28. August 2016
Augenblicke der Besinnung

Für dich,
o Herr,
hast du
das Menschenherz
erschaffen.
Und es findet
keine Ruhe
als in dir.

Augustinus

 
















Altöttinger Liebfrauenbote


Gott setzt Menschen in Bewegung
Viele pilgern gemeinsam zur Lieben Frau nach Altötting – Der Liebfrauenbote berichtet aus dem Gnadenort und über zahlreiche Themen der Kirchengemeinschaft

Wieso pilgern immer mehr Menschen? Es gibt viele Motive: einfach mal abschalten, den Alltag vergessen, ein Abenteuer suchen, neue Grenzen erforschen, Menschen kennen lernen, Gemeinschaft erleben, sich selbst neu entdecken, Hilfe suchen oder für erfahrene Hilfe danken, etc. Nicht selten sind es mehrere Gründe, die Menschen dazu bewegen, aufzubrechen und sich auf Wanderschaft zu begeben. Doch diese Wanderung ist kein Weg ins Nichts; sie hat ein Ziel. Jeder einzelne mag sehr persönliche Motive und Ziele haben, doch eines ist den Menschen gemeinsam: Sie suchen einen gemeinsamen Weg im Glauben und nicht wenige haben sich den Gnadenort Altötting als Ziel für diese Reise ausgewählt.

Der Liebfrauenbote: Zeugnis für gelebten Glauben
In Vielen lebt die Hoffnung auf Fürsprache der Lieben Frau Maria oder des Heiligen Bruder Konrad. Hoffnung, Vertrauen und Glauben leben in Altötting, dem Ort der Gnade. Der Altöttinger Liebfrauenbote berichtet seit 1895 über die vielen Wallfahrten und ermöglicht so einen Überblick über die Vielzahl der Menschen und Gemeinschaften, die sich auf den Weg machen; er berichtet über Menschen, die auf einem gemeinsamen Weg zu einem Gnadenort zusammen finden. Er berichtet über Menschen, die gemeinsam beten. Ob sie nun um Hilfe bitten oder für Hilfe danken – die Berichte sind Zeugnisse gelebten Glaubens.

Den Menschen kann eine Wallfahrt verschiedenes bedeuten. Reisen an andere Orte vermitteln neue Perspektiven, neue Sichtweisen auf den Alltag, das eigene Leben. Menschen lassen all ihre täglichen Sorgen los und suchen die Gemeinschaft mit Anderen; sie tun dies, auch um sich selbst besser kennen zu lernen und um heraus zu finden, wie man die kommenden Tage zu Hause besser meistern könnte. Nicht selten ist es gerade der Austausch mit anderen Menschen und der Blick von außen, der einem neue Ideen bringt für den Alltag zu Hause. Der Liebfrauenbote – Sonntagsblatt für das katholische Volk möchte den Lesern auch in dieser Hinsicht weiter helfen. Nicht die Wallfahrt allein, sondern vor allem das Leben im Glauben und in der Kirchengemeinschaft allgemein versucht der Liebfrauenbote zu vermitteln.

Der Liebfrauenbote: Sonntagsblatt für das katholische Volk
Es ist sicherlich keine leichte Aufgabe, die sich der Liebfrauenbote dabei gestellt hat. In unserer medialen Welt werden wir alltäglich überflutet mit einer Vielzahl an Informationen. Dennoch versucht das Sonntagsblatt, eine Auswahl an Themen zu treffen, die Orientierung geben können. Eine „Predigt der Woche“ gibt geistigen Halt und liefert auch Impulse für das Alltagsleben. In Bildreportagen schildert der Liebrauenbote ein abwechslungsreiches Spektrum an Themen aus Geschichte, Gesellschaft und Kultur; die Beiträge behandeln regionale, nationale und auch internationale Geschehnisse. Portraits über Menschen der Vergangenheit oder unserer Zeit runden das Blatt ab. Ob Nachrichten aus Kirche oder Kommentare zur Politik – wichtige Ereignisse aus dem Leben in Kirche und Gesellschaft sind in der Wochenzeitung zusammen gefasst. Eine Ratgeberseite gibt praktische Tipps für den Alltag. Und auch wer einfach einmal abschalten und sich zurücklehnen will, der kann dies tun: Rätsel, Erzählungen und ein Roman schenken Freude und Unterhaltung. Eine extra Kinderbotenseite beschäftigen die Jüngsten unter uns.

Der Liebfrauenbote: Bindeglied für eine Familie
So versucht der Liebfrauenbote die vielen Aspekte einer Wallfahrt wieder zu geben. Über die vielen Jahre hinweg, haben ihn Leser lieb gewonnen und ihm die Treue gehalten. Nicht Wenigen gilt er als Bindeglied einer Pilgergemeinschaft nach Altötting. Der Liebfrauenbote versteht sich daher auch als eine „Botengemeinschaft“, auch „Botenfamilie“ genannt. Für alle lebenden und verstorbenen Mitglieder dieser Gemeinschaft wird monatlich eine Hl. Messe in der Gnadenkapelle gefeiert.

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