ist zu lesen: Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab .... jeder hörte sie in seiner Sprache reden - zeigt, dass die Kirche von Anfang an für alle da ist; sie ist universal und missionarisch. Bis heute ist der Heilige Geist das Lebenselixier der Kirche. (YOUCAT 118) Weiter wird im YOUCAT 119 erklärt: Der Heilige Geist ist es, der die Kirche als ganze in der Wahrheit hält und sie immer tiefer in die Erkenntnis Gottes führt. Es ist der Heilige Geist, der in den Sakramenten wirkt und die Heilige Schrift für uns lebendig macht. Menschen, die sich ihm ganz öffnen, beschenkt er auch heute mit seinen Gnadengaben.

Es sind die Gaben der Weisheit, der Einsicht, des Rates, der Erkenntnis, der Stärke, der Frömmigkeit und der Gottesfurcht:

Die Gabe des Verstandes (oder Erkenntnis) gibt Licht, göttliche Dinge zu erforschen und zu verstehen trotz der Schwerfälligkeit und Trägheit unseres Verstandes. Sie ist ein besonderes Licht zu tiefer Durchdringung der Gegenstände, die sich dem Verstande darbieten. Diese Gabe gehört zur Tugend des Glaubens.

Die Gabe der Weisheit verleiht der Seele einen gewissen Geschmack, durch den sie Göttliches und Menschliches ohne Täuschung unterscheidet und jedem seinen Wert beilegt, im Gegensatz zu dem Geschmack, der von der menschlichen Torheit und Unwissenheit stammt. Sie bewirkt, dass wir in allem nach dem Vollkommensten streben. Diese Gabe gehört zur Tugend der Liebe.

Die Gabe des Verstandes braucht die Gabe der Stärke, damit sie entschlossen alles ausführt, was der Verstand als das Vollkommenste erkannt hat. Die Schwierigkeiten oder Hindernisse werden durch die Stärke überwunden, indem die Seele sich lieber jeder Anstrengung und Mühe unterzieht, als dass sie sich des wahren und höchsten Gutes berauben ließe. Sie verbannt die ungeregelte Furcht und stärkt die Schwäche. Sie gehört zur gleichnamigen Tugend des Starkmutes.

Die Gabe des Rates leitet auf dem rechten Weg und hält die menschliche Voreiligkeit zurück. Sie ist gegen die Unklugheit gerichtet und gehört zur Tugend der Klugheit. Sie wählt die angemessensten Mittel zum Guten.

Die Gabe der Wissenschaft erteilt dem Menschen das nötige Licht, um ein Gut von dem andern zu unterscheiden; sie lehrt das, was gewisser und sicherer ist, erwählen. Sie dringt in das Dunkelste ein und macht vollkommene Lehrmeister. Sie richtet sich gegen die Unwissenheit. Diese Gabe gehört zur Tugend des Glaubens.

Die Gabe der Frömmigkeit macht das Herz milde und sanft, benimmt ihm die Härte und schützt es vor Gottvergessenheit und Gefühllosigkeit. Sie macht die Seele mit sanfter Gewalt zu allem geneigt, was zum Dienste Gottes und zum geistlichen Wohle des Nächsten gehört, und zwar so, dass man es aus einem heiligen, vollkommenen und tugendhaften Beweggründe tut. Sie gehört zur Tugend der Gottesverehrung

Die Gabe der Furcht des Herrn bewahrt und besiegelt sämtliche Gaben. Sie bewegt das Herz, alles zu fliehen, was unvollkommen und vermessen ist und mit der Tugend nicht übereinstimmt. Sie ist der Seele eine Art Schutzmauer. Die wahre, heilige Furcht hindert die Seele nicht, die Wohltaten des Allerhöchsten sehr wohl zu kennen. Im Gegenteil, sie führt sie dahin, Gott aus allen Kräften dafür zu danken und sich selbst auf liebliche Weise bis in den Staub zu verdemütigen im Gegensatz zur Hoffart. Sie bezieht sich auf die Demut.
(Quelle: http://www.kathpedia.com/index.php/Gaben_des_Heiligen_Geistes)

Der Heilige Geist möchte uns an seinen Gaben teilhaben lassen, damit wir auch seine Früchte genießen können. In Gal 5,22-23 werden diese Früchte des Heiligen Geistes aufgezählt: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.

Papst Franziskus gibt uns in Evangelii Gaudium, 279 einen guten Hinweis: Der Heilige Geist handelt wie er will, wann er will und wo er will.
Lassen wir den Heiligen Geist als "Gott in uns" wirken, denn wir sind Tempel des Heiligen Geistes. Die Kraft des Höchstens stärke uns, damit wir lebendige Glieder seiner Kirche werden.

Maria, die Braut des Heiligen Geistes
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Einmütig und beharrlich hat Maria im Abendmahlsaal mit den Jüngern gebetet. Wir wenden uns auch heute an Maria, die unbefleckte Braut des Heiligen Geistes und bitten:
Bete auch mit uns! Öffne uns weit dem Kommen des Heiligen Geistes.
Deine Gegenwart rief auf die erste christliche Gemeinde den Heiligen Geist herab:
Sei uns immer gegenwärtig, damit der Heilige Geist gerne in uns wohne.
Dein glühendes Beten bereitete die Apostel vor, sich von der milden Macht der Liebe des Geistes ergreifen zu lassen:
Bereite auch uns durch deine Bitten auf ein neues Pfingsten vor.
Bereite uns, damit wir uns dem Wehen des göttlichen Geistes öffnen.
Der Heilige Geist fand in dir die ideale Mitarbeiterin im Geheimnis der Menschwerdung und in seinen Auswirkungen auf die Menschheit:
Hilf uns, wie du mitzuarbeiten am kommen Christi in diese Welt.
In dir entzündete der Heilige Geist Apostolischen Eifer; du wandtest all deine Opfer der menschlichen Gemeinschaft zu:
Mach dass wir durch die Kraft des Geistes zu Aposteln werden, von dem Wunsch beseelt, dem Mystischen Leib zum Wachstum zu verhelfen.
(Quelle: Maria – Jean Galot SJ)

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wenden wir uns gemeinsam mit allen Pilgern am Kapellplatz in Altötting und allen, die im Herzen mit dem Gnadenort verbunden sind, besonders an Maria, um uns und die ganze Kirche der Mutter Gottes anzuempfehlen.
Um 11.50 Uhr beten wir heute, am Pfingssonntag, noch einmal vor der Gnadenkapelle das REGINA COELI als Mittagsgebet. Wir wissen uns dabei mit Papst Franziskus und der Weltkirche verbunden.

Zur Ehre der Himmelskönigin, die Tochter des himmlischen Vaters, die Mutter unseres Herrn Jesus Christus und die Braut des Heiligen Geistes ist, halten wir um 14 Uhr vor der Gnadenkapelle zur Marienandacht inne. Erflehen wir im Gebet vereint, ihre Fürsprache und ihren Schutz für alle, die uns am Herzen liegen und alle die unser Gebet brauchen.
Der priesterliche Einzelsegen wird anschließend am Gnadenaltar erteilt. Gott kann Maria, seiner demütigsten Magd, keine Bitte abschlagen. Unter ihren milden Augen erfahren die Gläubigen durch die gesalbten Priesterhände den Zuspruch Gottes. Gott ist die Liebe. Gott möchte unser aller Herz erwärmen und uns mit Gnaden erfüllen.

Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!

Wort zum Sonntag - Pfingstfest 2019

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Seit Ostern reiht sich im Leben der Pfarrgemeinde ein Fest an das andere: Die Erstkommunion, Christi Himmelfahrt, dazu die vielen Pilgerscharen sowie die anrührenden Maiandachten. Die Krönung dieser österlichen Zeit ist das hohe Pfingstfest: Der Vater und der Sohn geben der Kirche, uns allen, den Hl. Geist, der sie personal verbindet, den Geist der Wahrheit, des Lebens und der göttlichen Fülle. Wie der Hl. Geist beim ersten Pfingstfest die ängstlichen und abgekapselten Jünger verwandelt hat zu mutigen Zeugen Jesu Christi, so will und wird er auch uns verwandeln und uns herausholen aus unserer Lethargie, aus unserem Trott, aus unserer Müdigkeit und Resignation.
Die drei biblischen Symbole des Hl. Geistes sind die Taube, der brausende Sturm und die Feuerzungen; diese Symbole beschreiben das Wesen und die Wirkung des Hl. Geistes. Mit Taube assoziiert man Frieden: Möge der Hl. Geist uns allen die Kraft zur Versöhnung, zur Einheit und zum Frieden schenken. Mit einem Sturm assoziiert man Mächtigkeit und Dynamik: Möge der Hl. Geist unser Pfarrleben, unsere Pastoral, den Religionsunterricht und vor allem die Liturgie mit schwungvoller Kraft und Vitalität erfüllen. Mit Feuerzungen assoziiert man Bekennermut und Zeugenschaft: Möge der Hl. Geist uns alle zu glaubwürdigen Boten der Liebe und Wahrheit Gottes machen.
Mit den besten Wünschen und Grüßen vom ganzen Pfarrteam verbleibe ich
Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

 

Eine rote Rose für die Gnadenmutter
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Seit 1830 machen sich jedes Jahr am Donnerstag vor Pfingsten Pilger zu Fuß auf den Weg, um singend und betend von der Bischofsstadt Regensburg zum Gnadenbild Unserer Lieben Frau von Altötting zu ziehen. Tausende Wallfahrer und Wallfahrerinnen aus Regensburg sind auch 2019 die rund 111 km nach Altötting gegangen, um die Gnadenmutter zu ehren und ihre Sorgen und Nöte aber auch Dank und Freude zu bringen. Es war die 190. Regensburger Diözesanfusswallfahrt. Anlass genug, als Dank der Gnadenmutter rote Rosen zu bringen. Pilgerpfarrer Hannes Lorenz hat jede Rose mit viel Liebe zu drei wunderschön-prächtigen Sträußen eingefügt. Aber nicht nur die Fußwallfahrt hat eine runde Zahl, sondern auch die Turmhelme des Regenburger Domes feiern Jubiläum: vor 150 Jahren wurde damit der gotische Dom vollendet. Das Motto der Wallfahrt 2019 lautet "Wie im Himmel so auf Erden". Das Leitwort wird vom Pilgerleiter Bernhard Meiler und den geistlichen Beiräten Hannes Lorenz und Norbert Götz erklärt: "Der gotische Dom versucht durch seinen Baustil „einen Vorgeschmack des Himmels auf die Erde zu bringen“ und die Sehnsucht der Menschen zu wecken, sich nach dem Himmlischen auszurichten. Das trifft die Botschaft Jesu, mit dem das Reich Gottes schon angebrochen ist und der die Glaubenden aufruft, mit ganzer Kraft für das Reich Gottes zu wirken. Schon hier und heute soll etwas greifbar werden von dem, was uns in Fülle verheißen ist. Darum steht über unseren Pilgertagen:  Wie im Himmel so auf Erden. Dieses Wort aus dem ‚Vater unser‘ will unser Gebet prägen und unseren Glauben stärken. Machen wir uns auf den Weg: Im Glauben an den dreifaltigen Gott, der alle Wege mit uns geht und im Vertrauen auf die Fürsprache der Gottesmutter, der wir betend und singend alle unsere Anliegen anvertrauen!"
Der Einzug in Altötting war ein alljährliches Fest des Glaubens, das die Wallfahrer gleichermaßen wie die "Abholer" und Besucher am Wegrand tief bewegte. Mit Marienliedern auf den Lippen, unter dem lauten Willkommensgruß der Kirchenglocken zogen die Wallfahrer vorbei an der Kopie des Gnadenbildes, neben der Bischof Voderholzer, Prälat Mandl und Bürgermeister Hofauer die Ankommenden begrüßten, zur Basilika St. Anna. Im großen Gotteshaus fand die Pilgermesse mit Bischof Dr. Rudolf Voderholzer als Hauptzelebranten statt. Das Wetter lud zur Rast unter freiem Himmel ein. Für einige der Pilger und Pilgerinnen gehört das Kreuztragen rund um die Gnadenkapelle am Nachmittag und die Lichterprozession am Abend mit zum Wallfahrtsprogramm am Gnadenort - damit die Tage gut ausklingen und nachklingen.

Bildergalerie

Zu Pfingsten in Altötting

Das Pfingstwochenende ist traditionell eines der stärksten Wallfahrtswochenende am Gnadenort und ein wahres Fest des Glaubens. Die große Anzahl an Wallfahrer/-innen und Besuchern bezeugt den lebendigen Glauben des Volkes und die tiefe Verbundenheit der Gläubigen mit Maria, der demütigen Magd und Himmelskönigin. Folgende Wallfahrtsgruppen haben sich für das Pfingstwochenende angemeldet und werden in Altötting herzlich begrüßt:

Theley - PG "Am Schaumberg" und Losheim-Bachern - PG "Losheim am See", Steinberg am See / KDFB, Südkorea / Bintaro - Santa Maria Regina, Eichendorf-Wallerfing bei Landau (62. Mal), Riedenburg, Erding / St. Johannes (73. Mal), Freising / St. Lantpert (184. Mal), Neufahrn bei Freising, Landauer Berg / Pilgerverein Otzing-Michaelsbuch, Winzer und Umgebung (74. Mal), Ismaning / St. Johann Baptist, Hallbergmoos-Goldach, Eichenried / Moosinning / Eicherloh PV, Regensburger Diözesanfußwallfahrt, Kirchberg i. Wald, Deggendorf (388. Mal), Euernbach-Scheyern und Umgebung (186. Mal), Lalling (186. Mal), Bruckberg, Furth bei Landshut (42. Mal), Altdorf bei Landshut, Essenbach / Mariä Himmelfahrt, Pilgergruppe Fichtelgebirge, Gündlkofen-Oberglaim, Bad Säckingen / Fatima Apostolat ULF in Deutschland e.V. Erzdiözese Freiburg (94. Mal), Oberschneiding, Straubing (139. Mal), Stephansposching (108. Mal), Subotica (Serbien), Neumarkt St. Veit PV, Trostberg / St. Andreas, Burghausen PV, Einsiedeln / Drusberg-Reisen (Schweiz), Hochburg (Österreich), Sternwallfahrt der Legio Mariens in Bayern (63. Mal), Pförring-Pfaffenhofen, Oberhausen / Mariä Himmelfahrt

Unser herzlicher Willkommensgruß gilt ebenso allen unangemeldeten Gruppen, den vielen Abholern der Fußwallfahrer/-innen, allen Einzel-Wallfahrern und allen Besuchern des Gnadenortes.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen und wünschen allen ein frohes Pfingstfest!

Die Auferweckung des Lazarus
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... ist das Thema der Katechese, die Stiftskanoniker Roman Blasikiewicz, am Samstag, 08. Juni 2019, um 15.00 Uhr im Filmsaal des Altöttinger Marienwerks halten wird. Lassen Sie sich von den Ausführungen mitnehmen und zu einem Nachdenken über unseren Glauben anregen.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2019 ein, anhand von Biblischen Heilungsgeschichten dem Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" nachzuspüren.
Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks: Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat (Änderungen vorbehalten!)
 

Wallfahrtsprogramm Nr. 14 / 11. - 17. Juni 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 14  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 14  als PDF-Datei

 

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Juni 2019

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater

für den Lebensstil der Priester:

Priester mögen sich durch einen bescheidenen und demütigen Lebensstil entschieden mit den Ärmsten der Armen solidarisieren.
 

Videobotschaft vom Papst

Monatliches Triduum in Altötting

Herzliche Einladung wieder gemeinsam für die dringenden Anliegen der Welt zu beten:
für den Frieden in der Welt
für die Familien und den Schutz des Lebens
für Priester und geistliche Berufungen
für alle Anliegen unserer Zeit

Priesterdonnerstag - monatl. Gebetstag um geistliche und kirchliche Berufe
09.00 Uhr                Gnadenkapelle           Altöttinger Marienwerk - Hl. Messe für alle lebenden und verstorbenen Mitglieder: Domkapitular Msgr. Josef Fischer
18.00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für Priester- und Ordensberufungen
19.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Heilige Messe mit Predigt und Beichtgelegenheit im Anliegen um geistliche und kirchliche Berufe
                                                               Zelebrant/Prediger: Stiftskanoniker Roman Blasikiewicz
22.00 - 23.00 Uhr     Anbetungskapelle       "Ölbergstunde mit Jesus im Garten Gethsemane" - Gestaltete Heilige Stunde mit eucharistischem Segen, mit den Novizen der Legionäre Christi
anschl.                    Anbetungskapelle        stille Nachtanbetung in den Anliegen des Gebetstages

Herz-Jesu-Freitag (immer der 1. Freitag im Monat)
14.30 Uhr                Stiftspfarrkirche          Rosenkranz für die Kranken
15.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Krankengottesdienst mit Krankensegnung (auf Wunsch auch Krankensalbung): WR/Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl und Stiftskanoniker Elmar Heß
                                                               musikalische Gestaltung: Frauenbund-Chor
                                                               anschl. Begegnung im Innenhof des Kreuzgangs der Stiftspfarrkirche
18:00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für die Familien und den Schutz des Lebens; Litanei zum Hl. Johannes Paul II. mit Möglichkeit zum Einzelsegen mit der Reliquie des Hl. Johannes Paul II.
19:00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Hl. Messe mit Herz-Jesu-Weihegebet, Beichtgelegenheit, kurze eucharistische Anbetung: Kaplan Michael Osterholzer
21.30 - 01.00 Uhr     Anbetungskapelle      "Mit Jesus und Maria durch die Nacht" - Gebetsnacht mit musikalisch gestalteten Anbetungsstunden, Heilungsgebet und eucharistischen Einzelsegen  

Herz-Mariä-Sühne-Samstag
08.00 Uhr                Gnadenkapelle            Friedensmesse mit Friedensgebet (zeitgleich in Lourdes, Kevelaer und Altötting)
 
Foto: R. Dorfner

334. Oberpfälzer Fußwallfahrt zieht zur Mutter der Gnade
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Rund 1.400 Oberpfälzer sind der Einladung der Pilgerleiter gefolgt und haben sich am Freitag oder am Samstag auf den Weg nach Altötting gemacht. Wir ziehen zur Mutter der Gnade - stand über der Einladung, die an alle Marienverehrer geht. Jeder, der seinen Dank oder seine Bitten zur Gottesmutter nach Altötting bringen will, darf sich anschließen und ist willkommen. Traditionell treffen die vier Pilgerzüge aus Beilngries, Daßwang, Günching und Hemau am Dienstag vor Pfingsten in Altötting zusammen, wo sie von Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl begrüßt wurden. Die Fahnen und der Kreuzträger der Gnadenkapelle haben auf den letzten Metern vom Franziskushaus über den Kapellplatz bis zur Basilika St. Anna die Führung übernommen. Das Gebet wurde von den Marienliedern durch die Altöttinger Musikkapelle und den Klang des Glockengrußes ergänzt. "O Maria hilf, o Maria hilf doch mir" erklang der Gebetsruf zur Gnadenmutter. Die Pilgermesser in der Basilika St. Anna hat Pfarrer Hans Zeltsperger zelebriert. Das sommerliche Wetter lud am Kapellplazt zur Rast im Schatten der Bäume ein. Einige Pilger haben es sich gut eingeteilt und dürfen noch einen oder zwei Tag in der guten Stube der Gnadenmutter ausruhen, bevor es gestärkt nach Hause geht. Der Sorgenrucksack ist durch jeden Schritt kleiner, der Gebetssturm größer geworden. Die Wallfahrer sind wandelnde Boten Christi. Jeder Schritt auf den bis zu 170 km Fußmarsch ist ein Eintreten für den Glauben. Die Wallfahrt hat mit den Wallfahrtsgebet in Gottes Namen begonnen:

In Gottes Namen wallen wir, nach seiner Gnad begehren wir, Verleih uns die aus Gütigkeit, oh heiligste Dreifaltigkeit.
In Gottes Namen wallen wir, zu Gott dem Vater rufen wir. Behüt uns Herr vorm ewgen Tod und sei uns Hilf in aller Not.
In Gottes Namen wallen wir, zu Jesus Christus flehen wir, daß er durch all die Marter sein, uns mache von der Sünde rein.
In Gottes Namen wallen wir, vom Heiligen Geist begehren wir, daß er mit seiner Gnade schein, uns allzeit woll im Herzen sein.
In Gottes Namen wallen wir, zu dir Maria kommen wir. Bitt du für uns am Himmelsthron, erlang uns Gnad bei deinem Sohn.
In Gottes Namen wallen wir, die lieben Heilgen bitten wir, daß sie durch Christus, unsern Herrn, des Vaters Huld für uns begehrn.
In Gottes Namen wallen wir, an doch allein Herr glauben wir. Behüt uns vor des Teufels List, der uns allzeit entgegen ist.
In Gottes Namen wallen wir, auf seine Tröstung hoffen wir. Gib Frieden uns in dieser Zeit, wend von uns alles Herzeleid.

und mit dem Gruß an die Gnadenmutter beim Umgang der Gnadenkapelle geendet.

Bildergalerie - Einzug in Altötting

Am Abend findet für alle in Altötting verbleibenden Teilnehmer noch eine Marienandacht um 19.45 Uhr in der Stiftspfarrkirche und anschließender Lichterprozession statt:
Segne Du Maria, segne mich Dein Kind, daß ich hier den Frieden, dort den Himmel find. Segne all mein Denken, segne all mein Tun; laß in Deinem Segen Tag und Nacht mich ruh´n.

Ein Fest des Glaubens für und mit Maria
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Am Freitag, 31. Mai 2019, wurde in Altötting die letzte Maiandacht des Jahres im Gedenken an die triumphale Heimkehr des Gnadenbildes im Jahr 1919 groß gefeiert. Zahlreiche Gläubige aus Altötting, Reischach und Umgebung haben sich in der Franziskushauskirche zur Maiandacht mit Bischof Dr. Stefan Oster eingefunden. Die Atmosphäre war erfüllt von ehrfurchtsvoller Andacht und tiefen Gebet. Die Lichterprozession in Anschluss an die Andacht hat das Gnadenbild Unserer Lieben Frau von Altötting zurück in ihre gute Stube gebracht. Bischof Stefan Oster hat die rund 500 Marienkinder mit dem Gnadenbild gesegnet, das allen Kraft und Heil von Gott zu teil werde. Noch Tage später waren die Teilnehmer von dieser Glaubenskundgebung tief bewegt.

Impressionen von R. Dorfner

Bischof Stefan Oster hat in seiner Predigt auf die Einsamkeit in unseren Tagen aufgezeigt. Für alle, die nicht dabei sein konnten oder die, die Worte von Bischof Stefan Oster nochmals hören möchten:

Die Predigt von H.H. Bischof Dr. Stefan Oster SDB - Maiandacht, 31. Mai 2019, in Altötting

Fotos von R. Dorfner

31. Fußwallfahrt aus Landshut / St. Martin in Altötting angekommen

Rund 70 km liegen zwischen Landshut und Altötting, die rund 200 Gläubige aus der Pfarrei Landshut St. Martin gelaufen sind. Wallfahren ist beten mit den Füßen und so sind die Landshuter bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen in Altötting gut angekommen. Die letzten Meter sind der stellvertretende Wallfahrtsrektor und Guardian der Kapuziner Pater Norbert Schlenker und die Altöttinger Musikkapelle mitgegangen, um die Wallfahrer am Gnadenort willkommen zu heißen, wie es der guten Tradition der Gastfreundschaft entspricht. Ebenso traditionell war die Umrundung der Gnadenkapelle als Pilgergruß an die Hausherrin, Unsere Liebe Frau von Altötting. Maria mit dem Kinde lieb, den Wallfahrern deinen Segen gib! Höhepunkt der Wallfahrt war die Pilgermesse im Kongregationssaal.  

Bildergalerie - Einzug

Nachlese - Gnadenbildflucht

Die Klosterkirche Niedernburg in Passau war die erste Zufluchtsstätte des Altöttinger Gnadenbildes im Jahr 1919 und auch Ausgangspunkt der Gedenkfeiern nach 100 Jahren. 2019 hat Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl die Feierlichkeiten in Passau mit einer kurzen, treffenden Statio eingeleitet. Für alle, die am 30. Mai 2019 nicht in Passau dabei sein konnten, und für alle, die die Worte nochmals nachlesen möchten, gibt es hier den Link zur pdf-Datei:

Statio am 30. Mai 2019 in Passau-Niedernburg von Prälat Günther Mandl

Foto: Thomas König

Jesus heilt - wenn wir ihn bitten

Gebet und Vertrauen bewirken Heilung. Jesus wartet auf uns, um uns rein zu machen. Wir müssen ihn aber um die Heilung bitten und Jesus nach dem Willen Gottes wirken lassen. Die biblische Erzählung über die Heilung des Aussätzigen wurde von P. Konstantin Ballestrem LC in ungeahnter Tiefe ausgedeutet. Dabei hat P. Konstantin sehr interessante Apsekte und Zusammenhänge in einfacher Sprache erklärt. Für alle, die nicht dabei sein konnten, gibt es hier die Katechese als Impuls zum Nachhören:

P. Konstantin Ballestrem - Heilung eines Aussätzigen

Freu Dich, Du Himmelkönigin

"Das Gebet ist der Schlüssel zum barmherzigen Herzen Gottes" twitterte es Papst Franziskus. Und Maria hilft uns beim Aufsperren lässt sich diese Aussage ergänzen. So wenden wir uns jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison gemeinsam mit allen Pilgern am Kapellplatz in Altötting und allen, die im Herzen mit dem Gnadenort verbunden sind, an Maria, um durch ihre Fürsprache den Segen Gottes zu erflehen.

Um 11.50 Uhr beten wir in der österlichen Zeit bis Pfingsten den Gruß an die Himmelskönigin, das REGINA COELI, als Mittagsgebet. Wir wissen uns dabei mit Papst Franziskus und der Weltkirche verbunden. Freuen wir uns mit der himmlischen Königin, denn ihr Sohn hat uns die ewigen Osterfreuden errungen. Durch seine Auferstehung hat er den Tod besiegt und die Welt mit Jubel erfüllt. Halleluja!

Um 14 Uhr versammeln sich alle Marienkinder vor der Gandenkapelle zur Marienandacht. In Lumen gentium, der Dogmatischen Konstitution des Zweiten Vatikanischen Konzil über die Kirche, die mit den Worten "Christus ist das Licht der Völker" beginnt, ist in Artikel 67 festgehalten: "Die Gläubigen aber sollen eingedenk sein, daß die wahre Andacht weder in unfruchtbarem und vorübergehendem Gefühl noch in irgendwelcher Leichtgläubigkeit besteht, sondern aus dem wahren Glauben hervorgeht, durch den wir zur Anerkennung der Erhabenheit der Gottesmutter geführt und zur kindlichen Liebe zu unserer Mutter und zur Nachahmung ihrer Tugenden angetrieben werden." So laden wir alle ein, sich der Gnadenmutter anzuvertrauen und ihrem Vorbild in kindlichem Vertrauen nachzueifern.

Im Anschluss an die Andacht wird der priesterliche Einzelsegen am Gnadenaltar erteilt. Es ist wie eine Tankstelle für die Seele. Durch die Fürsprache der Gottesmutter und unter ihrem liebevollen Blick lässt Gott allen, die das Herz dafür zu öffnen bereit sind, seine Kraft und seinen Schutz zuteilwerden.

Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!

Wort zum Sonntag

O glaubt es nur, ihr alle, die ihr aus was immer einem Grunde unzufrieden seid mit der bestehenden Weltordnung, ihr alle, die ihr mühsam und beladen seid, die ihr euch betrübt und benachteiligt fühlt und vielleicht mit Neid auf andere schaut, die es nach eurer Meinung besser haben als ihr, - o glaubt es nur: in der Lehre Jesu Christi und in dem mütterlichen Schoße seiner heiligen katholischen Kirche sind allein die Heilmittel enthalten, wodurch solche Härten des Lebens gemildert und die Gegensätze unter uns Menschen in Bezug auf unsere äußeren Verhältnisse, die durch keine noch so umstürzende Neuordnung jemals ganz aus der Welt geschaffen werden können, nach Möglichkeit ausgeglichen und ihres Stachels beraubt werden. Je freier und ungehinderter die heilige Kirche Gottes ihren Einfluß entfalten kann und je williger die Völker auf sie hören und von ihr sich leiten lassen, desto glücklicher und zufriedener werden die großen Massen der Menschen, desto schöner und segensreicher entfaltet sich auf Erden die wahre, christliche Demokratie, in welcher wir alle uns als Brüder betrachten, als Söhne des einen gemeinsamen Vaters im Himmel, in welcher nichts anderes Wert und Geltung hat, als nur, was auch Wert und Geltung hat vor Gott, aber auch nichts unterdrückt und geringgeschätzt wird von all dem, was wohlgefällig und ehrenvoll ist vor Gott.
Das ist die Lehre, welche dieses äußerlich so unscheinbare, demütige, aber durch das Vertrauen und die Verehrung des gläubigen Volkes so hoch geheiligte Gnadenbild der Mutter Gottes von Altötting uns gibt; das ist auch der Trost, den wir aus dem Anblick des Bildes der lieben Mutter Gottes, der Helferin und Schutzfrau des kreuztragenden christlichen Volkes schöpfen.

(Auszug aus der Predigt, die Bischof Sigismund Felix von Ow am 31. Mai 1919 in Altötting bei der Heimkehr des Gnadenbildes gehalten hat)

305. Wallfahrt aus Cham-Altenmarkt nach Altötting

Am Mariensamstag, den 1. Juni 2019, konnten wir die 305. Wallfahrt aus Cham-Altenmarkt in Altötting begrüßen und einbegleiten. Die Frauen und Männer aus dem Bayerischen Wald haben die 130 km zu Fuß erschritten oder wurden im Bus gebracht - in jeden Fall war der Weg begleitet vom Gebet und Marienliedern. Seit 35 Jahren leitet Sepp Bucher diese Wallfahrt als Glaubensdemonstration, bei der auch die junge Generation "von der Sucht angesteckt" wird. Das diese Wallfahrt weitergeht, ist für Sepp Bucher ein großes Anliegen und so hat er für einen Nachfolger gesorgt. Die Wallfahrt wird zukünftig von einem Team unter der Leitung von Christian Lommer geführt und geht so einer guten Zukunft entgegen. Unter dem Schutzmantel der Gottesmutter Maria haben sich die frommen Wallfahrer wohlbehalten in Altötting eingefunden und die Pilgermesse in der Basilika St. Anna mit beiden Pilgerleitern gefeiert. Für Wallfahrtsrektor Prälat Mandl ist diese Stabübergabe ein gutes Beispiel. Die Pilgerleiter sind wichtige Kontaktpersonen Altöttings nach außen. Prälat Mandl hat Sepp Bucher seinen herzlichsten Dank für die vielen Jahre eifrigen Einsatzes ausgesprochen und freut sich auf die ebenso gute Zukunft mit Christian Lommer.

Bildergalerie

Zu Hause bei der Gnadenmutter
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Am 31. Mai 1919 hat Bischof Sigismund Felix von Ow das Gnadenbild von Altötting persönlich zurück in die Gnadenkapelle gebracht. 2019 hat Bischof Stefan Oster im Gedenken an die Ereignisse vor 100 Jahren die letzte Maiandacht mit den Gläubigen aus Altötting, Reischach und Umgebung gefeiert. Die kleine Kirche im Franziskushaus war bis auf den letzten Stehplatz gefüllt. Die Maiandacht hat die Herzen der Gläubigen getroffen. Beigetragen haben nicht nur die inspirierenden Worte von Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Mandl bei der Statio und die aus dem Herzen zu den Herzen sprechende Predigt von Bischof Stefan Oster, sondern auch die klangvollen Marienlieder, die der Frauenbundchor gesungen hat. Bischof Stefan Oster hat die Heimkehr als großes Thema für uns alle ausgefaltet. In einer Zeit, in der wir so vernetzt sind und doch (zu) viele einsam sind, ist Heimat ganz besonders eine Sache des Herzens. Der Wohlstand kann nicht über die Notwendigkeit der Begegnung mit Gott hinwegtäuschen. "Zuhause ist, wo Gott wohnt" und "Wer glaubt, ist in seinem Herzen schon zu Hause" hat es Bischof Stefan auf den Punkt gebracht. "Die Welt ist der Trainingsplatz für das ewige Glück".
Die Worte im Herzen widerhallend, haben die Gläubigen dann vor dem Allerheiligsten das Knie gebeugt. Christus ist unser Zentrum und mit Maria finden wir den Weg zu ihm. Der Weg vom Franziskushaus bis zur Gnadenkapelle wurde begleitet von der Altöttinger Musikkapelle. Die Lichterprozession endete im Heiligen Bezirk vor der Gnadenkapelle mit einer kurzen Statio und dem Schlusssegen mit dem Gnadenbild im Original. Dieses Vorrecht hat nur der Bischof von Passau. Vergelt's Gott allen für diese die Herzen erhebende Maiandacht, die noch lange in der Erinnerung bleiben wird!

Die Station von Prälat Mandl zum Nachhören

Wallfahrtsprogramm Nr. 13 / 04. - 10. Juni 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 13  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 13  als PDF-Datei

Kirchenmusikprogramm für Juni 2019

Das Kirchenmusikprogramm für Juni 2019 ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Kirchenmusik in Altötting

Das Altöttinger Gnadenbild zu Besuch in Passau
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Die Gnadenmutter von Altötting ist jeden Tag in der Heiligen Kapelle in Altötting zu Hause, in ihrer guten Stube, und begrüßt ihre Kinder. In der über 500-jährigen Geschichte musste das Gnadenbild nur drei Mal fliehen: Im Dreißigjährigen Krieg im Jahr 1632 und nochmals 1648 vor der Protestantischen Union mit König Gustav Adolf und im Jahr 1919 vor den Spartakisten, den sogenannten "Roten". Im Gedenken an die letzte Flucht des Gnadenbildes durch die schwierige Zeit im Bayernland vor 100 Jahren, haben sich die Gläubigen aus dem Bistum Passau gemeinsam mit Bischof Stefan Oster um das Altöttinger Gnadenbild in Passau versammelt. Die Marienandacht begann - wie es auch vor 100 Jahren war - in der Klosterkirche Niedernburg. "Maria, wir dich grüssen - und fallen dir zu Füssen" erklang es laut durch den Kirchenraum. Prälat Günther Mandl hat als Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer von Altötting das Gnadenbild nach Passau begleitet und in einer kurzen Statio die Gedenkfeier eingeleitet. Mit Rosenkranzgebet und Marienliedern auf den Lippen, begleitet von Bläsern, zogen die zahlreichen Teilnehmer vorbei an den staunenden Passanten zum Dom St. Stephan. Die Maiandacht mit der Gnadenmutter von Altötting in der Mitte hat alle tief berührt. Bischof Stefan Oster hat in seiner Predigt die Gläubigen aufgefordert, nicht nur mit den Augen zu sehen, sondern auch mit dem Herzen zu schauen. Unsere Zeit heute braucht den deutlichen, hinschauenden Blick, um die schleichende "Katze" des Bösen zu erkennen. Helfen wir einander, in diesen Zeiten den rechten Weg zu finden. Die Mutter Gottes geht immer mit uns und ist immer bei uns. Schauen wir auf sie, um so den Blick auf Gott richten zu können. Für den gemütlichen Ausklang der großartigen, bewegenden Gedenkfeier wurde im Domhof gesorgt. Der Himmel hat das perfekte Wetter dazugegeben und so konnte in netter, lockerer Atmosphäre geplaudert werden. Die liebende Verbundenheit der Geschwister im Glauben war auf wunderbarer Weise spürbar. Vergelt's Gott für dieses wunderbare Zeugnis gelebten Glaubens.
Foto: Thomas König - Vielen Dank für die schönen Aufnahmen!

Die Wort von Prälat Mandl als Nachlese - folgt

Die Predigt von Bischof Dr. Stefan zum Nachhören

Bildergalerie

Das Gnadenbild U.L. Frau von Altötting auf der Flucht und im Triumphzug
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1919 hat Bruder Marinus alias Cyprian Fröhlich die spannende Geschichte der Flucht des Altöttinger Gnadenbildes nach Passau, wie sie aus erster Hand von Beteiligten geschildert wurde, in ein kleines Büchlein aufgeschrieben. Die Akteure standen ganz unter dem Eindruck der Wirrnisse der damaligen Zeit. An dem himmlischen Kleinod Altöttings, dem ehrwürdigen Gnadenbild, sollte sich niemand vergreifen können. Die Sprache entführt den Leser in die Gedankenwelt des Jahres 1919. Die Erzählung bezeugt den tiefen, unerschütterlichen Glauben und die ansteckende Frömmigkeit, mit der die Bevölkerung Unserer Lieben Frau von Altötting in der Gnadenstatue als ihrem irdischen Abbild begegnete. Das Vertrauen geht aber über das Gnadenbild hinaus auf das himmlische Urbild hin.
Die Gottesmutter hat sich Altötting ausgesucht und wollte - so legte ihr Bischof Sigismund Felix von Ow die Worte in den Mund - wieder nach Hause, nach Altötting in ihre kleine Heilige Kapelle zurück. Von bischöflichen Händen getragen kehrte das Gnadenbild am 31. Mai 1919 nach Altötting unter dem großen Jubel und inniger Anteilnahme der Bevölkerung heim. Auf den Gesichtern waren die tiefbewegten Herzen förmlich abzulesen. Das Büchlein schließt mit der trostvollen Verheißung: "Fürchtet euch nicht, die Pforten der Hölle werden euch nicht überwinden!"

Die Erzählung wurde anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Ereignisse im Verlag St. Antonius Buchhandlung, Altötting neu aufgelegt. Druckfrisch und rechtzeitig zur heutigen Gedenkfeier ist das kleine, aber sehr feine Büchlein zu haben.
Tauchen Sie ein in eine wahre, aber relativ unbekannte Episode in der Wallfahrtsgeschichte Altöttings.

Bischof Stefan Oster und die Altöttinger Wallfahrtsleitung haben die ersten Exemplare erhalten und zeigten sich überaus erfreut. Vielen Dank an Herrn Wieser für seine Initiative und die Neuauflage dieser bewegenden, historischen Erzählung!

Das Büchlein ist ab sofort in der Antonius Buchhandlung in Altötting und in den nächsten Tagen ebenso an den Schriftenständen in den Altöttinger Kirchen sowie im Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum zum Preis von EUR 3,00 erhältlich.

Der triumphalen Heimkehr des Gnadenbildes vor 100 Jahren wird in Altötting heute, am 31. Mai 2019, gedacht. Wie vor 100 Jahren kommt der Bischof höchst persönlich, um das Altöttinger Gnadenbild zu ehren.
Um 20 Uhr findet die letzte Maiandacht in der Kirche des Franziskushauses statt. Im Anschluss wird das Altöttinger Gnadenbild durch Bischof Dr. Stefan Oster mit einer feierlichen Lichterprozession zur Gnadenkapelle gebracht.
Herzliche Einladung dieses einmalige Ereignis mitzuerleben - kommt zur "Demo für Maria" und durch sie und mit ihr auch für Jesus Christus und seine Kirche.

100 Jahre Altöttinger Gnadenbildflucht

30.05.2019 - In Passau wurde am Abend an die Altöttinger Gnadenbildflucht vor 100 Jahren erinnert. Vom Kloster Niedernburg aus startete eine feierliche Prozession mit dem Gnadenbild in den Dom St. Stephan, wo Bischof Stefan Oster SDB mit vielen Gläubigen eine Maiandacht feierte.
Vor hundert Jahren: 1919 war Bayern ein Unruheherd und Schauplatz der Nachkriegswirren. Der erste Weltkrieg war gerade erst zu Ende, Elend, Not und Unsicherheit in der Bevölkerung waren groß. Das führte zu vielen politischen Strömungen, auf der Suche nach einer neuen Staatsform. Die Neugestaltung in Bayern setzten sich viele extreme und auch radikale Gruppierungen auf ihre Agenda. Die sogenannten Spartakusgruppen sorgten deshalb für große Angst in der Bevölkerung. Die Furcht vor ihnen war so groß, dass vor allem in kirchennahen Kreisen auch die Sorge um das Altöttinger Gnadenbild wuchs. In der Nacht vom 24. auf 25. April 1919 wurde es schließlich in Sicherheit gebracht. Eingewickelt in einfaches Packpapier, trat es seine abenteuerliche Flucht durch das ganze Bistum bis nach Passau an. Erster Zufluchtsort in Passau war damals das Kloster Niedernburg, die Schwestern des Klosters nahmen das Gnadenbild in ihre Obhut. Hier war auch der Startpunkt der heutigen Gedenkfeierlichkeiten in Passau. Nach Eintreffen der Ehrengäste aus Altötting und des Gnadenbildes, wurde zunächst eine Statio in der Klosterkirche Niederburg abgehalten.

Bischof Stefan Oster im Interview: „Das Gnadenbild hier in Passau zu haben ist etwas ganz Besonderes und auch es in der Prozession tragen zu dürfen. Es ist ein Bild, das Menschen über Jahrhunderte lang angebetet haben, sie haben ihre Hoffnungen hierhin getragen. Es ist auch etwas Besonderes, weil Altötting so ein bedeutender Ort ist. Und wenn wir ihr Bild heute hier im Dom haben, dann ist das großartig.“

Eine feierliche Prozession führte das Domkapitel, Bischof Stefan mit dem Altöttinger Gnadenbild und viele Gläubige, durch die Passauer Altstadt in Richtung Dom.

Am 10. Mai 1919, wurde das Gnadenbild vom damaligen Bischof vom Kloster Niederburg in den Dom gebracht. Insgesamt 32 Tage blieb es dann dort und löste einen Ansturm von Gläubigen im Dom aus, sie alle kamen um das Gnadenbild zu verehren. Wallfahrtszüge aus dem ganzen Bistum kamen nach Passau.

Im Dom St. Stephan wurde heute Maiandacht gefeiert. Bischof Stefan erinnerte zu Beginn des Gottesdienstes an seinen Bischofskollegen vor 100 Jahren. Dieser hielt 1919 eine Predigt über die schwierigen, unruhigen Zeiten, nach dem ersten Weltkrieg. Und wir befinden uns 100 Jahre später auch in Zeiten des Umbruchs, so Bischof Oster. „Wir leben in Zeiten in denen wir spüren, dass viele Unsicherheiten bei den Menschen da sind, viele Umbrüche da sind. Auch in der Kirche nicht nur in der Welt. Und wir glauben, wer sich an die Mutter des Herrn hält und mit ihr zusammen auf den Herrn schaut, der ist auf der sicheren Seite.“ Ausklang der Gendenkfeierlichkeiten an 100 Jahre Alöttinger Gnadenbildflucht, war dann ein Empfang im Dominnenhof.

Nach den 32 Tagen im Jahr 1919 im Passauer Stephansdom, wurde das Gnadenbild in einem festlichen Zug wieder nach Altötting zurückgeführt.

In Altötting wird morgen, am 31. Mai, der Heimkehr des Gnadenbildes vor 100 Jahren gedacht. Um 20 Uhr findet die letzte Maiandacht im Franziskushaus statt. Mit einer feierlichen Lichterprozession mit Bischof Dr. Stefan Oster wird das Gnadenbild dann zur Gnadenkapelle geleitet.

Autor und Foto: Thomas König

40 Tage nach Ostern

... wird das Hochfest Christi Himmelfahrt gefeiert. Die 40 ist eine biblische Zahl, die uns auch in der Fastenzeit begegnet ist. Jesus hat vor seinem Wirken 40 Tage in der Wüste gefastet. Aber auch schon im Alten Testament findet sich die Zahl 40: bei Mose, der 40 Tage lang auf dem Berg Sinai war, um das Gesetz bzw. die 10 Gebote zu empfangen. Auch der Prophet Elija verbrachte 40 Tage am Berg Horeb zu, um Gott zu begegnen. Die Sintflut dauerte nach dem Buch Genesis ebenso 40 Tage. Die Zahl 40 steht für eine Zeit, in der sich das Leben durch die Begegnung mit Gott verändert. 40 Tage nach seiner Auferstehung von den Toten wurde Jesus Christus von Gott in die Herrlichkeit des Himmels aufgenommen!

Für die zurückbleibenden Jünger ist es ein Abschied und doch kein Anlass zur Traurigkeit. Die sichtbare Gegenwart des Herrn ist den Jüngern nun entzogen, aber es wurde ihnen zugleich ein Neubeginn von Jesus zugesagt: Jesus hat den Jüngern versprochen, dass er ihnen vom Himmel aus den Heiligen Geist als Beistand senden wird. Dieser Geist wird sie in die ganze Wahrheit einführen und für immer bei der Gemeinschaft der Gläubigen, also bei der Kirche bleiben. Christi Himmelfahrt ist so ein Anlass zu Freude und Dankbarkeit!
Wir dürfen uns freuen, dass Jesus uns vorausgeht, uns aber auch nicht alleine zurücklässt, sondern uns den Heiligen Geist als Beistand schickt.
Wir dürfen und freuen, dass "Dieser Jesus, der von euch ging und in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen." (Apg 1,11)

Ein herzliches "Grüß Gott"....

...den vielen Wallfahrern hier am Gnadenort.

Folgende angemeldete Pilgergruppen werden dieses Wochenende empfangen:

Reischach PV (Reischach, Arbing, Endlkirchen, Erlbach, Perach), Nabburg / St. Johannes Baptist, Dietmannsried / Arnold-Reisen, Oberlindhart bei Mallersdorf-Pfaffenberg, Nürnberg / Poln. Kath. Mission - Erstkommunionkinder mit Eltern, Mühlheim / St. Lucia Lämmerspiel, Samarate / Lombardei (Italien) - Parrocchia SS. Trinità, Sokolov-Falkenau (Tschechien), Burgkirchen-Hirten-Halsbach-Margarethenberg PV, Kirchweidach-Tyrlaching-Oberbuch PV, Unterneukirchen / Christkönig, Cham - Altenmarkt / St. Jakob und St. Josef (305. Mal), Schnaitsee / Maria Himmelfahrt, Bad Füssing PV / Kirchham - St. Martin, Taufkirchen und Falkenberg PG, Baiersdorf / St. Josef, Pegnitz / Troschenreuth - St. Martin, Wollerau (Schweiz) / Seelsorgeraum Berg und Höfner Pfarreien - Firmlinge, Geretsried / KAB (28. Mal), SVN-Pertoca, Benediktbeuern und Bad Adelholzen, Schönberg / KAB, Garching - Engelsberg PV, Landshut / St. Martin (31. Mal), Regensburg / St. Wolfgang (56. Mal), Berg im Gau, Ering am Inn PV / KDFB und FFW Prienbach, Waldmünchen / FFW Prosdorf (27. Mal), Walderbach-Neubäu PG, Palling-Tyrlbrunn PV.

Ebenso herzlich begrüßen wir alle unangemeldeten Wallfahrten und alle Einzelwallfahrer in Altötting.

Dieses Wochenende ergeht unser besonderer Gruß an alle Väter zum Vatertag und insbesondere an alle Marien-Verehrern, die zur Gedenkfeier an die triumphale Heimkehr des Gnadenbildes vor 100 Jahren nach Altötting kommen.

Herzlich willkommen und wir freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Foto: L. Demmelhuber

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese 2019: Biblische Heilungsgeschichten
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Am Samstag, 1. Juni 2019, um 15.00 Uhr wird P. Konstantin Ballestrem LC im Altöttinger Marienwerk (Filmsaal) die Heilung eines Aussätzigen nach Markus 1,40-45 ausdeuten. In der aktuellen Einheitsübersetzung wird die Stelle mit folgenden Worten übersetzt:

Die Heilung eines Aussätzigen
Ein Aussätziger kam zu Jesus und bat ihn um Hilfe; er fiel vor ihm auf die Knie und sagte: Wenn du willst, kannst du mich rein machen. Jesus hatte Mitleid mit ihm; er streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will - werde rein! Sogleich verschwand der Aussatz und der Mann war rein. Jesus schickte ihn weg, wies ihn streng an und sagte zu ihm: Sieh, dass du niemandem etwas sagst, sondern geh, zeig dich dem Priester und bring für deine Reinigung dar, was Mose festgesetzt hat - ihnen zum Zeugnis. Der Mann aber ging weg und verkündete bei jeder Gelegenheit, was geschehen war; er verbreitete die Geschichte, sodass sich Jesus in keiner Stadt mehr zeigen konnte; er hielt sich nur noch an einsamen Orten auf. Dennoch kamen die Leute von überallher zu ihm.

Lassen Sie sich von den Ausführungen zu einem christlichen Verhalten heute inspirieren. Jesus will auch uns heute heilen und wie reagieren wir auf Jesus?

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2019 ein, anhand von Biblischen Heilungsgeschichten dem Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" nachzuspüren.
Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks: Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

Einladung zum Gedenken an die Heimkehr des Altöttinger Gnadenbildes im Jahr 1919 aus Passau
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Vor 100 Jahren waren die Zeiten im Bayernland schwierig und gefahrvoll. Die Rote Garde hat vielerorts bereits Angst und Schrecken durch Plünderung und Brandschatzung verbreitet. In Altötting wurden die Bürger von der Frage „Was geschieht mit unserem Gnadenbild, wenn die Roten kommen?“ beunruhigt. Die Sorge wurde Stadtpfarrer Konrad vorgetragen, der die Verantwortung übernahm und das kostbare Bild Unserer Lieben Frau in Sicherheit brachte. Im Dunkel der Nacht hat er sich, das Gnadenbild an sein Herz drückend, auf den Weg nach Reischach gemacht. Traurig sahen der Administrator und der Nachtwächter dem davoneilenden Pfarrherrn mit dem kostbaren Schatz nach. In der Gnadenkapelle konnte die Kopie des Gnadenbildes die frommen Marienverehrer nicht täuschen, aber da die tiefe Verehrung nicht dem Bilde gilt, sondern nur ein Verweis auf das himmlische Urbild der
Gottesmutter ist, wurde auch der getreuen Nachbildung des Gnadenbildes über sechs Wochen die Verehrung erwiesen.
Unterdessen führte der Weg von Pfarrer Konrad von Pfarrhof zu Pfarrhof bis in die Bischofsstadt Passau. Für die Herbergsgeber am Weg war die Heimsuchung durch das Altöttinger Gnadenbild ein besonderes Gnadengeschenk. Den Besuch Mariens haben die frommen Seelen sehr gut zu nutzen gewusst und Maria ihre Anliegen vorgetragen. Auch die kostbare Gelegenheit zum Berühren mit frommen Gegenständen war eine willkommene Gelegenheit.
In Passau fand das Gnadenbild vorerst im Kloster Niedernburg seine erste Zufluchtsstätte. Die Kunde ließ den Zustrom durch das gläubige, schwer geprüfte Volk immer größer werden, so dass der H.H. Bischof von Passau die Übertragung in den Dom anordnete.
„Maria, unsere Zuflucht in den Nöten der gegenwärtigen Zeit“ lautete die Headline der Predigt von Bischof Sigismund Felix von Ow, die er anlässlich der Übertragung des Gnadenbildes in den Dom zu Passau im Mai 1919 gehalten hat.
Nach über einem Monat in der Bischofsstadt Passau wurden dem Gnadenbild bei der Abschiedspredigt des Bischofs die Worte in den Mund gelegt: „Es ist Zeit, dass ich zurückkehre an die Stätte, welche Gottes Vorsehung mir zur Wohnung bestimmt hat!“
Am letzten Maitag, bei strahlendem Sonnenschein am wolkenlosen Himmel, brachte der Bischof höchstpersönlich das Abbild der Königin des Himmels in einem herrlichen Triumphzug heim in ihre gute Stube im Herzen des Bayernlandes.

100 Jahre ist es nun her, dass das Gnadenbild die dritte und bislang letzte Flucht angetreten hat. Maria ist die immerwährende Zuflucht für alle Nöten der Zeiten. Diese Gewissheit verbindet uns 2019 mit den Marienkindern aus allen Ländern, Zeiten und Schichten.
Im Gedenken an die Flucht und die triumphale Heimkehr des Gnadenbildes versammeln wir uns 2019 zur gemeinsamen Andacht mit unserem H.H. Bischof Dr. Stefan Oster SDB.

Am 30. Mai 2019, dem Festtag Christi Himmelfahrt, findet in Passau das Gedenken an Flucht und Beherbergung der Gnadenstatue statt. Um 17.15 Uhr werden die Gläubigen aus Altötting, Reischach und dem Bistum Passau in Niedernburg von Bischof Stefan Oster und
dem Passauer Domkapitel begrüßt. Um 17.30 Uhr wird in der Kirche des Klosters Niedernburg eine Statio im Gedenken an die Beherbergung des Gnadenbildes vor 100 Jahren gehalten, bevor sich die Teilnehmer gemeinsam mit dem Gnadenbild auf den Weg zum Dom St. Stephan machen. Die Prozession endet im Dom St. Stephan mit einer Pontifikal-Maiandacht, deren Offiziator unser H.H. Bischof Stefan Oster sein wird.

Am 31. Mai 2019 sind alle Gläubigen aus Altötting und alle Pilger aus nah und fern zur feierlichen Maiandacht im Gedenken an die triumphale Heimkehr vor 100 Jahren eingeladen. Um 20.00 Uhr wird Bischof Dr. Stefan Oster die Maiandacht in der Kirche des Franziskushauses halten. Für die musikalische Gestaltung sorgt der Frauenbundchor Altötting.
Vor dem Franziskushaus erinnert ein Bildstock an das gute Ende der Flucht unseres Gnadenbildes im Jahre 1919.
Der anschließende Festzug mit dem von bischöflichen Händen getragenen Gnadenbild führt wie vor 100 Jahren vom Franziskushaus zur Gnadenkapelle. Die Prozessionsordnung für den Festzug wird nach der Maiandacht durchgesagt. Musikalisch wird die Lichterprozession von der Altöttinger Musikkapelle begleitet.
Die Gedenkfeier findet mit dem Segen des Gnadenbildes vor der Heiligen Kapelle ihren stimmungs- und gnadenvollen Abschluss.

Herzliche Einladung an alle Marienkinder an diesen Gedenktagen der Gnadenmutter von Altötting ihre Verehrung durch die Teilnahme zu zeigen und sich ihr ganz anzuvertrauen.

Foto v. Bildstock: L. Demmelhuber

Maria, Hilfe der Christen

"Doch wer Maria sich geweiht, hat Rettung stets gefunden, und siegesfroh die Herrin grüßt, sie, die der Christen Hilfe ist!" In dieser Gewissheit dürfen wir uns immer wieder, jedes Jahr, jedes Monat, jede Woche, jeden Tag der Gottesmutter Maria zuwenden und unter ihrem weiten Schutzmantel Zuflucht suchen. Maria hat sich in der Kirchengeschichte immer wieder als die wirkmächtige Helferin erwiesen. Auch in aussichtslosen Bedrängnissen führt uns die Gnadenmutter an der Hand hin zu Jesus, unserem Retter, Heiland und Erlöser. "Sie ist die Mutter, die uns mit Geduld und Zärtlichkeit zu Gott führt, damit er die Knoten unserer Seele mit seiner väterlichen Barmherzigkeit löse. Jeder von uns hat einige und wir können uns in unserem Herzen fragen: Welche Knoten gibt es in meinem Leben?" so lautet die richtungsweisende Anleitung von Papst Franziskus. Alle Knoten lassen sich lösen, besonders wenn wir Maria um ihre Hilfe bitten.

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wenden wir uns gemeinsam mit allen Pilgern am Kapellplatz in Altötting und allen, die im Herzen mit dem Gnadenort verbunden sind, Maria zu und bitten die Mutter Gottes um Hilfe.
Um 11.50 Uhr beten wir in der österlichen Zeit bis Pfingsten das REGINA COELI als Mittagsgebet. Wir wissen uns dabei mit Papst Franziskus und der Weltkirche verbunden.
Um 14 Uhr halten wir zur Marienandacht inne. Maria ist uns nahe und Vorbild im Glauben. Wer die Mutter ehrt, ehrt den Sohn. Sie ist wie ein Wegweiser auf Gott hin. Wenn wir uns ihr anvertrauen und weihen, stimmt die Richtung. 
Der priesterliche Einzelsegen wird allen nach der Andacht am Gnadenaltar erteilt. Durch die Fürsprache der Gottesmutter und die segensreichen Priesterhände erhalten wir Kraft und Segen für unseren Alltag und für unseren Lebensweg.
Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!

 

„Talita kum!“ - Mädchen, ich sage dir, stehe auf!

Zwei interessante Erzählung werden in der Bibel miteinander verwoben: Die Totenerweckung eines Mädchens und die Heilung einer kranken Frau. Jesus war am Weg zum Krankenlager im Haus des Synagogenvorstehers, dessen letzte Hoffnung für das Leben seiner Tochter Jesus war, als unterwegs seine Kleidung berührt wird... Die Hintergründe der sozialen und christlichen Gesellschaft werden von Bruder Georg Greimel OFMCap aufgezeigt. Die Katechese als Impuls für unseren Weg gibt es hier zum Nachhören:

Bruder Georg Greimel - Auferweckung der Tocher eines Synagogenvorstehers und die Heilung einer kranken Frau

Wort zum Sonntag - „Wort des Lebens“

Nach der Katastrophe des 1. Weltkrieges zerbrach die bisherige politische und gesellschaftliche Ordnung: Der Kaiser dankte ab, ebenso der bayerische König. Das Machtvakuum lockte viele ideologische Gruppierungen, ihre Vorstellungen von der idealen Staatsform zu etablieren. So wurde 1919 die Räterepublik ausgerufen, um nach dem Muster der russischen Oktoberrevolution einen Arbeiter- und Bauernstaat in unserer Heimat zu errichten mit einer aggressiven Glaubens- und Kirchenfeindlichkeit. Die Rotgardisten bzw. die Spartakisten waren unterwegs, um dieses Ziel umzusetzen; ihnen standen die Weißgardisten gegenüber.
In wichtigen Städten unserer Gegend, so auch in Altötting wehte schon von den Rathäusern die rote Fahne. Es war zu befürchten, dass die Spartakisten sich unseres Gnadenbildes ermächtigen wollten, um Bayern sein Herz zu entreißen. Mutige Männer, ihnen voran mein Vorgänger Stadtpfarrer Prälat Franz Xaver Konrad erkannten die akute Gefahr: Bei Nacht und Nebel machte er sich auf die Flucht mit dem Gnadenbild zwischen den Fronten über Reischach, Eggenfelden Pfarrkirchen, Aidenbach, Vilshofen in die Bischofsstadt Passau, wo die Weißgardisten dominierten und wo Bischof Sigismund Felix schon wartete. Vom 24. April bis zum 10. Mai 1919 war unsere Gnadenmutter in der Klosterkirche Niedernburg zur Verehrung dargeboten und dann wegen des ungeheuren Zustroms in den Dom überführt und im Presbyterium auf einem eigens errichteten Altar den von Tag zu Tag anwachsenden Pilgermassen vor Augen gestellt.
Am 31. Mai brachte, nachdem die rote Gefahr in ganz Bayern gebannt war, der Bischof persönlich die Schwarze Madonna in ihre „gute Stube“ nach Altötting zurück, begrüßt und einbegleitet von 16.000 begeisterten Gläubigen.
Diese Ereignisse werden am kommenden Donnerstag Abend ab 17.30 Uhr in Passau und am Freitag abends um 20 Uhr in der Kirche des Franziskushauses und in der anschließenden Lichterprozession zur Gnadenkapelle  mit unserem Bischof Dr. Stefan Oster nachgefeiert. Ich hoffe, dass sehr viele nicht nur aus Nostalgiegründen, sondern in der Sorge um die Kirche und Welt von heute daran teilnehmen.  
Mögen die Dämonen des Rechtspopulismus und des Nationalismus, die unsren Kontinent in die beiden Weltkriege hineinmanövriert haben, ein für allemal gebannt sein und die heutige Wahl des europäischen Parlaments unsere christlich geprägten Werte, vor allem aber den Geist der Demokratie, des Dialogs, der Wertschätzung und des Friedens stärken. Unser vereintes Europa ist das schönste Friedensprojekt, welches je geschaffen wurde: Aus Erbfeinden wurden Freunde; aus den Ruinen der beiden Weltkriege entstand eine versöhnte Vielfalt von Menschen, Völkern, Kulturen, Sprachen und Konfessionen, die geeint sind im gegenseitigen Respekt, die überzeugt sind, dass jedes Problem nicht mit Waffen, sondern am Verhandlungstisch gelöst werden kann.
Möge die Gnadenmutter von Altötting, die Königin des Friedens uns geleiten auf diesem Weg und ihren Schutzmantel über uns alle ausbreiten.
Prälat Günther Mandl, Stadtpfarrer, Stiftspropst und Wallfahrtsrektor

 

 

Herzlich willkommen am Gnadenort

An diesem letzten Mai-Wochenende werden am Gnadenort bei strahlendem Sonnenschein folgende angemeldete Wallfahrergruppen begrüßt:

Würzburg / Pilgerbüro der Diözese, Leinfelden-Echterdingen / Zanegger Heimatvertriebene, St. Lorenzen (Österreich), Brandscheid / Menges-Reisen, Töging-Erharting PV, Auerbach / Opf. SE, Altdorf / Eugenbach und Münchnerau bei Landshut, Michaelbeuern (Österreich), Hebertsfelden / St. Emmeram, Ottenhofen, Velden / Vils - St. Petrus / Erstkommunionkinder mit Begleitung, Münichreith / Laimbach am Ostrong (Österreich), Frontenhausen, Ramspau / St. Laurentius, Hall in Tirol (Österreich) / Franziskanerkloster

Unser herzliches "Grüß Gott" gilt aber auch allen unangemeldeten Gruppen und den vielen Einzel-Wallfahrern.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Unter deinem Schutz und Schirm

Der mütterlichen Fürsprecherin im Himmel haben sich die Gläubigen aller Generationen und Nationen anvertraut - seit sie uns von Jesus Christus unterm Kreuz anvertraut wurde und er uns ihr anvertraut hat. Der Sohn hat uns seine Mutter als Mittlerin und Schutzfrau "vererbt". Als Kinder Gottes dürfen wir uns wie er mit kindlicher Liebe der Mutter zuwenden und ihr anhängen. Sie breitet schützend ihren Mantel über alle ihre Kinder aus. Im ältesten Mariengebet wird diese Verbindung in prägende Worte gefasst:

Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir,
o heilige Gottesgebärerin.
Verschmähe nicht unser Gebet in unsern Nöten,
sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren.
O du glorreiche und gebenedeite Jungfrau,
unsere Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin,
versöhne uns mit deinem Sohne,
empfiehl uns deinem Sohne,
stelle uns vor deinem Sohne.
Amen.  

Das Gebet ist unsere wirkmächtigste Waffe, die wir in schweren Zeit gerne ergreifen. Vor 100 Jahren hat das Bayernland so große Not und Bedrängnis erlebt, dass sogar das liebliche Gnadenbild in Sicherheit gebracht werden musste. Gott sei Dank konnte es bereits nach einigen Wochen im Passauer Exil in ihre gute Stube zurückkehren. Auch heute gibt es viele Anliegen und Knoten, die nur die zärtliche Hand der Gottesmutter zu lösen vermag. Maria ist die Frau, die all unsere Sorgen und Nöte vor Gott bringt und so für uns Hilfe erlangt.

So möchten wir alle Gläubigen aus nah und fern einladen, gemeinsam den Schutzmantel der Gnadenmutter zu erflehen. Beten wir das alte, oben genannte Mariengebet als Novene zu Unserer Lieben Frau von Altötting um durch Maria Schutz und Hilfe zu erlangen.
Vertrauen wir uns ihr in kindlicher Ergebenheit an!

Wallfahrtsprogramm Nr. 12 / 28. Mai - 03. Juni 2019
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Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 12  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 12  als PDF-Datei

Foto: Demmelhuber L.

Bruder statt Herrenmensch: 85. Jubiläum der Heiligsprechung Konrads von Parzham

Am 20. Mai erinnerten die Altöttinger Kapuziner in einem Festgottesdienst in der St. Konradkirche an die Heiligsprechung ihres Mitbruders Konrad von Parzham vor genau 85 Jahren.Ein­gangs sei­ner Pre­digt stell­te Haupt­ze­le­brant Guar­di­an P. Nor­bert Schlen­ker fest, der Tag der Hei­lig­spre­chung von Bru­der Kon­rad pas­se ​„vom Datum her sehr gut in die­se Tage im Monat Mai, an denen wir in der fran­zis­ka­ni­schen Fami­lie ver­schie­de­ne Hei­li­ge fei­ern, vor allem ein­fa­che Kapuzinerbrüder“. Womit der Bogen geschla­gen wäre zum ein­fa­chen Klos­ter­pfört­ner Kon­rad von Par­z­ham. Des­sen Hei­lig­spre­chung am 20. Mai 1934 – damals war es der Pfingst­sonn­tag – sei ​„mit Blick auf den Macht­wech­sel in Deutsch­land nicht nur als höchs­te Aner­ken­nung eines modell­haf­ten Lebens, son­dern auch als poli­ti­sche Pro­vo­ka­ti­on und als deut­li­che Kri­tik am Macht­wahn des Natio­nal­so­zia­lis­mus zu ver­ste­hen“, schil­der­te P. Norbert. Dem eli­tä­ren Ras­sen­wahn der Natio­nal­so­zia­lis­ten wer­de die Geschwis­ter­lich­keit eines schlich­ten Kapu­zi­ners ent­ge­gen­ge­stellt, ihrem Macht­hun­ger die dienst­fer­ti­ge Mit­mensch­lich­keit des Bru­ders, der Ideo­lo­gie der ari­schen Selbst­ver­herr­li­chung die christ­li­che Ehr­furcht vor Gott und jedem Menschen. Die Fei­er eines fran­zis­ka­ni­schen Bru­ders, eines schlich­ten Got­tes­man­nes und Men­schen­freun­des, habe aber auch zur Fol­ge gehabt, dass das Nazi-Regime sei­ne Mas­ke gänz­lich ver­lor und sei­ne Repres­sio­nen offen gegen das Volk rich­te­te. Jedoch, so P. Nor­bert: ​„Der neue Hei­li­ge aber wirk­te wei­ter von Alt­öt­ting aus, wo er begra­ben ist und noch mehr vom Him­mel her, als mäch­ti­ger Für­spre­cher für unse­ren Gna­den­ort und dar­über hinaus.“P. Nor­bert schloss sei­ne Pre­digt mit den Wor­ten: ​„Wir Kapu­zi­ner sind dank­bar, ein so groß­ar­ti­ges Vor­bild und einen so mäch­ti­gen Für­spre­cher im Him­mel zu haben und auch unse­re Wall­fahrts­stadt Alt­öt­ting darf dank­bar sein für ihren Stadt­hei­li­gen und die Wall­fah­rer und Pil­ger sind dank­bar, neben der Gna­den­mut­ter eine wei­te­re Anlauf­stel­le an die­sem unse­ren Gna­den­ort zu haben, einen Hei­li­gen, der die Men­schen ver­steht und des­sen brü­der­lich-fran­zis­ka­nisch-mensch­li­che Zuge­wandt­heit auch heu­te noch erfahr­bar ist.“

Autor: Wolf­gang Ter­hörst / Alt­öt­tin­ger Liebfrauenbote
Foto:  Roswitha Dorfner

Die Predigt zum Nachlesen als pdf-Datei

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese 2019: Biblische Heilungsgeschichten
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Von der Auferweckung der zwölfjährigen Tochter des Synagogenvorstehers  wird  von Markus (Mk 5,35 ff), Matthäus (Mt 9,23 ff) und Lukas (Lk 8,49 ff) berichtet.  Jaïrus bat Jesus vertrauensvoll um Hilfe.  Am Weg zu dem todkranken Mädchen spürt Jesus, wie der Saum seines Gewandes berührt wird. Eine leidende Frau vertraut so sehr auf die wirkmächtige Heilkraft von Jesus, dass sie sogar durch das Berühren seiner Kleidung die Heilung erwartet. Diese biblischen Berichte sind der Ausgangspunkt für den katechetischen Impuls am Samstag, 25. Mai 2019, um 15 Uhr. Bruder Georg Greimel OFMCap wird für alle Interessierten diese biblischen Heilungsgeschichten deuten und ihre Auswirkung auf unser Leben heute übersetzen.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2019 ein, anhand von Biblischen Heilungsgeschichten dem Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" nachzuspüren.
Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks: Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

Taubstumm und der Weg des Heiles

Helen Keller war nicht nur taubstumm, sondern auch blind. Sie gab als Schriftstellerin vielen Mut. Aber wie ist Jesus mit den Taubstummen umgegangen? Und was hat die Betrachtung dieser Einschränkung mit meinem Leben zu tun? Pater Siegbert Mayer hat in seiner Katechese den Weg des Heiles aufgezeigt. "Ich bin blind, aber ich sehe; ich bin taub, aber ich höre." war das Motto von Helen Keller. Lassen Sie sich durch den Impuls von Pater Siegbert mitnehmen auf den Weg des Heiles, damit die Augen und Ohren des Herzens wieder aufgehen. Effata!

Die Impuls-Katechese zum Nachhören

Altöttings Vielfalt

An diesem strahlenden Wochenende im Mai hat sich in Altötting viel getan. Bereits am Samstag sind die Wallfahrtsgruppen aus nah und fern zur Mutter der Gnaden gezogen. Am Sonntag ist dann ein Highlight dem nächsten gefolgt. In der Altöttinger Stadtpfarrei haben 29 Mädchen und Buben zum ersten Mal Jesus in der Heiligen Kommunion empfangen dürfen. Die Bulldog-Wallfahrt aus Erding-Bergham bot am Kapellplatz einen ungewohnten Anblick und hat viele Besucher angezogen. Die Wallfahrtsgruppe aus Berglern hat sich wieder auf den Heimweg gemacht. Bei Internationalen Museumstag gab es allen Grund zum Feiern, aber darüber berichten wir noch. Schließlich haben sich die Wallfahrer mit ihren Pferden und Kutschen in Dietersburg / Baumgarten am Gnadenort eingefunden, wo sie den Segen für Mensch und Tier erhielten. Ein paar Impressionen aus dem Wallfahrtgeschehen haben wir für alle als Erinnerung an einen wunderschönen Tag eingefangen.

Bildergalerie

Stadtführungsfest in Altötting
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Zum Internationalen Museumstag haben die vier Altöttinger Museen gemeinsam mit den Stadtführern ihre Tore geöffnet und Sonderführungen angeboten. Die Stadtführungen wurden vor 30 Jahren von Herbert Bauer in Zusammenarbeit mit der KEB ins Leben gerufen. Ein Stadtführer der ersten Stunde war Adolf Hochholzer, der heute von Bürgermeister Herbert Hofauer für seine Verdienste geehrt wurde. Als süße Überraschung gab es für die Stadtführer und ihre Gäste eine tolle Geburtstagstorte. Die Direktorin des Wallfahrts- und Tourismusbüros Ulrike Kirnich hat die geschichtlichen Hintergründe und die aktuellen Angebote erklärt. Ebenso haben die Leiter der Museen ihr Angebot vorgestellt: Herbert Bauer erklärte das weltberühmte Jerusalem Panorama Kreuzigung Christi in zwei Sätzen. Prälat Mandl hat das Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum mit seinen vielen Kostbarkeiten vorgestellt. Josef Herrmann lud in das Altöttinger Marienwerk mit der Dioramenschau und den historischen Filmen ein. Eine Besonderheit ist das Weihrauchmuseum der Manufaktur Kilwing. Für den musikalischen Klang-Rahmen sorgten Schüler der Berufsfachschule für Musik, die auch die Stadtführungen zu den Museen begleitet. Es war ein schönes Fest, dass auch viele gerne mitgefeiert haben. Viele Ecken von Altötting wurden bei den kostenfreien Themenführungen erkundet. Die Premiere des neuen Films "Die Wallfahrt zu UNSERER LIEBEN FRAU - erzählt durch die Dioramenschau Altötting" im Altöttinger Marienwerk war ebenso ein voller Erfolg. Der Filmsaal war gefüllt mit Premierenbesuchern, die sich über den sehr sehenswerten Film freuten und gespannt der erzählten Geschichte Altötting lauschte, während auf der Leinwand die Dioramen in noch nie gesehener Präzision zu bewundern waren. 

Impressionen - Internationaler Museumstag

Meerstern, ich dich grüße - o, Maria, hilf!
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"Erhabene Mutter des Erlösers, du allzeit offene Pforte des Himmels und Stern des Meeres, komm, hilf deinem Volk, das sich müht, vom Falle aufzustehen. Du hast geboren, der Natur zum Staunen, deinen heiligen Schöpfer betet die ganze Kirche täglich im Stundengebet." schreibt Papst Johannes Paul II. in der Enzyklika REDEMPTORIS MATER - ÜBER DIE SELIGE JUNGFRAU MARIA IM LEBEN DER PILGERNDEN KIRCHE. In Altötting kommen täglich zahlreiche Gläubige, um sich der Gnadenmutter anzuvertrauen. Die Menschen kommen, um ihre Sorgen und Nöte mit der Gottesmutter zu teilen. Sie kommen aber auch, um ihre Freude und ihren Dank zu bekunden. Dankbar berichten viele von den wunderbaren Erlebnissen, von Heilungen, von Tröstungen und wie sich die Probleme des Alltags gelöst haben. Maria begleitet uns immerfort auf allen unseren Wegen.

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wenden wir uns gemeinsam mit allen Pilgern am Kapellplatz und allen, die dem Gandenort im Herzen verbunden sind, an Maria, um uns der vielgeliebten Mutter unseres Erlösers anzuempfehlen.

Um 11.50 Uhr beten wir in der österlichen Zeit bis Pfingsten das REGINA COELI als Mittagsgebet. Wir wissen uns dabei mit Papst Franziskus und der Weltkirche verbunden.

Um 14 Uhr halten wir vor der Gnadenkapelle zur Marienandacht inne. Wir ehren die Himmelskönigin und betrachten sie als unser Vorbild, als Vorbild für den Glaubenden. Sie ist die Hörende, die stets bereit war, den Willen Gottes zu tun. Der priesterliche Einzelsegen wird allen nach der Andacht am Gnadenaltar erteilt. Durch den Segen lässt uns Gotte seine stärkende Nähe erfahren und wir erhalten die Kraft, die wir in unserem Leben brauchen.

Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!

Internationaler Museumstag 2019 in Altötting: Jubiläen – Filmpremiere – Kunstschätze

Wir haben in Altötting allen Grund zu feiern:
- 30 Jahre Stadtführungen,
- 60 Jahre Dioramenschau,
- Premiere des neuen Films im Altöttinger Marienwerk,
- herausragende Kunstschätze: das Goldene Rössl und das Jerusalem Panorama.
- Vorstellung neues Kindermalbuch der Bischöflichen Administration

Am Internationalen Museumstag - am Sonntag, 19. Mai 2019, wollen wir das Stadtführungsfest zum internationalen Museumstag gemeinsam mit Ihnen feiern!

Von 11:00 bis 15:00 Uhr können Sie das Team vom Wallfahrts- und Tourismusbüro im Zelt vor dem Rathaus besuchen und die Altöttinger Stadtführer kennenlernen. Am Zelt ist an diesem Tag einiges für Sie geboten.

Auch die Kleinsten kommen an diesem Tag nicht zu kurz: neben Altötting-Luftballons stellt die Bischöfliche Administration der Heiligen Kapelle ein neues Kindermalbuch mit Altötting-Motiven vor.

Es gibt die Möglichkeit, an einer Verlosung mit einem erstklassigen Hauptgewinn teilzunehmen: auf den Gewinner warten zwei Eintrittskarten, gesponsert von COFO Entertainment, für das Open-Air-Konzert mit Amy Macdonald, welches am 09. August 2019 am Altöttinger Kapellplatz stattfindet.

Kennen Sie wirklich schon alle Ecken von Altötting? Jede halbe Stunde können Sie an einer kostenfreien Themenführung durch die Dioramenschau, das Jerusalem Panorama, die Schatzkammer und durch die Wallfahrtsstadt teilnehmen.

Die Kunstschätze am Wallfahrtsort:

 Im Jerusalem Panorama Kreuzigung Christi begeben Sie sich auf eine Zeitreise zu den Ursprüngen des Christentums. Das 1200 m² große Rundgemälde nimmt Sie mit ins antike Jerusalem und zu den Geschehnissen um das Jahr 30 n. Chr. Als eines der wenigen erhaltenen historischen Panoramen weltweit steht es heute unter dem Schutz der UNESCO.

 In der Dioramenschau Altötting wird die Wallfahrtsgeschichte Altöttings lebendig. In 22 dreidimensionalen Raumbildern verschmelzen über 5000 Figuren mit der plastisch und malerisch gestalteten Szenerie und stellen so bedeutsame, weltliche wie religiöse Ereignisse aus der Geschichte Altöttings dar.

Die Schatzkammer mit Wallfahrtsmuseum im Haus Papst Benedikt XVI. birgt viele bedeutsame Schätze und kunstvolle Weihegaben an den Gnadenort. Hauptausstellungsstück ist das sogenannte „Goldene Rössl“, ein Marienaltärchen aus Gold und Emaille. Unter Experten zählt es zu den kostbarsten Schätzen Europas.

 Klein aber fein präsentiert sich seit 2018 das Weihrauchmuseum der Manufaktur Kilwing in Altötting. Erfahren Sie hier, wie das „weiße Gold“ gewonnen und produziert wird und entdecken Sie die verschiedenen Düfte.

Eine besondere Ausstellung über das Universalgenie der Renaissance, Leonardo da Vinci, gibt es aktuell in der Stadtgalerie Altötting zu sehen. Etwa 20 seiner Erfindungen wurden in Form von Holzmodellen zum Leben erweckt.

Die Altöttinger Museen bieten zum Internationalen Museumstag freien oder ermäßigten Eintritt an. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Weitere Informationen erhalten Sie im Wallfahrts- und Tourismusbüro Altötting unter Tel. 08671 - 506219 oder per E-Mail. touristinfo@altoetting.de

Text: Wallfahrts- und Tourismusbüro / Fotos: H. Heine - Wallfahrts- und Tourismusbüro

Altötting am Wochenende

An diesem Maiwochenende ist in Altötting wieder viel los. Besonders am Sonntag, 19. Mai 2019, wenn nicht nur die Kinder der Stadtpfarrei zur Erstkommunion an den Tisch des Herrn geladen sind, sondern auch im Rahmen des Internationalen Museumstag mit Filmpremiere und Vorstellung des neuen Kindermalbuches wird für Kunstliebhaber und Wissensbegierige viel geboten.

Herzlich willkommen heißen dürfen wir am Gnadenort folgende angemeldete Wallfahrergruppen:
Landau/Isar PV, Haarbach PV / Ortenburg - Sammarei - Erstkommunionkinder, Allersberg, Prackenbach / Kath. Frauen- und Mütterverein, Stollberg / Erzgebirge - St. Martin, Buchbach PV, Arnstorf und Mitterhausen, Berglern, Griesbach bei Reisbach / St. Georg, Munderkingen / Walk-Reisen, Bühl-Ottersweier, Freigericht / OT Neuses - Franziskanische Gemeinschaft, Erding-Bergham / Bulldog-Wallfahrt, St. Ruperti-Werkstätten für Behinderte, Ingolstadt-Zuchering / St. Blasius, Dietersburg / Baumgarten - Pferdewallfahrt, Vilsbiburg / Mariä Himmelfahrt - Erstkommunionkinder mit Begleitung, Garching bei München / St. Severin von Noricum - Erstkommunionkinder, Bruck/Opf. - St. Ägidius / Erstkommunionkinder mit Begleitung, Saldenburg / PV Preying - Erstkommunionkinder mit Begleitung, Donaustauf / St. Michael - Erstkommunionkinder.

Unser Willkommensgruß gilt aber ebenso herzliche auch allen unangemeldeten Gruppen und den vielen einzelnen Wallfahrern und allen Besuchern Altöttings.

Wir heißen alle Pilger und Gäste sehr herzlich willkommen und freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Orgelfestival zur Wallfahrt

Unter der künstlerischen Leitung von André Philipp Gold findet in der Altöttinger Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus am Sonntag, 19. Mai 2019, um 16 Uhr wieder ein Orgelkonzert statt.

Herzliche Einladung zu diesem Musikgenuß der Sonderklasse. Durch die lauten und leisen Töne der Orgelpfeifen wird der Organist in meisterhafter Weise das Instrument zur Ehre Gottes erklingen lassen und so die Herzen seiner Zuhörer berühren.

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

Wallfahrtsprogramm Nr. 11 / 20. - 27. Mai 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 11  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 11  als PDF-Datei

Wie der dreifaltige Gott (in der Bibel) heilend erfahren wird

Mit der Einführungskatechese zu der Reihe Impuls-Katechesen "Was glaubst Du?" 2019 - Biblische Heilungsgeschichten hat Pater Norbert Schlenker OFMCap zu Beginn der Wallfahrtssaison die Verbindung zwischen dem Wallfahrtsleitwort 2019 "Heilen, was verwundet ist" und den zahlreichen Heilungserzählungen in der Bibel aufgezeigt. Seine klar formulierten und gut strukturierten Ausführungen helfen, Jesus und die Sprache der Bibel auch heute zu verstehen. Vielen Dank an Pater Norbert für diese inspirierende Katechese und den starken Impuls!

Hier der Vortrag zum Nachlesen: Wie der dreifaltige Gott (in der Bibel) heilend erfahren wird 

Mariensingen und Maiandachten in der Klosterkirche St. Magdalena Altötting
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Die sonntägliche Maiandacht am kommenden Sonntag 19. Mai um 15.00 Uhr in St. Magdalena erhält einen besonderen Akzent. Sie wird als Mariensingen vom Frauenbundchor St. Philippus und Jakobus Altötting unter Leitung von Lore Sternetseder gestaltet. An der Orgel wird Walter Glatz die Gesänge begleiten. In diesem Mariensingen sind sowohl Chorsätze wie gemeinsame Marienlieder vorgesehen. Texte mit Gedanken zu Maria wird Pater Norbert vortragen.

Zu weiteren Maiandachten laden die Kapuziner am Sonntag, 26. Mai und an Christi Himmelfahrt Donerstag 30. Mai jeweils um 15.00 Uhr nach St. Magdalena ein.  

 

Heilung eines Taubstummen
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... ist das Thema der Katechese von Br. Siegbert Mayer OFMCap, die er am Samstag, 18. Mai 2019, um 15 Uhr im Altöttinger Marienwerk halten wird. Mit seinen Betrachtungen und Ausführungen dieser biblischen Heilgungsgeschichte möchte Bruder Siegbert allen den katholischen Glauben an die wunderbare Wirkmacht Gottes erhellen und zu einem tieferem Verständnis hinführen.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2019 ein, anhand von Biblischen Heilungsgeschichten dem Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" nachzuspüren.
Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks: Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

Maria, Mutter der Kirche, begleite uns immer auf unseren Wegen!

"Maria ist das Heilmittel gegen die Einsamkeit und die Zersplitterung. Sie ist die Mutter des Beistands; sie steht bei; sie ist bei dem, der allein ist. Sie weiß, dass für den Beistand die Worte nicht genügen. Es bedarf der Gegenwart. Und da sie ist als Mutter zur Stelle. Gestatten wir ihr, unser Leben zu umfangen." lädt uns Papst Franziskus ein.

Wir wissen uns mit Papst Franziskus und der Weltkirche verbunden, wenn wir uns am Sonntag um 11.50 Uhr zum gemeinsamen Mittagsgebet vor der Gnadenkapelle zusammenfinden. In der österlichen Zeit bis Pfingsten beten wir die marianische Antiphon, das REGINA COELI - zu deutsch: Freu dich, du Himmelskönigin. Die Freude des Auferstandenen Jesus Christus hat das Herz der Mutter frohlocken lassen und lässt auch uns jubeln - Halleluja!

Um 14 Uhr wenden wir uns in der Marienandacht vor bzw. in der Gnadenkapelle wieder der Mutter Gottes und unserer Mutter im Himmel zu, um durch sie und mit ihr Gott zu ehren und zu loben. Als Mutter Gottes auserwählt, hat sie Jesus Christus auch uns zur Mutter gegeben - jeden einzelnen von uns liebt sie als einzigartiges Kind Gottes.
Im anschließenden Einzelsegen besteht die Möglichkeit, durch die segnende Handauflegung des Priesters die kraftvolle Zuwendung des liebenden Gottes zu erfahren.

Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!

Danke liebe Mütter

Mutter ist diejenige, die das Leben schenkt, aber die auch hilft und lehrt zu leben. Jeder von uns hat eine Mutter, die das Leben geschenkt hat und deren Hand uns die ersten Schritte hinein ins Leben geführt hat. Dankbar soll wenigstens einmal im Jahr der großartigen Leistung, die die Mütter das ganze Jahr über an 365 Tagen erbringen, gedacht werden. Wer hier auf Erden noch eine Mutter hat, kann seinen Dank durch liebevolle Taten und Worte zeigen. Wenn die Mutter bereits in die Ewigkeit vorausgegangen ist, für diejenigen bleibt das Gebet, um sich mit ihr zu vereinen und an sie dankbar zu denken.
DANKE, liebe Mütter, dass ihr euch um die Familie kümmert und so viel Liebe schenkt. Durch eure Liebe wird auch die Liebe Christi auf Erden erfahrbar. "Wie ich euch geliebt habe, so sollt ihr einander lieben" lautet der Auftrag von Jesus Christus an uns. Am Muttertag soll dieses Christsein auch durch die Aufmerksamkeit, Dankbarkeit und Wertschätzung für Arbeit der Mütter sichtbar werden.

Von Papst Franziskus stammen die Worte "Wir haben eine Mutter. Wenn wir uns wie Kinder an sie klammern, leben wir in der Hoffnung, die sich auf Jesus stützt". Ja Maria mit innigster Herzliebe zu verehren, mit ganzer Hingabe und mit aller Sehnsucht ist der Wille Gottes, der wollte, dass wir alles durch die von ihm auserwählte Jungfrau Maria empfangen sollten. Wie sie Jesus das Leben geschenkt hat und durch sein ganzes Erdenleben begleitet hat, so dürfen auch wir uns und unser Leben der Gottesmutter anempfehlen und ihr heute am Muttertag und im Marienmonat Mai ganz besonders sagen "Ich hab' dich lieb - Du bist meine allerliebste Mutter!". Stimmen wir in den millionenfachen Chor aller Welt und aller Zeiten ein und bringen wir ihr ein AVE als Geschenk.

Um Maria die innige, kindlich-vertrauensvolle Verbundenheit zu zeigen, ist eine Wallfahrt an einen der von ihr selbst erwählten Ort, wie Altötting es ist, ein wunderbares Lob zu Ehren der Himmelsmama.

Es gibt aber auch viele Möglichkeiten im Alltag, die Gottesmutter Maria ganz konkret im Marienmonat Mai zu feiern:

  • Maiandacht mitfeiern
  • Rosenkranz beten (zumindest ein Gesätzchen jeden Tag)
  • täglich ein Mariengebet wie zB. die Lauretanischen Litanei, das Memorare oder das Salve Regina beten
  • Gebet des Regina Caeli (in der Osterzeit statt dem Angelus)
  • Gebetsbildchen von Maria auf den Schreibtisch oder das Nachtkästchen legen (oder wie das von unseren Liebsten im Geldbeutels dabeihaben)
  • Gebetsbildchen verschenken und so Zeugnis des Glaubens geben
  • ein Marienbild in der Wohnung aufhängen
  • eine Kerze vor ihrem Bild entzünden – in einer Kirche oder auch daheim
  • den Wahlspruch des heilige Johannes Paul II. zum Stoßgebet machen: "Ganz Dein, Maria"
  • Biblische Texte zu Maria betrachten
  • die Aussagen des Katechismus zu Maria studieren 
  • die "Wunderbare Medaille" tragen und sie großzügig verschenken
  • Maria Blumen bringen (Frauen lieben Blumen!)
  • Maria im Alltag nachahmen durch Hilfsbereitschaft, Zuhören, Demut, Fürsprache, den vertrauensvollen Glaube auch in schweren Zeiten wie "unter dem Kreuz" und als Friedensstifter

Marienverehrung ist keine Nebensache. Papst Benedikt XVI. hat am 28. Mai 2011 gesagt: "Katholisch sein, heißt marianisch sein." Ohne Maria kein Jesus; ohne Jesus keine Erlösung; ohne Erlösung kein Himmel. Wo Maria geliebt und geehrt wird – mit Vertrauen und Begeisterung, ohne Engstirnigkeit und falsche Rücksichten – da wächst die Familie Christi. Maria ist ja die Mutter, dank der Jesus unser Bruder werden konnte.

Herr, ich bin nicht würdig, ...

... dass du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund. Dieses Gebet sprechen wir in jeder Heiligen Messe und machen uns damit die Worte eines Heidens zu eigen. Der römische Hauptmann von Kafarnaum hat Jesus gegenüber mit großer Demut seinen Glauben bekundet. Pfarrer Thomas Steinberger hat diese Heilungsgeschichte aus der Bibel in der Impuls-Katechese wunderbar erklärt und aufgezeigt, welche tiefen Hintergründe und Zusammenhänge da mitspielen. Die Katechese war ein wunderbarer Impuls für unser Christsein heute - Vergelt's Gott!
Für alle, die aus zeitlichen oder örtlichen Gründen nicht zur Katechese kommen konnten, haben wir diese aufgezeichnet:

Hauptmann von Kafarnaum - Heilung des Dieners von Pfr. Thoma Steinberger zum Nachhören

85. Jahrestag der Heilgsprechung des Kapuzinerbruders Konrad von Parzham
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Am Pfingstsonntag 1934 wurde der selige Bruder Konrad im Petersdom zu Rom durch Papst Pius XI. heiliggesprochen. Diese Heiligsprechung wurde in der politisch hochbrisanten Zeit des Nationalsozialismus als ein großes Geschenk der Kirche an das deutsche Volk empfunden. In einer Zeit, in der dem „Braunen aus Braunau“ gehuldigt wurde, lenkte die Kirche den Blick auf diesen einfachen schlichten Kapuziner in seiner braunen Kutter, der 41 Jahre lang im damaligen Altöttinger St. Annakloster Gott und den Menschen zugewandt in großer Treue und Zuverlässigkeit seine Dienst an der Klosterpforte verrichtet hat und beim Volk und vor allem bei den Wallfahrern hoch geschätzt war. Nach seiner Heiligsprechung feierten im September des gleichen Jahres 200 000 Menschen zwei Wochen lang diese Heiligsprechung in Altötting, das waren mehr Teilnehmer als bei den beiden Papstbesuchen von Johannes Paul II. 1980 und Benedikt XVI. 2006.

Am 20. Mai jährt sich diese Heiligsprechung zum 85. Mal.
Aus diesem Anlass laden die Brüder  Kapuziner am Tag selbst, also am Montag, 20. Mai, um 10.00 Uhr in die Klosterkirche St. Konrad zu einem Festgottedienst anlässlich 85 Jahre Heiligsprechung des Kapuzinerbruders Konrad von Parzham ein.

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Der vierte Sonntag der Osterzeit ist der „Weltgebetstag um geistliche Berufe“: Die Kirche fordert uns heute auf, das Wort Jesu zu befolgen, in dem er zum inständigen Bittgebet um „Arbeiter für den Weinberg des Herrn“ einlädt. Überall, wo unser Vertrauen, unser Glaube und unser Beten sich mit der Barmherzigkeit und Allmacht Gottes verbindet, geschieht Wunder um Wunder, ereignet sich ein neuer Frühling der Kirche, ein neues Pfingstfest. Ich bin überzeugt, dass Gott, der Herr über die Kirche, nach einer langen Durststrecke seinem Volk bald wieder genügend gute Priester senden wird. Der eigentliche und einzige Hohepriester ist Christus, der gute Hirte: Er kennt die Seinen und die Seinen kennen ihn, er führt sie auf gute Weide und zum Ruheplatz am Wasser; er schützt sie vor den Angriffen des Wolfes und opfert seine Kraft, seine Zeit, seine Geduld, ja, sein Leben. Er will, dass seine Schafe „das Leben haben und es in Fülle haben“ (Joh 10,10). Diakone, Priester, Bischöfe und der Heilige Vater haben teil am neutestamentlichen Priestertum Jesu Christi und dürfen und sollen seine Hirtensorge in der Kirche und Welt von heute sichtbar, hörbar und erfahrbar machen: „Wer euch hört, hört mich, wer euch sieht, sieht mich.“ Sie stehen, um es mit dem Vat. II. auszudrücken, in der „repraesentatio Christi capitis“, also in der Stellvertretung Christi, des Hauptes der Kirche.
In österlichen Freude grüße ich Sie alle, auch im Namen meiner Mitarbeiter.
Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

... sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund
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Matthäus berichtet im 8. Kapitel über einen Hauptmann aus Kafarnaum, der an Jesus wirkmächtiges Wort geglaubt hat und dessen Diener tatsächlich gesund wurde - auf Jesu Wort hin. Bei Lukas im 7. Kapitel finden wir diese Erzählung ebenfalls.
Pfarrer Thomas Steinberger aus dem PV Emmerting hat sich dieses Heilungswunder für seine Katechese ausgesucht.
Am Samstag, 12. Mai 2019, um 15.00 Uhr wird Pfarrer Thomas Steinberger im Altöttinger Marienwerk  die Katechese als Impuls für alle halten.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2019 ein, anhand von Biblischen Heilungsgeschichten dem Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" nachzuspüren.
Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks: Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.
Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

Ein herzliches "Grüß Gott"....

...den vielen Wallfahrern und Besuchern hier am Gnadenort Altötting.

Folgende angemeldete Pilgergruppen werden dieses Wochenende empfangen:
Langdorf / Frauen- und Mütterverein zum 100-jährigen Vereinsjubiläum, Wernber-Köblitz / St. Anna - Senioren, Montabaur / St. Peter - Senioren, Mamming-Niederhöcking PG, Wiesentheid / Kirchschönbach, Wörth/Isar und Postau, Furth i.W., St. Johann und Oberndorf in Tirol (Österreich) / Firmlinge mit Begleitung, Albertshofen/Steigerwald - Raab-Reisen, Frontenhausen / St. Jakobus, Ahrain-Altheim PG, Rosenheim/Schloßberg / Oberlandler Wallfahrt, Mengkofen / Tunding - St. Katharina, Willich, Haag / Obb. PV, München / Slowakisch griech.-kath. Gemeinde, Haßfurt / Frosch-Reisen, Obertraubling / Wörth/Donau - OT Kiefenholz, Kirchweidach / Pfarrei Halsbach, Mehring / St. Martin, Kastl / Erstkommunionkinder mit Begleitung, Neuötting / St. Nikolaus - Erstkommunionkinder mit Eltern, Altfraunhofen / Erstkommunionhelfer mit Begleitung, Mehlmeisel / St. Johannes und eine Gruppe aus Australien.

Unser Willkommensgruß gilt aber auch allen unangemeldeten Gruppen und Einzel-Wallfahren sowie den Teilnehmern der Arabella Classic Oldtimerfahrt, die am Freitag, 10. Mai 2019, mit ihren historischen Fahrzeugen in Altötting am Kapellplatz Station machen.

Wallfahrtsprogramm Nr. 10 / 14. - 20. Mai 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 10  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 10  als PDF-Datei

Orgelklänge zum Muttertag

Herzliche Einladung zum Orgelkonzert am Sonntag, 12. Mai 2019, um 16 Uhr in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus unter der künstlerischen Leitung von André Gold und unter der Schirmherrschaft von Bischof em. Wilhelm Schraml.

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Mai 2019

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater

für die Kirche in Afrika als Förderin der Einheit:

Die Kirche in Afrika möge durch den Einsatz ihrer Mitglieder die Einheit unter den Völkern fördern und dadurch ein Zeichen der Hoffnung bilden.

Videobotschaft vom Papst

Orgelfestival zur Wallfahrt
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Unter der künstlerischen Leitung von André Philipp Gold findet in der Altöttinger Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus wieder an den Sonntag Nachmittagen im Mai eine Orgelkonzert-Reihe statt. Beginn ist jeweils um 16 Uhr.

André Gold erklärt: "Als Musiker - und v.a. an diesem besonderen Ort - ist es mir ein Bedürfnis auch die Orgelmusik zu pflegen. Altötting verfügt über eine interessante Orgellandschaft mit hervorragenden Instrumenten, die zur Ehre Gottes erklingen und auch Ihr Herz berühren soll. Die Orgel als Königin der Instrumente und mittlerweile Weltkulturerbe hat mit ihren großen und kleinen Pfeifen, lauten und leisen Tönen oft mehr zu sagen als viele Worte. Die Orgel der Stiftspfarrkirche mit ihren knapp 80 Registern der großen Jann-Orgel und der Chororgel hinter dem Hochaltar aus den Pfeifen der früheren Hechenberger-Orgel (1904) bietet dafür einen unsagbaren Klangreichtum. Ich lade Sie ein, im wunderschönen gotischen Raum der Stiftspfarrkirche zu verweilen und den Klängen zu lauschen".

Der Eintritt ist frei - Spenden erbeten.

Salve Regina

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wenden wir uns gemeinsam mit allen Pilgern am Kapellplatz in Altötting und allen, die im Herzen mit dem Gnadenort verbunden sind, besonders an Maria, um sie zu Ehren und um ihre Fürsprache und ihren Schutz zu  erflehen. Um 11.50 Uhr beten wir in der österlichen Zeit bis Pfingsten das REGINA COELI als Mittagsgebet. Wir wissen uns dabei mit Papst Franziskus und der Weltkirche verbunden.

Um 14 Uhr halten wir zur Marienandacht inne.  Maria geht mit uns. Sie ist die Mutter Gottes und auch unsere Mutter. Sie hat Jesus durch sein irdisches Leben begleitet und begleitet auch uns. Der priesterliche Einzelsegen wird allen nach der Andacht am Gnadenaltar erteilt – damit alle Wallfahrer und Wallfahrerinnen wirklich zu „wandernden Boten Christi“ werden.

Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!

Foto: R. Dorfner - Vielen Dank für die schöne Aufnahme!

Kommt her, mir nach!
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Wallfahren - das bedeutet für die meisten sicherlich klassisch: sich gute Schuhe anziehen, Rucksack aufsetzen und dann losmarschieren . So auch für mehr als 5.000 Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene bei der Passauer Jugendfußwallfahrt nach Altötting. Sie lassen sich vom Wetter nicht beeinflussen, ob die Sonne vom Himmel lacht oder der Regen von oben fällt, auch die Strapazen durch Hagel und Wind nehmen sie an auf ihrem Weg zur Mutter Gottes nach Altötting. Die Teilnehmer aus Regen und aus Grafenau sind bereits am Donnerstag gestartet. Aus Passau ging es gestern in aller Frühe los. Am Samstag, 04. Mai 2019, haben sich die beiden Wallfahrtszüge in  Altötting an der Kreuzung bei der St. Michaels-Kirche getroffen. Der Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl und sein Stellvertreter P. Norbert Schlenker OFMCap und Kaplan Michael Osterholzer haben gemeinsam mit dem 1. Bürgermeister Altöttings, Herbert Hofauer, die Wallfahrtsleitung des BDKJ und Diözesanjugendpfarrer Domvikar Wolfgang de Jong herzlich begrüßt.  
Gemeinsam haben sie die wackeren Teilnehmer/-innen auf den letzten Metern über den Kapellplatz vorbei an der Gnadenkapelle bis zur Basilika St. Anna begleitet. Sichtlich müde, aber glücklich über die gute Ankunft stimmten sie das Halleluja, an um Gott zu loben.
Nach einer stärkenden Pause feiert Domvikar Wolfgang de Jong den Pilgergottesdienst in der Basilika St. Anna. Anschließend wird es bei der Lichterprozession zur Gnadenkapelle wieder stimmungsvoll. Es war ein bewegendes Erlebnis! Nicht nur vielen Teilnehmer standen die Tränen der Freude und Erleichterung in den Augen, auch den Freunden und Familien am Weg war die Rührung über das mächtige Glaubenszeugnis anzusehen. Die Kirche ist jung und sie ist lebendig, wenn sie Jesus folgt: Kommt her, mir nach!

Impressionen von der Ankunft in Altötting

Grüß' Gott in Altötting

Folgende Wallfahrergruppen dürfen wir an diesem Wochenende in Altötting begrüßen:

Trier-Remagen/Arche-Noah-Reisen, Burkardroth, SVN-Pertoca, Blankenroth PG, Werne a.d. L. / St. Christopherus, Südkorea / Erzdiözese Daegu, Flossing PV und Kraiburg PV, Winhöring / St. Peter und St. Paul, Tacherting PV, Tann PV, Esternberg (Österreich), Waldsassen / KAB Ortsverband, Wurmannsquick PV und Zeilarn, Freihung / Opf. - Hl. Dreifaltigkeit, Deggendorf / Bundespolizeipräsidium / Süd (14. Mal), Memmingen / Dekanatswallfahrt, Thalmassing/Opf. (35. Mal), Amberg / Hl. Dreifaltigkeit - KDFB, Neutraubling / St. Michael, Günzkofen und Umgebung (133. Mal), Emmersdorf (44. Mal), Niederstraubing / PV Holzland, Neundorf / Mariä Geburt, Mitterteich und Leonberg, Dingolfing-Seemannshausen / St. Josef - KAB (42. Mal), München / Vietnamesisch Kath. Mission, Weisman / OT Görau, Gruppe aus Polen, Vilshofen a.d.D. / Aunkirchen (175. Mal), Rechtmehring / St. Korbinian, Passauer Jungendwallfahrt, München / Herz-Mariä-Bruderschaft am Dom, Neumarkt / Münsterpfarrei St. Johannes - Oberpfälzer Buswallfahrt, Niederwinkling / Pummer-Reisen, Haiming-Niedergottsau PV, Rheinsheim/Baden, Unterneukirchen / Erstkommunionkinder mit Begleitung, Nandlstadt / KDFB, Leiblfing / Mariä Himmelfahrt - Senioren, Aufhausen / Erstkommunionkinder, Bad Endorf / St. Jakobus d.Ä. - 155 Jahre Verlöbniswallfahrt, Weilheim / Rennertshofen - PG Urdonautal, Schonach / St. Urban - PG "Maria in der Tanne"

Ebenso herzlich begrüßen wir alle unangemeldeten Wallfahrten und alle Einzelwallfahrer am Gnadenort.

Wir heißen alle Pilger und Gäste sehr herzlich willkommen und freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Wallfahrtsprogramm Nr. 9 / 07. - 13. Mai 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 9  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 9  als PDF-Datei

Maiandachten 2019 in St. Magdalena
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Mit dem Hl. Bruder Konrad grüßen und ehren die Brüder Kapuziner die Gnadenmutter von Altötting jeden Sonntag im Marienmonat Mai und am Festtag Christi Himmelfahrt um 15.00 Uhr in der Klosterkirche St. Magdalena.

Herzliche Einladung zur Mitfeier!

Bischof Stefan Oster zum Nachhören

Mit dieser Predigt bei der Marienvesper zur Eröffnung der Wallfahrtssaison 2019 hat Bischof Stefan Oster die Gläubigen tief bewegt. Der Friede der Mutter Gottes und wie kann ich diesen auch erreichen?

Passend zum Altöttinger Wallfahrtsmotto 2019: „Heilen, was verwundet ist“ gibt Bischof Stefan Oster Anregungen, wie der Glaube aus seelischer Not befreien kann.

Der Link zur Predigt von Bischof Oster

Foto: Stefanie Hintermayr

Das Hochfest der Schutzfrau Bayerns in Altötting

Der Himmel weiß-blau und die Sonne strahlt. Das Wetter war perfekt, wie für den hohen Festtag Unserer Lieben Frau bestellt. Traditionell wird die offizielle Wallfahrtsaison am 1. Mai eröffnet. 2019 hat sich der Bamberger Erzbischof Dr. Ludwig Schick in die Reihe der Wallfahrer eingefügt. Seine missionarische Predigt im Ponitfikalamt in der vollbesetzten Basilika St. Anna hat die Gläubigen angesprochen, ihnen ins Herz gesprochen. Jeder Christ ist berufen sein Christ sein sympathisch zu leben. Sympathie im Mitempfinden und in der Annahme des Nächsten lässt uns selbst zu anziehenden, Christ sein ausstrahlende Menschen werden. Bischof Dr. Stefan Oster OSB hat im Anschluss 15 weitere, neue Pilgerbetreuer/-innen aussenden können. Die Ehrenamtlichen sind von Mai bis Oktober an den Wochenenden und Feiertagen im Einsatz am Kapellplatz. Sie haben ein offenes Ohr für alle Besucher Altöttings. Für den musikalischen Rahmen haben der Kapellchor der Bischöflichen Administration und das Orchester des Altöttinger Marienwerks gesorgt. Mit der Mariazeller Messe von J. Haydn haben die Liturgie zu einem himmlischen Erlebnis werden lassen. Mit der Eröffnung der Sonderausstellung "Lourdes, heilen was verwundet ist" im Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum wurde an diesem Marienfest der Bogen zu einem weiteren Wallfahrtsort gespannt. 

Fotoimpressionen

Die Festprozession als Video-Beitrag

Wie haben Bischof Oster und Erzbischof Schick die Eröffnung erlebt?

Impuls-Katechese 2019 - Biblische Heilungsgeschichten
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Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks. Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

Am Samstag, 04. Mai 2019, wird Br. Norbert Schlenker OFMCap die Reihe der Katechesen mit einem Impuls eröffnen. Seine Einführungskatechese für den Jahreszyklus setzt den Impuls "Wie der dreifaltige Gott in der Bibel heilend erfahren wird".

Herzliche Einladung!

Grüß' Gott in Altötting

Wir grüßen alle Pilger und Wallfahrer, die am Hochfest der Schutzfrau Bayerns nach Altötting kommen!

Für den Festtag haben sich folgende Wallfahrtsgruppen angemeldet:
Pleiskirchen/Nonnberg/Wald bei Winhöring PV, Landshut / Altöttinger Wallfahrerverein (185. Mal), Freising und Umgebung / Familienwallfahrt, Dietmannsried / Arnold-Reisen, Erding / St. Johannes - Männerfußwallfahrt, Niederwinkling / Pummer-Reisen, Werne a.d.L. / St. Christophorus, Südkorea, Gangkofen / Mariä Himmelfahrt, Hölsbrunn / Maria vom Berg Karmel
Unser Willkommensgruß gilbt ebenso herzlich allen unangemeldeten Gruppen.

Wallfahrtsprogramm Nr. 8 / 30. April - 06. Mai 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 8  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 8  als PDF-Datei

Patrona Bavariae - Herzliche Einladung zur Eröffnung der Wallfahrtssaison

Am Hochfest der Schutzfrau Bayerns wird in Altötting traditionell die Wallfahrtssaison eröffnet. Zahlreiche Wallfahrer und Wallfahrerinnen machen sich auch dieses Jahr wieder auf den Weg, um sich in Altötting ganz Maria anzuvertrauen. An der Hand der himmlischen Mutter können wir uns wieder ganz auf Gott ausrichten, denn von Gott kommt uns Schutz und Hilfe. Er heilt, was verwundet ist.

Zur feierlichen Eröffnung der Wallfahrtssaison 2019 wird sich S.E. Erzbischof Dr. Ludwig Schick aus Bamberg in die Reihen der Wallfaherer einfügen.

Am 1. Mai 2019 wird S.E. Erzbischof Schick die Wallfahrtssaison 2019 mit einem feierlichen Pontifikalamt in der Basilika St. Anna eröffnen. Im Rahmen dieses Eröffnungsgottesdienstes erfolgt die Aussendung der neuen Pilgerbetreuer/-innen durch S.E. Bischof Dr. Stefan Oster SDB.
Die Pilgerbetreuer/-innen sind in der Wallfahrtssaison von Mai bis Oktober an den Wochenenden und Feiertagen am Kapellplatz im Dienst der Gnadenmutter für alle Besucher Altöttings da. Musikalisch wird der Gottesdienst durch den Kapellchor und das Orchester des Altöttinger
Marienwerks gestaltet.

Um 15.00 Uhr sind alle in die Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus zur festlichen Pontifikalvesper mit S.E. Bischof Dr. Stefan Oster SDB eingeladen. Für die musikalische Gestaltung sorgt die Schola Autingensis.
Anschließend erfolgt die Eröffnung der Sonderausstellung „Lourdes – Heilen, was verwundet ist“ in der Bischöflichen Administration der Heiligen Kapelle / Haus Papst Benedikt XVI. – Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum.

Mit der 1. Maiandacht um 19.00 Uhr in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus findet der Festtag ein stimmungsvolles Ende. Offiziator der Maiandacht ist unser Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl.
Für den musikalischen Rahmen sorgt der Frauenbundchor Altötting.

Die Wallfahrtssaison 2019 steht unter dem Leitwort: „Heilen, was verwundet ist“.

Monatliches Triduum in Altötting

Herzliche Einladung wieder gemeinsam für die dringenden Anliegen der Welt zu beten:
für den Frieden in der Welt
für die Familien und den Schutz des Lebens
für Priester und geistliche Berufungen
für alle Anliegen unserer Zeit

Priesterdonnerstag - monatl. Gebetstag um geistliche und kirchliche Berufe
09.00 Uhr                Gnadenkapelle           Altöttinger Marienwerk - Hl. Messe für alle lebenden und verstorbenen Mitglieder: Domkapitular Msgr. Josef Fischer
17.30 Uhr                St. Magdalena           Vesper - kirchliches Stundengebet - um geistliche und kirchliche Berufe mit den Kapuzineren
18.00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für Priester- und Ordensberufungen
19.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Heilige Messe mit Predigt und Beichtgelegenheit im Anliegen um geistliche und kirchliche Berufe
                                                               Zelebrant/Prediger: Kaplan Michael Osterholzer
22.00 - 23.00 Uhr     Anbetungskapelle       "Ölbergstunde mit Jesus im Garten Gethsemane" - Gestaltete Heilige Stunde mit eucharistischem Segen, mit den Novizen der Legionäre Christi
anschl.                    Anbetungskapelle        stille Nachtanbetung in den Anliegen des Gebetstages

Herz-Jesu-Freitag (immer der 1. Freitag im Monat)
14.30 Uhr                Stiftspfarrkirche          Rosenkranz für die Kranken
15.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Krankengottesdienst mit Krankensegnung (auf Wunsch auch Krankensalbung): WR/Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl und Stiftskanoniker Elmar Heß
                                                               anschl. Begegnung im Innenhof des Kreuzgangs der Stiftspfarrkirche
18:00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für die Familien und den Schutz des Lebens; Litanei zum Hl. Johannes Paul II. mit Möglichkeit zum Einzelsegen mit der Reliquie des Hl. Johannes Paul II.
19:00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Hl. Messe mit Herz-Jesu-Weihegebet, Beichtgelegenheit, kurze eucharistische Anbetung: Stiftskanoniker Alois Schießl
21.30 - 01.00 Uhr     Anbetungskapelle      "Mit Jesus und Maria durch die Nacht" - Gebetsnacht mit musikalisch gestalteten Anbetungsstunden, Heilungsgebet und eucharistischen Einzelsegen  

Herz-Mariä-Sühne-Samstag
08.00 Uhr                Gnadenkapelle            Friedensmesse mit Friedensgebet (zeitgleich in Lourdes, Kevelaer und Altötting)
 
Foto: R. Dorfner

Kirchenmusikprogramm für Mai 2019

Das Kirchenmusikprogramm für Mai 2019 ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Kirchenmusik in Altötting

Wort zum Sonntag - Weißer Sonntag / Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit 2019

Liebe Pfarrmitglieder, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Am weißen Sonntag stellt uns die Kirche das Evangelium vom „ungläubigen Thomas“ vor Augen und lädt uns ein, mit dem inneren, dem „dritten Auge“ zu schauen und die Gegenwart des Auferstandenen zu erkennen in vielfältigen Formen: In der Heiligen Schrift, in der Eucharistie, in der gläubigen Gemeinde, in den Kindern, in den „geringsten der Brüder“, usw.. „Weil du mich gesehen hast, Thomas, glaubst du; selig sind, die nicht sehen und doch glauben“. Ja, unsere körperlichen Augen können den Auferstandenen und überhaupt alles Wichtige  nicht erkennen, wohl aber die inneren Augen, das HERZ; denn „man sieht nur mit dem Herzen gut; das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“.
Der weiße Sonntag ist auch der Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit. Er geht zurück auf die Ordensschwester Faustina aus Krakau, welche Papst Johannes Paul II. heilig gesprochen hat. Sie hat in mehreren Visionen und Auditionen die Mitteilung erhalten, dass Gottes Barmherzigkeit, Gottes Mitleid, Gottes Güte für jeden Menschen, besonders auch für die Sünder grenzenlos ist und dass kein Leben endgültig verpfuscht oder verloren ist, weil Christus „gekommen ist, zu suchen, was verloren und zu heilen, was verwundet ist“, weil er „gekommen ist, die Sünder zu berufen, nicht die (Selbst)gerechten“.
Liebe Grüße auch von all meinen Mitarbeitern entbietet Ihnen
Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

Herzlich willkommen am Gnadenort
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Für dieses Wochenende haben sich auch folgende Wallfahrtsgruppen angemeldet, die wir in Altötting herzlichst begrüßen:

Breitenberg / St. Raymund, Altheim (Österreich), Mitterskirchen PV, Augsburg / St. Elisabeth, Außernzell / Mariä Himmelfahrt, Geiselhöring / Expositur Hadersbach - Mariä Himmelfahrt, Frauenau / Mariä Himmelfahrt - Mütterverein, Schwandorf (40. Fußwallfahrt), Perkam / Mariä Himmelfahrt und MMC, Nußdorf/Chiemgau - Kath. Frauengemeinschaft, Offenstetten-Biburg PG, Kelheim / Hl.Kreuz, Malgersdorf / St. Stephanus, Kollbach (40. Mal), Edelshausen / St. Mauritius, Obergangkofen, Edling/Rott / Wasserburg am Inn, Viechtach (46. Mal), Schwabering / St. Peter und Prutting / Mariä Himmelfahrt, Pilsting-Großköllnbach-Parnkofen PV (47. Mal), Großmehring (35. Mal), Sünching (145. Mal), Schönau / St. Stephanus, Maxhütte-Haidhof / St. Josef Rappenbügl (21. Mal), Truchtlaching / St. Johann Baptist, München-Fürstenried / St. Karl Borromäus - Senioren, Atlanta (USA) - Korean Cathedral, Nürnberg-Eibach / St. Walburga - Pastoralraum Nürnberg Süd-West, Sathmar (Rumänien) - Kirchenchor der Kalvarienkirche

Unser herzliches Grüß Gott gilt aber auch allen unangemeldeten Gruppen und den vielen einzelnen Wallfahrern, die alleine, mit der Familie oder mit Freunden kommen.

Die offizielle Eröffnung der Wallfahrtssaison feiern wir traditionell am 1. Mai. Die 1. Lichterprozession der Saison wird in Altötting aber bereits am Samstag im Rahmen des Bruder-Konrad-Festes stattfinden. Herzliche Einladung die Gnadenmutter mit einem AVE im Kerzenschein zu grüßen!

Wir heißen alle Pilger und Gäste sehr herzlich willkommen und freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Bruder Konrad - ein heiliger Kapuzinerbruder
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Fast 41 Jahre lang versah Bruder Konrad den Dienst an der Klosterpforte im Kloster St. Anna. Über den hl. Pfortenbruder sagte Joseph Kardinal Ratzinger 1999 in seiner Predigt:
„Aus dem Hinschauen auf den Herrn ist ihm die Güte, die Liebe gekommen, kraft deren er Pöbeleien an seiner Pforte ertragen und darin ansteckend gut bleiben konnte. … Wir haben genug Menschen, die nur auf den Erfolg schauen und nur auf Geld oder auf Macht oder auf Ansehen und im Letzten sich selber suchen. Wir brauchen Menschen dieser inneren Einfachheit und Lauterkeit, die nicht sich selber wollen, sondern die Gott wollen und daher allen anderen gut sind und ihnen das wahrhaft Gute geben.“

Das Leben und Wesen des Heiligen ist auch für uns heute ein wahrhaft großes Vorbild. Bruder Konrad hat um seinen Lebensweg gerungen und ihn im Willen Gottes gefunden. Auf seinen Spuren können wir auch für uns heute lernen, wie das Leben gelingen kann.

Seit mehreren Jahren laden im Kloster St. Konrad schön gestaltete Konrad-Räume einzelne Besucher und Gruppen zur Begegnung mit dem heiligen Bruder Konrad ein. Die Räume sind täglich geöffnet von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

An den Schriftenständen der Kapuzinerkirchen und an den Klosterpforten sind sehr empfehlenswerte Druckwerke und Medien erhältlich, die mit dem Hl. Bruder Konrad näher vertraut machen können:
⦁    Eine DVD mit dem Spiel der Waldbühne Halsbach „Zwiegespräch mit einem Fremden“, das 2018 mehrfach im 200. Geburtsjahr von Bruder Konrad aufgeführt wurde
       Diese Aufzeichnung ist in produktiver Zusammenarbeit der Brüder Kapuziner und Allround-TV entstanden.
⦁    Eine Ausstellungsbroschüre mit der Dokumentation der von Br. Georg Greimel 2018 sehr ansprechend gestalteten und vielbesuchte dreigeteilten Ausstellung
          im Konradkloster, in der Vorhalle zum Romanischen Portal der Stiftspfarrkirche und in der Bischöflichen Administration der Heiligen Kapelle / Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum
⦁    Ein Kirchenführer durch die renovierte und neugestaltete Bruder-Konrad-Kirche mit der Beschreibung der neuen liturgischen Einrichtungen
⦁    Ferner ist nach wie vor das 2018 als Topos-Taschenbuch erschienene Werk des Kapuziners Br. Dr. Niklaus Kuster „Konrad von Parzham – Menschenfreund und Gottesmann“ sehr empfehlenswert!

Viele weitere Broschüren in verschiedenen Sprachen finden Sie im Inforaum gegenüber des Einganges zur Kirche St. Konrad.

Im Büchlein Leben eines Heiligen ist zu lesen: "Aus dem Mund des Heiligen Bruder Konrad könnte ein Wort stammen, das einem russischen Mönch zugeschrieben wird: Kommt oft an mein Grab. Kommt immer, wenn ihr Zeit habt. Erzählt mir alles, was euch betrübt. Sprecht zu mir wie zu einem Lebenden, denn für euch werde ich immer leben. Ich werde euch hören, und eure Kummer wird vergehen."

Das alljährliche Bruder-Konrad-Fest ermöglicht eine intensive Begegnung mit dem einfachen, aber großen Heiligen. 2019 steht ganz im Zeichen des 125. Todesjahres des 3. Diözesanpatron im Bistum Passau und Mitpatron der Deutschen Kapuzinerprovinz. Am 27. April beginnen die Feierlichkeiten um 20.00 Uhr mit dem Einzug der Br.-Konrad-Hauptreliquie in die Basilika St. Anna, wo der Bruder Thomas Schied OFMCap aus München die Vorabendmesse zelebriert. Im Anschluss findet die 1. Lichterprozession des Jahres statt, die von der Altöttinger Hofmusik musikalisch gestaltet wird. Der sonntägliche Festakt beginnt mit der Orchestermesse um 10 Uhr in der Basilika St. Anna und wird mit der Reliquienprozession über den Kapellplatz zur Bruder Konrad Kirche fortgesetzt. Traditionell gibt es anschließend Bruder-Konrad-Weckerl und Freigetränke am Vorplatz der Basilika. Das Fest wird mit der Vesper und dem Einzelreliquiensegen in der St. Konrad Kirche um 17.00 Uhr abgeschlossen. Herzliche Einladung diese Festtage zu Ehren des Heiligen Bruder Konrad mitzufeiern!

Kinderrosenkranz mit Friedensgebet in der Gnadenkapelle

Jeden Freitag um 14.30 Uhr beten wir gemeinsam um den Frieden in den Familien und um den Frieden in der Welt
(Dauer: ca. 15 Minuten; außer in den Ferien)

Liebe Omas und Opas, liebe Paten und Patinnen, liebe Eltern, liebe Brüder und Schwestern,
bitte macht die Kinder und das wirkmächtige Rosenkranzgebet zu Eurem Anliegen!
Begleitet die Kinder in die Gnadenkapelle und betet mit ihnen um den Frieden!

Herzliche Einladung!

Bruder-Konrad-Fest - Feier des 125. Todestages des Hl. Bruder Konrad von Parzham
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Die Brüder Kapzuiner laden herzlich zum Bruder-Konrad-Fest am 27. und 28. April 2019 nach Altötting ein.
Das Fest steht ganz im Gedenken an den 125. Todestages des Hl. Bruder Konrad von Parzham.

Hier die persönliche Einladung mit den Programmhinweisen:

Liebe Freunde und Verehrer des Heiligen Bruder Konrad,
liebe Freunde der Altöttinger Kapuzinerklöster St. Konrad und St. Magdalena,

herzlich laden wir Sie ein zum Bruder-Konrad-Fest am 27. und 28. April 2019 - Feier des 125. Todestages des Hl. Bruder Konrad von Parzham
Nach dem 200. Geburtsjahr unseres Stadtheiligen im vergangenen Jahr 2018 begehen wir am 21. April 2019 den 125. Todestag von Bruder Konrad. Da dieser Gedenktag auf den Ostersonntag fällt und deshalb da nicht gefeiert werden kann, feiern wir das Bruder-Konrad-Fest am folgenden Sonntag, dem Weißen Sonntag / Barmherzigkeitssonntag.
Am Samstag, den 27. April beginnen wir mit der Vorabendmesse, zu deren Beginn um 20.00 Uhr die Bruder-Konrad-Hauptreliquie in die Basilika St. Anna übertragen wird und an die sich die Lichterprozession anschließt.
Die Festmesse am Sonntag, den 28. April um 10.00 Uhr in der Basilika St. Anna ist dann ganz besonders gedacht für alle, die den Namen Konrad tragen sowie für alle Wohltäter und Förderer des Konradklosters und der Wallfahrtsbasilika St. Anna. Direkt an den Festgottesdienst schließt sich die Reliquienprozession über den Kapellplatz an, die an der Bruder-Konrad-Kirche endet. Danach laden wir zum Zusam-mensein auf dem Vorplatz der Basilika, mit Verteilung von „Bruder-Konrad- Weckerl“ und Freigetränken, ein.
Festprediger ist in diesem Jahr der Kapuziner Br. Thomas M. Schied, der genau vor einem Jahr – am 30. April 2018 durch den Kapuzinerkardinal Seán Patrick O’Malley aus Boston / USA in unserer Wallfahrtsbasilika zum Priester geweiht wurde und seitdem als Kaplan in der Münchener Isarvorstadt in den Pfarreien St. Anton und St. Andreas tätig ist.
Nähere Angaben zu all diesen Gottesdiensten und Veranstaltungen finden Sie auf dem Flyer anbei.

Wir freuen uns, wenn Sie mit uns an den Festlichkeiten zu Ehren des Heiligen Bruder Konrad teilnehmen und danken Ihnen sehr herzlich für Ihre Verbundenheit mit den Altöttinger Kapuzinern.

Wir grüßen Sie herzlich mit dem franziskanischen Gruß ‚Pace e bene‘ - ‚Frieden und Heil‘!
Im Namen der Brüder Kapuziner von Altötting Br. Norbert Schlenker OFMCap (Guardian der beiden Altöttinger Kapuzinerklöster St. Konrad und St. Magdalena und stellvertretender Wallfahrtsrektor)

 

Brautschmuck fürs kaiserliche Haar

Die bayerische Herzogstochter aus dem Hause Wittelsbach Elisabeth Amalie Eugenie hat am 24. April 1854 in der Wiener Augustinerkirche Franz Joseph, den Kaiser von Österreich geheiratet. Die Kaiserin Elisabeth von Österreich und spätere Königin von Ungarn ist heute besser bekannt als Sisi bzw. seit den Ernst-Marischka-Filmen mit Romy Schneider als Sissi.
Vor 165 Jahren trug die junge Braut einen Kopfschmuck aus goldenen Blüten. Der filigrane Brautkranz wurde von Prinz Konrad von Bayern, dem Enkel der Kaiserin, an die Wallfahrtskapelle gestiftet. Der Anblick des Brautkranzes im Haus Papst Benedikt XVI. - Wallfahrtsmuseum und Schatzkammer lässt die Besucher in die glanzvolle Kaiserzeit versinken.

Foto: Foto Strauss

Grußwort zum Osterfest

Allen Freunden der Gnadenmutter von Altötting und der Wallfahrt möchte ich auf diesem Weg ein frohes OSTERFEST wünschen.
OSTERN heißt ja: Am Ende siegt immer das Gute, die Wahrheit, das Licht und vor allem die Liebe.
Die Mächte der Finsternis haben sehr wohl noch etwas Macht und sie können Schaden, Unheil, Verwirrung und Sünde stiften; aber im innersten Kern sind sie besiegt durch das Leiden und Sterben und die Auferstehung unseres Herrn.
Seien Sie also Optimisten, lassen Sie sich die Zuversicht, die Freude und den Mut nicht nehmen: Die Zukunft gehört den Glaubenden, den Betenden und vor allem den Liebenden.
MARIA, die Mutter des Herrn ist das Heil der Kranken, die Zuflucht der Sünder, der Trost der Betrübten, der Morgenstern, die Mutter des guten Rates und die Königin des Friedens.
Sie ist die Knotenlöserin, die unsere inneren Ängste, Verwicklungen und Verknotungen auflösen kann in der Kraft ihres göttlichen Sohnes, den wir als den Erlöser der Welt bekenn; denn es gibt für uns Christen kein unlösbares Problem; Maria wir uns dabei helfen!

Prälat Günther Mandl
Stadtpfarrer, Stiftspropst und Wallfahrtsrektor

 

Wallfahrtsprogramm Nr. 7 / 23. April - 01. Mai 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 7  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 7  als PDF-Datei

Wort zum Sonntag - Ostern 2019

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Die zentrale Aussage von Ostern lautet: Die Liebe, welche bewusst das Leiden einbezieht und durchhält, ist eine alles zum Guten verwandelnde Kraft, sie ist stärker als Sünde, Egoismus und Tod. Weil Gott die Liebe in Person ist, kann er nicht anders, als sich selbst verschenken, in seiner Schöpfung und in seiner Offenbarung, die in der Menschwerdung, im Leben und Wirken, vor allem aber im Leiden und Sterben seines geliebten Sohnes ihre höchste Erfüllung fand. Echte Liebe ist nie ohnmächtig und schwach, auch wenn es oft den Anschein hat. Echte Liebe ist allmächtig und führt zum Sieg, zur Auferstehung und zum Leben. Echte Liebe führt immer über Leiden und Tod zum Licht der Auferstehung, zum österlichen Glanz. Diesen Zusammenhang von Tod und Auferstehung, von Kreuz und Heil, von Liebe und Leiden gilt es immer wieder neu zu verkünden und zu verstehen als Zentralbotschaft Christi, als  d a s  „Geheimnis des Glaubens“. Diese Botschaft ist eine immense Ermutigung und Tröstung für uns alle, besonders für die Schwachen und Leidenden und zugleich die Einladung, nach dem Vorbild Jesu sein Lebenskreuz, seine Leiden und Enttäuschungen in Geduld und Liebe zu ertragen und durchzuhalten. Die Liebe, die sich im Leiden bewährt, ist der Schlüssel zum Tor des Lebens, trägt in sich die „Morgenröte der Erlösung“, das Licht des Ostermorgens. Jeder Mensch, der den Kreuzweg Christi existentiell mitgeht, hat teil am Ostersieg des Herrn, trägt in sich den Keim der Auferstehung. Freilich kennt jeder Kreuzweg auch den Punkt der Gottverlassenheit, der aber bald in die Gottgeborgenheit mündet, in Zuversicht und innerem Frieden. In jeder heiligen Messe, in jeder Eucharistie feiern wir den Tod und die Auferstehung Jesu, den oben beschriebenen Zusammenhang von Liebe und Leiden, vom Kreuzweg, der zum Heilsweg wird.
So wünsche ich, auch im Namen meiner Mitarbeiter, der ganzen Pfarrgemeinde und jedem einzelnen die österliche Freude und den inneren Frieden.
Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

Kartage im Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum

Am Karfreitag und Karsamstag ist das Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum geschlossen.

Wir wünschen Ihnen besinnliche und gesegnet Kartage!

Am Ostersonntag, 21. April 2019, sind wir wieder ab 10 Uhr für Sie da und freuen uns auf Ihren Besuch!

Unsere Öffnungszeiten 2019 sind von Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10 - 16 Uhr.

Flucht und Triumphzug des Altöttinger Gnadenbildes im Jahre 1919

Am Ostermontag, 22.04.2019, wird bei einem Jubiläumsgottesdienst in der Pfarrkirche Reischach um 10.15 Uhr der Beherbergung des Gnadenbildes in der Nacht vom 24. auf 25. April 1919 im alten Pfarrhof Reischach (heutiges Pfarrheim) gedacht. Nach dem Festgottesdienst ziehen alle Anwesenden mitsamt den Fahnenabordnungen, Vereinen und Verbänden, Bruderschaften und Kongregationen in einer Prozession, bei der eine Kopie des Gnadenbildes aus Altötting mitgetragen wird, von der Kettelerstraße zum Pfarrheim, dem Ort der Beherbergung des Gnadenbildes vor 100 Jahren. Dort findet die Enthüllung einer Gedenktafel „100 Jahre Altöttinger Gnadenbild auf der Flucht in Reischach“ statt. Es folgt ein kurzer Festakt mit Festreden, Segnung der Gedenktafel und Verehrung des Altöttinger Gnadenbildes. Bis 15.00 Uhr kann im Pfarrheim, dem Aufbewahrungsort des Gnadenbildes, jenes Zimmer besichtigt werden, in dem das Gnadenbild übernachtet hat. Es werden auch eine Erinnerungstafel und eine frühere Kopie aus der Marienkapelle gezeigt. Herzliche Einladung das Gedenken mitzufeiern!

Was vor 100 Jahren geschah, hat Ludwig Demmelhuber zusammengefasst:

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde das Gnadenbild von Altötting vom April bis November 1632 im Dom zu Salzburg in Sicherheit gebracht. Von Juni bis Oktober 1648 wurde es erneut in der Salzburger Franziskanerkirche aufbewahrt.
Während des Spanischen Erbfolgekrieges wollte man am 27. Juli 1704 das Gnadenbild in die Burg zu Burghausen schaffen, nachdem der Kapellschatz bereits hinter die schützenden Burgmauern gebracht wurde. Das scheiterte aber am Widerstand der Altöttinger. Es gab einen großen Tumult vor der Kapelle und es wurde die große Wallfahrtglocke „zum Sturm“ geläutet. Seitdem wird in Altötting Ende Juli das Sturmamt gefeiert.

Ab dem 24. April 1919, zur Zeit der Räterepublik und der drohenden Gefahr durch die Spartakisten, wurde das Gnadenbild vom Altöttinger Stadtpfarrer, Prälat Konrad über Reischach, Eggenfelden, Pfarrkirchen, Aidenbach, Vilshofen nach Passau gebracht und dort im Kloster Niedernburg und später im Dom St. Stephan, bis zur Rückführung vom 29. – 31. Mai 1919, verwahrt.
Nach der Revolution in Bayern am 7. Nov. 1918, der Vertreibung von König Ludwig III., der Ausrufung der Räterepublik und der Ermordung von Ministerpräsident Kurt Eisner am 21. Febr. 1919 machten sich von Berlin aus die roten Spartakisten in verschiedenen Städten breit. Für den 24. April 1919 war die Ankunft der Spartakisten in Altötting angekündigt, denen eine „erbärmlichen Priesterhetze“ nachgesagt wurde, doch drei Lokführer und der Heizer verweigerten den Zugtransport nach Altötting.

In Altötting besprachen Prälat Konrad, Zahntechniker Brunnhölzl und Kirchenmaler Schlee die prekäre Situation und entschlossen sich, die Gnadenmutter in Sicherheit zu bringen.

In der Nacht vom 24. auf 25. April 1919 klopfte um ½ 1 Uhr nachts Stadtpfarrer Konrad an der Tür des Reischacher Pfarrhofes und Pfarrer Johann Schermer gewährte Unterschlupf. Das nordöstliche Gastzimmer im 1. Stock des Pfarrhauses war nun Stätte für die erste Übernachtung der Statue Unserer Lieben Frau auf der Flucht.                                            
Am nächsten Morgen wurde das Gnadenbild von der Pfarrersköchin Anna Lenz in Packpapier verpackt, getarnt als einfaches Reisepaket. Der Prälat setzte mit dem Fuhrwerk des Franz Schoßbeck aus Reischach seine Reise fort nach Eggenfelden. Im Franziskanerkloster in Eggenfelden wurde zwei Stunden Rast gemacht und das Gnadenbild von Guardian P. Willebald und der Klostergemeinde verehrt. Die Flucht ging weiter über Pfarrkirchen, dort 2 Stunden Rast beim Spital-Benefiziat Josef Wirnhier, nach Aidenbach, der Heimat von Pfarrherrn Konrad.

Vom Hochwürdigsten Herrn Bischof von Passau Sigismund Felix Baron von Ow kam die Anweisung, das Gnadenbild nicht in Aidenbach zu verwahren, sondern nach Passau zu bringen.
So ging die Flucht weiter am Samstag, 26. April 1919 über Vilshofen, einige Stunden Rast bei Stadtpfarrer Eder, nach Passau. Hier wurde zunächst das Kloster der englischen Fräulein Niedernburg als Zufluchtsort von der Diözesanleitung ausersehen. Hier wurde das Gnadenbild in den Tabernakel der Klosterkapelle gestellt. Die Klosterfrauen waren voll der Freude, so heißt es im Büchlein von Bruder Marianus. Sie huldigten dem Gnadenbild und küssten es.

Am 1. Mai kam auch der Bischof zu einer Huldigung an die „Königin der Apostel“. In ungeheuren Scharen strömten die guten Leute herbei, auch von weit her, um Maria zu sehen und zu beten.

Am 10. Mai 1919 wurde das Gnadenbild, inzwischen mit einem prächtigen Kleid versehen, in einem feierlichen Zug mit Bischof und dem gesamten Klerus aus Passau in den Dom St. Stephanus getragen und auf einem eigens errichteten Altar im Presbyterium ausgestellt. Bischof Sigismund Felix hielt eine Predigt unter dem Motto „Maria, unsere Zuflucht in den Nöten der gegenwärtigen Zeit“.

Nun stand Passau im Zeichen der Marienwallfahrt. Die Verehrung der Altöttinger Gnadenmutter zog täglich neue und immer größere Scharen an, vom frühen Morgen bis späten Abend. Die Beichtstühle waren umlagert und es wurden über 30.000 Kommunionen gereicht, so heißt es.
Am Fest Christi Himmelfahrt, 28. Mai 1919, wurde Maria in die Bischöfliche Residenz übertragen. Freitag, 30. Mai brachte Herr Bischof von Ow das Gnadenbild mittels Auto nach Simbach. Hier waren bereits die Häuser geschmückt und Triumphbögen aufgestellt. Maria wurde am Hochaltar der Pfarrkirche zur Verehrung ausgesetzt.

Am nächsten Tag, Samstag 31. Mai, fuhr der Bischof mit der Statue mit dem Zug von Simbach nach Eisenfelden und im Auto weiter nach Neuötting. Dort wurde das Gnadenbild kurz in die Pfarrkirche gebracht und wieder schön bekleidet und geschmückt.

Ein großer Prunkzug, es war von Kirche, Politik und Volk alles auf den Beinen, zog am Franziskushaus vorbei nach Altötting.

In der Beschreibung heißt es u.a.:
 „Es hatte sich ein Festzug in vierfacher Reihe gruppiert. An die Spitze hatten sich mit ihren im Sonnenlichte strahlenden Helmen die Feuerwehrmänner von Neu- und Altötting gestellt. Ihnen schlossen sich an die Vereine beider Städte, die Schulkinder mit dem gesamten Lehrpersonal. Ihnen waren zugestellt die Zöglinge des Franziskushauses, der drei Institute der englischen Fräulein aus Neu- und Altötting sowie aus der Josefsburg, die Mädchen in weißen Kleidern mit duftigen Schleiern vom Kopfe herabwallend, Lilien und Blumen in den Händen. Nach ihnen kamen die verschiedenen Ordensleute in ihrer malerischen Tracht, die Franziskanerinnen, Kreuzschwestern, Vinzenzschwestern, Niederbronner Schwestern, Paulusschwestern, Englische Fräulein und nach ihnen ein langer Zug gebarteter Söhne des heiligen Franziskus, Kapuziner genannt. Den Schluss bildeten die treffliche Kapellenmusik und die Kapellensänger. Gefolgt vom Bischof, der im Wagen unter einem Baldachin aus Maiglöckchen gebildet, saß.“

Ein Triumphbogen vor dem Franziskushaus trug die Inschrift:

        Maria, von der Flucht zurück,
        o bringe Segen, Fried und Glück,
        und breite deinen Mantel aus
        auch über das Franziskushaus.

Am Kapellplatz war vor der Gnadenkapelle bereits ein Altar errichtet. Maria wurde in einen marmor- weißen Tabernakel gestellt und gefeiert und verehrt. Der Bischof hielt eine lange und beseelte Predigt mit dem Thema „Die soziale Bedeutung des Gnadenbildes U.L. Frau von Altötting“.

Am 22. April 2019 wird am alten Pfarrhof Reischach, jetzt Pfarrheim, eine kleine Gedenktafel enthüllt, welche an die Übernachtung der Gnadenmutter von Altötting in Reischach erinnern soll.

Text und Foto: Ludwig Demmelhuber - Vielen Dank!

Lourdes - Heilen, was verwundet ist

Im Wallfahrtsjahr 2019 greift auch die Ausstellung im Haus Papst Benedikt XVI. das Thema Heilung auf. Gemäß dem Jahresmotto: „Heilen, was verwundet ist!“. Wallfahrtsorte sind immer auch Anlaufstellen für hilfesuchende und auch kranke Menschen. Das zeigt auch das erste Wunder von Altötting, das am Beginn der Wallfahrt zur Muttergottes steht. Der wohl bedeutendste Wallfahrtsort für Kranke ist aber Lourdes. Zehntausende von Kranken pilgern jährlich in das südfranzösische Städtchen am Fuße der Pyrenäen. Seitdem der Hl. Bernadette im Jahr 1858 17mal die Heilige Jungfrau erschienen ist geschehen in Lourdes immer wieder Wunder der Heilung. In der diesjährigen Ausstellung wollen wir den freundschaftlichen Bogen von Altötting nach Lourdes spannen und ihnen die Botschaft von Lourdes näherbringen.
Des Weiteren betrachten wir die großen Sakramente der Heilung, sowie einige Sakramentalien der Kirche als Zeichen der Nähe Gottes.

Herzliche Einladung zur Eröffnung der Sonderausstellung am 1. Mai 2019 um 16 Uhr!

Die Ausstellung ist von 1. Mai bis 15. Dezember 2019 zu folgenden Zeiten geöffnet:
Mai – Oktober
Dienstag – Sonntag         10 – 16 Uhr
Feiertage                        10 – 16 Uhr

23. November – 15. Dezember (während Christkindlmarkt)
Montag – Freitag             13 – 18 Uhr
Samstag und Sonntag     10 – 18 Uhr

Der Eintritt ist kostenfrei!

Foto: Pfr. J. Fleischer

Der Kreuzweg - Leiden und Sterben unseres Herrn Jesus Christus

Heil'ge Mutter,
drück' die Wunden,
die Dein Sohn für mich empfunden,
tief in meine Seele ein.

Durch die Fastenzeit hat uns das Gebet des Kreuzweges begleitet. Wir sind immer wieder betend den Weg nachgegangen, den Jesus Christus vom Haus des Pilatus bis hinauf nach Golgota gegangen ist.
Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und preisen Dich. Denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die Welt erlöst.

In allen Kirchen laden Bildwerke zur Betrachtung des Kreuzweges ein. In unterschiedlichen Kunstformen und Ausdrucksweisen lassen sie uns in das Geschehen vor rund 2000 Jahren eintauchen.

Als weitere Besonderheit bietet sich in Altötting auch der Kreuzweg des Altöttinger Marienwerks im Freien an, um unser Kreuz des Lebens in Anblick des Leidens und Sterbens unseres Herren tragen zu lernen.

Im Kreuzgang in der Stiftspfarrkirche laden die Tüchleingemälde, eine kunsthistorische Kostbarkeit, noch bis Ostermontag zum Mitgehen des Kreuzweges ein.
Eine besondere Führung hierzu findet am Ostermontag, 22. April 2019, um 14.00 Uhr statt: Vom Geheimnis des Glaubens: Der Tüchleinzyklus und das Heilige Grab. Information und Anmeldung unter Tel. 08671/506219 oder touristinfo@altoetting.de.

Kar- und Osterprogramm in der Gnadenkapelle
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Das österliche Triduum wird in der Gnadenkapelle mit der heiligen Kapellenstille begangen.
Die Gnadenmutter wird am Karfreitag mit dem schwarzen Schleier als Zeichen der Trauer über das Leid und den Tod ihres Sohnes verhüllt.
Das heilige Grab lädt zur tiefen Anteilnahme am Tod unseres Herren Jesus Christus ein.
Am Ostersonntag feiern wir das Hochfest der Auferstehung des Herrn mit der gewohnten Messordnung.

Gründonnerstag, 18. April 2019
Tagsüber Kapellenstille
18.00 Uhr Lichtreicher Rosenkranz

Karfreitag, 19. April 2019
Tagsüber Kapellenstille
07.00 Uhr Verhüllung des Gnadenbildes mit schwarzem Schleier
18.00 Uhr Schmerzhafter Rosenkranz

Karsamstag, 20. April 2019
Tagsüber Kapellenstille
18.00 Uhr Schmerzhafter Rosenkranz

Ostersonntag, 21. April 2019
Speisenweihe nach jeder Heiligen Messe um 06.00 / 07.00 / 08.00 / 09.00 / 10.00 / 11.00 Uhr
07.00 Uhr Festliche Ostermesse: M. Filke, Missa in G
11.50 Uhr Mittagsgebet: Regina Coeli
15.00 Uhr Feierliche Ostervesper in der Stiftspfarrkriche mit der Schola Autingensis und anschließendem "AVE" in der Gnadenkapelle
18.00 Uhr Glorreicher Rosenkranz

Ostermontag, 22. April 2019
07.00 Uhr Festliche Ostermesse: E. Titel, Kleine Festmesse
11.50 Uhr Mittagsgebet: Regina Coeli
18.00 Uhr Glorreicher Rosenkranz
 

Anbetungskapelle - Immerwährende Anbetung täglich 24 Stunden
Karfreitag 8.30 Uhr Einsetzung
Bis zum Ende der Osternacht von St. Magdalena (Ostersonntag ca. 6.30 Uhr) bleibt die Anbetungskapelle geschlossen
Nach der Osternachtsfeier am Morgen des Ostersonntags in St. Magdalena feierliche Übertragung des Allerheiligsten in die Anbetungskapelle und Entzündung der Kerzen mit dem österlichen Licht

Papst em. Benedikt XVI.

Unserem hochverehrten Papst em. Benedikt XVI. wünschen wir alles Gute und Gottes Segen zum Geburtstag!

Seinen Aufsatz zur Missbrauchskrise im vollen Wortlaut können Sie hier nachlesen: Die Kirche und der Skandal des sexuellen Missbrauchs

Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum

Wir haben unsere Tore ab 14. April 2019 wieder für Sie geöffnet und freuen uns auf Ihren Besuch:

Von Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10 - 16 Uhr für Sie da.

Aktuelle Änderungen der Öffnungszeiten werden auf unserer Homepage bekanntgegeben.

Eintrittspreise ins Museum:
Erwachsene                                          EUR 2,--
Kinder, Studenten, Senioren ermäßigt     EUR 1,--
Familienkarte                                        EUR 5,--
freier Eintritt für Personen mit Behindertenausweis, Kinder bis 6 Jahre und Schulklassen

Wort zum Sonntag - Palmsonntag

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Mit dem Palmsonntag treten wir in die heilige Woche, in die Karwoche ein, indem wir Jesus in die heilige Stadt Jerusalem begleiten und mit Palmzweigen begrüßen. Nicht auf einem Triumpf-Wagen kommt er, sondern auf einem Esel, dem Arbeitstier der armen Leute als Demutskönig. Die einfachen Menschen und vor allem die Kinder erkennen und lieben ihn und rufen aus Leibeskräften: „Hosanna dem Sohne Davids; hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn. Die Mitglieder des Synedriums und die Priester erzürnen vor Eifersucht und Neid und sind sich totsicher: Dieser Jesus muss sterben! Am Gründonnerstag erreicht die Karwoche ihren ersten Höhepunkt: Beim letzten Abendmahl schenkt Jesus der Kirche die Herzmitte und ihr tiefstes Geheimnis: Die EUCHARISTIE; seine liebende Gegenwart im Zeichen von Brot und Wein, seine opfernde Ganzhingabe an den Vater und an uns als „das Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünden der Welt“. Untrennbar mit der Eucharistie verbunden schenkt er der Kirche das neutestamentliche Priestertum als Teilhabe an seiner personalen Hingabe. Das Neue Gebot der dreifachen Liebe erläutert er im Zeichen der Fußwaschung: LIEBE = DIENST: Der Starke dient dem Schwachen, der Gesunde dem Kranken, der Lehrer dem Schüler, die Eltern den Kindern, der Politiker seinen Wählern, der Pfarrer seiner Gemeinde. Es ist unfassbar, dass der Verräter mit am Tisch des Letzten Abendmahls sitzt, dass alle Jünger in der Getsemani-Stunde schlafen und dann bei der Verhaftung Jesu die Flucht ergreifen und dass Petrus den Herrn drei Mal verleugnet bevor der Hahn kräht. Der Prozess Jesu vor dem Hohenpriester führt zu seiner Verurteilung als Gotteslästerer und vor Pontius Pilatus zur Verurteilung als Hochverräter. Die Verhöhnung Jesu, die grausame Geißelung, der Spießrutenlauf des Kreuzweges auf der via dolorosa und schließlich die Vollstreckung der Hinrichtung auf der „Schädelhöhe“ übersteigen jedes Maß der körperlich-seelischen Grausamkeit und Qual. Der Herr tut es „für uns“ und „zu unserem Heil“; er übernimmt gleichsam als Sündenbock „die Schuld der Welt“ und das daraus resultierende Leid. Der Karfreitag endet in der Grabesruhe und im Frieden der Vollendung: „Es ist vollbracht.“ Dass die ganze Dramatik der Karwoche in sich schon den österlichen Glanz, das Licht der Auferstehung und des sieghaften Lebens trägt, ist Mitte unseres Glaubens: Das in Liebe und Geduld getragene Kreuz wird zum Schlüssel des „Lebens in Fülle“, zum Schlüssel der Himmelspforte. Die untrennbare Einheit von Karfreitag und Ostersonntag, von Tod und Auferstehung des Herrn ist Kern unseres Glaubens und wichtigste Botschaft des Christentums: Unser ganzes Leben, besonders und gerade auch die dunklen Seiten und Momente, haben einen tiefen Sinn: Was ich in Liebe und Geduld ertrage in der Nachfolge des Herrn, führt zu meiner Reifung, zu meinem personalen Wachstum, zu meiner Läuterung und Erlösung. So bedeutet Ostern letztlich ZUVERSICHT und OPTIMISMUS: Es gibt keine Sinnlosigkeit, es gibt keinen Grund zur Verzagtheit und zur Resignation.
In diesem Sinn wünsche ich Ihnen, auch im Namen meiner Mitarbeiter, ein gesegnetes Osterfest!
Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

Wallfahrtsprogramm Nr. 6 / 16. - 22. April 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 6  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 6  als PDF-Datei

 

Wort zum Sonntag - 5. Fastensonntag 2019

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Dass Jesus die Sünder, welche zu Reue und Umkehr bereit sind, mehr liebt als die selbstgerechten Pharisäer und Heuchler, wird auf vielen Seiten der Bibel dokumentiert, so auch im Evangelium des heutigen V. Fastensonntags, des Passionssonntags, wie er auch genannt wird. Jesus ist im Tempel umringt von den eben genannten selbstgerechten Pharisäern, die misstrauisch seiner Lehre vom barmherzigen Vater im Himmel zuhören. Da zerrt man „eine Frau, die beim Ehebruch eben auf frischer Tat ertappt wurde“ vor Jesus mit der Fangfrage: Soll man diese Sünderin steinigen, wie es im Gesetz gefordert ist oder nicht? Was Jesus auch antworten wird, kann man ihm falsch auslegen: Stimmt er „gesetzestreu“ der Hinrichtung zu, steht er im Widerspruch mit seiner Lehre von der göttlichen Barmherzigkeit; spricht er sich für eine Amnestie aus, kann man ihm Gesetzlosigkeit und Laxismus vorwerfen. Was Jesus mit dem Finger in den Staub auf dem Tempelboden geschrieben hat, wissen wir nicht; man vermutet allerdings, dass es das Wort VERGEBUNG gewesen ist: Nach einer Zeit der angespannten Stille richtet sich Jesus auf und sagt in genialer Weise: Ja, ihr dürft sie steinigen; aber nur der darf Steine nach ihr werfen, der ohne Sünde ist; er verbindet also die Gesetzestreue mit der göttlichen Barmherzigkeit in einer entlarvenden Weise. Weil alle, die um Jesus herumstehen, schlagartig verstehen, dass sie kein Recht haben, nach der Frau mit Steinen zu werfen, weil sie selber „im Glashaus sitzen“, weil sie selber „Dreck am Stecken haben“, weil sie zuvor „den Balken aus dem eigenen Auge ziehen müssen“, weil sie zuvor den Unrat „vor der eigenen Haustüre wegkehren müssen“, … , schleichen sie mit hochrotem Kopf davon, sodass am Ende Jesus allein mit der Frau zurückbleibt. Er vergibt ihr und mahnt sie: „Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!“
Ja, Jesus vergibt uns unsere Schuld, wenn wir sie reumütig bekennen und umkehren und wenn wir nicht selbstgerecht auf andere mit dem Anklagefinger zeigen: Die Osterbeichte ist eine großartige Chance zur Umkehr und Erneuerung für uns alle, nützen wir sie!!
Mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern, verbleibe ich            
Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

 

 

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für April 2019

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater

für die Ärzte und ihre Mitarbeiter/-innen in Kriegsgebieten :

Für Ärzte und deren humanitäre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in Kriegsgebieten ihr Leben für andere riskieren.

Videobotschaft vom Papst

Vom Geheimnis des Glaubens - der Tüchleinzyklus und das Heilige Grab

Der Kreuzgang der Stiftspfarrkirche wird alljährlich durch den Passionszyklus mystisch verdunkelt. Die Vergegenwärtigung der Passion Christi hat in Altötting eine lange Tradition. Aus bayerisch-barocker Frömmigkeit heraus entstand dieser in seiner Vollständigkeit einmalige Zyklus der Passionsgeschichte. Durch eine besondere Malweise leuchten die Motive im durchscheinenden Licht farbkräftig auf.

Lernen Sie dieses außergewöhnliche Kunstwerk im Rahmen einer 90 minütigen Sonderführung  „Vom Geheimnis des Glaubens: Der Tüchleinzyklus und das Heilige Grab“ kennen. An die kunstgeschichtliche, spirituelle und lokalhistorische Erklärung der Tüchleingemälde und des Heiligen Grabes im gotischen Kreuzgang schließt sich eine thematische Besichtigung im Umgriff des Kapellplatzes an.
Dauer: 90 Minuten
Treffpunkt vor dem Rathaus
Referent: Klaus Loichinger
Gebühr: 8 EUR

Anmeldung erforderlich bis 3 Tage vor Führungstermin im Wallfahrts- und Tourismusbüro Altötting: touristinfo@altoetting.de, Tel. 08671/506219
Führung in Kooperation Wallfahrts- und Tourismusbüro Altötting und KEB Rottal Inn-Salzach e.V.

Herzliche Einladung zu diesen besonderen Führungen in der Fasten- und Osterzeit!

Monatliches Triduum in Altötting
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Herzliche Einladung wieder gemeinsam für die dringenden Anliegen der Welt zu beten:
für den Frieden in der Welt
für die Familien und den Schutz des Lebens
für Priester und geistliche Berufungen
für alle Anliegen unserer Zeit

Priesterdonnerstag - monatl. Gebetstag um geistliche und kirchliche Berufe
09.00 Uhr                Gnadenkapelle           Altöttinger Marienwerk - Hl. Messe für alle lebenden und verstorbenen Mitglieder: Domkapitular Msgr. Josef Fischer
17.30 Uhr                St. Magdalena           Vesper - kirchliches Stundengebet - um geistliche und kirchliche Berufe mit den Kapuzineren
18.00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für Priester- und Ordensberufungen
19.00 Uhr                Stiftspfarrkirche       Heilige Messe mit Fastenpredigt und Beichtgelegenheit im Anliegen um geistliche und kirchliche Berufe
                                                                      Thema der Fastenpredigt: "Heilen, was verwundet ist"
                                                                      Hauptzelebrant und Prediger: Dekan Anton Spreitzer, Ortenburg

22.00 - 23.00 Uhr     Anbetungskapelle       "Ölbergstunde mit Jesus im Garten Gethsemane" - Gestaltete Heilige Stunde mit eucharistischem Segen, mit den Novizen der Legionäre Christi
anschl.                    Anbetungskapelle        stille Nachtanbetung in den Anliegen des Gebetstages

Herz-Jesu-Freitag (immer der 1. Freitag im Monat)
18:00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für die Familien und den Schutz des Lebens; Litanei zum Hl. Johannes Paul II. mit Möglichkeit zum Einzelsegen mit der Reliquie des Hl. Johannes Paul II.
19:00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Hl. Messe mit Herz-Jesu-Weihegebet, Beichtgelegenheit, kurze eucharistische Anbetung: Stiftskanoniker Alois Schießl
21.30 - 01.00 Uhr     Anbetungskapelle      "Mit Jesus und Maria durch die Nacht" - Gebetsnacht mit musikalisch gestalteten Anbetungsstunden, Heilungsgebet und eucharistischen Einzelsegen  

Herz-Mariä-Sühne-Samstag
08.00 Uhr                Gnadenkapelle            Friedensmesse mit Friedensgebet (zeitgleich in Lourdes, Kevelaer und Altötting)
 
Foto: R. Dorfner

Frühjahrshauptfest der Marianischen Männerkongregation Altötting
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Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen haben den 4. Fastensonntag zu einem wahren Tag der Freude gemacht. Traditionell haben sich an Laetare, wie der 4. Fastensonntag liturgisch genannt wird, auch die Männer der Marianischen Männerkongregation in Altötting zum Frühjahrshauptfest getroffen. Der Einladung von MC-Präses Kapuzinerpater Br. Georg Greimel OFMCap und MC-Präfekt Stefan Burghart sind nicht nur die katholischen Männer samt Familien gefolgt, sondern auch der H.H. Bischof Wilhelm Krautwaschl aus der Diözese Graz-Seckau. Nach der Festmesse in der Basilika St. Anna, die von dem bischöflichen Ehrengast aus Österreich zelebriert wurde, haben sich die Obmänner zum Konvent im Kongregationssaal getroffen. Bischof Krautwaschl hat den Obmännern dabei offene Fragen beantwortet und manche Unklarheit erhellt. Die feierliche Aufnahmefeier der neuen Sodalen in den Dienst Mariens, die ein Leben nach christlichen Grundsätzen und gestärkt durch die Männergemeinschaft versprechen, hat in der Basilika St. Anna den Abschluss des Hauptfestes eröffnet. Mit der Schlusspredigt, der Eucharistischen Prozession zur Gnadenkapelle und dem Schlusssegen mit dem Allerheiligsten hat ein wunderschöner Tag in christlicher Eintracht und Gemeinschaft geendet.

Vielen Dank an Roswitha Dorfner für die Fotoimpressionen als Erinnerung an das Frühjahrshauptfest 2019!

Hier geht's zum Fotoalbum

Wort zum Sonntag - 4. Fastensonntag 2019

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Das Gleichnis vom verlorenen Sohn bzw. vom barmherzigen Vater lässt sich wie ein Bühnenstück in Spielszenen einteilen: 1. Szene - „Undank“: Der jüngere Sohn fordert seinen Erbteil und trennt sich vorwurfsvoll von seinem Vater. 2. Szene - „in Saus und Braus“:  - In der Fremde bringt er sein Geld mit vermeintlichen Freunden durch auf der gierigen Suche nach Befriedigung und Genuss. 3. Szene   - „am Schweinetrog“: Kann ein Jude tiefer sinken  als auf die Ebene der unreinen Tiere? 4. Szene -  „heilsame Reue“: Wie dumm war ich! Wie konnte ich mich in diese erbärmliche Lage bringen? Ich will umkehren, ich will heim zu meinem Vater! 5. Szene -  „Versöhnung“: Der Vater, der seinen Sohn nie aufgegeben und immer sehnlich nach ihm Ausschau gehalten hat, umarmt ihn nach seinem Schuldbekenntnis, gibt ihm die Insignien des Erbsohnes (Ring, bestes Gewand, Schuhe) und lässt ein Freudenmahl feiern. 6. Szene - „Unfähigkeit zur Verbrüderung“: Der ältere Bruder kann dem Heimkehrer aus vermeintlichen Gründen der Gerechtigkeit nicht verzeihen und als Bruder anerkennen. Dabei war, wie der Vater es formuliert, der jüngere Sohn „tot und lebt wieder, er war verloren und ist wieder gefunden“: Er ging durch alle Höllen dieser Welt und braucht Erbarmen und die Gnade des Neubeginns.
Der Weg des verlorenen Sohnes ist unser aller Weg, ein Weg der unweigerlich in die Krise führt: Die frohe Botschaft lautet: Gott hat dich niemals aufgegeben, er wartet auf deine Reue und Umkehr und wird dir in vollem Maß vergeben im Sakrament der Versöhnung, in der heiligen Beichte, freilich nur, wenn wir bereit sind, einander zu vergeben und uns als Brüder und Schwestern anzuerkennen.
Ich wünsche Ihnen allen, auch im Namen meiner Mitarbeiter, in dieser Fastenzeit die Umkehr und Heimkehr von den „Schweinetrögen“ dieser Welt hin zur Gemeinschaft mit Gott und der Kirche.
Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

Beichten ist...
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... wie duschen für die Seele
... wie ein Frühjahrsputz für die Herzkammer
... keine "Urteilsverkündigung" (Papst Franziskus)
... eine tiefe Begegnung mit Gott
... wie in die Schule der Wahrheit zu gehen
... ein Sakrament der Heilung
... die Versöhnung mit Gott und den Mitmenschen

Jesus selbst hat uns das Geschenk der Beichte gemacht. Am Ostertag gab er den Aposteln den Auftrag: "Empfanget den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert" (Joh 20,22b - 23). Nirgends hat Jesus schöner erklärt, was im Bußsakrament geschieht, als im Gleichnis vom barmherzigen Vater: Wir verirren uns, verlieren uns, können nicht mehr. Doch unser Vater wartet auf uns mit großer, ja unendlicher Sehnsucht; er verzeiht uns, wenn wir zurückkommen; er nimmt uns immer wieder an, vergibt die Sünde. "Deine Sünden sind dir vergeben!" (Mk 2,5) konnte Jesus nur sagen, weil er der Sohn Gottes ist. Denn Gott allein kann Sünden vergeben. Jesus war die Sündenvergebung wichtiger als Wunder zu wirken. Er sah darin das große Zeichen für den Anbruch des Reiches Gottes. Um wahrhaftig und echt sein zu können, ist es wichtig, dass wir unsere Sünden und unsere Schuld nicht verdrängen, sondern diese aussprechen und von Angesicht zu Angesicht bekennen. Der Priester hat die Vollmacht, uns im Namen Gottes die Lossprechung zu erteilen. Zur jeder guten Beichte gehören die Gewissensforschung, die Reue, der Vorsatz, das Bekenntnis und die Buße. Buße ist die Wiedergutmachung für ein begangenes Unrecht und geschieht nicht nur im Kopf, sondern auch in Taten der Liebe. Buße befreit und ermutigt uns, neu anzufangen. (vgl. YOUCAT 227 bis 232 ff.)
In Altötting gibt es täglich Beichtgelegenheit und ganz besonders in der Karwoche.
Herzliche Einladung sich durch das Sakrament der Versöhnung von Gott heilen zu lassen!

 

BEICHTGELEGENHEIT in der Karwoche:
Montag bis Mittwoch in der Karwoche
08.30 – 11.30 Uhr / 14.30 – 16.00 Uhr nur in St. Magdalena
Gründonnerstag
08.30 – 11.30 Uhr / 14.30 – 16.00 Uhr nur in St. Magdalena
Karfreitag
08.30 – 11.30 Uhr in St. Magdalena
08.30 – 11.30 Uhr auch in der Basilika St. Anna und in den Beichtzimmern im „Krippengang“
08.30 – 12.00 / 14.00-15.00 Uhr auch in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus
13.30 – 14.45 Uhr nur in der Basilika St. Anna und in den Beichtzimmern im „Krippengang“
16.30 – 17.30 Uhr nur in der Basilika St. Anna und in den Beichtzimmern im „Krippengang“
Karsamstag
08.30 – 11.30 Uhr / 14.30 – 16.00 Uhr nur in St. Magdalena.00 – 12.00 Uhr auch in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus
Ostersonntag und Ostermontag
Keine Beichtgelegenheit in St. Magdalena und in der Basilika St. Anna
08.30 – 12.00 / 14.30-17.00 Uhr in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus

Beichtgelegenheit regulär an Werktagen:
St. Magdalena:               08.30 -11.30 Uhr und 14.30 - 16.00 Uhr
Beichtgelegenheit regulär an Sonn- und Feiertag:
Basilika St. Anna:           08.30 - 11.30 Uhr
Stiftspfarrkirche:              08.30 - 12.15 Uhr und 14.30 - 17.00 Uhr

Wallfahrtsprogramm Nr. 5 / 02. - 15. April 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 5  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 5  als PDF-Datei
 

Fastenpredigten 2019

Die Fastenzeit stimmt als 40-tägige Bußzeit auf das österliche Hochfest ein. Es ist eine Zeit, in der alle Gläubigen aufgerufen sind, sich bewusst verstärkt am Evangelium, der christlichen Frohbotschaft, zu orientieren - das Leben neu und intensiv auf Gott und unsere himmlische Heimat bei Gott auszurichten. Um den Kompass für den Lebensweg besser ausrichten zu können, wird in Altötting die gute Tradition der Fastenpredigten im Pfarrverband gepflegt. In Anlehnung an das diesjährige Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" wurden "Aktualisierte biblische Heilungsgeschichten" als Thema der Fastenpredigten 2019 gewählt. Jeweils am Donnerstag im Rahmen der Abendmesse sind alle Gläubigen aus nah und fern eingeladen, sich durch die Predigt bzw. durch das Zeugnis zu einer heilenden Neuausrichtung anregen zu lassen. Beginn ist um 19.00 Uhr

Donnerstag, 14. März 2019 in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus
Prediger: Pfr. Hannes Lorenz aus Nabburg

Donnerstag, 21. März 2019 in der Pfarrkirche St. Josef, Altötting-Süd
Prediger: Pfr. Peter König aus Vilsbiburg

Donnerstag, 28. März 2019 in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus
Vortragender: Dr. Johannes Spes, leitender Oberarzt auf der Palliativ-Station der Kreisklinik Altötting

Donnerstag, 04. April 2019 in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus
Prediger: Dekan Anton Spreitzer von Ortenburg

Wort zum Sonntag - 3. Fastensonntag 2019

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Das Gleichnis vom Feigenbaum, der keine Früchte trug und somit den Unmut und die Enttäuschung des Gutsbesitzers provozierte, löst im Hörer bzw. im Leser eine heilsame Unruhe aus; der Gutsherr, gemeint ist Gott, sagt zum Weingärtner: „Jetzt komme ich schon drei Jahre und sehe nach, ob dieser Feigenbaum Früchte trägt, und finde nichts. Hau ihn um! Was soll er weiter dem Boden seine Kraft nehmen?“ – Wir alle spüren, dass mit dem Feigenbaum, der keine Früchte hervorbringt, wir gemeint sind, Du und Ich: Wir leben oft so, als ob es Gott gar nicht gäbe, ohne Gebets- und Gottesdiensteifer, ohne Sensibilität gegenüber den Mitmenschen in nah und fern und ohne ernsthafte Bemühungen, uns selber voran zu bringen, Christus ähnlich zu werden im Denken, Reden und Handeln, unsere Talente zu entfalten und unsere Zeit sinnvoll und gewinnbringend zu nutzen. Wer ist eigentlich mit dem Weingärtner gemeint, der sich so liebevoll für den unfruchtbaren Feigenbaum gegenüber dem Gutsherrn einsetzt mit den Worten: „Herr, lass ihn dieses Jahr noch stehen; ich will den Boden um ihn herum aufgraben und düngen: Vielleicht trägt er dann Früchte; wenn nicht, dann lass ihn umhauen.“ Mit diesem besorgten Weingärtner ist ganz bestimmt unser Heiland, Jesus Christus gemeint, der ja „gekommen ist, zu suchen, was verloren und zu heilen, was verwundet ist“, der den verlorenen Schafen in den Wüsten dieser Welt nachgeht, sie sucht und auf seinen guten Schultern zur Gemeinschaft zurückträgt, der gesagt hat: „Der Menschensohn ist gekommen, die Sünder zu berufen, nicht die (selbst)Gerechten.“ Er greift in unser oft recht armseliges, unfruchtbares Leben ein und gibt ihm durch seine Gnade und Hilfe neue Wachstums- und Reifebedingungen, sodass sich Früchte einstellen können, gute Taten, eine gute Ausstrahlung und Aura.
Nützen wir diese Heil bringende Fastenzeit zur Erneuerung unseres Lebens in und durch Christus, sodass wir die von Gott zu Recht erwarteten Lebensfrüchte bringen; denn es könnte auch einmal zu spät sein!
Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

 

11. Bauernwallfahrt nach Altötting
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Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) lädt alljährlich ihre Mitglieder mitsamt dem Vieh zum Pilgern ein. Die Wallfahrt ist für viele bereits ein lieber Pflichttermin geworden. Die Landwirte empfehlen sich und ihre bäuerlichen Betriebe ganz dem Segen des Allerhöchsten und der Fürsprache der Gnadenmutter an. Als Zeichen der Verbundenheit kommen auch einige Tiere mit auf den weitläufigen Kapellplatz, für die um den Segen gebeten wir. Der Segen schließt aber natürlich auch alle Tiere und alle Betriebe ein. Die bäuerliche Struktur und unsere Landwirte sind die Grundlage für unser Heimatland. So steht die Bauernwallfahrt nach Altötting 2019 unter dem Leitwort "HEIMAT- Mach was draus: Sei Zukunft"

Am Sonntag, 07. April 2019 um 11:30 Uhr feiern die Landwirte die Heilige Messe in der Basilika Sankt Anna mit Bischof William Ernesto IRAHETA RIVERA aus El Salvador (als Gast von Misereor) und Pfarrer Michael Witti aus dem Pfarrverband Feichten.
Anschließend steht die Segnung von Tieren und Heilkräutern durch Stiftspropst Prälat Günther Mandl, Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer von Altötting, und dem evangelischen Pfarrer Klaus Göpfert, Evangelische Kirche "Zum Guten Hirten“, vor der Gnadenkapelle auf dem Programm.

Für die musikalische Gestaltung sorgen der Singkreis Asten und die Blasmusik der Bauernwallfahrt.
Mit dabei ist auch Bauer Martin Winklbauer vom Landvolktheater und der Waldweihnacht in Halsbach als Heiliger Gunther, der nach dem gemeinsamen Mittagessen zu einem unterhaltsamen Nachmittag lädt.

„Heilen, was verwundet ist“ - Die Sakramente der Kirche: Zeichen des Heils – voller Zärtlichkeit und Kraft

Als Einstimmung auf die österliche Bußzeit 2019 waren alle Gläubigen wieder in die Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena zum Eucharistischen Stundengebet eingeladen. Die Predigten zum Altöttinger Wallfahrtsmotto hat P. Norbert Schlenker OFMCap, Guardian der Altöttinger Kapuziner u. stellvertretender Wallfahrtsrektor, gehalten. Sakramente sind Zeichen der Nähe Gottes, sind die sichtbare Form unsichtbarer Gnade. In seinen Predigten hat P. Norbert Schlenker OFMCap die Sakramente auf das Wallfahrtsleitwort 2019 "Heilen, was verwundet ist" als Zeichen des Heils in den Blick genommen. Für alle, die die Predigten gerne nochmals lesen möchten, und für alle, die leider nicht zum Eucharistischen Stundengebet kommen konnten, gibt es die Predigten als Nachlese:

Predigten beim Eucharistischen Stundengebet in St. Magdalena am Samstag, 9. März und Sonntag, 10. März 2019

Vielen Dank & VERGELT'S GOTT an Pater Norbert Schlenker OFMCap für diese wunderbare Sakramenten-Katechese!

Wort zum Sonntag - 2. Fastensonntag 2019

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Seit alters wird uns am 2. Fastensonntag das Evangelium von der Verklärung Jesu zur Betrachtung und Erbauung vorgelegt. Drei ausgewählte Zeugen: Petrus, Johannes und Jakobus, dieselben, welche später dem Herrn in seiner Ölbergstunde nahe sind, dürfen auf dem Berg die „verborgene Herrlichkeit Jesu“ für einen Augenblick erleben; sie sehen ihn „in strahlendem Licht“ und bei ihm die beiden wichtigsten Gestalten des Alten Testaments, den Gesetzgeber Mose und den populärsten Propheten Elija, die mit ihm „von seinem Ende sprachen, das sich in Jerusalem erfüllen sollte“. „Was Gesetz und Propheten über den kommenden Messias vorhergesagt haben“, erfüllt sich in Jesus Christus: Er ist der „Gesalbte Gottes“, mehr noch, „der Sohn des lebendigen Gottes“, was die Stimme des himmlischen Vaters aus der Wolke wie schon bei der Taufe Jesu bestätigt: „Das ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören“.
Man nennt die Verklärung Jesu „das kleine Ostern“, das über den Leidensweg, über Golgatha hinführt zum „großen, endgültigen Osterfest“, in dem das göttliche Geheimnis Jesu dann in vollem Glanz hervorbrechen wird.
Auch wir haben nur teil an der österlichen Herrlichkeit des Herrn, wenn wir bereit sind, mit ihm auch den Kreuzweg zu gehen: Karfreitag und Ostersonntag gehören im Leben Jesu und auch in unserem persönlichen Leben untrennbar zusammen.
Mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern, verbleibe ich Ihr
Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

Der Hirtenbrief zum 1. Fastensonntag 2019 von Bischof Dr. Stefan Oster SDB
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Mit Christus zum Grund unserer Seele gehen

Lie­be Schwes­tern und Brü­der im Glauben!

Von dem däni­schen Phi­lo­so­phen Sören Kier­ke­gaard stammt ein tie­fes Wort, gleich­zei­tig ein Wort­spiel. Er schreibt über sich selbst: ​„Ich wäre zugrun­de gegan­gen, wäre ich nicht zu Grun­de gegan­gen“. Das ers­te ​„zugrun­de gehen“ meint Ster­ben, Ver­ge­hen, das zwei­te meint: zum eige­nen Grund gehen, in die Tie­fe gehen, in die Tie­fe des eige­nen Her­zens­grun­des. Also über­setzt etwa so: Ich hät­te ein elen­des Ende gehabt, wäre ich nicht mir selbst auf den Grund gegangen.

Vie­le von uns spü­ren viel­leicht ähn­lich wie Kier­ke­gaard: Wir alle haben eine inne­re Tie­fe – aber wir hal­ten uns oft an der inne­ren Ober­flä­che und mit ober­fläch­li­chen Din­gen auf. Wer von uns wäre nicht in der Ver­su­chung, sich täg­lich mit Medi­en­kon­sum zu bene­beln oder zum Bei­spiel mit ober­fläch­li­chem Gere­de. Oder gibt es nicht die Ver­su­chung zur Eitel­keit, zur Selbst­dar­stel­lung nach außen, auch wenn wir ahnen, dass es innen nicht immer so groß­ar­tig aus­sieht. Oder ver­fol­gen wir nicht manch­mal auch Zie­le, von denen wir ahnen, dass sie uns viel­leicht ober­fläch­lich befrie­di­gen, aber doch nicht in der Tie­fe des Her­zens. Das Stre­ben nach Macht, Reich­tum, Sicher­heit oder kör­per­li­chem Genuss kann einen sehr beschäf­ti­gen – bis dahin, dass wir Getrie­be­ne wer­den – ohne uns je wirk­lich auf den Grund zu kommen.

Am heu­ti­gen Evan­ge­li­um sehen wir auch, dass auf dem Weg zum eige­nen Grund nicht immer nur der Frie­den war­tet: Jesus fas­tet 40 Tage in der Wüs­te. Und die­se 40 Tage Jesu las­sen uns gleich an meh­re­re bibli­sche Ereig­nis­se erin­nern: Das Volk Isra­el etwa ist 40 Jah­re durch die Wüs­te gewan­dert – ehe es von Gott erzo­gen war, ehe es die Rei­fe und Tie­fe hat­te, ins gelob­te Land ein­zu­zie­hen. Oder Eli­jah, der Pro­phet, durch­wan­dert 40 Tage und Näch­te die Wüs­te, ehe er Got­tes Gegen­wart im lei­sen Wind­hauch wahr­neh­men kann. Auch Mose erlebt auf dem Berg Sinai eine Art Wüs­ten­zeit, ehe ihm Gott nach 40 Tagen die Zehn Gebo­te offen­bart. Vier­zig Tage Wüs­te ste­hen für Zei­ten der Rei­fung, der Erpro­bung, des inne­ren Rin­gens. Auch für mich: Glau­be ich, dass es auch in mir selbst den Schatz im Acker zu fin­den gibt, den inne­ren Reich­tum, die Begeg­nung mit dem leben­di­gen Gott – eine Begeg­nung, die in mir wirk­lich den Frie­den, die Freu­de, die Zufrie­den­heit her­vor­brin­gen kann? Eine Berüh­rung, die mein Leben dann auch zu einem Zeug­nis von Got­tes Gegen­wart wer­den lässt? Wir ahnen, dass auch wir in die­sen Zustand nicht ohne Kampf fin­den, nicht ohne die Übung des Ver­zichts, nicht ohne das Rin­gen um wirk­li­che inne­re Frei­heit und nicht ohne das Über­win­den von schlech­ten Abhängigkeiten.

Und das Schö­ne ist: Das Evan­ge­li­um von heu­te zeigt uns, dass Jesus selbst für uns und an unse­rer Sei­te die abgrün­digs­ten Ver­su­chun­gen durch­lebt hat. Der Teu­fel per­sön­lich stellt ihm in dra­ma­ti­scher Wei­se das ver­meint­lich Gro­ße vor Augen, dass Jesus selbst voll­brin­gen könn­te. Sich selbst den Hun­ger stil­len durch das eige­ne Wun­der und die eige­nen Kräf­te; sich selbst zum Mäch­tigs­ten machen, wenn ich die fal­sche Macht anbe­te; sich selbst in spek­ta­ku­lä­rer Show vom Tem­pel in Jeru­sa­lem zu stür­zen, um end­lich die Aner­ken­nung von sei­nem Volk zu bekom­men, die ihm zusteht. Alles aus eige­ner Macht tun, selbst­herr­lich, und dabei heim­lich dem Selbst­herr­lichs­ten von allen, dem größ­ten Blen­der von allen auf den Leim gehen – dem Teu­fel. Und wer von uns wäre je schon frei, sol­chen Ver­su­chun­gen zu widerstehen.

Aber Jesus geht vol­ler Sou­ve­rä­ni­tät den ande­ren Weg. Er geht den Weg, den Gott, der Vater ihm weist; den Weg des Ver­trau­ens auf das Wir­ken des Vaters auch in der aller­tiefs­ten Nacht bis ans Kreuz. Jesus ist daheim, inner­lich immer daheim beim Vater. Es gibt kei­nen Moment, in dem er nicht aus die­sem inne­ren Grund leben wür­de; aus der Gemein­schaft mit dem Vater, der ihm alles gibt; der ihm Leben schenkt, und Frei­heit, und Frie­den – und zuletzt den Sieg über den Tod. Jesus geht die­sen Weg für uns, damit auch wir kei­ne Angst haben müs­sen vor den Wüs­ten­zei­ten unse­res Lebens. Wir dür­fen ler­nen, mit ihm voll Ver­trau­en hin­durch­zu­ge­hen, mit ihm zu kämp­fen, mit ihm den klei­ne­ren und grö­ße­ren Ver­su­chun­gen zu wider­ste­hen, die uns an der Ober­flä­che gefan­gen halten.

Lie­be Schwes­tern und Brüder,
wir leben in einer Zeit der gro­ßen Ver­än­de­run­gen in der Gesell­schaft und in der Kir­che. Ich glau­be, es sind Wüs­ten­zei­ten, also auch Zei­ten der Ver­su­chung, aber auch Zei­ten, die uns zugleich in mehr Tie­fe und grö­ße­res Ver­trau­en auf den Herrn füh­ren kön­nen. Wir begeg­nen als Ein­zel­ne und als Gemein­schaft immer wie­der den gro­ßen Fra­gen: Was ist uns wirk­lich wich­tig? Was macht den ech­ten Sinn mei­nes Lebens aus? Wovon las­se ich mich gefan­gen neh­men – und an der Ober­flä­che hal­ten? Was ist uns heu­te als Kir­che, als Pfar­rei oder kirch­li­che Gemein­schaft wirk­lich wich­tig? War­um tun wir uns oft schwer, mit Jesus zum Grund unse­res Lebens zu gehen, den inne­ren Kampf auf­zu­neh­men, gegen Abhän­gig­kei­ten, schlech­te Ange­wohn­hei­ten, gegen Sün­de und all­zu ober­fläch­li­ches Leben? Und war­um schüt­zen wir uns oft so sehr vor wirk­li­cher Hin­ga­be, wirk­li­chem Dienst am ande­ren? Sicher auch, weil unse­re Zeit so voll ist von schil­lern­den Mög­lich­kei­ten, von Ver­hei­ßun­gen und Ver­spre­chen, die so oft nicht hal­ten, was sie uns vor­gau­keln. Sicher auch, weil eben vie­le der Kir­che und dem Glau­ben schon den Rücken gekehrt haben, weil sie uns nicht mehr glau­ben – oft aus gutem Grund.

Aber ich möch­te Ihnen heu­te aus vol­ler Über­zeu­gung ver­si­chern: Der Herr ist da – wir gehen durch die Prü­fungs­zei­ten und Wüs­ten unse­res Lebens und unse­rer Kir­che nicht allei­ne. Wir sind und blei­ben beglei­tet von dem, der das Uni­ver­sum in der Hand hält, der die Kir­che in der Hand hält – und jeden ein­zel­nen von uns. Aber er wohnt am Grund unse­res Her­zens und auch wir gehen zugrun­de, wenn wir nicht immer wie­der zu die­sem Grund gehen.

Ich möch­te Sie ein­la­den, in den kom­men­den Wochen des Zuge­hens auf Ostern, bewusst Wüs­ten­zei­ten ein­zu­le­gen; Zei­ten, Tage, die Sie sich mit Jesus neh­men und für ihn, mit ehr­li­chem Gebet, mit Stil­le, mit dem Lesen der Schrift. Und Zei­ten und Tage, in denen Sie auf Nah­rung ver­zich­ten, um zu spü­ren, dass sie nicht vom Brot allein leben, son­dern von sei­ner Gegen­wart. Und Zei­ten, in denen Sie sich bewusst in den Dienst stel­len – am armen Men­schen, oder in den Dienst an unse­rer kran­ken Schöp­fung. Scheu­en Sie sich nicht, auch ein­mal einen durch­aus radi­ka­le­ren, ernst­haf­ten Schritt zu machen. Einen Schritt des bewuss­ten Ver­zichts, und nicht einen Selbst­be­trug in der Art, zwar kein Fleisch, dafür aber den bes­se­ren Fisch zu essen. Viel­leicht machen Sie mal eine Spen­de, die Ihnen wirk­lich weh tut – um des Herrn wil­len. Oder viel­leicht ver­brin­gen Sie Zeit mit einem ein­sa­men Men­schen, der Sie aber eigent­lich nervt – aber Sie tun es um Jesu wil­len. Und schau­en Sie ehr­lich in Ihr Leben, was Sie hin­dert, wirk­lich auf Gott zu ver­trau­en, schau­en Sie auf Ihre Ver­su­chun­gen und brin­gen Sie sie wie­der ein­mal in die Beich­te, das Sakra­ment unse­rer Rück­kehr zum Gott des Lebens. Len­ken Sie Ihren Blick aber auch auf dar­auf, wo Sie schon gut unter­wegs sind – auf Gott hin; auf all das, wofür Sie dank­bar sein dür­fen, beson­ders für Ihren Glau­ben, Ihre Lie­be und Ihre Sehn­sucht. Unse­re geist­li­che Tra­di­ti­on hat immer gewusst, dass wir beson­de­re Zei­ten brau­chen, auch Zei­ten des Ver­zichts, um in die Tie­fe zu fin­den – damit die Gna­de, die uns an Ostern geschenkt wird – auch spür­bar wird. Als Freu­de an der Auf­er­ste­hung des­sen, der gesiegt hat über jede Ver­su­chung und über den Tod – und der uns teil­ha­ben las­sen will an sei­ner Freu­de und sei­nem Frie­den. Gott seg­ne Sie alle auf die­sem Weg.

Pas­sau, 1. Fas­ten­sonn­tag 2019
Dr. Ste­fan Oster SDB, Bischof von Passau

Den Hirtenbrief als PDF-Download gibt es auf der Homepage des Bistum Passau

Wort zum Sonntag

Jesus wurde in der Wüste vom Teufel in Versuchung geführt. Die ganze Zeit über aß Jesus nichts; als aber die vierzig Tage vorüber waren, hatte er Hunger. Da sagte der Teufel zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl diesem Stein, zu Brot zu werden. Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht nur vom Brot.
Da führte ihn der Teufel auf einen Berg hinauf und zeigte ihm in einem einzigen Augenblick alle Reiche der Erde und er sagte zu ihm: All die Macht und Herrlichkeit dieser Reiche will ich dir geben, denn sie sind mir überlassen, und ich gebe sie, wem ich will. Wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest, wird dir alles gehören. Jesus antwortete ihm: In der Schrift steht: Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen.
Darauf führte ihn der Teufel nach Jerusalem, stellte ihn oben auf den Tempel und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich von hier hinab; denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er, die zu behüten, und: Sie werden dich auf ihren Händen tragen, damit dein Fuß nicht an einen   Stein stößt. Da antwortete ihm Jesus: Die Schrift sagt: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen. (Lk 4, 1 – 13)
Allen Pfarrmitgliedern und Pilgern eine gute Fastenzeit!
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Wallfahrtsprogramm Nr. 4 / 12. März - 01. April 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 4  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 4  als PDF-Datei

Die Sakramente der Kirche: Zeichen des Heils – voller Zärtlichkeit und Kraft

Predigten zum Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" in der österlichen Bußzeit 2019 beim Eucharistischen Stundengebet in St. Magdalena und Fastenpredigten im Pfarrverband Altötting

Anregung für das diesjährige Wallfahrtsmotto „Heilen, was verwundet ist“ gibt uns das Lukasevangelium, aus dem wir in diesem Jahr an allen Sonntagen im Gottesdienst hören und das Jesus als den Heiland der Armen und Kranken schildert. Die Kirche setzt das heilende Handeln Jesu in seinem Auftrag in der Feier der Sakramente fort. Sie sind Zeichen des Heils – voller Zärtlichkeit und Kraft. Heilung, Heil und Segen geht auch heute in vielfältiger Weise vom Gnadenort Altötting aus. Heilungen auf die Fürsprache der Gottesmutter waren ausschlaggebend, dass Altötting sich zu einem sehr bedeutenden Wallfahrtsort entwickelte. Heil und Segen wurden durch die Jahrhunderte hindurch hier immer wieder erfahren. Zu einer Wallfahrt nach Altötting gehört die Feier der Eucharistie und für viele auch der Empfang des Sakramentes der Versöhnung in der persönlichen Beichte.
Unser diesjähriges Eucharistisches Stundengebet will in seinen Predigten zu einer Betrachtung der sogenannten Initiationssakramente Taufe – Eucharistie – Firmung und des Buß - sakramentes unter dem Blickwinkel ihrer heilsamen Wirkung voll Zärtlichkeit und Kraft einladen:

Samstag, 9. März 2019
10.00 Uhr Festmesse mit Predigt
               Thema: Das Sakrament der Taufe - eingetaucht in das Wasser des Lebens
Aussetzung – Anbetung
15.00 Uhr Eucharistische Andacht
16.00 Uhr Predigt
               Thema: Das Sakrament der Buße - versöhnt mit dem Gott des Lebens
Litanei – Eucharistischer Segen

Sonntag, 10. März 2019
09.30 Uhr Festmesse mit Predigt
               Thema: Das Sakrament der Eucharistie - gestärkt mit dem Brot des Lebens
Aussetzung – Anbetung
15.00 Uhr Abschlusspredigt
                Thema: Das Sakrament der Firmung - besiegelt mit dem Chrisam des Hl. Geistes
Te Deum – Eucharistischer Segen

Prediger: P. Norbert Schlenker, OFMCap, Guardian und stellvertretender Wallfahrtsrektor

Flyer Eucharistisches Stundengebet zum Download

Fastenpredigten 2019 „Heilen, was verwundet ist“
Jeder Prediger nimmt seine Lieblingsheilungsgeschichte aus der Bibel und wird davon ausgehend Gegenwartsbezüge zum Leben und zum Gnadenort herstellen.

Donnerstag, 14. März 19.00 Uhr in der Stiftspfarrkirche:
Pfarrer Hannes Lorenz aus Nabburg

Donnerstag, 21. März 19.00 Uhr in St. Josef, Altötting-Süd:
Pfarrer Peter König aus Vilsbiburg

Donnerstag, 28. März 19.00 Uhr in der Stiftspfarrkirche:
Dr. Johannes Spes, Leitender Oberarzt auf der Palliativ-Station des Klinikums Altötting

Donnerstag, 04. April 19.00 Uhr in der Stiftspfarrkirche:
Dekan Anton Spreitzer aus Ortenburg

Am Aschermittwoch ...
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... besinnen sich die Gläubigen alljährlich aus nah und fern nicht nur auf die heilsame Umkehr vom Irdischen hin auf die Ewigkeit bei Gott sondern gedenken auch der Gottesmutter Maria.

Traditionell wurde eine Kopie des Gnadenbildes im blau-violetten Fastenkleid aus Samt am Aschermittwoch, aus der Gnadenkapelle in die Beichtkirche St. Magdalena übertragen, wo es zur gläubigen Verehrung des himmlischen Urbildes einlädt.
Maria war eine Frau mit alltäglichen Sorgen und versteht unsere menschlichen Sorgen als eine von uns. Maria ist aber zugleich auch die gnadenvolle Mutter Gottes, die ganz auf Gott und ihren göttlichen Sohn ausgerichtet war. Nach dem weltlichen Treiben in der Faschingszeit wenden sich die Altöttinger ihrer wirkmächtigen Fürsprecherin wieder ganz besonders zu und erweisen ihr in St. Magdalena die Ehre. Die Tration der Gottesmutter durch einen Kuss des Kleidsaumes die Verehrung zu bezeugen, geht auf Kurfürst Maximilian zurück. Gerne werden von Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl und seinen Stellvertreter Pater Norbert Schlenker OFMCap auch Rosenkränze und ähnliche Gegenstände für den frommen Gebrauch am Gnadenbild berührt und der priesterliche Segen erteilt. Die Gnadenbildverehrung begleitet von Gebet und Gesang des gläubigen Volkes zeigt die große Verbundenheit mit der Gottesmutter Maria. Musikalisch wird die Marienandacht vom Frauenbundchor gestaltet.

Es besteht alljährlich auch die Möglichkeit zur Aschenauflegung. Dieser althergebrachte Brauch versinnbildlicht die Vergänglichkeit allen Irdischen. Die Gläubigen werden eingeladen, umzukehren und ihre Herzen neu auf Christus auszurichten.
Als krönenden Abschluss wird um 16 Uhr die Heilige Messe mit Aschenkreuzauflegung in der Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena gefeiert.

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Am Aschermittwoch ist alles vorbei:
Die Masken werden abgelegt, die Kostüme eingemottet.
Aus Narren werden wieder Herr X und Frau Y.
 
Am Aschermittwoch beginnt eine andere Zeit:
die Zeit der ungeschminkten Gesichter,
die Zeit des Innehaltens,
die Zeit der Wahrheit.
 
Dann nehme ich mir Zeit,
Ordnung zu schaffen
mich frei zu machen von dem, was nicht taugt.
 
Dann nehme ich mir Zeit,
mich auf mich selbst zu besinnen.
Wo will ich hin?
Führt mein Weg noch zum Ziel?
 
Am  Aschermittwoch  ist alles vorbei?
Weit gefehlt!
Jetzt fängt es erst richtig an!
(Gisela B.)

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für März 2019

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater

um die Anerkennung der Rechte christlicher Gemeinschaften:

Christliche Gemeinschaften - vor allem jene, die unter Verfolgung leiden - sollen sich Christus nahe wissen und in ihren Rechten geschützt werden.

Videobotschaft vom Papst

Gnadenbildkuss am Aschermittwoch
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Am Aschermittwoch steht gleich zu Beginn der österlichen Bußzeit die Gnadenmutter im Zentrum. Wenn der Mensch an seine Vergänglichkeit durch die Aschenkreuzauflegung erinnert wird, wenden wir uns in Altötting ganz besonders der Gottesmutter zu. Sie war eine ganz normale Frau und hat sich ganz dem Willen Gottes zu eigen gegeben. Sie begleitet uns durch unseren irdischen Pilgerweg auf die himmlische Heimat zu. Sie ist die Frau, die uns den klugen Rat gibt: "Was er Euch sagt, das tut". Jesus hat uns zur Umkehr aufgerufen. Wenn wir uns wieder ganz auf ihn ausrichten, finden wir den rechten Weg zu Gott. Herzliche Einladung diesen Weg am Aschermittwoch mit dem traditionellen Gnadenbildkuss zu beschreiten.

Um 13.30 Uhr wird das Gnadenbild aus der Heiligen Kapelle in die Klosterkirche St. Magdalena übertragen, wo es bis 16 Uhr zur Verehrung durch die Gläubigen verbleibt. Während der Andacht besteht die Möglichkeit, das Kleid der Gnadenmutter zu berühren und den priesterlichen Segen sowie das Aschenkreuz zu empfangen. Als musikalische Begleitung singt der Frauenbundchor, aber auch das Volk wird beim Singen von Marienliedern von der Orgel begleitet. Die Feier der Heiligen Messe bildet den Abschluss. Herzliche Einladung!

Frühjahrsputz in der Gnadenkapelle

Die Gnadenkapelle wird alljährlich gereinigt und ist daher von Montag, 25. Februar 2019 bis einschließlich Donnerstag, 28. Februar 2019, geschlossen.

Am Sonntag, den 24.02.2019, wird das Gnadenbild nach dem Rosenkranz um ca. 18.40 Uhr in die Stiftspfarrkirche übertragen. Das Gnadenbild Unserer Lieben Frau verbleibt in der Stiftspfarrkirche zur Verehrung,  wo auch die Gottesdienste nach der Kapellordnung gefeiert werden.

Das Gnadenbild wird am Donnerstag, 28.02., vor dem Rosenkranz um ca. 17.45 Uhr in einer feierlichen Prozession wieder in die Gnadenkapelle übertragen. Mit dem Rosenkranzgebet am Donnerstag werden auch die Heiligen Messen nach gewohnter Kapellordnung wieder in der Gnadenkapelle gelesen.

Wallfahrtsprogramm Nr. 3 / 19. Februar - 11. März 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 3  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 3  als PDF-Datei

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Wer sind die vermeintlichen Stars und Idole unseres Medienzeitalters? - Die Steinreichen, die Erfolgreichen, die Einflussreichen und die Trickreichen; also alle, die sich im innerweltlichen Machtkampf mit Gerissenheit, Ellbogeneinsatz und einer gehörigen Portion Rücksichtslosigkeit und Hartherzigkeit auf Kosten anderer durchzusetzen verstehen. Wer sind die „Stars“ in den Augen Jesu, wen preist er „selig“? - Hier gilt der Erfolgsmaßstab dieser Welt überhaupt nicht; ja, er ist in sein Gegenteil verkehrt: „Selig ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes. Selig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet satt werden. Selig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen. Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und aus ihrer Gemeinschaft ausschließen … um des Menschensohnes willen …, euer Lohn im Himmel wird groß sein“ (Lk 6, 20-22). Ja, die zu kurz gekommenen, die benachteiligten und die auf der Schattenseite des Lebens stehenden Menschen sind die wahren „Helden“ in den Augen Gottes, seine besonderen Adressaten und Lieblinge, an denen sich seine Barmherzigkeit erweist und an denen wir, die vom Schicksal begünstigt sind, uns zu bewähren haben. „Was ihr den geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“, sagt der Herr; das heißt, Armendienst ist immer auch Gottesdienst, weil Christus sich mit allen Armen, Bedrängten und Kreuzträgern dieser Welt identifiziert.
Selbstverständlich darf und soll ein Mensch in seinem Leben Erfolg haben und seine Talente, wie es ja die Bibel ausdrücklich fordert, annehmen, vermehren und zur Ehre Gottes und zum Wohl der Mitmenschen einsetzen und anwenden und selbstverständlich dürfen wir auch etwas besitzen, aber nicht als Lebenssinn und -inhalt, sondern als Lebensmittel, um die eigentliche menschliche Zielsetzung und Aufgabe zu erfüllen und zu erreichen, nämlich immer mehr dem Plan und Bild ähnlich zu werden, das sich Gott von jedem von uns gemacht hat; dass wir also die uns eigene göttliche Berufung verwirklichen und damit die wahre christliche Selbstverwirklichung erzielen. Zu dieser Selbstverwirklichung im Sinne Jesu gehört es, den Egoismus täglich neu zu besiegen und uns in Liebe zu öffnen für die Armen und Bedrängten in nah und fern, besonders aber in unserer nächsten Umgebung; denn Nächstenliebe hat mit Nähe zu tun, mit Verantwortung und verlässlichem Einsatz für „die geringsten der Brüder und Schwestern“: So ist unser heutiges Sonntagsevangelium Trost für alle Leidenden und Ansporn für alle leitungsfähigen Mitmenschen und Mitchristen.
Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

Altöttinger Pilgerfahrt "auf den Spuren der Marienwallfahrt" - 2019 nach Straubing und Bogenberg
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Alljährlich unternehmen mehrere hundert Pfarrangehörige aus Altötting und Umgebung eine gemeinsame Wallfahrt in Orte und Regionen, aus denen seit jeher zahlreiche Pilger das bayerische Nationalheiligtum besuchen. Ziele der heurigen Pilgerfahrt am Sonntag, 24. März 2019 sind die alte Herzogstadt Straubing und die Wallfahrtskirche Bogenberg. Die organisatorische Leitung der Pilgerfahrt übernimmt traditionsgemäß das Altöttinger Wallfahrts- und Tourismusbüro, die geistliche Leitung liegt in den bewährten Händen von Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl.

Die diesjährige Pilgerfahrt verdient den Untertitel „auf den Spuren der Marienwallfahrt“. In der imposanten Basilika St. Jakob in Straubing gibt es gleich zwei Referenzen an unser schönes Altötting zu entdecken. Einmal ist das bayerische Nationalheiligtum in der Verzierung der kunstvollen Kanzel dargestellt und zweitens beherbergt die Kirche an einem wunderschönen und reich dekorierten Asam-Seitenaltar eine Kopie der Altöttinger Madonna. Auch die Schlussandacht am Nachmittag steht im Zeichen der Marienwallfahrt. Bogenberg gilt als eine der ältesten Marienwallfahrtskirchen Bayerns. Gleich zwei Gnadenbilder finden sich im Inneren der Wallfahrtskirche, eine seltene Darstellung der schwangeren Maria am Gnadenaltar, sowie eine steinerne Madonnenstatue aus dem 13. Jahrhundert.

Ablauf der Pilgerfahrt:
Die Busse fahren um 8.00 Uhr am Bahnhof Altötting ab. Vorher werden wieder verschiedene Zustiegsmöglichkeiten in der Region angeboten. Nach einem feierlichen Einzug mit einer Abordnung der Altöttinger Musikkapelle zur Basilika St. Jakob in Straubing feiern wir dort mit Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl, Pater Norbert Schlenker, Pfarrer Msgr. Jakob Hofmann und weiteren Konzelebranten die Pilgermesse. Dieses Jahr begleitet die Gruppe „Autingas“ unter der Leitung von Ulrike Prostmeier, die Altöttinger Pilgerfahrt und gestaltet die festliche Pilgermesse in der Basilika St. Jakob in Straubing.
Anschließend sind für ein gemeinsames Mittagessen ausreichend Plätze reserviert.
Damit wir Straubing besser kennen lernen, besteht nach dem Mittagessen die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Führung oder Zeit für einen Cafébesuch.
Nachmittags geht es weiter nach Bogenberg. Dort feiern wir zum Abschluss der Pilgerfahrt die Schlussandacht in der Wallfahrtskirche Bogenberg und erhalten noch eine kurze Kirchenerklärung durch Pater Marek Kolodziejczyk. Die Abfahrt ist für ca. 16:45 Uhr geplant, die Busse werden kurz nach 18 Uhr wieder in Altötting eintreffen.
Der Fahrpreis liegt bei 25,- € pro Person

Programm für Familien
Da der „Familienbus“ in den letzten Jahren erfolgreich angenommen wurde, möchten wir dieses Angebot auch heuer fortsetzen. Hier werden Familien mit Erstkommunionkindern oder Großeltern mit Enkelkindern angesprochen und ihnen die Teilnahme an einer traditionsreichen Wallfahrt ermöglicht. Kaplan Michael Osterholzer der auch für unsere Erstkommunionkinder in der Pfarrei zuständig ist, wird den Bus betreuen. Auch beim Mittagessen ist an die jungen Pilger gedacht und nach der Mittagspause wird in Straubing eine Kinderführung angeboten. Der Familienbus tritt bereits um 14.45 Uhr nach einem erlebnisreichen Tag die Heimfahrt an. Die Fahrt und Kinderführung sind für Kinder kostenfrei!

Alle Mitglieder des Pfarrverbandes Altötting und der umliegenden Pfarreien sind wieder sehr herzlich zur Teilnahme eingeladen, die Kinder, die Eltern, Männer und Frauen sowie unsere Senioren.
Das Wallfahrtsmotto 2019 „Heilen, was verwundet ist“ wird uns an diesem Tag begleiten.
Ich freue mich auf Ihre rege Teilnahme und verbleibe mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern
Prälat Günther Mandl
Stadtpfarrer, Stiftspropst und Wallfahrtsrektor

Anmeldung und weitere Information: Wallfahrts- und Tourismusbüro Altötting
Tel. 08671 / 506219
mail: touristinfo@altoetting.de
Hier geht's zum Flyer als pdf

Wort zum Sonntag

In jener Zeit sprach Jesus in der Synagoge von Nazaret: Sicher werdet ihr mir vorhalten: … Wenn du in Kafarnaum so große Dinge getan hast, wie wir gehört haben, dann tu sie auch hier in deiner Heimat! Und er setzte hinzu: Amen, das sage ich Euch: Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt. Wahrhaftig, das sage ich euch: In Israel gab es viele Witwen in den Tagen des Elija, als der Himmel für drei Jahre und sechs Monate verschlossen war und eine große Hungersnot über das ganze Land kam. Aber zu keiner von ihnen wurde Elija gesandt, nur zu einer Witwe in Sarepta bei Sidon. Und viele Aussätzige gab es in Israel zur Zeit des Propheten Elischa. Aber keiner von ihnen wurde geheilt, nur der Syrer Naaman.Als die Leute in der Synagoge das hörten, gerieten sie alle in Wut. Sie sprangen auf und trieben Jesus zur Stadt hinaus; sie brachten ihn an den Abhang des Berges, auf dem ihre Stadt gebaut war, und wollten ihn hinabstürzen. Er aber schritt mitten durch die Menge hindurch und ging weg.    
Ein herzlicher Gruß, auch von meinen Mitarbeitern, Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

 

Wallfahrtsrektoren auf Klausur in Kevelaer

Es gibt nicht nur den Zusammenschluss der 7 größten europäischen Marienwallfahrtsorte auf der Ebene der Bürgermeister und der Kommunen in Form der Shrines of Europe, sondern auch seit Jahrzehnten ein jährliches Treffen aller größeren Gnadenorte Europas auf kirchlicher Seite. Vor 3 Jahren haben sich die vier größten Marienwalfahrtsorte im deutschen Sprachraum, Mariazell (Österreich), Einsiedeln (Schweiz), Kevelaer (Niederrhein) und Altötting (Bayern) auf Initiative von Prälat Günther Mandl zusammengeschlossen, um einmal im Jahr im Turnus Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Ziele bei der Erneuerung der Kirche zu formulieren. Das erste Treffen war im März 2017 in Altötting, wo ein Standort- und Richtungspapier erstellt und an die Bischofskonferenz weitergeleitet wurde.
Die 2. Klausur fand im Januar 2018 in Mariazell statt, bei welcher die besondere Verantwortung der Gnaden- und Marienwallfahrtstorte im Prozess der Neuevangelisierung erläutert und in einem Thesenpapier festgeschrieben wurde.
In diesem Jahr traf man sich im Januar in Kevelaer, um neben dem wertvollen Erfahrungsaustausch besonders die Zielsetzung zu forcieren, Kinder und Jugendliche für den Glauben und die Kirche neu zu gewinnen, zumal ja im Herbst die Jugendsynode in Rom und vor Kurzem der Weltjugendtag in Panama stattfand. Auch dazu wurde ein Thesen- und Aktionspapier erstellt. Besonders wertvoll war die Begegnung und der Austausch mit dem ehemaligen Wallfahrtsrektor von Kevelaer, Rolf Lohmann, der inzwischen Weihbischof der Diözese Münster ist, an seinem Amtssitz in Xanten. Er vertritt die Rolle und besondere Verantwortung der Pilgerorte in der deutschen Bischofskonferenz.

Thesenpapier zum Thema: Die Wallfahrtsorte (geistliche Zentren) in ihrer Bedeutung für die Kinder und Jugendlichen und für die Erneuerung der Kirche

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Februar 2019

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater

für Opfer des Menschenhandels:

Alle, die dem Menschenhandel und der Zwangsprostitution zum Opfer gefallen sind, sollen mit offenen Armen in unserer Gesellschaft aufgenommen werden.

Wallfahrtsprogramm Nr. 2 / 05. - 18. Februar 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 2  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 2  als PDF-Datei

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
In seiner Heimatstadt Nazareth geht Jesus im heutigen Evangelium, „wie gewohnt am Sabbat in die Synagoge“. Kann man auch von uns sagen, dass wir jeden Sonntag, wie gewohnt, in die heilige Messe gehen? - Man reicht ihm die Schriftrolle des Propheten Jesaja mit der Bitte, eine ausgewählte Stelle zu interpretieren und in einer Predigt auszulegen: Jesus findet (s)eine Stelle, wo von der Geistmitteilung, der göttlichen Salbung und von der Sendung zu den Armen, Gefangenen, Blinden und Zerschlagenen die Rede ist und vom ausgerufenen Gnadenjahr des Herrn. Alle sind gespannt, wie Jesus diese Prophezeiungen ausdeuten würde; er hält die kürzeste Predigt, die je gehalten wurde und sagt: „Heute hat sich das Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt.“ Er will damit sagen: Alles, was die Propheten über den kommenden Messias vorhergesagt haben, erfüllt sich in meiner Person, in meiner Verbindung mit dem himmlischen Vater im Heiligen Geist und in meiner Sendung zu allen bedrängten, zu kurz gekommenen, geschundenen und zerschlagenen Menschen dieser Welt: „Ich bin gekommen, zu suchen, was verloren und zu heilen, was verwundet ist“, sagt der Herr an anderer Stelle über sich und sein messianisches Wirken; er will Licht bringen in die „finsteren Schluchten“ dieser Welt, in die „Jammertäler“ und in den „Todesschatten“, in die Elendsviertel und Slums, aber auch in die Seelen der Menschen, die von Depressionen und Mutlosigkeit niedergedrückt sind und nicht mehr weiterkönnen: Jesus ist das „lebendige Wasser“, das „Brot vom Himmel“, „der Weg“ und „die Tür zum Leben“: Wer ihn gefunden hat, der braucht nicht mehr zu verzweifeln, der darf aufblicken und aufatmen, weil die Morgenröte der Hoffnung und der Ermutigung in seinem Leben aufgeschienen ist.
Mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern, verbleibe ich        
Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

Monatliches Triduum in Altötting
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Herzliche Einladung wieder gemeinsam für die dringenden Anliegen der Welt zu beten:
für den Frieden in der Welt
für die Familien und den Schutz des Lebens
für Priester und geistliche Berufungen
für alle Anliegen unserer Zeit

Priesterdonnerstag - monatl. Gebetstag um geistliche und kirchliche Berufe
09.00 Uhr                Gnadenkapelle           Altöttinger Marienwerk: Hl. Messe für alle lebenden und verstorbenen Mitglieder
17.30 Uhr                St. Magdalena           Vesper - kirchliches Stundengebet - um geistliche und kirchliche Berufe mit den Kapuzineren
18.00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für Priester- und Ordensberufungen
19.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Heilige Messe mit Predigt, Beichtgelegenheit, Anbetung und Gebet um geistliche Berufungen
22.00 - 23.00 Uhr     Anbetungskapelle       "Ölbergstunde mit Jesus im Garten Gethsemane" - Gestaltete Heilige Stunde mit eucharistischem Segen, gestaltet von den Novizen der Legionäre Christi

Herz-Jesu-Freitag (immer der 1. Freitag im Monat)
18:00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für die Familien und den Schutz des Lebens; Litanei zum Hl. Johannes Paul II. mit Möglichkeit zum Einzelreliquiensegen
19:00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Hl. Messe mit Herz-Jesu-Weihegebet, Beichtgelegenheit, kurze eucharistische Anbetung
21.30 - 01.00 Uhr     Anbetungskapelle      "Mit Jesus und Maria durch die Nacht" - Gebetsnacht mit musikalisch gestalteten Anbetungsstunden, Heilungsgebet und eucharistischen Einzelsegen
                                                                                                                         sowie betrachtendem Rosenkranz im Geiste Fatimas für den Frieden in der Welt und die großen Anliegen der Zeit    

Herz-Mariä-Sühne-Samstag
08.00 Uhr                Gnadenkapelle            Friedensmesse mit Friedensgebet (zeitgleich in Lourdes, Kevelaer und Altötting)
 
Foto: R. Dorfner

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Eines der bekanntesten Bibelabschnitte, die Hochzeit zu Kana, legt die Kirche uns heute zur Betrachtung und Erbauung vor: Hochzeit ist pralles Leben, „hohe Zeit“, Fest, Freude, Menschsein pur. Überall, wo Leben sich ereignet, ist Christus mit seinen Jüngern dabei und ist auch Maria dabei; das war so, damals in Kana, das war immer so im Laufe der (Kirchen-)Geschichte, das ist auch heute so und wird auch in Zukunft so sein: Wo Leben, da ist Gott am Werk durch seinen menschgewordenen Sohn. Das Leben ist und war immer schon bedroht durch Mangelerscheinungen, durch das Fehlen von wichtigen Lebensgrundlagen; in der Frage: „Fehlt dir was?“, bringen wir die lebensbedrohliche Lage vieler Menschen und menschlicher Gemeinschaften zur Sprache; fehlt dir die Gesundheit, eine sinnvolle Aufgabe, Arbeit und Beruf, usw. Bei den Brautleuten von Kana ist der Wein ausgegangen; damit ist mehr gemeint als nur das äußere Getränk, das eben zu einem Fest dazu gehört; bei ihnen ist die Liebe am Schwinden und damit die Grundlage und das Fundament der Ehe schlechthin und überhaupt des echten Menschseins; eine menschliche Katastrophe bahnt sich an! Maria, die Muttergottes und die zärtlichste und sensibelste aller Frauen, bemerkt als erste dieses Dilemma, die bedrohliche Gefahr und geht zielstrebig und unverwandt zu ihrem Sohn, zum Heiland mit der lapidaren Bemerkung: „Sie haben keinen Wein mehr“. Auf die Fürbitte Mariens lässt Christus die Lebenskrüge mit Wasser, mit Wein und später, beim letzten Abendmahl mit seinem heiligen Blut füllen und gibt somit Lebenskraft, Ermutigung und Zuversicht; ER selber ist das „lebendige Wasser“, das die letzte Sehnsucht des Menschen stillt, Er selber ist der Wein der Freude, der unserem Leben Glanz und göttliches Licht schenkt. Ja, Christus macht alles neu, er verwandelt unsere Trauer in Freude, unsere Niedergeschlagenheit in Optimismus, unsere leeren Batterien in Kraftquellen des Lebens, vor allem durch die ständige Verbindung mit ihm im Gebet und in der heiligen Eucharistie.
Mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern, verbleibe ich                
Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

Neue Wallfahrtsmedaille ab sofort erhältlich

Vor 530 Jahren hat eine verzweifelte Mutter ihr im Mörnbach ertrunkenen Sohn zur Gnadenmutter gebracht und die himmlische Mutter um Hilfe angefleht. Das aus dem tiefen Herzen kommende Gebet wurde erhört. Der Knabe wurde wieder lebendig. 1489 wurde durch diese Wunder das Vertrauen auf die wirkmächtige Gnadenmutter in Altötting gestärkt. Diese Szene wurde 1950 in einen prämierten Marienfilm nachgestellt und ziert 2019 die Altöttinger Wallfahrtsmedaille. Das Wallfahrtsleitwort "Heilen, was verwundet ist" fordert alle Marienkinder auch in unseren Tagen auf, sich vertrauensvoll an die Gnadenmutter zu wenden.

Auch dieses Jahr gibt es die Wallfahrtsmedaillen wieder in den Farben silber und bronze. Auf der Vorderseite zeigt sie Unserer Lieben Frau von Altötting und die verzweifelte Mutter mit ihrem Kind. Um diese herum steht das Jahresmotto geschrieben. Auf der Rückseite prangt das Logo der Heiligen Kapelle von Altötting.

Erhältlich ist die limitierte Medaille in der Sakristei der Gnadenkapelle sowie am Infopoint im Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum. Der Preis beträgt 3,50 Euro.

Wort zum Sonntag - Taufe des Herrn

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!

Es ist ein Widerspruch in sich, dass sich Jesus taufen lässt; Johannes drückt es mit den Worten aus: „Ich müsste von dir getauft werden und du kommst zu mir?“ Jesus Christus ist wie seine jungfräuliche Mutter Maria völlig frei von Sünden, er ist „in allem uns gleich geworden, a u ß e r  der Sünde“, heißt es in der Bibel; und genau deshalb hat er die Bußtaufe nicht nötig, die ein Schuldbekenntnis beinhaltet und die Sünden abwäscht. Die Erklärung, die Jesus dem Johannes gibt, hilft uns, das Handeln des Herrn zu verstehen; er sagt: „Lass es nur zu; denn nur so können wir die Gerechtigkeit, die Gott fordert, ganz erfüllen.“  Die Gerechtigkeit Gottes besteht darin, dass sein geliebter Sohn die Sünde der Welt in Gestalt des Kreuzes auf sich nimmt und leidend und sterbend die gefallene Welt aufrichtet und erlöst; dann ist wieder alles im Lot, in der von Gott in seine Schöpfung hineingelegten Ordnung. Was also am Karfreitag seinen dramatischen Höhepunkt hat, beginnt heute bei der Taufe Jesu im Jordan: Er reiht sich ein in die Schar der Sünder, um sie zu reinigen und zu heiligen.

Zugleich offenbart Gott, der allmächtige Vater bei der Taufe das göttliche Wesen seines

Sohnes und das Geheimnis der göttlichen Dreifaltigkeit: Der Himmel öffnet sich und der Geist schwebt in Gestalt einer Taube auf Jesus herab und der Vater spricht: „Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; auf ihn sollt ihr hören.“ Ja, der Vater liebt den Sohn unendlich; er hat Wohlgefallen an ihm und der Sohn liebt den Vater unendlich und ist ganz auf ihn bezogen; der Heilige Geist ist die personale Liebe zwischen Vater und Sohn, die „relatio subsistens“, das Leben in Fülle.

Bei unserer heiligen Taufe werden wir Kinder des himmlischen Vaters, an denen er sein Wohlgefallen hat und zugleich Brüder bzw. Schwestern Jesu Christi und erfüllt vom Heiligen Geist, der göttlichen Lebens- und Liebeskraft. Zugleich werden wir in die Familie Gottes, in die Kirche eingegliedert und bekommen das Neue Gebot, das Gebot der Liebe, das Gott den ersten Platz im Leben zugesteht und den Nächsten ebenso wertschätzt und achtet wie das eigene ICH. Allen Mitgetauften gratuliere ich am heutigen Sonntag zu der großen Berufung und Erwählung, die uns Gott durch Christus gegeben hat und verbleibe mit herzlichen Grüßen, auch im Namen meiner Mitarbeiter

Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

Jahresmotto 2019: „Heilen, was verwundet ist“

Das Wallfahrtsmotto 2018 war durch den 200. Geburtstag unseres Stadtheiligen Bruder Konrad vorgegeben: „Jesu Kreuz – unser Buch“. Im Jahr 2019 trifft turnusmäßig in der Sonntagsliturgie wieder das Lese-Jahr C, in dem schwerpunktmäßig das Lukasevangelium den Gläubigen zur Betrachtung vorgelegt wird. Lukas war der Reisebegleiter des heiligen Paulus und von Beruf Arzt, was dazu führte, dass bei ihm die sozialen Themen noch mehr im Fokus stehen wie bei den anderen Evangelisten: Der liebevolle Umgang Jesu mit den kranken, besessenen, bedrängten und gescheiterten Menschen erfüllt ihn mit Staunen und Bewunderung. Ein zentraler Satz steht bei ihm im Kapitel 6, Vers 19, wo es heißt: „Alle Leute versuchten, ihn (Jesus) zu berühren, denn es ging eine Kraft von ihm aus, die alle heilte.“ So haben wir das Wallfahrtsmotto 2019 daran ausgerichtet mit der Formulierung: „Heilen, was verwundet ist“.

Ja, Jesus Christus ist der salvator hominis, der Heiland, der Mitleid hat mit allen Kranken und Leidenden, der ihnen Worte des Trostes und der Ermutigung zuspricht, der ihnen die Hände auflegt und viele von ihnen heilt. Die einzige Voraussetzung, die der Mensch mitbringen muss, ist das Vertrauen, sodass er nach jeder Heilung sagt: Dein Glaube hat dir geholfen. Das flehentliche Zutrauen der Menschen ist wie ein Magnet, der die Heilkräfte Jesu anzieht. Ohne Glauben sind dem Herrn gleichsam die Hände gebunden: In Nazareth konnte er kein Wunder wirken, weil er dort auf massiven Unglauben stieß.

Alle Pilger, die zu uns in den Gnadenort kommen, sind mit einem Sorgenrucksack beladen und wenden sich vertrauensvoll an die Mutter des Herrn: Richte deine barmherzigen Augen auf uns und sei unsere Fürsprecherin bei deinem Sohn, dass er uns segnet und von unserer Armseligkeit erlöst. Viele sind verwundet an Seele und/oder Leib und brauchen dringend die göttliche Therapie, welche sie  aufbaut, ermutigt und stärkt. „Denn der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.“ (Lk 19,10)

Gerne kommen unsere Wallfahrer am Sonntag Nachmittag zu den Andachten mit anschließender Einzelsegnung, wo sie bei der Handauflegung durch den Priester die Zuwendung des Himmels spüren: Segen und Heil.

Die 2000 Votivtafeln in und um die Gnadenkapelle sind kostbare Belege des Vertrauens in die Fürsprache Mariens und in die heilende Kraft unseres Herrn. Jedes Jahr kommen etwa 30 neue Votivbilder hinzu, in denen Menschen für ihre Heilung danken; sicher auch im Jahr 2019.

 

 

Wallfahrtsprogramm Nr. 1 / 15. Januar - 04. Februar 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 1  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 1  als PDF-Datei

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Januar 2019

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater

Maria als Beispiel für junge Menschen:

Junge Menschen, allen voran die in Lateinamerika, mögen Marias Beispiel folgen und auf Gottes Ruf antworten, indem sie die Freude des Evangeliums in die Welt hinaustragen.