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31. Mai 2016
Augenblicke der Besinnung

Der liebe Gott
ist ebenso bereit,
uns zu verzeihen,
wenn wir ihn darum bitten,
wie eine Mutter bereit ist,
ihr Kind aus dem Feuer zu ziehen.

Johannes Maria Vianney - Pfarrer von Ars

 
















Planungshilfe


Bei Fragen zur Wallfahrt
 
Bei terminlichen und organisatorischen Angelegenheiten der Wallfahrt wenden Sie sich bitte an:
 
Wallfahrtskustodie
Kapellplatz 9
84503 Altötting
 
Tel. 08671 / 969242
Fax 08671 / 969260
Email altoetting@kapuziner.org
 

Der Wallfahrtsrektor Prälat Ludwig Limbrunner und die Bischöfliche Administration der Kapellstiftung stehen  in allen Belangen der Wallfahrt zur Verfügung.

Bischöfliche Administration der Kapellstiftung
Kapellplatz 4b
84503 Altötting
 
Tel. 08671 / 92420 - 0    (Sekretariat)
Tel. 08671 / 92420 - 22  (Sakristei Heilige Kapelle)
Tel. 08671 / 92420 - 10  (Bischöflicher Administrator)
Tel. 08671 / 92420 - 15  (Haus Papst Benedikt XVI. - Neue Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum)
Fax 08671 / 92420 - 27
Email info.administration@bistum-passau.de      (Bischöfliche Administration)
Email haus.papst-benedikt@bistum-passau.de   (Haus Papst Benedikt XVI. - Neue Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum)
 
 
Gästeauskunft, Zimmerreservierungen, Touristinformation
 
Wallfahrts- und Verkehrsbüro
Kapellplatz 2a
84503 Altötting
 
Tel. 08671 / 5062 - 19
Fax 08671 / 85858
 
 
Hier kommen Sie zur Wallfahrtsanmeldung über die Homepage

 

 

Hilfe zur Planung einer Wallfahrt

Anforderung von Informationsmaterial

Falls Sie den Wallfahrtsort, zu dem Sie pilgern möchten, nicht bereits gut kennen, sollten Sie ihn als künftiger Leiter einer Pilgergruppe sehr gut kennenlernen. Nur so können Sie später die Eindrücke, die Sie über den Wallfahrtsort gewonnen haben, Ihren Mitpilgern vermitteln. Fordern Sie daher bei der Wallfahrtsleitung des Ortes umfangreiches Informationsmaterial an. Daraus sollten Sie einen geschichtlichen Überblick über den Wallfahrtsort, eine Übersicht über die räumlichen Gegebenheiten am Ort, die Gottesdienstordnung am Gnadenort sowie ggf. einen Überblick über die Hotelerie und Gastronomie in der Stadt entnehmen können.
 

Abstimmen des Wallfahrtstermins

Alle weiteren Vorbereitungen einer Fuß-, Bus- oder Radwallfahrt hängen von der Festsetzung des Wallfahrtstermins ab, den Sie zuerst und ausschließlich rechtzeitig mit der Wallfahrtskustodie abstimmen sollten.
 

Absprache der Gottesdienstzeiten

Dazu sollten Sie zunächst anhand des erhaltenen Informationsmaterials einen Gottesdienstplan für Ihre Gruppe aufstellen. Sie müssen nun entscheiden, ob Sie an einem Gottesdienst am Wallfahrtsort teilnehmen, oder einen eigenen Gottesdienst mit Ihrer Gruppe feiern möchten.
 

Teilnahme an einem Pilgergottesdienst

Die Teilnahme an einem festgesetzten Gottesdienst (siehe Gottesdienstordnung) ist in der Regel jederzeit und ohne Probleme möglich. Melden Sie dennoch Ihre Gruppe bei der Wallfahrtskustodie an, da die anwesenden Pilgergruppen zu Beginn des Gottesdienstes begrüßt werden. Diese kleine Willkommensgeste werden auch die Pilger Ihrer Wallfahrtsgruppe schätzen. Die Anmeldung zur Teilnahme an einem Pilgeramt sollte ca. 10 Tage vor Ihrer Wallfahrt geschehen.
 

Die Feier eines eigenen Gottesdienstes

Möchten Sie mit Ihrer Gruppe eine eigene Hl. Messe feiern, setzt das heute in der Regel voraus, daß Ihre Pilgergruppe von einem Priester begleitet wird. In Altötting ist es aus Personalmangel kaum noch möglich, daß ein Priester des Wallfahrtsortes eine eigene Hl. Messe mit Ihrer Gruppe feiert. Wortgottesdienste, die Sie mit Ihrer Gruppe feiern möchten, können natürlich auch von einem Diakon, einer Pastoralreferentin oder einem Pastoralreferenten sowie von Laien vorbereitet und gestaltet werden. In jedem Fall aber benötigen Sie dazu einen angemessenen Kirchenraum, der Ihnen von der Wallfahrtskustodie nach den Gegebenheiten vor Ort angegeben wird. Dazu ist eine möglichst frühzeitige Anfrage notwendig. Besondere Wünsche nach einer bestimmten Kirche bzw. Kapelle oder einer bestimmten Uhrzeit können übrigens gerne geäußert, unter Umständen aber nicht immer erfüllt werden.
 

Sie können nicht alles selbst erledigen

Überlegen Sie, wer Ihren Gottesdienst vorbereitet und welche Dienste darin versorgt werden müssen: LektorIn, MinistrantIn, KantorIn, OrganistIn, KommunionhelferIn. Motivieren Sie Verbände und Vereine Ihrer Heimatpfarrei, sich an der Wallfahrt zu beteiligen. Stellen Sie sicher, daß die Texte der gemeinsamen Gebete und Gesänge zusammengestellt und für alle Pilger vervielfältigt werden.

Vorschlag: Bestellen Sie selbst oder über die Bischöfliche Administration der Hl. Kapelle zwei Pilgerkerzen. Eine Kerze opfern Sie am Wallfahrtsort, die andere nehmen Sie mit zurück in Ihre Heimatpfarrkirche. So wirkt Ihre Wallfahrt am Wallfahrtsort und in der eigenen Pfarrei gleichermaßen noch lange nach.
 

Auf die richtige Mischung kommt es an

Von den meisten Pilgern wird es begrüßt, wenn Sie sowohl einen eigenen Gottesdienst feiern als auch einmal an einem allgemeinen Gottesdienst am Wallfahrtsort teilnehmen. Schauen Sie sich den Kreuzweg am Wallfahrtsort gut an und überlegen Sie, ob ihn auch ältere Menschen bewältigen können. Planen Sie immer auch genügend Zeit ein, in der Ihre Mitpilger die persönlichen Anliegen erledigen können. Weisen Sie auf die Möglichkeit hin, das Sakrament der Versöhnung in der Hl. Beichte empfangen zu können.
 

Buswallfahrt: Absprache mit dem Busunternehmer

Sofern Sie eine Buswallfahrt planen, sollten Sie, sobald der Termin Ihrer Wallfahrt feststeht, mit einem geeigneten Busunternehmen Kontakt aufnehmen. Machen Sie von Anfang an deutlich, daß Sie eine Wallfahrt und keinen geselligen Ausflug planen. Ein guter Busunternehmer stellt Ihnen dann ein angemessenes Fahrzeug und einen entsprechend aufmerksamen Fahrer zur Verfügung, der Ihre Wünsche für die Gestaltung des Reiseweges berücksichtigen und beispielsweise auf die Einspielung lauter Unterhaltungsmusik über die Lautsprecheranlage des Busses verzichten wird. Das Abspielen einer Cassette über den Wallfahrtsort während der Fahrt kann hingegen gute Dienste tun. Es empfiehlt sich auch, bei der Herfahrt einen eigenen Bußgottesdienst als Vorbereitung auf das Sakrament der Versöhnung zu feiern.
 

Fuß- oder Radwallfahrt: Der Weg ist wichtig

Bei einer Fuß- oder Radwallfahrt ist es von entscheidender Bedeutung, eine geeignete Wegführung ausfindig zu machen. Verzichten Sie nach Möglichkeit auf die Benutzung von Hauptverkehrsstraßen, weil die anderen Verkehrsteilnehmer auf diesen Wegen kaum auf Ihre Bedürfnisse Rücksicht nehmen werden. Sollte sich die Benutzung von Hauptverkehrsstraßen an der ein oder anderen Stelle nicht vermeiden lassen, beachten Sie die geltenden Sicherheitsvorschriften der Straßenverkehrsordnung und benachrichtigen Sie evtl. die zuständige Polizeiinspektion. Eine größere Pilgergruppe sollte beispielsweise immer von einem Sanitätsfahrzeug begleitet werden. Machen Sie deutlich, daß da eine Prozession auf dem Weg ist, indem Sie etwa Fahnen und ein Kreuz mitführen. Gehen oder fahren Sie den Weg im Vorfeld der Wallfahrt mit mehreren Personen ab und prüfen Sie sorgfältig eventuelle Alternativen. Wenn Sie unterwegs Quartier benötigen oder eine gemeinsame Mahlzeit einnehmen möchten, kümmern Sie sich um diese Dinge, sobald Ihr Wallfahrtstermin feststeht.
 

Warum nicht von jedem etwas?

Es ist nicht immer einfach, die geeignete Form für eine Wallfahrt zu finden. Fahre ich mit dem Bus oder versuche ich einmal, eine Rad- oder gar eine Fußwallfahrt ins Leben zu rufen. Vielfach ist die Kombination aller Möglichkeiten die Lösung. Wenn sich aus einer Gemeinde eine kleine Fußpilgergruppe und eine kleine Radpilgergruppe auf den Weg machen und dann für den gemeinsamen Hauptwallfahrtstag dieser beiden Gruppen am Wallfahrtsort noch eine Buspilgergruppe hinzukommt, so daß auch ältere Menschen an der Wallfahrt teilnehmen können, wird aus drei kleinen Pilgergruppen sehr schnell eine große stattliche Pilgergruppe und die gemeisame Feier der Hl. Messe sicherlich ein Höhepunkt der Wallfahrt und ein Erlebnis für die eigene Gemeinde.
 

Quartier und Restaurant

Sobald Ihr Wallfahrtstermin feststeht, sollten Sie sich auch um Leib und Wohl Ihrer Pilger kümmern. Buchen Sie rechtzeitig Ihre Quartiere, falls Sie am Wallfahrtsort übernachten möchten. Wenn Sie nach Möglichkeit immer dasselbe Hotel wählen, wird sich bald eine Vertrautheit zwischen Ihrer Pilgergruppe und Ihrem Gastgeber entwickeln, die in der Regel als sehr angenehm empfunden wird. Wenn Sie nur einen oder einen halben Tag am Wallfahrtsort verweilen möchten, planen Sie auf jeden Fall eine gemeinsame Mahlzeit ein. Das gemeinsame Mahl stärkt das Gemeinschaftsempfinden enorm.
 

Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Nutzen Sie alle vorhandenen Möglichkeiten, Ihr Vorhaben einer Wallfahrt in der Öffentlichkeit kundzutun. Schöne Plakate, Handzettel und eine ordentliche Notiz für die Heimatpresse sind heute mit Hilfe der modernen Bürotechnik ohne großen Aufwand herstellbar. Sicherlich ist da jemand in Ihrer Bekanntschaft, der mit einem Computer umgehen und Ihnen bei diesen Aufgaben helfen kann. Denken Sie auch an den Pfarrbrief Ihrer Heimatgemeinde.
 

Anfang und Ende der Wallfahrt: Die Statio

Pilger machen sich in der Regel von Ihrer Heimatgemeinde aus auf den Weg. Verdeutlichen Sie diesen Ursprung Ihrer Wallfahrt, indem Sie die Wallfahrt mit einer kurzen Statio in ihrer Heimatpfarrkirche beginnen. Die Pfarrkirche in der Heimatpfarrei ist der geeignete Treffpunkt zu Beginn der Wallfahrt, nicht der Bahnhof, der Marktplatz oder die Bushaltestelle. Versammeln Sie sich auch nach der Rückkehr vom Wallfahrtsort ein weiteres Mal in Ihrer Pfarrkirche, damit auch die Eindrücke des Wallfahrtstages dort hingetragen werden, wo sich Ihr kirchliches Sein im Alltag vollzieht. Bei dieser Gelegenheit kann dann auch die Wallfahrtskerze, die Sie vom Wallfahrtsort mitgebracht haben, aufgestellt werden.
 

Der Weg: Gestaltung ist gefragt

Der Weg bei einer Fuß- und Radwallfahrt wird häufig sehr umfangreich gestaltet. Es bieten sich immer wieder Gelegenheiten, um den Weg mit einer besinnlichen Statio zu bereichern. Die übrige Gebetsordnung während des Gehens bzw. Fahrens wird in der Regel durch die Gegebenheiten der Streckenführung vorgegeben. Ein kleines, handliches Gebet- und Liederbuch, das sich auch bei einem Regenschauer nicht gleich in seine Bestandteile auflöst, sollte erarbeitet, gedruckt und an die Pilger verteilt werden. Aber auch Buspilger sollten darauf achten, daß im Bus nach einer angemessenen Zeit des gemeinsamen Gesprächs eine besinnliche Phase beginnen sollte. Eine Gestaltungshilfe für den Weg mit zeit- und jugendgemäßen Texten kann bei der Wallfahrtskustodie ausgeliehen werden. Legen Sie im Vorfeld der Wallfahrt fest, wer die Gebetseinheit für unterwegs vorbereitet und im Bus dann auch als Vorbeter fungiert.
 

Ankunft am Wallfahrtsort

Wir ziehen als Pilger ein. Auch am Gnadenort sollten Sie deutlich machen, daß hier eine Pilgergruppe einzieht, die zur Wallfahrt in den Ort kommt. Daher ist der äußere Schmuck einer solchen einziehenden Prozession nicht zu unterschätzen. Bringen Sie also Fahnen und ein Kreuz mit, lassen Sie einen Ihrer Pilger laut und gut verständlich vorbeten und motivieren Sie Ministranten sowie vielleicht die Blaskapelle Ihres Heimatortes, die Wallfahrt mitzubegleiten.

Es besteht auch die Möglichkeit, daß Sie mit Ihrer Gruppe an einem mit der Wallfahrtskustodie vereinbarten Ort mit Kreuz, Fahne und/oder Altöttinger Musikkapelle unter dem Glockengeläute der Altöttinger Hauptkirchen einbegleitet und begrüßt werden.
Nun beginnen Sie mit einer kurzen Statio Ihren Wallfahrtstag, den Sie so gut vorbereitet und organisiert haben, daß er für Sie und Ihre Mitpilger zu einem Erlebnis werden wird, das auch nach der Rückkehr in Ihren Heimatort noch lange in ihrem Alltag nachklingen wird. Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Wallfahrt.
 

Herausgegeben von der Wallfahrtskustodie St. Magdalena
Kapellplatz 9
84503 Altötting
Tel: 0 86 71/96 92 42
Fax 0 86 71/96 92 60
E-Mail: altoetting@kapuziner.org 
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