Augenblicke der Besinnung

Wenn wir nach Empfang des Sakraments
die Liebe Gottes in uns schwinden fühlen,
lasst uns geistigerweise
mit dem lebenspendenden Leib des Heilands
uns wieder vereinen!
Können wir nicht in die Kirche kommen,
so wenden wir uns dem Tabernakel zu.
Der liebe Gott kennt keine Mauer,
die ihn hindern könnte.
Eine von Liebe durchdrungene Seele
entschädigt sich,
indem sie voll heißer Sehnsucht
immer aufs neue sich mit ihm vereinigt

Johannes Maria Vianney - Pfarrer von Ars













Der farbige Marienfilm

"Unsere Liebe Frau" heißt der farbige Altöttinger Marienfilm, der in anschaulicher Weise die Altötting-Pilger die Geschichte des Gnadenortes erleben läßt. Der Film beginnt mit einem Blick in die frühen Zeiten Öttings, als der hl. Rupertus und Kaiser Karl der Große an der Gnadenstätte weilten. Er zeigt, wie anno 1489 ein Bub vom Heuwagen überrollt und durch ein Wunder auf dem Altar der Gottesmutter seinen Eltern wiedergegeben wird. Dieses Ereignis war der Ursprung der Wallfahrt.

Auch der große Marienverehrer Kurfürst Maximilian I. von Bayern pilgert nach Altötting. Im 30jährigen Krieg wird das Gnadenbild nach Salzburg geflüchtet. Im Spanischen Erbfolgekrieg sollte dies noch einmal geschehen, aber die Altöttinger setzen sich zur Wehr. So bleibt das Bild Mariens für immer hier - zum Segen für kommende Generationen.