29. September 2016
Augenblicke der Besinnung

Sankt Michael, du treuer Held,
begleite uns im Kampf der Welt,
wenn unser Geist dir widerstrebt,
dass unser Herz dem Guten lebt.

Sankt Gabriel, du Himmelsbot,
sei unser Trost in jeder Not,
wenn die Verwirrung uns umweht,
dass uns dein Wort nicht untergeht.

Sankt Rafael, du Wegbegleit,
sei unser Rat zu jeder Zeit,
bis in der Welt es Abend wird,
dass unser Weg sich nicht verirrt.

Georg Thurmair

 
















Malteser Wallfahrt


Name der Wallfahrt: Wallfahrt des Malteser Hilfsdienst e.V. mit Kranken und Behinderten

Diözese: Malteser der Diözese Regensburg in Planung und Federführung, alle bayer. Diözesen und die Erzdiözese Salzburg, so wie Pilger aus der Diözese Chur und der Ostschweiz

Wegstrecke: Die Anreise nach Altötting erfolgt mit Reisebussen, Behinderten-Kfz und privaten PKWs zum Dultplatz. Von dort über die Burghauserstr., Tillyplatz, Kapellplatz zur Basilika

Termin der Wallfahrt: Immer am dritten Sonntag im Juli

Verantwortlicher: Franz Josef Freiherr von der Heydte

Gruppenstärke: Je nach Witterung zwischen 2500 und 3500 Wallfahrer, davon etwa 380 bis 450 Rollstuhlfahrer

Seit wann gibt es die Wallfahrt?: Die Wallfahrt mit Kranken und Behinderten wurrde im Jahr 1970 zum 10jährigen Bestehen des MHD zum Oberpfälzer Wallfahrtsort Fahrenberg unternommen und 1971 nach Altötting verlegt, zusammen mit dem Maltesern aus Passau. Seit 1973 als Wallfahrt des MHD in allen bayerischen Diözesen, seit 1977 mit den Salzburgern und seit 2004 mit den Schweizern.

Warum gibt es die Wallfahrt?: 1970 feierte der MHD Regensburg sein 10jähriges Gründungsfest. Man wollte keine Feier sondern eine Wallfahrt machen. Als Ziel wurde sehr schnell Fahrenberg genannt, allerdings wurde der Wunsch laut, die Kranken und Behinderten die wir ohnehin betreuen mitzunehmen. Dies wurde auch so gemacht, weil allerdings keine genügenden sanitären Einrichtungen vorhanden waren wurde als Ziel Altötting beschlossen.

Besonderheiten der Wallfahrt in ein paar Sätzen: Die Anreise der Wallfahrer, auch der Kranken und Behinderte beginnt in Unterfranken bereits um 3.00 Uhr früh, in Oberfranken und der nördlichen Oberpfalz um 4.00 Uhr, alle anderen Gebiete zeitlich gestaffelt. Aus diesem Grunde kann der Gottesdienst nicht früher aber auch nicht später beginnen. Es müssen sanitäre Anlagen vorhanden sein, deshalb ist auch ein Container mit behindertgerechten WCs aus Augsburg auf dem Dultplatz aufgebaut. Ein Großteil der Wallfahrer/innen werden vom Malteser Hilfsdienst der teilnehmenden Diözesen gebracht (rund 1500 - 1800) und betreut, ein Teil ca. 1000 bis 1500 werden von Familienangehörigen zur Wallfahrt gebracht und auch begleitet. Eine Betreuung mit Ärzten, Sanitätern und Pflegepersonal ist zwingend. Bei einer besseren Werbung in den Pfarreien Bayerns könnten es mehr sein. Als wir es uns vom Malteser Hilfsdienst Regensburg noch leisten konnten 5000 - 6000 DM Porto zu bezahlen, hatten wir bis zu 7000 Pilger in der Basilika, dazu wurden vom Hellbräu rund 100 Bierzeltbänke in die Basilika gebracht. Von den Maltesern kamen mit Pilgerzügen und PKWs maximal 2000, alle anderen Pilger waren mit Familienangehörige angereist.