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Katholischer Kinder- und Jugendbuchpreis 2018 verliehen

Lauren Wolk und Birgitt Kollmann werden für „Das Jahr, in dem ich lügen lernte“ ausgezeichnet

Erzbischof Schick ruft zum Gebet für die Kirche in China am 24. Mai auf

„Es geht darum, dass die Christen in China ihren Glauben frei praktizieren können“

Ökumenischer Gottesdienst zum DFB-Pokalfinale

„Gelebte Vielfalt im Miteinander und in Einmütigkeit“

Grußbotschaft zum muslimischen Fastenmonat Ramadan 2018

„Es darf keinen Ort geben, an dem die menschliche Würde nicht respektiert wird“

Bischof Neymeyr auf internationaler Konferenz christlicher und jüdischer Wissenschaftler

„Antisemitismus ist ein Krisensymptom unserer Gesellschaft.“

Einladung zur 29. Verleihung des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises 2018

Die US-amerikanische Autorin Lauren Wolk und die deutsche Übersetzerin Birgitt Kollmann werden am 24. Mai 2018 mit dem Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis der Deutschen Bischofskonferenz für ihr Buch „Das Jahr, in dem ich lügen lernte“ ausgezeichnet. Lauren Wolk erzählt in ihrem Debütroman die Geschichte der elfjährigen Farmerstochter Annabelle, die in der Konfrontation mit dem brutalen Mobbing ihrer Mitschülerin Betty beherzt und mutig für die Wahrheit eintritt. Die Jury unter Vorsitz von Weihbischof Robert Brahm (Trier) hat das diesjährige Preisbuch aus 280 Titeln, die von 76 Verlagen eingereicht wurden, ausgewählt. Sie empfiehlt die im Carl Hanser Verlag erschienene deutsche Übersetzung für junge Leserinnen und Leser ab 13 Jahren.

Der Katholische Kinder- und Jugendbuchpreis wird in diesem Jahr zum 29. Mal vergeben. Der Vorsitzende der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Gebhard Fürst (Rottenburg- Stuttgart), wird in seinem Grußwort das Preisbuch würdigen und den Preis zusammen mit Weihbischof Robert Brahm verleihen. Die Laudatio hält die Journalistin, Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin Dr. Susan Kreller. Die Verleihung findet am 24. Mai 2018 um 19.00 Uhr im Haus der Geschichte (Bonn) statt und wird moderiert von der Journalistin und Schriftstellerin Ute Wegmann (Köln). Die musikalische Gestaltung übernimmt die Jazz-Formation Billmen aus Nordrhein-Westfalen.

Wir laden Sie herzlich zur Verleihung ein und vorab zu einem
Fototermin
am Donnerstag, 24. Mai 2018 um 18.30 Uhr,
im Haus der Geschichte,
Willi-Brandt-Allee 14, 53113 Bonn.


Lauren Wolk und Birgitt Kollmann, Bischof Dr. Gebhard Fürst sowie Weihbischof Robert Brahm stehen dort der Presse für Fotos zur Verfügung.

Hinweise:
Wenn Sie an dem Fototermin und/oder der Preisverleihung teilnehmen möchten, schicken Sie bitte den angehängten Antwortbogen bis Freitag, 18. Mai 2018, 18.00 Uhr, per Fax: 0228 103–254 oder per E-Mail an pressestelle(at)dbk.de.
Weitere Informationen zur Geschichte des Preises sowie zu allen Preisbüchern seit 1979 finden Sie auch auf der Internetseite des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises in der Rubrik „Themen/Auszeichnungen der Deutschen Bischofskonferenz“.

Werkstattgespräch mit Lesung am Freitag, 25. Mai 2018
Unter dem Motto „Was Gummienten, Tiefseequallen und Meerjungfrauen gemeinsam haben?! Neues und Prämiertes aus der Kinder- und Jugendliteratur.“ findet am Freitag, 25. Mai 2018, ab 18.00 Uhr im Münster-Carrée (Gangolfsaal, Gangolfstr. 14, 53111 Bonn) eine weitere Veranstaltung zum Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2018 statt, zu der Medienvertreter ebenfalls herzlich eingeladen sind.
Mitglieder der Jury begrüßen die diesjährige Preisträgerin Lauren Wolk zum Werkstattgespräch mit Lesung und stellen neue und prämierte Werke der Kinder- und Jugendliteratur vor. Die Kooperationsveranstaltung des Borromäusvereins e. V., der STUBE (Studien- und Beratungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur) aus Wien und des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises richtet sich an literarisch Interessierte. Der Eintritt kostet 5 Euro.

101. Katholikentag in Münster beendet

Kardinal Marx: „Ein sichtbares Zeugnis des Friedens in der Welt geben“

Bibelarbeit von Kardinal Marx und Landesbischof Bedford-Strohm beim Katholikentag

„Es gibt keinen Frieden ohne den Blick auf die Armen“

Deutsche Bischofskonferenz veranstaltet Hearing beim Katholikentag in Münster

„Im Heute glauben – Der Beitrag der katholischen Kirche für den Zusammenhalt der Gesellschaft“

Botschaft von Papst Franziskus zum 101. Katholikentag in Münster

Liebe Brüder und Schwestern,

ganz herzlich grüße ich Euch alle anlässlich des 101. Katholikentags in Münster und freue mich, dass Ihr in so großer Zahl gekommen seid. Eure Teilnahme ist ein deutliches Zeichen dafür, wie sehr Euch das Leitwort dieses Katholikentags „Suche Frieden“ am Herzen liegt.

Dieses Wort ist dem Psalm 34 entnommen: „Meide das Böse und tu das Gute, suche Frieden und jage ihm nach!“ (Ps 34,15). Es ist ein Imperativ und ein brandaktueller Hilferuf. Es gibt derzeit kein wichtigeres Thema in der öffentlichen Debatte über Religion als das Problem von Fanatismus und Gewaltbereitschaft. Wir können beobachten, dass im familiären Bereich, an Arbeitsplätzen, in Vereinigungen, in Stadtteilen, Regionen und Nationen sowie überall dort, wo der Mensch als solcher nicht als eine Gabe Gottes angenommen wird, Unfriede, Missgunst und Hass zutage treten. Meine große Sorge gilt den Menschen, besonders den Kindern und Jugendlichen, die wegen Krieg und Gewalt in ihrem eigenen Land zur Flucht gezwungen sind, um ihr Leben zu retten. Sie klopfen bei uns an mit der Bitte um Hilfe und Aufnahme. In ihren Augen sehen wir die Sehnsucht nach Frieden.

Die Stadt Münster war vor 370 Jahren Schauplatz für einen bedeutenden Friedensschluss nach einem verheerenden Krieg. Man kam überein, dem kriegerischen Morden, das auch im Namen einer von Menschen missbrauchten Religion verübt wurde, ein Ende zu setzen. Der Katholikentag hier in Münster ermahnt uns, aus der eigenen Geschichte heraus für die Zukunft Frieden zu lernen. Ein wesentliches Instrument dazu ist unser christliches Engagement in der Familie, in unseren Schulen und Bildungseinrichtungen, vor allem auch in der Politik.

Frieden kann ebenso weiterwachsen, wenn die Christen verschiedener Konfessionen im verbindenden Bekenntnis zu Christus an die Öffentlichkeit treten und sich in der Gesellschaft gemeinsam engagieren, denn Christus ist unser Friede (vgl. Eph 2,14). Frieden bedarf des wertschätzenden Miteinanders aller Menschen guten Willens aus allen Religionen und Bekenntnissen. Alle Menschen können wertvolle Bausteine im Aufbau einer friedliebenden Gesellschaft sein. Frieden zu suchen und ihn so auch zu gestalten, ist Aufgabe aller Menschen. Seid Botschafter des Friedens, der Verantwortung und der Barmherzigkeit vor allem für die junge Generation! In jedem Kind, egal in welchem Land es geboren ist, schaut uns Christus an, der selber als schwaches Kind in unsere Welt gekommen ist. Kinder sind Zukunft!

Die gerechte Teilhabe aller Männer und Frauen am Wohlergehen ihrer Gesellschaft ist Grundlage eines dauerhaften Friedens. Die gerechte Teilhabe aller gilt aber auch für die Menschen in allen Gesellschaften weltweit. Die großen kirchlichen Hilfswerke, die Verbände und viele Pfarrgemeinden leisten hierfür einen wertvollen Beitrag. Frieden aber beginnt auch ganz einfach und klein in unserer Sprache, in der Wahl der Worte. Mit Worten, die wie Brot sind, stärkend, wertschätzend, gütig, klärend und verlässlich, beginnt der Frieden. Wahrheitsliebende Worte aus unserem Mund – in Gesellschaft und Kirche, in Familie und Freundeskreis, in der Arbeit oder der Freizeit – dienen dem Frieden. So auch die Worte unserer Gebete!

Ich wünsche Euch, dass dieser Katholikentag ein großes Fest des Glaubens wird und ein weit sichtbares Zeichen für den Frieden. Die Tage von Christi Himmelfahrt bis Pfingsten erinnern uns daran, dass wir unablässig den Heiligen Geist anrufen sollen, dass er uns seine Gaben schenke und den Frieden des Herrn wachsen lasse. Dabei schauen wir auch auf Maria, die als Mutter der Kirche mit den Aposteln um das Kommen des Heiligen Geistes gebetet hat. Sie begleite und unterstütze auch unsere Suche nach Frieden. Vertrauen wir uns ihrer Fürsprache und Hilfe an!

Ich weiß mich Euch im Gebet verbunden. Vergesst bitte nicht, für mich zu beten! Von Herzen erteile ich Euch, die ihr in Münster zusammengekommen seid, wie auch allen Gläubigen des Volkes Gottes in Deutschland den Apostolischen Segen.

Gemeinsames Wort der Kirchen zur Interkulturellen Woche 2018

„Glaube verbindet über Ländergrenzen hinweg“

Gespräch zwischen Mitgliedern der Deutschen Bischofskonferenz und Vertretern der Römischen Kurie

Thema „Beschluss der Vollversammlung über die pastorale Handreichung über konfessionsverbindende Ehen und eine gemeinsame Teilnahme an der Eucharistie“

„Valerie und der Priester“ – jetzt als Buch erschienen

Im vergangenen Jahr endete das einjährige Projekt „Valerie und der Priester“: Von April 2016 bis Mai 2017 begleitete die Berliner Journalistin Valerie Schönian den Münsteraner Priester Franziskus von Boeselager. Im Blog www.valerie-und-der-priester.de hielt Schönian in Texten und Videos fest, was sie in diesem Jahr erlebte, wie sie – als kirchenferne und nichtgläubige – Journalistin versuchte, in die Vielschichtigkeit der katholischen Kirche vorzudringen. „Valerie und der Priester“ wurde zu einem der erfolgreichsten Angebote der katholischen Kirche im Internet. In den Sozialen Medien erreichte es regelmäßig mehrere Hunderttausend Leser pro Monat, den Blog lasen im Schnitt monatlich 60.000 Menschen. Auf Facebook haben 14.000 Personen das Projekt abonniert und trugen mit ihren Fragen und Kommentaren zur Weiterentwicklung bei. Die Zahl der erreichten Nutzer in den Sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter, YouTube) lag bei bis zu einer Million im Monat. Verantwortet wurde das Projekt vom Zentrum für Berufungspastoral der Deutschen Bischofskonferenz.

Aktuell ist das Buch von Valerie Schönian über dieses Projekt erschienen: „Halleluja – wie ich versuchte, die katholische Kirche zu verstehen“ (Piper 2018, ISBN 978-3-492-06099-8, € 16,00). Auf über 360 Seiten erzählt Schönian von ihrem Jahr in Münster-Roxel, wo Kaplan von Boeselager als Priester tätig ist. Das Buch gliedert sich in sieben Kapitel, in einem Epilog kommt auch Kaplan von Boeselager zu Wort. Ein Glossar erläutert die wichtigsten Begriffe aus der katholischen Kirche. Das Buch versteht sich als Ergänzung zum Blog www.valerie-und-der-priester.de.

Hinweise:

Das Projekt „Valerie und der Priester“ findet sich weiterhin auf der Internetseite www.valerie-und-der-priester.de. Auf Facebook, Twitter und YouTube hat Valerie Schönian dokumentiert, was sie in diesem Jahr erlebt hat.

Hintergründe und Statements zum Abschluss des Projektes am 19. Mai 2017 sind  unter Pressemeldung Nr. 080 vom 19.05.2017 verfügbar.

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