Augenblicke der Besinnung

Der Himmel kennt keine Rachsucht.
Für die guten und demütigen Herzen,
die Unrecht und Schmähungen
mit Freude oder Gleichmut ertragen,
beginnt der Himmel schon auf dieser Welt.

Johannes Maria Vianney - Pfarrer von Ars















„Nicht der Mensch, sondern Gott spricht das letzte Amen“
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Maria hat geholfen - Ein  Zeugnis über eine wunderbare Heilung nach einem schweren Schlaganfall

Von Martina Hümmer aus Kirchlauter, der Enkelin einer treuen Altötting-Pilgerin, die ein ganz besonderes Wunder erlebte. Lesen Sie selbst: 

„Meine Oma Eugenie ist seit 60 Jahren Wallfahrtsleiterin der Kirchlauterer Buswallfahrt nach Altötting. Sie vertraute schon immer auf die Hilfe der Gottesmutter und ist Altötting sehr verbunden. Den 95. Geburtstag meiner Oma Eugenie feierten wir im Januar 2019 mit einem Dankgottesdienst und einem Fest. Anfang März verstarb plötzlich ihre zehn Jahre jüngere Schwester Anna, was sie so unendlich mitgenommen hat, dass sie vor der Beerdigung ihrer Schwester einen sehr schweren Schlaganfall erlitt. Wir fanden sie morgens regungslos neben ihrem Bett am Boden, nachdem sie die Tür nicht geöffnet hatte. Sie war dann im Krankenhaus und lag dort ohne Reaktion. Die Ärzte zeigten uns das MRT (Magnetresonanztomographie)-Bild und erklärten uns, dass beide Seiten des Gehirns aufgrund des Schlaganfalls abgestorben seien. Vor allem das Großhirn sei betroffen und ich würde mich nie mehr mit meiner Oma unterhalten können – zudem sei sie gelähmt. Außerdem habe der Schlaganfall auch das Schlaf-Wachzentrum getroffen, was es ihr unmöglich mache, noch einmal in einen wachen Zustand zu kommen. Die Augen würden für immer geschlossen bleiben. So lag sie nun da, meine allerliebste Oma, und es tat so weh, sie so zu sehen, wo sie doch kurz zuvor noch in der Tankstelle stand und Kunden bedient hatte – körperlich und geistig super fit. Die Ärzte rieten uns, sie mit Morphium einschlafen zu lassen, da die Lage aussichtslos und zudem das Alter zu bedenken sei. Eine sehr, sehr schwere Entscheidung kam auf uns zu. Ich besuchte sie jeden Tag und hielt stundenlang ihre Hand, betete und sah in ihr schlafendes Gesicht und in ihre geschlossenen Augen. Ich wünschte mir so sehr und bat die Muttergottes um Hilfe, wieder mit meiner Oma sprechen und ihr noch so vieles sagen zu können, wozu ich nie gekommen war. Das war so sehr schlimm für meine Familie und mich. Nach ungefähr sechs Wochen ohne Nahrung mussten wir eine Entscheidung treffen. Meine Eltern konnten es aber nicht übers Herz bringen und schoben diese immer weiter hinaus. Ich fuhr nach Altötting und betete... In der Beichte bat ich den Pfarrer um geistlichen Rat. Er sagte, nicht der Mensch, sondern Gott spreche das letzte Amen. Eines Abends war ich wieder bei meiner Oma im Krankenhaus. Da sie alleine im Zimmer war, sang ich ihr Lieblingslied „Meerstern, ich Dich grüße“. Plötzlich merkte ich, dass sie das Lied mitmurmelte. Ich habe es einfach ignoriert und weitergesungen. Doch meine Oma murmelte das Lied mit – eindeutig – und ich erkannte sogar die Melodie. Wenn man einen Menschen aber über sechs Wochen lang schlafen sieht, denkt man, das wäre Einbildung. Ich schloss einfach meine Augen und sang weiter ... dann hörte ich wie jemand sagte: ‚Martina’. Es war meine Oma! Ich machte meine Augen auf und sah ihr direkt in ihre Augen. Ihr ahnt nicht, welcher Schauer und welches Glücksgefühl zugleich in mir hochkamen. Nach so langer Zeit habe ich die Stimme meiner Oma wieder gehört! Und sie machte tatsächlich die Augen auf – ich konnte es nicht glauben. Ich lief sofort nach draußen, um einen Arzt zu erreichen. Eine behandelnde Ärztin traf ich dann endlich. Sie klärte mich noch einmal auf: es könne nicht sein, was ich gesehen, bzw. gehört habe. Die Fakten seien auf dem MRT zu sehen. Da es dann auch schon spät war, ging ich heim, aber ich wusste, was ich erlebt hatte.Am nächsten Tag waren meine Eltern im Krankenhaus. Meine Oma war bei Bewusstsein und geistig voll da.
Sie fragte nach, was es daheim Neues gäbe; wie es den Enkeln usw. ginge und ob wir dieses Jahr schon in Altötting gewesen wären. Die Sprache war noch etwas langsam, aber man verstand jedes Wort. Auf Fragen nach ihrem Namen reagierte sie mit: ‚Hinz und Kunz. Denkt ihr, ich wüsste meinen eigenen Namen nicht mehr?’ Auch ihre Beine bewegte sie plötzlich wieder. Seitdem ist sie auf dem Weg der Besserung und wir freuen uns über jeden noch so kleinen Schritt. Sie ist voller Mut und einer unglaublichen Kraft, die ich so sehr bewundere. ‚Ich bin nicht krank, nur auf Erholung’, sagt sie. Meine Oma hat seit ihrem Schlaganfall nicht ein einziges Mal geklagt oder gejammert. Sie ist von einer inneren Stärke, die ich noch niemals bei einem Menschen erlebt habe; außerdem ihre Kraft, ihr Gottvertrauen und ihre Geduld im schweren Leid. Nicht ein Wort der Verzagtheit kam über ihre Lippen. Jeder Tag, der mir noch mit meiner Oma geschenkt wird, ist etwas ganz besonderes. Ich habe ihr auch alles gesagt, was ich ihr so gerne sagen wollte. Wir hatten seitdem sehr, sehr tiefsinnige Gespräche – und wir beteten zusammen und schauten uns die ganze Zeit dabei in die Augen. Das sind solche Momente, wo der Himmel ganz sicher die Erde berührt und ich bin unendlich dankbar. Für die Ärzte ist es allerdings weiterhin ein Rätsel.
Die vergangenen Monate seit ihrem Schlaganfall waren eine unglaublich gnadenreiche und heilende Zeit. Ich erlebe eine Frau mit einer unendlichen inneren Stärke und einer unglaublichen Größe. Ich kann und möchte so viel von ihr lernen. Ihre Kraft, Ihr Gottvertrauen, vor allem ihr Vertrauen, dass Maria ihr Kraft gebe und ihre Geduld im schweren Leid. Annehmen, so wie es ist und trotz allem zu jedem Zeitpunkt Hoffnung haben. Jede Sekunde mit meiner Oma ist mir kostbar und ein so großes Geschenk – Maria sei Dank!“ 

„Maria hat geholfen!“, steht auf der Votivtafel, die im Bild Martina Hümmer vor der Gnadenkapelle in Händen hält. Die Enkelin der treuen Altötting-Pilgerin Eugenie Hümmer (im Bild vor dem Schlaganfall) hat sie gespendet, nachdem ihre Oma nach einem Schlaganfall auf wunderbare
Weise „wieder ins Leben gerufen“ worden war.
Fotos: privat

Der Bericht erschien im Altöttinger Liebfrauenboten

Wort zum Sonntag - 5. Fastensonntag
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„Ich bin die Auferstehung und das Leben: Wer an mich glaubt, wird leben.“
Die Schwestern des Lazarus sandten Jesus die Nachricht: Herr, ein Freund ist krank.
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Liebe Pfarrangehörige, lieber Pilger und Pilgerinnen,
Nachdem wir wegen der Korona-Krise auch unsere Anbetungskapelle wegen des Enge des Raumes schließen mussten, kam bei den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern, besonders aber bei den aktiven und treuen Anbetern der dringende Wunsch auf, die Gnadenkapelle auch zur Anbetungskapelle zu machen, indem wir rund um die Uhr, bei Tag und bei Nacht den vielen Benützern unseres Livesteam-Angebotes nicht nur unsere Gnadenmutter zur Verehrung, sondern auch das Allerheiligste zur Anbetung in die Wohnung bringen. Diese Regelung gilt seit Dienstagabend: Der Herr wird über die modernen Medien bei Ihnen zu Hause sein und wartet auf Ihr Verweilen, Ihr Beten und Ihr Wachen: Welch ein schönes Angebot; nützen Sie es reichlich allein oder mit Ihren Familien/Wohnungsmitgliedern; der Herr wartet auf uns: „Konntet ihr nicht eine Stunde mit mir wachen? Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach; betet, damit ihr nicht in Versuchung fallt."

Sehr herzlich lade ich alle zur Mitfeier der Kar- und Ostertage von zu Hause aus ein. Die Zeiten und Hinweise über die Empfangsmöglichkeiten entnehmen Sie bitte dem Wallfahrtsprogramm.

Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Glauben leben in Krisenzeiten - Mit Gott dahoam

"Durch Gebet erlangt man alles. Gebet ist eine universelle Arznei." wusste bereits Novalis.

Aber wie geht beten dahoam konkret? Wie kann der Sonntag als Tag des Herren geheiligt werden? Wie kann ich von zu Hause aus die Fasten- und Osterzeit gut gestalten?

Bischof Stefan Oster muss in diesen Tagen ebenfalls zu Hause bleiben, möchte aber mit allen mit Impulsen und Vorträgen via Videos als Hirte verbunden sein: Bischof dahoam

Anleitungen, Gebete und Tipps für das Glaubensleben in Krisenzeiten finden Sie hier übersichtlich zusammengenfasst: Mit Gott dahoam

Gebetsinitativen helfen, sich der großen Gemeinschaft im Glauben aktiv eingebunden und von dieser Gemeinschaft getragen zu wissen: Verbunden - auch dahoam

Vielen Dank an das Team des Referates Neuevangelisierung in Passau!

Ankündigung der Altöttinger Kar- und Ostertage in Zeiten der Corona-Krise

Die Pfarrverbands- und Wallfahrtsleitung lädt alle Gläubigen zum gemeinsamen Gebet zu Hause in der Familie und zur virtuellen Mitfeier der Liturgie ein. Täglich werden 5 Heilige Messen (um 8 Uhr, 9 Uhr, 10 Uhr, 11 Uhr und 19 Uhr) sowie das Rosenkranzgebet um 15 Uhr per 24/7-Live-Stream auf youtube Gnadenort Altötting übertragen.
Ab sofort wird in der Gnadenkapelle der Herr im Allerheiligsten Altarsakrament zur Anbetung via Live-Stream rund um die Uhr ausgesetzt; ausgenommen während der Feier Heiliger Messen.
In den Kar- und Ostertage wird die liturgische Gestaltung in der Gnadenkapelle ebenso per 24/7-Live-Stream auf youtube Gnadenort Altötting übertragen.
Die liturgischen Feiern finden zu den üblichen Zeiten um 8 Uhr, 9 Uhr, 10 Uhr, 11 Uhr und 19 Uhr statt. Ebenso wird um 15 Uhr täglich zum gemeinsamen Gebet eingeladen.
Die Gottesdienste mit Bischof Oster werden durch das Bistum Passau als Live-Stream auf der Webseite www.bistum-passau.de übertragen und über Niederbayern TV ausgestrahlt.

Der Gottesdienstplan für Kar- und Ostertage 2020:

1.    Am Palmsonntag werden in der Gnadenkapelle Palmsonntags-gottesdienste gefeiert, in denen Palmzweige geweiht werden. Jeweils nach dem Gottesdienst können die geweihten Palmzweige im Umgang der Gnadenkapelle unter Einhaltung der Schutzbestimmungen in der Corona-Krise kostenfrei abgeholt werden.
Am Nachmittag um 15 Uhr beten wir den Kreuzweg und die Vesper.

2.    In der Karwoche werden Montag bis Mittwoch die Heiligen Messen zu den üblichen Zeiten gefeiert und um 15 Uhr der Rosenkranz gebetet.

3.    Am Gründonnerstag werden die Tagzeitenliturgien feiert. Die Texte zum Mitfeiern finden Sie in der Stundenbuch-App sowie im Internet unter Stundenbuch.katholisch.de (https://stundenbuch.katholisch.de/kalendertag.php). 
Um 09.30 Uhr wird die Missa Chrismatis mit Bischof Stefan Oster live übertragen.
Ebenso feiern wir den Abendmahlsgottesdienst als Pontifikalamt über die Medien verbunden mit Bischof Oster um 19.30 Uhr.  

4.    Am Karfreitag können Sie via Live-Stream dabei sein, wenn um 7.45 Uhr das Gnadenbild mit dem Trauerschleier bekleidet wird.
Es werden die Tagzeitliturgien gefeiert.
Um 15 Uhr sind alle Gläubigen eingeladen, die Karfreitagsliturgie mit Bischof Oster zu feiern.  

5.    Am Karsamstag werden die Tagzeitliturgien gefeiert.
Um 20 Uhr findet in der Gnadenkapelle die österliche Lichtfeier statt. Von da an brennt das Osterlicht in der Gnadenkapelle.
Zur Feier der Osternacht um 21 Uhr sind alle Gläubigen eingeladen, sich mit Bischof Oster über die Bistums-Webseite und Niederbayern TV zu verbinden und die Auferstehung des Herrn mit dem ganzen Bistum Passau zu feiern.

6.    Am Ostersonntag läuten in allen Kirchen in der Zeit von 8.45 – 9 Uhr alle Glocken. Die Heiligen Messen werden in der Gnadenkapelle wieder um 8 Uhr, 9 Uhr, 10 Uhr, 11 Uhr und 19 Uhr gefeiert. Herzliche Einladung mitzufeiern. 
Am Nachmittag sind Sie eingeladen, um 15 Uhr die Vesper mitzubeten mit anschließendem AVE als Gruß an die Gnadenmutter.

7.    Am Ostermontag werden die 5 Heiligen Messen in der Gnadenkapelle gefeiert. Um 15 Uhr beten wir den glorreichen Rosenkranz.

8.     Die Heiligen Messen werden von den Priestern gefeiert, aber ohne Beteiligung des Volkes. Die Kirchen müssen leider geschlossen bleiben.

9.    Es wird auf die Möglichkeit der geistigen Kommunion hingewiesen: Das heißt, sich im Herzen mit Christus verbinden. Es ist ein Akt aufrichtigen, aus Liebe hervorgehenden Verlangens nach der Heiligen Kommunion, nach der Vereinigung mit Christus im Sakrament der Liebe.

„Wenn ihr nicht sakramental kommunizieren könnt, übt wenigstens die geistliche Kommunion, die in einem brennenden Verlangen besteht, Jesus in eurem Herzen zu empfangen.“ (Hl. Johannes Bosco)

Ein Gebet zur geistlichen Kommunion:
„Mein Herr, ich glaube, dass du wirklich im Sakrament des Altares gegenwärtig bist. Ich liebe dich über alles und möchte dich empfangen. Weil ich dich jetzt nicht im Sakrament empfangen kann, komm wenigstens geistlicher Weise in mein Herz. Bleibe bei mir und lass nicht zu, dass ich jemals von dir getrennt werde. Amen.“

10.     Täglich um 15 Uhr (außer Karfreitag und Karsamstag) läuten die jeweils größten Glocken der Altöttinger Kirchen 3 Minuten lang und laden zum privaten Rosenkranzgebet ein, dass die Gläubigen miteinander verbindet.

11.     Das Altöttinger Seelsorgeteam und die Kapuziner stehen in dieser bedrängten Zeit für Seelsorgegespräche gerne telefonisch zur Verfügung:
Prälat Günther Mandl                          Tel. 0160 / 92122325
Pfarrvikar Deva Gudipalli                      Tel. 0176 / 36764733
Kaplan Michael Osterholzer                 Tel. 08671 / 9286911
Diakon Dr. Johannes Schachtl             Tel. 0151 / 50481440
Diakon Thomas Zauner                       Tel. 0163 / 7364815
Gemeindereferentin Tanja Stadler         Tel. 0171 / 3428681
Klosterpforte St. Magdalena                Tel. 08671 / 96920
Klosterpforte St. Konrad                      Tel. 08671 / 9830

Kanonikus Roman Blasikiewicz           Tel. 08671 / 919 99 950
Kanonikus Msgr. Renoldner Wolfgang   Tel. 08671 / 88 66 681
Kanonikus August Sparrer                   Tel. 08671 / 50 75 119

12.     Jeder, der eine Bitte, ein Anliegen hat, für jemanden beten lassen möchte oder sonst irgendwie etwas auf dem Herzen hat, kann diese Anliegen, Bitten und Gebetsbitten elektronisch an kaplan.altoetting@gmail.com zusenden. Unser Kaplan Michael Osterholzer nimmt sich der Anliegen sehr gerne an und wird diese anonym in die Heilige Messe, die er täglich feiert, einschließen.
 
13.     Alle sind aufgefordert, einander in den derzeit begrenzten Möglichkeiten beizustehen, besonders Alten, Kranken, Behinderten und Einsamen.

14.     Maria, unsere Gnadenmutter hat sich diesen Ort erwählt für ihre helfende und tröstende Präsenz; im Laufe der über 500jährigen Wallfahrtsgeschichte hat sie immer wieder schützend ihren Mantel über den Gnadenort ausgebreitet „bis alle Stürm vorübergehn; Patronin voller Güte uns alle Zeit behüte.“

15.     Wir sind bestrebt mit Besonnenheit, Klugheit und Konsequenz die Corona-Gefahr wirksam zu begrenzen ohne Angst und Panik zu verbreiten, sondern im Gegenteil: Mut, Zuversicht und Gottvertrauen.
 „Non avete paura; aprite le porte a Cristo“ – HABT KEINE ANGST, ÖFFNET DIE TÜR FÜR CHRISTUS (Hl. Papst Johannes Paul II.)

Die Altöttinger Seelsorger versichern Ihnen ihre Verbundenheit im Gebet und in der Eucharistiefeier, die derzeit nur privat in verschlossenen Kirchen und Kapellen möglich ist und laden Sie auch zum persönlichen Gebet in all den Anliegen unserer Zeit ein.

Mit herzlichen Segensgrüßen
        
Prälat Günther Mandl                                   P. Norbert Schlenker OFMCap        
Wallfahrtsrektor                                           stellv. Wallfahrtsrektor        
Stadtpfarrer und Stiftspropst                        Guardian der Kapuzinerklöster St. Magdalena und St. Konrad

 

 

24/7-LIVE-STREAM
Weihe an das Heiligste Herz Jesu und an das Unbefleckte Herz Mariens

"Am Hochfest der Verkündigung, lade ich die Gläubigen ein, unser Bistum erneut dem Herzen Jesu und dem Herzen der Mutter Gottes zu weihen." lautet die Einladung von Bischof Stefan Oster.

In Altötting werden wir dieser Einladung sehr gerne folgen und beten in der Gnadenkapelle das Weihegebet mit. Wir laden alle ein, sich anzuschließen und von zu Hause aus via unserem LIVE-Stream unter Youtube Gnadenort Altötting mitzubeten.

Das Weihegebet im Wortlaut

Rund um die Uhr mit der Gnadenmutter verbunden

Gerade jetzt gilt: „Maria hilft immer, sie hilft jederzeit.“ Sie ist die Gnadenmutter, unsere Fürsprecherin bei Gott durch ihren Sohn, der Zufluchtsort, der Trost der Betrübten. Gerade wenn die Kirchen zum Schutze aller bedauerlicher Weiser geschlossen bleiben müssen, ist Maria als Mutter allen nahe, die zu ihr ihre Zuflucht nehmen. Diese Verbindung zur Himmelsmama kann auch in diesen Zeiten nicht eingeschränkt werden. Damit alle Marienverehrer aber gerade in diesen Zeiten die Verbindung zur Gnadenmutter von Altötting halten können, gibt es ab sofort einen 24/7-LIVE-Stream aus der Gnadenkapelle. Wie gewohnt lädt die Stille zum persönlichen Gebet ein und wird nur durch 5 Heilige Messen und das Rosenkranzgebet unterbrochen.
Die Heiligen Messen werden um 8 Uhr, 9 Uhr, 10 Uhr, 11 Uhr und 19 Uhr gefeiert.
Der Rosenkranz wird um 15 Uhr gebetet.

Hier geht es zum LIVE-Stream auf Youtube Gnadenort Altötting

Vergelt‘s Gott allen, die dies ermöglichen, besonders Radio Horeb für tatkräftige und technische Unterstützung und unserer Gemeindereferentin Tanja Stadler!

Foto: Tanja Stadler

 

Elektronische Anliegenbox
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Viele, viele Menschen kommen seit Jahrhunderten nach Altötting und bringen ihre Sorgen und Nöte mit. Diese Anliegen können im Umgang der Gnadenkapelle in das Anliegenbuch eingeschrieben werden. Im Vorraum der Anbetungskapelle steht zusätzlich eine Box, in der die Anliegen-Briefchen eingeworfen werden können.

Nun gibt es noch ein besonderes Angebot, für alle die nicht nach Altötting kommen können: Unser Kaplan Michael Osterholzer bietet für jeden, der eine Bitte, ein Anliegen hat, für jemanden beten lassen möchte oder sonst irgendwie etwas auf dem Herzen hat an, dass Sie diese Anliegen unter kaplan.altoetting@gmail.com zusenden. Er nimmt sich Ihrer Anliegen an und wird diese anonym in die Heiligen Messe, die er täglich feiert, einschließen. Gerne können Sie sich auch mit Fragen an die zuvor genannte Mail-Adresse wenden.

Vielen Dank an Kaplan Michael Osterholzer für seinen eifrigen Dienst als Seelsorger!

Impulse zum Nachhören - Die Katechesen aus 2019 auf Soundcloud

Für alle, die zu Hause sind und nun viel Zeit haben: Die Impuls-Katechesen "Was glaubst Du?" über Biblische Heilungsgeschichten aus 2019 gibt es auf Soundcloud zum Nachhören.

Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, dazu wollen wir Sie mit den Impuls-Katechesen einladen! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen.

Hier geht' weiter zur Playlist mit 24 Tracks: SoundCloud Gnadenort Altötting

Übrigens: 2020 wird die Reihe der Impuls-Katechesen fortgesetzt. Das Thema werden die Biblischen Gleichnisse sein.

Ausgangsbeschränkung in Bayern

Aufgrund der staatlich angeordneten Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie bis zum 03. April 2020 um Mitternacht musste zu unserem großen Bedauern auch die Anbetungskapelle in Altötting geschlossen werden. Jesus wird in diesen Wochen in der Anbetungskapelle als Zeichen Seiner liebenden Gegenwart ausgesetzt verbleiben. Bitte verbinden Sie sich weiter im Geiste mit Jesus im Allerheiligsten. Er umhüllt alle, die sich ihm vertrauensvoll zuwenden, mit Seiner Liebe und Seiner Nähe. Im Eucharistischen Herrn und im Gebet sind alle Menschen spirituell verbunden. Treten wir füreinander vor Gott ein und ziehen wir so seine Barmherzigkeit auf die ganze Welt herab. Beten wir für einander und bitten wir Gott um seinen Beistand in diesen Zeiten.

Jesus empfangen in der geistigen Kommunion

Die Corona-Pandemie trifft die Menschen schwer. Das Leben kommt zum Stillstand.
Für die Christen ist durch den Ausfall der Heiligen Messen eine echte Fastenzeit angebrochen.
Die "Communio spiritualis" (zu deutsch geistige oder geistliche Kommunion) ermöglicht Gläubigen, die aus schwerwiegenden Gründen wie Alter und Krankheit nicht an der Heiligen Messe teilnehmen können, dennoch an der Eucharistie teilzunehmen, unabhängig von Ort und Zeit.

Die geistige Kommunion ist ein Akt aufrichtigen, aus Liebe hervorgehenden Verlangens nach der Heiligen Kommunion, nach der Vereinigung mit Christus im Sakrament der Liebe.

Papst Franziskus ermahnte in der Frühmesse am Josefstag wieder zur geistlichen Kommunion in dieser schwierigen Zeit der Coronavirus-Pandemie, die in vielen Ländern die Aussetzung der Messfeiern unter Beteiligung der Gläubigen zur Vermeidung einer Ansteckung erfordert:
„Alle, die weit weg sind und die Messe über das Fernsehen verfolgen, lade ich ein, die geistliche Kommunion zu verwirklichen:
Zu deinen Füßen, o mein Jesus, werfe ich mich nieder und biete dir die Reue meines bußfertigen Herzens an, das sich in seine eigene Nichtigkeit und in deine heiligen Gegenwart versenkt. Ich bete dich im Sakrament deiner Liebe an, ich wünsche, dich in der armen Wohnstatt zu empfangen, die mein Herz dir anbietet. In Erwartung des Glücks der sakramentalen Gemeinschaft möchte ich dich im Geiste besitzen. Komm zu mir, o mein Jesus, dass ich zu dir komme. Möge deine Liebe mein ganzes Wesen entflammen, auf Leben und Tod. Ich glaube an dich, ich hoffe auf dich, ich liebe dich. Amen, so sei es“.

In der aktuellen Corona-Krise rückt die althergebrachte Praxis der geistlichen Kommunion wieder verstärkt in den Blick. In zahlreichen Texten des kirchlichen Lehramts wurde diese besprochen:
"Durch ihr Verlangen nach dem Sakrament mit der Kirche vereint, sind sie, wenn auch äußerlich von ihr getrennt, zuinnerst und wirklich ganz mit der Kirche verbunden und empfangen daher die Früchte des Sakraments." (Glaubenskongregation 1983 / Sacerdotium ministeriale, III.4)
"Eben darum ist es angemessen, in der Seele das dauernde Verlangen nach dem eucharistischen Sakrament zu pflegen. Hier liegt die Übung der 'geistlichen Kommunion' begründet, die sich seit Jahrhunderten in der Kirche verbreitet hat und von heiligen Lehrmeistern des geistlichen Lebens empfohlen wurde" (Johannes Paul II. / Ecclesia de eucharistia, Nr. 34).
Die Kirche wünscht "vor allem, daß die Christen - besonders wenn sie die eucharistische Speise nicht leicht in Wirklichkeit empfangen können - sie wenigstens geistigerweise empfangen und zwar so, daß sie durch lebendigen Glauben, durch demütige und ehrfürchtige Hingabe an den Willen des göttlichen Erlösers in möglichst innigem Liebeseifer sich mit ihm verbinden." (Pius XII. / Mediator Dei)

Viele Heilige haben diese Praxis empfohlen. Hier ein paar ausgewählte Zitate:
Hl. Teresa von Avila: "Meine Töchter, wenn ihr die Heilige Messe hört, ohne zur Kommunion zu gehen, sucht die geistliche Kommunion und sammelt euch in euch selbst. Das ist eine überaus nützliche Praxis, und sie entzündet in euch die große Liebe Gottes"
Nach Meinung des Hl. Alfons Maria von Liguori sind zum Empfang der geistlichen Kommunion zwei Dinge notwendig: Das erste ist der brennende Wunsch, den sakramentalen Jesus zu empfangen, und das zweite ist eine liebende Umarmung, als ob er schon empfangen worden wäre.
Hl. Johannes Bosco: "Wenn ihr nicht sakramental kommunizieren könnt, übt wenigstens die geistliche Kommunion, die in einem brennenden Verlangen besteht, Jesus in eurem Herzen zu empfangen"
Hl. Franz von Sales: „Kannst du in der heiligen Messe nicht wirklich kommunizieren, dann tu es wenigstens dem Herzen und dem Geiste nach, indem du voll heißer Sehnsucht dich mit dem lebenspendenden Leib des Heilands vereinigst“

Nochmals festgehalten:
Jesus ist da, auch und gerade im Leid, der Sorgen, der Krankheit und des Fehlens der Heiligen Messe. Nur in der Verbindung mit Jesus ist das menschliche Leben überaus reich. Vertrauen wir auf Jesus! Das Gebet ist unsere Stärke und unser Schutz!
Wenn der Besuch einer Kirche nicht möglich ist, kann man den Herrn auf geistliche Weise empfangen, d. h. geistlich kommunizieren, indem man etwa folgendes Gebet spricht:

Mein Herr, ich glaube, daß du wirklich im Sakrament des Altares gegenwärtig bist. Ich liebe dich über alles und möchte dich empfangen. Weil ich dich jetzt nicht im Sakrament empfangen kann, komm wenigstens geistlicherweise in mein Herz. Bleibe bei mir und laß nicht zu, daß ich jemals von dir getrennt werde. AMEN.

Foto: R. Dorfner

Mitteilung zur Corona-Krise in Altötting

Zur Umsetzung der staatlichen und kirchlichen Vorgaben zur Bekämpfung der Corona-Krise hat die Pfarrverbands- und Wallfahrtsleitung folgende Maßnahmen für den Gnadenort Altötting beschlossen (Stand 19.03.2020 15.00 Uhr):

1.    Die Büros bleiben besetzt, können aber nur telefonisch oder per E-Mail kontaktiert werden.

2.    Messintentionen in der Gnadenkapelle können nur telefonisch unter Tel. 08671 / 9242022 eingegeben werden.

3.    Die Hl. Kapelle wird auf Grund ihrer räumlichen Enge geschlossen; dafür werden täglich 5 Messen über Streaming Dienste online übertragen: um 8 Uhr, 9 Uhr, 10 Uhr, 11 Uhr und 19 Uhr, beginnend am kommenden Sonntag, 22. März 2020.

4.    Um der weiteren Ausbreitung der Coronapandemie vorzubeugen, bleiben alle Kirchen in Altötting ab sofort bis auf weiteres geschlossen. Bitte beten Sie zuhause!

5.    Auf Weisung der Diözesanleitung dürfen keine festen Beichtzeiten angeboten werden. In dringenden Einzelfällen kann telefonisch ein Termin über das Pfarrbüro unter Tel. 08671 / 6262 und an der Klosterpforte St. Magdalena unter Tel. 08671 / 96920 vereinbart werden.

6.    Der Pfarrfamilienabend, die Erstkommunionen, Tauffeiern und Trauungen werden auf einen späteren Termin verschoben.

7.    Beerdigungen beginnen direkt am Grab im engsten Familienkreis; nach der Corona-Krise bieten wir ein feierliches gemeinsames Requiem für alle in der Krisenzeit Verstorbenen an.

8.    In Einheit mit unserem Bischof sind alle Gläubigen eingeladen, die Kar- und Osterliturgie per Internet mitzufeiern. Die Übertragungen finden live bei NIEDERBAYERN TV statt und können über Kabel, Satellit und online per Livestream verfolgt werden. Der Livestream wird auch auf der Website des Bistums Passau www.bistum-passau.de geteilt. Weitere Informationen und das Programm sind unter www.bistum-passau.de zu finden.

9.   Der Oster-Pfarrbrief kann aufgrund der aktuellen Lage leider nicht in Print-Version erscheinen und ist ab 25. März online unter http://www.stiftspfarrkirche-altoetting.de/pfarrbrief.php abrufbar. Ebenso werden wir diesen in Auszügen in den kirchlichen Schaukästen aushängen.

10.  Die Heiligen Messen werden von den Priestern gefeiert, aber ohne Beteiligung des Volkes. Die Kirchen sind geschlossen. Die Messen der Stiftspfarrkirche werden mit der Liturgie der Gnadenkapelle zusammengelegt. Das Volk kann LIVE via Streaming Dienste mitfeiern. Die Messintentionen werden nach der Krise mit dem gläubigen Volk nachgefeiert.

11.     Täglich um 15 Uhr läuten die jeweils größten Glocken der Altöttinger Kirchen 3 Minuten lang und laden zum privaten Rosenkranzgebet ein, dass die Gläubigen miteinander verbindet.

12.     Die ewige Anbetung bleibt für die eingetragenen Beter bestehen, die diesen Dienst stellvertretend für alle übernehmen. Der Zugang zur Anbetungskapelle wird wegen der räumlichen Enge auf diese beschränkt.

13.     Die hauptamtlichen Mitarbeiter und die Kapuziner stehen für telefonische Seelsorgegespräche in dieser bedrängenden Zeit zur Verfügung:
               Prälat Günther Mandl                     Tel. 0160 / 92122325
               Pfarrvikar Deva Gudipalli                 Tel. 0176 / 36764733
               Kaplan Michael Osterholzer            Tel. 08671 / 9286911
               Diakon Dr. Johannes Schachtl        Tel. 0151 / 50481440
               Diakon Thomas Zauner                  Tel. 0163 / 7364815
               Gemeindereferentin Tanja Stadler    Tel. 0171 / 3428681
               Klosterpforte St. Magdalena           Tel. 08671 / 96920
               Klosterpforte St. Konrad                 Tel. 08671 / 9830

14.     Alle sind aufgefordert, einander in den derzeit begrenzten Möglichkeiten beizustehen, besonders Alten, Kranken, Behinderten und Einsamen.

15.     Es wird auf die Möglichkeit der geistigen Kommunion hingewiesen: Das heißt, sich im Herzen mit Christus verbinden.

16.     Maria, unsere Gnadenmutter hat sich diesen Ort erwählt für ihre helfende und tröstende Präsenz; im Laufe der über 500jährigen Wallfahrtsgeschichte hat sie immer wieder schützend ihren Mantel über den Gnadenort ausgebreitet „bis alle Stürm vorübergehn; Patronin voller Güte uns alle Zeit behüte.“

17.     Wir sind bestrebt mit Besonnenheit, Klugheit und Konsequenz die Corona-Gefahr wirksam zu begrenzen ohne Angst und Panik zu verbreiten, sondern im Gegenteil: Mut, Zuversicht und Gottvertrauen.
          „Non avete paura; aprite le porte a Cristo“ – HABT KEINE ANGST, ÖFFNET DIE TÜREN FÜR CHRISTUS (Hl. Papst Johannes Paul II.)

Weitere Änderungen in Hinblick auf die nicht absehbaren Entwicklungen bleiben natürlich vorbehalten.

Prälat Günther Mandl                              P. Norbert Schlenker OFMCap      

Wallfahrtsrektor                                      stellv. Wallfahrtsrektor        
Stadtpfarrer und Stiftspropst                    Guardian der Kapuzinerklöster St. Magdalena und St. Konrad

Corona-Virus - Gebet für Betroffene und andere

Beten wir für alle Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind,
für alle, die Angst haben vor einer Infektion,
für alle, die sich nicht frei bewegen können,
für die Ärztinnen und Pfleger,  die sich um die Kranken kümmern,
für die Forschenden, die nach Schutz und Heilmittel suchen,
dass Gott unserer Welt in dieser Krise seinen Segen erhalte.

(Stilles Gebet)

Allmächtiger Gott, du bist uns Zuflucht und Stärke,
viele Generationen vor uns haben dich als mächtig erfahren,
als Helfer in allen Nöten.
Steh allen bei, die von dieser Krise betroffen sind,
und stärke in uns den Glauben, dass du dich um jede und jeden von uns sorgst.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

© Martin Conrad, Liturgisches Institut der deutschsprachigen Schweiz
Foto: Altöttinger Marienwerk

 

Pressemeldung des Bistums Passau am 16.03.2020: "Coronavirus" - Gemeinsam Beten!

Die Ausrufung des Katastrophenfalls in Bayern fordert weitere Einschränkungen im kirchlichen Leben. Alle öffentlichen Feiern der Hl. Messe, andere gottesdienstliche Feiern und kirchliche Veranstaltungen müssen abgesagt werden und bis auf weiteres unterbleiben.

Bischof Oster lädt die Gläubigen zum gemeinsamen Gebet ein und bit­tet alle Gläu­bi­gen, die­se ​„schmerz­li­chen, aber not­wen­di­gen Maß­nah­men mit­zu­tra­gen – als Aus­druck unse­rer gemein­sa­men Ver­ant­wor­tung und Soli­da­ri­tät in unse­rer Gesell­schaft und mit beson­de­rer Rück­sicht auf die am meis­ten Gefährdeten.“

Beten Sie täg­lich mit Bischof Oster zusam­men ein Gesätz des Rosen­kran­zes — also ein Vater Unser und zehn Ave Maria – und dabei beson­ders an die Kran­ken, Ange­hö­ri­gen, Pfle­gen­den und Ärz­te zu den­ken.
Jeden Tag sol­len im Bis­tum um 15 Uhr für eini­ge Minu­ten die Glo­cken läu­ten, um an die­ses Gebet zu erinnern.

AVE MARIA

Gegrü­ßet seist du, Maria, voll der Gna­de.
Der Herr ist mit dir.
Du bist gebe­ne­deit unter den Frau­en
und gebe­ne­deit ist die Frucht dei­nes Lei­bes, Jesus.
Hei­li­ge Maria, Mut­ter Got­tes,
bit­te für uns Sün­der
jetzt und in der Stun­de unse­res Todes.
Amen.

VATER UNSER

Vater unser im Him­mel,
gehei­ligt wer­de dein Name.
Dein Reich kom­me.
Dein Wil­le gesche­he,
wie im Him­mel so auf Erden.
Unser täg­li­ches Brot gib uns heu­te.
Und ver­gib uns unse­re Schuld,
wie auch wir ver­ge­ben unsern Schul­di­gern.
Und füh­re uns nicht in Ver­su­chung,
son­dern erlö­se uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herr­lich­keit in Ewig­keit.
Amen.

Mögen in die­ser Zeit auch Maria, die Hel­fe­rin der Chris­ten, unse­re Bis­tums­hei­li­gen Valen­tin, Maxi­mi­li­an und Bru­der Kon­rad um Schutz und Hil­fe ange­ru­fen wer­den; eben­so wie die Hei­li­ge Mär­ty­rin Koro­na, die Schutz­pa­tro­nin gegen Seu­chen, der in unse­rem Bis­tum eben­falls eine Kir­che geweiht ist. Bischof Ste­fan ruft außer­dem die Pries­ter im Bis­tum Pas­sau auf, in der per­sön­li­chen Fei­er der Hei­li­gen Mes­se, zu der sie als Geist­li­che wei­ter­hin täg­lich beru­fen sind, im Beson­de­ren für die Men­schen in ihren Pfar­rei­en zu beten. Auch mögen vor allem die Pries­ter den Gläu­bi­gen ihre Nähe zei­gen wo immer dies im Rah­men der staat­li­chen Vor­ga­ben mög­lich ist. Bischof Ste­fan schreibt: ​„Natür­lich müs­sen wir uns gegen­sei­tig schüt­zen, aber die Kran­ken­kom­mu­ni­on und Kran­ken­sal­bung sol­len bei Bedarf nicht unter­blei­ben. Die Kir­chen sol­len soweit es mög­lich ist, zum pri­va­ten und per­sön­li­chen Gebet geöff­net blei­ben. Ich möch­te außer­dem uns alle als gläu­bi­ge Chris­tin­nen und Chris­ten ein­la­den, nach krea­ti­ven Mög­lich­kei­ten zu suchen, wie wir in die­ser Situa­ti­on ein­an­der Nähe zei­gen und hel­fen­den Bei­stand leis­ten kön­nen, vor allem bei denen, die uns jetzt brau­chen – etwa durch Ein­käu­fe, Anru­fe, Brie­fe oder ande­re Zei­chen hel­fen­der Solidarität.“

Die neuen Regelungen bzgl. „Coronavirus“ im Bistum Passau (Stand 16. März 2020)

Die öffent­li­che Kar- und Oster­lit­ur­gie ist abge­sagt. Für fami­liä­re Haus­fei­ern wer­den noch Gestal­tungs­vor­schlä­ge, Tex­te und Hand­rei­chun­gen vor­be­rei­tet. Bischof Oster wird Kar- und Oster­got­tes­diens­te hal­ten, die live über­tra­gen wer­den sol­len. Ent­spre­chen­de Pro­gramm­hin­wei­se im Bereich der Diö­ze­se Pas­sau fin­den Sie auf der Home­page www​.bis​tum​-pas​sau​.de.

  •     Alle Got­tes­diens­te und sons­ti­ge kirch­li­che Ver­an­stal­tun­gen in der Diö­ze­se Pas­sau wer­den ab sofort ent­spre­chend dem staat­li­chen Ver­an­stal­tungs­ver­bot zunächst bis ein­schließ­lich 19.04.2020 abgesagt.
  •     Fir­mun­gen und Erst­kom­mu­ni­on­fei­ern wer­den bis auf Wei­te­res ver­scho­ben. Auch Tau­fen und Trau­un­gen sind zu ver­schie­ben. In dring­lichs­ten Aus­nah­me­si­tua­tio­nen kann das Taufsa­kra­ment im engs­ten Fami­li­en­kreis gespen­det werden.
  •     Die Kir­chen­räu­me blei­ben geöff­net und ste­hen den Gläu­bi­gen für das per­sön­li­che und pri­va­te Gebet zur Verfügung.
  •     Selbst­ver­ständ­lich bleibt die seel­sor­ge­ri­sche Grund­ver­sor­gung ins­be­son­de­re mit der Spen­dung der Sakra­men­te der Kran­ken­kom­mu­ni­on und der Kran­ken­sal­bung unter Beach­tung der behörd­li­chen Maß­ga­ben ins­be­son­de­re zur Hygie­ne aufrechterhalten.
  •     Auch der Dienst der Not­fall­seel­sor­ge bleibt gewährleistet.
  •     Bei Bestat­tun­gen fin­det kein Requi­em, son­dern aus­schließ­lich eine pri­va­te, auf den Fami­li­en­kreis beschränk­te Trau­er­ze­re­mo­nie am Fried­hof statt. Hier­für ist der für das Tri­du­um gel­ten­de Bestat­tungs­ri­tus zur Anwen­dung zu bringen.
  •    Selbst­ver­ständ­lich ist auch die Tele­fon­seel­sor­ge wei­ter an der Sei­te der Men­schen und unter fol­gen­den gebüh­ren­frei­en Num­mern zu errei­chen: 0800 1110111 oder 0800 1110222.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie auf www​.bis​tum​-pas​sau​.de.

Gebet zum Wettersegen

Allmächtiger, gütiger Gott.
Wir preisen deine Macht und danken deiner Güte, mit der du väterlich für alle deine Geschöpfe sorgst.
Alle warten auf dich, dass du ihnen gebest Speise zu seiner Zeit.
Du gibst ihnen, und sie sammeln; du tust auf deine Hand, und alles wird gesättigt.
Du gibst Regen vom Himmel und fruchtbare Jahreszeiten, segnest reichlich mit Nahrung und erfüllst mit Freude die Herzen.
Ewig währet deine Güte.

Lass auch uns Gnade finden vor dir, o Gott.
Verfahre nicht mit uns nach unseren Sünden, sondern nach deiner Barmherzigkeit.
Segne die Früchte der Erde und wende ab alles Schädliche:
langwierige Nässe, Regengüsse, Hagel und Dürre.
Bewahre uns vor ansteckenden Krankheiten, Feuersgefahr, Feindschaft und Krieg.
Beschütze unsere Wohnungen und Fluren, segne unsere Arbeiten und lass uns zum Guten gedeihen, was wir genießen und besitzen,
damit wir so durch das Zeitliche gehen, dass wir das Ewige nicht verlieren.

Gib uns das tägliche Brot des Leibes und auch der Seele,
dass wir dich immer mehr erkennen und den du gesandt hast, Jesum, unseren Erlöser,
und dass wir, geleitet durch den Heiligen Geist, vor allem nach dem Reiche Gottes und seiner Gerechtigkeit streben.
Stärke uns im Glauben und Vertrauen, dass wir in den Tagen der Prüfungen nicht kleinmütige werden,
und erfülle unser Herz mit dankbarer Liebe, dass wir deine Gaben niemals missbrauchen,
sondern als dankbare Kinder stets wohlgefällig vor dir wandeln, die Sünde meiden und alles gottlose Wesen ein Ende nehme.
Erbarme dich unser, o Gott, erbarme dich unser und aller unserer Mitmenschen.
So rufen wir voll Vertrauen zu dir im Namen Jesu, deines Sohnes, unseres Erlösers. Amen.

Gebet zum Wettersegen - Gotteslob 703 (im Eigenteil des Bistums Passau)

Den Kreuzweg auf Fensterbilder betrachten

Tüchleingemälde verleihen den Kreuzgang in der Stiftspfarrkirche wieder einen besonderen Flair. Durch die transparenten Fensterbilder leuchten die Szenen des Kreuzweges in kunstvoller Weise und laden den Betrachter zum Gedenken an die Passion unseres Herrn ein.
Die 15 großen und 4 kleinen Gemälden sind Kunstwerke von Joseph Führich, die durch die besondere Malweise und der Bildwirkung mit hintergründiger Lichtquelle den Eindruck von Glasmalerei entstehen lassen. Die Kunstgattung war um 1900 sehr beliebt und ist seither weitgehend in Vergessenheit gegangen. Im Kreuzgang der Stiftspfarrkirche wird diese kulturhistorisch wertvolle Tradition in der Fastenzeit wieder lebendig. Ausdrucksstark wird das Leiden unseres Herren dargestellt. Der Betrachter taucht in das Geschehen um das Paschafest des Jahres 30 nach Christi ein. Jesus Christus auf seinem Leidensweg zu begleiten, sich Seine Gesinnung zu eigen zu machen und auch die Nöte der Gegenwart beten zu betrachten – dazu laden die Tüchleingemälde ein. Kommt, seht und geht den Weg der Via Dolorosa, der „schmerzreichen Straße“, mit.

Wallfahrtsprogramm Nr. 6 / 17. - 23. März 2020

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 6  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 6  als PDF-Datei

Regelung bezüglich „Coronavirus“ in Altötting

Das Bischöfliche Ordinariat Passau gibt im der jetzigen Corona-Krise folgende Verhaltensregeln für den kirchlichen Raum bekannt:
Wir bitten Personen der Corona-Risikogruppe (höheres Lebensalter, Vorerkrankungen), sich besonders zu schützen.
Wie bereits mitgeteilt, ist auf die Mundkommunion und die Kelchkommunion für Gläubige, auf den Friedensgruß durch Händedruck und auf den normalen Gebrauch von Weihwasser aus dem Weihwasserbecken derzeit zu verzichten. Es sind die allgemeinen Hygiene-Maßnahmen zu beachten.
Gottesdienste finden in dem rechtlich zulässigen Rahmen zwar weiterhin statt, Bischof Dr. Stefan Oster SDB hat jedoch in dieser außergewöhnlichen Situation, solange die Krise anhält, von der Sonntagspflicht dispensiert, soweit eine persönliche Mitfeier des Sonntagsgottesdienstes nicht möglich oder nicht angeraten ist. Die Gläubigen sind eingeladen, die Gottesdienste über Medien (Radio, TV, Internet) mitzufeiern.
Alle größeren Veranstaltungen im Bistum wie die Jugendfußwallfahrt nach Altötting (24./25. April) und die Vollversammlung des Diözesanrates (27./28.März)  sind bereits abgesagt, ebenso die Bauernwallfahrt am 29. März. Auf alle nicht unbedingt notwendigen Veranstaltungen - auch auf Pfarrverbandsebene – soll verzichtet werden.

In Altötting wird am Sonntag vor jeder Messe Weihwasser gespendet (Asperges) und am Ende vor ausgesetztem Allerheiligsten der Wettersegen gebetet.

Die Wallfahrtsmedaille 2020 - Ein Sammlerstück

Die beliebten Altöttinger Wallfahrtsmedaillen sind auch 2020 wieder erhältlich. Auf der Vorderseite zeigen sie Unsere Lieben Frau von Altötting mit dem Jesuskind am Arm als Perle in einer Muschel. Um diese herum ist das Jahresmotto "Die kostbare Perle finden" 2020 geprägt. Ergänzt wird das Leitwort durch "Jesus Christus': Er ist der Schatz im Acker, für den es sich einzig lohnt, alles andere aufzugeben und zu verkaufen. Er ist unser kostbarster Schatz, den es zu hüten gilt.
Die Rückseite zeigt die Heiligen Kapelle von Altötting und weist die Bischöfliche Administration der Kapellstiftung als Herausgeber der Medaille aus. Es gibt sie wieder in den Farben silber und bronze.

Erhältlich ist die limitierte Medaille ab sofort in der Sakristei der Gnadenkapelle sowie ab Mai 2020 im Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum. Der Preis beträgt 3,50 Euro.

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für März 2020

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater dafür, dass

die Kirche in China möge an ihrer Treue zum Evangelium festhalten und immer mehr zusammenwachsen.

Hier geht's zur Videobotschaft vom Papst

„Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz (Mt 6, 21) Schatzsuche im Geist des Hl. Franz von Assisi

Als Einstimmung auf die österliche Bußzeit fand in St. Magdalena das Eucharistische Stundengebet statt. Die Predigten zum Altöttinger Wallfahrtsmotto 2020 „Die kostbare Perle finden“ hat Festprediger P. Norbert Schlenker OFMCap im Geist des Hl. Franz von Assisi betrachtet.

Die Predigten zum Nachlesen als pdf

Kreuzweg

Den Kreuzweg unseres Herrn Jesus Christus zu betrachten, seinen Leidensweg nachzuspüren und in den Andachtsmediationen mit unseren Nöten heute zu verbinden, gehört zu den traditionellen Gebetsübungen, die ganz besonders in der Fastenzeit auf die Kartage einstimmen.

Die Kapuziner in Altötting laden daher alle Gläubigen immer freitags um 17 Uhr zum Kreuzweg in die Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena ein.

Am Karfreitag, 10. April 2020, wird der Kreuzweg um 10.30 Uhr in der Basilika St. Anna gebetet.

Monatliches Triduum in Altötting

Herzliche Einladung wieder gemeinsam für die dringenden Anliegen der Welt zu beten:
für den Frieden in der Welt
für die Familien und den Schutz des Lebens
für Priester und geistliche Berufungen
für alle Anliegen unserer Zeit

Priesterdonnerstag - monatl. Gebetstag um geistliche und kirchliche Berufe
09.00 Uhr                Gnadenkapelle           Altöttinger Marienwerk - Hl. Messe für alle lebenden und verstorbenen Mitglieder: Domkapitular Msgr. Josef Fischer
17.30 Uhr                St. Magdalena           Vesper mit Orgel im Anliegen um geistliche und kirchliche Berufe
18.00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für Priester- und Ordensberufungen
19.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Heilige Messe mit Predigt und Beichtgelegenheit im Anliegen um geistliche und kirchliche Berufe
                                                                 (Orgel / Volksgesang)
22.00 - 23.00 Uhr     Anbetungskapelle       "Ölbergstunde mit Jesus im Garten Gethsemane" - Gestaltete Heilige Stunde mit eucharistischem Segen, mit den Novizen der Legionäre Christi
anschl.                    Anbetungskapelle        stille Nachtanbetung in den Anliegen des Gebetstages

Herz-Jesu-Freitag (immer der 1. Freitag im Monat)
18:00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für die Familien und den Schutz des Lebens; Litanei zum Hl. Johannes Paul II. mit Möglichkeit zum Einzelsegen mit der Reliquie des Hl. Johannes Paul II.
19:00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Herz-Jesu-Messe mit Weihegebet, Beichtgelegenheit, kurze eucharistische Anbetung: Stiftskanonikus Josef Kurz
21.30 - 01.00 Uhr     Anbetungskapelle      "Mit Jesus und Maria durch die Nacht" - Gebetsnacht mit musikalisch gestalteten Anbetungsstunden, Heilungsgebet und eucharistischen Einzelsegen                                                       

Herz-Mariä-Sühne-Samstag
08.00 Uhr                Gnadenkapelle            Friedensmesse mit Friedensgebet (zeitgleich in Lourdes, Kevelaer und Altötting)

Foto: R. Dorfner

Wallfahrtsprogramm Nr. 5 / 10. - 16. März 2020

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 5  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 5  als PDF-Datei

 

Wort zum Sonntag - 1. Fastensonntag

Liebe Pfarrmitglieder, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Am Aschermittwoch haben wir die 40-tägige Fastenzeit, die vorösterliche Bußzeit mit großem Ernst und innerer Bereitschaft begonnen, indem wir durch die Kirche das Aschenkreuz in Empfang nahmen. So wie der Körper eine Frühjahrsentschlackung braucht, so brauchen Geist und Seele Reinigung und Erhebung: Nach dem Vorbild des Herrn wollen wir uns 40 Tage lang bereiten; wir wollen umkehren von falschen und krankmachenden Wegen, Gewohnheiten und Rollen. Wir wollen wieder in die richtige Spur kommen, in den gesunden Lebensrhythmus, in die gottgesetzte Schöpfungsordnung.
Beten, Fasten und Almosen sind die drei biblischen „Instrumente“ der Erneuerung: So wollen wir uns in diesen Wochen mehr als sonst Zeit nehmen für das Gebet, das keine Routine und Leier, sondern „Herzensausdruck“ sein soll, in seinem innersten Wesen das liebevolle Schauen und Verweilen beim Herrn, besonders in unserer Anbetungskapelle.
Fasten bedeutet Verzichten und Opfer bringen: Unnötige, nur den Gaumen reizende Speisen und Getränke reduzieren, ebenso das Rauchen und den Alkohol; Einschränkung des Fernseh- und Internetkonsums sowie der Zerstreuungen und Vergnügungen. Jeder muss sich sein eigenes „Fastenprogramm“ zurechtmachen, das unseren Körper entgiftet, die Willenskraft stärkt, den Geist erhebt und den Charakter festigt.
Almosen geben bedeutet Achtsamkeit, Rücksichtnahme, Feinfühligkeit und Hilfs- und Spendenbereitschaft gegenüber den Mitmenschen in nah und fern, besonders gegenüber den Hilfsbedürftigen und Armen. Das Misereoropfer am V. Fastensonntag ist Ausdruck unserer weltweiten Verantwortung und Solidarität.
Übrigens, zur Fastenzeit gehört unbedingt auch eine ehrliche, den „Ist-Zustand“ beschreibende Osterbeichte, welche den Menschen durch die Erlösungsgnade Christi von innen her heilt und heiligt.
Bitte vergeuden Sie diese wertvollen Wochen vor Ostern nicht, sondern nützen Sie diesen göttlichen Kairos zur ganzheitlichen Umkehr!
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

BEICHTE - Sakrament der Versöhnung

Es tut gut, vor dem Gnadenbild der HI. Kapelle zu stehen. Das ist ja auch das Ziel jeder Wallfahrt nach Altötting! Wir spüren, wie uns Maria in ihrer mütterlichen Liebe anschaut. Sie empfängt uns mit offenem Herzen. Alles dürfen wir ihr sagen, was uns be­ lastet und freut. So will sie uns helfen, zu ihrem Sohn, zu Jesus hin zu finden - trotz allem schweren Pilgergepäck, das wir auf dem Herzen haben und mitbringen. ER will uns diese Last ab­ nehmen, will uns tragen helfen und uns vergeben, wo uns Schuld und Sünde, wo uns Schwächen und Fehler unseren Weg er­ schweren. Früher war eine gute Beichte ein selbstverständliches Element einer Wallfahrt nach Altötting. Heute haben viele damit Schwierigkeiten... Aber vielleicht spüren auch Sie, wie notwendig es manchmal ist, sich Belastendes „von der Seele zu reden"? Das befreit. Es löst lähmende Fesseln.
Jesus lädt Sie dazu ein! ER will die Fesseln ihrer Schuld lösen! Er will Ihnen einen neuen Anfang schenken, Gottes Barmherzigkeit zuwenden, Kraft geben und Mut machen, umzukehren und sich ihm neu zuzuwenden!
Nehmen Sie sich ein wenig Zeit, die folgenden Gedanken und Fragen für ihr Leben zu betrachten! Suchen Sie einen Ort der Stil­le, der ihnen dazu verhilft. Schauen Sie ehrlich auf die letzte Zeit, auf ihren Lebensweg zurück!

Hier geht's weiter zum Fragenkatalog „Was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?"

Ein Impuls zur Vorbereitung auf die Beichte, verfasst von Pfr. Hannes Lorenz. Vergelt's Gott!

Fastenpredigten 2020: "Auf Schatzsuche gehen"
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Eine Besonderheit in der Fastenzeit ist die Reihe der Fastenpredigen. Mit den Predigten an vier aufeinander folgenden Donnerstagen in der Fastenzeit soll der Sinn der Bußzeit als Vorbereitung auf das Osterfest vertieft und der Glauben der Zuhörer durch den orientierungsgebenden Fokus auf das Evangelium intensiviert werden. Der Verzicht beim Fasten und die neuerliche Ausrichtung des Leben am Evangelium öffnen das Herz, um sich auf die Suche nach dem wahren Schatz, nach Jesus Christus, zu machen. Das Thema der Altöttinger Fastenpredigen 2020 "Auf Schatzsuche gehen" wird von vier Predigern ausgedeutet:

  • Donnerstag, 05. März 2020, um 19 Uhr in der Stiftspfarrkirche
     Prediger: Domkapitular Dr. Anton Spreitzer, Burghausen
  • Donnerstag, 12. März 2020, um 19 Uhr in der Stiftspfarrkirche
     Prediger: Abtprimas Johannes Perkmann OSB, Michaelbeuern (Österreich)
  • Donnerstag, 19. März 2020, um 19 Uhr in der Pfarrkirche St. Josef / Altötting-Süd
     Prediger: Domvikar und Subregens Christoph Leuchtner, Passau / Regensburg
     Musikalische Gestaltung durch die Berufsfachschule für Musik, Altötting
  • Donnerstag, 26. März 2020, um 19 Uhr in der Stiftspfarrkirche
     Prediger: Abt Dr. Marianus Bieber OSB, Niederaltaich

Herzliche Einladung sich durch die Fastenpredigten zur Schatzsuche ermutigen zu lassen!

Aschermittwoch - Marienverehrung auf Tuchfühlung
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In Altötting ist der Glaube lebendig erfahrbar und kann sinnlich erlebt werden. Am Aschermittwoch in Altötting ist für Marienverehrer ein Jahreshighlight. Der sogenannte Gnadenbildkuss ist etwas Einzigartiges: Es beginnt mit der feierlichen Prozession von der Gnadenkapelle in die Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena, wo es zur persönlichen Verehrung für ein paar Stunden verbleibt. Aufgrund des hohen Alters der Gnadenstatue und zum Schutze wird seit einigen Jahren eine wunderschöne Kopie mit einem Originalsplitter als Abbild der himmlischen Gnadenmutter verwendet. Begleitet wurde Unsere Liebe Frau von Altötting von Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl, Bruder Marinus Parzinger OFMCap und Kanoniker des Rupertusstiftes. Einzigartig ist die Möglichkeit, das Gnadenbild bzw. das Kleid der Madonna zu berühren und ganz auf Tuchfühlung mit Maria zu gehen. Der priesterliche Segen und die besondere Segnung von frommen Gegenständen wie Rosenkränze, Kreuze, Stoffe und Andachtsbildchen durch Berührung mit dem Gnadenbild ergänzen die Marienverehrung in stimmiger Weise. Dankenswerterweise hat Herr Reinhard Zehentner wieder kleine Briefchen hergestellt, die kleine Stoffteil vom Marienschleier beinhalten. Ehemals wurde der Schleier, den das Gnadenbild als Trauerzeichen am Karfreitag trägt, dafür verwendet. Heute werden die Briefchen aus Schleierstoffen, die am Gnadenbild berührt wurden, gefertigt.
Nach der persönlichen Ehrbekundung an die Gottesmutter besteht die Möglichkeit, das Aschenkreuz zu empfangen. Die Kanoniker des Kollegiatsstiftes St. Rupertus stehen am Seitenaltar bereit, um die Gläubigen mit Asche auf der Stirne zu bezeichnen und so an die Vergänglichkeit allen irdischen Lebens zu erinnern. Damit beginnt die österliche Bußzeit, jene 40 Tage des Verzichtes, der Umkehr und des Gebetes als Vorbereitung auf die Ostertage.
Umrahmt wird die Zeremonie durch Gebetsimpulse, Rosenkranzgebet, andächtigen Volksgesang im Wechsel mit klangvollen Weisen durch den Frauenbundchor.
Wie kann man besser in die Fastenzeit starten als an der liebevollen Hand der Mutter? Maria steht in ihrer guten Stube auch am Aschermittwoch im Zentrum und weist auf ihren Sohn hin. Sie ruft alle zu Umkehr. Sie geht mit uns durch diese Zeit der Reinigung für die Seele bis unters Kreuz!

Ein paar Impressionen haben wir mit der Kamera festgehalten. Hier geht's weiter zum Fotoalbum

Das Video von Allround-TV. Vielen Dank für den schönen Beitrag an das Team von Allround-TV Altötting!

Fastenzeit

In Altötting werden in der Fastenzeit verschiedene Schwerpunkte gesetzt, die neben den traditionellen Angeboten der katholischen Kirche wie Fastenpredigten, Kreuzwegandachten und Beichtmöglichkeiten auch Besonderheiten wie den "Gnadenbildkuss" am Aschermittwoch mit den beliebten Schleiderbriefchen, das Eucharistische Stundengebet und die Pilgerfahrt, die in diesem Jahr nach München führt, beinhalten. Es ist eine Zeit der intensiven Umkehr und der Besinnung auf die Beziehung zu Gott als prägende Lebensgestaltung. Stefanie Hintermayr war in Altötting unterwegs und hat ihre Eindrücke mit der Kamera festgehalten und in einen schönen Bericht zusammengefasst.

Weiter zum Bericht über Fastenzeit in Altötting

Hier geht's zum Video Fastenzeit: Das ist los in Altötting

Eucharistisches Stundengebet zur Einstimmung in die österliche Bußzeit in St. Magdalena
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„Die kostbare Perle finden“ Schatzsuche im Geist des Hl. Franz von Assisi
Predigten zum Wallfahrtsmotto in der österlichen Bußzeit 2020 beim Eucharistischen Stundengebet am Samstag, 29. Feb. und Sonntag, 1. März 2020 in St. Magdalena

„Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz“, sagt Jesus in der Bergpredigt (Mt 6, 21). Ferner erzählt er das Gleichnis vom Schatz im Acker und von der kostbaren Perle: „Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft den Acker. Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte, und da er eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie. (Mt 13, 44 – 46) „Schatzsuche“ am Gnadenort Altötting führt uns unwillkürlich zum Hl. Bruder Konrad von Parzham, der als suchender Bauer seinen Schatz und die edle Perle gefunden hat. Lange Jahre war er dafür gerade auch als Wallfahrer auf dem Weg. Als er Kapuziner wurde, wurde er mehr und mehr mit der Spiritualität seines Ordensvaters, des Hl. Franz von Assisi vertraut, der selber auch ein Suchender war und seinen Schatz gefunden hatte. Unser diesjähriges Eucharistisches Stundengebet will in seinen Predigten zur Schatzsuche im Sinn und Geist des Heiligen von Assisi einladen im Blick auf den Ordensgründer selbst, auf die Hl. Klara von Assisi und den Hl. Bruder Konrad und schließlich auch der Frage nachgehen, wie die Schatzsuche eines Christen in heutiger Zeit aussehen kann. Dazu laden die Altöttinger Kapuziner sehr herzlich ein.

Prediger: P. Norbert Schlenker OFMCap, Guardian und stellvertretender Wallfahrtsrektor, Altötting

Samstag, 29. Februar
10.00 Uhr Festmesse mit Predigt
                Thema: „Das ist es, was ich gesucht habe“ Franziskus und das Evangelium
Aussetzung – Anbetung
15.00 Uhr Eucharistische Andacht
16.00 Uhr Predigt
                 Thema: „Sei gepriesen, Herr, dass du mich erschaffen hast“ Klara von Assisi
Litanei – Eucharistischer Segen

Sonntag, 1. März
09.30 Uhr Festmesse mit Predigt
                 Thema: „Das Kreuz ist mein Buch“ Bruder Konrad – vom Bauern zum Klosterpförtner
Aussetzung – Anbetung
15.00 Uhr Abschlusspredigt
                  Thema: Und wo findet mein Herz seinen Schatz und die kostbare Perle?
Te Deum – Eucharistischer Segen

Wallfahrtsprogramm Nr. 4 / 25. Februar- 09. März 2020

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 4  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 4  als PDF-Datei

 

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Die alt hergebrachte Rechtsauffassung: „Aug um Aug, Zahn um Zahn“ oder „wie du mir, so ich dir“, hat Jesus außer Kraft gesetzt; er sagt „wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin“, das heißt: Durchbrecht die Spirale der Gewalt, verzichtet auf Rache, vergeltet Böses nicht mit Bösem, sondern streckt die Hand zur Versöhnung aus. Jesus wird noch deutlicher: „Liebet eure Feinde, tut Gutes denen, die euch hassen und betet für die, die euch verfolgen.“ Ein paar gute Freunde zu lieben, ist kein Verdienst, das tun auch die Heiden, das tun sogar die Ganoven. Wir Christen sollen nach dem Vorbild Jesu auch die unangenehmen Menschen lieben, die, die uns nicht wohl gesonnen sind, die uns schon geschadet haben, die uns verleumdet und unseren guten Ruf in den Dreck gezogen haben. Dann, ja dann ändert sich alles zum Guten, dann geht unsere Licht auf und wir sind wahrhaft Kinder Gottes, „der seine Sonne aufgehen lässt über Guten und Bösen und der es regnen lässt über Gerechten und Ungerechten.“
Die Feindesliebe ist ungeheuer schwer, manchmal erscheint sie uns unmöglich und doch müssen wir mit all unseren Kräften versuchen, auch mit Menschen, die uns gar nicht liegen, wo die Chemie nicht stimmt und keine gemeinsame Basis sich zeigt, gerecht, gütig und einfühlsam zu sein; wir müssen, wie Paulus einmal sagt „feurige Kohlen auf das Haupt unserer Gegner sammeln“, das heißt, wir müssen sie lieben trotz allem, dann können immer wieder Wunder geschehen, Wunder der Versöhnung, der Umkehr und einer ganz neuen Gemeinschaft, in der sogar am Ende Freundschaft möglich ist.
Ich wünsche Ihnen allen diese von Christus geforderte und vorgelebte, radikalste Form der Liebe!
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Kirchenmusikprogramm für März 2020
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Das Kirchenmusikprogramm für März 2020 ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Kirchenmusik in Altötting

 

Die Musik ist die beste Gottesgabe - und dem Satan sehr verhasst. Martin Luther

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!

In der Verkündigung Jesu spielt die Auseinandersetzung mit den Gesetzen eine zentrale Rolle. Man kann es so auf den Punkt bringen: Jesus lehnt die beiden extremen Einstellungen zum Gesetz ab! Vor allem den Legalismus der Schriftgelehrten und Pharisäer, wo es nur um eine äußere, dümmliche Einhaltung der Gebote um jeden Preis geht ohne Berücksichtigung der Umstände und der Situation, zum Beispiel in der Sabbatgestaltung, wo nur 100 Schritte erlaubt waren, unabhängig von berechtigten Ausnahmen, welche manchmal geboten sind. Diese Moral nennt Jesus Heuchelei: Nur die äußere Fassade stimmt, nicht aber die innere Einstellung. Ebenso entschieden wie den Legalismus lehnt Jesus den Laxismus ab, nach dem die Gesetze schlampig, nach Lust und Laune, eben lasch und lax eingehalten werden nach der bekannten Divise: Alles ist erlaubt, man darf sich nur nicht erwischen lassen.

Im heutigen Evangelium fordert de Herr die „größere Gerechtigkeit“, die darin besteht, den wahren Sinn der Gebote zu erfassen und in diesem höheren Sinn einzuhalten. Er führt 3 bekannte Beispiele an: Der Mord beginnt danach nicht erst, wenn ich einem Menschen ein Messer zwischen die Rippen stoße, sondern schon viel früher, wenn ich ihm zürne, wenn ich ihn hasse; ich habe ihn ja in meinem Herzen schon umgebracht und der Ehebruch beginnt auch schon viel früher, nämlich dann, wenn ich meinem Partner die innere Liebe und Treue aufgekündigt habe und die Wahrhaftigkeit ist nicht erst verletzt, wenn ich eine Lüge ausspreche, sondern schon dann, wenn ich mich zweideutig äußere und verhalte: „Euer Ja sei ein Ja und euer Nein ein Nein!“

Bemühen wir uns um eine Gesinnungs- und Verantwortungsmoral! Verstecken wir uns nicht hinter toten Paragraphen; halten wir die Gebote gewissenhaft ein aber in ihrem eigentlichen, von Gott gewollten Sinn!

Mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern verbleibe ich

Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

28. WELTTAG DER KRANKEN

Alljährlich am 11. Februar gedenkt die Kirche ganz besonders der Kranken und leidenden Mitbrüdern und Schwestern. Für 2020 hat Papst Franziskus den Weltkrankentag unter das Motto »Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken« (Mt 11,28) gestellt.

Hier geht's zur Botschaft von Papst Franziskus...

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Februar 2020

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater:

dass der Hilferuf unserer Schwestern und Brüder auf der Flucht gehört und beachtet wird - insbesondere der Opfer des Menschenhandels.
 

Die Videobotschaft vom Papst...

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Vielleicht kennen einige von Ihnen den „kategorischen Imperativ“ von I. Kant (1724-1804), welcher dem Sinne nach so lautet: Handle so, dass die Grundsätze (Maximen) deines Handelns jederzeit zur Grundlage einer allgemeinen Gesetzgebung gemacht werden können! Der Philosoph meint, wir sollten in unseren sittlichen Grundsätzen und Motiven so hochwertig und gediegen sein, dass unser Handeln Vorbildcharakter für alle hat. Im heutigen Evangelium sagt Christus etwas Ähnliches, freilich viel einfacher und verständlicher, in seiner wunderbaren Bildsprache: Ihr seid das „LICHT der Welt“, „die STADT auf dem Berg“, „das SALZ der Erde“: Wenn ihr wirklich Christen seid und zu mir gehört und mit mir verbunden seid wie die Rebe mit dem Weinstock, will der Herr zum Ausdruck bringen, dann hat euer Leben und Handeln automatisch eine positive Ausstrahlung und besitzt Vorbildcharakter für alle und verwandelt diese dunkle Welt mehr und mehr ins Reich Gottes, das durch Christus schon angebrochen ist. So wie das Salz die Speisen haltbar und genießbar macht und so wie das Licht die Umgebung hell, vertraut und wohnlich macht, so sollen wir Christen unsere Gesellschaft positiv beeinflussen und verändern. Schon die Kinder und Jugendlichen sollen durch ihre Zugehörigkeit zum Herrn ihre schulische und betriebliche Umwelt prägen.
Wenn wir mit Jesus freundschaftlich verbunden sind, vor allem durch das Gebet und die Eucharistie, brauchen wir uns gar nicht willentlich anstrengen und etwas erzwingen wollen, nein, wir haben automatisch eine wohltuende Aura in unserer Umgebung, unser innerer Friede und unsere Freude wirken ansteckend und authentisch; wir sind dann wirklich „Salz der Erde“ und „Licht der Welt“: Durch uns Christen wird alles schmackhafter, bekömmlicher, heller und optimistischer.
Mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern verbleibe ich
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Reinigung der Gnadenkapelle

Jedes Jahr wird die Gnadenkapelle im Februar gereinigt. Damit die fleißigen Hände gut, flott und ungestört arbeiten können, wird die Gnadenkapelle von Montag, 17. Februar 2020, bis einschließlich Donnerstag, 20. Februar 2020, geschlossen.
Das Gnadenbild wird am Sonntag, 16. Februar 2020 nach dem Rosenkranz in die Stiftspfarrkirche übertragen und verbleibt während der Kapellreinigung in der Stiftspfarrkirche zur Verehrung im Altarbereich.
Die Gottesdienstzeiten nach der Kapellordnung finden in der Stiftspfarrkirche statt.

Das Gnadenbild wird am Donnerstag, 20.02.2020, vor dem Rosenkranz um ca. 17.45 Uhr in einer feierlichen Prozession wieder in die Gnadenkapelle übertragen.
Mit dem Rosenkranzgebet am Donnerstag werden auch die Heiligen Messen nach gewohnter Kapellordnung wieder in der Gnadenkapelle gelesen.

Segensreiche Schleierbriefchen am Aschermittwoch

Dieses Jahr wird es am Aschermittwoch wieder die beliebten "Schleierbriefchen" vom Gnadenbild, die durch Anberührung an der Gnadenstatue mit dem besonderen Segen verbunden sind, geben. Dankenswerterweise hat Restaurator Reinhard Zehentner wieder kleine Briefchen gefaltet, in denen Reste vom schwarzen Schleier der Gottesmutter enthalten sind und die er wieder verteilen wird.

Der fromme Brauch des Schleierbildchens hat in Altötting eine lange Tradition.
Der Altöttinger Stiftsdechant Josef Hagn hat im Jahre 1737 eine sehr schöne und sinnfällige Geste aus dem italienischen Wallfahrtsort Loreto übernommen: Das Gnadenbild wird am Karfreitag mit einem schwarzen Schleier bekleidet, um der Trauer der Mutter ein besonderer Ausdruck zu verleihen. Teile dieses Schleiers wurden dann auf Andachtsbildchen geklebt und galten damals wie heute als Besonderheit.
Weil der Schleier vom Karfreitag für die steigende Nachfrage nicht mehr ausreichte, werden besondere Schleier in Rollen am Gnadenbild berührt.
Bildchen und Schleier stiftete die Administration der Heiligen Kapelle. Die Arbeit übernahmen anfangs die Englischen Fräulein. Seit 2009 hat Reinhard Zehentner aus Mühldorf ehrenamtlich die Aufgabe übernommen.
Von den Resten des kostbaren, segensreichen Stoffes werden dann alljährlich die beliebten Schleierbildchen zum Gnadenbildkuss als besondere Marienverehrung am Aschermittwoch hergestellt.

Wir danken Reinhard Zehentner für die Fortführung dieses Brauches, den wir ebenso wie die zahlreichen Gläubigen aus nah und fern hochzuschätzen wissen.

Mit Maria auf Tuchfühlung
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Einzigartiges kann jedes Jahr am Aschermittwoch in Altötting erlebt werden: Der sogenannte „Gnadenbildkuss“, wenn das Gnadenbild Unserer Lieben Frau von Altötting zur persönlichen Verehrung für ein paar Stunden in die Kirche St. Magdalena einzieht.
In einer feierlichen Prozession wird das Gnadenbild am Aschermittwoch, 26. Februar 2020, um 13.30 Uhr aus der Gnadenkapelle in die nahe Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena übertragen. Aufgrund des hohen Alters der Gnadenstatue und zum Schutze wird seit einigen Jahren eine wunderschöne Kopie mit einem Originalsplitter als Abbild der himmlischen Gnadenmutter verwendet. Begleitet wird Unsere Liebe Frau von Altötting von Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl und Bruder Marinus Parzinger OFMCap.
Die Gläubigen haben bis 16 Uhr die einzigartige Möglichkeit, das Gnadenbild bzw. das Kleid der Madonna zu berühren und ganz auf Tuchfühlung mit Maria zu gehen.
Der priesterliche Segen und die besondere Segnung von frommen Gegenständen wie Rosenkränze, Kreuze, Stoffe und Andachtsbildchen durch Berührung mit dem Gnadenbild ergänzen die Marienverehrung in stimmiger Weise.
Nach der persönlichen Ehrbekundung an die Gottesmutter besteht die Möglichkeit, das Aschenkreuz zu empfangen. Die Kanoniker des Kollegiatstiftes St. Rupertus stehen am Seitenaltar bereit, um die Gläubigen mit Asche auf der Stirne zu bezeichnen und so an die Vergänglichkeit allen irdischen Lebens zu erinnern. Damit beginnt die österliche Bußzeit, jene 40 Tage des Verzichtes, der Umkehr und des Gebetes als Vorbereitung auf die Ostertage.
Umrahmt wird die Zeremonie durch Rosenkranzgebet, andächtigen Volksgesang im Wechsel mit klangvollen Weisen durch den Frauenbundchor.
Abschließend wir um 16 Uhr die Heilige Messe mit Aschenkreuzauflegung gefeiert.

Für zahlreiche Gläubige ist der Aschermittwoch in Altötting ein Pflichttermin, denn wie kann man besser in die Fastenzeit starten als an der liebevollen Hand der Mutter?
Maria steht in ihrer guten Stube auch am Aschermittwoch im Zentrum und weist auf ihren Sohn hin. Sie ruft alle zu Umkehr. Sie geht mit uns durch diese Zeit der Reinigung für die Seele bis unters Kreuz!

Herzliche Einladung zu einem Aschermittwoch der eimaligen und ganz besonderen Art!

Weiter zur Einladung zum „Gnadenbildkuss“ am Aschermittwoch als pdf

Monatliches Triduum in Altötting

Herzliche Einladung wieder gemeinsam für die dringenden Anliegen der Welt zu beten:
für den Frieden in der Welt
für die Familien und den Schutz des Lebens
für Priester und geistliche Berufungen
für alle Anliegen unserer Zeit

Priesterdonnerstag - monatl. Gebetstag um geistliche und kirchliche Berufe
09.00 Uhr                Gnadenkapelle           Altöttinger Marienwerk - Hl. Messe für alle lebenden und verstorbenen Mitglieder: Domkapitular Msgr. Josef Fischer
17.30 Uhr                St. Magdalena           Vesper mit Orgel im Anliegen um geistliche und kirchliche Berufe
18.00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für Priester- und Ordensberufungen
19.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Heilige Messe mit Predigt und Beichtgelegenheit im Anliegen um geistliche und kirchliche Berufe
                                                                 (Orgel / Volksgesang)
22.00 - 23.00 Uhr     Anbetungskapelle       "Ölbergstunde mit Jesus im Garten Gethsemane" - Gestaltete Heilige Stunde mit eucharistischem Segen, mit den Novizen der Legionäre Christi
anschl.                    Anbetungskapelle        stille Nachtanbetung in den Anliegen des Gebetstages

Herz-Jesu-Freitag (immer der 1. Freitag im Monat)
18:00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für die Familien und den Schutz des Lebens; Litanei zum Hl. Johannes Paul II. mit Möglichkeit zum Einzelsegen mit der Reliquie des Hl. Johannes Paul II.
19:00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Herz-Jesu-Messe mit Weihegebet, Beichtgelegenheit, kurze eucharistische Anbetung: Stiftskanonikus Alois Schießl
21.30 - 01.00 Uhr     Anbetungskapelle      "Mit Jesus und Maria durch die Nacht" - Gebetsnacht mit musikalisch gestalteten Anbetungsstunden, Heilungsgebet und eucharistischen Einzelsegen                                                       

Herz-Mariä-Sühne-Samstag
08.00 Uhr                Gnadenkapelle            Friedensmesse mit Friedensgebet (zeitgleich in Lourdes, Kevelaer und Altötting)

Foto: R. Dorfner

Wort zum Sonntag - Mariä Lichtmess 2020

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Mit dem Fest Mariä Lichtmess geht die Weihnachtszeit im weiteren Sinn zu Ende. Maria und Josef bringen das Jesuskind 40 Tage nach der Geburt von Bethlehem hinauf nach Jerusalem, um ihn als Erstgeburt nach der Vorschrift des Gesetzes dem Herrn zu weihen und zugleich vom Tempeldienst durch ein Tieropfer (Turteltauben) auszulösen. Bei der Zeremonie treten 2 alte Menschen in die Szene, Simeon und die Prophetin Hanna. Simeon nimmt den Jesusknaben in seine Arme und spricht das Abendgebet seines Lebens: „Nun lässt du Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden; denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel.“ Dann fügt er den bemerkenswerten Satz hinzu: „Dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird. Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden.“ Ja, gegenüber Jesus kann man nicht neutral bleiben, man muss sich entscheiden, für oder wider ihn! Er ist das Licht der Welt, die Wahrheit und das Leben: Wer ihm nachfolgt, geht nicht in der Finsternis, er hat den Sinn und das Ziel des Lebens gefunden. Am Schluss des heutiges Evangeliums wendet sich Simeon noch an Maria und sagt zu ihr: „Dir wird ein Schwert durch die Seele dringen.“ Ja, wer zu Christus gehört, wer so eng mit ihm verbunden ist wie seine Mutter, hat auch teil an seinem Kreuz und Leiden, trägt immer ein Schwert in der Seele: „Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, der nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“ Die Kreuzesnachfolge gehört unweigerlich zu Maria und zu allen, die durch die Taufe zu Christus gehören. Maria ist die Schmerzensmutter, die Pieta; die 7-Schmerzen-Kapelle im Kreuzgang unserer Stiftspfarrkirche ist ihr geweiht, wo viele Kinder getauft und viele Ehen geschlossen werden im Vertrauen auf die Fürsprache unserer Lieben Frau.
Mit den besten Grüßen und Wünschen, auch von meinen Mitarbeitern, verbleibe ich
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Foto: R. Dorfner

Wallfahrtsprogramm Nr. 3 / 04. - 24. Februar 2020

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 3  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 3  als PDF-Datei

Die 54. Altöttinger Pilgerfahrt führt in die Landeshauptstadt München
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Alljährlich machen die Pfarrangehörigen aus Altötting und Umgebung eine gemeinsame Pilgerfahrt in die Quellgebiete der Wallfahrt - jene Orte und Regionen, aus denen seit jeher zahlreiche Pilger und Pilgerinnen den Gnadenort besuchen. Die diesjährige Pilgerfahrt führt die Teilnehmer am Sonntag, 08. März 2020 ist die Landeshauptstadt München. Die geistliche Leitung liegt in den bewährten Händen von Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl. Organisation und Abwicklung erfolgt traditionsgemäß durch das Altöttinger Wallfahrts- und Tourismusbüro.
Zwischen Altötting und München gibt es viele geschichtliche und spirituelle Verbindungen. So dient in der Altöttinger Anbetungskapelle, die von Papst Benedikt XVI. 2006 persönlich als erster Beter eröffnet wurde, ein Teil der ehemaligen, von Kurfürst Maximilian I. auf dem Marienplatz in München errichtet Mariensäule, als Träger der Monstranz. In der Jesuitenkirche St. Michael, wo wir unsere Schlussandacht feiern, findet man auch Verknüpfungen zu Altötting: In dieser Kirche befindet sich die Fürstengruft in der 41 Mitglieder des Hauses Wittelsbach bestattet sind, darunter auch König Ludwig II, dessen Herz in der Gnadenkapelle in Altötting in einer kunstvollen Urne beigesetzt ist.

Ablauf der Pilgerfahrt
Die Busse fahren um 8:00 Uhr am Bahnhof Altötting ab. Vorher werden wieder verschiedene Zustiegsmöglichkeiten in der Region angeboten.
Nach einem feierlichen Einzug mit einer Abordnung der Altöttinger Musikkapelle zum Münchner Dom „Zu Unserer Lieben Frau“ wird dort mit S.E. Reinhard Kardinal Marx, Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl, Pater Norbert Schlenker und weiteren Konzelebranten die Pilgermesse gefeiert.
Dieses Jahr begleiten die Altöttinger Kapellsingknaben und Mädchenkantorei unter der Leitung von Herbert Hager die Altöttinger Pilgerfahrt. Sie gestalten gemeinsam mit der Mädchenkantorei am Münchner Dom und den Münchner Domsingknaben unter der Leitung von Benedikt Celler die Pilgermesse in der Münchner Frauenkirche. An der Orgel begleitet Domorganisten Hans Leitner die jungen Sängerinnen und Sänger.
Anschließend sind für ein gemeinsames Mittagessen im weltberühmten Hofbräuhaus ausreichend Plätze reserviert.
Nach dem Mittagessen besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Stadtführung. Alternativ ist freie Zeit, die individuell gestaltet werden kann. Ob einen Cafébesuch oder ein Bummel durch die Innenstadt, München hat viele schöne Plätze, die es zu erkunden gilt. 
Zum Abschluss versammeln sich die Teilnehmer/-innen um 15.30 Uhr zur gemeinsamen Schlussandacht in der Jesuitenkirche St. Michael, die von einer kurzen Kirchenerklärung durch Kirchenrektor Pater Karl Kern abgerundet wird.
Die Abfahrt ist für 16:45 Uhr vorgesehen, sodass die Busse um 18:15 Uhr wieder in Altötting eintreffen werden.

Programm für Familien:
Da der „Familienbus“ in den letzten Jahren erfolgreich angenommen wurde, gibt es für Familien wieder ein eigenes Programm. Damit soll Familien mit Erstkommunionkindern oder Großeltern mit Enkelkindern die Teilnahme an einer traditionsreichen Wallfahrt ermöglicht werden. Kaplan Michael Osterholzer, der auch für die Erstkommunionkinder in der Stiftspfarrei zuständig ist, wird den Bus betreuen. Beim Mittagessen werden die jungen Pilger und Pilgerinnen mit einem speziellen Speisenangebot bedacht und nach der Mittagspause wird in München ein Kinderprogramm angeboten. Nach einem erlebnisreichen Tag tritt der Familienbus tritt bereits um 15:00 Uhr die Heimfahrt an. Die Fahrt und das Kinderprogramm sind für Kinder kostenfrei!

Der Fahrpreis liegt bei 27,- € pro Person (Kinder kostenfrei!)

Die Anmeldung ist ab 03. Februar 2020 im Wallfahrts- und Tourismusbüro (im Rathaus) oder telefonisch unter Tel. 08671/506219 oder per Mail unter touristinfo@altoetting.de möglich.

Weiter zum Flyer....

Foto Frauenkirche München: Tommy Loesch
Foto Jesuitenkirche St. Michael, Innenraum: Anton Brandl

2. Adoratio-Kongress in Altötting - Save the date!

Nach den zahlreichen positiven Rückmeldungen zum ersten Adoratio-Kongress im vergangenen November steht nun fest:
Es wird auch dieses Jahr einen Kongress zur eucharistischen Anbetung und Erneuerung des Glaubens geben! Und zwar vom 20. bis 22. November 2020 wieder in Altötting.

Bischof Dr. Stefan Oster freut sich über die Fortsetzung und lädt alle herzlich ein: „Altötting ist ein wunderbar geeigneter Ort für den Kongress. Dort ist Maria zuhause, die Anbeterin schlechthin. Und deshalb sind wir der Überzeugung, dass ‚Adoratio‘ den Glauben für viele in unserem Bistum stärken wird – und weit darüber hinaus“.

Weitere Informationen und Hintergründe rund um "Adoratio", Anbetung und den Kongress in Altötting gibt es unter www.adoratio-altoetting.de
Die Möglichkeit, sich für den Kongress anzumelden, wird es ab dem 19. März 2020 unter www.adoratio-altoetting.de geben.

Unterkünfte können ab sofort über das Wallfahrts- und Tourismusbüro Altötting gebucht werde.
Das Kontingent für Kongressteilnehmer ist im Unterkunftsverzeichnis des Wallfahrts- und Tourismusbüros Altötting zu finden.

Abschiedskonzert
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Herzliche Einladung zum Abschiedskonzert für unseren langjährigen Stiftskapellmeister und Regionalkantor Max Brunner

am Sonntag, 23. Februar 2020, um 16 Uhr in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus

Piccolominimesse in C / KV 258 von W.A. Mozart
Te Deum / Hob.XXIIIc:2 von J. Haydn

Kapellchor der Bischöflichen Administration
Kapellorchester des Marienwerks
Die Kapellsolisten Altötting
Johanna Kowatschewitsch - Orgel
Anselm Ebner - Orgel
Maximilian Jäger - Leitung

Eintritt frei - Spenden erbeten

 

Herzliche Einladung zum Betertreffen

Am Samstag, 1. Februar 2020 um 19:00 Uhr im Begegnungszentrum St. Christophorus, Holzhauser Str. 25 in Altötting findet das Treffen der Betergemeinschaft für die ewige Anbetung in Altötting statt.

Thema: „Das Gnadenbild von Guadalupe und die Kraft der Auferstehung“

Referentin: Lucy Rivers-Patier (USA/Frankreich)

Ein Vortrag über die faszinierende Geschichte der Tilma, dem Gnadenbild der Muttergottes von Guadalupe, die Hintergründe und die Bedeutung für uns. Eine Replik der Tilma, wurde am 8. Dezember 2018 von Lucy Rivers-Patier und ihrem Mann Benoit im Rahmen der Gnadenstunde in der Basilika St. Anna in Altötting dem Ehepaar Benkert für das Anbetungsapostolat in Originalgröße überreicht. Die Basilika von Guadalupe in Mexiko-City ist der größte Wallfahrtsort der Welt.

Herzliche Einladung!

Kirchenmusikprogramm für Februar 2020
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Das Kirchenmusikprogramm für Februar 2020 ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Kirchenmusik in Altötting
 

Musik wäscht die Seele vom Staub des Alltags rein. Berthold Auerbach

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrmitglieder, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Was muss Jesus für eine Anziehungskraft auf die Menschen haben, damals wie heute, wenn sie alles liegen und stehen lassen und ihm bedingungslos, gleichsam in „blindem Vertrauen“ nachfolgen; oder ist es ein Vertrauen, das sehr wohl begründet ist, das eben nicht blind ist, sondern auf einer tiefen und sicheren Überzeugung beruht. Ich kann etwas Gutes ja nur aufgeben, wenn ich dafür etwas viel Besseres erhalte, wenn der Tausch sich letztlich „lohnt“! Die beiden Brüderpaare, Petrus und Andreas auf der einen Seite sowie Jakobus und Johannes auf der anderen, verlassen ihre bisherige familiäre und berufliche Sicherheit und Geborgenheit, um bei Jesus die eigentliche und letztgültige Sicherheit und Gebogenheit zu finden. Sie sind sich 100-prozentig sicher, dass ihre Lebenschance, ihr Zukunftstraum in der Begegnung mit Jesus gekommen ist und sich in beglückender Weise erfüllt; er sagt zu ihnen: „Kommt, folgt mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen“; „sofort“, heißt es im heutigen Evangelium, verlassen sie ihr bisherige Leben, weil sie überzeugt sind, in der Freundschaft mit Jesus Christus, in seiner Nachfolge, das wahre Leben, die letztgültige Sinngebung und Orientierung gefunden zu haben. Sie sind überzeugt, dass der Tausch sich auszahlt und lohnt, dass sie auf der Gewinnerstraße sind. Sie brauchen keine Bedenkzeit, keine Abwägungen und Absicherungen: Das Antlitz des Herrn, seine positive Ausstrahlung und seine faszinierende, zugleich fordernde und fördernde Güte ziehen sie magnetisch an; aus einfachen Fischern am See Genezareth werden in einem Augenblick die ersten vier Jünger, die ersten Apostel Jesu.
Auch ich wurde von Jesus berufen, zum Kind Gottes schon bei meiner Taufe, in der meine Eltern für mich sehr spontan entschieden haben; meine Berufungsgeschichte setzte sich fort in meiner Erstkommunion, durch die ich tief in die Freundschaft des Herrn aufgenommen wurde; sie hat sich vollendet in der heiligen Firmung, in der ich Vollmitglied der Kirche wurde, ausgestattet mit der Gabenfülle des Heiligen Geistes. Wer die Berufung zum Diakon, Priester oder Ordenschrist gespürt hat und dieser Berufung gefolgt ist, wird darin immer wieder die Faszination der ersten Jünger erleben dürfen: Es lohnt sich, zu Jesus ganz gehören zu dürfen, für ihn gleichsam alles auf eine Karte setzen zu können, ihm bedingungslos, „sofort“ nachzufolgen; denn nur er enttäuscht uns nicht: Bei ihm finden wir letzte Geborgenheit, Sicherheit und Halt, weil er nicht nur ein großer Mensch ist, sondern die Mensch gewordene Liebe und Treue Gottes. Mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern, verbleibe ich
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

 

Altöttinger Liebfrauenbote wird mit dem Passauer Bistumsblatt vereint

"125 Jahre. So lange gibt es heuer den Altöttinger Liebfrauenboten. 1894 erschien die die sogenannte Probeausgabe, seit 1895 nun erscheint Ihre katholische Sonntagszeitung ununterbrochen – abgesehen von einigen unseligen Jahren während des Nationalsozialismus, unter dessen Herrschaft der Liebfrauenbote als eine der ersten Zeitungen überhaupt verboten wurde. Soviel Angst machte den Tyrannen die Freiheit des Christenmenschen.
125 Jahre. Das ist nur ein Augenblick in mehr als 2.000 Jahren Kirchengeschichte – und doch ist es eine lange Zeit: nur wenige Kirchen- oder Bistumszeitungen dürften älter sein. Möglich gemacht haben diese Ausdauer vor allem die Leserinnen und  Leser. Unzählige Abonnenten erfahren seit den Gründungstagen aus dem Liebfrauenboten alles Wichtige aus Kirche und Welt. Vor allem aber halten sie so auch Kontakt zum Gnadenort Altötting, bleiben der Wallfahrt zu Unserer Lieben Frau verbunden. Und das zum Teil seit Generationen. Für sie ist es „wie ein kurzer wöchentlicher Besuch in Altötting“, wie wir aus Zuschriften anlässlich unseres Jubiläums wissen.Die Treue der Leserinnen und Leser ist uns auch in Zukunft Ansporn und Verpflichtung, In Tiefe und Weite aus der bunten Welt des katholischen Glaubens zu informieren und die Wallfahrt nach Altötting in den Leserinnen und Lesern lebendig zu erhalten. Um das noch lange tun zu können, sind wir froh und dankbar, in der Diözese Passau einen starken Partner gefunden zu haben. Gemeinsam mit den Kollegen vom Bistumsblatt Passau wollen wir die Kräfte bündeln, Bewährtes erhalten, aber auch frische Ideen entwickeln. Wolfgang Krinninger als Gesamtverantwortlicher wird es nachgehend beschrieben. So ist der Liebfrauenbote auch nach 125 Jahren nicht müde, die Botschaft Jesu Christi durch das Wirken seiner Kirche in der Welt sichtbar zu machen." beschreibt Wolfgang Terhörst als Redaktionsleiter Altötting die Fusion des Altöttinger Liebfrauenboten mit dem Passauer Bistumsblatt.

Chefredakteur für die Kirchenzeitungen im Bistum Passau ist Wolfgang Krinninger, der die Fusion mit ihren Herausforderungen und Chancen wie folgt beschreibt: "Wie viele Millionen Gebete wurden an diesem Ort schon gesprochen? Flehentlich, dankbar, manchmal bestimmt auch zornig. Wie viele Menschen kamen schon gebückt vor Gram hierher und gin- gen ein wenig aufrechter wieder weg? Bestimmt knieten manche auch vergeblich vor „Unserer Lie- ben Frau“ von Altötting. Und andere konnten ihr Glück kaum fassen. Die Gnadenkapelle in Altötting ist ein heiliger Ort, das Herz Bayerns. Unberührt verlassen wohl die wenigsten diese kleine Kirche. Der Altöttinger Liebfrauenbote ist DER Chronist dieses Ortes.
Und das seit 125 Jahren. Eine Zeitung mit einer unglaublichen Geschichte. Heimatverbunden und weltoffen, unterhaltsam und tiefgehend, informativ und kritisch. Und im Zentrum allen Schaffens steht seit 125 Jahren die heilige Kapelleund die Marienverehrung. - Da ist die Tatsache, dass sich die Eltern von Papst Benedikt XVI. über eine Annonce in dieser Zeitung kennengelernt haben, nur eine kleine Anekdote.
All das ging mir durch den Kopf, als vor wenigen Tagen bei einem Altöttinger Notar die entscheidenden Unterschriften unter einen Vertrag gesetzt wurden, der die Diözese Passau ab dem 1. Januar 2020 zum Herausgeber und mich zum Hauptverantwortlichen für diese Zeitung gemacht hat. Bruder Georg Greimel, viele Jahre geistlicher Beirat des Liebfrauenboten, in diesem Moment auf die Uhr blickte und sagte: „Das ist jetzt ein historischer Augenblick!“ In dem Moment gaben meine Knie ein wenig nach. Ich bin seit elf Jahren Chefredakteur und Verlagsleiter des Passauer Bistumsblatts. Zeit genug, um herauszufinden, dass es eine der interessantesten und zugleich herausforderndsten Aufgaben ist, in Zeiten wie diesen eine Kirchenzeitung zu machen. Frustrationen eingeschlossen. Denn eines haben mein Team und ich trotz aller Mühen, aller Kreativität, aller Neuerungen und aller Schaffensfreude nicht erreicht: genügend neue Abonnenten zu gewinnen.
Ich will mir und Ihnen nichts vormachen: Mit dem Zusammengehen haben das Passauer Bistumsblatt und der Altöttinger Liebfrauenbote erst einmal nur Zeit gewonnen.
Es liegt jetzt an uns, an den Frauen und Männern, die diese beiden Zeitungen Woche für Woche machen. Wir müssen aus der geschenkten Zeit eine neue Perspektive schmieden. Miteinander lassen sich viele Aufgaben besser, effizienter und kostengünstiger erledigen. Gemeinsam werden wir ab jetzt mit unserem ganzen Können und unserer Leidenschaft daran arbeiten, einen guten Weg in die Zukunft zu ebnen. Aber es liegt auch an den Leserinnen und Lesern des Altöttinger Liebfrauenboten und des Passauer Bistumsblatts: Sagen Sie uns, was Sie sich von Ihrer Kirchenzeitung wünschen, sagen Sie uns, wo wir besser werden sollen. Und wenn Ihnen etwas gut gefällt – nur zu, teilen Sie es uns mit, Lob kann ungemein motivierend wirken.
Nur miteinander werden wir über uns hinauswachsen. Und wenn wir dann noch hie und da in ein Gebet in der Gnadenkapelle mit eingeschlossen werden, dann steht einem gelingenden Jahr 2020 eigentlich nichts mehr im Weg."

Wir wünschen dem Team in Passau und in Altötting einen guten Start in die gemeinsame Zukunft!

 

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrmitglieder, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
„Seht das Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünden der Welt“; dieses Wort, das der Priester vor jeder Kommunionspendung in der heiligen Messe spricht, kommt im heutigen Evangelium vor und stammt von Johannes d. T.: Ja, Christus ist das Opferlamm, das unsere Schuld auf sich nimmt, für uns trägt und schließlich am Kreuz zu unserem Heil sühnt und tilgt; er ist der alttestamentliche „Sündenbock“, der sich freiwillig unsere Vergehen aufhalsen, aufladen lässt, um sie vor die Stadt hinaus zu tragen und zu „entsorgen“ wie den Müll, den Unrat der Menschheit, zu dem wir alle beigesteuert haben. Matthias Grünewald hat auf dem berühmten Isenheimer Altar den Zeigefinger von Johannes d. T., mit dem er auf Jesus weist, überproportional lang gemalt, um auszudrücken, dass es seine heilsgeschichtliche Aufgabe war und ist, uns auf Christus hin zu führen, der „Wegweiser“ und „Wegbereiter“ für und auf Christus hin zu sein; denn er ist es, „auf dem der Geist Gottes ruht“ und der uns „mit Wasser und mit Heiligem Geist taufen wird“, weil er mit dem Vater wesenhaft verbunden und vereint ist durch und im Heiligen Geist, dem Geist der göttlichen Liebe und Wahrheit, der auch uns in der Taufe gegeben wurde und der uns im Sakrament der Firmung in seiner ganzen Fülle und mit seinen reichen Gaben mitgeteilt wird.
Wer Christus gefunden hat, der hat den Sinn und die Mitte der Geschichte, der Welt uns seines persönlichen Lebens gefunden: Christus ist die Verbindung und Versöhnung von Gott und Mensch, von Zeit und Ewigkeit, von Himmel und Erde; er ist „das lebendige Wasser“, das unsere tiefste Sehnsucht stillt; er ist „das Brot vom Himmel“, das uns ewiges Leben gibt; er ist „der göttliche Weinstock der Fruchtbarkeit“, der der uns eine positive Ausstrahlung verleiht, er ist „der gute Hirt“, der uns kennt und liebt und der uns auf gute Weide führt; er ist „das sterbende Weizenkorn“, das im Sterben neues Leben hervorbringt, er ist „das Licht der Welt“, das die Finsternis in uns und um uns vertreibt; er ist „der Weg, die Wahrheit und das Leben“; in seiner Nachfolge können wir nicht fehlgehen und scheitern. Lassen wir uns also von Johannes auf Jesus hinweisen und hinführen: Auf ihn kommt es letztlich an, durch ihn wird unser Leben reich und substantiell. Mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern, verbleibe ich
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Gebetswoche für die Einheit der Christen 2020

Die ökumensichen Gebetswoche für die Einheit der Christen 2020 steht unter dem Motto: Sie waren uns gegenüber ungewöhnlich freundlich (Apg 28,2)
Die Texte wurden in Malta von der römisch-katholische Bischofskonferenz gemeinsam mit dem Ökumenischen Rat der Kirchen in Malta (Christians Together in Malta) erstellt. Die Schilderung des Apostel Paulus über Schiffbruch und Strandung in Malta aus der Apostelgeschichte wird in den Kontext zur Flucht und Migration heute gebracht. An den selben Küsten wie der Apostel Paulus vor fast 2000 Jahren stranden Flüchtlinge auf ihrer gefahrvollen Reise um Krieg und Armut zu entkommen. Das Motto bezeugt die gastfreundliche Aufnahme der Malteser, die in dieser Geschichte die Wurzeln ihres christlichen Glaubens erkennen. "Unsere Einheit als Christen wird nicht nur dadurch entdeckt, dass wir einander Gastfreundschaft gewähren, so wichtig dies ist, sondern auch durch liebevolle Begegnungen mit denen, die unsere Sprache, unsere Kultur oder unseren Glauben nicht teilen." wird der Hintergrund erläutert.

Mehr zum Motto finden Sie in der Einführung in das Thema der Gebetswoche 2020

Aus der Sorge um die Offenheit gegenüber Notleidenen und Hilfsbedürftigen sowie um die Gemeinschaft, die Fremde verbindet, wurden für die acht Tage Themenschwerpunkte ausformuliert:
Tag 1: Versöhnung – die Last über Bord werfen
Tag 2: Einsicht – das Licht Christi suchen und leuchten lassen
Tag 3: Hoffnung – die Botschaft des Paulus
Tag 4: Vertrauen – habt keine Angst, glaubt nur
Tag 5: Kraft – Brot für die Reise brechen
Tag 6: Gastfreundlichkeit – ungewöhnlich freundlich sein
Tag 7: Umkehr – unsere Herzen und Gedanken verändern
Tag 8: Großzügigkeit – empfangen und geben

Weiter zu den Biblische Meditationen und Gebete zu den acht Tagen der Gebetswoche für die Einheit der Christen 2020

Copyright für das Logo der Gebetswoche besitzt die ACK

Wallfahrtsprogramm Nr. 2 / 21. Januar - 03. Februar 2020

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 2  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 2  als PDF-Datei

Wallfahrtsrektorenklausur 2020 in Einsiedeln

Es war gleich zu Beginn meiner Amtszeit mein Anliegen, die 4 etwa gleich großen und bedeutsamsten Marien-Wallfahrtsorte im deutschen Sprachraum Kevelaer, Mariazell, Einsiedeln und Altötting zu vernetzen und einmal im Jahr den Erfahrungsaustausch zu pflegen sowie gemeinsame Anliegen, Visionen und Zielsetzungen zu befördern in einer Wallfahrtsklausur.
So trafen sich die 4 Wallfahrtsrektoren mit ihren engsten Mitarbeitern 2017 zum ersten Mal in Altötting; wir formulierten die sogenannten verbindlichen Leitlinien für unsere Zusammenarbeit und gemeinsame Zielsetzung. Die weiteren Treffen waren immer von Mittwoch bis Freitag nach heilig-drei-König. Dieses Jahr turnusmäßig in Einsiedeln in der Schweiz.
Das Hauptthema war dieses Mal die sinnvolle Nutzung der modernen Medien für eine effektive Seelsorge und Evangelisierung an den geistlichen Zentren; der Erfahrungsaustausch auf diesem Gebiet war besonders ertragreich und befruchtend für alle Teilnehmer.
Ich verabschiedete mich diesmal von meinen Freunden mit meinem Thesenpapier von der Schatzsuche des Lebens, das ich Ihnen vor Augen stellen will. (Nächstes Jahr 2021 wir mein designierter Nachfolger Prälat Dr. Klaus Metzl die Klausur leiten und zwar wieder in Altötting; Thema wird sein: Neuevangelisierung und Adoratio.)

Prälat Günther Mandl, Wallfahrtsrektor

Weiter zum Thesenpapier "10 Thesen zur Schatzsuche des Lebens"....

Jahres- und Wallfahrtsleitwort 2020: „Die kostbare Perle finden“

Jesus hat seine frohe Botschaft niemals theoretisch in Vorträgen oder Vorlesungen verkündet, sondern narrativ, erzählerisch in Form von Gleichnissen, Geschichten und Parabeln. Dabei verwendete er Bilder aus dem Erfahrungshorizont seiner Zuhörer, besonders aus der Landwirtschaft und Viehzucht, z. B. im Gleichnis vom Sämann, vom Weinstock und vom guten Hirten.

Ein besonders tiefsinniges Bild-Wort ist „der Schatz im Acker“ und die „kostbare Perle“, die es im Laufe des Lebens zu erwerben gilt und für die es sich lohnt, alles andere hintanzustellen (Mt 13, 44-46). Mit beiden Bildern ist der Herr selber gemeint: Er ist der Schatz im Acker des Lebens und er ist die kostbare Perle, die es zu erwerben gilt.

Nun werden viele sagen, ich habe den Herrn doch längst gefunden durch das Zeugnis meiner Familie, in der Taufe, Erstkommunion und Firmung, im Religionsunterricht und in der Liturgie. Ja wir alle kennen den Herrn, vielleicht aber nur oberflächlich als Randerscheinung des Lebens; anderes aber ist uns viel wichtiger, z. B. die Karriere, der Besitz oder das Vergnügen.

Den Schatz im Acker des Lebens entdecken und die kostbare Perle finden heißt, voller Begeisterung die Nähe und Freundschaft des Herrn zu suchen, sein Jünger und sein Zeuge zu sein, ihn im Herzen zu tragen als das höchste Gut, aus ihm zu leben und mit ihm zu wirken, sodass wir mit Paulus sagen können: „Nicht mehr ich lebe, Christus lebt in mir.“ (Gal 2,20).

So lautet unser Jahres- und Wallfahrtsmotto 2020 „die kostbare Perle finden“. Kommt nach Altötting und macht euch auf Schatzsuche, findet durch die Fürsprache unserer Gnadenmutter zum Herrn und erlebt ihn neu, tief im Herzen, beglückend und sinnstiftend.
Besonders wollen wir auch die Kinder, Jugendlichen und die jungen Familien ansprechen, dass sie sich auf Schatzsuche machen und hier am Gnadenort fündig werden.

Ja, es gibt in Altötting so viel zu entdecken aus der reichen Geschichte des Gnadenortes, in den einmaligen Kunstzeugnissen aus allen Jahrhunderten und in der besonderen Spiritualität des „offenen Himmels“. Kommt mit euren Sorgen, Problemen und Nöten, Maria wird euch als Knotenlöserin helfen bei der Schatzsuche; unser Stadtheiliger, Bruder Konrad wird euch inspirieren.

Wort zum Sonntag - Taufe des Herrn

Liebe Pfarrmitglieder, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
„Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; auf ihn sollt ihr hören!“ Diese Stimme des himmlischen Vaters bei der Taufe Jesu im Jordan durch Johannes ist die Kernbotschaft des heutigen Festes. Dazu kommt noch das himmlische Zeichen, dass der Heilige Geist in Gestalt einer Taube zwischen Vater und Sohn erscheint und somit zum ersten Mal in der Heilsgeschichte das trinitarische Wesen Gottes klar zutage tritt und geoffenbart wird. Ja, Gott ist die Liebe, er ist „Leben in Fülle“, das sich im Schenken und Empfangen, in der vollkommener gegenseitigen Hingabe der drei göttlichen Personen vollzieht. In dieses innergöttliche Liebesband sind alle Menschen einbezogen; bei unserer Taufe nimmt uns Gott als seine geliebten Kinder an, werden wir Brüder bzw. Schwestern Jesu Christi, erfüllt mit dem Heiligen Geist, dem Neuen Gebot der Liebe verpflichtet in der Gemeinschaft der Kirche und mitverantwortlich für die ganze Welt in ihren Sorgen und Nöten. „Auf ihn (CHTISTUS) sollt ihr hören!“, mahnt uns der himmlische Vater am heutigen Tag: Seine Lehre und sein Beispiel sind für euch alle bindend und verpflichtend. Dasselbe hat Maria bei der Hochzeit zu Kana als „Mutter des guten Rates“ den Dienern ans Herz gelegt: „Alles, was er (CHRISTUS) euch sagt, das tut!“
Beten wir für alle, die im Neuen Jahr in unserer Pfarrgemeinde das Sakrament der Taufe empfangen werden, dass sie durch ihre Eltern und später durch die Pädagogen im Kindergarten und in der Schule sowie durch uns Seelsorger immer näher zu Christus geführt werden; denn er ist das „lebendige Wasser“, das „Brot vom Himmel“, das „Licht der Welt“, der Heiland, der Erlöser, der Sohn Gottes, „der  Weg, die Wahrheit und das Leben“. Es ist für alle Menschen, besonders aber für uns Christen eine Lebensaufgabe, Christus immer ähnlicher zu werden in unserem Denken, Sprechen und Handeln, in unserer Dienstbereitschaft und in unserem Einsatz für die Alten, Kranken, Behinderten, Gescheiterten und Schuldbeladenen. „Ich bin gekommen, zu suchen, was verloren und zu heilen, was verwundet ist“, spricht der Herr: In der Sorge und Liebe des guten Hirten wissen wir uns geborgen und eingeladen und berufen zur Mitsorge, zum Mitleid und zur selbstlosen Liebe.
Ich wünsche, auch im Namen meiner Mitarbeiter allen Pfarrangehörigen und allen Pilgern und Gästen aus nah und fern alles nur erdenklich Gute!
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Foto: M. Jung

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Januar 2020

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater:

Christen, Angehörige anderer Religionen und alle Menschen guten Willens mögen sich für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt einsetzen.

Hier geht's zur Videobotschaft vom Papst ...

Kirchenmusikprogramm für Januar 2020
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Das Kirchenmusikprogramm für Januar 2020 ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Kirchenmusik in Altötting

Musik ist ein reines Geschenk und eine Gabe Gottes, sie vertreibt den Teufel, sie macht die Leute fröhlich und man vergißt über sie alle Laster. (Martin Luther)

Wallfahrtsprogramm Nr. 1 / 07. - 20. Januar 2020

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 1  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 1 als PDF-Datei

 

Wort zum Sonntag - Fest der Heiligen Familie

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Jesus, der Sohn Gottes kam nicht als Erwachsener zur Welt, sondern als Kind, um alle Kinder dieser Welt zu ehren und ihre außerordentliche Wichtigkeit und Wertigkeit zu unterstreichen und er wuchs in einer menschlichen Familie auf, in der Heiligen Familie von Nazareth, um alle Familien dieser Welt als die Ur- und Keimzellen der Gesellschaft, des Staates und der Kirche hervorzuheben. Ja, in der Familie lernt der junge Mensch, sich selbst zu finden und zu akzeptieren  (christliche Selbstliebe), die anderen zu respektieren und sich in die Gemeinschaft einzubinden (christliche Nächstenliebe) und die verbindlichen Werte und vor allem den Glauben zu verinnerlichen und zu leben  (Gottesliebe). Die Familie gibt ihm Geborgenheit, Selbstvertrauen und Mut, sodass er leistungsfähig und belastbar ist und mit großer Zuversicht die Probleme und Krisen des Lebens meistern kann. Es ist statistisch erwiesen, dass 1/3 der heutigen Ehen und Familien gestört und ein weiteres Drittel in die Brüche (Scheidung) geht mit oft verheerenden Auswirkungen für die Kinder, die in Verhaltensstörungen, Gewaltbereitschaft, Drogenanfälligkeit und Suizidgefahr kulminieren können. Beten wir heute am Fest der Heiligen Familie, dass unsere Ehen und Familien wieder gesunden und ihre vom Schöpfer in die menschliche Natur gelegte Aufgabe und Verantwortung spüren und annehmen mögen. Ich werde als Stadtpfarrer mit meinen Mitarbeitern und den pfarrlichen Gruppierungen alles tun, um die Eheleute in ihrer schönsten und wichtigsten Funktion als Väter und Mütter zu stärken, weil sie es sind, welche das Leben die Liebe und den Glauben primär an die nächste Generation weitergeben und somit für die Zukunft der Gesellschaft, des Staates und der Kirche eine entscheidende Rolle spielen.
Mit den besten Grüßen verbleibe ich Ihr Prälat Günther Mandl