27. September 2016
Augenblicke der Besinnung

Das Brot,
das du einem Dürftigen reichst,
vermag sein Leben
nur einen Tag zu fristen.
Die Art aber,
wie du es reichst,
kann ihm zum ewigen Heil gereichen.

Vinzenz von Paul

 
















Europäische Marianische Netzwerk


Das Europäische Marianische Netzwerk

Der heutige Mensch ist ein Nomade. Nicht nur in seinen Ideen, sondern auch in seinem Körper. Er reist. Aber der Nomade benötigt Bezugspunkte. In der Wüste muss man wissen, wo die Wasserstellen sind.

Das gilt für Christen wie für andere. Deshalb haben die Wallfahrten und die Wallfahrtsorte heute eine so große Bedeutung: es sind Pausen und Oasen in einer überfrachteten und spirituell armen Welt. Jeder Wallfahrtsort hat seine Gnade. Jeder Wallfahrtsort ist eine Bereicherung für die Pilger.

Das Europäische Marianische Netzwerk verbindet zwanzig Wallfahrtsstätten, soviel wie die Anzahl der "Geheimnisse" im Rosenkranzgebet. Viele von ihnen liegen hinter dem ehemaligen "eisernen Vorhang".

Fast alle Länder sind im Europäischen Marianischen Netzwerk vertreten. Aus jedem Land wurde die Wallfahrtsstätte ausgewählt, die die Bevölkerung als die Wichtigste erachtet. Manchmal war es nicht eindeutig.

Unter verschiedenen Namen wird Maria in allen Ländern auf unterschiedliche Weise in allen christlichen Konfessionen verehrt. Möge Maria die Vereinigung unter den Menschen und die Einheit unter den Christen wachsen lassen!

Das Europäische Marianische Netzwerk wurde im Jahr 2003 gegründet. Von Rom gab es Ermutigung dafür.

Die Vertreter der Wallfahrtsorte, die Mitglied im Netzwerk sind, treffen sich einmal pro Jahr, um sich besser kennen zu lernen, aber besonders auch, um die Erwartungen der Millionen von Menschen besser kennen zu lernen, die heute als Pilger oder Besucher zu den Wallfahrtsorten kommen.
 

Die treffen fanden bis jetzt statt:
2004 in Fatima (Portugal)
2005 in Mariapocs (Ungarn)
2006 in Knock (Irland)
2007 in Vilnius (Litauen)
2008 in Zaragossa (Spanien)
2009 in Tschenstochau (Polen)

 

Altötting (Deutschland) Banneux (Belgien) Brezje (Slowenien) Csíksomlyó (Rumänien)
Tschenstochau (Polen) Einsiedeln (Schweiz) Fatima (Portugal) Gibraltar
Knock (Republik Irland) Levoca (Slowakei) Loreto (Italien) Lourdes (Frankreich)
Máriapócs (Ungarn) Mariazell (Österreich) Marija Bistrica (Kroatien) Malta
Wilna (Litauen) Walsingham (England) Saragossa (Spanien) Zarvanyzia (Ukraine)

 

Altötting (Deutschland)
Unsere Liebe Frau der Gnaden

Deutschland hat zwei große Marienwallfahrtsorte: Altötting in Bayern und Kevelaer (nicht weit von den Niederlanden).
Ein Ort der Marienverehrung seit dem 9. Jahrhundert. 
Die Bekanntheit der Wallfahrtsstätte kommt von einem Wunder im Jahre 1489: ein ertrunkenes Kind überlebte dank eines Gebetes zu Maria. 
Die Statue ist eine schwarze Madonna mit Kind.
Papst Johannes - Paul II. kam als Pilger am 18. November 1980, Papst Benedikt XVI. am 11. September 2006.
Das Fest der Wallfahrtsstätte ist am 15. August. 

Rektor:
Prälat Günther Mandl
Am Kapellplatz 4b
DE-84503 Altötting
Tel (0049) 8671 / 9242014
Fax (0049) 8671 / 9242027
Email: info@bischoefliche-administration.de
www.bischoefliche-administration.de

Banneux (Belgien)
Die Jungfrau der Armen

Am Ursprung der Wallfahrtsstätte stehen acht Marienerscheinungen vor Mariette Beco, einem Mädchen von 11 Jahren aus einer wenig religiösen Familie, zwischen dem 15. Januar und 2. März 1933.
Die Erscheinungen von Banneux fanden 75 Jahre nach denen von Lourdes statt. Eine fand am 11. Februar statt. 
Die erste Heilung ereignete sich im März 1933.
Hier einige Worte von Maria: "Ich bin die Jungfrau der Armen." "Diese Quelle ist vorbehalten für alle Nationen." "Ich bin die Mutter des Erlösers, Mutter Gottes. Betet viel." "Ich komme das Leid zu  lindern ." "Glaubt an mich, ich werde an euch glauben."
Die Erscheinungen wurden vom Bischof 1949 anerkannt. 
Papst Johannes - Paul II. kam als Pilger am 21. Mai 1985.
Das Fest der Wallfahrtsstätte ist am 15. Januar. 

Rektor:
Abbé Leo Palm
Sanctuaire de "La Vierge des pauvres"
Rue de l'Esplanade 57
BE - 4141 Banneux
Tel : (32) 43 60 02 22
Fax : (32) 43 60 82 39
E-mail : sanctuaire@banneux-nd.be
Website : www.banneux-nd.be
 

 

Brezje (Slowenien)
Maria Helferin

Am Ursprung der Wallfahrtsstätte steht das Gelübde eines Soldaten während der Kriege, die in Europa von Napoleon geführt wurden: falls er gesund und heil heimkehre, würde er ein Bild der Jungfrau Maria anfertigen. Deshalb ist die Wallfahrtsstätte Maria der Helferin gewidmet. 
2007 ist die Hundertjahrfeier der Krönung der Jungfrau von Brezje. 
Die Wallfahrtsstätte hat Verbindungen zu Kroatien, insbesondere zur Wallfahrtsstätte Marija Bistrica. 
Papst Johannes - Paul II. kam als Pilger am 17. Mai 1996.
Das Fest der Wallfahrtsstätte ist am 24. Mai.  

Rektor:
Pater     Silvin    Krajnc OFM
Bazilika Marije Pomagaj
Brezje 72
SI – 4243 Brezje   
Tel : (386) 4 537 07 18
Fax : (386) 4 537 07 20
E-mail : marija.pamagaj@rkc.si
Website : www.marija.si

 

Csíksomlyó (Rumänien)
Unsere Liebe Frau der Csíksomlyó

Am Ursprung der Wallfahrtsstätte um 1510 steht die Verehrung einer großen Marienstatue. Es gab dort bereits seit einem Jahrhundert Franziskaner. 
Unsere Liebe Frau wird als Königin dargestellt.
Die heutige Kirche stammt aus dem 19. Jahrhundert.
Die Wallfahrten haben trotz des Kommunismus stattgefunden. 
Viele Pilger kommen zu Fuß. Unter den Pilgern sind auch eine beträchtliche Anzahl von orthodoxen Christen. 
Das Fest der Wallfahrtsstätte ist am Vorabend von Pfingsten (oder am 2. Juli).

Rektor:
Bruder    Timár   Sandor Asztrik  ofm     
Str. Szék nr 148
Juditul Harghita
RO - 530203   Miercurea Ciuc
Tel: (40) 266 371 449 Fax: (40) 266 371 449
E-mail : timarasztrik@gmail.com
Website : www.csiksomlyo.ro

 

Tschenstochau (Polen)
Unsere Liebe Frau, Königin von Polen

Am Ursprung der Wallfahrtsstätte steht ein Marienbild, das 1430 von Anhängern von Johannes Hus beschädigt wurde. Das Bild wurde sofort restauriert, wobei Spuren von den zwei Beschädigungen, die dem Bild zugefügt wurden, zurück blieben. 
Im 17. Jahrhundert hielt das befestigte Kloster auf dem "lichten Berg" (Jasna Gora) am Rand der Stadt Tschenstochau den Angriffen der Schweden stand. Seitdem sind das Kloster und das Marienbild Symbol des Leidens und des Widerstandes Polens. 
Papst Johannes - Paul II. kam häufig als Pilger.
Das Fest der Wallfahrtsstätte ist am 26. August.
"O Maria, Königin Polens, ich bin bei dir. Ich erinnere mich. Ich wache."

Rektor:
Pater Bogdan Waliczek
Jasna Góra
ul. A. Kordeckiego 2
PL - 42-225 Czestochowa
Tel : (48) 343 77 77 03
Fax(48) 343 65 67 28
E-mail : sanktuarium@jasnagora.pl
Website : www.jasnagora.pl
 

 

Einsiedeln (Schweiz)
Unsere Liebe Frau von Einsiedeln 

Am Ursprung der Wallfahrtsstätte steht ein Eremit ans den 9. Jahrhundert, der heilige Märtyrer Meinrad.
Die verehrte Statue ist eine schwarze Madonna aus dem 15. Jahrhundert. 
Treffpunkt für die Pilger auf dem Jakobsweg. Heute ein großes Benediktinerkloster, das auch von vielen nichtkatholischen Christen aus der Region besucht wird.
Papst Johannes Paul II. besuchte als Pilger vom 14. bis 16. Juni 1984, den Wallfahrtsort.
Das Fest der Wallfahrtsstätte ist am 15. August. 
Täglich wird um 16.30 Uhr die Vesper in Lasein und anchliessend das Salve Regina nach einer alten Melodie gesungen. 

Rektor:
Pater Kolumban Reichlin, osb
Benediktinerabtei
CH - 8840 Einsiedeln
Tel : (41) 55 418 62 70
Fax : (41) 55 418 62 69
E-mail : wallfahrt@kloster-einsiedeln.ch
Website : www.kloster-einsiedeln.ch

 

Fatima (Portugal)
Königin des Friedens und der Welt

Am Ursprung der Wallfahrtsstätte stehen drei Erscheinungen eines Engels (1916) und sechs Marienerscheinungen am 13. eines jeden Monats zwischen dem 13. Mai und dem 13. Oktober 1917.
Die Seherkinder Jacinta, Francisco und Lucia waren zwischen 7 und 10 Jahre alt. Lucia starb 2005.
Maria zeigte sich als Rosenkranzkönigin, deren unbeflecktes Herz von Dornen und von Flammen gekrönt war. 
Maria bat um das Rosenkranzgebet, um Buße und die Weihe Russlands. 
Am 13. Mai 1946 erklärte Papst Pius XII. Unsere Liebe Frau von Fatima zur "Königin des Friedens und der Welt". 
Papst Johannes - Paul II. kam zum ersten Mal als Pilger ein Jahr nach dem Attentat auf dem Petersplatz am 13. Mai 1982. Später kam er wieder.
Das Fest der Wallfahrtsstätte ist am 13. Mai. 

Rektor
Pater Virgilio  Antunes
Santuário de Nossa Senhora de Fátima
Apartado 31
PT - 2496-908 Fatima
Tel : (351)24 95 39 600
Fax : (351) 24 95 39 605
E-mail : reitoria@santuario-fatima.pt
Website : www.santuario-fatima.pt

 

Gibraltar
Unsere Liebe Frau von Europa 

Kleine Wallfahrtsstätte auf einem Felsen am Meer.
Gewidmet Unserer Lieben Frau von Europa seit der Vertreibung der Mauren im Jahre 1309.
Besetzt von den Engländern von 1704 bis 1961 und von der Armee genutzt.
Im Jahre 1979 legte Papst Johannes - Paul II. das Fest der Wallfahrtsstätte auf den 5. Mai, den Europatag.
Diözesanfeier dritter Mittwoch vom Mai.
Jeden Abend wird eine heilige Messe für den Frieden gefeiert.

Rektor
Pater Charles Azzopardi
Rector St. Theresa's Church
30 B Devil's Tower Road
GI - Gibraltar
Tel : (350) 200 77 138
Fax : (350) 200 73 962
E-mail : morkey@gibtelecom.net
Website : www.catholicdiocese.gi
 

 

Knock (Republik Irland)
Unsere Liebe Frau, Königin von Irland

Am Ursprung der Wallfahrtsstätte steht eine Marienerscheinung am 21. August 1879 vor etwa fünfzehn Personen verschiedenen Alters. 
Die Erscheinung dauerte zwei Stunden. 
Maria wurde von Josef und vom Evangelisten Johannes begleitet. Ein Altar wurde vom Kreuz und vom Lamm überragt.
Papst Johannes - Paul II. kam als Pilger am 30. September 1979.
Das Fest der Wallfahrtsstätte ist am 21. August.

Rektor
Msgr Joseph Quinn
Our Lady's Shrine of Knock
IE - Knock, Co Mayo
Tel : (353) 94 93 88 100
Fax : (353) 94 93 88 295
E-mail : info@knock-shrine.ie
Website : www.knock-shrine.ie

 

Levoca (Slowakei)
Unsere Liebe Frau der Heimsuchung 

Am Ursprung der Wallfahrtsstätte steht eine Statue der Jungfrau umstrahlt von der Sonne aus dem 15. Jahrhundert. Die erste kleine Kapelle wird bereits in 1247 erwähnt.
Die heutige Kapelle stammt von 1903.
Die Wallfahrten haben nie aufgehört, auch nicht während des Kommunismus. 
Papst Johannes - Paul II. kam als Pilger am 3. Juli 1995.
Das Fest der Wallfahrtsstätte ist am 2. Juli (Mariä Heimsuchung).

Rektor
Mgr Frantisek Dlugos
Rím. -Kath. Farsky úrad 
Nám. Majstra Pavla 52
SK - 054 01 Levoca
Tel : (421) 53 451 23 47
Fax : (421) 53 451 23 47
E-mail : mtm1@stonline.sk
Website : www.levoca.sk

 

Loreto (Italien) 
Das "Heilige Haus"

Am Ursprung der Wallfahrtsstätte steht an diesem Ort die Ankunft der Mauern des Häuschens, das von der Familie von Maria in Nazareth bewohnt wurde, dem Ort der Verkündigung und der Inkarnation. Diese Reliquie wurde beim Fall des Kreuzfahrerreiches nach Italien gebracht und von Nicéphore Angeli erworben: daher kommt die Legende eines Transportes durch die "Engel" (Angeli = Engel). 
Die Tradition legt den Transport auf den 10. Dezember 1294 fest.
Loreto ist einer der wichtigsten Marienwallfahrtsorte in Europa. Für die erste Reise eines Papstes außerhalb Roms seit 1870 wählte Johannes XXIII. Loreto (4. Oktober 1962).
Papst Johannes - Paul II. kam als Pilger am 8. September 1979. Er kam zuletzt am 5. September 2004 (5 mal).
Das Fest der Wallfahrtsstätte ist am 10. Dezember. 

Rektor
Pater Marzio Caletti
Rectore Santurio Loreto
Palazzo Apostolico
Piazza della Madonna 1
IT - 60025 Loreto - An
Tel : (39) 071 97 47 154
Fax : (39) 0 71 97 47 176
E-mail : santuarioloreto@tin.it
Website : www.santuarioloreto.it
 

 

Lourdes (Frankreich)
Die unbefleckte Empfängnis

Den Ursprung der Wallfahrtsstätte bilden achtzehn Erscheinungen der Jungfrau Maria vor Bernadette Soubirous zwischen dem 11. Februar und 16. Juli 1858. Am 25. März sagte die Dame ihren Namen: "Ich bin die unbefleckte Empfängnis". Das Dogma war von Papst Pius IX. am 8. Dezember 1854. verkündet worden. 
Die Echtheit der Erscheinungen wurde 1862 anerkannt.
Papst Johannes - Paul II. kam zweimal als Pilger: jeweils am 14. und 15. August 1983 und 2004.
Das Fest der Wallfahrtsstätte ist am 11. Februar.

Rektor
Pater Horacio Brito
Rektor Sanctuaire N-D de Lourdes
1 avenue Mgr Théas
FR - 65100 Lourdes
Tel : (33) 5 62 42 79 01
Fax : (33) 5 62 42 79  85
E-mail: rectorat@lourdes-france.com
Website : www.lourdes-france.org

 

Máriapócs (Ungarn)
Unsere Liebe Frau von Máriapócs

Am Ursprung der Wallfahrtsstätte steht eine Ikone, die 1675 von einem Einwohner geschenkt wurde zum Dank für die Befreiung von den Türken. 
1696 weinte die Ikone tagelang. Die Zeugenaussagen sind zahlreich und ernst zu nehmen. 
Der österreichische Kaiser ließ die Ikone nach Wien bringen, hinterließ aber eine Nachbildung. Die Ikone weinte erneut 1715 und 1905.
Die Wallfahrtsstätte gehört dem griechisch - katholischen Ritus an, aber steht für alle offen. 
Papst Johannes - Paul II. kam als Pilger am 18. August 1991.
Das Fest der Wallfahrtsstätte ist am 1. Oktober.

Rektor
Pater Antal Kiss
Sanctuaire de Mariapócs
Ofehértoi ut 3. 
HU 4326 Mariapocs
Tel : (36) 42 585 020
Fax : (36) 42 585 020
E-mail : zarandokhaz@mariapocs.t-online.hu
Website : www.bucsujaras.hu/mariapocs

 

Mariazell (Österreich)
"Die große Mutter Österreichs" 

Am Ursprung der Wallfahrtsstätte steht am 21. Dezember 1157 die Ankunft eines Mönches namens Magnus, der von seinem Abt zur Bevölkerung dieser Gegend gesandt wurde. Der Mönch brachte eine Marienstatue mit. Auf seinem Weg versperrte ihm ein Felsblock den Weg. Magnus legte die Statue ab und baute für sie und für ihn eine „Zelle“. 
Mariazell war die wichtigste Marienwallfahrtsstätte des österreichisch - ungarischen Kaiserreiches. 
Papst Johannes - Paul II. kam als Pilger am 13. September 1983.
Das Fest der Wallfahrtsstätte ist am 8. September. 

Rektor
Pater Superior Karl Schauer,osb
Benediktiner Superiorat 
AT 8630 Mariazell
(43) 38 82 25 950
(43) 38 82 25 95 20
E-mail : office@basilika-mariazell.at
Website : www.basilika-mariazell.at
 

Marija Bistrica (Kroatien)
Maria Schnee

Am Ursprung der Wallfahrtsstätte steht eine Marienstatue mit Kind, einem volkstümlichen Werk aus dem 15. Jahrhundert. 
Die Region wurde oft von den Türken bedroht, weshalb die Statue im 16. und 17. Jahrhundert zweimal versteckt und wieder hervor geholt wurde. 
Die Wallfahrtsstätte ist von großen Arkaden umgeben, die für die Beichten bestimmt sind. 
Papst Johannes - Paul II. kam als Pilger am 3. Oktober 1998.
Das Fest der Wallfahrtsstätte findet vom 1. - bis 6. August statt (oder 13. Juli).

Rektor
Pater Zlatko Koren
Hrvatsko nacionalno svetiste Majke Bozje Bistricke
Trg Pape Ivana Pavla II, 32,
HR 10431 Marija Bistrica
Tel :(385) 49 46 91 56
Website : www.marija-bistrica.hr

 

Malta
Unsere liebe Frau von Mellieha

Am Ursprung der Wallfahrtsstätte steht die Legende, nach der der heilige Lukas, der den heiligen Paulus während seines Aufenthaltes auf Malta im Jahr 60 begleitete, ein Marienbild gemalt haben soll, das die Pilger in der Grotte im Herzen der Wallfahrtsstätte aus dem 12. oder 13. Jahrhundert verehren. Das Bild wurde direkt auf den Fels gemalt.Die Einwohner haben besonders zur Jungfrau von Mellieha gebetet, wenn die Insel durch Freibeuter, Türken oder Dürreperioden bedroht wurde. 

Papst Johannes - Paul II. kam als Pilger nach Mellieha am 26. Mai 1990. Das Fest der Wallfahrtsstätte ist am 8. September. 

Rektor
Pater Carmel Mercieca
Domus Curialis 
Misrah il-Parrocca 
Malta  Mellieha  MlhH 06
Tel : (356) 21 52 34 49
Fax : (356) 21 52 25 10
E-mail :dkmercieca@global.net.mt
Website : www.mellieha.com

 

Wilna (Litauen)
Unsere Liebe Frau des Tors der Morgendämmerung 

Am Ursprung der Wallfahrtsstätte steht ein Bild aus dem 17.  Jahrhundert, das Maria ohne Kind darstellt. Das Bild wurde an einer der Tore der Stadt angebracht, am "Tor der Morgendämmerung". 
Maria wird als "Mutter der Barmherzigkeit" angerufen. Die Einwohner sind immer gekommen, um für sich selbst und für den Schutz der Stadt zu bitten. 
Eine kleine Kapelle wurde gebaut, um das Bild zu schützen. Eine monumentale Treppe führt zur Kapelle. 
Der Ort wird von den katholischen, orthodoxen und evangelischen Christen verehrt. 
Papst Johannes - Paul II. kam als Pilger am 4. Septembre1993.
Das Fest der Wallfahrtsstätte ist am 16. November.

Rektor
Mons. Jan Kasiukevic
Maria Misericordios
Klebonas
Ausros Vartau g. 14
LT 1129 VILNIUS
Tel : (370) 2 22 35 13
Fax : (370) 2 22 34 13
E-mail: vilnensis@takas.lt
Website : www.faustine-message.com

 

Walsingham (England)
Das heilige Haus der Verkündigung

Am Ursprung der Wallfahrtsstätte steht eine Bitte Mariens im Jahr 1061, dass man ein Haus baut, das jenem von Nazareth ähnelt. Deshalb wird die Wallfahrtsstätte "Nazareth Englands" genannt.
Im 16. Jahrhundert wurde während der Reformation die Kirche zerstört und die Statue verbrannt.
Die Verehrung begann wieder 1897.
Heute gibt es in Walsingham zwei Wallfahrtsstätten, eine katholische und eine anglikanische. Häufig gibt es ökumenische Veranstaltungen. 
Papst Johannes - Paul II. kam als Pilger vom 28. Mai bis 2. Juni 1982 nach Großbritannien.
Zur heiligen Messe in Wembley wurde die Marienstatue aus Walsingham gebracht.
Das Fest der Wallfahrtsstätte ist am 24. September. 

Rektor
Father Noël Wynn Sm
R.C. National Shrine of our Lady
Pilgrim Bureau
Friday Market Place
GB  Walsingham NR22 6DB
Tel : (44) 13 28 82 02 17
Fax : (44) 13 28 82 10 87
E-mail : directorns@walsingham.org.uk 
Website : www.walsingham.org.uk
 

 

Saragossa (Spanien)
Unsere Liebe Frau von Pilar

Am Ursprung der Wallfahrtsstätte steht eine Legende, nach der um das Jahr 40 die Jungfrau Maria dem heiligen Apostel Jakobus erschienen sein soll. Sie soll ihn ermutigt haben bei seiner Aufgabe, das Evangelium zu verkünden. Der Name der Wallfahrtsstätte, der in Spanien zu einem Vornamen wurde, kommt von dem Wort "Pfeiler", auf dem Maria erschienen sein soll. 
Unsere Liebe Frau von Pilar ist die Patronin von Spanien und aller Länder, in denen Spanisch gesprochen wird.
Papst Johannes - Paul II. machte Zwischenstation in Saragossa am 10. Oktober 1984 während einer Reise nach Zentralamerika (Dominikanische Republik). 
Das Fest der Wallfahrtsstätte ist am 12. Oktober. 

Rektor
Don Manuel Moliner Almor
Deán del Cabildo Metropolitan de Zararoza
Pza de la Seo, S/N
ES 50001 Zaragoza
Tel : (34) 976 291 231
Fax : (34) 976 200 752
E-mail : cabildo@cabildodezaragoza.org
Website: www.arzobispadodezaragoza.org

 

Zarvanyzia (Ukraine)
Die Gottesmutter von Zarvanyzia

Am Ursprung der Wallfahrtsstätte steht eine Ikone aus dem 13. Jahrhundert.
Die Wallfahrtsstätte des griechisch - katholischen Ritus wurde 1944 zerstört.
Die Wallfahrten dauerten heimlich in den Wäldern an.
Der Wiederaufbau begann 1991.
Vor Ort gibt es ein Museum über die Verfolgung. 
Der Ort wird viel von orthodoxen Christen besucht.
Thema 2006: der Glaube der Jugendlichen. 
Viele Pilger kommen zu Fuß.
Papst Johannes - Paul II. kam als Pilger in Kiev, im Juni 2001.
Das Fest der Wallfahrtsstätte ist der Sonntag nach dem fest Paul
und Pierre, 12 Juli. 

Rektor
S.E. Vasyl Semeniuk
Rector Sichovyh Strilciv st, 6a 
UK 46000 TernopilTel : (380) 352 52 04 73
Fax : (380) 352 52 04 73
E-mail : aromankiv@yahoo.com
Website : www.ternopilzboriv.org.ua

 

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