Augenblicke der Besinnung

Seid im Frieden.
Gott liebt euch.
Könnte doch die arme Welt
die Schönheit einer Seele im Gnadenstand sehen;
alle Sünder, alle Ungläubigen
würden sich auf der Stelle bekehren.

Pater Pio













Grußworte des Wallfahrtsrektors

Alle Bewohner von Altötting und alle Pilger kennen das berühmteste Zitat von Bruder Konrad: „Das Kreuz ist mein Buch.“ Aus Anlass seines 200. Geburtstages, den wir heuer in vielen Veranstaltungen feiern, möchten wir auf dieses Lebensmotto unsers Stadtheiligen und 3. Diözesanpatrons zurückgreifen und eine kleine Abänderung vornehmen: „Jesu Kreuz – unser Buch!“

Dieses Wallfahrtsmotto 2018 möchte zum Ausdruck bringen, dass nicht nur der Heilige in seiner Zeit in der Gestalt des Gekreuzigten lesen konnte, wie unermesslich Gottes Barmherzigkeit und Liebe ist, sondern dass wir alle dazu eingeladen sind.
Dem Sinne nach schreibt Bruder Konrad: Wenn ich in einer Lage bin, in der ich nicht weiß, wie ich mich verhalten oder entscheiden soll, genügt ein Blick zum Kreuz und ich weiß es! Ich habe in meinem Leben oft und oft schon erlebt, wie wahr diese Aussage ist. Das Kreuz Christi rät nie zu Ungeduld, hartem Durchgreifen, Machtdemonstration, zu Angst und Schrecken, sondern immer zu Milde, Geduld, Güte, Barmherzigkeit und grenzenloser Liebe; denn am Ende siegt die Liebe über den Hass und die Ichsucht! Gottes Wesen ist die Liebe und diese göttliche Liebe ist allmächtig, sie vermag alles, sie kann Berge versetzen und Mauern einreißen. Sie wird sich am Ende immer durchsetzen. Das Kreuz Christi als beredtes Symbol der göttlichen Barmherzigkeit und Liebe führt hin zum österlichen Licht und Sieg.

Alle sind in diesem Jubiläumsjahr sehr herzlich eingeladen, den Gnadenort zu besuchen, der Gnadenmutter in der Heiligen Kapelle und dem Stadtheiligen in der neu renovierten Grabeskirche St. Konrad zu begegnen, das Sakrament der Versöhnung zu empfangen, die heilige Messe mitzufeiern und die
vielen kulturellen Angebote der Stadt, v. a. in den 3 kirchlichen Museen zu erleben.

Wo die Mutter ist, dort sind wir wirklich zu Hause, wo die himmlische Mutter ist, dort ist für alle Wohn- und Heimatrecht!

In der Vorfreude auf Ihr zahlreiches Kommen verbleibe ich
Prälat Günther Mandl, Stadtpfarrer, Stiftspropst und Wallfahrtsrektor