Kalender

L M M G V S D
1
 
2
 
3
 
4
 
5
 
6
 
7
 
8
 
9
 
10
 
11
 
12
 
13
 
14
 
15
 
16
 
17
 
18
 
19
 
20
 
21
 
22
 
23
 
24
 
25
 
26
 
27
 
28
 
29
 
 
 
 
 
 
 
31. Maggio 2016
Augenblicke der Besinnung

Der liebe Gott
ist ebenso bereit,
uns zu verzeihen,
wenn wir ihn darum bitten,
wie eine Mutter bereit ist,
ihr Kind aus dem Feuer zu ziehen.

Johannes Maria Vianney - Pfarrer von Ars

 
















Feed aggregator

Kardinal Marx veröffentlicht Gastbeitrag zu Amoris laetitia im L’Osservatore Romano

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hat in einem Gastbeitrag für die italienische Ausgabe der Vatikanzeitung „L’Osservatore Romano“ das Nachsynodale Schreiben Amoris laetitia als eine „Ermutigung zum Leben und zur Liebe“ bezeichnet. In dem gestern veröffentlichten Beitrag betont Kardinal Marx, dass der Papst das Dokument so verfasst habe, „dass es ein großes, auf viele ganz alltägliche Lebenssituationen zugehendes, nicht verurteilendes, sondern einladendes Orientierungsangebot darstellt.“

Am Ende eines langen Schreibens stehe die Ermunterung, nicht an der eigenen Begrenztheit zu verzweifeln. Diese Aufgabe sei der Seelsorge der Kirche aufgegeben: „Es geht dabei um eine Seelsorge, die Ernst macht mit der Anforderung, der individuellen Biographie und Lebenssituation tatsächlich konkret gerecht zu werden, die die Menschen mitbringen, wenn sie zu uns kommen. Und vor allem: Nicht von oben herab ein Ideal zu predigen, sondern Mut zu machen, in den jeweiligen Lebensverhältnissen das Evangelium zu leben und als Quelle der Liebe zu entdecken“, so Kardinal Marx.

Der Dreiklang von „Begleiten, Unterscheiden und Eingliedern“, den Papst Franziskus beschreibe, werde eine Grundlage der Pastoral, „wenn sie die Menschen tatsächlich erreichen will und den Weg, den Gott selbst mit diesen Menschen geht, erschließen will. Das wird nicht ohne Auswirkungen auf die Ausbildung und das Tätigkeitsprofil unserer Priester, aber auch unserer pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bleiben.“ Die Aufgabe der Pastoral, die sich aus Amoris laetitia ergebe, sei es, „im Licht der Barmherzigkeit und der Liebe Gottes auf die Menschen individuell zuzugehen und ihnen Begleitung und Gemeinschaft anzubieten, ganz gleich, in welcher Lebenssituation sie sich befinden und ob diese der Lehre der Kirche in allen Aspekten entspricht. Diese Aufgabe ist ebenso unabdingbar, wie sie urkatholisch und anspruchsvoll ist.“

Hinweis:
Die deutsche Fassung des Beitrags von Kardinal Marx im L’Osservatore Romano finden Sie untenstehend als pdf-Datei zum Herunterladen.

Neue Einheitsübersetzung der Bibel erscheint im Herbst

Die revidierte Einheitsübersetzung der Bibel erscheint im Herbst. Damit endet ein zehnjähriger Arbeitsprozess, an dem Theologen, Bibel- und Sprachwissenschaftler sowie weitere Fachleute beteiligt waren. Basis für die Überarbeitung der 1979 erschienenen Einheitsübersetzung waren neue Erkenntnisse zu frühen Textzeugen, eine engere Orientierung am Urtext und die Berücksichtigung von Änderungen im aktuellen Sprachgebrauch.

Die Einheitsübersetzung wird über Deutschland, Österreich und die Schweiz hinaus im gesamten deutschsprachigen Raum genutzt. Sie ist die katholische Bibel für Liturgie, Schule, Familie und (Gemeinde-)Katechese und gilt als verbindliche Fassung. Vor wenigen Tagen hat die vatikanische Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung der neuen Einheitsübersetzung zugestimmt (Recognitio). Die Katholische Bibelanstalt Stuttgart bereitet auf dieser Textgrundlage neue Bibelausgaben und die Überarbeitung der Liturgischen Bücher vor.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, dankte allen Beteiligten an dem langen Prozess: „Die Heilige Schrift gehört zum Herzstück unseres Glaubens. Ich bin allen, die sich an der Neufassung der deutschen Bibelübersetzung beteiligt haben, dankbar. Eine lange Wegstrecke geht nun zu Ende. Ich wünsche mir, dass die Heilige Schrift – gerade auch in der überarbeiteten Fassung – von vielen Menschen angenommen und so zu einem geistlichen Mittelpunkt im eigenen Leben wird.“ Ausdrücklich dankte Kardinal Marx dem emeritierten Bischof von Erfurt, Bischof Dr. Joachim Wanke, sowie dem verstorbenen Bischof von Bozen-Brixen, Bischof Dr. Wilhelm Egger OFMCap, die das Projekt über viele Jahre gesteuert haben.

Verband der Diözesen Deutschlands berät über Kirchliche Zusatzversorgungskasse

Anlässlich der Vollversammlung des Verbandes der Diözesen Deutschlands (VDD) haben sich die 27 (Erz-)Bischöfe heute wie schon lange geplant in Würzburg mit der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse (KZVK) beschäftigt.

Der Sprecher des KZVK-Vorstands erläuterte der Vollversammlung gemeinsam mit der Beratungsgesellschaft KPMG den Sachstand der seitens der Kasse in den letzten zwei Jahren initiierten Projekte und Maßnahmen. Dazu zählen insbesondere die Neuordnung der Organ- und Aufsichtsstrukturen.

Vor dem Hintergrund der allgemeinen Diskussionen über die Auswirkungen der anhaltenden Phase historisch niedriger Zinsen auf Versicherungen und Pensionskassen stellte der Sprecher des KZVK-Vorstands klar, dass die Rentenverpflichtung der KZVK auf Jahrzehnte hin abgesichert ist.

Die Bischöfe bestätigten den eingeschlagenen Kurs. Zudem bekräftigen sie, dass die notwendigen Weichenstellungen in allen wesentlichen Bereichen bis zum Jahresende erfolgen und die Reform der Organ- und Aufsichtsstrukturen dann in Kraft gesetzt wird.

Syndicate content