Augenblicke der Besinnung

Wir wissen, dass auch für uns der Glaube
nicht ein einmal erworbener sicherer Besitz ist,
über den wir ein Leben lang verfügen können. 
Auch wir leiden unter der Anfechtung im Glauben
und müssen immer wieder voller Demut bekennen:
„Ich glaube, Herr, hilf meinem Unglauben.

Bischof em. Wilhelm Schraml













Haus Papst Benedikt XVI.

 

Herzlich willkommen, treten Sie ein!

 

Liebe Wallfahrerinnen, liebe Wallfahrer, liebe Schwestern und Brüder,

im "Haus Papst Benedikt XVI. - Neue Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum" darf ich Sie herzlich willkommen heißen. Warum pilgern Menschen? Welchen Trost erfahren sie an den großen Wallfahrtsorten der Christenheit? Was möchten sie mit ihren Gaben - ob unendlich kostbar oder nur eine einfache Geste des Dankes - ausdrücken? Beredte Antworten und Zeugen dafür sind unsere Exponate. Mit ihnen lernen wir die Glaubensgeschichten unserer Vorfahren kennen. Wie diese dürfen wir fest darauf vertrauen: "Wer glaubt, ist nie allein." (Papst Benedikt XVI.).
 
Auch Sie haben sich zu Unserer Lieben Frau von Altötting als Pilger auf den Weg gemacht: Ich lade Sie ein, den Weg des Glaubens in unserer "Neuen Schatzkammer" noch einmal zu betrachten - verbunden mit dem Gebet in der Gnadenkapelle und der Anbetung des Allerheiligsten in der Alten Schatzkammer. Sie werden erfahren: Die Gottesmutter nimmt uns sozusagen an die Hand und führt uns hin zu ihrem Sohn, zu JEsus Christus, der uns Weg, Wahrheit und Leben ist. Der uns geistliche Heimat gibt. Papst Benedikt XVI. hat bei seinem Pastoralbesuch am 11. September 2006 so treffend gesagt: "Daheim sind wir, wo die Mutter des Herrn ist".

Mögen Sie viel Segen für sich und Ihre Lieben mitnehmen.

Ihr Bischof Wilhelm Schraml