Augenblicke der Besinnung

Die wirklichen Zentren der Welt- und Heilsgeschichte
sind nicht die betriebsamen Hauptstädte von Politik und Wirtschaft,
von Geld und irdischer Macht.
Die wahren Mittelpunkte der Geschichte sind
die stillen Gebetsorte der Menschen.
Hier vollziehen sich in besonders dichter Weise
die Begegnung der irdischen Welt mit der überirdischen Welt,
der pilgernden Kirche auf Erden mit der ewigen und siegreichen Kirche des Himmels.
Hier geschieht Größeres
und für Leben und Sterben Entscheidenderes
als in den großen Hauptstädten,
wo man meint, am Puls der Zeit zu sitzen
und am Rad der Weltgeschichte zu drehen.

Papst Johannes Paul II.















Wallfahrt des Dekanates Günzburg nach Altötting
,

20.10.2018 - In die große Prozession der Wallfahrern, die alljährlich nach Altötting in den größten Wallfahrtsort Deutschlands kommen, reihten sich heute auch die Gläubigen aus dem Dekanat Günzburg ein. Unser stellvertretende Wallfahrtsrektor und Guardian der Kapuzinerklöster St. Magdalena und St. Konrad, Pater Norbert Schlenker OFMCap, hat die rund 300 Pilger begrüßt und zur Gnadenkapelle geleitet. Bei einer kurzen Andacht vor der Gnadenkapelle habe sie Maria ihren Rucksack voll Sorgen und Anliegen gebracht. Maria als Bayerns Patronin, unserer Schutzfrau, galt der erste Gruß am Gnadenort. Ihren Segen haben die Wallfahrer zum Abschluss nochmals erfleht. Höhepunkt der Wallfahrt war die Pilgermesse in der Stiftspfarrkirche mit H.H. Bischof em. Wilhelm Schraml. Seine Predigt hat alle Gottesdienstbesucher ins Herz getroffen: Vergelt's Gott für die bewegenden Worte! Beichte, Anbetung und ein gutes Mittagessen gehörten zum perfekten Wallfahrtstag dazu. Das Altöttinger Marienwerk mit den viel bestaunten Dioramen über die Geschichte Altöttings und den als Heimatschatz ausgezeichneten Film über Unsere Liebe Frau, das Panorama mit der Zeitreise in das Jahr 30 n.Chr. und nicht zuletzt das Haus Papst Benedikt - Schatzkammer und Wallfahrtsmusuem mit einer von drei sehr ansprechenden Bruder Konrad Ausstellungen haben das Tagesprogramm kulturell und glanzvoll vervollständigt. Ein froher und gnadenreicher Tag im Herzen Bayerns.

Bildergalerie vom Einzug am Kapellplatz

Lasst die Kinder zu mir kommen

Jesu hat die Kinder in der Schilderung von Markus unter seinem Schutz gestellt und ihnen segnend die Hände aufgelegt. Ja, mehr noch: Er hat die Kinder uns als Vorbild vor Augen gestellt. "Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn solchen wie ihnen gehört das Reich Gottes. Amen, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie." (Mk 10,13-16)
Mit der Darstellung von Jesus als den Kinderfreund in der Jahreskrippe der Stiftspfarrkirche geht die Einladung an alle Eltern, Großeltern und Paten einher, die ihnen anvertrauten Kinder zu Gott hinzuführen. Den Kindern von Gott, der die Liebe ist, zu erzählen. Den Kindern aus der Bibel, den Liebesbrief Gottes an uns, vorzulesen. Die Kinder in die Kirche zu begleiten und mit ihnen Gott im Gebet zu begegnen.
Kinder haben ein offenes und empfängliches Herz. Jesus und seine Botschaft ist für die Kleinen oft ganz einfach zu verstehen: Gott liebt mich. Gott will mir Gutes tun. Auf Gott kann ich vertrauen. Gott ist immer für mich da.
Lassen wir uns von der Einfachheit des Glaubens aus der Kinderperspektive anstecken. Schauen wir auf Jesus und vertrauen ihm unser Leben an. Dann wird er alles zum Guten wenden. Ganz sicher - vielleicht nicht heute oder morgen, aber auf jeden Fall.
Jesus, sorge Du!
Jesus, ich vertraue auf Dich!

Grüß Gott in Altötting

An diesem Kirchweih-Wochenende machen sich wieder viele Wallfahrer auf den Weg zur Gnadenmutter von Altötting. Folgende Wallfahrtsgruppen dürfen wir am Gnadenort begrüßen:

Korschenbroich / Wefers-Reisen - Pfarreien Karst / Glehn / Kleinenbroich, Stary Tekov (Slowakei), Ahrain-Altheim PG, GM Travel (USA), München / Metropolitanpfarramt Zu Unserer Lieben Frau, Babenhausen / St. Andreas, Eschlkam / St. Jakob, Irlbach / KDFB, Günzburg / Dekanatswallfahrt, Finning / Mariä Schmerzen, Amberg / Marianische Männerkongregation, Kirchstein, Weilheim / Maria Himmelfahrt, Hohenburg-Hausen-Utzenhofen, Ebering / St. Laurentius - Senioren, Langenpreising PV, St. Ägidi (Österreich) / Ratzenböck-Reisen, Gruppe aus Indonesien, Gruppe aus Brasilien, Mertingen / St. Martin, Ebbs (Österreich) / Fortuna-Reisen, Ingolstadt-Oberhaunstadt / St. Peter - St. Willibald, Lamerdingen PG

Unser Willkommensgruß gilt aber ebenso allen unangemeldeten Gruppen und den vielen Einzel-Wallfahrern.

Wir heißen alle Pilger und Gäste sehr herzlich in unserer Wallfahrtsstadt willkommen und freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Wallfahrtsprogramm Nr. 34 / 23. - 29. Oktober 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 34  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 34  als PDF-Datei

Wer war Elisabeth von Thüringen?

Ihr Gedenktag ist der 17. November. Elisabeth von Thüringen aber auch von Ungarn? Ihre Attribute sind ein Korb mit Rosen, ein Korb mit Broten, eine Schüssel mit Fischen, ein Bettler, ein Krug, ein Löffel und die Darstellung mit Aussätzigem. Aber warum wird sie ausgerechnet mit diesen "Markenzeichen" dargestellt? Es wird vom "Rosenwunder" berichtet. Was geschah? Diese Fragen und noch mehr wird Bruder Ernst-Konrad Mackenbrock OFMCap in der Impuls-Katechese am Samstag, den 20. Oktober 2018, um 14 Uhr in der Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena (er)klären.
Die Heilige wird als Sinnbild tätiger Nächstenliebe auch im Protestantismus verehrt. Sie ist uns ein großes Vorbild im konsequent gelebten Glauben. Schon vier Jahre nach ihrem Heimgang wurde sie heilig gesprochen. Die Betrachtung über das Leben der Landgräfin helfen uns auch heute noch, im Glauben und in der Nächstenliebe zu wachsen. Lassen Sie sich von den Ausführungen mitnehmen und zu einem Nachdenken über unseren Glauben anregen.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2018 ein, durch das Leben von Heiligen und ihrer Botschaft Stück für Stück den Glauben der katholischen Kirche zu entdecken und zu vertiefen. Gläubige und der Kirche fern stehende aus nah und fern sind herzlich willkommen. Die Gelegenheit, sich von den Gedanken inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober 2018 an jeden Samstag um 14.00 Uhr in der Klosterkirche St. Magdalena angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang

Altöttinger für 9 Moante

Ein Jahr, in Gemeinschaft mit anderen Jugendlichen, in Ausbildung des katholischen Glaubens, in konkrete Missionseinsätze, in die Führung und Freude des Heiligen Geistes! Das erwartet die 6 neuen Studenten, die nun für 9 Monate in Altötting in der Josefburg einziehn. Die "ESM 18/19" - das sind: Gabrielle und Humbeline aus Frankreich, Alzbeta aus Tschechien, Kinga aus Ungarn, Mateja aus Deutschland und Nikolaus aus Österreich. Herzlich willkommen in Altötting! 
Stadtpfarrer, Wallfahrtsrektor und Stiftspropst Prälat Günther Mandl hat die Studenten persönlich begrüßt und seine Kirchen in einer kurzweiligen Führung erklärt. Die Gnadenkapelle und die Stiftspfarrkirche. Die jungen Christen sind herzlich eingeladen, sich und ihr Glaubenszeugnis aktiv am Gnadenort einzubringen. Wir wünschen den Studenten und ihren Begleitern einen guten Weg durch das intensive Jahr. Die Fundamente des Glaubens stehen dabei ebenso am Stundenplan wie die gelebte Mission, die unser aller Auftrag ist. Grundlegend ist die persönliche Begegnung und Beziehung zu Gott.

Seit mehr als 25 Jahre gibt es nun die Emmanuel School of Mission, die Jüngerschafts- und Evangelisationsschule der Gemeinschaft Emmanuel in Deutschland. Ein geistliches und gemeinschaftliches Leben stehen dabei im Mittelpunkt. Ein Ja(hr) für Gott! 
Weitere Information und Auskünfte finden Sie unter http://www.esm-altoetting.de/

Mit Maria Christus bitten

"Zur Unterstützung unseres Betens, welches Christus und der Geist in unserem Herzen hervorbringen, kommt uns Maria mit ihrer mütterlichen Fürsprache zu Hilfe. »Das Gebet der Kirche ist durch das Gebet Marias wie getragen«. Tatsächlich ist es so, das, wenn Jesus, der einzige Mittler, der Weg unseres Gebetes ist, Maria, die ganz durchlässig für ihn war, uns den Weg zeigt." hat es Papst Johannes Paul II. erklärt. Die Aufforderung des 2. Vatikanischen Konzils lautet in Lumen gentium, 67: Die Gläubigen aber sollen eingedenk sein, dass die wahre Andacht weder in unfruchtbarem und vorübergehendem Gefühl noch in irgendwelcher Leichtgläubigkeit besteht, sondern aus dem wahren Glauben hervorgeht, durch den wir zur Anerkennung der Erhabenheit der Gottesmutter geführt und zur kindlichen Liebe zu unserer Mutter und zur Nachahmung ihrer Tugenden angetrieben werden.
Zu dieser Hinwendung an Maria und durch sie zu Christus hin, laden wir alle Gläubigen am Gnadenort und alle, die sich mit dem Gnadenort verbunden wissen ein.

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) beten wir um 11.50 Uhr den Angelus und wissen uns dabei mit Papst Franziskus und der Weltkirche verbunden.
Um 14 Uhr wenden wir uns bei der Andacht vor der Gnadenkapelle gemeinsam im Gebet an die Gottesmutter Maria. Sie zu Ehren bedeutet gleichsam Gott selbst die Ehre zu erweisen, denn Gott hat die Jungfrau selbst auserwählt.
Anschließend besteht die Möglichkeit, am Gnadenaltar den Einzelsegen zu erhalten. Die Gnadenmutter tritt fürbittend für uns ein. Durch die geweihten Priesterhände lässt Gott die Gnaden herabströmen, um uns für unseren Pilgerweg durch das irdische Leben auf unsere himmlische Heimat hin zu stärken und um uns zu heilen.

Kommt, lasst uns gemeinsam beten - miteinander und füreinander.

Hoffnung für Simbabwe - Hillcrest Farm MASVINGO

Die Schwestern vom Heiligen Kreuz Altötting laden am Donnerstag, 15. November 2018, um 19 Uhr ein zum Informationsabend über ihr Missionsprojekt in Simbabwe. Seit 2015 sind die Mitschwestern vom Heiligen Kreuz in Simbabwe aktiv geworden und möchten durch den Aufbau einer Farm der Misswirtschaft im Land und ihren schlimmen Folgen wie Hunger und Unterernährung entgegenwirken. Die Provinzoberin Sr. Monica Madyembwa aus Südafrika wird am 15. November in Altötting über die Farmentwicklung berichten. Sie erhalten Information aus erster Hand über ein Land, dass unsere Hilfe dringend braucht. Herzliche Einladung sich über das Projekt zu informieren und die Schwestern vom Heiligen Kreuz zu unterstützen. Hintergründe und Details finden Sie in der Projektbeschreibung

Hoffnung für Simbabwe - Hillcrest Farm MASVINGO

Einladung zum Informationsabend

Wort zum Sonntag

Liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Wer sein Herz an das Materielle, an Wohlstand und Reichtum verpfändet hat, der hat Gott verloren. Hüten wir uns vor Habsucht und Geldgier, vor dem trügerischen Götzen Mammon. Schenken wir Gott unser Herz!
Ihr Stadtpfarrer und Prälat Günther Mandl

Impressionen der Wallfahrt

Oktober ist der Rosenkranzmonat und somit ein Marienmonat. Viele Wallfahrer haben sich wieder auf den Weg zur Gnadenmutter nach Altötting gemacht. Der 13. Oktober, ein Fatimatag, hat am Gnadenort gezeigt, dass der Glaube und das Vertrauen zu Gott und der Gottesmutter die Menschen trägt. Es war ein wunderbarer Tag mit vielen guten Gesprächen und Momenten. Der Sonnenschein und die angenehmen Temperaturen haben mitgewirkt, dass die Herzen in Altötting aufgehen. Der Himmel hat heute uns heute wieder gnadenreich beschenkt.
Hier ein paar Impressionen aus dem Wallfahrtsleben: Bildergalerie

Herzlich willkommen am Gnadenort

Für dieses sonnige Oktoberwochenende haben sich folgende Wallfahrergruppen angemeldet, die wir herzlichst begrüßen:

Gruppe aus Südkorea, Erzbischöfliche Kurie aus Vaduz (Liechtenstein), Moosach PV, Passau-Schalding I.d.D. / St. Salvator, Gruppe aus USA, Gruppe aus Indien, Nabburg / St. Johannes Baptist und Schwarzenfeld / KDFB, Inchenhofen-Hollenbach PG, Biberbach / St. Jakobus d.Ä., Rögling / St. Peter und Tagmersheinm / St. Jakobus d.Ä., Ehingen-Dächingen / Zur Schmerzhaften Mutter, Wangen / Allgäu, München / St. Joseph, Reichenkirchen / Maria Thalheim PV, Ensdorf / Opf. / St. Jakobus d.Ä., Chammünster / Mariä Himmelfahrt, München / St. Nikolaus und Mariä Sieben Schmerzen, Schnaittenbach / St. Vitus und Kemnath / St. Margaret, Tegernbach / Mariä Himmelfahrt - Senioren, Wittibreut / Reservisten (19. Mal), Gruppe aus Südkorea, Maria Bildeich / Gruppe Pfalz, Schönbrunn / Geistliches Zentrum der Franziskanerinnen, Egglham-Amsham PV, Hochfilzen und Fieberbrunn (Österreich), Munderkingen / Walk-Reisen, Bavaria Tours aus Polen, Untertrubach / Fränkische Schweiz - Stammtisch der gemütlichen Trubachtaler zur Danksagung, Heßdorf-Hannberg / Geburt Mariens, Erkheim / Unterallgäu, Dietmannsried / Arnold-Reisen, München / Slowakisch griech.-kath. Gemeinde, Ampfing PV, Obertaufkirchen PV, Gruppe aus USA, Großaitingen / St. Nikolaus, Handenberg (Österreich), Frontenhausen / Mesnerwallfahrt der Region Landshut, Taiwan / Banteng - Immaculate Conception, KEB Katholische Erwachsenenbildung Rottal-Inn-Salzach e.V.

Unser herzliches Grüß Gott gilt aber auch allen unangemeldeten Gruppen und den vielen Einzelpilgern sowie allen Besuchern Altöttings.

Erzbischöfliche Kurie auf Wallfahrt
,

Aus Vaduz in Liechtenstein hat sich H.H. Erzbischof Dr. Wolfgang und seine Pilgergruppe aus der Erzbischöflichen Kurie auf den Weg nach Altötting gemacht. Die Wallfahrtstage ins Bistum Passau sollen ein Auftanken für die Aufgaben im Alltag sein. Der erste Besuch galt natürlich der Gnadenmutter in der Heiligen Kapelle. Der Pilgermesse folgte ein Ausflug in die Bischofsstadt Passau. Bei strahlendem Sonnenschein war der nächste Tag für Altötting reserviert. Die Heilige Messe in der Stiftspfarrkirche bot einen guten Start in das vielfältige Tagesprogramm. Staunenswertes und kunstvolles in den Museen entdecken, eine Zeitreise in die Vergangenheit machen oder einfach die Ruhe der wunderschönen Kirchen zum Gebet nutzen und beim gemeinsamen Essen die kulinarischen Köstlichkeiten in netter Gesellschaft zu genießen waren im reichhaltigen Angebot Altöttings enthalten. In der Predigt motivierte H.H. Erzbischof Haas alle Gläubigen, missionarisch zu sein - und bei sich selbst anzufangen. Denn damit man mit seinem Leben Christus verkündigen kann, muss man zuerst selbst begeister und durch das Gebet mit Gott verbunden sein. Unsere Aufgabe als Christen ist das Verkünden unseres Herrn im Alltag. Dort wo Gott uns hingestellt hat, sollen wir ihn bezeugen. Deo gratias für die das Herz bewegenden Wort!

Wallfahrtsprogramm Nr. 33 / 16. - 22. Oktober 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 33  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 33   als PDF-Datei

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese
,

Papst Johannes Paul II. ist das Thema der Katechese, die Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl am Samstag, 13. Oktober 2018, um 14.00 Uhr in der Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena halten wird. Viel gibt es über den Heiligen unserer Tage zu sagen. Durch sein Leben und sein langes Pontifikat hat er einen unermesslichen Schatz an Botschaften und Impulsen hinterlassen. Sein Blut wird als Reliquie in der Gnadenkapelle aufbewahrt und verbindet uns mit dem großen Papst. 
Lassen Sie sich von den Ausführungen mitnehmen und zu einem Nachdenken über unseren Glauben anregen.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2018 ein, durch das Leben von Heiligen und ihrer Botschaft Stück für Stück den Glauben der katholischen Kirche zu entdecken und zu vertiefen. Gläubige und der Kirche fern stehende aus nah und fern sind herzlich willkommen. Die Gelegenheit, sich von den Gedanken inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober 2018 an jeden Samstag um 14.00 Uhr in der Klosterkirche St. Magdalena angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.

Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang

Ganz dein. - Totus Tuus. Johannes Paul II.

 

58. Hallertauer Fußwallfahrt
,

"Zu Fuß von Wolnzach nach Altötting!" lautete die Aufforderung des Hallertauer Fußwallfahrt 1961 e.V. Wolnzach auch 2018 wieder. Seit 2015 ist Klaus Nöscher Vorsitzender und Pilgerführer des Vereins. Am erstens Sonntag im Oktober um die Mittagszeit ist das Ziel nach 115 km Fußmarsch erreicht. Start war am 4. Oktober 2018 um 03.00 Uhr früh in Wolznach. Das 1. Tagesziel nach 50 km und der Startpunkt für Tag 2 war Vilsheim. Am Samstag, 5. Oktober, wallten die 7 Gruppen ab 05.30 Uhr 38 km bis nach Neumarkt-Sankt Veit. Von dort ging es am Sonntag über Pleiskirchen nach Altötting, wo 1.306 Pilger und Pilgerinnen pünktlich um kurz nach 12 Uhr von Prälat Günther Mandl und seinen Begleitern mit Kreuz und Fahne begrüßt wurden. Am Kapellplatz hatten sich schon zahlreiche Abholer zum Willkommensspalier aufgestellt. Die Kirchenglocken haben den langen Wallfahrtszug rund um die Gnadenkapelle und weiter zur Basilika St. Anna klangvoll und lautstark begleitet: Herzlich willkommen am Gnadenort! Schön, dass ihr es wieder geschafft hat! Das Gebet zur Gottesmutter und das Vertrauen auf ihre Hilfe führt die Teilnehmer zusammen. Der krönende Abschluss war der Pilgergottesdienst in der Basilika St. Anna mit Pfarrer Johann Braun als Hauptzelebranten.

Impressionen vom Einzug am Kapellplatz in unserer Bildergalerie

 

Orgelfestival zur Wallfahrt

Der Kirchenmusiker und Dirigent André Gold initiierte 2017 das Orgelfestival zur Wallfahrt in Altötting, um die wunderbaren Orgeln und ihre das Herz bewegenden Klänge auch außerhalb der Gottesdienste zu präsentieren. Die Stiftspfarrkirche bietet den stimmungsvollen Rahmen, um Gebet und Musik zu verbinden. Die rund 30-minütigen Konzerte finden im Mai und Oktober immer sonntags statt. Beginn jeweils um 16 Uhr.

Herzliche Einladung dem musikalischen Hochgenuss zur Ehre Gottes zu lauschen:

Sonntag, 07. Oktober 2018
16:00 - 16.30 Orgelkonzert im Rahmen des "Orgelfestival zur Wallfahrt" - künstlerische Leitung André Gold
Orgel: André Gold

Sonntag, 14. Oktober 2018
16:00 - 16.30 Orgelkonzert im Rahmen des "Orgelfestival zur Wallfahrt" - künstlerische Leitung André Gold
Orgel: André Gold

Sonntag, 21. Oktober 2018
16:00 - 16.30 Orgelkonzert im Rahmen des "Orgelfestival zur Wallfahrt" - künstlerische Leitung André Gold
Orgel: André Gold

Sonntag, 27. Oktober 2018
16:00 - 16.30 Orgelkonzert im Rahmen des "Orgelfestival zur Wallfahrt" - künstlerische Leitung André Gold
Orgel: André Gold

Der Eintritt ist frei; um eine Spende zur Weiterführung des Festivals wird gebeten.

 

Maria, Rosenkranzkönigin

Das Rosenkranzfest wurde von Papst Pius V. als Gedenktag Unserer Lieben Frau vom Siege gestiftet - als Dank für den Sieg der christlichen Flotte in der Seeschlacht von Lepanto 1571. Papst Gregor XIII. hat es 1573 in Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz umbenannt. Den Sieg der kaiserlichen Truppen unter dem Kommando des Prinzen Eugen von Savoyen über das osmanische Reich in der Schlacht von Peterwardein in Ungarn schrieb man ebensfalls der hilfreichen Rosenkranzkönigen zu. Schwester Luzia aus Fatima versicherte allen, dass kein Lebensproblem existiert, dass man nicht mit Hilfe des Rosenkranzes lösen könnte. In der Gnadenkapelle wird täglich um 18 Uhr gemeinsam der Rosenkranz vor dem Allerheiligsten gebetet. Zusammen erflehen wir zahlreiche Gnaden und erfahren Trost und Stärkung.

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison versammeln wir uns um 11.50 Uhr zum Angelus vor der Gnadenkapelle. Wir verbinden uns mit Papst Franziskus und der Weltkirche im Gebet des Engels des Herren. Durch das FIAT der Jungfrau als Antwort auf die Verkündigung des Engels konnte Gott Mensch werden und uns erlösen. Öffnen wir unser Herz und folgen dem Vorbild Mariens im Ja zu Gott.
Um 14 Uhr wird bei der Andacht zur Ehre der Gottesmutter vor der Gnadenkapelle gemeinsam gebetet und der Segen der wirkmächtigen Gnadenmutter erfleht. Der priesterliche Einzelsegen wird allen nach der Andacht am Gnadenaltar erteilt. Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrmitglieder, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Der Oktober ist der vorletzte Höhepunkt im Jahreskreis der Altöttinger Wallfahrt, bevor sie dann im Dezember, zur Zeit des Christkindlmarktes und der vorweihnachtlichen Konzerte ihren Abschluss findet. Der Oktober ist ebenso wie der Mai ein ausgewiesener Marienmonat. Im Mittelpunkt steht der Oktoberrosenkranz. Zum Auftakt feiern wir heute am ersten Oktobersonntag das Rosenkranzfest, das in Altötting einen hohen Stellenwert genießt. Der Rosenkranz hat unter den christlichen Gebeten einen sehr hohen Rang: Er ist die Betrachtung des gott-menschlichen Angesichtes Jesu an der Hand seiner und unserer Mutter und zwar von seiner Geburt im Stall von Bethlehem bis hin zu seiner glorreichen Auferstehung und Himmelfahrt und seiner „Wiederkunft in großer Macht und Herrlichkeit, zu richten die Lebenden und die Toten“. So gibt es insgesamt fünf Arten des betrachtenden Rosenkranzgebetes: Den freudenreichen RK im Advent und in der Weihnachtszeit, den lichtreichen RK zwischen den großen Festkreisen, den schmerzhaften RK in der Fastenzeit und bei Todesfällen, den glorreichen RK in der Osterzeit und schließlich den hoffnungsvollen RK um Allerseelen.
Es ist mir ein großes Anliegen, dass das Rosenkranzgebet in unserer Wallfahrtsstadt seinen hohen Stellenwert auch in der Zukunft behält, bei jedem Einzelchristen in seiner persönlichen Spiritualität, in den Ehen, Familien und Wohngemeinschaften, in den Ordenshäusern und Pflegeeinrichtungen, in den Schulen und Bildungsstätten. Bei allen Marienerscheinungen in Lourdes, Fatima, Medjugorie, usw. spielt in den Botschaften der Muttergottes das Rosenkranzgebet eine sehr wichtige Rolle: „Betet eifrig der Rosenkranz!“ Das Gebet generell und vor allem der Rosenkranz ist eine große Kraft- und Gnadenquelle für die Beter selber sowie für ihre Angehörigen und Freunde und letztlich für die ganze Kirche. Der Rosenkranz ist ein Christusgebet, Maria führt uns liebevoll zu ihrem Sohn. Außerdem hat der Rosenkranz eine eminent beruhigende, ermutigende und tröstende Wirkung; er vertreibt die Angst und den Zweifel und gibt geistliche Freude und eine optimistische Zuversicht.
Prälat Günther Mandl, Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor

Impressionen aus dem Wallfahrtsleben
,

Der Rosenkranzmonat Oktober ist für viele ein guter Zeitpunkt, um nach Altötting zur Gnadenmutter zu wallen. Am Herz-Mariä-Sühne-Samstag hat die Sonne bei milden Temperaturen vom Himmel gestrahlt. Zahlreich waren die lachenden, glücklichen Gesichter. Der belebte Kapellplatz hat von der traditionellen Verbundenheit der Marienkinder gezeugt. Maria ist unser aller Mutter und Fürsprecherin. Der Heilige Bruder Konrad hat selbst alle Anliegen, die an den emsigen Klosterpförtner herangetragen wurde, zur ersten Heiligen Messe am Gnadenaltar der Mutter vorgelegt. Bruder Konrad hat auch heute noch ein offenes Ohr für alle, die ihn um seine Fürsprache bitten. Von Kindesbeinen an bis zu den vom Alter gebeugten Menschen war es ein buntes, vielfältiges Bild. Liebevoll hat sich einer des anderen angenommen. Ein Stückchen Himmel auf Erden.

Bildergalerie mit Eindrücken vom Kapellplatz

50jähriges Jubiläum der Jagdhornbläser Kreisgruppe Altötting
, ,

Jagdhornbläsergruppe des Jagdschutz- und Jägervereins Altötting besteht seit 1968. Dieses Jubiläum haben die jagdlichen Musiker am  Samstag, 6. Oktober 2018 mit einer festlichen Hubertusmesse in der Basilika St. Anna gefeiert. Hauptzelebrant und Prediger war H.H. Bischof em. Wilhelm Schraml. Anschließend zogen die Jagdhornbläser zum Kapellplatz und gaben ein klangvolles Standkonzert mit Einzel- und Gemeinschaftsvorträgen. Seit 2018 leitet Andreas Roßmüller die Jagdhornbläsergruppe als Hornmeister und hat am Kapellplatz als moderierender Dirigent alle befreundeten Bläsergruppen  aus der näheren und weiteren Umgebung ins Horn blasen lassen. Gemeinsam zog der Festzug dann auf den Dultplatz in den Kirta-Stadl, wo der Festakt und der gemütliche Ausklang stattfand. Die Schirmherrschaft hat Landrat Erwin Schneider übernommen. Die Musiker haben den Festakt nochmals mit herrlichen Klanginterpretationen untermalt.

Bildergalerie - Standkonzert am Kapellplatz

Ein herzliches "Grüß Gott"....

...den vielen Wallfahrern hier am Gnadenort Altötting.

Folgende angemeldete Pilgergruppen werden dieses Wochenende empfangen:

Gorxheimertal / Kolpingfamilie, Peiting / St. Michael, Arnbruck / St. Bartholomäus, Bad Bocklet / PG Heiliges Kreuz - Gebetskreis (8. Mal), Gallspach/Schlüßlberg (Österreich), Emmerting-Mehring PV / Jugendfußwallfahrt, Treffelstein / KDFB, Vierkirchen / KDFB, Tegernheim / Mariä Verkündigung, Regensburg / St. Albertus Magnus, Stubenberg / PV Ering am Inn (Kirn, Münchham, Ering, Stubenberg, Prienbach), Ingolstadt-Mailing/Feldkirchen - St. Martin, Huglfing PG, Hirschau / Mariä Himmelfahrt, Ottnang-Bergen (Österreich) / Familienwallfahrt Bruckmühl, Hirschaid, die Jagdhornbläser der Kreisgruppe Altötting, Trausnitz-Weihern-Hohentreswitz SE, Unterfrohnstetten / St. Nikolaus, Holzkirchen / Stiftung Regens Wagner Miesbach-Erlkam, München-Freimann / St. Albert - Allerheiligen PV, Gottfrieding / St. Stephanus, München-Garching / St. Severin, Danzig (Polen), Katowice (Polen), Niederwinkling / Pummer-Reisen, Neuötting-Alzgern, München / PV Milbertshofen - Ministrantenwochenende, Sarching, Wolnzach / 58. Hallertauer Fußwallfahrt, Reisbach / Kolpingsfamilie, Hipoltstein-Jahrsdorf / Krankenpflegeverein, Egling / Paar PV (Dünzelbach, Egling, Pittriching, Scheuning), Kierdorf-Brüggen / Kevelaer-Bruderschaft, Donaustauf / KDFB, Maxhütte-Haidhof / KDFB Rappenbügel, Regensburg / St. Anton, Straubing / St. Josef, Laaber / Senioren

Unser Willkommensgruß gilt ebenso allen unangemeldeten Gruppen und den vielen Einzelwallfahrern.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

 

Krankengottesdienst in der Stiftspfarrkirche
,

Am Gedenktag der Heiligen Anna Schäffer, am 5. Oktober, wird in der Stiftspfarrkirche der letzte Krankengottesdienst im Jahr 2018 gefeiert.
Anna Schäffer hat im Leiden lieben gelernt. Vom Krankenbett aus hat sie missioniert und evangelisiert. Ihre Kraftquelle war die Heilige Kommunion. Insbesondere die Kranken und Leidenden finden in der Tagesheilgen eine große Fürsprecherin, deren Heiligkeit aus der Annahme und dem Ertragen ihres Lebens- und Leidensweg kommt.

Herzliche Einladung zum gemeinsam Gebet um Heilung und Kraft in der Stiftspfarrkirche:

14.30 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten - Rosenkranz - Beichtgelegenheit

15.00 Uhr Hl. Messe mit Krankensegnung - Möglichkeit zur Krankensalbung

anschl. Begegnung im Kreuzgang / Garten der Stiftspfarrkirche
 

"Sprechen wir ihm unseren Dank und unsere Liebe aus." Hl. Anna Schäffer

Wallfahrtsprogramm Nr. 32 / 09. - 15. Oktober 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 32  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 32  als PDF-Datei

Kirchenmusikprogramm für Oktober 2018

Das Kirchenmusikprogramm für Oktober 2018 ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Kirchenmusik in Altötting

Anna Schäffer - Eine Heilige am Krankenbett
,

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese über „einen neuen Stern am Himmel der Kirche“. Mit dieser Beschreibung hatte der Kardinal Joseph Ratzinger einstmals seine Predigt über die Heilige aus unseren Tagen begonnen. Pater Siegbert Mayer OFMCap wird am Samstag, 04. Oktober 2018, um 14.00 Uhr in der Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena über die Heilige Anna Schäffer sprechen. Nach einem Unfall im Jahr 1901 hat sie in Mindelstetten bei Ingolstadt den großen Teil ihres Lebens am Krankenbett verbracht. Durch ihr Lebensbeispiel hat sie vielen zur Annahme ihres Schicksals und des christlichen Glaubens geholfen. Die innige Verbundenheit mit der Gottesmutter Maria half ihr, ihren Leidensweg durchzuhalten. Der Rosenkranz war ihr ständiger Begleiter - ihr Rosenspiel. Ihre Reliquien haben in der Gnadenkapelle links vom Gnadenaltar einen ständigen Platz gefunden.
Lassen Sie sich von den Ausführungen mitnehmen und zu einem Nachdenken über unseren Glauben anregen.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2018 ein, durch das Leben von Heiligen und ihrer Botschaft Stück für Stück den Glauben der katholischen Kirche zu entdecken und zu vertiefen. Gläubige und der Kirche fern stehende aus nah und fern sind herzlich willkommen. Die Gelegenheit, sich von den Gedanken inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober 2018 an jeden Samstag um 14.00 Uhr in der Klosterkirche St. Magdalena angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang

„Dir, mein Gott sei Dank und Deine Barmherzigkeit walte über uns!“  Hl.  Anna Schäffer

Franziskusfest in Altötting
, ,

1226 verabschiedete sich der Heilige Franziskus von Assisi von seinen Brüdern mit den Worten: "Ich habe das meine getan, was euer ist, möge euch Christus lehren!"

Dem großen Heiligen und seiner Spiritualität sind viele gefolgt. "Der heilige Vater Franziskus hat drei Orden gegründet: den Orden der Minderen Brüder, den Orden der Armen Schwestern und den weltlichen Dritten Orden. Als Kinder desselben Vaters leben wir in einem gegenseitigen Austausch." ist in der Regel und Generalkonstitutionen des Ordens der heiligen Klara (Art. 120 - 1.) zu lesen.
Die franziskanischen Ordensfamilie besteht aus dem Erster Orden (die Männerorden) mit den Franziskanern (Ordo fratrum minorum "Orden der Minderbrüder": OFM), den  Kapuzinern (OFMcap) und den Minoriten (Konventualen: OFMconv) und dem Zweiten Orden (den Frauenorden) mit den Klarissen (Ordo Sanctae Clarae' oder auch seraphischer Orden: OSC) und ihre verschiedenen Ausrichtungen (Alcantarinnen: OSCDisc; Colettinnen: OSCCol; Klarissen-Kapuzinerinnen: OSCCCap; Urbanistinnen: OSCUrb) und dem
Dritter Orden: "Tertiaren", Gemeinschaften von Laien und Klerikern; als "regulierter" Dritter Orden entstanden daraus vor allem im 19. Jahrhundert eine Vielzahl von Kongregationen mit klösterlichem Charakter (Franziskanerinnen, Kapuzinerinnen, Amigonianer, Elisabethinen, Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz, Franziskusbrüder, Liebfrauenschwestern).
Sie alle blicken auf zum Heiligen Franziskus als ihren Ordensvater und leben nach seinem Vorbild die Gelübde der Armut, der Keuschheit und des Gehorsams. Sie tun auch in unseren Tagen das ihrige, um Christus nachzufolgen. So auch die Kapuziner in Altötting. Vergelt's Gott für das segensreiche Wirken!

Bei der Transitusfeier gedenken sie am 03. Oktober 2018 mit einem Wortgottesdienst dem Heimgang des Heiligen Ordensvaters Franziskus in St. Konrad. Beginn ist um 19 Uhr. Bruder Georg Greimel OFMCap wird den Gottesdienst leiten und von Max Jäger an der Orgel begleitet. Anschließend laden die Kapuziner zur Begegnung ins Kloster ein. Herzliche Einladung zum Mitfeiern und zur Begegnung mit den Ordensmännern!

Am Donnerstag, 04. Oktober 2018, wird das Franziskusfest mit einer festlichen Eucharistiefeier um 10 Uhr in St. Konrad und um 15 Uhr in St. Magdalena fortgesetzt.
Wie an allen Priesterdonnerstagen beten die Kapuziner insbesondere um geistliche und kirchliche Berufe. So findet das Franziskusfest seinen Abschluss mit der Vesper in diesem wichtigen Anliegen um 17.30 Uhr in St. Magdalena.

Die Brüder Kapuziner von St. Magdalena und St. Konrad laden herzlich zum Mitbeten und Mitfeiern ein!

 

Monatliches Triduum in Altötting
,

Gemeinsam beten wir wieder für die dringenden Anliegen der Welt:
für den Frieden in der Welt
für die Familien und den Schutz des Lebens
für Priester und geistliche Berufungen
für alle Anliegen unserer Zeit

Priesterdonnerstag - monatl. Gebetstag um geistliche und kirchliche Berufe
17.30 Uhr                St. Magdalena            Vesper - kirchliches Stundengebet - um geistliche und kirchliche Berufe mit den Kapuzineren
18.00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für Priester und um geistliche Berufungen
19.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Heilige Messe mit Predigt, Beichtgelegenheit, Anbetung und Gebet um geistliche Berufungen
22.00 - 23.00 Uhr     Anbetungskapelle       Gestaltete Heilige Stunde mit eucharistischem Segen, gestaltet von den Legionären Christi

Herz-Jesu-Freitag (immer der 1. Freitag im Monat)
14.30 Uhr                Stiftspfarrkirche          Rosenkranz für die Kranken
15.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Krankengottesdienst mit Krankensegnung (auf Wunsch auch Krankensalbung)
                                                               anschl. Begegnung im Innenhof des Kreuzgangs der Stiftspfarrkirche
18:00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für die Familien und den Schutz des Lebens; Litanei zum Hl. Johannes Paul II. mit Möglichkeit zum Einzelreliquiensegen
19:00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Herz-Jesu-Messe, Beichtgelegenheit, kurze eucharistische Anbetung, Herz-Jesu-Weihegebet
21.30 - 01.00 Uhr     Anbetungskapelle      mit Jesus und Maria im Gebet - musikalisch gestaltete Anbetungsstunden mit betrachtendem Rosenkranz im Geiste Fatimas für die großen Anliegen der Zeit    

Herz-Mariä-Sühnesamstag
09.00 Uhr                Gnadenkapelle            Marienmesse mit Predigt und Weihegebet

Foto: R. Dorfner

Altötting am Tag der Deutschen Einheit

"Weiter sage ich euch: Was auch immer zwei von euch auf Erden einmütig erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen." (Mt 18,20) Es ist die Zusage Gottes, die die Beziehung zu IHM auch immer mit einer Gemeinschaft unter den Menschen verbindet. Am Tag der Deutschen Einheit haben sich zahlreiche Gläubige gemeinsam auf den Weg gemacht, um ihr Gebet gemeinsam vor Gott zu bringen und der Gottesmutter Maria die Ehre zu erweisen.

Am Gnadenort dürfen wir heute folgende angemeldetet Wallfahrtsgruppen begrüßen:
Martgraitz / Heiligste Dreifaltigkeit, Kappl (Österreich) / Paznauntaler Verkehrsunternehmen, Arnschwang / St. Martin, Augsburg / St. Konrad - PG Oberhausen-Bärnkeller, Oberviechtach - Neuburg v.W. / Dekanatswallfahrt, Weiden / PG Mangel-Neunkirchen, Wemding / St. Emmeram, Adelsried / MC Augsburg und Umgebung, Passau / Priesterseminar St. Stephan - Propädeutikum, Immenreuth / Herz Jesu, Regensburg-Reinhausen / St. Josef, Königsmoos / St. Maximilian, Neumarkt St. Veit / Wiesbach und Eggelkofen, Cham / MMC, Pfarrkirchen PV, Offenbach/Main - kroatisch-kath. Mission, Amberg / St. Konrad und eine Gruppe aus Südkorea.

Unser herzlicher Willkommensgruß gilt ebenso allen unangemeldeten Gruppen und den vielen einzelnen Wallfahrern und Besuchern.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Bildergalerie

Von guten Mächten behütet – Zum Fest der Heiligen Schutzengel am 02. Oktober

Das biblische Wort für Engel bedeutet „Bote“. Engel sind Geister, die im Dienst Gottes stehen und die er denen zu Hilfe schickt, die gerettet werden sollen (Hebr 1,14). Im Alten Testament werden die Engel auch als „Heilige“ oder als „Söhne Gottes“ bezeichnet. Unter ihnen werden die Kerubim und die Serafim besonders hervorgehoben. Nach Thomas von Aquin sind Engel unsere ständigen Helfer: "Bei allen unseren guten Werken wirken die Engel mit". Pater Pio hat uns den weisen Rat gegeben, die Engel sehr zu verehren – denn Gott hat uns ihrer Fürsorge anvertraut.
 

Gebet zum SCHUTZENGEL

Heiliger Engel des geliebten Gottes,
der du mich auf göttliche Anordnung hin vom ersten Augenblick meines Daseins an unter deinen heiligen Schutz genommen und nie aufgehört hast,
mich zu verteidigen, zu erleuchten und zu leiten:
ich verehre dich als Herrn, ich liebe dich als Wächter,
ich unterwerfe mich deiner Führung und gebe dir alles, damit du in mir herrschst.
Durch die Liebe Jesu Christi bitte ich dich und flehe dich an, mich nie zu verlassen, auch wenn ich Dir einmal undankbar sein sollte oder rebellisch gegen deine Eingebungen.
Führe mich vielmehr gütig auf sicherem Weg, wenn ich abzuirren drohe.
Gib mir Licht in meinen Zweifeln, wenn ich darnieder liege, erhebe mich, und in den Gefahren stärke mich, damit du mich in den Himmel bringst, wo ich mich mit dir ewiger Glückseligkeit erfreuen darf. Amen.

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Oktober 2018

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater,

für die Sendung der Ordensleute:

Die Ordensleute mögen sich wirksam für Arme und Ausgegrenzte einbringen.

Bürgermeister hält sein Versprechen
,

Der Erste Bürgermeister von Poing löst sein Versprechen ein und pilgert zu Fuß nach Altötting. Damit die Bürger leichter zusammen finden, hat sich Albert Hingerl für den Bau einer barrierefreien Bahnunterführung als Verbindung der beiden Ortsteile eingesetzt. Am 11. Juni konnte nun der Spatenstich erfolgen. Die Fertigstellung ist für Ende 2019 geplant. Das Gelöbnis, wenn das Projekt der Rad- und Fußgängerunterführung tatsächlich umgesetzt wird, die 75 km Wegstrecke nach Altötting zu pilgern, hat Albert Hingerl gemeinsam mit Stadtrat R. Tonollo eingelöst. Am Freitag, 28. September 2018, sind die beiden um 7 Uhr in Poing aufgebrochen und konnten am Sonntagvormittag von ihren Frauen glücklich und gesund in Altötting begrüßt werden. Josef Herrmann, Geschäftsführer des Altöttinger Marienwerkes, und die Pilgerbetreuer haben die Wallfahrer mit dem besonderen Gelöbnis herzlich willkommen geheißen. Die Pilgermesse war der Abschluss für die Wallfahrt. Es ist schön, solche Politiker zu haben! Vergelt's Gott für das wunderbare Zeugnis.

Nachlese der Wallfahrt
,

Die Sonne strahlte am letzten Wochenende im September 2018. Viele Wallfahrer und Besucher haben sich bei diesem schönen Wetter auf den Weg zur Gnadenmutter gemacht. Manche mit dem Herzen voller Freude über eine wunderbare Wendung auf Fürsprache der Gottesmutter, manche mit schwerem Herzen, weil sie einen lieben Menschen verloren haben, manche haben viele Kilometer in der Gemeinschaft zurückgelegt, andere sind alleine unterwegs um zu sich selbst zu finden. Aber alle haben die Nähe der Gottesmutter in Altötting spüren können. Mit der Kamera haben wir ein paar Eindrücke für alle eingefangen.

Bildergalerie

Laudato si, o mi signore
,

Erntedank wird in Altötting ganz bewusst gefeiert. Die Kinder sind dabei eingeladen, selbst Obst, Gemüse und Blumen zu bringen. Der Stiftsmesner schmückt den Altar und zeigt so ein Kunstwerk von Gaben, für die wir Gott zu danken haben. Die Gläubigen sagen Gott Dank, für die Freude, dass wir alle reichlich zu essen und zu trinken haben. Wir verdanken Gott alles. Eine gute Ernte heißt auch Sicherheit für den kommenden Winter und die Zukunft. Den Festgottesdienst zelebrierte Stadtpfarrer und Stiftsprobst Prälat Günther Mandl. Er wurde von Kindern unterstützt, die ihre Anliegen zum Erntedankfest eingebracht haben. Es wurde dabei der gesamten Schöpfung gedacht und Gott gelobt, der alles so herrlich erschaffen hat und regiert. Laudato si, o mi signore! Für den wunderbaren musikalischen Rahmen sorgten die Altöttinger Kapellsingknaben und die Mädchenkantorei unter der Leitung von Herbert Hager.
Der Dank der ganzen Kirchengemeinde erklang durch die klangvollen Stimmen des Chores wie von Engeln begleitet.
Danke gehört nach Papst Franziskus zu den 3 wichtigsten Worten einer Familie. Der Heilige Vinzenz von Paul empfiehl uns, wenigstens so viel Zeit aufzuwenden um Gott für seine Wohltaten zu danken, als man gebraucht hat, ihn darum zu bitten.

Impressionen vom Erntedankfest 2018

Wort zum Sonntag - Erntedank 2018

Liebe Pfarrmitglieder, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Das Wort d a n k e n kommt von  d e n k e n, d. h. wer denkt, nachdenkt, kommt sehr bald zur Einsicht und Überzeugung, dass nichts im Leben selbstverständlich ist, dass vieles anders und schlechter sein könnte, dass das Allermeiste im Leben nicht unser Verdienst und unsere Leistung ist, sondern Geschenk und Gnade. Und so wird das Denken, das ehrliche Nachdenken automatisch zum Danken, zur Haltung der Dankbarkeit. Das Erntedankfest ist ein besonderer Tag, wo sich unsere Dankbarkeit in besonderer Weise manifestiert: Wir danken „Gott, dem Geber aller guten Gaben“ für die reiche Ernte des zu Ende gehenden Jahres in Acker, Stall, Garten und Wald. Der Dank aber weitet sich aus für alles, was unser Leben licht und hell, reich und angenehm macht: Wir danken für die Gesundheit, das höchste irdische Gut, wir danken für Ehe und Familie, die Grundzelle in Kirche und Staat, wir danken für die Arbeitsstelle und für das materielle Auskommen, wir danken für Freundschaft und Liebe und alles Wohlwollen, das uns entgegengebracht wird. Ganz besonders aber danken wir bei dieser Gelegenheit wieder einmal für unsere Kinder und Jugendlichen, in denen wir unsere Zukunft, die Morgenröte einer besseren Welt, unsere schönste Gabe und Aufgabe, Verantwortung und Herausforderung sehen: Wir sagen ganz schlicht und ehrlich: Vergelt`s Gott!!
D e n k e n wird zum D a n k e n  und das Danken wird schließlich zum  T e i l e n: Weil es so viele Menschen gibt, die vom Schicksal nicht so begünstigt sind als wir, müssen wir von unserem Überfluss, von unserem Reichtum abgeben als Ausdruck unserer Dankbarkeit: Man kann und soll alles teilen, unsere Zeit, unsere Kraft, unser Geld und unsere materiellen Güter. Viele Menschen in nah und fern warten auf unsere Zuwendung, besonders in der jetzigen Zeit die vielen Flüchtlinge, die Alten, Kranken und Behinderten, aber auch die Ängstlichen, die Sinnsuchenden, die Ausgegrenzten und Schuldiggewordenen: Christus ist unser Vorbild: Er wurde arm, damit wir reich werden und das „Leben in Fülle“ haben. In der großen Dankesfeier der Kirche, in der heiligen Eucharistie, gibt er sich immer wieder neu für uns und an uns hin, damit wir uns verschenken können, jeder an die Menschen, für die er sich vor Gott und seinem Gewissen verantwortlich fühlt.
Mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern, verbleibe ich Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

Danke Maria!

Maria ist unsere Helferin in allen Lebenslagen. Als Mutter des Erlösers hat sie Jesus auf Erden durch das Leben begleitet. Sie hat durch ihr Ja sein Kommen ermöglicht. Ihr war er als Kind untertan. Sie ist an seiner Seite bis zum Kreuz und zum Grab mitgegangen und hat mit ihm für uns gelitten. Als unsere Mutter tritt sie für uns nun bei Gott als Fürsprecherin ein und erwirkt uns reiche Gnaden. Dafür möchten wir der Gnadenmutter unseren Dank sagen und laden alle ein, dies mit uns zu tun.

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wird um 11.50 Uhr beim Angelus vor der Gnadenkapelle der Verkündigung des Herrn gedacht. In Gemeinschaft mit Papst Franziskus und der Weltkirche sind wir Maria dankbar, denn sie gab uns Jesus. Lasst uns gemeinsam beten.

Um 14 Uhr halten wir bei der Andacht zur Ehre der Gottesmutter nochmals gemeinsam vor der Gnadenkapelle inne, um uns bei der "Himmelsmama" für ihre wirkmächtige Hilfe zu danken. Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!
Der priesterliche Einzelsegen wird allen nach der Andacht am Gnadenaltar erteilt. Herzliche Einladung mit dem Segen, Trost und Kraft für den weiteren Pilgerweg durch das Erdental zu erhalten.
 

Heilige Maria, Mutter Gottes,
sei verehrt und überall gegrüßt, du Werk Gottes
zur Bewunderung aller Engel und Menschen.
Denn wunderbar ist dein Wesen
und überaus lobwürdig die Gnade,
die du von Gott empfangen hast.
Himmlisch erstrahlt die Glorie,
mit der Gott dich schmückte für alle Ewigkeit.
Albert der Große

Das Fest der Erzengel
,

Am 29. September feiert die Kirche die Erzengel Michael, Gabriel und Rafael. Die Existenz der Engel ist eine Glaubenswahrheit der Katholischen Kirche, bezeugt durch die Heilige Schrift und durch die Tradition sowie durch viele Heilige. Der Heilige Augustinus sagt: "Engel" bezeichnet das Amt, nicht die Natur: seinem Wesen nach ist er ein Geist, seinem Handel nach ein Engel (Psalm 103,1,15). Ihrem ganzen Sein nach sind die Engel Diener und Boten Gottes. Weil sie "beständig das Antlitz meines Vaters sehen, der im Himmel ist" (Mt 18,10), sind sie "Vollstrecker seiner Befehle, seinen Worten gehorsam" (Ps 103,20). Als rein geistige Geschöpfe haben sie Verstand und Willen; sie sind personale und unsterbliche Wesen. Sie überragen alle sichtbaren Geschöpfe an Vollkommenheit. Der Glanz ihrer Herrlichkeit zeugt davon. (vgl. KKK 329 und 330)

In der Bibel werden einzelne Engel durch die Nennung ihres Namens hervorgehoben: Die Erzengel Michael („Wer ist wie Gott?“), Gabriel („Kraft Gottes“ oder „Held Gottes“) und Rafael („Gott heilt“). Am ursprünglichen Weihefest der Kirche des hl. Michael an der Via Salaria in Rom werden dem aktuellen liturgischen Kalender nach die drei Eingelfürsten gemeinsam gefeiert. Im früheren Kalender hatten Gabreiel (24. März) und Rafael (24. Oktober) ihren eigenen Gedenktag.
 

Die Verehrung des Erzengel Michaels als großen Streiter Gottes geht bis in das 4. Jahrhundert zurück. Der u.a. Patron der Soldaten und ein Helfer für eine gute Sterbestunde. Als "Schutzherr" Deutschlands ist er Patron zahlreicher Kirchen, so auch der Friedhofskirche in Altötting, und vieler Gemeinschaften, wie der Altöttinger Michaelibruderscharft.

Heiliger Erzengel Michael,
du Fürst der himmlischen Heerscharen,
verteidige uns um Kampf gegen die Bosheiten und die Nachstellungen des Teufels,
sei du unser Schutz, Gott gebiete ihm, so bitten wir flehentlich.
Du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen,
stürze den Satan und die anderen bösen Geister,
die zum Verderben der Seelen in der Welt umhergehen
durch die Kraft Gottes hinab in die Hölle.
Gebet von Papst Leo XIII.

Der bekannteste und zitierteste Engel ist Gabriel. Die Verkündigung des Willen Gottes an die Jungfrau von Nazareth - die Ankündigung der Geburt des Erlösers - wird täglich im Angelus betrachte. Die Worte des Engels gehören als Bestandteil des Ave Marias zu den Grundgebeten der Katholischen Kirche. Gabriel war es auch, der Zacharias im Tempel erschien und die Geburt des Johannes ankündigte: "Ich bin Gabriel, der vor Gott steht, und ich bin gesandt worden, zu dir zu reden und dir die gute Botschaft zu verkündigen.“ (Luk 1,19) Im Alten Testament wird Gabriel als der Engel beschrieben, der für das Volk Israel kämpft.

Heiliger Erzengel Gabriel,
Verkünder von Gottes Wort, Botschafter von Gottes Gnade, Träger der Göttlichen Liebe,
erfülle mein Herz mit der Freude, die Maria in deiner Gegenwart zuteil wurde.
Stärke auch in meinem Herzen die Hoffnung, den Glauben und die Liebe der Seele,
die weiß, dass Gott in ihr geboren werden will.
Reinige mein Herz, damit auch ich die Worte der Liebe und des Erbarmens höre,
die Gott an mich richtet.
Reinige meinen Mund, damit mein Ja-Wort
mit der Liebe, der Hingabe und dem Vertrauen von dem meiner  himmlischen Mutter klingt.
Nimm das Bekenntnis meiner Bereitschaft gewiss mit dir mit,
damit mein Vater mich wirklich zu den Seinen zählt.
Amen.
 

Raphael hat im Alten Testament durch das Buch Tobit eingegang gefunden. Das Buch Tobit ist eine wundervolle Erzählung, die man unbedigt gelesen haben muß. Raphael tritt als Reisebegleiter, als Heiratsvermittler und als Heiler auf.   Als Schutzpatron ist er daher für die Kranken und Apotheker, für Reisende, Seeleute und Auswanderer sowie für Pilger "zuständig".

Glorreicher Erzengel Raphael,
du großer Fürst der himmlischen Heerscharen, nimm unser Gebet gütig an.
Man nennt dich Heilmittel Gottes, also Arzt der geistigen und körperlichen Krankheiten,
vor allem für jene, die der Mensch nicht heilen kann,
sicherer Begleiter der Reisenden, Zuflucht und Schutz der Gefährdeten,
wirksamer und mächtiger Befreier des Menschen von den bösen Geistern, schau gnädig auf uns!
Und wie du einst Tobias Familie so sorgsam beschützt hast, so sei auch zu uns gütig und barmherzig.
Sei uns Führer und getreuer Begleiter auf dem schweren Lebensweg,
damit wir mit dir die ewige Seligkeit genießen können. Amen.
Himmlischer Arzt, hl. Erzengel Raphael, mit deinem Lichte erleuchte uns, mit deinem Flügel beschütze uns, mit deinem Heilmittel heile uns!

 

Wallfahrtsprogramm Nr. 31 / 02. - 08. Oktober 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 31  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 31  als PDF-Datei

Wallfahrten am Wochenende

An diesem letzten Wochenende im September dürfen wir in Altötting folgende Wallfahrtsgruppen begrüßen:

Ingolstadt / Franziskanische Gemeinschaft OFS, Oppenau / Huber-Reisen, Straubing / St. Peter, Willing / Kröhstorf und Vilstalpfarreien - Frauen- und Mütterverein, Waldmünchen / St. Stephan, Buttenwiesen PG, Pinzberg / St. Nikolaus und Wiesenthal / St. Matthäus, Freyung-Kreuzberg-Ringelai PV, Kissing / St. Bernhard und St. Stephan, Monheim / St. Walburga, Parkstein / St. Pankratius, Maxhütte-Haidhof - Senioren, Baindlkirch-Mittelstetten-Ried PG, München / PV Bogenhausen-Süd, Waidhofen bei Schrobenhausen (31. Mal), Uttendorf-Helpfau (Österreich), Niederwinkling / Pummer-Reisen, München / Apostolische Exarchie für Ukrainer des Byz. Ritus aus Deuschland und Skandinavien, Michaelibruderschaft, Gruppe aus Polen, Wiesau / St. Michael, Großkarolinenfeld PV, Au bei Bad Aibling / St. Martin, USA / Kuoni Global Travel Service.

Unser herzliches "Grüß Gott" gilt ebenso allen unangemeldeten Gruppen und den vielen einzelnen Wallfahrern und Besuchern Altöttings.

Wir freuen uns über Ihren Besuch und Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum

Anlässlich des Welttourismustages 2018 lädt die Bischöfliche Administration der Heiligen Kapelle am Donnerstag, 27. September 2018, zum Besuch in Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmusuem ein.

Der Eintritt ist an diesem Tag frei.

Das Museum ist von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Franz von Assisi

Ein Revolutionär durch Armut, Gehorsam und Ehrfurcht erneuert und stützt die ganze Kirche? Wer war der berühmte Heilige Franz von Assisi wirklich? Der Lebemann begegnet Christus und wird als Bettelmönch das Vorbild für viele Generationen. Er blieb kinderlos und wurde doch zum Begründer der großen Franziskanischen Familie. Bis in unsere Zeit finden die Menschen den Mann aus dem Mittelalter und sein Programm beeindruckend. Papst Franziskus hat wie sein Namenspatron Gerechtigkeit, Frieden und die Schöpfung im Blick. Der Sonnengesang zur Ehre Gottes, des Allmächtigen, berührt die Herzen aller Generationen und aller Schichten. Pfarrer i.R. Elmar Heß wird am Samstag, 29. September 2018, um 14 Uhr in der Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena im Rahmen der Impuls-Katechesen über den großen Heiligen sprechen. Lassen Sie sich von den Ausführungen mitnehmen und zu einem Nachdenken über unseren Glauben anregen.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2018 ein, durch das Leben von Heiligen und ihrer Botschaft Stück für Stück den Glauben der katholischen Kirche zu entdecken und zu vertiefen. Gläubige und der Kirche fern stehende aus nah und fern sind herzlich willkommen. Die Gelegenheit, sich von den Gedanken inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober 2018 an jeden Samstag um 14.00 Uhr in der Klosterkirche St. Magdalena angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang
 

Herr Gott im Himmel und auf Erden
laß mich dein Friedenswerkzeug werden.
Wo Haß, da laß mich Liebe spenden
Streit laß mich durch verzeihen enden.
Wo Zwietracht, laß mich Eintracht bringen,
laß Irrtum mich durch Wahrheit zwingen.
Wo Zweifel herrscht laß Glaub erstehen,
laß Finsternis im Licht zergehen;
daß, wie man es auch dreh' und wende,
die Traurigkeit in Freude ende.

Franz von Assisi

Im Regen liegt Segen

"Wenn es in Altötting regnet, dann ist es Weihwasser" hat es Joachim Kardinal Meisner einstmals mit einem Schmunzeln formuliert. Bei der 16. Motorradwallfahrten lässt es der Himmel nun tatsächlich regnen - und segnet so die standhaften Biker, die trotz der Witterung zur Gnadenmutter nach Altötting gekommen sind, um Danke zu sagen. Bruder Georg Greimel OFMCap hat als Hauptzelebrant die Pilgermesse vor der Gnadenkapelle zelebriert. "Das Wesentliche" ist das Motto für 2018, welches der Initiativkreis Junge Wallfahrt als Veranstalter ausgewählt hat. Die Interessengemeinschaft von jungen und jung gebliebenen Christen engagiert sich bei der Gestaltung der sonntäglichen Jugendgottesdiensten in der Sommerzeit, mit einem Glaubensweg nach Parzham, des Geburtsortes des Hl. Bruder Konrads, mit Basare für karitative Einrichtungen und bei Besinnungstagen. Die Motorradwallfahrt ist eines ihre größten Projekte und erfordert jedes Jahr viel Einsatz: Respekt und Vergelt's Gott! Diese Jahr war die Veranstaltung kleiner, aber um so inniger. Der Himmel hat sich auch über diese Wallfahrt gefreut und noch blauen Himmel und Sonnenstrahlen als Gruß gesandt.
Der schwung- und klangvolle Musikrahmen hat zum guten Gelingen mitgeholfen. Die Kirchenband Arche Noah aus Tann gestaltet seit 1990 musikalisch Gottesdienste. Heute haben sie für die Biker aus nah und fern "aufspuilt" & "g'sunga" und ihre Leidenschaft für die Musik bewiesen. Zur größeren Ehre Gottes!

Unser besonderer Dank geht auch an AllroundTV für die live-Übertragung!

Fotoalbum

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Insgesamt hat Jesus seinen Jüngern 3 Mal sein bevorstehendes Leiden und Sterben auf dem Weg nach Jerusalem vorhergesagt; auf jede dieser Vorhersagen reagieren die Jünger mit Unverständnis, so auch im heutigen Evangelium, in dem uns die zweite Leidesankündigung berichtet wird: Sie wollen nicht, dass ihr Meister leiden und sterben soll, sie verstehen den Sinn und die Bedeutung (noch) nicht; sie haben, wie viele Menschen damals, eine politische Messiaserwartung: Der von Gott gesandte Retter soll die Römer vertreiben und das ruhmvolle Reich Davids wieder aufrichten; Jesus aber ist ein religiöser Messias, der die Menschen weniger vom politischen Joch als vom Joch der Sünde und des Egoismus befreien will.
Am Abend belehrt dann Jesus seine Jünger und mit ihnen uns alle über wahre Größe und menschliche Bedeutsamkeit; denn sie hatten unterwegs darüber gestritten, wer von ihnen der Größte sei. Seien Antwort lautet: „Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein.“ Wahre Größe im Sinne Jesu liegt also in der Dienstbereitschaft, in der Demut und in der Bescheidenheit.
Unsere christliche Dienstbereitschaft muss sich vor allem in der Bereitschaft erweisen, die Kinder als größtes Geschenk und als größte Herausforderung und Verantwortung anzunehmen und sie zu fördern; sie sind unsere Zukunft und die Morgenröte einer besseren Welt und einer menschenfreundlichen Kirche. Jesus stellte ein Kind in die Mitte der jünger, nahm sie in seine Arme und sagte: „Wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf“, das heißt, Jesus identifiziert sich mit den allen Kindern dieser Welt: Ihr Schicksal ist sein Schicksal; Kinderdienst ist Gottesdienst. Zu Beginn des neuen Kindergarten- und Schuljahres wollen wir wieder alles tun, unsere Kinder zu fördern und damit unser aller Zukunft.
Mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern, verbleibe ich Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

Willkommen in Altötting

Mit dem Herbst dürfen wir am Gnadenort folgende angemeldete Wallfahrergruppen begrüßen:

Schondorf / Orden der Regularkanoniker vom Hl. Kreuz, Kühlbach / St. Magnus, Aletshausen PG, Vilshofen / KAB KV, Burgheim / St. Cosmas und Damian, Mondsee (Österreich), Teisnach-Patersdorf PV, Gundelfingen-Peterswörth / St. Peter und Paul, Gernlinden / PGR - PV Maisacher Land, Schlüsselfeld PG, München / St. Gertrud, Haßfurt / Frosch-Reisen, Poznan (Polen), Hohenpeißenberg / Landesverband Bayerischer Bergmanns-Knappen und Hüttenmännischer Vereine e.V., Kuoni Global Travel Service aus der USA, Haßfurt / St. Kilian, Aschaffenburg / PG Dreifaltigkeit und die rund 1.000 Motorradfahrer/-innen zur Dankmesse auf Einladung des Initiativkreises Junge Wallfahrt.

Unser herzliche Willkommensgruß gilt aber ebenso herzliche auch allen unangemeldeten Gruppen und den vielen einzelnen Wallfahrern und Besuchern Altöttings.

16. Motorradwallfahrt zur Gnadenmutter von Altötting
, ,

Am Sonntag, 23. September 2018, ladet der Initiativkreis Junge Wallfahrt wieder alle Biker und Zwei-Rad-Fans zur Dankmesse vor der Gnadenkapelle ein. Zur 16. Motorradwallfahrt werden wieder eine Vielzahl an Teilnehmern erwartet und der Kapellplatz ist am Vormittag ganz im Zeichen der Bikes. Harley steht neben Vespa, die Straßenmaschine neben dem Motorcross-Bike und dazwischen ein Dreirad oder die alte Beiwagenmaschine. Bunt und friedlich ist das Bild. Bruder Georg Greimel OFMCap wird als Zelebrant "das Wesentliche" thematisieren. Legendär ist das Feeling, wenn zu Beginn um 10.30 Uhr wieder "Vangelis, Conquest of Paradies" als Anfangsmelodie der Dankmesse für eine unfallfreie Saison erklingt: Gott sei Dank ist alles gut gelaufen und gut geworden! Danke - für viele Kilometer Freiheit!

Für alle, die nicht vor der Gnadenkapelle Platz finden und alle, die aus der Ferne mitfeiern und mitdanken wollen, wird die Motorradwallfahrt von Allround TV live übertragen. Kommt und seid dabei! Vielen Dank an Walter Häring und sein Team für die Unterstützung der Wallfahrt!

Wallfahrtsprogramm Nr. 30 / 25. September - 01. Oktober 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 30  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 30  als PDF-Datei

Il Santo - Pater Pio von Pietrelcina

Am 23.September jährt sich der Todestag des bereits zu Lebzeiten als Heiliger verehrten Kapuziners zum 50. Mal. Phänomene wie Propheterie, Seelenschau, Stigmata und Heilung waren für Pater Pio genauso möglich wie Bilokation und das Gespräch mit Armen Seelen und den Engeln. Von all diesen Besonderheiten wollte der einfache Bauernsohn aber nichts wissen:  ,Nein, nein, ich erteile keine Gnaden. Die erteilt nur der Herr. Ich bin nur ein niedriger Pater, der betet. Ich werde ein Gebet für dich sprechen.“

Pater Pio ist einer der beliebtesten Heiligen in Italien und das Thema der Katechese, die Pater Konstantin Ballestrem, am Samstag, 22. September 2018, um 14.00 Uhr in der Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena halten wird.
Lassen Sie sich von den Ausführungen mitnehmen und zu einem Nachdenken über unseren Glauben anregen.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2018 ein, durch das Leben von Heiligen und ihrer Botschaft Stück für Stück den Glauben der katholischen Kirche zu entdecken und zu vertiefen. Gläubige und der Kirche fern stehende aus nah und fern sind herzlich willkommen. Die Gelegenheit, sich von den Gedanken inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober 2018 an jeden Samstag um 14.00 Uhr in der Klosterkirche St. Magdalena angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang

Das Gebet ist ein mächtiges Werkzeug, ein Schlüssel, der das Herz Gottes öffnet. Pater Pio

Hauptfest der Marianischen Männerkongregation
,

16.09.2018 - Maria ist der Anziehungspunkt im Herzen Bayerns und die marianische Frömmigkeit im Lande hat eine lange Tradition. Bereits 1599 haben sich gläubige Männer als Gleichgesinnte zusammengeschlossen, um unter dem Schutz der Gottesmutter ein christliches Leben zu führen. Der erste Generalpräfekt aller Sodalen Mariens in Bayern, der bayerische Kurfürst Maximilian, hat für das Altöttinger Gnadenbild den Schrein gestiftet und sich im Jahre 1645 mit einem Blutbrief der Gottesmutter als Gut und Eigentum geweiht. Marienverehrung, Papsttreue und Männerpatoral sind die großen Schlagworte, die das Grundsatzprogramm beschreiben. Das Gewissen und seine Bildung zählt zu den wesentlichen Zielen der MC. Joseph Kardinal Ratzinger hat es 1999 wie folgt in Worte gefasst: "Und wenn man sagt, ‚hier gehen die Uhren anders‘: Gottlob! Wir lassen das Kreuz nicht aus unserem
Land entfernen, wir lassen Christus und Gott nicht aus diesem Land entfernen. Wir lieben die heilige Mutter des Herrn und wir bitten sie, dass sie uns geleite auf unserem Weg, damit wir mit Christus und zu Christus und so recht gehen, sehen und leben."

Die Gemeinschaft der Marianischen Kongregation Altötting ist zu einer der größten Männerkongregationen Europas angewachsen. Heute werden von Präses Bruder Georg Greimel OFMCap 215 Ortsgruppen in den Diözesen Passau, Regensburg und München-Freising mit rund 11.000 Sodalen betreut. Alljährlich sind die Sodalen zur Wallfahrt und zur Zusammenkunft nach Altötting eingeladen. Die Festmesse in der Basilika St. Anna hat der H.H: Abtprimas em. P. Notker Wolf OSB mit den Sodalen und ihren Familien gefeiert. Nach der Betstunde um die Mittagszeit und der Aufnahmefeier neuer Sodalen zogen die Teilnehmer in einer eucharistischen Prozession zur Gnadenkapelle, wo Präses Br. Georg Greimel eine Statio hielt.

Impressionen von der Eucharistischen Prozession und der Statio am Herbsthauptfest der MC Altötting

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrmitglieder, liebe Pilger u. Gäste aus nah u. fern!
In jener Zeit ging Jesus mit seinen Jüngern in die Dörfer bei Cäsarea Philippi. Unterwegs fragte er die Jünger: Für wen halten mich die Menschen? Sie sagten zu ihm: Einige für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für sonst einen von den Propheten. Da fragte er sie: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete ihm: Du bist der Messias!
Die entscheidende Frage für unseren Glauben und unser Leben ist in der Tat: Was bedeutet mir Jesus, wer ist er für mich; nur ein großer, vorbildlicher Mensch oder doch viel mehr.
Du hast ihn erst dann richtig erkannt, wenn er für Dich alles ist: JESUS CHRISTUS, der MESSISAS, der SOHN DES LEBENDIGEN GOTTES, Dein HEILAND und ERLÖSER.
Mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern, verbleibe ich Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

Gedächtnis der Schmerzen Mariens
,

Der Gedenktag an das Mitleiden der Mutter steht in enger Beziehung zum Fest der Kreuzerhöhung und beendet den Frauendreißiger.
Die Sieben Schmerzen Mariens wurden bereits im Mittelalter verehrt und vom Servitenorden besonders gepflegt. 1814 wurde das Fest der "Sieben Schmerzen Mariens" von Papst Pius VII. als Dank für seine Rückkehr aus der napoleonischen Gefangenschaft für die ganze Kirche eingeführt.

Die sieben Schmerzen Mariens sind:

    Darstellung Jesu im Tempel mit Weissagung Simeons (Lk 2,34–35 EU)
    Flucht nach Ägypten vor dem Kindermörder Herodes (Mt 2,13–15 EU)
    Verlust des zwölfjährigen Jesus im Tempel (Lk 2,43–45 EU)
    Jesus begegnet seiner Mutter
    Kreuzigung und Sterben Christi (Joh 19,17–39 EU)
    Kreuzabnahme und Übergabe des Leichnams an Maria (Beweinung Christi) (Mt 27,57–59 EU)
    Grablegung Christi (Joh 19,40–42 EU)

Der Blick auf die Gnadenreiche, die Vielgeliebte, die Auserwählte Gottes, die ihren toten Sohn im Schoß hält, bewegt unser Herz. Das leidvolle Gesicht zeigt uns, dass die Gottesmutter nicht nur die Freude Gottesnähe erfahren hat, sondern auch mit Jesus Christus gelitten hat. "Alles Leid hielt sie umfangen, das nur je ein Herz durchdrang" Das Leid und Tod gehören zum Leben, waren sogar der Weg Gottes um seine Barmherzigkeit und seine Liebe zu zeigen. Das Gedenken der Schmerzhaften Mutter führt uns die Hilfe Mariens in allen Lebenslagen vor Augen. Sie ist eine Leidende und Trauernde wie wir. Sie ist eine von uns. Die Mater Dolorosa (lat. für schmerzensreiche Mutter) hilft uns, unsere irdischen Sorgen und unser Leid besser auszuhalten. Gott hat dem Leid einen Sinn gegeben. "... denn am Kreuz hängt der »Erlöser des Menschen«, der Mann der Schmerzen, der die leiblichen und moralischen Leiden der Menschen aller Zeiten auf sich genommen hat, damit sie in der Liebe den heilbringenden Sinn ihres Schmerzes und gültige Antworten auf alle ihre Fragen finden können." schrieb Papst Johannes Paul II. im APOSTOLISCHES SCHREIBEN SALVIFICI DOLORIS - ÜBER DEN CHRISTLICHEN SINN DES MENSCHLICHEN LEIDENS

Neben wir am heutigen Gedenktag die Pietà, die (mit)leidende Mutter, in den Blick:

Christi Mutter stand mit Schmerzen bei dem Kreuz und weint von Herzen,
als ihr lieber Sohn da hing. Durch die Seele voller Trauer,
schneidend unter Todesschauer, jetzt das Schwert des Leidens ging.

Welch ein Schmerz der Auserkornen, da sie sah den Eingebornen,
wie er mit dem Tode rang. Angst und Jammer, Qual und Bangen,
alles Leid hielt sie umfangen, das nur je ein Herz durchdrang.

Ist ein Mensch auf aller Erden, der nicht muss erweichet werden,
wenn er Christi Mutter denkt, wie sie, ganz von Weh zerschlagen,
bleich da steht, ohn alles Klagen, nur ins Leid des Sohns versenkt?

Ach, für seiner Brüder Schulden sah sie ihn die Marter dulden,
Geißeln, Dornen, Spott und Hohn; sah ihn trostlos und verlassen
an dem blutgen Kreuz erblassen, ihren lieben einzgen Sohn.

O du Mutter, Brunn der Liebe, mich erfüll mit gleichem Triebe,
dass ich fühl die Schmerzen dein; dass mein Herz, im Leid entzündet,
sich mit deiner Lieb verbindet, um zu lieben Gott allein.

Drücke deines Sohnes Wunden, so wie du sie selbst empfunden,
heilge Mutter, in mein Herz! Dass ich weiß, was ich verschuldet,
was dein Sohn für mich erduldet, gib mir Teil an seinem Schmerz!

Lass mich wahrhaft mit dir weinen, mich mit Christi Leid vereinen,
so lang mir das Leben währt! An dem Kreuz mit dir zu stehen,
unverwandt hinaufzusehen, ist’s, wonach mein Herz begehrt.

O du Jungfrau der Jungfrauen, woll auf mich in Liebe schauen,
dass ich teile deinen Schmerz, dass ich Christi Tod und Leiden,
Marter, Angst und bittres Scheiden fühle wie dein Mutterherz!

Alle Wunden, ihm geschlagen, Schmach und Kreuz mit ihm zu tragen,
das sei fortan mein Gewinn! Dass mein Herz, von Lieb entzündet,
Gnade im Gerichte findet, sei du meine Schützerin!

Mach, dass mich sein Kreuz bewache, dass sein Tod mich selig mache,
mich erwärm sein Gnadenlicht, dass die Seel sich mög erheben
frei zu Gott in ewgem Leben, wann mein sterbend Auge bricht!

Stabat Mater nach einer Übersetzung von Heinrich Bone 1847

Ein herzliches "Grüß Gott"....

...den vielen Wallfahrern hier am Gnadenort Altötting.

Folgende angemeldete Pilgergruppen werden dieses Wochenende empfangen:

Lappersdorft / Fatima-Gebetskreis Regensburg und Umgebung, Sterzing (Italien) / AB Erwachsenenkatechese, Winhöring / St. Peter und Paul - KDFB, Emmerting / Hl. Geist, Dekanat Villach (Österreich) / Hl. Dreifaltigkeit, Aichach / Klingen, Mauerbach, Thalhausen (34. Mal), Hausen / Herrnwahlthann - St. Andreas, Ebermannstadt / St. Konrad Rüssenbach - SE Feuerstein (32. Mal), Landshut / PV Achdorf-Kumhausen - Kinderwallfahrt St. Margaret, Hohenau-Schönbrunn PV, Zangberg / Ministranten, Windischeschenbach / St. Emmeram, Vöhringen a.d. Iller / St. Michael, Meitingen PG, Regensburg / Herz Mariä, Wurmannsquick, Frankfurt / Main - Bildungswerk Liebfrauen, Mitterfels-Haselbach PG, Grafenau PV / KDFB St. Oswald und Neuschönau, Ammerthal / St. Nikolaus, Viehhausen / Kath. Frauengemeinschaft  und die Sodalen samt Familien der Marianischen Männerkongregation.

Unser Willkommensgruß gilt ebenso herzlich allen unangemeldeten Gruppen und Besuchern.

 

Wallfahrtsprogramm Nr. 29 / 18. - 24. September 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 29  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 29  als PDF-Datei

Fest Kreuzerhöhung

Jerusalem zur Zeit von Kaiser Konstantin dem Großen - Am Ort der Kreuzigung Christi und über dem Heiligen Grab Christi wird eine neue Kirche gebaut: die Konstantinische Grabeskirche. Das wahre Kreuz Christi wurde zuvor bei Grabungsarbeiten auf Weisung der Heilige Helena, der Mutter von Kaiser Konstantin, unter einem heidnischen Tempel aufgefunden. Heute wird der Ort der Kreuzauffindung in einer Kapelle als tiefster Punkt der Grabeskirche verehrt.

Das Fest der Kreuzerhöhung geht auf das Jahr 335 zurück: Nach der festlichen Einweihung der neu erbauten Grabeskirche am 13. September 335 wurde das Heilige Kreuz am 14. September erstmals dem Volk gezeigt und zur Verehrung dargereicht. Das Erhöhen des Kreuzes als Zeichen des Sieges führt uns die Liebe Christi vor Augen: Jesus Christus hat am Kreuz den Tod überwunden. Durch sein Heiliges Leiden sind wir erlöst. In Johannes 12,32 heißt es: "Und ich, wenn ich über die Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen."

Im Tagesgebet beten wir mit der ganzen Kirche:
Allmächtiger Gott, deinen Willen gehorsam,
hat dein geliebter Sohn den Tod am Kreuz auf sich genommen,
um alle Menschen zu erlösen.
Gib, dass wir in der Torheit des Kreuzes
deine Macht und Weisheit erkennen
und in Ewigkeit teilhaben an der Frucht der Erlösung.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in Ewigkeit. -  Amen.

Dem Gewissen gefolgt
,

Das oberösterreichische Dorf St. Radegund liegt ca. 30 km von Altötting entfernt. Es war die Heimat von Franz Jägerstätter, der 2007 von Papst Benedikt XVI. selig gesprochen wurde. Als liturgischer Gedenktag wurde der 21. Mai, Jägerstätters Tauftag, festgesetzt, da an seinem Todestag, dem 9. August, das Fest der hl. Teresia Benedicta vom Kreuz begangen wird. Franz Jägerstätter war ein einfacher Bauer und Familienvater - und ein tief religiöser Mann mit einem gut gebildeten Gewissen. Warum er gegen das nationalsozialistische Unrechtssystem rebellierte und dafür 1943 hingerichtet wurde, erzählt Kanonikus August Sparrer in der Katechese am Samstag, 15. September 2018, um 14.00 Uhr in der Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena. Der Märtyrer Franz Jägerstätter ist ein leuchtendes Beispiel in dunkler Zeit und gibt durch sein Leben als gläubiger Mensch, dem Gott Mitte und Zentrum des Lebens war, und durch seine  Treue zum Gewissen Zeugnis auch für uns heute. Sein Zeugnis für die christliche Wahrheit ist ein Impuls für uns und unsere Zeit. Lassen Sie sich von den Ausführungen mitnehmen und zu einem Nachdenken über unseren Glauben anregen.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2018 ein, durch das Leben von Heiligen und ihrer Botschaft Stück für Stück den Glauben der katholischen Kirche zu entdecken und zu vertiefen. Gläubige und der Kirche fern stehende aus nah und fern sind herzlich willkommen. Die Gelegenheit, sich von den Gedanken inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober 2018 an jeden Samstag um 14.00 Uhr in der Klosterkirche St. Magdalena angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang

"Nicht Kerker, nicht Fesseln und auch nicht der Tod sind imstande, einen von der Liebe Gottes zu trennen, ihm seinen Glauben und den freien Willen zu rauben."
Franz Jägerstätter

Mariä Namen

"Der Name der Jungfrau war Maria" berichtet der Evangelist Lukas bei der Ankündigung der Geburt von Jesus (Lk 1,27). Schon von Alters her ist der Name mehr als eine Bezeichnung. In der Bibel steht der Name immer für die Eigenschaft der Person, für die Aufgabe einer Person und als Programm des ganzen Lebens. Gott ruft den Menschen beim Namen und macht damit die Wertschätzung deutlich. Seit dem Mittelalter ist es üblich, den Namen eines christlichen Heiligen zu wählen. Der Namenspatron soll für den Täufling und Christen ein Vorbild für das Leben und ein Fürsprecher bei Gott sein. Maria als herausragende Gestalt unter den Heiligen ist ein besonderes Vorbild für alle. Seit dem 19. Jahrhundert wird der Name Maria oft als zweiter Vorname - auch für Männer und bei vielen Ordensgemeinschaften - getragen. Maria wird mit "Vielgeliebte Gottes" übersetzt. Ihre Erwählung und ihre Fürsprache gilt allen.

Den Namenstag der Jungfrau Maria feiert die Kirche am 12. September im Gedenken an die Rettung des christlichen Abendlandes. 1683 belagerten die Türken Wien und bedrohten so ganz Europa. Auf christlicher Seite kämpften die vereinigte Infanterie und Artillerie der Allianz aus Österreich, Sachsen, Bayern, Baden und des Kirchenstaats sowie das polnische Reiterheer. Ihr gegenüber stand das Wien belagernde osmanische Heer. Am 12. September 1683 feierte der Kapuziner Marco d’Aviano vor der Entsatzschlacht die Heilige Messe in der „Leopoldi Capelln am Kahlenberg“, am heutigen Leopoldsberg. Er wird wegen seines politisch-kirchlichen Einsatzes auch als Retter Wiens bezeichnet. Die Schlacht am Kahlenberg beendete die Zweite Wiener Türkenbelagerung. Das christliche Entsatzheer unter der Führung des polnischen Königs Johann III. Sobieski, der das Banner der Gottesmutter vorangetragen hat, schlug die osmanische Armee. Durch die Niederlage der Türken wurde Wien und das christliche Abendland gerettet. Zur Erinnerung an die Errettung führte Papst Innozenz XI. das Fest Maria Namen für die ganze Katholische Kirche am Sonntag nach dem Fest Maria Geburt ein. Papst Pius X. verlegte das Fest dann auf den eigentlichen Siegestag, den 12. September.

Sei gegrüßt, Herrin, heilige Königin, heilige Gottesmutter Maria,
die du bist Jungfrau, zur Kirche geworden und erwählt vom heiligsten Vater im Himmel,
die er geweiht hat mit seinem heiligsten geliebten Sohn und dem Heiligen Geiste, dem Tröster;
in der war und ist alle Fülle der Gnade und jegliches Gute.
Sei gegrüßt, du sein Palast.
Sei gegrüßt, du sein Gezelt.
Sei gegrüßt, du sein Haus.
Sei gegrüßt, du sein Gewand.
Sei gegrüßt, du seine Magd.
Sei gegrüßt, du seine Mutter.
Und seid gegrüßt, ihr heiligen Tugenden alle,
die durch die Gnade und die Erleuchtung des Heiligen Geistes
in die Herzen der Gläubigen eingegossen werden,
um aus Ungläubigen zu Gott getreuen Menschen zu machen.

Gruß des hl. Franziskus von Assisi an die Gottesmutter

Impressionen aus dem Altöttinger Wallfahrtswochenende
,

Das herrliche Wetter zum Geburtstag der Gottesmutter Maria haben viele genutzt und sind nach Altötting gekommen. "Man muss nicht gläubig sein, um den Zauber des Ortes aufzunehmen!" lautet ein Kommentar - und es ist wahr. Maria zieht alle in ihren Bann. Die Frau aus dem Volke und zugleich Himmelskönigin ist der Mittelpunkt am Gnadenort. Wallfahrtsgruppen aus allen Himmelsrichtungen haben sich in Altötting eingefunden. Ob zu Fuß, mit dem Rad, mit dem Autobus oder PKW aber auch mit der Eisenbahn sind sie nach Altötting gekommen. Viele sind auch Mitglied der größten Altöttinger Gebetsvereinigung, dem Altöttinger Marienwerk. Am Tag des Marienwerks waren die Türen des Hauses weit geöffnet und die netten Mitarbeiter(-innen) haben sich über zahlreiche Besucher gefreut. Die Dioramenschau und die Filme über Bruder Konrad und Unsere Liebe Frau konnten kostenfrei bestaunt werden. In der Bildergalerie haben wir ein paar Impressionen für Sie eingefangen.

AVE Maria

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wenden wir uns gemeinsam mit allen Pilgern am Kapellplatz in Altötting und allen, die im Herzen mit dem Gnadenort verbunden sind, besonders an Maria, die Gnadenvolle, um sie zu ehren und um ihre Fürsprache und ihren Schutz zu erflehen.

Um 11.50 Uhr beten wir den Angelus. Wir wissen uns dabei mit Papst Franziskus und der Weltkirche verbunden. Lassen wir den Gruß des Engels und das einfache, demütige FIAT der Jungfrau aus Nazareth in unserem Herzen nachklingen.

Um 14 Uhr halten wir zur Marienandacht inne. Maria geht mit uns unseren Weg. Sie ist die Mutter Gottes und auch unsere Mutter, sie hat Jesus durch sein irdisches Leben begleitet und begleitet auch uns. Papst Johannes Paul II. hat in seiner Enzyklika Redemptoris Mater diesen gemeinsamen Pilgerweg so beschrieben: "Durch die Gegenwart Christi bestärkt (vgl. Mt 28, 20), schreitet die Kirche in der Zeit voran auf die Vollendung der Geschichte zu und geht ihrem Herrn entgegen, der kommt. Aber auf dieser Pilgerschaft - das möchte ich sogleich hervorheben - geht sie denselben Weg, den auch die Jungfrau Maria zurückgelegt hat, die »den Pilgerweg des Glaubens gegangen ist und ihre Verbundenheit mit dem Sohn in Treue bewahrt hat«.
Der priesterliche Einzelsegen wird allen nach der Andacht am Gnadenaltar erteilt – damit alle Gläubigen, alle Wallfahrer und alle Marienkinder wirklich zu „wandernden Boten Christi“ werden.

Heute, am 09. September 2018, dem Tag des Marienwerks, wird Domkapitular Msgr. Josef Fischer um 14.30 Uhr nochmals das AVE vor der Gnadenkapelle anstimmen. Für die musikalische Gestaltung des Mariengrußes sorgt die Altöttinger Hofmusik unter der Leitung von Karlmann Kanzler. Beim Schlusssegen werden alle lebenden und verstorbenen Mitglieder des Altöttinger Marienwerks eingeschlossen.

Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!

Ein neues Gesicht in Altötting

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger, liebe Schwestern und Brüder!
Grüß Gott, mein Name ist Michael Osterholzer und ich bin ab 10. September der neue Kaplan von Altötting. Ich möchte mich kurz bei Ihnen vorstellen: Ich bin 26 Jahre alt, komme gebürtig aus der Pfarrei St. Martin / Kirchham bei Bad Füssing und habe 2011 mein Abitur gemacht. Im Anschluss daran habe ich in Regensburg mit Begeisterung katholische Theologie studiert, dabei reifte mehr und mehr der Entschluss, Priester zu werden. Nach dem Studium durfte ich für ein Jahr im Pfarrverband Ortenburg als Pastoralpraktikant und Diakon in der Seelsorge mitarbeiten. Am 30. Juni diesen Jahres hat mich unser Bischof Dr. Stefan Oster SDB mit drei Kurskollegen zum Priester geweiht, Tags darauf durfte ich mit meiner Heimatpfarrei Primiz feiern. Ich bin ein geselliger Mensch, geschichtlich und kulturell interessiert und verbringe gerne Zeit beim Wandern in den Bergen. Ich freue mich sehr, dass ich in Altötting Kaplan sein darf und freue mich ebenso auf viele Begegnungen, aber auch darauf gemeinsam den Glauben zu leben und zu erleben und miteinander durch alle Höhen und Tiefen hindurch ein Stück Lebensweg zu gehen.
In freudiger Voraussicht auf die Zeit in Altötting, ihr neuer Kaplan Michael Osterholzer

 

Ein Geburtstagsgeschenk für Maria
,

Drei junge Männer - herzlich, gut aussehend, intelligent und bodenständig - versprechen ihr Leben ganz Gott. Benedikt, Diego und Mario sind Novizen in der Gemeinschaft der Legionäre Christi. Zwei Jahre lang haben sie sich in Neuötting-Alzgern selbst geprüft und das geregelte Leben in der großen Ordensfamilie kennengelernt. Am Geburtstag der Gottesmutter Maria haben sie nun ihr Ja - ihr Fiat - gesprochen. Das öffentliche Versprechen nach den evangelischen Räten von Armut, Keuschheit und Gehorsam sowie den Ordensregeln zu leben wird als Profess ("Bekenntnis") bezeichnet. Die Burschen haben sich in ihrer Noviziatszeit in Altötting und in der Jugendarbeit sehr engagiert und beherzt eingebracht. Nicht zuletzt sind wir für ihren Dienst im Auftrag der Gnadenmutter und ihr Zeugnis in der Altöttinger Pilgerbetreuung sehr dankbar. Im Gebet bleiben wir verbunden. Die Gnadenmutter von Altötting wird die drei neuen Brüder der Legionäre Christi unter ihrem Schutzmantel sicher durch die Stürme der Zeiten begleiten. Alles Gute und Gottes Segen auf Eurem weiteren Lebensweg! Auf ein Wiedersehen in Altötting!

Impressionen aus der Professfeier

Mariä Geburt

Am 8. September feiert die Kirche den Geburtstag von Maria aus Nazareth. Die demütige Jungfrau hat Gott auserwählt, die Mutter Gottes zu sein und sie im Voraus von der Erbsünde befreit. Die Unbefleckte ist die Königin des Himmels, aller Engel und aller Heiligen. Der Gruß des Engels Gabriel bezeugt die Auserwählung: "Sei gegrüßt, du begnadete, der Herr ist mit dir" (Lk, 1,1-28)

Maria ist dennoch Mensch wie wir, ein von uns. Wir feiern ihren Geburtstag (8.9.), ihren Namenstag (12.9.) und gedenken auch ihrer Schmerzen (15.9.). Diese und viele andere Marienfeste lassen uns die Verbundenheit zwischen Maria und Gott immer wieder neu betrachten. Maria ist unser Vorbild. Wir, ihre Kinder, sollen uns ihr ganz anvertrauen, um mit ihr und von ihr geführt unseren Weg der Heiligkeit hin zur Herrlichkeit Gottes zu finden.

Der heutige Festtag Mariä Geburt ist im Orient aus dem Weihefest der St.-Anna-Kirche in Jerusalem im 5. Jahrhundert n. Chr. entstanden. Im Festgeheimnis kommt zum Ausdruck, dass das Leben Mariens und aller Menschen einen ewigen Ursprung und ein ewiges Ziel hat. Als Mutter Jesu Christi ist sie die Pforte des Heils für alle, die Jesus Christus angehören. An ihrem Geburtstag wird die Gemeinschaft derer, die in ihrem Glauben ein Vorbild und Urbild haben, nicht müde, sie selig zu preisen.

Meerstern, ich Dich grüße,
Mutter Gottes süße, allzeit Jungfrau, reine, Himmelspfort' alleine!
Ave klang die Kunde aus des Engels Munde,
uns den Frieden spende, Evas Namen wende.
Lös das Band der Sünden, spende Licht den Blinden,
allen Bösen wehre, alles Gut begehre.
Dich als Mutter zeige, dass durch Dich sich neige
unserm Fleh'n auf Erden der dein Sohn wollt' werden.
Jungfrau auserkoren, mild und rein geboren,
uns von Schuld befreie, Keuschheit uns verleihe.
Gib ein reines Leben, mach den Weg uns eben,
dass in Himmelshöhen froh wir Jesus sehen.
Vater, ich Dich ehre, Sohn, Dein Lob ich mehre, beider Geist ich preise,
drei auf gleiche Weise.
Amen.

Auf Bruder Konrad schauen
, ,

2018 feiern wir im Bistum Passau ein Bruder-Konrad-Jahr. Das Jahr steht ganz im Zeichen des 200. Geburtstags von Bruder Konrad am 22. Dezember. Der 1934 heiliggesprochene Kapuziner wurde als Klosterpförtner in Altötting für viele Menschen weltweit zum Vorbild. Die Kirche des Klosters St. Konrad wurde neu renoviert und lässt den Heiligen zur größeren Ehre Gottes erstrahlen. Neben den schön gestalteten Konrad-Räumen mit der ständigen Bruder-Konrad-Ausstellung lädt die Kirche zur Begegnung mit dem Heiligen ein. Die Räume sind täglich geöffnet von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Führungen für Gruppen auf Anfrage möglich.

Im Jubiläumsjahr gibt die Ausstellungstrilogie eine vielschichtige und spannende Übersicht über das Leben und Wirken des heiligen Bruder Konrad von Parzham:
"Bruder Konrad – Geburt und Taufe" - zu sehen im Bruder-Konrad-Kloster
"Bruder Konrad – sein Leben" - zu sehen in der Vorhalle zum Romanischen Portal der Stiftspfarrkirche
"Bruder Konrad – Kunst und Schriften" - zu sehen in der Bischöfliche Administration der Heiligen Kapelle / Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum

Der Film "Bruder Konrad" wird im Altöttinger Marienwerk (Kapellplatz 18) gezeigt.
Dauer: 45 Minuten
werktags: 14 Uhr (ganzjährig)
samstags, sonntags und feiertags: 11:15 Uhr und 14 Uhr (vom 31. März bis 31. Oktober 2018 und während des Christkindlmarktes)
Termine nach individueller Vereinbarung, z.B. für Gruppen, unter Telefon: 08671-6827 oder per E-Mail

"Auf den Spuren des Hl. Bruder Konrad" werden Sie sonntags (von Mai bis Oktober) in der Zeit von 14:30 Uhr bis ca. 16 Uhr geführt.
Treffpunkt: vor dem Rathaus
Kosten: 8 Euro pro Person
Individuelle Terminvereinbarung für Gruppen unter Telefon: 08671-506219 oder per E-Mail  

Herzlich Willkommen am Gnadenort

An diesem Wochenende mit dem schönen Fest Mariä Geburt werden in Altötting folgende angemeldete Wallfahrergruppen begrüßt:

Tischenreuth / Legio Mariä, Mengerskirchen bei Limburg, Kuoni-Reisen aus USA, Köln-Deutz / Wohltäter der Legionäre Christi, Barbing-Illkofen-Sarching PG, Günzlhofen / PV Glonnauer Land, Flossenbürg / St. Pankratius, Regen-March / St. Peter und Paul, SVN-Senica, Bad Endorf / Stephanskirchen - Kuratiestiftung St. Rupertus, Lindach / St. Peter und Paul, Bad Tölz PV / Wackersberg - St. Nikolaus, München / St. Georg - PV Milbertshofen, Bamberg / Erzdiözese, Tegernheim / Kolpingsfamilie (28. Mal), Noviziat der Legionäre Christi / Neuötting-Alzgern, Teugn-Lengfeld, Amlingstadt / Päpstliches Werk um geistliche Berufe, Teisendorf / Ruperti-Fußwallfahrt (38. Mal), Wolfratshausen / Kolpingsfamilie (14. Mal), Beratzhausen / Pfraundorf - St. Martin, Tuntenhausen / Schönau - Mariä Himmelfahrt, Vohburg a.d. Donau / St. Peter - Senioren, Rieden / Mariä Himmelfahrt - Vilshofen / St. Michael - Schmidmühlen / St. Ägidius, Haag / Obb. / Caritas-Altenheim St. Kunigund

Unser herzlicher Willkommensgruß gilt aber auch allen unangemeldeten Gruppen, den vielen Einzelwallfahrern und allen Gästen aus nah und fern. Besonders begrüßen möchten wir auch alle Mitglieder des Altöttinger Marienwerks.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Wallfahrtsprogramm Nr. 28 / 11. - 17. September 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 28  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 28  als PDF-Datei

Monatliches Triduum in Altötting
,

Gemeinsam beten wir wieder für die dringenden Anliegen der Welt:
für den Frieden in der Welt
für die Familien und den Schutz des Lebens
für Priester und geistliche Berufungen
für alle Anliegen unserer Zeit

Priesterdonnerstag - monatl. Gebetstag um geistliche und kirchliche Berufe
17.30 Uhr                St. Magdalena            Vesper - kirchliches Stundengebet - um geistliche und kirchliche Berufe mit den Kapuzineren
18.00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für Priester und um geistliche Berufungen
19.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Heilige Messe mit Predigt, Beichtgelegenheit, Anbetung und Gebet um geistliche Berufungen
22.00 - 23.00 Uhr     Anbetungskapelle       Gestaltete Heilige Stunde mit eucharistischem Segen, gestaltet von den Legionären Christi

Herz-Jesu-Freitag (immer der 1. Freitag im Monat)
14.30 Uhr                Stiftspfarrkirche          Rosenkranz für die Kranken
15.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Krankengottesdienst mit Krankensegnung (auf Wunsch auch Krankensalbung)
                                                               anschl. Begegnung im Innenhof des Kreuzgangs der Stiftspfarrkirche
18:00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für die Familien und den Schutz des Lebens; Litanei zum Hl. Johannes Paul II. mit Möglichkeit zum Einzelreliquiensegen
19:00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Herz-Jesu-Messe, Beichtgelegenheit, kurze eucharistische Anbetung, Herz-Jesu-Weihegebet
21.30 - 01.00 Uhr     Anbetungskapelle      mit Jesus und Maria im Gebet - musikalisch gestaltete Anbetungsstunden mit betrachtendem Rosenkranz im Geiste Fatimas für die großen Anliegen der Zeit    

Herz-Mariä-Sühnesamstag
09.00 Uhr                Gnadenkapelle            Marienmesse mit Predigt und Weihegebet

Foto: R. Dorfner

Tag des Altöttinger Marienwerks
, ,

Am Sonntag, 9. September 2018, öffnet das Altöttinger Marienwerk bereits zum 21. Mal seine Türen für alle Besucher aus nah und fern.

Der Festtag wird mit einem Festgottesdienst in der Basilika St. Anna um 10.00 Uhr, den der Vorsitzende des Altöttinger Marienwerks, Domkapitular Msgr. Josef Fischer, zelebriert, eröffnet. Die Konzelebranten sind Guardian P. Norbert Schlenker OFMCap und Msgr. Wolfgang Renoldner. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst durch den Kapellchor der Bischöflichen Administration und das Kapellorchester des Altöttinger Marienwerk unter der Leitung von Stiftskapellmeister Max Brunner. Zur Aufführung gelangt die Missa Sancti Nicolai von Joseph Hadyn.

Anschließend besteht für alle Gäste die Möglichkeit, die Räumlichkeiten des Altöttinger Marienwerks am Kapellplatz 18 zu besichtigen und mit Msgr. Josef Fischer sowie den Mitarbeitern des Altöttinger Marienwerks ins Gespräch zu kommen.

Um 12.30 Uhr wird anlässlich des 200. Geburtsjahres ein Film über das Leben des Hl. Br. Konrad gezeigt.

Ab 13.30 Uhr besteht die Möglichkeit, die jungen Sängerinnen und Sänger der Altöttinger Kapellsingknaben und Mädchenkantorei einmal hautnah und live bei einer „offenen Probe“ im Chorsaal der Singschule zu erleben.

Msgr. Josef Fischer lädt anschließend zum AVE Mariengruß vor der Gnadenkapelle mit dem Gnadenbild ein (14.30 Uhr). Die musikalische Gestaltung übernimmt die Altöttinger Hofmusik unter der Leitung von Karlmann Kanzler.

Um 15.30 Uhr besteht die Möglichkeit, den historischen Marienfilm in s/w aus dem Jahr 1950 anzusehen, der im Jahr 2018 vom Freistaat Bayern als ein „Heimatschatz Bayerns“ ausgezeichnet wurde. Viele Altöttinger Bürgerinnen und Bürger wirkten in diesem Film mit.

Die alljährliche Hauptversammlung im Prälat Ludwig Uttlinger Saal (Chorsaal der Singschule) bildet um 16.30 Uhr den Schlusspunkt des Festtags, zu dem stets alle Gäste - also auch die Nichtmitglieder - recht herzlich eingeladen sind.

Sämtliche Veranstaltungen werden wie immer bei freiem Eintritt angeboten. Das Altöttinger Marienwerk freut sich über einen zahlreichen Besuch.
Am selben Tag findet auch der Tag des offenen Denkmals statt. Aktuelle Informationen sind erhältlich unter Tel. 08671-6827, info@altoettinger-marienwerk.de oder  www.altoettinger-marienwerk.de.
Herzliche Einladung!

Marco d'Aviano - Kapuziner, Prediger, Retter Wiens und Geistlicher Arzt Europas
,

1683 wird Wien von dem osmanischen Heer belagert. Kaiser Leopold I. ruft den Polenkönig Jan III. Sobieski zur Hilfe - wendet sich aber gleichzeitig auch an seinen Freund, Padre Marco d'Aviano. Sobieski führt als Oberbefehlshaber der Katholischen Liga bei der Schlacht am Kahlenberg die Truppen zum Sieg gegen die Türken. Padre Marco d'Aviano führt und begleitet den Kampf mit Gebet, stärkt die Soldaten durch seine seelsorgliche Betreuung. Dem Heer wurde die Schutzmantelmadonna vorangetragen. Kaiser Leopold I. war bereits nach Passau geflüchtet und hat als Beter in Altötting die Gnadenmutter um Hilfe und Segen für sein Reich angefleht. Es war der 12. September. Papst Innozenz XI. setzt das Fest Marä Namen als Gedenktag für den Sieg und das christliche Abendland ein.

In der Katechese am Samstag, 08. September 2018 um 14.00 Uhr in der Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena wird Fr. Stephan Waxenberger SJM über den großen, demütigen Bußprediger sprechen. Seine Biografie, seine Glaubenstiefe und sein überzeugendes Eintreten für eine christliche Identität Europas durch Umkehr, Apostolat und Gebet sind auch für uns in unserer Zeit vorbildhaft und geben uns wegweisende Impulse. Lassen Sie sich von den Ausführungen mitnehmen und zu einem Nachdenken über unseren Glauben anregen.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2018 ein, durch das Leben von Heiligen und ihrer Botschaft Stück für Stück den Glauben der katholischen Kirche zu entdecken und zu vertiefen. Gläubige und der Kirche fern stehende aus nah und fern sind herzlich willkommen. Die Gelegenheit, sich von den Gedanken inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober 2018 an jeden Samstag um 14.00 Uhr in der Klosterkirche St. Magdalena angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese!

 

Ave Maria zart
,

... du edler Rosengart, Lilien weiß ganz ohne Schaden... singen wir in einem schönen Marienlied aus 1675, geschrieben von Johann Georg Braun. Maria ist die ganz Reine, die uns Jesus als Mutter und Fürsprecherin anempfohlen hat. Sie ist die Mittlerin aller Gnaden, denn ihr Herz ist ganz der Hingabe an Gott geweiht und ihr Blick führt uns immer hin zu Jesus, dem Sohn Gottes. Schauen wir auf Maria und vertrauen wir uns ihr in kindlicher Ergebenheit an.

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wenden wir uns um 11.50 Uhr beim Angelus vor der Gnadenkapelle der Gottesmutter zu. "Ich grüße dich zur Stund mit Gabrielis Mund. Ave, die du bist voller Gnaden." findet es im Liedtext seinen Ausdruck. Bei verbinden wir uns mit Papst Franziskus und der Weltkirche im Gebet.

Um 14 Uhr laden wir alle zum gemeinsamen Gebet vor der Gnadenkapelle ein. Gott hat uns zugesagt mitten unter uns zu sein. Bei der Andacht zur Ehre der Gottesmutter erflehen wir ihren Segen und wenden uns durch Maria ganz Gott zu. Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!

Du hast des Höchsten Sohn, Maria rein und schön, in deinem keuschen Schoß getragen,
den Heiland Jesus Christ, der unser Retter ist, aus aller Sünd und allem Schaden.

Denn nach dem Sündenfall, wir warn verstoßen all und sollten ewig sein verloren.
Da hast du reine Magd, wie dir vorhergesagt, uns Gottes Sohn zum Heil geboren.

Darum, O Mutter mild, befehl uns deinem Kind, bitt, dass er unser Sünd verzeihe.
Endlich nach diesem Leid die ewig Himmelsfreud durch dich, Maria, uns verleihe. Amen.

Der priesterliche Einzelsegen wird allen nach der Andacht am Gnadenaltar erteilt. Herzliche Einladung mit dem Segen, Trost und Kraft für den weiteren Pilgerweg durch das Erdental zu erhalten!

Gebetstag zur Bewahrung der Schöpfung
, ,

Am 1. September feiert die katholische Kirche gemeinsam mit den orthodoxen Christen die Schöpfung Gottes, zu deren Bewahrung der Mensch als Geschöpf Gottes berufen ist. Für 2018 hat Papst Franziskus eingeladen, über das einfache und wertvolle Element Wasser nachzudenken.
In der Enzyklika Laudato si' machte der Pontifex auf die Sorge um Mutter Erde aufmerksam. Wie der Heilige Franziskus von Assisi sieht auch der Papst die Schöpfung als Werk Gottes, für das wir den allmächtigen Schöpfer dankbar lobpreisen. So schreibt Franziskus über Franziskus: "Er zeigte eine besondere Aufmerksamkeit gegenüber der Schöpfung Gottes und gegenüber den Ärmsten und den Einsamsten. Er liebte die Fröhlichkeit und war wegen seines Frohsinns, seiner großzügigen Hingabe und seines weiten Herzens beliebt. Er war ein Mystiker und ein Pilger, der in Einfachheit und in einer wunderbaren Harmonie mit Gott, mit den anderen, mit der Natur und mit sich selbst lebte. An ihm wird man gewahr, bis zu welchem Punkt die Sorge um die Natur, die Gerechtigkeit gegenüber den Armen, das Engagement für die Gesellschaft und der innere Friede untrennbar miteinander verbunden sind." (Laudato si, 10)

Gedanken über unseren Ursprung und über den lebensnotwendigen Zugang zu sauberen Trinkwasser, aber auch das Meer als Fluchtweg und der Schutz der Ozeane sind Themenbereiche, die Papst Franziskus in seiner Botschaft über die Umwelt und das Wasser anspricht.
Hier der Link zur Botschaft: Papst Franziskus zum Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung, 01. September 2018
 

Beten wir gemeinsam das Gebet für unsere Erde von Papst Franziskus (aus Laudato si'):

Allmächtiger Gott,
der du in der Weite des Alls gegenwärtig bist und im kleinsten deiner Geschöpfe,
der du alles, was existiert, mit deiner Zärtlichkeit umschließt,
gieße uns die Kraft deiner Liebe ein, damit wir das Leben und die Schönheit hüten.
Überflute uns mit Frieden, damit wir als Brüder und Schwestern leben
und niemandem schaden.
Gott der Armen, hilf uns,
die Verlassenen und Vergessenen dieser Erde, die so wertvoll sind in deinen Augen, zu retten.
Heile unser Leben,
damit wir Beschützer der Welt sind und nicht Räuber,
damit wir Schönheit säen und nicht Verseuchung und Zerstörung.
Rühre die Herzen derer an,
die nur Gewinn suchen auf Kosten der Armen und der Erde.
Lehre uns,
den Wert von allen Dingen zu entdecken
und voll Bewunderung zu betrachten;
zu erkennen, dass wir zutiefst verbunden sind mit allen Geschöpfen
auf unserem Weg zu deinem unendlichen Licht.
Danke, dass du alle Tage bei uns bist.
Ermutige uns bitte in unserem Kampf für Gerechtigkeit, Liebe und Frieden.

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für September 2018

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater,

für die Jugend Afrikas:

Um freien Zutritt aller Jugendlichen zu Bildung und Arbeit in den jeweiligen Ländern Afrikas.

Ein herzliches "Grüß Gott"....

...den vielen Wallfahrern und Besuchern hier am Gnadenort Altötting.
Folgende angemeldete Pilgergruppen werden dieses Wochenende empfangen und begrüßt:

Hanau-Steinheim / St. Johann Baptist (69. Mal), Hunderdorf / St. Nikolaus, Amberg / Hl. Dreifaltigkeit, Hohenzollerische Pilgerfahrt, Fridolfing / Mariä Himmelfahrt, Altdorf-Pfettrach, Alzenau-Hörstein und Umgebung, Straßkirchen PV, Otterskirchen / St. Michael, Obertrubach / St. Laurentius

Unser Willkommensgruß gilt aber auch allen unangemeldeten Gruppen und den vielen Einzelwallfahrern.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Wallfahrtsprogramm Nr. 27 / 04. - 10. September 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 27  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 27  als PDF-Datei

Hoch zu Ross

... kam die Reiterwallfahrt aus München-Poing am Kapellplatz an und erwiesen durch das Umrunden der Gnadenkapelle gleich Unserer Lieben Frau die Ehre. Das Kreuz hatte der Vorreiter für Altötting geschmückt, denn dass man bei der Wallfahrt dem Kreuz folgt, gilt für Mensch und Tier. Die Begrüßung fand am Kapellplatz vor der Gnadenkapelle unter der aufmerksamen Beobachtung von zahlreichen Zuschauern. Schließlich gehören Pferde nicht mehr zu unserem Alltagsbild und sind somit eine kleine Besonderheit im Reigen der Wallfahrtsgruppen. Für Ross und Reiter hat dann Bruder Jeremias OFMCap den Segen gespendet. Mit einer Ehrenrunde ging es dann gleich wieder in Richtung heimatlichen Stall.

Bildergalerie

Wer war Felix von Cantalice?

Hatte der einfache Kapuzinerbruder wirklich außergewöhnliche Begabungen, sodass er u.a. den Sieg der christlichen Flotte in der Seeschlacht von Lepanto voraussehen konnte? Warum sind Bettelsack oder das Jesuskind die Attribute des Heiligen?
Eine Antwort auf diese Fragen gibt P. Nikolaus Klemeyer LC in der Katechese am Samstag, 1. September 2018, um 14.00 Uhr in der Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena.
"Bruder Deo Gratias" war ein großer Marienverehrer und ein enger Vertrauter der Heiligen Karl Borromäus und Philip Neri.
Lassen Sie sich von den Ausführungen über "den Glücklichen" (so die Bedeutung des Namens Felix) mitnehmen und zu einem Nachdenken über unseren Glauben anregen.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2018 ein, durch das Leben von Heiligen und ihrer Botschaft Stück für Stück den Glauben der katholischen Kirche zu entdecken und zu vertiefen. Gläubige und der Kirche fern stehende aus nah und fern sind herzlich willkommen. Die Gelegenheit, sich von den Gedanken inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober 2018 an jeden Samstag um 14.00 Uhr in der Klosterkirche St. Magdalena angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang

Maria als Zeichen der sicheren Hoffnung und des Trostes für das wandernde Gottesvolk

Das 2. Vatikanische Konzil stellt uns in Lumen gentium die Mutter Gottes als Wegbegleiterin durch unser Erdenleben vor: "Wie die Mutter Jesu, im Himmel schon mit Leib und Seele verherrlicht, Bild und Anfang der in der kommenden Weltzeit zu vollendenden Kirche ist, so leuchtet sie auch hier auf Erden in der Zwischenzeit bis zur Ankunft des Tages des Herrn (vgl. 2 Petr 3,10) als Zeichen der sicheren Hoffnung und des Trostes dem wandernden Gottesvolk voran." (LG 68)
Weiter werden wir zur Verehrung der seligen Jungfrau aufgefordert: »Alle Christgläubigen mögen inständig zur Mutter Gottes und Mutter der Menschen flehen, daß sie, die den Anfängen der Kirche mit ihren Gebeten zur Seite stand, auch jetzt, im Himmel über alle Seligen und Engel erhöht, in Gemeinschaft mit allen Heiligen bei ihrem Sohn Fürbitte einlege, bis alle Völkerfamilien, mögen sie den christlichen Ehrennamen tragen oder ihren Erlöser noch nicht kennen, in Friede und Eintracht glückselig zum Gottesvolk versammelt werden, zur Ehre der heiligsten und ungeteilten Dreifaltigkeit«  Lumen gentium, 69

Diesem Auftrag folgen wir jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison  und laden alle ein, sich mit uns gemeinsam Maria zuzuwenden.

Um 11.50 Uhr beten wir in geistiger Verbundenheit mit Papst Franziskus und der Weltkirche den Angelus vor der Gnadenkapelle.
Um 14.00 Uhr halten wir mit der Marienandacht vor der Gnadenkapelle innen, um der Gnadenmutter die gebührende Ehre zu erweisen und uns unserer lieben "Himmelsmama" anzuempfehlen.
Im Anschluss an die Andacht besteht die Möglichkeit, am Gnadenaltar den priesterlichen Einzelsegen zu empfangen. Die heilende Segenskraft ist eine Gnadenquelle für unsere Seele, damit wir wieder gestärkt in die kommende Woche gehen können.
Herzliche Einladung zum Mitbeten und Mitfeiern!

Altöttinger Wallfahrt am Wochenende

Für das Ferienwochenende haben sich folgende Pilgergruppen angemeldet:

GM-Travel Warschau (USA), Arcus-Reisen aus Polen, Haus im Wald, Düsseldorf/Köln - Kath. Koreanische Gemeinde, Kleinostheim / Mertens-Reisen, Zywiec (Polen), Hirschaid-Regnitzau / Obst- und Gartenbauverein (34. Mal), Gruppe aus Polen, Lavanttal / St. Andrä (Österreich - 51. Mal), Pferde-/Reiterwallfarht aus München-Poing, SW. Jana Kantego / Diözese Kowzalinska-Kolobrzeska (Polen), Radzionkow / Andretour (Polen)

Unser herzliches "Grüß Gott" gilt aber auch allen unangemeldeten Gruppen und den vielen Einzelwallfahrern sowie allen Besucher des Gnadenortes.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Wallfahrtsprogramm Nr. 26 / 28. August - 03. September 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 26  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 26  als PDF-Datei

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese
,

"König Ludwig IX. von Frankreich" ist das Thema der Katechese, die Elisabeth Fastenmeier OFS am Samstag, 25. August, um 14.00 Uhr in der Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena halten wird.
Wer war König Ludwig IX. von Frankreich mit dem Beinamen "der Heilige"? Warum wurde er als Vorbild im Glauben von Papst Bonifatius VIII. kanonisiert? Wie kann der Bogen zwischen von einem tief frommen Christen über einen der mächtigsten Monarchen des Mittelalters, "den ungekrönten Kaiser des Abendlandes", bis hin zum Kreuzritter gespannt werden?
Als Patron von vielen Städten (u.a. Berlin, München, Saarbrücken, Saarlouis, Paris) aber auch des dritten Ordens der Franziskaner sowie der Wissenschaft; für Blinden, Pilger, Reisenden, Kaufleute, Bauarbeiter, Steinhauer, Maurer, Zimmerleute, Anstreicher, Tapezierer, Hufschmiede, Bürstenbinder, Weber, Buchdrucker und Buchbinder, Fischer, Bäcker, Frisöre, Knopfmacher, Juweliere und Gerichtsdiener erfährt Saint-Louis weitgefächerte Verehrung.
Lassen Sie sich von den Ausführungen mitnehmen und zu einem Nachdenken über unseren Glauben anregen.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2018 ein, durch das Leben von Heiligen und ihrer Botschaft Stück für Stück den Glauben der katholischen Kirche zu entdecken und zu vertiefen. Gläubige und der Kirche fern stehende aus nah und fern sind herzlich willkommen. Die Gelegenheit, sich von den Gedanken inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober 2018 an jeden Samstag um 14.00 Uhr in der Klosterkirche St. Magdalena angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang

 

Salve Regina

Maria hat durch ihr uneingeschränktes Ja die Menschwerdung Gottes ermöglicht. So wie sie sich Gott ganz anvertraut hat, sollen es auch wir tun. Gott ist die Liebe und wir als seine Kinder sind eingeladen uns ganz von dieser Liebe durchdringen zu lassen. Vieles zieht unseren Blick immer wieder vom lichterfülltem Himmel auf die dunkle Erde. Maria kennt unsere Mühsal des Herzens - sie weiß aber auch die hilfreiche Gnade zu vermitteln. Mit Leib und Seele ist sie bei Gott, aber ihr Blick bringt Licht auf die Erde. Die Königin des Himmels und der Erde vermag uns durch die Dunkelheit unseres Lebens zu leiten. Sie zieht alle ihre Kinder an ihr mütterliches Herz und durch diese zum Herzen Gottes.

Gemeinsam wollen wir beim Angelus um 11.50 Uhr vor der Gnadenkapelle der demütigen Königin gedenken. Wir wissen uns dabei mit der Papst Franziskus und der ganzen Weltkirche verbunden.

Um Unsere Liebe Frau zu preisen und ihre Ehre zu vermehren, sind alle um 14 Uhr zur Marienandacht vor der Gnadenkapelle eingeladen. Die Heiligen haben ihr Leben ganz in den Dienst Mariens gestellt, um so den Willen Gottes besser und sicherer erfüllen zu können.
Schauen wir auf diese Vorbilder im Glauben damit auch wir und unser Leben immer mehr auf die Wahrheit ausgerichtet sind.
Anschließend wird am Gnadenaltar der priesterliche Einzelsegen gespendet. Lassen Sie sich diese Kraftquelle für den Alltag nicht ergehen.

Alle sind herzlichst zum Mitfeiern und Mitbeten eingeladen!

Bischof Stefan Oster über Maria

Maria ist die neue Bundeslade Gottes. Maria steht in aller Ruhe auf der Schlange. Maria zeigt uns den Weg in den Himmel Gottes. Ihre Waffen sind Demut, Buße, Gebet, Nächstenliebe, Rosenkranz - der kleine Weg.
Bischof Stefan Oster hat zum Hochfest Mariä Himmelfahrt ein rundes Bild der Gottesmutter gezeichnet.
Für alle, die Bischof Stefan Oster nochmals hören möchten oder weder persönlich noch via live-Übertragung dabei waren:

Die Predigt von Bischof Stefan Oster zum Patrozinium der Gnadenkapelle 2018 zum Nachhören

Vielen Dank an k-TV für die schönen Aufnahmen und den Mitschnitt!

Grüß Gott in Altötting

Folgende Wallfahrergruppen dürfen wir an diesem Wochenende in Altötting begrüßen:

Griesbach PV / Radsportverein, Roding-Heilbrünnl, Göggingen bei Schwäbisch Gmünd / Ostalbkreis, Münster / Priesterwallfahrt und die Teilnehmer der Radtour "Tour de Süden"

Unser Willkommensgruß gilt aber auch allen unangemeldeten Gruppen, den vielen einzelnen Wallfahrern, Besuchern und Urlaubern hier am Gnadenort Altötting.

Wir freuen uns, Sie am Gnadenort begrüßen zu können und über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Wallfahrtsprogramm Nr. 25 / 21. - 27. August 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 25  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 25  als PDF-Datei

Maximilian Kolbe - Er gab sein Leben

... damit ein anderer leben kann. Er wird in der katholischen Kirche als Heiliger und von der evangelischen und anglikanischen Kirche als denkwürdiger Glaubenszeuge verehrt. Rajmund Kolbe wurde 1918 in Rom zum Priester geweiht. Der Missionar in der Zwischenkriegszeit ist im Hungerbunker von Auschwitz für einen Mithäftling gestorben. Aber was hat es mit der Marienerscheinung auf sich? Mit den 3 Ms (Militia Immaculatae, Medienapostolat und Mission) ist er zu einem leuchtenden Vorbild in der Glaubensverkündung geworden: Verteidigung der Kirche in der christlichen Welt und Missionierung in  nichtchristlichen Ländern. Anhand seines Lebenslaufes hat sich Maria Matthaei auf die Spurensuche nach seiner Überzeugung und seiner Spiritualität gemacht. Bei der Katechese am Samstag, 18. August, um 14.00 Uhr in der Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena wird Maria uns die Bedeutung von Pater Maximilian Maria Kolbe für unser Leben heute aufzeigen.
Lassen Sie sich von den Ausführungen mitnehmen und zu einem Nachdenken über das Leben und unseren Glauben anregen.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2018 ein, durch das Leben von Heiligen und ihrer Botschaft Stück für Stück den Glauben der katholischen Kirche zu entdecken und zu vertiefen. Gläubige und der Kirche fern stehende aus nah und fern sind herzlich willkommen. Die Gelegenheit, sich von den Gedanken inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober 2018 an jeden Samstag um 14.00 Uhr in der Klosterkirche St. Magdalena angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang

Der Haß nützt nichts. Nur die Liebe schafft. P. Maximilian Kolbe

Impressionen von der Lichterprozession zum Hochfest Mariä Himmelfahrt

Beeindruckend, das Herz berührend und sehr nahe am Himmel - sind Beschreibungen, die dieses Erlebnis der großen Lichterprozession bei den Teilnehmern hervorrufen. Dabei ist es egal, ob es sich um Politiker oder das einfache Volk, um Geistliche oder den Glauben fern stehende, um Einheimische oder um Besucher des Gnadenortes handelt. Alle Jahre wieder ist es einfach der Höhepunkt des Jahres im Wallfahrtsleben. Armin Schmidt war mit der Kamera dabei und seine Eindrücke mit diesem schönen Video festgehalten:

Hier geht's zum Beitrag: Hochfest Mariä Himmelfahrt am Vorabend - Der Auftakt zum Patrozinium der Gnadenkapelle

Mariä Himmelfahrt - ein großes Fest für Unsere Liebe Frau von Altötting
, ,

Am 15. August feiert die katholische Kirche das Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel. Das Grab Mariens wurde von den Aposteln ohne der Gottesmutter dafür mit Blumen gefüllt aufgefunden. Dieser Überzeugung nach wurde Maria als die Mutter Gottes als erste von uns Menschen mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen. Die Kräuterbüschel mit sieben bis 99 Blumen und Kräuter sind ein Symbol für den Schutz vor Unheil und Krankheit. Bischof Stefan Oster hat in seiner großartigen Predigt das Bild Mariens als die furchtlose Streiterin gegen den Bösen gezeichnet. Wichtig ist, dass wir Gott im Herzen haben, so Bischof Stefan. Mit Maria vereint machen wir uns auf den Weg zu Gott in den Himmel, denn dort soll unser Herz verankert sein. Totus Tuus war der Wahlspruch von Papst Johannes Paul II., der mit seinem Leben die Liebe zu Maria und zu Gott überzeugen bekundet hat.
Nach der Festmesse in der Basilika wurde die Kopie des Gnadenbildes wieder in die Gnadenkapelle übertragen - rechtzeitig um gemeinsam mit Franziskus in Rom und der Weltkirche den Angelus zur Mittagszeit zu beten. Der Segen und Schutz Mariens wurde auf die Stadt Altötting, ihre Bewohner, alle Wallfahrer und Besucher herabgefleht. Den Abschluss der Feierlichkeiten bildete traditionell die Marienvesper in der Stiftspfarrkirche mit anschließenden AVE in der Gnadenkapelle. Mit dem schönen Marienlied "Maria, Dich lieben ist allzeit mein Sinn..." geht ein froher, international gefeierter Festtag am Gnadenort zu Ende.
Dieser Festtag wurde im Volksmund als "schöner Frauentag" bezeichnet und eröffnet den sogenannten Frauendreißiger mit vielen Marienfesten.

Fotoalbum

Salve zum Patrozinium der Gnadenkapelle

Zum Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel haben sich folgende Wallfahrtsgruppen angemeldet:

Frensdorf / Johannes der Täufer, Lauda-Königshofen SE, eine spanisch-katholische Gemeinde aus den USA,  Dietmannsried / Arnold-Reisen, Jugendliche und Ministranten aus Memmingen-Niederrieden und die syrisch-katholische Gemeinde aus Augsburg.

Unser herzliche Willkommensgruß gilt aber ebenso auch allen unangemeldeten Gruppen und den vielen, vielen einzelnen Wallfahrern und Besuchern Altöttings.

Das Programm zum Patrozinium der Gnadenkapelle
,

Das Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel wird in Altötting ganz groß gefeiert. Es ist das Patronziniumsfest unserer Heiligen Kapelle. Maria ist entschlafen und mit Leib und Seele in Gottes Herrlichkeit aufgenommen worden. Als unsere Fürsprecherin bei Gott hält sie ihren Schutzmantel über uns und die Stadt Altötting. Die Feierlichkeiten sind alljährlich der Höhepunkt des Wallfahrtsjahres:

Dienstag, 14. August 2018 um 20.00 Uhr in der Basilika St. Anna
Festmesse des Pfarrverbandes Altötting
Hauptzelebrant: Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl
anschließend große Lichterprozession um den Kapellplatz zur Gnadenkapelle
mit Erneuerung der Weihe der Stadt an die Gottesmutter und Segen mit dem Gnadenbild

Mittwoch, 15. August 2018 - Hochfest Mariä Himmelfahrt
um 09.45 Uhr Festliche Prozession unter Beteiligung der Fahnenabordnungen aller Vereine und Verbände mit Übertragung des Gnadenbildes in die Basilika St. Anna
um 10.00 Uhr in der Basilika St. Anna
Feierliches Pontifikalamt mit S.E. Bischof Dr. Stefan Oster SDB

musikalische Gestaltung durch Kapellchor und -orchester unter der Leitung von Max Brunner: Krönungsmesse von W.A. Mozart
um 15.00 Uhr in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus
Festliche Marienvesper mit Prälat Günther Mandl

musiklische Gestaltung durch die Schola Autingensis
anschließend AVE in der Gnadenkapelle

Herzliche Einladung zum Mitfeiern!

Für alle, die nicht persönlich teilnehmen können aber trotzdem mitfeiern möchten: k-TV wird beide Festmessen LIVE übertragen. Hier geht's zum Live Stream

Pro Life Tour 2018 macht Station in Altötting
, , ,

Vom 3. - 19. August 2018 machen sich Jugendliche zu Fuß auf den Weg von München nach Salzburg - um ein Zeichen für das Leben zu setzen.
Die Vision: Eine Gesellschaft, in der Kinder geschützt sind, Frauen unterstützt werden und Abtreibung sich erübrigt hat. Das Töten der ungeborenen Kinder ist keine Lösung für schwierige Lebenssituationen. Der Traum der jungen Leute ist, dass Frauen und Mütter die Hilfe erfahren, die sie brauchen und dass so die Kinder vom Mutterleib an geschützt sind. Ihre Sichtweise möchten sie mit dem Fußmarsch deutlich machen.
"Es werden die besten zwei Wochen deines Sommers" lautet der aus tiefer Überzeugung kommende Slogan. Viele aus der Jugendgruppe von ALfa e.V., der Gruppe Jugend für das Leben (JfdL), können aus den Pro Life Touren der Vorjahre berichten und sind ganz begeistert.
Der Sonntag, 12.08.2018, ist als Ruhetag in Altötting eingeplant. Die Pilgermesse feierten die Jugendlichen um 10 Uhr in der Gnadenkapelle. Mit einem Infostand haben sie die Besucher am Kapellplatz über ihr großes Anliegen informiert:
Das Lebensrecht für JEDEN Menschen - egal ob ungeboren oder geboren, alt oder jung, behindert oder nicht, krank oder gesund.
Herzlich willkommen in Altötting und vergelt's Gott für Euren Einsatz!

Grußwort von Bischof Stefan Oster

Maria, dich lieben

.... ist allzeit mein Sinn. Diese Textzeile aus dem beliebten Marienlied lässt die Verbundenheit mit der himmlischen Mutter deutlich werden. Maria war eine einfache Frau aus dem Volk und doch von Gott die Auserwählte. Sie kennt das Leben mit allen Schwierigkeiten, doch ihr Herz und ihr Sinn waren ganz auf den Höchsten, den allmächtigen Schöpfer, ausgerichtet. Dort, wo ihr Herz war, war ihr Schatz. Durch Kreuz und Not hindurchführt sie auch uns zum Vater hin. Sie ist der Wegweiser in die richtige Richtung. Ihr vertrauen wir uns, unser Leben und unsere Lieben an.

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison beten wir um 11.50 Uhr gemeinsam den Angelus vor der Gnadenkapelle. Wir wissen uns verbunden mit Papst Franziskus in Rom und der ganzen Weltkirche.
Um 14.00 Uhr versammeln wir uns nochmals vor der Gnadenkapelle zur Marienandacht. Gemeinsam singen wir das Lob zu Ehre der Gottesmutter.
Anschließend sind alle eingeladen, am Gnadenaltar den priesterlichen Einzelsegen zu bekommen. Gott will uns durch seinen Segen überreich beschenken und wir müssen uns für seine mächtige Hilfe "nur" öffnen. Nützen Sie die Gnadenquelle, um Kraft und Mut für den Alltag aufzutanken.

"Wir müssen in ihre [Marias] Nähe gehen, um von ihr und mit ihr zu lernen, ein liebendes Ja zu Jesus zu sagen, damit er immer mehr unser eigentlicher Lehrer werden kann." schreibt Bischof Dr. Stefan Oster. Herzliche Einladung dies gemeinsam zu tun und miteinander den Schutz und die Fürsprache von Unserer Lieben Frau und Jesus Christus zu erbitten.

Herzlich willkommen in Altötting

Für dieses Wochenende haben sich am Gnadenort folgende Wallfahrtsgruppen angemeldet:

Bielsko-Biata aus Polen, die Jugendwallfahrt der Diözese Autun aus Frankreich, die Bulldog Wallfahrt aus Neunburg vorm Wald, Großhengersdorf bei Wien (Österreich), Stubenberg, die Priester und Seminaristen der Erzdiözese Luxemburg , Lauda-Königshofen SE

Unser Willkommensgruß gilt aber ebenso herzliche auch allen unangemeldeten Gruppen und den vielen einzelnen Wallfahrern und Besuchern Altöttings.

Wir freuen uns, dass Sie hier sind und über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Wallfahrtsprogramm Nr. 24 / 14. - 20. August 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 24  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 24  als PDF-Datei

Klara von Assisi - Adel gegen Armut

Klara entstammte einer wohlhabenden Adelsfamilie in Assisi. Mit Franziskus verband sie nicht nur die Heimatstadt, sondern auch eine tiefe Freundschaft und Seelenverwandtschaft. Beide haben den elterlichen Reichtümern entsagt, um Gott in größter Armut zu dienen. Klara gründete die Gesellschaft der "Armen Frauen von San Damiano" - die Klarissinnen als den weiblichen Zweig der franziskanischen Familie. Demut und Gebetseifer zeichneten sie auch in schwerer Krankheit aus. Über ihr Leben und ihre Botschaft für uns heute wird P. Marinus Parzinger OFMCap an ihrem Gedenktag, den 11. August 2018, um 14.00 Uhr in der Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena als Thema der Katechese referieren. Lassen Sie sich von den Ausführungen mitnehmen und zu einem Nachdenken über unseren Glauben anregen.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2018 ein, durch das Leben von Heiligen und ihrer Botschaft Stück für Stück den Glauben der katholischen Kirche zu entdecken und zu vertiefen. Gläubige und der Kirche fern stehende aus nah und fern sind herzlich willkommen. Die Gelegenheit, sich von den Gedanken inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober 2018 an jeden Samstag um 14.00 Uhr in der Klosterkirche St. Magdalena angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang

Stelle dein Herz vor das Bild der göttlichen Wesenheit und forme dich selbst durch Betrachtung gänzlich um in das Abbild seiner Gottheit. Klara von Assisi

Wallfahrtsprogramm Nr. 23 / 07. - 13. August 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 23  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 23  als PDF-Datei

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese über den Pfarrer von Ars

"Johannes Maria Vianney" ist das Thema der Katechese, die Franz Kinsky von der Gemeinschaft Emmanuel, am Samstag, 04. August, um 14.00 Uhr in der Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena halten wird.
Der einfache Sohn von Bauersleuten wurde in der kleinen, unbedeutenden und absterbenden Gemeinde Ars-sur-Formans bei Lyon als Pfarrer eingesetzt. Zuvor hatte ihm seine tiefe Frömmigkeit die Priesterweihe ermöglicht. Aber wie kommt der in Armut und Gebet lebende Priester die Gemeinde wandeln - zu einem blühenden Zentrum des Glaubens über seinen Tod hinaus? Einblicke ins und Impulse aus dem Leben des Heiligen können auch unseren Mut zum Einsatz für Christus entfachen.  
Lassen Sie sich von den Ausführungen mitnehmen und zu einem Nachdenken über unseren Glauben anregen.
Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2018 ein, durch das Leben von Heiligen und ihrer Botschaft Stück für Stück den Glauben der katholischen Kirche zu entdecken und zu vertiefen. Gläubige und der Kirche fern stehende aus nah und fern sind herzlich willkommen. Die Gelegenheit, sich von den Gedanken inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober 2018 an jeden Samstag um 14.00 Uhr in der Klosterkirche St. Magdalena angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.

Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang

"Die Mutter Gottes ist meine älteste Liebe. Ich habe sie geliebt, noch bevor ich sie gekannt habe." Johannes Maria Vianney - Pfarrer von Ars

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für August 2018

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater,

für die Wertschätzung der Familien:

Alle ökonomischen und politischen Entscheidungen mögen in großer Wertschätzung der Familien getroffen werden.

Monatliches Triduum in Altötting

Gemeinsam beten wir wieder für die dringenden Anliegen der Welt:
für den Frieden in der Welt
für die Familien und den Schutz des Lebens
für Priester und geistliche Berufungen
für alle Anliegen unserer Zeit

Priesterdonnerstag - monatl. Gebetstag um geistliche und kirchliche Berufe
17.30 Uhr                St. Magdalena            Vesper - kirchliches Stundengebet - um geistliche und kirchliche Berufe mit den Kapuzineren
18.00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für Priester und um geistliche Berufungen
19.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Heilige Messe mit Predigt, Beichtgelegenheit, Anbetung und Gebet um geistliche Berufungen
22.00 - 23.00 Uhr     Anbetungskapelle       Gestaltete Heilige Stunde mit eucharistischem Segen, gestaltet von den Legionären Christi

Herz-Jesu-Freitag (immer der 1. Freitag im Monat)
14.30 Uhr                Stiftspfarrkirche          Rosenkranz für die Kranken
15.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Krankengottesdienst mit Krankensegnung (auf Wunsch auch Krankensalbung)
                                                               anschl. Begegnung im Innenhof des Kreuzgangs der Stiftspfarrkirche
18:00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für die Familien und den Schutz des Lebens; Litanei zum Hl. Johannes Paul II. mit Möglichkeit zum Einzelreliquiensegen
19:00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Herz-Jesu-Messe, Beichtgelegenheit, kurze eucharistische Anbetung, Herz-Jesu-Weihegebet
21.30 - 01.00 Uhr  Anbetungskapelle          mit Jesus und Maria im Gebet - musikalisch gestaltete Anbetungsstunden mit betrachtendem Rosenkranz im Geiste Fatimas für die großen Anliegen der Zeit    

Herz-Mariä-Sühnesamstag
09.00 Uhr                Gnadenkapelle            Marienmesse mit Predigt und Weihegebet

Foto: R. Dorfner

Ein Wort zum Sonntag

29.07.2018 - Jesus ist ein Menschenfreund, der will, dass es uns an Seele und Leib gut geht, dass wir aus der Erschöpfung und Orientierungslosigkeit herauskommen und wieder Mut, Kraft und Optimismus tanken. So hörten wir am vergangenen Sonntag, wie Jesus die Menschen unterrichtete, belehrte, erbaute, ihnen geistige Nahrung in einer verständnisvollen Katechese gab. Am heutigen Sonntag gibt Jesus den Menschen Nahrung für den Leib; denn Seele und Leib gehören untrennbar zusammen; sagten doch schon die Lateiner: „Sit mens sana in corpore sano“ = „es möge ein gesunder Geist in einem gesunden Körper sein!“
So vollzieht Jesus heute das Wunder der Brotvermehrung, indem er die Gaben eines kleinen Jungen annimmt, 5 Gerstenbrote und 2 Fische, sie segnet und an die 5000 Menschen verteilen lässt – und siehe da, es reicht für alle! Denn wenn wir anfangen, unser Brot zu teilen, dann reicht es immer für alle; dasselbe gilt auch für unsere Zeit, für unsere Talente und Charismen, für unsere Anteilnahme und Freundschaft; wenn wir teilen, dann werden alle satt, dann haben alle genug zum Leben und zum Überleben.
 Der Herr sagt an mehreren Stellen der Bibel: „Wer sein Leben egoistisch retten will, der wird es verlieren, wer sein Leben hingibt und teilt, der wird es bewahren.“ Der Egoist hat schon verloren, er ist isoliert und trägt den Keim des Todes im Herzen; der liebende, teilende, österliche Mensch hat gewonnen; er trägt die Auferstehung und „das Leben in Fülle“ in seinem Herzen, er hat teil am Ostersieg Jesu Christi. Sehr schön ist folgendes Wortspiel: Beim Reichen reicht es nie, weil er ja reich werden will; bei den Armen, bei den Liebenden  reicht es immer, weil sie miteinander das wenige, was sie haben, teilen - und was man teilt, das reicht für alle im Überfluss; genau das ist die frohe Botschaft des heutigen Sonntags! Am Ende, so hören wir, blieben 12 Körbe mit Brotstücken übrig - Zeichen der göttlichen Fülle und Großzügigkeit!
Im Namen aller meiner Mitarbeiter wünsche ich Ihnen den Mut zu Teilen!
Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

 

Das Comeback der Kirche
, , , ,

Dr. Johannes Hartl, P. Dr. Karl Wallner OCist, Bernhard Meuser, Dr. Benedikt Michal, Paul Metzlaff und Martin Iten verbindet die Liebe zu Christus und zur Katholischen Kirche. Deshalb habe sie als Initiatoren von "Mission Manifest" 10 Thesen für das Comeback der Kirche ausgearbeitet und als Absichtserklärung für alle gläubigen Christen konkret gemacht - den Weitergabe des Glaubens ist Sache aller Christen. "Willst Du, dass Dein Land zu Jesus findet? - Dann solltest du Mission Manifest unterschreiben!" lautet einer der Slogans um die Mit-Christen aufzufordern, mutige Schritte zu machen und zu unterstützen.
Die Initiative weiß sich ganz mit Papst Franziskus verbunden, der es in Evangelii Gaudium, 27 so formuliert: »Das Gebot der Stunde ist die pastorale Neuausrichtung, also dafür zu sorgen, dass die Strukturen der Kirche alle missionarischer werden, dass die gewöhnliche Seelsorge in all ihren Bereichen expansiver und offener ist, dass sie die in der Seelsorge Tätigen in eine ständige Haltung des ›Aufbruchs‹ versetzt und so die positive Antwort all derer begünstigt, denen Jesus seine Freundschaft anbietet«. Bischof Dr. Stefan Oster SDB ist einer der vom Feuer der Neuevangelisierung brennenden Bischöfe, die Mission Manifest unterstützen. Auch Abt Urban aus Einsiedeln in der Schweiz hat seine Mission für die Kirche als eine der "Best Practice" vorgestellt.

Das Comeback der Kirche wurde in Altötting als "Plattform" "angepfiffen". Viele gute Aktion für gelebten Glauben und Mission heute haben sich auf Einladung von "Misson Manifest" getroffen. Es macht Mut, die vielen engagierten, von Herzen überzeugten Christen zu erleben. Wir sind das Salz und dürfen uns nicht an die laue Suppe anpassen, wir sind das (kleine) Licht um das (große) Dunkel zu erhellen, wir sollen leuchten damit andere auf Jesus Christus, der die Wahrheit und das Leben ist, aufmerksam werden. Wenn wir nicht zu Jüngern und Zeugen werden, wer dann?
"Mission passiert im Alltag" - in der U-Bahn, am Arbeitsplatz und im Schnellimbiss, auf der Parkbank und beim Surfen. Es gibt keine Grenzen um die Liebe Gottes auszustrahlen. Liebesfähigkeit strahlt aus und macht anziehend, ist Bischof Oster überzeugt. Wenn wir unser Ja zu Christus sprechen, dann damit Jesus vom Kopf ins Herz kommt. Wenn wir Maria und Jesus wahrlich lieben, sind wir eine Mission.
Zuhören, Wertschätzung und Begegnung sind auch Eckpfeiler der Pilgerbetreuung in Altötting, mit der wir die Willkommenskultur als Mission am Kapellplatz leben, den Gnadenorte sind die Leuchtturm des Glaubens und des Christseins aber auch Kraftquellen für alle "Täter im Glauben" und ein Ort für die neue Begegnung mit Gott.

Bildergalerie
 
Meet MISSION MANIFEST - in Altötting ein Videobeitrag von Stefanie Hintermayr

Willkommen in Altötting

An diesem ersten Ferienwochenende werden folgende angemeldete Pilgergruppen empfangen:

Regensburg / Hl. Geist, Nürnberg-Fürth / Legio Mariä, Merching / St. Stephan Steindorf, Eching / PGR, Mainburg / St. Salvator, Wroclaw (Polen) / Griech.-Kath. Gemeinde

Unser herzliches "Grüß Gott" gilt aber auch allen unangemeldeten Gruppen und den vielen Einzelwallfahrern ebenso wie den Teilnehmern von "Meet Mission Manifest".

Wallfahrtsprogramm Nr. 22 / 31. Juli - 06. August 2018
,

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 22  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 22  als PDF-Datei

Herzliche Einladung zum Sturmamt in der Gnadenkapelle

Die Wallfahrer werden vom Glockenklang freudig begrüß - als ob die Glocken im Kirchenturm sich über die ankommenden Marienkinder freuen und zuwinken würde. 1704 hat die große Wallfahrtsglocke aber andere Töne angeschlagen: Als die Altöttinger ihr Gnadenbild vor dem kurfürstlichen Befehl verteidigten, hat die Glocke plötzlich von selbst zu läuten begonnen. Die Stümerin wird sie seither genannt, denn durch die klangvolle Unterstützung konnten mit dem Altöttinger Gnadenbild auch der Ort und die Wallfahrt gerettet werden. Ein Schutzbrief - ein "keyserl. Special-Salvaquardibrief" - von Kaiser Leopold I. hat die Stadt vor Plünderungen bewahrt. Die Verehrung für die Gottesmutter hat den Kaiser dazu bewegt. Als Dank für die Rettung wird alljährlich in der Gnadenkapelle am 27. Juli das Sturmamt gefeiert und das Sturmlied gesungen. Bereits am Vorabend wird der Heldentat mit der Sturmlitanei nach dem Rosenkranzgebet gedacht. Die Stürmerin - das Original - befindet sich heute in der westlichen Vorhalle der Stiftspfarrkirche.

Donnerstag, 26.07.2018
um 18.00 Uhr                  Rosenkranz - anschl. Sturmlitanei mit Sturmlied in der Gnadenkapelle (W.A. Mozart, Lauretanische Litanei mit Orchester)

Freitag, 27.07.2018
um 07.00 Uhr                  Sturmamt mit Sturmlied in der Gnadenkapelle (J. Haydn, Orgelsolomesse mit Orchester)

Meet "Mission Manifest" in Altötting
,

Am Samstag, 28. Juli 2018, werden Bischof Stefan Oster SDB aus Passau, Johannes Hartl aus Augsburg und P. Karl Wallner OCist aus Österreich sowie Abt Urban Federer aus der Schweiz in der Basilika St. Anna zu Leitungsverantwortlichen aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz über die missionarische Kirche der Zukunft sprechen. Mit der Initiative "Mission Manifest" wurden 10 Thesen für das Comeback der Kirche formuliert. Papst Franziskus hat in Evangelii Gaudium den Auftrag gegeben: »Das Gebot der Stunde ist die pastorale Neuausrichtung, also dafür zu sorgen, dass die Strukturen der Kirche alle missionarischer werden, dass die gewöhnliche Seelsorge in all ihren Bereichen expansiver und offener ist, dass sie die in der Seelsorge Tätigen in eine ständige Haltung des ›Aufbruchs‹ versetzt und so die positive Antwort all derer begünstigt, denen Jesus seine Freundschaft anbietet«. (Evangelii Gaudium, 27)

Bei „Meet Mission Manifest" werden sich in Altötting die Leitungsverantwortliche aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz tiefer darüber auszutauschen, wie man bei uns eine missionarische Kirche konkret realisieren kann. Im Rahmen der ganztägigen Veranstaltung wird auch der neue Eltern-Kinder-Katechismus „Youcat for Kids" vorgestellt, der seine internationale Premiere auf dem Weltfamilientag in Dublin am 22. August haben wird.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Nähere Informationen und Anmeldung bei Marcel.urban@missionmanifest.online

Alles zu größerer Ehre Gottes

Die Lebensgeschichte von Ignatius von Loyola hat unzählige Leser seiner Autobiografie "Der Pilger" beeindruckt und seine "Geistlichen Übungen", die Exerzitien, prägen bis in unsere Tage die religiöse Einkehr und meditative Selbstfindung der Katholiken. 1534 gründete der ehemalige Soldat Ignatius von Loyola die katholische Gemeinschaft der Gesellschaft Jesu - abgekürzt SJ: den Orden der Jesuiten. Mit Papst Franziskus ist nun ein Jesuit erstmalig zum höchsten Oberhaupt der Kirche gewählt worden. Pastoralreferenten Arnold Hutterer wird im Rahmen der Impuls-Katechesen am Samstag, 28. Juli 2018, um 14.00 Uhr in der Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena über "den kleinen, leicht hinkenden Spanier mit fröhlichen Augen" sprechen. Herzliche Einladung sich von der Lebensbetrachtung zu einem Nachdenken über den Glauben anregen und sich von der jesuitischen Spiritualität zu einer neuen Ausrichtung des eigenen Lebensweges anleiten zu lassen.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2018 ein, durch das Leben von Heiligen und ihrer Botschaft Stück für Stück den Glauben der katholischen Kirche zu entdecken und zu vertiefen. Gläubige und der Kirche fern stehende aus nah und fern sind herzlich willkommen. Die Gelegenheit, sich von den Gedanken inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober 2018 an jeden Samstag um 14.00 Uhr in der Klosterkirche St. Magdalena angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang

In allen Angelegenheiten handle, wie wenn du alles und Gott nichts täte; vertraue, als wenn du nichts und Gott alles täte.
Ignatius von Loyola

Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum

Am Donnerstag, den 26.07.2018, ist das Wallfahrtsmuseum am Vormittag betriebsbedingt geschlossen.

Ab 13 Uhr werden unsere Tore wieder für Sie geöffnet und wir freuen uns auf Ihren Besuch:
 

Regulär ist das Wallfarhtsmuseum mit der Schatzkammer von Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10 - 16 Uhr geöffnet.

Aktuelle Änderungen der Öffnungszeiten werden auf unserer Homepage bekanntgegeben.

Eintrittspreise ins Museum:
Erwachsene                                          EUR 2,--
Kinder, Studenten, Senioren ermäßigt     EUR 1,--
Familienkarte                                        EUR 5,--
freier Eintritt für Personen mit Behindertenausweis, Kinder bis 6 Jahre und Schulklassen

Die Sonderausstellung "Bruder Konrad - Kunst und Schriften" kann kostenfrei besichtigt werden.

65. St.-Anna-Wallfahrt der Oberschlesier nach Altötting
,

Dieses Wochenende können wir in Altötting ein zweites 65. Jubiläum mitfeiern: Die Oberschlesier aus ganz Bayern und noch weiter treffen sich seit 1953 in Altötting. Immer im Juli um das Fest von der Heiligen Anna und ihrem heiligen Gatten Joachim, den Eltern der Gottesmutter Maria und somit Großelten von Jesus. Wunderbar sind die Wallfahrer und Wallfahrerinnen in ihren schmucken Trachten anzusehen: mit Blumenkränzen und Federhüten geben die Oberschlesier ein frohes Zeugnis ihrer Herkunft, ihrer Tradition und ihres Glaubens. Die große Basilika St. Anna war vollbesetzt als Bischof em. Walter Mixa mit den Fahnenabordnungen einzog, um die Pilgermesse zu feiern. Für die musikalische Gestaltung sorgte die Altöttinger Hofmusik unterstützt durch Max Jäger an der Orgel. Die Verbundenheit mit der verlorenen alten Heimat verbindet Bischof em. Walter Mixa mit den Trachtenträgerinnen und Bergmänner sowie vielen Heimatvertriebenen mit oberschlesischen Wurzeln. Durch die Vertreibung konnten sie nicht mehr zum Wallfahrtsort am St.-Anna-Berg in Oberschlesien wallen und haben sich in der neuen Heimat Altötting als neues Heiligtum ausgewählt. Altötting ist je eines der Herzen Europas, wie es Papst Benedikt XVI. feststellte, und verbindet durch Maria alle Kinder Gottes - unabhängig von Stand und Herkunft. Nach dem liturgischen Höhepunkt der Wallfahrt, konnte sich alle für Leib und Seele am Klostermarkt umsehen und stärken. Mit der Andacht in der Stiftspfarrkirche um 14 Uhr schließt ein segensreicher Wallfahrtstag in Altötting ab. Da konnte auch der Regen die Freude nicht auslöschen. Gottes Segen und Glück auf...

Zur Bildergalerie der 65. St.-Anna-Wallfahrt der Oberschlesier

Zeugen der Hoffnung und der Freude

Maria Magdalena ist die erste Zeugin des großen Geheimnisses und der Grundlage des christlichen Glaubens: der Auferstehung. Als sie zum Grab kommt, "bemerkt sie nicht die Gegenwart zweier Engel, die ihr Fragen stellen, und sie wird auch nicht misstrauisch, als sie den Mann hinter sich sieht, von dem sie meint, es sei der Gärtner. Stattdessen entdeckt sie das erschütterndste Ereignis der Menschheitsgeschichte, als sie endlich mit Namen angesprochen wird: »Maria!« Wie schön ist es, sich vor Augen zu halten, dass die erste Erscheinung des Auferstandenen – den Evangelien zufolge – auf so persönliche Weise geschehen ist! Dass jemand da ist, der uns kennt, der unser Leiden und unsere Enttäuschung sieht, der Mitleid für uns empfindet und uns beim Namen ruft. Dieses Gesetz finden wir auf vielen Seiten des Evangeliums eingeprägt." formuliert es Papst Franziskus. "Maria möchte ihren Herrn umarmen, aber er ist bereits auf den himmlischen Vater ausgerichtet, während sie gesandt wird, den Brüdern die Botschaft zu überbringen. Und so ist diese Frau, die, bevor sie Jesus begegnete, in der Gewalt des  Bösen war, zur Apostelin der neuen und größten Hoffnung geworden. Ihre Fürsprache möge uns helfen, dass auch wir diese Erfahrung machen: in der Stunde der Trauer und in der Stunde der Verlassenheit den auferstandenen Jesus zu hören, der uns beim Namen ruft, und mit dem Herzen voll Freude hinzugehen und zu verkünden: »Ich habe den Herrn gesehen!«

Herzliche Einladung diese Glauben an der Hand der Gottesmutter Maria zu bezeugen: Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison vereinen wir uns mit Papst Franziskus und der ganzen Weltkirche um 11.50 Uhr beim Angelus-Gebet vor Gnadenkapelle.

Um 14 Uhr wenden wir uns bei der Marienandacht vor der Gnadenkapelle an die Mutter des Herrn um sie zu Ehren, ihre Fürsprache und ihren Segen zu erflehen. Alle sind herzlich zum Mitbeten eingeladen!

Kraft und Stärkung für unsere Sendung in die Welt, für unseren Alltag und für unser Leben können alle anschließend am Gnadenaltar beim priesterlichen Einzelsegen erfahren. Lassen wir uns von Jesus Christus mit unserem Namen ansprechen, damit wir aus ganzem Herzen allen unsere Freude verkünden können und wie Maria bezeugen: Ich habe den Herren gesehen!

Ein Wort zum Sonntag

Christus ist ein Menschenfreund, einfühlsam und verständnisvoll; er weiß, dass nach jeder Anstrengung eine Erholung, nach jeder Spannung eine Entspannung nötig ist, um die psychosomatische Balance wieder herzustellen. Seine Jünger kommen zurück von der aufreibenden Missionsarbeit, in die er sie vor einer Woche ausgesandt hat. Nach den Erfahrungsberichten und Bewertungen lädt er sie zum Urlaub ein mit den schönen Worten: „Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind und ruht euch ein wenig aus.“ Aber die Menschen sehen sie abfahren und laufen zu Fuß voraus an den „einsamen Ort“ und warten schon zu hunderten auf den Heiland und seine Begleiter. Gerührt und voll Erbarmen sagt Jesus beim Anblick der Orientierung suchenden Menschen: „Ich habe Mitleid mit ihnen; denn sie sind müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben.“
Nichts wird es mit dem Urlaub, mit der Stille, mit der inneren und äußeren Ruhe; die Seelsorge, die Missionsarbeit geht weiter; die Menschen brauchen das göttliche Wort, die frohe Botschaft und so lehrt sie Jesus lange in einer einfühlsamen Katechese und vermehrt am Abend für alle das Brot, sodass sie an Seele und Leib wieder aufgebaut und gestärkt sind.
Der Urlaub Jesu und seiner Jünger fiel ins Wasser! - Als Seelsorger wünsche ich allen trotzdem erholsame Ferien- und Urlaubstage, sodass Sie abschalten, auftanken und Ihre Lebensbatterien wieder füllen können. Aber auch im Urlaub und in den Ferien dürfen wir nicht egoistisch nur das eigene Vergnügen suchen, sondern uns hinwenden zu unseren Familienmitgliedern, unseren Freunden und besonders auch zu Menschen in Not. Man kann auch nicht Urlaub von Gott machen; gerade in den freien Tagen sollen wir uns Zeit nehmen für ihn, für das Gebet, für ein gutes religiöses Buch und für den Gottesdienst.
Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

Musikantenwallfahrt zum 65. Jubiläum des MON's nach Altötting
, ,

MON - ist der Musikbund von Ober- und Niederbayern. Der Verband der ober- und niederbayerischen Musikkapellen wurde 1953 von Heinz Kemenater und Ludwig Dennerlein gegründet wurde. Die Liebe zur Musik - und insbesondere zur traditionellen Blasmusik - vereint alle Musiker. Der Musikbund versteht sich als Kulturbotschafter und hat sich auch der Sorge um die Musikerjugend angenommen: Fortbildung wird groß geschrieben. Neben den organisatorischen, musikalischen und jugendbezogenen Aufgaben, berät der Musikbund die Mitgliedskapellen auch in musikalischen rechtlichen, steuerrechtlichen, satzungstechnischen und organisatorischen Fragen. Rund 690 Musikvereine, -kapellen, -schulen, Blasorchester, Jugendkapellen, Spielleute- und Fanfarenzüge und sonstige Musikgruppen mit über 24.700 aktiven Musikern aus den Regierungsbezirken Oberbayern und Niederbayern sind im MON dabei.
Die Organisation der Musikerwallfahrt hat der Musikverein Osterhofen/Altenmarkt e. V. übernommen. Mit dabei sind auch die kirchlichen Bläsergruppen der Diözese Passau.

Der Marschplan legt folgende Programmpunkte für den Wallfahrtstag fest:
08:00 Uhr Abmarsch in Heiligenstatt zur Wallfahrt nach Altötting
10:00 Uhr Ankunft und Einzug in die Basilika St. Anna
                   Begrüßung durch Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl
11:00 Uhr Pilgermesse in der Basilika St. Anna
                   Hauptzelebrant und Prediger: H.H. Bischof em. Wilhelm Schraml
12.30 Uhr Gemeinschaftschor vor der Gnadenkapelle
                   mit Grußworten von Staatsminister Dr. Marcel Huber und Ersten Bügermeister Herbert Hofauer
anschließend Verpflegung und Auftritte in Wirtschaften und auf dem Klostermarkt

Fotoalbum mit Impression der Musikantenwallfahrt

Das bunte Markttreiben hat begonnen
,

Die Zusammenkunft von klösterlicher Tradition aus ganz Europa hat trotz der sommerlichen Hitze zahlreiche Besucher aus Altötting und Umgebung auf den Kapellplatz gelockt. Das qualitativ hochwertige Angebot an den Verkaufsständen reicht von den diversen Salben und Tinkturen über Wein und Likör sowie Brot und Käsespezialitäten hin zu den Kräutern und Blumen für den Garten und den gemütlichen Relax-Stühlen und Holzsachen für Kinder. Sehr geschätzt wird auch die angebotene Verpflegung mit Bierausschank und selbstgemachten Kuchen. Zur Eröffnung des Klostermarktes durften Christine Burghart, als 1. Vorsitzende des Altöttinger Wirtschaftsverbandes, Herbert Hofauer, als 1. Bürgermeister der Kreisstadt Altötting, und Christian Wieser, als Initiator und Referent für den Altöttinger Klostermarkt, die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, Gerda Hasselfeldt, begrüßen. In ihrer Eröffnungsrede hat Frau Hasselfeldt sowohl die gelebte Tradition als auch das ehrenamtliche Engagement gewürdigt. Der neue Altöttinger Kalender 2019 mit Postkarten zum Abtrennen ist auch in diesem Jahr - Dank einiger großzügiger Spender - kostenfrei an allen 45 Marktständen erhältlich. Für Leib und Seele - ein Besuch am Klostermarkt tut Leib und Seele gut. Herzliche Einladung!

Impressionen - Eröffnung des 15. Altöttinger Klostermarktes

Laudetur Jesus Christus
,

 - Gelobt sei Jesus Christus! Dieses Wochenende sind eine Vielzahl an Ordensgeistlichen am Kapellplatz zu treffen: Es ist Klostermarkt. Aus 30 Klöstern und Gemeinschaften werden zahlreiche Repräsentanten für Leib und Seele der Marktbesucher sorgen. Wir freuen über das bunte Bild einer lebendigen Kirche und das frohe Zeugnis gelebten Glaubens und begrüßen alle - Marktteilnehmer und Marktbesucher - herzlichst!

Folgende Wallfahrergruppen haben sich angemeldet:
aus Bakonyszentlaszlo (Ungarn), Arcus-Reisen aus Polen, Westersttten / St. Martin, Bad Waldsee / Leutkirch, Bockhorst / St. Marien, Neualbenreuth-Wernersreuth, Musikbund von Ober- und Niederbayern e.V. zum  65. Jubiläum und die kirchlichen Bläsergruppen der Diözese Passau - Musikantenwallfahrt, Walpertskirchen PV / Erstkommunionkinder mit Eltern, München / Maronitische Gemeinde des Erzbistums München-Freising, St.-Anna-Wallfahrt der Oberschlesier (65. Mal), Unterwössen / Oberes Achental, Roding-Strahlfeld, Oberdiendorf / Hauzenberg - Altenclub, Ordo Franciscanus Saecularis / Burghausen

Unser herzliche Willkommensgruß gilt ebenso alle unangemeldeten Wallfahrtsgruppen und alle anderen Wallfahrern sowie Besuchern des Gnadenortes.

In aeternum. - In Ewigkeit. Amen

15. Altöttinger Klostermarkt - Für Leib und Seele
,

Wie alle Bewohner des Gnadenortes und die vielen Pilger und Gäste aus nah und fern freue auch ich mich auf unseren 15. Klostermarkt vom 20. – 22. Juli auf unserem unvergleichlichen Kapellplatz, den man die gute Stube der Muttergottes nennt.
Viele Ordensgemeinschaften aus ganz Mitteleuropa werden wieder ihre Haus-Produkte zum Kauf anbieten: Nach alten und neuen Rezepten erstellte Gaumenfreuden ebenso wie Kunstgegenstände, Devotionalien und Bücher.
Ebenso wichtig wie der erzielte Erlös ist den Ordenschristen in diesen Tagen wieder die Begegnung mit gläubigen und suchenden Menschen, das offene Gespräch und das Glaubenszeugnis. Die viel gepriesene Willkommenskultur hier am Gnadenort wird das Miteinander beflügeln.

Das Jahr 2018 ist ein großes Jubiläumsjahr für Altötting und die ganze Diözese Passau: Unser Stadtheiliger, der Kapuziner Bruder Konrad feiert seinen 200. Geburtstag; viele großartige Veranstaltungen konnten wir schon erleben, z. B. die Altarweihe durch unseren Bischof Dr. Stefan Oster in der neu renovierten Grabeskirche des Heiligen. Die 3 Bruder-Konrad-Ausstellungen sind starke Anziehungspunkte und Magnete für unsere Besucher. Möge auch unser diesjähriger Klostermarkt als ein Beitrag zu diesem Jubiläum erlebt werden.

Danken möchte ich unserem Altöttinger Wirtschaftsverband, vor allem aber dem Organisator, Christian Wieser für die umfangreichen Vorbereitungsmühen.
Wir können sie am besten würdigen und danken, indem wir den Markt fleißig besuchen, unsere Einkäufe tätigen und die wohltuende Atmosphäre auf unserem Kapellplatz genießen.
Ich wünsche dem 15. Altöttinger Klostermarkt einen guten Verlauf, ein günstiges Wetter und viel Erfolg nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht.
Möge unsere Gnadenmutter wieder ihren Schutzmantel über uns alle ausbreiten und uns weiterhin den rechten Weg führen.

Prälat Günther Mandl, Stadtpfarrer, Stiftspropst und Wallfahrtsrektor

Wallfahrtsprogramm Nr. 21 / 24. - 30. Juli 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 21  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 21  als PDF-Datei

Maria Magdalena - mit Jesus unterwegs
,

Im Neuen Testament wird von Maria aus Magdala am See Genezareth nicht nur als Sünderin, aus der Jesus sieben Dämonen austrieben, sondern auch als Wegbegleiterin von Jesus, als eine der Frauen, die für ihn und seine Jünger sorgten - bis zum Begräbnis - berichtet. Sie war die erste Zeugin der Auferstehung und wurde als erste mit der Verkündigung beauftragt: "Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast! Dann will ich ihn holen. Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich um und sagte auf Hebräisch zu ihm: Rabbuni!, das heißt: Meister. Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu meinen Brüdern und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.
Maria von Magdala kam zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie berichtete, was er ihr gesagt hatte." (Joh 20,15–18)
Papst Franziskus hat 2016 der Augenzeugin der Auferstehung Christi den Titel „apostola apostolorum“ verliehen und ihren Gedenktag zum Fest aufgewertet. Maria Magdalena ist das große Vorbild für das Laienapostolat und zeigt die hohe Wertschätzung von Frauen in der Kirche.

P. Ulrich Veh OFMCap wird am Samstag, 21. Juli 2018, um 14.00 Uhr in der Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena über Maria Magdalena die Katechese halten und uns damit einen Impuls für unser Christsein heute geben. Lassen Sie sich von den Ausführungen mitnehmen und zu einem Nachdenken über unseren Glauben anregen.
Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2018 ein, durch das Leben von Heiligen und ihrer Botschaft Stück für Stück den Glauben der katholischen Kirche zu entdecken und zu vertiefen. Gläubige und der Kirche fern stehende aus nah und fern sind herzlich willkommen. Die Gelegenheit, sich von den Gedanken inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober 2018 an jeden Samstag um 14.00 Uhr in der Klosterkirche St. Magdalena angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang

„Maria aus Magdala war früher als die Apostel Augenzeugin des auferstandenen Christus und hat deshalb auch als erste den Aposteln gegenüber von ihm Zeugnis gegeben. Dieses Geschehen stellt gewissermaßen die Krönung all dessen dar, was wir zuvor darüber gesagt haben, dass den Frauen - ebenso wie den Männern - die göttlichen Wahrheiten von Christus anvertraut worden sind.“ (Johannes Paul II. in „Mulieris dignitatem“)

47. Kranken- und Behindertenwallfahrt der Malteser
, ,

Der Malteser Hilfsdienst nimmt im Alltag die Notlage der Menschen in den Blick und reicht eine helfende Hand. Der Ursprung geht auf den katholischen Laienorden der Johanniter (später in Malteserorden umbenannt) aus dem 12. Jahrhundert zurück. Der kirchliche Ritterorden hat sich die weltweite karitative Unterstützung von Alten, Behinderten, Kranken und Flüchtlingen - unabhängig von Religion, Herkunft oder politischer Überzeugung - als Ziel gesetzt. Die deutsche Hilfsorganisation lädt alljährlich alle Mitglieder aus dem deutschsprachigen Raum zur Kranken- und Behindertenwallfahrt nach Altötting ein. Sie kommen aus ganz Bayern, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein um ihre Bitten zur Gnadenmutter zu bringen. Auf den gebetsdurchdrängten Boden ist der Himmel ein Stück weit offen und Maria tritt als wirkmächtige Fürsprecherin für alle ein.  Der Wallfahrtszug mit allen Teilnehmern zog vom Dultplatz vorbei an der Gnadenkapelle und der Kopie des Gnadenbildes zur Basilika St. Anna. Höhepunkt der Wallfahrt war die Pontifikalmesse, deren Hauptzelebrant der H.H. Bischof Dr. Konrad Zdarsa aus Augsburg war. Die Predigt des H.H. Bischof Zdarsa haben die Gläubigen in der vollbesetzten Basilika mit großer Aufmerksamkeit  gelauscht. Nach der leiblichen Stärkung in den Altöttinger Gaststätten bildet die Abschlussandacht mit Segnung der Andachtsgegenstände um 15 Uhr vor der Gnadenkapelle einen krönenden Ausklang. Für die musikalische Begleitung und Gestaltung der Wallfahrt sorgte die Malteserkapelle aus Mellrichstadt.

Fotoalbum

Ein Wort zum Sonntag
,

15.07.2018 - In diesen Tagen haben wir im Raum Altötting wieder viele Priesterjubiläen unter großer Anteilnahme der Bevölkerung erlebt. Ich durfte dabei sein, als im Hohen Dom zu Passau unser H.H. Bischof das Sakrament der Priesterweihe an 4 junge Männer spendete, unter ihnen unser neuer Altöttinger Kaplan, Michael Osterholzer. Bei der traditionellen Dankwallfahrt der Neupriester zum Gnadenort am darauffolgenden Donnerstag war die Begeisterung, Freude und Dankbarkeit groß über das Geschenk neuer Berufungen in und für unser Bistum: Der beliebte Primizsegen ist Zeichen der nie versiegenden Menschenfreundlichkeit Gottes.
Ja, die Menschen brauchen Sicherheit, Orientierung, Halt und Zuversicht; aber all das kann ihnen keine irdische Instanz letztlich geben und garantieren, das kann nur Gott und sein Gesandter, sein Messias, sein eigener Sohn, unser Herr Jesus Christus, unser Erlöser und Heiland: „Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben“, so heißt es in der Bibel. Er ist der gute Hirt der Menschheit insgesamt, der Völker und jedes Einzelmenschen.
Für sein Hirtenamt, für seine Hirtensorge und -liebe braucht er Helfer, Boten, Gesandte, Missionare, Apostel, die in seinem Auftrag und in seiner Vollmacht „die unreinen Geister“ austreiben, den Ungeist der unbegründeten, diffusen Ängste, den Ungeist der Habgier und der Gewinnsucht, den Ungeist des Egoismus und der Selbstverliebtheit, die bösen Geister des Intrigen und des Streits.
Er braucht die Apostel und deren Nachfolger, den Menschen die richtigen Werte, das richtige Welt- und Menschbild zu lehren, ihnen die befreiende, froh machende Botschaft von der Liebe Gottes zu verkünden und ihnen immer wieder zu sagen: Ihr seid wertvoll, Gott hat euch aus Liebe geschaffen und einen besonderen Plan, eine besondere Berufung in euer Herz gelegt , eine „kostbare Perle“, für die es sich lohnt, alles andere nicht so wichtig zu nehmen.
Bei der Aussendung der Apostel im heutigen Sonntagsevangelium fällt auf, dass sie keine Einzelkämpfer sein, sondern immer in Gemeinschaft Zeugnis für Christus ablegen sollen und dass sie sich nicht auf irdische Güter und Absicherungen verlassen sollen, sondern allein auf die liebende Geleitung durch den Herrn, in dessen Auftrag sie gesandt sind und zu den Menschen kommen.
Beten wir um viele neue geistliche und vor allem priesterliche Berufungen, dass unsere bedrängte Welt nicht die Hirtenliebe und -sorge Christi vermissen und entbehren muss.
Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

Fotos: R. Dorfner

Mit dem Rad von Köfering nach Altötting
, ,

Seit 27 Jahren treten die Wallfahrer in die Pedale,  um von Köfering aus zur Gnadenmutter nach Altötting zu radeln. Neben dem spirituellen Rahmen steht das Erleben von (Glaubens-)Gemeinschaft im Fokus der Radwallfahrt. Gemeinsam ankommen - Momente der inneren Einkehr und Gelassenheit finden - einen Tag  in Harmonie von Körper-Geist-Seele verweilen. 2018 stammt das Leitwort von Bertha von Suttner: „Die Waffen nieder!“ Friede im Großen und im Kleinen ist ein immerwährendes Anliegen aller Menschen. Die wackeren Radwallfahrer sind um ca. 4 Uhr mit dem Reisesegen versehen bei der Pfarrkirche St. Michael in Köfering gestartet. Die erste Station in der Wallfahrtskirche auf dem Dreifaltigkeitsberg bei Dingolfing stand unter dem Leitwort  „Merkwürdig, wie blind die Menschen sind! Die Folterkammern des finsteren Mittelalters flößen ihnen Abscheu ein; auf ihre Arsenale aber sind sie stolz.“
(Bertha v.Suttner) und den Fragen nach Gewalt und Frieden – wie hängt das zusammen? und Jesus Christus und Gewalt? - „Und er machte eine Geisel aus Stricken...“(Joh.2,15). In der Wallfahrtskirche in Heiligenstadt bei Gangkofen machten die Radwallfahrer einen zweiten Einkehrstopp, durchdrungen von einen weiteren Gedanken von Bertha von Suttner: "Von hundert gebildeten und feinfühlenden Menschen würden schon heute wahrscheinlich neunzig nie mehr Fleisch essen, wenn sie selber das Tier erschlagen oder erstechen müssten, das sie verzehren.“ - Jesus Christus und Frieden!
In Altötting begrüßte Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl und der Klang der Kirchenglocken die Wallfahrer am Kapellplatz. Nach der traditionellen Umrundung der Gnadenkapelle ging es zur Basilika St. Anna. Pfarrer Matthias Kienberger zelebrierte die Pilgermesse als Höhepunkt und Abschluss für einen Tag ganz im friedvollen Gedenken an Bertha von Suttner, von der auch der Leitgedanke für die Pilgermesse stammt:  „Wettrüsten -  Meine Rüstung ist die defensive, Deine Rüstung ist die offensive. Ich muss rüsten, weil du rüstest. Weil du rüstest, rüste ich. Also rüsten wir, rüsten wir nur immer zu.“
Mit der Bitte "Gib uns Frieden jeden Tag, lass uns nicht allein" haben die Köferinger sich und ihre Lieben, die ganze Gemeinde, Gott anempfohlen.

Bilder von der Ankunft in Altötting

Freistaat Bayern prämiert historischen Marienfilm als Heimatschatz
, ,

Das Heimatministerium und das Kunstministerium haben sich mit der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen und dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege auf Schatzsucht quer durch Bayern begeben. Im Rahmen des Wettbewerbs "100 Heimatschätze" haben sich nichtstaatliche Museen aus ganz Bayern mit ihren besonderen Ausstellungsstücken als regionaltypische Kleinode beworben. Unter ihnen war auch das Altötting Marienwerk mit dem Historischen Marienfilm in schwarz/weiß - und er hat gewonnen. Die Verfilmung aus dem Jahr 1950 gehört zur Geschichte der Wallfahrtsstadt. Der Film vermittelt hautnah nachvollziehbar das erste Marienwunder aus dem Jahr 1489 und erinnert gleichzeitig an Altötting als "Filmstadt" als Anton Kutter die Dreharbeiten in Altötting u.a. mit zahlreichen Laiendarstellern leitetet und Prälat Utllinger als Initiator diese begleitete.

Am Freitag, 13. Juli 2018, wurde die 100 besten Heimatschätze im Freistaat mit einem Preisgeld von 1.000 Euro prämiert und mit einer Urkunde ausgezeichnet. Wir gratulieren dem Altöttinger Marienwerk herzlich!

„Unsere bayerischen Heimatmuseen bewahren regionale Tradition und Heimatkultur. Unzählige Kleinode erzählen spannende Geschichten, stärken das Gefühl für die bayerische Lebensart und präsentieren einen modernen, lebendigen Umgang mit der bayerischen Heimatgeschichte“ formulierte es Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Prämierung von „100 Heimatschätze“ im Rahmen eines Festakts in München. Kunstministerin Prof. Dr. med. Marion Kiechle fasste zum Abschluss des Wettbewerbs zusammen: „Unsere bayerische Museumslandschaft mit ihren über 1.300 Museen ist eine wahre Schatztruhe. Die nichtstaatlichen Museen leisten einen entscheidenden Beitrag zum Erhalt unserer unverwechselbaren bayerischen Heimat. Ich freue mich, dass wir heute 100 Heimatschätze auszeichnen können, die die reiche Geschichte und das kulturelle Erbe des Freistaats Bayern widerspiegeln.“
Die Urkunde und das Preisgeld haben Josef Herrmann, der Geschäftsführer des Altöttinger Marienwerkes, und Wolfgang Sellner, der Zweite Bürgermeister der Stadt Altötting, entgegengenommen. Alle prämierten Objekte werden mit ihren jeweiligen Geschichten in einem extra hierfür aufgelegten Buch erscheinen. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für das großartige Engagement!

Der Heimatschatz „Unsere Liebe Frau“ - Der Altöttinger Marien-Film ist täglich im Filmsaal des Altöttinger Marienwerks zu sehen. Lassen Sie sich diese Besonderheit nicht entgehen!
Vorführzeiten in der Wallfahrtssaison 2018 sind: Samstag, Sonntag, Feiertag 10:30 Uhr und 13:15 Uhr; an allen anderen Tagen flexibel.

Foto der Preisverleihung: http://www.stmflh.bayern.de/aktuelles/pressegalerie/
Foto Marienfilm und Logo: Altöttinger Marienwerk

Vier Tage den Glauben feiern
, ,

Das Internationale Forum Altötting ist ein Open Air-Festival des Glaubens, zu dem die Gemeinschaft Emmanuel alljährlich einlädt: "Es ist der Treffpunkt für Menschen verschiedenster Hintergründe, denen die Frage nach Gott nahe geht. Für Menschen, die Fragen an das Leben haben und im Austausch mit anderen Gestaltungsmöglichkeiten für ein glückliches Dasein entdecken möchten. Für Menschen, die geistlichen Mehrwert, echte Begegnung und Austausch jenseits von Oberflächlichkeiten suchen."

Von 02. bis 05. August 2018 gibt es am und rund um den Kapellplatz folgendes Angebot:

  • Lebendigen Glauben erleben
  • Impulse und Lebenszeugnisse
  • Gemeinsam feiern, Begegnung, Austausch
  • Lobpreis
  • Stille, Gebet, Barmherzigkeit Gottes
  • Talks & Workshops
  • Freizeit & Sport
  • Einfach mal auftanken

Die Teilnehmer können sich auf interessanten Input, gute Musik, viele Begegnungen und ein buntes Bühnenprogramm freuen. Für Kinder und Teenies, die mit ihren Eltern da sind, gibt es ein eigenes Programm.

Anmeldung und weitere Infos unter www.forum-altoetting.de

Fotos: Gemeinschaft Emmanuel

Herzlich willkommen in Altötting

Dieses Wochenende werden am Gnadenort folgende angemeldete Wallfahrergruppen begrüßt:

Hamburg / Poln. Kath. Gemeinde, BK Assendelt (Niederlande), Bistum Münster / Ritter vom Hl. Grab von Jerusalem, Pompei (Italien), Toulon (Frankreich), Pleiskirchen / Ministranten, Rottenburg / Laaber PG, Landshut / St. Pius, Köferinger / Radwallfahrerverein und Pfarrei (27. Mal), Scheyern / Kath. Frauengemeinschaft, Slowakisch griechische Gemeinde, Oberbergkirchen / PV Schönberg, Malteser Kranken- und Behindertenwallfahrt (47. Mal), Au am Inn / Franziskushaus - Kinderwallfahrt

Unser herzliches Grüß Gott gilt aber auch allen unangemeldeten Gruppen und den vielen Wallfahrern, die einzeln oder mit Familie und Freunden nach Altötting kommen.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Wallfahrtsprogramm Nr. 20 / 17. - 23. Juli 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 20  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 20  als PDF-Datei

Foto: https://www.altoettinger-klostermarkt.de/

Josef wird nach Ägypten verkauft
,

Das Alte Testament ist an vielen Stellen der beste Krimi, findet Stiftsmesner und Krippenbauer Reihnard Hof. Eine seiner Lieblingsgeschichten ist die von Josef, dem Sohn Jakobs in Gen 37 ff. Schon der Name ist in der Bibel immer Programm: Josef bedeutet „Er fügt hinzu“.  Im Tanach und in der Bibel ist Josef der Lieblingssohn des Erzvaters Jakob, denn er wurde im von seiner Lieblingsfrau Rachel noch im hohen Alter geboren. Er und seine elf Brüder sind die Stammväter Israels. Die Josefserzählung ist eine Überleitung von der Vätergeschichte im Buch Genesis zum 2. Buch Mose: Exodus - Die Rettung durch Moses bzw. der Auszug aus Ägypten.

Die aktuelle Jahreskrippe zeigt die Szene aus Gen 37,27: Josef wird nach Ägypten verkauft

"Da ging Josef seinen Brüdern nach und fand sie in Dotan. Sie sahen ihn von Weitem. Bevor er jedoch nahe an sie herangekommen war, fassten sie den Plan, ihn umzubringen. Sie sagten zueinander: Siehe, da kommt ja dieser Träumer. Jetzt aber auf, erschlagen wir ihn und werfen wir ihn in eine der Zisternen. Sagen wir, ein wildes Tier habe ihn gefressen. Dann werden wir ja sehen, was aus seinen Träumen wird. Ruben hörte das und wollte ihn aus ihrer Hand retten. Er sagte: Begehen wir doch keinen Mord. Und Ruben sagte zu ihnen: Vergießt kein Blut! Werft ihn in die Zisterne da in der Steppe, aber legt nicht Hand an ihn! Das sagte er, um ihn aus ihrer Hand zu retten und zu seinem Vater zurückzubringen. Als Josef bei seinen Brüdern angekommen war, zogen sie ihm seinen bunten Rock aus, den Ärmelrock, den er anhatte, packten ihn und warfen ihn in die Zisterne. Die Zisterne war leer; es war kein Wasser darin. Sie saßen beim Essen und erhoben ihre Augen und sahen, siehe, eine Karawane von Ismaelitern aus Gilead kam. Ihre Kamele waren mit Tragakant, Mastix und Ladanum beladen. Sie waren unterwegs nach Ägypten. Da sagte Juda seinen Brüdern: Was haben wir davon, wenn wir unseren Bruder erschlagen und sein Blut zudecken? Kommt, verkaufen wir ihn den Ismaelitern. Wir wollen aber nicht Hand an ihn legen, denn er ist doch unser Bruder und unser Fleisch. Seine Brüder hörten auf ihn. Midianitische Kaufleute kamen vorbei. Da zogen sie Josef aus der Zisterne herauf und verkauften ihn für zwanzig Silberstücke an die Ismaeliter. Sie brachten Josef nach Ägypten." (Gen 37,17 - 28)

Mit liebevoller Detailarbeit ist die Krippe eine lebendige Darstellung der spannenden und faszinierenden Geschichte von Josef, dem Träumer, der verkauft und verraten wird, dann aber in Ägypten eine großartige Karriere macht ...

Bundesweite Eröffnung der 61. Aktion Dreikönigssingen in Altötting

Bundesweit sind alljährlich die Mädchen und Jungen zur Aktionseröffnung der Sternsinger eingeladen. Die 61. Aktion Dreikönigssingen wird in Altötting eröffnet. Altötting und das Bistum Passau freuen sich auf über 2.000 Sternsinger und ihre Begleitung.
Am Freitag, 28. Dezember 2018, ist die Diözese Passau Gastgeber des Sternsingerauftaktes 2019, mit der die Aktion Dreikönigssingen 2019 unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit“ eröffnet wird.

Das Programm:
um 10 Uhr                       Wortgottesdienst in der Basilika St. Anna mit Bischof Dr. Stefan Oster SDB
anschließend                  gemeinsamer "Auszug" zum Rathaus: offizielle Begrüßung durch den 1. Bürgermeister von Altötting Herbert Hofauer
anschließend                  Start in das Mitmachprogramm: In verschiedenen Workshops können sich die Sternsinger unter anderem mit dem Aktionsthema „Kinder mit Behinderung“ und dem Beispielland Peru auseinandersetzen
gegen 15.30 Uhr              Schlussandacht

Verantwortet wird die Eröffnung im Bistum Passau vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend Diözesanverband Passau, dem Bischöflichen Jugendamt Passau und dem Ministrantenreferat der Diözese Passau.
Informationen zur Veranstaltung gibt es beim BDKJ Passau, Innbrückgasse 9, 94032 Passau, Tel. 0851 393 5401, oder per E-Mail unter bdkj@bistum-passau.de.
Die Anmeldung ist in Kürze möglich unter:  www.bdkj-passau.de/sternsinger

Bonaventura - »Doctor Seraphicus«
,

Unser H.H. Generalvikar Dr. Klaus Metzl wird am Samstag, 14. Juli 2018 um 14.00 Uhr in der Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena über den großen Heiligen und Patron der Theologen sprechen: Bonaventura.
Durch die Betrachtung des Lebens einer der bedeutendsten Philosophen und Theologen der Scholastik, Generalminister der Franziskaner und Kardinal von Albano können wir den Glauben der Kirche entdecken. Der Heilige besaß nicht nur Organisationstalent und einen scharfen Verstand, sondern vermochte auch einen Weg zu Gott aufzuzeigen, einen Weg den wir selbst nachgehen und erleben sollen. Lassen Sie sich von den Ausführungen mitnehmen und zu einem Nachdenken über unseren Glauben anregen.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2018 ein, durch das Leben von Heiligen und ihrer Botschaft Stück für Stück den Glauben der katholischen Kirche zu entdecken und zu vertiefen. Gläubige und der Kirche fern stehende aus nah und fern sind herzlich willkommen. Die Gelegenheit, sich von den Gedanken inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober 2018 an jeden Samstag um 14.00 Uhr in der Klosterkirche St. Magdalena angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang

Impressionen aus dem Wallfahrtsleben
, ,

Altötting ist ein Ort an dem Geschichte erfahrbar wird, ein Ort mit einer ganz besonderen Atmosphäre und ein Ort, an dem der Himmel ein Stückchen näher scheint. Seit vielen Jahrhunderten kommen die Menschen mit Freud und Leid zur Gnadenmutter in der Heiligen Kapelle.
"... Der Wallfahrer trägt seine persönliche Geschichte, seinen persönlichen Glauben, das Licht und den Schatten seines eigenen Lebens mit sich. Jeder hat ein besonderes Anliegen auf dem Herzen, und ein besonderes Gebet. Wer in das Heiligtum eintritt, fühlt sich sogleich zu Hause, angenommen, verstanden und unterstützt. Mir gefällt die biblische Gestalt der Hanna sehr gut, der Mutter des Propheten Samuel. Mit einem Herzen voller Traurigkeit bat sie den Herrn im Tempel von Schilo darum, einen Sohn bekommen zu können. Der Priester Eli hingegen dachte, dass sie betrunken wäre, und er wollte sie hinausjagen (vgl. 1 Sam 1,12-14). Hanna ist bestens geeignet, unzählige Menschen zu repräsentieren, denen man in unseren Wallfahrtsstätten begegnen kann. Mit Augen, die fest aufs Kreuz gerichtet sind, oder auf das Bildnis der Muttergottes, ein Gebet, das voller Vertrauen mit Tränen erfüllten Augen gesprochen wird. Das Heiligtum ist wahrhaft ein privilegierter Ort, um dem Herrn zu begegnen und sein Erbarmen mit Händen zu greifen. In einem Heiligtum beichten heißt die Erfahrung machen, die Barmherzigkeit Gottes mit Händen zu greifen." erklärt Papst Franziskus.
Und es ist tatsächlich so, dass der Pilger dann getrost wieder in seine "Welt" wieder zurückkehrt, um in seinem Alltagsleben seinen Weg des Glaubens fortzusetzen. Oft verspüren die Menschen dann auch die Sehnsucht nach dem, was er in Altötting erlebt hat und den Wunsch, wieder zurückzukommen...

Fotoalbum als kleine Erinnerung an das Wallfahrtswochenende im Juli 2018

Segne Du Maria

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wird um 11.50 Uhr beim Angelus und um 14 Uhr bei der Andacht zur Ehre der Gottesmutter gebetet und ihr Segen erfleht. Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!

Jesus hat uns seine Mutter vom Kreuz aus anempfohlen - und uns seiner Mutter. An ihrer Hand und unter ihrem Schutz lassen sich die Höhen und Tiefen im irdischen Leben leichter und besser durchschreiten. Maria war ganz Mensch und hat wie wir Freude und Leid erfahren. Sie weiß um unsere Sorgen und Nöte. Empfehlen wir uns ihr ganz an. Unsere Liebe Frau hilft immer. Kein Gebet um ihre Fürsprache ist je unerhört geblieben. Sie führt alle Menschen zu Gott in seiner Dreieinheit - den allmächtigen Vater, Jesus, ihrem göttlichen Sohn und den Heiligen Geist, der aus beiden hervorgeht.
Der priesterliche Einzelsegen wird allen nach der Andacht am Gnadenaltar erteilt – damit alle Wallfahrer und Wallfahrerinnen wirklich zu „wandernden Boten Christi“ werden.

 

59. Gelöbniswallfahrt der Donauschwaben
, ,

Donauschwaben ist die seit 1922 eingeführte Sammelbezeichnung für das Deutschtum im pannonischen Raum. Die Geschichte dieser Menschen mit deutschen Wurzeln wird vom St. Gehards-Werk, dem "Dachverband der Landmannschaftsvereinigungen" mit Sitz in Stuttgart und dem Ziel des Erhaltes und der Förderung der donauschwäbischen Kultur und Identität, wie folgt beschrieben:
"Nach langen Kriegsperioden wurden die Türken zum Ausgang des 17. Jahrhunderts aus der pannonischen Tiefebene zurückgedrängt. Die zurückeroberten Gebiete des habsburger Erbkönigtums Ungarn, waren größtenteils entvölkert und weitgehend zerstört. Die heutigen Gebiete Batschka, Banat und Syrmien bestanden größtenteils aus Sumpf- und Waldlandschaften, die seit Jahrhunderten verwahrlost und verwildert waren. Durch geregelte Ansiedlungen beabsichtigte der Wiener Hof das Wirtschaftsleben der verödeten Landschaft wiederzubeleben und aufzubauen. Man warb gezielt Siedler für den mittleren Donauraum an, nicht zuletzt um die Zahl der steuerpflichtigen Untertanen zu erhöhen. Die Neuansiedler stammten hauptsächlich aus den süddeutschen Staaten, die sich bessere Le-bensbedingungen erhofften, da Missernten, Kriege und hohe Steuerlast viele Familien in wirtschaftliche Not gebracht hatten.
In den Schwabenzügen vollzog sich die Ansiedlung der Donauschwaben in die Regionen Banat, Batschka, Sathmar, der „Schwäbischen Türkei" (südliches Transdanubien), Slawonien und Syrmien in mehreren Auswanderungswellen. Aus dem gesamten südwestdeutschen Raum, aber auch aus Hessen, Franken, Bayern und Österreich kamen im 18. Jahrhundert etwa 200.000 Kolonisten nach Ungarn. Von Ulm aus, führte der Weg vieler Siedler donauabwärts auf einfachen Holzschiffen, den sog. Ulmer Schachteln, in die neue Heimat. Die als Donauschwaben bezeichneten deutschen Einwanderer, integrierten sich schnell in Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur ihres neuen Heimatlandes, das Ende des 18. Jahrhunderts bereits neun Millionen Einwohner zählte. Neben Ungarn lebten hier Serben, Kroaten, Rumänen, Juden, Bulgaren, Slowenen, Griechen, Türken, Roma und noch viele andere Ethnien friedlich neben- und miteinander. Die Habsburger Monarchie bildete das Dach für den Vielvölkerstaat im Südosten Europas.Jedoch führten die nationalstaatlichen Ideologien zunehmend zu Auseinandersetzungen. Der Erste Weltkrieg hatte zur Folge, dass nach der Auflösung der Habsburgermonarchie, die Donauschwaben auf die drei Staaten Ungarn, Jugoslawien und Rumänien verteilt wurden.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden viele Donauschwaben Opfer von Vertreibung, Deportation (in die Sowjetunion), Aussiedlung, Zwangsarbeit, Enteignung und politischer Diskriminierung. Heute leben sie noch in Ungarn, Serbien, Kroatien und Rumänien. Die Zahlenangaben schwanken zwischen insgesamt 80.000 und 140.000 Menschen." Das Wappen drückt in seiner Bildsprache das Motto "Für immer frei und ungeteilt" aus.

Alljährlich lädt das St. Gerhards-Werk alle Donauschwaben zur Wallfahrt nach Altötting ein. Die 59. Gelöbniswallfahrt am 07. und 08. Juli 2018 steht unter dem schönen Motto "Gottes Wort leben - wie Maria".  Höhepunkt der Wallfahrt ist die Pontifikalmesse mit H.H. Bischof Dr. Rudolf Voderholzer aus Regensburg in der Basilika St. Anna, der ein "Wort des Laien" durch Peter-Dietmar Leber, dem Bundesvorsitzenden der Landsmannschaft Banater Schwaben, über das Thema "100 Jahre Ende des ersten Weltkrieges und die Auflösung der Doanumonarchien durch die Allierten, im Vertrag bei Trianon" vorausgeht.

Bildergalerie des Einzuges von der Gnadenkapelle zur Basilika St. Anna

Ein Wort zum Sonntag

08.07.2018 - An diesem Sonntag spricht Paulus in der Lesung von dem „Stachel, der in sein Fleisch gestoßen wurde“, von dem „Boten Satans, der mich mit Fäusten schlagen soll, damit ich mich nicht überhebe.“ „Dreimal“, so fährt Paulus fort, „habe ich den Herrn angefleht, dass dieser Bote Satans von mir ablasse. Er aber antwortete mir: Meine Gnade genügt dir; denn sie erweist ihre Kraft in der Schwachheit.“ Was meint Paulus mit „dem Stachel in seinem Fleisch“, mit „dem Boten Satans, der ihn mit Fäusten schlagen soll?“ Ist damit ein körperliches, seelisches oder moralisches Gebrechen gemeint, eine Schwachstelle in seinem Leben, mit der er nicht zurecht kam, für die er sich schämte? Die Antwort, die ihm der Herr gab, ist sehr tröstlich für alle Schwachen dieser Welt, für alle, die einem Problem in ihrem Leben macht- und hilflos gegenüber stehen: „In deiner Schwachheit kommt meine Kraft zur Vollendung." Gott kann auch mit stumpfen Werkzeugen gute, ja beste Arbeit tun, Gott kann auch auf krummen Zeilen gerade schreiben. Wir müssen unsere Fehler so gut als möglich bekämpfen und eliminieren, aber eine Rest an Schwäche wird immer bleiben, damit wir nicht überheblich werden und Verständnis haben für die Fehler anderer.
Zusammenfassend möchte ich sagen: Seien Sie geduldig mit Ihren eigenen Fehlern und mit den Schwächen anderer und treten Sie dem Herrn mit großem Vertrauen und Glauben gegenüber; denn er kann auch in und durch unsere Schwachheit seine Kraft erweisen und Heil wirken.
Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

Heimatschatz Bayerns im Altöttinger Marienwerk
,

Historischer Marienfilm aus 1950 über das erste Marienwunder von Altötting wurde aus vielen hundert Bewerbern ausgewählt!

Eine herausragende Auszeichnung wird dem Altöttinger Marienwerk zuteil. Neben der Dioramenschau, welche ihren Besuchern bedeutende religiöse wie weltliche Ereignisse aus der 500-jährigen Geschichte des Wallfahrtsortes anhand faszinierender dreidimensionaler, beleuchteter Großraumbilder mit über 5.000 Figuren zeigt, werden im Altöttinger Marienwerks seit Jahrzehnten historische Filme gezeigt. Ein besonderes künstlerisches Kleinod daraus ist der Marienfilm aus dem Jahr 1950 in schwarz/weiß. Dieser wurde nun durch eine hochgradig besetzte Fachjury als einer der 100 Heimatschätze Bayerns ausgewählt. Die Auszeichnung wird am Freitag, 13. Juli 2018, in einem Festakt in München vorgenommen.

Das prämierte Objekt erzählt die Begebenheit über das erste Marienwunder von Altötting im Jahr 1489. Ein dreijähriger Knabe aus Altötting fällt in den Mörnbach und treibt eine halbe Stunde im Wasser dahin. Endlich wird er leblos herausgezogen. Die Mutter trägt das Kind in großer Verzweiflung und innigem Vertrauen zur Muttergottes in die Heilige Kapelle (damals Oktogon - ohne heutiges Langhaus), legt es auf den Altar und fleht um das Leben des Kindes. Bald wird der Knabe wieder lebendig. In den nachfolgenden Szenen des Films wird erzählt, wie nach und nach das Volk und höchste geistliche wie weltliche Würdenträger der Muttergottes im Oktogon der Gnadenkapelle ihre Ehrerbietung erweisen. Viele Menschen - damals wie heute - empfehlen ihre persönlichen Anliegen dem Gnadenbild Unserer Lieben Frau von Altötting und statten ihren Dank ab.

Auf der Basis des historischen Berichts durch den Jesuiten Jacobus Irsing aus dem Jahr 1653 setzte der Regisseur und Drehbuchautor Anton Kutter dieses erste Wunder durch den im Jahr 1950 entstandenen Film "„Unsere Liebe Frau“ - Der Altöttinger Marien-Film" eindrucksvoll in Szene.
Anton Kutter gilt als einer der bedeutendsten Pioniere von deutschen Filmproduktionen vor und nach dem zweiten Weltkrieg. Den Auftrag für diese Verfilmung erhielt er  durch  den damaligen Vorsitzenden des Altöttinger Marienwerks, H.H. Stiftskapellmeister Prälat Ludwig Uttlinger, der das gesamte Filmprojekt initiierte und beharrlich begleitete. Die Schauspielerin Franziska Kinz verkörpert dabei die Mutter des ertrunkenen Kindes, die Rolle des dreijährigen "Knaben" wurde mit Liesl Kirchhoff besetzt. Neben einer ganzen Reihe weiterer namhafter Schauspieler der damaligen Zeit wirkten auch eine Vielzahl Altöttinger Laiendarsteller in unterschiedlichsten filmischen Rollen an der Produktion mit. Altötting entwickelte sich während der Dreharbeiten, die am Montag, den 6. März 1950 begannen, zu einer Filmstadt. Ursprünglich war ein 20-minütiger Kurzfilm angedacht, letztlich wurde ein rund 40-minütiger historischer Film daraus. Die Premiere des Films fand am 18. Mai 1950 im ehemaligen Kinosaal des Gasthofs "Märklstetter" in Altötting statt. Der damalige Diözesanbischof von Passau, Dr. Simon Konrad Landersdorfer, der selbst im Film mitspielte, war bei der Filmpremiere zugegen. Es wird berichtet, dass das Premierenpublikum zu Tränen gerührt den Film verfolgte und am Ende schweigend den Filmsaal verließ.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung unseres historischen Marienfilms aus dem Jahr 1950 als Heimatschatz Bayerns“, so der Geschäftsführer des Altöttinger Marienwerks, Josef Herrmann. „Da neben der filmischen Würdigung insbesondere die besondere Bedeutung der dahinterliegenden Begebenheit, nämlich das erste Marienwunder von Altötting, wieder verstärkt ins Bewusstsein rückt. Alle Altöttinger Bürgerinnen und Bürger können stolz sein auf diese Auszeichnung. Viele ihrer Großeltern und Eltern wirkten in diesem Film mit.“ findet Josef Herrmann.

Die Eröffnung und Einweihung des neuen Filmsaals in den Gebäuden des heutigen Altöttinger Marienwerks erfolgte im Jahr 1951. Seit der Eröffnung der Dioramenschau im Jahre 1959 bilden die "Schau" und der Filmsaal mit seinen historischen Filmen ein überaus sehenswertes museales Angebot, welches die Wallfahrt und damit den Ursprung Altöttings als „Herz Bayerns“ erklärt.
Der prämierte Marienfilm von 1950, aber auch der Farbfilm aus dem Jahr 1977 mit dem zweiten Marienwunder als Hauptszene können täglich im Filmsaal des Altöttinger Marienwerks angesehen werden.
Vorführzeiten in der Wallfahrtssaison 2018 sind: Samstag, Sonntag, Feiertag 10:30 Uhr und 13:15 Uhr; an allen anderen Tagen flexibel.

Fotos: Altöttinger Marienwerk

Goldenes Priesterjubiläum

Unser H.H. Stiftskanoniker Pfr. i.R. Elmar Hess durfte am 01. Juli 2018 auf 50 Jahre priesterliches Wirken zurück sehen. Sitftspropst Prälat Günther Mandl war der Festprediger im Rahmen der feierlichen Messfeier zum Goldenen Priesterjubiläum und bedankte sich beim Jubilar in Ruhestand für seine aktive und segensreiche Mitarbeit in der Seelsorge.

Wir gratulieren auf das Herzlichste! Alles Gute, Gesundheit für die weiteren Jahre und vor allem Gottes reichsten Segen! Möge die Liebe Gottes Sie stets begleiten!

Fotoalbum

Vielen Dank für die schönen Fotos an Frau R. Dorfner!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese
,

Laurentius von Brindisi OFMCap trägt den Beinamen "Doctor apostolicus".  Er lebte um das Jahr 1600 und wirkte Generaloberer des Kapuzinerordens. Mit seiner Biografie und seiner Spiritualität hat sich Pfarrer Thomas Steinberger beschäftigt und wird sein Wissen bei der Katechese am Samstag, 07. Juli 2018, um 14.00 Uhr in der Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena mit uns teilen.
Lassen Sie sich von den Ausführungen mitnehmen und zum Nachdenken über Gott, Glaube und Leben anregen.
Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2018 ein, durch das Leben von Heiligen und ihrer Botschaft Stück für Stück den Glauben der katholischen Kirche zu entdecken und zu vertiefen. Gläubige und der Kirche fern stehende aus nah und fern sind herzlich willkommen. Die Gelegenheit, sich von den Gedanken inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober 2018 an jeden Samstag um 14.00 Uhr in der Klosterkirche St. Magdalena angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang

"Die Waffen, mit denen der Glaube verteidigt sein will, sind: das heilige Leben derer, die den Glauben predigen und lehren, und die Geduld in Leiden und Verfolgung." Laurentius von Brindisi

Altöttinger Wallfahrt am Wochenende
,

Herzlich willkommen heißen dürfen wir am Gnadenort folgende angemeldete Wallfahrergruppen:

aus Frater (Polen), Arcus-Reisen II. (Polen), Hamburg / Poln. Kath. Gemeinde, Willendorf (Österreich) / Maria Kirchbüchl Rothengrub, Eichendorf-Aufhausen PV, Tittmoning-Asten PV, Aschau am Inn PV, Mehring / St. Martin, Kirchdorf-Julbach-Seibersdorf PV, Marktl-Stammham PV, Weiden / Dekanatswallfahrt, Obertrum am See (Österreich), Berg / St. Vitus - Senioren, Altdorf / Eugenbach - Münchnerau / Landshut, München / Erzbischöfl. Ordinariat - Kath. Seelsorge für Ethnische Minderheiten - Sinti- und Roma-Wallfahrt, Landshut / St. Jodok, Rosenheim-Kastenau / Hl. Familie, 59. Gelöbniswallfahrt der Donauschwaben / St. Gerhards-Werk-Stuttgart, Alteglofsheim / Freiwillige Feuerwehr, Hollfeld / PV St. Salvator Hollfelder Land (32. Mal), Regensburg-Burgweinting / St. Franziskus und Freiwillige Feuerwehr Burgweinting (11. Mal), Arcus-Reisen III. (Polen), Gruppe aus Seoul (Südkorea)

Unser Willkommensgruß gilt aber ebenso herzliche auch allen unangemeldeten Gruppen und den vielen einzelnen Wallfahrern und Besuchern Altöttings!

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

 

Wallfahrtsprogramm Nr. 19 / 10. - 16. Juli 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 19  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 19  als PDF-Datei

 

Monatliches Triduum in Altötting

Gemeinsam beten wir wieder für die dringenden Anliegen der Welt:
für den Frieden in der Welt
für die Familien und den Schutz des Lebens
für Priester und geistliche Berufungen
für alle Anliegen unserer Zeit

Priesterdonnerstag - monatl. Gebetstag um geistliche und kirchliche Berufe
17.30 Uhr                St. Magdalena            Vesper - kirchliches Stundengebet - um geistliche und kirchliche Berufe mit den Kapuzineren
18.00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für Priester und um geistliche Berufungen
19.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Heilige Messe mit Predigt, Beichtgelegenheit, Anbetung und Gebet um geistliche Berufungen
22.00 - 23.00 Uhr     Anbetungskapelle       Gestaltete Heilige Stunde mit eucharistischem Segen, gestaltet von den Legionären Christi

Herz-Jesu-Freitag (immer der 1. Freitag im Monat)
14.30 Uhr                Stiftspfarrkirche          Rosenkranz für die Kranken
15.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Krankengottesdienst mit Krankensegnung (auf Wunsch auch Krankensalbung)
                                                               anschl. Begegnung im Innenhof des Kreuzgangs der Stiftspfarrkirche
18:00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für die Familien und den Schutz des Lebens; Litanei zum Hl. Johannes Paul II. mit Möglichkeit zum Einzelreliquiensegen
19:00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Herz-Jesu-Messe, Beichtgelegenheit, kurze eucharistische Anbetung, Herz-Jesu-Weihegebet
21.30 - 01.00 Uhr  Anbetungskapelle          mit Jesus und Maria im Gebet - musikalisch gestaltete Anbetungsstunden mit betrachtendem Rosenkranz im Geiste Fatimas für die großen Anliegen der Zeit    

Herz-Mariä-Sühnesamstag
09.00 Uhr                Gnadenkapelle            Marienmesse mit Predigt und Weihegebet

Foto: R. Dorfner

72. Sudetendeutsche Wallfahrt nach Altötting
,

Die Ackermann Gemeinde München hat am 01. Juli 2018 alle Sudetendeutsche, ihre Nachkommen und Freunde der deutsch-tschechischen Nachbarschaft wieder zur Gnadenmutter von Altötting eingeladen. „Heimat im Glauben“ ist das Leitwort für die 72. Wallfahrt, bei der die Teilnehmer mit ihren Sorgen, ihren Bitten und ihrem Dank zu Unserer Lieben Frau von Altötting kommen. Höhepunkt war der Gottesdienst in der großen Basilika St. Anna, dem Bischof em. Frantisek Radkovsky aus Pilsen (CZE) als Hauptzelebrant und Prediger vorstand. Am Nachmittag wurde um 14.00 Uhr bei der Marienfeier auch den  Toten gedacht. Dem Jubiläumsjahr unseres Stadtheiligen entsprechend, lud die Diözesanstelle München der Ackermann-Gemeinde alle Teilnehmer hierzu in die neu renovierte St. Konrad-Kirche ein. Anschließend zogen sie zur Gnadenmutter und unter der musikalischen Begleitung der Altöttinger Musikkapelle um die Gnadenkapelle herum. Den Segen für eine gute Heimfahrt und den Alltag erteilt Diakon Thomas Zauner:  "Heimat im Glauben" haben die Wallfahrer in Altötting gefunden und mögen diese auch - mit Gottes Kraft und der Hilfe der Gnadenmutter von Altötting - an ihren Wohnorten bezeugen.

Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen
,

...und gesegnet ist die Frucht deines Leibes« (vgl. Lk 1, 40-42). Dieser preisende Ausruf Elisabets galt ihrer Verwandten, Maria. Beide Frauen haben durch die Kraft des Höchsten ein Kind empfangen. Maria, das junge Mädchen aus Nazaret, eilte nach dem Hinweis des Engels zu ihrer betagten Base Elisabet, um dieser liebevoll beizustehen. Beim Gruß Mariens hüpfte das Kind im Leib der greisen Elisabet und vom Heiligen Geist erfüllt, rief diese aus »Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?« (Lk 1, 43). Sie gab Zeugnis für Maria und nahm die Hilfe der von Gott so begnadeten freudig an. Ihrem Beispiel folgend wenden wir uns an jedem Sonntag in der Wallfahrtssaison besonderes an Unsere Liebe Frau. Im Angelus um 11.50 Uhr vor der Gnadenkapelle verbinden wir uns mit Papst Franziskus und der Weltkirche im Gedenken an die Verkündigung durch den Erzengel.
Bei der Andacht um 14 Uhr sammeln sich die Gläubigen wieder vor der Gnadenkapelle, um sich gemeinsam an Maria zu wenden. Die preisende Verehrung der Gnadenmutter und das Vertrauen auf ihre begleitende Führung lassen Trost und Stärkung spürbar werden.
Der Einzelsegen im Anschluss an die Andacht wird am Gnadenaltar gespendet. Viele haben diesen als Quelle für sich schon entdeckt. Dieses Geschenk der Gnade Gottes hat Papst Johannes Paul II. in seiner Enzyklika Redemptoris Mater wie folgt erklärt: "In der Sprache der Bibel bedeutet »Gnade« ein besonderes Geschenk, das seine Quelle nach dem Neuen Testament im dreifaltigen Leben Gottes selbst hat, jenes Gottes, der die Liebe ist (vgl. 1 Joh 4, 8). Frucht dieser Liebe ist die »Erwählung« ... Von Gott her ist diese »Erwählung« sein ewiger Wille, den Menschen durch die Teilhabe an seinem eigenen Leben (vgl. 2 Petr 1, 4) in Christus zu retten: Es ist die Rettung durch Teilhabe am übernatürlichen Leben. Die Wirkung dieses ewigen Geschenkes, dieser Gnade der Erwählung des Menschen durch Gott, ist wie ein Keim der Heiligkeit oder wie eine Quelle, die in der Seele des Menschen aufsprudelt als Geschenk Gottes selbst, der die Erwählten durch die Gnade belebt und heiligt. Auf diese Weise erfüllt sich, das heißt verwirklicht sich jene »Segnung« des Menschen »mit allem Segen seines Geistes«, jenes »seine Söhne werden in Christus«, in dem, der von Ewigkeit her der »geliebte Sohn« des Vaters ist." (Zitat aus ENZYKLIKA REDEMPTORIS MATER von Papst Johannes Paul II. über die Selige Jungfrau Maria im Leben der pilgernden Kirche)

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Juli 2018

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater,

für die Priester und ihren Dienst:

Priester, die sich durch ihre Arbeit erschöpft und allein gelassen fühlen, mögen durch Vertrautheit mit dem Herrn und durch Freundschaft untereinander Trost und Hilfe finden.

Die Gnadenmutter von Altötting
,

... ist der erste Teil einer kleinen Filmserie rund um Altötting und sein vielfältiges Angebot. Pfarrer Dr. Thoams Maria Rimmel hat, begleitet von seinem Kamerateam, Altötting besucht und in vielen Gespräche manches hinterfragt. Im ersten Filmteil spricht Pfarrer Dr. Rimmel mit Prälat Günther Mandl über die Entstehung und die Entwicklung des Gnadenortes Altötting. Start der Serie ist am 30. Juni 2018 um 21.30 Uhr im K-TV Fernsehen. Hier der Link zum Tagesprogramm: K-TV Programm
Die Sendung wird in der folgenden Woche zu unterschiedlichen Zeiten nochmals ausgestrahlt: am 01. Juli 2018 um 15.00 Uhr, am 2. Juli 2018 um 17.30 Uhr, am 3. Juli 2018 um 11.30 Uhr, am 4. Juli 2018 um 23.00 Uhr, am 5. Juli 2018 um 12.30 Uhr und am 06. Juli 2018 um 18.30 Uhr

Weitere Sendetermin aus der Filmserie über Altötting im Juli 2018 sind:
ab 14. Juli 2018 um 21.30 Uhr über "Anbetung 24 in Altötting" - Seit dem Besuch von Papst Benedikt XVI. im Jahr 2006 gibt es in Altötting eine Anbetungskapelle und seit 2011 wird die Anbetung Tag- und Nacht angeboten.
ab 21. Juli 2018 um 21.30 Uhr über "Leben und Spiritualität des hl. Bruder Konrad" - Bruder Siegbert Mayer OFMCap führt durch das Kloster Sankt Anna, der Wirkungsstätte des heiligen Bruder Konrads.
am 28. Juli 2018 um 21.30 Uhr über "Wallfahrt hat Zukunft" - Im Gespräch mit Pfr. Dr. Rimmel erklärt Prälat Günther Mandl die neuen Herausforderungen der Wallfahrt an einem Marienheiligtum wie in Altötting.

Weitere Sendungen sind derzeit noch in Arbeit und folgen.

Wallfahrtsprogramm Nr. 18 / 03. - 09. Juli 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 18  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 18  als PDF-Datei

Grüß Gott in Altötting

Dieses Wochenende haben sich wieder zahlreiche Wallfahrergruppen am Gnadenort angemeldet und wir begrüßen sie herzlichst:

Siemianovice Slaskie (Polen) / Hl. Geist, Arcus-Reisen (Polen), König-Karlmann-Gymnasium / Abiturklassen, Steinberg am See / St. Martin, Feichten-Heiligkreuz-Hart-Wald PV, Waldshut / Pilgergruppe Hochrhein, Auerbach / Opf., Nabburg / St. Johannes Baptist - Caritas Sozialstation / Patientenwallfahrt, Kempten / Allg. - St. Anton, Thalmassing-Wolkering / Mariä Himmelfahrt - Freiw. Feuerwehr Gebelkofen (19. Mal), Gruppe aus Südkorea, Massing-Staudach-Oberdietfurt-Huldsessen PG, Ackermann-Gemeinde / Diözesanstelle München - 72. Sudetendeutsche Wallfahrt, Dachelhofen-Ettmannsdorf-Neukirchen PG, Arcus-Reisen aus Polen, Bad Saulgau / Dekanatswallfahrt, Diözesanwallfahrt des KDFB Passau.

Unser Willkommensgruß gilt aber ebenso herzlich auch allen unangemeldeten Gruppen und den vielen Einzelwallfahrern. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Hl. Judas Thaddäus - ein Helfer in schweren Angelegenheiten
,

Der heilige Judas Thaddäus war ein Apostel und Verwandter Jesu Christi. Er wird besonders als Fürsprecher in großen Nöten und aussichtslosen Situationen verehrt. Seine Attribute sind Buch, Keule, Hellebarde oder Arzneikästchen. Demut war einer der großen Tugenden des "Herrenbruders". Über das Leben und seine besondere Spiritualität wird Pfarrer Hannes Lorenz am Samstag, 30. Juni 2018, um 14 Uhr in der Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena sprechen. In der Kirche gibt es - vor der seitlichen Josefskapelle - ein Judas Thaddäus-Bild, dass von Einheimischen und Wallfahrern oft besucht wird.

O heiliger Judas Thaddäus, du Verwandter Jesu Christi, du glorreicher Apostel und Märtyrer, herrlich an Tugenden und Wundern,
ein getreuer schneller Fürsprecher aller derjenigen, die dich ehren und auf dich vertrauen, du bist ein großer Patron und Helfer in schweren Anliegen.
Deshalb komme ich zu dir und flehe zu dir aus tiefstem Herzensgrund, komme mir zu Hilfe, mit deiner mächtigen Fürsprache;
denn du hast von Gott das Vorrecht erhalten, denjenigen mit augenscheinlicher Hilfe beizustehen, welche fast an aller Hoffnung verzweifeln.
Blicke herab auf mich; mein Leben ist ein Leben des Kreuzes, meine Tage sind Tage der Trübsal und mein Herz ist ein Meer von Bitterkeit.
Alle meine Pfade sind mit Dornen bestreut und kaum ein Augenblick vergeht, der nicht Zeuge meiner Tränen und Seufzer wäre;
dazu kommt noch, daß mein Geist oft in düstere Gedanken versenkt ist. Unruhe, Kleinmut, Misstrauen, ja manchmal selbst eine Art Verzweiflung wollen sich meiner Seele bemächtigen.
Die Vorsehung scheint meinen Augen entschwunden und der Glaube ist wie wankend in meinem Herzen. In diese Gedanken versenkt, sehe ich mich wie von einer schwarzen Wolke umgeben.
Du kannst mich nicht in dieser traurigen Lage lassen. Ich gehe nicht von dir, bis du mich erhört hast. Eile mir doch zu Hilfe.
Ich will dir mein Leben lang dankbar sein, dich als meinen besonderen Patron verehren, ich will Gott für deine Gnaden danken und deine Verehrung nach Kräften befördern. Amen.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2018 ein, durch das Leben von Heiligen und ihrer Botschaft, Stück für Stück den Glauben der katholischen Kirche zu entdecken und zu vertiefen. Gläubige und der Kirche fern stehende aus nah und fern sind herzlich willkommen. Die Gelegenheit, sich von den Gedanken inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober 2018 an jeden Samstag um 14.00 Uhr in der Klosterkirche St. Magdalena angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang

Johannistag - Er muss wachsen, ich aber muss kleiner werden. (Joh 3,30 EU)

Die Geburt des Heiligen Johannes des Täufers ist ein Hochfest. Die Kirche feiert bei Heiligen eigentlich die Sterbetage als Geburtstag für den Himmel. Nur Jesus, die Gottesmutter Maria und Johannes der Täufer sind da eine Ausnahme. Wer war also Johannes der Täufer, dass er einen so hohen Stellenwert hat?
Johannes wurde bereits auf wunderbare Weise von seiner "alten", als unfruchtbar geltenden Mutter Elisabeth empfangen und der Vater Zacharias verstummte aufgrund seiner Zweifel an den Worten des Engels bis zur Geburt es lang ersehnten Sohnes. Elisabeth und Maria, die Mutter Gottes, waren verwandt und beide wurden nach des Engels Wort schwanger. Jesus hüpfte im Leib seiner Mutter, als diese Elisabeth, die den kleinen Johannes unter ihrem Herzen trug, begrüßte. So wurde das Kind bereits im Mutterleib geheiligt. Johannes wird der Vorläufer von Jesus, die „Stimme eines Rufers in der Wüste“ (Lk 3,4) und kündigt den Erlöser Jesus Christus an! Er verbindet als Prophet das Alte und das Neue Testament. Er tauft mit Wasser und bezeugt von sich selbst, dass er nur die Botschaft der Umkehr verkündigen soll. Johannes der Täufer steht für die Wahrheit Gottes ein und gibt sein Leben für diese unveränderbare Wahrheit. Sein demütiges Zeugnis für Gottes Wahrhaftigkeit weist ihn, der in der Wüste weit abseits der großen Paläste lebt, als vom Himmel gesandten aus. Aber auch der Name Johannes ist Programm, denn übersetzt heißt Johannes: Gott ist gnädig.
Drei Monate nach Mariä Verkündigung und sechs Monate vor Weihnachten markiert der Johannistag die Sommersonnenwende. Der Hinweis von Johannes auf Jesus Christus wird auch im Hinblick auf den längsten Tag deutlich: „Er muss wachsen, ich aber muss kleiner werden.“ (Joh 3,30 EU) Volkstümlich wird der Johannistag in Deutschland auch „Sommerweihnachten“ oder „Spargelsilvester“ genannt.
Mit dem Johannisfeuer, durch das das Alte verbrannt wird, soll Segen und Schutz für das Neue gewährt werden. Auch für die junge Liebe ist der Johannistag von Bedeutung. Schließlich dem Brauchtum nach mit den Kräuterbüschen heilbringende Kraft verbunden. Die Menschen verbinden mit dem Johannistag die Hoffnung und den Glauben an ein erfolgreiches Erntejahr und gesunden Nachwuchs bei Mensch und Tier.

Selig, die geglaubt hat

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wird um 11.50 Uhr beim Angelus und um 14 Uhr bei der Andacht zur Ehre der Gottesmutter beten wir gemeinsam um Schutz und Hilfe. Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!

Im Lukas-Evangelium steht geschrieben: "Und es geschah, als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du unter den Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Denn siehe, in dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Und selig, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ." (Lk 1,41-45) Maria eilt auch uns zur Hilfe. Sie hört die Botschaft und macht sich auf den Weg, um bei uns zu sein. Mit offenen Armen begrüßt sie uns. Wenden wir uns ihr zu und lassen uns von ihr zu Gott führen.

Der priesterliche Einzelsegen wird allen nach der Andacht am Gnadenaltar erteilt – und gibt Kraft und Stärke für den Alltag. Lassen Sie sich diese Quelle nicht entgehen.

 

Wallfahrtsprogramm Nr. 17 / 26. Juni - 02. Juli 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 17  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 17  als PDF-Datei

Altötting am Johanniswochenende

Folgende Wallfahrergruppen dürfen wir an diesem Sommer-Wochenende begrüßen:

Wallersheim / PG Prüm/Eifel, Weiden / St. Marien Rothenstadt, Gars / Inn PV, Michaelbeuern (Österreich) / Benediktinerabtei (16. Mal), Gruppe aus Polen, Hambrücken, Hermgiersdorf / PG Sandsbach-Semerskirchen, Erding-Bergham / Bulldog-Wallfahrt der Bayer. Eicherfahrer, Regensburg / Kroatisch Kath. Mission - Nationalwallfahrt der Kroaten aus Bayern, Radomyslu WLK (Polen) / Diözese Tarnow - Przemienienia Panskiego, Sarraltroff / Mosel (Frankreich)

Unser Willkommensgruß gilt aber ebenso herzlich allen unangemeldeten Wallfahrtsgruppen und allen Einzelwallfahrern am Gnadenort.

Wir heißen alle Pilger und Gäste sehr herzlich willkommen und freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Der Advokat der Armen
,

Sind Philosophie und Rechtswissenschaft zwei Gegensätze? Nicht für Marcus Rey, den späteren Heiligen Hl. Fidelis von Sigmaringen. Um das Jahr 1600 lebend, wurde der Jurist als "Advokat der Armen" bekannt. Entmutigt durch Misswirtschaft und Korruption trat er 1612 in den Kapuzinerorden ein. Sein Ordensnamen Fidelis  heißt übersetzt der Treue. Aus dem spannenden Leben des Heiligen Kapuziners erzählt der "amtierende" Guardian der Kapuzinerklöster St. Magdalena und St. Konrad in Altötting. Pater Norbert Schlenker OFMCap wird am Samstag, 23. Juni 2018, um 14 Uhr in der Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena die Katechese halten und uns aus der Spiritualität seines Ordensburders einen Impuls für unser Leben schenken. Lassen Sie sich von den Ausführungen mitnehmen und zu einem Nachdenken über unseren Glauben anregen.

Ganz einem Anwalt Christi entsprechen, hat der Heilige Fidelis von Sigmaringen für uns beispielsweise folgende Empfehlung:

"Gütigster Jesus, bewahre mich davor, dass ich je einen Menschen,
und mag er mich noch so hassen und verfolgen, verachte, gering schätze,
ihn herabsetze oder mich von ihm abwende.
Lass in mir niemals Hass oder auch nur eine bittere Empfindung gegen ihn aufkommen,
und lass nicht zu, dass ich an seiner Besserung verzweifle, solange er lebt."

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2018 ein, durch das Leben von Heiligen und ihrer Botschaft, Stück für Stück den Glauben der katholischen Kirche zu entdecken und zu vertiefen. Gläubige und der Kirche fern stehende aus nah und fern sind herzlich willkommen. Die Gelegenheit, sich von den Gedanken inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober 2018 an jeden Samstag um 14.00 Uhr in der Klosterkirche St. Magdalena angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang

Eucharistische Wunder
,

Ist Jesus in der Eucharistie wirklich und wahrhaftig gegenwärtig? Welche Wahrheit steckt in unserer Feier der Heiligen Messe? Ist die Transsubstantiation (lat. für „Wesensverwandlung“) eine Erfindung der Theologen oder kann so etwas Unglaubliches auch wissenschaftlich nachvollzogen werden? DDDr. Peter Egger ist als römisch-katholischer Theologe, Philosoph, Literaturwissenschaftler der Frage nachgegangen und hat in den Eucharistischen Wundern die Antwort gefunden.

Seinen Vortrag zum Thema "Wissenschaft und eucharistische Wunder" können Sie nachlesen und nachhören.
 

"Gottheit tief verborgen, betend nah ich dir.
Unter diesen Zeichen bist du wahrhaft hier.
Sieh, mit ganzem Herzen schenk ich dir mich hin,
weil vor solchem Wunder ich nur Armut bin.
Augen, Mund und Hände täuschen sich in dir,
doch des Wortes Botschaft offenbart dich mir.
Was Gott Sohn gesprochen, nehm ich glaubend an;
er ist selbst die Wahrheit, die nicht trügen kann."
Thomas von Aquin

Vielen Dank an k-TV für die Aufzeichnung und Übermittlung der Tonspur des Vortrages!
Foto Gnadenbild & Eucharistie: R. Dorfner
Foto v. DDDr. Peter Egger: Hochschule Heiligenkreuz

Gegrüßet seist du Maria

"Schauen wir auf Maria, betrachten wir die heilige Mutter Gottes. Und ich möchte euch einladen, sie gemeinsam zu grüßen..." Den Worten und der Einladung von Papst Franziskus können wir uns in Altötting nur aus ganzem Herzen anschließen. Papst Franziskus ladet weiters ein: "Wir wollen von Maria lernen, die ihren Blick immer fest auf ihren Sohn gerichtet hat, und ihr Antlitz wurde "das Gesicht, das Christus am ähnlichsten" ist. An sie wenden wir uns nun mit dem Gebet, das an die Verkündigung des Engels erinnert." Jeden Sonntag bis Ende Oktober beten wir um 11.50 Uhr gemeinsam den Angelus - den Engel des Herrn - vor der Gnadenkapelle. Kommt und betet mit!

Um 14 Uhr versammeln wir uns wieder zur Andacht, um die Gottesmutter zu grüßen und uns ihr anzuempfehlen. "Maria, die freudig Glaubende anzurufen, bedeutet für jeden Gläubigen, Trost im Leben zu spüren." Das gemeinsame Gebet lässt uns das Schwere leichter und die Freude größer werden. Maria eilt uns immer zu Hilfe, wenn wir uns ganz von ihrer Hand führen lassen; uns ganz ihr hingeben.
Anschließend an die Andacht wird die Kraftquelle für den Alltag durch den priesterlichen Einzelsegen am Gnadenaltar nochmals ausgeschöpft. Schon seit vielen Generationen weiß der Volksmund es zu formulieren: "An Gottes Segen ist alles gelegen"!

Wallfahrtsprogramm Nr. 16 / 19. - 25. Juni 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 16  ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr. 16  als PDF-Datei

Bruder-Konrad-Spiel "Zwiegespräch mit einem Fremden"

Am kommenden Sonntag, 17. Juni 2018, wird ein weiterer Höhepunkt im Rahmen des 200. Geburtsjahres des Heiligen Bruder Konrad von Parzham in Szene gesetzt. Die Theatergruppe Halsbach unter der Leitung von Martin Winkelbauer führt das Theaterstück "Zwiegespräch mit einem Fremden" in Altötting auf. Manches aus dem Leben von Bruder Konrad wird erzählt werden, manches muss nachgespürt werden. Ziel des Singspieles ist es, die Botschaft von Bruder Konrad in das Heute zu übersetzen. Insgesamt 40 Personen wirken teils mit Sprechrollen, teils im Chor mit. Martin Winkelbauer hat sich gleich 3fach engagiert: als Autor, als Regisseur und in der Rolle des Fremden. In der durch ausdrucksstarke Bildszenen lebendigen Inszenierung wird beispielsweise die berühmte Szene wie der Handwerksbursche einen Teller Suppe, den er von Br. Konrad erhält und der ihm nicht schmeckt, zu Boden wirft und von dem unendlich geduldigen Pförtner einen neuen Teller mit „besserer“ Suppe erhält, nachgestellt. "Wir wollen mit dem Stück eine Brücke schlagen in die Gegenwart." stimmt Martin Winkelbauer mit der Zielsetzung von Guardian Pater Norbert Schlenker OFMCap überein.

Aufgrund der Prognose für unbeständiges Wetter haben die Altöttinger Kapuziner als Veranstalter in Absprache mit der Theatergruppe Halsbach entschieden, das geplante Bruder-Konrad-Freilichtspiel in die Basilika St. Anna zu verlegen. Beginn: 16.00 Uhr.
Eintrittskarten zum Preis von € 8.- sind in den Vorverkaufsstellen Klosterpforte St. Konrad und Buchhandlung Dr. Naue bis Samstag erhältlich. Keine telefonische Reservierung möglich! Tageskasse und Öffnung der Basilika am Sonntag um 15.00 Uhr.

Die Kapuziner freuen sich auf zahlreiche Besucher.

Herzlich willkommen am Gnadenort

Dieses Wochenende werden in Altötting folgende angemeldete Wallfahrergruppen begrüßt:

Mayen PG, Pleiskirchen PV (Pleiskirchen/Nonnberg/Wald bei Winhöring) - Firmlinge, Lustenau (Österreich), Feilbingert / Hl. Disibod, Dasing PG, Herz-Jesu-Familie im Diözesanbereich Passau, Bayreuth / Heilig Kreuz, Haidmühle / St. Maximilian, Rott am Inn und Griesstätt PV, Vilsbiburg / Mariä Himmelfahrt, Salzburg - Liefering (Österreich) / St. Martin, Kirchweidach / Pfarrcaritasverband, Schaan (Liechtenstein) / Pfarr- und Ministrantenwallfahrt, Reulbach / Stumpf-Reisen, Künzell-Dietershausen, Kirchdorf a.d. Amper / KDFB, Waldkraiburg PV, Ronsberg / Willofs / Ebersbach PG, Kirchroth-Kößnach (10. Mal), Andretour (Polen)

Unser herzliches "Grüß' Gott" gilt aber auch allen unangemeldeten Gruppen und den vielen Einzelwallfahrern.

"Es kommt niemals ein Pilger nach Hause, ohne ein Vorurteil weniger und eine neue Idee mehr zu haben." wird Thomas Morus zitiert. In diesem Sinne heißen wir alle Pilger und Gäste sehr herzlich willkommen, freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen und wünschen allen eine gnadenreiche, nachhaltige Zeit am Gnadenort.

Klemens Maria Hofbauer - Ein Mann der Tat
,

Dem Heilige Klemens Maria Hofbauer wird die katholische Erneuerung Wiens nachgesagt. Der gelernte Bäcker trat in Rom als erster Deutscher in den Redemptoristenorden ein. Zeitlebens hat er sich den Ruf Gottes entsprechend für die Verkündigung und den katholischen Glauben aber auch für die Armen und Kranken eingesetzt. Der Heilige beschrieb seinen mitunter sehr impulsiven Charakter einmal selbst: "Ja, das ist leider mein Fehler. Aber ich danke Gott dafür. Dies erhält mich in der Demut und bewahrt mich vor dem Stolz. Hätte ich diesen Fehler nicht, wäre ich versucht, mir selbst die Hand zu küssen aus Respekt vor mir." Die bewegte Lebensgeschichte des "Apostels von Warschau" und Stadtpatron Wiens in der Zeit der Aufklärung, sein lebenslanges Leiden an den Zuständen in der Kirche und was sich aus seinem Leben für uns heute ergibt, erzählt und erklärt Rosalinde Meusburger in der Impuls-Katechese am Samstag, 16. Juni 2018, um 14 Uhr in der Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena. Herzliche Einladung, sich von den Ausführungen und Einblicken zum Nachdenken über unser Leben und unseren Glauben anregen zu lassen.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2018 ein, durch das Leben von Heiligen und ihrer Botschaft Stück für Stück den Glauben der katholischen Kirche zu entdecken und zu vertiefen. Gläubige und der Kirche fern stehende aus nah und fern sind herzlich willkommen. Die Gelegenheit, sich von den Gedanken inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober 2018 an jeden Samstag um 14.00 Uhr in der Klosterkirche St. Magdalena angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang

"Das Evangelium muss ganz neu gepredigt werden."  Motto von Hl. Klemens Maria Hofbauer (1751 - 1820)

Großes Aufgebot bei der Schützenwallfahrt
,

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Sportschützen St. Georg Altötting e.V. haben sich Tausende am Kapellplatz versammelt, um gemeinsam mit der Festmesse den Sonntag zu heiligen und als Höhepunkt der Feierlichkeiten für den runden Geburtstag des Schützenvereins St. Georg. Schon der sternförmige Einzug der sechs Züge war ein besonderes Erlebenis für alle Teilnehmer und auch alle Besucher am Kapellplatz. Von allen Zugängen zum Kapellplatz sind die Musikkapellen voraus zur Gnadenmutter gezogen. In den schmucken Trachten haben die Teilnehmer nicht nur besonders stattlich und hübsch ausgesehen, sondern haben sich auch deutlich zu ihren heimatlichen Wurzeln mit den wunderbaren bayerischen Traditionen bekannt. Hauptzelebrant und Festprediger war unser Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl, der auf sehr eindringliche Weise die Marienverehrung allen ans Herz gelegt hat: Maria weiß immer alle Knoten zu lösen. Bei ihr finden wir alle unsere Heimat. Für die klangvolle musikalische Gestaltung der Festmesse hat die Blaskapelle Halsbach gesorgt. Mit der Segnung und Überreichung von 5 Fahnenbänder durch den Schirmherrn, Bürgermeister Herbert Hofauer, sowie den Fahnenpatinnen, der Festbraut und der Fahnenmutter wurden Erinnerungsstücke an das schöne Fest dem Verein angeheftet. Mit der Bayernhymne fand der Festakt einen entsprechenden Ausklang. Zum Auszug haben sich die Teilnehmer wieder in die Züge eingereiht und sind der Altöttinger Musikkapelle folgend um die Gnadenkapelle und den Kapellplatz herum auf den Dultplatz marschiert.

Fotoalbum

Durch Maria zu Jesus

"Nie trübt oder mindert die wahre Marienverehrung den Glauben an unseren Erlöser Jesus Christus und die Liebe zu ihm, dem einzigen Mittler zwischen Gott und den Menschen. Im Gegenteil, die vertrauensvolle Hingabe an die Muttergottes ist der beste, von zahlreichen Heiligen erprobte Weg einer treueren Nachfolge des Herrn. Vertrauen wir uns ihr also in kindlicher Ergebenheit an!" sagte einst Papst Benedikt XVI. Jeden Sonntag in der Wallfahrtszeit wenden wir uns um 11.50 Uhr beim Angelus und um 14 Uhr bei der Andacht an Unsere Liebe Frau um mit ihr gemeinsam unseren Weg zu Gott zu finden. Herzliche Einladung zum gemeinsamen Gebet vor der Gnadenkapelle!

Der priesterliche Einzelsegen wird allen nach der Andacht am Gnadenaltar erteilt. Durch den Segen erhalten wir auf die Fürsprache der Himmelsmama Gottes Hilfe für unseren irdischen Lebensweg. Lassen Sie sich diese Kraftquelle nicht entgehen!

 

Unbeflecktes Herz Mariä

Seit 1970 wird das Fest am Samstag nach dem Herz-Jesu-Fest gefeiert. Damit zeigt sich der deutliche Zusammenhang zwischen der Herz-Jesu-Verehrung und der Verehrung des Unbefleckten Herzens der Gottesmutter Maria. Auch die Verehrung des Herzens Mariens wurzelt in den christlichen Urzeiten und ist bereits bei den Kirchenvätern zu finden. Von den Mystikern des Mittelalters bis zur "französischen Schule" im 17. Jahrhundert sind viele Verehrungsformen für das Herz der Mutter bekannt. Spätestens seit Johannes Eudes wird die Verehrung des Herzens Mariä in enger Beziehung mit der Verehrung des Herzens Jesu gesehen, wodurch die Herz-Mariä-Verehrung 1643 auch Eingang in die Liturgie fand und ab 1648 als Fest eingeführt wurde. Einen Impuls bekam das Unbefleckte Herz Mariens 1917 durch Fatima. Es entstehen die sogenannten Sühnesamstage durch ein Versprechen der Gottesmutter Maria in Fatima: „Ich meinerseits verspreche allen jenen, die am ersten Samstag von fünf aufeinanderfolgenden Monaten beichten, kommunizieren, den Rosenkranz beten und mir während einer Viertelstunde Gesellschaft leisten, indem sie die Rosenkranzgeheimnisse betrachten mit der Absicht, mir Genugtuung zu leisten, in der Todesstunde mit allen für ihr Heil notwendigen Gnaden beizustehen."
Das Herz ist das Symbol der unendlichen Liebe, die Maria zu ihrem Sohn Jesus, zu Gott und zu allen Menschen hat. Nach dem Heiligen Ludwig Maria Grignion ist der wirksamste Weg, um Jesus zu lieben, der durch das Unbefleckte Herz Mariens. In Liebe mit der Gottesmutter vereinigt, werden wir Gott immer mehr lieben können und uns von Gott lieben lassen können.

Bruder Konrad Kirche im neuen Glanz

Bruder Konrad von Parzham beeindruckt durch sein Leben. Er führte in alltäglicher Einfachheit ein außergewöhnliches Leben. In seiner Demut und in Gottverbundenheit hat der sich ganz den Menschen zugewandt. Als elftes Kind des Venusbauerns in Parzham wurde er am 22. Dezember 1818 geboren und nur ein paar Stunden später in der Kirche St. Wolfgang auf den Namen Johannes getauft. Als Kind seiner Zeit hat er wie jeder Mensch Höhen und Tiefen erlebt, war aber von Kindesbeinen ganz in Gott verwurzelt. 1849 verzichtete er auf sein stattliches Erbe und verschenkte sein Vermögen um in das Kapuzinerkloster in Altötting einzutreten und bei den Bettelmönchen um Aufnahme zu bitten. In Altötting hat er 41 Jahre lang als Pfortenburder im Kapuzinerkloster treu und gewissenhaft seinen Dienst getan. In seiner freien Zeit hat er sich Gott zugewandt und sich ganz dem Gebet gewidmet. Von der Alexiuszelle nahe der Klosterpforte aus hat er durch einen Mauerdurchbruch den Blick auf den Herrn im Tabernakel in der Klosterkirche richten können. Konrad hat, so oft es ihm möglich war, Jesus besucht und vertrauensvolle Zwiesprache gehalten. 1934 wurde der Kapuzinerbruder als Zeichen für die Welt heiliggesprochen: Mit Konrad soll uns eine Lebenshaltung der Sanftmut, der Bedürfnislosigkeit und der Gottergebenheit als Kontrast zum Zeitgeist des Macht- und Herrenmenschen, der falschen Sicherheit durch Anhäufung von Reichtum und der "Vom-Leben-etwas-haben-wollen"-Mentalität. In der Klosterkirche hat er nach seiner Heiligesprechung dann seine letzte Ruhestätte gefunden. Zahlreiche Gläubige kommen nun Jahr für Jahr an das Grab des Heiligen, um von Bruder Konrad Fürsprache in den verschiedensten Anliegen zu erbitten oder als Dank für bereits erhaltene Hilfe. Anlässlich seines 200. Geburts- und Taufjahres wurde die Klosterkirche neu renoviert und erstrahlt nun in hellem Glanz.

Für alle Bruder-Konrad-Verehrer haben wir ein paar Impressionen aus dem Kirchenraum mit der Fotokamera eingefangen: Bildergalerie der Kirche St. Konrad

Neben dem renovierten Kirchenraum laden seit mehreren Jahren schön gestaltete Konrad-Räume im St. Konradkloster einzelne Besucher und Gruppen zur Begegnung mit dem heiligen Bruder Konrad ein. 2018 geben auch drei Ausstellungen vertiefenden Einblick in das Leben, in die Zeit und in seine Spiritualität:

  • Bruder-Konrad-Kloster: „Bruder Konrad - Geburt und Taufe“
  • Romanischen Eingangshalle der Stiftspfarrkirche: „Bruder Konrad - sein Leben“
  • Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum in der Bischöflichen Administration der Heiligen Kapelle: „Bruder Konrad - Kunst und Schriften“

 Im Filmsaal des Altöttinger Marienwerkes wird täglich um 14.00 Uhr ein sehr sehenswerter und inspirierender Bruder Konrad Film gezeigt.

Heiligstes Herz Jesu

"Das Fest des Heiligen Herzens erinnert uns daran, dass Gott uns zuerst geliebt hat: Er wartet stets darauf, uns in sein Herz, seine Liebe, aufnehmen zu können." twittert Papst Franziskus.

Die Wurzeln der Herz-Jesu-Verehrung sind bereits in der Bibel zu finden: u.a. in den Versen Jer 24,7, Mt 11,28, Joh 7,37-38, Joh 13,23, Joh 19,33-34. Bernhard von Clairvaux und die deutschen Mystikerinnen Hildegard von Bingen, Mechthild von Magdeburg und Getrud von Helfta haben zur Verbreitung und Vertiefung der Herz-Jesu-Verehrung ebenso beitragen wie die "französische Schule" im 17. Jahrhundert mit Vinzenz von Paul, Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal. Die Einführung des Hochfestes zum Heiligsten Herz Jesu geht aber auf Visionen der Heiligen Margareta Maria Alacoque (1647-1690) zurück. Jesus selbst hat der frommen Ordensfrau in vielen Visionen sein verwundetes Herz gezeigt - mit den Worten: "Das ist das Herz, was die Menschen so sehr geliebt hat...".
Neben dem alljährlichen Festtag in der Oktav nach dem Fronleichnamsfest soll auch an jeden 1. Freitag im Monat besonders seiner unendlichen Liebe zu uns Menschen gedacht werden. Um den sogenannten Herz-Jesu-Freitag zu halten, ist die Feier einer Heiligen Messe mit Empfang der heiligen Kommunion und die Aufopferung der Heiligen Kommunion zur Sühne erforderlich. Der Empfang der Heiligen Beichte kann auch ein paar Tage zurückliegen.
Die Hl. Getrud hat das Heiligste Herz Jesu als Schatz der göttlichen Liebe erkannt und uns im Heiligsten Herz Jesu einen Ruheplatz und Zufluchtsort versprochen - wenn wir seinen heiligen Willen zur Richtschur unserer Handlungen machen. Das Herz Jesu ist ein Symbol der unendlichen Liebe Gottes. Seiner Barmherzigkeit müssen wir unser Herz "nur" öffnen, damit sich unser Herz mit dem Heiligsten Herz Jesus vereinigen kann. Gott schenkt die Kraft dazu.
    

Herr Jesus Christus, Du weisst, wie schwach wir sind;
wie wenig Dunkel wir zu tragen vermögen;
wie ängstlich wir festhalten an uns selbst.
Mache uns Frei!
Führe uns hinüber über die Schwelle unserer Furcht;
und was wir nicht vermögen, schenke uns
aus dem nie versiegenden Reichtum Deines geöffneten Herzens! Amen.
Papst Benedikt XVI.

 

Wer war Antonius von Padua?

Antonius von Padua ist der Schutzheilige für Bäcker, Schweinehirten, Bergleute, Reisenden und Sozialarbeiter. Er hilft aber auch beim Wiederauffinden verlorener Gegenstände und bei der Partnersuche.
P. Georg Greimel OFMCap wird am Samstag, 09. Juni 2018, um 14.00 Uhr in der Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena aus dem Leben des großen Heiligen, der um das Jahr 1200 gewirkt hat, erzählen und uns mit ihm verbinden. Welche  Bedeutung hat sein Leben und seine Lehre für uns heute? Was und wem würde er heute predigen? Lassen Sie sich von den Ausführungen mitnehmen und zu einem Nachdenken über unseren Glauben anregen.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2018 zur Betrachtung von ausgewählten Heiligen als Vorbild in der Christusnachfolge ein. Gläubige und der Kirche fern stehende aus nah und fern sind herzlich willkommen. Die Gelegenheit, sich von den Gedanken inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober 2018 an jeden Samstag um 14.00 Uhr in der Klosterkirche St. Magdalena angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang
 

Alles, was in den Geboten Gottes dir schwer scheint, wird leicht und voll Wonne, wenn du die Liebe hast.
Antonius von Padua

Herzliche Einladung zur Katechese als Impuls für das Leben!

Wallfahrten am Wochenende

Folgende Wallfahrergruppen dürfen wir an diesem Wochenende in Altötting begrüßen:

Taufkirchen/Vils PV - Erstkommunionkinder, Brandscheid / Menges-Reisen, Landau / Isar PV, Aichach / PG ZEGOS (68. Mal), Schnaitsee / Mariä Himmelfahrt, Wiesent / Mariä Himmelfahrt, Gruppe aus Japan, Schönberg / KAB, Weilersbach / Familie Fix, Grünsfeld / Fella-Reisen, Velden / Vils - Burschenverein, Mühldorf / Inn - Stadtkirche, Flachau / Kameradschaftsbund Altenmarkt (Österreich), Schützenwallfahrt anläßlich des 50jährigen Bestehens der Sportschützen St. Georg Altötting e.V., Erzbistum München-Freising / Diakonatskreis III - Familienwallfahrt, Gruppe aus Südkorea

Ebenso herzlich begrüßen wir alle unangemeldeten Wallfahrten und alle Einzelwallfahrer am Gnadenort.

Wir heißen alle Pilger und Gäste sehr herzlich willkommen und freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

 

Wallfahrtsprogramm Nr. 15 / 12. - 18. Juni 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 15  ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr. 15  als PDF-Datei

Segenswünsche zum Geburtstag

Lieber Bischof Stefan Oster,

wir gratulieren Ihnen von Herzen zu Ihrem 53. Geburtstag und wünschen Ihnen weiterhin alles Gute und Gottes Segen.

Herzliche Grüße aus Altötting!

Heute ist Ihr Ehrentag,
ein Tag von Gott geschenkt.
Wenn Sie den Weg zurück heut schauen,
staunen Sie wie Gott gelenkt,

wie er geführt Sie jeden Tag,
wie er Sie hat getragen,
wie er an Ihrer Seite war,
in allen Lebenslagen.

Wie wünschen Ihnen fürs neue Jahr,
Gesundheit, Kraft und Gottes Segen.
Dass Sie seine Nähe spüren mögen,
auf allen Ihren Lebenswegen.

(Geburtstagsgedicht nach Elvira Strömmer)

Impressionen aus dem Wallfahrtsleben
,

"Wer singt, betet doppelt" und "Wallfahren ist beten mit den Füßen" sind zwei alte Weisheiten. Auch an diesem sommerlichen Juniwochenende haben sich wieder viele Gläubige aus nah und fern auf den Weg zur Gnadenmutter von Altötting gemacht. Zu Fuß, mit dem Rad, mit der Bahn oder mit dem Auto - alleine oder in der Gruppe - als Ziel oder als Zwischenstation auf einem der zahlreichen Pilgerwege. Jeder hat seinen persönlichen Weg. Für manche ging es schon nach ein paar Stunden am Gnadenort wieder weiter, um auch die Sehenswürdigkeiten der Umgebung zu erkunden. Andere haben sich ein paar Tage in der Gesellschaft gleichgesinnter geschenkt und sich in Altötting mit Vorträgen zum Thema "Das eucharistische Opfer - Quelle und Mittelpunkt des kirchlichen Lebens" oder der samstäglichen Katechese über Petrus Canisius wieder neue Impulse geholt. Alle haben aber die Verbundenheit und die Liebe der "Himmelsmama" spüren können. Maria breitet ihren Schutzmantel über alle ihre Kinder aus.

Für alle, die da waren, als Erinnerung und für alle, die nicht dabei sein konnten, als Eindruck und Einladung haben wir einige Impressionen eingefangen:

Fotoalbum mit Szenen aus dem Wallfahrtsleben

Bildergalerie der 18. Pro Sancta Ecclesia Wallfahrt (Statio und Prozession)

Einzug der Fußwallfahrer

Salve Regina
,

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wird um 12 Uhr beim Angelus und um 14 Uhr bei der Andacht die Gottesmutter Maria gegrüßt. Wir gedenken der demütigen Magd des Herren und wollen unser Leben nach ihrem Vorbild neu betrachten, neu ausrichten, neu beginnen. Sie ist unsere Königin, unsere Zuflucht und die Mittlerin aller Gnaden. Zu ihr erheben wir vertrauensvoll unsere Bitten und erflehen ihren Segen. Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!

Der priesterliche Einzelsegen wird allen Marienkindern und solchen, die es noch werden möchten, nach der Andacht am Gnadenaltar erteilt – damit alle Wallfahrer und Wallfahrerinnen wirklich zu „wandernden Boten Christi“ werden.

Von Mariazell nach Altötting
, ,

Der Vereinsausflug hat die Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr aus Mariazell nach Altötting geführt. Die Kameraden wurden in Altötting von den örtlichen Feuerwehrmännern herzlichst begrüßt. Ein Höhepunkt der Reise war die gemeinsame Feier der Heiligen Messe in der Gnadenkapelle. Hauptzelebrant und Prediger war der Wallfahrtsrektor und Feuerwehrmann aus Mariazell, Superior P. Dr. Michael Staberl OSB, mit dem Altöttinger Wallfahrtsrektor Prälat Günter Mandl als Konzelebrant der Marienmesse zur Mutter der Barmherzigkeit. Im Anschluss gab es noch eine kurze Kapellenerklärung vom Hausherrn, der die Geschichte und die Schätze der Gnadenkapelle in lockerer und spannender Weise erklärte.
Der unschätzbare Dienst und Einsatz der ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männer wurde zum Gnadenaltar gebracht und in die Hände der Gottesmutter Maria anempfohlen. Vergelt's Gott! Möge der Schutzmantel Mariens alle umschirmen und die Einsätze stets zu einem guten Ende leiten!
Das Zusammentreffen von den Freiwilligen Feuerwehrleuten der beiden großen Marienwallfahrtsorte zeigt einmal mehr die gute Verbindung zueinander: Wo Maria ist, sind alle zu Hause. Wir wünschen noch gemütliche Stunden unter weißblauem Himmel und eine gute Heimreise in die schöne Steiermark. 

 

Wallfahrtsprogramm Nr. 14 / 05. - 11. Juni 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 14  ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr. 14  als PDF-Datei

Ein herzliches "Grüß Gott"...

... den vielen Wallfahrern hier am Gnadenort Altötting.

Folgende angemeldete Pilgergruppen werden dieses Wochenende empfangen und begrüßt:

Markt Indersdorf / PV Indersdorf, Freiw. Feuerwehr aus Mariazell (Österreich), Auerbach SB, Junioratstreffen aus den deutschsprachigen Provizen der Kapuziner, Franziskaner und Minoriten, Waffenbrunn / KAB, Cham / Opf. - PV St. Josef, Neukirchen bei Haggn / St. Martin, Passau / Pro Sancta Ecclesia, Ering am Inn PV / KDFB, FFW Prienbach, Frauenberg / Dekanat Laaber, Schönau PV, Saldenburg / PV Preying - Haus am Wald - Erstkommunionkinder, Gruppe aus Polen

Unser Willkommensgruß gilt aber auch allen unangemeldeten Gruppen und den vielen Einzelwallfahrern.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Juni 2018

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater,

für die sozialen Netzwerke:

Die Menschen sollen durch das Geschehen in den sozialen Netzwerken zu einem Miteinander finden, das die Vielfalt der Einzelnen respektiert.

Fronleichnam in Altötting

Das Hochfest des Leibes und Blutes Christi wird in Altötting traditionell mit Festmesse und einer großen Fronleichnamsprozession durch die Straßen der Stadt und über den Kapellplatz gefeiert. Die bleibende Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie ist der hochwürdigste Festinhalt.

Das Fest geht auf eine Vision der Heiligen Augustinerchorfrau Juliana von Lüttich im Jahr 1209 zurück und wurde 1246 im Bistum Lüttich in der Basilika St. Martin erstmals gefeiert. Papst Urban IV. hat es 1264 durch die Bulle Transiturus de hoc mundo zum Fest für die ganze Kirche erhoben. Zuvor war 1215 die Transsubstantiationslehre  (lat. für „Wesensverwandlung“) für die katholische Kirche formuliert und am Konzil von Trient (1545 - 1563) bestätigt worden. Bei der Wandlung in der Heiligen Messe werden die eucharistischen Gestalten wahrhaft zu Leib und Blut Christi und bleiben es dauerhaft. Die Hostie erscheint dem menschlichen Auge nach auch nach der Wandlung wie Brot da die Eigenschaften erhalten bleiben, aber es geschieht eine Verwandlung der ganzen Substanz des Brotes bzw. des Weines in den Leib bzw. das Blut Christi. Durch die Konsekration ist Christus ganz gegenwärtig - durch göttliche Gnade. Thomas von Aquin hat mit seinen eucharistischen Hymnen wie Pange lingua und Adoro te devote das Fest entscheiden gestaltet. Die erste Sakramentsprozession in Bayern fand 1273 in Benediktbeuern statt. Im 17. und 18. Jahrhundert fanden die festlichen Fronleichnamsprozessionen ihren Höhepunkt.

Impressionen der Fronleichnamsprozession am Kapellplatz

Fronleichnam - Das steckt dahinter! von Domdekan Dr. Hans Bauernfeind erklärt

Maria und die Heilige Dreifaltigkeit

Maria war bereit, den Willen des Vaters zu tun; sie wurde zur Mutter des Sohnes; und sie wird mit Recht verehrt als Braut des Heiligen Geistes.
Auch unser Leben ist geheiligt durch Gottverbundenheit: Wir verdanken unser Leben dem Willen des Vaters; wir sind getauft und bemühen uns im Dienst der Christusnachfolge; und wir leben in der Kraft des Heiligen Geistes.
Wir lernen von Maria - in ihrer ganz besonderen Gottverbundenheit - dem Gebot der Liebe zu entsprechen. „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken“. - Maria lehrt uns - und Gott gibt dazu die Kraft, als Christen mütterlich liebende Menschen zu sein. Maria ist in ihrer Gottverbundenheit und als liebende Mutter „Urbild und Mutter der Kirche“. Schauen wir auf die liebende Mutter mit ihrem Kind, erkennen wir uns selbst in der Gestalt Mariens als liebender Mensch, berufen, Christus zu bringen. (Pfarrer Dr. Georg Pauser)

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wird um 12 Uhr beim Angelus und um 14 Uhr bei der Andacht zur Ehre der Gottesmutter gebetet und ihr Segen erfleht. Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!
Maria war ganz Mensch. Sie kennt die Sorgen und Nöte unseres irdischen Lebens. Maria war aber auch ganz mit Gott verbunden. Sie tritt für uns unerlässlich bei Gott als Fürsprecherin ein. Kein Gebet ist je unerhört geblieben.
Sie führt alle Menschen zu Gott in seiner Dreieinheit - den allmächtigen Vater, Jesus, ihrem göttlichen Sohn und den Heiligen Geist, der aus beiden hervorgeht.

Der priesterliche Einzelsegen wird allen nach der Andacht am Gnadenaltar erteilt. Herzliche Einladung mit dem Segen, Trost und Kraft für den weiteren Pilgerweg durch das Erdental zu erhalten.

Gott will, daß der Mensch seinen Spaß hat
,

... wusste schon Teresa von Avila, die große Heilige und Kirchenlehrerin im 16. Jahrhundert. In Altötting geht die Geschichte des Traditionsfestes der Hofdult zurück ins Jahr 1383. Aus dem ursprünglichen kirchlichen Fest entstand über die Zeit ein Fest nach bayerischem Brauchtum: mit Bierzelten und Fahrgeschäften. Das fröhliche Markttreiben fand direkt am Kapellplatz statt und wurde erst im Jahr 1897 auf das Grundstück an der Burghauser Straße verlegt. Das Angebot ist vielfältig und bunt. Kulinarisch werden neben regionalen Schmankerln besonders das extra gebraute Bier geschätzt. Der festliche Hofdultauszug mit den Musikkapellen und Pferdekutschen führt vorbei an der Gnadenkapelle. Für Einheimische und Besucher ist diese "Parade" alljährlich ein besonderes Erlebnis. Am Dultplatz angekommen, eröffnet der Erste Bürgermeister von Altötting, Herbert Hofauer, das "schönste Fest im Herzen Bayerns" mit dem Bieranschlag. Bayerische Gemütlichkeit und traditioneller Brauchtum lassen Jung und Alt die Sorgen des Alltags vergessen und machen das Herz froh. Oder mit den Worten von Terese von Avila ausgedrückt: Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.

Bildergalerie vom Dultauszug

Petrus Canisius und seine Botschaft
,

Der Hl. Petrus Canisius war der erste deutsche Jesuit. Der  gilt als Katholischer Reformer des 16. Jahrhunderts und als der "zweite Apostel Deutschlands". Die Lebensgeschichte des zu seinen Lebenszeiten bereits hochgeschätzten Theologen und überzeugten Katholiken sowie seine Botschaft für uns heute ist das Thema der Katechese von Pfarrer Thomas Steinberger am Samstag, 02. Juni 2018, um 14 Uhr in der einstigen Jesuitenkirche St. Magdalena, der Kloster- und Beichtkirche der Altöttinger Kapuziner. Auf der Fassade der Barockkirche ist er als Figur dargestellt und möchte uns auf den richtigen Kurs bringen: Den Blick ausrichten durch das Vertrauen auf Gott.

Lassen Sie sich von den Ausführungen mitnehmen und zu einem Nachdenken über unseren Glauben anregen.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten ein, sich im Glauben der katholischen Kirche zu vertiefen. Im Jahr 2018 haben wir Heilige mit Bezug zu Altötting und aus der franziskanischen Familie, der auch Bruder Konrad angehörte, sowie Heilige, die in der Kirche St. Magdalena dargestellt sind, als Vorbild und Impulsgeber für unser Leben ausgewählt.
Gläubige und der Kirche fern stehende aus nah und fern sind herzlich willkommen.
Die Gelegenheit, sich von den Gedanken inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober 2018 an jeden Samstag um 14.00 Uhr in der Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang

    Ich weiß oft nicht,
    was für ein Wind mich vorantreibt,
    wohin mein Schifflein segelt,
    wo ich festsitze und
    wie ich meinen Kurs richtig steuere.

    Ich vertraue auf Gott,
    meinen Herrn,
    der mir alles zum Besten schickt.
    Des Ewigen, nicht des Zeitlichen
    wegen bin ich erschaffen und erlöst worden.

    Petrus Canisius

Wallfahrtsprogramm Nr. 13 / 29. Mai - 04. Juni 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 13  ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr. 13  als PDF-Datei

Herzlich willkommen am Gnadenort

Für dieses letzte Wochenende im Marienmonat Mai haben sich folgende Gruppen angemeldet, die wir herzlichst in Altötting begrüßen:

Rheinbach / Bruderschaft "Maria Hilfe der Christen" (35. Mal), CHR-Travel aus Indien, Goa - Travco Reisen aus Indien, Bamberg / Kath. Landvolk - Diözesanstelle, Dorfen / Maria Dorfen, Prichsenstadt-Kirchschönbach, Prackenbach / Kath. Frauen- und Mütterverein, Propädeutiker aus Passau und Bamberg, Baiersdorf / St. Josef, Troschenreuth / St. Martin, Eugenbach / Münchnerau, Jakarta / Indonesien, Langenpreising PV, Minoritenkirche Nyírbátor aus Ungarn, Frontenhausen, München-Sendling / St. Margaret, Bernried / St. Katharina und Edenstetten / St. Nikolaus

Unser herzliches "Grüß Gott" gilt aber auch allen unangemeldeten Gruppen und den vielen Einzelwallfahrern.

Wir heißen alle Pilger und Gäste in unserer Wallfahrtsstadt sehr herzlich willkommen und freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Bruder Konrad open air

Zwiegespräch mit einem Fremden - das Bruder Konrad-Freilichtspiel von Martin Winklbauer, Theater Halsbach, ist eine Inszenierung zum 200. Geburtsjahr des Hl. Bruder Konrad von Parzham:

Sonntag, 17. Juni 2018
Vorplatz Basilika St. Anna
Beginn: 16.00 Uhr

Vorverkaufsstellen:
Pforte Bruder Konrad Kloster, Br.-Konrad-Platz 5, 84503 Altötting
Buchhandlung Dr. Naue GmbH, Neuöttinger Str. 1, 84503 Altötting
Keine telefonische Reservierung möglich!

Veranstalter:
Deutsche Kapuzinerprovinz in Zusammenarbeit mit Theater Halsbach Martin Winkelbauer

Pfingstmontag in Altötting
, ,

... lässt Besucher und Bewohner erleben, dass unser Glaube lebendig ist. Maria zieht am Fest des Heiligen Geistes und dem Geburtstag der Kirche tausende Gläubige an. Der Kapellplatz wird am Pfingstwochenende zum Tummelplatz für Alt und Jung, für Familien und Gruppen, für Sportliche und Menschen mit eingeschränkten Gehvermögen, für Gläubige aus nah und fern. Man spürt, dass hier in der guten Stube der Gottesmutter Maria der Himmel näher und ein Stückchen weit offen ist. Segensreich und glaubensfroh ist die Stimmung. Viele kommen mit ihren Sorgen und finden in Altötting ein offenes Ohr, einen Nächsten , der zuhört und fürbittend mitbetet. Unserer Lieben Frau breitet ihren Schutzmantel über alle Wallfahrer und Besucher aus und löst die Knoten unseres irdischen Lebens. Sie lenkt den Blick auf Jesus, ihren göttlichen Sohn.  Denn "Wer Christus in sein Leben eintreten lässt, verliert nichts, gar nichts, absolut nichts von dem, was das Leben frei, schön und groß macht." formulierte es einst Papst Benedikt XVI.  Und Papst Franziskus weiß: "Eine kostbare Gabe, die der Heilige Geist in unseren Herzen legt, ist das tiefe Vertrauen in die Liebe und das Erbarmen Gottes."

Bildergalerie

Marienkinder kommen zur Gnadenmutter
, ,

Bunt und vielfältig - im Glauben und im Gebet aber vereint. Tausende Wallfahrer sind der Einladung von der Gebetsgemeinschaft Legio Mariens zur Pfingstwallfahrt nach Altötting gefolgt und haben sich aus München, Rosenheim, Freising, Garching und Salzburg auf den Weg gemacht. Bereits 1954 fand die erste Wallfahrt aufgrund eines Gelöbnisses von Anton Stöckl statt: Wenn sein schwerkranker Sohn gesund wird, pilgert er nach Altötting. Das Rosenkranzgebet und die Marienlieder begleiten die Wallfahrer bis heute. Das wunderbare Erlebnis begeisterte die Wallfahrer der 50er-Jahre und auch heute werden junge und junggebliebene Marienkinder von der Begeisterung angesteckt. Die Weggemeinschaft hilft über so manche Strapazen hinweg, den gegangen wird bei jedem Wetter. Beim Einzug am Gnadenort strahlten die Pilger ebenso wie die Sonne, die vom blitzblauen Himmel lachte. Abt Markus Eller OSB ließ es sich nicht nehmen, die Pilger gemeinsam mit Guardian Pater Norbert Schlenker OFMCap zu begrüßen und das letzte Wegstücklein über den Kapellplatz in die Basilika St. Anna zu begleiten. Prälat Mandl und die Kopie der Gnadenmutter grüßten und segneten die Pilger am Wegesrand. Das Motto der 62. Pfingstwallfahrt "Deine Liebe, Gott, ist grenzenlos!" bewegte die Herzen am Weg und wird auch noch in den Alltag hinein nachklingen. Die Pilgermesse als Abschlussgottesdienst feierte H.H. Abt Markus Eller OSB aus der Benediktinerabtei Scheyern mit Tausenden Gläubigen in der vollbesetzten Basilika. Seiner Predigt lauschten die Gläubigen andächtig. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von der Gruppe "Domino Spontan". Ein krönender Abschluss für ein eindrucksvolles Erlebnis.

Impressionen vom Einzug in Altötting

Wallfahrtsprogramm Nr. 12 / 22. - 28. Mai 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 12  ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr. 12  als PDF-Datei

Bischof Stefan Oster: So begeistern wir die Menschen wieder für Jesus

Pfingsten und der Auftrag zur Neuevangelisierung - Wie es auch für und in unsere Zeit passt und wie Neuevangelisierung gelingen kann, erklärt Bischof Stefan Oster in einem Gastbeitrag für katholisch.de:

Hier geht's zum Artikel: So begeistern wir die Menschen wieder für Jesus

Der Geist ist die Kraft in uns,
die uns hilft,
Jesus zu erkennen, zu lieben,
ihn in unser Herz zu lassen
und immer neu aus ihm
die Vergebung der Sünden
zu empfangen.

Bischof Stefan Oster

 

Wo sich Himmel und Erde berühren – sieben deutsche Wallfahrtsorte im Porträt

...lautet der Titel einer Sendung, in der Dr. Anselm Blumberg im Auftrag von Kirche in Not für die Reihe "Spirit", über deutsche Wallfahrtsorte berichtet. Mit dabei ist natürlich auch ein Beitrag über die Wallfahrt zur Gnadenmutter von Altötting.

Die Sendung wird ab Montag, 21. Mai 2018, auch im TV laufen: auf Bibel TV,  auf K-TV und auf EWTN. Details und Uhrzeiten finden Sie im jeweiligen Programm (einfach auf den Sender klicken).
 
Bereits jetzt ist die Sendung in der Mediathek von Kirche in Not online zu sehen: Wo sich Himmel und Erde berühren – sieben deutsche Wallfahrtsorte im Porträt

Viel Freude mit der spirituellen Reise! Wir freuen uns, Sie bald persönlich in Altötting - dem größten deutschsprachigen Wallfahrtsort und Herzen Bayerns - begrüßen zu dürfen!

Foto: R. Dorfner

Glauben erleben
,

Am Pfingstsamstag sind wieder viele Wallfahrtsgruppen am Gnadenort angekommen. Getragen vom Vertrauen auf die himmlische Hilfe haben die Gläubigen aus nah und fern sich gemeinsam auf den Weg gemacht und ein lebendiges Glaubenszeugnis gegeben. Wallfahrtsort sind die Leuchttürme der Kirche, so formulierte es Papst Franziskus. In Altötting, dem Herz Bayerns, ist es erfahrbar. Hier in der guten Stube der Gottesmutter Maria fühlt sich jeder zu Hause. Im 200. Geburtsjahr von Bruder Konrad ist sein Lebensbeispiel und seine Fürbitte ein weiteres Ziel. Der einfache Klosterpförtner ist ein Zeichen auch für unsere Zeit: ganz mit Gott verbunden, an der Hand der Mutter und doch den Menschen zugewandt. Unser innigstes Vergelt's Gott gilt nicht zuletzt den vielen ehrenamtlichen Pilgerführern und ihren Helfern. Viele Stunden, viel Einsatz müssen sie erbringen und so manche Schwierigkeiten überwinden, um die Wallfahrtszüge heil und sicher zu Unserer Lieben Frau nach Altötting zu bringen. Sie und alle Besucher der Wallfahrtsstadt empfehlen wir der Braut des Heiligen Geistes an: Maria mit dem Kinde lieb, uns allen Deinen Segen gib!

Fotoalbum

189. Regensburger Diözesanfusswallfahrt Zu Unserer Lieben Frau von Altötting
, ,

Ein unübersehbares Glaubenszeugnis von Jung und Alt ist der Pilgerzug von Regensburg nach Altötting. Die größte Fußwallfahrt Deutschlands mit vielen Tausenden Teilnehmern stand 2018 unter dem Leitwort "Ohne Kreuz geht es nicht!". Auch wenn der Weg für so manchen schwer wurde, sind sie am Pfingstsamstag froh und heil am Gandenort angekommen. Begrüßt wurden die Wallfahrer nicht nur von der Altöttinger Wallfahrtsleitung und ihrem Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer sondern auch von der Gnadenmutter in Form einer Kopie der Gnadenstatue. Der Einzug ist alljährlich ein wahres Fest des Glaubens, dass alle Teilnehmer und "Spaliersteher" immer wieder tief berührt. Unter dem Klang von Kirchenglocken, mit einem Gebet oder Lied auf den Lippen, zogen sie zur Basilika St. Anna. Die große Kirche fasst bis zu 8.000 Personen und war voll, als Bischof Voderholzer die Pilgermesse zelebrierte. Im Bruder-Konrad-Jubiläumsjahr erbaten die Wallfahrer unter der Leitung von Pilgerführer Bernhard Meiler und den geistlichen Beiräten Pfarrer Hannes Lorenz und Pfarrer Norbert Götz die doppelte Fürsprache für ihre Anliegen: "O, Maria hilf!" und "Heiliger Bruder Konrad, bitte für uns!" Das "Regensburger Glaubensfest" in Altötting wird traditionell mit dem Kreuztragen um die Gnadenkapelle und der Lichterprozession nach der Vorabendmesse fortgestetzt. 

Impressionen vom Einzug haben wir für Sie in unserer Bildergalerie festgehalten.

Wolfgang-Christian Bayer berichtet über das Ereignis: Video

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese
,

Leopold Mandic war Priester des Kapuzinerordens und ein sehr beliebter Beichtvater. Er wurde schon zu Lebzeiten als Heiliger verehrt. Sein pastorales Wirken widmete er besonders der Einheit der Christen. Noch heute besuchen zahlreiche Pilger sein Grab in Padua. Die Lebensgeschichte von Pater Leopold Mandic weiß sein Kapuzinerbruder zu berichten. Im Rahmen der Katechesenreihe zeigt P. Siegbert Mayer OFMCap am Samstag, 19. Mai 2018, um 14 Uhr in der Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena die Botschaft des Heiligen Kroaten im Habit des franziskanischen Bettelordens für unsere Zeit auf. Sein Leben betrachten - als Impuls für unser Leben. Zu den Betrübten sagte Leopold Mandic: "Glauben, habt Glauben, Gott ist Arzt und Medizin."

Wie schwach ist doch die menschliche Natur.
Die Erbsünde hat sie schrecklich verwundet.
Wie sehr brauchen wir die unendliche Barmherzigkeit Gottes!
Hl. Leopold Mandic

Johannes Paul II. sagte über Leopold Mandic: "Jeder kennt die Figur dieses Heiligen, der Güte ausstrahlte, der zuhören, verstehen und trösten konnte. Seine natürliche und übernatürliche Liebenswürdigkeit, die so ansteckend und zugänglich war, strahlte auf alle Menschen aus und übertrug sich auf ihre Herzen, besonders durch das Beispiel seines Lebens, durch Glauben, Nächstenliebe, Hoffnung, Stärke, Gehorsam, Demut. Der Heilige Kapuziner hatte aus seiner Beichtzelle ein « Wohnzimmer der Höflichkeit » gemacht, wie viele Gläubige und Büßer es nannten. Wer ihm vorwarf; zu milde und barmherzig mit den hartnäckigsten Sündern zu sein, dem zeigte er das Kreuz und rief aus: « Er ist für die Seelen gestorben, nicht wir. ..! ». Er zeichnete sich besonders durch eine große Aufmerksamkeit gegenüber den Menschen und seiner Probleme aus, ohne dabei den Ernst der Schulden zu unterschätzen. Er hatte die besondere Gabe, den Büßern die Barmherzigkeit Gottes und die Freude der Vergebung mit Händen greifen zu lassen."

Lassen Sie sich von der Lebensbeschreibung und den Ausführungen mitnehmen und zu einem Nachdenken über unseren Glauben anregen.
Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten ein, sich im Glauben der katholischen Kirche zu vertiefen. Im Jahr 2018 haben wir Heilige mit Bezug zu Altötting und aus der franziskanischen Familie, der auch Bruder Konrad angehörte, sowie Heilige, die in der Kirche St. Magdalena dargestellt sind, als Vorbild und Impulsgeber für unser Leben ausgewählt.
Gläubige und der Kirche fern stehende aus nah und fern sind herzlich willkommen.

Die Gelegenheit, sich von den Gedanken inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober 2018 an jeden Samstag um 14.00 Uhr in der Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang

Altöttinger Wallfahrt am Pfingstwochenende
,

Wallfahren - das bedeutet für die meisten sicherlich klassisch: sich gute Schuhe anziehen, Rucksack aufsetzen und dann losmarschieren - zum Beispiel wie zu Pfingsten bei der Regensburger Diözesanfußwallfahrt und der Fußwallfahrt der Legio Mariens in Bayern nach Altötting. Aber auch mit dem Auto oder Autobus, mit der Bahn, mit dem Fahrrad und sogar hoch zu Ross oder in der Kutsche machen sich die Gläubigen auf zur "Himmelsmama". Das Pfingstwochenende ist in Altötting DAS Wallfahrtswochenende und so dürfen wir folgende Wallfahrtsgruppen begrüßen:

Schönau / St. Stephanus - Erstkommunionkinder, Eichendorf-Wallerfing bei Landau (61. Mal), Riedenburg, Erding / St. Johannes (72. Mal), Freising / St. Lantpert (183. Mal), Neufahrn bei Freising, Landauer Berg / Pilgerverein Otzing-Michaelsbuch, Winzer und Umgebung (73. Mal), Ismaning / St. Johann Baptist, Hallbergmoos-Goldach, Eichenried/Moosinning/Eicherloh PV, Regensburger Diözesanfußwallfahrt, Kirchberg i. Wald, Ortenburg-Dorfbach PV - Erstkommunionkinder, Deggendorf (387. Mal), Euernbach-Scheyern und Umgebung (185. Mal), Lalling (185. Mal), Bruckberg, Furth bei Landshut (41. Mal), Altdorf bei Landshut, Essenbach / Mariä Himmelfahrt, Pilgergruppe Fichtelgebirge, Gündlkofen-Oberglaim, Gruppe aus Südkorea, Langenmoosen / St. Andreas, VS-Villingen / Fatima Apostolat ULF in Deutschland e.V. Erzdiözese Freiburg (93. Mal), Straubing (138. Mal), Stephansposching (107. Mal), Neumarkt St. Veit PV, Trostberg / St. Andreas, Burghausen PV, Hochburg (Österreich), Legion Mariens in Bayern (62. Mal), Pförring-Pfaffenhofen, Oberhausen / Mariä Himmelfahrt

Ebenso freuen wir uns über alle unangemeldeten Pilgergruppen und Einzelwallfahrer. Wir heißen alle Pilger und Gäste herzlichst willkommen am Gnadenort und freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

333. Fußwallfahrt aus der Oberpfalz
, ,

Dienstag vor Pfingsten ist in Altötting der "Tag der Oberpfälzer": Von Beilngries, von Daßwang, von Günching oder von Hemau aus haben sie sich zum 333. Mal auf den Weg zur Gnadenmutter gemacht. In Altötting treffen die vier Wallfahrtszüge dann zusammen, um gemeinsam über den Kapellplatz zu ziehen. Vorbei an der Kopie des Gnadenbildes geht es begleitet von der Wallfahrtsleitung und der Altöttinger Musikkapelle in die Basilika St. Anna zum Höhepunkt der Wallfahrt: die Pilgermesse. Herzlich willkommen und schön, dass ihr es wieder geschafft habt! - werden sie dann herzlichst begrüßt. Wir freuen uns jedes Jahr auf Euch! Es ist ein Treffen mit Freunden und ein Zeichen, dass der Glaube erfahrbar und lebendig ist. Ein paar ganz wackere Wallfahrer werden dann nach einem Ruhetag am Gnadenort sogar wieder zu Fuß den Heimweg antreten. Respekt!

Bildergalerie

Wallfahrtsprogramm Nr. 11 / 15. - 21. Mai 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 11  ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr. 11  als PDF-Datei

 

Altötting in Münster

Auf der Kirchenmeile des Münster Katholikentages 2018 war unter Stand Nr. RM08 Altötting zu finden: Ein Stück Bayern im Münsterland. Viele Gläubige aus Münster und dem Umland habe sich über die spirituellen und kulturellen Möglichkeit von Altötting informiert. Altötting ist in ganz Deutschland bekannt. Es war schön, zahlreiche "Freundschaftsbekundungen" zu hören und wir hoffen viele unserer Gesprächspartner bald wiederzusehen: das nächste Mal auf bayerischen Boden im Herz Bayerns. Aber auch viele Katholikentagsbesucher habe uns in Münster ge- und besucht. Es waren herzliche Begegnungen und viele interessante Gespräche. Schön war's! Ulrike Kirnich hat einige Impressionen mit der Kamera eingefangen. Hier geht es zum Fotoalbum

„Suche Frieden“ - Frieden mit Gott und Frieden mit der Welt

Von 9. bis 13. Mai 2018 findet der 101. Deutsche Katholikentag in Münster statt. Der Katholikentag bietet mit einer Vielzahl von Veranstaltungen zahlreiche Möglichkeiten, um sich zu informieren und neue Erfahrungen zu machen. "Katholikentag, das ist Erleben, Begegnen, Auftanken auch in den Konzerten, Lesungen, Ausstellungen, in dem ganzen breiten Programm..." ist im Programmheft zu lesen. Aktuelle religiöse, gesellschaftspolitische, kulturelle, wissenschaftliche und spirituelle Themen rund um die katholische Kirche, den christlichen Glauben und die Welt werden in vielen Veranstaltungen, Aktionen und Begegnungsmöglichkeiten in der gesamten Innenstadt Münsters aufgegriffen. Auch Altötting wird in einer Kooperation zwischen Bischöflicher Administration der Heiligen Kapelle, dem Marienwerk Altötting und dem Wallfahrt- und Verkehrsbüro der Stadt Altötting in der Kirchenmeile vertreten sein. Kommt und besucht uns in der Kirchenmeile Nord auf Stand RM-08! Wir freuen uns auf viele nette Begegnungen!

Maiandachten in Altötting

Im Wonnemonat Mai wird besonders der Gottesmutter Maria gedacht. Traditionell werden dazu besondere Andachten gehalten - so auch in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus:

Samstag, 05. Mai    19.00 Uhr    Maiandacht / Gestaltung: KAB

Bittwoche        
Montag, 07. Mai       19.00 Uhr    Bittgang nach St. Josef, Bittamt
Mittwoch, 09. Mai    18.30 Uhr    Bittgang nach Neuötting-Klösterl, Bittamt
Freitag, 11. Mai        19.00 Uhr    Bittamt, Volksgesang
        
Samstag, 12. Mai    19.00 Uhr    Maiandacht mit Orgel u. Volksgesang
Mittwoch, 16. Mai    19.00 Uhr    Maiandacht mit Orgel u. Volksgesang
Samstag, 19. Mai    19.00 Uhr    Maiandacht mit Orgel u. Volksgesang
Mittwoch, 23. Mai    19.00 Uhr    Maiandacht mit Orgel u. Volksgesang
Samstag, 26. Mai    19.00 Uhr    Maiandacht mit Orgel u. Volksgesang
Mittwoch, 30. Mai    19:00 Uhr    Maiandacht mit Orgel u. Volksgesang
Donnerstag, 31. Mai    19:00 Uhr    Letzte Maiandacht mit Heiliger Messe in der Stiftskirche Altöttinger

Herzliche Einladung - kommt und feiert mit!

Mit dem Hl. Br. Konrad grüßen und ehren wir die Gnadenmutter von Altötting in St. Magdalena an den Sonn- und Feiertagen im Mai jeweils um 15.00 Uhr mit einer Maiandacht.

Die Brüder Kapuziner von St. Magdalena und St. Konrad laden herzlich zur Mitfeier ein.

Plakat Maiandachten in St. Magdalena

Die neue Kette der Madonna

Eine kunstfertigen Kopie des Gnadenbildes von Altötting soll zukünftig für Prozessionen und Feierlichkeiten zum Schutz des Originales in Einsatz kommen. Für diese Kopie wurde nun eine Kette mit Perlen gespendet. Vergelt's Gott!
Der Altöttinger Liebfrauenbote hat ausführlich darüber berichtet:

Kette der Madonna als Wegbegleiterin durch die Zeit - eine Geschichte der Redemptoristen-Kongregation in Warschau und in Altötting

Tausende von Pilgern, die jährlich nach Altötting zu Fuß gehen, wissen, dass Maria als Begleiterin an ihrer Seite ist. Die Kette der Madonna mit türkisfarbigen Perlen aus dem 1.-3. Jahrhundert nach Christus zeigt uns Maria als Weggefährtin durch die Zeiten. Ab 1. Mai 2018 hat Unsere Liebe Frau von Altötting eine zweite Kette, angefertigt vom Silberschmiedemeister und Goldschmied  Alexander Schmid, Mainburg, deren Entstehung eine lange Vorgeschichte hat. Die Perlen dieser Kette hat der Diener Gottes Bernhard Lubienski (1846-1933), der in einer polnischen Adelsfamilie geboren wurde und in England in die Kongregation der Redemptoristen eingetreten ist, von englischen Adligen erhalten. Nach einer Zeit blühender Tätigkeit der Redemptoristen in St. Benno in Warschau (1787 bis 1808) unter der Leitung des hl. Clemens Maria Hofbauer (1751 bis 1820) wurden diese auf Befehl Napoleons aus Warschau vertrieben. Daher konnte Bernhard Lubienski nur in England in die Kongregation der Redemptoristen eintreten. Sein Urgroßvater, Feliks Lubienski (1758 bis 1848), Justizminister in der Zeit des Herzogtums Warschau, trug 1808 zur Ausweisung der Redemptoristen  aus Polen bei. So sah Bernhard Lubienski es als seine Aufgabe der göttlichen Vorsehung an, dass er die Kongregation nach Polen zurückbringen  müsste, was 1883 gelang. Zur Unterstützung der Wiedergründung von Klöstern bekam er von englischen Adeligen einige Schmuckstücke, darunter auch die türkisfarbenen Perlen aus dem 1.-3. Jahrhundert, was wissenschaftlich am 20.11. 2014 am Archäologischen Institut der Universität Warschau durch Prof. Dr. hab. Aleksander Bursche nach Rücksprache mit zwei weiteren Professoren bestätigt wurde. Außerdem wurden die Perlen als charakteristisch für die Kultur der Goten bewertet. Drei dieser kostbaren Perlen hat der Ökonom der polnischen Provinz der Redemptoristen P. Kazimierz Piotrowski im November 2015 einer deutschen Familie als Dank überreicht für Unterstützung und langjährige Freundschaft seit fast 40 Jahren. Es war von Anfang an klar, dass diese Perlen einem liturgischen Zweck dienen sollten. Nach vielen Überlegungen und Gesprächen wurde deutlich, dass die Madonna in Altötting hiermit geehrt werden sollte. Sie begleitete die Menschen durch die Zeiten der Vertreibung der Redemptoristen aus Polen und ihrer Rückführung. Sie knüpfte die Verbindung auch zu Altötting, wo die Redemptoristen von 1841 an tätig waren und von dort während des Kulturkampfes ebenfalls 1873 vertrieben wurden. Diese Perlen aus dem 1.-3. Jahrhundert nach Christus sind ein Symbol für die Anwesenheit der Madonna unter den Menschen zu allen Zeiten, auch schon damals bei den Völkerwanderungen der Goten, selbst wenn sie den Menschen noch unbekannt war. Die zwölf Sterne an der Kette neben den drei Perlen aus der Zeit der Goten sind ein Hinweis auf  Off 12,1: „Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt.“ Die zwölf Sterne finden sich außerdem in der Europafahne. Maria als Schutzfrau der Kirche und Europas rufen wir in dieser Zeit der Auseinandersetzungen besonders innig an. In der Mitte jedes Sternes ist ein kleiner Rubin: Symbol für das Blut Christi, den Kaufpreis unserer Erlösung, für das Feuer des Heiligen Geistes, für die Liebe Gottes und Marias zu uns Menschen. Der Blick auf die Kette kann unser Vertrauen stärken, dass Maria an jedem Ort und in jeder Zeit bei uns ist.

Foto: R. Dorfner

Predigt von Kardinal O'Malley

Nicht alle konnten am 1. Mai die Predigt von Kardinal O'Malley in der Basilika St. Anna zur Eröffnung der Wallfahrtssaison hören. Kardinal O'Malley zeigt anhand des Evangeliums auf, dass wir Katholiken Menschen des "Ja" sind und uns immer auf die Hilfe und Fürsprache der Gottesmutter Maria verlassen können - wenn wir Ja sagen wie sie und ihren Rat befolgen: "Was er euch sagt, das tut!". Folgen wir den Aufruf des Kardinals aus Boston und tun mit Freude das, was Christus uns sagt. 

Die Predigt zum Nachhören

Vielen Dank an Radio Horeb für die Aufzeichnung!

Wallfahrtsprogramm Nr. 10 / 08. - 14. Mai 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 10  ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr. 10  als PDF-Datei

Impuls-Katechese 2018 - Durch das Vorbild der Heiligen Christus nachfolgen
,

Wie der Heilige Bruder Konrad lehren uns zahlreiche Heilige durch ihr Leben. Sie sind Zeugen Gottes und Verkünder Seines Willens. Sie sind uns Vorbilder und Fürsprecher im Himmel. In den Katechesen wollen wir durch die Betrachtung der Lebensbeschreibungen und ihrer Botschaft Stück für Stück den Glauben der heiligen, katholischen Kirche entdecken und vertiefen.

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in die Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena. Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 14 Uhr ein anderer Heiliger vorgestellt.
Ausgewählt wurden Heilige, die zu Altötting einen Bezug haben, und Heilige aus der franziskanischen Familie, der auch der Heilige Bruder Konrad angehörte, sowie Heilige, die in der Kirche St. Magdalena dargestellt sind.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

Am Samstag, 05. Mai 2018, wird P. Eduard Stucklik OFMCap die Reihe der Katechesen mit einem Impuls über Konrad von Parzham eröffnen. Kommt um 14 Uhr in die Kirche St. Magdalena und lasst Euch von den Ausführungen und Einblicken beschenken!
Orgelfestival zur Wallfahrt

Unter der künstlerischen Leitung von André Philipp Gold findet in der Altöttinger Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus wieder an den Sonntag Nachmittagen im Mai eine Orgelkonzert-Reihe statt. Beginn ist jeweils um 16 Uhr.

André Gold erklärt: "Als Musiker - und v.a. an diesem besonderen Ort - ist es mir ein Bedürfnis auch die Orgelmusik zu pflegen. Altötting verfügt über eine interessante Orgellandschaft mit hervorragenden Instrumenten, die zur Ehre Gottes erklingen und auch Ihr Herz berühren soll. Die Orgel als Königin der Instrumente und mittlerweile Weltkulturerbe hat mit ihren großen und kleinen Pfeifen, lauten und leisen Tönen oft mehr zu sagen als viele Worte. Die Orgel der Stiftspfarrkirche mit ihren knapp 80 Registern der großen Jann-Orgel und der Chororgel hinter dem Hochaltar aus den Pfeifen der früheren Hechenberger-Orgel (1904) bietet dafür einen unsagbaren Klangreichtum.
Ich lade Sie ein, im wunderschönen gotischen Raum der Stiftspfarrkirche zu verweilen und den Klängen zu lauschen".
Die Schirmherrschaft hat unser H.H. Bischof em. Wilhelm Schraml übernommen.
Der Eintritt ist frei - Spenden erbeten.

Das Programm:
Sonntag, 06.05.2018, um 16 Uhr
"Junge Talente" Werke u.a. von Bach und Widor
Orgel: Philip Huber, Traunstein

Sonntag, 13.05.2018, um 16 Uhr
"Muttertag" berühmte Meldodien
Orgel: André Philipp Gold

Sonntag, 20.05.2018, um 16 Uhr
"Pfingstmusik" - Werke von Bach u.a.
Orgel: Angela Metzger, München

Sonntag, 27.05.2018 um 16 Uhr
"Ave Maria" - marianische Werke
Orgel: André Philipp Gold

Monatliches Triduum in Altötting

Gemeinsam beten wir wieder für die dringenden Anliegen der Welt:
für den Frieden in der Welt...
für die Familien und den Schutz des Lebens...
für Priester und geistliche Berufungen...
für alle Anliegen unserer Zeit...

Priesterdonnerstag - monatl. Gebetstag um geistliche und kirchliche Berufe
17.30 Uhr                St. Magdalena            Vesper - kirchliches Stundengebet - um geistliche und kirchliche Berufe mit den Kapuzineren
18.00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für Priester und um geistliche Berufungen
19.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Heilige Messe mit Predigt, Beichtgelegenheit, Anbetung und Gebet um geistliche Berufungen
22.00 - 23.00 Uhr     Anbetungskapelle       Gestaltete Heilige Stunde mit eucharistischem Segen, gestaltet von den Legionären Christi

Herz-Jesu-Freitag (immer der 1. Freitag im Monat)
14.30 Uhr                Stiftspfarrkirche          Rosenkranz für die Kranken
15.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Krankengottesdienst mit Krankensegnung (auf Wunsch auch Krankensalbung)
                                                              anschl. Begegnung im Innenhof des Kreuzgangs der Stiftspfarrkirche
18:00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für die Familien und den Schutz des Lebens; Litanei zum Hl. Johannes Paul II. mit Möglichkeit zum Einzelreliquiensegen
19:00 Uhr               Stiftspfarrkirche           Herz-Jesu-Messe, Beichtgelegenheit, kurze eucharistische Anbetung, Herz-Jesu-Weihegebet
21.30 - 01.00 Uhr  Anbetungskapelle         mit Jesus und Maria im Gebet - musikalisch gestaltete Anbetungsstunden mit betrachtendem Rosenkranz im Geiste Fatimas für die großen Anliegen der Zeit    

Herz-Mariä-Sühnesamstag
09.00 Uhr                Gnadenkapelle            Marienmesse mit Predigt und Weihegebet

Foto: R. Dorfner

Edinger Tod mäht weiter

Viele kennen den Tod z'Eding schon seit Kindertagen. Die Skelett-Figur steht seit den Anfängen des 17. Jahrhunderts auf der hohen Schrankuhr direkt neben dem Nordportal - seit einer Zeit also, als die Pest die Dramatik des Lebens noch viel deutlicher machte und in jedes Haus brachte. Tag für Tag schwingt er seine Sense und erinnert an die Vergänglichkeit des Lebens. Geburt und Tod gehören zum Leben eines jeden Menschen. Geburt und Tod gehören zum Leben eines jeden Menschen. Wer so verlässlich und unermüdlich arbeitet, bei dem zeigen sich auch Abnützungserscheinungen und Verunreinigungen. Mit der fachkundigen Entstaubung der viel beachtete Skelett-Skulptur wurde der Diplom-Restaurator (FH) Martin Zunhamer aus Altötting betraut, der sich liebevoll um den ca. 50 cm hohen Sensenmann kümmerte. Vergelt's Gott für Ihre Arbeit und Ihre Mühen, Herr Zunhamer! Die vielen Besucher des Gnadenortes und die zahlreichen Wallfahrer können sich nun auch weiterhin den Edinger Tod betrachten und sich zum Nachdenken anregen lassen: Das Leben kann morgen schon vorbei sein und dann?

 

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Mai 2018

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater,

für die Sendung der Laien:

Christen sind in der heutigen Welt vielfach herausgefordert; sie mögen ihrer besonderen Sendung gerecht werden.

Eröffnung der Wallfahrtssaison 2018
,

Mit dem Hochfest Maria Schutzfrau Bayerns am 1. Mai beginnt die Hauptsaison in der Wallfahrt am Gnadenort Altötting, dem Herzen Bayerns. Für zahlreiche Pilger ist dieser Festtag bereits fixer Bestandteil in der Jahresplanung und so dürfen wir jedes Jahr bei der feierlichen Eröffnung viele Wallfahrtsgruppen begrüßen. Eine schöne Tradition ist es auch, dass zu den Eröffnungsfeierlichkeiten ein hoher geistlicher Würdenträger auf Einladung der Wallfahrtsleitung nach Altötting kommt und sich in die Reihen der Pilger zur Gnadenmutter einreiht. Im Bruder-Konrad-Jubiläums-Jahr war in Hinblick auf den Kapuzinerheiligen S.E. Seán Patrick Kardinal O'Malley aus Boston (USA) der internationale Ehrengast. Der Kapuzinerkardinal gehört zum engsten Beraterkreis von Papst Franziskus - dem sogenannten Kardinalsrat K9 - und leitet die Kinderschutzkommission des Vatikans. Die optische Ähnlichkeit mit dem Münchner Kardinal Marx nimmt der amerikanische Kapuziner mit Humor. Heilige Orte und Wallfahrten sind auch in der USA für die Gläubigen von großer Bedeutung und so freute sich der sympathische Kardinal auf seinen Besuch als Kapuziner bei der Gnadenmutter von Altötting und den Spuren von Bruder Konrad. Durch die deutschen Wurzeln der Kapuzinerprovinz von Pennsylvania, die von bayerischen und rheinisch-westfälischen Kapuzinern in der Zeit des deutschen Kulturkampfes gegründet wurde, hat Kardinal O'Malley eine besondere Beziehung zur Heimat von Bruder Konrad, der auch in den USA sehr verehrt wird.

Die Predigt von Kardinal O'Malley zum Nachlesen (es gilt das gesprochene Wort)

Ein weiteres Highlight war die Aussendung der neuen Pilgerbetreuer/-innen durch H.H. Generalvikar Prälat Dr. Klaus Metzl aus Passau. Wie in den Vorjahren wird das Blau der Pilgerbetreuung an den Wochenenden und Feiertagen wieder das Bild des Kapellplatzes mitprägen. Die ehrenamtlichen Frauen und Männer aus Altötting und der weiteren Umgebung nehmen sich der Sorgen und Freuden aller Besucher der Wallfahrtsstadt an. Informieren und inspirieren aber auch zuhören und Zeugnis geben sind die kennzeichnenden Leitworte für die Mission am Kapellplatz. Das offene Ohr und der gelebte Glauben zeichnen sie aus. Vergelt's Gott für Euren Einsatz!
Mit der Pontifikalvesper am Nachmittag und der festlichen Maiandacht am Abend wurde der Tag und die Wallfahrtssaison ganz in die Hände Mariens gelegt. Der Primizsegen des Neupriesters Br. Thomas Schied OFMCap. hat die Feierlichkeiten in diesem Jahr mit dem besonderen priesterlichen Segen seiner neugeweihten Hände wunderbar ergänzt. Es war ein stimmungsvoller und einmaliger Ausklang für ein gelungenes Fest. Möge uns die Gnademutter an ihrer Hand führen und ihren Schutzmantel über alle Pilger und Pilgerinnen, die sich in diesem Jahr zu ihr auf den Weg machen, ausbreiten.

Bildergalerie

Fotos: R. Dorfner

Priesterweihe der Kapuziner in Altötting
,

30.04.2018 - Bruder Thomas Maria Schied aus dem reihnland-pfälzischen Bruchweiler-Bärenbach bis 2006 als Krankenpfleger gearbeitet, dann kam die späte Berufung für ein Leben in der Ordensgemeinschaft und in den priesterlichen Dienst. Seit 2009 gehört Bruder Thomas Maria dem Orden der Kapuzinern an. Im Juni 2017 ist er zum Diakon geweiht worden, nachdem er ein Monat zuvor die ewige Profess als Kapuziner abgelegt hat. Für den heute 45-Jährigen ist seine Berufung ein großes Geschenk: "Die Mischung macht's. Einerseits leben wir in Gemeinschaft, pflegen klösterliche Formen und beten das Stundengebet. Andererseits wollen wir Kapuziner nahe beim den Menschen sein." "Als Kapuziner in der Seelsorge tätig zu sein, das ist so ein schöner Beruf." schwärmt er. Erfahrungen sammelte Br. Thomas Maria als Praktikant in der Klinikseelsorge und beim Pastoralpraktikum in der Pfarrei Liebrauen-Überwasser in Münster. Als Diakon ist er im Münchner Pfarrverband Isarvorstadt tätig, wo er vorerst auch als Neupriester eingesetzt sein wir. Die Priesterweihe empfing Bruder Thomas Maria Schied OFMCap in der Basilika St. Anna von dem weltweit einzigen Kapuziner-Kardinal, S.E. Seán Patrick O'Malley OFMCap aus Boston (USA). "Es freut mich sehr, dass mich ein Kapuziner zum Priester weiht", sagt dazu Br. Thomas Maria Schied. Zur Eröffnung der Wallfahrtssaison durfte der Neupriester beim großen Pontifikalamt konzelebrieren und am 2. Mai in der Gnadenkapelle seine Primizmesse zu Ehren der Gottesmutter feiern. Seine Primiz im Münchner Pfarrverband feiert er am 06. Mai, die Heimatprimiz in Bruchweiler-Bärenbach findet am 27. Mai statt. Zahlreiche Gläubige ließen sich die Gelegenheit zum Primizsegen am Gnadenort nicht entgehen und empfingen den besonderen Segen durch die Neugeweihten Hände von Bruder Thomas Maria Schied OFMCap.

Die Predigt der Priesterweihe zum Nachlesen (es gilt das gesprochene Wort)

Bildergalerie - Fotos R. Dorfner

Kardinal O'Malley in Altötting

30.04.2018 - S.E. Seán Patrick Kardinal O'Malley OFMCap, Erzbischof von Boston (USA), ist zur Eröffnung der Wallfahrtssaison nach Altötting gekommen. Mit der Heimat von Bruder Konrad von Parzham verbindet den Kardinal als Mitglied der Kapuzinerprovinz von Pennsylvania nicht nur die Liebe zu dem besonderen Heiligen, sondern auch viele Erinnerungen an die Kapuziner-Ausbilder in seiner Seminaristenzeit - denn die 1882 gegründete Kapuzinerprovinz wurde von bayerischen und rheinisch-westfälischen Kapuzinern gegründet. Nach seiner Priesterweihe war er lange Jahre mit der Flüchtlings- und Migrantenseelsorge betraut und hat sich der vielen ethnischen Gruppen angenommen. Die deutschen Lieder und Gebräuche sind auch in der "Tochterprovinz" nicht ganz untergegangen. Bayerische Kreuze und Konradbilder hängen an den Wänden in den amerikanischen Klöstern. Nicht zuletzt ein wöchentliches Gebetstreffen lässt den einfachen Pfortenbruder aus Altöttinger für die Kapuziner zum großen Fürbitter, Patron und Vorbild werden. Besonders als großer Beter und durch ein Herz für die Armen und Pilger ist Bruder Konrad ein Vorbild für uns heute.
Sein Wahlspruch als Bischof lautet "Was er euch sagt, das tut". Die tiefe Verbindung zu Gottesmutter Maria, die für den Kardinal ein wichtiger Teil der katholischen Spiritualität ist, drückt sich in diesem Leitspruch für sein Wirken gleichsam als Auftrag aus. Eine wichtige Herausforderung sieht der Kardinal in der Weitergabe des Glaubens an die jungen Menschen, den Glaube ist heute nicht mehr Zeichen einer (Volks- bzw. ethnischen) Zugehörigkeit, sondern die persönliche Entscheidung eines jeden Menschen. Mit seinem blog möchte Kardinal O'Malley diese neue Generation ansprechen und mit den technischen Möglichkeiten am Puls unserer Zeit bleiben.   

Die Wallfahrt des Kapuziners zur Gnadenmutter nach Altötting, verbindet S.E. mit einem schlichten Besuch seiner Ordensbrüder. Kardinal O'Malley ist weltweit der einzige Kardinal aus dem Orden der Minderen Brüder Kapuziner (lateinisch: Ordo Fratrum Minorum Capucinorum = OFMCap). So ist es für die Deutsche Kapuzinerprovinz eine große Freude, dass S.E. heute Bruder Thomas Maria Schied in der Basilika St. Anna zum Priester weihen wird. Am 1. Mai um 10 Uhr wird S.E. Kardinal O'Malley das Pontifikalamt zur Eröffnung der Wallfahrtssaison im Bruder-Konrad-Jubiläumsjahr in der Basilika St. Anna feiern und die Festpredigt halten. Mit der feierlichen Maiandacht um 19 Uhr in der Stiftspfarrkirche schließen die offiziellen Termine des Kardinals aus Boston ab.

Wir grüßen S.E. Seán Patrick Kardinal O'Malley herzlichst am Gnadenort und freuen uns, dass er, der Einladung seiner Brüder folgend, mit uns die Wallfahrtssaison im 200. Geburts- und Taufjahr von Bruder Konrad eröffnet.  

Wallfahrtsprogramm Nr. 9 / 01. - 07. Mai 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr.  9   ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr.  9  als PDF-Datei

Herzlich Willkommen am Gnadenort

Am Hochfest Maria Schutzfrau Bayerns werden wir die Wallfahrtssaison offiziell und feierlich eröffnen. Altötting ist aber immer eine Reise wert und zu allen Jahreszeiten Ziel von Wallfahrern/-innen.
So dürfen wir an diesem frühlingshaften bis sommerlichen Wochenende am Gnadenort folgende angemeldete Wallfahrergruppen begrüßen:

SVN / Domzale - Aritour (Maribor), Gruppe aus Slowenien, Kornturei der Ritter vom Hl. Grab / Passau, Mitterskirchen PV, Tiefenbach-Treffelstein-Biberbach PV / MMC, Augsburg / St. Elisabeth, Perkarn / Mariä Himmelfahrt, Außernzell / Mariä Himmelfahrt, Freihung / Opf. / Hl. Dreifaltigkeit, Arnstorf und MItterhausen, Hadersbach / Expositur Mariä Himmelfahrt, Haar / St. Konrad, Offenstetten-Biburg PG, Malgersdorf / St. Stephanus, Obergangkofen, Gütersloh / St. Pankratius und Hl. Kreuz / Ökumene-Reisen, Schortens, Mitterteich und Leonberg / Ministranten und Senioren, Blaibach, Schwabering / St. Peter und Prutting / Mariä Himmelfahrt, München / Deutsche Assoziation des Souveränen Malteser-Ritterordens, Andretour (Polen), Pilsting-Großköllnbach-Parnkofen PV (46. Mal), Teising / Schützen, Sünching (144. Mal), Haiming-Niedergottsau PV, Erding / Pfadfinder, Sternwallfahrt der Bauern (Schweinemastbetriebe / zur Abwehr der afrikanischen Schweinepest), Pontedera (Italien), München / Herz-Mariä-Bruderschaft am Dom, St. Johann/Tirol (Österreich), Truchtlaching / St. Johann Baptist, Bruder Konrad Verein aus Parzham, Garching bei München / St. Severin von Noricum - Erstkommunionkinder, Bruck / St. Ägidius - Erstkommunionkinder, Pliberk / Dekanat Bleiburg - Kärnten (Österreich), Pleiskirchen/Nonnberg/Wald bei Winhöring PV, Landshut / Altöttinger Wallfahrerverein (184. Mal), Freising und Umgebung / Familienwallfahrt, Udine / Sedegliano / Sankt Antonio (Italien), Bretten-Büching, Dietmannsried / Arnold-Reisen, Niederwinkling / Pummer-Reisen, Eutin / St. Vicelin, Erding / St. Johannes - Männerfußwallfahrt, Pemfling / St. Andreas, Gangkofen / Mariä Himmelfahrt, Wien / Neuerlaa - Priester und Ordenfrauen, Hölsbrunn / Maria vom Berg Karmel, München / KjG der Diözese München-Freising

Unser herzliches "Grüß Gott" gilt aber auch allen unangemeldeten Gruppen und den vielen Einzel-Wallfahrern/-innen.

Schön Sie in Altötting zu sehen! Wir freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Rückblick auf das Bruder-Konrad-Fest 2018 in Altötting
,

Der 21. und 22. April 2018 stand in Altötting ganz im Zeichen von Bruder Konrad. Es gab einmalige Feierlichkeiten wie die Altarweihe in der frisch renovierten Bruder Konrad Kirche, tief ergreifende Gebetsmomente um geistliche Berufungen und einen klangvollen Ausklang der intensiven Tage mit der Uraufführung der "Bruder Konrad Kantate" von Alwin Schronen verbunden mit Texten von Bischof Dr. Stefan Oster SDB.

Die schönsten Momente des Bruder-Konrad-Festes sind in unserer Bildergalerie festgehalten: Link zum Album

Fotos: Roswitha Dorfner

Wallfahrt auf den Spuren von Bruder Konrad
,

Die Altöttinger Pilgerbetreuer/-innen gehören seit 2016 zum Altöttinger Wallfahrtsbild: An den Wochenenden und an Feiertagen sind sie am Kapellplatz in ihren blauen T-Shirts und Jacken unterwegs um sich der Fragen und Freuden, der Sorgen und Nöte der Wallfahrer/-innen und aller Besucher der Wallfahrtsstadt anzunehmen. In den Leitworten informieren - zuhören - inspirieren - Zeugnis geben sind die Aufgaben der ehrenamtlichen Frauen und Männer zusammengefasst. Um sich im Bruder-Konrad-Jahr auf die Wallfahrtssaison einzustimmen, haben sich die Pilgerbetreuer/-innen auf Einladung von Wallfahrtsrektor Prälat Mandl selbst auf Wallfahrt gemacht. Die St. Leonhard Kirche in Aigen am Inn war die erste Station: Bruder Konrad war 9 Jahre lang hierher zu seinem Beichtvater und Seelenführer, dem Benefiziaten Dullinger, gekommen. Es war der H.H. Dullinger, der Hans Birndorfer den Weg zum Kapuzinerkloster St. Anna in Altötting wies. Auf den Spuren von Bruder Konrad war dann das Elternhaus von Bruder Konrad, in dem er geboren wurde, der Venushof in Parzham das Ziel. Höhepunkt der Wallfahrt war die Heilige Messe in der Stuben des ehemaligen Bauernhauses. Der Fußweg führt dann - wie fast 200 Jahre zuvor den kleinen Hansl Birndorfer - in das Nachbardorf Weng, wo Bruder Konrad zur Schule ging und auch das Grab der Eltern zu finden ist. Von Weng ging es weiter nach St. Wolfgang, in die Taufkirche von Bruder Konrad. Mit der Tauferneuerung in der Abschlussandacht ging ein wundervoll bewegender Wallfahrtstag zu Ende. Die Rückkehr nach Altötting erfolgte rechtzeitig, um hier die vielen Tausenden Gläubigen der Passauer Jungendwallfahrt zu begrüßen. Es war einfach von oben gefügt und die kraftvollen Eindrücke werden uns durch die Wallfahrtssaison begleiten.

Bildergalerie

Wallfahrtsprogramm Nr. 8 / 24. April - 01. Mai 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr.  8   ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr.  8  als PDF-Datei

Weltgebetstag für geistliche Berufe

Zum 55. Mal hat der Weltgebetstag für geistliche Berufe stattgefunden - auch das Bistum Passau beteiligte sich, dieses Jahr in Altötting.

Ein Bericht von Sandra Schumacher: Weltgebetstag für geistliche Berufe in Altötting

Bruder Konrad Fest 2018
, , ,

Im Bruder-Konrad-Jahr wird auch das Bruder Konrad Fest noch größer gefeiert als sonst. Die Kirchenrenovierung konnte "in letzter Minute" für die Feierlichkeiten abgeschlossen werden und das Kirchenschiff erstrahlt im neuen Glanz. Der Altar wurde von Bischof Dr. Stefan Oster feierlich geweiht. Der neue Tabernakel und der neue Ambo unter dem Chorbogen sind ebenfalls mit dem bischöflichen Segen für die zukünftigen Gottesdienstfeiern versehen worden. Die letzte Ruhestätte fand Bruder Konrad nun im Chorraum der Kirche, direkt über der Gruft, dem ersten Bestattungsort des Heiligen. Der Reliquienschrein ist nun für alle Gläubigen, auch und besonders für Gehbehinderte nun gut zugänglich. Seine Haupt- und Fingerreliquie ist nun gut sichtbar. Am Bruder Konrad Fest wurde die Hauptreliquie des Heiligen Klosterpförtners wie in allen Jahren in einer feierlichen Prozession in die Basilika St. Anna gebracht. Hauptzelebrant und Festprediger war der Generalminister der Kapuziner aus Rom, Bruder Mauro Jöhri. Die anschließende Lichterprozession berührte die zahlreichen Teilnehmer tief.

Lars-Haucke Martens war dabei und weiß über den Festabend zu berichten: Mit einem stimmungsvollen Abendgottesdienst ist am Samstagabend in Altötting an den Todestag des Heiligen Bruder Konrad erinnert worden. Für diese besondere Messe haben mehrere Kapuzinerpater die Bruder-Konrad-Hauptreliquie aus ihrem Kloster in die St.-Anna-Basilika gebracht, die zu diesem Ereignis gut besucht war. Auch der Hauptzelebrant war Einer, der nicht alle Tage in Altötting die Predigt hält: Mauro Jöhri, der internationale Generalminister des Kapuzinerordens ist extra aus der Schweiz angereist, um sich an dem Gedenktag für Bruder Konrad zu beteiligen. In seiner Predigt setzte er den Einsatz des Heiligen für die Menschen und seine völlige Hingabe für den Glauben in ein modernes Verhältnis. Hierzu brachte das Wirken des Kapuziners in Verbindung mit einem aktuellen Brief von Papst Franziskus, in dem der Pontifex alle Gläubigen dazu auffordert, sich in ihrem persönlichen Umfeld für ihre Mitmenschen einzusetzen. So könne jeder Mensch in seinem Rahmen „zum Heiligen werden“. Man könne sich zwar am unendlichen Einsatz des Heiligen Bruder Konrad orientieren – sollte jedoch nicht versuchen, das Unmögliche nachzuahmen. Jeder solle einfach tun, wozu er imstande sei – damit sei schon unendlich viel gewonnen. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es eine der bekannten und beliebten Altöttinger Lichterprozessionen. Dabei zogen die Gläubigen von der Basilika über den Kapellplatz zur Gnadenkapelle, und gedachten dort erneut dem Heiligen Bruder Konrad und beteten gemeinsam. Für das internationale Oberhaupt der Kapuziner war dies etwas Besonderes, denn er erlebte hier seine allererste Altöttinger Lichterprozession: „Der gesamte Rahmen der Feierlichkeiten für den Heiligen Bruder Konrad sind toll organisiert worden. Ich kann den Mitbrüdern hier im Kloster hier vor Ort nur danken. Alles hat gepasst, sogar das Wetter. Diese Tage hier waren für mich wie ein Geschenk des Himmels.“

Radiobeitrag zum Nachhören

Fotos: Lars-Haucke Martens

St. Konrad Kirche wieder geöffnet
, ,

Die St. Konrad Kirche ist wieder geöffnet und lädt zum Gebet ein. Bischof Dr. Stefan Oster hat den Altar am Bruder-Konrad-Tag geweiht und die 1. Eucharistiefeier in der neu renovierten Kirche gefeiert.
Fotos: Stefanie HIntermayr

Ein Bericht von Stefanie Hintermayr: Neuer Altar in St. Konrad geweiht

Bruder Konrad von Parzham und seine Bedeutung heute
, , ,

Von Kindheit an hat er in seinem Elternhaus die Gastfreundschaft erfahren und gelernt. Das kam ihm für den Pfortendienst in Altötting zugute. Bruder Konrad hat Menschen nicht eingeteilt in Gute und Böse, in Fremde und Volksgenossen. Er hat weder die Sünder verurteilt noch die Frommen bevorzugt. Er hat die Menschen ganz einfach so an sich heran- und hereingelassen, wie sie sind. Die Kraft zu diesem geduldigen Dienst an Menschen wurde ihm zuteil von Christus selbst, den er ganz in sein Herz geschlossen hatte. Mit ihm stand er in enger Verbindung im Gebet und in der Feier der Eucharistie. ebenso war er ein großer Verehrer der Gottesmutter, besonders der Gnadenmutter von Altötting.
Sein Leben ist eine Lektion für Kirche und Orden, Klöster und Pfarreien, Länder und Staaten, aktuell auch im Umgang mit der Flüchtlingsproblematik:
Wir sollen die Menschen unterschiedslos an uns herankommen lassen und ihnen damit die Zugänglichkeit des oft so fern scheinenden Gottes erfahrbar machen.
Bruder Konrad wirkt weiter, er wirkt auch heute fort am Pilgerheiligtum in Altötting als echter Volksheiliger, als Mittler zwischen zwei Welten umdrängt von Hilfe Suchenden und solchen, die Hilfe erfahren haben und nun dankbar zu ihm kommen.

Sein Leben damals:
Am 22. Dezember 1818 wurde am Venushof von Parzham kurz nach Mitternacht das 11. Kind der Familie Birndorfer geborgen und am gleichen Tag um 9.00 Uhr in der Wallfahrtkirche St. Wolfgang bei Weng auf den Namen Johannes getauft.

Hansl wächst im Rhythmus des bäuerlichen Jahres auf. Im sehr religiösen Elternhaus wird regelmäßig gebetet und die Gastfreundschaft gegenüber Bettlern und Durchreisenden groß geschrieben. Jeder, der an die Haustürklopft erhält etwas zum Essen und eine Übernachtungsmöglichkeit.

Der junge Hansl Birndorfer verbindet Arbeit mit Gebet. Er betet Rosenkranz auf dem 1/2-stündigen Schulweg nach Weng. Kreuze, Passions- und Heiligenbilder im Haus und im Stall helfen ihm, beim Arbeitsdruck religiöse Sammlung zu wahren. Vor dem Hausaltar in seiner Kammer verbringt er öfter lange Nachtstunden im Gebet, An Sonntagen macht er sich regelmäßig auf um die Kirchen in der näheren und weiteren Umgebung zu besuchen.

1849 verschenkt er sein Vermögen und wird als Kandidat ins Kloster St. Anna in Altötting aufgenommen, wo er bis auf eine kurze Zeit in Burghausen und dem Noviziat in Laufen an der Salzach sein restliches Leben verbringt. Nach der feierlichen Profess am 4. Oktober 1852 in Laufen kehrt Bruder Konrad an die Pforte St. Anna in Altötting zurück. Der Dienst an der exponierten Pforte stellt eine hohe Anforderung an den Kapuzinerbruder: es läutet bis zu 200mal am Tag

41 Jahre lebt er im Altöttinger St. Annakloster - Gott und den Menschen zugewandt. Die Alexiuszelle ist sein liebster Gebetsort. Was ihm an der Pforte an Sorgen und Nöte anvertraut wird, bringt er im Gebet dorthin zu Christus im Tabernakel und erfährt umgekehrt von dort die Kraft, den Menschen an der Pforte das rechte Wort zu sagen.

Br. Konrad war zuverlässig und treu in den alltäglichen Dingen: Die kleinen Dinge des Alltags mit Beharrlichkeit zu leisten und Gott dabei immer im Blick zu behalten, war seine Stärke.

Br. Konrad war ein großer Beter: Die Perlen des Rosenkranzes gingen oft durch seine Finger. Er hat jede freie Minute zum Beten genutzt. Jeden Morgen besucht er um 5.00 Uhr die erste Hl. Messe in der Gnadenkapelle und verrichtet den Ministrantendienst.
Das Kreuz, in dem die Liebe Christi aufscheint, hat er als Kraftquelle für sich entdeckt. „Das Kreuz ist mein Buch“ – sein wohl einer seiner bekanntesten Sätze.
Das Kreuz ist ein hilfreiches Zeichen im Auf und Ab des Lebens, Arbeitens und Leidens.
Bruder Konrad war ein verinnerlichter Mensch, ein Mystiker und er begegnete mitfühlend, aufmerksam seinen Mitmenschen. Sein Blick ging über das Sichtbare, über das Vordergründige hinaus zum Tieferen und Eigentlichen hin.

Samstag 21. April 1894 er empfängt im Muttergotteszimmer die Sterbesakramente. Auf die Frage des Guardians, wie es ihm gehe, antwortet er: „wie Gott will“ - dann stirbt er um 19.00 Uhr beim Angelusläuten

15. Juni 1930 Dreifaltigkeitssonntag: Seligsprechung
20. Mai 1934 Pfingstsonntag: Heiligsprechung in Rom durch Pius XI.
Die Heiligsprechung ist ein großes Geschenk für das schwer geprüfte deutsche Volk: der einfache und schlichte Kapuzinerbruder im braunen Habit steht gegen den machtgierigen „Braunen aus Braunau“

P. Norbert Schlenker OFMCap / norbert.schlenker@kapuziner.org

Nachruf und Würdigung von Stiftskanonikus BGR Josef Starnecker

Josef Starnecker wurde am 02.08.1929 in Kastl geboren und wuchs mit 13 Geschwistern in dem kleinen elterlichen Anwesen in bescheidenem und vom christlichen Glauben geprägten Geist auf.
Früh hatte Josef den Wunsch, ebenso wie sein ältester Bruder Johann, Priester zu werden. So absolvierte er das Kurfürst-Maximilian-Gymnasium in Burghausen und anschließend das Studium an der philosophisch-theologischen Hochschule in Passau.
Am 29. Juni 1955 wurde er im hohen Dom zum Priester geweiht. Als Kooperator (Kaplan) wirkte er 1 Jahr in Neukirchen v. Wald, 1 Jahr in der Stadt Grafenau und 6 Jahre in der Stadt Zwiesel.
33 Jahre, von 1966 – 1999 war Josef Starnecker dann Pfarrer in Aigen am Inn: In dieser langen Zeit hat er als begnadeter „Bauherr“ alle Immobilien der Pfarrei,  besonders die beiden Kirchen bestens renoviert, den Kindergarten gebaut, ein Pfarrzentrum errichtet und den Friedhof saniert. Die weithin berühmte Leonhardiwallfahrt erlebte unter seiner Amtszeit einen starken Aufschwung.
Als fleißiger Seelsorger feierte er schöne Gottesdienste, verkündete das Wort Gottes in Schule und Predigt und begleitete seine „Schäfchen“ von der Wiege bis zur Bahre in einer nachgehenden Hirtensorge.
Nach seinem Eintritt in den Ruhestand wurde er am 01. August 1999 Mitglied des Kollegiatstiftes zum heiligen Rupert in Altötting und schon im selben Jahr zum Ädilis der Hausgemeinschaft gewählt. Als solcher war er verantwortlich für das große Gebäude, für den Garten und viele Jahre auch für die Finanzen. In seiner Amtszeit erfolgte die bestens gelungene Außen- und Innenrenovierung des Rupertusstiftes und die Umstellung der Ölheizung auf die Fernwärme.
Er war fordernd und streng, wenn es um die Einhaltung der Hausordnung, umsichtig und sparsam, wenn es um Auslagen, liebenswürdig und einfühlsam, wenn es um die Betreuung der Mitbrüder ging. Zu seinem Vorgesetzten, dem Stiftspropst war er immer sehr loyal und respektvoll.
Vorbildlich war seine Bereitschaft, in der Pfarr- und Wallfahrtsseelsorge mitzuwirken; die tägliche heilige Messe und das Previergebet waren ihm ein Bedürfnis und Kraftquellen für sein priesterliches Leben und Wirken.
In den letzten Jahren musste er viele gesundheitliche Einschränkungen und Schmerzen bewältigen. Am vergangenen Sonntag besuchte er noch die 10-Uhr-Messe in der Basilika. Nach dem Mittagessen fiel er völlig unvorhergesehen ins Koma und verstarb eine halbe Stunde später im Frieden mit Gott und der Welt.
60 Jahre stand Maria Fruth als Haushälterin an seiner Seite: Sie hat weit über ihre Verpflichtungen hinaus mitgewirkt in allen beruflichen Stationen und Aufgaben ihres Dienstherren. Ihr gebührt hoher Dank und ein großes Lob.
Stiftskanonikus Josef Starnecker war ein treuer, einsatzfreudiger, frommer Priester, der mit seinen reichen Talenten zur Ehre Gottes und zum Wohl vieler Menschen vom Tag seiner Priesterweihe bis zum letzten Atemzug segensreich gewirkt hat.
Prälat Günther Mandl, Stiftspropst

Großes Halleluja
, ,

war zu hören, als am 14. April 2018 rund 7.000 junge und junggebliebene Gläubige gemeinsam mit Bischof Stefan Oster SDB in die Basilika Sankt Anna eingezogen sind.
#mitKonrad - waren die Wallfahrer/-innen aus dem Bistum Passau zuvor zwei und teilweise sogar drei Tage unterwegs. Der Einzug in die Basilika Sankt Anna ist jedes Jahr der Höhepunkt - und wie die Wallfahrer sagen: Einfach der Wahnsinn! Beim größten Jugendevent des Bistums Passau wird es mit rund 7.000 Teilnehmern definitiv eng in der großen Basilika. Und Stefanie Hintermayr war dabei:  #mitKonrad - Das war die Jugendfußwallfahrt 2018!

Foto: Stefanie Hintermayr

Das Kreuz der Jugendfußwallfahrt 2018

Im Gedenken an Bruder Konrad ist es ein schlichtes, einfaches Holzkreuz aus Buchenholz. Bruder Konrad lebte als Kapuziner in der franziskanischen Nachfolge. Im Zentrum des Kreuzes ist deshalb das franziskanische Tauzeichen - tief eingebrannt in das Holz.
Das Tau ist ein Symbol, das dem heiligen Franziskus sehr wichtig war. In der Bibel spielt es sowohl im Alten als auch im Neuen Testament eine Rolle: Wie ein Siegel tragen es die Menschen, die in besonderer Weise unter Gottes Schutz und Segen stehen. Vor allem aber erinnerte das Tau in seiner Form an das Kreuz, das Zeichen unserer Erlösung. Im Blick auf das Kreuz erkannte Franziskus seine Berufung: Als „Minderbruder“ in Demut den Fußspuren Christi zu folgen, der sich aus Liebe zu uns Menschen erniedrigte – „bis zum Tod am Kreuz“.
Mit dem Kreuzzeichen des Tau bezeugte Franziskus, was er im Blick auf Jesus Christus als den Sinn seines Lebens erkannt hatte: Er wollte dem ähnlich werden, von dessen Liebe er sich getragen und erlöst wusste und für den er Zeuge sein wollte durch ein Leben in Einfachheit, in Hingabe an die Armen und Geringsten (Foto: Florian Kronawitter)
 

Die Predigt von Bischof Stefan Oster
Das Smartphone, die Wallfahrt und der Auferstandene ...

Predigt zum Abschluss der Jugendfusswallfahrt 2018

Bruder Konrad - 1934 und 2018

Am 21. April 2018, dem 124. Todestag von Bruder Konrad, wird der neue Altar zur Wiederöffnung der renovierten Sankt Konrad Kirche von unserem H.H. Diözesanbischof Dr. Stefan Oster SDB geweiht. Die Pontifikalmesse wird von AllroundTV live übertragen - auf facebook, ALLROUND-TV 24/7 Livestream und auf Großbildleinwänden in der Basilika St. Anna.

Allround-TV zeigt aber auch schon vorab ein wunderbares Video über Bruder Konrad, dem "Pförtner von Altötting", und seiner Heiligsprechung im Jahr 1934 durch Papst Pius XI.

Hier der Link zum Video Bruder Konrad von Parzham - Die Heiligsprechung (1934)

Wallfahrtsprogramm Nr. 7 / 17. - 23. April 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 7 ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr.  7  als PDF-Datei

Passauer Jugend unterwegs nach Altötting
,

13. April 2018 - es ist wieder soweit: Tausende junge und junggebliebene Wallfahrer machen sich gemeinsam auf den Weg nach Altötting. Aus den Dekanaten Regen und Grafenau sind die wackeren Damen und Herren bereits gestern aufgebrochen, um sich in Passau oder Osterhofen den Wallfahrtszügen, die dann am Samstag, 14. April 2018, in Altötting zusammentreffen, anzuschließen. Für viele ist es DAS Erlebnis des Jahres und für manche DER Urlaub. Die Vorfreude war riesengroß, auch wenn der Weg oft von Strapazen, Schmerzen und Tränen begleitet ist. „Wunderbar“, „wahnsinnig ergreifend", "sehr tiefgehend“ oder „einfach unbeschreiblich“ - so lauten immer und immer wieder die Kommentare der Teilnehmer. Start war heute, Freitag, in Passau um 4.45 Uhr im Dom St. Stephan und in Osterhofen um 5.30 Uhr in der Basilika Altenmarkt - Osterhofen. Die Wallfahrer/-innen legen innerhalb von zwei Tagen rund 90 Kilometer zurück. Eine dritte Route startet am Samstag von Schönau aus. Bischof Dr. Stefan Oster SDB wird sich am Samstag in den Wallfahrtszug auf der Osterhofener Route einreihen und den Weg bis Altötting mitgehen. Beten und Stille, gute Gespräche und spannende Zeugnisse, lachen und weinen, körperlicher Einsatz und vor allem viel Gemeinschaft gibt es unterwegs zu erleben. Begleitet wird die Jugendfußwallfahrt von verschiedenen Teams, die sich um die Sicherung der Strecke, die Versorgung der Wallfahrer/-innen, die Gestaltung der Statios, den Gepäcktransport und vieles mehr kümmern. Das Rote Kreuz und die Malteser sorgen für alle gesundheitlichen Belangen. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und das Bischöfliche Jugendamt der Diözese Passau freuen sich über die vielen Teilnehmer/-innen.

Das Motto 2018 richtet den Blick auf den 3. Patron der Diözese: #mitkonrad

„Mit Bruder Konrad im Gepäck wünschen wir allen Wallfahrer/-innen einen guten Weg, eine tiefe Glaubenserfahrung und ein gutes Ankommen bei unserer Lieben Frau von Altötting“, so Wolfgang de Jong der Jugendpfarrer der Diözese Passau und der BDKJ-Diözesanpräses.

Dem Heiligen Bruder Konrad zu Ehren wird der Passauer Wallfahrtszug eine kleine Wegänderung machen und am Freitagnachmittag in Parzham auf dem Bruder-Konrad-Hof eine Statio einlegen. Der Venushof mit dem Geburts- und Elternhaus von Hans Birndorfer alias Bruder Konrad von Parzham war der Ausgangspunkt vieler Wallfahrten, die der Heilige als Rottaler Bauer unternommen hat. 

Das Ziel aller Wallfahrtszüge ist Altötting und die Gnadenmutter. Bruder Konrad hat hier über 40 Jahre an der Klosterpforte des St. Anna-Klosters seinen Dienst als Pförtner gemacht und in der Gnadenkapelle täglich um 5 Uhr ministriert.
Die Wallfahrtszüge werden am Samstag, 14. April 2018, um ca. 17.30 Uhr in Altötting an der Stinglhammer Kreuzung zusammentreffen, wo sie von Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl und Bürgermeister Herbert Hofauer herzlichst begrüßt und willkommen geheißen werden. Gemeinsam gehen die rund 7000 Wallfahrer/-innen die Schlussetappe über den Kapellplatz und ziehen jubelnd in die Basilika St. Anna in Altötting ein. 
Höhepunkt und Abschluss ist dann der gemeinsame Jugendgottesdienst mit Bischof Dr. Stefan Oster SDB in der Basilika St. Anna um 20.00 Uhr mit abschließender Lichterprozession. Es ist die erste Lichterprozession des Jahres 2018 in Altötting.

 

Großes Bruder-Konrad-Fest in Altötting
,

2018 steht in Altötting ganz im Zeichen von Bruder Konrad, der uns als einfacher Pfortenbruder ein großartiges Vorbild für die Heiligkeit im Alltag ist. Vor 200 Jahren wurde der kleine Hans am 22. Dezember am Venushof in Parzham bei Bad Griesbach als elftes von zwölf Kindern der Bauernfamilie Birndorfer geboren und am selben Tag in der nahen Kirche St. Wolfgang getauft. Die Suche nach der Nähe zu Gott durch das Gebet und durch die Stille hat Hansl schon aus Kind besonders gemacht. Als er sein Erbe verschenkt und in den Bettelorden der Kapuziner eintritt, erhält er den Ordensnamen Konrad. Nach seiner Profess wird er mit dem Pfortendienst an der am stärksten frequentierten Klosterpforte Bayerns beauftragt, den er über 40 Jahre stets pflichtbewusst und hilfsbereit erfüllt. Seine Kraftquelle für den anstrengenden und intensiven Dienst an der Pforte ist der Blick zum Kreuz. "Das Kreuz ist mein Buch" ist eines seiner bekanntesten Zitate und in abgewandelter Form das Altöttinger Wallfahrtsleitwort im Bruder-Konrad-Jahr 2018: "Jesu Kreuz - unser Buch" soll uns anregen diese Kraftquelle durch den Blick auf das Kreuz auch für uns zu entdecken. 
Am 21. April 1894 geht der Pförtner Bruder Konrad in die himmlische Heimat ein. Sein Sterbetag wird in Altötting jedes Jahr als großes Fest gefeiert.

Das Jubiläumsprogramm des Bruder-Konrad-Festes 2018 wurde um die festliche Wiedereröffnung der St. Konrad-Kirche nach Renovierung erweitert.
Am Samstag, 21. April 2018, wird um 10.00 Uhr unser H.H. Bischof Dr. Stefan Oster SDB die erste Pontifikalmesse mit Altarweihe und Segnung des neuen Ambos sowie des neuen Tabernakels feiern.
In der Konradkirche selbst können aus Platzgründen leider nur geladene Gäste Platz finden. Alle anderen sind eingeladen, den Gottesdienst in der St. Anna Basilika mitzufeiern, wo er auf eine große LED-Wand übertragen wird. Auch besteht die Möglichkeit, den Gottesdienst zu Hause über www.allround-tv.de (Video-Livestream / Allround-TV Facebook-Kanal) mitzuverfolgen.

Als Ehrengast wird S.E. Br. Mauro Jöhri, Generalminister der Kapuziner aus Rom am Samstag, 21. April 2018, um 20 Uhr und am Sonntag, 22. April 2018, um 10 Uhr jeweils in der Basilika St. Anna die Heilige Messe feiern und die Predigt halten.

Am Sonntag, 22. April 2018, wird anlässlich des Weltgebetstages für geistliche Berufe im Bistum Passau eine Prozession mit der Bruder-Konrad-Hauptreliquie mit H.H. Bischof Dr. Stefan Oster SDB stattfinden. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Panorama. Der Weg führt mit einer Statio vor der Gnadenkapelle und am Bruder-Konrad-Brunnen in die Basilika St. Anna, wo um 15 Uhr mit einer Pontifikalvesper und anschließender Einzelreliquiensegnung der Abschluss geplant ist.

Ein Highlight und eine Besonderheit im Bruder-Konrad-Jahr ist das geistliche Konzert in der Kirche St. Konrad am Sonntag, 22. April 2018, um 18 Uhr: die Uraufführung der "Bruder-Konrad-Kantate" mit Texten von Bischof Dr. Stefan Oster SDB.

Herzliche Einladung an den Feierlichkeiten teilzunehmen!

Wallfahrtsprogramm Nr. 6 / 10. - 16. April 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr.  6   ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr.  6  als PDF-Datei

Monatliches Triduum in Altötting

Gemeinsam beten für die dringenden Anliegen der Welt:
für den Frieden in der Welt...
für die Familien und den Schutz des Lebens...
für Priester und geistliche Berufungen...
für alle Anliegen unserer Zeit...

Priesterdonnerstag
17.30 Uhr                St. Magdalena            Vesper - kirchliches Stundengebet mit den Kapuzineren
18.00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für geistliche Berufungen
19.00 Uhr                Stiftspfarrkirche        Heilige Messe mit Predigt, Beichtgelegenheit, Anbetung und Gebet um geistliche Berufungen
22.00 - 23.00 Uhr   Anbetungskapelle     Gestaltete Heilige Stunde mit eucharistischem Segen, gestaltet von den Legionären Christi

Herz-Jesu-Freitag (immer der 1. Freitag im Monat)
18:00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für die Familien und den Schutz des Lebens; Litanei zum Hl. Johannes Paul II. mit Möglichkeit zum Einzelreliquiensegen
19:00 Uhr               Stiftspfarrkirche         Herz-Jesu-Messe, Beichtgelegenheit, kurze eucharistische Anbetung, Herz-Jesu-Weihegebet
21.30 - 01.00 Uhr  Anbetungskapelle      mit Jesus und Maria im Gebet - musikalisch gestaltete Anbetungsstunden mit betrachtendem Rosenkranz im Geiste Fatimas für die großen Anliegen der Zeit    

Herz-Mariä-Sühnesamstag
09.00 Uhr                Gnadenkapelle            Marienmesse mit Predigt und Weihegebet

Foto: R. Dorfner

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für April 2018

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater,

für die Verantwortlichen in der Wirtschaft:
Die Weltwirtschaft möge sich dahingehend wandeln, dass es strukturell keine Benachteiligten mehr gibt.

Grußworte des Wallfahrtsrektors
,

Liebe Freunde des Gnadenortes und der Altöttinger Wallfahrt!
Liebe Pilger und liebe Gäste aus nah und fern!

Das Kirchenjahr erreicht in diesen Tagen seinen Höhepunkt - mit der Heiligen Woche, der Karwoche, dem Triduum sacrum und dem sich anschließenden Osterfest:
Wir sind eingeladen, mit Christus durch sein Leiden und Sterben hindurch zur inneren Auferstehung, zur österlichen Freude zu gelangen. Dazu ist es notwendig, dass wir eine gute Osterbeichte ablegen und die großen liturgischen Feiern am Gründonnerstag, am Karfreitag, am Karsamstag und am Ostersonntag mit innerer Hingabe begehen in der freundschaftlichen Verbindung und Einheit mit Christus, dem Herrn.

Mit den besten Wünschen für ein frohes und gesegnetes Osterfest!

Ihr Prälat Günther Mandl, Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor

Beichtgelegenheit an den Kar- und Ostertagen in Altötting
,

Herzliche Einladung zum Sakrament der Versöhnung!
Unsere Sünden trennen uns von Gott und der Gemeinschaft mit der Kirche. Gott liebt uns aber unendlich und wartet auf uns wie der barmherzige Vater, der seinen Sohn entgegeneilt. Durch das Sakrament der Beichte können wir uns mit Gott versöhnen.
Der Priester hat im Auftrag Gottes die Vollmacht, uns unsere Sünden zu vergeben und "auszulöschen". Wichtig ist, dass wir uns gut auf die Beichte durch Gebet und Gewissenserforschung vorbereiten, ehrlich und offen die Sünden bereuen und bekennen aber auch nach der Lossprechung die Buße als Wiedergutmachung verrichten und den gefassten Vorsatz zur Besserung umsetzen.

Beichtgelegenheit in den Kar- und Ostertagen:
Gründonnerstag
08.00 - 11.30 Uhr und 14.30 - 16.00 Uhr in St. Magdalena

Karfreitag
08.30 – 11.30 Uhr in St. Magdalena
08.30 – 11.30 Uhr in der Basilika St. Anna und in den Beichtzimmern im „Krippengang“
08.30 – 12.00 Uhr und 14.00 - 15.00 Uhr auch in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus
13.30 – 14.45 Uhr in der Basilika St. Anna und in den Beichtzimmern im „Krippengang“
16.30 – 17.30 Uhr in der Basilika St. Anna und in den Beichtzimmern im „Krippengang“

Karsamstag
08.30 – 11.30 Uhr und 14.30 – 16.00 Uhr in St. Magdalena
09.00 – 12.00 Uhr in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus

Ostersonntag und Ostermontag
Keine Beichtgelegenheit in St. Magdalena und in der Basilika St. Anna
08.30 – 12.00 Uhr und 14.30 - 17.00 Uhr in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus

Was soll ich beichten? - Hilfe zur Gewissenserforschung

Jesus vor Pilatus

Am Palmsonntag wurde an den Einzug von Jesus in Jerusalem erinnert. Als frommer Jude war Jesus von Nazareth ganz in der jüdischen Tradition beheimatet und erfüllte vorbildlich die Gesetze. Nach dem Gebot Jahwes mussten alle männlichen Juden ab dem 13. Lebensjahr dreimal jährlich nach Jerusalem wallfahren und vor Jahwe erscheinen. Es waren die drei großen Hauptfeste, an denen Jerusalem und der Tempel zum zentralen Wallfahrtsziel wurden: Das Paschafest (ursprünglich ein Frühlingsfest und zum Gedenken an den Auszug bzw. Rettung aus Ägypten), das Wochenfest Schawuot (Fest der Torahgebung - aus dem das christliche Pfingsten entstand) und das Laubhüttenfest Sukkot (in Erinnerung an den Weg in das Land Israel nach dem Auszug aus Ägypten). Die Wallfahrtslieder des Psalters geben Zeugnis von der Lebendigkeit des Glaubens, von der frohen und freudigen Stimmung der Wallfahrer aber auch von ihrem Gottvertrauen. Für Jesus, der ganz in der jüdischen Tradition beheimatet war, war die Treue zum Gesetz und die Pflege der Beziehung zu Gott ein besonderes Anliegen. Nachdem er sich zuvor einige Zeit von der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte, hat sich Jesus nun auch durch die aufgeladene, für ihn gefährliche Stimmung nicht abhalten lassen und ist zum Passachfest nach Jerusalem gepilgert - begleitet vom jubelnden Menschen und von den Behörden streng überwacht.
In Jerusalem hat in seinen Disputen mit den Pharisäern und Schriftgelehrten mit der religiösen Praxis kritisch auseinandergesetzt. Die Erwartung des Volkes, er würde die politischen Verhältnisse ändern, erfüllte er nicht - sondern vertrieb die Händler aus dem Tempelhof und sagt den Untergang Jerusalems vorher. Der Hohe Rat nimmt Jesus als Bedrohung war und verklagt ihm bei der römischen Verwaltungsmacht, deren höchster Beamter der Statthalter Pontius Pilatus wahr. Vor diesen Richter wurde Jesu geführt, um sein Todesurteil zu erwirken. Der Statthalter verhörte Jesus, fand aber keine Schuld an ihm. Seine Frage "Was ist Wahrheit?" zeigt, dass er sich der prekären Situation bewusst war. Nachdem er aufgrund der unklaren Rechtsstruktur Jesus auch nicht an die jüdische Autorität in Gestalt von Herodes Antipas abschieben konnte, wusch Pilatus seine Hände in Unschuld - um nicht für sein ungerechtes Urteil, dass er aus Angst vor den Juden fällte, verantwortlich zu sein. Der römische Statthalter wurde so zum "Werkzeug" Gottes, denn Jesus musste seine Aufgabe erfüllen: Durch Tod und Auferstehung die Menschen zu erlösen und mit Gott zu versöhnen.

Unsern Krippenbauer Reinhard Hof hat sich von dieser Perikope inspirieren lassen und die Szene mit vielen Details anschaulich dargestellt.

Kar- und Osterprogramm in der Gnadenkapelle
,

Gründonnerstag, 29. März 2018
Tagsüber Kapellenstille
18.00 Uhr Lichtreicher Rosenkranz

Karfreitag, 30. März 2018
Tagsüber Kapellenstille
07.00 Uhr Verhüllung des Gnadenbildes mit schwarzem Schleier
18.00 Uhr Schmerzhafter Rosenkranz

Karsamstag, 31. März 2018
Tagsüber Kapellenstille

Ostersonntag, 01. April 2018
Speisenweihe nach jeder Eucharistiefeier: 6.00 / 7.00 / 8.00 / 9.00 / 10.00 / 11.00 Uhr
07.00 Uhr Festliche Ostermesse: M. Filke, Missa in G
12.00 Uhr Mittagsgebet: Regina Coeli
15.30 Uhr AVE mit dem Kapellchor
18.00 Uhr Glorreicher Rosenkranz

Ostermontag, 02. April 2018
07.00 Uhr Festliche Ostermesse: J. Rheinberger, Missa in A
12.00 Uhr Mittagsgebet: Regina Coeli
18.00 Uhr Glorreicher Rosenkranz

Weißer Sonntag, 08. April 2018
Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit
07.00 Uhr Hl. Messe: E.Tittel, Kl. Festmesse
18.00 Uhr Barmherzigkeitsrosenkranz

Anbetungskapelle
Immerwährende Anbetung täglich 24 Stunden.
Gründonnerstag um 24:00 Uhr Einsetzung - bis zum Ende der Osternacht von St. Magdalena bleibt die Anbetungskapelle geschlossen.
Anschließend nach der Osternacht feierliche Übertragung des Allerheiligsten in die Anbetungskapelle und Entzündung der Kerzen mit dem österlichen Licht.

Wallfahrtsprogramm Nr. 5 / 27. März - 09. April 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr.  5  ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr. 5  als PDF-Datei

Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum

Betriebsbedingt ist das Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum in der Karwoche geschlossen.

Ab Ostersonntag, 1. April 2018, sind wir wieder für Sie da und freuen uns auf Ihren Besuch!

„Vom Geheimnis des Glaubens: Der Tüchleinzyklus und das Heilige Grab“

Der Kreuzgang der Stiftspfarrkirche wird alljährlich durch den Passionszyklus der Tüchleingemälde mystisch verdunkelt und lädt zum betrachtenden Gebet ein. Die Darstellung der Leiden Christi von Joseph Führich lassen durch die besondere Malweise und der Bildwirkung mit hintergründiger Lichtquelle den Eindruck von Glasmalerei entstehen. Die Transparent-Gemälde sind ein in Vergessenheit geratener Kulturschatz.

Erleben Sie die Mystik der Tüchleingemälde im Rahmen einer 90-minütigen Sonderführung unter dem Titel "Vom Geheimnis des Glaubens: Der Tüchleinzyklus und das Heilige Grab".
Die Kunstwerke und im Anschluss auch das Heilige Grab werden kunstgeschichtlich, spirituell und lokalhistorisch erklärt.

Anmeldung im Wallfahrts- und Verkehrsbüro Altötting unter touristinfo@altoetting.de oder Tel. 08671 506219
Führungsgebühr 8,00 EUR pro Person
Die Einnahmen kommen als Spenden direkt der Restaurierung der Tüchleingemälde zugute.
Treffpunkt vor dem Rathaus

Foto: Foto Strauss

Die Welt FAIR-ändern
,

... wollen und können Bäuerinnen und Bauern. Das ist auch das Motto für die 10. Bauernwallfahrt nach Altötting. Am Sonntag, den 18. März 2018, pilgern wieder Mensch und Vieh zur Gnadenmutter um den Segen des Himmels zu erbitten. Die AbL Bayern ist eine bäuerliche Interessensvertretung, die für eine nachhaltige, sozial- und umweltverträgliche Landwirtschaft eintritt. Als Landwirte sind die Bauern einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in der Prodkutionkette. Mit der "Erzeugung" von Lebensmitteln aber auch von Rohstoffen und Energie leisten sie einen grundlegenden Beitrag, der oft wenig Anerkennung findet. So kommen die Bäuerinnen und Bauern aus dem Umland von Altötting nicht zuletzt auch auf den Kapellplatz um Zeugnis von ihrer Arbeit und ihrem Glauben zu geben. Den großen Pilgergottesdienst feiert der H.H. Bischof Lumen Monteiro aus Agartala (Indien) als Gast von Misereor gemeinsam mit Pfarrer Michael Witti aus dem Pfarrverband Feichten-Heiligkreuz-Hart-Wald um 11.30 Uhr in der Basilika St. Anna. Um ca. 13 Uhr wird Wallfahrtsrektor und Stiftspropst Günther Mandl gemeinsam mit dem H.H. Bischof Lumen Monteiro am Kapellplatz die Segnung von Tieren und Heilkräutern vornehmen. Für die musikalische Gestaltung sorgt der Singkreis Asten und die Blasmusik der Bauernwallfahrt. Herzliche Einladung an alle - kommt und feiert mit!

Bericht über die Wallfahrt im Jahr 2017

Der große Bruder-Konrad-Film

Wer war Bruder Konrad? Wie und wo hat er genau gelebt? Und warum ist er unser Bistumspatron? Diese Fragen haben zu einem neuen Filmprojekt angeregt. Johannes Birndorfer alias Konrad von Parzham  wurde vor 200 Jahren am 22. Dezember im Rottal geboren. Den Heiligen kennenzulernen und so gut wie alles über Bruder Konrad, den Klosterpförtner von St. Anna in Altötting, zu erfahren, können Sie durch den Film.

Hier geht's zum Film

Wallfahrtsprogramm Nr. 4 / 13. - 26. März 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr.  4  ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr. 4 als PDF-Datei

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für März 2018

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater,

um Ausbildung in geistlicher Unterscheidung.
Die Kirche möge erkennen, wie dringend die Ausbildung zu geistlicher Unterscheidung ist und diese sowohl auf persönlicher als auch auf der Ebene der Gemeinden fördern.

Ausstellung „Bruder Konrad – Kunst und Schriften“ 11. März – 16. Dezember 2018

Zum 200. Geburtsjahr des heiligen Bruders Konrad wird in Altötting eine dritte Ausstellung eröffnet. Nach „Bruder Konrad – Geburt und Taufe“ im Kreuzgang des St. Konradklosters mit Informationen rund um die Umstände von Geburt und Taufe des Heiligen und „Bruder Konrad – Sein Leben“ in der Vorhalle zum Romanischen Portal in der Stiftspfarrkirche folgt ein weiterer Aspekt zum Leben des heiligen Jubilars in der Bischöflichen Administration im Haus Papst Benedikt XVI – Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum.
„Bruder Konrad – Kunst und Schriften“ gibt einen Einblick in Autographe und schriftliche Zeugnisse über Bruder Konrad. Zahllose Künstler haben den Kapuzinerheiligen als Motiv gewählt. Literatur aus dem 19. Jahrhundert, Biographien, Andachten, Postkarten, Andachtsbilder und künstlerische Darstellungen zeugen von der geistlichen Bedeutung des heiligen Pförtners. Konzipiert wurde die Ausstellung von Br. Georg Greimel.
Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 11. März, 14.30 Uhr und ist zu den Öffnungszeiten kostenfrei zu besichtigen.

Öffnungszeiten:

4. Fastensonntag – Oktober
Dienstag – Sonntag 10 - 16 Uhr
Feiertage 10 – 16 Uhr
Karfreitag/Karsamstag geschlossen

Beginn Christkindlmarkt – Ende Christkindlmarkt
Montag – Freitag 13 – 18 Uhr
Samstag – Sonntag 10 – 18 Uhr

Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum

Wir haben unsere Tore wieder für Sie geöffnet und freuen uns auf Ihren Besuch:

Von Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10 - 16 Uhr für Sie da.

Aktuelle Änderungen der Öffnungszeiten werden auf unserer Homepage bekanntgegeben.

Eintrittspreise ins Museum:
Erwachsene                                          EUR 2,--
Kinder, Studenten, Senioren ermäßigt     EUR 1,--
Familienkarte                                        EUR 5,--
freier Eintritt für Personen mit Behindertenausweis, Kinder bis 6 Jahre und Schulklassen

Die Sonderausstellung "Bruder Konrad - Kunst und Schriften" kann kostenfrei besichtigt werden.

Frei werden - durch die Versöhnung mit Gott und den Menschen

Ein Sprichwort sagt "Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung!" Dieser erste Schritt durch eine aufrichtige Gewissenserforschung führt uns zu dem großen, oft missverstandenen Sakramten der Versöhnung.

Für Papst Franziskus ist die Beichte eine Begegnung mit Jesus, dessen Barmherzigkeit uns motiviert, es besser zu machen. "Die Beichte hilft Menschen, sich für das zu schämen, was sie falsch gemacht haben, und umarmt sie mit Gottes Liebe, sodass sie wissen, dass ihnen vergeben ist und sie gestärkt hinaus gehen können in den Wettkampf (des Lebens), um die Sünde in Zukunft zu meiden." so Papst Franziskus. Der Beichtstuhl sei kein "Waschsalon", um ein paar Flecken auf dem Gewissen wegzuwaschen, formulierte Franziskus es anschaulich. Und weiter führte Papst Franziskus es in seiner Predigt aus: Gott vergebe zwar restlos. Seine Barmherzigkeit sei jedoch nur dann wirklich erfahrbar, wenn man sich für seine eigenen Sünden schäme und Gott um Vergebung bittet. Nur so sei es auch möglich, selbst seinen Mitmenschen zu vergeben. Eine solche Scham sei eine Gnade, um die man Gott bitten müsse, betonte der Pontifex.

"Möchtest du lernen, wahrhaft zu sein und frei? Geh zur Beichte. Meine Freunde, ich bin manchmal sehr besorgt. Für mich ist es nie ein Problem, wenn ein Junge oder ein Mädchen schwach ist. Was er oder sie auch immer angestellt hat. Es ist nie störend, es ist nie zu schlimm. Was mich hingegen wirklich besorgt, was mir in meinem Priesterherzen wirklich zu schaffen macht, ist, dass dieser Junge, dieses Mädchen nicht mehr zur Beichte geht. Weil die Beichte der einzige Ort ist, wo ihr endlich wahr sein könnt. Es gibt eine Sache, die man uns während der Erziehung gut beibringt: die Fassade. Das können wir sehr gut. Eine brillante Fassade: innerlich kann es ein Trümmerhaufen sein, äußerlich geht alles gut. Man sichert sich ab. Man ist nicht mehr wahrhaft, weil man Angst hat, zu enttäuschen. Deshalb braucht es einen Ort, an dem man wahrhaft sein kann, diese Schule der Wahrheit, die die Beichte ist. Denn endlich könnt ihr euch zeigen, nicht so wie ihr gerne wärt, sondern so, wie ihr tatsächlich seid. „Herr, ich komme mit meinen Schwächen, diesen Verletzungen, diesen Sünden, dieser Abhängigkeit, die ich nicht mehr loswerde.“ (Pfarrer Pierre-Hervé GROSJEAN)

Herzliche Einladung besonders in der Fastenzeit als Vorbereitung auf das Osterfest das Bußsakrament zu empfangen!

Beichtgelegenheit in Altötting:
An Werktagen in St. Magdalena:   08.30 -11.30 Uhr und 14.30 - 16.00 Uhr
An Sonn- und Feiertagen:
Basilika St. Anna:                        08.30 - 11.30 Uhr
Stiftspfarrkirche:                           08.30 - 12.15 Uhr und 14.30 - 17.00 Uhr

Was soll ich beichten? - Hilfe zur Gewissenserforschung

Wallfahrtsprogramm Nr. 3 / 27. Februar - 12. März 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 3 ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr. 3 als PDF-Datei

Fastenpredigten 2018
,

Die Fastenzeit war im frühen Christentum die Zeit der Katechesen zur intensiven Vorbereitung der erwachsenen Taufbewerber auf die Taufe in der Osternacht. Daraus hat sich im Mittelalter der gute Brauch der Fastenpredigten entwickelt, die seit dem Konzil von Trient (1545) ihren festen Platz in der Liturgie der österlichen Bußzeit der Zentralkirchen haben. Mit der Predigtreihe werden die Gläubigen zu einer intensiven Auseinandersetzung mit ihrem Leben angeregt. Das Evangelium soll dabei der Kompass für die Umkehr und Neujustierung des persönlichen Lebens sein.

In Altötting wird 2018 "Die Kreuzesnachfolge von Bruder Konrad, orientiert an seinem Ordensvater Franz von Assisi" in verschiedenen Aspekten betrachtet:

Donnerstag, 22. Februar 2018 - Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus
Prediger: Domdekan Msgr. Dr. Hans Bauernfeind aus Passau
Thema:   "Bote des Friedens"

Donnerstag, 01. März 2018 - Stiftspfarrkriche St. Philippus und Jakobus
Prediger: Domkapitular Msgr. Manfred Ertl aus Passau
Thema:   "Aus der Dunkelheit ins Licht"

Donnerstag, 08. März 2018 - Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus
Prediger: Generalvikar Dr. Klaus Metzl aus Passau
Thema:   "Bereit sein zum Sterben"

Donnerstag, 15. März 2018 - Pfarrkirche St. Josef in Altötting-Süd
Prediger: Stiftspropst Prälat Günther Mandl
Thema:   "Nachfolgen und Leben finden"

Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Rahmen der Abendmesse.

Herzliche Einladung sich auf den Fasten-Impuls und die Orientierung in der Kreuzesnachfolge einzulassen!

Aschermittwoch in Altötting
, ,

... ist ein ganz besonderer Tag im Jahreskreis der Marienverehrung. Wenn Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl gemeinsam mit Guardian Pater Norbert Schlenker OFMCap und zahlreichen Marienkinder die Gnadenmutter von der Gnadenkapelle in die Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena überträgt, wird Maria zu einer von uns. Sie ist dann in der Mitte ihrer Kinder und (an)fassbar. Es können auch Rosenkränze und andere fromme Gegenstände für die zukünftige Andacht durch den Priester an das Gnadenbild gehalten werden. Der priesterliche Segen und der milde Blick der Gnadenmutter stärken die Gläubigen. Viele sind gekommen und die lange Reihe der Wartenden wollte nicht enden. Beschenkt mit einem Schleierbriefchen von Reinhard Zehentner und getragen von Gebet und Gesang, war die alljährliche Andacht am Beginn der Fastenzeit wieder ein tragendes und stimmungsvolles Erlebnis - das noch weit in die Fastenzeit hineinwirken wird.

In St. Magdalena besinnen sich die Gläubigen nicht nur auf die einfache und demütige Himmelsmama sondern auch auf die Vergänglichkeit des irdischen Lebens. Zur Einstimmung auf die 40tägige österliche Bußzeit wird mit der Aschenauflegung die Bereitschaft zu Buße und Umkehr symbolisiert. Die Tradition des Aschenkreuzes auf die Stirn ist seit dem 11. Jahrhundert bekannt. Mit den Worten "Bedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst" weist der Priester auf die Tatsache von Tod und Leben hin - oder fordert mit den Worten aus dem Markusevangelium "Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium" direkt zur Lebenskorrektur und zur Erneuerung auf. Es geht um die rechte Buße, damit die Herzen sich öffnen, sich wandeln und sich der neue Mensch auf Gott einlassen kann.
Papst Franziskus formulierte es in einer Predigt zum Aschermittwoch einmal so: "Denn Staub bist du, zum Staub musst du zurück" (Gen 3,19) - Das Symbol der Asche führt also zurück zu jenem großen Fresko der Schöpfung, von der gesagt wird, dass in ihr der Mensch eine einzigartige Einheit von Materie und göttlichem Hauch ist, und zwar im Bild des Staubes der Erde, der von Gott geformt und belebt wird durch seinen Atem, den er dem neuen Geschöpf durch die Nasenflügel einhaucht. Die Worte aus dem Buch Genesis werden in der Liturgie des Aschermittwochs aufgegriffen: Als Einladung zur Buße, zur Demut, zur Bewusstwerdung der eigenen Sterblichkeit, aber nicht, um den Menschen in Verzweiflung enden zu lassen, sondern damit er, gerade in seiner Sterblichkeit, die unvorstellbare Nähe Gottes aufnehmen kann, der jenseits des Todes den Weg eröffnet zur Auferstehung und zum endlich wiedergefundenen Paradies.“

Bildergalerie

Fasten tut gut - Der Blick nach innen
,

Von Aschermittwoch bis Ostern lautet das Motto "Weniger ist mehr". „Die Fastenzeit ist die Zeit, Nein zu sagen“, so Papst Franziskus. Fasten ist keine Diätform, um rasch ein paar Kilos abzunehmen, sondern ein bewusster Verzicht. Die Gläubigen sind eingeladen, sich in den 40 Tagen wieder auf das Wesentliche - auf Gott und unsere Mitmenschen - auszurichten.

Der Beginn der Fastenzeit ist mit dem Symbol des Aschekreuzes gekennzeichnet. Der katholische Priester bezeichnet die Stirn der Gottesdienstbesucher mit einem Aschenkreuz um auf die geistige Reinigung und die Vergänglichkeit hinzuweisen.
Entgiftung, Entschlackung und Regeneration für Körper, Geist und Seele sind die Ziele in diesen 6 1/2 Wochen der sogenannten "österlichen Bußzeit". Neben der Reduzierung des Speise- und Getränkeangebotes und der (früher vorgeschriebenen) Freitagsabstinenz von Fleisch,  werden seit Papst Paul VI. auch andere Formen der Askese und Buße empfohlen. Ein intensiveres Gebetsleben, die häufigere Teilnahmen an Gottesdiensten und Andachten gehören ebenso zur Fastenzeit, wie Werke der Nächstenliebe und das Geben von Almosen. Diese Bußwerke werden als Fastenopfer bezeichnet. Das Gebet der Fastenzeit ist der Kreuzweg, das Nachgehen des Leidensweges Jesu von der Verurteilung bis zur Kreuzabnahme bzw. Grablegung. Ein wichtiger Meilenstein in der Fastenzeit ist auch die "Seelenhygiene" durch die Beichte.
An den Fastensonntagen und  an Hochfesten, die in die Fastenzeit fallen (beispielsweise dem Josefstag am 19. März oder Mariä Verkündigung am 25. März), wird nicht gefastet.
Fasten wie Jesu - ein Blick auf den biblischen Hintergrund führt uns fast 2000 Jahr zurück. Matthäus berichtet im 4. Kapitel,  dass Jesus 40 Tage und Nächte in der Wüste gefastet hat. Die Zahl 40 begegnet uns in der Bibel auch an anderen Stellen:  an die 40 Tage der Sintflut (Gen 7,4–6); 40 Jahre Wüstenwanderung des Volkes Israel durch die Wüste nach dem Auszug aus Ägypten (Ex 16,35); 40 Tage verbrachte Mose in der Gegenwart Gottes auf dem Berg Sinai und das Volk wendet sich dem goldenen Kalb zu (Ex 24,18); an die Frist von 40 Tagen, die Gott dem Propheten Jona zur Bekehrung der Stadt Ninive auftrug, um den Untergang der Stadt durch Fasten und Büßen abzuwenden (Jona 3,4) und dann wieder in der Zeit von der Auferstehung bis zur Himmelfahrt von Jesus Christus (Apg 1,3). Traditionell wird auch für eine Schwangerschaft der Zeitraum von 40 Wochen angesetzt: um neues Leben entstehen, wachsen und auf die Welt kommen zu lassen.  So dient auch die vierzigtägige Fastenzeit der römisch-katholischen Kirche als österliche Bußzeit der Vorbereitung auf die Feier des Todes und der Auferstehung Christi.

Da es in der Fastenzeit jedenfalls nicht um bloßes Abnehmen geht, werden am Aschermittwoch oft auch alternative Vorsätze für diese 40 Tage des "frei werdens von" und gleichzeitigem "frei werdens für" gefasst: kein Alkohol, keine Zigaretten, kein Smartphone, kein Autofahren, kein Fernsehen.
Die Fastenzeit dauert von Aschermittwoch bis zum Beginn der Messe vom letzten Abendmahl am Gründonnerstag. Ab Karfreitag bis zur Osternachtfeier schließt sich das Osterfasten - als Trauerfasten zum Gedächtnis der Passion und der Grabesruhe Christi - an.  Durch die Feier der Erlösung durch Jesus Christus mit der Erneuerung der Taufversprechen in der Osternacht werden wir wieder neu mit dem Heil und der Freude als Kinder Gottes erfüllt.

Fasten tut gut - Es ist die Einladung "sich aufzuräumen", um für die kommende Fülle Platz zu schaffen

 

Welttag der Kranken am Gedenktag von Unsere Liebe Frau in Lourdes
,

Papst Franziskus hat den XXVI. Welttag der Kranken am 11. Februar 2018 unter das Motto Mater Ecclesiae: „‘Sieh e dein Sohn... Siehe deine Mutter ‘. Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich“ (Joh 19,26–27). gestellt:

Die Botschaft von Papst Franziskus zum XXVI. Welttag der Kranken 2018

Der Welttag der Kranken wurde 1993 von Papst Johannes Paul II. als Gedenken an alle von Krankheiten heimgesuchten und gezeichneten Menschen eingeführt. Er wird jährlich am 11. Februar, dem Gedenktag Unserer Lieben Frau in Lourdes, begangen. Neben einem Gottesdienst im Petersdom findt jedes Jahr eine zentrale Veranstaltung in einem anderen Land statt. Im denkwürdigen Jahr 2013 hat Papst Benedikt XVI. Altötting als den zentralen Veranstaltungsort ausgewählt und im Zuge der Feierlichkeiten zum XXI. Weltkrankentag nicht nur seinen päpstlichen Segen sondern auch einen kostbaren Reliquienschatz überbringen lassen: Das Blut seines verehrten Vorgängers des seligen Papst Johannes Paul II., der somit zum ewigen Pilger der Stadt Altötting geworden ist. Die Reliquie fand neben der goldenen Rose in der Gnadenkapelle Unserer Lieben Frau von Altötting einen würdigen Platz.

Papst Benedikt XIV. hat die Bedeutung des Weltkrankentags mit folgenden Worten erklärt: "Mit dem jährlichen Welttag der Kranken will die Kirche in der Tat die kirchliche Gemeinschaft in allen Bereichen für die Bedeutung des pastoralen Dienstes auf dem weiten Feld des Gesundheitswesens sensibilisieren, einem Dienst, der ganz wesentlich zu ihrer Sendung gehört, da er auf der Linie der Heilssendung Christi selbst liegt. Er, der göttliche Arzt, »zog umher, tat Gutes und heilte alle, die in der Gewalt des Teufels waren« (Apg 10,38). Aus dem Geheimnis seines Leidens, seines Todes und seiner Auferstehung erhält das menschliche Leiden Sinn und Erleuchtung. In dem Apostolischen Schreiben Salvifici doloris findet der Diener Gottes Johannes Paul II. dazu erleuchtende Worte. »Im Leiden Christi hat das menschliche Leiden seinen Höhepunkt erreicht. Zugleich ist es in eine völlig neue Dimension und Ordnung eingetreten: Es ist mit der Liebe verbunden worden, mit jener Liebe…, die das Gute schafft, indem sie es sogar aus dem Bösen wirkt, und zwar durch das Leiden, so wie das höchste Gut der Erlösung der Welt vom Kreuz Christi ausgegangen ist und noch ständig von dort ausgeht. Das Kreuz Christi ist zu einer Quelle geworden, aus der Ströme lebendigen Wassers fließen« (Nr. 18). Schon das Zweite Vatikanische Konzil erinnerte an die wichtige Aufgabe der Kirche, sich des menschlichen Leidens anzunehmen. In der dogmatischen Konstitution Lumen gentium lesen wir: »Christus wurde vom Vater gesandt, ›den Armen die frohe Botschaft zu bringen, zu heilen, die bedrückten Herzens sind‹ (Lk 4,18), ›zu suchen und zu retten, was verloren war‹ (Lk 19,10). In ähnlicher Weise umgibt die Kirche alle mit ihrer Liebe, die von menschlicher Schwachheit angefochten sind, ja in den Armen und Leidenden erkennt sie das Bild dessen, der sie gegründet hat und selbst ein Armer und Leidender war. Sie müht sich, deren Not zu erleichtern, und sucht Christus in ihnen zu dienen« (Nr. 8). Dieses humanitäre und geistliche Wirken der kirchlichen Gemeinschaft gegenüber den Kranken und Leidenden ist im Lauf der Jahrhunderte in vielfältigen Formen und auch institutionellen Strukturen im Gesundheitswesen zum Ausdruck gekommen." (Auszug aus der Botschaft zum Weltkrankentag 2010).

Wir empfehlen alle Kranken und Leidenden, alle Menschen mit Einschränkungen sowie ihre Angehörigen und alle, die sich ihrer annehmen, der Gnade Gottes und der Fürsprache Mariens, unserer milden, wirkmächtigen Mutter, an. Mögen sie Heilung an Leib und Seele erfahren!

Das Gnadenbild in der Stiftspfarrkirche

Während in der Heiligen Kapelle geputzt, gesaugt und poliert wird, ist das Bild Unserer Lieben Frau von Altötting in der altehrwürdigen Stiftspfarrkriche St. Philippus und Jakobus zu Hause. Der Schrein mit der Gottesmutter steht rechts vom Volksaltar und gleich neben dem Heiligen Josef. Marienkinder und alle gläubigen Besucher Altöttings können die Litugie nach der Kapellordnung in der großen Stiftspfarrkirche feiern. Auch wenn der Gnadenaltar mit einen Gold- und Silberdarstellungen einzigartig ist, so hat das Gnadenbild in der Stiftspfarrkirche einen würdigen und stimmigen Rahmen. Der klassizistische Hochaltar und das gorße Altargemälde "der himmlischen Rettung" im Hintergrund aber auch die beiden Engelfiguren lassen uns das Geheimnis der demütigen Gottesmagd nachspüren, die immer auf ihren Sohn, unseren Herrn Jesus Christus, blickend uns zu IHM hinführen möchte.
Das Gnadenbild wird am Donnerstag nach der Abendmesse um ca. 19.30 Uhr in ihr strahlend sauberes Haus übertragen. Ab Freitag werden die Heiligen Messen und der Rosenkranz gemäß Kapellordnung in der Gnadenkapelle gefeiert bwz. gebetet.

Einblick in die Kapellreinigung haben Stefanie Hintermayr im Vorjahr mit der Kamera festgehalten: Frühjahrsputz in der Gnadenkapelle Altötting | Saubermachen in der Kirche

Foto: R. Dorfner

Eucharistisches Stundengebet
,

Herzliche Einladung am Samstag, 17. und Sonntag, 18. Februar 2018 zur Einstimmung in die österliche Bußzeit in St. Magdalena

Das Eucharistische Stundengebet wird mit Impulsen durch Predigten zum Altöttinger Wallfahrtsmotto 2018 "Jesu Kreuz – unser Buch!“ - Die Kreuzesnachfolge von Bruder Konrad orientiert an seinem Ordensvater Franz von Assisi den Blick auf das Wesentliche im Leben eines jeden Menschen lenken.

Prediger P. Norbert Schlenker OFMCap, Guardian und stellvertretender Wallfahrtsrektor in Altötting erklärt zum Thema:
„Jesu Kreuz – unser Buch!“ ist das Leitwort des 200. Geburtsjahres des Hl. Bruder Konrad von Parzham im Bistum Passau und gleichzeitig das diesjährige Wallfahrtsmotto in Altötting. Es verweist uns auf den bekannten Ausspruch von Bruder Konrad: „Das Kreuz ist mein Buch!“ Mit seiner  Kreuzesfrömmigkeit steht er in der Tradition seines Ordensvaters, des Hl. Franz von Assisi, der am Anfang seiner Berufung in San Damiano vom Gekreuzigten den Auftrag erhielt: „Gehe hin und stelle mein Haus wieder her!“ und der gegen Ende seines Lebens auf dem Berg La Verna durch den Empfang der Wundmale die Liebe des Gekreuzigten in außerordentlicher Weise erfuhr. Wie Franziskus hat auch Bruder Konrad gelernt, im Zeichen des Kreuzes und in der Begegnung mit dem Gekreuzigten und in dessen Nachfolge sein Leben zu sehen und seinen Dienst an der Pforte und im Kloster zu
tun. Darin kann er uns Vorbild und Fürsprecher sein, die Höhen und Tiefen unseres alltäglichen Lebens im Blick auf den Herrn und sein Kreuz anzunehmen und zu gestalten.

Samstag, 17. Februar:
10.00 Uhr Festmesse mit Predigt Thema: Das Evangelium leben
                   Aussetzung – Anbetung
15.00 Uhr Eucharistische Andacht
16.00 Uhr Predigt Thema: Das Zeugnis der Demut
                   Litanei – Eucharistischer Segen

Sonntag, 18. Februar:
09.30 Uhr Festmesse mit Predigt Thema: Abschied nehmen können
                   (musik. Gestaltung: Kapellchor und Orgel)
                   Aussetzung – Anbetung
15.00 Uhr Abschlusspredigt Thema: Kreuzesfrömmigkeit
                   Te Deum – Eucharistischer Segen

Altöttinger Pilgerfahrt 2018 auf den Spuren des Hl. Bruder Konrad
, ,

Die 52. Pilgerfahrt führt von Altötting nach Passau und weiter nach Parzham, dem Geburtsort des Heiligen. In der Bischofsstadt Passau, die zu den schönsten Städten der Welt zählt, feiert der H.H. Diözesanbischof Dr. Stefan Oster um 09.30 Uhr einen Pontifikalgottesdienst im Passauer Dom, dem größten Barockdom nördlich der Alpen. Ein besonderer Moment wird der feierliche Einzug der Wallfahrer aus Altötting mit ihren Fahnenabordnungen und begleitet von der Altöttinger Musikkapelle sein. Die Altöttinger Kapellsingknaben und Mädchenkantorei unter der Leitung von Herbert Hager werden den Gottesdienst musikalisch gestalten und werden von der großen, weltberühmten Orgel begleitet. Nach der leiblichen Stärkung und einer Stadtführung bringen die Busse alle Teilnehmer nach Parzham zur Schlussandacht. In Parzham lassen sich die Wurzeln von Bruder Konrad, seine bäuerliche Abstammung und seine niederbayerische Mentalität nachspüren. Die geistliche Leitung hat Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl, der von seinem Team an Seelsorgern unterstützt wird. Möge die Gnadenmutter die Pilgerfahrt beschützen und begleiten, so dass es ein wunderschöner gemeinsamer Pilgertag wird.
Der Fahrpreis beträgt EUR 25, Kinder sind kostenfrei. Anmeldung im Wallfahrts- und Verkehrsbüro: Tel. 08671/506219 oder per mail unter touristinfo@altoetting.de

Foto Passauer Dom: Bistum Passau

Der Kapellplatz im weißen Winterkleid

07.02.2018 - Der Kapellplatz in Altötting gehört zu den schönsten Plätzen - in der Wallfahrtssaison quirlig durch die zahlreichen Pilger und Pilgerinnen, im Winter oft still und weit. Heute hat uns der Winter dieses schöne Bild des stillen Platzes rund um die Heilige Kapelle beschert. Ein ganz besonderer Anblick ist es wenn die Schneeflocken lautlos, sanft und weich auf diesen wunderbaren Flecken Erde fallen. Es ist ein Moment, der einlädt innezuhalten um das Herz zu Gott dem Schöpfer zu erheben.

Am Aschermittwoch der Gnadenmutter begegnen

Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit als Vorbereitung auf das große Osterfest. In Altötting ist neben der Aschenauflegung auch die besondere Verehrung der Gnadenmutter eine gute Tradition. An der Hand der Mutter sich ganz auf den Sohn ausrichten und nach ihrem Vorbild sich frei machen, um sich von Gott beschenken und erfüllen zu lassen. Maria begleitet uns durch die österliche Bußzeit und durch unser irdisches Leben, durch alle Tiefen und Höhen, auf den Himmel zu.

Herzliche Einladung am Aschermittwoch, den 14. Februar 2018, zum "Gnadenbildkuss" mit Aschenauflegung:

Um 13.30 Uhr wird das Gnadenbild in die Klosterkirche St. Magdalena übertragen
Von 13.30 bis 16.00 Uhr sind alle Gläubigen aus nah und fern zur Marienverehrung und Aschenauflegung eingeladen. Für die musikalische Umrahmung sorgt der Frauenbundchor.
Um 16.00 Uhr sind alle zur Feier der Heiligen Messe mit Aschenauflegung eingeladen.

Ein Bericht über die historischen Hintergründe und die Verehrung in unserer Zeit von Stefanie Hintermayr

Foto: R. Dorfner

Blasiussegen wird in allen Gottesdiensten erteilt

Am 03. Februar wird in der katholischen Kirche des Heiligen Blasius gedacht. Er war Bischof von Sebaste in Armenien und erlitt um 316 unter Kaiser Licinius ein grausames Martyrium.
Der Heilige zählt seit dem späten Mittelalter zu den vierzehn Nothelfern. Über den Heiligen wird berichtet, dass er im römischen Gefängnis einen jungen Mann oder Knaben, der eine Fischgräte verschluckt hatte und zu ersticken drohte, das Leben gerettet hat. Deshalb  wird an den Tagen um seinen Gedenktag der sogenannte Blasiussegen zum Schutz gegen Halskrankheiten erteilt. Bei der Spendung wird die Kerzensymbolik von Mariä Lichtmess aufgegriffen. Der Priester oder Diakon hält dem Gläubigen zwei gekreuzte brennende Kerzen in Höhe des Halses vor und segnet mit den Worten: "Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen. Es segne dich Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist." oder "Der allmächtige Gott schenke dir Gesundheit und Heil. Er segne dich auf die Fürsprache des heiligen Blasius durch Christus, unsern Herrn." Der kniende oder stehende Gläubige besiegelt den Segen mit seinem zustimmenden Amen. Durch die Sakramentale wird das Vertrauen auf die  Heilszusage Gottes für Leib und Seele ausgedrückt.

Der Blasisusegen wird in Altötting am 03. und 04. Februar 2018 in allen Gottesdiensten erteilt. Herzliche Einladung!

Mariä Lichtmess

40 Tage nach dem Weihnachtsfest wird die Darstellung (früher auch Opferung genannt) im Tempel gefeiert. In der Landwirtschaft endete früher an diesem Tag das Wirtschaftsjahr, was für die Mägde und Knechte die Lohnzahlung und die Möglichkeit zum Dienstgeberwechsel bedeutete.

Der Festinhalt geht auf das alttestamentliche Gesetz des Moses zurück. Dieses schreibt die kultische Reinigung der Frauen 40 Tage nach der Geburt eines Sohnes vor. Des Weiteren ist jeder Erstgeborene Gott zu weihen.
Lukas berichtet im 2. Kapital:

22 Als sich für sie die Tage der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung erfüllt hatten, brachten sie das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn darzustellen, 23 wie im Gesetz des Herrn geschrieben ist: Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn heilig genannt werden. 24 Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.
25 Und siehe, in Jerusalem lebte ein Mann namens Simeon. Dieser Mann war gerecht und fromm und wartete auf den Trost Israels und der Heilige Geist ruhte auf ihm. 26 Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Christus des Herrn gesehen habe. 27 Er wurde vom Geist in den Tempel geführt; und als die Eltern das Kind Jesus hereinbrachten, um mit ihm zu tun, was nach dem Gesetz üblich war, 28 nahm Simeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten: 29 Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. 30 Denn meine Augen haben das Heil gesehen, 31 das du vor allen Völkern bereitet hast, 32 ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel. 33 Sein Vater und seine Mutter staunten über die Worte, die über Jesus gesagt wurden. 34 Und Simeon segnete sie und sagte zu Maria, der Mutter Jesu: Siehe, dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele zu Fall kommen und aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird, - 35 und deine Seele wird ein Schwert durchdringen. So sollen die Gedanken vieler Herzen offenbar werden.
36 Damals lebte auch Hanna, eine Prophetin, eine Tochter Penuëls, aus dem Stamm Ascher. Sie war schon hochbetagt. Als junges Mädchen hatte sie geheiratet und sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt; 37 nun war sie eine Witwe von vierundachtzig Jahren. Sie hielt sich ständig im Tempel auf und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten. 38 Zu derselben Stunde trat sie hinzu, pries Gott und sprach über das Kind zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten.
39 Als seine Eltern alles getan hatten, was das Gesetz des Herrn vorschreibt, kehrten sie nach Galiläa in ihre Stadt Nazaret zurück. 40 Das Kind wuchs heran und wurde stark, erfüllt mit Weisheit und Gottes Gnade ruhte auf ihm.

Das Zeugnis des Simeon wird den Gläubigen in der Komplet, dem Nachtgebet der Kirche, jeden Abend in Erinnerung gerufen. "... denn meine Augen haben das Heil gesehen... ein Licht, das die Heiden erleuchtet und Herrlichkeit für dein Volk Israel"
Dieser Lobgesang des greisen Propheten ist auch die Begründung, dass das Festgeheimnis traditionell mit Kerzenweihen und Lichterprozessionen verbunden wird. Es werden die Kerzen für das kommende Jahr gesegnet, die symbolisch auf das Kommen Jesu deuten. Die Gläubigen gehen durch das Licht erleuchtet Christus entgegen.

Mit dem Blick auf die Mutter von Jesus, ist das Fest im Volksmund auch als "Maria Lichtmess" bekannt. Das Fest ist eines der ältesten Marienfeste und geht auf das 4. Jahrhundert n.Chr. zurück. Seit der Liturgiereform nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil wurde die Betonung des Festinhaltes von der Reinigung Mariens auf die Darstellung des Herrn verschoben, und es wird wieder als "Herrenfest" gefeiert.
Seit 1997 wird das Fest auch als Tag des geweihten Lebens begangen.

Kinder beten in der Gnadenkapelle

Herzliche Einladung an alle Kinder und ihre Eltern, Geschwister und Großeltern sowie alle Tanten und Onkeln und insbesondere an alle Taufpaten!

Jeden Freitag wird um 14.30 Uhr in der Gnadenkapelle ein Kinderrosenkranz mit Friedensgebet gestaltet.
Dauer: ca. 15 Minuten

Beten wir gemeinsam um den Frieden in den Familien und den Frieden in der Welt.

Heiliger Bruder Konrad – 200 Jahre in unserer Mitte

Zwei Tage, bevor im rund 80 km entfernten Oberndorf an der Salzach das weltberühmte Weihnachtslied „Stille Nacht“ uraufgeführt wurde, erblickt auf dem Venushof in niederbayerischen Parzham bei Bad Griesbach am 22. Dezember 1818 kurz nach Mitternacht der kleine Hansl das Licht der Welt. Er ist das elfte von zwölf Kindern der Eheleute Bartholomäus und Gertraud Birndorfer. Sein Vater bringt ihn gleich am Morgen in die Kirche St. Wolfgang bei Weng, wo er um 9.00 Uhr auf den Namen des Evangelisten Johannes, dessen Fest die Kirche am 27. Dezember feiert, getauft wird.

Sein 200. Geburts- und Tauftag soll, so ist es die Absicht der Brüder Kapuziner, besonders in Altötting, wo er im damaligen St. Annakloster 41 Jahre gelebt und als Pförtner Gott verbunden und den Menschen zugewandt gewirkt hat, das ganze Jahr 2018 über im Blick sein, ebenso im Bistums Passau, dessen dritter Patron der Hl. Bruder Konrad seit 1984 ist. Dieser 22. Dezember 1818 war für den kleinen Hansl nicht nur Geburtstag für das Leben auf dieser Erde, sondern durch die Taufe auch Geburtstag für das Leben mit Gott und damit für das ewige Leben.

Der kleine Hansl hat seine Taufberufung gelebt. Geprägt war er durch sein religiöses Elternhaus. Dort wurde der Glaube nicht nur durch häufiges gemeinsames Beten in der Familie und den Gottesdienstbesuch praktiziert, sondern auch durch eine großzügige Gastfreundschaft gegenüber Wanderern und Bettlern. Hansl hat auf dem Schulweg regelmäßig den Rosenkranz gebetet, später war er sonntags zu den verschiedensten Kirchen und Kapellen in näheren Umkreis unterwegs, um mehrere Gottesdienste mitzufeiern. So wurde er schon in jungen Jahren zum Pilger und Wallfahrer. Er gehörte verschiedenen Bruderschaften an, die ihm ein großes Gebetspensum vorgaben, eine in unserer Zeit schwer verständliche, aber damals durchaus übliche Frömmigkeitshaltung. Eine Volksmission in Ering St. Anna und die jahrelange geistliche Begleitung und der Empfang des Bußsakramentes beim Benefiziaten Dullinger in Aigen am Inn bestärkten seinen Wunsch, Kapuzinerbruder zu werden.

Im September 1849 bittet er im Altöttinger Kapuzinerkloster St. Anna um Aufnahme. Seinen Besitz verteilt er gleich seinem Ordensvater Franziskus und wie im Evangelium empfohlen, an die Armen und für verschiedene religiöse und soziale Zwecke. Er erhält das Kleid des Hl. Franz von Assisi und den Ordensnamen „Konrad“ Nach dem Noviziat in Laufen an der Salzach und der Feierlichen Profess am 4. Oktober 1852 wird er mit dem Pfortendienst an der am stärksten frequentierten Klosterpforte Bayern beauftragt. Dieser Dienst prägt sein ganzes Ordensleben bis zu seinem Tod am Abend des 21. April 1894.  

Seine Aufnahme in das Verzeichnis der Heiligen am Pfingstfest 1934 durch Papst Pius XI war nach knapp 200 Jahren die erste Heiligsprechung eines Deutschen. Der letzte vor Br. Konrad heiliggesprochene Deutsche war 1746 die von Fidelis von Sigmaringen. Dieser kam 1622 in den religiösen und politischen Wirren der Gegenreformation in Seewies in Graubünden zu Tode und ist damit der Erstlingsmärtyrer des Kapuzinerordens. Beide sind Mitpatrone der Deutschen Kapuzinerprovinz.

Die Heiligsprechung von Br. Konrad war gleichzeitig ein großes Geschenk und eine starke Ermutigung der Kirche an das durch den Nationalsozialismus schwer geprüfte deutsche Volk. Gemäß dem Pauluswort „das Schwache in der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen (1 Kor. 1, 27)“ und dem Wort Mariens in ihrem Lobgesang des Magnifkats „er stürzt die Mächtigen von Thron und erhöht die Niedrigen (Lk 1,52)“ wird hier gegenüber dem deutschen Diktator, dem „Braunen aus Braunau“, mit seinem Größenwahn der einfache schlichte Kapuzinerbruder in der braunen Kutte den Gläubigen vor Augen gestellt, der auf das wirkliche Heil verweist.

Dieses zweiten großen Heiligen der bayerischen Wallfahrtsmetropole neben der Gnadenmutter soll in Altötting und im ganzen Bistum Passau mit verschiedenen Veranstaltungen in seinem 200. Geburtsjahr gedacht werden. Ein Höhepunkt wird sicher das Bruder-Konrad-Fest am 21./22. April sein mit der Wiedereröffnung der renovierten und umgestalteten Klosterkirche St. Konrad mit Altarweihe durch den Passauer Diözesanbischof Dr. Stefan Oster SDB. Als weiterer prominenter Gast wird zum Bruder-Konrad-Fest der Generalminister der Kapuziner Br. Mauro Jöhri aus Rom in Altötting erwartet und eine Woche später am 1. Mai zur Eröffnung der Hauptwallfahrtssaison der Kapuzinerkardinal Séan Patrick O’Malley aus Boston, der in diesem Zusammenhang auch unseren Mitbruder Thomas Maria Schied, der zurzeit als Diakon in München sein Praktikum macht, in der Altöttinger Wallfahrtsbasilika am 30. April zum Priester weihen. Außerdem gibt es in Altötting das ganze Jahr über verschiedene Sonderausstellungen zum Leben und Wirken von Bruder Konrad.

Zum 200. Geburtsjahr des Heiligen, der als einfacher Kapuzinerbruder die Kunst besaß, Gottesfreundschaft und Menschenliebe miteinander zu verbinden und dem heute Konradkirchen auf vier Kontinenten geweiht sind, hat unser Schweizer Mitbruder Niklaus Kuster ein neues Bruder-Konrad-Buch geschrieben mit der Lebensgeschichte Br. Konrads, die spirituell in die Gegenwart spricht und dazu ermutigt, auch einem ganz schlichten Alltag Tiefe und Weite zu geben. Die Lektüre dieses Buch, das im Januar 2018 in der Reihe der Topos-Biographien erscheinen wird, ermöglicht einen neuen zeitgemäßen Zugang zu unserem heiligen Mitbruder.

Br. Norbert Schlenker OFMCap

Nachgefragt - Zum Bruder-Konrad-Jahr 2018 - Domdekan Dr. Hans Bauernfeind antwortet

Foto: R. Dorfner

Nightfire am Herz-Jesu-Freitag

Alle jungen und junggebliebenen Christen treffen sich am Freitag, 02. Februar 2018, wieder zu einem Nightfire-Abend mit Lobpreis und Anbetung in der Klosterkirche St. Magdalena. Den Impuls mit Lebenszeugnis wird Regina Stellner, Autorin und Lehrerin und treue Nightfire-Freundin, geben.

Beginn ist um 20.00 Uhr und das come & see endet gemütlich für Leib und Seele beim Wirten.

Herzliche Einladung an alle! Kommt, lasst uns gemeinsam loben, preisen, feiern.

Kapellreinigung

Die Gnadenkapelle wird alljährlich in der 1. Februarwoche gereinigt und ist daher von Montag, 05. Februar 2018, bis einschließlich Donnerstag, 08. Februar 2018, geschlossen.

Am Sonntag, den 04.02.2018, wird das Gnadenbild nach dem Rosenkranz um ca. 18.45 Uhr in die Stiftspfarrkirche übertragen. Unsere Liebe Frau verbleibt in der Stiftspfarrkirche zur Verehrung, wo auch die Gottesdienste nach der Kapellordnung gefeiert werden.

Das Gnadenbild wird am Donnerstag, 08.02.2018, vor dem Rosenkranz um ca. 17.45 Uhr in einer feierlichen Prozession wieder in die Gnadenkapelle übertragen. Mit dem Rosenkranzgebet am Donnerstag werden auch die Heiligen Messen nach gewohnter Kapellordnung wieder in der Gnadenkapelle gelesen.

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Februar 2018

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater,

dass jene, die über wirtschaftliche, politsche oder religiöse Macht verfügen, ihre Position nicht missbrauchen.

Wallfahrtsprogramm Nr. 2 / 30. Januar - 26 Februar 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 2 ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr.2 als PDF-Datei

Eröffnung der Bruder-Konrad-Ausstellungen
,

1818 war ein sehr bewegtes Jahr in einer turbulenten Zeit für die Familie Birndorfer am Venushof in Parzham. Das Jahr war erntereich, wodurch es eine Wende nach den Jahren von Krieg und Hunger brachte. Das Haus der Bauernfamilie wurde neu gebaut und am 22. Dezember krönten Geburt und Taufe des kleinen Johannes als 11. Kind das Familienglück. Bruder Georg Greimel OFMCap regt in der Ausstellung im Kloster St. Konrad "Bruder Konrad - Geburt und Taufe" mit den Berichten und Impulstexten zum Nachdenken über den Lebensanfang an. Zwei Tage nach Johannes Birndorfer wurde nur ca. 70km entfernt das berühmte Weihnachtslied "Stille Nacht, Heilige Nacht" uraufgeführt. Die Betrachtung der Zeitschiene im Leben von Bruder Konrad hat Bruder Georg schon bei der ständigen Ausstellung im Kloster St. Konrad meisterhaft dargestellt. In der neu gestalteten Sonderausstellung "Bruder Konrad - sein Leben" im Portal der Stiftspfarrkirche hat er die sehr spannenden Zeiten, in denen der Heilige Bruder Konrad seinen Weg durch das Erdenleben suchte, noch intensiver herausgearbeitet. Der Besucher der Ausstellung wird durch zahlreiche Zitate auf eine Reise in die Vergangenheit begleitet und enthält auch viele geistliche Impulse für seinen eigenen Lebensweg. Die Ausstellung bringt Ausblicke in die geistliche Entwicklung und die Stationen des Lebensweges von Bruder Konrad nahe, damit die Übergänge unseres Lebens gelingen. Bruder Konrad ist unser Helfer. - so hat es Bruder Georg vor der offiziellen Eröffnung der Ausstellungen durch Guardian Pater Norbert Schlenker OFMCap erklärt. Die Sonderausstellungen werden durch einen 3. Teil mit dem Thema "Bruder Konrad - Kust und Schriften", die ab 11. März 2018 im Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum zu sehen ist, ergänzt.
Die Sonderausstellungen mögen ein Anstoß sein, sich mit Bruder Konrad und seiner Zeit auseinanderzusetzen. Kommt und seht!

Neues Buch über Bruder Konrad in Altötting vorgestellt - ein Beitrag von Stefanie Lindner

Lieber Bruder Konrad

Bruder Prof. Dr. Nikolaus Kuster OFMCap ist Autor zahlreicher Bücher. Er hat sich auf Einladung von Pater Norbert Schlenker OFMCap und der Deutschen Kapuzinerprovinz als Schweizer ganz neutral auf die Spuren seines berühmten bayerischen Ordensbruders gemacht. Mit Treffsicherheit und spannenden Einblicken hat Bruder Niklaus seine Reise auf den Spuren des Bauernsohns und einfachen Klosterpförtners nicht nur im Buch "Konrad von Parzham - Menschenfreund und Gottesmann" beschrieben, sondern auch wortgewandt das Buch und seinen "Helden" in der gut gefüllten Stiftspfarrkirche vorgestellt. Auf die Fragen aus dem Publikum ist er im Anschluss ausführlich eingegangen und viele haben sich das sehr lesens- und empfehlenswerte Büchlein vom Autor persönlich signieren lassen. Bruder Konrad hat als Klosterpförtner eine Palette von kleinen und größeren Hoffnungen und Nöten zu Ohren bekommen, die er auch heute noch als Heiliger hört. Bruder Nikolaus spannt im Buch den Bogen zwischen der Zeit von damals und unserer Zeit. Die unterschiedlichen Probleme bespricht er mit Bruder Konrad und lädt so alle Leser ein, es ihm gleich zu tun.

Die neue Wallfahrtsmedaille 2018 ist da

Als Erinnerung an den Besuch bei Unserer Lieben Frau von Altötting sind die bronze- und silberfarbenen Wallfahrtsmedaillen bereits zur guten Tradition geworden und für viele ist die Medaille mit dem Jahresleitwort und einem wechslenden Motiv mittlerweile ein Sammelobjekt. Auf der Vorderseite ist dem Motto "Jesu Kreuz - unser Buch" Bruder Konrad in den Anblick eines Kreuzes vertieft. Auf der Rückseite prangt wie jedes Jahr das Logo der Heiligen Kapelle.

Erhältlich ist die limitierte Wallfahrtsmedaille 2018 in der Sakristei der Gnadenkapelle sowie im Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum der Bischöflichen Administration der Heiligen Kapelle. Der Preis beträgt EUR 3,50.

Konrad von Parzham - Menschenfreund und Gottesmann

ist der Titel des neuen Buches über einen äußerst populären Heilgen, der durch sein Leben auch in unsere Zeit ausstrahlt. Das Buch wird am Samstag, 27. Januar 2018, um 16 Uhr in der Stiftspfarrkirche durch den Autor Kapuzinerbruder Prof. Dr. Nikolaus Kuster vorgestellt. Bruder Nikolaus hat sich aufgemacht, um seinen Ordensbruder kennen zu lernen, und beschreibt seine intensive Spurensuche in ausdrucksstarken, mitreißenden Worten. Eine einfühlsame und inspirierende Pflichtlektüre!

Im Anschluss führt Bruder Georg Greimel OFMCap in die ersten beiden Sonderausstellungen anlässlich des Bruder-Konrad-Jahres in Altötting ein:
"Bruder Konrad - Geburt und Taufe" wird im Bruder-Konrad-Kloster thematisiert und in der Romanischen Eingangshalle der Stiftspfarrkirche wird "Bruder Konrad - sein Leben" präsentiert.

Bruder Konrad feiert am am 22. Dezember 2018 seinen 200. Geburts- und Tauftag. In Altötting hat er mehr als 40 Jahre als einfacher Klosterpförtner gedient. Er wurde in seiner einfachen, stillen und demütigen Art zu einem Symbol gegen den Zeitgeist. Kommt und seht!

Wallfahrtsprogramm Nr. 1 / 09. - 29. Januar 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 1 ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr.1 als PDF-Datei

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Januar 2018

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater,

für religiöse Minderheiten in Asien:

Dass Christen und andere religiöse Minderheiten in asiatischen Ländern ihren Glauben in voller Freiheit leben können.

Jesu Kreuz - unser Buch!

Die Auswahl eines Wallfahrtsmottos muss 3 Kriterien erfüllen: Es muss kurz und prägnant sein, es muss sehr aktuell und für die Wallfahrt spirituell förderlich sein. Es ist uns immer gelungen, im Hinblick auf diese Kriterien gute, einprägsame und wirksame Mottos zu finden: 2014 „Wie Gott will“, 2015 „kommt und seht“, 2016 „Mutter der Barmherzigkeit“ und 2017 „mit Maria zu Jesus“.
2018 ist ein Jahr, in dem wieder unser Stadtheiliger und 3. Diözesanpatron, Bruder Konrad von Parzham in den spirituellen Schwerpunkt der Wallfahrt rückt, feiern wir doch seinen 200. Geburtstag.
Bruder Konrad ist aus 3 Gründen für uns alle zeitlos vorbildlich und wichtig: Zum einen, weil er seit seiner Kindheit und Jugend ein Meister des Gebets war; er hatte das Bedürfnis und die Gnade, im verweilenden und betrachtenden Gebet auf den Herrn zu schauen und immer mehr in sein innerstes Wesen vorzudringen im Wissen, dass er da ein an kein Ende kommen werde; zum anderen war er ein Meister der dienenden Liebe, der es verstand, allen Bittstellern an seiner Klosterpforte das Gefühl zu geben, ganz für ihn da zu sein in unerschöpflicher Geduld, Einfühlsamkeit und Hilfsbereitschaft. Schließlich war Bruder Konrad ein Meister der Christusnachfolge, in der Bereitschaft, ihm immer ähnlicher zu werden, besonders auch auf dem Kreuzweg: So wurde er zu einem Kreuzesmystiker, was sich in seinem berühmten Wort „Das Kreuz ist mein Buch“ manifestiert. Er konnte bei der Betrachtung des Kreuzes die göttliche Barmherzigkeit und Liebe ablesen und zugleich Regeln für sein moralisches Handeln finden. Dem Sinne nach sagte er, wenn ich in einer Lage bin, in der ich nicht weiß, wie ich mich verhalten oder entscheiden soll, dann genügt ein Blick zum Kreuz und ich weiß es; es lehrt mich Milde, Demut, Güte, Barmherzigkeit und Liebe und warnt mich vor unangemessener Härte, Gewalt, Rache und der Verbreitung von Angst und Schrecken.
Das sollen und wollen wir alle von Bruder Konrad bei seinem 200. Geburtstag wieder lernen, in kritischen Stresssituationen auf das Kreuz zu schauen und dann die richtige Entscheidung und das rechte Verhalten zu treffen – und so lautet unser Wallfahrtsmotto 2018 „Jesu Kreuz – unser Buch!“
Mögen wir alle dadurch wachsen in der Christusnachfolge, in unserem Charakter und in unserem ethischen Handeln, das von den Werten der Bibel geprägt sein soll.

Prälat Günther Mandl, Stadtpfarrer, Stiftspropst und Wallfahrtsrektor