Augenblicke der Besinnung

Die heilige Jungfrau ist
die Frau des Glaubens,
die Gott in ihrem Herzen,
in ihren Plänen Raum gegeben hat;
sie ist die Glaubende,
die fähig war,
in dem Geschenk des Sohnes
die Ankunft jener "Fülle der Zeit" zu erfassen,
in der Gott den demütigen Weg
des menschlichen Daseins wählte,
um persönlich
in die Bahn der Heilsgeschichte einzutreten.

Papst Franziskus













Grußwort Wallfahrtsrektor

Jeder Neubeginn trägt in sich die Chance des Aufbruchs, der Aussaat, des Reifens und der Ernte; ein neues Pilgerjahr liegt vor uns wie ein unbestellter Acker, der auf die gute Saat des göttlichen Sämanns wartet, um reiche Früchte zu bringen.

2017 lässt uns an die 500.Wiederkehr der Reformation denken und leider auch an die Kirchenspaltung. Alle Verantwortlichen in den beiden großen Konfessionen haben sich geeinigt, das Verbindende in die Mitte zu stellen, unseren Herrn Jesus Christus.
So soll 2017 ein großes Christusjubiläum werden. Entsprechend haben wir auch unser Wallfahrtsmotto gewählt: „Mit Maria zu Jesus“ (per Mariam ad Jesum).

Maria will ja nicht, dass wir bei ihr stehen bleiben, sondern sie will uns zu ihrem göttlichen Sohn führen und gibt uns immer neu den guten Rat: „Alles was er euch sagt, das tut“ (Joh 2,5b).

Ein weiteres Jubiläum begehen wir in diesem Jahr: die 100. Wiederkehr der Marien-Erscheinungen von Fatima an den 13.der Monate Mai bis Oktober.
Wir werden immer wieder an die Botschaften von Fatima  erinnern zu unserer Erbauung und für den Frieden in der Welt.

Seit Mai 2016 sind unsere Pilgerbetreuer, die nach einer gründlichen Ausbildung vom Bischof ausgesendet wurden, ein wichtiger Teil unserer Willkommenskultur hier am Gnadenort; ihr Dienst hat 3 Schwerpunkte: Informieren, Zuhören, Zeugnis geben.

Unsere Wallfahrer kommen in der Regel mit einem Rucksack voll mit Anliegen und Sorgen zur Gnadenmutter,  um durch sie und über sie durch den Herrn Trost, Erbauung, Hilfe, Segen, Heilung und Lösung ihrer Probleme zu finden.
Die Erfahrung lehrt, dass keiner Altötting so verlässt wie er es betreten hat, sondern  gestärkt und ermutigt, mit neuem Vertrauen, neuer Hoffnung und neuer Freude.

So lade ich alle ein, 2017 in den Gnadenort zu kommen, um der Mutter, dem Herrn, dem barmherzigen Vater und unserem Bruder Konrad zu begegnen, eine gute Beichte abzulegen, eine Pilgermesse mitzufeiern, unsere Kulturschätze in den Kirchen und Museen zu bewundern und ganzheitlich neu aufzutanken.

Möge auf die Fürsprache der Gnadenmutter das neue Pilgerjahr eine reiche Ernte für uns alle erbringen.

Prälat Günther Mandl,
Wallfahrtsrektor