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Deutsche Bischofskonferenz präsentiert sich neu im Internet – für Kirchennahe und Kirchenferne

Visus Conferentiae Episcoporum Germanorum - 1. February 2018 - 10:59

Die Deutsche Bischofskonferenz hat ihren offiziellen Internetauftritt komplett überarbeitet: www.dbk.de zeigt sich im zeitgemäßen Layout sowie mit einer neuen und klaren Struktur. Die Internetseite der Deutschen Bischofskonferenz richtet sich an Kirchennahe, aber auch an die breite Zielgruppe derer, die der Kirche fern stehen oder sich weniger mit religiösen Themen auskennen. Die Nutzer können sich auf www.dbk.de über wichtige Initiativen und Ereignisse, Dokumente und Entwicklungen der katholischen Kirche in Deutschland informieren. Das moderne, leichtere Layout mit einer stärkeren Bildsprache soll dabei auch eine jüngere Zielgruppe ansprechen.

Der Einstiegsbereich der Startseite verweist direkt auf umfangreiche Themenseiten, die häufig diskutierte Fragen rund um Kirche, Glaube und Gesellschaft aufgreifen – wie beispielsweise „Kirche und Geld“, „Bischofssynoden“ oder die „Flüchtlingshilfe der katholischen Kirche“ in Deutschland. Zahlreiche weitere Themenseiten sind nur einen Mausklick entfernt. Aktuelle Pressemitteilungen und Erklärungen der Bischöfe sind ebenfalls unmittelbar auf der Startseite von www.dbk.de zu finden. Im Servicebereich weisen acht Bildsymbole unter anderem auf das Lexikon „Kirche A–Z“ mit über 160 Begriffen, auf den Terminkalender oder eine neu gestaltete Bistumskarte hin. Onlineausgaben von Bibel und Katechismus werden dort ebenso verlinkt wie das „Adressbuch für das katholische Deutschland“. Ein neues Element der Startseite ist der Gebetsimpuls. Jede Woche findet sich dort entweder ein selbstverfasstes Zitat, ein Bibelspruch oder Worte von Heiligen beziehungsweise Philosophen, die ein Mitglied der Deutschen Bischofskonferenz ausgewählt hat. Im ersten Gebetsimpuls greift Bischof Heinz Josef Algermissen (Fulda) den Sendungsauftrag der Bischöfe aus Sicht des heiligen Bonifatius auf: „Die Kirche fährt über das Meer dieser Welt wie ein großes Schiff und wird von den Wogen hin und her geworfen. Wir dürfen das Schiff nicht verlassen, wir müssen es lenken.“

Da immer mehr Menschen über mobile Endgeräte wie Tablets oder Smartphones online unterwegs sind, wurde der Internetauftritt auch für diese Art der Nutzung optimiert. Zudem können sich Menschen, deren Seh- oder Lesefähigkeiten eingeschränkt sind, mit der Funktion „Readspeaker“ Webseiten, pdf-Dokumente und Formulare vorlesen lassen. Inhalte werden damit besser zugänglich und können schneller erfasst werden. Bei der Realisierung des neuen Internetauftritts wurde die Pressestelle der Deutschen Bischofskonferenz unterstützt von der Kölner Agentur i-gelb GmbH.

50 Jahre Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses

Visus Conferentiae Episcoporum Germanorum - 30. January 2018 - 11:06
Vor 50 Jahren, im Jahre 1968, riefen die deutschen Bischöfe die katholische Journalistenschule, das Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses (ifp) ins Leben. Zum Auftakt der Feierlichkeiten anlässlich des 50-jährigen Jubiläums diskutierten gestern Abend (29. Januar 2018) der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und einer der ersten Absolventen der katholischen Journalistenausbildung, Thomas Gottschalk, in München. Sie gingen unter der Moderation von Anne Reidt (ZDF, Mainz) der Frage nach: „Reden wir über Gott?!“

Kardinal Marx wünschte dem ifp und dessen Absolventen, dass sie auch trotz künftiger Herausforderungen der Zeit ausharren: „Das ifp muss ein attraktiver Ausbildungsort für junge Menschen bleiben, die sich fragen, wie wir – auch als Kirche – Öffentlichkeit gestalten können. Wenn die Kommunikation und damit Öffentlichkeit in der Gesellschaft nicht mehr gelingt, ist das eine Gefährdung für unsere Demokratie“, so Kardinal Marx. Die Professionalität aber auch die Spiritualität, die im ifp vermittelt würden, zeichneten die Journalistenschule aus. Dazu gehöre auch eine kritische Auseinandersetzung mit kirchlichen und politischen Themen. „Ich wünsche mir, dass es dem ifp und seinen Absolventen gelingt, eine mediale Öffentlichkeit herzustellen, in der ein – auch intellektueller – Diskurs möglich ist. Hierzu zählt für mich auch die Frage nach Gott und seiner Beziehung zu den Menschen zu stellen“, sagte Kardinal Marx. Gerade bei der Frage, wie die Welt gestaltet werden könne, damit sie den Menschen diene, spielten Medien eine wichtige Rolle. Für die Zukunft des ifp hoffe er auf Journalisten, die Neugierde und Interesse am Menschen hätten, um den Dingen auf den Grund zu gehen, wie sie seien: „Was ist die Wirklichkeit, wie ist etwas zu erklären, was ist die Wahrheit – um diese Fragen muss es gehen“, so Kardinal Marx.

Thomas Gottschalk erinnerte daran, dass sich Journalismus der Wahrhaftigkeit verpflichtet wissen müsse. „Damals als ich im ifp begann, spürte ich: jetzt bist Du in der dunklen Welt der Medien da draußen und musst lernen, mit ihnen umzugehen.“ Was er an Wertevermittlung durch das ifp erlebt habe, präge ihn bis heute, bekannte Gottschalk. Deshalb brauche es in der Gegenwart mehr Mut, in der Öffentlichkeit über Gott zu reden. „An dieser Vermittlung von Gott in der Gesellschaft und den Medien trägt das ifp einen Anteil“, sagte er.

Während der Veranstaltung in München wurde auch der neue Geistliche Direktor des ifp, Bruder Helmut Rakowski OFMCap begrüßt. Der Journalistische Direktor des ifp, Bernhard Remmers, betonte, dass Journalismus auch 50 Jahre nach der Gründung des ifp in der Verpflichtung bleibe, wahrhaftig zu berichten, „damit Menschen besser verstehen, was sich tut und sie sich im Idealfall motiviert fühlen zum Engagement in dieser Welt. Dann kann der Journalismus dazu beitragen, dass die Welt ein bisschen besser wird, sich zum Guten entwickelt“. Mitarbeiter, Schüler und Absolventen des ifp, so Remmers, wollten daran auch in Zukunft mitwirken.

Die 50-jährige Geschichte des ifp ist in einer Online-Festschrift nachlesbar in der 50 Personen, die mit dem ifp in Verbindung stehen, über die Journalistenschule berichten: www.50jahre.journalistenschule-ifp.de.

50 Jahre Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses

Visus Conferentiae Episcoporum Germanorum - 30. January 2018 - 10:34

Vor 50 Jahren, im Jahre 1968, riefen die deutschen Bischöfe die katholische Journalistenschule, das Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses (ifp) ins Leben. Zum Auftakt der Feierlichkeiten anlässlich des 50-jährigen Jubiläums diskutierten gestern Abend (29. Januar 2018) der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und einer der ersten Absolventen der katholischen Journalistenausbildung, Thomas Gottschalk, in München. Sie gingen unter der Moderation von Anne Reidt (ZDF, Mainz) der Frage nach: „Reden wir über Gott?!“

Kardinal Marx wünschte dem ifp und dessen Absolventen, dass sie auch trotz künftiger Herausforderungen der Zeit ausharren: „Das ifp muss ein attraktiver Ausbildungsort für junge Menschen bleiben, die sich fragen, wie wir – auch als Kirche – Öffentlichkeit gestalten können. Wenn die Kommunikation und damit Öffentlichkeit in der Gesellschaft nicht mehr gelingt, ist das eine Gefährdung für unsere Demokratie“, so Kardinal Marx. Die Professionalität aber auch die Spiritualität, die im ifp vermittelt würden, zeichneten die Journalistenschule aus. Dazu gehöre auch eine kritische Auseinandersetzung mit kirchlichen und politischen Themen. „Ich wünsche mir, dass es dem ifp und seinen Absolventen gelingt, eine mediale Öffentlichkeit herzustellen, in der ein – auch intellektueller – Diskurs möglich ist. Hierzu zählt für mich auch die Frage nach Gott und seiner Beziehung zu den Menschen zu stellen“, sagte Kardinal Marx. Gerade bei der Frage, wie die Welt gestaltet werden könne, damit sie den Menschen diene, spielten Medien eine wichtige Rolle. Für die Zukunft des ifp hoffe er auf Journalisten, die Neugierde und Interesse am Menschen hätten, um den Dingen auf den Grund zu gehen, wie sie seien: „Was ist die Wirklichkeit, wie ist etwas zu erklären, was ist die Wahrheit – um diese Fragen muss es gehen“, so Kardinal Marx.

Thomas Gottschalk erinnerte daran, dass sich Journalismus der Wahrhaftigkeit verpflichtet wissen müsse. „Damals als ich im ifp begann, spürte ich: jetzt bist Du in der dunklen Welt der Medien da draußen und musst lernen, mit ihnen umzugehen.“ Was er an Wertevermittlung durch das ifp erlebt habe, präge ihn bis heute, bekannte Gottschalk. Deshalb brauche es in der Gegenwart mehr Mut, in der Öffentlichkeit über Gott zu reden. „An dieser Vermittlung von Gott in der Gesellschaft und den Medien trägt das ifp einen Anteil“, sagte er.

Während der Veranstaltung in München wurde auch der neue Geistliche Direktor des ifp, Bruder Helmut Rakowski OFMCap begrüßt. Der Journalistische Direktor des ifp, Bernhard Remmers, betonte, dass Journalismus auch 50 Jahre nach der Gründung des ifp in der Verpflichtung bleibe, wahrhaftig zu berichten, „damit Menschen besser verstehen, was sich tut und sie sich im Idealfall motiviert fühlen zum Engagement in dieser Welt. Dann kann der Journalismus dazu beitragen, dass die Welt ein bisschen besser wird, sich zum Guten entwickelt“. Mitarbeiter, Schüler und Absolventen des ifp, so Remmers, wollten daran auch in Zukunft mitwirken.

Die 50-jährige Geschichte des ifp ist in einer Online-Festschrift nachlesbar in der 50 Personen, die mit dem ifp in Verbindung stehen, über die Journalistenschule berichten: http://50jahre.journalistenschule-ifp.de/.

Vorbereitung zum Weltjugendtag in Panama

Visus Conferentiae Episcoporum Germanorum - 30. January 2018 - 9:41

„Oh, wie schön ist Panama! Das kann ich vollends bestätigen“, hat Weihbischof Jörg Michael Peters (Trier), stellvertretender Vorsitzender der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz, zum Abschluss einer Pilgerfahrt zur Vorbereitung des XXXIV. Weltjugendtags 2019 in Panama gesagt. Vom 17. bis 29. Januar 2018 hatten sich 21 Vertreter der Jugendpastoral aus den deutschen (Erz-)Diözesen, Verbänden und Bewegungen auf den Weg nach Panama und Nicaragua gemacht, um gemeinsam mit der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) und Adveniat, dem Lateinamerika-Hilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland, die kirchliche und soziale Realität des Gastlandes zu erleben.

Die Delegierten hatten Gelegenheit, Absprachen mit den Verantwortlichen vor Ort für ihre Fahrten zu den „Tagen der Begegnung“ zu treffen. Diese „Tage der Begegnung“ – unmittelbar vor dem zentralen Programm in der Weltjugendtagsstadt – sind ein fester Bestandteil des Glaubensfestes, bei dem die jungen Pilger das Leben in den Pfarrgemeinden kennenlernen. 2019 werden diese „Tage der Begegnung“ nicht nur in Panama, sondern auch in den Nachbarländern Nicaragua und Costa Rica stattfinden. Paul Metzlaff, Referent für Glaubensbildung in der afj, ist sicher: „Unsere Pilgerinnen und Pilger können sich auf eine lebendige und junge Kirche, auf rhythmische Glaubensfreude und beeindruckende Persönlichkeiten freuen. Dieser Weltjugendtag lohnt sich besonders!“

In Panama-Stadt sprach die Delegation mit dem lokalen Organisationskomitee über pastorale und logistische Aspekte und besichtigte zentrale Orte des Weltjugendtags. Im Fokus von Gesprächen mit der deutschen Botschaft standen wirtschaftliche, soziale und gesellschaftliche Facetten des Landes. Zudem besuchte die Gruppe die ärmere Diözese Colón und eine überwiegend aus Indigenen aus dem Volk der Kuna bestehende Gemeinde am Rand von Panama-Stadt. „Panama ist ein Land mit sehr großen Unterschieden zwischen Arm und Reich. Das zeigt, dass auch in den weiterentwickelten Ländern Lateinamerikas die Armut noch nicht besiegt ist“, fasste Stephan Jentgens, Geschäftsführer von Adveniat, zusammen. Mit seinen Projekten in Panama (44) und Nicaragua (166) habe Adveniat im vergangenen Jahr mit mehr als zwei Millionen Euro die Arbeit der Kirche bei den Armen unterstützt, berichtete Jentgens.

Im Anschluss reiste die Delegation nach Nicaragua und kam dort mit Kardinal Leopoldo José Brenes Solórzano, dem Erzbischof von Managua, Jugendbischof David Albin Zywiec Sidor OFMCap und Verantwortlichen der Jugendpastoral zusammen. Die Delegation um Weihbischof Peters informierte sich in der Hauptstadt Managua über die Planungen für die „Tage der Begegnung“, das speziell entwickelte zweijährige Jugendpastoralprogamm und die soziale Realität junger Menschen. Er zeigte sich beeindruckt von der Lebenssituation der Menschen in der Diözese Estelí im Norden Nicaraguas, ihrer Gastfreundschaft und der intensiven Vorbereitung auf den Empfang der Pilgerinnen und Pilger im Jahr 2019.

Pfarrer Dirk Bingener, Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend, stellte mit Hinblick auf den kommenden Weltjugendtag fest: „Die Teilnehmenden des Weltjugendtags werden erleben können, wie unterschiedlich die Realitäten sind, in denen Menschen hier leben und was es heißt, sich am Evangelium auszurichten, um an der Seite der Benachteiligten auf junge Art und Weise Kirche zu sein: glaubend, konkret, politisch. Und die Lebensfreude und Gastfreundschaft der Menschen wird unsere Jugendlichen sicher begeistern.“

Den Abschluss der Pilgerfahrt bildete die Teilnahme am „Encuentro Nacional de Renovación Juvenil“ in der panamaischen Stadt Chitré, zu dem rund 10.000 junge Menschen, zahlreiche (Erz-)Bischöfe und die Verantwortlichen für die „Tage der Begegnung“ aus 23 (Erz-)Diözesen Panamas, Costa Ricas und Nicaraguas angereist waren. Für Weihbischof Peters wurde auf dem Festival und in den zahlreichen Gesprächen deutlich, dass sich eine ganze Region auf den Weltjugendtag freut und vorbereitet: „Das Jugendfestival hat die Begeisterung der jungen Menschen spürbar werden lassen, sich als Kirche zu zeigen. Ich lade alle jungen Menschen aus Deutschland ein, die Hindernisse zu überwinden, die sich durch den Termin im Januar ergeben, und sich auf den Weg zu diesem Glaubensfest und in die Realität dieser Länder zu begeben!“

Hintergrund

Der Weltjugendtag wurde von Papst Johannes Paul II. ins Leben gerufen und findet alle zwei bis drei Jahre auf internationaler Ebene statt – zuletzt 2016 in Krakau und nun vom 22. bis 27. Januar 2019 in Panama. Die Tage der Begegnung in den (Erz-)Diözesen gehen dem zentralen Weltjugendtag in Panama-Stadt voraus und finden diesmal auch in den Nachbarländern Nicaragua und Costa Rica statt. In Deutschland wird der Weltjugendtag durch die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) koordiniert.

Vorbereitung zum Weltjugendtag in Panama

Visus Conferentiae Episcoporum Germanorum - 30. January 2018 - 9:03
„Oh, wie schön ist Panama! Das kann ich vollends bestätigen“, hat Weihbischof Jörg Michael Peters (Trier), stellvertretender Vorsitzender der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz, zum Abschluss einer Pilgerfahrt zur Vorbereitung des XXXIV. Weltjugendtags 2019 in Panama gesagt. Vom 17. bis 29. Januar 2018 hatten sich 21 Vertreter der Jugendpastoral aus den deutschen (Erz-)Diözesen, Verbänden und Bewegungen auf den Weg nach Panama und Nicaragua gemacht, um gemeinsam mit der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) und Adveniat, dem Lateinamerika-Hilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland, die kirchliche und soziale Realität des Gastlandes zu erleben.

Die Delegierten hatten Gelegenheit, Absprachen mit den Verantwortlichen vor Ort für ihre Fahrten zu den „Tagen der Begegnung“ zu treffen. Diese „Tage der Begegnung“ – unmittelbar vor dem zentralen Programm in der Weltjugendtagsstadt – sind ein fester Bestandteil des Glaubensfestes, bei dem die jungen Pilger das Leben in den Pfarrgemeinden kennenlernen. 2019 werden diese „Tage der Begegnung“ nicht nur in Panama, sondern auch in den Nachbarländern Nicaragua und Costa Rica stattfinden. Paul Metzlaff, Referent für Glaubensbildung in der afj, ist sicher: „Unsere Pilgerinnen und Pilger können sich auf eine lebendige und junge Kirche, auf rhythmische Glaubensfreude und beeindruckende Persönlichkeiten freuen. Dieser Weltjugendtag lohnt sich besonders!“

In Panama-Stadt sprach die Delegation mit dem lokalen Organisationskomitee über pastorale und logistische Aspekte und besichtigte zentrale Orte des Weltjugendtags. Im Fokus von Gesprächen mit der deutschen Botschaft standen wirtschaftliche, soziale und gesellschaftliche Facetten des Landes. Zudem besuchte die Gruppe die ärmere Diözese Colón und eine überwiegend aus Indigenen aus dem Volk der Kuna bestehende Gemeinde am Rand von Panama-Stadt. „Panama ist ein Land mit sehr großen Unterschieden zwischen Arm und Reich. Das zeigt, dass auch in den weiterentwickelten Ländern Lateinamerikas die Armut noch nicht besiegt ist“, fasste Stephan Jentgens, Geschäftsführer von Adveniat, zusammen. Mit seinen Projekten in Panama (44) und Nicaragua (166) habe Adveniat im vergangenen Jahr mit mehr als zwei Millionen Euro die Arbeit der Kirche bei den Armen unterstützt, berichtete Jentgens.

Im Anschluss reiste die Delegation nach Nicaragua und kam dort mit Kardinal Leopoldo José Brenes Solórzano, dem Erzbischof von Managua, Jugendbischof David Albin Zywiec Sidor OFMCap und Verantwortlichen der Jugendpastoral zusammen. Die Delegation um Weihbischof Peters informierte sich in der Hauptstadt Managua über die Planungen für die „Tage der Begegnung“, das speziell entwickelte zweijährige Jugendpastoralprogamm und die soziale Realität junger Menschen. Er zeigte sich beeindruckt von der Lebenssituation der Menschen in der Diözese Estelí im Norden Nicaraguas, ihrer Gastfreundschaft und der intensiven Vorbereitung auf den Empfang der Pilgerinnen und Pilger im Jahr 2019.

Pfarrer Dirk Bingener, Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend, stellte mit Hinblick auf den kommenden Weltjugendtag fest: „Die Teilnehmenden des Weltjugendtags werden erleben können, wie unterschiedlich die Realitäten sind, in denen Menschen hier leben und was es heißt, sich am Evangelium auszurichten, um an der Seite der Benachteiligten auf junge Art und Weise Kirche zu sein: glaubend, konkret, politisch. Und die Lebensfreude und Gastfreundschaft der Menschen wird unsere Jugendlichen sicher begeistern.“

Den Abschluss der Pilgerfahrt bildete die Teilnahme am „Encuentro Nacional de Renovación Juvenil“ in der panamaischen Stadt Chitré, zu dem rund 10.000 junge Menschen, zahlreiche (Erz-)Bischöfe und die Verantwortlichen für die „Tage der Begegnung“ aus 23 (Erz-)Diözesen Panamas, Costa Ricas und Nicaraguas angereist waren. Für Weihbischof Peters wurde auf dem Festival und in den zahlreichen Gesprächen deutlich, dass sich eine ganze Region auf den Weltjugendtag freut und vorbereitet: „Das Jugendfestival hat die Begeisterung der jungen Menschen spürbar werden lassen, sich als Kirche zu zeigen. Ich lade alle jungen Menschen aus Deutschland ein, die Hindernisse zu überwinden, die sich durch den Termin im Januar ergeben, und sich auf den Weg zu diesem Glaubensfest und in die Realität dieser Länder zu begeben!“

Hintergrund
Der Weltjugendtag wurde von Papst Johannes Paul II. ins Leben gerufen und findet alle zwei bis drei Jahre auf internationaler Ebene statt – zuletzt 2016 in Krakau und nun vom 22. bis 27. Januar 2019 in Panama. Die Tage der Begegnung in den (Erz-)Diözesen gehen dem zentralen Weltjugendtag in Panama-Stadt voraus und finden diesmal auch in den Nachbarländern Nicaragua und Costa Rica statt. In Deutschland wird der Weltjugendtag durch die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) koordiniert.

Tagung der katholischen Vertreter in den Gremien der Rundfunksender

Visus Conferentiae Episcoporum Germanorum - 26. January 2018 - 12:00

Die katholischen Vertreter in den Gremien der öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfundsender sowie der Landesmedienanstalten sind gestern (25. Januar 2018) zu einer Konferenz auf Einladung des Sekretärs der Deutschen Bischofskonferenz, Pater Dr. Hans Langendörfer SJ, in Bonn zusammengekommen. Bei dem Austausch ging es vor allem um die medienpolitischen Herausforderungen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten im digitalen Medienmarkt. Hintergrund ist die gegenwärtig kontrovers geführte Diskussion um eine Strukturreform der öffentlich-rechtlichen Sender sowie die bevorstehende Änderung des 22.  Rundfunkstaatsvertrags. Die Gremienvertreter hielten dazu fest: „Ein starker öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist unverzichtbar. Er muss sich daher weiterentwickeln und auch neu entstehende Kommunikationsräume adäquat nutzen dürfen. Gleichzeitig sind faire Wettbewerbsbedingungen für die Privatsender und Verlage notwendig.“ Der Gesetzgeber sei gefordert, die unterschiedlichen Interessen zu berücksichtigen.

Mit Blick auf die zunehmende Hetze und Verrohung in den sozialen Netzwerken machten die Gremienvertreter deutlich: „Öffentlich-rechtliche und private Sender sowie die Verleger sollten sich gemeinsam für Qualitätsjournalismus und eine differenzierte Debattenkultur engagieren.“ Die Gesellschaft spalte sich mehr und mehr in Teilöffentlichkeiten. Dem müsse gemeinsam gegengesteuert werden: „Es ist eine übergreifende Aufgabe der Medienunternehmen, Meinungsvielfalt zu organisieren, Werte zu vermitteln und zur gesellschaftlichen Integration beizutragen.“ Den öffentlich-rechtlichen Sendern komme aufgrund des spezifischen Auftrags eine besondere Verantwortung zu. Ihre Bestands- und Entwicklungsgarantie sowie eine solide Finanzausstattung müssten daher dauerhaft gesichert werden.

Während der Tagung informierte funk-Programmgeschäftsführer Florian Hager über die bisherige Bilanz des jungen Contentangebots von ARD und ZDF. Die Kirchen sind seit dem Sendestart am 1. Oktober 2016 mit eigenen Programmen dabei. Die Gremienvertreter würdigten die Kooperation als vorbildliche kreative Zusammenarbeit. Man wolle junge Menschen mit werteorientierten Inhalten erreichen. Das gelinge mit funk zielgruppengerecht.

Tagung der katholischen Vertreter in den Gremien der Rundfunksender

Visus Conferentiae Episcoporum Germanorum - 26. January 2018 - 9:12
Die katholischen Vertreter in den Gremien der öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfundsender sowie der Landesmedienanstalten sind gestern (25. Januar 2018) zu einer Konferenz auf Einladung des Sekretärs der Deutschen Bischofskonferenz, Pater Dr. Hans Langendörfer SJ, in Bonn zusammengekommen. Bei dem Austausch ging es vor allem um die medienpolitischen Herausforderungen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten im digitalen Medienmarkt. Hintergrund ist die gegenwärtig kontrovers geführte Diskussion um eine Strukturreform der öffentlich-rechtlichen Sender sowie die bevorstehende Änderung des 22.  Rundfunkstaatsvertrags. Die Gremienvertreter hielten dazu fest: „Ein starker öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist unverzichtbar. Er muss sich daher weiterentwickeln und auch neu entstehende Kommunikationsräume adäquat nutzen dürfen. Gleichzeitig sind faire Wettbewerbsbedingungen für die Privatsender und Verlage notwendig.“ Der Gesetzgeber sei gefordert, die unterschiedlichen Interessen zu berücksichtigen.

Mit Blick auf die zunehmende Hetze und Verrohung in den sozialen Netzwerken machten die Gremienvertreter deutlich: „Öffentlich-rechtliche und private Sender sowie die Verleger sollten sich gemeinsam für Qualitätsjournalismus und eine differenzierte Debattenkultur engagieren.“ Die Gesellschaft spalte sich mehr und mehr in Teilöffentlichkeiten. Dem müsse gemeinsam gegengesteuert werden: „Es ist eine übergreifende Aufgabe der Medienunternehmen, Meinungsvielfalt zu organisieren, Werte zu vermitteln und zur gesellschaftlichen Integration beizutragen.“ Den öffentlich-rechtlichen Sendern komme aufgrund des spezifischen Auftrags eine besondere Verantwortung zu. Ihre Bestands- und Entwicklungsgarantie sowie eine solide Finanzausstattung müssten daher dauerhaft gesichert werden.

Während der Tagung informierte funk-Programmgeschäftsführer Florian Hager über die bisherige Bilanz des jungen Contentangebots von ARD und ZDF. Die Kirchen sind seit dem Sendestart am 1. Oktober 2016 mit eigenen Programmen dabei. Die Gremienvertreter würdigten die Kooperation als vorbildliche kreative Zusammenarbeit. Man wolle junge Menschen mit werteorientierten Inhalten erreichen. Das gelinge mit funk zielgruppengerecht.

Ständiger Rat der Deutschen Bischofskonferenz debattiert Vaterunser-Bitte

Visus Conferentiae Episcoporum Germanorum - 25. January 2018 - 11:35
Der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz hat sich auf seiner jüngsten Sitzung mit der Vaterunser-Bitte „Und führe uns nicht in Versuchung“ befasst. Papst Franziskus hatte in einem Interview angeregt, über die Übersetzung dieser Bitte und eine mögliche Missverständlichkeit nachzudenken. Eine Diskussion um die Vaterunser-Bitte ist daraufhin in den vergangenen Wochen breit in der Öffentlichkeit geführt worden.

Nach einer ausführlichen Erörterung der diesbezüglichen theologischen und insbesondere exegetischen Fragen sind die deutschen Bischöfe der Auffassung, dass die vorhandene Übersetzung – nicht zuletzt mit Sicht auf die konfessions- und länderübergreifende Einheitlichkeit – beibehalten werden soll. Dem Anliegen von Papst Franziskus entsprechend soll verstärkt darauf gesetzt werden, in Gesprächen, Diskussionen und Textbeiträgen die Bedeutung und den theologischen Hintergrund dieser Vaterunser-Bitte zu verdeutlichen. Die deutschen Bischöfe schließen sich damit einem Votum der Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz an, das unter ihrem Vorsitzenden, Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann (Speyer), erstellt wurde.
Hinweis:
Die Stellungnahme der Glaubenskommission ist untenstehend als pdf-Datei zum Herunterladen verfügbar.

Ständiger Rat der Deutschen Bischofskonferenz debattiert Vaterunser-Bitte

Visus Conferentiae Episcoporum Germanorum - 25. January 2018 - 9:15

Der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz hat sich auf seiner jüngsten Sitzung mit der Vaterunser-Bitte „Und führe uns nicht in Versuchung“ befasst. Papst Franziskus hatte in einem Interview angeregt, über die Übersetzung dieser Bitte und eine mögliche Missverständlichkeit nachzudenken. Eine Diskussion um die Vaterunser-Bitte ist daraufhin in den vergangenen Wochen breit in der Öffentlichkeit geführt worden.

Nach einer ausführlichen Erörterung der diesbezüglichen theologischen und insbesondere exegetischen Fragen sind die deutschen Bischöfe der Auffassung, dass die vorhandene Übersetzung – nicht zuletzt mit Sicht auf die konfessions- und länderübergreifende Einheitlichkeit – beibehalten werden soll. Dem Anliegen von Papst Franziskus entsprechend soll verstärkt darauf gesetzt werden, in Gesprächen, Diskussionen und Textbeiträgen die Bedeutung und den theologischen Hintergrund dieser Vaterunser-Bitte zu verdeutlichen. Die deutschen Bischöfe schließen sich damit einem Votum der Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz an, das unter ihrem Vorsitzenden, Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann (Speyer), erstellt wurde.


Hinweis:

Die Stellungnahme der Glaubenskommission ist untenstehend als pdf-Datei zum Herunterladen verfügbar.

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