Wallfahrtsprogramm Nr. 23 / 11. - 17. August 2020

Das Wallfahrtsprogramm Nr. 23 mit allen aktuellen Mitteilungen und Regelungen zur Corona-Krise in Altötting ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 23  als PDF-Datei

 

Feurige Übergabe der Gebetsanliegen

Feuer gehört zu den Grundelementen. Feuer gibt Licht und Wärme, kann aber auch zerstörerisch wirken. Feuer ist lebensnotwendig und kann gleichzeitig tödlich sein. Feuer ähnelt in der Teilbarkeit der Liebe: wenn es, wie in der Osternacht, weitergegeben wird, wird es durch die Teilung mehr und macht den Raum heller und wärmer. 
Pater Norbert Schlenker hat dem Symbol Feuer nachgespürt.

Weiter zur Nachlese: Impuls über das Symbol Feuer

Feuer symbolisiert aber für Christen auch die Gegenwart Gottes. Der Heilige Geist, die dritte Person des einen Gottes, wird nicht nur durch Tauben und Wind, sondern ganz besonders in Verbindung zum Menschen als Feuerzunge dargestellt. Wenn der Heilige Geist in uns wirkt, brennt die Flamme des Glaubens in unseren Herzen.

Alljährlich tragen viele tausende Pilger ihre Sorgen und Nöte nach Altötting und schreiben ihre Anliegen mit der Bitte um das fürbittende Gebet auf. Sehr gerne beten wir in Altötting mit allen für diese Anliegen. Täglich im Rosenkranz in der Gnadenkapelle und an jedem Priesterdonnerstag tragen wir alle Gebetsanliegen gemeinsam mit Maria vor Gott, unserem Herrn.

Alljährlich werden die Gebetsanliegen dann im Sommer verbrannt. Begleitet vom Gebet der Wallfahrtsleitung und der Pilgerbetreuer/-innen stieg auch in diesem schwierigen Jahr der Rauch der endgültig verbrennenden Anliegen zu Gott empor: Die Sorgen und Nöte wurden wieder himmelwärts geschickt, um auf Erden im Vertrauen auf die Güte und weise Vorsehung Gottes ruhig leben zu können.

Was meint ihr?
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MIt dieser Frage hat Jesus das Gleichnis vom willigen und vom unwilligen Sohn eingeleitet. Dann erzählt er folgendes Beispiel: "Ein Mann hatte zwei Söhne. Er ging zum ersten und sagte: Mein Kind, geh und arbeite heute im Weinberg! Er antwortete: Ich will nicht. Später aber reute es ihn und er ging hinaus.Da wandte er sich an den zweiten und sagte zu ihm dasselbe. Dieser antwortete: Ja, Herr - und ging nicht hin. Wer von den beiden hat den Willen seines Vaters erfüllt?" Diese Frage stellt Jesus auch uns - hier und heute. Wer erfüllt den Willen Gottes?

Im biblischen Bericht überliefert uns Matthäus das Gespräch weiter: "Sie antworteten: Der erste. Da sagte Jesus zu ihnen: Amen, ich sage euch: Die Zöllner und die Dirnen gelangen eher in das Reich Gottes als ihr. Denn Johannes ist zu euch gekommen auf dem Weg der Gerechtigkeit und ihr habt ihm nicht geglaubt; aber die Zöllner und die Dirnen haben ihm geglaubt. Ihr habt es gesehen und doch habt ihr nicht bereut und ihm nicht geglaubt." (Mt 21,28–32)

Wie steht es um unseren Glauben? Was glauben wir? Wer ist Jesus für uns? Gehen wir auf dem Weg der Gerechtigkeit in den Augen Gottes oder sehen wir und sind doch blind für Gottes Reich?
Prälat Günther Mandl wird am Samstag, 8. August 2020, um 15 Uhr im Rahmen der Impuls-Katechese den Glauben der katholischen Kirche anhand der Bibelstelle auslegen und durch die Betrachtung des Gleichnisses Von den ungleichen Söhnen anregen, auf die rechten Worten wegweisende Taten folgen zu lassen.

Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen wird die Reihe der Impuls-Katechesen immer samstags um 15 Uhr auf YouTube Gnadenort Altötting über den LIVE-Stream übertragen.

Hier vorab der Link zum LIVE-Stream "Von den ungleichen Söhnen": https://youtu.be/2Itptn7LX3g

Für alle, die nicht live dabei sein können, gibt es wie gewohnt die Aufzeichnung als Audiovortrag unter SoundCloud Gnadenort Altötting zum Nachhören.

Die Gelegenheit, sich von den Gedanken der Referenten/-innen inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober jeden Samstag um 15.00 Uhr angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden Sie hier: Flyer und Aushang

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für August 2020

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater:

für alle, die auf den Weltmeeren arbeiten und davon leben, unter anderen für Matrosen, Fischer und für ihre Familien.
 

Weiter zur Videobotschaft vom Papst.....

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrmitglieder, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern !
Alles, was zum Menschsein gehört - ausgenommen die Sünde -, hat Jesus mit uns geteilt: Freud und Leid, Erfolg und Misserfolg, Zustimmung und Ablehnung, Anstrengung und Erholung. Ja, rechtzeitig zum Ferienbeginn berichtet uns das heutige Sonntagsevangelium, dass nicht nur wir Entspannung, Ausruhen und Frei-sein von Stress und Termindruck brauchen, sondern auch der Herr und seine Jünger; sie fahren mit dem Boot in eine einsame Gegend, um ein wenig auszuruhen und um allein zu sein. Aber, die Leute sind ihnen nachgeeilt; erwartungsvoll und geradezu sehnsüchtig stehen sie am Seeufer, sodass Jesus spontan auf seinen Urlaub verzichtet und sich ihnen liebevoll zuwendet. Ja, so ist er, unser Herr: Für uns tut er alles, was uns an Seele und Leib gut tut, auf Kosten seiner eigenen Bedürfnisse und viele, die zu Jesus gehören, handeln genau so. Dennoch hat jeder Mensch ein Recht auf Urlaub, auf Erholung und Entspannung, dieses Recht gehört zu den fundamentalen Menschenrechten. So wünsche ich allen Pfarrangehörigen und vor allem all unseren Lehrern und Schülern schöne freie Tage, in denen sich die Batterien wieder füllen und aufladen, die Nerven, der Geist, der Körper und die Seele wieder zu Kräften kommen und die Lebensbalance wieder hergestellt wird.
Mit den besten Grüßen und Wünschen, auch von meinen Mitarbeitern, verbleibe ich
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Foto: M. Jung

Forum Altötting goes online
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Hol das Forum Altötting zu dir ins Wohnzimmer von 30. Juli – 2. August.
Im Altöttinger Wallfahrtskalender ist für das erste August-Wochenende das bunte Internationale Forum der Gemeinschaft Emmanuel vorgesehen gewesen. Doch auch dieses ist in seiner gewohnten Form der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen. Aber die Geschwister der Gemeinschaft Emmanuel lassen sich die Freude am Glauben, die sie gerne mit allen teilen, anstecken und weitergeben wollen, nicht nehmen.

Wie es 2020 stattfindet, ist auf der Homepage Forum Altötting zu finden:

"Das Forum bei dir auf der Terrasse oder im Wohnzimmer:
Wir laden dich ein, dir das Forum dahoam 2020 in deine vier Wände zu holen. Mit Vorschlägen für 7 konkrete Schritte sind erfrischende Glaubensimpulse, gemeinschaftliche Verbundenheit und Freude garantiert. So steigt in uns allen die Lust aufs Forum im Sommer 2021, wo wir uns wieder sehen und die große 25-Jahre-Jubiläumsfeier nachholen, die jetzt nicht möglich ist. Sei dabei. In diesem Sommer und im nächsten"  - Gemeinschaft Emmanuel

Wallfahrtsprogramm Nr. 22 / 4. - 10. August 2020

Das Wallfahrtsprogramm Nr. 22 mit allen aktuellen Mitteilungen und Regelungen zur Corona-Krise in Altötting ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 22  als PDF-Datei

Heilungswunder als Wegweiser
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Am Samstag, 1. August 2020, wird Diakon Thomas Zauner um 15 Uhr im Rahmen der Impuls-Katechese die biblische Erzählung "Von der Heilung des Blindgeborenen" beleuchten und für alle ins rechte Licht setzen.
Lassen Sie sich zu neuen Gedanken anregen. Gehen Sie mit Diakon Thomas Zauner auf die Suche nach dem Schatz in Ihrem eigenen Leben. Von Ewigkeit her ist uns die Liebe Gottes und die Einzigartigkeit zugesagt, wenn bereit sind, uns auf die Wege Gottes führen zu lassen. Mit der Impuls-Katechese wird die symbolreiche Zeichensprache der Gleichnisse als Wegweiser des Glaubens für uns heute entschlüsselt.

Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen wird die Reihe der Impuls-Katechesen immer samstags um 15 Uhr auf YouTube Gnadenort Altötting über den LIVE-Stream übertragen.

Hier vorab der Link zum LIVE-Stream "Von der Heilung eines Blindgeborenen"": https://youtu.be/9P0ApRWmGCk

Für alle, die nicht live dabei sein können, gibt es wie gewohnt die Aufzeichnung als Audiovortrag unter SoundCloud Gnadenort Altötting zum Nachhören.

Die Gelegenheit, sich von den Gedanken der Referenten/-innen inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober jeden Samstag um 15.00 Uhr angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden Sie hier: Flyer und Aushang

Aus der Diaspora ins katholische Herz Bayerns
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Urlaubszeit ist Reisezeit – das gilt auch für Hamburgs Erzbischof Dr. Stefan Heße, dessen Weg, ganz privater Natur, dieser Tage aus dem hohen Norden der kirchlichen „Diaspora“ ins katholische Bayern, für drei Tage auch an den Gnadenort Altötting, führte. Eigentlich waren seine diesjährigen Urlaubsziele spontan, denn Corona-bedingt konnte man ja nicht längerfristig vorplanen, wie der Erzbischof, verantwortlich für das Erzbistum Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg, erklärte, der vergangenes Wochenende bei den Kapuzinern im St. Magdalenakloster einquartiert war.

Lesen Sie den ganzen Bericht über den dreitägigen Privat-Besuch von Hamburgs Erzbischof Dr. Stefan Heße am Gnadenort Altötting im Altöttinger Liebfrauenboten Nummer 30

Text / Foto: R. Dorfner

„Gaufest dahoam“ mit Dankwallfahrt
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Das für 19. Juli 2020 geplante Gautrachtenfest mit mehreren Tausend Teilnehmern in Bergen musste Corona-bedingt abgesagt werden – dem Aufruf von Gauvorstand Peter Eicher an alle anhängigen Trachtenvereine im Verband, dafür ein „Gaufest dahoam“ zu veranstalten, setzte der Altöttinger Volkstrachtenverein am besagten Sonntag gerne um und noch eins drauf: mit einer Fußwallfahrt von Heiligenstatt nach Altötting. 
Da das letztjährige Gautrachtenfest in Altötting ohne Komplikationen – bis auf den Regen – abgelaufen war, wollte man sich nachträglich bei der Gnadenmutter bedanken. Veranstalter des Gautrachtenfestes im Juli 2019 war der Altöttinger Volkstrachtenverein gewesen, der zugleich sein 50-jähriges Gründungsjubiläum begehen konnte.
Es war eine regelrechte „Familien-Fußwallfahrt, mit vielen Kindern und Jugendlichen, allesamt in Tracht gekleidet“, die sich unter der geistlichen Begleitung von Prälat Dr. Klaus Metzl um 8.15 Uhr morgens von Heiligenstatt den Kreuzweg entlang auf den Weg nach Altötting machte, an der Spitze mit Vortragskreuzträger Andreas Weber. Vorstand Robert Gerhart achtete darauf, dass unterwegs der Corona-bedingte Sicherheitsabstand sowie alle sonstigen Hygienevorschriften eingehalten wurden (u.a. das Tragen der Atemschutzmasken während der Zugfahrt von Altötting nach Heiligenstatt). Bei idealem Pilgerwetter erreichten die Wallfahrtsteilnehmer in Tracht nach 1 ½ Stunden Fußmarsch und sieben zurückgelegten Kilometern ihr Pilgerziel. Feierlich war gegen 9.45 Uhr der Einzug zur Gnadenkapelle und für Prälat Dr. Metzl  gab es quasi eine Premiere-Amtshandlung: Er spendete den Pilgersegen nach seiner „Premiere-Fußwallfahrt“ als zukünftiger Altöttinger Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor.
Zünftig ging’s im Anschluss noch auf dem Kapellplatz zu, als die Schnoizergruppe ihre Goaßln im Takte der Ziachmusi schwangen und die „Buama“ beim Schuhplatteln ihr Bestes gaben. Das „Gaufest dahoam“ klang dann beim Mittagessen und Beisammensein in der Vereinswirtschaft des Altöttinger Volkstrachtenvereins, beim Weißbräu im Graming, gemütlich aus.

Hier geht's weiter zum Bericht Mitglieder des Altöttinger Volkstrachtenvereins pilgern von Heiligenstatt nach Altötting im Altöttinger Liebfrauenboten 32-33/2020 - der großen Sommerausgabe der katholischen Sonntagszeitung aus dem Gnadenort Altötting

Text / Foto: R. Dorfner

Kirchenglocke als Heldin - Im Gedenken an ein ruhmreiches Kapitel der Stadtgeschichte

Traditionell erklingen seit dem 18. Jahrhundert am 26. Juli die Sturmlitanei und das Sturmlied in der Gnadenkapelle. Tags darauf wird um 7 Uhr das Sturmamt gefeiert. Diese Tage sind eine Besonderheit in Altötting und gehören zum Jahresprogramm unverrückbar dazu - selbst in Zeiten von Corona, wo vieles der Pandemie zum Opfer fiel.

Das Gedenken gilt der Rettung des Altöttinger Gnadenbildes durch die Bevölkerung und mit lautstarker Unterstützung der großen Kirchenglocke, die seither als Stürmerin bekannt ist.
Es war im Jahre 1704, der Spanische Erbfolgekrieg tobte in Europa und auch Altötting geriet in die Drangsal durch die Kriegsparteien. Die Schätze der Gnadenmutter wurden bereits hinter den schützenden Burgmauern in Burghausen verwahrt, um den Kapellschatz vorsichtshalber vor einem Kriegsraub zu schützen. Am 27. Juli 1704 wollte der kurfürstliche Rentmeister auch das Gnadenbild nach Burghausen bringen und rückte daher mit einer Abordnung von Soldaten vor der Gnadenkapelle an. Als Legitimation legte er einen allgemeinen Befehl aus dem Jahre 1703 vor, der von Stiftdechant Dr. Achatius Viertl für die Herausgabe des himmlischen Abbildes nicht akzeptiert wurde. Der Dechant wurde von zahlreichen Altöttinger Bürgern unterstützt, die sich in der Gnadenkapelle versammelt hatten und bekundeten, dass sie die Gnadenmutter nicht hergeben wollten. Schließlich war Altötting durch das Gnadenbild ein Wallfahrtsort und nur so durch einen Schutzbrief, ausgestellt von Kaiser Leopold I., vor Plünderung durch siegreiche kaiserliche Truppen sicher. Der Tumult vor der Kapelle wurde gegen 21 Uhr noch schlimmer. Der Legende begann dann die große Wallfahrtsglocke wie von selbst schrecklich laut zu läuteten. Durch den klangvollen Sturm der Glocke unterstützt, konnten wehrhafte Frauen den Kapelldirektor Faber in die Flucht schlagen. Da der Auftrag auf Schutz des Gnadenbildes lautete, verweigerten die Soldaten den Befehl, auf die Menge zu feuern. Sie wollten nicht auf die Untertanen schießen. Der Rentmeister musste einsehen, dass sein Vorhaben undurchführbar geworden war und zog unverrichteter Dinge wieder ab. Der Beiname Stürmerin blieb der Glocke bis heute, auch wenn sie bereits außer Dienst gestellt im Portal der Stiftspfarrkirche an den Mut und die Tapferkeit zur erfolgreichen Verteidigung des Gnadenbildes erinnert.

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrangehörige; liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Jeder von uns hat seine Lieblingsstellen in der Bibel, die ihm sehr viel bedeuten und sagen. Das Gleichnis vom „Schatz im Acker“ und von der „kostbaren Perle“ gehört seit früher Kindheit zu meinen Lieblingsstellen; es gibt meinem Leben Sinn und Orientierung. Zwei Fragen müssen zum Verständnis des Gleichnisses geklärt werden: Wo ist der Acker, in dem der Schatz vergraben ist und was ist mit diesem Schatz gemeint. Der Acker ist nicht irgendwo außerhalb von mir, in irgendeinem Land oder Kontinent; nein, der Acker ist in mir, in meiner Seele, in meinem Herzen, in meinem Geist. Und der Schatz im Acker meiner Seele ist nicht irgend etwas; es ist unser Herr Jesus Christus: Er ist die kostbare Perle, für die es sich lohnt, alle Kräfte einzusetzen und alles andere hintanzusetzen. Wie kann ich diesen Schatz im Acker meiner Seele, die kostbare Perle finden und heben? Wichtig ist, dass ich nicht spießbürgerlich und genießerisch auf der Oberfläche des Lebens dahinvegetiere, dass ich nicht in Besitz, Macht und Genuss den Sinn des Lebens suche, sondern dass ich nach Wahrheit, Sinn und Orientierung, nach Leben in Fülle und beständigem Glück Ausschau halte. Wichtig ist, dass ich Christus liebe, dass ich in Freundschaft mit ihm verbunden bin, dass ich täglich Zeiten des Gebetes einplane und in der Eucharistie das Zentrum meines Glaubenslebens habe. Dann, irgendwann finde ich den Schatz und die kostbare Perle in der Tiefe meiner Seele, dann finde ich Erleuchtung: Ich kann die Welt mit den Augen Gottes sehen und Wichtig von Unwichtig unterscheiden und die Mitmenschen in rechter Weise lieben; dann bekomme ich eine neue Ausstrahlung und eine positive Wirkung auf meine Um- und Mitwelt; dann und nur dann kommt es in mir zur wahren Menschwerdung: Ich werde der, der ich vor Gott sein soll, ich werde seinem Sohne ähnlich in meinem Denken, Reden und Handeln. Viele Menschen finden den Schatz im Acker ihrer Seele, die kostbare Perle schon in der Kindheit, etwa bei der Erstkommunion und können dann ein Leben lang sehr authentisch wirken, andere finden ihn erst im Erwachsenenalter oder im letzten Lebensabschnitt: Da gilt die Regel; es ist nie zu spät! Viele aber finden diesen Schatz überhaupt nicht oder waren nie auf der Suche. Hat sich deren Leben gelohnt? Haben sie nicht das Eigentliche verpasst? Meine Bitte und mein dringlicher Rat an alle lautet: Sucht Christus! Wer ihn findet, hat alles gefunden! Er ist die kostbare Perle!
Mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern, verbleibe ich
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Foto: M. Jung

Wallfahrtsprogramm Nr. 21 / 28. Juli - 3. August 2020

Das Wallfahrtsprogramm Nr. 21 mit allen aktuellen Mitteilungen und Regelungen zur Corona-Krise in Altötting ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 21  als PDF-Datei

Schatzsuche mit Bruder Georg Greimel
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Am Samstag, 25. Juli 2020, wird Bruder Georg Greimel OFMCap um 15.00 Uhr anhand einer Bibelstelle, mit der uns Jesus in Form von Gleichnissen zur rechten Botschaft führen will, auf Schatzsuche gehen. Die beispielhafte Erzählung "Vom Schatz im Acker" hat uns nur Matthäus in seinem Evangelium als Vergleich für das Himmelreich überliefert:
"Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn und grub ihn wieder ein. Und in seiner Freude ging er hin, verkaufte alles, was er besaß, und kaufte den Acker." (Mt 13,44 EU)
Herzliche Einladung sich von den Gedanken und Impulsen des Kapuziners angeleitet, auf die Suche nach der Perle des eigenen Lebens zu machen.

Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen wird die Reihe der Impuls-Katechesen immer samstags um 15 Uhr auf YouTube Gnadenort Altötting über den LIVE-Stream übertragen.
Hier vorab der Link zum LIVE-Stream "Vom Schatz im Acker": https://youtu.be/8MZaVFYhl7U

Für alle, die nicht live dabei sein können, gibt es wie gewohnt die Aufzeichnung als Audiovortrag unter SoundCloud Gnadenort Altötting zum Nachhören.

Die Gelegenheit, sich von den Gedanken der Referenten/-innen inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober an jeden Samstag um 15.00 Uhr angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden Sie hier: Flyer und Aushang

 

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Es ist eine Erfahrungstatsache, dass es in jedem Menschenherzen und in jedem Menschenleben Gut und Böse, Kraut und Unkraut gibt, aber auch in jeder menschlichen Gemeinschaft und Institution: In jedem Betrieb, in jeder Schule, in jedem Verein und auch in jeder Ehe und Familie. Die Unvollkommenheit und Ambivalenz gehören zum Menschsein wesentlich dazu. Vollkommen und ohne jeden Makel ist nur Gott selber, unser Herr Jesus Christus und die Jungfrau Maria, die ohne Erbsünde empfangen wurde; vollkommen wird die jenseitige Welt sein, die Seligkeit und Freude des Himmels, wenn wir „Gott schauen dürfen von Angesicht zu Angesicht“ in der „Gemeinschaft der Heiligen“. Diese irdische Welt ist unvollkommen und immer durchwachsen von Gut und Böse, von Licht und Schatten. Auch unser heutiges Sonntagsevangelium bestätigt diese Grundwahrheit, indem es betont, dass auf dem Acker dieser Welt Weizen und Unkraut immer gleichzeitig wachsen: Die gute Saat, die von Gott stammt, ist immer durchmischt von einer unguten Saat, die „der Feind“ heimlich ausgestreut hat, wie es im Text heißt. Die empörten Knechte des Gutsherrn, dem der „Acker dieser Welt“ gehört, möchten im Übereifer das Unkraut ausreißen; der Herr aber verbietet es ihnen mit der Begründung: „Sonst reißt ihr zusammen mit dem Unkraut auch den Weizen aus.“ Ja, alle Weltverbesserer, welche das Böse mit Stumpf und Stiel ausmerzen wollen, neigen zum Radikalismus, zur Ideologie und zur revolutionären Einseitigkeit. Die Hexenverfolgung und -verbrennung war der untaugliche Versuch, die Menschheit vom Bösen zu reinigen – ungezählte unschuldige Menschen hat man dabei getötet, weil eben in jedem Menschen Gut und Böse nebeneinander existieren. Nur Gott, so ist die Schlussfolgerung des heutigen Sonntagsevangelium, kann am Ende der Weltgeschichte Gut und Böse von einander trennen und „das neue Jerusalem“ heraufführen, wo es nur noch Licht und Wahrheit geben wird.
Die Quintessenz der Frohen Botschaft lautet: Seid geduldig mit euren Mitmenschen; lernt, die Fehler des anderen zu ertragen, weil jeder fehlerhaft und unvollkommen ist. Das gilt besonders für jeden Pädagogen, der mit Geduld das Gute in seinen Zöglingen fordert und fördert und vor Rückschlägen nicht kapitulieren sollte. Es gilt auch für jede Freundschaft und auch für jede Ehe und Familie: Man darf den Partner nicht überfordern und soll ihm seine berühmte „Kehrseite“ zugestehen. Das heißt natürlich nicht, dass wir uns mit dem Bösen in uns und um uns abfinden sollten: Nein, beileibe nicht! Wir sollen es bekämpfen und minimieren so gut es geht, aber immer im Wissen, dass man es leider nie vollkommen ausmerzen kann, zumindest nicht mit friedlichen Mitteln. Bleiben wir also schön geduldig und realistisch mit der Verbesserung und Vervollkommnung unserer eigenen Person, mit unseren Mitmenschen und der ganzen Welt. Mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern, verbliebe ich
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Öffnungszeiten und Gottesdienstordnung der Altöttinger Kapuziner-Kirchen ab 21. Juli 2020
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Hier geht's zu den Öffnungsezeiten und der Gottesdienstordnung der Altöttinger Kapuziner-Kirchen:

Wallfahrtsbasilika St. Anna

Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena

St. Konrad-Kirche

Die Zeiten gelten ab 21. Juli 2020 und werden nach Bedarf angepasst. Änderungen sind daher vorbehalten und werden im Wallfahrtsprogramm veröffentlicht.

Wallfahrtsprogramm Nr. 20 / 21. - 27. Juli 2020

Das Wallfahrtsprogramm Nr. 20 mit allen aktuellen Mitteilungen und Regelungen zur Corona-Krise in Altötting ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 20  als PDF-Datei

Die christliche Botschaft in einfachen Worten erklärt
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Die Erzählung über den Sohn, der sich sein Erbe auszahlen lässt um fern von der Familie in Saus und Braus zu leben, dann aber aufgrund einer Hungersnot reumütig zum Vater zurückkehrt, hat der Evangelist Lukas für uns festgehalten. Weitere Akteure in der Bibelstelle, die zum lukanischen Sondergut gehört, sind der Vater, der sehnsuchtsvoll auf den Sohn wartet, und der Bruder, der zu Hause im Dienst des Vaters beleibt. 
Das Gleichnis ist wohlbekannt und beleuchtet eine tiefe Wahrheit, die wir uns immer wieder neu ins Bewusstsein rufen müssen.

Am Samstag, 18. Juli 2020, wird Maria Matthaei um 15 Uhr im Rahmen der Impuls-Katechese diese Botschat entschlüsseln und anhand der biblischen Geschichte in den katholischen Glauben für alle verständlich einführen. Lassen Sie sich von ihren Gedanken und Einblicken zur Schatzsuche in Ihrem eigenen Leben anregen. Durch das Nachsinnen über die Botschaft Jesu öffnen sich Räume in uns und werden neue Betrachtungsweisen unseres Lebens möglich. So mancher Knoten kann sich aus der (Wieder)Entdeckung der Glaubenswahrheit auflösen. Lassen Sie sich inspirieren, um die Perle Ihres Lebens mit der Barmherzigkeit des Vaters zu finden.

Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen wird die Reihe der Impuls-Katechesen immer samstags um 15 Uhr auf YouTube Gnadenort Altötting über den LIVE-Stream übertragen.
Hier vorab der Link zum LIVE-Stream "Vom verlorenen Sohn": https://youtu.be/pXwastxczZU

Für alle, die nicht live dabei sein können, gibt es wie gewohnt die Aufzeichnung als Audiovortrag unter SoundCloud Gnadenort Altötting zum Nachhören.

Die Gelegenheit, sich von den Gedanken der Referenten/-innen inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober an jeden Samstag um 15.00 Uhr angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden Sie hier: Flyer und Aushang

Familiensommer in Altötting unter #heimatentdecken #heimaterfahren
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Altötting hat heuer für Familien einiges zu bieten!
Von der neuen Familienrallye, der neuen Familienführung „Groß und Klein“, einem Naturerlebnispfad bis hin zur Ausstellung „Der kleine Prinz“. Genießen Sie einen entspannten und ereignisreichen Tag am traditionsreichen Wallfahrtsort, mit Eis Essen und Blick auf die Gnadenkapelle.

NEU: Familienrallye in Altötting
Auf kleine und große Entdecker warten die Geheimnisse der Wallfahrtsstadt Altötting! Als Erlebnis für die ganze Familie gilt es bei der neuen Familienrallye spannende Fragen zu beantworten. Am Kapellplatz gibt es einiges zu entdecken. Zwischen Zuccalliplatz, Tillyplatz und Bruder Konrad Platz sind alle Spürnasen gefragt. Nicht nur die Kinder sind aktiv gefordert, auch die Eltern. Die Rallye ist ideal um Altötting besser kennen zu lernen und auf interessante Details zu stoßen. Wenn es die Familie geschafft hat alle Fragen zu beantworten und das Lösungswort herauszufinden, wartet auf die Kinder im Wallfahrts- und Tourismusbüro ein kleines Geschenk in einer Schatzkiste sowie die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Gewinnspiel. Die Familienrallye kann jederzeit bei jeder Witterung durchgeführt werden und ist für Kinder im Alter zwischen 8 – 10 Jahren am besten geeignet.
Der Flyer zur Rallye kann kostenfrei im Wallfahrts- und Tourismusbüro abgeholt werden oder er wird im Voraus nach Hause geschickt.

Naturerlebnispfad im Altöttinger Gries
Nur einen kleinen Spaziergang vom Kapellplatz entfernt befindet sich das Naherholungsgebiet „Gries“. Dort gibt es einen Naturlehrpfad mit 10 verschiedenen Mitmach- Stationen entlang eines Bachlaufs. Kindgerechte Infotafeln erläutern die Vielfalt der Natur und ihrer Lebensräume. Auch an die kleinsten Besucher ist gedacht, denn für sie gibt es an den Stationen eine Geschichte zum Vorlesen.

Ausstellung in der Stadtgalerie Altötting „Der kleine Prinz“
Lithographien von Antoine de Saint-Exupéry aus der Sammlung Michael Andreas Wahle
Die Stadtgalerie Altötting zeigt in der Familienausstellung auch Hintergründe zu dieser märchenhaften Geschichte. Eine Besonderheit ist die Kooperation mit ausgewählten Schulen. In liebevoller und aufwändiger Handarbeit stellten die Schülerinnen und Schüler der Montessorischule Neuötting, insbesondere der FOS Gestaltung und des Maria-Ward-Gymnasiums Altötting einzigartige Objekte her, welche die Ausstellung vervollständigen und ihr einen einmaligen Charakter verleihen. Ebenso bringt sich der Kunstverein Altötting kreativ in die Ausstellung ein. In der Ausstellung werden außerdem mehrere Figuren aus dem „Kleinen Prinzen“ in Form von Opernkostümen lebendig.

Laufzeit: 25. Juli bis 20. September
Öffnungszeiten: Mittwoch – Samstag: 14 – 18 Uhr; Sonntag/Feiertag: 11 – 16 Uhr
Eintrittspreis:
Erwachsene 3,00 €
Ermäßigt 1,50 € (Schüler/ Studenten/ Ehrenamtskarte/ Behindertenausweis)

NEU: Kinderführung „Groß und Klein“ – gemeinsam Erlebtes verbindet
Die Führung ist ein generationenübergreifendes Erlebnis und ideal für einen Ausflug mit dem Enkel oder Patenkind und der ganzen Familie. Schwelgen Sie im Nachhinein in gemeinsamen Erinnerungen.
Warum ist ein wundersamer Ort wie die Gnadenkapelle eigentlich so klein und die Stiftspfarrkirche so groß? In dieser interaktiven Führung erleben Sie die Geschichte des Wallfahrtsortes auf amüsante Weise neu und entdecken spielerisch liebevolle Details.
Dauer: ca. 60 Minuten
Empfohlenes Alter für die Kinder: 8-10 Jahre

Termine in den Bayerischen Ferien:
Mittwoch, 29.07., 05.08., 12.08., 19.08., 26.08., 02.09., 09.09.2020 jeweils um 14:00 Uhr
Preis: Erwachsene 8,00 €, Kinder 2,00 €, Kinder unter 6 Jahren frei
Treffpunkt: Wallfahrts- und Tourismusbüro Altötting
Anmeldung bis einen Tag vor Termin im Wallfahrts- und Tourismusbüro Altötting notwendig.

Weitere Erlebnisführungen können Sie im Tourismusbüro Altötting erfragen.

Orgelkonzerte mit André Gold
09.08. um 17:00 Uhr: Das Konzert steht ganz im Zeichen des Familiensonntags und ist speziell für Kinder und Familien ausgelegt, denn André Gold spielt auf der Orgel der Firma Jann Sommer- und Kinderlieder.
16.08. um 17:00 Uhr: Dieses Konzert steht im Zeichen des Feiertages „Mariä Himmelfahrt“ und widmet sich marianischen Werken, darunter bekannte Kompositionen, Kirchenlieder, Songs oder Filmmusik.

Ort: Stiftspfarrkirche Altötting
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten.

Spezielle Vorträge im Weihrauchmuseum
Räuchern - Spiritualität im Alltag
26.07.2020 11.00 – 16.00 Uhr

Heilende Pflanzen im Brauchtum - Der Kräuterbuschen für Maria-Himmelfahrt
02.08.2020 11.00 – 16.00 Uhr

Beginn jeweils zur vollen Stunde, Dauer ca. 30 Minuten. Weitere Infos und Anmeldung im Museum Tel. 08671/ 95 71 06 0; info@kilwing.eu

Text / Pressemitteilung und Fotos: Wallfahrts- und Tourismusbüro Altötting

Die Katechese als Impuls zum Nachhören

Das Thema "Vom Weltgericht" ist kein leichtes Thema, betrifft aber alle, da es allen Menschen bestimmt ist zu sterben. Und was kommt dann?
In der Bibel finden sich zahlreiche Hinweise auf diese sogenannten "letzten Dinge". Christen erwarten die Wiederkunft Christi.
Das folgende Gericht am Ende der Zeiten wird oft sehr dramatisch geschildert. Kanonikus Roman Blasikiewicz erklärt es in klaren Worten und auf nachvollziehbarer Weise, wie das helle Licht der Erkenntnis die Taten der Menschen sichtbar macht. Es ist der Tag der Rettung und die Vollendung der Erlösung.
Aus dem Glauben verstanden braucht niemand das Gericht Gottes fürchten, sondern es ist etwas Inneres.

Lassen Sie sich von den motivierenden Worten zum Nachdenken anregen. Für alle, die samstags nicht via YouTube live dabei sein konnten, geht es hier weiter zur Video-Aufzeichnung der Impuls-Katechese von auf YouTube Gnadenort Altötting: "Vom Weltgericht"

Wie gewohnt wird es in Kürze auch die Aufzeichnung der Impuls-Katechese als Audiovortrag unter SoundCloud Gnadenort Altötting zum Nachhören geben.

Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen wird die Reihe der Impuls-Katechesen vorerst immer samstags um 15 Uhr auf YouTube Gnadenort Altötting über den LIVE-Stream übertragen.

Die Gelegenheit, sich von den Gedanken der Referenten/-innen inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober an jeden Samstag um 15.00 Uhr angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden Sie hier: Flyer und Aushang

 

Die Bildrede vom Weltgericht, auch Gleichnis vom Gericht des Menschensohnes über die Völker, steht als Sondergut im Evangelium nach Matthäus (Mt 25,31–46):
Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen.
Und alle Völker werden vor ihm versammelt werden und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet. Er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zur Linken.
Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, empfangt das Reich als Erbe, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist!
Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen.
Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und dir zu essen gegeben oder durstig und dir zu trinken gegeben?
Und wann haben wir dich fremd gesehen und aufgenommen oder nackt und dir Kleidung gegeben?
Und wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen?
Darauf wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.
Dann wird er zu denen auf der Linken sagen: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist!
Denn ich war hungrig und ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben;
ich war fremd und ihr habt mich nicht aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir keine Kleidung gegeben; ich war krank und im Gefängnis und ihr habt mich nicht besucht.
Dann werden auch sie antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder fremd oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht geholfen?
Darauf wird er ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan.
Und diese werden weggehen zur ewigen Strafe, die Gerechten aber zum ewigen Leben.

 

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Eines der schönsten und bekanntesten Gleichnisse Jesu legt uns die Kirche an diesem Sonntag zur Betrachtung und Erbauung vor, das Gleichnis vom Sämann. Mit der Schlussbemerkung: „Wer Ohren hat zu hören, der höre“, fordert uns der Herr auf, in den Text tief hineinzuhorchen, zu lauschen, dass wir das Kerygma, die Frohe Botschaft für uns Heutige, für unser Leben und unseren Glauben heraushören und erkennen. Offensichtlich ist mit dem Sämann Christus selber gemeint, der die gute Saat Gottes, das Evangelium großherzig und reichlich ausstreut; gemeint sind aber auch all die vielen, die im Dienst des göttlichen Sämanns stehen: Die Bischöfe, Priester, Diakone, pastorale Mitarbeiter, Religionslehrer, Erzieher und Sozialarbeiter und ganz besonders die Eltern und Großeltern, die den Kindern und Enkeln von Gott erzählen. Mit dem Ackerboden ist unser Herz, unser Geist, unser Gewissen, unser Innerstes gemeint; die Beschaffenheit des seelischen Ackerbodens kann sehr unterschiedlich sein: Hart wie ein Trampelpfad – voll mit Vorurteilen und ideologischen Verkrustungen; die Frohe Botschaft hat keine Chance, Anklang zu finden. Andere „Seelenäcker“ sind aus Felsen mit ein wenig Erdreich darauf: Die Saat geht zwar rasch auf, verdorrt aber eben so schnell, weil eine tiefe Verwurzelung fehlt: Oberflächliche Menschen ohne Tiefgang! Ein dritter „Seelenboden“ wird als dornenreich charakterisiert, wo die krankmachenden Sorgen um das Materielle die göttliche Saat ersticken. Der vierte Boden ist fruchtbar und wartet sehnsüchtig darauf, die göttliche Saat zu empfangen und wenigstens dreißigfache, sechzigfache oder wie bei den Heiligen, hundertfache Frucht zu bringen.
Das einzige, was ich beisteuern muss, dass mein Leben und Glauben fruchtbar wird, ist meine kindliche Offenheit und vorurteilfreie Aufgeschlossenheit; ich muss Christus und seiner Frohen Botschaft einen „Seelenacker“ anbieten mit optimalen Wachstumsbedingungen, damit die göttliche Saat aufgehen kann und mich selber und meine Umwelt zum Guten verwandelt.
Mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern, verbleibe ich
Ihr Stadtpfarrer und Wallfarhtsrektor Prälat Günther Mandl

Foto: M. Jung

Wallfahrtsprogramm Nr. 19 / 14. - 20. Juli 2020

Das Wallfahrtsprogramm Nr. 19 mit allen aktuellen Mitteilungen und Regelungen zur Corona-Krise in Altötting ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 19  als PDF-Datei

Der neue Stiftskapellmeister in Altötting ist ein Künstler an der Orgel
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Stephan Thinnes, der in Saarburg (Rheinland-Pfalz) geboren wurde, übernimmt die Nachfolge von Max Brunner als Stiftskapellmeister. Er kann beinahe auf ähnlich beeindruckende Daten wie sein Vorgänger verweisen. Seit 1986 arbeitet er durchgehend als Kirchenmusiker, also 34 Jahre. Schon früh sei er vom Orgelspielen begeistert gewesen. Nach klassischem Klavierunterricht in der Kindheit und Jugend versuchte  er sich 1984 an der Orgel, absolvierte bald eine kirchenmusikalische Ausbildung, die er mit der C-Prüfung abschloss. Das befähigte ihn dazu, nebenamtlich zu praktizieren, Gottesdienste zu gestalten und Chöre zu leiten. Thinnes studierte dann Kirchenmusik an mehreren Stationen und arbeitete ab 1994 hauptamtlich als Kirchenmusiker. Nach einer Station im Bistum Trier führte ihn sein beruflicher Weg ins Bistum Passau. Seit 2002 hat er seinen Dienstsitz an der Stadtpfarrkirche St. Marien in Simbach. Dort leitet er aktuell alle kirchenmusikalischen Chöre und Gruppen, zudem unterrichtet er am Kirchenmusikseminar des  Bistums Passau. In 2004 kam die Arbeit als Referent für die Jugendkantoreien des Bistums Passau dazu. Aus dieser Zeit kennt er auch einen Teil des Landkreises Altötting, denn bis 2012 gehörten Marktl,  Perach, Alzgern und Reischach zum Dekanat Simbach. 2012 folgte eine Gebietsänderung dafür, dass der östliche Landkreis Altötting fortan zum Dekanat Altötting gehörte. Und nun gehört auch Stephan Thinnes  zu Altötting. „Ich habe lange überlegt, ob ich mit 50 Jahren noch einmal die Stelle wechseln soll.“ Aber in einer so bedeutenden kirchenmusikalischen Position zu arbeiten habe ihn gereizt. Außerdem arbeitet auch seine Frau in Altötting. Im Dezember reichte er seine Bewerbung ein, und dann galt es: Probespielen an der großen Orgel in der Basilika, eine Arbeit mit dem Chor und eine Orchesterprobe standen an. Thinnes meisterte alles mit Bravour. In Kirchdorf will er trotz neuer Stelle wohnen bleiben, schließlich ist seine Familie hier verwurzelt und seine Kinder gehen hier zur Schule. „Ich möchte sie nicht aus ihrem gewohnten Umfeld reißen“, sagt er. Ändern wird sich nun dennoch einiges: Bisher habe Thinnes vor allem Schüler und Chöre betreut. In Altötting wird er hauptsächlich praktizieren. Es gilt, den kirchenmusikalischen Dienst,  vor allem in der Gnadenkapelle, der Basilika, der Stiftskirche und in St. Magdalena, zu koordinieren.
Ein Bericht von Johanna Richter

Am ersten Sonntag im Juli wurde Stephan Thinnes nun offiziell in sein neues Amt als Kapellmeister in Altötting installiert. Wallfarhtsrektor Prälat Günther Mandl und Kirchenmusikdirektor Diakon Marius Schwemmer haben den Kirchenmusiker mit herzlichen Worten in seiner neuen Stellung am Gnadenort begrüßt.
Diesem Willkommensgruß schließen wir uns an und freuen sich auf eine klangvolle Zusammenarbeit!

Lesen Sie den ganzen Bericht über die Feierlichkeiten aus dem Altöttinger Liebfrauenbote: Stephan Thinnes als neuer Stiftskapellmeister installiert

Diesen und weitere illustrative Berichte aus dem Gnadenort sowie rund um die Wallfahrt und der bunten Welt des katholischen Glaubens finden Sie in der Nr. 29 des Altöttinger Liebfrauenboten.

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Fotos: R. Dorfner

Impuls-Katechese via Live-Stream
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Am Samstag, 11. Juli 2020, wird um 15 Uhr die Impuls-Katechese von der Gemeindereferentin Tanja Stadler live via Youtube Gnadenort Altötting übertragen. Ihr Thema für die Vertiefung und Einführung in den katholischen Glauben lautet "Vom Licht unter dem Scheffel".
Dieses Gleichnis wird von Markus in 4,21-22 mit folgenden Worten berichtet: "Er sagte zu ihnen: Zündet man etwa eine Leuchte an und stellt sie unter den Scheffel oder unter das Bett? Stellt man sie nicht auf den Leuchter? Denn es gibt nichts Verborgenes, das nicht bekannt werden soll, und nichts Geheimes, das nicht an den Tag kommen soll."
Bei Matthäus  finden wir  unter 5,14-16 den Licht-Vergleich als leuchtendes Vorbild:  "Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht eine Leuchte an und stellt sie unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter; dann leuchtet sie allen im Haus. So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen."

Lassen Sie sich von den Ausdeutungen und den inhaltsreichen Gedanken der Referentin zu zur Betrachtung des eigenen Lebens anregen.
Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen wird die Reihe der Impuls-Katechesen immer samstags um 15 Uhr auf YouTube Gnadenort Altötting über den LIVE-Stream übertragen.
Hier vorab der Link zum LIVE-Stream "Vom Licht unter dem Scheffel": https://youtu.be/U4sxhBEHyR0

Für alle, die nicht live dabei sein können, gibt es wie gewohnt die Aufzeichnung als Audiovortrag unter SoundCloud Gnadenort Altötting zum Nachhören.

Die Gelegenheit, sich von den Gedanken der Referenten/-innen inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober an jedem Samstag um 15.00 Uhr angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden Sie hier: Flyer und Aushang

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Priesterweihe in Altötting
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Am Samstag, 04. Juli 2020, wurde Diakon László Erffa aus der Gemeinschaft der Legionäre Christi in Altötting von S.E. Erzbischof Nicolas Henry Marie Denis Thevenin zum Priester geweiht. Es war wieder ein sehr eindrucksvolles Zeugnis lebendigen Glaubens am Gnadenort und dank der Live-Übertragung durch kTV konnten viele an den Bildschirmen zu Hause an der wunderbar schlichte und feierlichen Zeremonie teilnehmen.

Der Altöttinger Liebfrauenbote berichtet darüber: "Eigentlich sollte die Priesterweihe von Diakon László Erffa von der Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi (LC) im Mai in Rom stattfinden – Corona-bedingt war dies nicht möglich. So wurde der Weiheritus am 4. Juli in die Altöttinger St. Anna-Basilika verlegt"
Lesen Sie mehr dazu in der Boten-Ausgabe 29-2020

Der Weihespender Erzbischof Thevenin hat den Weihekandidaten als sein Firmpate von Kindesbeinen an begleitet, was in der fokussierten Predigt zum Ausdruck kam. Zweisprachig, in deutsch-spanisch hat der derzeit als Nuntuis von Ägypten eingesetzte Diplomat des Vatikans seinem Firmkind und Priesteramtskandidaten, der von Provinzial P. Valentin Gögele LC sowie Novizenmeister P. Konstantin Ballestrem LC für der Priesterweihe würdig befunden wurde, seine Aufgaben als Priester nochmals in aller Deutlichkeit aufgezeigt - ganz dem Leitsatz entsprechend "Herr unser Gott, du selbst leitest unser Volk durch den Dienst der Priester".
Das Priesterleben ist vor allem Dienst: Dienst am Volk durch das Leben und das Amt. Mit der Gnade Gottes soll der Priester den Willen Gottes treu und gehorsam befolgen. Das Volk aber muss für die Priester beten. Der Priester ist immer die Brücke zwischen Gott und den Menschen.
Grundlage für jedes segensreiche priesterliche Wirken ist das Gebet aus dem Herzen, die eigene Verbindung mit Gott durch die tägliche Feier der Heiligen Messe und die regelmäßige Beichte.
Aus dem Hintergrund der aktuellen Lagen durch die Corona-Pandemie und die innerkirchlichen Skandale unterstrich Erzbischof Thevenin in seiner packenden Predigt, dass Christen keine Angst haben brauchen! Denn wovor soll der gläubige Christ sich fürchten? Das einzige, was Christen fürchen müssen, ist der geistliche Tod.
Ein Priester muss immer die Kirche lieben. Priester sein ist immer etwas Neues - man darf sich nicht daran gewöhnen. Die Gefühle, die der Weihekandidat bei der Priesterweihe hat, müssen ihn immer gleichbleibend begleiten. Ein Priester muss immer froh sein, wie Papst Franziskus immer wieder betont.
Am Schluss der Predigt gab der Spender-Pate dem Weihekandidaten noch ein Gebet mit auf den priesterlichen Weg:
Gott, Du hast mich gerufen,
ich will immer Deinen Willen tun.
Hilf mir, treu und gehorsam zu sein.

Bei der anschließenden Weiheliturgie war die Gottergebenheit und die feste Ausrichtung auf die Erfüllung des göttlichen Willens in der ganzen Kirche und selbst über die Bildschirme spürbar. Mit der wirkmächtigen Hilfe aller Heiligen wurden P. László Erffa LC die priesterlichen Gewänder angelegt, Kelch und Patene als starkes Symbol für die Hauptaufgabe der geweihten Priester übergeben, bevor der Weihespender durch Salbung beider Hände und durch Auflegung seiner Hände als Zeichen der Besieglung und Sendung die Priesterweihe im Auftrag der Kirche vollzog. Die ganze katholische Kollegialität zeigte sich durch die Handauflegung aller anwesenden Mitbrüder im priesterlichen Amt.

Fotos: R. Dorfner

Nachprimiz der Passauer Neupriester in Altötting
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Florian Schwarz und Matthias Zellner empfingen am 27. Juni 2020 in Passau von Bischof Dr. Stefan Oster die Priesterweihe (Stefanie Hintermayr berichtete darüber unter https://www.bistum-passau.de/artikel/priesterweihe-2020)

Am 2. Juli 2020, dem Fest Mariä Heimsuchung, haben sich die beiden Neupriester trotz der corona-bedingten Einschränkungen auf den Weg zur Gnadenmutter nach Altötting gemacht, um Maria für die Empfangen Gnaden zu danken und um ihren Schutz für das priesterliche Wirken zu bitten. Nach dem Rosenkranz in der Gnadenkapelle feierten die beiden Neupriester die Heilige Messe in der Wallfahrtsbasilika St. Anna.

Roswitha Dorfner war dabei. Hier geht's weiter zum Bericht im Altöttinger Liebfrauenboten:

„Mit den Augen von Maria“ – Primizianten der Diözese Passau pilgern zur Gnadenmutter

Foto: R. Dorfner

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrmitglieder, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Das heutige Sonntagsevangelium gehört zu den schönsten und tiefsinnigsten Texten der Bibel. Es ist deutlich in drei Gedankenschritte eingeteilt: Im ersten Abschnitt preist Christus seinen himmlischen Vater, dass er „die Geheimnisse des Himmelreiches“ den „Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber geoffenbart hat“. Das heißt nicht, dass nur einfache Gemüter, schwach Begabte und Denkfaule Zugang zur göttlichen Lehre, zum Glauben der Kirche fänden, nein, unter den Heiligen waren immer auch hoch begabte und denkerische Genies, wie der Heilige Augustinus, der heilige Albertus Magnus und der heilige Thomas von Aquin. Das Entscheidende, ob einer die Lehre Christi versteht und letztlich annimmt, ist die Haltung der Demut, der Bescheidenheit, der Offenheit und das Gehorsams; dem Arroganten und Hochmütigen verschließt sich automatisch das Tor zum Glauben, weil er sich selber zum Maßstab macht und nicht Gott, den Schöpfer und Herrn des Weltalls.
Im zweiten Abschnitt besingt Christus die innere Einheit und Verbundenheit zwischen ihm und dem himmlischen Vater und damit das gegenseitige Verstehen und Kennen: „Niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.“ Die Welt Gottes erschließt sich also gnadenhaft dem, der mit Christus freundschaftlich verbunden ist.
Im dritten Anschnitt des heutigen Sonntagsevangeliums tröstet Christus in wunderbaren Worten alle Leidgeplagten und Lastenträger dieser Welt: „Kommt zu mir“, sagt er, „ich werde euch Ruhe verschaffen“. Er fügt hinzu, dass er niemanden mit Lasten überfordern und so überlasten wird: „Mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht“ und so fordert er uns alle auf, „sein Joch“, das Lebenskreuz anzunehmen und geduldig zu tragen und ihm nachzufolgen, weil er „gütig und von Herzen demütig“ ist. Im Übrigen gilt, „wenn Gott eine Last schickt, dann schickt er immer auch die Kraft, diese Last zu tragen“. Unerträglich ist nur, was wir uns selber und was wir uns gegenseitig manchmal unnötiger Weise zufügen und antun, weil es nicht gottgewollt und gottgefügt ist.
Mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern verbleibe ich            
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Wallfahrtsprogramm Nr. 18 / 07. Juli - 13. Juli 2020

Das Wallfahrtsprogramm Nr. 18 mit allen aktuellen Mitteilungen und Regelungen zur Corona-Krise in Altötting ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 18  als PDF-Datei

 

Vom Weltgericht
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... ist das spannende Thema der Impuls-Katechese von Kanonikus Roman Blasikiewicz am Samstag, 4. Juli 2020. Das Gleichnis vom Gericht des Menschensohnes über die Völker hat uns der Evangelist Matthäus als Sondergut überliefert (Mt 25,31–46). Mit der Bildrede vom Weltgericht stellt uns Jesus die Bedeutung und den Sinn unseres Lebens vor Augen. Es führt uns auch zur Frage "Bin ich gerettet? Komme ich in den Himmel, wenn ich heute Nacht sterbe?" Lassen Sie sich von den Eindrücken und Gedanken des Referenten auf die Spur zur Perle des Lebens leiten und entdecken Sie DEN Schatz, der nicht von Motten zerfressen und nicht vom Dieben geraubt werden kann.

Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen wird die Reihe der Impuls-Katechesen immer samstags um 15 Uhr auf YouTube Gnadenort Altötting über den LIVE-Stream übertragen.
Hier vorab der Link zum LIVE-Stream "Vom Weltgericht": https://youtu.be/qWXnb8y-Rm4

Für alle, die nicht live dabei sein können, gibt es wie gewohnt die Aufzeichnung als Audiovortrag unter SoundCloud Gnadenort Altötting zum Nachhören.

Die Gelegenheit, sich von den Gedanken der Referenten/-innen inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober an jeden Samstag um 15.00 Uhr angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden Sie hier: Flyer und Aushang

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Juli 2020

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater:

dass die Familien unserer Tage mit Liebe, Respekt und Rat begleitet werden mögen.
 

Weiter zur Videobotschaft vom Papst

Der 2. Adroatio-Kongress in Altötting wird auf 2021 verschoben

Adoratio-Kongress 2020 in Altötting muss leider abgesagt werden - Neuer Termin 2021 steht fest

Nach den zahlreichen positiven Rückmeldungen zum ersten Adoratio-Kongress im November 2019 war für 2020 der zweite Kongress zur eucharistischen Anbetung und Erneuerung des Glaubens in Altötting geplant. Die Vorbereitungen waren bereits weit fortgeschritten, sehr gute Referenten und Musiker hatten ihr Kommen zugesagt und viele hatten sich schon ihr Ticket gesichert. Aufgrund der anhaltenden ungewissen Situation in der Corona-Pandemie hat nun Bischof Stefan Oster schweren Herzens entschieden, den Adoratio-Kongress 2020 abzusagen.

„Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Wir hatten immer noch gehofft, dass es im November dann doch wieder möglich sein könnte. Insbesondere die Verlängerung des Verbots von Großveranstaltungen hat uns jedoch dazu bewogen, den Kongress nun leider doch abzusagen“, so Bischof Stefan Oster. „Wir hoffen, dass die Impulse vom ersten Adoratio-Kongress weiterhin hineinwirken in das Leben der Einzelnen, in die Pfarreien und Gruppen – und dass wir dann nächstes Jahr wieder viele in Altötting begrüßen dürfen.“

Für nächstes Jahr steht der Termin bereits fest: So kann nun der zweite Adoratio-Kongress vom 19. bis 21. November 2021 in Altötting stattfinden.
Die Anmeldung dafür wird ab Frühjahr möglich sein. Alle Informationen rund um den Kongress finden sich auf www.adoratio-altoetting.de.

„Wir möchten die Zeit nutzen, um die eucharistische Anbetung in den Pfarreien zu fördern oder neu wachsen zu lassen, sei es durch die Abende der Barmherzigkeit oder andere Formen des Gebets. An unzähligen Orten dieser Welt, wo es lebendige Aufbrüche gibt, gründen sie in der eucharistischen Anbetung und ähnlichen Gebetsformen und -bewegungen. Das Referat für Neuevangelisierung bietet dazu jegliche Unterstützung an. Wer Hilfe braucht, kann sich gerne an uns wenden“, so Ingrid Wagner, die das Organisationsteam des Kongresses sowie das Referat für Neuevangelisierung leitet.

Die gehaltvollen Predigten und Vorträge vom Adoratio-Kongress 2019 wird das Bistum Passau in Zusammenarbeit mit Radio Horeb in einer schönen CD-Box herausgeben, zur Vertiefung und Förderung der eucharistischen Anbetung. Näheres hierzu wird in Kürze auf www.adoratio-altoetting.de bekanntgegeben.

Text: Pressemitteilung Referat für Neuevangelisierung / Pressestelle Bistum Passau

Die Katechese als Impuls zum Nachhören

Kanonikus Edward Gardner hat in seiner Katechese über das biblische Gleichnis "Von den Arbeitern im Weinberg" einen Impuls für unser konkretes Leben aus dem Glauben heute aufgezeigt. Sein Blick auf die Botschaft Jesu geht zu Herzen und lässt uns liebevolle und dennoch wahrheitsgetreu unsere eigene Lebenswelt hinterfragen. Ein Impuls der zur Umkehr auf den rechten Weg Gottes inspiriert. Lassen Sie sich von den tiefen und doch einfach zu verstehenden Worten in eine neue Beziehung zu Jesus führen, die die Perle unseres Lebens und die Schatzkiste für das ewige Leben ist.

Für alle, die am Samstag nicht via YouTube live dabei sein konnten, gibt es wie gewohnt die Aufzeichnung der Impuls-Katechese als Audiovortrag unter SoundCloud Gnadenort Altötting zum Nachhören.

Hier geht es weiter zur Video-Aufzeichnung der Impuls-Katechese von auf YouTube Gnadenort Altötting: "Von den Arbeitern im Weinberg"

Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen wird die Reihe der Impuls-Katechesen vorerst immer samstags um 15 Uhr auf YouTube Gnadenort Altötting über den LIVE-Stream übertragen.

Die Gelegenheit, sich von den Gedanken der Referenten/-innen inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober an jeden Samstag um 15.00 Uhr angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden Sie hier: Flyer und Aushang

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrmitglieder, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Die Kernaussage des heutigen Sonntagsevangeliums lautet: Wir sollen Christus den ersten Platz in unserem Leben schenken noch vor den engsten Familienmitgliedern, den Eltern bzw. den Kindern. Das klingt hart und fast überfordernd, zeigt aber, dass der Glaube und die Zugehörigkeit zu Christus keine beiläufigen Randerscheinungen des Lebens sein dürfen, sondern den Kernbereich ausmachen. Das heißt natürlich nicht, dass wir den Familiensinn, die Eltern- und Kinderliebe in irgend einer Weise vernachlässigen dürfen, ganz im Gegenteil; es heißt, dass wir Christus, seine Frohe Botschaft und den Glauben nicht in den Randbereich unseres Lebens und der Gesellschaft schieben dürfen, sondern in den Mittelpunkt.
Noch ein anderer Gedanke wird im heutigen Evangelium, wie so oft in der Bibel, betont: Die Bereitschaft zur Kreuzesnachfolge: „Wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig.“ Unter Kreuz versteht man all die belastenden und drückenden Dinge, die man mit friedlichen und gerechten Mitteln nicht ändern kann, die man ertragen und aushalten muss, z. B. körperliche oder seelische Gebrechen, Behinderungen, Alterungsprozesse, zwischenmenschliche Spannungen und dergleichen.
Den Höhepunkt erreicht unser Sonntagsevangelium mit dem sgn. „Paradoxon christianum“, dem scheinbaren christlichen Widerspruch: „Wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen.“ Ja, diese göttliche Logik bewahrheitet sich immer wieder: Wer egoistisch alles an sich reißt, wer nur an das Materielle, an seinen Vorteil, an seine Kariere, an Ruhm, Ansehen und Genuss denkt, wird am Ende ganz arm dastehen; alles wird ihm zwischen den Fingern zerrinnen, er hat das Leben verloren! Wer sich aber öffnet und sich für hohe Ideale, Werte, Ziele und Menschen einsetzt, seine Kräfte, seine Zeit, ja sich selber verausgabt und verschenkt, der hat das Leben in seiner ganzen Fülle gewonnen: Was wir um Christi willen hingeben und einbringen, erhalten wir hundertfältig zurück. Der Liebende ist der Gewinner, der Egoist immer am Ende der Verlierer!
Mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern, verbleibe ich
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Gottes Gerechtigkeit oder der Umkerhrschluss
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Matthäus erzählt in seinem Evangelium "Das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg" (Mt 20,1–16), mit dem Jesus seinen Zuhöreren das Himmelreich und Gottes Gerechtigkeit erklärt:

Denn mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der früh am Morgen hinausging, um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben.
Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denar für den Tag und schickte sie in seinen Weinberg.
Um die dritte Stunde ging er wieder hinaus und sah andere auf dem Markt stehen, die keine Arbeit hatten.
Er sagte zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Ich werde euch geben, was recht ist.
Und sie gingen. Um die sechste und um die neunte Stunde ging der Gutsherr wieder hinaus und machte es ebenso.
Als er um die elfte Stunde noch einmal hinausging, traf er wieder einige, die dort standen. Er sagte zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag untätig?
Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben. Da sagte er zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg!
Als es nun Abend geworden war, sagte der Besitzer des Weinbergs zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter und zahl ihnen den Lohn aus, angefangen bei den Letzten, bis hin zu den Ersten!
Da kamen die Männer, die er um die elfte Stunde angeworben hatte, und jeder erhielt einen Denar.
Als dann die Ersten kamen, glaubten sie, mehr zu bekommen. Aber auch sie erhielten einen Denar.
Als sie ihn erhielten, murrten sie über den Gutsherrn und sagten:
Diese Letzten haben nur eine Stunde gearbeitet und du hast sie uns gleichgestellt. Wir aber haben die Last des Tages und die Hitze ertragen.
Da erwiderte er einem von ihnen: Freund, dir geschieht kein Unrecht. Hast du nicht einen Denar mit mir vereinbart?
Nimm dein Geld und geh! Ich will dem Letzten ebenso viel geben wie dir.
Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will? Oder ist dein Auge böse, weil ich gut bin?
So werden die Letzten Erste sein und die Ersten Letzte.

Diese Bildwort aus der Bibel ist für uns heute schwer zu verstehen. Um den tiefen, froh und frei machenden Sinn in den Worten Jesu für alle zu entschlüssen, wird am Samstag, 27. Juni 2020, Kanonikus Edward Gardner mit seiner Katechese dieses Gleichnis erklären. Mit seinen Gedanken und Ausführungen gibt er einen Impuls für alle, die sich in den Glauben der katholischen Kirche vertiefen möchten.

Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen wird die Reihe der Impuls-Katechesen immer samstags um 15 Uhr auf YouTube Gnadenort Altötting über den LIVE-Stream übertragen.
Hier vorab der Link zum LIVE-Stream "Von den Arbeiten im Weinberg": https://youtu.be/1-0Vaij54P0

Für alle, die nicht live dabei sein können, gibt es wie gewohnt die Aufzeichnung als Audiovortrag unter SoundCloud Gnadenort Altötting zum Nachhören.

Die Gelegenheit, sich von den Gedanken der Referenten/-innen inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober an jeden Samstag um 15.00 Uhr angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang

Wallfahrtsprogramm Nr. 17 / 30. Juni - 06. Juli 2020

Das Wallfahrtsprogramm Nr. 17 mit allen aktuellen Mitteilungen und Regelungen zur Corona-Krise in Altötting ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 17  als PDF-Datei

 

Licht sein wie Christus

"Vom Licht der Welt" war das Thema der Impuls-Katechese von Domkapitular Msgr. Josef Fischer. Seine Gedanken und Ausführungen in der Betrachtung des Lichtes sind tief und erhellend. Der Bogen wurde weit gespannt und in spannender, einfühlsamer Weise die Notwendigkeit der (Neu)Ausrichtung unseres Glaubens und unseres Lebens auf Christus als das Licht ausgedeutet. Wie sich die Kerze verzehrt, um Licht zu bringen, so sollen wir Christus nachahmen als Licht der Welt.

Im Hymnus des Abendlobes (GL 660) wird beim Entzünden der Kerzen gesungen:
"Heiteres Licht vom herrlichen Glanze deines unsterblichen, heiligen, seligen himmlischen Vaters:
Jesus Christus. Dich verherrlichen alle Geschöpfe.
Siehe wir kommen beim Sinken der Sonne, grüßen das freundliche Licht des Abends,
singen im Hymnen Gott, dem Vater, singen dem Sohn und dem Heiligen Geiste.
Würdig bist du, dass wir dich feiern, zu allen Zeiten mit heiligen Liedern,
Christus, Sohn Gottes, Bringer des Lebens, dich lobpreisen die ganze Erde. Amen, Amen, Amen."

Weiter geht der Lobpreis:
"Sei gepriesen, Herr, unser Gott. Dein ist der Tag, und dein ist auch die Nacht.
Wir sagen dir Dank für das Licht, die erste Gabe deiner Schöpfung,
und wir bitten dich: Lass Christus, die Sonne der Gerechtigkeit, in unserem Herzen nicht untergehen,
damit wir aus dieser Zeit, die überschattet ist von Angst und Zweifel,
in das Licht gelangen, in dem du wohnst."
 

Für alle, die nicht live dabei sein konnten, gibt es wie gewohnt die Aufzeichnung als Audiovortrag unter SoundCloud Gnadenort Altötting zum Nachhören.

Hier geht es weiter zur Video-Aufzeichnung der Impuls-Katechese auf YouTube Gnadenort Altötting: "Vom Licht der Welt"

 

Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen wird die Reihe der Impuls-Katechesen vorerst immer samstags um 15 Uhr auf YouTube Gnadenort Altötting über den LIVE-Stream übertragen.

Die Gelegenheit, sich von den Gedanken der Referenten/-innen inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober an jeden Samstag um 15.00 Uhr angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden Sie hier: Flyer und Aushang

Wort zum Sonntag - 12. Sonntag im Jahreskreis

Liebe  Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
„Non avete paura; aprite le porte a Cristo !“ „Habt keine Angst, öffnet die Türen für Christus!“ Diese programmatischen Worte unseres unvergessenen Papstes Johannes Paul II. ziehen sich wie ein roter Faden durch die Bibel und stehen auch im Mittelpunkt des heutigen Sonntagsevangelium: „Fürchtet euch nicht vor den Menschen!“ Fürchtet euch vor nichts und niemand: Vor keiner Krise, vor keinem Schicksalsschlag, vor keiner Intrige, vor keiner Verleumdung, .... wer fest steht im Glauben an Christus, dem Heiland, kann jede Situation meistern und findet für jede Situation die richtige Antwort und die angemessene Lösung. Der wirklich Gläubige kennt keine Menschenfurcht; mit Vertrauen und innerer Gelassenheit tritt er vor seine Vorgesetzten, vor seine Neider und Rivalen und auch vor seine Gegner und Feinde. Angst und Furcht sind Merkmale eines von Gott getrennten, eines ungläubigen Menschen: Die Gottesferne erzeugt eine innere Leere, ein Gefühl der Verlorenheit und der Isolierung; man kann sich nur auf die eigenen Kräfte und „Waffen“ verlassen. Wer aber im Glauben mit Gott verbunden ist, wer eins ist wie eine „Rebe mit dem göttlichen Weinstock“, dem gelingt alles, dem wachsen ungekannte Kräfte zu, in dessen „Schwachheit kommt Gottes Kraft zur Vollendung.
Noch etwas Wichtiges wird im zweiten Teil des heutigen Sonntagsevangelium von uns gefordert, der Bekennermut: „Wer sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.“ Zum Glauben gehört untrennbar das Bekenntnis, das Credo und zwar nicht nur „im stillen Kämmerlein“, sondern in aller Öffentlichkeit, also „vor den Menschen“. So ist es gut und wichtig, dass wir immer wieder öffentliche Glaubensbekundungen abhalten, nach der Koronakrise vermehrt zu Fronleichnam, bei der letzten Maiandacht und bei der Lichterprozession am 14. August; aber auch bei öffentlichen Diskussionen und Debatten sowie im Freundes- und Bekanntenkreis. Ja, der Glaube vertreibt die Angst und ermutigt zum Bekenntnis. Dazu erbete ich Ihnen Kraft und Mut
und verbleibe Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Wallfahrtsprogramm Nr. 16 / 23. Juni - 29. Juni 2020

Das Wallfahrtsprogramm Nr. 16  mt allen aktuellen Mitteilungen und Regelungen zur Corona-Krise in Altötting ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 16  als PDF-Datei

 

Impuls-Katechse via Live-Stream
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Am Samstag, 20. Juni 2020, wird um 15 Uhr die Impuls-Katechese von Domkapitular Msgr. Josef Fischer aus dem Altöttinger Marienwerk live via Youtube Gnadenort Altötting übertragen. Sein Thema für die Vertiefung und Einfhürung in den katholischen Glauben lautet "Vom Licht der Welt". Jesus hat sich selbest als das Licht bezeichnet. Sein Bildwort gilt auch uns heute: Wie das Licht auf den Leuchter gestellt wird, um alles zu erhellen, so sollen auch wir Licht in die Welt strahlen. Was konkret damit gemeint ist und wie diese Worte gedeutet werden können, entschlüsselt Msgr. Fischer in seiner Katechese als Impuls für alle, die sich für die Glaubensgrundlagen und ihre praktische Ausübung im Leben interessieren. Mit seinen Gedanken und Erfahrungen möchte Msgr. Fischer aber auch gerne zu einer spirituellen Vertiefung in die frohe Botschaft des Christentums inspirieren.

Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen wird die Reihe der Impuls-Katechesen immer samstags um 15 Uhr auf YouTube Gnadenort Altötting über den LIVE-Stream übertragen.
Hier vorab der Link zum LIVE-Stream "Vom Licht der Welt": https://youtu.be/4kJD20blMI4

Für alle, die nicht live dabei sein können, gibt es wie gewohnt die Aufzeichnung als Audiovortrag unter SoundCloud Gnadenort Altötting zum Nachhören.

Die Gelegenheit, sich von den Gedanken der Referenten/-innen inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober an jeden Samstag um 15.00 Uhr angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang

Liebe – und tue, was du willst!

Das folgende Gleichnis vom barmherzigen Samariter erzählt Jesus nach dem Evangelist Lukas als Beispiel für unser Handlungsweise:
"Und siehe, ein Gesetzeslehrer stand auf, um Jesus auf die Probe zu stellen, und fragte ihn: Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben? Jesus sagte zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du? Er antwortete: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele, mit deiner ganzen Kraft und deinem ganzen Denken, und deinen Nächsten wie dich selbst. Jesus sagte zu ihm: Du hast richtig geantwortet. Handle danach und du wirst leben! Der Gesetzeslehrer wollte sich rechtfertigen und sagte zu Jesus: Und wer ist mein Nächster? Darauf antwortete ihm Jesus: Ein Mann ging von Jerusalem nach Jericho hinab und wurde von Räubern überfallen. Sie plünderten ihn aus und schlugen ihn nieder; dann gingen sie weg und ließen ihn halbtot liegen. Zufällig kam ein Priester denselben Weg herab; er sah ihn und ging vorüber. Ebenso kam auch ein Levit zu der Stelle; er sah ihn und ging vorüber. Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam zu ihm; er sah ihn und hatte Mitleid, ging zu ihm hin, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie. Dann hob er ihn auf sein eigenes Reittier, brachte ihn zu einer Herberge und sorgte für ihn. Und am nächsten Tag holte er zwei Denare hervor, gab sie dem Wirt und sagte: Sorge für ihn, und wenn du mehr für ihn brauchst, werde ich es dir bezahlen, wenn ich wiederkomme. Wer von diesen dreien meinst du, ist dem der Nächste geworden, der von den Räubern überfallen wurde? Der Gesetzeslehrer antwortete: Der barmherzig an ihm gehandelt hat. Da sagte Jesus zu ihm: Dann geh und handle du genauso!" (Lk 10,25–37)

Kaplan Michael Osterholzer hat es als Grundlage für eine gläubige Lebenshaltung in unsere Zeit und für unser Leben heute erklärt. In seiner unvergleichlichen Art hat er die Botschaft Jesu durch das Bild hindurch betrachtet: Kernpunkt ist die Liebe. Die Gottesliebe, die Nächstenliebe und die Selbstliebe hängen eng zusammen, ja sind untrennbar. Die Liebe muß allen gelten. Das ist der Anspruch der Kirche.

Für alle, die nicht live dabei sein konnten, gibt es wie gewohnt die Aufzeichnung als Audiovortrag unter SoundCloud Gnadenort Altötting zum Nachhören.

Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen wird die Reihe der Impuls-Katechesen vorerst immer samstags um 15 Uhr auf YouTube Gnadenort Altötting über den LIVE-Stream übertragen.

Die Gelegenheit, sich von den Gedanken der Referenten/-innen inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober an jeden Samstag um 15.00 Uhr angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden Sie hier: Flyer und Aushang

Wort zum Sonntag - 11. Sonntag in der Osterzeit

Liebe Pfarrangehörige, liebe Gäste und Pilger aus nah und fern! 
„Als Jesus die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben.“ Mit diesem Satz beginnt das Evangelium des heutigen Sonntags: Christus erkennt genau, worunter die Menschen damals ebenso wie heute vor allem leiden, an der seelischen Einsamkeit, an der Orientierungslosigkeit und an der zermürbenden Resignation. Sie haben Sehnsucht nach dem „guten Hirten“, der sie kennt und liebt, der sie führt und beschützt und der sie innerlich und äußerlich zusammenhält; es ist letztlich die Sehnsucht der Menschheit nach Jesus Christus, dem Messias und Heiland, der uns die Barmherzigkeit und Liebe Gottes mitteilt und erfahren lässt. Christus braucht nun in allen Ländern und Kulturen Menschen, die auf seine Berufung hören und seine Hirtensorge zu ihrer Herzenssache machen und mit ihm und für ihn zu den vereinsamten und erschöpften Menschen gehen und sie aufrichten, trösten und einen: Christus braucht Priester, Diakone, Ordensleute, Religionslehrer, pastorale Mitarbeiter und die vielen engagierten Helfer. „Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden“, so lautet der zweite Satz des heutigen Sonntagsevangeliums. Der „Herr der Ernte“ ist Gott, der himmlische Vater; ihn sollen und wollen wir, nach der Weisung Jesu bitten, ja bestürmen, dass er uns genügend geistliche und kirchliche Berufungen schenken möge, dass die Menschen nicht vor seelischer Leere und innerer Vereinsamung, vor Orientierungs- und Ziellosigkeit verkommen.
Mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern verbliebe ich
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Die Bildsprache des barmherzigen Samariters
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Gleichnisse sind sprachliche Bilder, Erzählungen aus dem Umfeld, die den Zuhörer einen hintergründigen Sachverhalt verstehen helfen. Geprägt durch die jüdische Geschichtserzählung hat Jesus seine Botschaft vom Reich Gottes oft in Gleichnissen verkündet. So erzählte Jesus auch die Geschichte von dem Mann auf dem Weg nach Jericho, der von Räubern überfallen wurde. Nur ein Fremder zeigte Mitleid mit dem Verletzen. Aber wie ist die Erzählung in unsere Vorstellungswelt zu verstehen? Was sagt uns diese Begebenheit heute? Kaplan Michael Osterholzer erklärt im Rahmen der Impuls-Katechese am Samstag, 13. Juni 2020, um 15 Uhr die Hintergründe des Gleichnisses "Vom barmherzigen Samariters" und weshalb gerade aufgrund dieser Bibelstelle unser Glaube besser versanden werden kann. Seine Gedanken sind ein Impuls zur Vertiefung in die Freude am Glauben und Anregung zur Nachfolge Jesu.

Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen wird die Reihe der Impuls-Katechesen immer samstags um 15 Uhr bis auf Weiteres auf YouTube Gnadenort Altötting über den LIVE-Stream übertragen.
Hier vorab der Link zum LIVE-Stream "Vom barmherzigen Samariter": https://youtu.be/thq_T42c-8c

Für alle, die nicht live dabei sein können, gibt es wie gewohnt die Aufzeichnung als Audiovortrag unter SoundCloud Gnadenort Altötting zum Nachhören.

Die Gelegenheit, sich von den Gedanken der Referenten/-innen inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober an jeden Samstag um 15.00 Uhr angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang

 

Wallfahrtsprogramm Nr. 15 / Dienstag, 16. Juni - Montag, 22. Juni 2020

Das Wallfahrtsprogramm Nr. 15 mt den aktuellen Zeiten für Pfingsten sowie allen aktuellen Mitteilungen und Regelungen zur Corona-Krise in Altötting ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 15 als PDF-Datei

Die Botschaft Jesu - Eine Katechese als Impuls zum Nachhören

Das Gleichnis von den anvertrauten Talenten Silbergeld: 25,14–30
"Es ist wie mit einem Mann, der auf Reisen ging. Er rief seine Diener und vertraute ihnen sein Vermögen an. Dem einen gab er fünf Talente Silbergeld, einem anderen zwei, wieder einem anderen eines, jedem nach seinen Fähigkeiten. Dann reiste er ab. Sofort ging der Diener, der die fünf Talente erhalten hatte hin, wirtschaftete mit ihnen und gewann noch fünf weitere dazu. Ebenso gewann der, der zwei erhalten hatte, noch zwei weitere dazu. Der aber, der das eine Talent erhalten hatte, ging und grub ein Loch in die Erde und versteckte das Geld seines Herrn. Nach langer Zeit kehrte der Herr jener Diener zurück und hielt Abrechnung mit ihnen. Da kam der, der die fünf Talente erhalten hatte, brachte fünf weitere und sagte: Herr, fünf Talente hast du mir gegeben; sieh her, ich habe noch fünf dazugewonnen. Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du tüchtiger und treuer Diener. Über Weniges warst du treu, über Vieles werde ich dich setzen. Komm, nimm teil am Freudenfest deines Herrn! Dann kam der Diener, der zwei Talente erhalten hatte, und sagte: Herr, du hast mir zwei Talente gegeben; sieh her, ich habe noch zwei dazugewonnen. Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du tüchtiger und treuer Diener. Über Weniges warst du treu, über Vieles werde ich dich setzen. Komm, nimm teil am Freudenfest deines Herrn! Es kam aber auch der Diener, der das eine Talent erhalten hatte, und sagte: Herr, ich wusste, dass du ein strenger Mensch bist; du erntest, wo du nicht gesät hast, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast; weil ich Angst hatte, habe ich dein Geld in der Erde versteckt. Sieh her, hier hast du das Deine. Sein Herr antwortete und sprach zu ihm: Du bist ein schlechter und fauler Diener! Du hast gewusst, dass ich ernte, wo ich nicht gesät habe, und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe. Du hättest mein Geld auf die Bank bringen müssen, dann hätte ich es bei meiner Rückkehr mit Zinsen zurückerhalten. Nehmt ihm also das Talent weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat! Denn wer hat, dem wird gegeben werden und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. Werft den nichtsnutzigen Diener hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein."

Mit dieser biblischen Erzählung hat Jesus vor 2000 Jahren seine Zuhörer die Hintergründe und Zusammenhänge des Glaubens erklärt. Seine Botschaft gilt aber nicht nur den Zuhörern damals, sondern den Menschen aller Zeiten - also auch uns heute. Stefan Jell hat die Botschaft Jesu für uns ausgelegt. Sein  Blickwinkel auf die Details lässt das Gleichnis verständlich werden. Auf jeden Fall hat Stefan Jell eine wunderbare Begabung, Bekanntes und Ungereihmtes frisch und klar auf den Punkt zu bringen.

Für alle, die nicht live dabei sein konnten, gibt es wie gewohnt die Aufzeichnung als Audiovortrag unter SoundCloud Gnadenort Altötting zum Nachhören.

Hier geht es weiter zur Video-Aufzeichnung der Impuls-Katechese auf YouTube Gnadenort Altötting: Stefan Jell und die anvertrauten Talente

 

Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen wird die Reihe der Impuls-Katechesen vorerst immer samstags um 15 Uhr auf YouTube Gnadenort Altötting über den LIVE-Stream übertragen.

Die Gelegenheit, sich von den Gedanken der Referenten/-innen inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober an jeden Samstag um 15.00 Uhr angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden Sie hier: Flyer und Aushang

Wallfahrtsprogramm Nr. 14 / Dienstag, 09. Juni - Montag, 15. Juni 2020

Das Wallfahrtsprogramm Nr. 14 mt den aktuellen Zeiten für Pfingsten sowie allen aktuellen Mitteilungen und Regelungen zur Corona-Krise in Altötting ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 14 als PDF-Datei

Wort zum Sonntag - Dreifaltigkeitssonntag

Liebe Pfarrmitglieder, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Der hl. Bischof und Kirchenlehrer Augustinus war eben dabei, sein Buch über das Geheimnis des Dreifaltigen Gottes ( de sanctissima trinitate ) zu schreiben als der Legende nach er folgendes Erlebnis hatte: Er ging grübelnd am nordafrikanischen Mittelmeerstrand einher, als er einen Knaben sah, der mit einer Muschel ein Loch in den Sand buddelte und dann eifrig zum Meer lief, Wasser schöpfte und es in sein Loch hineingoss: Verwundert  sah der Gottesmann dem „Treiben“ eine Zeit lang zu und stellte dann die naheliegende Frage: Junge, was machst du denn da“; Antwort des Knaben: „Ich will das Meer in meine Grube schöpfen“; darauf lachend der Bischof: „Das schaffst du doch nie – das unermessliche Meer in dein kleine Sandgrube zu schöpfen; Antwort des Knaben, der übrigens ein Engel, ein Gottesbote war: „Genauso wenig wie ich das Meer in meine Grube einfassen kann, kannst du das Geheimnis des Dreifaltigen Gottes mit deinem Verstand erfassen.“ Ja, Gott ist viel zu groß, viel zu erhaben und heilig, als dass ein Mensch sein Geheimnis erfassen und verstehen könnte; vor ihm ziemt es sich niederzuknien und anzubeten: „Wir loben dich, wir preisen dich, wir beten dich an; denn groß ist deine Herrlichkeit.“ Heute am Dreifaltigkeitssonntag verehren wir das unausschöpfliche Geheimnis Gottes, seine „Einheit im Wesen und seine Dreiheit in den Personen, Vater, Sohn und Hl. Geist.“ Der Vater liebt den Sohn unendlich und der Sohn den Vater; diese gegenseitige Liebe ist die Person des Hl. Geistes: Deus est relatio subsistens, das heißt: Gott ist totale Hingabe, Beziehung und Liebe: Deus amor est! Gott ist der Inbegriff der vollkommenen Einheit, der unüberbietbaren Liebe und des Lebens in Fülle. Gott wollte den Menschen, die Krone seiner Schöpfung einbeziehen in sein innergöttliches Band der Liebe, indem er uns bei der Taufe zu seinen Kindern, in der hl. Kommunion zu seinen eucharistischen Freunden, in der Firmung zu Vollmitgliedern in seiner Kirche, im Ehesakrament zum Abbildern seiner Bündnistreue und im Weihepriestertum zu Abbildern seiner Leitungs- und Hirtensorge machte. Ja, Gott will mit uns zu tun haben, er will uns zu seinen Partnern und Freunden machen, er will uns teilhaben lassen an seinem göttlichen Geheimnis  schon hier auf Erden, dann aber in seiner ganzen Fülle, wenn wir ihn im Jenseits, im Vaterhaus des Himmels schauen dürfen „von Angesicht zu Angesicht“ in der visio beatifica, in der beglückenden Schau Gottes, von der es bei Paulus heißt: „Kein Auge hat es gesehen, kein Ohr hat es gehört, in keines Menschen Herz ist es gedrungen, was Gott denen bereithält, die ihn lieben.“
Euer Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Juni 2020

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater:

dass alle, die leiden, vom Herzen Jesu berührt werden und dadurch einen guten Weg zum Leben finden mögen.
 

Weiter zur Videobotschaft vom Papst

Impuls-Katechese zum Nachhören

Kanonikus August Sparrer hat über das biblische Gleichnis "Vom Weizenkorn" die radikale Liebe Jesu zu uns Menschen betrachtet. Durch den Tod des alten, sündigen Menschen kann der neue, bekehrte Mensch zum Vorschein kommen. Lassen Sie sich von den Ausführungen zu einem neuen Leben anregen.

Für alle, die nicht live dabei sein könnten, gibt es wie gewohnt die Aufzeichnung als Audiovortrag unter SoundCloud Gnadenort Altötting zum Nachhören.

Hier geht es weiter zur Video-Aufzeichnung der Impuls-Katechese auf YouTube Gnadenort Altötting: Kanonikus August Sparrer "Vom Weizenkorn"

 

Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen wird die Reihe der Impuls-Katechesen vorerst immer samstags um 15 Uhr auf YouTube Gnadenort Altötting über den LIVE-Stream übertragen.

Die Gelegenheit, sich von den Gedanken der Referenten/-innen inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober an jeden Samstag um 15.00 Uhr angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden Sie hier: Flyer und Aushang

Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum
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Aufgrund von Umbau- und Reparaturmaßnahmen ist das Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum bis voraussichtlich 31. August 2020 geschlossen.

Ab September sind wir wieder für Sie da und freuen uns auf Ihren Besuch.

Talente entdecken - Begabungen nutzen
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Was ist einfach MEINES? Jeder Mensch hat von Geburt an ein oder mehrere Talent(e) mitgegeben bekommen. Diese helfen uns im Leben. Talent-Eigenschaften sind aber oft nicht gleich erkennbar oder werden als selbstverständliche Grundvoraussetzung einfach abgetan - vergraben. Eine achtsame Beobachtung seiner Charaktereigenschaften mit viel Feingefühl führt uns auf eine Schatzsuche in uns selbst. Den Schatz unserer Begabungen zu finden und zu heben, hilft uns das Fundament unseres Lebens zu festigen und unsere Aufgaben erfolgreich - gewinnbringend für uns, andere und alle Menschen - zu lösen.

Jesus hat seinen Zuhörern mit Gleichnissen aus dem Alltag verständlich machen wollen. Die Bibel ist aber auch für uns heute noch aktuell. Um die Vielschichtigkeit zu entblättern braucht es immer wieder einen neuen Blick auf die ausdrucksstarken Bilder.  Stefan Jell wird am Samstag, 06. Juni 2020, um 15 Uhr mit seiner Sichtweise auf das Gleichnis "Von den anvertrauten Talenten" den Glauben begründen und einen Impuls für alle geben, die auf der Suche nach den Perlen ihres Lebens sind.

Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen wird die Reihe der Impuls-Katechesen vorerst immer samstags um 15 Uhr auf YouTube Gnadenort Altötting über den LIVE-Stream übertragen.
Vorab der Link zum LIVE-Stream "Von den anvertrauten Talenten": https://youtu.be/45ssYWH7uSQ

Für alle, die nicht live dabei sein können, gibt es wie gewohnt die Aufzeichnung als Audiovortrag unter SoundCloud Gnadenort Altötting zum Nachhören.

Die Gelegenheit, sich von den Gedanken der Referenten/-innen inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober an jeden Samstag um 15.00 Uhr angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang

Das Monatliche Triduum in Altötting geht wieder weiter
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Priesterdonnerstag - Herz-Jesu-Freitag und Herz-Marien-(Sühne)-Samstag bilden immer zum Monatsbeginn, orietiert am Herz-Jesu-Freitag als Taktgeber, das monatliches Triduum. Die Gebetsaktion lädt alle ein, sich fürbittend für die dringenden Anliegen wie Priesterberufungen, Schutz für das Leben und den Frieden der Welt einzusetzen. Papst Johannes Paul II. hat bereits in den 1980er-Jahren eindringlich gebeten: "Haltet das monatliche Triduum".  Da nun die Kirchen nach den Schutzmaßnahmen wieder offen sind, wird in Altötting die Gebetsaktion des Monatlichen Triduums wieder aufgegriffen und es finden wieder öffentliche Gebetsandachten unter Einhaltung der Corona-bedingten Regelungen wie das Tragen von Mund-Nasen-Schutz und der Einhaltung des Mindesabstandes sowie der durch bedingten Teilnehmerbegrenzung statt. In diesen 3 Tagen wollen wir in inständigem Gebet gemeinsam am Herzen Gottes rütteln.

Herzliche Einladung wieder gemeinsam - in Altöttin oder von zu Hause aus - für die dringenden Anliegen der Welt zu beten:
für den Frieden in der Welt
für die Familien und den Schutz des Lebens
für Priester und geistliche Berufungen
für alle Anliegen unserer Zeit

Priesterdonnerstag - monatl. Gebetstag um geistliche und kirchliche Berufe
09.00 Uhr                LIVE-Stream aus der Gnadenkapelle            Hl. Messe für alle lebenden und verstorbenen Mitglieder des Altöttinger Marienwerks:
                                                                                                                 Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl
18.00 Uhr                LIVE-Stream aus der Gnadenkapelle            Rosenkranz für Priester- und Ordensberufungen
19.00 Uhr                Stiftspfarrkirche                                                  Heilige Messe mit Predigt im Anliegen um geistliche und kirchliche Berufe: Kaplan Michael Osterholzer
22.00 Uhr                Michaelikirche                                                   "Ölbergstunde mit Jesus im Garten Gethsemane" - Gestaltete Heilige Stunde mit eucharistischem Segen, mit den Novizen der Legionäre Christi

Herz-Jesu-Freitag (immer der 1. Freitag im Monat)
18:00 Uhr                LIVE-Stream aus der Gnadenkapelle           Rosenkranz für die Familien und den Schutz des Lebens; Litanei zum Hl. Johannes Paul II.
19:00 Uhr                Stiftspfarrkirche                                                 Heilige Messe mit Herz-Jesu-Weihegebet, kurze eucharistische Anbetung: Stiftskanonikus Alois Schießl
20.30 Uhr                Michaelikirche                                                   "Knocking on Heaven´s Door“: musikalisch gestalteten Anbetungsstunden mit den Betern der Altöttinger Anbetungskapelle;
                                                                                                               Heilungsgebet + eucharistischer Einzelsegen mit Diakon P. László Erffa LC (Legionäre Christi); Herz-Jesu-Weihe                                                     

Herz-Mariä-Sühne-Samstag
08.00 Uhr                LIVE-Stream aus der Gnadenkapelle            Heilige Messe: Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

Foto: R. Dorfner

Wort zum Sonntag - Pfingstfest 2020

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Seit Ostern reihte sich im Leben der Pfarrgemeinde in früheren Jahren ein Fest an das andere: Die Erstkommunion, die Firmung, Christi Himmelfahrt, dazu die vielen Pilgerscharen sowie die anrührenden Maiandachten. Heuer stand und steht immer noch alles im Zeichen der Korona-Krise, so auch der Abschluss der österlichen Zeit, das hohe Pfingstfest, bei dem wir feiern und bedenken, dass der Vater und der Sohn der Kirche, uns allen, den Hl. Geist, der sie personal verbindet, den Geist der Wahrheit, des Lebens und der göttlichen Fülle, schenken. Wie der Hl. Geist beim ersten Pfingstfest die ängstlichen und abgekapselten Jünger verwandelt hat zu mutigen Zeugen Jesu Christi, so will und wird er auch uns in dieser beklemmenden Zeit verwandeln und uns herausholen aus unserer Lethargie, aus unserer Ratlosigkeit, aus unserem Trott, aus unserer Müdigkeit und Resignation.
Die drei biblischen Symbole des Hl. Geistes sind die Taube, der brausende Sturm und die Feuerzungen; diese Symbole beschreiben das Wesen und die Wirkung des Hl. Geistes. Mit Taube assoziiert man Frieden: Möge der Hl. Geist uns allen die Kraft zur Versöhnung, zur Einheit und zum Frieden schenken. Mit einem Sturm assoziiert man Mächtigkeit und Dynamik: Möge der Hl. Geist die ganze Wallfahrt, das Pfarrleben, unsere Pastoral, den Religionsunterricht und vor allem die Liturgie mit schwungvoller Kraft und Vitalität erfüllen. Mit Feuerzungen assoziiert man Bekennermut und Zeugenschaft: Möge der Hl. Geist uns alle zu glaubwürdigen Boten der Liebe und Wahrheit Gottes machen.
Mit den besten Wünschen und Grüßen vom ganzen Pfarrteam und der Wallfahrtsleitung gerade in dieser Krisenzeit verbleibe ich
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

191. Regensburger Diözesanfußwallfahrt nach Altötting
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"Seit 1830 machen sich jedes Jahr am Donnerstag vor Pfingsten Pilger zu Fuß auf den Weg, um singend und betend von der Bischofsstadt Regensburg zum Gnadenbild Unserer Lieben Frau von Altötting zu ziehen." so ist auf der Homepage der Regensburger Diözesanfußwallfahrt zu lesen. Aufgrund der Corona-Beschränkungen kann dieses Jahr die Wallfahrt nicht wie gewohnt mit bis zu 10.000 Teilnehmern/-innen stattfinden. Aber ausgefallen ist sie dennoch nicht: Bischof Rudolf Voderholzer hat sich gemeinsam mit Pilgerleiter Bernhard Meiler und Pilgerpfarrer Hannes Lorenz auf den Weg nach Altötting gemacht - stellvertretend für alle Pilger/-innen, die so gerne nach Altötting gegangen wären. Am Gnadenaltar haben sie den großen Anliegenrucksack, der so schwer wie noch nie war, und eine Schriftrolle mit über 1600 Anliegen an die Gnadenmutter übergeben. Zu Füßen des Gnadenbildes feierte der Regensburger Bischof dann die Heilige Messe. In diese Pilgermesse, die über den 24/7-Live-Stream übertragen wurde, hat Bischof Rudolf Voderholzer auch alle Pilger/-innen anderer Pilgergruppen, die zu Pfingsten alljährlich nach Altötting kamen und dieses Jahr nur als Einzelpilger kommen dürfen, eingeschlossen. Das großartige, verbindende Gefühl der Pilgergruppengemeinschaft ist ein Opfer dieser Corona-Pandemie. Bischof Rudolf Voderholzer betonte, dass er die Gnadenkapelle noch nie so leer und doch so gefüllt erlebt habe. Die Votivtafeln zeugen von dem großen Vertrauen der Menschen aller Zeit in die Fürsorge der Gnadenmutter. Maria ist die erste Glaubende. Maria ist die, die uns zeigt, wie wir unser Leben und unsere Zukunft in die Hände Gottes legen können. Über die Jahrhunderte hat die Gnadenmutter schon viele Katastrophen erlebt und gesehen. Immer wieder haben die Menschen die Last ihres Lebens hierher an den Gnadenort gebracht und ihre Bitten zu Füssen Unserer Lieben Frau abgelegt. Keiner ist ungetröstet wieder weggegangen. Die himmlische Mutter steht allen ihren Kindern tröstend bei und breitet ihren Schutzmantel über alle aus, die sie darum bitten.

Radl-Schnitzljagd

Die Ministranten der Altöttinger Stadtpfarrei St. Philippus und Jakobus und das Jugendbüro Altötting laden zur Schnitzeljagd mit dem Rad ein:

Entdeckt alle Hinweise auf der ca. 15 km langen Strecke an schönen, verkehrsberuhigten Plätzen in Altötting.
Am Ende wartet eine schöne Überraschung!

Zur Anmeldung eine SMS mit Namen, Wunschdatum (6.–12.6.) und Wunschuhrzeit bis spätestens 3. Juni 2020 an Conni Englmeier: 0151 18029901

Hier geht's weiter zum Plakat.... RadlSchnitzeljagd_Plakat.pdf

Wallfahrtsprogramm Nr. 13 / Pfingstsamstag 30. Mai - 08. Juni 2020

Das Wallfahrtsprogramm Nr. 13 mit den aktuellen Zeiten für Pfingsten sowie allen aktuellen Mitteilungen und Regelungen zur Corona-Krise in Altötting ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 13  als PDF-Datei

Kanonikus August Sparrer und das Weizenkorn
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Am Samstag, 30. Mai 2020, um 15 Uhr wird Kanonikus August Sparrer seine Impulse zum katholischen Glauben anhand des biblischen Gleichnisses "Vom Weizenkorn" im Rahmen der Impuls-Katechesen Was glaubst Du? geben. Wie kann das Weizenkorn, vom dem Jesus spricht, in meinem Leben gedeutet werden? Das Bildwort vom Weizenkorn und die radikale Christusnachfolge ist für die Menschen heute oft schwer verständlich. August Sparrer übersetzt die Deutung in die Moderene und lässt alle an seiner Freude am Glauben, die aus Nachfolge Christi kommt, teilhaben. Lassen Sie sich von dieser Lebensfreude anstecken und mitreißen.
Die Impuls-Katechese wird als Live-Stream via Youtube Gnadenort Altötting übertragen.

Hier vorab der Link zum Live-Stream: https://youtu.be/j7y91UdfSOs

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese Was glaubst Du? 2020: Biblische Gleichnisse. Lassen Sie sich von den Gedanken und Erfahrungen der Referenten zum Nachdenken über unseren Glauben anregen.
Die Gelegenheit, sich von den Gedanken der Referenten/-innen inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober an jedem Samstag um 15.00 Uhr angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden Sie hier: Flyer und Aushang

Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen wird die Reihe der Impuls-Katechesen von Mai - Oktober immer samstags um 15 Uhr auf YouTube Gnadenort Altötting über den LIVE-Stream übertragen: https://youtu.be/6UDk525_lug

Für alle, die nicht live dabei sein können, gibt die Katechesen in gewohnter Weise als Audio-Aufnahme auf SoundCloud Gnadenort Altötting zum Nachhören.

Weltweites Rosenkranzgebet mit Papst Franziskus

Am Pfingstsamstag, 30. Mai 2020, ab 17.30 Uhr vereinigen sich weltweit Gläubige im Gebet, um gemeinsam mit Papst Franziskus „die Schmerzen und Wehen der Menschheit, die durch die Ausbreitung des Covid-19-Virus weiter verschärft worden seien“, zur Gottesmutter zu tragen. In einer Erklärung des Päpstlichen Rates für Neuevangelisierung, der die Gebetsaktion organisiert, heißte es, Papst Franziskus möchte die Gottesmutter um Fürsprache bitten und wird vor der Lourdes-Grotte in den Vatikanischen Gärten den Rosenkranz beten, abwechselnd mit Frauen und Männer, die besonders an der Pandemie leiden. Zugeschaltet werden nach Vatikanangeben die größten Wallfahrtsorte wie unter anderem die Marienwallfahrtsstätten Lourdes (Frankreich), Fatima (Portugal), Tschenstochau (Polen) und Guadalupe (Mexiko). Das Motto der Gebetsaktion lautet „eifrig und einmütig im Gebet, zusammen mit Maria“ und erinnert an das Gebet der Urgemeinde, von dem die Apostelgeschichte erzählt: „Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet, zusammen mit den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern.“ (Apg 1,14). Radio Vatikan (www.vaticannews.de) und die Partnersender übertragen das Gebet ab 17.30 Uhr mit deutschem Kommentar.

Weltweit beten die Wallfahrtsorte mit und folgen dem Gebetsaufruf unseres Heiligen Vaters. Auch am Gnadenaltar in Altötting wird unser Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer stellvertretend für alle am Pfingstsamstag um 17.30 Uhr den Rosenkranz beten. Über unseren 24/7-Live-Stream wird das Gebet aus dem Herzen Bayerns in Verbundenheit mit Papst Franziskus, allen Wallfahrtsorten weltweit und der ganzen Kirche übertragen. Herzliche Einladung an alle, sich dem Gebetsaufruf von Papst Franziskus anzuschließen und am Pfingstsamstag, 30. Mai 2020, um 17.30 Uhr den Rosenkranz in den Anliegen der Nöte und Sorgen durch die Corona-Pandemie zu beten.

Pfingsten in Altötting
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Für rund 35.000 Wallfahrer und Wallfahrerinnen war der Gnadenort Altötting am Pfingstwochenende alljährlich das bedeutsame Ziel. 2020 ist aufgrund der viralen Bedrohung durch „Corona“ das gemeinschaftliche Wohl und die Gesundheit aller in den Blick gerückt, wodurch staatliche und diözesane Beschränkungen notwendig sind, die es zu beachten gibt. Aufgrund des Versammlungsverbotes und der bestehenden staatlich angeordneten Kontaktbeschränkung dürfen keine Gruppenwallfahrten organisiert werden. Einzelwallfahrer und Familien sind in Altötting aber sehr herzlich willkommen.

Für Sie haben wir am Gnadenort unsere Kirche offen und laden – unter Einhaltung der Mindestabstände und der Maskenpflicht – zum Gebet und zu den Gottesdiensten ein. Eine Übersicht der geplanten Gottesdienstfeiern finden Sie im Wallfahrts-programm anbei. Anmeldungen sind nicht erforderlich und es gilt das Prinzip, wer früher kommt, findet leichter einen Sitzplatz. Wer zu spät kommt, muss dann leider auf eine andere Feier verwiesen werden.

Die Gnadenkapelle ist nun ebenso am Nachmittag wieder für einen kurzen Besuch bei Unserer Lieben Frau von Altötting für Einzelwallfahrer/-innen von 13 – 17 Uhr (ausgenommen Fr von 14 – 17 Uhr) geöffnet. Aufgrund der baulichen Enge ist es leider erforderlich, den Zutritt auf wenige Personen zu beschränken. Damit auch bei einem großen Andrang wie am Pfingstfest alle zur Gnadenmutter kommen können, ist die Verweildauer auf wenige Minuten beschränkt. Es werden Ordner vor Ort für einen reibungslosen Ablauf sorgen.
Der beliebte 24/7-LIVE-Stream aus der Gnadenkapelle überträgt via YouTube Gnadenort Altötting (https://youtu.be/SqMLqBWV2EA) weiterhin täglich Heilige Messen um 8 Uhr / 9 Uhr / 11 Uhr und 19 Uhr sowie um 18 Uhr den Rosenkranz.
Am Pfingstsamstag, 30. Mai 2020, feiert Diakon Dr. Johannes Schachtl um 18 Uhr die letzte feierliche Maiandacht aus der Gnadenkapelle via LIVE-Stream.
Ebenso wird die feierliche Vesper am Pfingstsonntag, 31. Mai 2020, um 18 Uhr aus der Gnadenkapelle übertragen. Offiziator wird Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl sein.
Das Oktogon der Gnadenkapelle bleibt weiterhin dem LIVE-Stream vorbehalten.

In der Basilika St. Anna ist für alle Marienverehrer, die gerne im Gebet bei der himmlischen Mutter verweilen wollen, die Gelegenheit, die vor einer Kopie des Gnadenbildes zu tun. Die Marienfigur ist durch einen Holzsplitter aus dem Gnadenbild-Original zur Reliquie 2. Grades geworden. Immer gilt, dass das Abbild auf Erden immer nur der Verweis auf die Mutter Gottes im Himmel ist.

Die Anbetungskapelle ist für die Öffentlichkeit bis auf weiteres geschlossen. Die 24/7-Anbetung wird von der Beter-Gemeinschaft abgedeckt, die dazu einzeln beim Herrn im Allerheiligsten Altarsakrament verweilen. Gerne können Sie Ihre Anliegen unter Mail anbetungskapelle.altoetting@gmail.com zusenden oder in der Anliegenbox einwerfen. Wir beten für Sie und treten stellvertretend und fürbittend für Sie beim Herrn ein.

Am Kapellplatz und insbesondere im Heiligen Bezirk rund um die Gnadenkapelle wird auch am Pfingstwochenende wird Beichtmöglichkeit „open air“ angeboten. In der Zeit von 14 – 17 Uhr finden Sie die Priester unter freiem Himmel. Beichten ist wie eine Seelendusche (YOUCAT), die reinigt und erfrischt. Herzliche Einladung das Sakrament der Versöhnung zu empfangen und so dem Wirken des Heiligen Geistes Raum zu geben.

Die Beichtzeiten der Kapuziner als Wallfahrtsseelsorger sowie weitere Angebote der Kapuziner in Altötting finden Sie in der pdf-Datei hier: Wallfahrtsseelsorge der Altöttinger Kapuziner ab 25. Mai 2020

Die Reihe der Impuls-Katechsen Was glaubst Du? 2020 wurde dem Wallfahrtsleitwort „Die kostbare Perle finden“ entsprechend, unter das Thema der Biblischen Gleichnisse gestellt. Aufgrund der Corona-Beschränkungen werden die Impuls-Katechsen bis auf weiteres als Live-Veranstaltung über YouTube Gnadenort Altötting (https://www.youtube.com/channel/UCsAGLP_JE3PBoM__k8vj7MQ/) übertragen.
Immer samstags geht von Mai bis Oktober ein Referent/eine Referentin auf Schatzsuche anhand einer Bibelstelle, mit der uns Jesus in Form von Gleichnissen zur rechten Botschaft führen will. Lassen Sie sich von den
Gedanken zum Nachdenken über unseren Glauben anregen. Thema und Referenten finden Sie hier im Flyer
Wann? Samstag um 15 Uhr
Wo ? YouTube Gnadenort Altötting https://www.youtube.com/channel/UCsAGLP_JE3PBoM__k8vj7MQ/
          (SoundCloud Gnadenort Altötting ein paar Tage später zum Nachhören)

Mit dem Pfingstfest starten wir in eine verspätete und eingeschränkte Wallfahrtssaison, die im „Corona-Jahr“ ganz anders begangen werden muss. „Der Geist ist die Kraft in uns, die uns hilft, Jesus zu erkennen, zu lieben, ihn in unser Herz zu lassen und immer neu aus ihm die Vergebung der Sünden zu empfangen.“ brachte es Bischof Stefan Oster auf den Punkt. Der Heilige Geist ist der versprochene Beistand, der uns auf Erden begleitet, beflügelt und begeistert. Lassen Sie sich gerade in diesen schwierigen Zeiten am Gnadenort von der Freude im Glauben tragen. Der Glaube ist die lebendige Beziehung zu dem Dreifaltigen Gott und die Perle, für die es sich lohnt, alles andere zu „verkaufen“. Altötting ist auch im Jahr 2020 die Schatzkiste, in der es die Perlen des Lebens zu finden gilt. Das Kostbarste im Leben vermag kein Dieb zu rauben: die Liebe Gottes zu uns Menschen, für die wir uns nur öffnen müssen um vom Wirken den Heiligen Geistes in uns getragen zu werden.

Vorausschauend auf das Hochfest des Leibes und Blutes Christi – Fronleichnam – laden wir schon heute alle Familien ein, Altötting zu besuchen. Aufgrund der Corona-Einschnitte dürfen im Bistum Passau keine Prozessionen stattfinden. Den großen Festgottesdienst zelebriert Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl am 11. Juni 2020 um 10 Uhr in der Basilika St. Anna, unserer größten Kirche mit derzeit rund 200 Sitzplätzen. An Stelle der nicht erlaubten Prozession durch die Straßen der Stadt wird Prälat Günther Mandl am Ende den Eucharistischen Segen spenden. In den anderen Kirchen Altöttings gilt die normale Sonn- und Feiertagsordnung.

„Die kostbare Perle finden“ – das Wallfahrtsmotto will alle anregen, die tief im Herzen beglückende und sinngebende Nähe Gottes zu suchen und sich von Maria, der Mutter Gottes, an der Hand hin zu Gott führen zu lassen.

Weitere Informationen und die Gottesdienstzeiten finden Sie im Wallfahrtsprogramm

Ansteckend – im positiven Sinn
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Treue im Glauben, Treue zur Altöttinger Gnadenmutter und zum hl. Bruder Konrad zeichnen die Fußpilger aus der Oberpfalz schon über 300 Jahre aus. Traditionell immer am Dienstag vor Pfingsten erreichen sie den Gnadenort und ziehen mit einer großen Pilgerschar über den Kapellplatz zur St. Anna-Basilika um dort Pilgergottesdienst zu feiern. Und nichts, auch kein gefährlicher Virus namens Corona, ließ sie davon abbringen: die Fußwallfahrt 2020 fand statt, wenn auch in sehr dezimierter Pilgerzahl.
Während alle größeren Pilgergruppen bis einschließlich 31. August 2020 ihr Kommen bereits abgesagt haben (so lange gilt das staatlich verordnete Verbot von Ansammlungen größerer Gruppen wegen zu hoher Ansteckungsgefahr), war es für Richard Bögerl, den Hauptverantwortlichen der Oberpfälzer Fußwallfahrt ein drängendes Herzensanliegen, trotz schwieriger Zeiten nach einer Möglichkeit zu suchen, die traditionelle Fußwallfahrt, heuer die 335., durchzuführen. Denn wer vom „Pilgervirus“ infiziert ist, dieser ist ansteckend im positiven Sinn, den zieht’s ganz einfach nach Altötting, so die einstimmige Meinung aller Beteiligten.
Es waren dieses Jahr nur wenige Oberpfälzer Fußpilger, die am Dienstag, 26. Mai, gegen 11.30 Uhr am Altöttinger Basilika-Vorplatz eintrafen: für die vier Gruppen aus Günching, Daßwang, Hemau und Beilngries durften mit offizieller Genehmigung nur je drei Vertreter und ein Begleitfahrzeugfahrer zum Gnadenort pilgern.

Den ganzen Bericht zu dieser aufgrund der Corona-Pandemie ganz speziellen 335. Oberpfälzer Fußwallfahrt finden Sie in der nächsten Ausgabe des Altöttinger Liebfrauenboten

Text und Foto: R. Dorfner für den Altöttinger Liebfrauenboten

Steh auf und geh!

Neuen Mut fassen, wieder aufs Neue aufbrechen und nach vorne schauen - Gott sei Dank, wir dürfen, zwar unter Auflagen, seit dem 4. Mai wieder Gottesdienst feiern. Ein Lichtblick in diesen verrückten Corona-Wo­chen und Monaten. Die zurückliegenden Kar- und Ostertage waren für mich besonders traurig: Liturgiefeiern ohne Gottesdienstbesucher oder lediglich als Teilnehmer vor dem Bildschirm. Bestimmt hat jede/r viele weitere persönliche Einschränkungen erfahren. Einer der größten Einschnitte für uns in der Jugendarbeit war die Absage der Jugendfuß­wallfahrt. Eigentlich wollten wir uns am 24./25. April unter dem Motto: „Steh auf und geh!“ wie jedes Jahr auf den Weg nach Altötting machen. Gestatten Sie mir, Ihnen dazu trotzdem einige Gedanken mit auf dem Weg zu geben:

„Steh auf und geh!“, diesen Satz kennen wir aus der Bibel. Jesus sagt ihn zu vielen Menschen, die zu ihm kommen oder zu ihm gebracht werden. Dabei sind es immer Hoffnungsgeschichten, die diesen Satz beinhalten. So wird ein Aussätziger wieder rein (Lk 17,19), ein Blinder kann wieder sehen (Mk 10,52), ein Lahmer nimmt seine Tragbahre und geht (Lk 5,24) und einer Schuldigen wird vergeben (Lk 7,50).
Die Aufforderung: „Steh auf und geh“ betrifft uns aber auch im Alltag, Tag für Tag aufs Neue. Täglich erwarten uns die unterschiedlichsten Herausforderungen. Erst recht in dieser Zeit der Einschränkungen und des Abstandhaltens gilt es immer wieder kreativ zu sein, aufzustehen, Neues ausprobieren und dadurch für unsere Mitmenschen Zeichen der Hoffnung zu setzen.
Lassen wir uns aus den Hoffnungsgeschichten, die die Bibel und das Leben schreiben, neuen Mut fassen um immer wieder aufs Neue aufzu­brechen und nach vorne zu schauen. Gerade jetzt, kurz vor dem Pfingst­fest, dürfen wir auf die Kraft des Heiligen Geistes vertrauen, dass er uns und unsere Familien durch diese Zeit geleite und wir selbst immer wie­der tiefe Glaubenserfahrungen erleben dürfen.
Bleiben Sie gesund!

Text: Wolfgang de Jong (Leiter des Bischöflichen Jugendamtes,Diözesanjugendpfarrer, BDKJ Diözesanpräses, Ministrantenpfarrer)

Wallfahrtsprogramm Nr. 12 / 25. Mai - Pfingstmontag 01. Juni 2020

Das Wallfahrtsprogramm Nr. 12  mit den aktuellen Mitteilungen und Regelungen zur Corona-Krise in Altötting ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 12  als PDF-Datei

Vom neuen Wein in alten Schläuchen

Was genau meint Jesus damit? Was will Jesus uns damit sagen? Pater László Erffa LC hat sich über dieses gut bekannt biblische Gleichnis Gedanken gemacht und führt in der Katechese in die Tiefe der Botschaft hinein. Er geht der Botschaft Jesu auf den Grund und übersetzt diese als Impuls für uns und unser Leben. Es geht um unsere innere Flexibilität, damit der Heilige Geist uns erfüllen kann. Lassen Sie sich von P. László Erffa aus der Gemeinschaft der Legionäre Christi zum Nachdenken anregen.

Für alle, die nicht live dabei sein könnten, gibt es wie gewohnt die Aufzeichnung als Audiovortrag unter SoundCloud Gnadenort Altötting zum Nachhören.

Hier geht es weiter zur Video-Aufzeichnung der Impuls-Katechese vom 23. Mai 2020 auf YouTube Gnadenort Altötting: P. László Erffa LC über "Neuen Wein in alten Schläuchen"

Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen wird die Reihe der Impuls-Katechesen vorerst immer samstags um 15 Uhr auf YouTube Gnadenort Altötting über den LIVE-Stream übertragen.

Die Gelegenheit, sich von den Gedanken der Referenten/-innen inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober an jeden Samstag um 15.00 Uhr angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden Sie hier: Flyer und Aushang

Auf den Abschied folgt der Neubeginn
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Prälat Dr. Klaus Metzl wird am 1. September 2020 neuer Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor in Altötting. Bedingt durch die Beschränkungen in der Corona-Krise fällt der Abschied des Generalvikars in Passau relativ still und einfach aus. Mit einer Reportage wird er für sein eifriges Wirken in der Diözesanleitung gewürdigt. Der Rückblick auf 15 Jahre Einsatz mit viel Tatkraft und Energie lässt den Ausblick auf spannende Jahre unter dem Schutzmantel der Gnadenmutter von Altötting anklingen. Weggefährten haben ihre guten Wünsche als Videobotschaft festgehalten, denn wir uns gerne anschließen. Vergelt's Gott für die gute Zusammenarbeit und für die immer wohlwollende Sichtweise auf den ganz besonderen Gnadenort.
Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit und wünschen unserem neuen Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Gottes Segen!

Im großen Interview blickt Prälat Dr. Klaus Metzl gemeinsam mit Armin Berger auf eine bewegende Zeit zurück und auf eine spannende nach vorn.

Die Botschaft der Weggefährten

Weiter zur Reportage Abschied als Generalvikar auf der Homepage des Bistum Passau....

Fotos: Archiv Pressestelle Passau

Wort zum Sonntag - 7. Sonntag in der Osterzeit

Liebe Pfarrmitglieder, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Das österliche Heilsgeheimnis, das mysterium pasquale, das Geheimnis unserer Erlösung entfaltet sich in folgenden Teilaspekten: Im heilbringenden Leiden und Sterben unseres Herrn, in seiner glorreichen Auferstehung, in den Erscheinungen des Auferstandenen vor ausgewählten Zeugen, in seiner Himmelfahrt und in der Sendung des Heiligen Geistes. Die Himmelfahrt des Herrn, die ascensio domini, muss man in engen Zusammenhang mit Weihnachten sehen: Zu Weihnachten verlässt der Herr die himmlische Herrlichkeit beim Vater, er entäußert sich und wird uns Menschen gleich: er kommt zu uns in unser Elend, das wir durch die Sünde, durch unseren Ungehorsam in die gute Schöpfung gebracht haben. Er geht uns nach an die Orte unseres Leidens, an die Orte der körperlichen, seelischen und geistigen Krankheit, an die Orte der Einsamkeit, der Isolation der Angst und der Schuld. Er hat am Karfreitag freiwillig die Strafe, die wir verdient haben, auf sich genommen am Stamm des Kreuzes und unseren Schuldschein durchgestrichen; er hat die Mächte der Finsternis besiegt durch die Allmacht seiner Liebe; denn die Liebe ist am Ende immer stärker als der Egoismus, die Lüge und die Finsternis: Die Auferstehung unseres Herrn ist der Triumph und der Sieg der Liebe, die stärker ist als Sünde und Tod.
In der Himmelfahrt kehrt Christus als Sieger dorthin zurück, wo er zu Weihnachten ausgegangen ist und „setzt sich zur Rechten des Vaters“ als Herr des Universums und als Haupt der Kirche. Das Wort Jesu geht nun endgültig in Erfüllung: „Wenn ich von der Erde erhöht bin, werde ich alle an mich ziehen“; wie ein göttliches Magnet wirkt er auf die Herzen der Menschen positiv ein und zieht uns alle an sich, sodass das Reich Gottes unaufhaltsam wächst. Obwohl der Herr bei seiner Himmelfahrt uns in sichtbarer Form verlassen hat, ist er in geistig intensiv bei uns in vielfältigen Weisen: In der Heiligen Schrift, seinem Wort, seiner Frohen Botschaft, in den Sakramenten, besonders in der Heiligen Eucharistie, in den Kindern und in „den geringsten der Brüder und Schwestern“ sowie in der betenden Gemeinde, „wenn zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind“.
Wir müssen nach der Himmelfahrt sein Wirken fortsetzen als Zeugen seiner Wahrheit und Liebe „bis an die Grenzen der Erde“; denn der Heiland braucht unsere Hände, um sein Werk heute zu tun, er braucht unsere Lippen, um seine Botschaft zu verkünden und er braucht unsere Füße, um seine Liebe allen Menschen rund um den Erdball zu bringen (nach Mutter Teresa).
Mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern, verbleibe ich
Ihr Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

Altöttinger Kapuziner fahren die Wallfahrtsseelsorge wieder hoch
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Nachdem nahezu zwei Monate keine öffentlichen Gottesdienste möglich waren, können seit Anfang Mai wieder Gottesdienste, wenn auch mit Auflagen und Einschränkungen öffentlich stattfinden. Pfingsten ist einer der Höhepunkte der Wallfahrt in Altötting. In diesem Jahr dürfen weder große noch kleine Wallfahrtsgruppen kommen. Wallfahrten sind aufgrund des Versammlungsverbotes und auch auf bischöfliche Weisung nicht möglich. Fast alle Pilgergruppen haben vernünftigerweise ihre Wallfahrt abgesagt. Nicht wenige Wallfahrer gehören ja zur Risikogruppe. Kommen aber können und dürfen Einzelpilger. Darauf stellt Altötting sich für die kommenden pfingstlichen Tage ein. Und diese Einzelpilger und auch Familien sind am Gnadenort sehr willkommen.

Die Pilgermesse an den Werktagen um 15.00 Uhr, die immer in St. Magdalena gefeiert wird, wird ab Montag 25. Mai in die Wallfahrtsbasilika St. Anna verlegt. Während in St. Magdalena nur 30 Gläubige den Gottesdienst mitfeiern dürfen, sind in der Basilika rund 200 Gläubige zugelassen. Die werktägliche
10-Uhr-Messe findet weiterhin in St. Konrad statt. Dort können 35 Gläubige zum Gottesdienst zusammenkommen.

Inzwischen dürfen auch wieder Beichtzeiten angeboten werden, zwar nicht im Beichtstuhl, aber in geräumigen Beichtzimmern oder im Freien. Bereits über die Ostertage haben einige Priester auf dem Kapellplatz Beichtgelegenheit gegeben, die Kapuziner an den letzten beiden Sonntagen in den Beichtzimmern der Basilika. Dort wird ab sofort nun auch täglich Beichtgelegenheit angeboten: Montag bis Samstag 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr und 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr, an den Samstagen zusätzlich 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr und an den Sonntagen 8.30 Uhr bis 10.30 Uhr. An den drei Pfingsttagen beginnt die Beichtgelegenheit morgens bereits um 8.30 Uhr.

An den drei Pfingsttagen wird es ebenfalls in der Basilika ein erweitertes Gottesdienstangebot geben: Pfingstsamstag bis Pfingstmontag werden täglich fünf Hl. Messen gefeiert: 8.30 Uhr, 10.00 Uhr, 11.30 Uhr, 15.00 Uhr und 16.30 Uhr. Am Samstagabend gibt es zwei Vorabendmessen zum Pfingstfest um 18.00 Uhr und 19.30 Uhr. Personell können die Kapuziner dies gut leisten, da in den anderen kleineren Kirchen keine Gottesdienste stattfinden.  Wie bekannt, gibt es zurzeit für alle Gottesdienste festgelegte Plätze in den Kirchen und es besteht Maskenpflicht. Ein Ordnerteam überwacht dies alles und muss leider, wenn die Zahl der zugelassenen Gottesdienstteilnehmer erreicht ist, weitere Gottesdienstbesucher wieder wegschicken. Auch ist spätestens zehn Minuten nach Gottesdienstbeginn die Teilnahme am Gottesdienst und der Zutritt zur Kirche nicht mehr möglich. Aus organisatorischen Gründen ist auch keine Voranmeldung möglich. Die Kapuziner hoffen aber, dass durch das große Angebot an Hl. Messen doch möglichst für alle Pilger Gelegenheit zu einem Gottesdienst besteht. Außerhalb der Gottesdienstzeiten stehen die Kirchen zum persönlichen Gebet offen. Allerdings ist dabei gemeinsames und lautes Beten und Singen nicht gestattet.

In St. Konrad und St. Magdalena werden aber – auch schon seit zwei Wochen – wieder Andachtsgegenstände geweiht, allerdings zu anderen Zeiten als bisher. So findet die Segnung der Andachtsgegenstände in St. Magdalena um 10 Uhr, 11 Uhr, 12 Uhr, 13 Uhr und 16 Uhr statt, in St. Konrad um 14 Uhr und 15 Uhr. Ferner werden Andachtsgegenstände in St. Konrad und in der Basilika am Ende jedes Gottesdienstes gesegnet, dies allerdings nur für die jeweiligen Gottesdienstteilnehmer. An den drei Pfingsttagen findet in St. Magdalena und St. Konrad ein erweitertes Segnungsprogramm statt: in beiden Kirchen nämlich parallel von 11 Uhr bis 17 Uhr jeweils zur vollen Stunde.

Auch möchten die Kapuziner darauf aufmerksam machen, dass es nach gut fünf Jahren nach der Generalsanierung der Basilika endlich gelungen ist, einen neu aufgelegten und völlig neu bearbeiteten Kirchenführer für die Altöttinger Wallfahrtsbasilika St. Anna in Zusammenarbeit mit dem Regensburger Verlag Schnell & Steiner herauszugeben. Er ist an den Schriftenständen der Kapuzinerkirchen zum Preis von € 3,50 erhältlich
In diesen Wochen verändert sich vieles. So sind auch alle Gottesdienstzeiten in Altötting probeweise festgelegt und können jederzeit geändert werden. So empfiehlt es sich, immer das aktuelle Wallfahrtsprogramm und die Hinweise in der lokalen Presse zu beachten.

Text: Br. Norbert Schlenker OFMCap

 

Impuls-Katechese WAS GLAUBST DU? 2020: Biblische Gleichnisse

Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen wird die Reihe der Impuls-Katechesen vorerst immer samstags um 15 Uhr auf Youtube Gnadenort Altötting über den LIVE-Stream übertragen.
Für alle, die nicht live dabei sein können, gibt es wie gewohnt die Aufzeichnung als Audiovortrag unter SoundCloud Gnadenort Altötting zum Nachhören.

Am Samstag, 23. Mai 2020, wird Pater László Erffa LC über das Gleichnis "Vom neuen Wein in alten Schläuchen" sprechen. Lassen Sie sich von den Gedanken des jungen Diakons aus den Reihen der Legionäre Christi anregen.

Die Gelegenheit, sich von den Gedanken der Referenten/-innen inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober an jeden Samstag um 15.00 Uhr angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang

 

Alles hat seine Zeit
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Wie kommt das Unkraut unter den Weizen? Welche Wirklichkeit sät Gott in diesem Gleichnis? Bruder Marinus Parzinger OFMCap zeigt die vielschichtigen Blickwinkeln auf und zeigt die Verwobenheit mit unserem Leben heute, im Jahr 2020, auf. Das berühmte Gemälde "Der Sämann" von Vincent van Gogh unterstützt die Betrachtungen. Gott sät das Gute aus und möchte das es Frucht bringt. Aber Licht und Schatten liegen nahe beieinander,  ja hängen zusammen. Lassen Sie sich von der aufbauenden Botschaft Jesu durch die Gedanken in der Betrachtung berühren und motivieren, sich den Fragen des Lebens zu stellen.

Weiter zur Impuls-Katechese auf Soundcloud Gnadenort Altötting ...

 

"Wer nicht an die Sonne glaubt, der ist gottlos" Vincent van Gogh

Johannes Paul II. - Unvergessen als Papst und ein himmlischer Begleiter
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Karol Wojtyla wurde am 18. Mai 1920 in Wadowice, Polen geboren. 1978 wurde Kardinal Wojtyla zum Oberhaupt der katholischen Kirche gewählt und hatte das Amt des Pontifex über 26 Jahre inne. Es war eines der längsten Pontifikate in der Kirchengeschichte. Altötting besuchte Papst Johannes Paul II. im Jahre 1980 und feierte mit rund 60.000 Gläubigen einen unvergesslichen Gottesdienst auf dem Kapellplatz. Auf seinen über 100 Auslandsreisen als Hirte der Kirche besuchte er auch die anderen bedeutenden Marienheiligtümer in Europa. Zum 100. Geburtstag von Papst Johannes Paul II. hat der polnische Marienwallfahrtsort Tschenstochau federführend für die Gemeinschaft der Shrines of Europe eine online-Fotoausstellung der Papstbesuche zusammengestellt. Es sind wunderbare, unvergessene Momente, die vom Geist des Aufbruchs in das neue Jahrtausend durchweht sind. 2011 wurde Karol Wojtyla / Papst Johannes Paul II. von seinem Nachfolger, unseren vielgeliebten und hochgeschätzten bayerischen Papst Benedikt XVI. selig und 2014 von Papst Franziskus heiliggesprochen. Das Bildnis von Johannes Paul II. in Bronze wacht über den Kapellplatz und bezeugt seine persönliche Bindung an die Gottesmutter Maria: Totus tuus - Ganz Dein!

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Wort zum Sonntag - 6. Sonntag in der Osterzeit

Liebe Pfarrmitglieder, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Im Folgendem steht der wunderbare Text des Evangeliums vom 06. Sonntag in der Osterzeit:

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten.
Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben,
der für immer bei euch bleiben soll, den Geist der Wahrheit,
den die Welt nicht empfangen kann,
weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt.
Ihr aber kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird.
Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, ich komme zu euch.
Nur noch kurze Zeit und die Welt sieht mich nicht mehr;
ihr aber seht mich, weil ich lebe und auch ihr leben werdet.
An jenem Tag werdet ihr erkennen: Ich bin in meinem Vater,
ihr seid in mir und ich bin in euch.
Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt;
wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden
und auch ich werde ihn lieben
und mich ihm offenbaren.

Dieser bemerkenswerte Text spricht vom Geist der Wahrheit, der uns zu Pfingsten geschenkt wird; er wird das „Antlitz der Erde“, die Kirche als ganze und jeden einzelnen von uns in dieser schwierigen, krisenhaften Zeit erneuern.
Pax et Bonum!
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

 

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese

Br. Marinus Parzinger OFMCap betrachtet am Samstag, 16. Mai 2020, das Gleichnis "Vom Unkraut unter dem Weizen". Mit seinen Gedanken möchte er allen eine Impuls zum Glauben der Kirche und für den spirituellen Alltag geben.

 

Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen wird die Reihe der Impuls-Katechesen vorerst immer samstags um 15 Uhr auf YouTube Gnadenort Altötting über den LIVE-Stream übertragen.

Für alle, die nicht live dabei sein können, gibt es wie gewohnt die Aufzeichnung als Audiovortrag unter SoundCloud Gnadenort Altötting zum Nachhören.

Die Gelegenheit, sich von den Gedanken der Referenten/-innen inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober an jeden Samstag um 15.00 Uhr angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang

Mitteilung zur Corona-Krise in Altötting

Wallfahrtsprogramm Nr. 11  /  Samstag, 16. Mai – Montag, 25. Mai 2020
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Im Bistum Passau können ab 4. Mai unter strengen Auflagen wieder öffentliche Gottesdienste stattfinden. Die staatlichen und diözesanen Vorgaben sind dabei zu beachten, besonders sind die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände immer einzuhalten.

Die Gnadenkapelle und die Anbetungskapelle, die zu klein sind, um die Sicherheitsabstände einzuhalten, bleiben weiterhin für die Öffentlichkeit geschlossen.
Der Live-Stream aus der Gnadenkapelle wird weiter angeboten: um 8.00 Uhr / 9.00 Uhr / 11.00 Uhr / 19.00 Hl. Messen und um 18.00 Uhr Rosenkranz (Mo/Di/Do/Fr).
Im Marienmonat Mai werden aus der Gnadenkapelle im Live-Stream Maiandachten übertragen am Mittwoch, Samstag und Sonntag um 18.00 Uhr.

Die diesjährigen Impulskatechesen, die im Filmsaal des Marienwerks hätten stattfinden sollen, werden nun jeweils am Samstag um 15.00 Uhr per Live-Stream übertragen. Unter dem Leitwort „Was glaubst du?“ werden in diesem Jahr biblische Gleichnisse behandelt. Das jeweilige Thema finden Sie im Wallfahrtsprogramm.
Die Pfarrverbands- und Wallfahrtsleitung lädt nach wie vor die Gläubigen, besonders die, die ihr Haus/ihre Wohnung noch nicht verlassen dürfen oder können, zu gemeinsamen Gebet und zur virtuellen Mitfeier der Liturgie ein, per 24/7-Live-Stream auf YouTube Gnadenort Altötting: https://youtu.be/SqMLqBWV2EA

Die Kopie des Gnadenbildes, in die ein Holzsplitter des Originalgnadenbildes eingelassen ist, ist in einem Schrein am Franziskus-Altar der Basilika St. Anna zu verehren, ebenfalls unter Einhaltung der vorgeschriebenen Auflagen und Sicherheitsabstände.

Die Gottesdienste mit Bischof Oster werden durch das Bistum Passau jeweils sonntags um 9.30 Uhr als Live-Stream auf der Webseite www.bistum-passau.de übertragen und über Niederbayern TV ausgestrahlt.

Weiterhin gilt die vom Bischof erteilte Dispens von der Sonntagspflicht.

Beachten Sie bitte:
Alle aufgeführten Gottesdienste und auch die Impulskatechesen aus der Gnadenkapelle sind nicht öffentlich, d.h. es ist keine physische Teilnahme möglich, die Mitfeier erfolgt ausschließlich über den Live-Stream.

Folgende Auflagen sind beim Besuch aller Gottesdienste zu beachten, bzw. zu befolgen:

Es wird in jeder Kirche nur einen Eingang und separat einen Ausgang geben. Auch bei der Ankunft am Kirchenportal, beim Eintreten in die Kirche und beim Gang zu den markierten Plätzen ist der Sicherheitsabstand einzuhalten.

Die Gottesdienstteilnahme von Personen mit Fieber oder Symptomen einer Atemwegserkrankung, von Personen, die mit COVID 19 infiziert oder an COVID 19 erkrankt sind, ist nicht zulässig. Ebenso dürfen keine Personen teilnehmen, die unter Quarantäne gestellt sind oder in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einem bestätigten Covod-19 Erkrankten hatten.

Jeder Gläubige hat einen Mund-Nasen-Schutz mitzubringen und während der gesamten Hl. Messe zu tragen.

An den Eingängen werden Desinfektionsmittel für die Hände angeboten.

Die Kirchenbesucher dürfen nur an den markierten Stellen Platz nehmen um den Abstand von 2 m zu wahren.
In den Kirchen stehen nur eingeschränkt Plätze zur Verfügung!

Es stehen keine Gotteslob zur Verfügung, da nur Priester und der Kantor singen dürfen.

Der Opferstock für die Kollekten steht am Ausgang der jeweiligen Kirchen und es wird dort um Ihre großzügige Spende gebeten.

Die Spendung der Hl. Kommunion erfolgt in der Stiftspfarrkirche am Ende der Hl. Messe in der Rastkapelle. In den Kapuzinerkirchen bleiben Sie bitte an Ihrem Platz, die Kommunionspender kommen in die Bänke. Zum Kommunionempfang dürfen Sie den Mund-Nasen-Schutz abnehmen. Strecken Sie bitte die geöffneten Hände dem Kommunionspender weit entgegen, da auch beim Kommunionempfang auf den Abstand geachtet werden muss. Mundkommunion ist nicht gestattet. Wer diese Form des Kommunionempfangs nicht möchte, möge sich auf die Geistige Kommunion beschränken. Das heißt, sich im Herzen mit Christus verbinden. Es ist ein Akt aufrichtiger Liebe, hervorgehend aus dem Verlangen nach der Heiligen Kommunion und nach der Vereinigung mit Christus im Sakrament der Liebe.

Auch beim Verlassen der Kirche sind die vorgesehenen Sicherheitsabstände einzuhalten. Vor der Kirche dürfen keine Ansammlungen der Gottesdienstteilnehmer stattfinden.

Den Anweisungen des von der Pfarr- und Wallfahrtsleitung beauftragten Ordnungsdienstes ist uneingeschränkt Folge zu leisten.

Information zu Wallfahrten:
Das Ausgangsverbot ist zwar aufgehoben, aber es besteht noch das Versammlungsverbot. Deshalb „müssen Bittgänge und Wallfahrten bis auf weiteres entfallen“ (Weisung des Bistums). Einzelpilger aber dürfen kommen (und sind auch willkommen), müssen aber damit rechnen, dass sie bei „Überfüllung“ nicht an den gewünschten Gottesdiensten teilnehmen können und evtl. auf andere Kirchen ausweichen müssen.

Hier nochmals die wichtigen Zeiten zusammengefasst:

Öffnungszeiten der Kirchen:
Stiftspfarrkirche           8.00 - 20.00 Uhr
Basilika St. Anna        9.00 - 17.00 Uhr und zu den Gottesdienstzeiten
St. Konrad                  8.30 - 17.30 Uhr
St. Magdalena             6.30 - 20.15 Uhr
Die Kirchen sind zum Besuch und zum stillen persönlichen Gebet geöffnet.
Die Abstandsregeln sind einzuhalten.
Gemeinsames und lautes Beten und Singen ist nicht gestattet.

Gottesdienstzeiten:
Stiftspfarrkirche        So  8.30 / 10.00 / 19.00 Uhr
                              Mo/Di/Do/Fr  19.00 Uhr  //  Mi 8.00 Uhr
Basilika St. Anna       Sa  19.00 Vorabendmesse  //  So 8.45  / 10.15 / 16.00 Uhr
St. Konrad                 Mo – Sa  10.00 Uhr
St. Magdalena           Mo – Fr   15.00 Uhr

Beichtgelegenheit bei den Kapuzinern:
Basilika St. Anna        Sa  18.30 - 19.30 Uhr in den Beichtzimmern
                                 So    8.30 - 10.30 Uhr in den Beichtzimmern
St. Magdalena und St. Konrad > Beichte nur nach tel. Vereinbarung

Beichte ist derzeit nur im Beichtzimmer oder Sprechzimmer mit Mund-Nasen-Schutz und im Abstand von 2 m möglich;
im Beichtstuhl gibt es bis auf weiteres keine Beichtgelegenheit

Segnung von Andachtsgegenständen:
St. Konrad            14.00 / 15.00 Uhr
St. Magdalena        10.00 / 11.00 / 12.00 / 13.00 / 16.00 Uhr
sowie am Ende jeder Hl. Messe in der Basilika, St. Magdalena und St. Konrad
Nehmen Sie dazu bitte nur die markierten Plätze ein, halten Sie die vorgesehenen Abstände ein und tragen Sie bitte Ihren Mund-Nasen-Schutz

Telefonische Erreichbarkeit der Wallfahrtskustodie unter 08671 / 9692-0 (DW-42):
Montag – Freitag 8.30 - 12.00 Uhr // Montag – Donnerstag 14.00 - 17.00 Uhr

Telefonische Erreichbarkeit in der Bischöflichen Administration
unter 08671 / 92420-0:
Montag – Freitag 8.30 - 12.00 Uhr // Mittwoch und Donnerstag 14.00 - 17.00 Uhr

Öffnungszeiten der Klosterpforten:
St. Konrad              8.30 - 11.30 / 14.00 - 17.00 Uhr
St. Magdalena        9.00 - 11.00 / 14.00 - 16.30 Uhr

Diese Zeiten sind zunächst probeweise festgelegt und können jederzeit geändert werden. Beachten Sie bitte immer das aktuelle Wallfahrtsprogramm und die Hinweise in der lokalen Presse!

Saat und Ernte - Gott und sein Wort

Das Gleichnis von Sämann ist sehr bekannt. Bei Markus ist es im 4. Kapitel mit folgenden Worten zu finden:
"Und wieder begann er, am Ufer des Sees zu lehren, und sehr viele Menschen versammelten sich um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot auf dem See und setzte sich; die Leute aber standen am Ufer. Und er sprach lange zu ihnen und lehrte sie in Gleichnissen. Bei dieser Belehrung sagte er zu ihnen: Hört! Siehe, ein Sämann ging hinaus, um zu säen. Als er säte, fiel ein Teil auf den Weg und die Vögel kamen und fraßen es. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war; als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte. Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat und sie brachte keine Frucht. Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht; die Saat ging auf und wuchs empor und trug dreißigfach, sechzigfach und hundertfach. Und Jesus sprach: Wer Ohren hat zum Hören, der höre!" Auch Lukas (Lk 8) und Matthäus (Mt 13) berichten über den Vergleich aus dem Ackerbau. 

Aber wie ist die so einfache Schilderung von Jesus zu verstehen? Schon die Jünger hatten damals Schwierigkeiten, die Aussage in ihr Leben zu übersetzen, und fragten Jesus, was das Gleichnis zu bedeuten hat. 2000 Jahre später sind auch wir aufgefordert, den Sinn für unser Leben zu deuten - in unser Heute zu übersetzen. Was sind die Saat, die Erde, die Dornen, die Vögel und vor allem auch die Früchte in meinem Leben?

Prälat Günther Mandl hat diese Ausdeutung in der Impuls-Katechese für alle in verständliche Worte gefasst. Lassen Sie sich anregen, über Gott als Sämann nachzudenken und zur Beackerung ihres Glaubensbodens anregen. Für alle, die die Impuls-Katechese nicht im Live-Stream verfolgen konnten, und für alle, die die Ausführungen nochmals nachhören möchten, haben wir diese als Audio-Datei aufgezeichnet.

Weiter zur Impuls-Katechese "Vom Sämann"...

Mütter - Die Perlen des Alltags

"Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens.“ so drückte es Bischof Jean-Baptiste Massillon aus. Am Muttertag sind die Herzen erfüllt von der Dankbarkeit gegenüber jener, die uns schon von der Empfängnis im Mutterleib an Tag für Tag umsorgt.

Papst Franziskus würdigte die Mütter für ihren unersetzlichen Einsatz und stellt uns die Mütter als Vorbild vor Augen: „Wir müssen von den Müttern lernen, dass der Heroismus in der Hingabe besteht, die Stärke im Mitleid haben, die Weisheit in der Milde“.

Die Wertschätzung der Frau als Mutter, die immer ein ganz besonderer Mensch im Leben eines jeden Menschen ist, lässt uns den Blick auf etwas ganz Wesentliches fallen: Kein Geschenk kann die Zuwendung und Liebe ersetzen, mit der eine Mutter ihre Familie umsorgt. Diese Liebe spiegelt die Liebe Gottes wider. Am Muttertag ist es an der Zeit, diese liebevolle Zuwendung zurückzugeben und die Wertschätzung und Dankbarkeit durch liebevolle Gesten und Aktionen auszudrücken.

Mit den biblischen Worten aus dem Buch der Sprichwörter wollen wir zum Muttertag das Lob der Frau betrachten und die Dankbarkeit für die vielen Mühen, Handgriffe und Sorgen der Mütter aussprechen:

Eine tüchtige Frau, wer findet sie?
Sie übertrifft alle Perlen an Wert.
Das Herz ihres Mannes vertraut auf sie und es fehlt ihm nicht an Gewinn.
Sie tut ihm Gutes und nichts Böses alle Tage ihres Lebens.
Sie sorgt für Wolle und Flachs und arbeitet voll Lust mit ihren Händen.
Sie gleicht den Schiffen des Kaufmanns: Aus der Ferne holt sie ihre Nahrung.
Noch bei Nacht steht sie auf, um ihrem Haus Speise zu geben und den Mägden, was ihnen zusteht.
Sie überlegt es und kauft einen Acker, vom Ertrag ihrer Hände pflanzt sie einen Weinberg.
Sie gürtet ihre Hüften mit Kraft und macht ihre Arme stark.
Sie spürt den Erfolg ihrer Arbeit, auch des Nachts erlischt ihre Lampe nicht.
Nach dem Spinnrocken greift ihre Hand, ihre Finger fassen die Spindel.
Sie öffnet ihre Hand für den Bedürftigen und reicht ihre Hände dem Armen.
Ihr bangt nicht für ihr Haus vor dem Schnee; denn ihr ganzes Haus ist in prächtigem Rot gekleidet.
Sie hat sich Decken gefertigt, Leinen und Purpur sind ihr Gewand.
Ihr Mann ist in den Torhallen geachtet, wenn er zu Rat sitzt mit den Ältesten des Landes.
Sie webt Tücher und verkauft sie, Gürtel liefert sie dem Händler.
Kraft und Würde sind ihr Gewand, sie spottet der drohenden Zukunft.
Sie öffnet ihren Mund in Weisheit und Unterweisung in Güte ist auf ihrer Zunge.
Sie achtet auf das, was in ihrem Haus vorgeht, Brot der Faulheit isst sie nicht.
Ihre Kinder stehen auf und preisen sie glücklich, auch ihr Mann erhebt sich und rühmt sie:
Viele Frauen erwiesen sich tüchtig, doch du übertriffst sie alle.
Trügerisch ist Anmut, vergänglich die Schönheit,
eine Frau, die den HERRN fürchtet, sie allein soll man rühmen.
Gebt ihr vom Ertrag ihrer Hände, denn im Stadttor rühmen sie ihre Werke!

aus Sprichwörter 31, 10-31

Maria, die Mutter Jesu, ist die Mutter aller! Sie umsorgt alle Menschen liebevoll und führt sie an der Hand hin zu ihrem göttlichen Sohn.
Wir laden alle ein, sich an diesem Muttertag auch an die Mutter Gottes mit einem AVE zu wenden - als Dank für ihre immerwährende Hilfe und Fürbitte.

Allen Müttern wünschen wir einen schönen Muttertag!

Wort zum Sonntag - 5. Sonntag in der Osterzeit

Liebe Pfarrmitglieder, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Die Frohe Botschaft des heutigen Sonntags ist ungemein nachhaltig und erfrischend: Christus spricht von den „vielen Wohnungen“ im Vaterhaus des Himmels, für jeden von uns ist eine bereitet. Wörtlich sagt er: „Ich gehe hin, um einen Platz für euch vorzubereiten, …, und ich komme wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin.“
Das irdische Leben ist nicht unsere eigentliche Heimat; wir sind hier auf Erden Pilger, Gäste, Wanderer, wie es in dem berühmten Lied heißt: „Wir sind nur Gast auf Erden und wandern ohne Ruh, mit mancherlei Beschwerden der ewigen Heimat zu.“ Wir sollen uns also auf dieser Erde nicht zu häuslich einrichten und an das Materielle festkrallen; denn irgendwann muss jeder von uns alles loslassen; je früher wir uns in diesen Prozess des Loslassens einüben, um so besser: Rechtzeitig Ballast abwerfen, rechtzeitig viel herschenken; denn das letzte Hemd hat keine Taschen; wir können nichts in die Ewigkeit mitnehmen; genau so nackt wie wir sie betreten haben, müssen wir sie auch wieder verlassen.
Auf die Frage des Apostels Thomas, wie finde ich den Weg zum himmlischen Vaterhaus, sagt Jesus den berühmten Satz: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ Wer also freundschaftlich mit Jesus verbunden ist durch das Gebet, durch die Eucharistie und durch die Christusnachfolge, der kann das ewige Ziel, das Vaterhaus im Himmel nicht verfehlen.
Auf die anschließende Bitte unseres Pfarrpatrons Philippus, zeig uns den Vater, gibt Jesus die frappierende Antwort: „Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen.“ Ja, Christus ist das menschliche Bild des unsichtbaren Gottes; in ihm ist er wirklich unter uns: Gibt es etwas Schöneres?
Mit den besten Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern, verbliebe ich
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Die Wallfahrtssaison 2020 - Einzelpilger und Familien sind herzlich willkommen

Wallfahren nach Altötting ist natürlich auch dieses Jahr möglich, auch wenn organisierte Wallfahrten derzeit noch nicht gestattet sind, freuen wir uns über Familien und Einzelpilger am Gnadenort.

Was zu beachten ist, hat Stefanie Hintermayr für Sie im Gespräch mit Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl hinterfragt: https://soundcloud.com/bistumpassau/wallfahren-nach-altotting-2020.

Alles Wissenswerte erfahren Sie im Beitrag unter https://www.bistum-passau.de/artikel/wallfahren-altoetting-2020.

Foto: Stefanie Hintermayr

Mitteilung zur Corona-Krise in Altötting - Regelungen für Kirchenbesuch und Gottesdienste

Im Bistum Passau können ab 4. Mai unter strengen Auflagen wieder öffentliche Gottesdienste stattfinden.
In die Stiftspfarrkirche finden bereits wieder Gottesdienste statt, in den Wallfahrtskirchen ab Samstag, 9. Mai.
Die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände sind dabei immer einzuhalten.

Die Gnadenkapelle und die Anbetungskapelle, die zu klein sind, um die Sicherheitsabstände einzuhalten, bleiben weiterhin für die Öffentlichkeit geschlossen.
Der Live-Stream aus der Gnadenkapelle wird weiter angeboten, allerdings ab 10. Mai in verringertem Maße: 
täglich um 9.00 Uhr / 11.00 Uhr / 19.00 Hl. Messen (sonntags auch um 8.00 Uhr) und um 18.00 Uhr Rosenkranz (Mo/Di/Do/Fr).

Im Marienmonat Mai werden aus der Gnadenkapelle im Live-Stream Maiandachten übertragen am Mittwoch und Samstag um 18.00 Uhr und am Sonntag um 15.00 Uhr.

Die diesjährigen Impulskatechesen, die im Filmsaal des Marienwerks hätten stattfinden sollen, werden nun jeweils am Samstag um 15.00 Uhr in der Gnadenkapelle gehalten und von dort über den Live-Stream übertragen.
Unter dem Leitwort „Was glaubst du?“ werden in diesem Jahr biblische Gleichnisse behandelt. Das jeweilige Thema finden Sie im Wallfahrtsprogramm sowie in den Aushängen.

Die Pfarrverbands- und Wallfahrtsleitung lädt nach wie vor die Gläubigen, besonders die, die ihr Haus/ihre Wohnung noch nicht verlassen dürfen oder können, zu gemeinsamen Gebet und zur virtuellen Mitfeier der Liturgie ein, per 24/7-Live-Stream auf YouTube Gnadenort Altötting:

Die Kopie des Gnadenbildes, in die ein Holzsplitter des Originalgnadenbildes eingelassen ist, ist in einem Schrein am Franziskus-Altar der Basilika St. Anna zu verehren, ebenfalls unter Einhaltung der vorgeschriebenen Auflagen und Sicherheitsabstände.

Die Gottesdienste mit Bischof Oster werden durch das Bistum Passau jeweils sonntags um 9.30 Uhr als Live-Stream auf der Webseite www.bistum-passau.de übertragen und über Niederbayern TV ausgestrahlt.

Weiterhin gilt die vom Bischof erteilte Dispens von der Sonntagspflicht.

Die aktuellen Gottesdienstzeiten finden Sie im Wallfahrtsprogramm.

Beachten Sie bitte:
Alle Gottesdienste und auch die Impulskatechesen aus der Gnadenkapelle sind nicht öffentlich, d.h. es ist keine physische Teilnahme möglich, die Mitfeier erfolgt ausschließlich über den Live-Stream.

Folgende Auflagen sind beim Besuch aller Gottesdienste zu beachten bzw. zu befolgen:

⦁    Es wird in jeder Kirche nur einen Eingang und separat einen Ausgang geben. Auch bei der Ankunft am Kirchenportal, beim Eintreten in die Kirche und beim Gang zu den markierten Plätzen ist der Sicherheitsabstand einzuhalten.

⦁    Die Gottesdienstteilnahme von Personen mit Fieber oder Symptomen einer Atemwegserkrankung, von Personen, die mit COVID 19 infiziert oder an COVID 19 erkrankt sind, ist nicht zulässig. Ebenso dürfen keine Personen teilnehmen, die unter Quarantäne gestellt sind oder in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einem bestätigten Covod-19 Erkrankten hatten.

⦁    Jeder Gläubige hat einen Mund-Nasen-Schutz mitzubringen und während der gesamten Hl. Messe zu tragen.

⦁    An den Eingängen werden Desinfektionsmittel für die Hände angeboten.

⦁    Die Kirchenbesucher dürfen nur an den markierten Stellen Platz nehmen um den Abstand von 2 m zu wahren. In den Kirchen stehen nur eingeschränkt Plätze zur Verfügung!

⦁    Es stehen keine Gotteslob zur Verfügung, da nur Priester und der Kantor singen dürfen.

⦁    Der Opferstock für die Kollekten steht am Ausgang der jeweiligen Kirchen und es wird dort um Ihre großzügige Spende gebeten.

⦁    Die Spendung der Hl. Kommunion erfolgt in der Stiftspfarrkirche am Ende der Hl. Messe in der Rastkapelle. In den Kapuzinerkirchen bleiben Sie bitte an Ihrem Platz, die Kommunionspender kommen in die Bänke. Zum Kommunionempfang dürfen Sie den Mund-Nasen-Schutz abnehmen. Strecken Sie bitte die geöffneten Hände dem Kommunionspender weit entgegen, da auch beim Kommunionempfang auf den Abstand geachtet werden muss. Mundkommunion ist nicht gestattet. Wer diese Form des Kommunionempfangs nicht möchte, möge sich auf die Geistige Kommunion beschränken. Das heißt, sich im Herzen mit Christus verbinden. Es ist ein Akt aufrichtiger Liebe, hervorgehend aus dem Verlangen nach der Heiligen Kommunion und nach der Vereinigung mit Christus im Sakrament der Liebe.

⦁    Auch beim Verlassen der Kirche sind die vorgesehenen Sicherheitsabstände einzuhalten. Vor der Kirche dürfen keine Ansammlungen der Gottesdienstteilnehmer stattfinden.

⦁    Den Anweisungen des von der Pfarr- und Wallfahrtsleitung beauftragten Ordnungsdienstes ist uneingeschränkt Folge zu leisten.

Information zu Wallfahrten:
Das Ausgangsverbot ist zwar aufgehoben, aber es besteht noch das Versammlungsverbot. Deshalb „müssen Bittgänge und Wallfahrten bis auf weiteres entfallen“ (Weisung des Bistums). Einzelpilger aber dürfen kommen (und sind auch willkommen), müssen aber damit rechnen, dass sie bei „Überfüllung“ nicht an den gewünschten Gottesdiensten teilnehmen können und evtl. auf andere Kirchen ausweichen müssen.

Hier nochmals die wichtigen Zeiten zusammengefasst:

Öffnungszeiten der Kirchen:
Stiftspfarrkirche           8.00 - 20.00 Uhr
Basilika St. Anna        9.00 - 17.00 Uhr und zu den Gottesdienstzeiten
St. Konrad                  8.30 - 17.30 Uhr
St. Magdalena            6.30 - 20.15 Uhr
⦁    Die Kirchen sind zum Besuch und zum stillen persönlichen Gebet geöffnet. Die Abstandsregeln sind einzuhalten.
⦁    Gemeinsames und lautes Beten und Singen ist nicht gestattet.

Gottesdienstzeiten:
Stiftspfarrkirche          So  8.30 / 10.00 / 19.00 Uhr
                                Mo/Di/Do/Fr  19.00 Uhr  //  Mi 8.00 Uhr
Basilika St. Anna       Sa  19.00 Vorabendmesse 
                                So 8.45  / 10.15 / 16.00 Uhr
St. Konrad                Mo – Sa  10.00 Uhr
St. Magdalena          Mo – Fr   15.00 Uhr

Beichtgelegenheit bei den Kapuzinern:
Basilika St. Anna        Sa  18.30 - 19.30 Uhr in den Beichtzimmern
                                 So    8.30 - 10.30 Uhr in den Beichtzimmern
St. Magdalena und St. Konrad > Beichte nur nach tel. Vereinbarung

⦁    Beichte ist derzeit nur im Beichtzimmer oder Sprechzimmer mit Mund-Nasen-Schutz und im Abstand von 2 m möglich;
⦁    im Beichtstuhl gibt es bis auf weiteres keine Beichtgelegenheit

Beichtgelegenheit am Kapellplatz wird witterungsabhängit am Samstag und Sonntag angeboten.

Segnung von Andachtsgegenständen:
St. Konrad             14.00 / 15.00 Uhr
St. Magdalena        10.00 / 11.00 / 12.00 / 13.00 / 16.00 Uhr
sowie am Ende jeder Hl. Messe in der Basilika, St. Magdalena und St. Konrad
⦁    Nehmen Sie dazu bitte nur die markierten Plätze ein, halten Sie die vorgesehenen Abstände ein und tragen Sie bitte Ihren Mund-Nasen-Schutz

Telefonische Erreichbarkeit im Pfarrverbandsbüro unter 08671 / 6262:
Montag – Freitag 8.30 - 12.00 Uhr // Mittwoch und Donnerstag 14.00 - 17.00 Uhr

Telefonische Erreichbarkeit in der Bischöflichen Administration unter 08671 / 92420-0:
Montag – Freitag 8.30 - 12.00 Uhr // Mittwoch und Donnerstag 14.00 - 17.00 Uhr

Öffnungszeiten der Klosterpforten:
St. Konrad              8.30 - 11.30 / 14.00 - 17.00 Uhr
St. Magdalena        9.00 - 11.00 / 14.00 - 16.30 Uhr

⦁    Diese Zeiten sind zunächst probeweise festgelegt und können jederzeit geändert werden.
Beachten Sie bitte immer das aktuelle Wallfahrtsprogramm und die Hinweise in der lokalen Presse!

Angebote am Wallfahrtsort:
Kommt, lasst uns anbeten! – In der Anbetungskapelle Immerwährende Anbetung – täglich 24 Stunden
Derzeit ist der Zutritt nur für die/den jeweils eingetragenen Beter/in möglich; für weitere Beter und Gäste muß die Anbetungskapelle aufgrund der Enge weiterhin geschlossen bleiben!

Impuls/Katechese jeden Samstag (Mai - Okt.) um 15.00 derzeit nur Übertragung per Live-Stream aus der Gnadenkapelle!  (Gestaltung siehe Flyer)

Bruder Konrad – Begegnungsräume im Kloster St. Konrad ganzjährig geöffnet
wie die Öffnungszeiten der Bruder-Konrad-Kirche (8.30 - 17.30 Uhr) und unter Einhaltung der derzeit geltenden Vorschriften!

Informationen über Öffnungszeiten der Museen sowie aktuelle Wallfahrts- und Kulturveranstaltungen finden sie auf der Internetseite des Wallfahrts- und Tourismusbüros: www.altoetting.de/tourismus

Das Altöttinger Seelsorgeteam und die Kapuziner stehen in dieser bedrängten Zeit für Seelsorgegespräche gerne telefonisch zur Verfügung:

Prälat Günther Mandl                      Tel. 0160 / 92122325
Pfarrvikar Deva Gudipalli                  Tel. 0176 / 36764733
Kaplan Michael Osterholzer             Tel. 08671 / 9286911
Diakon Dr. Johannes Schachtl         Tel. 0151 / 50481440
Diakon Thomas Zauner                    Tel. 0163 / 7364815
Gemeindereferentin Tanja Stadler     Tel. 0171 / 3428681
Klosterpforte St. Magdalena            Tel. 08671 / 96920
Klosterpforte St. Konrad                  Tel. 08671 / 9830

Jeder, der eine Bitte, ein Anliegen hat, für jemanden beten lassen möchte oder sonst irgendwie etwas auf dem Herzen hat, kann diese Anliegen, Bitten und Gebetsbitten elektronisch an kaplan.altoetting@gmail.com zusenden.
Unser Kaplan Michael Osterholzer nimmt sich der Anliegen sehr gerne an und wird diese anonym in die Heilige Messe, die er täglich feiert, einschließen.

⦁    Alle sind aufgefordert, einander in den derzeit begrenzten Möglichkeiten beizustehen, besonders Alten, Kranken, Behinderten und Einsamen.
 
⦁    Maria, unsere Gnadenmutter hat sich diesen Ort erwählt für ihre helfende und tröstende Präsenz; im Laufe der über 500jährigen Wallfahrtsgeschichte hat sie immer wieder schützend ihren Mantel über den Gnadenort ausgebreitet „bis alle Stürm vorübergehn; Patronin voller Güte uns alle Zeit behüte.“

⦁    Wir sind bestrebt mit Besonnenheit, Klugheit und Konsequenz die Corona-Gefahr wirksam zu begrenzen ohne Angst und Panik zu verbreiten, sondern im Gegenteil: Mut, Zuversicht und Gottvertrauen.
„Non avete paura; aprite le porte a Cristo“ – HABT KEINE ANGST, ÖFFNET DIE TÜR FÜR CHRISTUS (Hl. Papst Johannes Paul II.)

In dieser schwierigen Zeit weisen wir nochmals besonders auf die Möglichkeiten hin, Gottesdienste auch über Internet, TV und Radio mitzufeiern.
Die Altöttinger Seelsorger versichern Ihnen ihre Verbundenheit im Gebet und in der Eucharistiefeier und laden Sie auch zum persönlichen Gebet in all den Anliegen unserer Zeit ein.

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese mit Wallfahrtsrektor Prälat Mandl
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"Vom Sämann" - mit Gleichnissen hat Jesus den Menschen seiner Zeit theologische Zusammenhänge und spirituelle Impulse erklärt. Für die landwirtschaftlich strukturierte Bevölkerung waren diese bildhaften Erklärungen mit Vorgängen aus dem Lebensalltag leichter zu verstehen. Zahlreiche dieser Gleichnisse wurden in der Bibel festgehalten und haben 2000 Jahre später für uns immer noch eine starke Aussagekraft. Das Wort Gottes ist ein unübertreffliches Saatgut. Prälat Günther Mandl wird am Samstag, 09. Mai 2020, um 15 Uhr das biblische Gleichnis vom Sämann ausdeuten, um so allen Interessierten einen Impuls zu geben: Vor welchen Gefahren muss ich mich hüten, damit dieses Pflänzchen wachsen kann? Wie kann das Wort Gottes in meinem Leben Frucht bringen?

Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen wird die Reihe der Impuls-Katechesen vorerst immer samstags um 15 Uhr auf Youtube Gnadenort Altötting über den LIVE-Stream übertragen.
Für alle, die nicht live dabei sein können, gibt es wie gewohnt die Aufzeichnung als Audiovortrag unter SoundCloud Gnadenort Altötting zum Nachhören.

Die Gelegenheit, sich von den Gedanken der Referenten/-innen inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober an jeden Samstag um 15.00 Uhr angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang

Der Glaube als Sauerteig im Leben

Was für den Bäcker der Sauerteig ist, kann gut als praxisnahe und verständliche Anleitung für das Glaubensleben übernommen werden.

Für alle, die am Samstag den Start der Reihe der Impuls-Katechesen und die Ausführungen von Br. Ernst-Konrad Mackenbrock OFMCap nicht live über unserem YouTube-Stream verfolgen konnten, gibt es die Audio-Aufzeichnung zum Nachhören.

Lassen Sie sich von den Erfahrungen inspirieren und zum Nachdenken über den Sauerteig in Ihrem Leben anregen.

Weiter zur Impuls-Katechese "Vom Sauerteig"

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Mai 2020

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater:

dass die Diakone durch ihren treuen Dienst am Wort und an den Armen ein inspiriendes Zeichen für die ganze Kirche seien.
 

Weiter zur Videobotschaft vom Papst

Wort zum Sonntag - 4. Sonntag in der Osterzeit

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Der vierte Sonntag der Osterzeit ist der „Weltgebetstag um geistliche Berufe“: Die Kirche fordert uns heute auf, das Wort Jesu zu befolgen, in dem er zum inständigen Bittgebet um „Arbeiter für den Weinberg des Herrn“ einlädt. Überall, wo unser Vertrauen, unser Glaube und unser Beten sich mit der Barmherzigkeit und Allmacht Gottes verbindet, geschieht Wunder um Wunder, ereignet sich ein neuer Frühling der Kirche, ein neues Pfingstfest. Ich bin überzeugt, dass Gott, der Herr über die Kirche, nach einer langen Durststrecke seinem Volk bald wieder genügend gute Priester senden wird. Der eigentliche und einzige Hohepriester ist Christus, der gute Hirte: Er kennt die Seinen und die Seinen kennen ihn, er führt sie auf gute Weide und zum Ruheplatz am Wasser; er schützt sie vor den Angriffen des Wolfes und opfert seine Kraft, seine Zeit, seine Geduld, ja, sein Leben. Er will, dass seine Schafe „das Leben haben und es in Fülle haben“ (Joh 10,10). Diakone, Priester, Bischöfe und der Heilige Vater haben teil am neutestamentlichen Priestertum Jesu Christi und dürfen und sollen seine Hirtensorge in der Kirche und Welt von heute sichtbar, hörbar und erfahrbar machen: „Wer euch hört, hört mich, wer euch sieht, sieht mich.“ Sie stehen, um es mit dem Vat. II. auszudrücken, in der „repraesentatio Christi capitis“, also in der Stellvertretung Christi, des Hauptes der Kirche.
In österlichen Freude grüße ich Sie alle, auch im Namen meiner Mitarbeiter.
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Foto: M. Jung

Impuls-Katechese WAS GLAUBST DU? 2020: Biblische Gleichnisse
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Das Wallfahrtsleitwort 2020 „Die kostbare Perle finden“ lädt ein, gemeinsam auf Schatzsuche zu gehen. Eine Schatzkiste, ja die unerschöpfliche Goldmine, ist die Bibel, unsere Heilige Schrift – von Gott inspiriert. Sie enthält himmlische Weisheit und ewige Wahrheit, die es zu entdeckten und zu hüten gilt.
Die Referenten/-innen lassen gerne alle an ihrer Suche nach Edelsteinen teilhaben. Die Auslegung des katholischen Glaubens in Verbindung mit wissenswerten Hintergründen hilft, die Schatzkammer des Himmels zu erforschen. Den rechten Glauben besser zu verstehen, heißt die Gnade des Glaubens höher schätzen und würdigen zu können. Lassen Sie sich von den Ausführungen inspirieren, anregen und ermutigen, die Perle Ihres Lebens zu finden.
 
Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen startet die Reihe der Impuls-Katechesen vorerst als Youtube-Video-Reihe.
Immer samstags um 15 Uhr wird die Impuls-Katechese auf Youtube Gnadenort Altötting über den LIVE-Stream übertragen.

Für alle, die nicht live dabei sein können, gibt es wie gewohnt die Aufzeichnung als Audiovortrag unter Soundcloud Gnadenort Altötting zum Nachhören.

Am Samstag, 2. Mai 2020, wird Bruder Ernst-Konrad Mackenbrock OFMCap über das Gleichnis "Vom Sauerteig" sprechen und von seiner Suche nach der Perle des Lebens erzählen. Herzliche Einladung!

Sobald eine Veranstaltung mit Beteiligung von Teilnehmern wieder möglich ist, werden die Impuls-Katechesen wie geplant im Filmsaal des Altöttinger Marienwerks gehalten.

Bis dahin freuen wir uns, wenn Sie via Youtube die Impulse zur Vertiefung im Glauben besuchen. Bleiben Sie gesund!
 

Das Plakat als pdf-Datei zum Downloaden, Ausdrucken und Weitergeben

Bischof Stefan Oster hat die Wallfahrtsaison 2020 eröffnet

Traditionell wird am 1. Mai mit dem Hochfest der Schutzfrau Bayerns die Wallfahrtssaison eröffnet. So auch 2020 - allerdings in diesem turbulenten "Corona-Jahr" ohne Beteiligung der Gläubigen vor Ort, sondern via Übertragung in alle Haushalte.

Über diese besondere Eröffnung hat Anna Hofmeister für das Bistum Passau berichtet. Hier geht's weiter zum Artikel Vom Vertrag zur Wirklichkeit des Herzens

Für alle, die das Ereignis verpasst haben, oder die berührenden Worte von Bischof Stefan Oster als Impuls nochmals hören möchten, gibt es die Predigt als Youtube-Video.

 

Mitteilung zur Corona-Krise in Altötting - Regelungen für Kirchenbesuch und Gottesdienste

Bischof Dr. Stefan Oster SDB: „Wir freuen uns, dass wir wieder mit unseren Gottesdiensten beginnen können“. Voraussetzung für die öffentlichen Gottesdienste ist die Einhaltung der Vorgaben, die in einem Regelwerk des Bistums druckfrisch veröffentlicht wurden. „Die­se Situa­ti­on wird in den kom­men­den Mona­ten eine Her­aus­for­de­rung für unse­re Glau­bens­ge­mein­schaft blei­ben“, so Oster wei­ter. „Aber ich bin über­zeugt, dass wir auch die­se Her­aus­for­de­rung aus der Hal­tung des Glau­bens und der Soli­da­ri­tät für­ein­an­der meis­tern wer­den.“ Da gera­de der Schutz der älte­ren Gläu­bi­gen und sol­cher mit Vor­er­kran­kun­gen wei­ter ers­te Prio­ri­tät haben muss, gilt bis auf wei­te­res auch die Dis­pens von der Sonn­tags­pflicht.

In Altötting freuen uns mit Bischof Stefen Oster, dass wir bald wieder mit Gottesdiensten beginnen können.
Das Regelwerk als Vorgabe durch das bischöfliche Ordinariat beinhaltet einige Punkte, die vorab organisiert werden müssen. Zu Sicherheit aller Gläubigen und des liturgischen Dienstes müssen die Abstandsregelungen, die Maskenpflicht sowie die Teilnehmerbeschränkung uvm garantiert werden können. Die Anweisungen des Bistum Passaus können Sie den Anhängen entnehmen. Wir bitten um Verständnis, dass alle Vorgaben ordnungsgemäß abgedeckt werden müssen. Daher wird es am Eingang eine Zutrittskontrolle geben und es müssen sich alle Gläubigen an die Anweisungen der Sicherheitsbeauftragten halten.

Es freut uns außerordentlich, dass die Heiligen Messen in Altötting bereits ab Montag, 4. Mai 2020, in der Stiftspfarrkirche zu den gewohnten Werktagzeiten angeboten werden können. Die Teilnehmerzahl ist auf rund 100 Personen beschränkt.
In dieser Woche werden weiterhin die Heiligen Messen aus der Gnadenkapelle über den Youtube-LIVE-Stream übertragen.

Ab Sonntag, 10. Mai 2020 - zum Muttertag - können unter Einhaltung der Regelungen die Sonntagsmessen wieder gefeiert werden. Der detaillierte Gottesdienstplan aller Altöttinger Kirchen wird zeitnah bekannt gegeben.
Für alle Wallfahrer/-innen, die noch nicht nach Altötting kommen können, wird der LIVE-Stream aus der Gnadenkapelle weiterhin die virtuelle Verbindung schaffen. Über unseren Youtube-LIVE-Stream werden bis auf weiteres die Übertragung der Heiligen Messen um 9 Uhr, 11 Uhr und 19 Uhr sowie des Rosenkranzes um 18 Uhr erfolgen.

Aufgrund der allgemeinen Lockerungen ist es der Wallfahrtsleitung möglich, ab 1. Mai 2020 die großen Kirchen in Altötting für das persönliche Gebet zu öffnen. Für alle Marienverehrer wird in der Basilika St. Anna eine Gnadenbildkopie zur Verehrung übertragen. Ein Splitter des Orignals stellt die enge Verbindung zum Original in der Gnadenkapelle her. Das irdische Abbild ist ein Verweis auf das himmlische Urbild, die uns in diesen Zeiten an die Hand nimmt und führt. Es freut uns sehr, dass wir am Hochfest der Patrona Bavariae schrittweise wieder einer Zeit der Öffnung und des Aufbruches entgegengehen können.

Bleiben wir im Gebet verbunden, denn wer glaubt, ist nie allein.
 

Weiter zu den Anhängen:

Infektionsschutzkonzept katholischer Gottesdienst - PDF

Anweisungen zur Feier öffentlicher Gottesdienste ab 04 Mai im Bistum Passau ·  PDF

Patrona Bavariae - Bischof Stefan lädt zum Pontifikalamt am Hochfest „Maria, Schutzfrau Bayerns“

Freitag 01. Mai - Gottesdienstübertragung aus der Gnadenkapelle in Altötting

Im Zuge der Übertragungen der Gottesdienste dürfen wir auf die Übertragung aus der Gnadenkapelle in Altötting hinweisen. Am Freitag (01.05.2020) feiert Bischof Dr. Stefan Oster SDB um 09:30 Uhr ein Pontifikalamt am Hochfest „Maria, Schutzfrau Bayerns“ und wird dabei die Wallfahrtssaison 2020 eröffnen.

Das Bistum Passau überträgt im Zuge der Corona-Pandemie weiter in Zusammenarbeit mit NIEDERBAYERN TV Gottesdienste im TV und im Livestream auf der Website des Bistums Passau.

Am Hochfest der Schutzfrau Bayerns wird in Altötting traditionell die Wallfahrtssaison eröffnet. Zahl­rei­che Wall­fah­rer machen sich an diesem Tag eigentlich auf den Weg, um sich in Alt­öt­ting ganz Maria anzu­ver­trau­en. Bedingt durch die Corona-Krise wird Bischof Stefan dieses Jahr, den Auflagen entsprechend, den Gottesdienst nur im kleinen Kreis in der Gnadenkapelle in Altötting feiern.

Bischof Stefan lädt alle Gläubigen ein an den Bildschirmen zu Hause und über den Internet-Livestream mitzufeiern:

Hochfest „Maria, Schutzfrau Bayerns“ am 1. Mai

Pontifikalamt mit Bischof Dr. Stefan Oster SDB

Live ab 09:30 Uhr aus Gnadenkapelle in Altötting

>>>Hier finden Sie alle Informationen zur Übertragung und zu den Empfangswegen: https://www.bistum-passau.de/artikel/unsere-gottesdienste-im-livestream

Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl wird dann um 15 Uhr die Marienvesper und um 20 Uhr die erste Maiandacht in der Gnadenkapelle abhalten.
Diese beiden Gottesdienste sind über den Livestream aus der Gnadenkapelle zu empfangen. Der Stream kann ebenfalls über den oben aufgeführten Link aufgerufen werden.
 

Text: Pressestelle Bistum Passau

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Die Sonntage zwischen Ostern und Himmelfahrt schildern die Begegnungen des Auferstandenen mit seinen Jüngern, in denen er sie in die neue, österliche Denk- und Handlungsweise einführt und so zu neuen, österlichen Menschen macht; denn Ostern, also die Auferstehung, der Sieg und Triumph Jesu Christi über Sünde und Tod ist eine neue Wirklichkeit, eine neue Schöpfung, die jeden verwandelt und neu schafft, der sich auf eine Begegnung mit dem Auferstandenen einlässt. Im heutigen Evangelium haben insgesamt 7 der Jünger Jesu, unter ihnen Petrus und Johannes eine ganze Nacht lang im See Genezareth gefischt und nichts gefangen, eine frustrierende Erfahrung: Nichts geht mehr! Da steht beim Morgengrauen ein „Fremdling“ am Ufer und gibt den völlig erschöpften Jüngern den Rat, noch einmal auf den See hinaus zu fahren uns es in einer neuen Methode zu versuchen: „Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus und ihr werdet etwas fangen“, sagt er. Auf der „rechten Seite“ heißt in der Symbolsprache der Bibel: auf der „richtigen Seite“, auf der „Seite Gottes“, also im Vertrauen und Glauben auf die Hilfe und den Beistand Gottes. – Sie haben einen riesigen Erfolg: Sie fangen 153 große Fische, sodass die Netze zu zerreißen drohen. Die Quersumme von 153 ist die Multiplizierung der göttlichen Zahl 3, das heißt: Gott ist am Werk, seine Großzügigkeit und Fülle ist grenzenlos, er gibt allen, die sich auf ihn einlassen, die auf die Ratschläge seines auferstandenen Sohnes hören Segen und Leben in ungekanntem Ausmaß.
Die Ahnung, dass der Auferstandene bei ihnen ist und sie beglückt und beschenkt wird zur Gewissheit, als der „Fremdling“ sie nach dem reichen Fischfang zu einem österlichen Mahl einlädt, zur heiligen Eucharistie: er gibt ihnen Fisch und Brot – sie sind sich seine Nähe und Gegenwart völlig sicher und werden mit der österlichen Freude und dem österlichen Frieden überreich erfüllt. Jedes mal, wenn wir Sonntagsgottesdienst feiern, haben wir die Chance zur Begegnung mit dem Auferstandenen, zur österlichen Verwandlung, sodass wir in der Lage sind, unsere Lebensnetze auf der richtigen, gewinnbringenden Seite auszuwerfen und somit an der göttlichen Fülle teil zu haben.
Mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern, verbleibe ich             
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Heiliger Bruder Konrad
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Am 21. April 1894 starb in Altötting der Kapuziner Bruder Konrad, nachdem er über 40 Jahre als Pförtner im St. Anna Kloster gedient hat.
Seine Gottergebenheit, die ihn gleichzeitig zum Menschenfreund gemacht hat, haben den bescheidenen Bauernsohn aus dem Rottal schon zu Lebzeiten den Ruf der Heiligkeit eingebracht.
Aber wer war Bruder Konrad? Was hat ihn ausgemacht, dass er 1934 heiliggesprochen worden ist?
Erfahren Sie hier mehr über den Heiligen aus Altötting: Weiter zu Bruder Konrad von Parzham - Der heilige Kapuziner an der Klosterpforte von Altötting

Sein Leben wurde von der Theatergruppe Halsbach in dem Theaterstück „Zwiegespräch mit einem Fremden“ betrachtet. Bei der Aufführungen des Theaters Halsbach im Juni 2018 hat Allround-TV im Auftrag des Provinzials der Deutschen Kapuziner diese Inszenierung von Martin Winklbauer filmisch festgehalten. Weiter zum Video in der Mediathek von Allround-TV

Wenden wir uns heute, am Jahrestag seines Heimgangs zum Vater, in allen unseren Anliegen besonders an unseren großen Fürsprecher im Himmel: Heiliger Bruder Konrad, bitte für uns!

Wort zum Sonntag - Weißer Sonntag

Liebe Pfarrmitglieder, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!

Die Liturgie stellt uns heute den „ungläubigern Thomas“ vor unser geistiges Auge: Er war am Ostersonntag nicht dabei, als Jesus den Aposteln erschien. „Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und meinen Finger nicht in seien Seite lege, glaube ich nicht“, sagt er. Er ist also ein sgn. Realist, der nur glaubt, was er sieht und berührt, was sich sinnlich und rational beweisen lässt. Eine Woche später, also am heutigen Weißen Sonntag ist Thomas dabei, als Jesus den Aposteln zum zweiten mal erscheint und nach dem österlichen Friedensgruß zu ihm sagt: „Sieh meine Hände und leg deine Finger in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig.“ Nun kann Thomas nur noch stammeln: „Mein Herr und mein Gott!“ Jesus fügt einen äußerst wichtigen Satz an, der für die Christen aller Zeiten von grundlegender Bedeutung ist: „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben“ oder anders ausgedrückt: Selig sind, die  an mich glauben, obwohl sie mich nicht direkt sehen, berühren, erkennen und erfahren können. Ja, wir Christen können den Herrn nur sakramental, das heißt, geheimnisvoll verborgen in den Sakramenten, besonders in der heiligen Eucharistie, nicht mit den Augen des Körpers, sondern mit dem sgn. „dritten Auge“, dem Auge der Seele und des Herzens erkennen. Ja, der Gläubige sieht, hört und berührt den verborgenen Herrn mit den Sinnen des Herzens und verbindet und vereinigt sich mit ihm in der heiligen Kommunion. Diese sakramental verborgene Gegenwart des Herrn wird einmal im Himmel zu einer beglückenden Schau, zur Visio beatifica, wenn wir „den Herrn schauen dürfen von Angesicht zu Angesicht“. Bis dahin gilt: „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“ Oder wie es der französische Dichter Antoine de Saint Exupery in seinem „kleinen Prinzen“ ausdrückt: „Man sieht nur mit dem Herzen gut; das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar.“Ich wünsche Ihnen, auch im Namen des ganzen Pfarrteams eine unerschütterliche Glaubensgewissheit, die keine Beweise nötig hat.  

Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

 

Stunde der Barmherzigkeit

Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl lädt am Samstag, 18. April 2020, den Vorabend des Barmherzigkeitssonntags alle um 20 Uhr zum gemeinsamen Gebet ein.
Die Stunde zur Ehren der Barmherzigkeit wird aus der Gnadenkapelle als LIVE-Stream über unseren YouTube-Kanal Gnadenort Altötting übertragen.

Wir möchten die Worte des heiligen Papst Johannes Paul II. aufgreifen, der im Krakauer Heiligtum der Barmherzigkeit aufrief: "Diesen Funken der Gnade Gottes müssen wir entfachen und dieses Feuer des Erbarmens an die Welt weitergeben. Im Erbarmen Gottes wird die Welt Frieden und der Mensch Glückseligkeit finden!" und laden alle ein, sich von zu Hause aus sich uns anzuschließen.
Beten wir gemeinsam und vereinen wir uns so in geistiger Weise miteinander zu der großen Familie Gottes.

Grußwort zum Osterfest 2020

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern !
Die zentrale Aussage von Ostern lautet: Die Liebe, welche  bewusst das Leiden einbezieht und durchhält, ist eine alles zum Guten verwandelnde Kraft, sie ist stärker ist als Sünde, Egoismus und Tod. Weil Gott die Liebe in Person ist, kann er nicht anders, als sich selbst verschenken, in seiner Schöpfung und in seiner Offenbarung, die in der Menschwerdung, im Leben und Wirken, vor allem aber im Leiden und Sterben seines geliebten Sohnes ihre höchste Erfüllung fand. Echte Liebe ist nie ohnmächtig und schwach, auch wenn es oft den Anschein hat. Echte Liebe ist allmächtig und führt zum Sieg, zur Auferstehung und zum Leben. Echte Liebe führt immer über Leiden und Tod zum Licht der Auferstehung, zum österlichen Glanz. Diesen Zusammenhang von Tod und Auferstehung, von Kreuz und Heil, von Liebe und Leiden gilt es immer wieder neu zu verkünden und zu verstehen als Zentralbotschaft Christi, als  d a s  „Geheimnis des Glaubens“. Diese Botschaft ist eine immense Ermutigung und Tröstung für uns alle, besonders für die Schwachen und Leidenden und zugleich die Einladung, nach dem Vorbild Jesu sein Lebenskreuz, seine Leiden und Enttäuschungen in Geduld und Liebe zu ertragen und durchzuhalten. Die Liebe, die sich im Leiden bewährt, ist der Schlüssel zum Tor des Lebens, trägt in sich die „Morgenröte der Erlösung“, das Licht des Ostermorgens. Jeder Mensch, der den Kreuzweg Christi existentiell mitgeht, hat teil am Ostersieg des Herrn, trägt in sich den Keim der Auferstehung. Freilich kennt jeder Kreuzweg auch den Punkt der Gottverlassenheit, der aber bald in die Gottgeborgenheit mündet, in Zuversicht und innerem Frieden. In jeder heiligen Messe, in jeder Eucharistie feiern wir den Tod und die Auferstehung Jesu, den oben beschriebenen Zusammenhang von Liebe und Leiden, vom Kreuzweg, der zum Heilsweg wird. So wünsche ich, auch im Namen meiner Mitarbeiter, der ganzen Pfarrgemeinde und jedem einzelnen die österliche Freude und den inneren Frieden.
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Passion

Die Passion mit den von Chorkindern der Altöttinger Kapellsingknaben und Mädchenkantorei gesprochenen Rollen und den eingestreuten Musikstücken stimmt immer in besonderer Weise auf die Karwoche ein. Damit wir auch in diesen schwierigen Zeiten uns auf das Osterfest vorbereiten können, wurde die Passion digital als Video zusammengefügt. Die Kinder haben Bilder zu einzelnen Stationen gemalt.

Wir danken Herbert Hager für diese schöne Initiative und laden alle ein, sich mit den Kindern in die Passion Jesu Christi zu vertiefen:

Kreuzweg

Die Karwoche stimmt alle Gläubigen auf den Leidensweg unseres Herrn Jesu Christi und seinen Sieg über den Tod ein. Es ist die letzte Woche der 40-tägigen Fastenzeit als Vorbereitung auf das Osterfest. Die Passion rückt in den betrachtenden Blick der Beter.

Diakon Thomas Zauner hat die Kreuzwegandacht aus dem Gotteslob 683 in der Kreuzweganlage des Altöttinger Marienwerks für Sie gebetet und lädt alle ein, sich mit ihm auf den Weg zu machen: Betend den Kreuzweg nachzugehen, den Jesus Christus vom Haus des Pilatus bis hinauf nach Golgota gegangen ist, von Station zu Station sich dem Erbarmen unseres Erlösers anzuempfehlen und alle unsere Lieben mit hinein zu nehmen.

Hier geht's zum Video-Playlist auf YOUTUBE Gnadenort Altötting

Wort zum Sonntag - Karwoche

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Mit dem Palmsonntag treten wir in die heilige Woche, in die Karwoche ein, indem wir Jesus in die heilige Stadt Jerusalem begleiten und mit Palmzweigen begrüßen. Nicht auf einem Triumphwagen kommt er, sondern auf einem Esel, dem Arbeitstier der armen Leute als Demutskönig. Die einfachen Menschen und vor allem die Kinder erkennen und lieben ihn und rufen aus Leibeskräften: „Hosanna dem Sohne Davids; hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn. Die Mitglieder des Synedriums und die Priester erzürnen vor Eifersucht und Neid und sind sich todsicher: Dieser Jesus muss sterben! Am Gründonnerstag erreicht die Karwoche ihren ersten Höhepunkt: Beim Letzten Abendmahl schenkt Jesus der Kirche die Herzmitte und ihr tiefstes Geheimnis: Die EUCHARISTIE; seine liebende Gegenwart im Zeichen von Brot und Wein, seine opfernde Ganzhingabe an den Vater und an uns als „das Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünden der Welt“. Untrennbar mit der Eucharistie verbunden schenkt er der Kirche das neutestamentliche Priestertum als Teilhabe an seiner personalen Hingabe. Das Neue Gebot der dreifachen Liebe erläutert er im Zeichen der Fußwaschung: LIEBE = DIENST: Der Starke dient dem Schwachen, der Gesunde dem Kranken, der Lehrer dem Schüler, die Eltern den Kindern, der Politiker seinen Wählern, der Pfarrer seiner Gemeinde. Es ist unfassbar, dass der Verräter mit am Tisch des Letzten Abendmahls sitzt, dass alle Jünger in der Getsemani-Stunde schlafen und dann bei der Verhaftung Jesu die Flucht ergreifen und dass Petrus den Herrn drei Mal verleugnet bevor der Hahn kräht. Der Prozess Jesu vor dem Hohenpriester führt zu seiner Verurteilung als Gotteslästerer und vor Pontius Pilatus zur Verurteilung als Hochverräter. Die Verhöhnung Jesu, die grausame Geißelung, der Spießrutenlauf des Kreuzweges auf der via dolorosa und schließlich die Vollstreckung der Hinrichtung auf der „Schädelhöhe“ übersteigen jedes Maß der körperlich-seelischen Grausamkeit und Qual. Der Herr tut es „für uns“ und „zu unserem Heil“; er übernimmt gleichsam als Sündenbock „die Schuld der Welt“ und das daraus resultierende Leid. Der Karfreitag endet in der Grabesruhe und im Frieden der Vollendung: „Es ist vollbracht.“ Dass die ganze Dramatik der Karwoche in sich schon den österlichen Glanz, das Licht der Auferstehung und des sieghaften Lebens trägt, ist Mitte unseres Glaubens: Das in Liebe und Geduld getragene Kreuz wird zum Schlüssel des „Lebens in Fülle“, zum Schlüssel der Himmelspforte. Die untrennbare Einheit von Karfreitag und Ostersonntag, von Tod und Auferstehung des Herrn ist Kern unseres Glaubens und wichtigste Botschaft des Christentums: Unser ganzes Leben, besonders und gerade auch die dunklen Seiten und Momente, haben einen tiefen Sinn: Was ich in Liebe und Geduld ertrage in der Nachfolge des Herrn, führt zu meiner Reifung, zu meinem personalen Wachstum, zu meiner Läuterung und Erlösung. So bedeutet Ostern letztlich ZUVERSICHT und OPTIMISMUS: Es gibt keine Sinnlosigkeit, es gibt keinen Grund zur Verzagtheit und zur Resignation.
In diesem Sinn wünsche ich Ihnen, auch im Namen meiner Mitarbeiter, ein gesegnetes Osterfest!
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Ankündigung der Altöttinger Kar- und Ostertage in Zeiten der Corona-Krise

Die Pfarrverbands- und Wallfahrtsleitung lädt alle Gläubigen zum gemeinsamen Gebet zu Hause in der Familie und zur virtuellen Mitfeier der Liturgie ein. Täglich werden 5 Heilige Messen (um 8 Uhr, 9 Uhr, 10 Uhr, 11 Uhr und 19 Uhr) sowie das Rosenkranzgebet um 15 Uhr per 24/7-Live-Stream auf youtube Gnadenort Altötting übertragen.
Ab sofort wird in der Gnadenkapelle der Herr im Allerheiligsten Altarsakrament zur Anbetung via Live-Stream rund um die Uhr ausgesetzt; ausgenommen während der Feier Heiliger Messen.
In den Kar- und Ostertage wird die liturgische Gestaltung in der Gnadenkapelle ebenso per 24/7-Live-Stream auf youtube Gnadenort Altötting übertragen.
Die liturgischen Feiern finden zu den üblichen Zeiten um 8 Uhr, 9 Uhr, 10 Uhr, 11 Uhr und 19 Uhr statt. Ebenso wird um 15 Uhr täglich zum gemeinsamen Gebet eingeladen.
Die Gottesdienste mit Bischof Oster werden durch das Bistum Passau als Live-Stream auf der Webseite www.bistum-passau.de übertragen und über Niederbayern TV ausgestrahlt.

Der Gottesdienstplan für Kar- und Ostertage 2020:

1.    Am Palmsonntag werden in der Gnadenkapelle Palmsonntagsgottesdienste gefeiert und die Palmzweige virtuell geweiht.
Am Nachmittag um 15 Uhr beten wir den Kreuzweg und die Vesper.

2.    In der Karwoche werden Montag bis Mittwoch die Heiligen Messen zu den üblichen Zeiten gefeiert und um 15 Uhr der Rosenkranz gebetet.

3.    Am Gründonnerstag werden die Tagzeitenliturgien feiert. Die Texte zum Mitfeiern finden Sie in der Stundenbuch-App sowie im Internet unter Stundenbuch.katholisch.de (https://stundenbuch.katholisch.de/kalendertag.php). 
Um 09.30 Uhr wird die Missa Chrismatis mit Bischof Stefan Oster live übertragen.
Ebenso feiern wir den Abendmahlsgottesdienst als Pontifikalamt über die Medien verbunden mit Bischof Oster um 19.30 Uhr.  

4.    Am Karfreitag können Sie via Live-Stream dabei sein, wenn um 7.45 Uhr das Gnadenbild mit dem Trauerschleier bekleidet wird.
Es werden die Tagzeitliturgien gefeiert.
Um 15 Uhr sind alle Gläubigen eingeladen, die Karfreitagsliturgie mit Bischof Oster zu feiern.  

5.    Am Karsamstag werden die Tagzeitliturgien gefeiert.
Um 20 Uhr findet in der Gnadenkapelle die österliche Lichtfeier statt. Von da an brennt das Osterlicht in der Gnadenkapelle.
Zur Feier der Osternacht um 21 Uhr sind alle Gläubigen eingeladen, sich mit Bischof Oster über die Bistums-Webseite und Niederbayern TV zu verbinden und die Auferstehung des Herrn mit dem ganzen Bistum Passau zu feiern.

6.    Am Ostersonntag läuten in allen Kirchen in der Zeit von 8.45 – 9 Uhr alle Glocken. Die Heiligen Messen werden in der Gnadenkapelle wieder um 8 Uhr, 9 Uhr, 10 Uhr, 11 Uhr und 19 Uhr gefeiert. Herzliche Einladung mitzufeiern. 
Am Nachmittag sind Sie eingeladen, um 15 Uhr die Vesper mitzubeten mit anschließendem AVE als Gruß an die Gnadenmutter.

7.    Am Ostermontag werden die 5 Heiligen Messen in der Gnadenkapelle gefeiert. Um 15 Uhr beten wir den glorreichen Rosenkranz.

8.     Die Heiligen Messen werden von den Priestern gefeiert, aber ohne Beteiligung des Volkes. Die Kirchen müssen leider geschlossen bleiben.

9.    Es wird auf die Möglichkeit der geistigen Kommunion hingewiesen: Das heißt, sich im Herzen mit Christus verbinden. Es ist ein Akt aufrichtigen, aus Liebe hervorgehenden Verlangens nach der Heiligen Kommunion, nach der Vereinigung mit Christus im Sakrament der Liebe.

„Wenn ihr nicht sakramental kommunizieren könnt, übt wenigstens die geistliche Kommunion, die in einem brennenden Verlangen besteht, Jesus in eurem Herzen zu empfangen.“ (Hl. Johannes Bosco)

Ein Gebet zur geistlichen Kommunion:
„Mein Herr, ich glaube, dass du wirklich im Sakrament des Altares gegenwärtig bist. Ich liebe dich über alles und möchte dich empfangen. Weil ich dich jetzt nicht im Sakrament empfangen kann, komm wenigstens geistlicher Weise in mein Herz. Bleibe bei mir und lass nicht zu, dass ich jemals von dir getrennt werde. Amen.“

10.     Täglich um 15 Uhr (außer Karfreitag und Karsamstag) läuten die jeweils größten Glocken der Altöttinger Kirchen 3 Minuten lang und laden zum privaten Rosenkranzgebet ein, dass die Gläubigen miteinander verbindet.

11.     Das Altöttinger Seelsorgeteam und die Kapuziner stehen in dieser bedrängten Zeit für Seelsorgegespräche gerne telefonisch zur Verfügung:
Prälat Günther Mandl                          Tel. 0160 / 92122325
Pfarrvikar Deva Gudipalli                      Tel. 0176 / 36764733
Kaplan Michael Osterholzer                 Tel. 08671 / 9286911
Diakon Dr. Johannes Schachtl             Tel. 0151 / 50481440
Diakon Thomas Zauner                       Tel. 0163 / 7364815
Gemeindereferentin Tanja Stadler         Tel. 0171 / 3428681
Klosterpforte St. Magdalena                Tel. 08671 / 96920
Klosterpforte St. Konrad                      Tel. 08671 / 9830

Kanonikus Roman Blasikiewicz           Tel. 08671 / 919 99 950
Kanonikus Msgr. Renoldner Wolfgang   Tel. 08671 / 88 66 681
Kanonikus August Sparrer                   Tel. 08671 / 50 75 119

12.     Jeder, der eine Bitte, ein Anliegen hat, für jemanden beten lassen möchte oder sonst irgendwie etwas auf dem Herzen hat, kann diese Anliegen, Bitten und Gebetsbitten elektronisch an kaplan.altoetting@gmail.com zusenden. Unser Kaplan Michael Osterholzer nimmt sich der Anliegen sehr gerne an und wird diese anonym in die Heilige Messe, die er täglich feiert, einschließen.
 
13.     Alle sind aufgefordert, einander in den derzeit begrenzten Möglichkeiten beizustehen, besonders Alten, Kranken, Behinderten und Einsamen.

14.     Maria, unsere Gnadenmutter hat sich diesen Ort erwählt für ihre helfende und tröstende Präsenz; im Laufe der über 500jährigen Wallfahrtsgeschichte hat sie immer wieder schützend ihren Mantel über den Gnadenort ausgebreitet „bis alle Stürm vorübergehn; Patronin voller Güte uns alle Zeit behüte.“

15.     Wir sind bestrebt mit Besonnenheit, Klugheit und Konsequenz die Corona-Gefahr wirksam zu begrenzen ohne Angst und Panik zu verbreiten, sondern im Gegenteil: Mut, Zuversicht und Gottvertrauen.
 „Non avete paura; aprite le porte a Cristo“ – HABT KEINE ANGST, ÖFFNET DIE TÜR FÜR CHRISTUS (Hl. Papst Johannes Paul II.)

Die Altöttinger Seelsorger versichern Ihnen ihre Verbundenheit im Gebet und in der Eucharistiefeier, die derzeit nur privat in verschlossenen Kirchen und Kapellen möglich ist und laden Sie auch zum persönlichen Gebet in all den Anliegen unserer Zeit ein.

Mit herzlichen Segensgrüßen
        
Prälat Günther Mandl                                   P. Norbert Schlenker OFMCap        
Wallfahrtsrektor                                           stellv. Wallfahrtsrektor        
Stadtpfarrer und Stiftspropst                        Guardian der Kapuzinerklöster St. Magdalena und St. Konrad

 

 

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für April 2020

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater:

dass diejenigen, die unter Suchterkrankungen leiden, Hilfe und Bestand bekommen mögen.
 

Die Videobotschaft vom Papst...

Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte

Für alle Freunde Altöttings, alle Verehrer Unserer Lieben Frau von Altötting und allen Wallfahrern, die in dieser Zeit nicht zum Gnadenort kommen können, hat Hans Baumgartner seine schönsten Aufnahmen als Fotogalerie unter http://www.altoetting-herz-bayerns.de/index.php als WEB-Gruß aus Altötting veröffentlicht.

Hier geht's weiter zur Galerie Gnadenort Altötting

Herzlichstes VERGELT'S GOTT an Hans Baumgartner für das Öffnen seiner Fototruhe als wundervolle Aktionen in diesen schwierigen Zeiten!

Foto: H. Baumgartner

 

#PrayForTheWorld - Gebet um ein Ende der Corona-Pandemie

"Lasst uns alle gemeinsam beten für die Kranken, für die Menschen, die leiden.

Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, o heilige Gottesmutter.
Verschmähe nicht unser Gebet in unsern Nöten,
sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren,
o du glorreiche und gebenedeite Jungfrau.

Ich danke allen Christen, allen Männern und Frauen guten Willens,
die in dieser. Zeit beten, alle vereint, unabhängig von der religiösen Tradition, der sie angehören."

Weiter zur Videobotschaft.. #PrayForThe World - Das Video vom Papst

Zum Nachlesen: Die Papstpredigt beim weltweiten Corona-Gebet

„Nicht der Mensch, sondern Gott spricht das letzte Amen“
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Maria hat geholfen - Ein  Zeugnis über eine wunderbare Heilung nach einem schweren Schlaganfall

Von Martina Hümmer aus Kirchlauter, der Enkelin einer treuen Altötting-Pilgerin, die ein ganz besonderes Wunder erlebte. Lesen Sie selbst: 

„Meine Oma Eugenie ist seit 60 Jahren Wallfahrtsleiterin der Kirchlauterer Buswallfahrt nach Altötting. Sie vertraute schon immer auf die Hilfe der Gottesmutter und ist Altötting sehr verbunden. Den 95. Geburtstag meiner Oma Eugenie feierten wir im Januar 2019 mit einem Dankgottesdienst und einem Fest. Anfang März verstarb plötzlich ihre zehn Jahre jüngere Schwester Anna, was sie so unendlich mitgenommen hat, dass sie vor der Beerdigung ihrer Schwester einen sehr schweren Schlaganfall erlitt. Wir fanden sie morgens regungslos neben ihrem Bett am Boden, nachdem sie die Tür nicht geöffnet hatte. Sie war dann im Krankenhaus und lag dort ohne Reaktion. Die Ärzte zeigten uns das MRT (Magnetresonanztomographie)-Bild und erklärten uns, dass beide Seiten des Gehirns aufgrund des Schlaganfalls abgestorben seien. Vor allem das Großhirn sei betroffen und ich würde mich nie mehr mit meiner Oma unterhalten können – zudem sei sie gelähmt. Außerdem habe der Schlaganfall auch das Schlaf-Wachzentrum getroffen, was es ihr unmöglich mache, noch einmal in einen wachen Zustand zu kommen. Die Augen würden für immer geschlossen bleiben. So lag sie nun da, meine allerliebste Oma, und es tat so weh, sie so zu sehen, wo sie doch kurz zuvor noch in der Tankstelle stand und Kunden bedient hatte – körperlich und geistig super fit. Die Ärzte rieten uns, sie mit Morphium einschlafen zu lassen, da die Lage aussichtslos und zudem das Alter zu bedenken sei. Eine sehr, sehr schwere Entscheidung kam auf uns zu. Ich besuchte sie jeden Tag und hielt stundenlang ihre Hand, betete und sah in ihr schlafendes Gesicht und in ihre geschlossenen Augen. Ich wünschte mir so sehr und bat die Muttergottes um Hilfe, wieder mit meiner Oma sprechen und ihr noch so vieles sagen zu können, wozu ich nie gekommen war. Das war so sehr schlimm für meine Familie und mich. Nach ungefähr sechs Wochen ohne Nahrung mussten wir eine Entscheidung treffen. Meine Eltern konnten es aber nicht übers Herz bringen und schoben diese immer weiter hinaus. Ich fuhr nach Altötting und betete... In der Beichte bat ich den Pfarrer um geistlichen Rat. Er sagte, nicht der Mensch, sondern Gott spreche das letzte Amen. Eines Abends war ich wieder bei meiner Oma im Krankenhaus. Da sie alleine im Zimmer war, sang ich ihr Lieblingslied „Meerstern, ich Dich grüße“. Plötzlich merkte ich, dass sie das Lied mitmurmelte. Ich habe es einfach ignoriert und weitergesungen. Doch meine Oma murmelte das Lied mit – eindeutig – und ich erkannte sogar die Melodie. Wenn man einen Menschen aber über sechs Wochen lang schlafen sieht, denkt man, das wäre Einbildung. Ich schloss einfach meine Augen und sang weiter ... dann hörte ich wie jemand sagte: ‚Martina’. Es war meine Oma! Ich machte meine Augen auf und sah ihr direkt in ihre Augen. Ihr ahnt nicht, welcher Schauer und welches Glücksgefühl zugleich in mir hochkamen. Nach so langer Zeit habe ich die Stimme meiner Oma wieder gehört! Und sie machte tatsächlich die Augen auf – ich konnte es nicht glauben. Ich lief sofort nach draußen, um einen Arzt zu erreichen. Eine behandelnde Ärztin traf ich dann endlich. Sie klärte mich noch einmal auf: es könne nicht sein, was ich gesehen, bzw. gehört habe. Die Fakten seien auf dem MRT zu sehen. Da es dann auch schon spät war, ging ich heim, aber ich wusste, was ich erlebt hatte.Am nächsten Tag waren meine Eltern im Krankenhaus. Meine Oma war bei Bewusstsein und geistig voll da.
Sie fragte nach, was es daheim Neues gäbe; wie es den Enkeln usw. ginge und ob wir dieses Jahr schon in Altötting gewesen wären. Die Sprache war noch etwas langsam, aber man verstand jedes Wort. Auf Fragen nach ihrem Namen reagierte sie mit: ‚Hinz und Kunz. Denkt ihr, ich wüsste meinen eigenen Namen nicht mehr?’ Auch ihre Beine bewegte sie plötzlich wieder. Seitdem ist sie auf dem Weg der Besserung und wir freuen uns über jeden noch so kleinen Schritt. Sie ist voller Mut und einer unglaublichen Kraft, die ich so sehr bewundere. ‚Ich bin nicht krank, nur auf Erholung’, sagt sie. Meine Oma hat seit ihrem Schlaganfall nicht ein einziges Mal geklagt oder gejammert. Sie ist von einer inneren Stärke, die ich noch niemals bei einem Menschen erlebt habe; außerdem ihre Kraft, ihr Gottvertrauen und ihre Geduld im schweren Leid. Nicht ein Wort der Verzagtheit kam über ihre Lippen. Jeder Tag, der mir noch mit meiner Oma geschenkt wird, ist etwas ganz besonderes. Ich habe ihr auch alles gesagt, was ich ihr so gerne sagen wollte. Wir hatten seitdem sehr, sehr tiefsinnige Gespräche – und wir beteten zusammen und schauten uns die ganze Zeit dabei in die Augen. Das sind solche Momente, wo der Himmel ganz sicher die Erde berührt und ich bin unendlich dankbar. Für die Ärzte ist es allerdings weiterhin ein Rätsel.
Die vergangenen Monate seit ihrem Schlaganfall waren eine unglaublich gnadenreiche und heilende Zeit. Ich erlebe eine Frau mit einer unendlichen inneren Stärke und einer unglaublichen Größe. Ich kann und möchte so viel von ihr lernen. Ihre Kraft, Ihr Gottvertrauen, vor allem ihr Vertrauen, dass Maria ihr Kraft gebe und ihre Geduld im schweren Leid. Annehmen, so wie es ist und trotz allem zu jedem Zeitpunkt Hoffnung haben. Jede Sekunde mit meiner Oma ist mir kostbar und ein so großes Geschenk – Maria sei Dank!“ 

„Maria hat geholfen!“, steht auf der Votivtafel, die im Bild Martina Hümmer vor der Gnadenkapelle in Händen hält. Die Enkelin der treuen Altötting-Pilgerin Eugenie Hümmer (im Bild vor dem Schlaganfall) hat sie gespendet, nachdem ihre Oma nach einem Schlaganfall auf wunderbare
Weise „wieder ins Leben gerufen“ worden war.
Fotos: privat

Der Bericht erschien im Altöttinger Liebfrauenboten

Wort zum Sonntag - 5. Fastensonntag
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„Ich bin die Auferstehung und das Leben: Wer an mich glaubt, wird leben.“
Die Schwestern des Lazarus sandten Jesus die Nachricht: Herr, ein Freund ist krank.
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Liebe Pfarrangehörige, lieber Pilger und Pilgerinnen,
Nachdem wir wegen der Korona-Krise auch unsere Anbetungskapelle wegen des Enge des Raumes schließen mussten, kam bei den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern, besonders aber bei den aktiven und treuen Anbetern der dringende Wunsch auf, die Gnadenkapelle auch zur Anbetungskapelle zu machen, indem wir rund um die Uhr, bei Tag und bei Nacht den vielen Benützern unseres Livesteam-Angebotes nicht nur unsere Gnadenmutter zur Verehrung, sondern auch das Allerheiligste zur Anbetung in die Wohnung bringen. Diese Regelung gilt seit Dienstagabend: Der Herr wird über die modernen Medien bei Ihnen zu Hause sein und wartet auf Ihr Verweilen, Ihr Beten und Ihr Wachen: Welch ein schönes Angebot; nützen Sie es reichlich allein oder mit Ihren Familien/Wohnungsmitgliedern; der Herr wartet auf uns: „Konntet ihr nicht eine Stunde mit mir wachen? Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach; betet, damit ihr nicht in Versuchung fallt."

Sehr herzlich lade ich alle zur Mitfeier der Kar- und Ostertage von zu Hause aus ein. Die Zeiten und Hinweise über die Empfangsmöglichkeiten entnehmen Sie bitte dem Wallfahrtsprogramm.

Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Glauben leben in Krisenzeiten - Mit Gott dahoam

"Durch Gebet erlangt man alles. Gebet ist eine universelle Arznei." wusste bereits Novalis.

Aber wie geht beten dahoam konkret? Wie kann der Sonntag als Tag des Herren geheiligt werden? Wie kann ich von zu Hause aus die Fasten- und Osterzeit gut gestalten?

Bischof Stefan Oster muss in diesen Tagen ebenfalls zu Hause bleiben, möchte aber mit allen mit Impulsen und Vorträgen via Videos als Hirte verbunden sein: Bischof dahoam

Anleitungen, Gebete und Tipps für das Glaubensleben in Krisenzeiten finden Sie hier übersichtlich zusammengenfasst: Mit Gott dahoam

Gebetsinitativen helfen, sich der großen Gemeinschaft im Glauben aktiv eingebunden und von dieser Gemeinschaft getragen zu wissen: Verbunden - auch dahoam

Vielen Dank an das Team des Referates Neuevangelisierung in Passau!

Weihe an das Heiligste Herz Jesu und an das Unbefleckte Herz Mariens

"Am Hochfest der Verkündigung, lade ich die Gläubigen ein, unser Bistum erneut dem Herzen Jesu und dem Herzen der Mutter Gottes zu weihen." lautet die Einladung von Bischof Stefan Oster.

In Altötting werden wir dieser Einladung sehr gerne folgen und beten in der Gnadenkapelle das Weihegebet mit. Wir laden alle ein, sich anzuschließen und von zu Hause aus via unserem LIVE-Stream unter Youtube Gnadenort Altötting mitzubeten.

Das Weihegebet im Wortlaut

24/7-LIVE-STREAM
Rund um die Uhr mit der Gnadenmutter verbunden

Gerade jetzt gilt: „Maria hilft immer, sie hilft jederzeit.“ Sie ist die Gnadenmutter, unsere Fürsprecherin bei Gott durch ihren Sohn, der Zufluchtsort, der Trost der Betrübten. Gerade wenn die Kirchen zum Schutze aller bedauerlicher Weiser geschlossen bleiben müssen, ist Maria als Mutter allen nahe, die zu ihr ihre Zuflucht nehmen. Diese Verbindung zur Himmelsmama kann auch in diesen Zeiten nicht eingeschränkt werden. Damit alle Marienverehrer aber gerade in diesen Zeiten die Verbindung zur Gnadenmutter von Altötting halten können, gibt es ab sofort einen 24/7-LIVE-Stream aus der Gnadenkapelle. Wie gewohnt lädt die Stille zum persönlichen Gebet ein und wird nur durch 5 Heilige Messen und das Rosenkranzgebet unterbrochen.
Die Heiligen Messen werden um 8 Uhr, 9 Uhr, 10 Uhr, 11 Uhr und 19 Uhr gefeiert.
Der Rosenkranz wird um 15 Uhr gebetet.

Hier geht es zum LIVE-Stream auf Youtube Gnadenort Altötting

Vergelt‘s Gott allen, die dies ermöglichen, besonders Radio Horeb für tatkräftige und technische Unterstützung und unserer Gemeindereferentin Tanja Stadler!

Foto: Tanja Stadler

 

Elektronische Anliegenbox
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Viele, viele Menschen kommen seit Jahrhunderten nach Altötting und bringen ihre Sorgen und Nöte mit. Diese Anliegen können im Umgang der Gnadenkapelle in das Anliegenbuch eingeschrieben werden. Im Vorraum der Anbetungskapelle steht zusätzlich eine Box, in der die Anliegen-Briefchen eingeworfen werden können.

Nun gibt es noch ein besonderes Angebot, für alle die nicht nach Altötting kommen können: Unser Kaplan Michael Osterholzer bietet für jeden, der eine Bitte, ein Anliegen hat, für jemanden beten lassen möchte oder sonst irgendwie etwas auf dem Herzen hat an, dass Sie diese Anliegen unter kaplan.altoetting@gmail.com zusenden. Er nimmt sich Ihrer Anliegen an und wird diese anonym in die Heiligen Messe, die er täglich feiert, einschließen. Gerne können Sie sich auch mit Fragen an die zuvor genannte Mail-Adresse wenden.

Vielen Dank an Kaplan Michael Osterholzer für seinen eifrigen Dienst als Seelsorger!

Impulse zum Nachhören - Die Katechesen aus 2019 auf Soundcloud

Für alle, die zu Hause sind und nun viel Zeit haben: Die Impuls-Katechesen "Was glaubst Du?" über Biblische Heilungsgeschichten aus 2019 gibt es auf Soundcloud zum Nachhören.

Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, dazu wollen wir Sie mit den Impuls-Katechesen einladen! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen.

Hier geht' weiter zur Playlist mit 24 Tracks: SoundCloud Gnadenort Altötting

Übrigens: 2020 wird die Reihe der Impuls-Katechesen fortgesetzt. Das Thema werden die Biblischen Gleichnisse sein.

Ausgangsbeschränkung in Bayern

Aufgrund der staatlich angeordneten Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie bis zum 03. April 2020 um Mitternacht musste zu unserem großen Bedauern auch die Anbetungskapelle in Altötting geschlossen werden. Jesus wird in diesen Wochen in der Anbetungskapelle als Zeichen Seiner liebenden Gegenwart ausgesetzt verbleiben. Bitte verbinden Sie sich weiter im Geiste mit Jesus im Allerheiligsten. Er umhüllt alle, die sich ihm vertrauensvoll zuwenden, mit Seiner Liebe und Seiner Nähe. Im Eucharistischen Herrn und im Gebet sind alle Menschen spirituell verbunden. Treten wir füreinander vor Gott ein und ziehen wir so seine Barmherzigkeit auf die ganze Welt herab. Beten wir für einander und bitten wir Gott um seinen Beistand in diesen Zeiten.

Jesus empfangen in der geistigen Kommunion

Die Corona-Pandemie trifft die Menschen schwer. Das Leben kommt zum Stillstand.
Für die Christen ist durch den Ausfall der Heiligen Messen eine echte Fastenzeit angebrochen.
Die "Communio spiritualis" (zu deutsch geistige oder geistliche Kommunion) ermöglicht Gläubigen, die aus schwerwiegenden Gründen wie Alter und Krankheit nicht an der Heiligen Messe teilnehmen können, dennoch an der Eucharistie teilzunehmen, unabhängig von Ort und Zeit.

Die geistige Kommunion ist ein Akt aufrichtigen, aus Liebe hervorgehenden Verlangens nach der Heiligen Kommunion, nach der Vereinigung mit Christus im Sakrament der Liebe.

Papst Franziskus ermahnte in der Frühmesse am Josefstag wieder zur geistlichen Kommunion in dieser schwierigen Zeit der Coronavirus-Pandemie, die in vielen Ländern die Aussetzung der Messfeiern unter Beteiligung der Gläubigen zur Vermeidung einer Ansteckung erfordert:
„Alle, die weit weg sind und die Messe über das Fernsehen verfolgen, lade ich ein, die geistliche Kommunion zu verwirklichen:
Zu deinen Füßen, o mein Jesus, werfe ich mich nieder und biete dir die Reue meines bußfertigen Herzens an, das sich in seine eigene Nichtigkeit und in deine heiligen Gegenwart versenkt. Ich bete dich im Sakrament deiner Liebe an, ich wünsche, dich in der armen Wohnstatt zu empfangen, die mein Herz dir anbietet. In Erwartung des Glücks der sakramentalen Gemeinschaft möchte ich dich im Geiste besitzen. Komm zu mir, o mein Jesus, dass ich zu dir komme. Möge deine Liebe mein ganzes Wesen entflammen, auf Leben und Tod. Ich glaube an dich, ich hoffe auf dich, ich liebe dich. Amen, so sei es“.

In der aktuellen Corona-Krise rückt die althergebrachte Praxis der geistlichen Kommunion wieder verstärkt in den Blick. In zahlreichen Texten des kirchlichen Lehramts wurde diese besprochen:
"Durch ihr Verlangen nach dem Sakrament mit der Kirche vereint, sind sie, wenn auch äußerlich von ihr getrennt, zuinnerst und wirklich ganz mit der Kirche verbunden und empfangen daher die Früchte des Sakraments." (Glaubenskongregation 1983 / Sacerdotium ministeriale, III.4)
"Eben darum ist es angemessen, in der Seele das dauernde Verlangen nach dem eucharistischen Sakrament zu pflegen. Hier liegt die Übung der 'geistlichen Kommunion' begründet, die sich seit Jahrhunderten in der Kirche verbreitet hat und von heiligen Lehrmeistern des geistlichen Lebens empfohlen wurde" (Johannes Paul II. / Ecclesia de eucharistia, Nr. 34).
Die Kirche wünscht "vor allem, daß die Christen - besonders wenn sie die eucharistische Speise nicht leicht in Wirklichkeit empfangen können - sie wenigstens geistigerweise empfangen und zwar so, daß sie durch lebendigen Glauben, durch demütige und ehrfürchtige Hingabe an den Willen des göttlichen Erlösers in möglichst innigem Liebeseifer sich mit ihm verbinden." (Pius XII. / Mediator Dei)

Viele Heilige haben diese Praxis empfohlen. Hier ein paar ausgewählte Zitate:
Hl. Teresa von Avila: "Meine Töchter, wenn ihr die Heilige Messe hört, ohne zur Kommunion zu gehen, sucht die geistliche Kommunion und sammelt euch in euch selbst. Das ist eine überaus nützliche Praxis, und sie entzündet in euch die große Liebe Gottes"
Nach Meinung des Hl. Alfons Maria von Liguori sind zum Empfang der geistlichen Kommunion zwei Dinge notwendig: Das erste ist der brennende Wunsch, den sakramentalen Jesus zu empfangen, und das zweite ist eine liebende Umarmung, als ob er schon empfangen worden wäre.
Hl. Johannes Bosco: "Wenn ihr nicht sakramental kommunizieren könnt, übt wenigstens die geistliche Kommunion, die in einem brennenden Verlangen besteht, Jesus in eurem Herzen zu empfangen"
Hl. Franz von Sales: „Kannst du in der heiligen Messe nicht wirklich kommunizieren, dann tu es wenigstens dem Herzen und dem Geiste nach, indem du voll heißer Sehnsucht dich mit dem lebenspendenden Leib des Heilands vereinigst“

Nochmals festgehalten:
Jesus ist da, auch und gerade im Leid, der Sorgen, der Krankheit und des Fehlens der Heiligen Messe. Nur in der Verbindung mit Jesus ist das menschliche Leben überaus reich. Vertrauen wir auf Jesus! Das Gebet ist unsere Stärke und unser Schutz!
Wenn der Besuch einer Kirche nicht möglich ist, kann man den Herrn auf geistliche Weise empfangen, d. h. geistlich kommunizieren, indem man etwa folgendes Gebet spricht:

Mein Herr, ich glaube, daß du wirklich im Sakrament des Altares gegenwärtig bist. Ich liebe dich über alles und möchte dich empfangen. Weil ich dich jetzt nicht im Sakrament empfangen kann, komm wenigstens geistlicherweise in mein Herz. Bleibe bei mir und laß nicht zu, daß ich jemals von dir getrennt werde. AMEN.

Foto: R. Dorfner

Mitteilung zur Corona-Krise in Altötting

Zur Umsetzung der staatlichen und kirchlichen Vorgaben zur Bekämpfung der Corona-Krise hat die Pfarrverbands- und Wallfahrtsleitung folgende Maßnahmen für den Gnadenort Altötting beschlossen (Stand 19.03.2020 15.00 Uhr):

1.    Die Büros bleiben besetzt, können aber nur telefonisch oder per E-Mail kontaktiert werden.

2.    Messintentionen in der Gnadenkapelle können nur telefonisch unter Tel. 08671 / 9242022 eingegeben werden.

3.    Die Hl. Kapelle wird auf Grund ihrer räumlichen Enge geschlossen; dafür werden täglich 5 Messen über Streaming Dienste online übertragen: um 8 Uhr, 9 Uhr, 10 Uhr, 11 Uhr und 19 Uhr, beginnend am kommenden Sonntag, 22. März 2020.

4.    Um der weiteren Ausbreitung der Coronapandemie vorzubeugen, bleiben alle Kirchen in Altötting ab sofort bis auf weiteres geschlossen. Bitte beten Sie zuhause!

5.    Auf Weisung der Diözesanleitung dürfen keine festen Beichtzeiten angeboten werden. In dringenden Einzelfällen kann telefonisch ein Termin über das Pfarrbüro unter Tel. 08671 / 6262 und an der Klosterpforte St. Magdalena unter Tel. 08671 / 96920 vereinbart werden.

6.    Der Pfarrfamilienabend, die Erstkommunionen, Tauffeiern und Trauungen werden auf einen späteren Termin verschoben.

7.    Beerdigungen beginnen direkt am Grab im engsten Familienkreis; nach der Corona-Krise bieten wir ein feierliches gemeinsames Requiem für alle in der Krisenzeit Verstorbenen an.

8.    In Einheit mit unserem Bischof sind alle Gläubigen eingeladen, die Kar- und Osterliturgie per Internet mitzufeiern. Die Übertragungen finden live bei NIEDERBAYERN TV statt und können über Kabel, Satellit und online per Livestream verfolgt werden. Der Livestream wird auch auf der Website des Bistums Passau www.bistum-passau.de geteilt. Weitere Informationen und das Programm sind unter www.bistum-passau.de zu finden.

9.   Der Oster-Pfarrbrief kann aufgrund der aktuellen Lage leider nicht in Print-Version erscheinen und ist ab 25. März online unter http://www.stiftspfarrkirche-altoetting.de/pfarrbrief.php abrufbar. Ebenso werden wir diesen in Auszügen in den kirchlichen Schaukästen aushängen.

10.  Die Heiligen Messen werden von den Priestern gefeiert, aber ohne Beteiligung des Volkes. Die Kirchen sind geschlossen. Die Messen der Stiftspfarrkirche werden mit der Liturgie der Gnadenkapelle zusammengelegt. Das Volk kann LIVE via Streaming Dienste mitfeiern. Die Messintentionen werden nach der Krise mit dem gläubigen Volk nachgefeiert.

11.     Täglich um 15 Uhr läuten die jeweils größten Glocken der Altöttinger Kirchen 3 Minuten lang und laden zum privaten Rosenkranzgebet ein, dass die Gläubigen miteinander verbindet.

12.     Die ewige Anbetung bleibt für die eingetragenen Beter bestehen, die diesen Dienst stellvertretend für alle übernehmen. Der Zugang zur Anbetungskapelle wird wegen der räumlichen Enge auf diese beschränkt.

13.     Die hauptamtlichen Mitarbeiter und die Kapuziner stehen für telefonische Seelsorgegespräche in dieser bedrängenden Zeit zur Verfügung:
               Prälat Günther Mandl                     Tel. 0160 / 92122325
               Pfarrvikar Deva Gudipalli                 Tel. 0176 / 36764733
               Kaplan Michael Osterholzer            Tel. 08671 / 9286911
               Diakon Dr. Johannes Schachtl        Tel. 0151 / 50481440
               Diakon Thomas Zauner                  Tel. 0163 / 7364815
               Gemeindereferentin Tanja Stadler    Tel. 0171 / 3428681
               Klosterpforte St. Magdalena           Tel. 08671 / 96920
               Klosterpforte St. Konrad                 Tel. 08671 / 9830

14.     Alle sind aufgefordert, einander in den derzeit begrenzten Möglichkeiten beizustehen, besonders Alten, Kranken, Behinderten und Einsamen.

15.     Es wird auf die Möglichkeit der geistigen Kommunion hingewiesen: Das heißt, sich im Herzen mit Christus verbinden.

16.     Maria, unsere Gnadenmutter hat sich diesen Ort erwählt für ihre helfende und tröstende Präsenz; im Laufe der über 500jährigen Wallfahrtsgeschichte hat sie immer wieder schützend ihren Mantel über den Gnadenort ausgebreitet „bis alle Stürm vorübergehn; Patronin voller Güte uns alle Zeit behüte.“

17.     Wir sind bestrebt mit Besonnenheit, Klugheit und Konsequenz die Corona-Gefahr wirksam zu begrenzen ohne Angst und Panik zu verbreiten, sondern im Gegenteil: Mut, Zuversicht und Gottvertrauen.
          „Non avete paura; aprite le porte a Cristo“ – HABT KEINE ANGST, ÖFFNET DIE TÜREN FÜR CHRISTUS (Hl. Papst Johannes Paul II.)

Weitere Änderungen in Hinblick auf die nicht absehbaren Entwicklungen bleiben natürlich vorbehalten.

Prälat Günther Mandl                              P. Norbert Schlenker OFMCap      

Wallfahrtsrektor                                      stellv. Wallfahrtsrektor        
Stadtpfarrer und Stiftspropst                    Guardian der Kapuzinerklöster St. Magdalena und St. Konrad

Corona-Virus - Gebet für Betroffene und andere

Beten wir für alle Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind,
für alle, die Angst haben vor einer Infektion,
für alle, die sich nicht frei bewegen können,
für die Ärztinnen und Pfleger,  die sich um die Kranken kümmern,
für die Forschenden, die nach Schutz und Heilmittel suchen,
dass Gott unserer Welt in dieser Krise seinen Segen erhalte.

(Stilles Gebet)

Allmächtiger Gott, du bist uns Zuflucht und Stärke,
viele Generationen vor uns haben dich als mächtig erfahren,
als Helfer in allen Nöten.
Steh allen bei, die von dieser Krise betroffen sind,
und stärke in uns den Glauben, dass du dich um jede und jeden von uns sorgst.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

© Martin Conrad, Liturgisches Institut der deutschsprachigen Schweiz
Foto: Altöttinger Marienwerk

 

Pressemeldung des Bistums Passau am 16.03.2020: "Coronavirus" - Gemeinsam Beten!

Die Ausrufung des Katastrophenfalls in Bayern fordert weitere Einschränkungen im kirchlichen Leben. Alle öffentlichen Feiern der Hl. Messe, andere gottesdienstliche Feiern und kirchliche Veranstaltungen müssen abgesagt werden und bis auf weiteres unterbleiben.

Bischof Oster lädt die Gläubigen zum gemeinsamen Gebet ein und bit­tet alle Gläu­bi­gen, die­se ​„schmerz­li­chen, aber not­wen­di­gen Maß­nah­men mit­zu­tra­gen – als Aus­druck unse­rer gemein­sa­men Ver­ant­wor­tung und Soli­da­ri­tät in unse­rer Gesell­schaft und mit beson­de­rer Rück­sicht auf die am meis­ten Gefährdeten.“

Beten Sie täg­lich mit Bischof Oster zusam­men ein Gesätz des Rosen­kran­zes — also ein Vater Unser und zehn Ave Maria – und dabei beson­ders an die Kran­ken, Ange­hö­ri­gen, Pfle­gen­den und Ärz­te zu den­ken.
Jeden Tag sol­len im Bis­tum um 15 Uhr für eini­ge Minu­ten die Glo­cken läu­ten, um an die­ses Gebet zu erinnern.

AVE MARIA

Gegrü­ßet seist du, Maria, voll der Gna­de.
Der Herr ist mit dir.
Du bist gebe­ne­deit unter den Frau­en
und gebe­ne­deit ist die Frucht dei­nes Lei­bes, Jesus.
Hei­li­ge Maria, Mut­ter Got­tes,
bit­te für uns Sün­der
jetzt und in der Stun­de unse­res Todes.
Amen.

VATER UNSER

Vater unser im Him­mel,
gehei­ligt wer­de dein Name.
Dein Reich kom­me.
Dein Wil­le gesche­he,
wie im Him­mel so auf Erden.
Unser täg­li­ches Brot gib uns heu­te.
Und ver­gib uns unse­re Schuld,
wie auch wir ver­ge­ben unsern Schul­di­gern.
Und füh­re uns nicht in Ver­su­chung,
son­dern erlö­se uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herr­lich­keit in Ewig­keit.
Amen.

Mögen in die­ser Zeit auch Maria, die Hel­fe­rin der Chris­ten, unse­re Bis­tums­hei­li­gen Valen­tin, Maxi­mi­li­an und Bru­der Kon­rad um Schutz und Hil­fe ange­ru­fen wer­den; eben­so wie die Hei­li­ge Mär­ty­rin Koro­na, die Schutz­pa­tro­nin gegen Seu­chen, der in unse­rem Bis­tum eben­falls eine Kir­che geweiht ist. Bischof Ste­fan ruft außer­dem die Pries­ter im Bis­tum Pas­sau auf, in der per­sön­li­chen Fei­er der Hei­li­gen Mes­se, zu der sie als Geist­li­che wei­ter­hin täg­lich beru­fen sind, im Beson­de­ren für die Men­schen in ihren Pfar­rei­en zu beten. Auch mögen vor allem die Pries­ter den Gläu­bi­gen ihre Nähe zei­gen wo immer dies im Rah­men der staat­li­chen Vor­ga­ben mög­lich ist. Bischof Ste­fan schreibt: ​„Natür­lich müs­sen wir uns gegen­sei­tig schüt­zen, aber die Kran­ken­kom­mu­ni­on und Kran­ken­sal­bung sol­len bei Bedarf nicht unter­blei­ben. Die Kir­chen sol­len soweit es mög­lich ist, zum pri­va­ten und per­sön­li­chen Gebet geöff­net blei­ben. Ich möch­te außer­dem uns alle als gläu­bi­ge Chris­tin­nen und Chris­ten ein­la­den, nach krea­ti­ven Mög­lich­kei­ten zu suchen, wie wir in die­ser Situa­ti­on ein­an­der Nähe zei­gen und hel­fen­den Bei­stand leis­ten kön­nen, vor allem bei denen, die uns jetzt brau­chen – etwa durch Ein­käu­fe, Anru­fe, Brie­fe oder ande­re Zei­chen hel­fen­der Solidarität.“

Die neuen Regelungen bzgl. „Coronavirus“ im Bistum Passau (Stand 16. März 2020)

Die öffent­li­che Kar- und Oster­lit­ur­gie ist abge­sagt. Für fami­liä­re Haus­fei­ern wer­den noch Gestal­tungs­vor­schlä­ge, Tex­te und Hand­rei­chun­gen vor­be­rei­tet. Bischof Oster wird Kar- und Oster­got­tes­diens­te hal­ten, die live über­tra­gen wer­den sol­len. Ent­spre­chen­de Pro­gramm­hin­wei­se im Bereich der Diö­ze­se Pas­sau fin­den Sie auf der Home­page www​.bis​tum​-pas​sau​.de.

  •     Alle Got­tes­diens­te und sons­ti­ge kirch­li­che Ver­an­stal­tun­gen in der Diö­ze­se Pas­sau wer­den ab sofort ent­spre­chend dem staat­li­chen Ver­an­stal­tungs­ver­bot zunächst bis ein­schließ­lich 19.04.2020 abgesagt.
  •     Fir­mun­gen und Erst­kom­mu­ni­on­fei­ern wer­den bis auf Wei­te­res ver­scho­ben. Auch Tau­fen und Trau­un­gen sind zu ver­schie­ben. In dring­lichs­ten Aus­nah­me­si­tua­tio­nen kann das Taufsa­kra­ment im engs­ten Fami­li­en­kreis gespen­det werden.
  •     Die Kir­chen­räu­me blei­ben geöff­net und ste­hen den Gläu­bi­gen für das per­sön­li­che und pri­va­te Gebet zur Verfügung.
  •     Selbst­ver­ständ­lich bleibt die seel­sor­ge­ri­sche Grund­ver­sor­gung ins­be­son­de­re mit der Spen­dung der Sakra­men­te der Kran­ken­kom­mu­ni­on und der Kran­ken­sal­bung unter Beach­tung der behörd­li­chen Maß­ga­ben ins­be­son­de­re zur Hygie­ne aufrechterhalten.
  •     Auch der Dienst der Not­fall­seel­sor­ge bleibt gewährleistet.
  •     Bei Bestat­tun­gen fin­det kein Requi­em, son­dern aus­schließ­lich eine pri­va­te, auf den Fami­li­en­kreis beschränk­te Trau­er­ze­re­mo­nie am Fried­hof statt. Hier­für ist der für das Tri­du­um gel­ten­de Bestat­tungs­ri­tus zur Anwen­dung zu bringen.
  •    Selbst­ver­ständ­lich ist auch die Tele­fon­seel­sor­ge wei­ter an der Sei­te der Men­schen und unter fol­gen­den gebüh­ren­frei­en Num­mern zu errei­chen: 0800 1110111 oder 0800 1110222.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie auf www​.bis​tum​-pas​sau​.de.

Gebet zum Wettersegen

Allmächtiger, gütiger Gott.
Wir preisen deine Macht und danken deiner Güte, mit der du väterlich für alle deine Geschöpfe sorgst.
Alle warten auf dich, dass du ihnen gebest Speise zu seiner Zeit.
Du gibst ihnen, und sie sammeln; du tust auf deine Hand, und alles wird gesättigt.
Du gibst Regen vom Himmel und fruchtbare Jahreszeiten, segnest reichlich mit Nahrung und erfüllst mit Freude die Herzen.
Ewig währet deine Güte.

Lass auch uns Gnade finden vor dir, o Gott.
Verfahre nicht mit uns nach unseren Sünden, sondern nach deiner Barmherzigkeit.
Segne die Früchte der Erde und wende ab alles Schädliche:
langwierige Nässe, Regengüsse, Hagel und Dürre.
Bewahre uns vor ansteckenden Krankheiten, Feuersgefahr, Feindschaft und Krieg.
Beschütze unsere Wohnungen und Fluren, segne unsere Arbeiten und lass uns zum Guten gedeihen, was wir genießen und besitzen,
damit wir so durch das Zeitliche gehen, dass wir das Ewige nicht verlieren.

Gib uns das tägliche Brot des Leibes und auch der Seele,
dass wir dich immer mehr erkennen und den du gesandt hast, Jesum, unseren Erlöser,
und dass wir, geleitet durch den Heiligen Geist, vor allem nach dem Reiche Gottes und seiner Gerechtigkeit streben.
Stärke uns im Glauben und Vertrauen, dass wir in den Tagen der Prüfungen nicht kleinmütige werden,
und erfülle unser Herz mit dankbarer Liebe, dass wir deine Gaben niemals missbrauchen,
sondern als dankbare Kinder stets wohlgefällig vor dir wandeln, die Sünde meiden und alles gottlose Wesen ein Ende nehme.
Erbarme dich unser, o Gott, erbarme dich unser und aller unserer Mitmenschen.
So rufen wir voll Vertrauen zu dir im Namen Jesu, deines Sohnes, unseres Erlösers. Amen.

Gebet zum Wettersegen - Gotteslob 703 (im Eigenteil des Bistums Passau)

Den Kreuzweg auf Fensterbilder betrachten

Tüchleingemälde verleihen den Kreuzgang in der Stiftspfarrkirche wieder einen besonderen Flair. Durch die transparenten Fensterbilder leuchten die Szenen des Kreuzweges in kunstvoller Weise und laden den Betrachter zum Gedenken an die Passion unseres Herrn ein.
Die 15 großen und 4 kleinen Gemälden sind Kunstwerke von Joseph Führich, die durch die besondere Malweise und der Bildwirkung mit hintergründiger Lichtquelle den Eindruck von Glasmalerei entstehen lassen. Die Kunstgattung war um 1900 sehr beliebt und ist seither weitgehend in Vergessenheit gegangen. Im Kreuzgang der Stiftspfarrkirche wird diese kulturhistorisch wertvolle Tradition in der Fastenzeit wieder lebendig. Ausdrucksstark wird das Leiden unseres Herren dargestellt. Der Betrachter taucht in das Geschehen um das Paschafest des Jahres 30 nach Christi ein. Jesus Christus auf seinem Leidensweg zu begleiten, sich Seine Gesinnung zu eigen zu machen und auch die Nöte der Gegenwart beten zu betrachten – dazu laden die Tüchleingemälde ein. Kommt, seht und geht den Weg der Via Dolorosa, der „schmerzreichen Straße“, mit.

Wallfahrtsprogramm Nr. 6 / 17. - 23. März 2020

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 6  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 6  als PDF-Datei

Regelung bezüglich „Coronavirus“ in Altötting

Das Bischöfliche Ordinariat Passau gibt im der jetzigen Corona-Krise folgende Verhaltensregeln für den kirchlichen Raum bekannt:
Wir bitten Personen der Corona-Risikogruppe (höheres Lebensalter, Vorerkrankungen), sich besonders zu schützen.
Wie bereits mitgeteilt, ist auf die Mundkommunion und die Kelchkommunion für Gläubige, auf den Friedensgruß durch Händedruck und auf den normalen Gebrauch von Weihwasser aus dem Weihwasserbecken derzeit zu verzichten. Es sind die allgemeinen Hygiene-Maßnahmen zu beachten.
Gottesdienste finden in dem rechtlich zulässigen Rahmen zwar weiterhin statt, Bischof Dr. Stefan Oster SDB hat jedoch in dieser außergewöhnlichen Situation, solange die Krise anhält, von der Sonntagspflicht dispensiert, soweit eine persönliche Mitfeier des Sonntagsgottesdienstes nicht möglich oder nicht angeraten ist. Die Gläubigen sind eingeladen, die Gottesdienste über Medien (Radio, TV, Internet) mitzufeiern.
Alle größeren Veranstaltungen im Bistum wie die Jugendfußwallfahrt nach Altötting (24./25. April) und die Vollversammlung des Diözesanrates (27./28.März)  sind bereits abgesagt, ebenso die Bauernwallfahrt am 29. März. Auf alle nicht unbedingt notwendigen Veranstaltungen - auch auf Pfarrverbandsebene – soll verzichtet werden.

In Altötting wird am Sonntag vor jeder Messe Weihwasser gespendet (Asperges) und am Ende vor ausgesetztem Allerheiligsten der Wettersegen gebetet.

Die Wallfahrtsmedaille 2020 - Ein Sammlerstück

Die beliebten Altöttinger Wallfahrtsmedaillen sind auch 2020 wieder erhältlich. Auf der Vorderseite zeigen sie Unsere Lieben Frau von Altötting mit dem Jesuskind am Arm als Perle in einer Muschel. Um diese herum ist das Jahresmotto "Die kostbare Perle finden" 2020 geprägt. Ergänzt wird das Leitwort durch "Jesus Christus': Er ist der Schatz im Acker, für den es sich einzig lohnt, alles andere aufzugeben und zu verkaufen. Er ist unser kostbarster Schatz, den es zu hüten gilt.
Die Rückseite zeigt die Heiligen Kapelle von Altötting und weist die Bischöfliche Administration der Kapellstiftung als Herausgeber der Medaille aus. Es gibt sie wieder in den Farben silber und bronze.

Erhältlich ist die limitierte Medaille ab sofort in der Sakristei der Gnadenkapelle sowie ab Mai 2020 im Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum. Der Preis beträgt 3,50 Euro.

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für März 2020

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater dafür, dass

die Kirche in China möge an ihrer Treue zum Evangelium festhalten und immer mehr zusammenwachsen.

Hier geht's zur Videobotschaft vom Papst

„Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz (Mt 6, 21) Schatzsuche im Geist des Hl. Franz von Assisi

Als Einstimmung auf die österliche Bußzeit fand in St. Magdalena das Eucharistische Stundengebet statt. Die Predigten zum Altöttinger Wallfahrtsmotto 2020 „Die kostbare Perle finden“ hat Festprediger P. Norbert Schlenker OFMCap im Geist des Hl. Franz von Assisi betrachtet.

Die Predigten zum Nachlesen als pdf

Kreuzweg

Den Kreuzweg unseres Herrn Jesus Christus zu betrachten, seinen Leidensweg nachzuspüren und in den Andachtsmediationen mit unseren Nöten heute zu verbinden, gehört zu den traditionellen Gebetsübungen, die ganz besonders in der Fastenzeit auf die Kartage einstimmen.

Die Kapuziner in Altötting laden daher alle Gläubigen immer freitags um 17 Uhr zum Kreuzweg in die Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena ein.

Am Karfreitag, 10. April 2020, wird der Kreuzweg um 10.30 Uhr in der Basilika St. Anna gebetet.

Monatliches Triduum in Altötting

Herzliche Einladung wieder gemeinsam für die dringenden Anliegen der Welt zu beten:
für den Frieden in der Welt
für die Familien und den Schutz des Lebens
für Priester und geistliche Berufungen
für alle Anliegen unserer Zeit

Priesterdonnerstag - monatl. Gebetstag um geistliche und kirchliche Berufe
09.00 Uhr                Gnadenkapelle           Altöttinger Marienwerk - Hl. Messe für alle lebenden und verstorbenen Mitglieder: Domkapitular Msgr. Josef Fischer
17.30 Uhr                St. Magdalena           Vesper mit Orgel im Anliegen um geistliche und kirchliche Berufe
18.00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für Priester- und Ordensberufungen
19.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Heilige Messe mit Predigt und Beichtgelegenheit im Anliegen um geistliche und kirchliche Berufe
                                                                 (Orgel / Volksgesang)
22.00 - 23.00 Uhr     Anbetungskapelle       "Ölbergstunde mit Jesus im Garten Gethsemane" - Gestaltete Heilige Stunde mit eucharistischem Segen, mit den Novizen der Legionäre Christi
anschl.                    Anbetungskapelle        stille Nachtanbetung in den Anliegen des Gebetstages

Herz-Jesu-Freitag (immer der 1. Freitag im Monat)
18:00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für die Familien und den Schutz des Lebens; Litanei zum Hl. Johannes Paul II. mit Möglichkeit zum Einzelsegen mit der Reliquie des Hl. Johannes Paul II.
19:00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Herz-Jesu-Messe mit Weihegebet, Beichtgelegenheit, kurze eucharistische Anbetung: Stiftskanonikus Josef Kurz
21.30 - 01.00 Uhr     Anbetungskapelle      "Mit Jesus und Maria durch die Nacht" - Gebetsnacht mit musikalisch gestalteten Anbetungsstunden, Heilungsgebet und eucharistischen Einzelsegen                                                       

Herz-Mariä-Sühne-Samstag
08.00 Uhr                Gnadenkapelle            Friedensmesse mit Friedensgebet (zeitgleich in Lourdes, Kevelaer und Altötting)

Foto: R. Dorfner

Wallfahrtsprogramm Nr. 5 / 10. - 16. März 2020

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 5  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 5  als PDF-Datei

 

Wort zum Sonntag - 1. Fastensonntag

Liebe Pfarrmitglieder, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Am Aschermittwoch haben wir die 40-tägige Fastenzeit, die vorösterliche Bußzeit mit großem Ernst und innerer Bereitschaft begonnen, indem wir durch die Kirche das Aschenkreuz in Empfang nahmen. So wie der Körper eine Frühjahrsentschlackung braucht, so brauchen Geist und Seele Reinigung und Erhebung: Nach dem Vorbild des Herrn wollen wir uns 40 Tage lang bereiten; wir wollen umkehren von falschen und krankmachenden Wegen, Gewohnheiten und Rollen. Wir wollen wieder in die richtige Spur kommen, in den gesunden Lebensrhythmus, in die gottgesetzte Schöpfungsordnung.
Beten, Fasten und Almosen sind die drei biblischen „Instrumente“ der Erneuerung: So wollen wir uns in diesen Wochen mehr als sonst Zeit nehmen für das Gebet, das keine Routine und Leier, sondern „Herzensausdruck“ sein soll, in seinem innersten Wesen das liebevolle Schauen und Verweilen beim Herrn, besonders in unserer Anbetungskapelle.
Fasten bedeutet Verzichten und Opfer bringen: Unnötige, nur den Gaumen reizende Speisen und Getränke reduzieren, ebenso das Rauchen und den Alkohol; Einschränkung des Fernseh- und Internetkonsums sowie der Zerstreuungen und Vergnügungen. Jeder muss sich sein eigenes „Fastenprogramm“ zurechtmachen, das unseren Körper entgiftet, die Willenskraft stärkt, den Geist erhebt und den Charakter festigt.
Almosen geben bedeutet Achtsamkeit, Rücksichtnahme, Feinfühligkeit und Hilfs- und Spendenbereitschaft gegenüber den Mitmenschen in nah und fern, besonders gegenüber den Hilfsbedürftigen und Armen. Das Misereoropfer am V. Fastensonntag ist Ausdruck unserer weltweiten Verantwortung und Solidarität.
Übrigens, zur Fastenzeit gehört unbedingt auch eine ehrliche, den „Ist-Zustand“ beschreibende Osterbeichte, welche den Menschen durch die Erlösungsgnade Christi von innen her heilt und heiligt.
Bitte vergeuden Sie diese wertvollen Wochen vor Ostern nicht, sondern nützen Sie diesen göttlichen Kairos zur ganzheitlichen Umkehr!
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

BEICHTE - Sakrament der Versöhnung

Es tut gut, vor dem Gnadenbild der HI. Kapelle zu stehen. Das ist ja auch das Ziel jeder Wallfahrt nach Altötting! Wir spüren, wie uns Maria in ihrer mütterlichen Liebe anschaut. Sie empfängt uns mit offenem Herzen. Alles dürfen wir ihr sagen, was uns be­ lastet und freut. So will sie uns helfen, zu ihrem Sohn, zu Jesus hin zu finden - trotz allem schweren Pilgergepäck, das wir auf dem Herzen haben und mitbringen. ER will uns diese Last ab­ nehmen, will uns tragen helfen und uns vergeben, wo uns Schuld und Sünde, wo uns Schwächen und Fehler unseren Weg er­ schweren. Früher war eine gute Beichte ein selbstverständliches Element einer Wallfahrt nach Altötting. Heute haben viele damit Schwierigkeiten... Aber vielleicht spüren auch Sie, wie notwendig es manchmal ist, sich Belastendes „von der Seele zu reden"? Das befreit. Es löst lähmende Fesseln.
Jesus lädt Sie dazu ein! ER will die Fesseln ihrer Schuld lösen! Er will Ihnen einen neuen Anfang schenken, Gottes Barmherzigkeit zuwenden, Kraft geben und Mut machen, umzukehren und sich ihm neu zuzuwenden!
Nehmen Sie sich ein wenig Zeit, die folgenden Gedanken und Fragen für ihr Leben zu betrachten! Suchen Sie einen Ort der Stil­le, der ihnen dazu verhilft. Schauen Sie ehrlich auf die letzte Zeit, auf ihren Lebensweg zurück!

Hier geht's weiter zum Fragenkatalog „Was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?"

Ein Impuls zur Vorbereitung auf die Beichte, verfasst von Pfr. Hannes Lorenz. Vergelt's Gott!

Fastenpredigten 2020: "Auf Schatzsuche gehen"
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Eine Besonderheit in der Fastenzeit ist die Reihe der Fastenpredigen. Mit den Predigten an vier aufeinander folgenden Donnerstagen in der Fastenzeit soll der Sinn der Bußzeit als Vorbereitung auf das Osterfest vertieft und der Glauben der Zuhörer durch den orientierungsgebenden Fokus auf das Evangelium intensiviert werden. Der Verzicht beim Fasten und die neuerliche Ausrichtung des Leben am Evangelium öffnen das Herz, um sich auf die Suche nach dem wahren Schatz, nach Jesus Christus, zu machen. Das Thema der Altöttinger Fastenpredigen 2020 "Auf Schatzsuche gehen" wird von vier Predigern ausgedeutet:

  • Donnerstag, 05. März 2020, um 19 Uhr in der Stiftspfarrkirche
     Prediger: Domkapitular Dr. Anton Spreitzer, Burghausen
  • Donnerstag, 12. März 2020, um 19 Uhr in der Stiftspfarrkirche
     Prediger: Abtprimas Johannes Perkmann OSB, Michaelbeuern (Österreich)
  • Donnerstag, 19. März 2020, um 19 Uhr in der Pfarrkirche St. Josef / Altötting-Süd
     Prediger: Domvikar und Subregens Christoph Leuchtner, Passau / Regensburg
     Musikalische Gestaltung durch die Berufsfachschule für Musik, Altötting
  • Donnerstag, 26. März 2020, um 19 Uhr in der Stiftspfarrkirche
     Prediger: Abt Dr. Marianus Bieber OSB, Niederaltaich

Herzliche Einladung sich durch die Fastenpredigten zur Schatzsuche ermutigen zu lassen!

Aschermittwoch - Marienverehrung auf Tuchfühlung
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In Altötting ist der Glaube lebendig erfahrbar und kann sinnlich erlebt werden. Am Aschermittwoch in Altötting ist für Marienverehrer ein Jahreshighlight. Der sogenannte Gnadenbildkuss ist etwas Einzigartiges: Es beginnt mit der feierlichen Prozession von der Gnadenkapelle in die Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena, wo es zur persönlichen Verehrung für ein paar Stunden verbleibt. Aufgrund des hohen Alters der Gnadenstatue und zum Schutze wird seit einigen Jahren eine wunderschöne Kopie mit einem Originalsplitter als Abbild der himmlischen Gnadenmutter verwendet. Begleitet wurde Unsere Liebe Frau von Altötting von Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl, Bruder Marinus Parzinger OFMCap und Kanoniker des Rupertusstiftes. Einzigartig ist die Möglichkeit, das Gnadenbild bzw. das Kleid der Madonna zu berühren und ganz auf Tuchfühlung mit Maria zu gehen. Der priesterliche Segen und die besondere Segnung von frommen Gegenständen wie Rosenkränze, Kreuze, Stoffe und Andachtsbildchen durch Berührung mit dem Gnadenbild ergänzen die Marienverehrung in stimmiger Weise. Dankenswerterweise hat Herr Reinhard Zehentner wieder kleine Briefchen hergestellt, die kleine Stoffteil vom Marienschleier beinhalten. Ehemals wurde der Schleier, den das Gnadenbild als Trauerzeichen am Karfreitag trägt, dafür verwendet. Heute werden die Briefchen aus Schleierstoffen, die am Gnadenbild berührt wurden, gefertigt.
Nach der persönlichen Ehrbekundung an die Gottesmutter besteht die Möglichkeit, das Aschenkreuz zu empfangen. Die Kanoniker des Kollegiatsstiftes St. Rupertus stehen am Seitenaltar bereit, um die Gläubigen mit Asche auf der Stirne zu bezeichnen und so an die Vergänglichkeit allen irdischen Lebens zu erinnern. Damit beginnt die österliche Bußzeit, jene 40 Tage des Verzichtes, der Umkehr und des Gebetes als Vorbereitung auf die Ostertage.
Umrahmt wird die Zeremonie durch Gebetsimpulse, Rosenkranzgebet, andächtigen Volksgesang im Wechsel mit klangvollen Weisen durch den Frauenbundchor.
Wie kann man besser in die Fastenzeit starten als an der liebevollen Hand der Mutter? Maria steht in ihrer guten Stube auch am Aschermittwoch im Zentrum und weist auf ihren Sohn hin. Sie ruft alle zu Umkehr. Sie geht mit uns durch diese Zeit der Reinigung für die Seele bis unters Kreuz!

Ein paar Impressionen haben wir mit der Kamera festgehalten. Hier geht's weiter zum Fotoalbum

Das Video von Allround-TV. Vielen Dank für den schönen Beitrag an das Team von Allround-TV Altötting!

Fastenzeit

In Altötting werden in der Fastenzeit verschiedene Schwerpunkte gesetzt, die neben den traditionellen Angeboten der katholischen Kirche wie Fastenpredigten, Kreuzwegandachten und Beichtmöglichkeiten auch Besonderheiten wie den "Gnadenbildkuss" am Aschermittwoch mit den beliebten Schleiderbriefchen, das Eucharistische Stundengebet und die Pilgerfahrt, die in diesem Jahr nach München führt, beinhalten. Es ist eine Zeit der intensiven Umkehr und der Besinnung auf die Beziehung zu Gott als prägende Lebensgestaltung. Stefanie Hintermayr war in Altötting unterwegs und hat ihre Eindrücke mit der Kamera festgehalten und in einen schönen Bericht zusammengefasst.

Weiter zum Bericht über Fastenzeit in Altötting

Hier geht's zum Video Fastenzeit: Das ist los in Altötting

Eucharistisches Stundengebet zur Einstimmung in die österliche Bußzeit in St. Magdalena
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„Die kostbare Perle finden“ Schatzsuche im Geist des Hl. Franz von Assisi
Predigten zum Wallfahrtsmotto in der österlichen Bußzeit 2020 beim Eucharistischen Stundengebet am Samstag, 29. Feb. und Sonntag, 1. März 2020 in St. Magdalena

„Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz“, sagt Jesus in der Bergpredigt (Mt 6, 21). Ferner erzählt er das Gleichnis vom Schatz im Acker und von der kostbaren Perle: „Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft den Acker. Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte, und da er eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie. (Mt 13, 44 – 46) „Schatzsuche“ am Gnadenort Altötting führt uns unwillkürlich zum Hl. Bruder Konrad von Parzham, der als suchender Bauer seinen Schatz und die edle Perle gefunden hat. Lange Jahre war er dafür gerade auch als Wallfahrer auf dem Weg. Als er Kapuziner wurde, wurde er mehr und mehr mit der Spiritualität seines Ordensvaters, des Hl. Franz von Assisi vertraut, der selber auch ein Suchender war und seinen Schatz gefunden hatte. Unser diesjähriges Eucharistisches Stundengebet will in seinen Predigten zur Schatzsuche im Sinn und Geist des Heiligen von Assisi einladen im Blick auf den Ordensgründer selbst, auf die Hl. Klara von Assisi und den Hl. Bruder Konrad und schließlich auch der Frage nachgehen, wie die Schatzsuche eines Christen in heutiger Zeit aussehen kann. Dazu laden die Altöttinger Kapuziner sehr herzlich ein.

Prediger: P. Norbert Schlenker OFMCap, Guardian und stellvertretender Wallfahrtsrektor, Altötting

Samstag, 29. Februar
10.00 Uhr Festmesse mit Predigt
                Thema: „Das ist es, was ich gesucht habe“ Franziskus und das Evangelium
Aussetzung – Anbetung
15.00 Uhr Eucharistische Andacht
16.00 Uhr Predigt
                 Thema: „Sei gepriesen, Herr, dass du mich erschaffen hast“ Klara von Assisi
Litanei – Eucharistischer Segen

Sonntag, 1. März
09.30 Uhr Festmesse mit Predigt
                 Thema: „Das Kreuz ist mein Buch“ Bruder Konrad – vom Bauern zum Klosterpförtner
Aussetzung – Anbetung
15.00 Uhr Abschlusspredigt
                  Thema: Und wo findet mein Herz seinen Schatz und die kostbare Perle?
Te Deum – Eucharistischer Segen

Wallfahrtsprogramm Nr. 4 / 25. Februar- 09. März 2020

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 4  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 4  als PDF-Datei

 

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Die alt hergebrachte Rechtsauffassung: „Aug um Aug, Zahn um Zahn“ oder „wie du mir, so ich dir“, hat Jesus außer Kraft gesetzt; er sagt „wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin“, das heißt: Durchbrecht die Spirale der Gewalt, verzichtet auf Rache, vergeltet Böses nicht mit Bösem, sondern streckt die Hand zur Versöhnung aus. Jesus wird noch deutlicher: „Liebet eure Feinde, tut Gutes denen, die euch hassen und betet für die, die euch verfolgen.“ Ein paar gute Freunde zu lieben, ist kein Verdienst, das tun auch die Heiden, das tun sogar die Ganoven. Wir Christen sollen nach dem Vorbild Jesu auch die unangenehmen Menschen lieben, die, die uns nicht wohl gesonnen sind, die uns schon geschadet haben, die uns verleumdet und unseren guten Ruf in den Dreck gezogen haben. Dann, ja dann ändert sich alles zum Guten, dann geht unsere Licht auf und wir sind wahrhaft Kinder Gottes, „der seine Sonne aufgehen lässt über Guten und Bösen und der es regnen lässt über Gerechten und Ungerechten.“
Die Feindesliebe ist ungeheuer schwer, manchmal erscheint sie uns unmöglich und doch müssen wir mit all unseren Kräften versuchen, auch mit Menschen, die uns gar nicht liegen, wo die Chemie nicht stimmt und keine gemeinsame Basis sich zeigt, gerecht, gütig und einfühlsam zu sein; wir müssen, wie Paulus einmal sagt „feurige Kohlen auf das Haupt unserer Gegner sammeln“, das heißt, wir müssen sie lieben trotz allem, dann können immer wieder Wunder geschehen, Wunder der Versöhnung, der Umkehr und einer ganz neuen Gemeinschaft, in der sogar am Ende Freundschaft möglich ist.
Ich wünsche Ihnen allen diese von Christus geforderte und vorgelebte, radikalste Form der Liebe!
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Kirchenmusikprogramm für März 2020
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Das Kirchenmusikprogramm für März 2020 ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Kirchenmusik in Altötting

 

Die Musik ist die beste Gottesgabe - und dem Satan sehr verhasst. Martin Luther

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!

In der Verkündigung Jesu spielt die Auseinandersetzung mit den Gesetzen eine zentrale Rolle. Man kann es so auf den Punkt bringen: Jesus lehnt die beiden extremen Einstellungen zum Gesetz ab! Vor allem den Legalismus der Schriftgelehrten und Pharisäer, wo es nur um eine äußere, dümmliche Einhaltung der Gebote um jeden Preis geht ohne Berücksichtigung der Umstände und der Situation, zum Beispiel in der Sabbatgestaltung, wo nur 100 Schritte erlaubt waren, unabhängig von berechtigten Ausnahmen, welche manchmal geboten sind. Diese Moral nennt Jesus Heuchelei: Nur die äußere Fassade stimmt, nicht aber die innere Einstellung. Ebenso entschieden wie den Legalismus lehnt Jesus den Laxismus ab, nach dem die Gesetze schlampig, nach Lust und Laune, eben lasch und lax eingehalten werden nach der bekannten Divise: Alles ist erlaubt, man darf sich nur nicht erwischen lassen.

Im heutigen Evangelium fordert de Herr die „größere Gerechtigkeit“, die darin besteht, den wahren Sinn der Gebote zu erfassen und in diesem höheren Sinn einzuhalten. Er führt 3 bekannte Beispiele an: Der Mord beginnt danach nicht erst, wenn ich einem Menschen ein Messer zwischen die Rippen stoße, sondern schon viel früher, wenn ich ihm zürne, wenn ich ihn hasse; ich habe ihn ja in meinem Herzen schon umgebracht und der Ehebruch beginnt auch schon viel früher, nämlich dann, wenn ich meinem Partner die innere Liebe und Treue aufgekündigt habe und die Wahrhaftigkeit ist nicht erst verletzt, wenn ich eine Lüge ausspreche, sondern schon dann, wenn ich mich zweideutig äußere und verhalte: „Euer Ja sei ein Ja und euer Nein ein Nein!“

Bemühen wir uns um eine Gesinnungs- und Verantwortungsmoral! Verstecken wir uns nicht hinter toten Paragraphen; halten wir die Gebote gewissenhaft ein aber in ihrem eigentlichen, von Gott gewollten Sinn!

Mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern verbleibe ich

Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

28. WELTTAG DER KRANKEN

Alljährlich am 11. Februar gedenkt die Kirche ganz besonders der Kranken und leidenden Mitbrüdern und Schwestern. Für 2020 hat Papst Franziskus den Weltkrankentag unter das Motto »Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken« (Mt 11,28) gestellt.

Hier geht's zur Botschaft von Papst Franziskus...

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Februar 2020

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater:

dass der Hilferuf unserer Schwestern und Brüder auf der Flucht gehört und beachtet wird - insbesondere der Opfer des Menschenhandels.
 

Die Videobotschaft vom Papst...

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Vielleicht kennen einige von Ihnen den „kategorischen Imperativ“ von I. Kant (1724-1804), welcher dem Sinne nach so lautet: Handle so, dass die Grundsätze (Maximen) deines Handelns jederzeit zur Grundlage einer allgemeinen Gesetzgebung gemacht werden können! Der Philosoph meint, wir sollten in unseren sittlichen Grundsätzen und Motiven so hochwertig und gediegen sein, dass unser Handeln Vorbildcharakter für alle hat. Im heutigen Evangelium sagt Christus etwas Ähnliches, freilich viel einfacher und verständlicher, in seiner wunderbaren Bildsprache: Ihr seid das „LICHT der Welt“, „die STADT auf dem Berg“, „das SALZ der Erde“: Wenn ihr wirklich Christen seid und zu mir gehört und mit mir verbunden seid wie die Rebe mit dem Weinstock, will der Herr zum Ausdruck bringen, dann hat euer Leben und Handeln automatisch eine positive Ausstrahlung und besitzt Vorbildcharakter für alle und verwandelt diese dunkle Welt mehr und mehr ins Reich Gottes, das durch Christus schon angebrochen ist. So wie das Salz die Speisen haltbar und genießbar macht und so wie das Licht die Umgebung hell, vertraut und wohnlich macht, so sollen wir Christen unsere Gesellschaft positiv beeinflussen und verändern. Schon die Kinder und Jugendlichen sollen durch ihre Zugehörigkeit zum Herrn ihre schulische und betriebliche Umwelt prägen.
Wenn wir mit Jesus freundschaftlich verbunden sind, vor allem durch das Gebet und die Eucharistie, brauchen wir uns gar nicht willentlich anstrengen und etwas erzwingen wollen, nein, wir haben automatisch eine wohltuende Aura in unserer Umgebung, unser innerer Friede und unsere Freude wirken ansteckend und authentisch; wir sind dann wirklich „Salz der Erde“ und „Licht der Welt“: Durch uns Christen wird alles schmackhafter, bekömmlicher, heller und optimistischer.
Mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern verbleibe ich
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Reinigung der Gnadenkapelle

Jedes Jahr wird die Gnadenkapelle im Februar gereinigt. Damit die fleißigen Hände gut, flott und ungestört arbeiten können, wird die Gnadenkapelle von Montag, 17. Februar 2020, bis einschließlich Donnerstag, 20. Februar 2020, geschlossen.
Das Gnadenbild wird am Sonntag, 16. Februar 2020 nach dem Rosenkranz in die Stiftspfarrkirche übertragen und verbleibt während der Kapellreinigung in der Stiftspfarrkirche zur Verehrung im Altarbereich.
Die Gottesdienstzeiten nach der Kapellordnung finden in der Stiftspfarrkirche statt.

Das Gnadenbild wird am Donnerstag, 20.02.2020, vor dem Rosenkranz um ca. 17.45 Uhr in einer feierlichen Prozession wieder in die Gnadenkapelle übertragen.
Mit dem Rosenkranzgebet am Donnerstag werden auch die Heiligen Messen nach gewohnter Kapellordnung wieder in der Gnadenkapelle gelesen.

Segensreiche Schleierbriefchen am Aschermittwoch

Dieses Jahr wird es am Aschermittwoch wieder die beliebten "Schleierbriefchen" vom Gnadenbild, die durch Anberührung an der Gnadenstatue mit dem besonderen Segen verbunden sind, geben. Dankenswerterweise hat Restaurator Reinhard Zehentner wieder kleine Briefchen gefaltet, in denen Reste vom schwarzen Schleier der Gottesmutter enthalten sind und die er wieder verteilen wird.

Der fromme Brauch des Schleierbildchens hat in Altötting eine lange Tradition.
Der Altöttinger Stiftsdechant Josef Hagn hat im Jahre 1737 eine sehr schöne und sinnfällige Geste aus dem italienischen Wallfahrtsort Loreto übernommen: Das Gnadenbild wird am Karfreitag mit einem schwarzen Schleier bekleidet, um der Trauer der Mutter ein besonderer Ausdruck zu verleihen. Teile dieses Schleiers wurden dann auf Andachtsbildchen geklebt und galten damals wie heute als Besonderheit.
Weil der Schleier vom Karfreitag für die steigende Nachfrage nicht mehr ausreichte, werden besondere Schleier in Rollen am Gnadenbild berührt.
Bildchen und Schleier stiftete die Administration der Heiligen Kapelle. Die Arbeit übernahmen anfangs die Englischen Fräulein. Seit 2009 hat Reinhard Zehentner aus Mühldorf ehrenamtlich die Aufgabe übernommen.
Von den Resten des kostbaren, segensreichen Stoffes werden dann alljährlich die beliebten Schleierbildchen zum Gnadenbildkuss als besondere Marienverehrung am Aschermittwoch hergestellt.

Wir danken Reinhard Zehentner für die Fortführung dieses Brauches, den wir ebenso wie die zahlreichen Gläubigen aus nah und fern hochzuschätzen wissen.

Mit Maria auf Tuchfühlung
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Einzigartiges kann jedes Jahr am Aschermittwoch in Altötting erlebt werden: Der sogenannte „Gnadenbildkuss“, wenn das Gnadenbild Unserer Lieben Frau von Altötting zur persönlichen Verehrung für ein paar Stunden in die Kirche St. Magdalena einzieht.
In einer feierlichen Prozession wird das Gnadenbild am Aschermittwoch, 26. Februar 2020, um 13.30 Uhr aus der Gnadenkapelle in die nahe Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena übertragen. Aufgrund des hohen Alters der Gnadenstatue und zum Schutze wird seit einigen Jahren eine wunderschöne Kopie mit einem Originalsplitter als Abbild der himmlischen Gnadenmutter verwendet. Begleitet wird Unsere Liebe Frau von Altötting von Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl und Bruder Marinus Parzinger OFMCap.
Die Gläubigen haben bis 16 Uhr die einzigartige Möglichkeit, das Gnadenbild bzw. das Kleid der Madonna zu berühren und ganz auf Tuchfühlung mit Maria zu gehen.
Der priesterliche Segen und die besondere Segnung von frommen Gegenständen wie Rosenkränze, Kreuze, Stoffe und Andachtsbildchen durch Berührung mit dem Gnadenbild ergänzen die Marienverehrung in stimmiger Weise.
Nach der persönlichen Ehrbekundung an die Gottesmutter besteht die Möglichkeit, das Aschenkreuz zu empfangen. Die Kanoniker des Kollegiatstiftes St. Rupertus stehen am Seitenaltar bereit, um die Gläubigen mit Asche auf der Stirne zu bezeichnen und so an die Vergänglichkeit allen irdischen Lebens zu erinnern. Damit beginnt die österliche Bußzeit, jene 40 Tage des Verzichtes, der Umkehr und des Gebetes als Vorbereitung auf die Ostertage.
Umrahmt wird die Zeremonie durch Rosenkranzgebet, andächtigen Volksgesang im Wechsel mit klangvollen Weisen durch den Frauenbundchor.
Abschließend wir um 16 Uhr die Heilige Messe mit Aschenkreuzauflegung gefeiert.

Für zahlreiche Gläubige ist der Aschermittwoch in Altötting ein Pflichttermin, denn wie kann man besser in die Fastenzeit starten als an der liebevollen Hand der Mutter?
Maria steht in ihrer guten Stube auch am Aschermittwoch im Zentrum und weist auf ihren Sohn hin. Sie ruft alle zu Umkehr. Sie geht mit uns durch diese Zeit der Reinigung für die Seele bis unters Kreuz!

Herzliche Einladung zu einem Aschermittwoch der eimaligen und ganz besonderen Art!

Weiter zur Einladung zum „Gnadenbildkuss“ am Aschermittwoch als pdf

Monatliches Triduum in Altötting

Herzliche Einladung wieder gemeinsam für die dringenden Anliegen der Welt zu beten:
für den Frieden in der Welt
für die Familien und den Schutz des Lebens
für Priester und geistliche Berufungen
für alle Anliegen unserer Zeit

Priesterdonnerstag - monatl. Gebetstag um geistliche und kirchliche Berufe
09.00 Uhr                Gnadenkapelle           Altöttinger Marienwerk - Hl. Messe für alle lebenden und verstorbenen Mitglieder: Domkapitular Msgr. Josef Fischer
17.30 Uhr                St. Magdalena           Vesper mit Orgel im Anliegen um geistliche und kirchliche Berufe
18.00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für Priester- und Ordensberufungen
19.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Heilige Messe mit Predigt und Beichtgelegenheit im Anliegen um geistliche und kirchliche Berufe
                                                                 (Orgel / Volksgesang)
22.00 - 23.00 Uhr     Anbetungskapelle       "Ölbergstunde mit Jesus im Garten Gethsemane" - Gestaltete Heilige Stunde mit eucharistischem Segen, mit den Novizen der Legionäre Christi
anschl.                    Anbetungskapelle        stille Nachtanbetung in den Anliegen des Gebetstages

Herz-Jesu-Freitag (immer der 1. Freitag im Monat)
18:00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für die Familien und den Schutz des Lebens; Litanei zum Hl. Johannes Paul II. mit Möglichkeit zum Einzelsegen mit der Reliquie des Hl. Johannes Paul II.
19:00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Herz-Jesu-Messe mit Weihegebet, Beichtgelegenheit, kurze eucharistische Anbetung: Stiftskanonikus Alois Schießl
21.30 - 01.00 Uhr     Anbetungskapelle      "Mit Jesus und Maria durch die Nacht" - Gebetsnacht mit musikalisch gestalteten Anbetungsstunden, Heilungsgebet und eucharistischen Einzelsegen                                                       

Herz-Mariä-Sühne-Samstag
08.00 Uhr                Gnadenkapelle            Friedensmesse mit Friedensgebet (zeitgleich in Lourdes, Kevelaer und Altötting)

Foto: R. Dorfner

Wort zum Sonntag - Mariä Lichtmess 2020

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Mit dem Fest Mariä Lichtmess geht die Weihnachtszeit im weiteren Sinn zu Ende. Maria und Josef bringen das Jesuskind 40 Tage nach der Geburt von Bethlehem hinauf nach Jerusalem, um ihn als Erstgeburt nach der Vorschrift des Gesetzes dem Herrn zu weihen und zugleich vom Tempeldienst durch ein Tieropfer (Turteltauben) auszulösen. Bei der Zeremonie treten 2 alte Menschen in die Szene, Simeon und die Prophetin Hanna. Simeon nimmt den Jesusknaben in seine Arme und spricht das Abendgebet seines Lebens: „Nun lässt du Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden; denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel.“ Dann fügt er den bemerkenswerten Satz hinzu: „Dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird. Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden.“ Ja, gegenüber Jesus kann man nicht neutral bleiben, man muss sich entscheiden, für oder wider ihn! Er ist das Licht der Welt, die Wahrheit und das Leben: Wer ihm nachfolgt, geht nicht in der Finsternis, er hat den Sinn und das Ziel des Lebens gefunden. Am Schluss des heutiges Evangeliums wendet sich Simeon noch an Maria und sagt zu ihr: „Dir wird ein Schwert durch die Seele dringen.“ Ja, wer zu Christus gehört, wer so eng mit ihm verbunden ist wie seine Mutter, hat auch teil an seinem Kreuz und Leiden, trägt immer ein Schwert in der Seele: „Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, der nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“ Die Kreuzesnachfolge gehört unweigerlich zu Maria und zu allen, die durch die Taufe zu Christus gehören. Maria ist die Schmerzensmutter, die Pieta; die 7-Schmerzen-Kapelle im Kreuzgang unserer Stiftspfarrkirche ist ihr geweiht, wo viele Kinder getauft und viele Ehen geschlossen werden im Vertrauen auf die Fürsprache unserer Lieben Frau.
Mit den besten Grüßen und Wünschen, auch von meinen Mitarbeitern, verbleibe ich
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Foto: R. Dorfner

Die 54. Altöttinger Pilgerfahrt führt in die Landeshauptstadt München
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Alljährlich machen die Pfarrangehörigen aus Altötting und Umgebung eine gemeinsame Pilgerfahrt in die Quellgebiete der Wallfahrt - jene Orte und Regionen, aus denen seit jeher zahlreiche Pilger und Pilgerinnen den Gnadenort besuchen. Die diesjährige Pilgerfahrt führt die Teilnehmer am Sonntag, 08. März 2020 ist die Landeshauptstadt München. Die geistliche Leitung liegt in den bewährten Händen von Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl. Organisation und Abwicklung erfolgt traditionsgemäß durch das Altöttinger Wallfahrts- und Tourismusbüro.
Zwischen Altötting und München gibt es viele geschichtliche und spirituelle Verbindungen. So dient in der Altöttinger Anbetungskapelle, die von Papst Benedikt XVI. 2006 persönlich als erster Beter eröffnet wurde, ein Teil der ehemaligen, von Kurfürst Maximilian I. auf dem Marienplatz in München errichtet Mariensäule, als Träger der Monstranz. In der Jesuitenkirche St. Michael, wo wir unsere Schlussandacht feiern, findet man auch Verknüpfungen zu Altötting: In dieser Kirche befindet sich die Fürstengruft in der 41 Mitglieder des Hauses Wittelsbach bestattet sind, darunter auch König Ludwig II, dessen Herz in der Gnadenkapelle in Altötting in einer kunstvollen Urne beigesetzt ist.

Ablauf der Pilgerfahrt
Die Busse fahren um 8:00 Uhr am Bahnhof Altötting ab. Vorher werden wieder verschiedene Zustiegsmöglichkeiten in der Region angeboten.
Nach einem feierlichen Einzug mit einer Abordnung der Altöttinger Musikkapelle zum Münchner Dom „Zu Unserer Lieben Frau“ wird dort mit S.E. Reinhard Kardinal Marx, Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl, Pater Norbert Schlenker und weiteren Konzelebranten die Pilgermesse gefeiert.
Dieses Jahr begleiten die Altöttinger Kapellsingknaben und Mädchenkantorei unter der Leitung von Herbert Hager die Altöttinger Pilgerfahrt. Sie gestalten gemeinsam mit der Mädchenkantorei am Münchner Dom und den Münchner Domsingknaben unter der Leitung von Benedikt Celler die Pilgermesse in der Münchner Frauenkirche. An der Orgel begleitet Domorganisten Hans Leitner die jungen Sängerinnen und Sänger.
Anschließend sind für ein gemeinsames Mittagessen im weltberühmten Hofbräuhaus ausreichend Plätze reserviert.
Nach dem Mittagessen besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Stadtführung. Alternativ ist freie Zeit, die individuell gestaltet werden kann. Ob einen Cafébesuch oder ein Bummel durch die Innenstadt, München hat viele schöne Plätze, die es zu erkunden gilt. 
Zum Abschluss versammeln sich die Teilnehmer/-innen um 15.30 Uhr zur gemeinsamen Schlussandacht in der Jesuitenkirche St. Michael, die von einer kurzen Kirchenerklärung durch Kirchenrektor Pater Karl Kern abgerundet wird.
Die Abfahrt ist für 16:45 Uhr vorgesehen, sodass die Busse um 18:15 Uhr wieder in Altötting eintreffen werden.

Programm für Familien:
Da der „Familienbus“ in den letzten Jahren erfolgreich angenommen wurde, gibt es für Familien wieder ein eigenes Programm. Damit soll Familien mit Erstkommunionkindern oder Großeltern mit Enkelkindern die Teilnahme an einer traditionsreichen Wallfahrt ermöglicht werden. Kaplan Michael Osterholzer, der auch für die Erstkommunionkinder in der Stiftspfarrei zuständig ist, wird den Bus betreuen. Beim Mittagessen werden die jungen Pilger und Pilgerinnen mit einem speziellen Speisenangebot bedacht und nach der Mittagspause wird in München ein Kinderprogramm angeboten. Nach einem erlebnisreichen Tag tritt der Familienbus tritt bereits um 15:00 Uhr die Heimfahrt an. Die Fahrt und das Kinderprogramm sind für Kinder kostenfrei!

Der Fahrpreis liegt bei 27,- € pro Person (Kinder kostenfrei!)

Die Anmeldung ist ab 03. Februar 2020 im Wallfahrts- und Tourismusbüro (im Rathaus) oder telefonisch unter Tel. 08671/506219 oder per Mail unter touristinfo@altoetting.de möglich.

Weiter zum Flyer....

Foto Frauenkirche München: Tommy Loesch
Foto Jesuitenkirche St. Michael, Innenraum: Anton Brandl

Wallfahrtsprogramm Nr. 3 / 04. - 24. Februar 2020

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 3  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 3  als PDF-Datei

2. Adoratio-Kongress in Altötting - Save the date!

Nach den zahlreichen positiven Rückmeldungen zum ersten Adoratio-Kongress im vergangenen November steht nun fest:
Es wird auch dieses Jahr einen Kongress zur eucharistischen Anbetung und Erneuerung des Glaubens geben! Und zwar vom 20. bis 22. November 2020 wieder in Altötting.

Bischof Dr. Stefan Oster freut sich über die Fortsetzung und lädt alle herzlich ein: „Altötting ist ein wunderbar geeigneter Ort für den Kongress. Dort ist Maria zuhause, die Anbeterin schlechthin. Und deshalb sind wir der Überzeugung, dass ‚Adoratio‘ den Glauben für viele in unserem Bistum stärken wird – und weit darüber hinaus“.

Weitere Informationen und Hintergründe rund um "Adoratio", Anbetung und den Kongress in Altötting gibt es unter www.adoratio-altoetting.de
Die Möglichkeit, sich für den Kongress anzumelden, wird es ab dem 19. März 2020 unter www.adoratio-altoetting.de geben.

Unterkünfte können ab sofort über das Wallfahrts- und Tourismusbüro Altötting gebucht werde.
Das Kontingent für Kongressteilnehmer ist im Unterkunftsverzeichnis des Wallfahrts- und Tourismusbüros Altötting zu finden.

Abschiedskonzert
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Herzliche Einladung zum Abschiedskonzert für unseren langjährigen Stiftskapellmeister und Regionalkantor Max Brunner

am Sonntag, 23. Februar 2020, um 16 Uhr in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus

Piccolominimesse in C / KV 258 von W.A. Mozart
Te Deum / Hob.XXIIIc:2 von J. Haydn

Kapellchor der Bischöflichen Administration
Kapellorchester des Marienwerks
Die Kapellsolisten Altötting
Johanna Kowatschewitsch - Orgel
Anselm Ebner - Orgel
Maximilian Jäger - Leitung

Eintritt frei - Spenden erbeten

 

Herzliche Einladung zum Betertreffen

Am Samstag, 1. Februar 2020 um 19:00 Uhr im Begegnungszentrum St. Christophorus, Holzhauser Str. 25 in Altötting findet das Treffen der Betergemeinschaft für die ewige Anbetung in Altötting statt.

Thema: „Das Gnadenbild von Guadalupe und die Kraft der Auferstehung“

Referentin: Lucy Rivers-Patier (USA/Frankreich)

Ein Vortrag über die faszinierende Geschichte der Tilma, dem Gnadenbild der Muttergottes von Guadalupe, die Hintergründe und die Bedeutung für uns. Eine Replik der Tilma, wurde am 8. Dezember 2018 von Lucy Rivers-Patier und ihrem Mann Benoit im Rahmen der Gnadenstunde in der Basilika St. Anna in Altötting dem Ehepaar Benkert für das Anbetungsapostolat in Originalgröße überreicht. Die Basilika von Guadalupe in Mexiko-City ist der größte Wallfahrtsort der Welt.

Herzliche Einladung!

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrmitglieder, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Was muss Jesus für eine Anziehungskraft auf die Menschen haben, damals wie heute, wenn sie alles liegen und stehen lassen und ihm bedingungslos, gleichsam in „blindem Vertrauen“ nachfolgen; oder ist es ein Vertrauen, das sehr wohl begründet ist, das eben nicht blind ist, sondern auf einer tiefen und sicheren Überzeugung beruht. Ich kann etwas Gutes ja nur aufgeben, wenn ich dafür etwas viel Besseres erhalte, wenn der Tausch sich letztlich „lohnt“! Die beiden Brüderpaare, Petrus und Andreas auf der einen Seite sowie Jakobus und Johannes auf der anderen, verlassen ihre bisherige familiäre und berufliche Sicherheit und Geborgenheit, um bei Jesus die eigentliche und letztgültige Sicherheit und Gebogenheit zu finden. Sie sind sich 100-prozentig sicher, dass ihre Lebenschance, ihr Zukunftstraum in der Begegnung mit Jesus gekommen ist und sich in beglückender Weise erfüllt; er sagt zu ihnen: „Kommt, folgt mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen“; „sofort“, heißt es im heutigen Evangelium, verlassen sie ihr bisherige Leben, weil sie überzeugt sind, in der Freundschaft mit Jesus Christus, in seiner Nachfolge, das wahre Leben, die letztgültige Sinngebung und Orientierung gefunden zu haben. Sie sind überzeugt, dass der Tausch sich auszahlt und lohnt, dass sie auf der Gewinnerstraße sind. Sie brauchen keine Bedenkzeit, keine Abwägungen und Absicherungen: Das Antlitz des Herrn, seine positive Ausstrahlung und seine faszinierende, zugleich fordernde und fördernde Güte ziehen sie magnetisch an; aus einfachen Fischern am See Genezareth werden in einem Augenblick die ersten vier Jünger, die ersten Apostel Jesu.
Auch ich wurde von Jesus berufen, zum Kind Gottes schon bei meiner Taufe, in der meine Eltern für mich sehr spontan entschieden haben; meine Berufungsgeschichte setzte sich fort in meiner Erstkommunion, durch die ich tief in die Freundschaft des Herrn aufgenommen wurde; sie hat sich vollendet in der heiligen Firmung, in der ich Vollmitglied der Kirche wurde, ausgestattet mit der Gabenfülle des Heiligen Geistes. Wer die Berufung zum Diakon, Priester oder Ordenschrist gespürt hat und dieser Berufung gefolgt ist, wird darin immer wieder die Faszination der ersten Jünger erleben dürfen: Es lohnt sich, zu Jesus ganz gehören zu dürfen, für ihn gleichsam alles auf eine Karte setzen zu können, ihm bedingungslos, „sofort“ nachzufolgen; denn nur er enttäuscht uns nicht: Bei ihm finden wir letzte Geborgenheit, Sicherheit und Halt, weil er nicht nur ein großer Mensch ist, sondern die Mensch gewordene Liebe und Treue Gottes. Mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern, verbleibe ich
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

 

Kirchenmusikprogramm für Februar 2020
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Das Kirchenmusikprogramm für Februar 2020 ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Kirchenmusik in Altötting
 

Musik wäscht die Seele vom Staub des Alltags rein. Berthold Auerbach

Altöttinger Liebfrauenbote wird mit dem Passauer Bistumsblatt vereint

"125 Jahre. So lange gibt es heuer den Altöttinger Liebfrauenboten. 1894 erschien die die sogenannte Probeausgabe, seit 1895 nun erscheint Ihre katholische Sonntagszeitung ununterbrochen – abgesehen von einigen unseligen Jahren während des Nationalsozialismus, unter dessen Herrschaft der Liebfrauenbote als eine der ersten Zeitungen überhaupt verboten wurde. Soviel Angst machte den Tyrannen die Freiheit des Christenmenschen.
125 Jahre. Das ist nur ein Augenblick in mehr als 2.000 Jahren Kirchengeschichte – und doch ist es eine lange Zeit: nur wenige Kirchen- oder Bistumszeitungen dürften älter sein. Möglich gemacht haben diese Ausdauer vor allem die Leserinnen und  Leser. Unzählige Abonnenten erfahren seit den Gründungstagen aus dem Liebfrauenboten alles Wichtige aus Kirche und Welt. Vor allem aber halten sie so auch Kontakt zum Gnadenort Altötting, bleiben der Wallfahrt zu Unserer Lieben Frau verbunden. Und das zum Teil seit Generationen. Für sie ist es „wie ein kurzer wöchentlicher Besuch in Altötting“, wie wir aus Zuschriften anlässlich unseres Jubiläums wissen.Die Treue der Leserinnen und Leser ist uns auch in Zukunft Ansporn und Verpflichtung, In Tiefe und Weite aus der bunten Welt des katholischen Glaubens zu informieren und die Wallfahrt nach Altötting in den Leserinnen und Lesern lebendig zu erhalten. Um das noch lange tun zu können, sind wir froh und dankbar, in der Diözese Passau einen starken Partner gefunden zu haben. Gemeinsam mit den Kollegen vom Bistumsblatt Passau wollen wir die Kräfte bündeln, Bewährtes erhalten, aber auch frische Ideen entwickeln. Wolfgang Krinninger als Gesamtverantwortlicher wird es nachgehend beschrieben. So ist der Liebfrauenbote auch nach 125 Jahren nicht müde, die Botschaft Jesu Christi durch das Wirken seiner Kirche in der Welt sichtbar zu machen." beschreibt Wolfgang Terhörst als Redaktionsleiter Altötting die Fusion des Altöttinger Liebfrauenboten mit dem Passauer Bistumsblatt.

Chefredakteur für die Kirchenzeitungen im Bistum Passau ist Wolfgang Krinninger, der die Fusion mit ihren Herausforderungen und Chancen wie folgt beschreibt: "Wie viele Millionen Gebete wurden an diesem Ort schon gesprochen? Flehentlich, dankbar, manchmal bestimmt auch zornig. Wie viele Menschen kamen schon gebückt vor Gram hierher und gin- gen ein wenig aufrechter wieder weg? Bestimmt knieten manche auch vergeblich vor „Unserer Lie- ben Frau“ von Altötting. Und andere konnten ihr Glück kaum fassen. Die Gnadenkapelle in Altötting ist ein heiliger Ort, das Herz Bayerns. Unberührt verlassen wohl die wenigsten diese kleine Kirche. Der Altöttinger Liebfrauenbote ist DER Chronist dieses Ortes.
Und das seit 125 Jahren. Eine Zeitung mit einer unglaublichen Geschichte. Heimatverbunden und weltoffen, unterhaltsam und tiefgehend, informativ und kritisch. Und im Zentrum allen Schaffens steht seit 125 Jahren die heilige Kapelleund die Marienverehrung. - Da ist die Tatsache, dass sich die Eltern von Papst Benedikt XVI. über eine Annonce in dieser Zeitung kennengelernt haben, nur eine kleine Anekdote.
All das ging mir durch den Kopf, als vor wenigen Tagen bei einem Altöttinger Notar die entscheidenden Unterschriften unter einen Vertrag gesetzt wurden, der die Diözese Passau ab dem 1. Januar 2020 zum Herausgeber und mich zum Hauptverantwortlichen für diese Zeitung gemacht hat. Bruder Georg Greimel, viele Jahre geistlicher Beirat des Liebfrauenboten, in diesem Moment auf die Uhr blickte und sagte: „Das ist jetzt ein historischer Augenblick!“ In dem Moment gaben meine Knie ein wenig nach. Ich bin seit elf Jahren Chefredakteur und Verlagsleiter des Passauer Bistumsblatts. Zeit genug, um herauszufinden, dass es eine der interessantesten und zugleich herausforderndsten Aufgaben ist, in Zeiten wie diesen eine Kirchenzeitung zu machen. Frustrationen eingeschlossen. Denn eines haben mein Team und ich trotz aller Mühen, aller Kreativität, aller Neuerungen und aller Schaffensfreude nicht erreicht: genügend neue Abonnenten zu gewinnen.
Ich will mir und Ihnen nichts vormachen: Mit dem Zusammengehen haben das Passauer Bistumsblatt und der Altöttinger Liebfrauenbote erst einmal nur Zeit gewonnen.
Es liegt jetzt an uns, an den Frauen und Männern, die diese beiden Zeitungen Woche für Woche machen. Wir müssen aus der geschenkten Zeit eine neue Perspektive schmieden. Miteinander lassen sich viele Aufgaben besser, effizienter und kostengünstiger erledigen. Gemeinsam werden wir ab jetzt mit unserem ganzen Können und unserer Leidenschaft daran arbeiten, einen guten Weg in die Zukunft zu ebnen. Aber es liegt auch an den Leserinnen und Lesern des Altöttinger Liebfrauenboten und des Passauer Bistumsblatts: Sagen Sie uns, was Sie sich von Ihrer Kirchenzeitung wünschen, sagen Sie uns, wo wir besser werden sollen. Und wenn Ihnen etwas gut gefällt – nur zu, teilen Sie es uns mit, Lob kann ungemein motivierend wirken.
Nur miteinander werden wir über uns hinauswachsen. Und wenn wir dann noch hie und da in ein Gebet in der Gnadenkapelle mit eingeschlossen werden, dann steht einem gelingenden Jahr 2020 eigentlich nichts mehr im Weg."

Wir wünschen dem Team in Passau und in Altötting einen guten Start in die gemeinsame Zukunft!

 

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrmitglieder, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
„Seht das Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünden der Welt“; dieses Wort, das der Priester vor jeder Kommunionspendung in der heiligen Messe spricht, kommt im heutigen Evangelium vor und stammt von Johannes d. T.: Ja, Christus ist das Opferlamm, das unsere Schuld auf sich nimmt, für uns trägt und schließlich am Kreuz zu unserem Heil sühnt und tilgt; er ist der alttestamentliche „Sündenbock“, der sich freiwillig unsere Vergehen aufhalsen, aufladen lässt, um sie vor die Stadt hinaus zu tragen und zu „entsorgen“ wie den Müll, den Unrat der Menschheit, zu dem wir alle beigesteuert haben. Matthias Grünewald hat auf dem berühmten Isenheimer Altar den Zeigefinger von Johannes d. T., mit dem er auf Jesus weist, überproportional lang gemalt, um auszudrücken, dass es seine heilsgeschichtliche Aufgabe war und ist, uns auf Christus hin zu führen, der „Wegweiser“ und „Wegbereiter“ für und auf Christus hin zu sein; denn er ist es, „auf dem der Geist Gottes ruht“ und der uns „mit Wasser und mit Heiligem Geist taufen wird“, weil er mit dem Vater wesenhaft verbunden und vereint ist durch und im Heiligen Geist, dem Geist der göttlichen Liebe und Wahrheit, der auch uns in der Taufe gegeben wurde und der uns im Sakrament der Firmung in seiner ganzen Fülle und mit seinen reichen Gaben mitgeteilt wird.
Wer Christus gefunden hat, der hat den Sinn und die Mitte der Geschichte, der Welt uns seines persönlichen Lebens gefunden: Christus ist die Verbindung und Versöhnung von Gott und Mensch, von Zeit und Ewigkeit, von Himmel und Erde; er ist „das lebendige Wasser“, das unsere tiefste Sehnsucht stillt; er ist „das Brot vom Himmel“, das uns ewiges Leben gibt; er ist „der göttliche Weinstock der Fruchtbarkeit“, der der uns eine positive Ausstrahlung verleiht, er ist „der gute Hirt“, der uns kennt und liebt und der uns auf gute Weide führt; er ist „das sterbende Weizenkorn“, das im Sterben neues Leben hervorbringt, er ist „das Licht der Welt“, das die Finsternis in uns und um uns vertreibt; er ist „der Weg, die Wahrheit und das Leben“; in seiner Nachfolge können wir nicht fehlgehen und scheitern. Lassen wir uns also von Johannes auf Jesus hinweisen und hinführen: Auf ihn kommt es letztlich an, durch ihn wird unser Leben reich und substantiell. Mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern, verbleibe ich
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Gebetswoche für die Einheit der Christen 2020

Die ökumensichen Gebetswoche für die Einheit der Christen 2020 steht unter dem Motto: Sie waren uns gegenüber ungewöhnlich freundlich (Apg 28,2)
Die Texte wurden in Malta von der römisch-katholische Bischofskonferenz gemeinsam mit dem Ökumenischen Rat der Kirchen in Malta (Christians Together in Malta) erstellt. Die Schilderung des Apostel Paulus über Schiffbruch und Strandung in Malta aus der Apostelgeschichte wird in den Kontext zur Flucht und Migration heute gebracht. An den selben Küsten wie der Apostel Paulus vor fast 2000 Jahren stranden Flüchtlinge auf ihrer gefahrvollen Reise um Krieg und Armut zu entkommen. Das Motto bezeugt die gastfreundliche Aufnahme der Malteser, die in dieser Geschichte die Wurzeln ihres christlichen Glaubens erkennen. "Unsere Einheit als Christen wird nicht nur dadurch entdeckt, dass wir einander Gastfreundschaft gewähren, so wichtig dies ist, sondern auch durch liebevolle Begegnungen mit denen, die unsere Sprache, unsere Kultur oder unseren Glauben nicht teilen." wird der Hintergrund erläutert.

Mehr zum Motto finden Sie in der Einführung in das Thema der Gebetswoche 2020

Aus der Sorge um die Offenheit gegenüber Notleidenen und Hilfsbedürftigen sowie um die Gemeinschaft, die Fremde verbindet, wurden für die acht Tage Themenschwerpunkte ausformuliert:
Tag 1: Versöhnung – die Last über Bord werfen
Tag 2: Einsicht – das Licht Christi suchen und leuchten lassen
Tag 3: Hoffnung – die Botschaft des Paulus
Tag 4: Vertrauen – habt keine Angst, glaubt nur
Tag 5: Kraft – Brot für die Reise brechen
Tag 6: Gastfreundlichkeit – ungewöhnlich freundlich sein
Tag 7: Umkehr – unsere Herzen und Gedanken verändern
Tag 8: Großzügigkeit – empfangen und geben

Weiter zu den Biblische Meditationen und Gebete zu den acht Tagen der Gebetswoche für die Einheit der Christen 2020

Copyright für das Logo der Gebetswoche besitzt die ACK

Wallfahrtsprogramm Nr. 2 / 21. Januar - 03. Februar 2020

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 2  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 2  als PDF-Datei

Wallfahrtsrektorenklausur 2020 in Einsiedeln

Es war gleich zu Beginn meiner Amtszeit mein Anliegen, die 4 etwa gleich großen und bedeutsamsten Marien-Wallfahrtsorte im deutschen Sprachraum Kevelaer, Mariazell, Einsiedeln und Altötting zu vernetzen und einmal im Jahr den Erfahrungsaustausch zu pflegen sowie gemeinsame Anliegen, Visionen und Zielsetzungen zu befördern in einer Wallfahrtsklausur.
So trafen sich die 4 Wallfahrtsrektoren mit ihren engsten Mitarbeitern 2017 zum ersten Mal in Altötting; wir formulierten die sogenannten verbindlichen Leitlinien für unsere Zusammenarbeit und gemeinsame Zielsetzung. Die weiteren Treffen waren immer von Mittwoch bis Freitag nach heilig-drei-König. Dieses Jahr turnusmäßig in Einsiedeln in der Schweiz.
Das Hauptthema war dieses Mal die sinnvolle Nutzung der modernen Medien für eine effektive Seelsorge und Evangelisierung an den geistlichen Zentren; der Erfahrungsaustausch auf diesem Gebiet war besonders ertragreich und befruchtend für alle Teilnehmer.
Ich verabschiedete mich diesmal von meinen Freunden mit meinem Thesenpapier von der Schatzsuche des Lebens, das ich Ihnen vor Augen stellen will. (Nächstes Jahr 2021 wir mein designierter Nachfolger Prälat Dr. Klaus Metzl die Klausur leiten und zwar wieder in Altötting; Thema wird sein: Neuevangelisierung und Adoratio.)

Prälat Günther Mandl, Wallfahrtsrektor

Weiter zum Thesenpapier "10 Thesen zur Schatzsuche des Lebens"....

Jahres- und Wallfahrtsleitwort 2020: „Die kostbare Perle finden“

Jesus hat seine frohe Botschaft niemals theoretisch in Vorträgen oder Vorlesungen verkündet, sondern narrativ, erzählerisch in Form von Gleichnissen, Geschichten und Parabeln. Dabei verwendete er Bilder aus dem Erfahrungshorizont seiner Zuhörer, besonders aus der Landwirtschaft und Viehzucht, z. B. im Gleichnis vom Sämann, vom Weinstock und vom guten Hirten.

Ein besonders tiefsinniges Bild-Wort ist „der Schatz im Acker“ und die „kostbare Perle“, die es im Laufe des Lebens zu erwerben gilt und für die es sich lohnt, alles andere hintanzustellen (Mt 13, 44-46). Mit beiden Bildern ist der Herr selber gemeint: Er ist der Schatz im Acker des Lebens und er ist die kostbare Perle, die es zu erwerben gilt.

Nun werden viele sagen, ich habe den Herrn doch längst gefunden durch das Zeugnis meiner Familie, in der Taufe, Erstkommunion und Firmung, im Religionsunterricht und in der Liturgie. Ja wir alle kennen den Herrn, vielleicht aber nur oberflächlich als Randerscheinung des Lebens; anderes aber ist uns viel wichtiger, z. B. die Karriere, der Besitz oder das Vergnügen.

Den Schatz im Acker des Lebens entdecken und die kostbare Perle finden heißt, voller Begeisterung die Nähe und Freundschaft des Herrn zu suchen, sein Jünger und sein Zeuge zu sein, ihn im Herzen zu tragen als das höchste Gut, aus ihm zu leben und mit ihm zu wirken, sodass wir mit Paulus sagen können: „Nicht mehr ich lebe, Christus lebt in mir.“ (Gal 2,20).

So lautet unser Jahres- und Wallfahrtsmotto 2020 „die kostbare Perle finden“. Kommt nach Altötting und macht euch auf Schatzsuche, findet durch die Fürsprache unserer Gnadenmutter zum Herrn und erlebt ihn neu, tief im Herzen, beglückend und sinnstiftend.
Besonders wollen wir auch die Kinder, Jugendlichen und die jungen Familien ansprechen, dass sie sich auf Schatzsuche machen und hier am Gnadenort fündig werden.

Ja, es gibt in Altötting so viel zu entdecken aus der reichen Geschichte des Gnadenortes, in den einmaligen Kunstzeugnissen aus allen Jahrhunderten und in der besonderen Spiritualität des „offenen Himmels“. Kommt mit euren Sorgen, Problemen und Nöten, Maria wird euch als Knotenlöserin helfen bei der Schatzsuche; unser Stadtheiliger, Bruder Konrad wird euch inspirieren.

Wort zum Sonntag - Taufe des Herrn

Liebe Pfarrmitglieder, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
„Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; auf ihn sollt ihr hören!“ Diese Stimme des himmlischen Vaters bei der Taufe Jesu im Jordan durch Johannes ist die Kernbotschaft des heutigen Festes. Dazu kommt noch das himmlische Zeichen, dass der Heilige Geist in Gestalt einer Taube zwischen Vater und Sohn erscheint und somit zum ersten Mal in der Heilsgeschichte das trinitarische Wesen Gottes klar zutage tritt und geoffenbart wird. Ja, Gott ist die Liebe, er ist „Leben in Fülle“, das sich im Schenken und Empfangen, in der vollkommener gegenseitigen Hingabe der drei göttlichen Personen vollzieht. In dieses innergöttliche Liebesband sind alle Menschen einbezogen; bei unserer Taufe nimmt uns Gott als seine geliebten Kinder an, werden wir Brüder bzw. Schwestern Jesu Christi, erfüllt mit dem Heiligen Geist, dem Neuen Gebot der Liebe verpflichtet in der Gemeinschaft der Kirche und mitverantwortlich für die ganze Welt in ihren Sorgen und Nöten. „Auf ihn (CHTISTUS) sollt ihr hören!“, mahnt uns der himmlische Vater am heutigen Tag: Seine Lehre und sein Beispiel sind für euch alle bindend und verpflichtend. Dasselbe hat Maria bei der Hochzeit zu Kana als „Mutter des guten Rates“ den Dienern ans Herz gelegt: „Alles, was er (CHRISTUS) euch sagt, das tut!“
Beten wir für alle, die im Neuen Jahr in unserer Pfarrgemeinde das Sakrament der Taufe empfangen werden, dass sie durch ihre Eltern und später durch die Pädagogen im Kindergarten und in der Schule sowie durch uns Seelsorger immer näher zu Christus geführt werden; denn er ist das „lebendige Wasser“, das „Brot vom Himmel“, das „Licht der Welt“, der Heiland, der Erlöser, der Sohn Gottes, „der  Weg, die Wahrheit und das Leben“. Es ist für alle Menschen, besonders aber für uns Christen eine Lebensaufgabe, Christus immer ähnlicher zu werden in unserem Denken, Sprechen und Handeln, in unserer Dienstbereitschaft und in unserem Einsatz für die Alten, Kranken, Behinderten, Gescheiterten und Schuldbeladenen. „Ich bin gekommen, zu suchen, was verloren und zu heilen, was verwundet ist“, spricht der Herr: In der Sorge und Liebe des guten Hirten wissen wir uns geborgen und eingeladen und berufen zur Mitsorge, zum Mitleid und zur selbstlosen Liebe.
Ich wünsche, auch im Namen meiner Mitarbeiter allen Pfarrangehörigen und allen Pilgern und Gästen aus nah und fern alles nur erdenklich Gute!
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Foto: M. Jung

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Januar 2020

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater:

Christen, Angehörige anderer Religionen und alle Menschen guten Willens mögen sich für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt einsetzen.

Hier geht's zur Videobotschaft vom Papst ...

Kirchenmusikprogramm für Januar 2020
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Das Kirchenmusikprogramm für Januar 2020 ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Kirchenmusik in Altötting

Musik ist ein reines Geschenk und eine Gabe Gottes, sie vertreibt den Teufel, sie macht die Leute fröhlich und man vergißt über sie alle Laster. (Martin Luther)

Wallfahrtsprogramm Nr. 1 / 07. - 20. Januar 2020

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 1  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 1 als PDF-Datei

 

Wort zum Sonntag - Fest der Heiligen Familie

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Jesus, der Sohn Gottes kam nicht als Erwachsener zur Welt, sondern als Kind, um alle Kinder dieser Welt zu ehren und ihre außerordentliche Wichtigkeit und Wertigkeit zu unterstreichen und er wuchs in einer menschlichen Familie auf, in der Heiligen Familie von Nazareth, um alle Familien dieser Welt als die Ur- und Keimzellen der Gesellschaft, des Staates und der Kirche hervorzuheben. Ja, in der Familie lernt der junge Mensch, sich selbst zu finden und zu akzeptieren  (christliche Selbstliebe), die anderen zu respektieren und sich in die Gemeinschaft einzubinden (christliche Nächstenliebe) und die verbindlichen Werte und vor allem den Glauben zu verinnerlichen und zu leben  (Gottesliebe). Die Familie gibt ihm Geborgenheit, Selbstvertrauen und Mut, sodass er leistungsfähig und belastbar ist und mit großer Zuversicht die Probleme und Krisen des Lebens meistern kann. Es ist statistisch erwiesen, dass 1/3 der heutigen Ehen und Familien gestört und ein weiteres Drittel in die Brüche (Scheidung) geht mit oft verheerenden Auswirkungen für die Kinder, die in Verhaltensstörungen, Gewaltbereitschaft, Drogenanfälligkeit und Suizidgefahr kulminieren können. Beten wir heute am Fest der Heiligen Familie, dass unsere Ehen und Familien wieder gesunden und ihre vom Schöpfer in die menschliche Natur gelegte Aufgabe und Verantwortung spüren und annehmen mögen. Ich werde als Stadtpfarrer mit meinen Mitarbeitern und den pfarrlichen Gruppierungen alles tun, um die Eheleute in ihrer schönsten und wichtigsten Funktion als Väter und Mütter zu stärken, weil sie es sind, welche das Leben die Liebe und den Glauben primär an die nächste Generation weitergeben und somit für die Zukunft der Gesellschaft, des Staates und der Kirche eine entscheidende Rolle spielen.
Mit den besten Grüßen verbleibe ich Ihr Prälat Günther Mandl