Feier der Versöhnung - Beichtgelegenheit

 

An Sonn- und Feiertagen:
Basilika St. Anna                 08.30 – 11.30 Uhr (ab Ostern)
Stiftspfarrkirche                  08.30 – 12.00 Uhr und 14.30 - 16.00 Uhr 
                                           in geprägten Zeiten vor und während jeder Abendmesse (Advents-/Fastenzeit)

An Werktagen:
St. Magdalena                    08.30 – 11.30 Uhr und 14.30 – 16.00 Uhr 
 

Wer die Kirche St. Magdalena betritt, dessen Blick fällt unwillkürlich auf das Altarbild: Die heilige Maria Magdalena unter dem Kreuz.
Sie hat uns Vieles zu sagen: von Sünde und Schuld, von Buße und Sühne, von der Befreiung durch Christus, von Kreuz und Auferstehung, als die erste Verkünderin der Auferstehung.
Magdalena ist ein Lob der verzeihenden Barmherzigkeit Gottes, eine Aufforderung zur Bekehrung und zur Buße. Sie zeigt die Auferstehung des Büßers. Die Menschheitsgeschichte und unsere Erfahrung zeigen:

Der Mensch ist nicht nur gut.
Er macht Fehler und verfehlt sich.
Er wird schuldig und bleibt viel schuldig.
Er sündigt und sondert sich ab vom Fluss des Lebens.

Unterschiedlich sind die Begabungen und Stärken der Menschen, unterschiedlich auch die Lebensbedingungen und Belastungen, denen sie ausgesetzt sind. Ihnen entsprechend sind auch die jeweilige Verantwortung und das Versagen des Einzelnen zu sehen.
Das Sakrament der Beichte möchte den Menschen in solch schwierigen Situationen helfen. 

Wenn im Evangelium von Buße gesprochen wird, ist gemeint: Was immer ein Mensch angestellt haben mag, es gibt für ihn eine Vergebung.Er muss sich nur umwenden, Gott zuwenden und rufen: Hab Erbarmen!
Vergebung wird uns zugesagt in der Gemeinschaft derer, die an Gott und an seinen Christus glauben. In vielen Formen geschieht  das. Doch die Höchst-Form ist das Sakrament der Buße, die Feier der Versöhnung.

Neben den Beichtstühlen stehen in St. Magdalena Beichtzimmer zur Verfügung - ebenso im linken Seitengang der Basilika, in denen neben dem Beichtstuhl auch Tisch und Stühle zum Gespräch einlädt.
Das Beichtgespräch will ein heilendes Gespräch sein, heilend vor allem durch die Lossprechung. Das Bußsakrament verdient einen Rahmen, der die Begegnung mit dem verzeihenden Gott wirklich zum befreienden Geschenk werden lässt.
Die Beichtzimmer wollen diesem Anliegen Rechnung tragen.