Augenblicke der Besinnung

Wir alle müssen uns mit aufrichtiger Liebe
dem Studium der christlichen Lehre hingeben,
um zugleich mit allen übrigen Wahrheiten unserer heiligen Religion zu erkennen,
dass die Eucharistie
der Mittelpunkt unseres Glaubens,
das Endziel jeder anderen Andachtsübung,
die Quelle alles Guten,
die Vollendung aller anderen Sakramente,
der Inbegriff der göttlichen Geheimnisse,
der Strom aller Gnaden,
das Linderungsmittel für alle Schmerzen,
das Brot des Lebens,
die Zehrung für die Reise in die Heimat,
das Unterpfand und der Vorgenuss der Himmelsglorie ist.

Hl. Papst Pius X.















Liebe Freunde des Gnadenortes und der Altöttinger Wallfahrt!

Das Geheimnis der Menschwerdung Gottes, der Inkarnation ist so groß und bedeutungstief, dass man es kaum in Worten ausdrücken kann: Die Liebe und Barmherzigkeit unseres Gottes wird beginnend an Weihnachten sichtbar und erfahrbar; sie bekommt ein menschliches Gesicht  in seinem Sohn Jesus Christus, der gekommen ist, den Armen eine gute Nachricht zu bringen, zu suchen, was verloren und zu heilen, was verwundet ist; durch ihn kam Freude, Hoffnung und Zuversicht in diese dunkle Welt, die er durch sein Leiden und Sterben und durch seine Auferstehung erlöst, gerettet und geheilt hat.
An der Seite des Herrn steht von Anfang an Maria, die Begnadete, die Immaculata, die jungfräuliche Gottesmutter. Sie ist in Altötting seit über 500 Jahren in besonderer Weise präsent, um alle Pilger, alle Ratsuchenden, alle Belasteten und Bedrängten zu trösten, zu ermutigen und aufzurichten. Sie weiß um unsere Sorgen und Nöte und sie kennt als „Knotenlöserin“ auch die Lösung unserer Probleme, Anliegen und Sorgen; als Fürsprecherin tritt sie bei ihrem Sohn für uns ein und hilft uns. Die ungezählten Votivtafeln in und um die Gnadenkapelle geben Zeugnis von dieser göttlichen Hilfe auf die Fürsprache der Schutzfrau unseres Landes, der Patrona Bavariae.
Ich wünsche Ihnen allen ein frohes, gotterfülltes Weihnachtsfest, den Segen Gottes sowie den Beistand und Schutz unserer Lieben Frau von Altötting.

Prälat Günther Mandl, Administrator der Heiligen Kapelle und Wallfahrtsrektor

Foto: R. Dorfner

Ein gnadenreiches Weihnachtsfest und Gottes Segen für das Neue Jahr!
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Das eigentliche Geheimnis,
um das es an Weihnachten geht,
ist das innere Leuchten,
das von diesem Kinde kommt.
Lassen wir uns von diesem inneren Leuchten anstecken,
das Flämmchen von Gottes Güte
in unseren Herzen entzünden,
und tragen wir alle durch unsere Liebe
Licht in die Welt;
lassen wir dieses Licht nicht auslöschen
durch die Zugluft der Zeit.
Hüten wir es treulich und schenken wir es weiter.

Papst Benedikt XVI. - aus der Predigt in der Heiligen Nacht 2005

Wir wünschen allen ein gnadenreiches Weihnachten und ein gesegnetes Jahr 2018!

Weihnachtsbotschaft 2017 von Bischof Dr. Stefan Oster SDB

Bischof Stefan Oster hat seine Weihnachtsbotschaft als Videobeitrag aufzeichnen lassen und uns für das diesjährige Weihnachtsfest ein paar Gedanken über die wichtigen Dinge im Leben ans Herz gelegt. Lassen Sie sich von seinen Anregungen das Herz öffnen - um für Christus und sein Kommen offen und bereit zu werden.

Link zur Weihnachtsbotschaft 2017

Öffnungszeiten zum Jahreswechsel

Das Büro der Bischöflichen Administration der Heiligen Kapelle ist bis einschließlich 14. Januar 2018 geschlossen. Ab dem 15.01.2018 stehen wir Ihnen zu den gewohnten Zeiten wieder zur Verfügung.

In dringenden Fällen ist die Sakristei der Heiligen Kapelle unter Tel. 08671 / 9242022 erreichbar.

Das Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum ist  bis zum 10. März 2018 geschlossen.
Ab 11. März 2018 sind wir wieder für Sie da und freuen uns auf Ihren Besuch.
Anmeldungen von Führungen für Gruppen sind telefonisch ab 15.01.2018 unter 08671 / 9242015 möglich.

Kindersegnung am Fest der Unschuldigen Kinder
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„Als Herodes merkte, dass ihn die Sterndeuter getäuscht hatten, wurde er sehr zornig und er ließ in Bethlehem und der ganzen Umgebung alle Knaben bis zum Alter von zwei Jahren töten, genau der Zeit entsprechend, die er von den Sterndeutern erfahren hatte.“ Mt 2,16

Im Matthäusevangelium wird berichtet, dass der König Herodes, als die drei Weisen nicht den Ort mitteilten, wo sie das Kind gefunden hatten, alle Buben unter zwei Jahren in Bethlehem umbringen ließ. Er fürchtete um seine Macht und seine Legitimität als König der Juden durch den Rivalen aus dem Haus David. Josef wurde im Traum gewarnt und er floh, wie der Engel ihm geheißen hatte, mit seiner Familie nach Ägypten.
Kurz nach Weihnachten wird den unschuldig und grausam ermordeten Kindern gedacht und am 28. Dezember das Fest der Unschuldigen Kinder gefeiert.

Herzliche Einladung an alle Kinder am 28. Dezember 2017 um 14 Uhr in der Gnadenkapelle zur Kindersegnung zu kommen. Mit dem priesterlichen Segen werden Kraft und Gnade von Gott erfleht und gespendet.
Maria, die jungfräuliche Mutter unseres Erlösers, ist unsere große Fürsprecherin bei Gott und breitet ihren Schutzmantel über alle, die sich ihr zuwenden, aus:
Maria mit dem Kinde lieb, uns allen Deinen Segen gib!

Weihnachtszeit in der Gnadenkapelle

Täglich Heilige Messen:            06.00 – 07.00 – 08.00 – 09.00 – 10.00 – 11.00 Uhr
Täglich Heiliger Rosenkranz:   18.00 Uhr

Sonntag  24. Dez. 2017  Heiliger Abend
07.00 Uhr:    Hl. Messe: Cl. Casciolini, Missa in G
18.00 Uhr:    Hl. Rosenkranzgebet  
24.00 Uhr:    Hl. Messe in der Heiligen Nacht (Christmette)
                             K. Kempter, Pastoralmesse in G
                             (Hochfest der Geburt des Herrn)   

Montag  25. Dez. 2017  Hochfest der Geburt des Herrn (Erster Weihnachtstag)
07.00 Uhr:     Orgel/Volksgesang
15.30 Uhr:     Ave (kleiner Chor)

Dienstag  26. Dez. 2017    Zweiter Weihnachtstag
                                                (Fest des Hl. Stephanus, erster Märtyrer)

07.00 Uhr:        Festliche Messe: Orgel/Volksgesang

Mittwoch    27. Dez. 2017    Fest der Heiligen Familie,
                                                  Fest des Hl. Johannes, Apostel und Evangelist

07.00 Uhr:        Hl. Messe: Orgel/Volksgesang

Sonntag    31. Dez. 2017  Heiliger Silvester I. (Papst)
07.00 Uhr:       Hl. Messe:   V.Goller, Vincenti Ferrerii
23.00 Uhr        Dankgottesdienst zum Jahresausklang in der Gnadenkapelle
                                    Volksgesang/Orgel

Montag  01. Januar 2018    Neujahr  
                                                  Namensgebung des Herrn
                                                  Hochfest der Gottesmutter  Maria

07.00 Uhr:        Pontifikalmesse: Kl. Festmesse, E. Tittel

Samstag   06. Jan. 2018    Erscheinung des Herrn (Hl. Drei König)
07.00 Uhr:        Hl. Messe:    A. Groh, Pastoralmesse in G

Foto: R. Dorfner

Die Weihnachtskrippe

Die Hirten lagern am Feld und am Lagerfeuer wärmen sie sich ein wenig auf. Im Stall ist die Heilige Familie und der Engel schwebt schützend darüber. Manchen Hirten ist die (Ehr-)Furcht vor den himmlischen Zeichen und Boten ins Gesicht geschrieben. Im Hintergrund ist Bethlehem zu erkennen...
Diese wunderbare Szene ist in der Jahreskrippe der Stiftspfarrkirche wieder sehr detailgetreu und überaus lebendig dargestellt. Kommt und seht!

Weihnachtsprogramm / 24. Dezember 2017 - 08. Januar 2018

Das Weihnachtsprogramm ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Gottesdienstordnung für die Weihnachtszeit als PDF-Datei

Abschlussfeier der Aktion Pilgermadonna im Bistum Passau

Seit 13. Mai ist eine Pilgermadonna im Bistum Passau unterwegs um an das 100jährige Jubiläum der Erscheinungen Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz in Fatima zu erinnern.

Herzliche Einladung zur Abschlussfeier am 13. Januar 2018 in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus in Altötting!

Programm:
15.15 Uhr: Rosenkranz und Beichtgelegenheit
16.00 Uhr: Pontifikalamt mit Predigt
                    Zelebrant: H. H. Bischof em. Wilhelm Schraml
anschließend Lichterprozession

Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtmuseum

Das Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum ist ab 18.12.2017 bis zum 10.03.2018  geschlossen.

Ab 11. März 2018 sind wir wieder für Sie da und freuen uns auf Ihren Besuch.

Anmeldungen von Führungen für Gruppen sind telefonisch unter 08671 / 9242015 ab 15.01.2018 möglich.

7. Nikolauswallfahrt in Altötting

Aus Passau, Deggendorf und Garmisch-Partenkirchen sind sie angereist, um gemeinsam mit den Nikoläusen aus Altötting und Umgebung zur Gnadenmutter zu ziehen. Es ist eine junge aber sehr beliebte Tradition des Altöttinger Wirtschaftsverbandes, die Alois Wieser als Organisator von Hans Baumgartner übernommen hat. Für die engagierten Nikoläuse ist diese Wallfahrt das Highlight des Jahres und auf jeden Fall ein besonderer Abschluss der Saison. Die Freude haben die gut ausgestatteten Herren bei der Vorstellungsrunde auf der Marktbühne dann auch versprüht. Mit der guten Tat der Nikoläuse werden jedes Jahr Spenden für Kindergärten und soziale (Kinder-)Einrichtungen gesammelt. Vergelt’s Gott für den Einsatz! Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl hat die Nikoläuse herzlichst begrüßt und in die Gnadenkapelle zu einer kleinen Andacht geleitet. Maria durch ein Dornwald ging hat die Andacht adventlich eingestimmt. Schokoladen-Nikoläuse gab es dann am Christkindlmarkt für die Kleinen. Trotz des feuchten Wetters war die Wallfahrt für alle ein erhebendes Erlebnis und so mancher Nikolaus wird im nächsten Jahr sehr gerne wieder kommen.

Bildergalerie

Wallfahrten im Advent

Altötting hat nicht nur die historische Kulisse aus den verschiedenen Bauepochen rund um den Kapellplatz zu bieten, sondern auch viel einstimmendes Programm auf das nahende Weihnachtsfest. Der Christkindlmarkt mit seinen vielfältigen Angebot lädt zum Bummeln ein. Zwischen den Türmen der Stiftspfarrkirche ist schon ein Christbaum zu entdecken. Aber auch die Wallfahrt und die Besinnung auf den Sinn des Lebens steht in dieser Jahreszeit in Altötting an. Der Advent ist die Vorbereitung auf das Weihnachtsfest. Eine Zeit für Besinnung und eigentlich auch zum Fasten. Die Jahreszeit und das nahende Jahresende lassen die Gedanken schweifen. Dankbarkeit und Hoffnung verbinden sich mit Glaube und Liebe. An Weihnachten werden die Herzen weich und das Verzeihen fällt leichter. Der Advent ist die Zeit dies vorzubereiten. So haben sich die Bamberger auch in diesem Jahr wieder auf den Weg gemacht um bei der Gnadenmutter einzukehren. Prälat Günther Mandl und die Altöttinger Musikkapelle haben die Damen und Herren am Bahnhof begrüßt und im Klang der Kirchenglocken einbegleitet. Wallfahrt hat immer Saison - ob zu Fuß, hoch zu Roß, mit der Bahn oder dem Auto. Sommer wie Winter stehen die Türen der Gnadenkapelle für alle Gläubigen aus nah und fern offen.

Bildergalerie mit Impressionen v. Christkindlmarkt

Wallfahrtsprogramm Nr. 40 / 12. - 24. Dezember 2017

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 40 ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr.40 als PDF-Datei

Advent im Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum

Ein Kulturgenuss der besonderen Art ist das samstägliche Adventsingen im Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum.
Wenn die wunderbaren Stimmen der Schola Autingensis wieder in der Schatzkammer erklingen, wird die Besichtigung der Ausstellung zu einem doppelten Kunsterlebnis. Mit besinnlichen Chorwerken werden die Zuhörer auf das Ankommen unseres Heilands am Weihnachtsfest eingestimmt. Es sind Momente der Besinnung und Ruhe in der oft so hektischen und überladenen Zeit. Das Adventsingen beginnt um 14.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Der kleine, aber feine Adventsmarkt bietet noch Schönes zum Schnäppchenpreis. Stöbern Sie und finden Sie noch das eine oder andere Weihnachtsgeschenk für Ihre Lieben - denn Schenken ist der einzige Brauch, der uns aus dem Paradies blieb, wo alles Schenken war.

Unbefleckte Empfängnis

Am 8. Dezember feiern wir das Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria. Im Osten hat das Fest ursprünglich "Empfängnis der heiligen Anna" geheißen. Das Festgeheimnis liegt aber nicht im biologischen Faktum sondern darin, dass Maria von Gott aus dem Zusammenhang der Erbsünde genommen wurde. Der Sündenfall ist ein Urereignis zu Beginn der Menschheitsgeschichte. Gott hat den Menschen nach seinem Bild geschaffen und in seine Freundschaft aufgenommen, die der Mensch nur in freier Unterordnung leben kann. Durch seine Sünde hat Adam als der erste Mensch die ursprüngliche Heiligkeit und Gerechtigkeit verloren, die er von Gott nicht nur für sich, sondern für alle Menschen erhalten hatte. (KKK416) Infolge der Erbsünde ist die menschliche Natur in ihren Kräften geschwächt, der Unwissenheit, dem Leiden und der Herrschaft des Todes unterworfen und zur Sünde geneigt. (KKK418) Sie wohnt jedem Menschen als ihm eigen inne. Da Maria zur Mutter des Erlösers ausersehen war, ist sie von Gott mit den einer solchen Aufgabe entsprechenden Gaben beschenkt worden. Der Erzengel Gabriel als Bote Gottes begrüßt sie bei der Verkündigung als "voll der Gnaden": "Sei gegrüßt, du begnadete, der Herr ist mit dir" (Lk 1,1-28) Maria ist vom ersten Augenblick ihrer Empfängnis an im Glanz einer einzigartigen Heiligkeit erstrahlt, die ihr nur von Christi wegen zukommt. Sie wurde im Hinblick auf die Verdienste ihres Sohnes auf erhabene Weise erlöst (vgl. KKK492).

Die Kirche bekennt das Geheimnis im Dogma von der Unbefleckten Empfängnis, welches von Papst Pius IX. im Jahr 1854 ex cathedra verkündet wurde: "...daß die seligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis durch die einzigartige Gnade und Bevorzugung des allmächtigen Gottes in Hinblick auf die Verdienste Christi Jesu, des Erlösers des Menschengeschlechtes, von jeglichem Makel der Urschuld unversehrt bewahrt wurde." Das ist ein Glaubensgut der katholischen Kirche und als solches für alle Katholiken und Katholikinnen verbindlich.

In Altötting wird das Fest der Unbefleckten Empfängnis groß gefeiert.
Für das Altöttinger Marienwerkes zelebriert Domkapitualr Msgr. Josef Fischer um 10 Uhr die Heilige Messe mit Marienlob zu Ehren Unserer Lieben Frau in der Gnadenkapelle.
Ein Besonderheit ist die Gnadenstunde zur Mittagszeit. Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl feiert um 12.00 Uhr eine Festmesse mit feierlichen Marienweihe in der Basilika St. Anna. Vorbereitend wird ab 11.15 Uhr Rosenkranz gebetet und es besteht die Möglichkeit zur Beichte.

O Unbefleckte Empfängnis, Jungfrau und Mutter Maria, vertrauensvoll wende ich mich an dich.
Ich will zu deiner Ehre diese Andacht halten.
Mit allen Engeln und Heiligen des Himmels bewundere ich deine Reinheit und Herrlichkeit.
Dank sei dem Herrn, der dich in dieser einzigartigen Schönheit erschaffen und mir zur Mutter gegeben hat.
Dank sei auch dir, o Maria, für deine mütterliche Liebe und für alle Wohltaten, die du mir schon erwiesen hast.
Unbefleckt empfangene Jungfrau, lasse mich in meiner jetzigen Bedrängnis nicht allein
und so es Gott gefällt, befreie mich von meinen Nöten. Steh mir bei in meinem Anliegen...

1000 und (d)ein Licht

"Advent ist zunächst Warten, Erwarten. Das heißt, Tag für Tag in sich das Maranatha, das "Komm, Herr", aufsteigen lassen." sagte Frère Roger.
"Advent ist eine Zeit der Erschütterung, in der der Mensch wach werden soll zu sich selbst." sagte Alfred Delp.
Advent ist eine Zeit um nachzudenken, wofür man sich Zeit nehmen soll.

Der Pfarrverband Altötting und die Gemeinschaft Emmanuel laden am Freitag, 08. Dezember 2017 um 19.30 Uhr in die Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena zu einen außergewöhnlichen Abend mit Musik, Pantomime, Lichtern und vielen mehr ein.

Ein Abend zum Auftanken. Herzliche Einladung!

Diakonenweihe der Diözese Passau in Atlötting

Am 9. Dezember 2017 wird Bischof Dr. Stefan Oster SDB vier junge Männer aus dem Bistum in der Altöttinger St. Anna Basilika zum Diakon weihen. Die Weihekandidaten sind Florian Haider aus Kraiburg a. Inn, Hubertus Kerscher aus Tiefenbach, Michael Osterholzer aus Kirchham und Simon Steinbauer aus Isarhofen. 
Das Diakonat ist die erste von drei Weihestufen und somit eine der Voraussetzungen für die Priesterweihe, die nächstes Jahr für die vier jungen Männer bevor steht. Die höchste Weihestufe, die die Fülle des Sakraments vereint, ist die Bischofsweihe. Die Hauptaufgaben des Diakons bestehen im seelsorglichen Dienst und in der Verkündigung des Evangeliums. Mit dem Empfang der Weihe erfolgt die Aufnahme in den Klerus und die Inkardination in die Diözese. Zur Weihe der Diakonen legt nur der Bischof die Hände auf und deutet so an, dass der Diakon mit dem Bischof insbesondere in den Aufgaben seiner "Diakonie" verbunden ist (KKK 1569) und seine wichtigen Ämter im Dienst am Wort, in Liturgie, Seelsorge und Caritas unter der pastoralen Autorität des Bischofs ausübt (KKK 1596). Die Weihekandidaten erklären vor dem Bischof feierlich ihre Bereitschaft zur Weihe und versprechen ihm ihren Gehorsam. In diesem Versprechen enthalten ist die Verpflichtung, dem Wohl des Gottesvolkes zu dienen, Gottes Wort in Wort und Tat zu verkünden, in Ehelosigkeit zu leben, Bedürftigen zu helfen und nach dem Vorbild Christi zu leben. Aufgaben diese "Dienstamt" umfassen entsprechend neben der Unterstützung von Bischof und Priester bei der Feier der göttlichen Geheimnisse und der Verkündigung des Evangeliums samt Auslegung in der Predigt sowie der Kommunionspendung unter anderem die Assistenz bei Eheschließungen, die Segnung von Brautpaaren und bei Begräbnissen vorzustehen. Der karitative Dienst, den Armen und Kranken, den Heimatlosen und Notleidenden zu helfen, rundet das Aufgabengebiet ab. 

Die Weiheliturgie wird im Rahmen einer Pontifikalmesse am Samstag, 09. Dezember 2017, in der Basilika St. Anna gefeiert. Hauptzelebrant und Prediger ist unser H.H. Diözesanbischof Dr. Stefan Oster SDB. Als würdige musikalische Umrahmung wird der Kapellchor begleitet vom Kapellorchester die Missa in G von M. Filke erklingen lassen. Beginn ist um 09.30 Uhr. Herzliche Einladung dieses große Ereignis mitzufeiern!

Vorstellung der Weihekandidaten

Die neugeweihten Diakone werden den besonderen Tag um 15 Uhr in der Stiftspfarrkirche mit einer feierlichen Dankvesper ausklingen lassen. Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl wird die Vesper mit anschließender Prozession zur Gnadenkapelle begleiten. In der Gnadenkapelle werden die neugeweihten Diakone ein Weihegebet zur Gnadenmutter sprechen.

Gebet zum Bruder-Konrad-Jahr 2018

Heiliger Bruder Konrad,
am Tag deiner Geburt getauft für das ewige Leben,
bitte für uns, dass wir aus der Taufe leben,
Christen und Christinnen sein können,         
Jünger und Jüngerinnen Jesu – ganz so wie du.

Heiliger Bruder Konrad,
du Freund und Bruder der Menschen,
bitte für uns bei Gott in all unseren Sorgen und Anliegen.
Bitte für unser Bistum um geistliche und kirchliche Berufungen,
um den Geist des Gebetes und um Wachstum des Glaubens.

Heiliger Bruder Konrad,
du frommer Kapuziner nach dem Beispiel des Heiligen Franziskus,
bitte für alle Menschen um Frieden, Wohlfahrt
und die Kraft, die Schöpfung zu bewahren.
Bitte für uns um den Geist der Einfachheit.

Heiliger Bruder Konrad,
du hast auf das Kreuz Jesu geschaut,
gemeinsam beten wir mit dir:
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.

Heiliger Bruder Konrad, mit dir rufen wir:
Maria mit dem Kinde lieb, uns allen deinen Segen gib.

von Domdekan Msgr. Dr. Hans Bauernfeind

Ein Jahr für Bruder Konrad

Bischof Dr. Stefan Oster SDB lädt im Jahr 2018 das Bistum Passau und alle Gläubigen ein, den 200. Geburtstag des heiligen Klosterpförtners Bruder Konrad zu feiern:

"Unser Heiliger Bruder Konrad ist eine Schlüsselfigur für viele Menschen und für unser ganzes Bistum. Und zwar im wörtlichen und übertragenen Sinn des Wortes! Als Pförtner in Altötting hat er den Fragenden und Suchenden, den Pilgern und den Armen, den Kranken und den Bettlern buchstäblich seine Pfortentüre geöffnet - und sich gekümmert. Er war fortwährend ein Kümmerer. Durch seine Hilfe ist für Viele eine Tür aufgegangen – in der schlichten Frage nach der nächsten Hl. Messe oder einem Beichtvater, oder auch in der Bitte um Hilfe, um einen Teller Suppe oder um ein Gebet für einen Kranken. Bruder Konrad war immer da, in Treue und Verlässlichkeit, aber auch in beständiger Ansprechbarkeit und in der Fähigkeit zur echten, barmherzigen Zuwendung.

Aber er war mehr: Diejenigen, die mit dem Herzen nach dem Herrgott gesucht haben, die haben gespürt, dass in diesem demütigen, einfachen Klosterbruder ein inneres Licht geleuchtet hat, das heller in einem Menschen kaum sein kann. Sie haben gespürt: Hier wohnt einer, in dem Gott wohnt – und wenn Bruder Konrad zusammen mit dem Fenster seiner Pforte zugleich auch die Tür seines Herzens aufschloss, dann sind die Menschen berührt worden von der verborgenen Anwesenheit des gekreuzigten Herrn, den er so geliebt hat.

Liebe Schwestern und Brüder, ich möchte Sie von Herzen einladen, sich in diesem Jubiläumsjahr unseres großen Bistumspatrons wirklich führen zu lassen von Ihm – vom demütigen Pförtner, unserer großen Schlüsselgestalt. Lassen Sie sich von Ihm die Tür aufsperren hinein in das große Geheimnis der Barmherzigkeit unseres guten Gottes. Und lassen Sie sich vom gekreuzigten und auferstandenen Herrn das Herz bewegen. Dazu mögen uns allen in diesem Jahr die vielen Veranstaltungen und geistlichen Zusammenkünfte helfen, die in diesem Heft aufgelistet sind. Dankbar bin ich von Herzen allen, die ihren Beitrag zum Zustandekommen alles dessen leisten und schon geleistet haben.

Und so ergeht herzliche Einladung an alle. Möge unser guter Gott Sie reichlich segnen - auf die kraftvolle Fürsprache unseres Hl. Bruder Konrad!"

Programm: Jesu Kreuz – unser Buch!
Informationen zu Gottesdiensten und Veranstaltungen

 

Ein Geburtstagsgeschenk für Bruder Konrad

Der Heilige Klosterpförtner Bruder Konrad wurde am 22. Dezember 1818 am Venushof in Parzham bei Bad Griesbach um kurz nach Mitternacht geboren. Das Jahr 2018 soll anlässlich des 200. Geburtstages und der Taufe von dem kleinen Johannes Birndorfer in der Kirche St. Wolfgang bei Weng als ein großes Bruder-Konrad-Jubiläumsjahr gefeiert werden. Die Kapuziner als Hausherren haben sich anlässlich dieses Jubiläums zu einer Innenrenovierung der Bruder Konrad Kirche in Altötting entschlossen, denn der Lebensort des heiliggesprochenen Pfortenbruders ist für die Deutsche Kapuzinerprovinz ein Schwerpunkt. Das Gotteshaus soll im Zuge der Renovierungsarbeiten auch umgestaltet werden. Der künstlerische Entwurf für die Neugestaltung stammt von Friedrich Koller aus Laufen. Für Guardian Pater Norbert Schlenker OFMCap war vor allem die ganze liturgische Lösung des Kirchenraumes unbefriedigend. Hierzu wurde die wuchtige Stufenanlage mit dem großen Altar und Baldachin abgebaut. Ein kleinerer Altar wird zukünftig hinter dem Chorbogen aufgestellt. Ambo und Tabernakel finden unter dem Chorbogen Platz. Durch den Umbau werden auch mehr Sitzplätze geschaffen. Auch der Zugang zum Schrein des Heiligen Bruder Konrad soll insbesondere für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer verbessert werden. Der Reliquienschrein mit der 1967 angefertigten Silberfigur findet seinen neuen Platz direkt über der Gruft, dem ersten Bestattungsort des Heiligen, im Chorraum. Ein Lucernar in der Nähe des Schreines lädt die Gläubigen zum Anzünden von Opferkerzen ein. In die Renovierungsarbeiten werden neben Fußboden, Fenster und Wände auch Elektrizität und Lautsprecheranlage einbezogen.
Die Wiedereröffnung mit Altarweihe durch Bischof Dr. Stefan Oster SDB ist für 21. April 2018 terminiert.

Die Kostenschätzung für das Gesamtprojekt belaufen sich auf knapp zwei Millionen Euro. Machen Sie Bruder Konrad ein Geburtstagsgeschenk und helfen Sie durch Ihre Spende oder die Übernahme einer Patenschaft für bestimmte Kunstwerke und Einrichtungsgegenstände. Weiter Information unter: www.bruder-konrad.de und im Flyer

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