Lebenslauf von Papst Benedikt XVI. in Stichworten

Zum Papst gewählt am 19. April 2005
Erzbischof von München und Freising von 1977 - 1982
Ins Kardinalkollegium aufgenommen am 29. Juni 1977
Präfekt der Glaubenskongregation von 1982 - 2005
Dekan des Kardinalskollegium 2002 - 2005

1927
geboren am 16. April in Marktl am Inn (Landkreis Altötting, Bayern)

1946-1951
Studium der Philosophie und Theologie in Freising und München

1951
Priesterweihe am 29. Juni in Freising
Aushilfspriester in München-Moosach (Pfarrei St. Martin)

1951-1952
Kaplan in München-Bogenhausen (Pfarrei Hl. Blut)

1952-1954
Dozent im Erzbischöflichen Klerikalseminar Freising

1953
Promotion zum Doktor der Theologie

1954-1957
Dozent für Dogmatik und Fundamentaltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Freising

1957
Habilitation an der Universität München im Fach Fundamentaltheologie mit einer Untersuchung über Bonaventura

1958-1959
außerordentlicher Professor für Dogmatik und Fundamentaltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Freising

1959-1963
Ordinarius für Fundamentaltheologie an der Universität Bonn

1962-1965
Offizieller Konzilstheologe (Peritus) des Zweiten Vatikanums

1963-1966
Ordinarius für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Universität Münster

1966-1969
Ordinarius für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Universität Tübingen

1969-1977
Ordinarius für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Universität Regensburg

1976-1977
Vizepräsident der Universität Regensburg

1976
Ernennung zum Päpstlichen Ehrenprälaten

1977
Ernennung durch Papst Paul VI. zum Erzbischof von München und Freising am 24. März, 28. März Bischofsweihe
Erhebung zum Kardinalpriester am 27. Juni 1977 durch Paul VI.
Ernennung zum Honorarprofessor der Universität Regensburg

1981
Ernennung am 25. November 1981 durch Papst Johannes Paul II. zum Präfekten der Katholischen Glaubenskongregation in Rom, zum Präsidenten der Päpstlichen Bibelkommission und der Internationalen Theologenkommission

1986-1992
Leiter der Päpstlichen Kommission zur Erstellung des "Katechismus der Katholischen Kirche"

1993
Erhebung im Konsistorium des 5. April 1993 zum Kardinalbischof des suburbikarischen Bistums Velletri-Segni durch Papst Johannes Paul II.

1998
Bestätigung der Wahl zum Vizedekan des Kardinalskollegiums am 9. November 1998 durch Papst Johannes Paul II.
Ernennung zum Subdekan des Kardinalskollegiums

2002
Wahl am 30.11.2002 zum Dekan des Kardinalskollegiums, erhält zusätzlich das suburbikarische Bistum Ostia durch Papst Johannes Paul II.

8. April 2005
Leitung der Begräbnisfeierlichkeiten für Papst Johannes Paul II.

18. April 2005
Beginn des Konklaves; Leitung der Papstwahl;
vielbeachtete, gegen Materialismus und Relativismus gerichtete Predigt

19. April 2005
Wahl durch das Kardinalskollegium zum Papst nach nur 26 Stunden Konklave

24. April 2005
Inauguration; Papst Benedikt XVI. erhält im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes auf dem Petersplatz den Fischerring und das Pallium