Augenblicke der Besinnung

Herr, mein Gott,
dir soll mein Herz gehören,
dir allein.
Du bist mein Friede und mein Leben,
du mein Heil.
Nur dich will ich noch suchen,
von dir allein ergriffen,
dir unwiderruflich zu eigen sein.

Petrus Canisius Claver
















Visus Conferentiae Episcoporum Germanorum

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Aktuelle Meldungen
Updated: 2 hours 5 min ago

Künftiger Geistlicher Direktor der katholischen Journalistenschule ifp

26. April 2017 - 11:25
In seiner jüngsten Sitzung hat der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz den Kapuziner Helmut Rakowski als künftigen Geistlichen Direktor des Instituts zur Förderung Publizistischen Nachwuchses (ifp) in München bestätigt. Zuvor hatte sich der Aufsichtsrat des ifp für den international erfahrenen Ordensmann entschieden, der ab Januar 2018 gemeinsam mit dem Journalistischen Direktor, Bernhard Remmers, die katholische Journalistenschule leiten wird. Er folgt auf den bisherigen Geistlichen Direktor, Monsignore Wolfgang Sauer, dessen Mandat mit Erreichen der Altersgrenze Ende 2017 ausläuft.

Helmut Rakowski wurde 1962 in Mainz geboren und ist seit 1981 Mitglied des Kapuzinerordens. Nach seiner Priesterweihe 1989 verbrachte er seine Kaplanszeit in Oberhausen. Von 1991 bis 1999 war er Pfarrseelsorger in den Bergen Mexicos. Danach leitete er für vier Jahre als Hausoberer das Studienkloster seines Ordens in Münster. Von 2003 bis heute lebt er in Rom: zunächst im Generalat der Kapuziner, wo er zehn Jahre lang Generalsekretär für missionarische Animation war. Seit 2013 ist Bruder Helmut deutschsprachiger Mitarbeiter im Päpstlichen Rat zur Förderung der Neuevangelisierung im Vatikan.

Beim ifp hat Bruder Helmut den journalistischen Ausbildungsgang für Theologen (ab 1987) mit Hospitanzen beim ZDF und den „Westfälischen Nachrichten“ absolviert. Er ist Mitarbeiter der Zeitschrift „Kontinente“ und war von 2000 bis 2003 auch Leiter des geschäftsführenden Gremiums.

Bruder Helmut Rakowski freut sich auf die neue Aufgabe: „Mein Weg führt mich jetzt zu meiner ersten großen Leidenschaft, der kirchlichen Medienarbeit zurück. Was ich im ifp gelernt habe, war mir bei meiner missionarischen Arbeit stets hilfreich. Ich bin überzeugt, dass meine weltkirchliche Erfahrung meinem neuen Dienst als Geistlicher Direktor der katholischen Journalistenschule genauso zugutekommt.“

Bernhard Remmers und Monsignore Wolfgang Sauer begrüßen die Ernennung einer journalistisch erfahrenen, spirituell ausgewiesenen und weltkirchlich vernetzten Persönlichkeit zum Geistlichen Direktor. Die Vorsitzende des Aufsichtsrates, Dr. Claudia Nothelle, freut sich auf die Zusammenarbeit mit Bruder Helmut Rakowski. Ausdrücklich dankte sie dem scheidenden Geistlichen Direktor für dessen engagierten Dienst und die gute geistliche Begleitung der jungen Journalistinnen und Journalisten im ifp.

Einladung zur 28. Verleihung des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises 2017

25. April 2017 - 10:05
Die Autorin Anna Woltz und die Übersetzerin Andrea Kluitmann erhalten den Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2017 der Deutschen Bischofskonferenz für das im Carlsen Verlag erschienene Buch „Gips oder Wie ich an einem einzigen Tag die Welt reparierte“. Die Jury unter Vorsitz von Weihbischof Robert Brahm (Trier) hat das diesjährige Preisbuch aus 241 Titeln, die von 64 Verlagen eingereicht wurden, ausgewählt.

Die Preisverleihung des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises durch den Vorsitzenden der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Gebhard Fürst (Rottenburg-Stuttgart), findet in diesem Jahr anlässlich des 70-jährigen Bestehens der STUBE, Studien- und Beratungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur der Erzdiözese Wien, im Rahmen eines gemeinsamen Festaktes am 11. Mai 2017 im Erzbischöflichen Palais in Wien statt. Auch der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz, Kardinal Christoph Schönborn, wird daran teilnehmen. Die STUBE steht seit Jahren in engem Austausch mit dem Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis und stellt traditionell ein Jurymitglied.

Herzlich laden wir Sie zur Veranstaltung ein und vorab zu einem Fototermin
am 11. Mai 2017 um 18.30 Uhr,
im Festsaal des Erzbischöflichen Palais,
Wollzeile 2, 1010 Wien.


Die Übersetzerin Andrea Kluitmann, der Vorsitzende der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Fürst, sowie der Erzbischof der Erzdiözese Wien, Kardinal Schönborn, der Vorsitzende der Jury, Weihbischof Brahm, und Vertreterinnen des Carlsen Verlags stehen dort der Presse für Fotos zur Verfügung. Die Preisträgerin Anna Woltz kann leider nicht persönlich teilnehmen.

Hinweise:
  • Wenn Sie an dem Fototermin und/oder der Preisverleihung teilnehmen möchten, schicken Sie bitte den Antwortbogen bis Dienstag, 9. Mai 2017, 14.00 Uhr per Fax: 0228/103-254 oder per E-Mail: pressestelle(at)dbk.de zurück. Den Rückmeldebogen finden Sie untenstehend als pdf-Datei zum Herunterladen.
  • Weitere Informationen zur Geschichte des Preises sowie zu allen Preisbüchern seit 1979 finden Sie auch auf der Internetseite des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises in der Rubrik „Initiativen“. Über diese Internetseite erhalten Sie ebenfalls Informationen zum Inhalt des Buches, zum Preisplakat sowie zur Arbeitshilfe Katholischer Kinder- und Jugendbuchpreis 2017, die die ausführliche Jurybegründung sowie Rezensionen zu allen 15 Titeln der diesjährigen Empfehlungsliste beinhaltet.

Erzbischof Schick beendet Solidaritätsreise nach Nigeria

24. April 2017 - 9:51
Der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), hat gestern (23. April 2017) seine sechstägige Reise nach Nigeria beendet. In Lagos, Jos und der Hauptstadt Abuja besuchte er die katholischen Bischöfe und eine Reihe von Pfarreien und kirchlichen Organisationen. Daneben führte Erzbischof Schick Gespräche mit Vertretern der Politik, Repräsentanten des Islam und zivilgesellschaftlichen Akteuren. Nach seiner Rückkehr zog er eine positive Bilanz und betonte: „In Zentralnigeria, wo es immer wieder zu Gewalt zwischen Christen und Muslimen und verschiedenen Ethnien kommt, wird deutlich, dass ein friedliches Zusammenleben auf Dauer nur möglich ist, wenn sich die verschiedenen Gruppen gegenseitig besser kennenlernen und Vertrauen zueinander aufbauen.“ Erzbischof Schick zeigte sich besonders von den verschiedenen Friedensinitiativen in der Erzdiözese Jos beeindruckt und sprach sich für eine weitere Intensivierung des christlich-islamischen Dialogs aus.

Während der Süden des Landes hauptsächlich von Angehörigen christlicher Konfessionen geprägt ist, stellen im Norden Muslime die Mehrheit. Dort und in der Mitte des Landes, in der Middle Belt-Region, kommt es immer wieder zu blutigen Zusammenstößen. Die Konflikte haben vielerorts neben dem religiösen einen ethnischen und ökonomischen Hintergrund. Häufig ist die Beziehung zwischen muslimischen, viehzüchtenden Nomadenvölkern und christlichen Volksgruppen, die sesshaft als Bauern leben, angespannt. Darüber hinaus tragen terroristische Angriffe der islamistischen Organisation Boko Haram auf Kirchen, Moscheen und andere öffentliche Einrichtungen seit Jahren zur Destabilisierung der Region bei und haben bisher mehr als 20.000 Tote gefordert. Unzählige Nigerianer sind als Binnenvertriebene auf der Flucht.

Auf seiner Reise informierte sich Erzbischof Schick persönlich über die Situation der Christen in den mittleren und nördlichen Teilen des Landes. „Mir ist es wichtig, selber vor Ort ein Bild zu machen und unsere Solidarität mit der von gewaltsamen Konflikten gebeutelten Ortskirche zu zeigen.“ Die Reise ist Teil der von der Deutschen Bischofskonferenz getragenen Initiative „Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen in unserer Zeit“.

Das Erzbistum Jos stand im Mittelpunkt des Besuchsprogramms. Seit 2008 ist es in der Stadt immer wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Christen und Muslimen gekommen. Häufig wurden auch Kirchen Ziele von Anschlägen. Mit beachtlichem Erfolg bemüht sich der Erzbischof von Jos, Ignatius Kaigama, seit Jahren darum, die Situation zu entschärfen. Erzbischof Schick traf bei seiner Reise auch mit den Emiren von Wase und Kanam zusammen, die als religiöse muslimische Autoritäten und zugleich als traditionelle Führer gemeinsam mit Erzbischof Kaigama um interreligiösen Dialog sowie um Friedensarbeit in der Region bemüht sind.

Erzbischof Schick zeigte sich beim Besuch des neu gegründeten Friedenszentrums der Erzdiözese Jos und in der Begegnung mit der diözesanen Kommission Justitia et Pax von der konkreten und professionellen Mediations- und Friedensarbeit des Erzbistums beeindruckt. „Angesichts von nicht enden wollender Gewalt, von Leid und Not in Teilen Nigerias ist es leicht, abzustumpfen oder gar in Zynismus zu verfallen. Die Kirche geht einen anderen Weg: Immer neu entzündet sie das Feuer der Hoffnung“, unterstrich der Erzbischof. Diese Einschätzung teilte auch der Gouverneur des Bundesstaates „Plateau State“, Simon Lalong, der die Bedeutung der katholischen Kirche für den Frieden hervorhob: „In den vergangenen Jahren war die Situation zwischen Christen und Muslimen angespannt, seit zwei Jahren ist es deutlich besser geworden. Die katholische Kirche hat viel getan, um den Frieden in Plateau State wieder herzustellen.“

Opfer der Terrororganisation Boko Haram traf Erzbischof Schick in einem der Flüchtlingslager von Jos: „Die vielen Menschen, die seit mehreren Jahren ohne dauerhafte Perspektive in Lagern leben müssen, machen auf erschreckende Weise das Versagen großer Teile der nigerianischen Elite und der Politik deutlich. Es ist die Kirche, die manches Mal auf sich gestellt und manches Mal im Verbund mit den moderaten muslimischen Kräften um wirksame Hilfe bemüht ist“, so Erzbischof Schick.

In Lagos tauschte sich Erzbischof Schick mit dem dortigen Erzbischof, Alfred Martins, über die pastoralen Herausforderungen der Kirche in einer der größten Metropolen der Welt aus. In der Hauptstadt Abuja kam es neben einer Begegnung mit dem Deutschen Botschafter, Dr. Bernhard Schlagheck, und Vertretern der deutschen politischen Stiftungen zu einem Gedankenaustausch mit dem Erzbischof von Abuja, Kardinal John Onaiyekan.

Hinweis:
Fotos vom Besuch in Nigeria sind in der untenstehenden Bildergalerie verfügbar. Bilder in Druckqualität können Redaktionen auf Anfrage kostenfrei per E-Mail an pressestelle@dbk.de zur Verfügung gestellt werden.

Jahrestag der Entführung der syrischen Erzbischöfe

21. April 2017 - 8:59
Am 22. April 2017 jährt sich die Entführung der beiden syrischen Erzbischöfe Mor Gregorius Yohanna Ibrahim und Boulos Yazigi zum vierten Mal. Aus diesem Anlass hat sich heute (21. April 2017) der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), erneut mit einem öffentlichen Aufruf an die Entführer gewandt: „Ich rufe die Entführer eindringlich auf, inmitten des sinnlosen Blutvergießens in Syrien ein Zeichen der Mitmenschlichkeit zu setzen und die beiden Bischöfe freizulassen.“

In den Aufruf schloss Erzbischof Schick auch den wenige Monate nach den Bischöfen entführten Pater Paolo dall‘Oglio SJ ein: „Alle drei geben in ihrem priesterlichen und bischöflichen Wirken bis hinein in die Gefangenschaft Zeugnis von der Liebe Gottes zu allen Menschen. Weil sie von diesem Glauben zutiefst überzeugt sind, haben sie auch einen Dialog der Freundschaft mit ihren muslimischen Mitmenschen gelebt. Sie verdienen es, nicht als Feinde, sondern als Freunde angesehen und behandelt zu werden.“

Gleichzeitig rief Erzbischof Schick alle politisch Verantwortlichen dazu auf, die Genfer Friedensgespräche fortzusetzen und dem Krieg in Syrien ein Ende zu setzen. „Die Entführung muss an ein Ende kommen, die Gewalt muss aufhören. Alle Menschen in Syrien haben das Recht, in Frieden und Freiheit zu leben.“

Erzbischof Schick betonte den Beitrag zu Frieden und Versöhnung, den die Kirchen in Syrien mit ihren Ordensgemeinschaften und caritativen Einrichtungen leisten: „Sie geben ihr Äußerstes, um Not leidenden Menschen zu helfen, gleich welcher Religion, Konfession oder Ethnie sie angehören. Dabei können sie auch der Unterstützung und Solidarität der Kirche in Deutschland gewiss sein.“

Am 22. April 2013 wurden der syrisch-orthodoxe Erzbischof Mor Gregorius Yohanna Ibrahim und der griechisch-orthodoxe Erzbischof Boulos Yazigi, die beide ihren Sitz in Aleppo haben, auf der Fahrt von der syrisch-türkischen Grenze in Richtung Aleppo von Unbekannten gewaltsam entführt. Der Fahrer des Wagens, in dem beide saßen, wurde vor Ort erschossen. Ein Begleiter konnte entkommen.

Der italienische Jesuit Pater Paolo dall‘Oglio SJ, der in Syrien das alte Kloster Deir Mar Musa wiederaufgebaut hat, wurde im Juli 2013, nur wenige Monate nach den beiden Erzbischöfen, im Osten Syriens von Unbekannten entführt. Pater dall‘Oglio gilt als der Gründer der zur syrisch-katholischen Kirche gehörenden monastischen Gemeinschaft von Mar Musa, die das Kloster zu einem bei Muslimen wie Christen gleichermaßen beliebten Zentrum des christlich-muslimischen Dialogs entwickelt hat.

„Katholisch in Lutherstadt“: Katholische Angebote während der Weltausstellung Reformation

20. April 2017 - 13:24
„Katholisch in Lutherstadt“ – unter diesem Leitwort stehen die Angebote der katholischen Kirche während der Weltausstellung Reformation vom 20. Mai bis 10. September 2017 in der Lutherstadt Wittenberg. Bischof Dr. Gerhard Feige (Magdeburg), Vorsitzender der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz und Ortsbischof der Region, sagt dazu: „Wir freuen uns, dass so viele Menschen im Sommer nach Wittenberg kommen werden, in die Stadt, in der Martin Luther die meiste Zeit seines Lebens verbracht hat.“ Auch als katholische Christen wolle man mit den Besuchern der Weltausstellung ins Gespräch kommen: „Wir laden in und um unsere katholische Kirche zu Gottesdiensten und Meditationsimpulsen ein, aber auch zu vielfältigen anderen Veranstaltungen. Damit setzen wir ein Zeichen der ökumenischen Verbundenheit. Unsere Angebote bei ‚Katholisch in Lutherstadt‘ möchten mit dazu beitragen, das Reformationsjahr 2017 als Christusfest zu begehen und gemeinsam mit anderen Christinnen und Christen nach der Bedeutung der Reformation für die heutige Zeit zu fragen“, so Bischof Feige.

16 Wochen lang erwartet die Besucher in der katholischen Kirche am Rande der Wittenberger Altstadt eine Vielzahl von Veranstaltungen. Zu den geistlichen Angeboten gehören stündliche Kurzmeditationen, eine tägliche Vesper und die Eucharistiefeier am Sonntagvormittag. Ebenfalls wird es Gelegenheit geben, ins Gespräch zu kommen unter dem Stichwort „Was ich schon immer einen Katholiken fragen wollte“. Einen akademischen Höhepunkt wird jeden Samstag eine Themenreihe zum katholischen Verständnis Martin Luthers bilden. Kulturelle Veranstaltungen am Wochenende ergänzen das Programm. Die Angebote werden im wöchentlichen Wechsel von verschiedenen deutschen Bistümern und Hilfswerken durchgeführt, die damit die Vielfalt des katholischen Glaubens sicht- und erfahrbar machen.

Dauerhaft begleitet wird das abwechslungsreiche Programm von einem Kirchencafé auf dem Kirchvorplatz, das in Kooperation mit dem Augustinuswerk e.V. durchgeführt wird. Eine Ausstellung an wechselnden Standorten in der Stadt informiert über die Geschichte der katholischen Pfarrei in Wittenberg. Eine weitere wird in der Kirche den katholischen Gottesdienstraum medial erschließen. Beide Ausstellungen wurden vom Institut für Katholische Theologie und ihre Didaktik der Universität Halle-Wittenberg konzipiert.

Im Dossier www.katholisch-in-lutherstadt.de werden ab sofort die aktuellen Veranstaltungen und Hinweise veröffentlicht. Es finden sich dort außerdem weiterführende Informationen zum Projekt sowie eine detaillierte Übersicht über die Angebote.

Die Eröffnung des Projektes „Katholisch in Lutherstadt“ findet am Freitag, 19. Mai 2017, statt. Um 18.00 Uhr werden im Arsenal-Einkaufszentrum die Ausstellungen vorgestellt. Um 18.30 Uhr feiert Bischof Dr. Gerhard Feige die Vesper in der katholischen Kirche. Zum Ausklang des Tages sind alle Besucher zu einem Imbiss ins Kirchencafé eingeladen.

Hinweis:
Die Einladung zur Eröffnung der Angebote der katholischen Kirche während der Weltausstellung Reformation finden Sie untenstehend als pdf-Datei zum Herunterladen.

Einladung zum Kongress der Allianz für Weltoffenheit

20. April 2017 - 12:05
Die freiheitliche und plurale Gesellschaft, die die Würde jedes Menschen schützt, ist in den zurückliegenden Jahren unter Druck geraten. Auch wenn es Deutschland insgesamt gut geht, gibt es Ängste vor sozialer, kultureller und gesellschaftlicher Spaltung. Rechtspopulistische und rechtsextreme Gruppierungen nutzen das Thema Flucht und Migration, um Menschenfeindlichkeit zu schüren und unsere freiheitlich-demokratische Ordnung in Frage zu stellen. Gegen solche Tendenzen wollen die großen gesellschaftlichen Gruppen Deutschlands ein Zeichen setzen. Der Kongress „Gemeinsam für gelebte Demokratie“, der unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier steht, will den Wert der Demokratie verdeutlichen und Beispiele für demokratisches Engagement im Alltag aufzeigen. Interessierte Medienvertreter sind herzlich zu der Tagung eingeladen am:

Donnerstag, 4. Mai 2017,
von 10.30 bis 17.00 Uhr,
im Maternushaus
in Köln (Kardinal-Frings-Str. 1-3, 50668 Köln).


Sammel-O-Töne sind vor Beginn der Tagung um 10.00 Uhr sowie zwischen 12.45 und 13.15 Uhr möglich. Wir bitten um Anmeldung (siehe Hinweise).

Als Gesprächspartner stehen zur Verfügung:
  • Peter Clever, Mitglied der Hauptgeschäftsführung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände;
  • Erzbischof Dr. Stefan Heße, Vorsitzender der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz;
  • Reiner Hoffmann, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes;
  • Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes;
  • Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb;
  • Abraham Lehrer, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland;
  • Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime;
  • Prof. Dr. Kai Niebert, Präsident des Deutschen Naturschutzrings;
  • Dr. Irmgard Schwaetzer, Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland;
  • Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates.
Hintergrund
Unter dem Dach der „Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat – gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt“ haben sich folgende Partner versammelt: Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Deutsche Bischofskonferenz, Deutscher Gewerkschaftsbund, Deutscher Kulturrat, Deutscher Naturschutzring, Deutscher Olympischer Sportbund, Evangelische Kirche in Deutschland, Koordinierungsrat der Muslime und Zentralrat der Juden in Deutschland.

Der Kongress der Allianz für Weltoffenheit wird veranstaltet in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und der IQ Consult gGmbH.


Hinweise:
Interessierte Medienvertreter werden gebeten, sich bei der Pressestelle der Deutschen Bischofskonferenz per E-Mail (pressestelle(at)dbk.de) anzumelden. Wir bitten Sie, uns Interviewwünsche – auch für die Sammel-O-Töne – bis zum 2. Mail 2017 unter pressestelle(at)dbk.de mitzuteilen. Das Programm des Kongresses „Gemeinsam für gelebte Demokratie“ der Allianz für Weltoffenheit ist untenstehend als pdf-Datei sowie unter www.allianz-fuer-weltoffenheit.de verfügbar. Dort finden Sie auch weitere Informationen zur Allianz für Weltoffenheit.

Prof. Dr. Peter Kohlgraf wird neuer Bischof von Mainz

18. April 2017 - 12:03
Papst Franziskus hat heute (18. April 2017) Prof. Dr. Peter Kohlgraf zum neuen Bischof von Mainz ernannt. Er wird Nachfolger von Kardinal Karl Lehmann, der im vergangenen Jahr in den Ruhestand getreten ist.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, gratuliert dem künftigen Mainzer Bischof und heißt ihn im Kreis der Deutschen Bischofskonferenz willkommen. „Ihre seelsorgliche Tätigkeit als Priester im Erzbistum Köln ist sicherlich eine gute und wichtige Voraussetzung für Ihr künftiges Amt. Vielfältige Kompetenz haben Sie sich in Ihrer Aufgabe als Schulseelsorger erworben“, so Kardinal Marx. Für die Deutsche Bischofskonferenz sei es sicherlich bereichernd, einen Lehrstuhlinhaber in den eigenen Reihen zu wissen: „Schließlich verantworten Sie seit mehreren Jahren den Lehrstuhl für Pastoraltheologie an der Katholischen Hochschule Mainz. Ihre Arbeiten über Ehe- und Familienfragen und eine diakonische Kirche haben weite Beachtung gefunden.“

Kardinal Marx wünscht dem künftigen Bischof Kohlgraf Gottes Segen und hofft, dass er als Bischof von Mainz den Gläubigen Hirte und Seelsorger sein kann: „Vermitteln Sie den Menschen etwas von jener Kirche, für die Sie sich so intensiv eingesetzt haben: eine Kirche die zuhört und begleitet, eine Kirche die hilft und Richtung gibt.“

Prof. Dr. Peter Kohlgraf wurde 1967 in Köln geboren, nach dem Abitur studierte er Theologie und Philosophie in Bonn. Nach der Priesterweihe 1993 war er zunächst als Kaplan, dann in der Ausbildung am Bonner Theologenkonvikt Collegium Albertinum und in der Schulseelsorge tätig. Bereits 2000 erfolgte die Promotion an der Katholischen Theologischen Fakultät der Universität Bonn, 2010 die Habilitation an der Westfälischen Wilhelms-Universität zu Münster. Seit dem Wintersemester 2012/2103 ist Peter Kohlgraf Professor für Pastoraltheologie an der Katholischen Hochschule Mainz und Pfarrvikar in Wörrstadt (Dekanat Alzey).

Solidaritätsbesuch von Erzbischof Schick in Nigeria

18. April 2017 - 9:59
Der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), ist am Ostermontag (17. April 2017) zu einem mehrtägigen Solidaritätsbesuch nach Nigeria gereist. Das westafrikanische Land ist in diesem Jahr Schwerpunktregion der von der Deutschen Bischofskonferenz getragenen Initiative „Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen in unserer Zeit“. Besonders in Zentralnigeria und im Nordosten des Landes leiden die Menschen massiv unter Konflikten zwischen Christen und Muslimen und unter dem islamistischen Terror von Boko Haram.

Erzbischof Schick wird vor allem die Erzdiözese Jos in der Middle Belt-Region besuchen, die in den vergangenen Jahren besonders von terroristischen Anschlägen betroffen war. Dort setzt sich Erzbischof Ignatius Kaigama intensiv für den christlich-islamischen Dialog ein. Seine Freundschaft mit islamischen Würdenträgern der Region hat mehrfach dazu beigetragen, Konflikte zwischen Christen und Muslimen zu entschärfen. Erzbischof Kaigama war gemeinsam mit dem muslimischen Emir von Kanam zuletzt 2015 als Gast der Deutschen Bischofskonferenz in Deutschland und hat von den Fortschritten des christlich-islamischen Dialogs in seiner Heimat berichtet.

Auf dem Reiseprogramm von Erzbischof Schick stehen neben Begegnungen mit Gläubigen in vom Terror betroffenen Pfarreien auch Gespräche mit dem Erzbischof von Abuja, John Kardinal Onaiyekan, dem Erzbischof von Lagos, Alfred Martins, und weiteren Bischöfen. Geplant sind außerdem Begegnungen mit hochrangigen Vertretern des Islam, dem Deutschen Botschafter und den Leitern der in Nigeria tätigen deutschen politischen Stiftungen.

Hinweise: Erzbischof Schick kehrt am 23. April 2017 aus Nigeria zurück. Interviewmöglichkeiten während der Reise werden durch die Pressestelle der Deutschen Bischofskonferenz vermittelt. Schicken Sie dazu bitte eine E-Mail an pressestelle(at)dbk.de.

Ostern 2017: Botschaft und Segen „URBI ET ORBI“ von Papst Franziskus

16. April 2017 - 12:58
Liebe Brüder und Schwestern, frohe Ostern!
In der ganzen Welt verkündet heute die Kirche wie die ersten Jünger voll Staunen wieder neu: „Jesus ist auferstanden!“ – „Er ist wirklich auferstanden, wie er gesagt hat!“ Das alte Paschafest, das Gedächtnis der Befreiung des Volkes der Hebräer aus der Knechtschaft, gelangt hier zu seiner Vollendung: Durch seine Auferstehung hat Jesus Christus uns von der Knechtschaft der Sünde und des Todes befreit und uns den Weg zum ewigen Leben erschlossen.

Wir alle verlieren, wenn wir uns von der Sünde beherrschen lassen, den rechten Weg und irren wie verlorene Schafe umher. Doch Gott selbst, unser Hirt, ist gekommen, um uns zu suchen; und um uns zu retten, hat er sich erniedrigt bis zur Demütigung des Kreuzes. Und so können wir heute ausrufen: „Auferstanden ist der Gute Hirt. Er gab sein Leben für die Schafe. Er ist für seine Herde gestorben. Halleluja“ (Römisches Messbuch, IV. Sonntag der Osterzeit, Kommunionvers).
Durch die Zeiten hindurch wird der auferstandene Hirt nicht müde, uns zu suchen, seine Brüder und Schwestern, die sich in den Wüsten der Welt verirrt haben. Und mit den Zeichen seines Leidens – die Wunden seiner erbarmenden Liebe – zieht er uns auf seinen Weg, den Weg des Lebens. Auch heute nimmt er viele unserer Brüder und Schwestern, die vom Bösen in seinen verschiedenen Formen heimgesucht werden, auf die Schultern.

Der auferstandene Hirt geht den suchen, der sich in den Labyrinthen der Einsamkeit und der Ausgrenzung verirrt hat; er geht ihnen in den Brüdern und Schwestern entgegen, die sich respektvoll und liebevoll zu nähern wissen und fähig sind, jene Menschen seine Stimme hören zu lassen – eine Stimme, die man nie vergisst und die sie wieder zur Freundschaft mit Gott ruft. Er kümmert sich um alle, die Opfer alter und neuer Sklavereien sind: unmenschliche Arbeiten, widerrechtliche Geschäfte, Ausbeutung und Diskriminierung, schwere Abhängigkeiten. Er kümmert sich um die Kinder und Jugendlichen, die ihrer Unbeschwertheit beraubt und ausgebeutet werden; und um diejenigen, deren Herz durch im eigenen Zuhause erlittene Gewalt verwundet wurde. Der auferstandene Hirt macht sich zum Weggefährten all derer, die gezwungen sind, aufgrund bewaffneter Konflikte, terroristischer Angriffe, Hungersnöte oder unterdrückerischer Regime die eigene Heimat zu verlassen. Er lässt diese erzwungenermaßen umherziehenden Migranten immer und überall Brüdern und Schwestern begegnen, um auf dem gemeinsamen Weg Brot und Hoffnung zu teilen.

Der auferstandene Herr leite angesichts der vielschichtigen und mitunter dramatischen Geschehnisse bei den Völkern die Schritte derer, die nach Gerechtigkeit und Frieden suchen; er gebe den Verantwortlichen der Nationen den Mut, das Ausweiten der Konflikte zu verhindern und den Waffenhandel zu unterbinden. In diesen Zeiten unterstütze er besonders die Bemühungen aller, die sich aktiv dafür einsetzen, Entlastung und Ermutigung der zivilen Bevölkerung in Syrien zu bringen, die Opfer eines Krieges ist, der nicht aufhört, Schrecken und Tod zu verbreiten. Der Auferstandene gebe Frieden im ganzen Nahen Osten, angefangen vom Heiligen Land, aber auch im Irak und im Jemen. Die Nähe des Guten Hirten bleibe den Bevölkerungen des Süd-Sudan, des Sudan, Somalias und der Demokratischen Republik Kongo nicht vorenthalten. Sie alle leiden daran, dass sich die Konflikte hinziehen und durch eine sehr schwere Hungersnot, die einige Gebiete Afrikas betrifft, noch verschlimmert werden.

Der auferstandene Jesus unterstütze die Bemühungen aller, besonders in Lateinamerika, die sich für eine Garantie des Gemeinwohls in ihren Gesellschaften einsetzen, die mitunter durch politische und soziale Spannungen gekennzeichnet sind und die in einigen Fällen in Gewalt enden. Sie mögen in der Lage sein, Brücken des Dialogs zu errichten und dabei im Kampf gegen die Wunde der Korruption und bei der Suche nach friedlichen Lösungen von Streitigkeiten beharrlich voranzuschreiten. Dies geschehe zur guten Entwicklung und Festigung der demokratischen Einrichtungen, in voller Achtung des Rechtsstaats.

Der Gute Hirte helfe der Ukraine, die immer noch durch einen blutigen Konflikt geplagt wird, die Eintracht wiederzufinden. Er begleite die Initiativen, die darauf gerichtet sind, die Tragödien all derer zu lindern, die an den Folgen dieser Auseinandersetzungen leiden. Der auferstandene Herr möge nicht aufhören, dem europäischen Kontinent seinen Segen zu gewähren. Er schenke allen Menschen Hoffnung, die momentan Krisen und Schwierigkeiten, besonders auf Grund der großen Jugendarbeitslosigkeit, durchleben.

Liebe Brüder und Schwestern, in diesem Jahr feiern wir als Christen aller Konfessionen gemeinsam das Osterfest. So erschallt mit einer Stimme und an jedem Ort der Erde der schönste Ruf: „Der Herr ist wirklich auferstanden, wie er gesagt hat!“ Er, der die Finsternis der Sünde und des Todes besiegt hat, gebe unseren Tagen den Frieden.
Frohe Ostern!

© Copyright – Libreria Editrice Vaticana

„Ostern heißt neues Leben, Bewegung, Aufbruch“

15. April 2017 - 14:00
Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, ruft in seiner Osterbotschaft zu einer neuen Dynamik hin zu mehr Gerechtigkeit und Versöhnung in Europa auf. Es gehe darum, die „österliche Perspektive des neuen Lebens, der Bewegung, des Aufbruchs“, die zur christlichen Identität gehöre und damit auch Europa inspiriere, ernst zu nehmen, sagt Kardinal Marx laut Manuskript am Ostersonntag (16. April 2017) im Münchner Liebfrauendom. Eine von dieser Dynamik geprägte Kultur muss nach Ansicht von Kardinal Marx „immer weitergehen hin auf mehr Gerechtigkeit, mehr Versöhnung, mehr Frieden, mehr Leben im Sinne des Gottes, der uns herausgeführt hat aus der Knechtschaft in die Freiheit, auf den Weg einer verantwortlichen Freiheit, die sich am Guten orientiert“.

In Europa sei man „heute wieder auf der Suche nach Identität“, konstatiert Kardinal Marx. Es gehe um Fragen der Herkunft und nach den Grundlagen von Kultur und Zusammenleben. Stärker als noch in vergangenen Jahren sei mittlerweile die Überzeugung vertreten, „dass wir unseren Kontinent Europa, unsere europäische Kultur ohne das Christentum nicht verstehen können“. Entscheidend sei hierbei ein biblisch geprägter Begriff von Freiheit: „Wir dürfen durchaus sagen: Gott will Freiheit!“, betont Kardinal Marx. Ein österliches Denken, das aufbreche, aus sich heraus und nach vorne gehe, „offen für die Begegnung, für neue Erfahrungen“ sei, gehöre „zur Identität unserer Kultur, die eine Kultur der Freiheit sein sollte“. Ein Europa allerdings, „das sich selbstzufrieden und satt einfach nur mit den Verhältnissen abfindet, mit dem, was ist, vergisst diese biblische Freiheitsgeschichte“.

Kardinal Marx erinnert an das jüngste Zusammentreffen von Papst Franziskus mit den Regierungschefs der Europäischen Union und erkennt darin ein „Signal, sich neu auf den Weg zu machen“, in der Gesellschaft wie auch in der Kirche: „Es geht ja nicht darum, von anderen etwas zu fordern, sondern sich selber neu bewusst zu werden, welchen Auftrag, welche Sendung wir hier in diesem Land und in Europa haben.“

Die „Kultur der Freiheit“ ist laut Kardinal Marx eine „Gabe und Aufgabe – wir dürfen sie nicht verspielen. Wir können und dürfen dafür etwas tun!“ Jeder Einzelne werde „hineingezogen in eine Bewegung des Guten, wenn wir auf Christus schauen, der uns ruft“, erläutert Kardinal Marx. Es handle sich dabei um einen anspruchsvollen Aufruf „zum Glauben, zur Hoffnung und zur Liebe. Wer liebt, bricht auf! Das ist unsere österliche Sendung für dieses Land und für diesen Kontinent!“

Kardinal Marx würdigt Papst em. Benedikt XVI.

15. April 2017 - 0:01
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, gratuliert Papst em. Benedikt XVI. zum 90. Geburtstag am Ostersonntag. In einem Glückwunschbrief im Namen der Deutschen Bischofskonferenz und als Präsident der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union (ComECE) schreibt Kardinal Marx: „Die Kirche in Deutschland empfindet ein tiefes Gefühl des Dankes für Ihr lebenslanges Zeugnis und für Ihre väterliche Nähe. Ich denke zunächst an die Jahre Ihres Dienstes als Nachfolger Petri.“

Die Verbundenheit mit den jungen Gläubigen aus aller Welt sei durch die unvergessliche Teilnahme am Weltjugendtag in Köln ausgedrückt. Gerne denke die Kirche in Deutschland an die Apostolische Reise 2011, die unter dem von Papst Benedikt geprägten Leitwort „Wer glaubt, ist nie allein“ stand: „Das ist es, was Sie Menschen schenken wollten und geschenkt haben: Heimat im Glauben und Heimat in der Kirche. Ihre oft wiederholten, mahnenden Hinweise, den Herrn als Zentrum und Angelpunkt unseres Glaubens niemals aus dem Blick geraten zu lassen, sind heute vielleicht aktueller denn je“, so Kardinal Marx. Der Papst habe auch das Band zur bayerischen Heimat gefestigt, insbesondere durch seinen Besuch 2006.

Am 90. Geburtstag denke er aber auch an das Wirken des emeritierten Papstes in die Gesellschaft und das öffentliche Leben hinein. „Als überzeugter Europäer haben Sie sich in Ihrem Pontifikat für den europäischen Zusammenhalt ebenso eingesetzt wie für die Stärkung internationaler Gerechtigkeit. Der Dienst der Kirche am Frieden hat Sie bestimmt. Durch Ihre apostolischen Reisen, gerade in Krisenregionen, haben Sie die Friedensbotschaft unseres Herrn lebendig vermittelt.“

In seiner Gratulation geht Kardinal Marx auf das vielfältige Wirken des Papstes ein: „Ihr Leben lang konnten Sie die im Einzelnen unterschiedlichen Aufgaben auf glückliche Weise miteinander verbinden und Priester, Seelsorger, Bischof und natürlich auch Wissenschaftler sein. Als einer Ihrer Nachfolger im Erzbistum München und Freising kenne ich Ihr Bestreben, den Glauben in der bayerischen Heimat kraftvoll zu erhalten.“ Die treffsichere, einfühlsame Sprache und die klare, verständliche Weise, wie er theologische Aussagen formuliere, seien wohltuend und blieben prägend bis in die Gegenwart. „Ich danke Ihnen für Ihre Mitbrüderlichkeit, Ihre Offenheit zum Gespräch und das Geschenk einer anregenden und Mut machenden Theologie, das Sie uns über Jahrzehnte Ihres Wirkens gegeben haben.“

Kardinal Marx fordert weltweites Eintreten für Religionsfreiheit

14. April 2017 - 14:00
Angesichts der Gewalt gegen Christen und religiös geprägter kriegerischer Auseinandersetzungen ruft Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, bei der heutigen (14. April 2017) Münchner Karfreitagsprozession die führenden Vertreter der Weltreligionen dazu auf, für Religionsfreiheit einzutreten. „Wir schauen besonders auf die vielen Christinnen und Christen überall auf der Welt, denen es nicht möglich ist, öffentlich ihren Glauben zu leben, die in ihrer Religionsausübung behindert oder sogar verfolgt werden. Das gilt besonders in vielen Ländern, die vom Islam geprägt sind“, so Kardinal Marx laut Redemanuskript: „Wir bitten die Religionsführer aus allen Religionen, gemeinsam für die Religionsfreiheit aller Menschen einzutreten. Es kann keinen Frieden zwischen den Religionen geben, wenn wir nicht gemeinsam dafür eintreten, dass alle Menschen ihren Glauben leben dürfen und darin respektiert werden.“

Kardinal Marx begrüßt in diesem Zusammenhang die geplante Reise von Papst Franziskus nach Ägypten. „Deshalb ist es gut, dass der Heilige Vater Ende April nach Kairo reist, um auch mit Vertretern des Islam über den Frieden zu sprechen. Denn die Religionen sollen Werkzeug des Friedens und nicht Werkzeug des Hasses und des Gegeneinander sein.“ Kardinal Marx erinnert an den jüngsten Terroranschlag auf die Kopten: „Wir gedenken heute in besonderer Weise an die über 40 koptischen Brüder und Schwestern, die brutal umgebracht wurden. Wir schauen auf die Verletzten und ihre Familien.“ Im Blick auf das Kreuz wüssten die Christen: „Terror und Gewalt werden nicht das letzte Wort behalten und nicht obsiegen! Das ist das Bekenntnis, das uns heute zusammenführt. Das ist der österliche Glaube, den wir in diesen Tagen vom Karfreitag bis hin zum Ostersonntag feiern.“

Beim traditionellen „Kreuzweg der Völker“ ziehen jedes Jahr Tausende Münchner Katholiken aus mehr als 20 Volks- und Sprachgruppen von der Jesuitenkirche St. Michael zum Marienplatz, in diesem Jahr unter dem Leitwort „Vom gekreuzigten Herrn zur Einheit berufen“. Die Prozession sei ein öffentliches Bekenntnis zum Glauben inmitten einer pluralen und offenen Gesellschaft, so Kardinal Marx: „Wie dankbar dürfen wir sein, dass wir in einem Land leben, in dem die Religionsfreiheit selbstverständlich ist, nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für die religiösen Gemeinschaften und Kirchen. Deshalb fordern wir, dass in allen Ländern Religionsfreiheit als selbstverständliches Menschenrecht geachtet wird.“

Mit Blick auf die Integration von Einwanderern verweist Kardinal Marx auf die Erfahrungen der vielen Prozessionsteilnehmer aus anderen Ländern Europas und von anderen Kontinenten: „Sie wissen um die Schwierigkeiten der Migration, der Auswanderung und der Einwanderung. Sie wissen, welche Herausforderung das Wort Integration bedeutet – nicht nur für die, die zu uns nach Deutschland kommen, sondern auch für die deutsche Gesellschaft selbst.“ Integration sei keine Einbahnstraße. „Sie ist eine Begegnung des Respekts vor dem Anderen, aber auch die gemeinsame Anerkennung der Grundlagen unseres Zusammenlebens in diesem Land. Das Grundgesetz steckt diesen gemeinsamen Rahmen unserer Zivilisation ab.“

Kardinal Marx erinnert auch an die Reformation vor 500 Jahren und die damit verbundene Spaltung der Kirche. „Wir können zeigen, dass diese geschichtlichen Erfahrungen nicht dazu führen müssen, auch heute noch gegeneinander zu stehen, sondern gemeinsam als Christen in diesem Land für Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung einzutreten und für den Glauben an Christus.“

Karfreitag: Auszug aus der Passion Christi nach Johannes

13. April 2017 - 16:00
Nachdem die Soldaten Jesus gekreuzigt hatten, nahmen sie seine Kleider und machten vier Teile daraus, für jeden Soldaten einen Teil, und dazu das Untergewand. Das Untergewand war aber ohne Naht von oben ganz durchgewoben. Da sagten sie zueinander: Wir wollen es nicht zerteilen, sondern darum losen, wem es gehören soll. So sollte sich das Schriftwort erfüllen: Sie verteilten meine Kleider unter sich und warfen das Los um mein Gewand. Dies taten die Soldaten.

Bei dem Kreuz Jesu standen seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala. Als Jesus die Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zur Mutter: Frau, siehe, dein Sohn! Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.

Danach, da Jesus wusste, dass nun alles vollbracht war, sagte er, damit sich die Schrift erfüllte: Mich dürstet. Ein Gefäß voll Essig stand da. Sie steckten einen Schwamm voll Essig auf einen Ysopzweig und hielten ihn an seinen Mund. Als Jesus von dem Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und übergab den Geist.

Schrifttext: Joh 23–28

Osterevangelium in 14 Sprachen verfügbar

11. April 2017 - 10:17
Viele Sprachen – eine Botschaft: Das Osterevangelium nach Johannes (Joh 20) steht für die Feiertage in 14 Sprachen zur Verfügung. Ein Text, der für die Seelsorge besonders wichtig ist, weil er von der Hoffnung der Auferstehung spricht. Gerade an Feiertagen wünschen sich Flüchtlinge und Migranten, Bibeltexte in ihrer Muttersprache zu lesen, zu verstehen und sich dann in vielen Sprachen darüber auszutauschen. Das Angebot versteht sich als Brückenschlag in ihre Heimat. Auf den Internetseiten des Katholischen Bibelwerks e. V. und der Deutschen Bibelgesellschaft wird eine pdf-Datei zum Herunterladen angeboten, die insbesondere in der Seelsorge mit Flüchtlingen und Migranten hilft. Das Osterevangelium steht in folgenden Sprachen zur Verfügung: Leichte Sprache, Arabisch, Dari, Englisch, Französisch, Farsi, Italienisch, Kurdisch, Russisch, Somali, Spanisch, Swahili, Türkisch und Urdu.

Insbesondere können die Übersetzungen jene Seelsorger unterstützen, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren. Das Evangelium von der Auferstehung Jesu kann ein Geschenk für christliche Flüchtlinge bei einem Hausbesuch sein. Gleichzeitig ist es eine Möglichkeit, in der Osternacht das Evangelium in verschiedenen Sprachen zu hören. In der katholischen Kirche Deutschlands gibt es derzeit 450 muttersprachliche Gemeinden in 35 Sprachgruppen.

Hinweis:
Das Osterevangelium in 14 Sprachen ist auf der Internetseite des Katholischen Bibelwerks unter www.bibelwerk.de als pdf-Datei verfügbar.

Kardinal Marx zu den Anschlägen in Ägypten

9. April 2017 - 16:07
Zu den heutigen (9. April 2017) Anschlägen auf zwei koptische Kirchen in Tanta und Alexandria (Ägypten) erklärt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx:

„Mit Bestürzung und großer Trauer habe ich die Nachrichten aufgenommen, dass Christen in Ägypten wiederum Opfer von zwei brutalen Mordanschlägen geworden sind. Die heutigen Bombenattentate auf zwei koptische Kirchen in den Städten Tanta und Alexandria haben mehr als 40 Menschen das Leben gekostet, weit mehr als 100 wurden verletzt. Im Gebet bin ich den Opfern dieser Bluttat und den Angehörigen nahe. Nach allem, was wir wissen, handelte es sich erneut um Anschläge, mit denen die christliche Minderheit in Ägypten eingeschüchtert, demotiviert und zur Emigration getrieben werden sollen. Es soll unmittelbar vor dem Besuch von Papst Franziskus Hass gesät werden. Es waren zugleich Attentate gegen das friedliche Zusammenleben von Christen und Muslimen. Diesen Zielen der Verbrecher darf kein Erfolg beschieden sein! Die Gläubigen aus den verschiedenen Religionen und besonders die Verantwortungsträger müssen dem Hass und der Gewalt eine entschiedene Absage erteilen.“

Kardinal Marx zu den Anschlägen in Ägypten

9. April 2017 - 16:07
Zu den heutigen (9. April 2017) Anschlägen auf zwei koptische Kirchen in Tanta und Alexandria (Ägypten) erklärt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx:

„Mit Bestürzung und großer Trauer habe ich die Nachrichten aufgenommen, dass Christen in Ägypten wiederum Opfer von zwei brutalen Mordanschlägen geworden sind. Die heutigen Bombenattentate auf zwei koptische Kirchen in den Städten Tanta und Alexandria haben mehr als 30 Menschen das Leben gekostet, viele wurden verletzt. Im Gebet bin ich den Opfern dieser Bluttat und den Angehörigen nahe. Nach allem, was wir wissen, handelte es sich erneut um Anschläge, mit denen die christliche Minderheit in Ägypten eingeschüchtert, demotiviert und zur Emigration getrieben werden sollen. Es soll unmittelbar vor dem Besuch von Papst Franziskus Hass gesät werden. Es waren zugleich Attentate gegen das friedliche Zusammenleben von Christen und Muslimen. Diesen Zielen der Verbrecher darf kein Erfolg beschieden sein! Die Gläubigen aus den verschiedenen Religionen und besonders die Verantwortungsträger müssen dem Hass und der Gewalt eine entschiedene Absage erteilen.“

„Kriegsherren klarmachen: Es reicht!“

7. April 2017 - 15:32
Angesichts der Giftgasangriffe in Syrien und andauernder Kriegshandlungen in der Region fordert Kardinal Reinhard Marx, die Spirale der Gewalt zu durchbrechen. Insbesondere die Vertreter der Religionen müssten sich gemeinsam gegen „Gewalt im Namen Gottes“ wenden.

„Am Anfang der Heiligen Woche schauen wir auf das Heilige Land, die Heimat Jesu. Ein Frieden dort ist – so sieht es aus – in weiter Ferne. Im Irak und in Syrien gibt es schreckliche Kriege. Giftgas tötet Kinder und Verwundete in Krankenhäusern“, beklagt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Erzbischof von München und Freising laut Redemanuskript in seiner Predigt, die er an Palmsonntag, 9. April 2017, im Münchner Liebfrauendom halten wird. Kardinal Marx appelliert an die Verantwortlichen in Politik, Religion und Gesellschaft, die Logik der Gewalt zu durchbrechen. „Wann endlich hört das auf? Wann wird den Kriegsherren endlich klargemacht: Es reicht! Wann werden die Waffenlieferungen in diese Gebiete beendet? Wann stehen die Verantwortlichen der Religionen endlich auf und sagen gemeinsam: Niemals Gewalt im Namen Gottes!“

Kardinal Marx erinnert an den friedfertigen Einzug Jesu von Nazareth in die Stadt Jerusalem, den die Christen an Palmsonntag feiern. „Er ist kein Eroberer, er kämpft nicht mit Waffen, um seinen Glauben durchzusetzen. Er setzt nie auf Gewalt und Verteufelung der Anderen, sondern auf die Überzeugungskraft der Liebe, die sich lieber kreuzigen lässt, als Hass und Gewalt zu predigen.“ Darin liege auch heute der Auftrag der Christen. „Folgen wir nicht Hassparolen und benutzen wir nicht eine Sprache der Feindschaft und Gewalt, auch nicht anderen Religionen gegenüber.“ Menschen, die an Gott glaubten, müssten zeigen, dass sie auf der Seite des Friedens stünden: „Jesus, der Friedensfürst, weist uns den Weg.“

Quelle: Pressestelle Erzbistum München und Freising

„Kriegsherren klarmachen: Es reicht!“

7. April 2017 - 15:32
Angesichts der Giftgasangriffe in Syrien und andauernder Kriegshandlungen in der Region fordert Kardinal Reinhard Marx, die Spirale der Gewalt zu durchbrechen. Insbesondere die Vertreter der Religionen müssten sich gemeinsam gegen „Gewalt im Namen Gottes“ wenden.

„Am Anfang der Heiligen Woche schauen wir auf das Heilige Land, die Heimat Jesu. Ein Frieden dort ist – so sieht es aus – in weiter Ferne. Im Irak und in Syrien gibt es schreckliche Kriege. Giftgas tötet Kinder und Verwundete in Krankenhäusern“, beklagt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Erzbischof von München und Freising laut Redemanuskript in seiner Predigt, die er an Palmsonntag, 9. April 2017, im Münchner Liebfrauendom halten wird. Kardinal Marx appelliert an die Verantwortlichen in Politik, Religion und Gesellschaft, die Logik der Gewalt zu durchbrechen. „Wann endlich hört das auf? Wann wird den Kriegsherren endlich klargemacht: Es reicht! Wann werden die Waffenlieferungen in diese Gebiete beendet? Wann stehen die Verantwortlichen der Religionen endlich auf und sagen gemeinsam: Niemals Gewalt im Namen Gottes!“

Kardinal Marx erinnert an den friedfertigen Einzug Jesu von Nazareth in die Stadt Jerusalem, den die Christen an Palmsonntag feiern. „Er ist kein Eroberer, er kämpft nicht mit Waffen, um seinen Glauben durchzusetzen. Er setzt nie auf Gewalt und Verteufelung der Anderen, sondern auf die Überzeugungskraft der Liebe, die sich lieber kreuzigen lässt, als Hass und Gewalt zu predigen.“ Darin liege auch heute der Auftrag der Christen. „Folgen wir nicht Hassparolen und benutzen wir nicht eine Sprache der Feindschaft und Gewalt, auch nicht anderen Religionen gegenüber.“ Menschen, die an Gott glaubten, müssten zeigen, dass sie auf der Seite des Friedens stünden: „Jesus, der Friedensfürst, weist uns den Weg.“

Quelle: Pressestelle Erzbistum München und Freising

Ein Jahr nach Veröffentlichung: 80.000 Exemplare von Amoris laetitia abgerufen

7. April 2017 - 11:59
Vor einem Jahr hat der Vatikan das Nachsynodale Schreiben Amoris laetitia – Über die Liebe in der Familie am 8. April 2016 veröffentlicht. Seitdem sind im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz rund 80.000 Exemplare des Dokumentes als gedrucktes Heft bestellt worden.

Die deutschen Synodenteilnehmer 2015, Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof Dr. Heiner Koch und Bischof Dr. Franz-Josef Bode, hatten das Dokument am selben Tag gewürdigt und betont: „Das Schreiben des Papstes ist eine Ermutigung zum Leben und zur Liebe!“ Insgesamt ginge es Papst Franziskus spürbar darum, in „positiver und ermutigender Weise Wertoptionen, Möglichkeiten und Perspektiven für das Leben in Ehe und Familie zu eröffnen“. Und weiter: „Für die Eheleute und die Familien ist das Schreiben ein außerordentlich hilfreiches Orientierungsangebot und ein reicher Schatz an Impulsen für das konkrete Leben. Gerade die einfachen und griffig formulierten katechetischen Hinweise des Papstes eignen sich, um sie mit ins alltägliche Leben zu nehmen.“

Die Höhe der bestellten Exemplare von Amoris laetitia verdeutlicht die positive Resonanz auf das Schreiben des Papstes, das sich auch im Wort der deutschen Bischöfe ‚Die Freude der Liebe, die in den Familien gelebt wird, ist auch die Freude der Kirche‘ – Einladung zu einer erneuerten Ehe- und Familienpastoral im Licht von Amoris laetitia zeigt, das am 23. Januar 2017 verabschiedet und seitdem ebenfalls 80.000 Mal bestellt wurde.

Zu den am meisten bestellten Dokumenten von Papst Franziskus gehören das Apostolische Schreiben Evangelii gaudium (November 2013) mit 150.000 Exemplaren und die Enzyklika Laudato si‘ (Mai 2015) mit 120.000 Exemplaren.


Hinweise: Das Nachsynodale Schreiben Amoris laetitia – Über die Liebe in der Familie kann in der Rubrik „Veröffentlichungen“ als Broschüre bestellt oder als pdf-Datei heruntergeladen werden. Das Wort der deutschen Bischöfe ,Die Freude der Liebe, die in den Familien gelebt wird, ist auch die Freude der Kirche‘ – Einladung zu einer erneuerten Ehe- und Familienpastoral im Licht von Amoris laetitia kann ebenfalls in der Rubrik „Veröffentlichungen“ als Broschüre sowie als Flyer bestellt oder als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Ein Jahr nach Veröffentlichung: 80.000 Exemplare von Amoris laetitia abgerufen

7. April 2017 - 11:59
Vor einem Jahr hat der Vatikan das Nachsynodale Schreiben Amoris laetitia – Über die Liebe in der Familie am 8. April 2016 veröffentlicht. Seitdem sind im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz rund 80.000 Exemplare des Dokumentes als gedrucktes Heft bestellt worden.

Die deutschen Synodenteilnehmer 2015, Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof Dr. Heiner Koch und Bischof Dr. Franz-Josef Bode, hatten das Dokument am selben Tag gewürdigt und betont: „Das Schreiben des Papstes ist eine Ermutigung zum Leben und zur Liebe!“ Insgesamt ginge es Papst Franziskus spürbar darum, in „positiver und ermutigender Weise Wertoptionen, Möglichkeiten und Perspektiven für das Leben in Ehe und Familie zu eröffnen“. Und weiter: „Für die Eheleute und die Familien ist das Schreiben ein außerordentlich hilfreiches Orientierungsangebot und ein reicher Schatz an Impulsen für das konkrete Leben. Gerade die einfachen und griffig formulierten katechetischen Hinweise des Papstes eignen sich, um sie mit ins alltägliche Leben zu nehmen.“

Die Höhe der bestellten Exemplare von Amoris laetitia verdeutlicht die positive Resonanz auf das Schreiben des Papstes, das sich auch im Wort der deutschen Bischöfe ‚Die Freude der Liebe, die in den Familien gelebt wird, ist auch die Freude der Kirche‘ – Einladung zu einer erneuerten Ehe- und Familienpastoral im Licht von Amoris laetitia zeigt, das am 23. Januar 2017 verabschiedet und seitdem ebenfalls 80.000 Mal bestellt wurde.

Zu den am meisten bestellten Dokumenten von Papst Franziskus gehören das Apostolische Schreiben Evangelii gaudium (November 2013) mit 150.000 Exemplaren und die Enzyklika Laudato si‘ (Mai 2015) mit 120.000 Exemplaren.


Hinweise: Das Nachsynodale Schreiben Amoris laetitia – Über die Liebe in der Familie kann in der Rubrik „Veröffentlichungen“ als Broschüre bestellt oder als pdf-Datei heruntergeladen werden. Das Wort der deutschen Bischöfe ,Die Freude der Liebe, die in den Familien gelebt wird, ist auch die Freude der Kirche‘ – Einladung zu einer erneuerten Ehe- und Familienpastoral im Licht von Amoris laetitia kann ebenfalls in der Rubrik „Veröffentlichungen“ als Broschüre sowie als Flyer bestellt oder als pdf-Datei heruntergeladen werden.

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