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Reden von Erzbischof Schick und P. Luber SJ beim VIII. Deutsch-Afrikanischen Bischofstreffen auf Madagaskar

Beim VIII. Deutsch-Afrikanischen Bischofstreffen, das vom 23. bis 27. Mai 2018 in Antananarivo (Madagaskar) stattfindet, haben heute (26. Mai 2018) Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, und P. Dr. Markus Luber SJ, Komm. Direktor des Instituts für Weltkirche und Mission, Phil.-Theol. Hochschule St. Georgen, Frankfurt am Main, gesprochen. Beide Reden sind untenstehend als pdf-Dateien verfügbar.

Das Deutsch-Afrikanische Bischofstreffen endet morgen. Es wird dazu eine Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz geben.

Weitere Informationen zum Deutsch-Afrikanischen Bischofstreffen sowie die Teilnehmer und das Programm finden Sie auf der Themenseite Bischofstreffen Afrika. Dort steht für Medienvertreter auch Fotomaterial zum Download bereit.

Apostolische Konstitution Veritatis gaudium von Papst Franziskus über die kirchlichen Universitäten und Fakultäten als Broschüre veröffentlicht

Die am 29. Januar 2018 vom Vatikan veröffentlichte Apostolische Konstitution Veritatis gaudium von Papst Franziskus ist ab sofort als gedruckte Broschüre verfügbar. Die Konstitution behandelt das umfassend novellierte kirchliche Hochschulrecht, die kirchlichen Universitäten und Fakultäten sowie die inhaltlich neu ausgerichteten theologischen Studieneinrichtungen. Im Sinn einer an die Peripherie der Gesellschaft gehenden Evangelisierung sind sie in den Dienst einer missionarischen Kirche „im Aufbruch“ gestellt. Nach Anpassung der rechtlichen Normen an gegenwärtige Entwicklungen und normative Vorgaben im Wissenschaftsbereich stellt die Apostolische Konstitution Veritatis gaudium nach Inkrafttreten zum Wintersemester 2018/19 die normative Grundlage des kirchlichen Hochschulrechts dar. Sie ist in der vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz herausgegebenen Schriftenreihe „Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls“ als Nr. 211 erhältlich.

Hinweis:
Apostolische Konstitution Veritatis gaudium von Papst Franziskus ist als
pdf-Datei zum in der Rubrik Publikationen verfügbar. Dort kann diese auch als Broschüre (Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls Nr. 211) bestellt werden.

Elisabeth Keilmann ist neue Sport- und Olympiaseelsorgerin der Deutschen Bischofskonferenz und DJK-Bundesbeirätin des katholischen Sportverbands

Elisabeth Keilmann, Pastoralreferentin im Bistum Essen, wird neue Sport- und Olympiaseelsorgerin der Deutschen Bischofskonferenz sowie Geistliche Bundesbeirätin im DJK-Sportverband. Sie folgt auf Pfarrer Thomas Nonte, der das Amt des Olympiapfarrers bis 2014 und das des Bundesbeirates bis 2015 innehatte.

Die neue Sport- und Olympiaseelsorgerin ist seit 2006 als Geistliche Beirätin im DJK Diözesanverband Essen tätig und seit 1997 als Pastoralreferentin. Seit 1997 ist sie außerdem als Vertreterin des Bistums Essen im Arbeitsbereich „Kirche und Sport“ der Deutschen Bischofskonferenz aktiv. Elisabeth Keilmann wurde auf der Bundesbeirätekonferenz am 25. April 2018 einstimmig gewählt, nachdem zuvor der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz der Kandidatur zugestimmt hatte.

Die Theologin ist gespannt auf ihre neuen Aufgaben: „Sportseelsorge ist ein wichtiges pastorales Handlungsfeld. Die Kirche ist ein ganz bedeutsamer Partner für den Sport und ein wichtiger Anwalt für die menschliche Würde und Freiheit. Dazu gehört die vorurteilsfreie Begegnung von Menschen im Sport, weil jeder Mensch einzigartig und wertvoll ist“, so Elisabeth Keilmann. Es gehe nicht immer um „schneller, höher, weiter“. Die wichtigsten Fragen im Sport hätten mit dem Menschen zu tun. „Kirche und Sport ist eine aktive Partnerschaft, die sich einsetzt für Toleranz, Respekt, Fairness, Inklusion, Integration, Solidarität, Frieden und Gerechtigkeit. Die gemeinsamen Bemühungen bestehen in der Entfaltung der Persönlichkeit, in der Förderung der Gemeinschaft und Verständigung, unabhängig von Rasse und sozialer Position, und im Aufgreifen von Fragen, die Menschen bewegen“, erklärt Elisabeth Keilmann. Das sei auch der Anspruch der DJK, die als werteorientierter Sportverband versuche, christliche Werte in den Sport einzubringen und sich dem Auftrag „Sport um der Menschen willen“ verpflichtet fühle.

Hintergrund
„Sport um der Menschen willen“ ist das Leitbild des katholischen DJK-Sportverbandes, in dem rund 500.000 Mitglieder in mehr als 1.100 DJK-Vereinen sportlich aktiv sind. Im Jahre 1920 in Würzburg gegründet, unterstützt die DJK qualifizierte Sportangebote, fördert Gemeinschaft und orientiert sich an der christlichen Botschaft. In der DJK treffen Menschen von unterschiedlicher Herkunft und Kultur zusammen und erleben gemeinsam Werte im Sport.

Hinweise:
Ein Pressefoto zur freien Verfügung erhalten Sie nach einer E-Mail an pressestelle(at)dbk.de. Interviewanfragen an die neue Sport- und Olympiaseelsorgerin koordiniert die Pressestelle der Deutschen Bischofskonferenz (E-Mail: pressestelle(at)dbk.de). Anfragen an Frau Keilmann in ihrer Funktion für die DJK koordiniert die Pressestelle der DJK (E-Mail: presse(at)djk.de).

Katholischer Kinder- und Jugendbuchpreis 2018 verliehen

Lauren Wolk und Birgitt Kollmann werden für „Das Jahr, in dem ich lügen lernte“ ausgezeichnet

Erzbischof Schick ruft zum Gebet für die Kirche in China am 24. Mai auf

„Es geht darum, dass die Christen in China ihren Glauben frei praktizieren können“

Ökumenischer Gottesdienst zum DFB-Pokalfinale

„Gelebte Vielfalt im Miteinander und in Einmütigkeit“

Grußbotschaft zum muslimischen Fastenmonat Ramadan 2018

„Es darf keinen Ort geben, an dem die menschliche Würde nicht respektiert wird“

Bischof Neymeyr auf internationaler Konferenz christlicher und jüdischer Wissenschaftler

„Antisemitismus ist ein Krisensymptom unserer Gesellschaft.“

Einladung zur 29. Verleihung des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises 2018

Die US-amerikanische Autorin Lauren Wolk und die deutsche Übersetzerin Birgitt Kollmann werden am 24. Mai 2018 mit dem Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis der Deutschen Bischofskonferenz für ihr Buch „Das Jahr, in dem ich lügen lernte“ ausgezeichnet. Lauren Wolk erzählt in ihrem Debütroman die Geschichte der elfjährigen Farmerstochter Annabelle, die in der Konfrontation mit dem brutalen Mobbing ihrer Mitschülerin Betty beherzt und mutig für die Wahrheit eintritt. Die Jury unter Vorsitz von Weihbischof Robert Brahm (Trier) hat das diesjährige Preisbuch aus 280 Titeln, die von 76 Verlagen eingereicht wurden, ausgewählt. Sie empfiehlt die im Carl Hanser Verlag erschienene deutsche Übersetzung für junge Leserinnen und Leser ab 13 Jahren.

Der Katholische Kinder- und Jugendbuchpreis wird in diesem Jahr zum 29. Mal vergeben. Der Vorsitzende der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Gebhard Fürst (Rottenburg- Stuttgart), wird in seinem Grußwort das Preisbuch würdigen und den Preis zusammen mit Weihbischof Robert Brahm verleihen. Die Laudatio hält die Journalistin, Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin Dr. Susan Kreller. Die Verleihung findet am 24. Mai 2018 um 19.00 Uhr im Haus der Geschichte (Bonn) statt und wird moderiert von der Journalistin und Schriftstellerin Ute Wegmann (Köln). Die musikalische Gestaltung übernimmt die Jazz-Formation Billmen aus Nordrhein-Westfalen.

Wir laden Sie herzlich zur Verleihung ein und vorab zu einem
Fototermin
am Donnerstag, 24. Mai 2018 um 18.30 Uhr,
im Haus der Geschichte,
Willi-Brandt-Allee 14, 53113 Bonn.


Lauren Wolk und Birgitt Kollmann, Bischof Dr. Gebhard Fürst sowie Weihbischof Robert Brahm stehen dort der Presse für Fotos zur Verfügung.

Hinweise:
Wenn Sie an dem Fototermin und/oder der Preisverleihung teilnehmen möchten, schicken Sie bitte den angehängten Antwortbogen bis Freitag, 18. Mai 2018, 18.00 Uhr, per Fax: 0228 103–254 oder per E-Mail an pressestelle(at)dbk.de.
Weitere Informationen zur Geschichte des Preises sowie zu allen Preisbüchern seit 1979 finden Sie auch auf der Internetseite des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises in der Rubrik „Themen/Auszeichnungen der Deutschen Bischofskonferenz“.

Werkstattgespräch mit Lesung am Freitag, 25. Mai 2018
Unter dem Motto „Was Gummienten, Tiefseequallen und Meerjungfrauen gemeinsam haben?! Neues und Prämiertes aus der Kinder- und Jugendliteratur.“ findet am Freitag, 25. Mai 2018, ab 18.00 Uhr im Münster-Carrée (Gangolfsaal, Gangolfstr. 14, 53111 Bonn) eine weitere Veranstaltung zum Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2018 statt, zu der Medienvertreter ebenfalls herzlich eingeladen sind.
Mitglieder der Jury begrüßen die diesjährige Preisträgerin Lauren Wolk zum Werkstattgespräch mit Lesung und stellen neue und prämierte Werke der Kinder- und Jugendliteratur vor. Die Kooperationsveranstaltung des Borromäusvereins e. V., der STUBE (Studien- und Beratungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur) aus Wien und des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises richtet sich an literarisch Interessierte. Der Eintritt kostet 5 Euro.

101. Katholikentag in Münster beendet

Kardinal Marx: „Ein sichtbares Zeugnis des Friedens in der Welt geben“

Bibelarbeit von Kardinal Marx und Landesbischof Bedford-Strohm beim Katholikentag

„Es gibt keinen Frieden ohne den Blick auf die Armen“

Deutsche Bischofskonferenz veranstaltet Hearing beim Katholikentag in Münster

„Im Heute glauben – Der Beitrag der katholischen Kirche für den Zusammenhalt der Gesellschaft“

Botschaft von Papst Franziskus zum 101. Katholikentag in Münster

Liebe Brüder und Schwestern,

ganz herzlich grüße ich Euch alle anlässlich des 101. Katholikentags in Münster und freue mich, dass Ihr in so großer Zahl gekommen seid. Eure Teilnahme ist ein deutliches Zeichen dafür, wie sehr Euch das Leitwort dieses Katholikentags „Suche Frieden“ am Herzen liegt.

Dieses Wort ist dem Psalm 34 entnommen: „Meide das Böse und tu das Gute, suche Frieden und jage ihm nach!“ (Ps 34,15). Es ist ein Imperativ und ein brandaktueller Hilferuf. Es gibt derzeit kein wichtigeres Thema in der öffentlichen Debatte über Religion als das Problem von Fanatismus und Gewaltbereitschaft. Wir können beobachten, dass im familiären Bereich, an Arbeitsplätzen, in Vereinigungen, in Stadtteilen, Regionen und Nationen sowie überall dort, wo der Mensch als solcher nicht als eine Gabe Gottes angenommen wird, Unfriede, Missgunst und Hass zutage treten. Meine große Sorge gilt den Menschen, besonders den Kindern und Jugendlichen, die wegen Krieg und Gewalt in ihrem eigenen Land zur Flucht gezwungen sind, um ihr Leben zu retten. Sie klopfen bei uns an mit der Bitte um Hilfe und Aufnahme. In ihren Augen sehen wir die Sehnsucht nach Frieden.

Die Stadt Münster war vor 370 Jahren Schauplatz für einen bedeutenden Friedensschluss nach einem verheerenden Krieg. Man kam überein, dem kriegerischen Morden, das auch im Namen einer von Menschen missbrauchten Religion verübt wurde, ein Ende zu setzen. Der Katholikentag hier in Münster ermahnt uns, aus der eigenen Geschichte heraus für die Zukunft Frieden zu lernen. Ein wesentliches Instrument dazu ist unser christliches Engagement in der Familie, in unseren Schulen und Bildungseinrichtungen, vor allem auch in der Politik.

Frieden kann ebenso weiterwachsen, wenn die Christen verschiedener Konfessionen im verbindenden Bekenntnis zu Christus an die Öffentlichkeit treten und sich in der Gesellschaft gemeinsam engagieren, denn Christus ist unser Friede (vgl. Eph 2,14). Frieden bedarf des wertschätzenden Miteinanders aller Menschen guten Willens aus allen Religionen und Bekenntnissen. Alle Menschen können wertvolle Bausteine im Aufbau einer friedliebenden Gesellschaft sein. Frieden zu suchen und ihn so auch zu gestalten, ist Aufgabe aller Menschen. Seid Botschafter des Friedens, der Verantwortung und der Barmherzigkeit vor allem für die junge Generation! In jedem Kind, egal in welchem Land es geboren ist, schaut uns Christus an, der selber als schwaches Kind in unsere Welt gekommen ist. Kinder sind Zukunft!

Die gerechte Teilhabe aller Männer und Frauen am Wohlergehen ihrer Gesellschaft ist Grundlage eines dauerhaften Friedens. Die gerechte Teilhabe aller gilt aber auch für die Menschen in allen Gesellschaften weltweit. Die großen kirchlichen Hilfswerke, die Verbände und viele Pfarrgemeinden leisten hierfür einen wertvollen Beitrag. Frieden aber beginnt auch ganz einfach und klein in unserer Sprache, in der Wahl der Worte. Mit Worten, die wie Brot sind, stärkend, wertschätzend, gütig, klärend und verlässlich, beginnt der Frieden. Wahrheitsliebende Worte aus unserem Mund – in Gesellschaft und Kirche, in Familie und Freundeskreis, in der Arbeit oder der Freizeit – dienen dem Frieden. So auch die Worte unserer Gebete!

Ich wünsche Euch, dass dieser Katholikentag ein großes Fest des Glaubens wird und ein weit sichtbares Zeichen für den Frieden. Die Tage von Christi Himmelfahrt bis Pfingsten erinnern uns daran, dass wir unablässig den Heiligen Geist anrufen sollen, dass er uns seine Gaben schenke und den Frieden des Herrn wachsen lasse. Dabei schauen wir auch auf Maria, die als Mutter der Kirche mit den Aposteln um das Kommen des Heiligen Geistes gebetet hat. Sie begleite und unterstütze auch unsere Suche nach Frieden. Vertrauen wir uns ihrer Fürsprache und Hilfe an!

Ich weiß mich Euch im Gebet verbunden. Vergesst bitte nicht, für mich zu beten! Von Herzen erteile ich Euch, die ihr in Münster zusammengekommen seid, wie auch allen Gläubigen des Volkes Gottes in Deutschland den Apostolischen Segen.

Gemeinsames Wort der Kirchen zur Interkulturellen Woche 2018

„Glaube verbindet über Ländergrenzen hinweg“

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