Augenblicke der Besinnung

Wir wissen sehr wohl
um die Schwachheit unseres Glaubens
und die Geringfügigkeit unseres Vertrauens.
Wir verbinden uns deshalb am heutigen Tag
in besonderer Weise mit dem heiligen Bruder Konrad,
damit er mit uns bete.
So wie er an der Pforte jederzeit
ein offenes Ohr hatte für die vielfältigen Anliegen,
so möge er auch jetzt unsere Bitten begleiten















Nachruf und Würdigung von Stiftskanonikus BGR Josef Starnecker

Josef Starnecker wurde am 02.08.1929 in Kastl geboren und wuchs mit 13 Geschwistern in dem kleinen elterlichen Anwesen in bescheidenem und vom christlichen Glauben geprägten Geist auf.
Früh hatte Josef den Wunsch, ebenso wie sein ältester Bruder Johann, Priester zu werden. So absolvierte er das Kurfürst-Maximilian-Gymnasium in Burghausen und anschließend das Studium an der philosophisch-theologischen Hochschule in Passau.
Am 29. Juni 1955 wurde er im hohen Dom zum Priester geweiht. Als Kooperator (Kaplan) wirkte er 1 Jahr in Neukirchen v. Wald, 1 Jahr in der Stadt Grafenau und 6 Jahre in der Stadt Zwiesel.
33 Jahre, von 1966 – 1999 war Josef Starnecker dann Pfarrer in Aigen am Inn: In dieser langen Zeit hat er als begnadeter „Bauherr“ alle Immobilien der Pfarrei,  besonders die beiden Kirchen bestens renoviert, den Kindergarten gebaut, ein Pfarrzentrum errichtet und den Friedhof saniert. Die weithin berühmte Leonhardiwallfahrt erlebte unter seiner Amtszeit einen starken Aufschwung.
Als fleißiger Seelsorger feierte er schöne Gottesdienste, verkündete das Wort Gottes in Schule und Predigt und begleitete seine „Schäfchen“ von der Wiege bis zur Bahre in einer nachgehenden Hirtensorge.
Nach seinem Eintritt in den Ruhestand wurde er am 01. August 1999 Mitglied des Kollegiatstiftes zum heiligen Rupert in Altötting und schon im selben Jahr zum Ädilis der Hausgemeinschaft gewählt. Als solcher war er verantwortlich für das große Gebäude, für den Garten und viele Jahre auch für die Finanzen. In seiner Amtszeit erfolgte die bestens gelungene Außen- und Innenrenovierung des Rupertusstiftes und die Umstellung der Ölheizung auf die Fernwärme.
Er war fordernd und streng, wenn es um die Einhaltung der Hausordnung, umsichtig und sparsam, wenn es um Auslagen, liebenswürdig und einfühlsam, wenn es um die Betreuung der Mitbrüder ging. Zu seinem Vorgesetzten, dem Stiftspropst war er immer sehr loyal und respektvoll.
Vorbildlich war seine Bereitschaft, in der Pfarr- und Wallfahrtsseelsorge mitzuwirken; die tägliche heilige Messe und das Previergebet waren ihm ein Bedürfnis und Kraftquellen für sein priesterliches Leben und Wirken.
In den letzten Jahren musste er viele gesundheitliche Einschränkungen und Schmerzen bewältigen. Am vergangenen Sonntag besuchte er noch die 10-Uhr-Messe in der Basilika. Nach dem Mittagessen fiel er völlig unvorhergesehen ins Koma und verstarb eine halbe Stunde später im Frieden mit Gott und der Welt.
60 Jahre stand Maria Fruth als Haushälterin an seiner Seite: Sie hat weit über ihre Verpflichtungen hinaus mitgewirkt in allen beruflichen Stationen und Aufgaben ihres Dienstherren. Ihr gebührt hoher Dank und ein großes Lob.
Stiftskanonikus Josef Starnecker war ein treuer, einsatzfreudiger, frommer Priester, der mit seinen reichen Talenten zur Ehre Gottes und zum Wohl vieler Menschen vom Tag seiner Priesterweihe bis zum letzten Atemzug segensreich gewirkt hat.
Prälat Günther Mandl, Stiftspropst

Großes Halleluja
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war zu hören, als am 14. April 2018 rund 7.000 junge und junggebliebene Gläubige gemeinsam mit Bischof Stefan Oster SDB in die Basilika Sankt Anna eingezogen sind.
#mitKonrad - waren die Wallfahrer/-innen aus dem Bistum Passau zuvor zwei und teilweise sogar drei Tage unterwegs. Der Einzug in die Basilika Sankt Anna ist jedes Jahr der Höhepunkt - und wie die Wallfahrer sagen: Einfach der Wahnsinn! Beim größten Jugendevent des Bistums Passau wird es mit rund 7.000 Teilnehmern definitiv eng in der großen Basilika. Und Stefanie Hintermayr war dabei:  #mitKonrad - Das war die Jugendfußwallfahrt 2018!

Foto: Stefanie Hintermayr

Das Kreuz der Jugendfußwallfahrt 2018

Im Gedenken an Bruder Konrad ist es ein schlichtes, einfaches Holzkreuz aus Buchenholz. Bruder Konrad lebte als Kapuziner in der franziskanischen Nachfolge. Im Zentrum des Kreuzes ist deshalb das franziskanische Tauzeichen - tief eingebrannt in das Holz.
Das Tau ist ein Symbol, das dem heiligen Franziskus sehr wichtig war. In der Bibel spielt es sowohl im Alten als auch im Neuen Testament eine Rolle: Wie ein Siegel tragen es die Menschen, die in besonderer Weise unter Gottes Schutz und Segen stehen. Vor allem aber erinnerte das Tau in seiner Form an das Kreuz, das Zeichen unserer Erlösung. Im Blick auf das Kreuz erkannte Franziskus seine Berufung: Als „Minderbruder“ in Demut den Fußspuren Christi zu folgen, der sich aus Liebe zu uns Menschen erniedrigte – „bis zum Tod am Kreuz“.
Mit dem Kreuzzeichen des Tau bezeugte Franziskus, was er im Blick auf Jesus Christus als den Sinn seines Lebens erkannt hatte: Er wollte dem ähnlich werden, von dessen Liebe er sich getragen und erlöst wusste und für den er Zeuge sein wollte durch ein Leben in Einfachheit, in Hingabe an die Armen und Geringsten (Foto: Florian Kronawitter)
 

Die Predigt von Bischof Stefan Oster
Das Smartphone, die Wallfahrt und der Auferstandene ...

Predigt zum Abschluss der Jugendfusswallfahrt 2018

Bruder Konrad - 1934 und 2018

Am 21. April 2018, dem 124. Todestag von Bruder Konrad, wird der neue Altar zur Wiederöffnung der renovierten Sankt Konrad Kirche von unserem H.H. Diözesanbischof Dr. Stefan Oster SDB geweiht. Die Pontifikalmesse wird von AllroundTV live übertragen - auf facebook, ALLROUND-TV 24/7 Livestream und auf Großbildleinwänden in der Basilika St. Anna.

Allround-TV zeigt aber auch schon vorab ein wunderbares Video über Bruder Konrad, dem "Pförtner von Altötting", und seiner Heiligsprechung im Jahr 1934 durch Papst Pius XI.

Hier der Link zum Video Bruder Konrad von Parzham - Die Heiligsprechung (1934)

Wallfahrtsprogramm Nr. 7 / 17. - 23. April 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 7 ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr.  7  als PDF-Datei

Passauer Jugend unterwegs nach Altötting
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13. April 2018 - es ist wieder soweit: Tausende junge und junggebliebene Wallfahrer machen sich gemeinsam auf den Weg nach Altötting. Aus den Dekanaten Regen und Grafenau sind die wackeren Damen und Herren bereits gestern aufgebrochen, um sich in Passau oder Osterhofen den Wallfahrtszügen, die dann am Samstag, 14. April 2018, in Altötting zusammentreffen, anzuschließen. Für viele ist es DAS Erlebnis des Jahres und für manche DER Urlaub. Die Vorfreude war riesengroß, auch wenn der Weg oft von Strapazen, Schmerzen und Tränen begleitet ist. „Wunderbar“, „wahnsinnig ergreifend", "sehr tiefgehend“ oder „einfach unbeschreiblich“ - so lauten immer und immer wieder die Kommentare der Teilnehmer. Start war heute, Freitag, in Passau um 4.45 Uhr im Dom St. Stephan und in Osterhofen um 5.30 Uhr in der Basilika Altenmarkt - Osterhofen. Die Wallfahrer/-innen legen innerhalb von zwei Tagen rund 90 Kilometer zurück. Eine dritte Route startet am Samstag von Schönau aus. Bischof Dr. Stefan Oster SDB wird sich am Samstag in den Wallfahrtszug auf der Osterhofener Route einreihen und den Weg bis Altötting mitgehen. Beten und Stille, gute Gespräche und spannende Zeugnisse, lachen und weinen, körperlicher Einsatz und vor allem viel Gemeinschaft gibt es unterwegs zu erleben. Begleitet wird die Jugendfußwallfahrt von verschiedenen Teams, die sich um die Sicherung der Strecke, die Versorgung der Wallfahrer/-innen, die Gestaltung der Statios, den Gepäcktransport und vieles mehr kümmern. Das Rote Kreuz und die Malteser sorgen für alle gesundheitlichen Belangen. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und das Bischöfliche Jugendamt der Diözese Passau freuen sich über die vielen Teilnehmer/-innen.

Das Motto 2018 richtet den Blick auf den 3. Patron der Diözese: #mitkonrad

„Mit Bruder Konrad im Gepäck wünschen wir allen Wallfahrer/-innen einen guten Weg, eine tiefe Glaubenserfahrung und ein gutes Ankommen bei unserer Lieben Frau von Altötting“, so Wolfgang de Jong der Jugendpfarrer der Diözese Passau und der BDKJ-Diözesanpräses.

Dem Heiligen Bruder Konrad zu Ehren wird der Passauer Wallfahrtszug eine kleine Wegänderung machen und am Freitagnachmittag in Parzham auf dem Bruder-Konrad-Hof eine Statio einlegen. Der Venushof mit dem Geburts- und Elternhaus von Hans Birndorfer alias Bruder Konrad von Parzham war der Ausgangspunkt vieler Wallfahrten, die der Heilige als Rottaler Bauer unternommen hat. 

Das Ziel aller Wallfahrtszüge ist Altötting und die Gnadenmutter. Bruder Konrad hat hier über 40 Jahre an der Klosterpforte des St. Anna-Klosters seinen Dienst als Pförtner gemacht und in der Gnadenkapelle täglich um 5 Uhr ministriert.
Die Wallfahrtszüge werden am Samstag, 14. April 2018, um ca. 17.30 Uhr in Altötting an der Stinglhammer Kreuzung zusammentreffen, wo sie von Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl und Bürgermeister Herbert Hofauer herzlichst begrüßt und willkommen geheißen werden. Gemeinsam gehen die rund 7000 Wallfahrer/-innen die Schlussetappe über den Kapellplatz und ziehen jubelnd in die Basilika St. Anna in Altötting ein. 
Höhepunkt und Abschluss ist dann der gemeinsame Jugendgottesdienst mit Bischof Dr. Stefan Oster SDB in der Basilika St. Anna um 20.00 Uhr mit abschließender Lichterprozession. Es ist die erste Lichterprozession des Jahres 2018 in Altötting.

 

Großes Bruder-Konrad-Fest in Altötting
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2018 steht in Altötting ganz im Zeichen von Bruder Konrad, der uns als einfacher Pfortenbruder ein großartiges Vorbild für die Heiligkeit im Alltag ist. Vor 200 Jahren wurde der kleine Hans am 22. Dezember am Venushof in Parzham bei Bad Griesbach als elftes von zwölf Kindern der Bauernfamilie Birndorfer geboren und am selben Tag in der nahen Kirche St. Wolfgang getauft. Die Suche nach der Nähe zu Gott durch das Gebet und durch die Stille hat Hansl schon aus Kind besonders gemacht. Als er sein Erbe verschenkt und in den Bettelorden der Kapuziner eintritt, erhält er den Ordensnamen Konrad. Nach seiner Profess wird er mit dem Pfortendienst an der am stärksten frequentierten Klosterpforte Bayerns beauftragt, den er über 40 Jahre stets pflichtbewusst und hilfsbereit erfüllt. Seine Kraftquelle für den anstrengenden und intensiven Dienst an der Pforte ist der Blick zum Kreuz. "Das Kreuz ist mein Buch" ist eines seiner bekanntesten Zitate und in abgewandelter Form das Altöttinger Wallfahrtsleitwort im Bruder-Konrad-Jahr 2018: "Jesu Kreuz - unser Buch" soll uns anregen diese Kraftquelle durch den Blick auf das Kreuz auch für uns zu entdecken. 
Am 21. April 1894 geht der Pförtner Bruder Konrad in die himmlische Heimat ein. Sein Sterbetag wird in Altötting jedes Jahr als großes Fest gefeiert.

Das Jubiläumsprogramm des Bruder-Konrad-Festes 2018 wurde um die festliche Wiedereröffnung der St. Konrad-Kirche nach Renovierung erweitert.
Am Samstag, 21. April 2018, wird um 10.00 Uhr unser H.H. Bischof Dr. Stefan Oster SDB die erste Pontifikalmesse mit Altarweihe und Segnung des neuen Ambos sowie des neuen Tabernakels feiern.
In der Konradkirche selbst können aus Platzgründen leider nur geladene Gäste Platz finden. Alle anderen sind eingeladen, den Gottesdienst in der St. Anna Basilika mitzufeiern, wo er auf eine große LED-Wand übertragen wird. Auch besteht die Möglichkeit, den Gottesdienst zu Hause über www.allround-tv.de (Video-Livestream / Allround-TV Facebook-Kanal) mitzuverfolgen.

Als Ehrengast wird S.E. Br. Mauro Jöhri, Generalminister der Kapuziner aus Rom am Samstag, 21. April 2018, um 20 Uhr und am Sonntag, 22. April 2018, um 10 Uhr jeweils in der Basilika St. Anna die Heilige Messe feiern und die Predigt halten.

Am Sonntag, 22. April 2018, wird anlässlich des Weltgebetstages für geistliche Berufe im Bistum Passau eine Prozession mit der Bruder-Konrad-Hauptreliquie mit H.H. Bischof Dr. Stefan Oster SDB stattfinden. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Panorama. Der Weg führt mit einer Statio vor der Gnadenkapelle und am Bruder-Konrad-Brunnen in die Basilika St. Anna, wo um 15 Uhr mit einer Pontifikalvesper und anschließender Einzelreliquiensegnung der Abschluss geplant ist.

Ein Highlight und eine Besonderheit im Bruder-Konrad-Jahr ist das geistliche Konzert in der Kirche St. Konrad am Sonntag, 22. April 2018, um 18 Uhr: die Uraufführung der "Bruder-Konrad-Kantate" mit Texten von Bischof Dr. Stefan Oster SDB.

Herzliche Einladung an den Feierlichkeiten teilzunehmen!

Wallfahrtsprogramm Nr. 6 / 10. - 16. April 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr.  6   ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr.  6  als PDF-Datei

Monatliches Triduum in Altötting

Gemeinsam beten für die dringenden Anliegen der Welt:
für den Frieden in der Welt...
für die Familien und den Schutz des Lebens...
für Priester und geistliche Berufungen...
für alle Anliegen unserer Zeit...

Priesterdonnerstag
17.30 Uhr                St. Magdalena            Vesper - kirchliches Stundengebet mit den Kapuzineren
18.00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für geistliche Berufungen
19.00 Uhr                Stiftspfarrkirche        Heilige Messe mit Predigt, Beichtgelegenheit, Anbetung und Gebet um geistliche Berufungen
22.00 - 23.00 Uhr   Anbetungskapelle     Gestaltete Heilige Stunde mit eucharistischem Segen, gestaltet von den Legionären Christi

Herz-Jesu-Freitag (immer der 1. Freitag im Monat)
18:00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für die Familien und den Schutz des Lebens; Litanei zum Hl. Johannes Paul II. mit Möglichkeit zum Einzelreliquiensegen
19:00 Uhr               Stiftspfarrkirche         Herz-Jesu-Messe, Beichtgelegenheit, kurze eucharistische Anbetung, Herz-Jesu-Weihegebet
21.30 - 01.00 Uhr  Anbetungskapelle      mit Jesus und Maria im Gebet - musikalisch gestaltete Anbetungsstunden mit betrachtendem Rosenkranz im Geiste Fatimas für die großen Anliegen der Zeit    

Herz-Mariä-Sühnesamstag
09.00 Uhr                Gnadenkapelle            Marienmesse mit Predigt und Weihegebet

Foto: R. Dorfner

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für April 2018

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater,

für die Verantwortlichen in der Wirtschaft:
Die Weltwirtschaft möge sich dahingehend wandeln, dass es strukturell keine Benachteiligten mehr gibt.

Grußworte des Wallfahrtsrektors
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Liebe Freunde des Gnadenortes und der Altöttinger Wallfahrt!
Liebe Pilger und liebe Gäste aus nah und fern!

Das Kirchenjahr erreicht in diesen Tagen seinen Höhepunkt - mit der Heiligen Woche, der Karwoche, dem Triduum sacrum und dem sich anschließenden Osterfest:
Wir sind eingeladen, mit Christus durch sein Leiden und Sterben hindurch zur inneren Auferstehung, zur österlichen Freude zu gelangen. Dazu ist es notwendig, dass wir eine gute Osterbeichte ablegen und die großen liturgischen Feiern am Gründonnerstag, am Karfreitag, am Karsamstag und am Ostersonntag mit innerer Hingabe begehen in der freundschaftlichen Verbindung und Einheit mit Christus, dem Herrn.

Mit den besten Wünschen für ein frohes und gesegnetes Osterfest!

Ihr Prälat Günther Mandl, Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor

Beichtgelegenheit an den Kar- und Ostertagen in Altötting
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Herzliche Einladung zum Sakrament der Versöhnung!
Unsere Sünden trennen uns von Gott und der Gemeinschaft mit der Kirche. Gott liebt uns aber unendlich und wartet auf uns wie der barmherzige Vater, der seinen Sohn entgegeneilt. Durch das Sakrament der Beichte können wir uns mit Gott versöhnen.
Der Priester hat im Auftrag Gottes die Vollmacht, uns unsere Sünden zu vergeben und "auszulöschen". Wichtig ist, dass wir uns gut auf die Beichte durch Gebet und Gewissenserforschung vorbereiten, ehrlich und offen die Sünden bereuen und bekennen aber auch nach der Lossprechung die Buße als Wiedergutmachung verrichten und den gefassten Vorsatz zur Besserung umsetzen.

Beichtgelegenheit in den Kar- und Ostertagen:
Gründonnerstag
08.00 - 11.30 Uhr und 14.30 - 16.00 Uhr in St. Magdalena

Karfreitag
08.30 – 11.30 Uhr in St. Magdalena
08.30 – 11.30 Uhr in der Basilika St. Anna und in den Beichtzimmern im „Krippengang“
08.30 – 12.00 Uhr und 14.00 - 15.00 Uhr auch in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus
13.30 – 14.45 Uhr in der Basilika St. Anna und in den Beichtzimmern im „Krippengang“
16.30 – 17.30 Uhr in der Basilika St. Anna und in den Beichtzimmern im „Krippengang“

Karsamstag
08.30 – 11.30 Uhr und 14.30 – 16.00 Uhr in St. Magdalena
09.00 – 12.00 Uhr in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus

Ostersonntag und Ostermontag
Keine Beichtgelegenheit in St. Magdalena und in der Basilika St. Anna
08.30 – 12.00 Uhr und 14.30 - 17.00 Uhr in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus

Was soll ich beichten? - Hilfe zur Gewissenserforschung

Jesus vor Pilatus

Am Palmsonntag wurde an den Einzug von Jesus in Jerusalem erinnert. Als frommer Jude war Jesus von Nazareth ganz in der jüdischen Tradition beheimatet und erfüllte vorbildlich die Gesetze. Nach dem Gebot Jahwes mussten alle männlichen Juden ab dem 13. Lebensjahr dreimal jährlich nach Jerusalem wallfahren und vor Jahwe erscheinen. Es waren die drei großen Hauptfeste, an denen Jerusalem und der Tempel zum zentralen Wallfahrtsziel wurden: Das Paschafest (ursprünglich ein Frühlingsfest und zum Gedenken an den Auszug bzw. Rettung aus Ägypten), das Wochenfest Schawuot (Fest der Torahgebung - aus dem das christliche Pfingsten entstand) und das Laubhüttenfest Sukkot (in Erinnerung an den Weg in das Land Israel nach dem Auszug aus Ägypten). Die Wallfahrtslieder des Psalters geben Zeugnis von der Lebendigkeit des Glaubens, von der frohen und freudigen Stimmung der Wallfahrer aber auch von ihrem Gottvertrauen. Für Jesus, der ganz in der jüdischen Tradition beheimatet war, war die Treue zum Gesetz und die Pflege der Beziehung zu Gott ein besonderes Anliegen. Nachdem er sich zuvor einige Zeit von der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte, hat sich Jesus nun auch durch die aufgeladene, für ihn gefährliche Stimmung nicht abhalten lassen und ist zum Passachfest nach Jerusalem gepilgert - begleitet vom jubelnden Menschen und von den Behörden streng überwacht.
In Jerusalem hat in seinen Disputen mit den Pharisäern und Schriftgelehrten mit der religiösen Praxis kritisch auseinandergesetzt. Die Erwartung des Volkes, er würde die politischen Verhältnisse ändern, erfüllte er nicht - sondern vertrieb die Händler aus dem Tempelhof und sagt den Untergang Jerusalems vorher. Der Hohe Rat nimmt Jesus als Bedrohung war und verklagt ihm bei der römischen Verwaltungsmacht, deren höchster Beamter der Statthalter Pontius Pilatus wahr. Vor diesen Richter wurde Jesu geführt, um sein Todesurteil zu erwirken. Der Statthalter verhörte Jesus, fand aber keine Schuld an ihm. Seine Frage "Was ist Wahrheit?" zeigt, dass er sich der prekären Situation bewusst war. Nachdem er aufgrund der unklaren Rechtsstruktur Jesus auch nicht an die jüdische Autorität in Gestalt von Herodes Antipas abschieben konnte, wusch Pilatus seine Hände in Unschuld - um nicht für sein ungerechtes Urteil, dass er aus Angst vor den Juden fällte, verantwortlich zu sein. Der römische Statthalter wurde so zum "Werkzeug" Gottes, denn Jesus musste seine Aufgabe erfüllen: Durch Tod und Auferstehung die Menschen zu erlösen und mit Gott zu versöhnen.

Unsern Krippenbauer Reinhard Hof hat sich von dieser Perikope inspirieren lassen und die Szene mit vielen Details anschaulich dargestellt.

Kar- und Osterprogramm in der Gnadenkapelle
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Gründonnerstag, 29. März 2018
Tagsüber Kapellenstille
18.00 Uhr Lichtreicher Rosenkranz

Karfreitag, 30. März 2018
Tagsüber Kapellenstille
07.00 Uhr Verhüllung des Gnadenbildes mit schwarzem Schleier
18.00 Uhr Schmerzhafter Rosenkranz

Karsamstag, 31. März 2018
Tagsüber Kapellenstille

Ostersonntag, 01. April 2018
Speisenweihe nach jeder Eucharistiefeier: 6.00 / 7.00 / 8.00 / 9.00 / 10.00 / 11.00 Uhr
07.00 Uhr Festliche Ostermesse: M. Filke, Missa in G
12.00 Uhr Mittagsgebet: Regina Coeli
15.30 Uhr AVE mit dem Kapellchor
18.00 Uhr Glorreicher Rosenkranz

Ostermontag, 02. April 2018
07.00 Uhr Festliche Ostermesse: J. Rheinberger, Missa in A
12.00 Uhr Mittagsgebet: Regina Coeli
18.00 Uhr Glorreicher Rosenkranz

Weißer Sonntag, 08. April 2018
Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit
07.00 Uhr Hl. Messe: E.Tittel, Kl. Festmesse
18.00 Uhr Barmherzigkeitsrosenkranz

Anbetungskapelle
Immerwährende Anbetung täglich 24 Stunden.
Gründonnerstag um 24:00 Uhr Einsetzung - bis zum Ende der Osternacht von St. Magdalena bleibt die Anbetungskapelle geschlossen.
Anschließend nach der Osternacht feierliche Übertragung des Allerheiligsten in die Anbetungskapelle und Entzündung der Kerzen mit dem österlichen Licht.

Wallfahrtsprogramm Nr. 5 / 27. März - 09. April 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr.  5  ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr. 5  als PDF-Datei

Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum

Betriebsbedingt ist das Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum in der Karwoche geschlossen.

Ab Ostersonntag, 1. April 2018, sind wir wieder für Sie da und freuen uns auf Ihren Besuch!

„Vom Geheimnis des Glaubens: Der Tüchleinzyklus und das Heilige Grab“

Der Kreuzgang der Stiftspfarrkirche wird alljährlich durch den Passionszyklus der Tüchleingemälde mystisch verdunkelt und lädt zum betrachtenden Gebet ein. Die Darstellung der Leiden Christi von Joseph Führich lassen durch die besondere Malweise und der Bildwirkung mit hintergründiger Lichtquelle den Eindruck von Glasmalerei entstehen. Die Transparent-Gemälde sind ein in Vergessenheit geratener Kulturschatz.

Erleben Sie die Mystik der Tüchleingemälde im Rahmen einer 90-minütigen Sonderführung unter dem Titel "Vom Geheimnis des Glaubens: Der Tüchleinzyklus und das Heilige Grab".
Die Kunstwerke und im Anschluss auch das Heilige Grab werden kunstgeschichtlich, spirituell und lokalhistorisch erklärt.

Anmeldung im Wallfahrts- und Verkehrsbüro Altötting unter touristinfo@altoetting.de oder Tel. 08671 506219
Führungsgebühr 8,00 EUR pro Person
Die Einnahmen kommen als Spenden direkt der Restaurierung der Tüchleingemälde zugute.
Treffpunkt vor dem Rathaus

Foto: Foto Strauss

Die Welt FAIR-ändern
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... wollen und können Bäuerinnen und Bauern. Das ist auch das Motto für die 10. Bauernwallfahrt nach Altötting. Am Sonntag, den 18. März 2018, pilgern wieder Mensch und Vieh zur Gnadenmutter um den Segen des Himmels zu erbitten. Die AbL Bayern ist eine bäuerliche Interessensvertretung, die für eine nachhaltige, sozial- und umweltverträgliche Landwirtschaft eintritt. Als Landwirte sind die Bauern einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in der Prodkutionkette. Mit der "Erzeugung" von Lebensmitteln aber auch von Rohstoffen und Energie leisten sie einen grundlegenden Beitrag, der oft wenig Anerkennung findet. So kommen die Bäuerinnen und Bauern aus dem Umland von Altötting nicht zuletzt auch auf den Kapellplatz um Zeugnis von ihrer Arbeit und ihrem Glauben zu geben. Den großen Pilgergottesdienst feiert der H.H. Bischof Lumen Monteiro aus Agartala (Indien) als Gast von Misereor gemeinsam mit Pfarrer Michael Witti aus dem Pfarrverband Feichten-Heiligkreuz-Hart-Wald um 11.30 Uhr in der Basilika St. Anna. Um ca. 13 Uhr wird Wallfahrtsrektor und Stiftspropst Günther Mandl gemeinsam mit dem H.H. Bischof Lumen Monteiro am Kapellplatz die Segnung von Tieren und Heilkräutern vornehmen. Für die musikalische Gestaltung sorgt der Singkreis Asten und die Blasmusik der Bauernwallfahrt. Herzliche Einladung an alle - kommt und feiert mit!

Bericht über die Wallfahrt im Jahr 2017

Der große Bruder-Konrad-Film

Wer war Bruder Konrad? Wie und wo hat er genau gelebt? Und warum ist er unser Bistumspatron? Diese Fragen haben zu einem neuen Filmprojekt angeregt. Johannes Birndorfer alias Konrad von Parzham  wurde vor 200 Jahren am 22. Dezember im Rottal geboren. Den Heiligen kennenzulernen und so gut wie alles über Bruder Konrad, den Klosterpförtner von St. Anna in Altötting, zu erfahren, können Sie durch den Film.

Hier geht's zum Film

Wallfahrtsprogramm Nr. 4 / 13. - 26. März 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr.  4  ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr. 4 als PDF-Datei

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für März 2018

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater,

um Ausbildung in geistlicher Unterscheidung.
Die Kirche möge erkennen, wie dringend die Ausbildung zu geistlicher Unterscheidung ist und diese sowohl auf persönlicher als auch auf der Ebene der Gemeinden fördern.

Ausstellung „Bruder Konrad – Kunst und Schriften“ 11. März – 16. Dezember 2018

Zum 200. Geburtsjahr des heiligen Bruders Konrad wird in Altötting eine dritte Ausstellung eröffnet. Nach „Bruder Konrad – Geburt und Taufe“ im Kreuzgang des St. Konradklosters mit Informationen rund um die Umstände von Geburt und Taufe des Heiligen und „Bruder Konrad – Sein Leben“ in der Vorhalle zum Romanischen Portal in der Stiftspfarrkirche folgt ein weiterer Aspekt zum Leben des heiligen Jubilars in der Bischöflichen Administration im Haus Papst Benedikt XVI – Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum.
„Bruder Konrad – Kunst und Schriften“ gibt einen Einblick in Autographe und schriftliche Zeugnisse über Bruder Konrad. Zahllose Künstler haben den Kapuzinerheiligen als Motiv gewählt. Literatur aus dem 19. Jahrhundert, Biographien, Andachten, Postkarten, Andachtsbilder und künstlerische Darstellungen zeugen von der geistlichen Bedeutung des heiligen Pförtners. Konzipiert wurde die Ausstellung von Br. Georg Greimel.
Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 11. März, 14.30 Uhr und ist zu den Öffnungszeiten kostenfrei zu besichtigen.

Öffnungszeiten:

4. Fastensonntag – Oktober
Dienstag – Sonntag 10 - 16 Uhr
Feiertage 10 – 16 Uhr
Karfreitag/Karsamstag geschlossen

Beginn Christkindlmarkt – Ende Christkindlmarkt
Montag – Freitag 13 – 18 Uhr
Samstag – Sonntag 10 – 18 Uhr

Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum

Wir haben unsere Tore wieder für Sie geöffnet und freuen uns auf Ihren Besuch:

Von Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10 - 16 Uhr für Sie da.

Aktuelle Änderungen der Öffnungszeiten werden auf unserer Homepage bekanntgegeben.

Eintrittspreise ins Museum:
Erwachsene                                          EUR 2,--
Kinder, Studenten, Senioren ermäßigt     EUR 1,--
Familienkarte                                        EUR 5,--
freier Eintritt für Personen mit Behindertenausweis, Kinder bis 6 Jahre und Schulklassen

Die Sonderausstellung "Bruder Konrad - Kunst und Schriften" kann kostenfrei besichtigt werden.

Frei werden - durch die Versöhnung mit Gott und den Menschen

Ein Sprichwort sagt "Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung!" Dieser erste Schritt durch eine aufrichtige Gewissenserforschung führt uns zu dem großen, oft missverstandenen Sakramten der Versöhnung.

Für Papst Franziskus ist die Beichte eine Begegnung mit Jesus, dessen Barmherzigkeit uns motiviert, es besser zu machen. "Die Beichte hilft Menschen, sich für das zu schämen, was sie falsch gemacht haben, und umarmt sie mit Gottes Liebe, sodass sie wissen, dass ihnen vergeben ist und sie gestärkt hinaus gehen können in den Wettkampf (des Lebens), um die Sünde in Zukunft zu meiden." so Papst Franziskus. Der Beichtstuhl sei kein "Waschsalon", um ein paar Flecken auf dem Gewissen wegzuwaschen, formulierte Franziskus es anschaulich. Und weiter führte Papst Franziskus es in seiner Predigt aus: Gott vergebe zwar restlos. Seine Barmherzigkeit sei jedoch nur dann wirklich erfahrbar, wenn man sich für seine eigenen Sünden schäme und Gott um Vergebung bittet. Nur so sei es auch möglich, selbst seinen Mitmenschen zu vergeben. Eine solche Scham sei eine Gnade, um die man Gott bitten müsse, betonte der Pontifex.

"Möchtest du lernen, wahrhaft zu sein und frei? Geh zur Beichte. Meine Freunde, ich bin manchmal sehr besorgt. Für mich ist es nie ein Problem, wenn ein Junge oder ein Mädchen schwach ist. Was er oder sie auch immer angestellt hat. Es ist nie störend, es ist nie zu schlimm. Was mich hingegen wirklich besorgt, was mir in meinem Priesterherzen wirklich zu schaffen macht, ist, dass dieser Junge, dieses Mädchen nicht mehr zur Beichte geht. Weil die Beichte der einzige Ort ist, wo ihr endlich wahr sein könnt. Es gibt eine Sache, die man uns während der Erziehung gut beibringt: die Fassade. Das können wir sehr gut. Eine brillante Fassade: innerlich kann es ein Trümmerhaufen sein, äußerlich geht alles gut. Man sichert sich ab. Man ist nicht mehr wahrhaft, weil man Angst hat, zu enttäuschen. Deshalb braucht es einen Ort, an dem man wahrhaft sein kann, diese Schule der Wahrheit, die die Beichte ist. Denn endlich könnt ihr euch zeigen, nicht so wie ihr gerne wärt, sondern so, wie ihr tatsächlich seid. „Herr, ich komme mit meinen Schwächen, diesen Verletzungen, diesen Sünden, dieser Abhängigkeit, die ich nicht mehr loswerde.“ (Pfarrer Pierre-Hervé GROSJEAN)

Herzliche Einladung besonders in der Fastenzeit als Vorbereitung auf das Osterfest das Bußsakrament zu empfangen!

Beichtgelegenheit in Altötting:
An Werktagen in St. Magdalena:   08.30 -11.30 Uhr und 14.30 - 16.00 Uhr
An Sonn- und Feiertagen:
Basilika St. Anna:                        08.30 - 11.30 Uhr
Stiftspfarrkirche:                           08.30 - 12.15 Uhr und 14.30 - 17.00 Uhr

Was soll ich beichten? - Hilfe zur Gewissenserforschung

Wallfahrtsprogramm Nr. 3 / 27. Februar - 12. März 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 3 ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr. 3 als PDF-Datei

Fastenpredigten 2018
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Die Fastenzeit war im frühen Christentum die Zeit der Katechesen zur intensiven Vorbereitung der erwachsenen Taufbewerber auf die Taufe in der Osternacht. Daraus hat sich im Mittelalter der gute Brauch der Fastenpredigten entwickelt, die seit dem Konzil von Trient (1545) ihren festen Platz in der Liturgie der österlichen Bußzeit der Zentralkirchen haben. Mit der Predigtreihe werden die Gläubigen zu einer intensiven Auseinandersetzung mit ihrem Leben angeregt. Das Evangelium soll dabei der Kompass für die Umkehr und Neujustierung des persönlichen Lebens sein.

In Altötting wird 2018 "Die Kreuzesnachfolge von Bruder Konrad, orientiert an seinem Ordensvater Franz von Assisi" in verschiedenen Aspekten betrachtet:

Donnerstag, 22. Februar 2018 - Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus
Prediger: Domdekan Msgr. Dr. Hans Bauernfeind aus Passau
Thema:   "Bote des Friedens"

Donnerstag, 01. März 2018 - Stiftspfarrkriche St. Philippus und Jakobus
Prediger: Domkapitular Msgr. Manfred Ertl aus Passau
Thema:   "Aus der Dunkelheit ins Licht"

Donnerstag, 08. März 2018 - Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus
Prediger: Generalvikar Dr. Klaus Metzl aus Passau
Thema:   "Bereit sein zum Sterben"

Donnerstag, 15. März 2018 - Pfarrkirche St. Josef in Altötting-Süd
Prediger: Stiftspropst Prälat Günther Mandl
Thema:   "Nachfolgen und Leben finden"

Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Rahmen der Abendmesse.

Herzliche Einladung sich auf den Fasten-Impuls und die Orientierung in der Kreuzesnachfolge einzulassen!

Aschermittwoch in Altötting
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... ist ein ganz besonderer Tag im Jahreskreis der Marienverehrung. Wenn Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl gemeinsam mit Guardian Pater Norbert Schlenker OFMCap und zahlreichen Marienkinder die Gnadenmutter von der Gnadenkapelle in die Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena überträgt, wird Maria zu einer von uns. Sie ist dann in der Mitte ihrer Kinder und (an)fassbar. Es können auch Rosenkränze und andere fromme Gegenstände für die zukünftige Andacht durch den Priester an das Gnadenbild gehalten werden. Der priesterliche Segen und der milde Blick der Gnadenmutter stärken die Gläubigen. Viele sind gekommen und die lange Reihe der Wartenden wollte nicht enden. Beschenkt mit einem Schleierbriefchen von Reinhard Zehentner und getragen von Gebet und Gesang, war die alljährliche Andacht am Beginn der Fastenzeit wieder ein tragendes und stimmungsvolles Erlebnis - das noch weit in die Fastenzeit hineinwirken wird.

In St. Magdalena besinnen sich die Gläubigen nicht nur auf die einfache und demütige Himmelsmama sondern auch auf die Vergänglichkeit des irdischen Lebens. Zur Einstimmung auf die 40tägige österliche Bußzeit wird mit der Aschenauflegung die Bereitschaft zu Buße und Umkehr symbolisiert. Die Tradition des Aschenkreuzes auf die Stirn ist seit dem 11. Jahrhundert bekannt. Mit den Worten "Bedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst" weist der Priester auf die Tatsache von Tod und Leben hin - oder fordert mit den Worten aus dem Markusevangelium "Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium" direkt zur Lebenskorrektur und zur Erneuerung auf. Es geht um die rechte Buße, damit die Herzen sich öffnen, sich wandeln und sich der neue Mensch auf Gott einlassen kann.
Papst Franziskus formulierte es in einer Predigt zum Aschermittwoch einmal so: "Denn Staub bist du, zum Staub musst du zurück" (Gen 3,19) - Das Symbol der Asche führt also zurück zu jenem großen Fresko der Schöpfung, von der gesagt wird, dass in ihr der Mensch eine einzigartige Einheit von Materie und göttlichem Hauch ist, und zwar im Bild des Staubes der Erde, der von Gott geformt und belebt wird durch seinen Atem, den er dem neuen Geschöpf durch die Nasenflügel einhaucht. Die Worte aus dem Buch Genesis werden in der Liturgie des Aschermittwochs aufgegriffen: Als Einladung zur Buße, zur Demut, zur Bewusstwerdung der eigenen Sterblichkeit, aber nicht, um den Menschen in Verzweiflung enden zu lassen, sondern damit er, gerade in seiner Sterblichkeit, die unvorstellbare Nähe Gottes aufnehmen kann, der jenseits des Todes den Weg eröffnet zur Auferstehung und zum endlich wiedergefundenen Paradies.“

Bildergalerie

Fasten tut gut - Der Blick nach innen
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Von Aschermittwoch bis Ostern lautet das Motto "Weniger ist mehr". „Die Fastenzeit ist die Zeit, Nein zu sagen“, so Papst Franziskus. Fasten ist keine Diätform, um rasch ein paar Kilos abzunehmen, sondern ein bewusster Verzicht. Die Gläubigen sind eingeladen, sich in den 40 Tagen wieder auf das Wesentliche - auf Gott und unsere Mitmenschen - auszurichten.

Der Beginn der Fastenzeit ist mit dem Symbol des Aschekreuzes gekennzeichnet. Der katholische Priester bezeichnet die Stirn der Gottesdienstbesucher mit einem Aschenkreuz um auf die geistige Reinigung und die Vergänglichkeit hinzuweisen.
Entgiftung, Entschlackung und Regeneration für Körper, Geist und Seele sind die Ziele in diesen 6 1/2 Wochen der sogenannten "österlichen Bußzeit". Neben der Reduzierung des Speise- und Getränkeangebotes und der (früher vorgeschriebenen) Freitagsabstinenz von Fleisch,  werden seit Papst Paul VI. auch andere Formen der Askese und Buße empfohlen. Ein intensiveres Gebetsleben, die häufigere Teilnahmen an Gottesdiensten und Andachten gehören ebenso zur Fastenzeit, wie Werke der Nächstenliebe und das Geben von Almosen. Diese Bußwerke werden als Fastenopfer bezeichnet. Das Gebet der Fastenzeit ist der Kreuzweg, das Nachgehen des Leidensweges Jesu von der Verurteilung bis zur Kreuzabnahme bzw. Grablegung. Ein wichtiger Meilenstein in der Fastenzeit ist auch die "Seelenhygiene" durch die Beichte.
An den Fastensonntagen und  an Hochfesten, die in die Fastenzeit fallen (beispielsweise dem Josefstag am 19. März oder Mariä Verkündigung am 25. März), wird nicht gefastet.
Fasten wie Jesu - ein Blick auf den biblischen Hintergrund führt uns fast 2000 Jahr zurück. Matthäus berichtet im 4. Kapitel,  dass Jesus 40 Tage und Nächte in der Wüste gefastet hat. Die Zahl 40 begegnet uns in der Bibel auch an anderen Stellen:  an die 40 Tage der Sintflut (Gen 7,4–6); 40 Jahre Wüstenwanderung des Volkes Israel durch die Wüste nach dem Auszug aus Ägypten (Ex 16,35); 40 Tage verbrachte Mose in der Gegenwart Gottes auf dem Berg Sinai und das Volk wendet sich dem goldenen Kalb zu (Ex 24,18); an die Frist von 40 Tagen, die Gott dem Propheten Jona zur Bekehrung der Stadt Ninive auftrug, um den Untergang der Stadt durch Fasten und Büßen abzuwenden (Jona 3,4) und dann wieder in der Zeit von der Auferstehung bis zur Himmelfahrt von Jesus Christus (Apg 1,3). Traditionell wird auch für eine Schwangerschaft der Zeitraum von 40 Wochen angesetzt: um neues Leben entstehen, wachsen und auf die Welt kommen zu lassen.  So dient auch die vierzigtägige Fastenzeit der römisch-katholischen Kirche als österliche Bußzeit der Vorbereitung auf die Feier des Todes und der Auferstehung Christi.

Da es in der Fastenzeit jedenfalls nicht um bloßes Abnehmen geht, werden am Aschermittwoch oft auch alternative Vorsätze für diese 40 Tage des "frei werdens von" und gleichzeitigem "frei werdens für" gefasst: kein Alkohol, keine Zigaretten, kein Smartphone, kein Autofahren, kein Fernsehen.
Die Fastenzeit dauert von Aschermittwoch bis zum Beginn der Messe vom letzten Abendmahl am Gründonnerstag. Ab Karfreitag bis zur Osternachtfeier schließt sich das Osterfasten - als Trauerfasten zum Gedächtnis der Passion und der Grabesruhe Christi - an.  Durch die Feier der Erlösung durch Jesus Christus mit der Erneuerung der Taufversprechen in der Osternacht werden wir wieder neu mit dem Heil und der Freude als Kinder Gottes erfüllt.

Fasten tut gut - Es ist die Einladung "sich aufzuräumen", um für die kommende Fülle Platz zu schaffen

 

Welttag der Kranken am Gedenktag von Unsere Liebe Frau in Lourdes
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Papst Franziskus hat den XXVI. Welttag der Kranken am 11. Februar 2018 unter das Motto Mater Ecclesiae: „‘Sieh e dein Sohn... Siehe deine Mutter ‘. Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich“ (Joh 19,26–27). gestellt:

Die Botschaft von Papst Franziskus zum XXVI. Welttag der Kranken 2018

Der Welttag der Kranken wurde 1993 von Papst Johannes Paul II. als Gedenken an alle von Krankheiten heimgesuchten und gezeichneten Menschen eingeführt. Er wird jährlich am 11. Februar, dem Gedenktag Unserer Lieben Frau in Lourdes, begangen. Neben einem Gottesdienst im Petersdom findt jedes Jahr eine zentrale Veranstaltung in einem anderen Land statt. Im denkwürdigen Jahr 2013 hat Papst Benedikt XVI. Altötting als den zentralen Veranstaltungsort ausgewählt und im Zuge der Feierlichkeiten zum XXI. Weltkrankentag nicht nur seinen päpstlichen Segen sondern auch einen kostbaren Reliquienschatz überbringen lassen: Das Blut seines verehrten Vorgängers des seligen Papst Johannes Paul II., der somit zum ewigen Pilger der Stadt Altötting geworden ist. Die Reliquie fand neben der goldenen Rose in der Gnadenkapelle Unserer Lieben Frau von Altötting einen würdigen Platz.

Papst Benedikt XIV. hat die Bedeutung des Weltkrankentags mit folgenden Worten erklärt: "Mit dem jährlichen Welttag der Kranken will die Kirche in der Tat die kirchliche Gemeinschaft in allen Bereichen für die Bedeutung des pastoralen Dienstes auf dem weiten Feld des Gesundheitswesens sensibilisieren, einem Dienst, der ganz wesentlich zu ihrer Sendung gehört, da er auf der Linie der Heilssendung Christi selbst liegt. Er, der göttliche Arzt, »zog umher, tat Gutes und heilte alle, die in der Gewalt des Teufels waren« (Apg 10,38). Aus dem Geheimnis seines Leidens, seines Todes und seiner Auferstehung erhält das menschliche Leiden Sinn und Erleuchtung. In dem Apostolischen Schreiben Salvifici doloris findet der Diener Gottes Johannes Paul II. dazu erleuchtende Worte. »Im Leiden Christi hat das menschliche Leiden seinen Höhepunkt erreicht. Zugleich ist es in eine völlig neue Dimension und Ordnung eingetreten: Es ist mit der Liebe verbunden worden, mit jener Liebe…, die das Gute schafft, indem sie es sogar aus dem Bösen wirkt, und zwar durch das Leiden, so wie das höchste Gut der Erlösung der Welt vom Kreuz Christi ausgegangen ist und noch ständig von dort ausgeht. Das Kreuz Christi ist zu einer Quelle geworden, aus der Ströme lebendigen Wassers fließen« (Nr. 18). Schon das Zweite Vatikanische Konzil erinnerte an die wichtige Aufgabe der Kirche, sich des menschlichen Leidens anzunehmen. In der dogmatischen Konstitution Lumen gentium lesen wir: »Christus wurde vom Vater gesandt, ›den Armen die frohe Botschaft zu bringen, zu heilen, die bedrückten Herzens sind‹ (Lk 4,18), ›zu suchen und zu retten, was verloren war‹ (Lk 19,10). In ähnlicher Weise umgibt die Kirche alle mit ihrer Liebe, die von menschlicher Schwachheit angefochten sind, ja in den Armen und Leidenden erkennt sie das Bild dessen, der sie gegründet hat und selbst ein Armer und Leidender war. Sie müht sich, deren Not zu erleichtern, und sucht Christus in ihnen zu dienen« (Nr. 8). Dieses humanitäre und geistliche Wirken der kirchlichen Gemeinschaft gegenüber den Kranken und Leidenden ist im Lauf der Jahrhunderte in vielfältigen Formen und auch institutionellen Strukturen im Gesundheitswesen zum Ausdruck gekommen." (Auszug aus der Botschaft zum Weltkrankentag 2010).

Wir empfehlen alle Kranken und Leidenden, alle Menschen mit Einschränkungen sowie ihre Angehörigen und alle, die sich ihrer annehmen, der Gnade Gottes und der Fürsprache Mariens, unserer milden, wirkmächtigen Mutter, an. Mögen sie Heilung an Leib und Seele erfahren!

Das Gnadenbild in der Stiftspfarrkirche

Während in der Heiligen Kapelle geputzt, gesaugt und poliert wird, ist das Bild Unserer Lieben Frau von Altötting in der altehrwürdigen Stiftspfarrkriche St. Philippus und Jakobus zu Hause. Der Schrein mit der Gottesmutter steht rechts vom Volksaltar und gleich neben dem Heiligen Josef. Marienkinder und alle gläubigen Besucher Altöttings können die Litugie nach der Kapellordnung in der großen Stiftspfarrkirche feiern. Auch wenn der Gnadenaltar mit einen Gold- und Silberdarstellungen einzigartig ist, so hat das Gnadenbild in der Stiftspfarrkirche einen würdigen und stimmigen Rahmen. Der klassizistische Hochaltar und das gorße Altargemälde "der himmlischen Rettung" im Hintergrund aber auch die beiden Engelfiguren lassen uns das Geheimnis der demütigen Gottesmagd nachspüren, die immer auf ihren Sohn, unseren Herrn Jesus Christus, blickend uns zu IHM hinführen möchte.
Das Gnadenbild wird am Donnerstag nach der Abendmesse um ca. 19.30 Uhr in ihr strahlend sauberes Haus übertragen. Ab Freitag werden die Heiligen Messen und der Rosenkranz gemäß Kapellordnung in der Gnadenkapelle gefeiert bwz. gebetet.

Einblick in die Kapellreinigung haben Stefanie Hintermayr im Vorjahr mit der Kamera festgehalten: Frühjahrsputz in der Gnadenkapelle Altötting | Saubermachen in der Kirche

Foto: R. Dorfner

Eucharistisches Stundengebet
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Herzliche Einladung am Samstag, 17. und Sonntag, 18. Februar 2018 zur Einstimmung in die österliche Bußzeit in St. Magdalena

Das Eucharistische Stundengebet wird mit Impulsen durch Predigten zum Altöttinger Wallfahrtsmotto 2018 "Jesu Kreuz – unser Buch!“ - Die Kreuzesnachfolge von Bruder Konrad orientiert an seinem Ordensvater Franz von Assisi den Blick auf das Wesentliche im Leben eines jeden Menschen lenken.

Prediger P. Norbert Schlenker OFMCap, Guardian und stellvertretender Wallfahrtsrektor in Altötting erklärt zum Thema:
„Jesu Kreuz – unser Buch!“ ist das Leitwort des 200. Geburtsjahres des Hl. Bruder Konrad von Parzham im Bistum Passau und gleichzeitig das diesjährige Wallfahrtsmotto in Altötting. Es verweist uns auf den bekannten Ausspruch von Bruder Konrad: „Das Kreuz ist mein Buch!“ Mit seiner  Kreuzesfrömmigkeit steht er in der Tradition seines Ordensvaters, des Hl. Franz von Assisi, der am Anfang seiner Berufung in San Damiano vom Gekreuzigten den Auftrag erhielt: „Gehe hin und stelle mein Haus wieder her!“ und der gegen Ende seines Lebens auf dem Berg La Verna durch den Empfang der Wundmale die Liebe des Gekreuzigten in außerordentlicher Weise erfuhr. Wie Franziskus hat auch Bruder Konrad gelernt, im Zeichen des Kreuzes und in der Begegnung mit dem Gekreuzigten und in dessen Nachfolge sein Leben zu sehen und seinen Dienst an der Pforte und im Kloster zu
tun. Darin kann er uns Vorbild und Fürsprecher sein, die Höhen und Tiefen unseres alltäglichen Lebens im Blick auf den Herrn und sein Kreuz anzunehmen und zu gestalten.

Samstag, 17. Februar:
10.00 Uhr Festmesse mit Predigt Thema: Das Evangelium leben
                   Aussetzung – Anbetung
15.00 Uhr Eucharistische Andacht
16.00 Uhr Predigt Thema: Das Zeugnis der Demut
                   Litanei – Eucharistischer Segen

Sonntag, 18. Februar:
09.30 Uhr Festmesse mit Predigt Thema: Abschied nehmen können
                   (musik. Gestaltung: Kapellchor und Orgel)
                   Aussetzung – Anbetung
15.00 Uhr Abschlusspredigt Thema: Kreuzesfrömmigkeit
                   Te Deum – Eucharistischer Segen

Altöttinger Pilgerfahrt 2018 auf den Spuren des Hl. Bruder Konrad
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Die 52. Pilgerfahrt führt von Altötting nach Passau und weiter nach Parzham, dem Geburtsort des Heiligen. In der Bischofsstadt Passau, die zu den schönsten Städten der Welt zählt, feiert der H.H. Diözesanbischof Dr. Stefan Oster um 09.30 Uhr einen Pontifikalgottesdienst im Passauer Dom, dem größten Barockdom nördlich der Alpen. Ein besonderer Moment wird der feierliche Einzug der Wallfahrer aus Altötting mit ihren Fahnenabordnungen und begleitet von der Altöttinger Musikkapelle sein. Die Altöttinger Kapellsingknaben und Mädchenkantorei unter der Leitung von Herbert Hager werden den Gottesdienst musikalisch gestalten und werden von der großen, weltberühmten Orgel begleitet. Nach der leiblichen Stärkung und einer Stadtführung bringen die Busse alle Teilnehmer nach Parzham zur Schlussandacht. In Parzham lassen sich die Wurzeln von Bruder Konrad, seine bäuerliche Abstammung und seine niederbayerische Mentalität nachspüren. Die geistliche Leitung hat Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl, der von seinem Team an Seelsorgern unterstützt wird. Möge die Gnadenmutter die Pilgerfahrt beschützen und begleiten, so dass es ein wunderschöner gemeinsamer Pilgertag wird.
Der Fahrpreis beträgt EUR 25, Kinder sind kostenfrei. Anmeldung im Wallfahrts- und Verkehrsbüro: Tel. 08671/506219 oder per mail unter touristinfo@altoetting.de

Foto Passauer Dom: Bistum Passau

Der Kapellplatz im weißen Winterkleid

07.02.2018 - Der Kapellplatz in Altötting gehört zu den schönsten Plätzen - in der Wallfahrtssaison quirlig durch die zahlreichen Pilger und Pilgerinnen, im Winter oft still und weit. Heute hat uns der Winter dieses schöne Bild des stillen Platzes rund um die Heilige Kapelle beschert. Ein ganz besonderer Anblick ist es wenn die Schneeflocken lautlos, sanft und weich auf diesen wunderbaren Flecken Erde fallen. Es ist ein Moment, der einlädt innezuhalten um das Herz zu Gott dem Schöpfer zu erheben.

Am Aschermittwoch der Gnadenmutter begegnen

Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit als Vorbereitung auf das große Osterfest. In Altötting ist neben der Aschenauflegung auch die besondere Verehrung der Gnadenmutter eine gute Tradition. An der Hand der Mutter sich ganz auf den Sohn ausrichten und nach ihrem Vorbild sich frei machen, um sich von Gott beschenken und erfüllen zu lassen. Maria begleitet uns durch die österliche Bußzeit und durch unser irdisches Leben, durch alle Tiefen und Höhen, auf den Himmel zu.

Herzliche Einladung am Aschermittwoch, den 14. Februar 2018, zum "Gnadenbildkuss" mit Aschenauflegung:

Um 13.30 Uhr wird das Gnadenbild in die Klosterkirche St. Magdalena übertragen
Von 13.30 bis 16.00 Uhr sind alle Gläubigen aus nah und fern zur Marienverehrung und Aschenauflegung eingeladen. Für die musikalische Umrahmung sorgt der Frauenbundchor.
Um 16.00 Uhr sind alle zur Feier der Heiligen Messe mit Aschenauflegung eingeladen.

Ein Bericht über die historischen Hintergründe und die Verehrung in unserer Zeit von Stefanie Hintermayr

Foto: R. Dorfner

Blasiussegen wird in allen Gottesdiensten erteilt

Am 03. Februar wird in der katholischen Kirche des Heiligen Blasius gedacht. Er war Bischof von Sebaste in Armenien und erlitt um 316 unter Kaiser Licinius ein grausames Martyrium.
Der Heilige zählt seit dem späten Mittelalter zu den vierzehn Nothelfern. Über den Heiligen wird berichtet, dass er im römischen Gefängnis einen jungen Mann oder Knaben, der eine Fischgräte verschluckt hatte und zu ersticken drohte, das Leben gerettet hat. Deshalb  wird an den Tagen um seinen Gedenktag der sogenannte Blasiussegen zum Schutz gegen Halskrankheiten erteilt. Bei der Spendung wird die Kerzensymbolik von Mariä Lichtmess aufgegriffen. Der Priester oder Diakon hält dem Gläubigen zwei gekreuzte brennende Kerzen in Höhe des Halses vor und segnet mit den Worten: "Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen. Es segne dich Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist." oder "Der allmächtige Gott schenke dir Gesundheit und Heil. Er segne dich auf die Fürsprache des heiligen Blasius durch Christus, unsern Herrn." Der kniende oder stehende Gläubige besiegelt den Segen mit seinem zustimmenden Amen. Durch die Sakramentale wird das Vertrauen auf die  Heilszusage Gottes für Leib und Seele ausgedrückt.

Der Blasisusegen wird in Altötting am 03. und 04. Februar 2018 in allen Gottesdiensten erteilt. Herzliche Einladung!

Mariä Lichtmess

40 Tage nach dem Weihnachtsfest wird die Darstellung (früher auch Opferung genannt) im Tempel gefeiert. In der Landwirtschaft endete früher an diesem Tag das Wirtschaftsjahr, was für die Mägde und Knechte die Lohnzahlung und die Möglichkeit zum Dienstgeberwechsel bedeutete.

Der Festinhalt geht auf das alttestamentliche Gesetz des Moses zurück. Dieses schreibt die kultische Reinigung der Frauen 40 Tage nach der Geburt eines Sohnes vor. Des Weiteren ist jeder Erstgeborene Gott zu weihen.
Lukas berichtet im 2. Kapital:

22 Als sich für sie die Tage der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung erfüllt hatten, brachten sie das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn darzustellen, 23 wie im Gesetz des Herrn geschrieben ist: Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn heilig genannt werden. 24 Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.
25 Und siehe, in Jerusalem lebte ein Mann namens Simeon. Dieser Mann war gerecht und fromm und wartete auf den Trost Israels und der Heilige Geist ruhte auf ihm. 26 Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Christus des Herrn gesehen habe. 27 Er wurde vom Geist in den Tempel geführt; und als die Eltern das Kind Jesus hereinbrachten, um mit ihm zu tun, was nach dem Gesetz üblich war, 28 nahm Simeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten: 29 Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. 30 Denn meine Augen haben das Heil gesehen, 31 das du vor allen Völkern bereitet hast, 32 ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel. 33 Sein Vater und seine Mutter staunten über die Worte, die über Jesus gesagt wurden. 34 Und Simeon segnete sie und sagte zu Maria, der Mutter Jesu: Siehe, dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele zu Fall kommen und aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird, - 35 und deine Seele wird ein Schwert durchdringen. So sollen die Gedanken vieler Herzen offenbar werden.
36 Damals lebte auch Hanna, eine Prophetin, eine Tochter Penuëls, aus dem Stamm Ascher. Sie war schon hochbetagt. Als junges Mädchen hatte sie geheiratet und sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt; 37 nun war sie eine Witwe von vierundachtzig Jahren. Sie hielt sich ständig im Tempel auf und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten. 38 Zu derselben Stunde trat sie hinzu, pries Gott und sprach über das Kind zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten.
39 Als seine Eltern alles getan hatten, was das Gesetz des Herrn vorschreibt, kehrten sie nach Galiläa in ihre Stadt Nazaret zurück. 40 Das Kind wuchs heran und wurde stark, erfüllt mit Weisheit und Gottes Gnade ruhte auf ihm.

Das Zeugnis des Simeon wird den Gläubigen in der Komplet, dem Nachtgebet der Kirche, jeden Abend in Erinnerung gerufen. "... denn meine Augen haben das Heil gesehen... ein Licht, das die Heiden erleuchtet und Herrlichkeit für dein Volk Israel"
Dieser Lobgesang des greisen Propheten ist auch die Begründung, dass das Festgeheimnis traditionell mit Kerzenweihen und Lichterprozessionen verbunden wird. Es werden die Kerzen für das kommende Jahr gesegnet, die symbolisch auf das Kommen Jesu deuten. Die Gläubigen gehen durch das Licht erleuchtet Christus entgegen.

Mit dem Blick auf die Mutter von Jesus, ist das Fest im Volksmund auch als "Maria Lichtmess" bekannt. Das Fest ist eines der ältesten Marienfeste und geht auf das 4. Jahrhundert n.Chr. zurück. Seit der Liturgiereform nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil wurde die Betonung des Festinhaltes von der Reinigung Mariens auf die Darstellung des Herrn verschoben, und es wird wieder als "Herrenfest" gefeiert.
Seit 1997 wird das Fest auch als Tag des geweihten Lebens begangen.

Kinder beten in der Gnadenkapelle

Herzliche Einladung an alle Kinder und ihre Eltern, Geschwister und Großeltern sowie alle Tanten und Onkeln und insbesondere an alle Taufpaten!

Jeden Freitag wird um 14.30 Uhr in der Gnadenkapelle ein Kinderrosenkranz mit Friedensgebet gestaltet.
Dauer: ca. 15 Minuten

Beten wir gemeinsam um den Frieden in den Familien und den Frieden in der Welt.

Heiliger Bruder Konrad – 200 Jahre in unserer Mitte

Zwei Tage, bevor im rund 80 km entfernten Oberndorf an der Salzach das weltberühmte Weihnachtslied „Stille Nacht“ uraufgeführt wurde, erblickt auf dem Venushof in niederbayerischen Parzham bei Bad Griesbach am 22. Dezember 1818 kurz nach Mitternacht der kleine Hansl das Licht der Welt. Er ist das elfte von zwölf Kindern der Eheleute Bartholomäus und Gertraud Birndorfer. Sein Vater bringt ihn gleich am Morgen in die Kirche St. Wolfgang bei Weng, wo er um 9.00 Uhr auf den Namen des Evangelisten Johannes, dessen Fest die Kirche am 27. Dezember feiert, getauft wird.

Sein 200. Geburts- und Tauftag soll, so ist es die Absicht der Brüder Kapuziner, besonders in Altötting, wo er im damaligen St. Annakloster 41 Jahre gelebt und als Pförtner Gott verbunden und den Menschen zugewandt gewirkt hat, das ganze Jahr 2018 über im Blick sein, ebenso im Bistums Passau, dessen dritter Patron der Hl. Bruder Konrad seit 1984 ist. Dieser 22. Dezember 1818 war für den kleinen Hansl nicht nur Geburtstag für das Leben auf dieser Erde, sondern durch die Taufe auch Geburtstag für das Leben mit Gott und damit für das ewige Leben.

Der kleine Hansl hat seine Taufberufung gelebt. Geprägt war er durch sein religiöses Elternhaus. Dort wurde der Glaube nicht nur durch häufiges gemeinsames Beten in der Familie und den Gottesdienstbesuch praktiziert, sondern auch durch eine großzügige Gastfreundschaft gegenüber Wanderern und Bettlern. Hansl hat auf dem Schulweg regelmäßig den Rosenkranz gebetet, später war er sonntags zu den verschiedensten Kirchen und Kapellen in näheren Umkreis unterwegs, um mehrere Gottesdienste mitzufeiern. So wurde er schon in jungen Jahren zum Pilger und Wallfahrer. Er gehörte verschiedenen Bruderschaften an, die ihm ein großes Gebetspensum vorgaben, eine in unserer Zeit schwer verständliche, aber damals durchaus übliche Frömmigkeitshaltung. Eine Volksmission in Ering St. Anna und die jahrelange geistliche Begleitung und der Empfang des Bußsakramentes beim Benefiziaten Dullinger in Aigen am Inn bestärkten seinen Wunsch, Kapuzinerbruder zu werden.

Im September 1849 bittet er im Altöttinger Kapuzinerkloster St. Anna um Aufnahme. Seinen Besitz verteilt er gleich seinem Ordensvater Franziskus und wie im Evangelium empfohlen, an die Armen und für verschiedene religiöse und soziale Zwecke. Er erhält das Kleid des Hl. Franz von Assisi und den Ordensnamen „Konrad“ Nach dem Noviziat in Laufen an der Salzach und der Feierlichen Profess am 4. Oktober 1852 wird er mit dem Pfortendienst an der am stärksten frequentierten Klosterpforte Bayern beauftragt. Dieser Dienst prägt sein ganzes Ordensleben bis zu seinem Tod am Abend des 21. April 1894.  

Seine Aufnahme in das Verzeichnis der Heiligen am Pfingstfest 1934 durch Papst Pius XI war nach knapp 200 Jahren die erste Heiligsprechung eines Deutschen. Der letzte vor Br. Konrad heiliggesprochene Deutsche war 1746 die von Fidelis von Sigmaringen. Dieser kam 1622 in den religiösen und politischen Wirren der Gegenreformation in Seewies in Graubünden zu Tode und ist damit der Erstlingsmärtyrer des Kapuzinerordens. Beide sind Mitpatrone der Deutschen Kapuzinerprovinz.

Die Heiligsprechung von Br. Konrad war gleichzeitig ein großes Geschenk und eine starke Ermutigung der Kirche an das durch den Nationalsozialismus schwer geprüfte deutsche Volk. Gemäß dem Pauluswort „das Schwache in der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen (1 Kor. 1, 27)“ und dem Wort Mariens in ihrem Lobgesang des Magnifkats „er stürzt die Mächtigen von Thron und erhöht die Niedrigen (Lk 1,52)“ wird hier gegenüber dem deutschen Diktator, dem „Braunen aus Braunau“, mit seinem Größenwahn der einfache schlichte Kapuzinerbruder in der braunen Kutte den Gläubigen vor Augen gestellt, der auf das wirkliche Heil verweist.

Dieses zweiten großen Heiligen der bayerischen Wallfahrtsmetropole neben der Gnadenmutter soll in Altötting und im ganzen Bistum Passau mit verschiedenen Veranstaltungen in seinem 200. Geburtsjahr gedacht werden. Ein Höhepunkt wird sicher das Bruder-Konrad-Fest am 21./22. April sein mit der Wiedereröffnung der renovierten und umgestalteten Klosterkirche St. Konrad mit Altarweihe durch den Passauer Diözesanbischof Dr. Stefan Oster SDB. Als weiterer prominenter Gast wird zum Bruder-Konrad-Fest der Generalminister der Kapuziner Br. Mauro Jöhri aus Rom in Altötting erwartet und eine Woche später am 1. Mai zur Eröffnung der Hauptwallfahrtssaison der Kapuzinerkardinal Séan Patrick O’Malley aus Boston, der in diesem Zusammenhang auch unseren Mitbruder Thomas Maria Schied, der zurzeit als Diakon in München sein Praktikum macht, in der Altöttinger Wallfahrtsbasilika am 30. April zum Priester weihen. Außerdem gibt es in Altötting das ganze Jahr über verschiedene Sonderausstellungen zum Leben und Wirken von Bruder Konrad.

Zum 200. Geburtsjahr des Heiligen, der als einfacher Kapuzinerbruder die Kunst besaß, Gottesfreundschaft und Menschenliebe miteinander zu verbinden und dem heute Konradkirchen auf vier Kontinenten geweiht sind, hat unser Schweizer Mitbruder Niklaus Kuster ein neues Bruder-Konrad-Buch geschrieben mit der Lebensgeschichte Br. Konrads, die spirituell in die Gegenwart spricht und dazu ermutigt, auch einem ganz schlichten Alltag Tiefe und Weite zu geben. Die Lektüre dieses Buch, das im Januar 2018 in der Reihe der Topos-Biographien erscheinen wird, ermöglicht einen neuen zeitgemäßen Zugang zu unserem heiligen Mitbruder.

Br. Norbert Schlenker OFMCap

Nachgefragt - Zum Bruder-Konrad-Jahr 2018 - Domdekan Dr. Hans Bauernfeind antwortet

Foto: R. Dorfner

Nightfire am Herz-Jesu-Freitag

Alle jungen und junggebliebenen Christen treffen sich am Freitag, 02. Februar 2018, wieder zu einem Nightfire-Abend mit Lobpreis und Anbetung in der Klosterkirche St. Magdalena. Den Impuls mit Lebenszeugnis wird Regina Stellner, Autorin und Lehrerin und treue Nightfire-Freundin, geben.

Beginn ist um 20.00 Uhr und das come & see endet gemütlich für Leib und Seele beim Wirten.

Herzliche Einladung an alle! Kommt, lasst uns gemeinsam loben, preisen, feiern.

Kapellreinigung

Die Gnadenkapelle wird alljährlich in der 1. Februarwoche gereinigt und ist daher von Montag, 05. Februar 2018, bis einschließlich Donnerstag, 08. Februar 2018, geschlossen.

Am Sonntag, den 04.02.2018, wird das Gnadenbild nach dem Rosenkranz um ca. 18.45 Uhr in die Stiftspfarrkirche übertragen. Unsere Liebe Frau verbleibt in der Stiftspfarrkirche zur Verehrung, wo auch die Gottesdienste nach der Kapellordnung gefeiert werden.

Das Gnadenbild wird am Donnerstag, 08.02.2018, vor dem Rosenkranz um ca. 17.45 Uhr in einer feierlichen Prozession wieder in die Gnadenkapelle übertragen. Mit dem Rosenkranzgebet am Donnerstag werden auch die Heiligen Messen nach gewohnter Kapellordnung wieder in der Gnadenkapelle gelesen.

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Februar 2018

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater,

dass jene, die über wirtschaftliche, politsche oder religiöse Macht verfügen, ihre Position nicht missbrauchen.

Wallfahrtsprogramm Nr. 2 / 30. Januar - 26 Februar 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 2 ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr.2 als PDF-Datei

Eröffnung der Bruder-Konrad-Ausstellungen
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1818 war ein sehr bewegtes Jahr in einer turbulenten Zeit für die Familie Birndorfer am Venushof in Parzham. Das Jahr war erntereich, wodurch es eine Wende nach den Jahren von Krieg und Hunger brachte. Das Haus der Bauernfamilie wurde neu gebaut und am 22. Dezember krönten Geburt und Taufe des kleinen Johannes als 11. Kind das Familienglück. Bruder Georg Greimel OFMCap regt in der Ausstellung im Kloster St. Konrad "Bruder Konrad - Geburt und Taufe" mit den Berichten und Impulstexten zum Nachdenken über den Lebensanfang an. Zwei Tage nach Johannes Birndorfer wurde nur ca. 70km entfernt das berühmte Weihnachtslied "Stille Nacht, Heilige Nacht" uraufgeführt. Die Betrachtung der Zeitschiene im Leben von Bruder Konrad hat Bruder Georg schon bei der ständigen Ausstellung im Kloster St. Konrad meisterhaft dargestellt. In der neu gestalteten Sonderausstellung "Bruder Konrad - sein Leben" im Portal der Stiftspfarrkirche hat er die sehr spannenden Zeiten, in denen der Heilige Bruder Konrad seinen Weg durch das Erdenleben suchte, noch intensiver herausgearbeitet. Der Besucher der Ausstellung wird durch zahlreiche Zitate auf eine Reise in die Vergangenheit begleitet und enthält auch viele geistliche Impulse für seinen eigenen Lebensweg. Die Ausstellung bringt Ausblicke in die geistliche Entwicklung und die Stationen des Lebensweges von Bruder Konrad nahe, damit die Übergänge unseres Lebens gelingen. Bruder Konrad ist unser Helfer. - so hat es Bruder Georg vor der offiziellen Eröffnung der Ausstellungen durch Guardian Pater Norbert Schlenker OFMCap erklärt. Die Sonderausstellungen werden durch einen 3. Teil mit dem Thema "Bruder Konrad - Kust und Schriften", die ab 11. März 2018 im Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum zu sehen ist, ergänzt.
Die Sonderausstellungen mögen ein Anstoß sein, sich mit Bruder Konrad und seiner Zeit auseinanderzusetzen. Kommt und seht!

Neues Buch über Bruder Konrad in Altötting vorgestellt - ein Beitrag von Stefanie Lindner

Lieber Bruder Konrad

Bruder Prof. Dr. Nikolaus Kuster OFMCap ist Autor zahlreicher Bücher. Er hat sich auf Einladung von Pater Norbert Schlenker OFMCap und der Deutschen Kapuzinerprovinz als Schweizer ganz neutral auf die Spuren seines berühmten bayerischen Ordensbruders gemacht. Mit Treffsicherheit und spannenden Einblicken hat Bruder Niklaus seine Reise auf den Spuren des Bauernsohns und einfachen Klosterpförtners nicht nur im Buch "Konrad von Parzham - Menschenfreund und Gottesmann" beschrieben, sondern auch wortgewandt das Buch und seinen "Helden" in der gut gefüllten Stiftspfarrkirche vorgestellt. Auf die Fragen aus dem Publikum ist er im Anschluss ausführlich eingegangen und viele haben sich das sehr lesens- und empfehlenswerte Büchlein vom Autor persönlich signieren lassen. Bruder Konrad hat als Klosterpförtner eine Palette von kleinen und größeren Hoffnungen und Nöten zu Ohren bekommen, die er auch heute noch als Heiliger hört. Bruder Nikolaus spannt im Buch den Bogen zwischen der Zeit von damals und unserer Zeit. Die unterschiedlichen Probleme bespricht er mit Bruder Konrad und lädt so alle Leser ein, es ihm gleich zu tun.

Die neue Wallfahrtsmedaille 2018 ist da

Als Erinnerung an den Besuch bei Unserer Lieben Frau von Altötting sind die bronze- und silberfarbenen Wallfahrtsmedaillen bereits zur guten Tradition geworden und für viele ist die Medaille mit dem Jahresleitwort und einem wechslenden Motiv mittlerweile ein Sammelobjekt. Auf der Vorderseite ist dem Motto "Jesu Kreuz - unser Buch" Bruder Konrad in den Anblick eines Kreuzes vertieft. Auf der Rückseite prangt wie jedes Jahr das Logo der Heiligen Kapelle.

Erhältlich ist die limitierte Wallfahrtsmedaille 2018 in der Sakristei der Gnadenkapelle sowie im Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum der Bischöflichen Administration der Heiligen Kapelle. Der Preis beträgt EUR 3,50.

Konrad von Parzham - Menschenfreund und Gottesmann

ist der Titel des neuen Buches über einen äußerst populären Heilgen, der durch sein Leben auch in unsere Zeit ausstrahlt. Das Buch wird am Samstag, 27. Januar 2018, um 16 Uhr in der Stiftspfarrkirche durch den Autor Kapuzinerbruder Prof. Dr. Nikolaus Kuster vorgestellt. Bruder Nikolaus hat sich aufgemacht, um seinen Ordensbruder kennen zu lernen, und beschreibt seine intensive Spurensuche in ausdrucksstarken, mitreißenden Worten. Eine einfühlsame und inspirierende Pflichtlektüre!

Im Anschluss führt Bruder Georg Greimel OFMCap in die ersten beiden Sonderausstellungen anlässlich des Bruder-Konrad-Jahres in Altötting ein:
"Bruder Konrad - Geburt und Taufe" wird im Bruder-Konrad-Kloster thematisiert und in der Romanischen Eingangshalle der Stiftspfarrkirche wird "Bruder Konrad - sein Leben" präsentiert.

Bruder Konrad feiert am am 22. Dezember 2018 seinen 200. Geburts- und Tauftag. In Altötting hat er mehr als 40 Jahre als einfacher Klosterpförtner gedient. Er wurde in seiner einfachen, stillen und demütigen Art zu einem Symbol gegen den Zeitgeist. Kommt und seht!

Wallfahrtsprogramm Nr. 1 / 09. - 29. Januar 2018

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 1 ist nun als PDF-Datei erhältlich.

Wallfahrtsprogramm Nr.1 als PDF-Datei

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Januar 2018

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater,

für religiöse Minderheiten in Asien:

Dass Christen und andere religiöse Minderheiten in asiatischen Ländern ihren Glauben in voller Freiheit leben können.

Jesu Kreuz - unser Buch!

Die Auswahl eines Wallfahrtsmottos muss 3 Kriterien erfüllen: Es muss kurz und prägnant sein, es muss sehr aktuell und für die Wallfahrt spirituell förderlich sein. Es ist uns immer gelungen, im Hinblick auf diese Kriterien gute, einprägsame und wirksame Mottos zu finden: 2014 „Wie Gott will“, 2015 „kommt und seht“, 2016 „Mutter der Barmherzigkeit“ und 2017 „mit Maria zu Jesus“.
2018 ist ein Jahr, in dem wieder unser Stadtheiliger und 3. Diözesanpatron, Bruder Konrad von Parzham in den spirituellen Schwerpunkt der Wallfahrt rückt, feiern wir doch seinen 200. Geburtstag.
Bruder Konrad ist aus 3 Gründen für uns alle zeitlos vorbildlich und wichtig: Zum einen, weil er seit seiner Kindheit und Jugend ein Meister des Gebets war; er hatte das Bedürfnis und die Gnade, im verweilenden und betrachtenden Gebet auf den Herrn zu schauen und immer mehr in sein innerstes Wesen vorzudringen im Wissen, dass er da ein an kein Ende kommen werde; zum anderen war er ein Meister der dienenden Liebe, der es verstand, allen Bittstellern an seiner Klosterpforte das Gefühl zu geben, ganz für ihn da zu sein in unerschöpflicher Geduld, Einfühlsamkeit und Hilfsbereitschaft. Schließlich war Bruder Konrad ein Meister der Christusnachfolge, in der Bereitschaft, ihm immer ähnlicher zu werden, besonders auch auf dem Kreuzweg: So wurde er zu einem Kreuzesmystiker, was sich in seinem berühmten Wort „Das Kreuz ist mein Buch“ manifestiert. Er konnte bei der Betrachtung des Kreuzes die göttliche Barmherzigkeit und Liebe ablesen und zugleich Regeln für sein moralisches Handeln finden. Dem Sinne nach sagte er, wenn ich in einer Lage bin, in der ich nicht weiß, wie ich mich verhalten oder entscheiden soll, dann genügt ein Blick zum Kreuz und ich weiß es; es lehrt mich Milde, Demut, Güte, Barmherzigkeit und Liebe und warnt mich vor unangemessener Härte, Gewalt, Rache und der Verbreitung von Angst und Schrecken.
Das sollen und wollen wir alle von Bruder Konrad bei seinem 200. Geburtstag wieder lernen, in kritischen Stresssituationen auf das Kreuz zu schauen und dann die richtige Entscheidung und das rechte Verhalten zu treffen – und so lautet unser Wallfahrtsmotto 2018 „Jesu Kreuz – unser Buch!“
Mögen wir alle dadurch wachsen in der Christusnachfolge, in unserem Charakter und in unserem ethischen Handeln, das von den Werten der Bibel geprägt sein soll.

Prälat Günther Mandl, Stadtpfarrer, Stiftspropst und Wallfahrtsrektor