Gebetswoche für die Einheit der Christen

Frau, dein Glaube ist groß (Matthäus 15,28)

Gnädiger Gott,
du bist die Quelle der menschlichen Würde.
Durch deine Gnade und Macht
erweichten Hannas Worte das Herz des Priesters Eli.
Durch deine Gnade und Macht
berührten die Worte der Kanaaniterin Jesus,
und er heilte ihre Tochter.
Schenke uns in unserem Bemühen,
die Einheit der Kirche sichtbar zu machen,
den Mut, alle Formen der Gewalt gegen Frauen zurückzuweisen.
Hilf uns, die Geistesgaben zu würdigen,
die Frauen in den Dienst der Kirche einbringen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn,
der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und regiert
von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.













Herz Jesu Anbetungskirche

 

Herz Jesu Anbetungskirche
Provinzhaus Heilig Kreuz

 

 

Kreszentiaheimstr. 43, ca. 7 Minuten (Fußweg) von der Gnadenkapelle entfernt
Das Relief des Hochaltars, eine Herz-Jesu-Darstellung mit vier anbetenden Engeln, wurde von Bildhauer Franz Hoser, München, geschaffen. Die Ornamente mit weiteren vier anbetenden Engeln gestaltete Bildhauer Bauer, München.

Die Herz-Jesu-Anbetungskirche wurde 1915/16 von Architekt Prof. Michael Kurz, Augsburg, erbaut. Am 17. Mai 1916 wurde die Kirche von Exzellenz Bischof Sigismund Felix v. Ow-Felldorf, Passau, konsekriert. Die Kirche ist im Jugendstil erbaut, der um die Jahrhundertwende die "Einheit von Kunst und Leben" anstrebte. Charakteristisch für diesen Stil sind die linearen pflanzenartigen Formen, wellenförmig bewegte Figuren, Symbole in Farbe und Form.

Der Seitenaltar "Patrona Bavariae" ist der erste Altar, der nach Einführung dieses Festes am 6. Mai 1917 zu Ehren der Schutzfrau Bayerns geweiht wurde.

Der Seitenaltar "Hl. Josef, Schutzpatron der Kirche" ist Hinweis darauf, dass die Mission eine Aufgabe der Provinz Altötting ist.

Kleine Medaillons unter den Altar-Reliefs zeigen Motive aus dem Alten Testament: "Abraham opfert seinen Sohn Isaak" und "Arche Noe".

Die Fresko-Deckengemälde, 6 Medaillons von Theodor Baierl, München, zwischen den Rundbogen über den Kirchenfenstem stellen franziskanische Heilige dar. Sie erinnern an die franziskanische Spiritualität der Schwestern vom Hl. Kreuz. Rechts: hl. Paschalis Baylon mit der Monstranz, hl. Franziskus und hl. Antonius von Padua. Der hl. Paschalis ist Patron der eucharistischen Bruderschaften. An seinem Fest, 17. Mai, wurde die Kirche geweiht. Links: Sel. Kreszentia von Kaufbeuren, hl. Elisabeth und hl. Klara mit Monstranz. Das Bild der sel. Kreszentia kann als Dank an die Stifterin des Missionshauses, Kreszentia Löffler, verstanden werden.

Linker Seitenaltar "Patrona Bavariae"
Prinzessin Amulf von Wittelsbach-Liechtenstein mit ihrem gefallenen Sohn und eine in Not geratene Handwerkerfamilie erbitten die Hilfe der Gottesmutter.

Rechter Seitenaltar "Hl. Josef, Schutzherr der Kirche"
Der hl. Petrus hält dem hl. Josef bittend den Petersdom als Symbol der Kirche entgegen. Der hl. Franz Xaver, "Apostel von Indien", tauft eine Frau. Eine Schwester vom Heiligen Kreuz lehrt ein Kind.
 

Öffnungszeiten:
07.00 - 18.00 Uhr (eucharistische Anbetung)
 

Fassungsvermögen:

 

ca. 80 - 100 Personen