Frühjahrsputz in der Gnadenkapelle

Die Gnadenkapelle wird alljährlich gereinigt und ist daher von Montag, 25. Februar 2019 bis einschließlich Donnerstag, 28. Februar 2019, geschlossen.

Am Sonntag, den 24.02.2019, wird das Gnadenbild nach dem Rosenkranz um ca. 18.40 Uhr in die Stiftspfarrkirche übertragen. Das Gnadenbild Unserer Lieben Frau verbleibt in der Stiftspfarrkirche zur Verehrung,  wo auch die Gottesdienste nach der Kapellordnung gefeiert werden.

Das Gnadenbild wird am Donnerstag, 28.02., vor dem Rosenkranz um ca. 17.45 Uhr in einer feierlichen Prozession wieder in die Gnadenkapelle übertragen. Mit dem Rosenkranzgebet am Donnerstag werden auch die Heiligen Messen nach gewohnter Kapellordnung wieder in der Gnadenkapelle gelesen.

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Wer sind die vermeintlichen Stars und Idole unseres Medienzeitalters? - Die Steinreichen, die Erfolgreichen, die Einflussreichen und die Trickreichen; also alle, die sich im innerweltlichen Machtkampf mit Gerissenheit, Ellbogeneinsatz und einer gehörigen Portion Rücksichtslosigkeit und Hartherzigkeit auf Kosten anderer durchzusetzen verstehen. Wer sind die „Stars“ in den Augen Jesu, wen preist er „selig“? - Hier gilt der Erfolgsmaßstab dieser Welt überhaupt nicht; ja, er ist in sein Gegenteil verkehrt: „Selig ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes. Selig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet satt werden. Selig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen. Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und aus ihrer Gemeinschaft ausschließen … um des Menschensohnes willen …, euer Lohn im Himmel wird groß sein“ (Lk 6, 20-22). Ja, die zu kurz gekommenen, die benachteiligten und die auf der Schattenseite des Lebens stehenden Menschen sind die wahren „Helden“ in den Augen Gottes, seine besonderen Adressaten und Lieblinge, an denen sich seine Barmherzigkeit erweist und an denen wir, die vom Schicksal begünstigt sind, uns zu bewähren haben. „Was ihr den geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“, sagt der Herr; das heißt, Armendienst ist immer auch Gottesdienst, weil Christus sich mit allen Armen, Bedrängten und Kreuzträgern dieser Welt identifiziert.
Selbstverständlich darf und soll ein Mensch in seinem Leben Erfolg haben und seine Talente, wie es ja die Bibel ausdrücklich fordert, annehmen, vermehren und zur Ehre Gottes und zum Wohl der Mitmenschen einsetzen und anwenden und selbstverständlich dürfen wir auch etwas besitzen, aber nicht als Lebenssinn und -inhalt, sondern als Lebensmittel, um die eigentliche menschliche Zielsetzung und Aufgabe zu erfüllen und zu erreichen, nämlich immer mehr dem Plan und Bild ähnlich zu werden, das sich Gott von jedem von uns gemacht hat; dass wir also die uns eigene göttliche Berufung verwirklichen und damit die wahre christliche Selbstverwirklichung erzielen. Zu dieser Selbstverwirklichung im Sinne Jesu gehört es, den Egoismus täglich neu zu besiegen und uns in Liebe zu öffnen für die Armen und Bedrängten in nah und fern, besonders aber in unserer nächsten Umgebung; denn Nächstenliebe hat mit Nähe zu tun, mit Verantwortung und verlässlichem Einsatz für „die geringsten der Brüder und Schwestern“: So ist unser heutiges Sonntagsevangelium Trost für alle Leidenden und Ansporn für alle leitungsfähigen Mitmenschen und Mitchristen.
Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

Wallfahrtsprogramm Nr. 3 / 19. Februar - 11. März 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 3  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 3  als PDF-Datei

Fastenpredigten 2019

Die Fastenzeit stimmt als 40-tägige Bußzeit auf das österliche Hochfest ein. Es ist eine Zeit, in der alle Gläubigen aufgerufen sind, sich bewusst verstärkt am Evangelium, der christlichen Frohbotschaft, zu orientieren - das Leben neu und intensiv auf Gott und unsere himmlische Heimat bei Gott auszurichten. Um den Kompass für den Lebensweg besser ausrichten zu können, wird in Altötting die gute Tradition der Fastenpredigten im Pfarrverband gepflegt. In Anlehnung an das diesjährige Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" wurden "Aktualisierte biblische Heilungsgeschichten" als Thema der Fastenpredigten 2019 gewählt. Jeweils am Donnerstag im Rahmen der Abendmesse sind alle Gläubigen aus nah und fern eingeladen, sich durch die Predigt bzw. durch das Zeugnis zu einer heilenden Neuausrichtung anregen zu lassen. Beginn ist um 19.00 Uhr

Donnerstag, 14. März 2019 in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus
Prediger: Pfr. Hannes Lorenz aus Nabburg

Donnerstag, 21. März 2019 in der Pfarrkirche St. Josef, Altötting-Süd
Prediger: Pfr. Peter König aus Vilsbiburg

Donnerstag, 28. März 2019 in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus
Vortragender: Dr. Johannes Spes, leitender Oberarzt auf der Palliativ-Station der Kreisklinik Altötting

Donnerstag, 04. April 2019 in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus
Prediger: Dekan Anton Spreitzer von Ortenburg

Altöttinger Pilgerfahrt "auf den Spuren der Marienwallfahrt" - 2019 nach Straubing und Bogenberg
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Alljährlich unternehmen mehrere hundert Pfarrangehörige aus Altötting und Umgebung eine gemeinsame Wallfahrt in Orte und Regionen, aus denen seit jeher zahlreiche Pilger das bayerische Nationalheiligtum besuchen. Ziele der heurigen Pilgerfahrt am Sonntag, 24. März 2019 sind die alte Herzogstadt Straubing und die Wallfahrtskirche Bogenberg. Die organisatorische Leitung der Pilgerfahrt übernimmt traditionsgemäß das Altöttinger Wallfahrts- und Tourismusbüro, die geistliche Leitung liegt in den bewährten Händen von Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl.

Die diesjährige Pilgerfahrt verdient den Untertitel „auf den Spuren der Marienwallfahrt“. In der imposanten Basilika St. Jakob in Straubing gibt es gleich zwei Referenzen an unser schönes Altötting zu entdecken. Einmal ist das bayerische Nationalheiligtum in der Verzierung der kunstvollen Kanzel dargestellt und zweitens beherbergt die Kirche an einem wunderschönen und reich dekorierten Asam-Seitenaltar eine Kopie der Altöttinger Madonna. Auch die Schlussandacht am Nachmittag steht im Zeichen der Marienwallfahrt. Bogenberg gilt als eine der ältesten Marienwallfahrtskirchen Bayerns. Gleich zwei Gnadenbilder finden sich im Inneren der Wallfahrtskirche, eine seltene Darstellung der schwangeren Maria am Gnadenaltar, sowie eine steinerne Madonnenstatue aus dem 13. Jahrhundert.

Ablauf der Pilgerfahrt:
Die Busse fahren um 8.00 Uhr am Bahnhof Altötting ab. Vorher werden wieder verschiedene Zustiegsmöglichkeiten in der Region angeboten. Nach einem feierlichen Einzug mit einer Abordnung der Altöttinger Musikkapelle zur Basilika St. Jakob in Straubing feiern wir dort mit Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl, Pater Norbert Schlenker, Pfarrer Msgr. Jakob Hofmann und weiteren Konzelebranten die Pilgermesse. Dieses Jahr begleitet die Gruppe „Autingas“ unter der Leitung von Ulrike Prostmeier, die Altöttinger Pilgerfahrt und gestaltet die festliche Pilgermesse in der Basilika St. Jakob in Straubing.
Anschließend sind für ein gemeinsames Mittagessen ausreichend Plätze reserviert.
Damit wir Straubing besser kennen lernen, besteht nach dem Mittagessen die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Führung oder Zeit für einen Cafébesuch.
Nachmittags geht es weiter nach Bogenberg. Dort feiern wir zum Abschluss der Pilgerfahrt die Schlussandacht in der Wallfahrtskirche Bogenberg und erhalten noch eine kurze Kirchenerklärung durch Pater Marek Kolodziejczyk. Die Abfahrt ist für ca. 16:45 Uhr geplant, die Busse werden kurz nach 18 Uhr wieder in Altötting eintreffen.
Der Fahrpreis liegt bei 25,- € pro Person

Programm für Familien
Da der „Familienbus“ in den letzten Jahren erfolgreich angenommen wurde, möchten wir dieses Angebot auch heuer fortsetzen. Hier werden Familien mit Erstkommunionkindern oder Großeltern mit Enkelkindern angesprochen und ihnen die Teilnahme an einer traditionsreichen Wallfahrt ermöglicht. Kaplan Michael Osterholzer der auch für unsere Erstkommunionkinder in der Pfarrei zuständig ist, wird den Bus betreuen. Auch beim Mittagessen ist an die jungen Pilger gedacht und nach der Mittagspause wird in Straubing eine Kinderführung angeboten. Der Familienbus tritt bereits um 14.45 Uhr nach einem erlebnisreichen Tag die Heimfahrt an. Die Fahrt und Kinderführung sind für Kinder kostenfrei!

Alle Mitglieder des Pfarrverbandes Altötting und der umliegenden Pfarreien sind wieder sehr herzlich zur Teilnahme eingeladen, die Kinder, die Eltern, Männer und Frauen sowie unsere Senioren.
Das Wallfahrtsmotto 2019 „Heilen, was verwundet ist“ wird uns an diesem Tag begleiten.
Ich freue mich auf Ihre rege Teilnahme und verbleibe mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern
Prälat Günther Mandl
Stadtpfarrer, Stiftspropst und Wallfahrtsrektor

Anmeldung und weitere Information: Wallfahrts- und Tourismusbüro Altötting
Tel. 08671 / 506219
mail: touristinfo@altoetting.de
Hier geht's zum Flyer als pdf

Wort zum Sonntag

In jener Zeit sprach Jesus in der Synagoge von Nazaret: Sicher werdet ihr mir vorhalten: … Wenn du in Kafarnaum so große Dinge getan hast, wie wir gehört haben, dann tu sie auch hier in deiner Heimat! Und er setzte hinzu: Amen, das sage ich Euch: Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt. Wahrhaftig, das sage ich euch: In Israel gab es viele Witwen in den Tagen des Elija, als der Himmel für drei Jahre und sechs Monate verschlossen war und eine große Hungersnot über das ganze Land kam. Aber zu keiner von ihnen wurde Elija gesandt, nur zu einer Witwe in Sarepta bei Sidon. Und viele Aussätzige gab es in Israel zur Zeit des Propheten Elischa. Aber keiner von ihnen wurde geheilt, nur der Syrer Naaman.Als die Leute in der Synagoge das hörten, gerieten sie alle in Wut. Sie sprangen auf und trieben Jesus zur Stadt hinaus; sie brachten ihn an den Abhang des Berges, auf dem ihre Stadt gebaut war, und wollten ihn hinabstürzen. Er aber schritt mitten durch die Menge hindurch und ging weg.    
Ein herzlicher Gruß, auch von meinen Mitarbeitern, Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

 

Wallfahrtsrektoren auf Klausur in Kevelaer

Es gibt nicht nur den Zusammenschluss der 7 größten europäischen Marienwallfahrtsorte auf der Ebene der Bürgermeister und der Kommunen in Form der Shrines of Europe, sondern auch seit Jahrzehnten ein jährliches Treffen aller größeren Gnadenorte Europas auf kirchlicher Seite. Vor 3 Jahren haben sich die vier größten Marienwalfahrtsorte im deutschen Sprachraum, Mariazell (Österreich), Einsiedeln (Schweiz), Kevelaer (Niederrhein) und Altötting (Bayern) auf Initiative von Prälat Günther Mandl zusammengeschlossen, um einmal im Jahr im Turnus Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Ziele bei der Erneuerung der Kirche zu formulieren. Das erste Treffen war im März 2017 in Altötting, wo ein Standort- und Richtungspapier erstellt und an die Bischofskonferenz weitergeleitet wurde.
Die 2. Klausur fand im Januar 2018 in Mariazell statt, bei welcher die besondere Verantwortung der Gnaden- und Marienwallfahrtstorte im Prozess der Neuevangelisierung erläutert und in einem Thesenpapier festgeschrieben wurde.
In diesem Jahr traf man sich im Januar in Kevelaer, um neben dem wertvollen Erfahrungsaustausch besonders die Zielsetzung zu forcieren, Kinder und Jugendliche für den Glauben und die Kirche neu zu gewinnen, zumal ja im Herbst die Jugendsynode in Rom und vor Kurzem der Weltjugendtag in Panama stattfand. Auch dazu wurde ein Thesen- und Aktionspapier erstellt. Besonders wertvoll war die Begegnung und der Austausch mit dem ehemaligen Wallfahrtsrektor von Kevelaer, Rolf Lohmann, der inzwischen Weihbischof der Diözese Münster ist, an seinem Amtssitz in Xanten. Er vertritt die Rolle und besondere Verantwortung der Pilgerorte in der deutschen Bischofskonferenz.

Thesenpapier zum Thema: Die Wallfahrtsorte (geistliche Zentren) in ihrer Bedeutung für die Kinder und Jugendlichen und für die Erneuerung der Kirche

Gnadenbildkuss am Aschermittwoch
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Am Aschermittwoch steht gleich zu Beginn der österlichen Bußzeit die Gnadenmutter im Zentrum. Wenn der Mensch an seine Vergänglichkeit durch die Aschenkreuzauflegung erinnert wird, wenden wir uns in Altötting ganz besonders der Gottesmutter zu. Sie war eine ganz normale Frau und hat sich ganz dem Willen Gottes zu eigen gegeben. Sie begleitet uns durch unseren irdischen Pilgerweg auf die himmlische Heimat zu. Sie ist die Frau, die uns den klugen Rat gibt: "Was er Euch sagt, das tut". Jesus hat uns zur Umkehr aufgerufen. Wenn wir uns wieder ganz auf ihn ausrichten, finden wir den rechten Weg zu Gott. Herzliche Einladung diesen Weg am Aschermittwoch mit dem traditionellen Gnadenbildkuss zu beschreiten.

Um 13.30 Uhr wird das Gnadenbild aus der Heiligen Kapelle in die Klosterkirche St. Magdalena übertragen, wo es bis 16 Uhr zur Verehrung durch die Gläubigen verbleibt. Während der Andacht besteht die Möglichkeit, das Kleid der Gnadenmutter zu berühren und den priesterlichen Segen sowie das Aschenkreuz zu empfangen. Als musikalische Begleitung singt der Frauenbundchor, aber auch das Volk wird beim Singen von Marienliedern von der Orgel begleitet. Die Feier der Heiligen Messe bildet den Abschluss. Herzliche Einladung!

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Februar 2019

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater

für Opfer des Menschenhandels:

Alle, die dem Menschenhandel und der Zwangsprostitution zum Opfer gefallen sind, sollen mit offenen Armen in unserer Gesellschaft aufgenommen werden.

Wallfahrtsprogramm Nr. 2 / 05. - 18. Februar 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 2  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 2  als PDF-Datei

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
In seiner Heimatstadt Nazareth geht Jesus im heutigen Evangelium, „wie gewohnt am Sabbat in die Synagoge“. Kann man auch von uns sagen, dass wir jeden Sonntag, wie gewohnt, in die heilige Messe gehen? - Man reicht ihm die Schriftrolle des Propheten Jesaja mit der Bitte, eine ausgewählte Stelle zu interpretieren und in einer Predigt auszulegen: Jesus findet (s)eine Stelle, wo von der Geistmitteilung, der göttlichen Salbung und von der Sendung zu den Armen, Gefangenen, Blinden und Zerschlagenen die Rede ist und vom ausgerufenen Gnadenjahr des Herrn. Alle sind gespannt, wie Jesus diese Prophezeiungen ausdeuten würde; er hält die kürzeste Predigt, die je gehalten wurde und sagt: „Heute hat sich das Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt.“ Er will damit sagen: Alles, was die Propheten über den kommenden Messias vorhergesagt haben, erfüllt sich in meiner Person, in meiner Verbindung mit dem himmlischen Vater im Heiligen Geist und in meiner Sendung zu allen bedrängten, zu kurz gekommenen, geschundenen und zerschlagenen Menschen dieser Welt: „Ich bin gekommen, zu suchen, was verloren und zu heilen, was verwundet ist“, sagt der Herr an anderer Stelle über sich und sein messianisches Wirken; er will Licht bringen in die „finsteren Schluchten“ dieser Welt, in die „Jammertäler“ und in den „Todesschatten“, in die Elendsviertel und Slums, aber auch in die Seelen der Menschen, die von Depressionen und Mutlosigkeit niedergedrückt sind und nicht mehr weiterkönnen: Jesus ist das „lebendige Wasser“, das „Brot vom Himmel“, „der Weg“ und „die Tür zum Leben“: Wer ihn gefunden hat, der braucht nicht mehr zu verzweifeln, der darf aufblicken und aufatmen, weil die Morgenröte der Hoffnung und der Ermutigung in seinem Leben aufgeschienen ist.
Mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern, verbleibe ich        
Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

Monatliches Triduum in Altötting
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Herzliche Einladung wieder gemeinsam für die dringenden Anliegen der Welt zu beten:
für den Frieden in der Welt
für die Familien und den Schutz des Lebens
für Priester und geistliche Berufungen
für alle Anliegen unserer Zeit

Priesterdonnerstag - monatl. Gebetstag um geistliche und kirchliche Berufe
09.00 Uhr                Gnadenkapelle           Altöttinger Marienwerk: Hl. Messe für alle lebenden und verstorbenen Mitglieder
17.30 Uhr                St. Magdalena           Vesper - kirchliches Stundengebet - um geistliche und kirchliche Berufe mit den Kapuzineren
18.00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für Priester- und Ordensberufungen
19.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Heilige Messe mit Predigt, Beichtgelegenheit, Anbetung und Gebet um geistliche Berufungen
22.00 - 23.00 Uhr     Anbetungskapelle       "Ölbergstunde mit Jesus im Garten Gethsemane" - Gestaltete Heilige Stunde mit eucharistischem Segen, gestaltet von den Novizen der Legionäre Christi

Herz-Jesu-Freitag (immer der 1. Freitag im Monat)
18:00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für die Familien und den Schutz des Lebens; Litanei zum Hl. Johannes Paul II. mit Möglichkeit zum Einzelreliquiensegen
19:00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Hl. Messe mit Herz-Jesu-Weihegebet, Beichtgelegenheit, kurze eucharistische Anbetung
21.30 - 01.00 Uhr     Anbetungskapelle      "Mit Jesus und Maria durch die Nacht" - Gebetsnacht mit musikalisch gestalteten Anbetungsstunden, Heilungsgebet und eucharistischen Einzelsegen
                                                                                                                         sowie betrachtendem Rosenkranz im Geiste Fatimas für den Frieden in der Welt und die großen Anliegen der Zeit    

Herz-Mariä-Sühne-Samstag
08.00 Uhr                Gnadenkapelle            Friedensmesse mit Friedensgebet (zeitgleich in Lourdes, Kevelaer und Altötting)
 
Foto: R. Dorfner

Die Sakramente der Kirche: Zeichen des Heils – voller Zärtlichkeit und Kraft

Predigten zum Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" in der österlichen Bußzeit 2019 beim Eucharistischen Stundengebet in St. Magdalena und Fastenpredigten im Pfarrverband Altötting

Anregung für das diesjährige Wallfahrtsmotto „Heilen, was verwundet ist“ gibt uns das Lukasevangelium, aus dem wir in diesem Jahr an allen Sonntagen im Gottesdienst hören und das Jesus als den Heiland der Armen und Kranken schildert. Die Kirche setzt das heilende Handeln Jesu in seinem Auftrag in der Feier der Sakramente fort. Sie sind Zeichen des Heils – voller Zärtlichkeit und Kraft. Heilung, Heil und Segen geht auch heute in vielfältiger Weise vom Gnadenort Altötting aus. Heilungen auf die Fürsprache der Gottesmutter waren ausschlaggebend, dass Altötting sich zu einem sehr bedeutenden Wallfahrtsort entwickelte. Heil und Segen wurden durch die Jahrhunderte hindurch hier immer wieder erfahren. Zu einer Wallfahrt nach Altötting gehört die Feier der Eucharistie und für viele auch der Empfang des Sakramentes der Versöhnung in der persönlichen Beichte.
Unser diesjähriges Eucharistisches Stundengebet will in seinen Predigten zu einer Betrachtung der sogenannten Initiationssakramente Taufe – Eucharistie – Firmung und des Buß - sakramentes unter dem Blickwinkel ihrer heilsamen Wirkung voll Zärtlichkeit und Kraft einladen:

Samstag, 9. März 2019
10.00 Uhr Festmesse mit Predigt
               Thema: Das Sakrament der Taufe - eingetaucht in das Wasser des Lebens
Aussetzung – Anbetung
15.00 Uhr Eucharistische Andacht
16.00 Uhr Predigt
               Thema: Das Sakrament der Buße - versöhnt mit dem Gott des Lebens
Litanei – Eucharistischer Segen

Sonntag, 10. März 2019
09.30 Uhr Festmesse mit Predigt
               Thema: Das Sakrament der Eucharistie - gestärkt mit dem Brot des Lebens
Aussetzung – Anbetung
15.00 Uhr Abschlusspredigt
                Thema: Das Sakrament der Firmung - besiegelt mit dem Chrisam des Hl. Geistes
Te Deum – Eucharistischer Segen

Prediger: P. Norbert Schlenker, OFMCap, Guardian und stellvertretender Wallfahrtsrektor

Flyer Eucharistisches Stundengebet zum Download

Fastenpredigten 2019 „Heilen, was verwundet ist“
Jeder Prediger nimmt seine Lieblingsheilungsgeschichte aus der Bibel und wird davon ausgehend Gegenwartsbezüge zum Leben und zum Gnadenort herstellen.

Donnerstag, 14. März 19.00 Uhr in der Stiftspfarrkirche:
Pfarrer Hannes Lorenz aus Nabburg

Donnerstag, 21. März 19.00 Uhr in St. Josef, Altötting-Süd:
Pfarrer Peter König aus Vilsbiburg

Donnerstag, 28. März 19.00 Uhr in der Stiftspfarrkirche:
Dr. Johannes Spes, Leitender Oberarzt auf der Palliativ-Station des Klinikums Altötting

Donnerstag, 04. April 19.00 Uhr in der Stiftspfarrkirche:
Dekan Anton Spreitzer aus Ortenburg

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Eines der bekanntesten Bibelabschnitte, die Hochzeit zu Kana, legt die Kirche uns heute zur Betrachtung und Erbauung vor: Hochzeit ist pralles Leben, „hohe Zeit“, Fest, Freude, Menschsein pur. Überall, wo Leben sich ereignet, ist Christus mit seinen Jüngern dabei und ist auch Maria dabei; das war so, damals in Kana, das war immer so im Laufe der (Kirchen-)Geschichte, das ist auch heute so und wird auch in Zukunft so sein: Wo Leben, da ist Gott am Werk durch seinen menschgewordenen Sohn. Das Leben ist und war immer schon bedroht durch Mangelerscheinungen, durch das Fehlen von wichtigen Lebensgrundlagen; in der Frage: „Fehlt dir was?“, bringen wir die lebensbedrohliche Lage vieler Menschen und menschlicher Gemeinschaften zur Sprache; fehlt dir die Gesundheit, eine sinnvolle Aufgabe, Arbeit und Beruf, usw. Bei den Brautleuten von Kana ist der Wein ausgegangen; damit ist mehr gemeint als nur das äußere Getränk, das eben zu einem Fest dazu gehört; bei ihnen ist die Liebe am Schwinden und damit die Grundlage und das Fundament der Ehe schlechthin und überhaupt des echten Menschseins; eine menschliche Katastrophe bahnt sich an! Maria, die Muttergottes und die zärtlichste und sensibelste aller Frauen, bemerkt als erste dieses Dilemma, die bedrohliche Gefahr und geht zielstrebig und unverwandt zu ihrem Sohn, zum Heiland mit der lapidaren Bemerkung: „Sie haben keinen Wein mehr“. Auf die Fürbitte Mariens lässt Christus die Lebenskrüge mit Wasser, mit Wein und später, beim letzten Abendmahl mit seinem heiligen Blut füllen und gibt somit Lebenskraft, Ermutigung und Zuversicht; ER selber ist das „lebendige Wasser“, das die letzte Sehnsucht des Menschen stillt, Er selber ist der Wein der Freude, der unserem Leben Glanz und göttliches Licht schenkt. Ja, Christus macht alles neu, er verwandelt unsere Trauer in Freude, unsere Niedergeschlagenheit in Optimismus, unsere leeren Batterien in Kraftquellen des Lebens, vor allem durch die ständige Verbindung mit ihm im Gebet und in der heiligen Eucharistie.
Mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern, verbleibe ich                
Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

Neue Wallfahrtsmedaille ab sofort erhältlich

Vor 530 Jahren hat eine verzweifelte Mutter ihr im Mörnbach ertrunkenen Sohn zur Gnadenmutter gebracht und die himmlische Mutter um Hilfe angefleht. Das aus dem tiefen Herzen kommende Gebet wurde erhört. Der Knabe wurde wieder lebendig. 1489 wurde durch diese Wunder das Vertrauen auf die wirkmächtige Gnadenmutter in Altötting gestärkt. Diese Szene wurde 1950 in einen prämierten Marienfilm nachgestellt und ziert 2019 die Altöttinger Wallfahrtsmedaille. Das Wallfahrtsleitwort "Heilen, was verwundet ist" fordert alle Marienkinder auch in unseren Tagen auf, sich vertrauensvoll an die Gnadenmutter zu wenden.

Auch dieses Jahr gibt es die Wallfahrtsmedaillen wieder in den Farben silber und bronze. Auf der Vorderseite zeigt sie Unserer Lieben Frau von Altötting und die verzweifelte Mutter mit ihrem Kind. Um diese herum steht das Jahresmotto geschrieben. Auf der Rückseite prangt das Logo der Heiligen Kapelle von Altötting.

Erhältlich ist die limitierte Medaille in der Sakristei der Gnadenkapelle sowie am Infopoint im Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum. Der Preis beträgt 3,50 Euro.

Wort zum Sonntag - Taufe des Herrn

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!

Es ist ein Widerspruch in sich, dass sich Jesus taufen lässt; Johannes drückt es mit den Worten aus: „Ich müsste von dir getauft werden und du kommst zu mir?“ Jesus Christus ist wie seine jungfräuliche Mutter Maria völlig frei von Sünden, er ist „in allem uns gleich geworden, a u ß e r  der Sünde“, heißt es in der Bibel; und genau deshalb hat er die Bußtaufe nicht nötig, die ein Schuldbekenntnis beinhaltet und die Sünden abwäscht. Die Erklärung, die Jesus dem Johannes gibt, hilft uns, das Handeln des Herrn zu verstehen; er sagt: „Lass es nur zu; denn nur so können wir die Gerechtigkeit, die Gott fordert, ganz erfüllen.“  Die Gerechtigkeit Gottes besteht darin, dass sein geliebter Sohn die Sünde der Welt in Gestalt des Kreuzes auf sich nimmt und leidend und sterbend die gefallene Welt aufrichtet und erlöst; dann ist wieder alles im Lot, in der von Gott in seine Schöpfung hineingelegten Ordnung. Was also am Karfreitag seinen dramatischen Höhepunkt hat, beginnt heute bei der Taufe Jesu im Jordan: Er reiht sich ein in die Schar der Sünder, um sie zu reinigen und zu heiligen.

Zugleich offenbart Gott, der allmächtige Vater bei der Taufe das göttliche Wesen seines

Sohnes und das Geheimnis der göttlichen Dreifaltigkeit: Der Himmel öffnet sich und der Geist schwebt in Gestalt einer Taube auf Jesus herab und der Vater spricht: „Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; auf ihn sollt ihr hören.“ Ja, der Vater liebt den Sohn unendlich; er hat Wohlgefallen an ihm und der Sohn liebt den Vater unendlich und ist ganz auf ihn bezogen; der Heilige Geist ist die personale Liebe zwischen Vater und Sohn, die „relatio subsistens“, das Leben in Fülle.

Bei unserer heiligen Taufe werden wir Kinder des himmlischen Vaters, an denen er sein Wohlgefallen hat und zugleich Brüder bzw. Schwestern Jesu Christi und erfüllt vom Heiligen Geist, der göttlichen Lebens- und Liebeskraft. Zugleich werden wir in die Familie Gottes, in die Kirche eingegliedert und bekommen das Neue Gebot, das Gebot der Liebe, das Gott den ersten Platz im Leben zugesteht und den Nächsten ebenso wertschätzt und achtet wie das eigene ICH. Allen Mitgetauften gratuliere ich am heutigen Sonntag zu der großen Berufung und Erwählung, die uns Gott durch Christus gegeben hat und verbleibe mit herzlichen Grüßen, auch im Namen meiner Mitarbeiter

Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

Jahresmotto 2019: „Heilen, was verwundet ist“

Das Wallfahrtsmotto 2018 war durch den 200. Geburtstag unseres Stadtheiligen Bruder Konrad vorgegeben: „Jesu Kreuz – unser Buch“. Im Jahr 2019 trifft turnusmäßig in der Sonntagsliturgie wieder das Lese-Jahr C, in dem schwerpunktmäßig das Lukasevangelium den Gläubigen zur Betrachtung vorgelegt wird. Lukas war der Reisebegleiter des heiligen Paulus und von Beruf Arzt, was dazu führte, dass bei ihm die sozialen Themen noch mehr im Fokus stehen wie bei den anderen Evangelisten: Der liebevolle Umgang Jesu mit den kranken, besessenen, bedrängten und gescheiterten Menschen erfüllt ihn mit Staunen und Bewunderung. Ein zentraler Satz steht bei ihm im Kapitel 6, Vers 19, wo es heißt: „Alle Leute versuchten, ihn (Jesus) zu berühren, denn es ging eine Kraft von ihm aus, die alle heilte.“ So haben wir das Wallfahrtsmotto 2019 daran ausgerichtet mit der Formulierung: „Heilen, was verwundet ist“.

Ja, Jesus Christus ist der salvator hominis, der Heiland, der Mitleid hat mit allen Kranken und Leidenden, der ihnen Worte des Trostes und der Ermutigung zuspricht, der ihnen die Hände auflegt und viele von ihnen heilt. Die einzige Voraussetzung, die der Mensch mitbringen muss, ist das Vertrauen, sodass er nach jeder Heilung sagt: Dein Glaube hat dir geholfen. Das flehentliche Zutrauen der Menschen ist wie ein Magnet, der die Heilkräfte Jesu anzieht. Ohne Glauben sind dem Herrn gleichsam die Hände gebunden: In Nazareth konnte er kein Wunder wirken, weil er dort auf massiven Unglauben stieß.

Alle Pilger, die zu uns in den Gnadenort kommen, sind mit einem Sorgenrucksack beladen und wenden sich vertrauensvoll an die Mutter des Herrn: Richte deine barmherzigen Augen auf uns und sei unsere Fürsprecherin bei deinem Sohn, dass er uns segnet und von unserer Armseligkeit erlöst. Viele sind verwundet an Seele und/oder Leib und brauchen dringend die göttliche Therapie, welche sie  aufbaut, ermutigt und stärkt. „Denn der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.“ (Lk 19,10)

Gerne kommen unsere Wallfahrer am Sonntag Nachmittag zu den Andachten mit anschließender Einzelsegnung, wo sie bei der Handauflegung durch den Priester die Zuwendung des Himmels spüren: Segen und Heil.

Die 2000 Votivtafeln in und um die Gnadenkapelle sind kostbare Belege des Vertrauens in die Fürsprache Mariens und in die heilende Kraft unseres Herrn. Jedes Jahr kommen etwa 30 neue Votivbilder hinzu, in denen Menschen für ihre Heilung danken; sicher auch im Jahr 2019.

 

 

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Januar 2019

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater

Maria als Beispiel für junge Menschen:

Junge Menschen, allen voran die in Lateinamerika, mögen Marias Beispiel folgen und auf Gottes Ruf antworten, indem sie die Freude des Evangeliums in die Welt hinaustragen.
 

Wallfahrtsprogramm Nr. 1 / 15. Januar - 04. Februar 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 1  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 1  als PDF-Datei