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26. Mai 2013
Augenblicke der Besinnung

Gott, Du mein Schöpfer.
Wo ist die Würde geblieben,
die Du mir eingestiftet hast?
Ich erfahre manches Elend
und strecke meine wunde Seele aus
nach Deinem Segen.

Jesus, mein Erlöser.
Als Heiland erweist Du Dich an den Kranken.
Du weißt, wie nötig ich die Heilung brauche,
an Haupt und Gliedern, an Leib und Seele.
Rühre mich an mit Deiner Segenshand.

Du Tröstergeist des allmächtigen Gottes.
Du kennst mein Seufzen.
Du weißt um meine vestummten Gebete.
Um die Klage meiner Seele.
Hilf meiner Schwachheit auf.
Dein Seufzen und Deine Tröstung sollen atmen in mir.

Albert Dexelmann

 












Goldene Rose


Das Brauchtum, dass der Papst eine Rose verleiht, geht zurück auf eine mittelalterliche Prozession in Rom am 4. Fastensonntag, "Laetare" genannt. An diesem Sonntag in der Mitte der Fastenzeit – der Höhepunkt des Fastens war überschritten, der Blick richtete sich hoffnungsvoll auf das Osterfest – trug der Papst zunächst eine natürliche, später eine goldene Rose zur Kirche Santa Croce. Die Rose erhielt der Stadtpräfekt Roms.

Die Rose symbolisiert Christus. Das Gold steht für Auferstehung, die Dornen für die Passion. Die kunstvolle Blüte unterstreicht den Glanz der Auferstehung und soll die Trauer über das Leiden Christi mildern.

Im Lauf der Jahrhunderte wurde dieses Zeichen päpstlichen Wohlwollens nicht nur an Personen, sondern auch an Klöster oder Städte verliehen. Für alle Empfänger war und ist die Rose immer auch Mahnung und Verpflichtung. Die Päpste im 20. Jahrhundert haben nur bedeutende Gotteshäuser, überwiegend Heiligtümer der Mutter Gottes ausgezeichnet. Papst Benedikt XVI. führt diese Tradition fort.

Der Bischofsring, den der Papst beim Besuch im September 2006 vor das Gnadenbild gelegt hat und die "Goldene Rose" zeigen seine persönliche Wertschätzung und Verbundenheit mit dem Marienheiligtum. Papst Benedikt XVI. weiß sich bei der Gnadenmutter von Altötting wirklich daheim.