31. Juli 2016
Augenblicke der Besinnung

Alle guten Werke zusammen
erreichen nicht den Wert
eines einzigen Messopfers,
denn sie sind die Werke der Menschen;
die Messe aber ist Gottes Werk.
Mit ihr verglichen,
bedeutet selbst das Opfer des Märtyrers nichts.
Hier gibt der Mensch Gott sein Leben hin;
in der Messe ist es Gott,
der seinen Leib und sein Blut
für den Menschen opfert.

Johannes Maria Vianney - Pfarrer von Ars

 
















Goldene Rose


Das Brauchtum, dass der Papst eine Rose verleiht, geht zurück auf eine mittelalterliche Prozession in Rom am 4. Fastensonntag, "Laetare" genannt. An diesem Sonntag in der Mitte der Fastenzeit – der Höhepunkt des Fastens war überschritten, der Blick richtete sich hoffnungsvoll auf das Osterfest – trug der Papst zunächst eine natürliche, später eine goldene Rose zur Kirche Santa Croce. Die Rose erhielt der Stadtpräfekt Roms.

Die Rose symbolisiert Christus. Das Gold steht für Auferstehung, die Dornen für die Passion. Die kunstvolle Blüte unterstreicht den Glanz der Auferstehung und soll die Trauer über das Leiden Christi mildern.

Im Lauf der Jahrhunderte wurde dieses Zeichen päpstlichen Wohlwollens nicht nur an Personen, sondern auch an Klöster oder Städte verliehen. Für alle Empfänger war und ist die Rose immer auch Mahnung und Verpflichtung. Die Päpste im 20. Jahrhundert haben nur bedeutende Gotteshäuser, überwiegend Heiligtümer der Mutter Gottes ausgezeichnet. Papst Benedikt XVI. führt diese Tradition fort.

Der Bischofsring, den der Papst beim Besuch im September 2006 vor das Gnadenbild gelegt hat und die "Goldene Rose" zeigen seine persönliche Wertschätzung und Verbundenheit mit dem Marienheiligtum. Papst Benedikt XVI. weiß sich bei der Gnadenmutter von Altötting wirklich daheim.