Augenblicke der Besinnung

Wir wissen, dass auch für uns der Glaube
nicht ein einmal erworbener sicherer Besitz ist,
über den wir ein Leben lang verfügen können. 
Auch wir leiden unter der Anfechtung im Glauben
und müssen immer wieder voller Demut bekennen:
„Ich glaube, Herr, hilf meinem Unglauben.

Bischof em. Wilhelm Schraml















Hl. Judas Thaddäus - ein Helfer in schweren Angelegenheiten
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Der heilige Judas Thaddäus war ein Apostel und Verwandter Jesu Christi. Er wird besonders als Fürsprecher in großen Nöten und aussichtslosen Situationen verehrt. Seine Attribute sind Buch, Keule, Hellebarde oder Arzneikästchen. Demut war einer der großen Tugenden des "Herrenbruders". Über das Leben und seine besondere Spiritualität wird Pfarrer Hannes Lorenz am Samstag, 30. Juni 2018, um 14 Uhr in der Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena sprechen. In der Kirche gibt es - vor der seitlichen Josefskapelle - ein Judas Thaddäus-Bild, dass von Einheimischen und Wallfahrern oft besucht wird.

O heiliger Judas Thaddäus, du Verwandter Jesu Christi, du glorreicher Apostel und Märtyrer, herrlich an Tugenden und Wundern,
ein getreuer schneller Fürsprecher aller derjenigen, die dich ehren und auf dich vertrauen, du bist ein großer Patron und Helfer in schweren Anliegen.
Deshalb komme ich zu dir und flehe zu dir aus tiefstem Herzensgrund, komme mir zu Hilfe, mit deiner mächtigen Fürsprache;
denn du hast von Gott das Vorrecht erhalten, denjenigen mit augenscheinlicher Hilfe beizustehen, welche fast an aller Hoffnung verzweifeln.
Blicke herab auf mich; mein Leben ist ein Leben des Kreuzes, meine Tage sind Tage der Trübsal und mein Herz ist ein Meer von Bitterkeit.
Alle meine Pfade sind mit Dornen bestreut und kaum ein Augenblick vergeht, der nicht Zeuge meiner Tränen und Seufzer wäre;
dazu kommt noch, daß mein Geist oft in düstere Gedanken versenkt ist. Unruhe, Kleinmut, Misstrauen, ja manchmal selbst eine Art Verzweiflung wollen sich meiner Seele bemächtigen.
Die Vorsehung scheint meinen Augen entschwunden und der Glaube ist wie wankend in meinem Herzen. In diese Gedanken versenkt, sehe ich mich wie von einer schwarzen Wolke umgeben.
Du kannst mich nicht in dieser traurigen Lage lassen. Ich gehe nicht von dir, bis du mich erhört hast. Eile mir doch zu Hilfe.
Ich will dir mein Leben lang dankbar sein, dich als meinen besonderen Patron verehren, ich will Gott für deine Gnaden danken und deine Verehrung nach Kräften befördern. Amen.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2018 ein, durch das Leben von Heiligen und ihrer Botschaft, Stück für Stück den Glauben der katholischen Kirche zu entdecken und zu vertiefen. Gläubige und der Kirche fern stehende aus nah und fern sind herzlich willkommen. Die Gelegenheit, sich von den Gedanken inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober 2018 an jeden Samstag um 14.00 Uhr in der Klosterkirche St. Magdalena angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang

Johannistag - Er muss wachsen, ich aber muss kleiner werden. (Joh 3,30 EU)

Die Geburt des Heiligen Johannes des Täufers ist ein Hochfest. Die Kirche feiert bei Heiligen eigentlich die Sterbetage als Geburtstag für den Himmel. Nur Jesus, die Gottesmutter Maria und Johannes der Täufer sind da eine Ausnahme. Wer war also Johannes der Täufer, dass er einen so hohen Stellenwert hat?
Johannes wurde bereits auf wunderbare Weise von seiner "alten", als unfruchtbar geltenden Mutter Elisabeth empfangen und der Vater Zacharias verstummte aufgrund seiner Zweifel an den Worten des Engels bis zur Geburt es lang ersehnten Sohnes. Elisabeth und Maria, die Mutter Gottes, waren verwandt und beide wurden nach des Engels Wort schwanger. Jesus hüpfte im Leib seiner Mutter, als diese Elisabeth, die den kleinen Johannes unter ihrem Herzen trug, begrüßte. So wurde das Kind bereits im Mutterleib geheiligt. Johannes wird der Vorläufer von Jesus, die „Stimme eines Rufers in der Wüste“ (Lk 3,4) und kündigt den Erlöser Jesus Christus an! Er verbindet als Prophet das Alte und das Neue Testament. Er tauft mit Wasser und bezeugt von sich selbst, dass er nur die Botschaft der Umkehr verkündigen soll. Johannes der Täufer steht für die Wahrheit Gottes ein und gibt sein Leben für diese unveränderbare Wahrheit. Sein demütiges Zeugnis für Gottes Wahrhaftigkeit weist ihn, der in der Wüste weit abseits der großen Paläste lebt, als vom Himmel gesandten aus. Aber auch der Name Johannes ist Programm, denn übersetzt heißt Johannes: Gott ist gnädig.
Drei Monate nach Mariä Verkündigung und sechs Monate vor Weihnachten markiert der Johannistag die Sommersonnenwende. Der Hinweis von Johannes auf Jesus Christus wird auch im Hinblick auf den längsten Tag deutlich: „Er muss wachsen, ich aber muss kleiner werden.“ (Joh 3,30 EU) Volkstümlich wird der Johannistag in Deutschland auch „Sommerweihnachten“ oder „Spargelsilvester“ genannt.
Mit dem Johannisfeuer, durch das das Alte verbrannt wird, soll Segen und Schutz für das Neue gewährt werden. Auch für die junge Liebe ist der Johannistag von Bedeutung. Schließlich dem Brauchtum nach mit den Kräuterbüschen heilbringende Kraft verbunden. Die Menschen verbinden mit dem Johannistag die Hoffnung und den Glauben an ein erfolgreiches Erntejahr und gesunden Nachwuchs bei Mensch und Tier.

Selig, die geglaubt hat

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wird um 11.50 Uhr beim Angelus und um 14 Uhr bei der Andacht zur Ehre der Gottesmutter beten wir gemeinsam um Schutz und Hilfe. Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!

Im Lukas-Evangelium steht geschrieben: "Und es geschah, als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du unter den Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Denn siehe, in dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Und selig, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ." (Lk 1,41-45) Maria eilt auch uns zur Hilfe. Sie hört die Botschaft und macht sich auf den Weg, um bei uns zu sein. Mit offenen Armen begrüßt sie uns. Wenden wir uns ihr zu und lassen uns von ihr zu Gott führen.

Der priesterliche Einzelsegen wird allen nach der Andacht am Gnadenaltar erteilt – und gibt Kraft und Stärke für den Alltag. Lassen Sie sich diese Quelle nicht entgehen.

 

Wallfahrtsprogramm Nr. 17 / 26. Juni - 02. Juli 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 17  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 17  als PDF-Datei

Altötting am Johanniswochenende

Folgende Wallfahrergruppen dürfen wir an diesem Sommer-Wochenende begrüßen:

Wallersheim / PG Prüm/Eifel, Weiden / St. Marien Rothenstadt, Gars / Inn PV, Michaelbeuern (Österreich) / Benediktinerabtei (16. Mal), Gruppe aus Polen, Hambrücken, Hermgiersdorf / PG Sandsbach-Semerskirchen, Erding-Bergham / Bulldog-Wallfahrt der Bayer. Eicherfahrer, Regensburg / Kroatisch Kath. Mission - Nationalwallfahrt der Kroaten aus Bayern, Radomyslu WLK (Polen) / Diözese Tarnow - Przemienienia Panskiego, Sarraltroff / Mosel (Frankreich)

Unser Willkommensgruß gilt aber ebenso herzlich allen unangemeldeten Wallfahrtsgruppen und allen Einzelwallfahrern am Gnadenort.

Wir heißen alle Pilger und Gäste sehr herzlich willkommen und freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Der Advokat der Armen
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Sind Philosophie und Rechtswissenschaft zwei Gegensätze? Nicht für Marcus Rey, den späteren Heiligen Hl. Fidelis von Sigmaringen. Um das Jahr 1600 lebend, wurde der Jurist als "Advokat der Armen" bekannt. Entmutigt durch Misswirtschaft und Korruption trat er 1612 in den Kapuzinerorden ein. Sein Ordensnamen Fidelis  heißt übersetzt der Treue. Aus dem spannenden Leben des Heiligen Kapuziners erzählt der "amtierende" Guardian der Kapuzinerklöster St. Magdalena und St. Konrad in Altötting. Pater Norbert Schlenker OFMCap wird am Samstag, 23. Juni 2018, um 14 Uhr in der Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena die Katechese halten und uns aus der Spiritualität seines Ordensburders einen Impuls für unser Leben schenken. Lassen Sie sich von den Ausführungen mitnehmen und zu einem Nachdenken über unseren Glauben anregen.

Ganz einem Anwalt Christi entsprechen, hat der Heilige Fidelis von Sigmaringen für uns beispielsweise folgende Empfehlung:

"Gütigster Jesus, bewahre mich davor, dass ich je einen Menschen,
und mag er mich noch so hassen und verfolgen, verachte, gering schätze,
ihn herabsetze oder mich von ihm abwende.
Lass in mir niemals Hass oder auch nur eine bittere Empfindung gegen ihn aufkommen,
und lass nicht zu, dass ich an seiner Besserung verzweifle, solange er lebt."

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2018 ein, durch das Leben von Heiligen und ihrer Botschaft, Stück für Stück den Glauben der katholischen Kirche zu entdecken und zu vertiefen. Gläubige und der Kirche fern stehende aus nah und fern sind herzlich willkommen. Die Gelegenheit, sich von den Gedanken inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober 2018 an jeden Samstag um 14.00 Uhr in der Klosterkirche St. Magdalena angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang

Eucharistische Wunder
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Ist Jesus in der Eucharistie wirklich und wahrhaftig gegenwärtig? Welche Wahrheit steckt in unserer Feier der Heiligen Messe? Ist die Transsubstantiation (lat. für „Wesensverwandlung“) eine Erfindung der Theologen oder kann so etwas Unglaubliches auch wissenschaftlich nachvollzogen werden? DDDr. Peter Egger ist als römisch-katholischer Theologe, Philosoph, Literaturwissenschaftler der Frage nachgegangen und hat in den Eucharistischen Wundern die Antwort gefunden.

Seinen Vortrag zum Thema "Wissenschaft und eucharistische Wunder" können Sie nachlesen und nachhören.
 

"Gottheit tief verborgen, betend nah ich dir.
Unter diesen Zeichen bist du wahrhaft hier.
Sieh, mit ganzem Herzen schenk ich dir mich hin,
weil vor solchem Wunder ich nur Armut bin.
Augen, Mund und Hände täuschen sich in dir,
doch des Wortes Botschaft offenbart dich mir.
Was Gott Sohn gesprochen, nehm ich glaubend an;
er ist selbst die Wahrheit, die nicht trügen kann."
Thomas von Aquin

Vielen Dank an k-TV für die Aufzeichnung und Übermittlung der Tonspur des Vortrages!
Foto Gnadenbild & Eucharistie: R. Dorfner
Foto v. DDDr. Peter Egger: Hochschule Heiligenkreuz

Gegrüßet seist du Maria

"Schauen wir auf Maria, betrachten wir die heilige Mutter Gottes. Und ich möchte euch einladen, sie gemeinsam zu grüßen..." Den Worten und der Einladung von Papst Franziskus können wir uns in Altötting nur aus ganzem Herzen anschließen. Papst Franziskus ladet weiters ein: "Wir wollen von Maria lernen, die ihren Blick immer fest auf ihren Sohn gerichtet hat, und ihr Antlitz wurde "das Gesicht, das Christus am ähnlichsten" ist. An sie wenden wir uns nun mit dem Gebet, das an die Verkündigung des Engels erinnert." Jeden Sonntag bis Ende Oktober beten wir um 11.50 Uhr gemeinsam den Angelus - den Engel des Herrn - vor der Gnadenkapelle. Kommt und betet mit!

Um 14 Uhr versammeln wir uns wieder zur Andacht, um die Gottesmutter zu grüßen und uns ihr anzuempfehlen. "Maria, die freudig Glaubende anzurufen, bedeutet für jeden Gläubigen, Trost im Leben zu spüren." Das gemeinsame Gebet lässt uns das Schwere leichter und die Freude größer werden. Maria eilt uns immer zu Hilfe, wenn wir uns ganz von ihrer Hand führen lassen; uns ganz ihr hingeben.
Anschließend an die Andacht wird die Kraftquelle für den Alltag durch den priesterlichen Einzelsegen am Gnadenaltar nochmals ausgeschöpft. Schon seit vielen Generationen weiß der Volksmund es zu formulieren: "An Gottes Segen ist alles gelegen"!

Wallfahrtsprogramm Nr. 16 / 19. - 25. Juni 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 16  ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr. 16  als PDF-Datei

Herzlich willkommen am Gnadenort

Dieses Wochenende werden in Altötting folgende angemeldete Wallfahrergruppen begrüßt:

Mayen PG, Pleiskirchen PV (Pleiskirchen/Nonnberg/Wald bei Winhöring) - Firmlinge, Lustenau (Österreich), Feilbingert / Hl. Disibod, Dasing PG, Herz-Jesu-Familie im Diözesanbereich Passau, Bayreuth / Heilig Kreuz, Haidmühle / St. Maximilian, Rott am Inn und Griesstätt PV, Vilsbiburg / Mariä Himmelfahrt, Salzburg - Liefering (Österreich) / St. Martin, Kirchweidach / Pfarrcaritasverband, Schaan (Liechtenstein) / Pfarr- und Ministrantenwallfahrt, Reulbach / Stumpf-Reisen, Künzell-Dietershausen, Kirchdorf a.d. Amper / KDFB, Waldkraiburg PV, Ronsberg / Willofs / Ebersbach PG, Kirchroth-Kößnach (10. Mal), Andretour (Polen)

Unser herzliches "Grüß' Gott" gilt aber auch allen unangemeldeten Gruppen und den vielen Einzelwallfahrern.

"Es kommt niemals ein Pilger nach Hause, ohne ein Vorurteil weniger und eine neue Idee mehr zu haben." wird Thomas Morus zitiert. In diesem Sinne heißen wir alle Pilger und Gäste sehr herzlich willkommen, freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen und wünschen allen eine gnadenreiche, nachhaltige Zeit am Gnadenort.

Bruder-Konrad-Spiel "Zwiegespräch mit einem Fremden"

Am kommenden Sonntag, 17. Juni 2018, wird ein weiterer Höhepunkt im Rahmen des 200. Geburtsjahres des Heiligen Bruder Konrad von Parzham in Szene gesetzt. Die Theatergruppe Halsbach unter der Leitung von Martin Winkelbauer führt das Theaterstück "Zwiegespräch mit einem Fremden" in Altötting auf. Manches aus dem Leben von Bruder Konrad wird erzählt werden, manches muss nachgespürt werden. Ziel des Singspieles ist es, die Botschaft von Bruder Konrad in das Heute zu übersetzen. Insgesamt 40 Personen wirken teils mit Sprechrollen, teils im Chor mit. Martin Winkelbauer hat sich gleich 3fach engagiert: als Autor, als Regisseur und in der Rolle des Fremden. In der durch ausdrucksstarke Bildszenen lebendigen Inszenierung wird beispielsweise die berühmte Szene wie der Handwerksbursche einen Teller Suppe, den er von Br. Konrad erhält und der ihm nicht schmeckt, zu Boden wirft und von dem unendlich geduldigen Pförtner einen neuen Teller mit „besserer“ Suppe erhält, nachgestellt. "Wir wollen mit dem Stück eine Brücke schlagen in die Gegenwart." stimmt Martin Winkelbauer mit der Zielsetzung von Guardian Pater Norbert Schlenker OFMCap überein.

Aufgrund der Prognose für unbeständiges Wetter haben die Altöttinger Kapuziner als Veranstalter in Absprache mit der Theatergruppe Halsbach entschieden, das geplante Bruder-Konrad-Freilichtspiel in die Basilika St. Anna zu verlegen. Beginn: 16.00 Uhr.
Eintrittskarten zum Preis von € 8.- sind in den Vorverkaufsstellen Klosterpforte St. Konrad und Buchhandlung Dr. Naue bis Samstag erhältlich. Keine telefonische Reservierung möglich! Tageskasse und Öffnung der Basilika am Sonntag um 15.00 Uhr.

Die Kapuziner freuen sich auf zahlreiche Besucher.

Klemens Maria Hofbauer - Ein Mann der Tat
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Dem Heilige Klemens Maria Hofbauer wird die katholische Erneuerung Wiens nachgesagt. Der gelernte Bäcker trat in Rom als erster Deutscher in den Redemptoristenorden ein. Zeitlebens hat er sich den Ruf Gottes entsprechend für die Verkündigung und den katholischen Glauben aber auch für die Armen und Kranken eingesetzt. Der Heilige beschrieb seinen mitunter sehr impulsiven Charakter einmal selbst: "Ja, das ist leider mein Fehler. Aber ich danke Gott dafür. Dies erhält mich in der Demut und bewahrt mich vor dem Stolz. Hätte ich diesen Fehler nicht, wäre ich versucht, mir selbst die Hand zu küssen aus Respekt vor mir." Die bewegte Lebensgeschichte des "Apostels von Warschau" und Stadtpatron Wiens in der Zeit der Aufklärung, sein lebenslanges Leiden an den Zuständen in der Kirche und was sich aus seinem Leben für uns heute ergibt, erzählt und erklärt Rosalinde Meusburger in der Impuls-Katechese am Samstag, 16. Juni 2018, um 14 Uhr in der Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena. Herzliche Einladung, sich von den Ausführungen und Einblicken zum Nachdenken über unser Leben und unseren Glauben anregen zu lassen.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2018 ein, durch das Leben von Heiligen und ihrer Botschaft Stück für Stück den Glauben der katholischen Kirche zu entdecken und zu vertiefen. Gläubige und der Kirche fern stehende aus nah und fern sind herzlich willkommen. Die Gelegenheit, sich von den Gedanken inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober 2018 an jeden Samstag um 14.00 Uhr in der Klosterkirche St. Magdalena angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang

"Das Evangelium muss ganz neu gepredigt werden."  Motto von Hl. Klemens Maria Hofbauer (1751 - 1820)

Großes Aufgebot bei der Schützenwallfahrt
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Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Sportschützen St. Georg Altötting e.V. haben sich Tausende am Kapellplatz versammelt, um gemeinsam mit der Festmesse den Sonntag zu heiligen und als Höhepunkt der Feierlichkeiten für den runden Geburtstag des Schützenvereins St. Georg. Schon der sternförmige Einzug der sechs Züge war ein besonderes Erlebenis für alle Teilnehmer und auch alle Besucher am Kapellplatz. Von allen Zugängen zum Kapellplatz sind die Musikkapellen voraus zur Gnadenmutter gezogen. In den schmucken Trachten haben die Teilnehmer nicht nur besonders stattlich und hübsch ausgesehen, sondern haben sich auch deutlich zu ihren heimatlichen Wurzeln mit den wunderbaren bayerischen Traditionen bekannt. Hauptzelebrant und Festprediger war unser Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl, der auf sehr eindringliche Weise die Marienverehrung allen ans Herz gelegt hat: Maria weiß immer alle Knoten zu lösen. Bei ihr finden wir alle unsere Heimat. Für die klangvolle musikalische Gestaltung der Festmesse hat die Blaskapelle Halsbach gesorgt. Mit der Segnung und Überreichung von 5 Fahnenbänder durch den Schirmherrn, Bürgermeister Herbert Hofauer, sowie den Fahnenpatinnen, der Festbraut und der Fahnenmutter wurden Erinnerungsstücke an das schöne Fest dem Verein angeheftet. Mit der Bayernhymne fand der Festakt einen entsprechenden Ausklang. Zum Auszug haben sich die Teilnehmer wieder in die Züge eingereiht und sind der Altöttinger Musikkapelle folgend um die Gnadenkapelle und den Kapellplatz herum auf den Dultplatz marschiert.

Fotoalbum

Durch Maria zu Jesus

"Nie trübt oder mindert die wahre Marienverehrung den Glauben an unseren Erlöser Jesus Christus und die Liebe zu ihm, dem einzigen Mittler zwischen Gott und den Menschen. Im Gegenteil, die vertrauensvolle Hingabe an die Muttergottes ist der beste, von zahlreichen Heiligen erprobte Weg einer treueren Nachfolge des Herrn. Vertrauen wir uns ihr also in kindlicher Ergebenheit an!" sagte einst Papst Benedikt XVI. Jeden Sonntag in der Wallfahrtszeit wenden wir uns um 11.50 Uhr beim Angelus und um 14 Uhr bei der Andacht an Unsere Liebe Frau um mit ihr gemeinsam unseren Weg zu Gott zu finden. Herzliche Einladung zum gemeinsamen Gebet vor der Gnadenkapelle!

Der priesterliche Einzelsegen wird allen nach der Andacht am Gnadenaltar erteilt. Durch den Segen erhalten wir auf die Fürsprache der Himmelsmama Gottes Hilfe für unseren irdischen Lebensweg. Lassen Sie sich diese Kraftquelle nicht entgehen!

 

Unbeflecktes Herz Mariä

Seit 1970 wird das Fest am Samstag nach dem Herz-Jesu-Fest gefeiert. Damit zeigt sich der deutliche Zusammenhang zwischen der Herz-Jesu-Verehrung und der Verehrung des Unbefleckten Herzens der Gottesmutter Maria. Auch die Verehrung des Herzens Mariens wurzelt in den christlichen Urzeiten und ist bereits bei den Kirchenvätern zu finden. Von den Mystikern des Mittelalters bis zur "französischen Schule" im 17. Jahrhundert sind viele Verehrungsformen für das Herz der Mutter bekannt. Spätestens seit Johannes Eudes wird die Verehrung des Herzens Mariä in enger Beziehung mit der Verehrung des Herzens Jesu gesehen, wodurch die Herz-Mariä-Verehrung 1643 auch Eingang in die Liturgie fand und ab 1648 als Fest eingeführt wurde. Einen Impuls bekam das Unbefleckte Herz Mariens 1917 durch Fatima. Es entstehen die sogenannten Sühnesamstage durch ein Versprechen der Gottesmutter Maria in Fatima: „Ich meinerseits verspreche allen jenen, die am ersten Samstag von fünf aufeinanderfolgenden Monaten beichten, kommunizieren, den Rosenkranz beten und mir während einer Viertelstunde Gesellschaft leisten, indem sie die Rosenkranzgeheimnisse betrachten mit der Absicht, mir Genugtuung zu leisten, in der Todesstunde mit allen für ihr Heil notwendigen Gnaden beizustehen."
Das Herz ist das Symbol der unendlichen Liebe, die Maria zu ihrem Sohn Jesus, zu Gott und zu allen Menschen hat. Nach dem Heiligen Ludwig Maria Grignion ist der wirksamste Weg, um Jesus zu lieben, der durch das Unbefleckte Herz Mariens. In Liebe mit der Gottesmutter vereinigt, werden wir Gott immer mehr lieben können und uns von Gott lieben lassen können.

Bruder Konrad Kirche im neuen Glanz

Bruder Konrad von Parzham beeindruckt durch sein Leben. Er führte in alltäglicher Einfachheit ein außergewöhnliches Leben. In seiner Demut und in Gottverbundenheit hat der sich ganz den Menschen zugewandt. Als elftes Kind des Venusbauerns in Parzham wurde er am 22. Dezember 1818 geboren und nur ein paar Stunden später in der Kirche St. Wolfgang auf den Namen Johannes getauft. Als Kind seiner Zeit hat er wie jeder Mensch Höhen und Tiefen erlebt, war aber von Kindesbeinen ganz in Gott verwurzelt. 1849 verzichtete er auf sein stattliches Erbe und verschenkte sein Vermögen um in das Kapuzinerkloster in Altötting einzutreten und bei den Bettelmönchen um Aufnahme zu bitten. In Altötting hat er 41 Jahre lang als Pfortenburder im Kapuzinerkloster treu und gewissenhaft seinen Dienst getan. In seiner freien Zeit hat er sich Gott zugewandt und sich ganz dem Gebet gewidmet. Von der Alexiuszelle nahe der Klosterpforte aus hat er durch einen Mauerdurchbruch den Blick auf den Herrn im Tabernakel in der Klosterkirche richten können. Konrad hat, so oft es ihm möglich war, Jesus besucht und vertrauensvolle Zwiesprache gehalten. 1934 wurde der Kapuzinerbruder als Zeichen für die Welt heiliggesprochen: Mit Konrad soll uns eine Lebenshaltung der Sanftmut, der Bedürfnislosigkeit und der Gottergebenheit als Kontrast zum Zeitgeist des Macht- und Herrenmenschen, der falschen Sicherheit durch Anhäufung von Reichtum und der "Vom-Leben-etwas-haben-wollen"-Mentalität. In der Klosterkirche hat er nach seiner Heiligesprechung dann seine letzte Ruhestätte gefunden. Zahlreiche Gläubige kommen nun Jahr für Jahr an das Grab des Heiligen, um von Bruder Konrad Fürsprache in den verschiedensten Anliegen zu erbitten oder als Dank für bereits erhaltene Hilfe. Anlässlich seines 200. Geburts- und Taufjahres wurde die Klosterkirche neu renoviert und erstrahlt nun in hellem Glanz.

Für alle Bruder-Konrad-Verehrer haben wir ein paar Impressionen aus dem Kirchenraum mit der Fotokamera eingefangen: Bildergalerie der Kirche St. Konrad

Neben dem renovierten Kirchenraum laden seit mehreren Jahren schön gestaltete Konrad-Räume im St. Konradkloster einzelne Besucher und Gruppen zur Begegnung mit dem heiligen Bruder Konrad ein. 2018 geben auch drei Ausstellungen vertiefenden Einblick in das Leben, in die Zeit und in seine Spiritualität:

  • Bruder-Konrad-Kloster: „Bruder Konrad - Geburt und Taufe“
  • Romanischen Eingangshalle der Stiftspfarrkirche: „Bruder Konrad - sein Leben“
  • Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum in der Bischöflichen Administration der Heiligen Kapelle: „Bruder Konrad - Kunst und Schriften“

 Im Filmsaal des Altöttinger Marienwerkes wird täglich um 14.00 Uhr ein sehr sehenswerter und inspirierender Bruder Konrad Film gezeigt.

Heiligstes Herz Jesu

"Das Fest des Heiligen Herzens erinnert uns daran, dass Gott uns zuerst geliebt hat: Er wartet stets darauf, uns in sein Herz, seine Liebe, aufnehmen zu können." twittert Papst Franziskus.

Die Wurzeln der Herz-Jesu-Verehrung sind bereits in der Bibel zu finden: u.a. in den Versen Jer 24,7, Mt 11,28, Joh 7,37-38, Joh 13,23, Joh 19,33-34. Bernhard von Clairvaux und die deutschen Mystikerinnen Hildegard von Bingen, Mechthild von Magdeburg und Getrud von Helfta haben zur Verbreitung und Vertiefung der Herz-Jesu-Verehrung ebenso beitragen wie die "französische Schule" im 17. Jahrhundert mit Vinzenz von Paul, Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal. Die Einführung des Hochfestes zum Heiligsten Herz Jesu geht aber auf Visionen der Heiligen Margareta Maria Alacoque (1647-1690) zurück. Jesus selbst hat der frommen Ordensfrau in vielen Visionen sein verwundetes Herz gezeigt - mit den Worten: "Das ist das Herz, was die Menschen so sehr geliebt hat...".
Neben dem alljährlichen Festtag in der Oktav nach dem Fronleichnamsfest soll auch an jeden 1. Freitag im Monat besonders seiner unendlichen Liebe zu uns Menschen gedacht werden. Um den sogenannten Herz-Jesu-Freitag zu halten, ist die Feier einer Heiligen Messe mit Empfang der heiligen Kommunion und die Aufopferung der Heiligen Kommunion zur Sühne erforderlich. Der Empfang der Heiligen Beichte kann auch ein paar Tage zurückliegen.
Die Hl. Getrud hat das Heiligste Herz Jesu als Schatz der göttlichen Liebe erkannt und uns im Heiligsten Herz Jesu einen Ruheplatz und Zufluchtsort versprochen - wenn wir seinen heiligen Willen zur Richtschur unserer Handlungen machen. Das Herz Jesu ist ein Symbol der unendlichen Liebe Gottes. Seiner Barmherzigkeit müssen wir unser Herz "nur" öffnen, damit sich unser Herz mit dem Heiligsten Herz Jesus vereinigen kann. Gott schenkt die Kraft dazu.
    

Herr Jesus Christus, Du weisst, wie schwach wir sind;
wie wenig Dunkel wir zu tragen vermögen;
wie ängstlich wir festhalten an uns selbst.
Mache uns Frei!
Führe uns hinüber über die Schwelle unserer Furcht;
und was wir nicht vermögen, schenke uns
aus dem nie versiegenden Reichtum Deines geöffneten Herzens! Amen.
Papst Benedikt XVI.

 

Wer war Antonius von Padua?

Antonius von Padua ist der Schutzheilige für Bäcker, Schweinehirten, Bergleute, Reisenden und Sozialarbeiter. Er hilft aber auch beim Wiederauffinden verlorener Gegenstände und bei der Partnersuche.
P. Georg Greimel OFMCap wird am Samstag, 09. Juni 2018, um 14.00 Uhr in der Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena aus dem Leben des großen Heiligen, der um das Jahr 1200 gewirkt hat, erzählen und uns mit ihm verbinden. Welche  Bedeutung hat sein Leben und seine Lehre für uns heute? Was und wem würde er heute predigen? Lassen Sie sich von den Ausführungen mitnehmen und zu einem Nachdenken über unseren Glauben anregen.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2018 zur Betrachtung von ausgewählten Heiligen als Vorbild in der Christusnachfolge ein. Gläubige und der Kirche fern stehende aus nah und fern sind herzlich willkommen. Die Gelegenheit, sich von den Gedanken inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober 2018 an jeden Samstag um 14.00 Uhr in der Klosterkirche St. Magdalena angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang
 

Alles, was in den Geboten Gottes dir schwer scheint, wird leicht und voll Wonne, wenn du die Liebe hast.
Antonius von Padua

Herzliche Einladung zur Katechese als Impuls für das Leben!

Wallfahrten am Wochenende

Folgende Wallfahrergruppen dürfen wir an diesem Wochenende in Altötting begrüßen:

Taufkirchen/Vils PV - Erstkommunionkinder, Brandscheid / Menges-Reisen, Landau / Isar PV, Aichach / PG ZEGOS (68. Mal), Schnaitsee / Mariä Himmelfahrt, Wiesent / Mariä Himmelfahrt, Gruppe aus Japan, Schönberg / KAB, Weilersbach / Familie Fix, Grünsfeld / Fella-Reisen, Velden / Vils - Burschenverein, Mühldorf / Inn - Stadtkirche, Flachau / Kameradschaftsbund Altenmarkt (Österreich), Schützenwallfahrt anläßlich des 50jährigen Bestehens der Sportschützen St. Georg Altötting e.V., Erzbistum München-Freising / Diakonatskreis III - Familienwallfahrt, Gruppe aus Südkorea

Ebenso herzlich begrüßen wir alle unangemeldeten Wallfahrten und alle Einzelwallfahrer am Gnadenort.

Wir heißen alle Pilger und Gäste sehr herzlich willkommen und freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

 

Wallfahrtsprogramm Nr. 15 / 12. - 18. Juni 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 15  ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr. 15  als PDF-Datei

Impressionen aus dem Wallfahrtsleben
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"Wer singt, betet doppelt" und "Wallfahren ist beten mit den Füßen" sind zwei alte Weisheiten. Auch an diesem sommerlichen Juniwochenende haben sich wieder viele Gläubige aus nah und fern auf den Weg zur Gnadenmutter von Altötting gemacht. Zu Fuß, mit dem Rad, mit der Bahn oder mit dem Auto - alleine oder in der Gruppe - als Ziel oder als Zwischenstation auf einem der zahlreichen Pilgerwege. Jeder hat seinen persönlichen Weg. Für manche ging es schon nach ein paar Stunden am Gnadenort wieder weiter, um auch die Sehenswürdigkeiten der Umgebung zu erkunden. Andere haben sich ein paar Tage in der Gesellschaft gleichgesinnter geschenkt und sich in Altötting mit Vorträgen zum Thema "Das eucharistische Opfer - Quelle und Mittelpunkt des kirchlichen Lebens" oder der samstäglichen Katechese über Petrus Canisius wieder neue Impulse geholt. Alle haben aber die Verbundenheit und die Liebe der "Himmelsmama" spüren können. Maria breitet ihren Schutzmantel über alle ihre Kinder aus.

Für alle, die da waren, als Erinnerung und für alle, die nicht dabei sein konnten, als Eindruck und Einladung haben wir einige Impressionen eingefangen:

Fotoalbum mit Szenen aus dem Wallfahrtsleben

Bildergalerie der 18. Pro Sancta Ecclesia Wallfahrt (Statio und Prozession)

Einzug der Fußwallfahrer

Segenswünsche zum Geburtstag

Lieber Bischof Stefan Oster,

wir gratulieren Ihnen von Herzen zu Ihrem 53. Geburtstag und wünschen Ihnen weiterhin alles Gute und Gottes Segen.

Herzliche Grüße aus Altötting!

Heute ist Ihr Ehrentag,
ein Tag von Gott geschenkt.
Wenn Sie den Weg zurück heut schauen,
staunen Sie wie Gott gelenkt,

wie er geführt Sie jeden Tag,
wie er Sie hat getragen,
wie er an Ihrer Seite war,
in allen Lebenslagen.

Wie wünschen Ihnen fürs neue Jahr,
Gesundheit, Kraft und Gottes Segen.
Dass Sie seine Nähe spüren mögen,
auf allen Ihren Lebenswegen.

(Geburtstagsgedicht nach Elvira Strömmer)

Salve Regina
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Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wird um 12 Uhr beim Angelus und um 14 Uhr bei der Andacht die Gottesmutter Maria gegrüßt. Wir gedenken der demütigen Magd des Herren und wollen unser Leben nach ihrem Vorbild neu betrachten, neu ausrichten, neu beginnen. Sie ist unsere Königin, unsere Zuflucht und die Mittlerin aller Gnaden. Zu ihr erheben wir vertrauensvoll unsere Bitten und erflehen ihren Segen. Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!

Der priesterliche Einzelsegen wird allen Marienkindern und solchen, die es noch werden möchten, nach der Andacht am Gnadenaltar erteilt – damit alle Wallfahrer und Wallfahrerinnen wirklich zu „wandernden Boten Christi“ werden.

Von Mariazell nach Altötting
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Der Vereinsausflug hat die Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr aus Mariazell nach Altötting geführt. Die Kameraden wurden in Altötting von den örtlichen Feuerwehrmännern herzlichst begrüßt. Ein Höhepunkt der Reise war die gemeinsame Feier der Heiligen Messe in der Gnadenkapelle. Hauptzelebrant und Prediger war der Wallfahrtsrektor und Feuerwehrmann aus Mariazell, Superior P. Dr. Michael Staberl OSB, mit dem Altöttinger Wallfahrtsrektor Prälat Günter Mandl als Konzelebrant der Marienmesse zur Mutter der Barmherzigkeit. Im Anschluss gab es noch eine kurze Kapellenerklärung vom Hausherrn, der die Geschichte und die Schätze der Gnadenkapelle in lockerer und spannender Weise erklärte.
Der unschätzbare Dienst und Einsatz der ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männer wurde zum Gnadenaltar gebracht und in die Hände der Gottesmutter Maria anempfohlen. Vergelt's Gott! Möge der Schutzmantel Mariens alle umschirmen und die Einsätze stets zu einem guten Ende leiten!
Das Zusammentreffen von den Freiwilligen Feuerwehrleuten der beiden großen Marienwallfahrtsorte zeigt einmal mehr die gute Verbindung zueinander: Wo Maria ist, sind alle zu Hause. Wir wünschen noch gemütliche Stunden unter weißblauem Himmel und eine gute Heimreise in die schöne Steiermark. 

 

Wallfahrtsprogramm Nr. 14 / 05. - 11. Juni 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 14  ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr. 14  als PDF-Datei

Ein herzliches "Grüß Gott"...

... den vielen Wallfahrern hier am Gnadenort Altötting.

Folgende angemeldete Pilgergruppen werden dieses Wochenende empfangen und begrüßt:

Markt Indersdorf / PV Indersdorf, Freiw. Feuerwehr aus Mariazell (Österreich), Auerbach SB, Junioratstreffen aus den deutschsprachigen Provizen der Kapuziner, Franziskaner und Minoriten, Waffenbrunn / KAB, Cham / Opf. - PV St. Josef, Neukirchen bei Haggn / St. Martin, Passau / Pro Sancta Ecclesia, Ering am Inn PV / KDFB, FFW Prienbach, Frauenberg / Dekanat Laaber, Schönau PV, Saldenburg / PV Preying - Haus am Wald - Erstkommunionkinder, Gruppe aus Polen

Unser Willkommensgruß gilt aber auch allen unangemeldeten Gruppen und den vielen Einzelwallfahrern.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Juni 2018

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater,

für die sozialen Netzwerke:

Die Menschen sollen durch das Geschehen in den sozialen Netzwerken zu einem Miteinander finden, das die Vielfalt der Einzelnen respektiert.

Fronleichnam in Altötting

Das Hochfest des Leibes und Blutes Christi wird in Altötting traditionell mit Festmesse und einer großen Fronleichnamsprozession durch die Straßen der Stadt und über den Kapellplatz gefeiert. Die bleibende Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie ist der hochwürdigste Festinhalt.

Das Fest geht auf eine Vision der Heiligen Augustinerchorfrau Juliana von Lüttich im Jahr 1209 zurück und wurde 1246 im Bistum Lüttich in der Basilika St. Martin erstmals gefeiert. Papst Urban IV. hat es 1264 durch die Bulle Transiturus de hoc mundo zum Fest für die ganze Kirche erhoben. Zuvor war 1215 die Transsubstantiationslehre  (lat. für „Wesensverwandlung“) für die katholische Kirche formuliert und am Konzil von Trient (1545 - 1563) bestätigt worden. Bei der Wandlung in der Heiligen Messe werden die eucharistischen Gestalten wahrhaft zu Leib und Blut Christi und bleiben es dauerhaft. Die Hostie erscheint dem menschlichen Auge nach auch nach der Wandlung wie Brot da die Eigenschaften erhalten bleiben, aber es geschieht eine Verwandlung der ganzen Substanz des Brotes bzw. des Weines in den Leib bzw. das Blut Christi. Durch die Konsekration ist Christus ganz gegenwärtig - durch göttliche Gnade. Thomas von Aquin hat mit seinen eucharistischen Hymnen wie Pange lingua und Adoro te devote das Fest entscheiden gestaltet. Die erste Sakramentsprozession in Bayern fand 1273 in Benediktbeuern statt. Im 17. und 18. Jahrhundert fanden die festlichen Fronleichnamsprozessionen ihren Höhepunkt.

Impressionen der Fronleichnamsprozession am Kapellplatz

Fronleichnam - Das steckt dahinter! von Domdekan Dr. Hans Bauernfeind erklärt

Maria und die Heilige Dreifaltigkeit

Maria war bereit, den Willen des Vaters zu tun; sie wurde zur Mutter des Sohnes; und sie wird mit Recht verehrt als Braut des Heiligen Geistes.
Auch unser Leben ist geheiligt durch Gottverbundenheit: Wir verdanken unser Leben dem Willen des Vaters; wir sind getauft und bemühen uns im Dienst der Christusnachfolge; und wir leben in der Kraft des Heiligen Geistes.
Wir lernen von Maria - in ihrer ganz besonderen Gottverbundenheit - dem Gebot der Liebe zu entsprechen. „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken“. - Maria lehrt uns - und Gott gibt dazu die Kraft, als Christen mütterlich liebende Menschen zu sein. Maria ist in ihrer Gottverbundenheit und als liebende Mutter „Urbild und Mutter der Kirche“. Schauen wir auf die liebende Mutter mit ihrem Kind, erkennen wir uns selbst in der Gestalt Mariens als liebender Mensch, berufen, Christus zu bringen. (Pfarrer Dr. Georg Pauser)

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wird um 12 Uhr beim Angelus und um 14 Uhr bei der Andacht zur Ehre der Gottesmutter gebetet und ihr Segen erfleht. Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!
Maria war ganz Mensch. Sie kennt die Sorgen und Nöte unseres irdischen Lebens. Maria war aber auch ganz mit Gott verbunden. Sie tritt für uns unerlässlich bei Gott als Fürsprecherin ein. Kein Gebet ist je unerhört geblieben.
Sie führt alle Menschen zu Gott in seiner Dreieinheit - den allmächtigen Vater, Jesus, ihrem göttlichen Sohn und den Heiligen Geist, der aus beiden hervorgeht.

Der priesterliche Einzelsegen wird allen nach der Andacht am Gnadenaltar erteilt. Herzliche Einladung mit dem Segen, Trost und Kraft für den weiteren Pilgerweg durch das Erdental zu erhalten.

Gott will, daß der Mensch seinen Spaß hat
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... wusste schon Teresa von Avila, die große Heilige und Kirchenlehrerin im 16. Jahrhundert. In Altötting geht die Geschichte des Traditionsfestes der Hofdult zurück ins Jahr 1383. Aus dem ursprünglichen kirchlichen Fest entstand über die Zeit ein Fest nach bayerischem Brauchtum: mit Bierzelten und Fahrgeschäften. Das fröhliche Markttreiben fand direkt am Kapellplatz statt und wurde erst im Jahr 1897 auf das Grundstück an der Burghauser Straße verlegt. Das Angebot ist vielfältig und bunt. Kulinarisch werden neben regionalen Schmankerln besonders das extra gebraute Bier geschätzt. Der festliche Hofdultauszug mit den Musikkapellen und Pferdekutschen führt vorbei an der Gnadenkapelle. Für Einheimische und Besucher ist diese "Parade" alljährlich ein besonderes Erlebnis. Am Dultplatz angekommen, eröffnet der Erste Bürgermeister von Altötting, Herbert Hofauer, das "schönste Fest im Herzen Bayerns" mit dem Bieranschlag. Bayerische Gemütlichkeit und traditioneller Brauchtum lassen Jung und Alt die Sorgen des Alltags vergessen und machen das Herz froh. Oder mit den Worten von Terese von Avila ausgedrückt: Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.

Bildergalerie vom Dultauszug

Petrus Canisius und seine Botschaft
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Der Hl. Petrus Canisius war der erste deutsche Jesuit. Der  gilt als Katholischer Reformer des 16. Jahrhunderts und als der "zweite Apostel Deutschlands". Die Lebensgeschichte des zu seinen Lebenszeiten bereits hochgeschätzten Theologen und überzeugten Katholiken sowie seine Botschaft für uns heute ist das Thema der Katechese von Pfarrer Thomas Steinberger am Samstag, 02. Juni 2018, um 14 Uhr in der einstigen Jesuitenkirche St. Magdalena, der Kloster- und Beichtkirche der Altöttinger Kapuziner. Auf der Fassade der Barockkirche ist er als Figur dargestellt und möchte uns auf den richtigen Kurs bringen: Den Blick ausrichten durch das Vertrauen auf Gott.

Lassen Sie sich von den Ausführungen mitnehmen und zu einem Nachdenken über unseren Glauben anregen.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten ein, sich im Glauben der katholischen Kirche zu vertiefen. Im Jahr 2018 haben wir Heilige mit Bezug zu Altötting und aus der franziskanischen Familie, der auch Bruder Konrad angehörte, sowie Heilige, die in der Kirche St. Magdalena dargestellt sind, als Vorbild und Impulsgeber für unser Leben ausgewählt.
Gläubige und der Kirche fern stehende aus nah und fern sind herzlich willkommen.
Die Gelegenheit, sich von den Gedanken inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober 2018 an jeden Samstag um 14.00 Uhr in der Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang

    Ich weiß oft nicht,
    was für ein Wind mich vorantreibt,
    wohin mein Schifflein segelt,
    wo ich festsitze und
    wie ich meinen Kurs richtig steuere.

    Ich vertraue auf Gott,
    meinen Herrn,
    der mir alles zum Besten schickt.
    Des Ewigen, nicht des Zeitlichen
    wegen bin ich erschaffen und erlöst worden.

    Petrus Canisius

Wallfahrtsprogramm Nr. 13 / 29. Mai - 04. Juni 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 13  ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr. 13  als PDF-Datei

Herzlich willkommen am Gnadenort

Für dieses letzte Wochenende im Marienmonat Mai haben sich folgende Gruppen angemeldet, die wir herzlichst in Altötting begrüßen:

Rheinbach / Bruderschaft "Maria Hilfe der Christen" (35. Mal), CHR-Travel aus Indien, Goa - Travco Reisen aus Indien, Bamberg / Kath. Landvolk - Diözesanstelle, Dorfen / Maria Dorfen, Prichsenstadt-Kirchschönbach, Prackenbach / Kath. Frauen- und Mütterverein, Propädeutiker aus Passau und Bamberg, Baiersdorf / St. Josef, Troschenreuth / St. Martin, Eugenbach / Münchnerau, Jakarta / Indonesien, Langenpreising PV, Minoritenkirche Nyírbátor aus Ungarn, Frontenhausen, München-Sendling / St. Margaret, Bernried / St. Katharina und Edenstetten / St. Nikolaus

Unser herzliches "Grüß Gott" gilt aber auch allen unangemeldeten Gruppen und den vielen Einzelwallfahrern.

Wir heißen alle Pilger und Gäste in unserer Wallfahrtsstadt sehr herzlich willkommen und freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Bruder Konrad open air

Zwiegespräch mit einem Fremden - das Bruder Konrad-Freilichtspiel von Martin Winklbauer, Theater Halsbach, ist eine Inszenierung zum 200. Geburtsjahr des Hl. Bruder Konrad von Parzham:

Sonntag, 17. Juni 2018
Vorplatz Basilika St. Anna
Beginn: 16.00 Uhr

Vorverkaufsstellen:
Pforte Bruder Konrad Kloster, Br.-Konrad-Platz 5, 84503 Altötting
Buchhandlung Dr. Naue GmbH, Neuöttinger Str. 1, 84503 Altötting
Keine telefonische Reservierung möglich!

Veranstalter:
Deutsche Kapuzinerprovinz in Zusammenarbeit mit Theater Halsbach Martin Winkelbauer

Pfingstmontag in Altötting
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... lässt Besucher und Bewohner erleben, dass unser Glaube lebendig ist. Maria zieht am Fest des Heiligen Geistes und dem Geburtstag der Kirche tausende Gläubige an. Der Kapellplatz wird am Pfingstwochenende zum Tummelplatz für Alt und Jung, für Familien und Gruppen, für Sportliche und Menschen mit eingeschränkten Gehvermögen, für Gläubige aus nah und fern. Man spürt, dass hier in der guten Stube der Gottesmutter Maria der Himmel näher und ein Stückchen weit offen ist. Segensreich und glaubensfroh ist die Stimmung. Viele kommen mit ihren Sorgen und finden in Altötting ein offenes Ohr, einen Nächsten , der zuhört und fürbittend mitbetet. Unserer Lieben Frau breitet ihren Schutzmantel über alle Wallfahrer und Besucher aus und löst die Knoten unseres irdischen Lebens. Sie lenkt den Blick auf Jesus, ihren göttlichen Sohn.  Denn "Wer Christus in sein Leben eintreten lässt, verliert nichts, gar nichts, absolut nichts von dem, was das Leben frei, schön und groß macht." formulierte es einst Papst Benedikt XVI.  Und Papst Franziskus weiß: "Eine kostbare Gabe, die der Heilige Geist in unseren Herzen legt, ist das tiefe Vertrauen in die Liebe und das Erbarmen Gottes."

Bildergalerie

Marienkinder kommen zur Gnadenmutter
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Bunt und vielfältig - im Glauben und im Gebet aber vereint. Tausende Wallfahrer sind der Einladung von der Gebetsgemeinschaft Legio Mariens zur Pfingstwallfahrt nach Altötting gefolgt und haben sich aus München, Rosenheim, Freising, Garching und Salzburg auf den Weg gemacht. Bereits 1954 fand die erste Wallfahrt aufgrund eines Gelöbnisses von Anton Stöckl statt: Wenn sein schwerkranker Sohn gesund wird, pilgert er nach Altötting. Das Rosenkranzgebet und die Marienlieder begleiten die Wallfahrer bis heute. Das wunderbare Erlebnis begeisterte die Wallfahrer der 50er-Jahre und auch heute werden junge und junggebliebene Marienkinder von der Begeisterung angesteckt. Die Weggemeinschaft hilft über so manche Strapazen hinweg, den gegangen wird bei jedem Wetter. Beim Einzug am Gnadenort strahlten die Pilger ebenso wie die Sonne, die vom blitzblauen Himmel lachte. Abt Markus Eller OSB ließ es sich nicht nehmen, die Pilger gemeinsam mit Guardian Pater Norbert Schlenker OFMCap zu begrüßen und das letzte Wegstücklein über den Kapellplatz in die Basilika St. Anna zu begleiten. Prälat Mandl und die Kopie der Gnadenmutter grüßten und segneten die Pilger am Wegesrand. Das Motto der 62. Pfingstwallfahrt "Deine Liebe, Gott, ist grenzenlos!" bewegte die Herzen am Weg und wird auch noch in den Alltag hinein nachklingen. Die Pilgermesse als Abschlussgottesdienst feierte H.H. Abt Markus Eller OSB aus der Benediktinerabtei Scheyern mit Tausenden Gläubigen in der vollbesetzten Basilika. Seiner Predigt lauschten die Gläubigen andächtig. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von der Gruppe "Domino Spontan". Ein krönender Abschluss für ein eindrucksvolles Erlebnis.

Impressionen vom Einzug in Altötting

Wallfahrtsprogramm Nr. 12 / 22. - 28. Mai 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 12  ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr. 12  als PDF-Datei

Bischof Stefan Oster: So begeistern wir die Menschen wieder für Jesus

Pfingsten und der Auftrag zur Neuevangelisierung - Wie es auch für und in unsere Zeit passt und wie Neuevangelisierung gelingen kann, erklärt Bischof Stefan Oster in einem Gastbeitrag für katholisch.de:

Hier geht's zum Artikel: So begeistern wir die Menschen wieder für Jesus

Der Geist ist die Kraft in uns,
die uns hilft,
Jesus zu erkennen, zu lieben,
ihn in unser Herz zu lassen
und immer neu aus ihm
die Vergebung der Sünden
zu empfangen.

Bischof Stefan Oster

 

Wo sich Himmel und Erde berühren – sieben deutsche Wallfahrtsorte im Porträt

...lautet der Titel einer Sendung, in der Dr. Anselm Blumberg im Auftrag von Kirche in Not für die Reihe "Spirit", über deutsche Wallfahrtsorte berichtet. Mit dabei ist natürlich auch ein Beitrag über die Wallfahrt zur Gnadenmutter von Altötting.

Die Sendung wird ab Montag, 21. Mai 2018, auch im TV laufen: auf Bibel TV,  auf K-TV und auf EWTN. Details und Uhrzeiten finden Sie im jeweiligen Programm (einfach auf den Sender klicken).
 
Bereits jetzt ist die Sendung in der Mediathek von Kirche in Not online zu sehen: Wo sich Himmel und Erde berühren – sieben deutsche Wallfahrtsorte im Porträt

Viel Freude mit der spirituellen Reise! Wir freuen uns, Sie bald persönlich in Altötting - dem größten deutschsprachigen Wallfahrtsort und Herzen Bayerns - begrüßen zu dürfen!

Foto: R. Dorfner

Glauben erleben
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Am Pfingstsamstag sind wieder viele Wallfahrtsgruppen am Gnadenort angekommen. Getragen vom Vertrauen auf die himmlische Hilfe haben die Gläubigen aus nah und fern sich gemeinsam auf den Weg gemacht und ein lebendiges Glaubenszeugnis gegeben. Wallfahrtsort sind die Leuchttürme der Kirche, so formulierte es Papst Franziskus. In Altötting, dem Herz Bayerns, ist es erfahrbar. Hier in der guten Stube der Gottesmutter Maria fühlt sich jeder zu Hause. Im 200. Geburtsjahr von Bruder Konrad ist sein Lebensbeispiel und seine Fürbitte ein weiteres Ziel. Der einfache Klosterpförtner ist ein Zeichen auch für unsere Zeit: ganz mit Gott verbunden, an der Hand der Mutter und doch den Menschen zugewandt. Unser innigstes Vergelt's Gott gilt nicht zuletzt den vielen ehrenamtlichen Pilgerführern und ihren Helfern. Viele Stunden, viel Einsatz müssen sie erbringen und so manche Schwierigkeiten überwinden, um die Wallfahrtszüge heil und sicher zu Unserer Lieben Frau nach Altötting zu bringen. Sie und alle Besucher der Wallfahrtsstadt empfehlen wir der Braut des Heiligen Geistes an: Maria mit dem Kinde lieb, uns allen Deinen Segen gib!

Fotoalbum

189. Regensburger Diözesanfusswallfahrt Zu Unserer Lieben Frau von Altötting
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Ein unübersehbares Glaubenszeugnis von Jung und Alt ist der Pilgerzug von Regensburg nach Altötting. Die größte Fußwallfahrt Deutschlands mit vielen Tausenden Teilnehmern stand 2018 unter dem Leitwort "Ohne Kreuz geht es nicht!". Auch wenn der Weg für so manchen schwer wurde, sind sie am Pfingstsamstag froh und heil am Gandenort angekommen. Begrüßt wurden die Wallfahrer nicht nur von der Altöttinger Wallfahrtsleitung und ihrem Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer sondern auch von der Gnadenmutter in Form einer Kopie der Gnadenstatue. Der Einzug ist alljährlich ein wahres Fest des Glaubens, dass alle Teilnehmer und "Spaliersteher" immer wieder tief berührt. Unter dem Klang von Kirchenglocken, mit einem Gebet oder Lied auf den Lippen, zogen sie zur Basilika St. Anna. Die große Kirche fasst bis zu 8.000 Personen und war voll, als Bischof Voderholzer die Pilgermesse zelebrierte. Im Bruder-Konrad-Jubiläumsjahr erbaten die Wallfahrer unter der Leitung von Pilgerführer Bernhard Meiler und den geistlichen Beiräten Pfarrer Hannes Lorenz und Pfarrer Norbert Götz die doppelte Fürsprache für ihre Anliegen: "O, Maria hilf!" und "Heiliger Bruder Konrad, bitte für uns!" Das "Regensburger Glaubensfest" in Altötting wird traditionell mit dem Kreuztragen um die Gnadenkapelle und der Lichterprozession nach der Vorabendmesse fortgestetzt. 

Impressionen vom Einzug haben wir für Sie in unserer Bildergalerie festgehalten.

Wolfgang-Christian Bayer berichtet über das Ereignis: Video

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese
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Leopold Mandic war Priester des Kapuzinerordens und ein sehr beliebter Beichtvater. Er wurde schon zu Lebzeiten als Heiliger verehrt. Sein pastorales Wirken widmete er besonders der Einheit der Christen. Noch heute besuchen zahlreiche Pilger sein Grab in Padua. Die Lebensgeschichte von Pater Leopold Mandic weiß sein Kapuzinerbruder zu berichten. Im Rahmen der Katechesenreihe zeigt P. Siegbert Mayer OFMCap am Samstag, 19. Mai 2018, um 14 Uhr in der Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena die Botschaft des Heiligen Kroaten im Habit des franziskanischen Bettelordens für unsere Zeit auf. Sein Leben betrachten - als Impuls für unser Leben. Zu den Betrübten sagte Leopold Mandic: "Glauben, habt Glauben, Gott ist Arzt und Medizin."

Wie schwach ist doch die menschliche Natur.
Die Erbsünde hat sie schrecklich verwundet.
Wie sehr brauchen wir die unendliche Barmherzigkeit Gottes!
Hl. Leopold Mandic

Johannes Paul II. sagte über Leopold Mandic: "Jeder kennt die Figur dieses Heiligen, der Güte ausstrahlte, der zuhören, verstehen und trösten konnte. Seine natürliche und übernatürliche Liebenswürdigkeit, die so ansteckend und zugänglich war, strahlte auf alle Menschen aus und übertrug sich auf ihre Herzen, besonders durch das Beispiel seines Lebens, durch Glauben, Nächstenliebe, Hoffnung, Stärke, Gehorsam, Demut. Der Heilige Kapuziner hatte aus seiner Beichtzelle ein « Wohnzimmer der Höflichkeit » gemacht, wie viele Gläubige und Büßer es nannten. Wer ihm vorwarf; zu milde und barmherzig mit den hartnäckigsten Sündern zu sein, dem zeigte er das Kreuz und rief aus: « Er ist für die Seelen gestorben, nicht wir. ..! ». Er zeichnete sich besonders durch eine große Aufmerksamkeit gegenüber den Menschen und seiner Probleme aus, ohne dabei den Ernst der Schulden zu unterschätzen. Er hatte die besondere Gabe, den Büßern die Barmherzigkeit Gottes und die Freude der Vergebung mit Händen greifen zu lassen."

Lassen Sie sich von der Lebensbeschreibung und den Ausführungen mitnehmen und zu einem Nachdenken über unseren Glauben anregen.
Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten ein, sich im Glauben der katholischen Kirche zu vertiefen. Im Jahr 2018 haben wir Heilige mit Bezug zu Altötting und aus der franziskanischen Familie, der auch Bruder Konrad angehörte, sowie Heilige, die in der Kirche St. Magdalena dargestellt sind, als Vorbild und Impulsgeber für unser Leben ausgewählt.
Gläubige und der Kirche fern stehende aus nah und fern sind herzlich willkommen.

Die Gelegenheit, sich von den Gedanken inspirieren und informieren zu lassen, wird von Mai bis Ende Oktober 2018 an jeden Samstag um 14.00 Uhr in der Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena angeboten.
Dauer: ca. 30 Min.
Die jeweiligen Referenten und ihre Themen finden sie hier: Flyer und Aushang

Altöttinger Wallfahrt am Pfingstwochenende
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Wallfahren - das bedeutet für die meisten sicherlich klassisch: sich gute Schuhe anziehen, Rucksack aufsetzen und dann losmarschieren - zum Beispiel wie zu Pfingsten bei der Regensburger Diözesanfußwallfahrt und der Fußwallfahrt der Legio Mariens in Bayern nach Altötting. Aber auch mit dem Auto oder Autobus, mit der Bahn, mit dem Fahrrad und sogar hoch zu Ross oder in der Kutsche machen sich die Gläubigen auf zur "Himmelsmama". Das Pfingstwochenende ist in Altötting DAS Wallfahrtswochenende und so dürfen wir folgende Wallfahrtsgruppen begrüßen:

Schönau / St. Stephanus - Erstkommunionkinder, Eichendorf-Wallerfing bei Landau (61. Mal), Riedenburg, Erding / St. Johannes (72. Mal), Freising / St. Lantpert (183. Mal), Neufahrn bei Freising, Landauer Berg / Pilgerverein Otzing-Michaelsbuch, Winzer und Umgebung (73. Mal), Ismaning / St. Johann Baptist, Hallbergmoos-Goldach, Eichenried/Moosinning/Eicherloh PV, Regensburger Diözesanfußwallfahrt, Kirchberg i. Wald, Ortenburg-Dorfbach PV - Erstkommunionkinder, Deggendorf (387. Mal), Euernbach-Scheyern und Umgebung (185. Mal), Lalling (185. Mal), Bruckberg, Furth bei Landshut (41. Mal), Altdorf bei Landshut, Essenbach / Mariä Himmelfahrt, Pilgergruppe Fichtelgebirge, Gündlkofen-Oberglaim, Gruppe aus Südkorea, Langenmoosen / St. Andreas, VS-Villingen / Fatima Apostolat ULF in Deutschland e.V. Erzdiözese Freiburg (93. Mal), Straubing (138. Mal), Stephansposching (107. Mal), Neumarkt St. Veit PV, Trostberg / St. Andreas, Burghausen PV, Hochburg (Österreich), Legion Mariens in Bayern (62. Mal), Pförring-Pfaffenhofen, Oberhausen / Mariä Himmelfahrt

Ebenso freuen wir uns über alle unangemeldeten Pilgergruppen und Einzelwallfahrer. Wir heißen alle Pilger und Gäste herzlichst willkommen am Gnadenort und freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

333. Fußwallfahrt aus der Oberpfalz
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Dienstag vor Pfingsten ist in Altötting der "Tag der Oberpfälzer": Von Beilngries, von Daßwang, von Günching oder von Hemau aus haben sie sich zum 333. Mal auf den Weg zur Gnadenmutter gemacht. In Altötting treffen die vier Wallfahrtszüge dann zusammen, um gemeinsam über den Kapellplatz zu ziehen. Vorbei an der Kopie des Gnadenbildes geht es begleitet von der Wallfahrtsleitung und der Altöttinger Musikkapelle in die Basilika St. Anna zum Höhepunkt der Wallfahrt: die Pilgermesse. Herzlich willkommen und schön, dass ihr es wieder geschafft habt! - werden sie dann herzlichst begrüßt. Wir freuen uns jedes Jahr auf Euch! Es ist ein Treffen mit Freunden und ein Zeichen, dass der Glaube erfahrbar und lebendig ist. Ein paar ganz wackere Wallfahrer werden dann nach einem Ruhetag am Gnadenort sogar wieder zu Fuß den Heimweg antreten. Respekt!

Bildergalerie

Wallfahrtsprogramm Nr. 11 / 15. - 21. Mai 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 11  ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr. 11  als PDF-Datei

 

Altötting in Münster

Auf der Kirchenmeile des Münster Katholikentages 2018 war unter Stand Nr. RM08 Altötting zu finden: Ein Stück Bayern im Münsterland. Viele Gläubige aus Münster und dem Umland habe sich über die spirituellen und kulturellen Möglichkeit von Altötting informiert. Altötting ist in ganz Deutschland bekannt. Es war schön, zahlreiche "Freundschaftsbekundungen" zu hören und wir hoffen viele unserer Gesprächspartner bald wiederzusehen: das nächste Mal auf bayerischen Boden im Herz Bayerns. Aber auch viele Katholikentagsbesucher habe uns in Münster ge- und besucht. Es waren herzliche Begegnungen und viele interessante Gespräche. Schön war's! Ulrike Kirnich hat einige Impressionen mit der Kamera eingefangen. Hier geht es zum Fotoalbum

„Suche Frieden“ - Frieden mit Gott und Frieden mit der Welt

Von 9. bis 13. Mai 2018 findet der 101. Deutsche Katholikentag in Münster statt. Der Katholikentag bietet mit einer Vielzahl von Veranstaltungen zahlreiche Möglichkeiten, um sich zu informieren und neue Erfahrungen zu machen. "Katholikentag, das ist Erleben, Begegnen, Auftanken auch in den Konzerten, Lesungen, Ausstellungen, in dem ganzen breiten Programm..." ist im Programmheft zu lesen. Aktuelle religiöse, gesellschaftspolitische, kulturelle, wissenschaftliche und spirituelle Themen rund um die katholische Kirche, den christlichen Glauben und die Welt werden in vielen Veranstaltungen, Aktionen und Begegnungsmöglichkeiten in der gesamten Innenstadt Münsters aufgegriffen. Auch Altötting wird in einer Kooperation zwischen Bischöflicher Administration der Heiligen Kapelle, dem Marienwerk Altötting und dem Wallfahrt- und Verkehrsbüro der Stadt Altötting in der Kirchenmeile vertreten sein. Kommt und besucht uns in der Kirchenmeile Nord auf Stand RM-08! Wir freuen uns auf viele nette Begegnungen!

Maiandachten in Altötting

Im Wonnemonat Mai wird besonders der Gottesmutter Maria gedacht. Traditionell werden dazu besondere Andachten gehalten - so auch in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus:

Samstag, 05. Mai    19.00 Uhr    Maiandacht / Gestaltung: KAB

Bittwoche        
Montag, 07. Mai       19.00 Uhr    Bittgang nach St. Josef, Bittamt
Mittwoch, 09. Mai    18.30 Uhr    Bittgang nach Neuötting-Klösterl, Bittamt
Freitag, 11. Mai        19.00 Uhr    Bittamt, Volksgesang
        
Samstag, 12. Mai    19.00 Uhr    Maiandacht mit Orgel u. Volksgesang
Mittwoch, 16. Mai    19.00 Uhr    Maiandacht mit Orgel u. Volksgesang
Samstag, 19. Mai    19.00 Uhr    Maiandacht mit Orgel u. Volksgesang
Mittwoch, 23. Mai    19.00 Uhr    Maiandacht mit Orgel u. Volksgesang
Samstag, 26. Mai    19.00 Uhr    Maiandacht mit Orgel u. Volksgesang
Mittwoch, 30. Mai    19:00 Uhr    Maiandacht mit Orgel u. Volksgesang
Donnerstag, 31. Mai    19:00 Uhr    Letzte Maiandacht mit Heiliger Messe in der Stiftskirche Altöttinger

Herzliche Einladung - kommt und feiert mit!

Mit dem Hl. Br. Konrad grüßen und ehren wir die Gnadenmutter von Altötting in St. Magdalena an den Sonn- und Feiertagen im Mai jeweils um 15.00 Uhr mit einer Maiandacht.

Die Brüder Kapuziner von St. Magdalena und St. Konrad laden herzlich zur Mitfeier ein.

Plakat Maiandachten in St. Magdalena

Die neue Kette der Madonna

Eine kunstfertigen Kopie des Gnadenbildes von Altötting soll zukünftig für Prozessionen und Feierlichkeiten zum Schutz des Originales in Einsatz kommen. Für diese Kopie wurde nun eine Kette mit Perlen gespendet. Vergelt's Gott!
Der Altöttinger Liebfrauenbote hat ausführlich darüber berichtet:

Kette der Madonna als Wegbegleiterin durch die Zeit - eine Geschichte der Redemptoristen-Kongregation in Warschau und in Altötting

Tausende von Pilgern, die jährlich nach Altötting zu Fuß gehen, wissen, dass Maria als Begleiterin an ihrer Seite ist. Die Kette der Madonna mit türkisfarbigen Perlen aus dem 1.-3. Jahrhundert nach Christus zeigt uns Maria als Weggefährtin durch die Zeiten. Ab 1. Mai 2018 hat Unsere Liebe Frau von Altötting eine zweite Kette, angefertigt vom Silberschmiedemeister und Goldschmied  Alexander Schmid, Mainburg, deren Entstehung eine lange Vorgeschichte hat. Die Perlen dieser Kette hat der Diener Gottes Bernhard Lubienski (1846-1933), der in einer polnischen Adelsfamilie geboren wurde und in England in die Kongregation der Redemptoristen eingetreten ist, von englischen Adligen erhalten. Nach einer Zeit blühender Tätigkeit der Redemptoristen in St. Benno in Warschau (1787 bis 1808) unter der Leitung des hl. Clemens Maria Hofbauer (1751 bis 1820) wurden diese auf Befehl Napoleons aus Warschau vertrieben. Daher konnte Bernhard Lubienski nur in England in die Kongregation der Redemptoristen eintreten. Sein Urgroßvater, Feliks Lubienski (1758 bis 1848), Justizminister in der Zeit des Herzogtums Warschau, trug 1808 zur Ausweisung der Redemptoristen  aus Polen bei. So sah Bernhard Lubienski es als seine Aufgabe der göttlichen Vorsehung an, dass er die Kongregation nach Polen zurückbringen  müsste, was 1883 gelang. Zur Unterstützung der Wiedergründung von Klöstern bekam er von englischen Adeligen einige Schmuckstücke, darunter auch die türkisfarbenen Perlen aus dem 1.-3. Jahrhundert, was wissenschaftlich am 20.11. 2014 am Archäologischen Institut der Universität Warschau durch Prof. Dr. hab. Aleksander Bursche nach Rücksprache mit zwei weiteren Professoren bestätigt wurde. Außerdem wurden die Perlen als charakteristisch für die Kultur der Goten bewertet. Drei dieser kostbaren Perlen hat der Ökonom der polnischen Provinz der Redemptoristen P. Kazimierz Piotrowski im November 2015 einer deutschen Familie als Dank überreicht für Unterstützung und langjährige Freundschaft seit fast 40 Jahren. Es war von Anfang an klar, dass diese Perlen einem liturgischen Zweck dienen sollten. Nach vielen Überlegungen und Gesprächen wurde deutlich, dass die Madonna in Altötting hiermit geehrt werden sollte. Sie begleitete die Menschen durch die Zeiten der Vertreibung der Redemptoristen aus Polen und ihrer Rückführung. Sie knüpfte die Verbindung auch zu Altötting, wo die Redemptoristen von 1841 an tätig waren und von dort während des Kulturkampfes ebenfalls 1873 vertrieben wurden. Diese Perlen aus dem 1.-3. Jahrhundert nach Christus sind ein Symbol für die Anwesenheit der Madonna unter den Menschen zu allen Zeiten, auch schon damals bei den Völkerwanderungen der Goten, selbst wenn sie den Menschen noch unbekannt war. Die zwölf Sterne an der Kette neben den drei Perlen aus der Zeit der Goten sind ein Hinweis auf  Off 12,1: „Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt.“ Die zwölf Sterne finden sich außerdem in der Europafahne. Maria als Schutzfrau der Kirche und Europas rufen wir in dieser Zeit der Auseinandersetzungen besonders innig an. In der Mitte jedes Sternes ist ein kleiner Rubin: Symbol für das Blut Christi, den Kaufpreis unserer Erlösung, für das Feuer des Heiligen Geistes, für die Liebe Gottes und Marias zu uns Menschen. Der Blick auf die Kette kann unser Vertrauen stärken, dass Maria an jedem Ort und in jeder Zeit bei uns ist.

Foto: R. Dorfner

Predigt von Kardinal O'Malley

Nicht alle konnten am 1. Mai die Predigt von Kardinal O'Malley in der Basilika St. Anna zur Eröffnung der Wallfahrtssaison hören. Kardinal O'Malley zeigt anhand des Evangeliums auf, dass wir Katholiken Menschen des "Ja" sind und uns immer auf die Hilfe und Fürsprache der Gottesmutter Maria verlassen können - wenn wir Ja sagen wie sie und ihren Rat befolgen: "Was er euch sagt, das tut!". Folgen wir den Aufruf des Kardinals aus Boston und tun mit Freude das, was Christus uns sagt. 

Die Predigt zum Nachhören

Vielen Dank an Radio Horeb für die Aufzeichnung!

Wallfahrtsprogramm Nr. 10 / 08. - 14. Mai 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 10  ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr. 10  als PDF-Datei

Impuls-Katechese 2018 - Durch das Vorbild der Heiligen Christus nachfolgen
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Wie der Heilige Bruder Konrad lehren uns zahlreiche Heilige durch ihr Leben. Sie sind Zeugen Gottes und Verkünder Seines Willens. Sie sind uns Vorbilder und Fürsprecher im Himmel. In den Katechesen wollen wir durch die Betrachtung der Lebensbeschreibungen und ihrer Botschaft Stück für Stück den Glauben der heiligen, katholischen Kirche entdecken und vertiefen.

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in die Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena. Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 14 Uhr ein anderer Heiliger vorgestellt.
Ausgewählt wurden Heilige, die zu Altötting einen Bezug haben, und Heilige aus der franziskanischen Familie, der auch der Heilige Bruder Konrad angehörte, sowie Heilige, die in der Kirche St. Magdalena dargestellt sind.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

Am Samstag, 05. Mai 2018, wird P. Eduard Stucklik OFMCap die Reihe der Katechesen mit einem Impuls über Konrad von Parzham eröffnen. Kommt um 14 Uhr in die Kirche St. Magdalena und lasst Euch von den Ausführungen und Einblicken beschenken!
Orgelfestival zur Wallfahrt

Unter der künstlerischen Leitung von André Philipp Gold findet in der Altöttinger Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus wieder an den Sonntag Nachmittagen im Mai eine Orgelkonzert-Reihe statt. Beginn ist jeweils um 16 Uhr.

André Gold erklärt: "Als Musiker - und v.a. an diesem besonderen Ort - ist es mir ein Bedürfnis auch die Orgelmusik zu pflegen. Altötting verfügt über eine interessante Orgellandschaft mit hervorragenden Instrumenten, die zur Ehre Gottes erklingen und auch Ihr Herz berühren soll. Die Orgel als Königin der Instrumente und mittlerweile Weltkulturerbe hat mit ihren großen und kleinen Pfeifen, lauten und leisen Tönen oft mehr zu sagen als viele Worte. Die Orgel der Stiftspfarrkirche mit ihren knapp 80 Registern der großen Jann-Orgel und der Chororgel hinter dem Hochaltar aus den Pfeifen der früheren Hechenberger-Orgel (1904) bietet dafür einen unsagbaren Klangreichtum.
Ich lade Sie ein, im wunderschönen gotischen Raum der Stiftspfarrkirche zu verweilen und den Klängen zu lauschen".
Die Schirmherrschaft hat unser H.H. Bischof em. Wilhelm Schraml übernommen.
Der Eintritt ist frei - Spenden erbeten.

Das Programm:
Sonntag, 06.05.2018, um 16 Uhr
"Junge Talente" Werke u.a. von Bach und Widor
Orgel: Philip Huber, Traunstein

Sonntag, 13.05.2018, um 16 Uhr
"Muttertag" berühmte Meldodien
Orgel: André Philipp Gold

Sonntag, 20.05.2018, um 16 Uhr
"Pfingstmusik" - Werke von Bach u.a.
Orgel: Angela Metzger, München

Sonntag, 27.05.2018 um 16 Uhr
"Ave Maria" - marianische Werke
Orgel: André Philipp Gold

Monatliches Triduum in Altötting

Gemeinsam beten wir wieder für die dringenden Anliegen der Welt:
für den Frieden in der Welt...
für die Familien und den Schutz des Lebens...
für Priester und geistliche Berufungen...
für alle Anliegen unserer Zeit...

Priesterdonnerstag - monatl. Gebetstag um geistliche und kirchliche Berufe
17.30 Uhr                St. Magdalena            Vesper - kirchliches Stundengebet - um geistliche und kirchliche Berufe mit den Kapuzineren
18.00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für Priester und um geistliche Berufungen
19.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Heilige Messe mit Predigt, Beichtgelegenheit, Anbetung und Gebet um geistliche Berufungen
22.00 - 23.00 Uhr     Anbetungskapelle       Gestaltete Heilige Stunde mit eucharistischem Segen, gestaltet von den Legionären Christi

Herz-Jesu-Freitag (immer der 1. Freitag im Monat)
14.30 Uhr                Stiftspfarrkirche          Rosenkranz für die Kranken
15.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Krankengottesdienst mit Krankensegnung (auf Wunsch auch Krankensalbung)
                                                              anschl. Begegnung im Innenhof des Kreuzgangs der Stiftspfarrkirche
18:00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für die Familien und den Schutz des Lebens; Litanei zum Hl. Johannes Paul II. mit Möglichkeit zum Einzelreliquiensegen
19:00 Uhr               Stiftspfarrkirche           Herz-Jesu-Messe, Beichtgelegenheit, kurze eucharistische Anbetung, Herz-Jesu-Weihegebet
21.30 - 01.00 Uhr  Anbetungskapelle         mit Jesus und Maria im Gebet - musikalisch gestaltete Anbetungsstunden mit betrachtendem Rosenkranz im Geiste Fatimas für die großen Anliegen der Zeit    

Herz-Mariä-Sühnesamstag
09.00 Uhr                Gnadenkapelle            Marienmesse mit Predigt und Weihegebet

Foto: R. Dorfner

Edinger Tod mäht weiter

Viele kennen den Tod z'Eding schon seit Kindertagen. Die Skelett-Figur steht seit den Anfängen des 17. Jahrhunderts auf der hohen Schrankuhr direkt neben dem Nordportal - seit einer Zeit also, als die Pest die Dramatik des Lebens noch viel deutlicher machte und in jedes Haus brachte. Tag für Tag schwingt er seine Sense und erinnert an die Vergänglichkeit des Lebens. Geburt und Tod gehören zum Leben eines jeden Menschen. Geburt und Tod gehören zum Leben eines jeden Menschen. Wer so verlässlich und unermüdlich arbeitet, bei dem zeigen sich auch Abnützungserscheinungen und Verunreinigungen. Mit der fachkundigen Entstaubung der viel beachtete Skelett-Skulptur wurde der Diplom-Restaurator (FH) Martin Zunhamer aus Altötting betraut, der sich liebevoll um den ca. 50 cm hohen Sensenmann kümmerte. Vergelt's Gott für Ihre Arbeit und Ihre Mühen, Herr Zunhamer! Die vielen Besucher des Gnadenortes und die zahlreichen Wallfahrer können sich nun auch weiterhin den Edinger Tod betrachten und sich zum Nachdenken anregen lassen: Das Leben kann morgen schon vorbei sein und dann?

 

Eröffnung der Wallfahrtssaison 2018
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Mit dem Hochfest Maria Schutzfrau Bayerns am 1. Mai beginnt die Hauptsaison in der Wallfahrt am Gnadenort Altötting, dem Herzen Bayerns. Für zahlreiche Pilger ist dieser Festtag bereits fixer Bestandteil in der Jahresplanung und so dürfen wir jedes Jahr bei der feierlichen Eröffnung viele Wallfahrtsgruppen begrüßen. Eine schöne Tradition ist es auch, dass zu den Eröffnungsfeierlichkeiten ein hoher geistlicher Würdenträger auf Einladung der Wallfahrtsleitung nach Altötting kommt und sich in die Reihen der Pilger zur Gnadenmutter einreiht. Im Bruder-Konrad-Jubiläums-Jahr war in Hinblick auf den Kapuzinerheiligen S.E. Seán Patrick Kardinal O'Malley aus Boston (USA) der internationale Ehrengast. Der Kapuzinerkardinal gehört zum engsten Beraterkreis von Papst Franziskus - dem sogenannten Kardinalsrat K9 - und leitet die Kinderschutzkommission des Vatikans. Die optische Ähnlichkeit mit dem Münchner Kardinal Marx nimmt der amerikanische Kapuziner mit Humor. Heilige Orte und Wallfahrten sind auch in der USA für die Gläubigen von großer Bedeutung und so freute sich der sympathische Kardinal auf seinen Besuch als Kapuziner bei der Gnadenmutter von Altötting und den Spuren von Bruder Konrad. Durch die deutschen Wurzeln der Kapuzinerprovinz von Pennsylvania, die von bayerischen und rheinisch-westfälischen Kapuzinern in der Zeit des deutschen Kulturkampfes gegründet wurde, hat Kardinal O'Malley eine besondere Beziehung zur Heimat von Bruder Konrad, der auch in den USA sehr verehrt wird.

Die Predigt von Kardinal O'Malley zum Nachlesen (es gilt das gesprochene Wort)

Ein weiteres Highlight war die Aussendung der neuen Pilgerbetreuer/-innen durch H.H. Generalvikar Prälat Dr. Klaus Metzl aus Passau. Wie in den Vorjahren wird das Blau der Pilgerbetreuung an den Wochenenden und Feiertagen wieder das Bild des Kapellplatzes mitprägen. Die ehrenamtlichen Frauen und Männer aus Altötting und der weiteren Umgebung nehmen sich der Sorgen und Freuden aller Besucher der Wallfahrtsstadt an. Informieren und inspirieren aber auch zuhören und Zeugnis geben sind die kennzeichnenden Leitworte für die Mission am Kapellplatz. Das offene Ohr und der gelebte Glauben zeichnen sie aus. Vergelt's Gott für Euren Einsatz!
Mit der Pontifikalvesper am Nachmittag und der festlichen Maiandacht am Abend wurde der Tag und die Wallfahrtssaison ganz in die Hände Mariens gelegt. Der Primizsegen des Neupriesters Br. Thomas Schied OFMCap. hat die Feierlichkeiten in diesem Jahr mit dem besonderen priesterlichen Segen seiner neugeweihten Hände wunderbar ergänzt. Es war ein stimmungsvoller und einmaliger Ausklang für ein gelungenes Fest. Möge uns die Gnademutter an ihrer Hand führen und ihren Schutzmantel über alle Pilger und Pilgerinnen, die sich in diesem Jahr zu ihr auf den Weg machen, ausbreiten.

Bildergalerie

Fotos: R. Dorfner

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Mai 2018

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater,

für die Sendung der Laien:

Christen sind in der heutigen Welt vielfach herausgefordert; sie mögen ihrer besonderen Sendung gerecht werden.

Priesterweihe der Kapuziner in Altötting
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30.04.2018 - Bruder Thomas Maria Schied aus dem reihnland-pfälzischen Bruchweiler-Bärenbach bis 2006 als Krankenpfleger gearbeitet, dann kam die späte Berufung für ein Leben in der Ordensgemeinschaft und in den priesterlichen Dienst. Seit 2009 gehört Bruder Thomas Maria dem Orden der Kapuzinern an. Im Juni 2017 ist er zum Diakon geweiht worden, nachdem er ein Monat zuvor die ewige Profess als Kapuziner abgelegt hat. Für den heute 45-Jährigen ist seine Berufung ein großes Geschenk: "Die Mischung macht's. Einerseits leben wir in Gemeinschaft, pflegen klösterliche Formen und beten das Stundengebet. Andererseits wollen wir Kapuziner nahe beim den Menschen sein." "Als Kapuziner in der Seelsorge tätig zu sein, das ist so ein schöner Beruf." schwärmt er. Erfahrungen sammelte Br. Thomas Maria als Praktikant in der Klinikseelsorge und beim Pastoralpraktikum in der Pfarrei Liebrauen-Überwasser in Münster. Als Diakon ist er im Münchner Pfarrverband Isarvorstadt tätig, wo er vorerst auch als Neupriester eingesetzt sein wir. Die Priesterweihe empfing Bruder Thomas Maria Schied OFMCap in der Basilika St. Anna von dem weltweit einzigen Kapuziner-Kardinal, S.E. Seán Patrick O'Malley OFMCap aus Boston (USA). "Es freut mich sehr, dass mich ein Kapuziner zum Priester weiht", sagt dazu Br. Thomas Maria Schied. Zur Eröffnung der Wallfahrtssaison durfte der Neupriester beim großen Pontifikalamt konzelebrieren und am 2. Mai in der Gnadenkapelle seine Primizmesse zu Ehren der Gottesmutter feiern. Seine Primiz im Münchner Pfarrverband feiert er am 06. Mai, die Heimatprimiz in Bruchweiler-Bärenbach findet am 27. Mai statt. Zahlreiche Gläubige ließen sich die Gelegenheit zum Primizsegen am Gnadenort nicht entgehen und empfingen den besonderen Segen durch die Neugeweihten Hände von Bruder Thomas Maria Schied OFMCap.

Die Predigt der Priesterweihe zum Nachlesen (es gilt das gesprochene Wort)

Bildergalerie - Fotos R. Dorfner

Kardinal O'Malley in Altötting

30.04.2018 - S.E. Seán Patrick Kardinal O'Malley OFMCap, Erzbischof von Boston (USA), ist zur Eröffnung der Wallfahrtssaison nach Altötting gekommen. Mit der Heimat von Bruder Konrad von Parzham verbindet den Kardinal als Mitglied der Kapuzinerprovinz von Pennsylvania nicht nur die Liebe zu dem besonderen Heiligen, sondern auch viele Erinnerungen an die Kapuziner-Ausbilder in seiner Seminaristenzeit - denn die 1882 gegründete Kapuzinerprovinz wurde von bayerischen und rheinisch-westfälischen Kapuzinern gegründet. Nach seiner Priesterweihe war er lange Jahre mit der Flüchtlings- und Migrantenseelsorge betraut und hat sich der vielen ethnischen Gruppen angenommen. Die deutschen Lieder und Gebräuche sind auch in der "Tochterprovinz" nicht ganz untergegangen. Bayerische Kreuze und Konradbilder hängen an den Wänden in den amerikanischen Klöstern. Nicht zuletzt ein wöchentliches Gebetstreffen lässt den einfachen Pfortenbruder aus Altöttinger für die Kapuziner zum großen Fürbitter, Patron und Vorbild werden. Besonders als großer Beter und durch ein Herz für die Armen und Pilger ist Bruder Konrad ein Vorbild für uns heute.
Sein Wahlspruch als Bischof lautet "Was er euch sagt, das tut". Die tiefe Verbindung zu Gottesmutter Maria, die für den Kardinal ein wichtiger Teil der katholischen Spiritualität ist, drückt sich in diesem Leitspruch für sein Wirken gleichsam als Auftrag aus. Eine wichtige Herausforderung sieht der Kardinal in der Weitergabe des Glaubens an die jungen Menschen, den Glaube ist heute nicht mehr Zeichen einer (Volks- bzw. ethnischen) Zugehörigkeit, sondern die persönliche Entscheidung eines jeden Menschen. Mit seinem blog möchte Kardinal O'Malley diese neue Generation ansprechen und mit den technischen Möglichkeiten am Puls unserer Zeit bleiben.   

Die Wallfahrt des Kapuziners zur Gnadenmutter nach Altötting, verbindet S.E. mit einem schlichten Besuch seiner Ordensbrüder. Kardinal O'Malley ist weltweit der einzige Kardinal aus dem Orden der Minderen Brüder Kapuziner (lateinisch: Ordo Fratrum Minorum Capucinorum = OFMCap). So ist es für die Deutsche Kapuzinerprovinz eine große Freude, dass S.E. heute Bruder Thomas Maria Schied in der Basilika St. Anna zum Priester weihen wird. Am 1. Mai um 10 Uhr wird S.E. Kardinal O'Malley das Pontifikalamt zur Eröffnung der Wallfahrtssaison im Bruder-Konrad-Jubiläumsjahr in der Basilika St. Anna feiern und die Festpredigt halten. Mit der feierlichen Maiandacht um 19 Uhr in der Stiftspfarrkirche schließen die offiziellen Termine des Kardinals aus Boston ab.

Wir grüßen S.E. Seán Patrick Kardinal O'Malley herzlichst am Gnadenort und freuen uns, dass er, der Einladung seiner Brüder folgend, mit uns die Wallfahrtssaison im 200. Geburts- und Taufjahr von Bruder Konrad eröffnet.  

Wallfahrtsprogramm Nr. 9 / 01. - 07. Mai 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr.  9   ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr.  9  als PDF-Datei

Herzlich Willkommen am Gnadenort

Am Hochfest Maria Schutzfrau Bayerns werden wir die Wallfahrtssaison offiziell und feierlich eröffnen. Altötting ist aber immer eine Reise wert und zu allen Jahreszeiten Ziel von Wallfahrern/-innen.
So dürfen wir an diesem frühlingshaften bis sommerlichen Wochenende am Gnadenort folgende angemeldete Wallfahrergruppen begrüßen:

SVN / Domzale - Aritour (Maribor), Gruppe aus Slowenien, Kornturei der Ritter vom Hl. Grab / Passau, Mitterskirchen PV, Tiefenbach-Treffelstein-Biberbach PV / MMC, Augsburg / St. Elisabeth, Perkarn / Mariä Himmelfahrt, Außernzell / Mariä Himmelfahrt, Freihung / Opf. / Hl. Dreifaltigkeit, Arnstorf und MItterhausen, Hadersbach / Expositur Mariä Himmelfahrt, Haar / St. Konrad, Offenstetten-Biburg PG, Malgersdorf / St. Stephanus, Obergangkofen, Gütersloh / St. Pankratius und Hl. Kreuz / Ökumene-Reisen, Schortens, Mitterteich und Leonberg / Ministranten und Senioren, Blaibach, Schwabering / St. Peter und Prutting / Mariä Himmelfahrt, München / Deutsche Assoziation des Souveränen Malteser-Ritterordens, Andretour (Polen), Pilsting-Großköllnbach-Parnkofen PV (46. Mal), Teising / Schützen, Sünching (144. Mal), Haiming-Niedergottsau PV, Erding / Pfadfinder, Sternwallfahrt der Bauern (Schweinemastbetriebe / zur Abwehr der afrikanischen Schweinepest), Pontedera (Italien), München / Herz-Mariä-Bruderschaft am Dom, St. Johann/Tirol (Österreich), Truchtlaching / St. Johann Baptist, Bruder Konrad Verein aus Parzham, Garching bei München / St. Severin von Noricum - Erstkommunionkinder, Bruck / St. Ägidius - Erstkommunionkinder, Pliberk / Dekanat Bleiburg - Kärnten (Österreich), Pleiskirchen/Nonnberg/Wald bei Winhöring PV, Landshut / Altöttinger Wallfahrerverein (184. Mal), Freising und Umgebung / Familienwallfahrt, Udine / Sedegliano / Sankt Antonio (Italien), Bretten-Büching, Dietmannsried / Arnold-Reisen, Niederwinkling / Pummer-Reisen, Eutin / St. Vicelin, Erding / St. Johannes - Männerfußwallfahrt, Pemfling / St. Andreas, Gangkofen / Mariä Himmelfahrt, Wien / Neuerlaa - Priester und Ordenfrauen, Hölsbrunn / Maria vom Berg Karmel, München / KjG der Diözese München-Freising

Unser herzliches "Grüß Gott" gilt aber auch allen unangemeldeten Gruppen und den vielen Einzel-Wallfahrern/-innen.

Schön Sie in Altötting zu sehen! Wir freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Rückblick auf das Bruder-Konrad-Fest 2018 in Altötting
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Der 21. und 22. April 2018 stand in Altötting ganz im Zeichen von Bruder Konrad. Es gab einmalige Feierlichkeiten wie die Altarweihe in der frisch renovierten Bruder Konrad Kirche, tief ergreifende Gebetsmomente um geistliche Berufungen und einen klangvollen Ausklang der intensiven Tage mit der Uraufführung der "Bruder Konrad Kantate" von Alwin Schronen verbunden mit Texten von Bischof Dr. Stefan Oster SDB.

Die schönsten Momente des Bruder-Konrad-Festes sind in unserer Bildergalerie festgehalten: Link zum Album

Fotos: Roswitha Dorfner

Wallfahrt auf den Spuren von Bruder Konrad
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Die Altöttinger Pilgerbetreuer/-innen gehören seit 2016 zum Altöttinger Wallfahrtsbild: An den Wochenenden und an Feiertagen sind sie am Kapellplatz in ihren blauen T-Shirts und Jacken unterwegs um sich der Fragen und Freuden, der Sorgen und Nöte der Wallfahrer/-innen und aller Besucher der Wallfahrtsstadt anzunehmen. In den Leitworten informieren - zuhören - inspirieren - Zeugnis geben sind die Aufgaben der ehrenamtlichen Frauen und Männer zusammengefasst. Um sich im Bruder-Konrad-Jahr auf die Wallfahrtssaison einzustimmen, haben sich die Pilgerbetreuer/-innen auf Einladung von Wallfahrtsrektor Prälat Mandl selbst auf Wallfahrt gemacht. Die St. Leonhard Kirche in Aigen am Inn war die erste Station: Bruder Konrad war 9 Jahre lang hierher zu seinem Beichtvater und Seelenführer, dem Benefiziaten Dullinger, gekommen. Es war der H.H. Dullinger, der Hans Birndorfer den Weg zum Kapuzinerkloster St. Anna in Altötting wies. Auf den Spuren von Bruder Konrad war dann das Elternhaus von Bruder Konrad, in dem er geboren wurde, der Venushof in Parzham das Ziel. Höhepunkt der Wallfahrt war die Heilige Messe in der Stuben des ehemaligen Bauernhauses. Der Fußweg führt dann - wie fast 200 Jahre zuvor den kleinen Hansl Birndorfer - in das Nachbardorf Weng, wo Bruder Konrad zur Schule ging und auch das Grab der Eltern zu finden ist. Von Weng ging es weiter nach St. Wolfgang, in die Taufkirche von Bruder Konrad. Mit der Tauferneuerung in der Abschlussandacht ging ein wundervoll bewegender Wallfahrtstag zu Ende. Die Rückkehr nach Altötting erfolgte rechtzeitig, um hier die vielen Tausenden Gläubigen der Passauer Jungendwallfahrt zu begrüßen. Es war einfach von oben gefügt und die kraftvollen Eindrücke werden uns durch die Wallfahrtssaison begleiten.

Bildergalerie

Wallfahrtsprogramm Nr. 8 / 24. April - 01. Mai 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr.  8   ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr.  8  als PDF-Datei

Weltgebetstag für geistliche Berufe

Zum 55. Mal hat der Weltgebetstag für geistliche Berufe stattgefunden - auch das Bistum Passau beteiligte sich, dieses Jahr in Altötting.

Ein Bericht von Sandra Schumacher: Weltgebetstag für geistliche Berufe in Altötting

Bruder Konrad Fest 2018
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Im Bruder-Konrad-Jahr wird auch das Bruder Konrad Fest noch größer gefeiert als sonst. Die Kirchenrenovierung konnte "in letzter Minute" für die Feierlichkeiten abgeschlossen werden und das Kirchenschiff erstrahlt im neuen Glanz. Der Altar wurde von Bischof Dr. Stefan Oster feierlich geweiht. Der neue Tabernakel und der neue Ambo unter dem Chorbogen sind ebenfalls mit dem bischöflichen Segen für die zukünftigen Gottesdienstfeiern versehen worden. Die letzte Ruhestätte fand Bruder Konrad nun im Chorraum der Kirche, direkt über der Gruft, dem ersten Bestattungsort des Heiligen. Der Reliquienschrein ist nun für alle Gläubigen, auch und besonders für Gehbehinderte nun gut zugänglich. Seine Haupt- und Fingerreliquie ist nun gut sichtbar. Am Bruder Konrad Fest wurde die Hauptreliquie des Heiligen Klosterpförtners wie in allen Jahren in einer feierlichen Prozession in die Basilika St. Anna gebracht. Hauptzelebrant und Festprediger war der Generalminister der Kapuziner aus Rom, Bruder Mauro Jöhri. Die anschließende Lichterprozession berührte die zahlreichen Teilnehmer tief.

Lars-Haucke Martens war dabei und weiß über den Festabend zu berichten: Mit einem stimmungsvollen Abendgottesdienst ist am Samstagabend in Altötting an den Todestag des Heiligen Bruder Konrad erinnert worden. Für diese besondere Messe haben mehrere Kapuzinerpater die Bruder-Konrad-Hauptreliquie aus ihrem Kloster in die St.-Anna-Basilika gebracht, die zu diesem Ereignis gut besucht war. Auch der Hauptzelebrant war Einer, der nicht alle Tage in Altötting die Predigt hält: Mauro Jöhri, der internationale Generalminister des Kapuzinerordens ist extra aus der Schweiz angereist, um sich an dem Gedenktag für Bruder Konrad zu beteiligen. In seiner Predigt setzte er den Einsatz des Heiligen für die Menschen und seine völlige Hingabe für den Glauben in ein modernes Verhältnis. Hierzu brachte das Wirken des Kapuziners in Verbindung mit einem aktuellen Brief von Papst Franziskus, in dem der Pontifex alle Gläubigen dazu auffordert, sich in ihrem persönlichen Umfeld für ihre Mitmenschen einzusetzen. So könne jeder Mensch in seinem Rahmen „zum Heiligen werden“. Man könne sich zwar am unendlichen Einsatz des Heiligen Bruder Konrad orientieren – sollte jedoch nicht versuchen, das Unmögliche nachzuahmen. Jeder solle einfach tun, wozu er imstande sei – damit sei schon unendlich viel gewonnen. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es eine der bekannten und beliebten Altöttinger Lichterprozessionen. Dabei zogen die Gläubigen von der Basilika über den Kapellplatz zur Gnadenkapelle, und gedachten dort erneut dem Heiligen Bruder Konrad und beteten gemeinsam. Für das internationale Oberhaupt der Kapuziner war dies etwas Besonderes, denn er erlebte hier seine allererste Altöttinger Lichterprozession: „Der gesamte Rahmen der Feierlichkeiten für den Heiligen Bruder Konrad sind toll organisiert worden. Ich kann den Mitbrüdern hier im Kloster hier vor Ort nur danken. Alles hat gepasst, sogar das Wetter. Diese Tage hier waren für mich wie ein Geschenk des Himmels.“

Radiobeitrag zum Nachhören

Fotos: Lars-Haucke Martens

St. Konrad Kirche wieder geöffnet
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Die St. Konrad Kirche ist wieder geöffnet und lädt zum Gebet ein. Bischof Dr. Stefan Oster hat den Altar am Bruder-Konrad-Tag geweiht und die 1. Eucharistiefeier in der neu renovierten Kirche gefeiert.
Fotos: Stefanie HIntermayr

Ein Bericht von Stefanie Hintermayr: Neuer Altar in St. Konrad geweiht

Bruder Konrad von Parzham und seine Bedeutung heute
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Von Kindheit an hat er in seinem Elternhaus die Gastfreundschaft erfahren und gelernt. Das kam ihm für den Pfortendienst in Altötting zugute. Bruder Konrad hat Menschen nicht eingeteilt in Gute und Böse, in Fremde und Volksgenossen. Er hat weder die Sünder verurteilt noch die Frommen bevorzugt. Er hat die Menschen ganz einfach so an sich heran- und hereingelassen, wie sie sind. Die Kraft zu diesem geduldigen Dienst an Menschen wurde ihm zuteil von Christus selbst, den er ganz in sein Herz geschlossen hatte. Mit ihm stand er in enger Verbindung im Gebet und in der Feier der Eucharistie. ebenso war er ein großer Verehrer der Gottesmutter, besonders der Gnadenmutter von Altötting.
Sein Leben ist eine Lektion für Kirche und Orden, Klöster und Pfarreien, Länder und Staaten, aktuell auch im Umgang mit der Flüchtlingsproblematik:
Wir sollen die Menschen unterschiedslos an uns herankommen lassen und ihnen damit die Zugänglichkeit des oft so fern scheinenden Gottes erfahrbar machen.
Bruder Konrad wirkt weiter, er wirkt auch heute fort am Pilgerheiligtum in Altötting als echter Volksheiliger, als Mittler zwischen zwei Welten umdrängt von Hilfe Suchenden und solchen, die Hilfe erfahren haben und nun dankbar zu ihm kommen.

Sein Leben damals:
Am 22. Dezember 1818 wurde am Venushof von Parzham kurz nach Mitternacht das 11. Kind der Familie Birndorfer geborgen und am gleichen Tag um 9.00 Uhr in der Wallfahrtkirche St. Wolfgang bei Weng auf den Namen Johannes getauft.

Hansl wächst im Rhythmus des bäuerlichen Jahres auf. Im sehr religiösen Elternhaus wird regelmäßig gebetet und die Gastfreundschaft gegenüber Bettlern und Durchreisenden groß geschrieben. Jeder, der an die Haustürklopft erhält etwas zum Essen und eine Übernachtungsmöglichkeit.

Der junge Hansl Birndorfer verbindet Arbeit mit Gebet. Er betet Rosenkranz auf dem 1/2-stündigen Schulweg nach Weng. Kreuze, Passions- und Heiligenbilder im Haus und im Stall helfen ihm, beim Arbeitsdruck religiöse Sammlung zu wahren. Vor dem Hausaltar in seiner Kammer verbringt er öfter lange Nachtstunden im Gebet, An Sonntagen macht er sich regelmäßig auf um die Kirchen in der näheren und weiteren Umgebung zu besuchen.

1849 verschenkt er sein Vermögen und wird als Kandidat ins Kloster St. Anna in Altötting aufgenommen, wo er bis auf eine kurze Zeit in Burghausen und dem Noviziat in Laufen an der Salzach sein restliches Leben verbringt. Nach der feierlichen Profess am 4. Oktober 1852 in Laufen kehrt Bruder Konrad an die Pforte St. Anna in Altötting zurück. Der Dienst an der exponierten Pforte stellt eine hohe Anforderung an den Kapuzinerbruder: es läutet bis zu 200mal am Tag

41 Jahre lebt er im Altöttinger St. Annakloster - Gott und den Menschen zugewandt. Die Alexiuszelle ist sein liebster Gebetsort. Was ihm an der Pforte an Sorgen und Nöte anvertraut wird, bringt er im Gebet dorthin zu Christus im Tabernakel und erfährt umgekehrt von dort die Kraft, den Menschen an der Pforte das rechte Wort zu sagen.

Br. Konrad war zuverlässig und treu in den alltäglichen Dingen: Die kleinen Dinge des Alltags mit Beharrlichkeit zu leisten und Gott dabei immer im Blick zu behalten, war seine Stärke.

Br. Konrad war ein großer Beter: Die Perlen des Rosenkranzes gingen oft durch seine Finger. Er hat jede freie Minute zum Beten genutzt. Jeden Morgen besucht er um 5.00 Uhr die erste Hl. Messe in der Gnadenkapelle und verrichtet den Ministrantendienst.
Das Kreuz, in dem die Liebe Christi aufscheint, hat er als Kraftquelle für sich entdeckt. „Das Kreuz ist mein Buch“ – sein wohl einer seiner bekanntesten Sätze.
Das Kreuz ist ein hilfreiches Zeichen im Auf und Ab des Lebens, Arbeitens und Leidens.
Bruder Konrad war ein verinnerlichter Mensch, ein Mystiker und er begegnete mitfühlend, aufmerksam seinen Mitmenschen. Sein Blick ging über das Sichtbare, über das Vordergründige hinaus zum Tieferen und Eigentlichen hin.

Samstag 21. April 1894 er empfängt im Muttergotteszimmer die Sterbesakramente. Auf die Frage des Guardians, wie es ihm gehe, antwortet er: „wie Gott will“ - dann stirbt er um 19.00 Uhr beim Angelusläuten

15. Juni 1930 Dreifaltigkeitssonntag: Seligsprechung
20. Mai 1934 Pfingstsonntag: Heiligsprechung in Rom durch Pius XI.
Die Heiligsprechung ist ein großes Geschenk für das schwer geprüfte deutsche Volk: der einfache und schlichte Kapuzinerbruder im braunen Habit steht gegen den machtgierigen „Braunen aus Braunau“

P. Norbert Schlenker OFMCap / norbert.schlenker@kapuziner.org

Nachruf und Würdigung von Stiftskanonikus BGR Josef Starnecker

Josef Starnecker wurde am 02.08.1929 in Kastl geboren und wuchs mit 13 Geschwistern in dem kleinen elterlichen Anwesen in bescheidenem und vom christlichen Glauben geprägten Geist auf.
Früh hatte Josef den Wunsch, ebenso wie sein ältester Bruder Johann, Priester zu werden. So absolvierte er das Kurfürst-Maximilian-Gymnasium in Burghausen und anschließend das Studium an der philosophisch-theologischen Hochschule in Passau.
Am 29. Juni 1955 wurde er im hohen Dom zum Priester geweiht. Als Kooperator (Kaplan) wirkte er 1 Jahr in Neukirchen v. Wald, 1 Jahr in der Stadt Grafenau und 6 Jahre in der Stadt Zwiesel.
33 Jahre, von 1966 – 1999 war Josef Starnecker dann Pfarrer in Aigen am Inn: In dieser langen Zeit hat er als begnadeter „Bauherr“ alle Immobilien der Pfarrei,  besonders die beiden Kirchen bestens renoviert, den Kindergarten gebaut, ein Pfarrzentrum errichtet und den Friedhof saniert. Die weithin berühmte Leonhardiwallfahrt erlebte unter seiner Amtszeit einen starken Aufschwung.
Als fleißiger Seelsorger feierte er schöne Gottesdienste, verkündete das Wort Gottes in Schule und Predigt und begleitete seine „Schäfchen“ von der Wiege bis zur Bahre in einer nachgehenden Hirtensorge.
Nach seinem Eintritt in den Ruhestand wurde er am 01. August 1999 Mitglied des Kollegiatstiftes zum heiligen Rupert in Altötting und schon im selben Jahr zum Ädilis der Hausgemeinschaft gewählt. Als solcher war er verantwortlich für das große Gebäude, für den Garten und viele Jahre auch für die Finanzen. In seiner Amtszeit erfolgte die bestens gelungene Außen- und Innenrenovierung des Rupertusstiftes und die Umstellung der Ölheizung auf die Fernwärme.
Er war fordernd und streng, wenn es um die Einhaltung der Hausordnung, umsichtig und sparsam, wenn es um Auslagen, liebenswürdig und einfühlsam, wenn es um die Betreuung der Mitbrüder ging. Zu seinem Vorgesetzten, dem Stiftspropst war er immer sehr loyal und respektvoll.
Vorbildlich war seine Bereitschaft, in der Pfarr- und Wallfahrtsseelsorge mitzuwirken; die tägliche heilige Messe und das Previergebet waren ihm ein Bedürfnis und Kraftquellen für sein priesterliches Leben und Wirken.
In den letzten Jahren musste er viele gesundheitliche Einschränkungen und Schmerzen bewältigen. Am vergangenen Sonntag besuchte er noch die 10-Uhr-Messe in der Basilika. Nach dem Mittagessen fiel er völlig unvorhergesehen ins Koma und verstarb eine halbe Stunde später im Frieden mit Gott und der Welt.
60 Jahre stand Maria Fruth als Haushälterin an seiner Seite: Sie hat weit über ihre Verpflichtungen hinaus mitgewirkt in allen beruflichen Stationen und Aufgaben ihres Dienstherren. Ihr gebührt hoher Dank und ein großes Lob.
Stiftskanonikus Josef Starnecker war ein treuer, einsatzfreudiger, frommer Priester, der mit seinen reichen Talenten zur Ehre Gottes und zum Wohl vieler Menschen vom Tag seiner Priesterweihe bis zum letzten Atemzug segensreich gewirkt hat.
Prälat Günther Mandl, Stiftspropst

Großes Halleluja
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war zu hören, als am 14. April 2018 rund 7.000 junge und junggebliebene Gläubige gemeinsam mit Bischof Stefan Oster SDB in die Basilika Sankt Anna eingezogen sind.
#mitKonrad - waren die Wallfahrer/-innen aus dem Bistum Passau zuvor zwei und teilweise sogar drei Tage unterwegs. Der Einzug in die Basilika Sankt Anna ist jedes Jahr der Höhepunkt - und wie die Wallfahrer sagen: Einfach der Wahnsinn! Beim größten Jugendevent des Bistums Passau wird es mit rund 7.000 Teilnehmern definitiv eng in der großen Basilika. Und Stefanie Hintermayr war dabei:  #mitKonrad - Das war die Jugendfußwallfahrt 2018!

Foto: Stefanie Hintermayr

Das Kreuz der Jugendfußwallfahrt 2018

Im Gedenken an Bruder Konrad ist es ein schlichtes, einfaches Holzkreuz aus Buchenholz. Bruder Konrad lebte als Kapuziner in der franziskanischen Nachfolge. Im Zentrum des Kreuzes ist deshalb das franziskanische Tauzeichen - tief eingebrannt in das Holz.
Das Tau ist ein Symbol, das dem heiligen Franziskus sehr wichtig war. In der Bibel spielt es sowohl im Alten als auch im Neuen Testament eine Rolle: Wie ein Siegel tragen es die Menschen, die in besonderer Weise unter Gottes Schutz und Segen stehen. Vor allem aber erinnerte das Tau in seiner Form an das Kreuz, das Zeichen unserer Erlösung. Im Blick auf das Kreuz erkannte Franziskus seine Berufung: Als „Minderbruder“ in Demut den Fußspuren Christi zu folgen, der sich aus Liebe zu uns Menschen erniedrigte – „bis zum Tod am Kreuz“.
Mit dem Kreuzzeichen des Tau bezeugte Franziskus, was er im Blick auf Jesus Christus als den Sinn seines Lebens erkannt hatte: Er wollte dem ähnlich werden, von dessen Liebe er sich getragen und erlöst wusste und für den er Zeuge sein wollte durch ein Leben in Einfachheit, in Hingabe an die Armen und Geringsten (Foto: Florian Kronawitter)
 

Die Predigt von Bischof Stefan Oster
Das Smartphone, die Wallfahrt und der Auferstandene ...

Predigt zum Abschluss der Jugendfusswallfahrt 2018

Bruder Konrad - 1934 und 2018

Am 21. April 2018, dem 124. Todestag von Bruder Konrad, wird der neue Altar zur Wiederöffnung der renovierten Sankt Konrad Kirche von unserem H.H. Diözesanbischof Dr. Stefan Oster SDB geweiht. Die Pontifikalmesse wird von AllroundTV live übertragen - auf facebook, ALLROUND-TV 24/7 Livestream und auf Großbildleinwänden in der Basilika St. Anna.

Allround-TV zeigt aber auch schon vorab ein wunderbares Video über Bruder Konrad, dem "Pförtner von Altötting", und seiner Heiligsprechung im Jahr 1934 durch Papst Pius XI.

Hier der Link zum Video Bruder Konrad von Parzham - Die Heiligsprechung (1934)

Wallfahrtsprogramm Nr. 7 / 17. - 23. April 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 7 ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr.  7  als PDF-Datei

Passauer Jugend unterwegs nach Altötting
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13. April 2018 - es ist wieder soweit: Tausende junge und junggebliebene Wallfahrer machen sich gemeinsam auf den Weg nach Altötting. Aus den Dekanaten Regen und Grafenau sind die wackeren Damen und Herren bereits gestern aufgebrochen, um sich in Passau oder Osterhofen den Wallfahrtszügen, die dann am Samstag, 14. April 2018, in Altötting zusammentreffen, anzuschließen. Für viele ist es DAS Erlebnis des Jahres und für manche DER Urlaub. Die Vorfreude war riesengroß, auch wenn der Weg oft von Strapazen, Schmerzen und Tränen begleitet ist. „Wunderbar“, „wahnsinnig ergreifend", "sehr tiefgehend“ oder „einfach unbeschreiblich“ - so lauten immer und immer wieder die Kommentare der Teilnehmer. Start war heute, Freitag, in Passau um 4.45 Uhr im Dom St. Stephan und in Osterhofen um 5.30 Uhr in der Basilika Altenmarkt - Osterhofen. Die Wallfahrer/-innen legen innerhalb von zwei Tagen rund 90 Kilometer zurück. Eine dritte Route startet am Samstag von Schönau aus. Bischof Dr. Stefan Oster SDB wird sich am Samstag in den Wallfahrtszug auf der Osterhofener Route einreihen und den Weg bis Altötting mitgehen. Beten und Stille, gute Gespräche und spannende Zeugnisse, lachen und weinen, körperlicher Einsatz und vor allem viel Gemeinschaft gibt es unterwegs zu erleben. Begleitet wird die Jugendfußwallfahrt von verschiedenen Teams, die sich um die Sicherung der Strecke, die Versorgung der Wallfahrer/-innen, die Gestaltung der Statios, den Gepäcktransport und vieles mehr kümmern. Das Rote Kreuz und die Malteser sorgen für alle gesundheitlichen Belangen. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und das Bischöfliche Jugendamt der Diözese Passau freuen sich über die vielen Teilnehmer/-innen.

Das Motto 2018 richtet den Blick auf den 3. Patron der Diözese: #mitkonrad

„Mit Bruder Konrad im Gepäck wünschen wir allen Wallfahrer/-innen einen guten Weg, eine tiefe Glaubenserfahrung und ein gutes Ankommen bei unserer Lieben Frau von Altötting“, so Wolfgang de Jong der Jugendpfarrer der Diözese Passau und der BDKJ-Diözesanpräses.

Dem Heiligen Bruder Konrad zu Ehren wird der Passauer Wallfahrtszug eine kleine Wegänderung machen und am Freitagnachmittag in Parzham auf dem Bruder-Konrad-Hof eine Statio einlegen. Der Venushof mit dem Geburts- und Elternhaus von Hans Birndorfer alias Bruder Konrad von Parzham war der Ausgangspunkt vieler Wallfahrten, die der Heilige als Rottaler Bauer unternommen hat. 

Das Ziel aller Wallfahrtszüge ist Altötting und die Gnadenmutter. Bruder Konrad hat hier über 40 Jahre an der Klosterpforte des St. Anna-Klosters seinen Dienst als Pförtner gemacht und in der Gnadenkapelle täglich um 5 Uhr ministriert.
Die Wallfahrtszüge werden am Samstag, 14. April 2018, um ca. 17.30 Uhr in Altötting an der Stinglhammer Kreuzung zusammentreffen, wo sie von Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl und Bürgermeister Herbert Hofauer herzlichst begrüßt und willkommen geheißen werden. Gemeinsam gehen die rund 7000 Wallfahrer/-innen die Schlussetappe über den Kapellplatz und ziehen jubelnd in die Basilika St. Anna in Altötting ein. 
Höhepunkt und Abschluss ist dann der gemeinsame Jugendgottesdienst mit Bischof Dr. Stefan Oster SDB in der Basilika St. Anna um 20.00 Uhr mit abschließender Lichterprozession. Es ist die erste Lichterprozession des Jahres 2018 in Altötting.

 

Großes Bruder-Konrad-Fest in Altötting
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2018 steht in Altötting ganz im Zeichen von Bruder Konrad, der uns als einfacher Pfortenbruder ein großartiges Vorbild für die Heiligkeit im Alltag ist. Vor 200 Jahren wurde der kleine Hans am 22. Dezember am Venushof in Parzham bei Bad Griesbach als elftes von zwölf Kindern der Bauernfamilie Birndorfer geboren und am selben Tag in der nahen Kirche St. Wolfgang getauft. Die Suche nach der Nähe zu Gott durch das Gebet und durch die Stille hat Hansl schon aus Kind besonders gemacht. Als er sein Erbe verschenkt und in den Bettelorden der Kapuziner eintritt, erhält er den Ordensnamen Konrad. Nach seiner Profess wird er mit dem Pfortendienst an der am stärksten frequentierten Klosterpforte Bayerns beauftragt, den er über 40 Jahre stets pflichtbewusst und hilfsbereit erfüllt. Seine Kraftquelle für den anstrengenden und intensiven Dienst an der Pforte ist der Blick zum Kreuz. "Das Kreuz ist mein Buch" ist eines seiner bekanntesten Zitate und in abgewandelter Form das Altöttinger Wallfahrtsleitwort im Bruder-Konrad-Jahr 2018: "Jesu Kreuz - unser Buch" soll uns anregen diese Kraftquelle durch den Blick auf das Kreuz auch für uns zu entdecken. 
Am 21. April 1894 geht der Pförtner Bruder Konrad in die himmlische Heimat ein. Sein Sterbetag wird in Altötting jedes Jahr als großes Fest gefeiert.

Das Jubiläumsprogramm des Bruder-Konrad-Festes 2018 wurde um die festliche Wiedereröffnung der St. Konrad-Kirche nach Renovierung erweitert.
Am Samstag, 21. April 2018, wird um 10.00 Uhr unser H.H. Bischof Dr. Stefan Oster SDB die erste Pontifikalmesse mit Altarweihe und Segnung des neuen Ambos sowie des neuen Tabernakels feiern.
In der Konradkirche selbst können aus Platzgründen leider nur geladene Gäste Platz finden. Alle anderen sind eingeladen, den Gottesdienst in der St. Anna Basilika mitzufeiern, wo er auf eine große LED-Wand übertragen wird. Auch besteht die Möglichkeit, den Gottesdienst zu Hause über www.allround-tv.de (Video-Livestream / Allround-TV Facebook-Kanal) mitzuverfolgen.

Als Ehrengast wird S.E. Br. Mauro Jöhri, Generalminister der Kapuziner aus Rom am Samstag, 21. April 2018, um 20 Uhr und am Sonntag, 22. April 2018, um 10 Uhr jeweils in der Basilika St. Anna die Heilige Messe feiern und die Predigt halten.

Am Sonntag, 22. April 2018, wird anlässlich des Weltgebetstages für geistliche Berufe im Bistum Passau eine Prozession mit der Bruder-Konrad-Hauptreliquie mit H.H. Bischof Dr. Stefan Oster SDB stattfinden. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Panorama. Der Weg führt mit einer Statio vor der Gnadenkapelle und am Bruder-Konrad-Brunnen in die Basilika St. Anna, wo um 15 Uhr mit einer Pontifikalvesper und anschließender Einzelreliquiensegnung der Abschluss geplant ist.

Ein Highlight und eine Besonderheit im Bruder-Konrad-Jahr ist das geistliche Konzert in der Kirche St. Konrad am Sonntag, 22. April 2018, um 18 Uhr: die Uraufführung der "Bruder-Konrad-Kantate" mit Texten von Bischof Dr. Stefan Oster SDB.

Herzliche Einladung an den Feierlichkeiten teilzunehmen!

Wallfahrtsprogramm Nr. 6 / 10. - 16. April 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr.  6   ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr.  6  als PDF-Datei

Monatliches Triduum in Altötting

Gemeinsam beten für die dringenden Anliegen der Welt:
für den Frieden in der Welt...
für die Familien und den Schutz des Lebens...
für Priester und geistliche Berufungen...
für alle Anliegen unserer Zeit...

Priesterdonnerstag
17.30 Uhr                St. Magdalena            Vesper - kirchliches Stundengebet mit den Kapuzineren
18.00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für geistliche Berufungen
19.00 Uhr                Stiftspfarrkirche        Heilige Messe mit Predigt, Beichtgelegenheit, Anbetung und Gebet um geistliche Berufungen
22.00 - 23.00 Uhr   Anbetungskapelle     Gestaltete Heilige Stunde mit eucharistischem Segen, gestaltet von den Legionären Christi

Herz-Jesu-Freitag (immer der 1. Freitag im Monat)
18:00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für die Familien und den Schutz des Lebens; Litanei zum Hl. Johannes Paul II. mit Möglichkeit zum Einzelreliquiensegen
19:00 Uhr               Stiftspfarrkirche         Herz-Jesu-Messe, Beichtgelegenheit, kurze eucharistische Anbetung, Herz-Jesu-Weihegebet
21.30 - 01.00 Uhr  Anbetungskapelle      mit Jesus und Maria im Gebet - musikalisch gestaltete Anbetungsstunden mit betrachtendem Rosenkranz im Geiste Fatimas für die großen Anliegen der Zeit    

Herz-Mariä-Sühnesamstag
09.00 Uhr                Gnadenkapelle            Marienmesse mit Predigt und Weihegebet

Foto: R. Dorfner

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für April 2018

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater,

für die Verantwortlichen in der Wirtschaft:
Die Weltwirtschaft möge sich dahingehend wandeln, dass es strukturell keine Benachteiligten mehr gibt.

Grußworte des Wallfahrtsrektors
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Liebe Freunde des Gnadenortes und der Altöttinger Wallfahrt!
Liebe Pilger und liebe Gäste aus nah und fern!

Das Kirchenjahr erreicht in diesen Tagen seinen Höhepunkt - mit der Heiligen Woche, der Karwoche, dem Triduum sacrum und dem sich anschließenden Osterfest:
Wir sind eingeladen, mit Christus durch sein Leiden und Sterben hindurch zur inneren Auferstehung, zur österlichen Freude zu gelangen. Dazu ist es notwendig, dass wir eine gute Osterbeichte ablegen und die großen liturgischen Feiern am Gründonnerstag, am Karfreitag, am Karsamstag und am Ostersonntag mit innerer Hingabe begehen in der freundschaftlichen Verbindung und Einheit mit Christus, dem Herrn.

Mit den besten Wünschen für ein frohes und gesegnetes Osterfest!

Ihr Prälat Günther Mandl, Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor

Beichtgelegenheit an den Kar- und Ostertagen in Altötting
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Herzliche Einladung zum Sakrament der Versöhnung!
Unsere Sünden trennen uns von Gott und der Gemeinschaft mit der Kirche. Gott liebt uns aber unendlich und wartet auf uns wie der barmherzige Vater, der seinen Sohn entgegeneilt. Durch das Sakrament der Beichte können wir uns mit Gott versöhnen.
Der Priester hat im Auftrag Gottes die Vollmacht, uns unsere Sünden zu vergeben und "auszulöschen". Wichtig ist, dass wir uns gut auf die Beichte durch Gebet und Gewissenserforschung vorbereiten, ehrlich und offen die Sünden bereuen und bekennen aber auch nach der Lossprechung die Buße als Wiedergutmachung verrichten und den gefassten Vorsatz zur Besserung umsetzen.

Beichtgelegenheit in den Kar- und Ostertagen:
Gründonnerstag
08.00 - 11.30 Uhr und 14.30 - 16.00 Uhr in St. Magdalena

Karfreitag
08.30 – 11.30 Uhr in St. Magdalena
08.30 – 11.30 Uhr in der Basilika St. Anna und in den Beichtzimmern im „Krippengang“
08.30 – 12.00 Uhr und 14.00 - 15.00 Uhr auch in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus
13.30 – 14.45 Uhr in der Basilika St. Anna und in den Beichtzimmern im „Krippengang“
16.30 – 17.30 Uhr in der Basilika St. Anna und in den Beichtzimmern im „Krippengang“

Karsamstag
08.30 – 11.30 Uhr und 14.30 – 16.00 Uhr in St. Magdalena
09.00 – 12.00 Uhr in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus

Ostersonntag und Ostermontag
Keine Beichtgelegenheit in St. Magdalena und in der Basilika St. Anna
08.30 – 12.00 Uhr und 14.30 - 17.00 Uhr in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus

Was soll ich beichten? - Hilfe zur Gewissenserforschung

Jesus vor Pilatus

Am Palmsonntag wurde an den Einzug von Jesus in Jerusalem erinnert. Als frommer Jude war Jesus von Nazareth ganz in der jüdischen Tradition beheimatet und erfüllte vorbildlich die Gesetze. Nach dem Gebot Jahwes mussten alle männlichen Juden ab dem 13. Lebensjahr dreimal jährlich nach Jerusalem wallfahren und vor Jahwe erscheinen. Es waren die drei großen Hauptfeste, an denen Jerusalem und der Tempel zum zentralen Wallfahrtsziel wurden: Das Paschafest (ursprünglich ein Frühlingsfest und zum Gedenken an den Auszug bzw. Rettung aus Ägypten), das Wochenfest Schawuot (Fest der Torahgebung - aus dem das christliche Pfingsten entstand) und das Laubhüttenfest Sukkot (in Erinnerung an den Weg in das Land Israel nach dem Auszug aus Ägypten). Die Wallfahrtslieder des Psalters geben Zeugnis von der Lebendigkeit des Glaubens, von der frohen und freudigen Stimmung der Wallfahrer aber auch von ihrem Gottvertrauen. Für Jesus, der ganz in der jüdischen Tradition beheimatet war, war die Treue zum Gesetz und die Pflege der Beziehung zu Gott ein besonderes Anliegen. Nachdem er sich zuvor einige Zeit von der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte, hat sich Jesus nun auch durch die aufgeladene, für ihn gefährliche Stimmung nicht abhalten lassen und ist zum Passachfest nach Jerusalem gepilgert - begleitet vom jubelnden Menschen und von den Behörden streng überwacht.
In Jerusalem hat in seinen Disputen mit den Pharisäern und Schriftgelehrten mit der religiösen Praxis kritisch auseinandergesetzt. Die Erwartung des Volkes, er würde die politischen Verhältnisse ändern, erfüllte er nicht - sondern vertrieb die Händler aus dem Tempelhof und sagt den Untergang Jerusalems vorher. Der Hohe Rat nimmt Jesus als Bedrohung war und verklagt ihm bei der römischen Verwaltungsmacht, deren höchster Beamter der Statthalter Pontius Pilatus wahr. Vor diesen Richter wurde Jesu geführt, um sein Todesurteil zu erwirken. Der Statthalter verhörte Jesus, fand aber keine Schuld an ihm. Seine Frage "Was ist Wahrheit?" zeigt, dass er sich der prekären Situation bewusst war. Nachdem er aufgrund der unklaren Rechtsstruktur Jesus auch nicht an die jüdische Autorität in Gestalt von Herodes Antipas abschieben konnte, wusch Pilatus seine Hände in Unschuld - um nicht für sein ungerechtes Urteil, dass er aus Angst vor den Juden fällte, verantwortlich zu sein. Der römische Statthalter wurde so zum "Werkzeug" Gottes, denn Jesus musste seine Aufgabe erfüllen: Durch Tod und Auferstehung die Menschen zu erlösen und mit Gott zu versöhnen.

Unsern Krippenbauer Reinhard Hof hat sich von dieser Perikope inspirieren lassen und die Szene mit vielen Details anschaulich dargestellt.

Kar- und Osterprogramm in der Gnadenkapelle
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Gründonnerstag, 29. März 2018
Tagsüber Kapellenstille
18.00 Uhr Lichtreicher Rosenkranz

Karfreitag, 30. März 2018
Tagsüber Kapellenstille
07.00 Uhr Verhüllung des Gnadenbildes mit schwarzem Schleier
18.00 Uhr Schmerzhafter Rosenkranz

Karsamstag, 31. März 2018
Tagsüber Kapellenstille

Ostersonntag, 01. April 2018
Speisenweihe nach jeder Eucharistiefeier: 6.00 / 7.00 / 8.00 / 9.00 / 10.00 / 11.00 Uhr
07.00 Uhr Festliche Ostermesse: M. Filke, Missa in G
12.00 Uhr Mittagsgebet: Regina Coeli
15.30 Uhr AVE mit dem Kapellchor
18.00 Uhr Glorreicher Rosenkranz

Ostermontag, 02. April 2018
07.00 Uhr Festliche Ostermesse: J. Rheinberger, Missa in A
12.00 Uhr Mittagsgebet: Regina Coeli
18.00 Uhr Glorreicher Rosenkranz

Weißer Sonntag, 08. April 2018
Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit
07.00 Uhr Hl. Messe: E.Tittel, Kl. Festmesse
18.00 Uhr Barmherzigkeitsrosenkranz

Anbetungskapelle
Immerwährende Anbetung täglich 24 Stunden.
Gründonnerstag um 24:00 Uhr Einsetzung - bis zum Ende der Osternacht von St. Magdalena bleibt die Anbetungskapelle geschlossen.
Anschließend nach der Osternacht feierliche Übertragung des Allerheiligsten in die Anbetungskapelle und Entzündung der Kerzen mit dem österlichen Licht.

Wallfahrtsprogramm Nr. 5 / 27. März - 09. April 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr.  5  ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr. 5  als PDF-Datei

Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum

Betriebsbedingt ist das Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum in der Karwoche geschlossen.

Ab Ostersonntag, 1. April 2018, sind wir wieder für Sie da und freuen uns auf Ihren Besuch!

„Vom Geheimnis des Glaubens: Der Tüchleinzyklus und das Heilige Grab“

Der Kreuzgang der Stiftspfarrkirche wird alljährlich durch den Passionszyklus der Tüchleingemälde mystisch verdunkelt und lädt zum betrachtenden Gebet ein. Die Darstellung der Leiden Christi von Joseph Führich lassen durch die besondere Malweise und der Bildwirkung mit hintergründiger Lichtquelle den Eindruck von Glasmalerei entstehen. Die Transparent-Gemälde sind ein in Vergessenheit geratener Kulturschatz.

Erleben Sie die Mystik der Tüchleingemälde im Rahmen einer 90-minütigen Sonderführung unter dem Titel "Vom Geheimnis des Glaubens: Der Tüchleinzyklus und das Heilige Grab".
Die Kunstwerke und im Anschluss auch das Heilige Grab werden kunstgeschichtlich, spirituell und lokalhistorisch erklärt.

Anmeldung im Wallfahrts- und Verkehrsbüro Altötting unter touristinfo@altoetting.de oder Tel. 08671 506219
Führungsgebühr 8,00 EUR pro Person
Die Einnahmen kommen als Spenden direkt der Restaurierung der Tüchleingemälde zugute.
Treffpunkt vor dem Rathaus

Foto: Foto Strauss

Die Welt FAIR-ändern
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... wollen und können Bäuerinnen und Bauern. Das ist auch das Motto für die 10. Bauernwallfahrt nach Altötting. Am Sonntag, den 18. März 2018, pilgern wieder Mensch und Vieh zur Gnadenmutter um den Segen des Himmels zu erbitten. Die AbL Bayern ist eine bäuerliche Interessensvertretung, die für eine nachhaltige, sozial- und umweltverträgliche Landwirtschaft eintritt. Als Landwirte sind die Bauern einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in der Prodkutionkette. Mit der "Erzeugung" von Lebensmitteln aber auch von Rohstoffen und Energie leisten sie einen grundlegenden Beitrag, der oft wenig Anerkennung findet. So kommen die Bäuerinnen und Bauern aus dem Umland von Altötting nicht zuletzt auch auf den Kapellplatz um Zeugnis von ihrer Arbeit und ihrem Glauben zu geben. Den großen Pilgergottesdienst feiert der H.H. Bischof Lumen Monteiro aus Agartala (Indien) als Gast von Misereor gemeinsam mit Pfarrer Michael Witti aus dem Pfarrverband Feichten-Heiligkreuz-Hart-Wald um 11.30 Uhr in der Basilika St. Anna. Um ca. 13 Uhr wird Wallfahrtsrektor und Stiftspropst Günther Mandl gemeinsam mit dem H.H. Bischof Lumen Monteiro am Kapellplatz die Segnung von Tieren und Heilkräutern vornehmen. Für die musikalische Gestaltung sorgt der Singkreis Asten und die Blasmusik der Bauernwallfahrt. Herzliche Einladung an alle - kommt und feiert mit!

Bericht über die Wallfahrt im Jahr 2017

Der große Bruder-Konrad-Film

Wer war Bruder Konrad? Wie und wo hat er genau gelebt? Und warum ist er unser Bistumspatron? Diese Fragen haben zu einem neuen Filmprojekt angeregt. Johannes Birndorfer alias Konrad von Parzham  wurde vor 200 Jahren am 22. Dezember im Rottal geboren. Den Heiligen kennenzulernen und so gut wie alles über Bruder Konrad, den Klosterpförtner von St. Anna in Altötting, zu erfahren, können Sie durch den Film.

Hier geht's zum Film

Wallfahrtsprogramm Nr. 4 / 13. - 26. März 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr.  4  ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr. 4 als PDF-Datei

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für März 2018

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater,

um Ausbildung in geistlicher Unterscheidung.
Die Kirche möge erkennen, wie dringend die Ausbildung zu geistlicher Unterscheidung ist und diese sowohl auf persönlicher als auch auf der Ebene der Gemeinden fördern.

Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum

Wir haben unsere Tore wieder für Sie geöffnet und freuen uns auf Ihren Besuch:

Von Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10 - 16 Uhr für Sie da.

Aktuelle Änderungen der Öffnungszeiten werden auf unserer Homepage bekanntgegeben.

Eintrittspreise ins Museum:
Erwachsene                                          EUR 2,--
Kinder, Studenten, Senioren ermäßigt     EUR 1,--
Familienkarte                                        EUR 5,--
freier Eintritt für Personen mit Behindertenausweis, Kinder bis 6 Jahre und Schulklassen

Die Sonderausstellung "Bruder Konrad - Kunst und Schriften" kann kostenfrei besichtigt werden.

Ausstellung „Bruder Konrad – Kunst und Schriften“ 11. März – 16. Dezember 2018

Zum 200. Geburtsjahr des heiligen Bruders Konrad wird in Altötting eine dritte Ausstellung eröffnet. Nach „Bruder Konrad – Geburt und Taufe“ im Kreuzgang des St. Konradklosters mit Informationen rund um die Umstände von Geburt und Taufe des Heiligen und „Bruder Konrad – Sein Leben“ in der Vorhalle zum Romanischen Portal in der Stiftspfarrkirche folgt ein weiterer Aspekt zum Leben des heiligen Jubilars in der Bischöflichen Administration im Haus Papst Benedikt XVI – Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum.
„Bruder Konrad – Kunst und Schriften“ gibt einen Einblick in Autographe und schriftliche Zeugnisse über Bruder Konrad. Zahllose Künstler haben den Kapuzinerheiligen als Motiv gewählt. Literatur aus dem 19. Jahrhundert, Biographien, Andachten, Postkarten, Andachtsbilder und künstlerische Darstellungen zeugen von der geistlichen Bedeutung des heiligen Pförtners. Konzipiert wurde die Ausstellung von Br. Georg Greimel.
Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 11. März, 14.30 Uhr und ist zu den Öffnungszeiten kostenfrei zu besichtigen.

Öffnungszeiten:

4. Fastensonntag – Oktober
Dienstag – Sonntag 10 - 16 Uhr
Feiertage 10 – 16 Uhr
Karfreitag/Karsamstag geschlossen

Beginn Christkindlmarkt – Ende Christkindlmarkt
Montag – Freitag 13 – 18 Uhr
Samstag – Sonntag 10 – 18 Uhr

Frei werden - durch die Versöhnung mit Gott und den Menschen

Ein Sprichwort sagt "Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung!" Dieser erste Schritt durch eine aufrichtige Gewissenserforschung führt uns zu dem großen, oft missverstandenen Sakramten der Versöhnung.

Für Papst Franziskus ist die Beichte eine Begegnung mit Jesus, dessen Barmherzigkeit uns motiviert, es besser zu machen. "Die Beichte hilft Menschen, sich für das zu schämen, was sie falsch gemacht haben, und umarmt sie mit Gottes Liebe, sodass sie wissen, dass ihnen vergeben ist und sie gestärkt hinaus gehen können in den Wettkampf (des Lebens), um die Sünde in Zukunft zu meiden." so Papst Franziskus. Der Beichtstuhl sei kein "Waschsalon", um ein paar Flecken auf dem Gewissen wegzuwaschen, formulierte Franziskus es anschaulich. Und weiter führte Papst Franziskus es in seiner Predigt aus: Gott vergebe zwar restlos. Seine Barmherzigkeit sei jedoch nur dann wirklich erfahrbar, wenn man sich für seine eigenen Sünden schäme und Gott um Vergebung bittet. Nur so sei es auch möglich, selbst seinen Mitmenschen zu vergeben. Eine solche Scham sei eine Gnade, um die man Gott bitten müsse, betonte der Pontifex.

"Möchtest du lernen, wahrhaft zu sein und frei? Geh zur Beichte. Meine Freunde, ich bin manchmal sehr besorgt. Für mich ist es nie ein Problem, wenn ein Junge oder ein Mädchen schwach ist. Was er oder sie auch immer angestellt hat. Es ist nie störend, es ist nie zu schlimm. Was mich hingegen wirklich besorgt, was mir in meinem Priesterherzen wirklich zu schaffen macht, ist, dass dieser Junge, dieses Mädchen nicht mehr zur Beichte geht. Weil die Beichte der einzige Ort ist, wo ihr endlich wahr sein könnt. Es gibt eine Sache, die man uns während der Erziehung gut beibringt: die Fassade. Das können wir sehr gut. Eine brillante Fassade: innerlich kann es ein Trümmerhaufen sein, äußerlich geht alles gut. Man sichert sich ab. Man ist nicht mehr wahrhaft, weil man Angst hat, zu enttäuschen. Deshalb braucht es einen Ort, an dem man wahrhaft sein kann, diese Schule der Wahrheit, die die Beichte ist. Denn endlich könnt ihr euch zeigen, nicht so wie ihr gerne wärt, sondern so, wie ihr tatsächlich seid. „Herr, ich komme mit meinen Schwächen, diesen Verletzungen, diesen Sünden, dieser Abhängigkeit, die ich nicht mehr loswerde.“ (Pfarrer Pierre-Hervé GROSJEAN)

Herzliche Einladung besonders in der Fastenzeit als Vorbereitung auf das Osterfest das Bußsakrament zu empfangen!

Beichtgelegenheit in Altötting:
An Werktagen in St. Magdalena:   08.30 -11.30 Uhr und 14.30 - 16.00 Uhr
An Sonn- und Feiertagen:
Basilika St. Anna:                        08.30 - 11.30 Uhr
Stiftspfarrkirche:                           08.30 - 12.15 Uhr und 14.30 - 17.00 Uhr

Was soll ich beichten? - Hilfe zur Gewissenserforschung

Wallfahrtsprogramm Nr. 3 / 27. Februar - 12. März 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 3 ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr. 3 als PDF-Datei

Fastenpredigten 2018
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Die Fastenzeit war im frühen Christentum die Zeit der Katechesen zur intensiven Vorbereitung der erwachsenen Taufbewerber auf die Taufe in der Osternacht. Daraus hat sich im Mittelalter der gute Brauch der Fastenpredigten entwickelt, die seit dem Konzil von Trient (1545) ihren festen Platz in der Liturgie der österlichen Bußzeit der Zentralkirchen haben. Mit der Predigtreihe werden die Gläubigen zu einer intensiven Auseinandersetzung mit ihrem Leben angeregt. Das Evangelium soll dabei der Kompass für die Umkehr und Neujustierung des persönlichen Lebens sein.

In Altötting wird 2018 "Die Kreuzesnachfolge von Bruder Konrad, orientiert an seinem Ordensvater Franz von Assisi" in verschiedenen Aspekten betrachtet:

Donnerstag, 22. Februar 2018 - Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus
Prediger: Domdekan Msgr. Dr. Hans Bauernfeind aus Passau
Thema:   "Bote des Friedens"

Donnerstag, 01. März 2018 - Stiftspfarrkriche St. Philippus und Jakobus
Prediger: Domkapitular Msgr. Manfred Ertl aus Passau
Thema:   "Aus der Dunkelheit ins Licht"

Donnerstag, 08. März 2018 - Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus
Prediger: Generalvikar Dr. Klaus Metzl aus Passau
Thema:   "Bereit sein zum Sterben"

Donnerstag, 15. März 2018 - Pfarrkirche St. Josef in Altötting-Süd
Prediger: Stiftspropst Prälat Günther Mandl
Thema:   "Nachfolgen und Leben finden"

Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Rahmen der Abendmesse.

Herzliche Einladung sich auf den Fasten-Impuls und die Orientierung in der Kreuzesnachfolge einzulassen!

Aschermittwoch in Altötting
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... ist ein ganz besonderer Tag im Jahreskreis der Marienverehrung. Wenn Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl gemeinsam mit Guardian Pater Norbert Schlenker OFMCap und zahlreichen Marienkinder die Gnadenmutter von der Gnadenkapelle in die Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena überträgt, wird Maria zu einer von uns. Sie ist dann in der Mitte ihrer Kinder und (an)fassbar. Es können auch Rosenkränze und andere fromme Gegenstände für die zukünftige Andacht durch den Priester an das Gnadenbild gehalten werden. Der priesterliche Segen und der milde Blick der Gnadenmutter stärken die Gläubigen. Viele sind gekommen und die lange Reihe der Wartenden wollte nicht enden. Beschenkt mit einem Schleierbriefchen von Reinhard Zehentner und getragen von Gebet und Gesang, war die alljährliche Andacht am Beginn der Fastenzeit wieder ein tragendes und stimmungsvolles Erlebnis - das noch weit in die Fastenzeit hineinwirken wird.

In St. Magdalena besinnen sich die Gläubigen nicht nur auf die einfache und demütige Himmelsmama sondern auch auf die Vergänglichkeit des irdischen Lebens. Zur Einstimmung auf die 40tägige österliche Bußzeit wird mit der Aschenauflegung die Bereitschaft zu Buße und Umkehr symbolisiert. Die Tradition des Aschenkreuzes auf die Stirn ist seit dem 11. Jahrhundert bekannt. Mit den Worten "Bedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst" weist der Priester auf die Tatsache von Tod und Leben hin - oder fordert mit den Worten aus dem Markusevangelium "Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium" direkt zur Lebenskorrektur und zur Erneuerung auf. Es geht um die rechte Buße, damit die Herzen sich öffnen, sich wandeln und sich der neue Mensch auf Gott einlassen kann.
Papst Franziskus formulierte es in einer Predigt zum Aschermittwoch einmal so: "Denn Staub bist du, zum Staub musst du zurück" (Gen 3,19) - Das Symbol der Asche führt also zurück zu jenem großen Fresko der Schöpfung, von der gesagt wird, dass in ihr der Mensch eine einzigartige Einheit von Materie und göttlichem Hauch ist, und zwar im Bild des Staubes der Erde, der von Gott geformt und belebt wird durch seinen Atem, den er dem neuen Geschöpf durch die Nasenflügel einhaucht. Die Worte aus dem Buch Genesis werden in der Liturgie des Aschermittwochs aufgegriffen: Als Einladung zur Buße, zur Demut, zur Bewusstwerdung der eigenen Sterblichkeit, aber nicht, um den Menschen in Verzweiflung enden zu lassen, sondern damit er, gerade in seiner Sterblichkeit, die unvorstellbare Nähe Gottes aufnehmen kann, der jenseits des Todes den Weg eröffnet zur Auferstehung und zum endlich wiedergefundenen Paradies.“

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Fasten tut gut - Der Blick nach innen
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Von Aschermittwoch bis Ostern lautet das Motto "Weniger ist mehr". „Die Fastenzeit ist die Zeit, Nein zu sagen“, so Papst Franziskus. Fasten ist keine Diätform, um rasch ein paar Kilos abzunehmen, sondern ein bewusster Verzicht. Die Gläubigen sind eingeladen, sich in den 40 Tagen wieder auf das Wesentliche - auf Gott und unsere Mitmenschen - auszurichten.

Der Beginn der Fastenzeit ist mit dem Symbol des Aschekreuzes gekennzeichnet. Der katholische Priester bezeichnet die Stirn der Gottesdienstbesucher mit einem Aschenkreuz um auf die geistige Reinigung und die Vergänglichkeit hinzuweisen.
Entgiftung, Entschlackung und Regeneration für Körper, Geist und Seele sind die Ziele in diesen 6 1/2 Wochen der sogenannten "österlichen Bußzeit". Neben der Reduzierung des Speise- und Getränkeangebotes und der (früher vorgeschriebenen) Freitagsabstinenz von Fleisch,  werden seit Papst Paul VI. auch andere Formen der Askese und Buße empfohlen. Ein intensiveres Gebetsleben, die häufigere Teilnahmen an Gottesdiensten und Andachten gehören ebenso zur Fastenzeit, wie Werke der Nächstenliebe und das Geben von Almosen. Diese Bußwerke werden als Fastenopfer bezeichnet. Das Gebet der Fastenzeit ist der Kreuzweg, das Nachgehen des Leidensweges Jesu von der Verurteilung bis zur Kreuzabnahme bzw. Grablegung. Ein wichtiger Meilenstein in der Fastenzeit ist auch die "Seelenhygiene" durch die Beichte.
An den Fastensonntagen und  an Hochfesten, die in die Fastenzeit fallen (beispielsweise dem Josefstag am 19. März oder Mariä Verkündigung am 25. März), wird nicht gefastet.
Fasten wie Jesu - ein Blick auf den biblischen Hintergrund führt uns fast 2000 Jahr zurück. Matthäus berichtet im 4. Kapitel,  dass Jesus 40 Tage und Nächte in der Wüste gefastet hat. Die Zahl 40 begegnet uns in der Bibel auch an anderen Stellen:  an die 40 Tage der Sintflut (Gen 7,4–6); 40 Jahre Wüstenwanderung des Volkes Israel durch die Wüste nach dem Auszug aus Ägypten (Ex 16,35); 40 Tage verbrachte Mose in der Gegenwart Gottes auf dem Berg Sinai und das Volk wendet sich dem goldenen Kalb zu (Ex 24,18); an die Frist von 40 Tagen, die Gott dem Propheten Jona zur Bekehrung der Stadt Ninive auftrug, um den Untergang der Stadt durch Fasten und Büßen abzuwenden (Jona 3,4) und dann wieder in der Zeit von der Auferstehung bis zur Himmelfahrt von Jesus Christus (Apg 1,3). Traditionell wird auch für eine Schwangerschaft der Zeitraum von 40 Wochen angesetzt: um neues Leben entstehen, wachsen und auf die Welt kommen zu lassen.  So dient auch die vierzigtägige Fastenzeit der römisch-katholischen Kirche als österliche Bußzeit der Vorbereitung auf die Feier des Todes und der Auferstehung Christi.

Da es in der Fastenzeit jedenfalls nicht um bloßes Abnehmen geht, werden am Aschermittwoch oft auch alternative Vorsätze für diese 40 Tage des "frei werdens von" und gleichzeitigem "frei werdens für" gefasst: kein Alkohol, keine Zigaretten, kein Smartphone, kein Autofahren, kein Fernsehen.
Die Fastenzeit dauert von Aschermittwoch bis zum Beginn der Messe vom letzten Abendmahl am Gründonnerstag. Ab Karfreitag bis zur Osternachtfeier schließt sich das Osterfasten - als Trauerfasten zum Gedächtnis der Passion und der Grabesruhe Christi - an.  Durch die Feier der Erlösung durch Jesus Christus mit der Erneuerung der Taufversprechen in der Osternacht werden wir wieder neu mit dem Heil und der Freude als Kinder Gottes erfüllt.

Fasten tut gut - Es ist die Einladung "sich aufzuräumen", um für die kommende Fülle Platz zu schaffen

 

Welttag der Kranken am Gedenktag von Unsere Liebe Frau in Lourdes
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Papst Franziskus hat den XXVI. Welttag der Kranken am 11. Februar 2018 unter das Motto Mater Ecclesiae: „‘Sieh e dein Sohn... Siehe deine Mutter ‘. Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich“ (Joh 19,26–27). gestellt:

Die Botschaft von Papst Franziskus zum XXVI. Welttag der Kranken 2018

Der Welttag der Kranken wurde 1993 von Papst Johannes Paul II. als Gedenken an alle von Krankheiten heimgesuchten und gezeichneten Menschen eingeführt. Er wird jährlich am 11. Februar, dem Gedenktag Unserer Lieben Frau in Lourdes, begangen. Neben einem Gottesdienst im Petersdom findt jedes Jahr eine zentrale Veranstaltung in einem anderen Land statt. Im denkwürdigen Jahr 2013 hat Papst Benedikt XVI. Altötting als den zentralen Veranstaltungsort ausgewählt und im Zuge der Feierlichkeiten zum XXI. Weltkrankentag nicht nur seinen päpstlichen Segen sondern auch einen kostbaren Reliquienschatz überbringen lassen: Das Blut seines verehrten Vorgängers des seligen Papst Johannes Paul II., der somit zum ewigen Pilger der Stadt Altötting geworden ist. Die Reliquie fand neben der goldenen Rose in der Gnadenkapelle Unserer Lieben Frau von Altötting einen würdigen Platz.

Papst Benedikt XIV. hat die Bedeutung des Weltkrankentags mit folgenden Worten erklärt: "Mit dem jährlichen Welttag der Kranken will die Kirche in der Tat die kirchliche Gemeinschaft in allen Bereichen für die Bedeutung des pastoralen Dienstes auf dem weiten Feld des Gesundheitswesens sensibilisieren, einem Dienst, der ganz wesentlich zu ihrer Sendung gehört, da er auf der Linie der Heilssendung Christi selbst liegt. Er, der göttliche Arzt, »zog umher, tat Gutes und heilte alle, die in der Gewalt des Teufels waren« (Apg 10,38). Aus dem Geheimnis seines Leidens, seines Todes und seiner Auferstehung erhält das menschliche Leiden Sinn und Erleuchtung. In dem Apostolischen Schreiben Salvifici doloris findet der Diener Gottes Johannes Paul II. dazu erleuchtende Worte. »Im Leiden Christi hat das menschliche Leiden seinen Höhepunkt erreicht. Zugleich ist es in eine völlig neue Dimension und Ordnung eingetreten: Es ist mit der Liebe verbunden worden, mit jener Liebe…, die das Gute schafft, indem sie es sogar aus dem Bösen wirkt, und zwar durch das Leiden, so wie das höchste Gut der Erlösung der Welt vom Kreuz Christi ausgegangen ist und noch ständig von dort ausgeht. Das Kreuz Christi ist zu einer Quelle geworden, aus der Ströme lebendigen Wassers fließen« (Nr. 18). Schon das Zweite Vatikanische Konzil erinnerte an die wichtige Aufgabe der Kirche, sich des menschlichen Leidens anzunehmen. In der dogmatischen Konstitution Lumen gentium lesen wir: »Christus wurde vom Vater gesandt, ›den Armen die frohe Botschaft zu bringen, zu heilen, die bedrückten Herzens sind‹ (Lk 4,18), ›zu suchen und zu retten, was verloren war‹ (Lk 19,10). In ähnlicher Weise umgibt die Kirche alle mit ihrer Liebe, die von menschlicher Schwachheit angefochten sind, ja in den Armen und Leidenden erkennt sie das Bild dessen, der sie gegründet hat und selbst ein Armer und Leidender war. Sie müht sich, deren Not zu erleichtern, und sucht Christus in ihnen zu dienen« (Nr. 8). Dieses humanitäre und geistliche Wirken der kirchlichen Gemeinschaft gegenüber den Kranken und Leidenden ist im Lauf der Jahrhunderte in vielfältigen Formen und auch institutionellen Strukturen im Gesundheitswesen zum Ausdruck gekommen." (Auszug aus der Botschaft zum Weltkrankentag 2010).

Wir empfehlen alle Kranken und Leidenden, alle Menschen mit Einschränkungen sowie ihre Angehörigen und alle, die sich ihrer annehmen, der Gnade Gottes und der Fürsprache Mariens, unserer milden, wirkmächtigen Mutter, an. Mögen sie Heilung an Leib und Seele erfahren!

Das Gnadenbild in der Stiftspfarrkirche

Während in der Heiligen Kapelle geputzt, gesaugt und poliert wird, ist das Bild Unserer Lieben Frau von Altötting in der altehrwürdigen Stiftspfarrkriche St. Philippus und Jakobus zu Hause. Der Schrein mit der Gottesmutter steht rechts vom Volksaltar und gleich neben dem Heiligen Josef. Marienkinder und alle gläubigen Besucher Altöttings können die Litugie nach der Kapellordnung in der großen Stiftspfarrkirche feiern. Auch wenn der Gnadenaltar mit einen Gold- und Silberdarstellungen einzigartig ist, so hat das Gnadenbild in der Stiftspfarrkirche einen würdigen und stimmigen Rahmen. Der klassizistische Hochaltar und das gorße Altargemälde "der himmlischen Rettung" im Hintergrund aber auch die beiden Engelfiguren lassen uns das Geheimnis der demütigen Gottesmagd nachspüren, die immer auf ihren Sohn, unseren Herrn Jesus Christus, blickend uns zu IHM hinführen möchte.
Das Gnadenbild wird am Donnerstag nach der Abendmesse um ca. 19.30 Uhr in ihr strahlend sauberes Haus übertragen. Ab Freitag werden die Heiligen Messen und der Rosenkranz gemäß Kapellordnung in der Gnadenkapelle gefeiert bwz. gebetet.

Einblick in die Kapellreinigung haben Stefanie Hintermayr im Vorjahr mit der Kamera festgehalten: Frühjahrsputz in der Gnadenkapelle Altötting | Saubermachen in der Kirche

Foto: R. Dorfner

Eucharistisches Stundengebet
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Herzliche Einladung am Samstag, 17. und Sonntag, 18. Februar 2018 zur Einstimmung in die österliche Bußzeit in St. Magdalena

Das Eucharistische Stundengebet wird mit Impulsen durch Predigten zum Altöttinger Wallfahrtsmotto 2018 "Jesu Kreuz – unser Buch!“ - Die Kreuzesnachfolge von Bruder Konrad orientiert an seinem Ordensvater Franz von Assisi den Blick auf das Wesentliche im Leben eines jeden Menschen lenken.

Prediger P. Norbert Schlenker OFMCap, Guardian und stellvertretender Wallfahrtsrektor in Altötting erklärt zum Thema:
„Jesu Kreuz – unser Buch!“ ist das Leitwort des 200. Geburtsjahres des Hl. Bruder Konrad von Parzham im Bistum Passau und gleichzeitig das diesjährige Wallfahrtsmotto in Altötting. Es verweist uns auf den bekannten Ausspruch von Bruder Konrad: „Das Kreuz ist mein Buch!“ Mit seiner  Kreuzesfrömmigkeit steht er in der Tradition seines Ordensvaters, des Hl. Franz von Assisi, der am Anfang seiner Berufung in San Damiano vom Gekreuzigten den Auftrag erhielt: „Gehe hin und stelle mein Haus wieder her!“ und der gegen Ende seines Lebens auf dem Berg La Verna durch den Empfang der Wundmale die Liebe des Gekreuzigten in außerordentlicher Weise erfuhr. Wie Franziskus hat auch Bruder Konrad gelernt, im Zeichen des Kreuzes und in der Begegnung mit dem Gekreuzigten und in dessen Nachfolge sein Leben zu sehen und seinen Dienst an der Pforte und im Kloster zu
tun. Darin kann er uns Vorbild und Fürsprecher sein, die Höhen und Tiefen unseres alltäglichen Lebens im Blick auf den Herrn und sein Kreuz anzunehmen und zu gestalten.

Samstag, 17. Februar:
10.00 Uhr Festmesse mit Predigt Thema: Das Evangelium leben
                   Aussetzung – Anbetung
15.00 Uhr Eucharistische Andacht
16.00 Uhr Predigt Thema: Das Zeugnis der Demut
                   Litanei – Eucharistischer Segen

Sonntag, 18. Februar:
09.30 Uhr Festmesse mit Predigt Thema: Abschied nehmen können
                   (musik. Gestaltung: Kapellchor und Orgel)
                   Aussetzung – Anbetung
15.00 Uhr Abschlusspredigt Thema: Kreuzesfrömmigkeit
                   Te Deum – Eucharistischer Segen

Altöttinger Pilgerfahrt 2018 auf den Spuren des Hl. Bruder Konrad
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Die 52. Pilgerfahrt führt von Altötting nach Passau und weiter nach Parzham, dem Geburtsort des Heiligen. In der Bischofsstadt Passau, die zu den schönsten Städten der Welt zählt, feiert der H.H. Diözesanbischof Dr. Stefan Oster um 09.30 Uhr einen Pontifikalgottesdienst im Passauer Dom, dem größten Barockdom nördlich der Alpen. Ein besonderer Moment wird der feierliche Einzug der Wallfahrer aus Altötting mit ihren Fahnenabordnungen und begleitet von der Altöttinger Musikkapelle sein. Die Altöttinger Kapellsingknaben und Mädchenkantorei unter der Leitung von Herbert Hager werden den Gottesdienst musikalisch gestalten und werden von der großen, weltberühmten Orgel begleitet. Nach der leiblichen Stärkung und einer Stadtführung bringen die Busse alle Teilnehmer nach Parzham zur Schlussandacht. In Parzham lassen sich die Wurzeln von Bruder Konrad, seine bäuerliche Abstammung und seine niederbayerische Mentalität nachspüren. Die geistliche Leitung hat Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl, der von seinem Team an Seelsorgern unterstützt wird. Möge die Gnadenmutter die Pilgerfahrt beschützen und begleiten, so dass es ein wunderschöner gemeinsamer Pilgertag wird.
Der Fahrpreis beträgt EUR 25, Kinder sind kostenfrei. Anmeldung im Wallfahrts- und Verkehrsbüro: Tel. 08671/506219 oder per mail unter touristinfo@altoetting.de

Foto Passauer Dom: Bistum Passau

Der Kapellplatz im weißen Winterkleid

07.02.2018 - Der Kapellplatz in Altötting gehört zu den schönsten Plätzen - in der Wallfahrtssaison quirlig durch die zahlreichen Pilger und Pilgerinnen, im Winter oft still und weit. Heute hat uns der Winter dieses schöne Bild des stillen Platzes rund um die Heilige Kapelle beschert. Ein ganz besonderer Anblick ist es wenn die Schneeflocken lautlos, sanft und weich auf diesen wunderbaren Flecken Erde fallen. Es ist ein Moment, der einlädt innezuhalten um das Herz zu Gott dem Schöpfer zu erheben.

Am Aschermittwoch der Gnadenmutter begegnen

Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit als Vorbereitung auf das große Osterfest. In Altötting ist neben der Aschenauflegung auch die besondere Verehrung der Gnadenmutter eine gute Tradition. An der Hand der Mutter sich ganz auf den Sohn ausrichten und nach ihrem Vorbild sich frei machen, um sich von Gott beschenken und erfüllen zu lassen. Maria begleitet uns durch die österliche Bußzeit und durch unser irdisches Leben, durch alle Tiefen und Höhen, auf den Himmel zu.

Herzliche Einladung am Aschermittwoch, den 14. Februar 2018, zum "Gnadenbildkuss" mit Aschenauflegung:

Um 13.30 Uhr wird das Gnadenbild in die Klosterkirche St. Magdalena übertragen
Von 13.30 bis 16.00 Uhr sind alle Gläubigen aus nah und fern zur Marienverehrung und Aschenauflegung eingeladen. Für die musikalische Umrahmung sorgt der Frauenbundchor.
Um 16.00 Uhr sind alle zur Feier der Heiligen Messe mit Aschenauflegung eingeladen.

Ein Bericht über die historischen Hintergründe und die Verehrung in unserer Zeit von Stefanie Hintermayr

Foto: R. Dorfner

Blasiussegen wird in allen Gottesdiensten erteilt

Am 03. Februar wird in der katholischen Kirche des Heiligen Blasius gedacht. Er war Bischof von Sebaste in Armenien und erlitt um 316 unter Kaiser Licinius ein grausames Martyrium.
Der Heilige zählt seit dem späten Mittelalter zu den vierzehn Nothelfern. Über den Heiligen wird berichtet, dass er im römischen Gefängnis einen jungen Mann oder Knaben, der eine Fischgräte verschluckt hatte und zu ersticken drohte, das Leben gerettet hat. Deshalb  wird an den Tagen um seinen Gedenktag der sogenannte Blasiussegen zum Schutz gegen Halskrankheiten erteilt. Bei der Spendung wird die Kerzensymbolik von Mariä Lichtmess aufgegriffen. Der Priester oder Diakon hält dem Gläubigen zwei gekreuzte brennende Kerzen in Höhe des Halses vor und segnet mit den Worten: "Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen. Es segne dich Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist." oder "Der allmächtige Gott schenke dir Gesundheit und Heil. Er segne dich auf die Fürsprache des heiligen Blasius durch Christus, unsern Herrn." Der kniende oder stehende Gläubige besiegelt den Segen mit seinem zustimmenden Amen. Durch die Sakramentale wird das Vertrauen auf die  Heilszusage Gottes für Leib und Seele ausgedrückt.

Der Blasisusegen wird in Altötting am 03. und 04. Februar 2018 in allen Gottesdiensten erteilt. Herzliche Einladung!

Mariä Lichtmess

40 Tage nach dem Weihnachtsfest wird die Darstellung (früher auch Opferung genannt) im Tempel gefeiert. In der Landwirtschaft endete früher an diesem Tag das Wirtschaftsjahr, was für die Mägde und Knechte die Lohnzahlung und die Möglichkeit zum Dienstgeberwechsel bedeutete.

Der Festinhalt geht auf das alttestamentliche Gesetz des Moses zurück. Dieses schreibt die kultische Reinigung der Frauen 40 Tage nach der Geburt eines Sohnes vor. Des Weiteren ist jeder Erstgeborene Gott zu weihen.
Lukas berichtet im 2. Kapital:

22 Als sich für sie die Tage der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung erfüllt hatten, brachten sie das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn darzustellen, 23 wie im Gesetz des Herrn geschrieben ist: Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn heilig genannt werden. 24 Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.
25 Und siehe, in Jerusalem lebte ein Mann namens Simeon. Dieser Mann war gerecht und fromm und wartete auf den Trost Israels und der Heilige Geist ruhte auf ihm. 26 Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Christus des Herrn gesehen habe. 27 Er wurde vom Geist in den Tempel geführt; und als die Eltern das Kind Jesus hereinbrachten, um mit ihm zu tun, was nach dem Gesetz üblich war, 28 nahm Simeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten: 29 Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. 30 Denn meine Augen haben das Heil gesehen, 31 das du vor allen Völkern bereitet hast, 32 ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel. 33 Sein Vater und seine Mutter staunten über die Worte, die über Jesus gesagt wurden. 34 Und Simeon segnete sie und sagte zu Maria, der Mutter Jesu: Siehe, dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele zu Fall kommen und aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird, - 35 und deine Seele wird ein Schwert durchdringen. So sollen die Gedanken vieler Herzen offenbar werden.
36 Damals lebte auch Hanna, eine Prophetin, eine Tochter Penuëls, aus dem Stamm Ascher. Sie war schon hochbetagt. Als junges Mädchen hatte sie geheiratet und sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt; 37 nun war sie eine Witwe von vierundachtzig Jahren. Sie hielt sich ständig im Tempel auf und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten. 38 Zu derselben Stunde trat sie hinzu, pries Gott und sprach über das Kind zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten.
39 Als seine Eltern alles getan hatten, was das Gesetz des Herrn vorschreibt, kehrten sie nach Galiläa in ihre Stadt Nazaret zurück. 40 Das Kind wuchs heran und wurde stark, erfüllt mit Weisheit und Gottes Gnade ruhte auf ihm.

Das Zeugnis des Simeon wird den Gläubigen in der Komplet, dem Nachtgebet der Kirche, jeden Abend in Erinnerung gerufen. "... denn meine Augen haben das Heil gesehen... ein Licht, das die Heiden erleuchtet und Herrlichkeit für dein Volk Israel"
Dieser Lobgesang des greisen Propheten ist auch die Begründung, dass das Festgeheimnis traditionell mit Kerzenweihen und Lichterprozessionen verbunden wird. Es werden die Kerzen für das kommende Jahr gesegnet, die symbolisch auf das Kommen Jesu deuten. Die Gläubigen gehen durch das Licht erleuchtet Christus entgegen.

Mit dem Blick auf die Mutter von Jesus, ist das Fest im Volksmund auch als "Maria Lichtmess" bekannt. Das Fest ist eines der ältesten Marienfeste und geht auf das 4. Jahrhundert n.Chr. zurück. Seit der Liturgiereform nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil wurde die Betonung des Festinhaltes von der Reinigung Mariens auf die Darstellung des Herrn verschoben, und es wird wieder als "Herrenfest" gefeiert.
Seit 1997 wird das Fest auch als Tag des geweihten Lebens begangen.

Kinder beten in der Gnadenkapelle

Herzliche Einladung an alle Kinder und ihre Eltern, Geschwister und Großeltern sowie alle Tanten und Onkeln und insbesondere an alle Taufpaten!

Jeden Freitag wird um 14.30 Uhr in der Gnadenkapelle ein Kinderrosenkranz mit Friedensgebet gestaltet.
Dauer: ca. 15 Minuten

Beten wir gemeinsam um den Frieden in den Familien und den Frieden in der Welt.

Heiliger Bruder Konrad – 200 Jahre in unserer Mitte

Zwei Tage, bevor im rund 80 km entfernten Oberndorf an der Salzach das weltberühmte Weihnachtslied „Stille Nacht“ uraufgeführt wurde, erblickt auf dem Venushof in niederbayerischen Parzham bei Bad Griesbach am 22. Dezember 1818 kurz nach Mitternacht der kleine Hansl das Licht der Welt. Er ist das elfte von zwölf Kindern der Eheleute Bartholomäus und Gertraud Birndorfer. Sein Vater bringt ihn gleich am Morgen in die Kirche St. Wolfgang bei Weng, wo er um 9.00 Uhr auf den Namen des Evangelisten Johannes, dessen Fest die Kirche am 27. Dezember feiert, getauft wird.

Sein 200. Geburts- und Tauftag soll, so ist es die Absicht der Brüder Kapuziner, besonders in Altötting, wo er im damaligen St. Annakloster 41 Jahre gelebt und als Pförtner Gott verbunden und den Menschen zugewandt gewirkt hat, das ganze Jahr 2018 über im Blick sein, ebenso im Bistums Passau, dessen dritter Patron der Hl. Bruder Konrad seit 1984 ist. Dieser 22. Dezember 1818 war für den kleinen Hansl nicht nur Geburtstag für das Leben auf dieser Erde, sondern durch die Taufe auch Geburtstag für das Leben mit Gott und damit für das ewige Leben.

Der kleine Hansl hat seine Taufberufung gelebt. Geprägt war er durch sein religiöses Elternhaus. Dort wurde der Glaube nicht nur durch häufiges gemeinsames Beten in der Familie und den Gottesdienstbesuch praktiziert, sondern auch durch eine großzügige Gastfreundschaft gegenüber Wanderern und Bettlern. Hansl hat auf dem Schulweg regelmäßig den Rosenkranz gebetet, später war er sonntags zu den verschiedensten Kirchen und Kapellen in näheren Umkreis unterwegs, um mehrere Gottesdienste mitzufeiern. So wurde er schon in jungen Jahren zum Pilger und Wallfahrer. Er gehörte verschiedenen Bruderschaften an, die ihm ein großes Gebetspensum vorgaben, eine in unserer Zeit schwer verständliche, aber damals durchaus übliche Frömmigkeitshaltung. Eine Volksmission in Ering St. Anna und die jahrelange geistliche Begleitung und der Empfang des Bußsakramentes beim Benefiziaten Dullinger in Aigen am Inn bestärkten seinen Wunsch, Kapuzinerbruder zu werden.

Im September 1849 bittet er im Altöttinger Kapuzinerkloster St. Anna um Aufnahme. Seinen Besitz verteilt er gleich seinem Ordensvater Franziskus und wie im Evangelium empfohlen, an die Armen und für verschiedene religiöse und soziale Zwecke. Er erhält das Kleid des Hl. Franz von Assisi und den Ordensnamen „Konrad“ Nach dem Noviziat in Laufen an der Salzach und der Feierlichen Profess am 4. Oktober 1852 wird er mit dem Pfortendienst an der am stärksten frequentierten Klosterpforte Bayern beauftragt. Dieser Dienst prägt sein ganzes Ordensleben bis zu seinem Tod am Abend des 21. April 1894.  

Seine Aufnahme in das Verzeichnis der Heiligen am Pfingstfest 1934 durch Papst Pius XI war nach knapp 200 Jahren die erste Heiligsprechung eines Deutschen. Der letzte vor Br. Konrad heiliggesprochene Deutsche war 1746 die von Fidelis von Sigmaringen. Dieser kam 1622 in den religiösen und politischen Wirren der Gegenreformation in Seewies in Graubünden zu Tode und ist damit der Erstlingsmärtyrer des Kapuzinerordens. Beide sind Mitpatrone der Deutschen Kapuzinerprovinz.

Die Heiligsprechung von Br. Konrad war gleichzeitig ein großes Geschenk und eine starke Ermutigung der Kirche an das durch den Nationalsozialismus schwer geprüfte deutsche Volk. Gemäß dem Pauluswort „das Schwache in der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen (1 Kor. 1, 27)“ und dem Wort Mariens in ihrem Lobgesang des Magnifkats „er stürzt die Mächtigen von Thron und erhöht die Niedrigen (Lk 1,52)“ wird hier gegenüber dem deutschen Diktator, dem „Braunen aus Braunau“, mit seinem Größenwahn der einfache schlichte Kapuzinerbruder in der braunen Kutte den Gläubigen vor Augen gestellt, der auf das wirkliche Heil verweist.

Dieses zweiten großen Heiligen der bayerischen Wallfahrtsmetropole neben der Gnadenmutter soll in Altötting und im ganzen Bistum Passau mit verschiedenen Veranstaltungen in seinem 200. Geburtsjahr gedacht werden. Ein Höhepunkt wird sicher das Bruder-Konrad-Fest am 21./22. April sein mit der Wiedereröffnung der renovierten und umgestalteten Klosterkirche St. Konrad mit Altarweihe durch den Passauer Diözesanbischof Dr. Stefan Oster SDB. Als weiterer prominenter Gast wird zum Bruder-Konrad-Fest der Generalminister der Kapuziner Br. Mauro Jöhri aus Rom in Altötting erwartet und eine Woche später am 1. Mai zur Eröffnung der Hauptwallfahrtssaison der Kapuzinerkardinal Séan Patrick O’Malley aus Boston, der in diesem Zusammenhang auch unseren Mitbruder Thomas Maria Schied, der zurzeit als Diakon in München sein Praktikum macht, in der Altöttinger Wallfahrtsbasilika am 30. April zum Priester weihen. Außerdem gibt es in Altötting das ganze Jahr über verschiedene Sonderausstellungen zum Leben und Wirken von Bruder Konrad.

Zum 200. Geburtsjahr des Heiligen, der als einfacher Kapuzinerbruder die Kunst besaß, Gottesfreundschaft und Menschenliebe miteinander zu verbinden und dem heute Konradkirchen auf vier Kontinenten geweiht sind, hat unser Schweizer Mitbruder Niklaus Kuster ein neues Bruder-Konrad-Buch geschrieben mit der Lebensgeschichte Br. Konrads, die spirituell in die Gegenwart spricht und dazu ermutigt, auch einem ganz schlichten Alltag Tiefe und Weite zu geben. Die Lektüre dieses Buch, das im Januar 2018 in der Reihe der Topos-Biographien erscheinen wird, ermöglicht einen neuen zeitgemäßen Zugang zu unserem heiligen Mitbruder.

Br. Norbert Schlenker OFMCap

Nachgefragt - Zum Bruder-Konrad-Jahr 2018 - Domdekan Dr. Hans Bauernfeind antwortet

Foto: R. Dorfner

Nightfire am Herz-Jesu-Freitag

Alle jungen und junggebliebenen Christen treffen sich am Freitag, 02. Februar 2018, wieder zu einem Nightfire-Abend mit Lobpreis und Anbetung in der Klosterkirche St. Magdalena. Den Impuls mit Lebenszeugnis wird Regina Stellner, Autorin und Lehrerin und treue Nightfire-Freundin, geben.

Beginn ist um 20.00 Uhr und das come & see endet gemütlich für Leib und Seele beim Wirten.

Herzliche Einladung an alle! Kommt, lasst uns gemeinsam loben, preisen, feiern.

Kapellreinigung

Die Gnadenkapelle wird alljährlich in der 1. Februarwoche gereinigt und ist daher von Montag, 05. Februar 2018, bis einschließlich Donnerstag, 08. Februar 2018, geschlossen.

Am Sonntag, den 04.02.2018, wird das Gnadenbild nach dem Rosenkranz um ca. 18.45 Uhr in die Stiftspfarrkirche übertragen. Unsere Liebe Frau verbleibt in der Stiftspfarrkirche zur Verehrung, wo auch die Gottesdienste nach der Kapellordnung gefeiert werden.

Das Gnadenbild wird am Donnerstag, 08.02.2018, vor dem Rosenkranz um ca. 17.45 Uhr in einer feierlichen Prozession wieder in die Gnadenkapelle übertragen. Mit dem Rosenkranzgebet am Donnerstag werden auch die Heiligen Messen nach gewohnter Kapellordnung wieder in der Gnadenkapelle gelesen.

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Februar 2018

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater,

dass jene, die über wirtschaftliche, politsche oder religiöse Macht verfügen, ihre Position nicht missbrauchen.

Wallfahrtsprogramm Nr. 2 / 30. Januar - 26 Februar 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 2 ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr.2 als PDF-Datei

Eröffnung der Bruder-Konrad-Ausstellungen
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1818 war ein sehr bewegtes Jahr in einer turbulenten Zeit für die Familie Birndorfer am Venushof in Parzham. Das Jahr war erntereich, wodurch es eine Wende nach den Jahren von Krieg und Hunger brachte. Das Haus der Bauernfamilie wurde neu gebaut und am 22. Dezember krönten Geburt und Taufe des kleinen Johannes als 11. Kind das Familienglück. Bruder Georg Greimel OFMCap regt in der Ausstellung im Kloster St. Konrad "Bruder Konrad - Geburt und Taufe" mit den Berichten und Impulstexten zum Nachdenken über den Lebensanfang an. Zwei Tage nach Johannes Birndorfer wurde nur ca. 70km entfernt das berühmte Weihnachtslied "Stille Nacht, Heilige Nacht" uraufgeführt. Die Betrachtung der Zeitschiene im Leben von Bruder Konrad hat Bruder Georg schon bei der ständigen Ausstellung im Kloster St. Konrad meisterhaft dargestellt. In der neu gestalteten Sonderausstellung "Bruder Konrad - sein Leben" im Portal der Stiftspfarrkirche hat er die sehr spannenden Zeiten, in denen der Heilige Bruder Konrad seinen Weg durch das Erdenleben suchte, noch intensiver herausgearbeitet. Der Besucher der Ausstellung wird durch zahlreiche Zitate auf eine Reise in die Vergangenheit begleitet und enthält auch viele geistliche Impulse für seinen eigenen Lebensweg. Die Ausstellung bringt Ausblicke in die geistliche Entwicklung und die Stationen des Lebensweges von Bruder Konrad nahe, damit die Übergänge unseres Lebens gelingen. Bruder Konrad ist unser Helfer. - so hat es Bruder Georg vor der offiziellen Eröffnung der Ausstellungen durch Guardian Pater Norbert Schlenker OFMCap erklärt. Die Sonderausstellungen werden durch einen 3. Teil mit dem Thema "Bruder Konrad - Kust und Schriften", die ab 11. März 2018 im Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum zu sehen ist, ergänzt.
Die Sonderausstellungen mögen ein Anstoß sein, sich mit Bruder Konrad und seiner Zeit auseinanderzusetzen. Kommt und seht!

Neues Buch über Bruder Konrad in Altötting vorgestellt - ein Beitrag von Stefanie Lindner

Lieber Bruder Konrad

Bruder Prof. Dr. Nikolaus Kuster OFMCap ist Autor zahlreicher Bücher. Er hat sich auf Einladung von Pater Norbert Schlenker OFMCap und der Deutschen Kapuzinerprovinz als Schweizer ganz neutral auf die Spuren seines berühmten bayerischen Ordensbruders gemacht. Mit Treffsicherheit und spannenden Einblicken hat Bruder Niklaus seine Reise auf den Spuren des Bauernsohns und einfachen Klosterpförtners nicht nur im Buch "Konrad von Parzham - Menschenfreund und Gottesmann" beschrieben, sondern auch wortgewandt das Buch und seinen "Helden" in der gut gefüllten Stiftspfarrkirche vorgestellt. Auf die Fragen aus dem Publikum ist er im Anschluss ausführlich eingegangen und viele haben sich das sehr lesens- und empfehlenswerte Büchlein vom Autor persönlich signieren lassen. Bruder Konrad hat als Klosterpförtner eine Palette von kleinen und größeren Hoffnungen und Nöten zu Ohren bekommen, die er auch heute noch als Heiliger hört. Bruder Nikolaus spannt im Buch den Bogen zwischen der Zeit von damals und unserer Zeit. Die unterschiedlichen Probleme bespricht er mit Bruder Konrad und lädt so alle Leser ein, es ihm gleich zu tun.

Die neue Wallfahrtsmedaille 2018 ist da

Als Erinnerung an den Besuch bei Unserer Lieben Frau von Altötting sind die bronze- und silberfarbenen Wallfahrtsmedaillen bereits zur guten Tradition geworden und für viele ist die Medaille mit dem Jahresleitwort und einem wechslenden Motiv mittlerweile ein Sammelobjekt. Auf der Vorderseite ist dem Motto "Jesu Kreuz - unser Buch" Bruder Konrad in den Anblick eines Kreuzes vertieft. Auf der Rückseite prangt wie jedes Jahr das Logo der Heiligen Kapelle.

Erhältlich ist die limitierte Wallfahrtsmedaille 2018 in der Sakristei der Gnadenkapelle sowie im Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum der Bischöflichen Administration der Heiligen Kapelle. Der Preis beträgt EUR 3,50.

Konrad von Parzham - Menschenfreund und Gottesmann

ist der Titel des neuen Buches über einen äußerst populären Heilgen, der durch sein Leben auch in unsere Zeit ausstrahlt. Das Buch wird am Samstag, 27. Januar 2018, um 16 Uhr in der Stiftspfarrkirche durch den Autor Kapuzinerbruder Prof. Dr. Nikolaus Kuster vorgestellt. Bruder Nikolaus hat sich aufgemacht, um seinen Ordensbruder kennen zu lernen, und beschreibt seine intensive Spurensuche in ausdrucksstarken, mitreißenden Worten. Eine einfühlsame und inspirierende Pflichtlektüre!

Im Anschluss führt Bruder Georg Greimel OFMCap in die ersten beiden Sonderausstellungen anlässlich des Bruder-Konrad-Jahres in Altötting ein:
"Bruder Konrad - Geburt und Taufe" wird im Bruder-Konrad-Kloster thematisiert und in der Romanischen Eingangshalle der Stiftspfarrkirche wird "Bruder Konrad - sein Leben" präsentiert.

Bruder Konrad feiert am am 22. Dezember 2018 seinen 200. Geburts- und Tauftag. In Altötting hat er mehr als 40 Jahre als einfacher Klosterpförtner gedient. Er wurde in seiner einfachen, stillen und demütigen Art zu einem Symbol gegen den Zeitgeist. Kommt und seht!

Wallfahrtsprogramm Nr. 1 / 09. - 29. Januar 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 1 ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr.1 als PDF-Datei

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Januar 2018

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater,

für religiöse Minderheiten in Asien:

Dass Christen und andere religiöse Minderheiten in asiatischen Ländern ihren Glauben in voller Freiheit leben können.

Jesu Kreuz - unser Buch!

Die Auswahl eines Wallfahrtsmottos muss 3 Kriterien erfüllen: Es muss kurz und prägnant sein, es muss sehr aktuell und für die Wallfahrt spirituell förderlich sein. Es ist uns immer gelungen, im Hinblick auf diese Kriterien gute, einprägsame und wirksame Mottos zu finden: 2014 „Wie Gott will“, 2015 „kommt und seht“, 2016 „Mutter der Barmherzigkeit“ und 2017 „mit Maria zu Jesus“.
2018 ist ein Jahr, in dem wieder unser Stadtheiliger und 3. Diözesanpatron, Bruder Konrad von Parzham in den spirituellen Schwerpunkt der Wallfahrt rückt, feiern wir doch seinen 200. Geburtstag.
Bruder Konrad ist aus 3 Gründen für uns alle zeitlos vorbildlich und wichtig: Zum einen, weil er seit seiner Kindheit und Jugend ein Meister des Gebets war; er hatte das Bedürfnis und die Gnade, im verweilenden und betrachtenden Gebet auf den Herrn zu schauen und immer mehr in sein innerstes Wesen vorzudringen im Wissen, dass er da ein an kein Ende kommen werde; zum anderen war er ein Meister der dienenden Liebe, der es verstand, allen Bittstellern an seiner Klosterpforte das Gefühl zu geben, ganz für ihn da zu sein in unerschöpflicher Geduld, Einfühlsamkeit und Hilfsbereitschaft. Schließlich war Bruder Konrad ein Meister der Christusnachfolge, in der Bereitschaft, ihm immer ähnlicher zu werden, besonders auch auf dem Kreuzweg: So wurde er zu einem Kreuzesmystiker, was sich in seinem berühmten Wort „Das Kreuz ist mein Buch“ manifestiert. Er konnte bei der Betrachtung des Kreuzes die göttliche Barmherzigkeit und Liebe ablesen und zugleich Regeln für sein moralisches Handeln finden. Dem Sinne nach sagte er, wenn ich in einer Lage bin, in der ich nicht weiß, wie ich mich verhalten oder entscheiden soll, dann genügt ein Blick zum Kreuz und ich weiß es; es lehrt mich Milde, Demut, Güte, Barmherzigkeit und Liebe und warnt mich vor unangemessener Härte, Gewalt, Rache und der Verbreitung von Angst und Schrecken.
Das sollen und wollen wir alle von Bruder Konrad bei seinem 200. Geburtstag wieder lernen, in kritischen Stresssituationen auf das Kreuz zu schauen und dann die richtige Entscheidung und das rechte Verhalten zu treffen – und so lautet unser Wallfahrtsmotto 2018 „Jesu Kreuz – unser Buch!“
Mögen wir alle dadurch wachsen in der Christusnachfolge, in unserem Charakter und in unserem ethischen Handeln, das von den Werten der Bibel geprägt sein soll.

Prälat Günther Mandl, Stadtpfarrer, Stiftspropst und Wallfahrtsrektor