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augenblicke der besinnung

Ich glaube, für alle Menschen in der Welt
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Priesterjubiläum


Ministrant war er nie, vom liturgischen Dienst war er "unberührt", wie er selbst sagt, und doch ist er heute als Bischöflicher Administrator der Hl.Kapelle einer der wichtigsten Geistlichen in der Diözese. Zwar liebäugelte er nach der Lektüre des Klosterheftes von Schweiklberg schon früh mit dem klösterlichen Gedanken. Dass er dann aber tatsächlich in den Dienst der Diözese trat, liegt an einer Schallplatte mit der "Ettaler Liebfrauenmesse". Bezogen davon konnte eine Aufnahme von der Diözese Passau. Weil Limbrunner seine Bestellung ausgerechnet auf eine Info-Karte "Berufe der Kirche" notierte, war seine Adresse bald beim Bistum bekannt und schon wurde er auch zu einem Informationstag eingeladen.So kam Limbrunners erster Kontakt mit dem Seminar St. Stephan in Passau zu Stande, mit dem ihn viel verbindet. 1978 trat er in dieses ein und blieb dort bis 1983, 1989 bis 1994 war er dessen Spiritual, 2003 bis 2008 dann Regens. Sein Wirken dort war stets  Folge von Bitten seiner Dienstherren, wie 2008 auch der Wechsel nach Altötting.

Das Jubiläum, das er am Dienstag gefeiert hat, bedeutet Limbrunner nicht wirklich viel. "Es ist der ganz normale Tag, der mir der allerliebste ist, wenn das Tagwerk vollendet ist", sagt er. Auf eine Feststellung im Zusammenhang mit seinem Ehrentag legt er aber dann doch noch wert: dass er der Jüngste der Jubilare ist. Als er am 30. Juni 1984 geweiht wurde, war er der Jüngste seines Jahrgangs und damit ein Jahr lang der jüngste Geistliche in der Diözese. 

Wirklich feiern will Limbrunner erst, sollte es ihm vergönnt sein, das 50-jährige Priesterjubiläum zu erleben. Bis dahin will er seinen Dienst mit Optimismus und jenem Wohlwollen versehen, von dem die Welt lebe, und so dazu beitragen, dass der Kirche gelingt, was sie seiner Ansicht nach erreichen muss - „ein Stück Himmel auf Erden aufleuchten lassen“.